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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Spanischer Fußball: Aufholjagd vergebens: Barça scheitert im Pokal an Atlético

Trotz des 3:0-Sieges im Rückspiel reicht es für den FC Barcelona nicht: Nach dem 0:4 im Hinspiel scheidet das Team von Hansi Flick gegen Atlético in der Copa del Rey aus.Das kleine Fußball-Wunder ist ausgeblieben. Trainer Hansi Flick ist mit dem FC Barcelona im Halbfinale des spanischen Pokals an Atlético Madrid gescheitert. Der Titelverteidiger aus Katalonien gewann zwar im heimischen Camp Nou das Rückspiel mit 3:0 (2:0), konnte aber trotz der starken Leistung die 0:4-Pleite aus dem Hinspiel nicht wettmachen. Barças Marc Bernal (29. Minute) brachte die Flick-Elf nach Vorarbeit von Jungstar Lamine Yamal in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Raphinha (45.+5) per Foulelfmeter auf 2:0. Auch in der zweiten Halbzeit dominierte Barcelona das Geschehen auf dem Platz. Ein weiterer Treffer von Bernal (72.) ließ den Tabellenführer der Primera División weiter hoffen. Doch Atlético rettete sich mit einer starken Abwehrleistung ins Finale. Dort trifft das Team von Trainer Diego Simeone auf Real Sociedad San Sebastian oder Athletic Bilbao.Im Vorjahr hatte sich Barça gegen Atlético in der Copa del Rey nach zwei hart umkämpften Spielen noch knapp durchgesetzt und am Ende im Finale gegen Real Madrid triumphiert.

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Winter-Paralympics 2026: Wegen Russland: Deutsches Para-Team nicht bei Athletenparade

Russlands Teilnahme an den Paralympics empört nicht nur die Ukraine. Auch das deutsche Team will dem wichtigsten Teil der Eröffnungsfeier fernbleiben.  Aus Protest an der Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge bei den Paralympics in Italien wird das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier in Verona nicht an der Athletenparade der Nationen teilnehmen. Das teilte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) drei Tage vor dem Start der Paralympics mit.Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, entschied daraufhin, "ebenfalls nicht an der Eröffnungsfeier" teilnehmen zu wollen, wie die CDU-Politikerin in einer Stellungnahme mitteilte. Die Para-Wettkämpfe im Rahmen der Spiele wolle sie aber weiterhin besuchen.Deutschland zeigt Solidarität mit der Ukraine"Diese Entscheidung dient sowohl der Konzentration auf die bevorstehenden Wettkämpfe als auch dem Anliegen, die solidarische Haltung gegenüber der ukrainischen Delegation respektvoll zum Ausdruck zu bringen", heißt es in einer Stellungnahme des Verbands. Die Ukraine wehrt sich seit vier Jahren gegen eine russische Invasion, bei der Belarus als Verbündeter in Erscheinung tritt.An den sogenannten Pre-Recordings, also den im Vorfeld aufgezeichneten und dann bei der Eröffnungsfeier gezeigten Aufnahmen, werde das Team Deutschland Paralympics aber wie vorgesehen teilnehmen, hieß es weiter.Ukraine und Estland boykottieren Eröffnungsfeier komplettZuvor hatten die Ukraine und Estland angekündigt, der Eröffnungsfeier aus Protest komplett fernbleiben zu wollen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha rief alle Länder und nationalen Paralympischen Komitees dazu auf, die Eröffnungsfeier zu boykottieren. Er verurteilte den Beschluss des Internationalen Paralympischen Komitees. Das IPC hatte im vergangenen September entschieden, die Sanktionen gegen die Dachverbände Russlands und seines Verbündeten Belarus aufzuheben.Die Athleten aus beiden Ländern dürfen demnach wieder unter ihrer Landesfahne starten. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina war ein Start nur von Einzelsportlern aus Russland und nur im neutralen Status möglich gewesen. Schenderlein kritisiert IPCDie IPC-Entscheidung habe "internationale Kritik ausgelöst, die ich teile", ließ Sport-Staatsministerin Schenderlein verlauten: "Wir respektieren die Autonomie des Sports. Zugleich sehen wir, dass diese Entscheidung international auf erhebliche Vorbehalte stößt."Der DBS kritisierte die Zulassung von Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus für das Event in Mailand und Cortina. "Gerade in herausfordernden Zeiten bleibt es unsere gemeinsame Aufgabe, die Paralympischen Werte sichtbar zu leben und die Integrität des Sports entschlossen zu schützen", ließ der Verband verlauten.

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Fußball: Start in WM-Quali: DFB-Frauen wirbeln gegen Slowenien

Zum Jahresauftakt sprüht das deutsche Nationalteam um Kapitänin Giulia Gwinn vor Spiellaune. Slowenien macht es den Gastgeberinnen allerdings auch leicht.Die Fans feierten die deutschen Fußballerinnen mit "Oh, wie ist das schön"-Gesängen und viel Applaus für einen Start nach Maß in die WM-Qualifikation. Das Nationalteam von Bundestrainer Christian Wück wirbelte vor 19.169 Zuschauern in Dresden teilweise ansehnlich gegen Slowenien und landete einen hoch verdienten 5:0 (2:0)-Sieg im ersten Spiel der Qualifikation zur WM 2027 in Brasilien. Auf dem erhofften Weg in die absolute Weltspitze war der Außenseiter allerdings kein Maßstab für den EM-Halbfinalisten. "Wir sind in beide Halbzeit sehr gut reingestartet, haben sehr viel Energie reingebracht", sagte Kapitänin Giulia Gwinn in der ARD. Sie bemängelte aber auch "viele Unsauberkeiten im Spiel, das müssen wir ablegen. Trotzdem macht das Spiel wieder Lust auf mehr." Auch Bundestrainer Wück war grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt: "Wir haben ziemlich schnell für klare Verhältnisse gesorgt und in der zweiten Hälfte nachgelegt."Tor für eine Debütantin Vivien Endemann (6. Minute), Elisa Senß (11.), Linda Dallmann (48.), Debütantin Larissa Mühlhaus (53.) und Lea Schüller (71.) erzielten die Tore, die Gastgeberinnen ließen aber auch einige Chancen liegen. Bereits am Samstag (18.00 Uhr/ZDF) geht es für die DFB-Frauen in Stavanger gegen Norwegen weiter. Dritter Gegner auf dem Weg zur WM ist Österreich. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für das Turnier - genau das strebt das Wück-Team an. Nach dem Ausfall von Klara Bühl (Muskelverletzung) baute Wück seine Offensive fast komplett um: Für die Flügelstürmerin vom FC Bayern spielte links Wolfsburgs Endemann. Jule Brand kehrte von der Zehn auf die rechte Seite zurück, dafür rückte Münchens Dallmann auf die Spielmacher-Position. England-Profi Martinez in der Startelf In der Spitze lief etwas überraschend erstmals von Anfang an Shekiera Martinez von West Ham United auf. Die 24-Jährige bewegte sich gut, ihr erstes Tor im dritten Länderspiel gelang ihr aber trotz einiger Möglichkeiten nicht.Nachdem Gwinn die DFB-Elf zum 20. Mal als Kapitänin auf den Rasen geführt hatte, taten sich schnell Lücken auf beim Gästeteam. Slowenien war noch nie bei einem großen Turnier dabei und ging als Außenseiter in die europäische Ausscheidung.Slowenien schnell überfordertEin öffnender Pass von Dallmann führte auch früh zum 1:0 - Endemann schob den Ball an Torfrau Zala Mersnik vorbei. Senß nutzte kurz darauf die nächste Einschusschance. Im Gegensatz zu den beiden Nations-League-Finals gegen die Weltmeisterinnen aus Spanien (0:0/0:3) zum Jahresende hatten die deutschen Frauen dieses Mal leichtes Spiel. Vor allem Dallmann mit ihrer Technik und Übersicht tat der deutschen Auswahl sichtlich gut. Die Sloweninnen um Spielführerin Maja Sternad von Werder Bremen wirkten schnell überfordert. Aber das DFB-Team schluderte auch mal wieder im Abschluss und machte danach zu wenig aus der Überlegenheit.Torhüterin Berger muss 1:2 verhindern So vergab Endemann frei vor Marsnik zunächst das überfällige 3:0. Und Torhüterin Ann-Katrin Berger musste kurz vor der Pause mit dem Fuß gegen Zara Kramzar retten.Nach dem Wechsel verstärkten die DFB-Frauen wieder den Druck. Dallmann erhöhte entschlossen auf 3:0. Die eingewechselte Mühlhaus von Werder Bremen nutzte dann einen abgewehrten Schuss von Sjoeke Nüsken und traf zum 4:0 unter die Latte.Schüller trifft nach Einwechslung Nach einer guten Stunde durfte auch Schüller ran: Die in der Winterpause vom FC Bayern zu Manchester United gewechselte Stürmerin hatte sich viel vorgenommen für den Jahresauftakt. Auf Zuspiel der starken Endemann gelang ihr auch prompt ihr 55. Tor im 83. Länderspiel.

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Ab Saison 2026/27: DFL deckelt Kaderkosten der Bundesliga-Klubs

Historischer Einschnitt für den deutschen Profi-Fußball: Die Kaderkosten in der Fußball-Bundesliga-werden ab der nächsten Saison auf 70 Prozent des Gesamtetats begrenzt. Die Kaderkosten der 36 Vereine im deutschen Profifußball werden gedeckelt. Künftig dürfen die Klubs maximal 70 Prozent ihrer relevanten Einnahmen für Personalausgaben aufwenden. Das haben die Erst- und Zweitligisten auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga in Düsseldorf beschlossen.„Es handelt sich um eine der umfassendsten Weiterentwicklungen der nationalen Finanzregularien in der Geschichte des deutschen Profifußballs“, sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz. Die DFL gehe damit „einen wichtigen und für alle Klubs sinnvollen Schritt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit und Finanzstabilität in den Lizenzligen“.Vollständige Umsetzung ab Sommer 2028Die Kaderkostenregel wird ab der kommenden Saison schrittweise eingeführt und ab der Spielzeit 2028/29 vollständig umgesetzt. Sie orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden Uefa-Finanzregularien. Durch die Einführung eines transparenten und klaren Systems sollen vor allem finanzielle Extremfälle vermieden werden, „die der Wettbewerbsintegrität und der Stabilität des jeweiligen Klubs und Muttervereins schaden“, teilte die DFL mit.Die Dachorganisation erachtet die neuen Maßnahmen zur Regulierung von Defiziten und Förderung nachhaltiger Mittelverwendung als notwendig und wird die Umsetzung mittels eines umfassenden Monitorings überwachen. Bei Verstößen drohen monetäre und sportliche Sanktionen. Diese reichen von finanziellen Maßnahmen über Punktabzüge bis zu Spielberechtigungssperren – einem neuen Sanktionsinstrument, bei dem ein Club keine neuen Spieler verpflichten darf.Finanzielle Stabilität der Bundesliga-Klubs stärkenZiel der Kaderkostenregel ist es, die finanzielle Stabilität und Planbarkeit der Klubs zu stärken, ohne die nationale Wettbewerbsdynamik oder die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu reduzieren. „Deutsche ProfiKlubs wirtschaften im internationalen Vergleich sehr rational“, sagte Ligapräsident Hans-Joachim Watzke. Es sei aber „notwendig, die Finanzregularien weiter zu schärfen.“

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Nach Eklat um Fridtjof Petzold: Eisschnellläufer Maly verzichtet aus Protest auf WM

Felix Maly setzt ein Zeichen: Aus Protest gegen das Startverbot für seinen Teamkollegen Petzold verzichtet er auf die WM. Was steckt hinter dem Eklat im Eisschnelllauf-Verband DESG?Aus Solidarität mit seinem Teamkollegen Fridtjof Petzold wird der deutsche Eisschnellläufer Felix Maly nicht an der bevorstehenden Mehrkampf-WM in Heerenveen teilnehmen. "Die Entscheidung des Verbandes gegenüber meinem Teamkollegen Fridtjof Petzold hat mich persönlich und sportlich stark beschäftigt. Unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen auf Inhalte oder Kommunikationsformen halte ich es für problematisch, wenn öffentliche Kritik zu sportlichen Konsequenzen in Form eines Startverbots führt", sagte Maly in einer Erklärung, die der dpa vorlag.Demnach hat der 31-Jährige die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) darüber informiert, eine mögliche WM-Nominierung nicht wahrzunehmen. "Als Leistungssportler bin ich auf faire, transparente und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Dazu gehört für mich auch die Möglichkeit, Missstände oder Kritikpunkte anzusprechen, ohne befürchten zu müssen, dadurch sportlich benachteiligt zu werden", schrieb Maly weiter.Verband erteilt Startverbot für PetzoldDie DESG hatte in der Vorwoche die von Petzold erhobenen Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Dieser hatte von strukturellen Defiziten im Verband sowie einer unzureichenden Betreuung bei den Olympischen Winterspielen gesprochen.Das DESG-Präsidium hat ein vorläufiges Startverbot für den 28-Jährigen verfügt und dessen Status als Bundeskaderathlet mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Petzold muss nun um die Fortsetzung seiner Karriere bangen.DESG als Thema im SportausschussDie Anschuldigungen aus einem ARD-Bericht hatte DESG-Präsident Matthias Große ebenfalls als Lüge bezeichnet und die Journalisten Hajo Seppelt und Jörg Mebus von einer Verbands-Pressekonferenz ausgeschlossen. Beide hatten von angeblichen Unregelmäßigkeiten innerhalb der DESG und einem belasteten Verhältnis zwischen Teilen der Athletenschaft und der Verbandsspitze berichtet.An diesem Mittwoch ist die Situation bei der DESG auch Thema im Bundestags-Ausschuss für Sport und Ehrenamt. Laut Tagesordnung will die Bundesregierung einen Bericht vorstellen.

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Challenger-Event in Fujairah: Krieg in Nahost: Tennis-Turnier unterbrochen

Die iranischen Vergeltungsangriffe in den Golfstaaten beschäftigen auch den Sport. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein Challenger-Turnier unterbrochen worden - ein Alarm wurde ausgelöst.Ein Tennis-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist aufgrund einer Sicherheitswarnung unterbrochen worden. "Die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Spieler, Mitarbeiter und des Turnierpersonals haben für uns oberste Priorität", bestätigte die Tennisspielervereinigung ATP bei BBC Sport. Zuvor hatten unter anderem das Portal "The Athletic" und die Zeitung "Gulfnews" darüber berichtet.Beim Challenger-Turnier in Fujairah wurde unter anderem das Match zwischen dem Japaner Hayato Matsuoka und Daniil Ostapenkow aus Belarus am Dienstag gegen 13.00 Uhr Ortszeit unterbrochen. Im Internet verbreitete Videoaufnahmen zeigen, wie beide Spieler und der Schiedsrichter eilig den Platz verließen. Matsuoka postete das Video auf seinem Instagram-Account und schrieb dazu, dass ein Alarm ausgelöst und das Spiel daraufhin unterbrochen worden sei. Berichten zufolge sollen in der Nähe Explosionen zu hören gewesen sein. Der Grund dafür soll ein Angriff iranischer Drohnen auf die Ölanlagen in Fujairah gewesen sein. Ob und wann das Turnier fortgesetzt werden kann, war zunächst offen. Für Dienstag war ursprünglich auch das Match des deutschen Jung-Profis Max Schönhaus gegen den Chinesen Yi Zhou angesetzt. Auch Medwedew hatte Probleme in den EmiratenMit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Samstag unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Es sind Vergeltungsaktionen gegen Verbündete der USA, die gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen hatten.Zuletzt hatte die ATP in einer Stellungnahme mitgeteilt, die Situation im Nahen Osten genau beobachten und mit Spielern und Behörden Kontakt halten zu wollen. Nach dem Ende 500er-Turniers der Männer in Dubai war bekannt geworden, dass unter anderem der Sieger Daniil Medwedew aus Russland vor Ort festsaß und aufgrund gestrichener Flüge das Land nicht verlassen konnte.

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Stiller Protest: Irans Fußballerinnen boykottieren eigene Hymne

In ihrer Heimat herrscht Krieg, sie treten beim Asien-Cup an. Irans Fußballerinnen haben vor einem Spiel ein mutiges Zeichen gesetzt. Auch einige Fans machten mit.Vor ihrer Partie beim Asien-Cup haben Irans Fußballerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Weder die Spielerinnen noch der Trainerstab sangen mit, wie auf Bildern zu sehen war. Dass die Iranerinnen das Spiel gegen Südkorea mit 0:3 verloren, rückte angesichts der Eskalation im Nahen Osten in den Hintergrund. Auch einige Fans auf den Tribünen trugen den Protest mit. Auf Bildern war zu sehen, wie viele Anhänger Flaggen aus der Zeit vor der islamischen Revolution 1979 hochhielten. Im Vergleich zur aktuellen Flagge ist in der Mitte kein rotes Emblem zu sehen, sondern ein goldener Löwe und eine Sonne.Iranische Fußballerinnen sprechen nicht über KriegDie iranischen Spielerinnen sowie Trainerin Marziyeh Jafari wollten sich laut der australischen Nachrichtenagentur AAP rund um das Spiel nicht zu ihrem Protest und dem Krieg äußern. Am Donnerstag treffen sie auf Australien.Auch die Spielerinnen auf der Bank blieben stumm© Dave Hunt / AAP„Unser Mitgefühl gilt ihnen und ihren Familien. Es ist eine schwierige Situation, und es ist wirklich mutig von ihnen, hier zu sein und zu spielen“, sagte die australische Fußballerin Amy Sayer der AAP. „Das Beste, was wir tun können, ist, ihnen das beste Fußballspiel zu bieten, zu dem wir fähig sind, und ihnen auf dem Spielfeld unseren Respekt zu zeigen.“Spiel von Ronaldo-Klub abgesagtDie Partie wurde in der australischen Stadt Gold Coast ausgetragen. Im Nahen Osten sorgt der Krieg hingegen für Verschiebungen. Wie der katarische Fußballverband zuletzt bekannt gegeben hatte, werden die Spiele in der Stars League auf unbestimmte Zeit verschoben. Außerdem ist wegen des Irankrieges auch ein Spiel von Cristiano Ronaldos Fußball-Klub Al Nassr vorerst abgesagt worden.Der asiatische Fußballverband AFC in Kuala Lumpur teilte mit, er beobachte die sich schnell entwickelnde Lage und wolle die Sicherheit von Spielern, Mannschaften, Offiziellen und Fans sicherstellen.

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TV-Experten: TV-Job bei WM: Müller tippt bei Klopp auf kürzere Zündschnur

Bislang kennen sie sich eher als Gegner: Wenn Ex-Bayern-Star Thomas Müller und Kulttrainer Jürgen Klopp als TV-Experten diskutieren, könnte es lebhaft werden.Beide sind Charakterköpfe des deutschen Fußballs, beide stehen für klare Worte und große Emotionen: Bei der Fußball-WM treffen Thomas Müller und Jürgen Klopp erstmals als TV-Experten aufeinander. "Ich bin gespannt und freue mich auch schon drauf, falls es mal unterschiedliche Ansichten geben wird. Ich bin gespannt, welche Zündschnur als erstes hochgeht", sagte Müller – und ergänzte verschmitzt grinsend: "Aber ich tippe auf deine, Kloppo."Der Ex-Trainer und der langjährige Bayern-Star standen sich in den vergangenen Jahren vornehmlich als Konkurrenten gegenüber. Mit Blick auf das gemeinsame Engagement bei MagentaTV sagte Müller: "Wir werden uns das erste Mal wirklich über den Weg laufen und mal ein paar intensivere Gespräche führen." Dabei ist der 36-Jährige guter Dinge: "Grundsätzlich kommen wir als Typen natürlich schon gut zurecht."Müller vor Experten-Job: "Da werde ich nervös sein"Vor der Experten-Tätigkeit hat Müller durchaus Respekt: "Das wird auch für mich eine neue Erfahrung sein, da werde ich nervös sein." Der Weltmeister von 2014, der kürzlich mit den Vancouver Whitecaps in die neue MLS-Saison gestartet ist, setzt dabei auf eine Mischung aus Expertise, Schlagfertigkeit, Witz und Unterhaltung: "Da werden wir uns irgendwie eingrooven."MagentaTV zeigt alle 104 Spiele der diesjährigen Fußball-WM live, 44 davon exklusiv. Neben Müller und Klopp wird auch Mats Hummels als Experte im Einsatz sein.

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Auftakt in Australien: "Reset" für Formel 1 in Deutschland? Audi feiert Premiere

Früher war die Formel 1 in Deutschland eine ganz große Nummer. Für Ralf Schumacher wurden aber strategische Fehler gemacht. Nun stürzt sich Audi ins Formel-1-Abenteuer.Auf dem Yarra River im Herzen von Melbourne legt Audi vor seiner Formel-1-Premiere als Werksteam einen Anker. Der deutsche Hersteller verwandelt ein Restaurantschiff während seines ersten Grand-Prix-Wochenendes in ein Hauptquartier für Fans. Audi will andocken, der milliardenschwere Auftritt in der Motorsport-Königsklasse soll dauerhaft in Erinnerung bleiben und Erfolg bringen. "Wir waren schon immer bereit", lautet einer der Slogans, mit dem der Rennstall vor Ort für wirbt.Die Regelzäsur in der Formel 1 mit neuen Motoren und neuen Autos erschien Audi als perfekter Zeitpunkt für den intern umstrittenen Einstieg. Fast die gesamte Branche ächzt und ausgerechnet jetzt soll viel Geld investiert werden? "Dass eine große Marke dahintersteht, heißt nicht, dass alles klappt, aber die Voraussetzungen sind vorhanden, um schnellstmöglich konkurrenzfähig zu sein", meinte Nico Hülkenberg, neben dem Brasilianer Gabriel Bortoleto Stammpilot bei Audi und nebenbei eine Rarität.Hülkenberg beeindruckt SchumacherDenn der Deutsche ist der letzte Stammpilot aus einem Land, das von der mittlerweile ächzenden PS-Branche stolz als Autoland - wenn auch nicht unbedingt Motorsportland - tituliert wurde und in Michael Schumacher, Sebastian Vettel sowie Nico Rosberg Weltmeister hervorgebracht hat.Hülkenberg, der auch schon mal komplett aus der Formel 1 draußen war, habe "auf seine Art und Weise eine beeindruckende Karriere hingelegt", lobte Ralf Schumacher, sechsmaliger Grand-Prix-Gewinner und Bruder des Rekordweltmeisters, "immer wieder zurückzukommen und dann auch die meiste Zeit abzuliefern. Das ist schon toll."Auch 2026 kein deutscher Grand PrixWenn Hülkenberg ein Stehaufmännchen ist, kann dann Deutschland aus Formel-1-Sicht zum Stehaufländchen werden? Denn auch wenn in Mercedes und Audi zwei deutsche Rennställe am Start sind, in Hülkenberg wenigstens noch ein deutscher Fahrer: Einen Grand Prix in Deutschland gab es letztmals 2020 auf dem Nürburgring, das war aber auch nur eine Ersatzveranstaltung wegen der Corona-Pandemie. Die Antrittsgebühr in zweistelliger Millionenhöhe ist Nürburg- und Hockenheimring zu hoch, in anderen Ländern hilft auch gerne mal der Staat aus.Der Pay-TV-Anbieter Sky konnte im Gegensatz zu RTL zwar ein wachsendes Zuschauerinteresse zum Ende der vergangenen Saison registrieren und profitierte vom bis zum Schluss spannenden WM-Kampf. Doch von der Begeisterung früherer Jahre, als zu Zeiten von Michael Schumacher mehr als zehn Millionen Deutsche den Fahrten im Free-TV zuguckten, ist nur wenig übriggeblieben.15 Millionen Euro für den Weg nach oben"Der deutsche Motorsport hat sich selbst abgeschafft", fällte Schumacher, der für den TV-Sender Sky als Experte arbeitet, ein vernichtendes Urteil. Das habe bei den Kartbahnen angefangen, die sich mit gestiegenen Energiekosten und strengeren Umweltschutzvorgaben konfrontiert sahen.Und genau dort haben nicht nur die Schumachers gelernt, was für ihren Aufstieg nötig war. Für den Weg von unten nach ganz oben, also in die Formel 1, müsse man rund 15 Millionen Euro veranschlagen, rechnete Ralf Schumacher vor. Wer soll sich so etwas leisten können?Fahrer und VermögenZuletzt verabschiedete sich Tim Tramnitz von seinem Formel-1-Traum. Dem früher von Red Bull unterstützten Talent aus Hamburg ging das Geld aus. Die Zukunft des bisherigen Formel-3-Piloten liegt in der GT-Serie bei BMW."Ohne die professionelle und finanzielle Unterstützung eines Herstellers zu einem frühen Punkt in der Karriere ist der Sprung in die Formel 1 kaum noch zu stemmen. Dass Fahrer aus vermögenden Verhältnissen über ihr privates Budget in die Formel 1 kommen, ist historisch nichts Neues, sollte aber weiterhin die absolute Ausnahme bleiben", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser der Deutschen Presse-Agentur."Strategisch großer Fehler"Neben den Kartbahnen machte Schumacher einen Kardinalfehler aus. "Leider hat Deutschland mit dem Verkauf der Formel-3-Namensrechte vor vielen Jahren an die Fia den Motorsport in Deutschland belanglos gemacht. Das war ein strategisch großer Fehler", kritisierte er. "Damals gingen noch alle Größen, ob Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton, bei uns den Weg über die Formel 3 in Richtung Formel 1. Mittlerweile ist die Formel 3 vereinheitlicht und fährt im Rahmen der Formel 1, früher war das bei der DTM der Fall."Was sollte also passieren? "Zuerst müssten sich speziell die automobil- oder motorsportnahen Konzerne zusammentun und Sportstätten fördern, damit wir wieder Kartbahnen haben und so auch wieder international interessanter werden", sagte Schumacher und forderte einen Neustart: "Politik, Verbände, Industrie, Sponsoren und die Medien müssten alle mal ein Reset vornehmen, da ist in den letzten Jahren leider aus wirtschaftlichen und teils ideologischen Gründen oder auch Kompetenzthemen viel falsch gelaufen."Wie sehr strahlen Großevents?Die Situation in der Formel 1 sei aus deutscher Sicht "derzeit nicht zufriedenstellend", räumte ADAC-Sportpräsident Ennser ein. Man sehe aber in der Gesellschaft "gerade bei den Jüngeren eine Affinität für den Motorsport, und ich bin mir sicher, dass man es schaffen kann, daraus einen Boom zu entfachen".Wenn Deutschland wieder ein Formel-1-Rennen ausrichten wolle, brauche "es politisches Bewusstsein für die enorme nationale wie internationale Strahlkraft großer Sportevents – und den entsprechenden Rückhalt. Im Rahmen der Bewerbung um die Olympischen Spiele scheint es ein Einsehen über die positiven Effekte solcher Events für Gesellschaft und Wirtschaft zu geben", meinte Ennser, der jahrelange Erfahrung als Formel-1-Rennkommissar hat.Gesucht: Vorbilder zum NacheifernDas Anliegen des ADAC sei es, "Industrie und Politik an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam die Rückkehr der Königsklasse zu ermöglichen. Entscheidend für einen Boom sind auch deutsche Fahrer, die Fans begeistern und Identifikation schaffen."In der Formel 1 ist nur Hülkenberg übriggeblieben, der beim Start in Melbourne aber auch schon 38 ist. Und in der Formel 2 gibt es Oliver Goethe (21, MP Motorsport), Sohn eines Deutschen und einer Dänin. Der gebürtige Brite wurde 2025 aber nur 15. in der Fahrerwertung.Vielleicht muss man auf Pilotenseite noch geduldiger sein. Ennser und sein Vorgänger Hermann Tomczyk, Vorsitzender der ADAC Stiftung Sport, verweisen exemplarisch auf den erst elfjährigen Devin Titz. Der junge Kartfahrer aus der Förderung der ADAC Stiftung Sport wurde kürzlich in das Juniorprogramm des Formel-1-Teams Mercedes aufgenommen.Talente im Motorsport Team GermanyTitz gehört genauso wie Goethe zum Motorsport Team Germany, dem gemeinsamen Förderprogramm der ADAC Stiftung Sport und des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB). Die größten Talente haben dabei Aussicht auf Unterstützung durch die Hersteller Audi, BMW, Mercedes, Porsche und Toyota."In unserer aktuellen Kaderauswahl des Motorsport Team Germany befinden sich äußerst talentierte Kart- sowie Formel-4-Nachwuchssportler deren Ziel natürlich die Formel 1 ist, auch wenn der Weg dorthin noch weit sein dürfte", sagte Tomczyk und meinte mit Blick auf die Förderung von Titz: "Wenn im deutschen Motorsport zusammengearbeitet wird, ist vieles möglich." Wie viel tatsächlich, das muss die Zeit zeigen.

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Motorsport: Formel-1-Star Leclerc hat geheiratet: "Was für ein Tag"

Traumkulisse in Monaco und Spritztour im Oldtimer: Ferrari-Star Charles Leclerc ist unter der Haube. Der Monegasse gab seiner Freundin Alexandra das Ja-Wort. Wer ist diese Frau?Formel-1-Pilot Charles Leclerc hat seine Freundin Alexandra Saint Mleux geheiratet. Der Ferrari-Star postete bei Instagram Fotos und Videos von der standesamtlichen Trauung. "Ein Tag, an den wir uns für immer erinnern werden", schrieb der Monegasse Leclerc wenige Tage vor dem ersten Saisonrennen an diesem Sonntag in Melbourne. "Teil eins ist geschafft, Teil zwei folgt nächstes Jahr mit all unseren Lieben."Die Braut postete ebenfalls Fotos von der Zeremonie in Weiß. "Traum", schrieb sie. "Ich kann es kaum erwarten, dich nächstes Jahr noch einmal zu heiraten." Auf Instagram nahm sie auch schon Leclercs Nachnamen an. Ferrari schrieb: "Herr und Frau Leclerc! Was für ein Tag!!"Traumkulisse in MonacoDas Paar hatte einen seiner ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritte beim Tennisturnier von Wimbledon 2023. Seit 2025 waren die beiden verlobt. Alexandra Saint Mleux wurde 2001 in Calais (Frankreich) geboren und hat auch mexikanische Wurzeln. Sie studierte Kunstgeschichte, wo sie sich auf die Kunst des 20. Jahrhunderts spezialisierte, und wird mittlerweile als Influencerin bezeichnet.Die Trauung fand vor einer traumhaften Kulisse in Monaco statt, Medienberichten zufolge bereits am 28. Februar. Das Hochzeitskleid entwarf der australische Designer Paolo Sebastian in Adelaide. Nach der Eheschließung machte das Paar eine Spritztour in einem Ferrari 250 Testa Rossa von 1957.

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Fußball: Noch 100 Tage: Sicherheitssorgen begleiten WM-Countdown

Krieg im Nahen Osten, Unruhen in Mexiko und Geldsorgen in den USA: Welche Risiken Fans eingehen, wann es wieder WM-Tickets gibt und wann der DFB-Kader steht. Fragen und Antworten 100 Tage vor Anpfiff.Noch 100 Tage bis zum WM-Start: Am 11. Juni eröffnet Co-Gastgeber Mexiko im ehrwürdigen Aztekenstadion das XXL-Turnier gegen Südafrika. Während der Krieg im Iran, Gewaltausbrüche in Mexiko und politische Debatten in den USA bei manchen Fans Zweifel an einer Reise wecken, boomt dennoch der Ticketverkauf. Der Countdown läuft: Die Deutsche Presse-Agentur beantwortet die drängendsten Fragen zur WM in Mexiko, den USA und Kanada.Welche Auswirkungen hat die Eskalation im Nahen Osten?Ein WM-Ausschluss des Iran scheint nicht unmöglich. Die FIFA werde die Situation "beobachten", hatte Generalsekretär Mattias Grafström erklärt. Oberste Priorität bleibe ein sicherer Ablauf der WM, bei der alle qualifizierten Mannschaften auch teilnehmen könnten. Der Iran soll in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. "Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken", sagte der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj. Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. Die Auslosung der Vorrunden-Gruppen hatte der Iran boykottiert, da die US-Regierung drei Funktionären Einreisevisa verweigert haben soll. Wird der Iran im Falle eines Rückzugs bestraft?Ja. Zieht der Iran spätestens 30 Tage vor dem ersten Spiel zurück, wird vom FIFA-Disziplinarkomitee eine Geldstrafe von mindestens 250.000 Schweizer Franken (etwa 275.000 Euro) verhängt. Erfolgt der Rückzug weniger als 30 Tage vor dem ersten Spiel, beträgt die Mindeststrafe 500.000 Schweizer Franken (etwa 550.000 Euro). Außerdem wäre der Iran verpflichtet, sämtliche von der FIFA erhaltenen Gelder zurückzuzahlen.Wie sicher ist ein WM-Besuch in Mexiko?Nach dem Tod des Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" ist es in mehreren mexikanischen Bundesstaaten Straßensperren zu Gewaltausbrüchen gekommen. Auch der Bundesstaat Jalisco war betroffen, dessen Hauptstadt der WM-Spielort Guadalajara ist. Trotz der Unruhen hatte Präsidentin Claudia Sheinbaum eine Sicherheitsgarantie für die WM-Fans abgegeben. FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte: "Wir haben vollstes Vertrauen in Mexiko".Wie viele Partien finden in Mexiko statt?In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 Spiele ausgetragen. In Guadalajara spielen etwa Europameister Spanien, Mexiko und Südkorea. In Mexiko City findet das Eröffnungsspiel statt. Bereits Ende März und Anfang April sind in Guadalajara und Monterrey jeweils zwei internationale Playoff-Partien zur Ermittlung der letzten beiden WM-Teilnehmer geplant.Welche Probleme drohen bei DFB-Spielen in den USA?Das DFB-Team absolviert fast all seine Partien in den USA. Doch auch hier drohen Probleme. Lokale Verantwortliche der elf US-Gastgeberstätte warnten zuletzt, dass die Sicherheit und Organisation der Fußball-WM 2026 durch eine teilweise Haushaltssperre gefährdet seien. Demnach fehlten Bundesmittel im hohen dreistelligen Millionenbereich. Miami benötige etwa bis Ende März 70 Millionen US-Dollar, sonst müssten Veranstaltungen wie das Fan-Fest abgesagt werden, sagte Ray Martinez, operativer Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees in Miami. Auch Joseph Mabin, stellvertretender Polizeichef von Kansas City, warnte davor, dass es infolge der ausbleibenden Gelder nicht genügend Personal geben könnte, um während der Endrunde für Sicherheit zu sorgen.Gibt es noch Tickets?Ja, und es wird mindestens noch eine vierte Phase geben, in der sich Fans um Tickets bewerben können. Ein konkretes Zeitfenster hat die FIFA bislang jedoch nicht mitgeteilt. Spätestens im April dürfte es aber so weit sein. Bislang ist der Andrang riesig. Schon zu Jahresbeginn vermeldete der Weltverband über 500 Millionen Ticketanfragen. Die teils hohen Preise scheinen die Fans nicht abzuschrecken. Wann nominiert Julian Nagelsmann seinen WM-Kader?Bundestrainer Julian Nagelsmann will seinen WM-Kader dem Vernehmen nach in den Tagen vor dem letzten Bundesliga-Spieltag bekanntgeben. Seit der WM 2022 liegt die Kadergrenze bei 26 Spielern. Deutschland startet am 14. Juni in Houston gegen WM-Debütant Curacao ins Turnier. Weiter geht es am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste in Toronto. Das Gruppenfinale gegen Ecuador steigt am 25. Juni in East Rutherford. Vor der WM testet das DFB-Team noch viermal.Wie realistisch ist ein WM-Boykott?Äußerst unrealistisch. Auslöser der Debatte sind Spannungen zwischen den USA und europäischen NATO-Staaten wegen Besitzansprüchen von Präsident Donald Trump auf Grönland sowie das teils brutale Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten. Die Bundesregierung weist Boykottforderungen klar zurück: "Der Sport darf dafür nicht instrumentalisiert werden", sagte Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein. DFB-Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete die Debatte als "sinnlos".

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Praktisches Accessoire: Sportleggings mit Extra: So sichern Sie Ihr Smartphone beim Trainieren

Ob beim Joggen oder Spazierengehen, beim Wandern oder Walking: Das Smartphone ist bei vielen Outdoor-Aktivitäten ein wichtiger Begleiter. Aber wo verstaut man sein sperriges Handy?Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, sein Smartphone trotz sportlicher Aktivitäten mit sich zu führen, ohne es in den Händen halten zu müssen: Da wären zum einen Handytaschen, die am Arm befestigt werden – oder Bauchtauschen, die ausreichend Platz für ein Smartphone bieten. Beide Varianten müssen separat gekauft werden, um ein Sportoutfit zu komplettieren. Finden Sie diese nicht praktikabel genug, gibt es noch eine dritte Möglichkeit: Sport-Leggings mit integrierter Handytasche. Hier gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Größen, Farben und Designs. Im Folgenden stellen wir Ihnen vier unterschiedliche Styles vor, sodass für jeden Figurtyp etwas Passendes dabei ist.Eine Hose, verschiedene Styling-Möglichkeiten1. Kurze Sport-Leggings mit HandytascheAn warmen Sommertagen stehen kurze Hosen hoch im Kurs – das gilt auch für Sport-Leggings mit Handytasche: Dieses Modell ist in acht verschiedenen Farben und in unterschiedlichen Größen (34 bis 50) erhältlich. Das Material besteht zu 75 Prozent aus Polyester und zu 25 Prozent aus Elastan, somit kann es auf 30 Grad gewaschen werden. Die Hose besitzt an jeder Seite je eine Tasche, die genügend Platz für Smartphone und Schlüssel bietet. Alternativ gibt es ähnliche Modelle natürlich auch mit langen Beinen.2. Plus Size Sport-Leggings mit HandytascheDie Modeindustrie hat längst erkannt, dass die meisten Frauen gerne Leggings tragen – unabhängig von ihren weiblichen Rundungen. Damit die angesagten Sporthosen mit Handytasche für jeden Figurtyp geeignet sind, gibt es natürlich auch Plus-Size-Modelle in verschiedenen Größen und Farben. Ob mit verspieltem Animal Print oder schlicht und einfarbig: Im Internet finden Sie eine Vielzahl passender Sport-Leggings für große Größen.3. Gemusterte Sport-Leggings mit HandytascheApropos Animal Print: Wilde Leo-Muster sind auch in diesem Jahr wieder angesagt. Diese High Waist Sport-Leggings mit Handytasche von Hunkemöller beispielsweise kommt im modernen Capri-Stil daher. Sie enthält 76 Prozent Polyester und 24 Prozent Elastan, dadurch ist sie (laut Hersteller) feuchtigkeitsableitend und atmungsaktiv zugleich.Wer hingegen ein Faible für Camouflage hat, kann mit dieser elastischen Leggings mit hohem Bund von Decathlon nichts falsch machen – und hat, dank Handytasche, sein Smartphone immer dabei. Alternativ gibt es natürlich auch schlichte Modelle von XS bis XL. So ist für jeden (Mode-)Geschmack etwas Passendes dabei.4. High-Waisted 3/4 Sport-Leggings mit HandytascheLänger als eine Shorts, aber kürzer als eine Caprihose: 3/4 Sport-Leggings mit Handytasche liegen 2022 im Trend. In Kombination mit einem hohen, elastischen Bund und zwei tiefen Taschen eignet sich dieses Modell für sportliche Aktivitäten – drinnen wie draußen. Die Leggings ist in neun verschiedenen Farben erhältlich, in den Größen S bis XXL. Das Material besteht aus 75 Prozent Nylon und 25 Prozent Elastan (für den Stretch-Anteil).Das zeichnet eine gute Sport-Leggings ausEgal, ob im Fitnessstudio oder in der Freizeit, beim Joggen oder Fahrradfahren: Die (Sport-)Leggings ist ein beliebter und vielseitig einsetzbarer Begleiter im Alltag. Damit sie sich jeder Figur ideal anpasst, enthält das Material atmungsaktives Polyester und Elastan – dadurch wird sie dehnbarer. Es gibt natürlich auch Sporthosen aus natürlicher Baumwolle, allerdings trocknen diese deutlich langsamer, da sie den Schweiß regelrecht aufsaugen. Am Ende ist es natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, welche Leggings die richtige für Sie ist. 

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DFB-Coach über WM-Kader: Nagelsmann plant Überraschungen – und notiert den Torjubel

Qualität, Charakter und die Freude über den Tor-Erfolg: Bundestrainer Nagelsmann erklärt, wie er seinen Kader für die WM bastelt. Einem Bayern-Reservisten winkt eine große Rolle.Bundestrainer Julian Nagelsmann plant für die Fußball-WM im Sommer überraschende Kader-Entscheidungen und achtet dabei nicht nur auf Leistungsdaten und Statistiken. Ein Bayern-Profi, der im Topspiel gegen den BVB nur wenige Minuten auf dem Feld stand, darf sich etwa auf eine große Rolle beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada einstellen. "Stand jetzt wird Leon Goretzka, trotz weniger Spielzeit bei Bayern, gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali", sagte Nagelsmann im "Kicker"-Interview. Der 31-Jährige, der München im Sommer verlässt, war unter Trainer Vincent Kompany zuletzt häufiger nur Reservist.Der Bundestrainer sieht in Goretzka aber eine gute Besetzung als offensiven Part auf der Doppelsechs, "einen richtig stabilen, zweikampfstarken Sechser". "Weil er einer ist, der auch in den Sechzehner geht, der kopfballstark ist und eine gute Wucht mitbringt." Dieses Profil hätten sie beim DFB sonst kaum, sondern eher ähnliche Spielertypen, wie Nagelsmann erklärte: "Pascal Groß, Angelo Stiller, Pavlovic, Nmecha, selbst Robert Andrich – die wollen alle den Ball."Nagelsmann kündigt Pläne an, die auf Unverständnis stoßen könntenÜberhaupt kündigte der Bundestrainer ähnlich wie vor der Heim-EM 2024 für die Besetzung bestimmter Rollenbilder Überraschungen im WM-Kader an. "Es geht darum, wer zusammenpasst. Dabei wird es Entscheidungen geben, das kann ich jetzt schon verraten, die vermutlich nicht auf supergroßes Verständnis stoßen. Nicht beim Spieler, aber auch nicht in der breiten Öffentlichkeit", sagte Nagelsmann."Du musst extrem darauf achten, wie ein Spieler damit umgeht, wenn er bei uns Kaderplatz 15 oder 16 ist, obwohl er bei seinem Verein als Top-6-Mann gilt, der immer spielt. Kann ein Spieler, der im Verein Stammspieler ist, bei uns in solch eine Rolle wachsen oder nicht?" Das herauszufinden, sei natürlich sehr schwer, erklärte der Bundestrainer. "Aber wir haben viel Erfahrungswissen aus den Lehrgängen im vergangenen Jahr.""Gewisse Charakterzüge", die nicht hilfreich sind für Kaderplatz 15"Du hast eben gewisse Charakterzüge und gewisse Charaktermerkmale, die dir dazu verhelfen, ein guter Stammspieler zu sein, der eine Mannschaft führt, die dir aber eben nicht helfen, Kaderplatz 15 oder 16 zu sein."Als Baustellen macht Nagelsmann die Mittelstürmer-Position und die linke Innenverteidigung aus. Niclas Füllkrug vom AC Mailand "war lange Zeit raus, spielt jetzt immer mal 20, mal 30 Minuten, hat aber aktuell leider keine Quote und wenig Spielzeit", sagte der Trainer über den Angreifer. Tim Kleindienst (Mönchengladbach) sei seit langem verletzt. "Bei ihm steht auch in den Sternen, wie er zurückkommt." In der inneren Abwehr sei Nico Schlotterbeck vom BVB der einzige Linksfuß. "Schlotti ist ein unfassbar wichtiger Spieler. Trotzdem müssen wir uns darauf vorbereiten, was passiert, wenn er mal nicht spielen kann", sagte der Bundestrainer.Ende März spielt die DFB-Elf zwei Testspiele gegen die Schweiz und Ghana. Dann will Nagelsmann die Rollengespräche für das Turnier im Sommer schon führen. "Der Kader wird dem, mit dem wir zur WM reisen wollen, schon sehr ähneln", sagte der 38-Jährige.Nagelsmann: "...dann kannst du Fußball eigentlich seinlassen"Bei seinen Bewertungen schaut er sogar auch auf das Jubelverhalten der Spieler. "Wenn ich sehe, ein Spieler schießt ein Tor und jubelt nicht richtig, dann ist das für mich ein Marker, dass da irgendwas nicht stimmt", sagte er. "Wenn ich so etwas bei einem Spieler von uns feststelle, notiere ich es."Die Erklärung des 38-Jährigen: "Wenn du dich über ein Tor nicht mal mehr richtig freust, dann kannst du Fußball eigentlich seinlassen, weil das das Salz in der Suppe ist." Er vermisse in einem normalen Bundesliga-Spiel "so ein bisschen die Emotionalität bei den sogenannten einfachen Siegen oder einfachen Toren". Ein positives Beispiel seien für ihn in der Hinsicht die Olympischen Winterspiele gewesen. Die Emotionalität dort finde er herausragend, sagte Nagelsmann.

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Eskalation im Nahen Osten: Iran-Krieg fordert Formel 1-Logistik – Melbourne-Boss ruhig

Die Formel 1 startet in Melbourne in die neue Saison. Die Eskalation im Nahen Osten hat logistische Auswirkungen auf den Rennzirkus. Der Veranstalter zerstreut Sorgen.Die Eskalation im Nahen Osten stellt die Formel 1 vor dem Saisonstart in Australien vor Herausforderungen. Die Veranstalter des Auftaktrennens am Sonntag (5.00 Uhr/Sky) rechnen aber nicht mit Auswirkungen auf den Grand Prix in Melbourne.Aufgrund der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran und den Gegenschlägen Teherans ist der Luftverkehr in großen Teilen des Nahen Ostens weitgehend zum Erliegen gekommen. Deshalb mussten auch Hunderte Mitarbeiter, die für die Formel 1 selbst oder die Rennställe arbeiten, ihre Reisepläne ändern.Singapur oder Hongkong statt Dubai oder Doha"Die Formel 1 als Organisation ist sehr gut darin, Menschen rund um die Welt zu bewegen. Das ist ihre Aufgabe. Und so konnten sie das auch umsetzen, sodass wir keine Auswirkungen auf unser Rennen erwarten", sagte der Geschäftsführer des Grand Prix von Australien, Travis Auld. Er bezifferte die Zahl der Betroffenen auf etwa 1.000 Personen. Ihre Flüge mussten demnach alle umgebucht werden.Statt über Dubai, Abu Dhabi oder Doha (Katar) nach Australien anzureisen, wichen viele auf Singapur oder Hongkong aus. Auld versicherte: "Die Fahrer werden hier sein. Die Ingenieure werden hier sein. Die Teamchefs werden hier sein. Sie sind diejenigen, denen Vorrang eingeräumt wurde." Zudem seien auch die Autos in Containern längst an der Strecke.Seit Samstag greifen die USA und Israel Ziele im Iran an. Teheran reagiert mit Gegenschlägen auf Israel und US-Militärstützpunkte in der Region. "Es gibt immer Dinge, mit denen man umgehen muss, auch Pläne ändern und flexibel reagieren. Das ist genau das, was das Team gewohnt ist", sagte Auld über die Veranstaltung in Melbourne.Was wird mit Bahrain und Saudi-Arabien?Fragezeichen stehen aktuell hinter dem für den 12. April angesetzten vierten Saisonrennen in Bahrain, wo erst am Wochenende die Formel-1-Reifentests abgebrochen wurden, und eine Woche darauf in Saudi-Arabien. "Wie immer beobachten wir solche Situationen aufmerksam und arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen", zitierten Medien einen Sprecher der Formel 1.So äußerte sich auch der Motorsport-Weltverband Fia. "Wir beobachten weiterhin die Entwicklungen vor Ort, Sicherheit und Wohlergehen werden unsere Entscheidungen bei allen bevorstehenden Veranstaltungen leiten", teilte Fia-Präsident Mohammed ben Sulayem mit und drückte seine Anteilnahme aus: "Unsere Gedanken sind bei allen, die von den jüngsten Ereignissen im Nahen Osten betroffen sind."Am 15. März rast die Motorsport-Königsklasse in Shanghai, zwei Wochen danach ist der Grand Prix von Japan angesetzt. Die letzten beiden Saisonrennen finden dann wieder im Nahen Osten statt. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Formel-1-Jahr beschließen.

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Mega-Druck vor dem Saisonstart: Formel-1-Star Hamilton und der Weg aus dem Ferrari-Desaster

Lewis Hamilton hat Inventur gemacht. Das war nach einer desaströsen Premierensaison mit Ferrari auch bitter nötig. Kann der Formel-1-Superstar die Scuderia doch zum Weltmeister machen?Mit aller Schonungslosigkeit hat Lewis Hamilton die Abgründe von Ferrari kennengelernt. Zum Ende seines desaströsen ersten Jahres mit der Scuderia sprach der Formel-1-Rekordweltmeister voller Frust sogar von der "schlechtesten Saison" seiner Karriere. Wenn man wie Hamilton 105 Königsklassenrennen gewonnen hat, dann aber erstmals ohne Podestplatz in einem Grand-Prix-Jahr bleibt - dann ist man zumindest gefühlt ganz unten angekommen.Da kann es helfen, alten Ritualen zu folgen. "Jedes Jahr schreibe ich auf, wo ich nicht gut bin. Denn es gibt viele Bereiche, in denen ich nicht gut bin. Dann frage ich mich: Wie können wir das verbessern?", verriet Hamilton einmal. Diese Niederschrift würde man natürlich nur zu gern einsehen. Zumal nach seinem ersten Jahr mit Ferrari, aus dem nur der Sprintsieg in Shanghai schon am zweiten Rennwochenende heraussticht.Zoff mit dem RenningenieurDie Inventur. Der siebenmalige Weltmeister, der sich diese Bestmarke seit seinem letzten WM-Titel 2020 mit Michael Schumacher teilt, hat eine Inventur gemacht. Einer der sichtbarsten Unterschiede nach Hamiltons Bestandsaufnahme ist der neue Renningenieur. Riccardo Adami, mit dem der 41-jährige Engländer hörbar nicht auf einer Wellenlänge lag, ist Geschichte. Carlos Santi, Renningenieur des bislang letzten Fahrerweltmeisters von Ferrari, Kimi Räikkönen, ist vorerst der neue Mann an Hamiltons Seite. Ein gutes Omen?"Ich habe diesen Winter viel Zeit damit verbracht, mich neu aufzubauen, mich neu zu fokussieren und meinen Körper und meinen Geist wirklich in einen viel besseren Zustand zu bringen", erzählte Hamilton, der ähnliche Worte aber schon vor den Saisonstarts der Vergangenheit geäußert hat. "Ich fühle mich im Allgemeinen so gut wie schon lange nicht mehr, nachdem ich einige Dinge in meinem Team und dann auch am Auto umgestellt habe." Eine weitere Personalie betrifft seinen langjährigen Manager Marc Hynes, der mittlerweile für das brandneue Cadillac-Team arbeitet.Ecclestone glaubt an HamiltonDie Regelzäsur. Vielleicht werden Hamilton diese Änderungen guttun. Vielleicht auch der größte Reglementeinschnitt der jüngeren Grand-Prix-Geschichte in der Formel 1. "Die neue Formel 1 wird ihm mehr liegen, als sie Max Verstappen liegen wird. Ich glaube, dass Lewis der Sache auf den Grund geht, warum es bisher bei Ferrari nicht funktioniert hat, und die richtigen Schlüsse zieht", sagte der frühere Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone der Deutschen Presse-Agentur vor dem ersten Grand Prix des Jahres am Sonntag (5.00 Uhr/Sky) in Melbourne.Die neuen Autos sind kürzer, schmaler und leichter. Die Motoren werden zu gut 50 Prozent vom Verbrenner angetrieben, der von komplett nachhaltigem Kraftstoff befeuert wird, die restlichen fast 50 Prozent liefert die Batterie. Hamilton hatte das permanente Energiemanagement aber noch als "komplex, so lächerlich komplex" kritisiert. "Ich hatte an einem Tag sieben Meetings. Es ist, als bräuchten wir einen Abschluss, um das alles komplett zu verstehen."Ferrari erstaunlich innovationsfreudigDer Rückblick. Als die Formel 1 zuletzt eine vergleichbare Regelzäsur erfuhr, waren es ausgerechnet Mercedes und ihr damaliger Starfahrer Hamilton, die die Hybrid-Ära zu ihrem Vorteil nutzten. Sechs seiner sieben WM-Titel gewann der Brite nämlich seit jenem Einschnitt 2014. Und auch Ferrari selbst zeigte sich zuletzt erstaunlich innovationsfreudig. Ein neuer Flügel auf der Crashstruktur des SF-26 hier, ein rotierender Heckflügel da. Die zuletzt nicht für ihren technischen Mut bekannte Scuderia verblüffte während der Testfahrten in Bahrain."Im vergangenen Jahr waren wir noch an ein Auto gebunden, das ich letztendlich nur geerbt habe", meinte Hamilton. "Dieses Auto jetzt habe ich in den letzten acht, zehn Monaten am Simulator mitentwickelt, sodass es ein bisschen wie ein Teil meiner DNA ist. Deshalb fühle ich mich diesem Auto definitiv mehr verbunden."Schumacher: Hamilton hat weiter "den Speed"Der "Sweet Spot". Für Ralf Schumacher läuft Hamilton aber weiter "einem gewissen optimalen Bild des Autos" hinterher, "was man schon im letzten Jahr nicht finden konnte. Mit dem neuen Konzept findet er vielleicht genau diesen Sweet Spot", erläuterte der frühere Formel-1-Pilot Schumacher der Deutschen Presse-Agentur die Suche nach dem optimalen Punkt, um als Fahrer maximale Leistung bringen zu können."Wenn er ihn dann erstmal hat, dann ist er super. Dass er den Speed nach wie vor hat, ist gar keine Frage. Man hat es aber letztes Jahr gesehen: Es geht ihm nicht mehr alles so leicht von der Hand und dann passieren Fehler", äußerte Schumacher weiter."Das wird eine verdammt gute Saison"Der Boss. Patzer darf sich auch Teamchef Fred Vasseur nicht mehr erlauben. Seit Anfang 2023 verantwortet der Franzose das Formel-1-Projekt des chronisch ungeduldigen Rennstalls. Und sollte Ferrari in diesem Jahr nicht schnell Erfolge holen, wird sein Posten wackeln. "Lasst uns positiv sein und die Reise genießen", meinte Vasseur. Die Eingewöhnung bei einem Rennstall wie Ferrari braucht eben seine Zeit.Vielleicht ist Vasseurs gute Laune tatsächlich angebracht. Vielleicht hat sich Hamilton tatsächlich wiedergefunden. Und vielleicht kann auch Ferrari diese quälende Durststrecke – letzter Fahrertitel 2007 mit Räikkönen, letzter Teamtitel 2008 – endlich beenden."Für einen Moment hatte ich vergessen, wer ich bin", räumte Hamilton ein und meinte damit vermutlich sein Hadern und Zetern mit dem störrischen Vorgängerauto und dem Team in der vergangenen Saison. Diese Einstellung werde man bei ihm aber "nicht noch einmal erleben. Ich weiß, was zu tun ist", betonte er. "Das wird eine verdammt gute Saison."

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Motorsport: "Sehr unglücklich": Mick Schumacher über sein Debüt-Pech

Die Premiere in der IndyCar geht für Mick Schumacher gehörig daneben. Der Sohn von Michael Schumacher lässt sich den Mut aber nicht nehmen.Nach seinem völlig verkorksten Debüt in der IndyCar-Serie will Mick Schumacher sein Unfallpech schnell vergessen machen. "Ich schaue nach vorn, nicht zurück, und werde versuchen zu verstehen, was wir hätten besser machen können", sagte der 26-Jährige nach seinem Aus in Runde eins beim Rennen in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida. Der frühere Formel-1-Pilot war nach einem Auffahr-Unfall unverschuldet ausgeschieden. "Unser Ziel war es eigentlich nur, das Rennen zu beenden, möglichst alle Runden zu absolvieren. Wir haben viel weniger bekommen, das ist sehr unglücklich", resümierte der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher in einer Mitteilung seines Rennstalls Rahal Letterman Lanigan Racing. Schumacher war kurz nach dem Start auf das Auto des Amerikaners Santino Ferrucci aufgefahren, nachdem dieser in einer Kurve abgedrängt worden war. "So ist Rennfahren", sagte Schumacher. Er habe gehofft, bei dem Rennen mit seinem Team genug Erfahrungen sammeln zu können, um Zweifel vor den weiteren Saisonläufen ausräumen zu können. "Aber hey, wir haben noch 17 weitere Rennen. Das war nur das Erste, nur der Start davon. Und ich freue mich sehr auf den Rest der Saison", ließ Schumacher wissen. Schon Probleme in der QualifikationDer Deutsche wagt in diesem Jahr in der IndyCar-Serie einen Neuanfang, nachdem er zuletzt lange vergeblich auf einen neuen Formel-1-Vertrag gehofft hatte. Allerdings konnte er zuvor nur wenig mit seinem neuen Dienstwagen testen. Wohl auch deshalb tat sich Schumacher in der Qualifikation für das Rennen in St. Petersburg schwer und kam nicht über Startplatz 21 hinaus.Aus der elften Startreihe gelang es Schumacher dann nicht, sich bei den Positionskämpfen auf den ersten Kilometern schadlos zu halten. "Wir hatten eigentlich ein ziemlich gutes Auto und hätten uns im Feld vorarbeiten können", versicherte Schumacher. Auch in seinen zwei Formel-1-Jahren 2021 und 2022 hatte Schumacher mehrfach Pech bei schweren Unfällen gehabt. Das US-Team Haas trennte sich schließlich von ihm. Nach einem Jahr als Ersatzfahrer bei Mercedes absolvierte Schumacher zwei Jahre für Alpine Rennen in der Langstrecken-WM, wo er auch am 24-Stunden-Klassiker von Le Mans teilnahm. Nun hofft er auf neue Erfolge in der IndyCar-Serie. Schon am Wochenende gibt es für Schumacher auf dem Phoenix Raceway in Arizona die nächste Chance.

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Joggen mit Kind: Sportkinderwagen für aktive Eltern: Darauf sollten Sie achten

Der klassische Kinderwagen ist für sportliche Aktivitäten im Freien nicht geeignet. Wenn Sie Ihr Kind zum Joggen mitnehmen wollen, ist ein Sportbuggy die bessere Wahl. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Buggy, der die gleiche Reifenanzahl wie ein Sportkinderwagen besitzt, ist der sogenannte Jogger deutlich stabiler und wendiger. Möglich wird das durch drei feste Luftreifen, die Erschütterungen – gerade auf unebenen Strecken – besser abfedern können. Der Sportbuggy ist in erster Linie ein praktischer Begleiter für aktive Eltern, die ihr Kind zum Joggen, Inlineskaten oder auch zum Wandern mitnehmen. Auch wenn der Sportkinderwagen etwas sperriger als ein gewöhnlicher Buggy ist, sorgt seine spezielle Ausstattung für mehr Stabilität und Komfort (für das Baby). Bevor Sie sich für einen Jogger entscheiden, sollten Sie ein paar wichtige Punkte beachten.Was zeichnet einen guten Sportkinderwagen aus?Neben den schwenk- und feststellbaren Schwenkrädern zeichnet sich ein Sportkinderwagen durch folgende Merkmale aus:Funktionen geringes GewichtDamit Sie weniger Kraft beim Schieben aufwenden müssenerhöhte FederungDamit Erschütterungen auf unebenen Wegen gedämpft werdenreflektierende ElementeDamit Sie bei schlechten Sichtverhältnissen gesehen werdenzusammenklappbarDamit der Sportkinderwagen weniger Platz wegnimmtgepolsterte SitzflächenDamit Ihr Kind auch bei höheren Geschwindigkeiten bequem sitztverstellbare RückenlehneDamit Ihr Kind unterwegs liegen bzw. schlafen kannverstellbare FußstützeDamit Ihr Kind vernünftig und sicher sitzen kannschnittiges DesignDamit der Kinderwagen auch optisch etwas hermachthöhenverstellbarer SchiebegriffDamit der Sportbuggy Ihrer Armlänge angepasst wirdSonnenverdeckDamit Ihr Kind vor starker Sonneneinstrahlung geschützt istSicherheitsgurtDamit Ihr Kind nicht aus dem Sportbuggy fälltAb welchem Alter sind Sportbuggys empfehlenswert?Viele Hersteller werben damit, dass ihre Sportkinderwagen schon in den ersten Lebensmonaten eingesetzt werden können. Das ist an sich auch korrekt, allerdings sollten Sie bedenken, dass die noch unterentwickelte Wirbelsäule Ihres Kindes nicht zu stark belastet werden darf. Aus diesem Grund lautet eine allgemeine Empfehlung, den Sportbuggy auf unebenem Gelände erst ab dem zehnten Monat zu nutzen. Für einen gewöhnlichen Spaziergang können Sie den Kinderwagen selbstverständlich schon vorher einweihen – solange Sie keine hohen Geschwindigkeiten erreichen. Ein wichtiges Indiz für Eltern sollte auch sein, dass ihr Kind bereits alleine sitzen kann. Im Umkehrschluss stellt sich die Frage, wie lange ein Sportkinderwagen genutzt werden darf. Das hängt tatsächlich nicht vom Alter Ihres Kindes ab, sondern von seinem Gewicht. Jeder Hersteller zeichnet seine Modelle mit einer Maximalbelastung aus, an der Sie sich orientieren sollten.Worauf Sie beim Kauf achten müssenFür "Transportmittel auf Rädern für Kinder" gibt es eine DIN-Norm (EN 1888) zur einheitlichen Überprüfung der Nutzungssicherheit. Sie bezieht sich in erster Linie auf die Kippsicherheit und die Bremsfunktionen von Sportkinderwagen – achten Sie beim Kauf auf die entsprechende Zertifizierung.Ein Sportkinderwagen sollte ausreichend gefedert sein, damit er nicht nur die Wirbelsäule Ihres Kindes schont, sondern auch Ihre Arme durch die geringere Belastung – immerhin ist das Joggen mit einer Hand am Sportbuggy deutlich anstrengender.Je größer die Lufträder sind, desto leichter lässt sich der Sportkinderwagen schieben. Die gängigen Größen liegen zwischen zwölf und 20 Zoll.Aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit beim Joggen sollte der Sportkinderwagen über eine Handbremse bzw. Feststellbremse verfügen, die Sie schnell bedienen können. Das ist gerade in abschüssigem Gelände wichtig.Achten Sie beim Kauf eines Sportkinderwagens darauf, dass dieser einen 5-Punkt-Gurt mit Sicherheitsverschluss besitzt. Er schützt Ihr Kind in alle Richtungen.Für mehr Flexibilität und Komfort sorgen ein ergonomischer Knickschieber (Griff), eine verstellbare Sitzposition und ein schließbares Verdeck, das Ihr Kind vor Sonne, Wind und Regen schützen kann.Diese Details sorgen für mehr SicherheitWenn Sie den Sportkinderwagen nicht nur für längere Ausflüge auf Wald- und Wiesenwegen nutzen wollen, sondern auch für sportliche Aktivitäten, steht das Thema Sicherheit an erster Stelle. Das gilt für abschüssige Strecken genauso wie für gerade Wege über Stock und Stein – je mehr Erschütterungen auf den Kinderwagen einwirken, desto anstrengender wird es für Sie, den Sportbuggy mit einem Arm zu halten. Aus diesem Grund können Sie ein Sicherheitsband verwenden, das an Ihrer Hand und am Wagen selbst befestigt wird. So können Sie sicher sein, sollten Sie vom Griff abrutschen, dass der Buggy sich nicht verselbstständigen kann.Achten Sie beim Sportkinderwagen zudem darauf, dass seine hinteren Räder nicht schwenkbar sind – andernfalls könnte der Buggy bei höheren Geschwindigkeiten aus der Spur geraten und umkippen, wenn der Wagen in sich nicht stabil genug ist. Das Vorderrad kann hingegen schwenkbar sein, sollte aber in jedem Fall auch die Möglichkeit bieten, festgestellt zu werden. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal stell der Radabstand dar – also der Abstand zwischen den beiden Achsen: je größer der Abstand ist, desto mehr Stabilität erfährt das Sportkinderwagen. Zu guter Letzt können Sie den Buggy noch mit zusätzlichen Reflektoren ausstatten, um die Sicherheit bzw. Sichtbarkeit zu erhöhen. Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung können Sie den Sportbuggy mit Kinderwagenlichtern ausstatten. Das universell einsetzbare Clip-System eignet sich besonders gut, um die Sichtbarkeit an dunklen Tagen oder abends zu erhöhen. Möglich wird das durch fünf weiße LED-Lichter (vorne), zwei rote LED-Lichter hinten und neun große LED-Lichter an der Seite der Kinderwagenlampe. Im Lieferumfang sind bereits zwei Lichter enthalten, die Sie ganz einfach an Ihrem Sportkinderwagen anbringen können.Noch ein Tipp zum Schluss: Überprüfen Sie den Sportkinderwagen regelmäßig auf optische Mängel. Das gilt insbesondere für alle Schrauben und Nieten, die immer festgezogen sein sollten. Sitzen die Verschlüsse noch richtig? Ziehen die Bremsen noch an? All diese Punkte sind unerlässlich für ein Höchstmaß an Sicherheit.Die richtigen Pflegetipps für SportkinderwagenDurch die regelmäßige Nutzung auf offenem Gelände sammelt sich mit der Zeit Schmutz und Staub auf dem Kinderwagen und den Bezügen. Diese Abnutzungserscheinungen tragen dazu bei, dass der Buggy schneller verschleißt – umso wichtiger ist die richtige Pflege: Wischen Sie die (abnehmbaren) Bezüge hin und wieder mit einem feuchten Tuch ab oder reinigen sie in der mit einem Feinwaschmittel Waschmaschine. Um den Verschleiß an den Reifen und dem Gestell selbst auszubremsen, sollten Sie den Kinderwagen mindestens zweimal im Jahr reinigen und alle beweglichen Elemente regelmäßig schmieren. Verwenden Sie hierfür am besten Sprühöl wie WD40 Specialist Silikonspray für schwer erreichbare Stellen.Das könnte Sie auch interessieren:Abnehmen mit Joggen: So bringen Sie die Pfunde zum SchmelzenJoggen anfangen – Die wichtigsten Tipps und 3 Fehler, die Einsteiger vermeiden solltenBuggy Test: Hier geht es zum Buggy Vergleich. Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

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Basketball: Trotz Gala von EM-Held da Silva: Orlando unterliegt Pistons

Auf und Ab liegen bei den deutschen NBA-Stars eng beieinander. Während Isaiah Hartenstein und Dennis Schröder siegen, geht Orlando trotz starker Leistung von Tristan da Silva die Puste aus.Die Orlando Magic haben in der NBA die zweite bittere Pleite gegen ein Spitzenteam in Folge kassiert. Trotz einer Gala von Deutschlands Basketball-Europameister Tristan da Silva verlor das Team aus Florida gegen den Tabellenführer der Eastern Conference, die Detroit Pistons, mit 92:106. Knackpunkte waren wieder einmal eine Schwächephase gegen Ende des dritten Viertels und die zahlreichen Ballverluste. Gleich 19-Mal gab Orlando den Ball leichtfertig her und ermöglichte den Pistons um Topscorer Cade Cunningham (29 Punkte) so einfache Zähler. "26 Punkte voller Schmerz", bezeichnete Magic-Coach Jamahl Mosley diese Statistik. "Wir haben darüber explizit vor dem Spiel gesprochen. Das ist genau ihr Spiel", so der Trainer: "Deshalb sind sie das beste Team im Osten – weil sie körperlich und defensiv hart spielen. Wir müssen in solchen Spielen viel besser darin werden, unsere Ballbesitze zu nutzen."Orlando hatte im heimischen Kia Center lange gut mitgehalten, musste den Favoriten aber genau wie beim 108:113 gegen die Houston Rockets am Donnerstag am Ende ziehen lassen. Da Silva war mit 19 Zählern zweitbester Scorer hinter Paolo Banchero (24 Punkte) und sammelte zudem sechs Rebounds, je zwei Assists und Steals sowie einen Block.Nationalmannschafts-Kollege Moritz Wagner machte mit neun Punkten in nur zwölf Minuten von der Bank ebenfalls ein gutes Spiel, sein Bruder Franz fehlte weiterhin verletzt. Trotz der Pleite bleiben für Orlando die Playoffs mit Platz sieben im Osten in Reichweite.Schröder hält den Sieg festIm Gegensatz zum Magic-Trio durften sich die restlichen deutschen Profis am Sonntag ausnahmslos über Siege freuen. DBB-Kapitän Dennis Schröder verwandelte beim 106:102 seiner Cleveland Cavaliers bei den Brooklyn Nets in den Schlusssekunden die entscheidenden Freiwürfe und hielt damit den 38. Saisonsieg fest. Der Spielmacher steuerte insgesamt zwölf Zähler und fünf Vorlagen bei. Cleveland festigte damit seinen vierten Platz im Osten.Auch Isaiah Hartenstein und die Oklahoma City Thunder wurden bei den Dallas Mavericks ihrer Favoritenrolle gerecht. Der amtierende Meister gewann 100:87 und festigte seine Spitzenposition im Westen. Hartenstein trug sieben Punkte, fünf Rebounds, vier Assists, zwei Blocks und einen Steal bei. Bester Mann war Teamkollege und Superstar Shai Gilgeous-Alexander mit 30 Zählern.Ariel Hukporti beendete mit den New York Knicks die elf Spiele währende Siegesserie der San Antonio Spurs. Der deutsche Center kam beim 114:89 jedoch lediglich kurz vor Schluss zu wenigen Minuten Einsatzzeit und holte je zwei Punkte und Rebounds.Auch Maxi Kleber spielte mit je sechs Punkten und Rebounds bei dem deutlichen 128:104 seiner Los Angeles Lakers über die Sacramento Kings nur eine Nebenrolle. Während die Lakers im Westen Platz sechs belegen, ist New York im Osten Dritter.

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DFB-Coach über WM-Kader: Nagelsmann stellt Goretzka große WM-Rolle in Aussicht

Überraschende Aussagen von Julian Nagelsmann: Im Interview über seine Kaderplanungen lobt der Bundestrainer Leon Goretzka. Der spielt beim FC Bayern zuletzt kaum, dürfte beim DFB aber Faktor werden.Beim Topspiel der Bayern in Dortmund spielte er nur drei Minuten, bei der Fußball-Weltmeisterschaft könnte Leon Goretzka für Deutschland richtig wichtig werden: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat dem 31-Jährigen trotz seines Reservisten-Daseins beim FC Bayern München eine große Kaderrolle in Aussicht gestellt. "Stand jetzt wird Leon Goretzka, trotz weniger Spielzeit bei Bayern, gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali", sagte Nagelsmann im "Kicker"-Interview.Der Bundestrainer sieht in Goretzka eine gute Besetzung als offensiven Part auf der Doppelsechs, "einen richtig stabilen, zweikampfstarken Sechser". "Weil er einer ist, der auch in den Sechzehner geht, der kopfballstark ist und eine gute Wucht mitbringt." Dieses Profil hätten sie beim DFB sonst kaum, sondern eher ähnliche Spielertypen, wie Nagelsmann erklärte: "Pascal Groß, Angelo Stiller, Pavlovic, Nmecha, selbst Robert Andrich - die wollen alle den Ball."Nagelsmann kündigt Pläne an, die auf Unverständnis stoßen könntenÜberhaupt kündigte der Bundestrainer ähnlich wie vor der Heim-EM 2024 für die Besetzung bestimmter Rollenbilder Überraschungen im WM-Kader an. "Es geht darum, wer zusammenpasst. Dabei wird es Entscheidungen geben, das kann ich jetzt schon verraten, die vermutlich nicht auf supergroßes Verständnis stoßen. Nicht beim Spieler, aber auch nicht in der breiten Öffentlichkeit. Weil vielleicht ein Spieler bei uns nicht in der ersten Elf eingeplant ist, der bei seinem Verein aber Stammspieler und Leistungsträger ist", sagte Nagelsmann."Du musst extrem darauf achten, wie ein Spieler damit umgeht, wenn er bei uns Kaderplatz 15 oder 16 ist, obwohl er bei seinem Verein als Top-6-Mann gilt, der immer spielt. Kann ein Spieler, der im Verein Stammspieler ist, bei uns in solch eine Rolle wachsen oder nicht?" Das herauszufinden, sei natürlich sehr schwer, erklärte der Bundestrainer. "Aber wir haben viel Erfahrungswissen aus den Lehrgängen im vergangenen Jahr. Es gibt Spieler, die diese Rolle bei uns nicht gut erfüllen können", so Nagelsmann."Gewisse Charakterzüge", die nicht hilfreich sind für Kaderplatz 15"Du hast eben gewisse Charakterzüge und gewisse Charaktermerkmale, die dir dazu verhelfen, ein guter Stammspieler zu sein, der eine Mannschaft führt, die dir aber eben nicht helfen, Kaderplatz 15 oder 16 zu sein."

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Motorsport: Frühes Unfall-Aus für Mick Schumacher beim IndyCar-Debüt

Das hatte sich Mick Schumacher ganz anders vorgestellt: In seinem ersten Rennen in der IndyCar-Serie kommt der frühere Formel-1-Pilot nicht weit. Der 26-Jährige gibt sich frustriert - und kämpferisch.Mit einem frühen Auffahr-Unfall hat Mick Schumacher eine ganz bittere Premiere in der IndyCar-Serie erlebt. Der 26-Jährige schied bei dem Crash schuldlos schon in der ersten Runde aus und musste aus seinem demolierten Rennwagen aussteigen.Auf dem Stadtkurs von St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida fuhr Schumacher auf das Auto des Amerikaners Santino Ferrucci auf, nachdem dieser in einer Kurve abgedrängt worden war. Bei einer Untersuchung bei den Rennärzten seien keine Verletzungen festgestellt worden, teilte sein Team wenig später mit.Schumacher: "Das war ein frustrierendes Rennen heute""Das war ein frustrierendes Rennen heute, wir hätten nichts anders machen können - aber so ist der Motorsport manchmal. Es gibt viel zu lernen und woran wir arbeiten können. Nächste Woche greifen wir wieder an", schrieb Schumacher bei Instagram.Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wagt in diesem Jahr in der IndyCar-Serie einen Neuanfang, nachdem er zuletzt lange vergeblich auf einen neuen Formel-1-Vertrag gehofft hatte. Er geht für den Rennstall Rahal Letterman Lanigan Racing an den Start und wird in der US-Rennserie als Neuling geführt, obwohl er schon über viel Rennerfahrung verfügt. Schlechter Startplatz wird zum Verhängnis"Ich sehe es nicht als Rookiejahr und erlaube mir auch keine Anfängerfehler", hatte Schumacher vor seinem IndyCar-Debüt gesagt. Allerdings konnte er zuvor nur wenig mit seinem neuen Dienstwagen testen. Wohl auch deshalb tat sich der Deutsche in der Qualifikation für das Rennen in St. Petersburg schwer und kam nicht über Startplatz 21 hinaus. Aus der elften Startreihe gelang es Schumacher dann nicht, sich bei den Positionskämpfen auf den ersten Kilometern schadlos zu halten. Auch in seinen zwei Formel-1-Jahren 2021 und 2022 hatte Schumacher mehrfach Pech bei schweren Unfällen gehabt. Das US-Team Haas trennte sich schließlich von ihm. Nach einem Jahr als Ersatzfahrer bei Mercedes absolvierte Schumacher zwei Jahre für Alpine Rennen in der Langstrecken-WM, wo er auch am Klassiker 24 Stunden von Le Mans teilnahm. Nun hofft er auf neue Erfolge in der IndyCar-Serie. Schon am kommenden Wochenende gibt es für Schumacher auf dem Phoenix Raceway in Arizona eine neue Chance.

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