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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Eiskunstlauf: Paarlauf-Duo Hase/Volodin bei Olympia vor Kür auf Goldkurs

Mehr als drei Jahre haben Minerva Hase und Nikita Volodin auf die Olympischen Winterspiele in Italien hingearbeitet. Im Kurzprogramm zeigen sie eine starke Vorstellung - und dürfen von Gold träumen.Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase/Nikita Volodin ist nach dem Kurzprogramm bei den Olympischen Winterspielen in Italien auf Goldkurs. Die Vizeweltmeister präsentierten eine fehlerfreie Tango-Vorstellung und dürfen damit vor der Kür am Montag (20.00 Uhr) weiter vom ganz großen Coup träumen. Hase/Volodin erhielten für ihre Darbietung 80,01 Punkte und zeigten im Gegensatz zu den anderen Favoriten-Duos keine Nerven."Wir sind sehr glücklich über den ersten Part, aber die großen Emotionen sparen wir uns noch auf", sagte Hase nach einer starken Leistung. "Wir wollten gerne, dass es sich wie ein Training anfühlt, also dass wir Olympia und den Stress ausblenden."Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Anastasia Metelkina/Luka Berulawa aus Georgien beträgt 4,55 Zähler. Dritter sind die Kanadier Lia Pereira und Trennt Michaud (74,60 Punkte). Das zweite deutsche Paar Annika Hocke/Robert Kunkel belegt nach einer guten Vorstellung ohne groben Fehler mit 67,52 Punkten den elften Rang.Hase/Volodin wollten sich auf sich besinnenDer deutsche Fokus lag aber auf Medaillenhoffnung Hase/Volodin, die seit mehr als drei Jahren ein Eiskunstlauf-Paar sind. Alles war bei den beiden auf die Olympischen Spiele ausgelegt. Dabei hatte der gebürtige Russe Volodin erst im vergangenen Jahr den für die Olympia-Teilnahme notwendigen deutschen Pass erhalten. Im Kurzprogramm lieferten die Europameister von 2025 trotz der großen Erwartungen ab."Wir besinnen uns darauf, was wir beeinflussen können", hatte Hase vor dem Wettbewerb gesagt - und das klappte auch. Das in Berlin trainierende Duo präsentierte sich wie erhofft in Topform und zeigte eine saubere Vorstellung, ohne Nerven zu zeigen.Die beiden 26-Jährigen zeigten sich auch stark verbessert im Vergleich zur Europameisterschaft vor einem Monat im britischen Sheffield, als sie viele Fehler in die Programme einstreuten und sich mit dem zweiten Platz hinter Metelkina/Berulawa begnügen mussten.Nächster deutscher Gold-Coup im Paarlauf möglichDie letzte deutsche Eiskunstlauf-Medaille bejubelten Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren in Pyeongchang, als sie mit einer Traum-Kür noch Gold geholt hatten. Auch dieses Mal winkt der Olympiasieg. Ähnlich wie Savchenko/Massot benötigen aber auch Hase/Volodin eine starke Kür.

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Olympisches Eishockeyturnier: Dank dänischer Hilfe: DEB-Pleite gegen USA ohne Folgen

Trotz einer erneuten Niederlage gegen die US-Stars bleibt das DEB-Team bei Olympia im Medaillen-Rennen. Dänemark macht’s möglich – jetzt wartet Außenseiter Frankreich.Glückliche Ausgangslage trotz erneuter Vorrundenpleite: Das 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) gegen Weltmeister USA ist für das deutsche Eishockey-Olympiateam folgenlos geblieben. Dank dänischer Schützenhilfe wurde Deutschland hinter den US-NHL-Stars Gruppenzweiter und spielt am Dienstag in der Viertelfinal-Qualifikation gegen Außenseiter Frankreich. Damit hat auch das bittere 3:4 am Samstag gegen Lettland keine ernsthaften Folgen in Form eines stärkeren Gegners in der K.o.-Runde. Vor Tennis-Ikone Boris Becker unter den 11.497 Zuschauern in Mailand schoss Tim Stützle von den Ottawa Senators sein viertes Turniertor (52. Minute). Mehr war allerdings nicht drin. Zach Werenski (20.), Superstar Auston Matthews (24./47.), Brock Faber (38.) - allerdings irregulär - und Tage Thompson (42.) trafen für den Mitfavoriten auf die Goldmedaille. 34 Stunden nach der unnötigen Pleite gegen die Letten wäre zum Gruppensieg und der direkten Viertelfinal-Qualifikation ein Sieg nach regulärer Spielzeit gegen das von Kapitän Leon Draisaitl als "Übermannschaft" bezeichnete US-Team notwendig gewesen. Sieg gegen Frankreich nun Pflicht für Viertelfinal-EinzugIn die Runde der letzten Acht sollte es die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nun dennoch schaffen. Gegen Frankreich am Dienstag ist ein Sieg Pflicht, um einen Tag später im Viertelfinale gegen die Slowakei spielen zu können. Auch diese Aufgabe wäre für die DEB-Auswahl durchaus machbar, so dass trotz der Enttäuschungen am Wochenende am Ende sogar wie 1976 (Bronze) und 2018 (Silber) eine Medaille drin ist.Die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis profitierte an Sonntagabend vom 4:2 Dänemarks gegen Lettland. Wegen des gewonnenen direkten Vergleichs stand Deutschland nach 16 gegen die USA gespielten Minuten bereits mindestens als Gruppenzweiter fest.Gegen die US-Boys war Deutschland zunächst noch gut im Spiel. Bundestrainer Kreis hatte zwei personelle Wechsel im Vergleich zum Spiel gegen Lettland vorgenommen und die Sturmreihen umgestellt. Für Wojciech Stachowiak von Syracuse Crunch aus der nordamerikanischen AHL kam der Kölner Parker Tuomie zu seinem ersten Olympia-Einsatz.Zudem bekam NHL-Goalie Philipp Grubauer diesmal eine Pause. Maximilian Franzreb von den Adlern Mannheim war ein guter Vertreter und bewahrte Deutschland gegen die NHL-Stars der USA einige Male stark vor einem Rückstand. Neun Sekunden vor der ersten Drittelpause war er aber bei einer Direkt-Abnahme von Columbus-Blue-Jackets-Stürmer Werenski machtlos.Draisaitl diesmal komplett wirkungslosUnglücklich fiel schnell im Mittelabschnitt das zweite Gegentor. Der ohnehin bislang bei Olympia unglücklich agierende Berliner Verteidiger Kai Wissmann kassierte eine völlig unnötige Strafzeit, in der NHL-Superstürmer Matthews von den Toronto Maple Leafs den Puck mit viel Glück an Franzreb vorbei bugsierte. Dass Kreis beim dritten Gegentreffer keinen Videobeweis forderte, blieb rätselhaft. Bei Fabers Schuss hatte US-Star Jack Eichel den Schläger in Franzrebs Fanghand geschlagen. Neben Becker waren einen Tag nach ihrem Viertelfinal-Aus auch einige Frauen-Nationalspielerinnen in die Santagiulia-Eishalle gekommen, um die deutschen Männer zu unterstützen. Die Luft war allerdings früh raus im Spiel. Im Schlussdrittel war Franzreb bei zwei weiteren Gewaltschüssen der US-Stars machtlos. Deutschlands eng gedeckter Superstar Draisaitl blieb diesmal zudem komplett wirkungslos. Deutlich stärker war erneut NHL-Star Stützle, dem auch noch der unbedeutende Ehrentreffer gelang.

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Biathlon: Nervendrama im Flutlicht

Pumpende Musik, Zweierduelle, Enttäuschung und Tränen: Biathlon bot bei diesen Spielen Emotionen pur. Der permanente Angriff auf die Sinne wirkt auch auf die Athleten, im Guten wie im Schlechten.

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Olympia-News: Dürr verkanntet kurz vor dem Ziel – und verpasst Medaille knapp

Schafft Skiläuferin Lena Dürr eine Sensation? Und gelingt Franziska Preuß der Sprung aufs Podest? Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Vonn darf nach Hause: Weitere Operationen in den USA geplant

Skistar Lindsey Vonn tritt nach ihrer schweren Verletzung in der olympischen Abfahrt die Heimreise an. Die 41-Jährige wird von einem Ärzteteam begleitet. In den USA wartet ein weiterer Klinik-Besuch.Lindsey Vonn darf nach Hause: Die bei einem Sturz in der olympischen Abfahrt schwer verletzte Skirennfahrerin macht sich in Treviso für den Rückflug in die USA bereit. Das teilte Sophie Goldschmidt, Chefin des US-Skiteams, der Nachrichtenagentur AP mit. "Wir sind gerade dabei, das alles zu organisieren", sagte Goldschmidt. Das medizinische Team soll die 41-Jährige auf der Heimreise begleiten. "Wir haben ein großartiges Team um sie herum, das ihr hilft, und sie wird für weitere Operationen in die USA zurückkehren."Bei ihrem Sturz in Cortina d'Ampezzo hatte sich Vonn eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. Die US-Amerikanerin hat bereits mehrere Operationen hinter sich, was für derartige Verletzungen aber nicht ungewöhnlich ist. Die Olympiasiegerin von 2010 war trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie zu dem Wettkampf angetreten.Vonn will wieder auf den BergVonn hatte sich zuvor für die vielen Zuschriften bedankt und dabei unterstrichen, dass sie absolut bereit für die Abfahrt war - physisch und psychisch. "Mental war ich perfekt. Klar, fokussiert, hungrig, aggressiv und doch völlig ruhig", schrieb die 41-Jährige. Doch selbst, wenn man die stärkste Person der Welt sei, habe der Berg noch immer alle Karten in der Hand."Es war den Sturz wert", teilte Vonn mit. "Wenn ich nachts die Augen schließe, dann bereue ich nichts und die Liebe für das Skifahren ist immer noch da. Ich freue mich auf den Moment, wenn ich wieder oben auf dem Berg stehen kann. Und das werde ich."

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Olympische Winterspiele: Zu oft nur "nah dran": Medaillen-Flaute bei Biathleten

Es begann verheißungsvoll. Doch nach Bronze zum Auftakt gingen die deutschen Biathletinnen und Biathleten bei Olympia leer aus. Die Hoffnungen ruhen nun auf zwei bestimmten Rennen.Nach ihrer nächsten vergebenen Medaillenchance weinte Franziska Preuß im Ziel bittere Tränen. Das Bild von Deutschlands trauriger Nummer eins stand sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team: Denn am Ende der ersten Olympia-Woche mit dem schwächsten Start der Geschichte herrscht Enttäuschung. "Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden von einem richtig guten Rennen wieder alles zerstören", sagte Preuß. Im Verfolger vergab sie wie schon zuvor im Einzel mit zwei Fehlern beim letzten Schießen den ersehnten Sprung auf das Podest.In den spektakulären Jagdrennen waren Weltmeisterin Preuß als Sechste und Philipp Horn auf Rang elf als beste Deutsche wie ihre Teamkollegen nur in der Zuschauerrolle bei den anschließenden Siegerehrungen in Antholz. Bronze zum Auftakt für die Mixed-Staffel vor einer Woche bleibt nach sieben von elf Wettkämpfen der einzige Lichtblick. "Wir haben sicher keinen Flow, und der Deckel fliegt derzeit nicht vor Begeisterung vom Topf", sagte Sportdirektor Felix Bitterling nach medaillenlosen Tagen in Südtirol. Glanzzeiten sind lange herNie zuvor hatten die DSV-Skijäger solch einen schwachen Start in den olympischen Individualrennen hingelegt. Sechs Wettbewerbe, kein Edelmetall - bei Winterspielen ist das für das einst so erfolgsverwöhnte Team ein Novum. "Es hilft jetzt eh nichts. Heute darf ich mal traurig sein, morgen bin ich dann wieder optimistisch", sagte Preuß.Vor vier Jahren hatte Denise Herrmann-Wick mit Gold im Einzel in Peking noch für einen Glanzpunkt gesorgt, auch acht Jahre zuvor hatte es in Sotschi durch Einzel-Silber von Erik Lesser zumindest schon eine Medaille außerhalb der Staffeln gegeben. Ansonsten war die Ausbeute meist deutlich üppiger, seit Männer und Frauen 1992 gemeinsam bei Winterspielen antreten.Halbzeit-Ziel mit mehr Medaillen klar verfehlt Bei Traumwetter vor fast 20.000 Zuschauern griff die Sprint-Siebte Preuß wie im Einzel beim letzten Schießen nach einer Medaille. Aber beim Sieg der Italienerin Lisa Vittozzi versagten ihr erneut die Nerven. "Man will unbedingt so eine Scheißmedaille und wenn man weiß, jetzt könnte es sich erfüllen, entsteht so eine Spannung im Körper", sagte die sichtlich ratlose Preuß bei Eurosport. Warum sie im entscheidenden Moment den Fokus verliert, könne sie sich nicht erklären.Beim Erfolg des Schweden Martin Ponsiluoma schoss das deutsche Männer-Quartett insgesamt 18 Fehler - zu viele, um noch die erhoffte Ergebniskosmetik zu schaffen. Selbst ohne Strafrunde wäre es für Horn "extrem schwer geworden", weiter vorn anzugreifen."Ich glaube, dass wir sehr oft nah dran waren", sagte Sportdirektor Bitterling: "Trotzdem war es sicher unser Ziel, neben dieser Mixed-Staffel-Medaille noch die eine oder andere Medaille im Sack zu haben. Das ist uns bis jetzt noch nicht gelungen." Mixed-Bronze ist so der einzige zählbare Erfolg.Deutsche auch in verbleibenden vier Rennen keine FavoritenDie Hoffnung, dass dies eine Initialzündung für die olympischen Einzelrennen war, erfüllte sich nicht. Vanessa Voigt als Einzel-Vierte und Philipp Nawrath als Einzel-Fünfter schafften die bislang besten Resultate. "Allerdings liegen noch ein paar Chancen vor uns und die gehen wir auch positiv an", sagte Bitterling.Es bleiben noch vier Wettbewerbe, um die Bilanz aufzubessern. Weniger als zwei Olympia-Medaillen hat Deutschland noch nie gewonnen. Am Dienstag und Mittwoch stehen die Staffeln bei Männern und Frauen an. Eigentlich will der Deutsche Skiverband dabei jeweils eine Medaille haben, die Favoriten kommen jedoch aus Frankreich, Norwegen, Schweden und Italien. Am Freitag und Samstag folgen die Massenstarts der aktuell jeweils 30 besten Biathletinnen und Biathleten. Auch zum Abschluss sind die Medaillenkandidaten andere."Das nächste Rennen ist unser Highlight, unsere Chance. Da wollen wir auf dem Podium stehen", sagte Horn zur Männer-Staffel, die 2022 in Peking leer ausging. Im Vorjahr gab es dafür WM-Bronze. Um das wieder zu schaffen, müsse ein perfektes Rennen gelingen, die Lockerheit da sein. "Verkrampftheit kann ich jetzt nicht erkennen", sagte Bitterling zur Situation im Team.Olympiasieger Peiffer setzt auf StaffelImmerhin einmal Olympia-Gold gab es am Wochenende aber doch. Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp freuten sich mit zwölf Jahren Verspätung über die Medaillen von 2014, die sie bei einer feierlichen Zeremonie im Antholzer Stadion überreicht bekamen. Sie erhielten Staffel-Gold nachträglich, da Russland in einem jahrelangen Verfahren wegen Dopings disqualifiziert wurde.Ob ihre Nachfolger am Dienstag nachlegen können? "Für Gold muss alles passen. Aber ich glaube, dass für die Staffel etwas möglich ist", sagte Peiffer, der mittlerweile als TV-Experte für die ARD arbeitet.

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Winterspiele in Italien: Ski-Ass verpasst Medaille: Wieder Dürr-Drama bei Olympia

Wie vor vier Jahren in Peking lässt Lena Dürr auch in Cortina d'Ampezzo eine große Chance liegen. Immerhin: Ihre Paradedisziplin kommt noch. Das Ski-Märchen von Federica Brignone geht indes weiter.Lena Dürr vergrub das Gesicht in den Handschuhen und konnte ihr erneutes Hundertstel-Pech bei Olympia nicht fassen. Vier Jahre nach dem Slalom-Drama von Peking hat die deutsche Skirennfahrerin auch in Cortina d'Ampezzo trotz bester Ausgangslage eine Medaille verpasst. Anders als in China fiel die Münchnerin diesmal nicht in ihrer Paradedisziplin, sondern im weniger präferierten Riesenslalom zurück - geknickt war sie dennoch. 0,19 Sekunden fehlten ihr letztlich zu Edelmetall. Stattdessen gab's nur Rang neun.Zwischen "Stolz" und "Riesenenttäuschung""Unglaublich. Kurz vor dem Ziel habe ich richtig gemerkt, wie ich den Ski abgestochen habe. Da bin ich fast echt gestanden", sagte Dürr über ihren verhängnisvollen Fehler im zweiten Lauf. Zwischendurch hatte die Bestzeit aufgeleuchtet, am Ende reichte es nur gerade noch so für die Top Ten. Und das nach Platz zwei im ersten Durchgang. Sie verspüre sowohl "Stolz" als auch "Riesenenttäuschung", sagte die 34 Jahre alte Athletin vom SV Germering.Wieder Dürr-Drama bei Olympia. Und wieder frenetischer Jubel um Italiens Comeback-Königin Federica Brignone. Die 35-Jährige raste weniger als ein Jahr nach einer schweren Schien- und Wadenbeinverletzung bereits zum zweiten Gold bei ihren Heim-Winterspielen. Nach dem Sieg im Super-G verwies sie diesmal die zeitgleichen Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen auf den Silberrang. Das Duo verneigte sich im Zielbereich vor ihr.Dürrs Teamkollegin Emma Aicher, die in der Abfahrt und der Team-Kombination mit Kira Weidle-Winkelmann jeweils Silber geholt hatte, fuhr auf Rang 19.Wieder geht's um HundertstelsekundenMit Blick auf den Slalom am Mittwoch wolle sie die Erkenntnis mitnehmen, dass sie zumindest wieder einen schnellen Schwung fahren könne, sagte Dürr. "Das war heute schon so ein kleiner Sieg für mich", sagte sie, nachdem sie im Weltcup in den vergangenen Wochen doch mehrfach Probleme gehabt hatte.Den Frust über den erneut geplatzten Medaillentraum wird Dürr aber auch erst mal aus den Kleidern schütteln müssen. In Peking war sie 2022 vom ersten auf den vierten Platz zurückgefallen. Die 0,19 Sekunden, die ihr damals auf Gold fehlten, trennten die erfahrene Technik-Spezialistin diesmal von einer Medaille."Es hat so Spaß gemacht, oh Mann", sagte Dürr nach ihrem überraschend starken ersten Lauf. Eine "Genussfahrt" sei das gewesen, meinte sie bei strahlendem Sonnenschein und vor der malerischen Kulisse der Dolomiten. Im Finale war's dunkler. Und Dürr holten die Schatten der Vergangenheit ein.Zwischenzeitlich sogar aussortiertSeit jeher liegt der Deutschen die Rolle der Gejagten weniger als die der Jägerin. Eine Olympia-Einzelmedaille wäre vier Jahre nach Mannschafts-Silber in China der vorläufige Höhepunkt ihrer wechselhaften Karriere gewesen. Nun ruhen die Hoffnungen eben auf dem Slalom, in dem sie 2023 WM-Dritte wurde.Bereits im Februar 2008 hatte die Tochter des früheren Skirennfahrers und zweimaligen Olympia-Teilnehmers Peter Dürr im Weltcup debütiert. Sie galt als große Hoffnungsträgerin, gesegnet mit so viel Talent. Doch sie schien dem Druck jahrelang nicht gewachsen, erlebte mehr Enttäuschungen als Erfolge und wurde zwischenzeitlich sogar aus dem Elite-Kader gestrichen. Sie schloss sich vorübergehend einem Privatteam an, musste sich um ihr Material und ihre Finanzierung selbst kümmern - auch mental eine schwierige Zeit.Im Slalom eine der Besten der WeltAb dem ersten Weltcup-Podestplatz in einem Spezialslalom Ende 2021 im finnischen Levi ging es für die Deutsche aber schlagartig in die richtige Richtung. Dürr entwickelte sich zu einer der besten Slalomfahrerinnen der Welt, seit 2022 schloss sie im Torlauf jede Saison unter den besten Fünf ab.An den Riesenslalom tastete sich Dürr erst nach und nach heran, sechs Top-Ten-Plätze stehen in der alpinen Kerndisziplin im Weltcup für sie bisher zu Buche. Ausgerechnet bei Olympia hätte sie nun fast ihr bestes Ergebnis eingefahren. Stattdessen gab's das nächste Hundertstel-Drama.

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Historischer Moment: Neuntes Gold: Umjubelter Klaebo feiert Olympia-Rekord

Johannes Hoesflot Klaebo gewinnt bei den Winterspielen in Italien im vierten Rennen sein viertes Langlauf-Gold. Mit neun Olympiasiegen ist er nun Rekordhalter. Zuvor wird ein Protest abgewiesen.Lachend fiel Johannes Hoesflot Klaebo seinen begeisterten Teamkollegen in die Arme. Mit wehender norwegischer Fahne empfingen sie ihren Olympia-Rekordmann hinter der Ziellinie und feierten. Der Skilanglauf-Star siegte im italienischen Tesero auch mit der Staffel über 4 x 7,5 Kilometer und krönte sich zum erfolgreichsten Teilnehmer bei Winterspielen.Für den 29-jährigen Klaebo war es das neunte olympische Gold. In der Rangliste führt er damit vor seinen Landsleuten Marit Björgen (Langlauf), Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf), die jeweils achtmal Gold gewonnen haben.Auch Björndalen gratuliert"Jetzt kann ich es richtig genießen", wurde Klaebo vom norwegischen Sender NRK zitiert und sprach von einem "großartigen Titel". Auch Björndalen beglückwünschte ihn: "Endlich ganz oben mit neun olympischen Goldmedaillen. Aber die Olympischen Spiele sind noch nicht vorbei", sagte der 52-Jährige. "Ich bin überzeugt, dass du noch weitere Goldmedaillen gewinnen kannst."Bei der Siegerehrung jubelten die Zuschauer für Klaebo besonders laut. Der Champion selbst sang die Hymne seines Heimatlandes euphorisch mit.Deutsches Team zollt RespektKlaebo gewann bei prächtiger Kulisse und strahlendem Sonnenschein mit Emil Iversen, Martin Löwström Nyenget und Einar Hedegart. Auf der Tribüne feierten norwegische Fans mit aufwendiger Gesichtsbemalung und Trompete ein großes Langlauf-Fest. Kronprinz Haakon freute sich mit, gratulierte Klaebo und seinen Teamkollegen persönlich. Als Schlussläufer lief Klaebo vor Frankreich ins Ziel. Bronze sicherte sich das Quartett aus Italien.Die deutsche Staffel hatte mit dem Rennen um Edelmetall erwartungsgemäß nichts zu tun und belegte Rang acht. "Es tröstet mich jetzt nicht, aber es ist natürlich irgendwo cool, dass man das miterleben darf", sagte Florian Notz zu Klaebos historischem Triumph. "Man muss ihm wirklich Respekt zollen", sagte Jan Stölben.Klaebo berichtet von großem DruckFür Klaebo ist es bei diesen Winterspielen bereits das vierte Gold. In allen Wettkämpfen, in denen er am Start stand, siegte Klaebo auch. Vor dem Erfolg mit der Staffel gab er Einblicke in die Gefühlswelt eines Topfavoriten, der sich mit hohen Erwartungen konfrontiert sieht."In Norwegen ist die Staffel sehr wichtig, und bei den letzten Olympischen Spielen in Peking waren wir nicht erfolgreich", erklärte Klaebo. Norwegen wurde damals Zweiter hinter dem russischen Quartett. "Der Druck ist groß", sagte Klaebo. Er und seine Teamkollegen hielten ihm souverän stand."Er ist der beste Skifahrer aller Zeiten", hatte Mannschaftskamerad Oskar Opstad Vike bereits nach Klaebos Sieg im Sprint gesagt. Anschließend hatte es einen Protest des finnischen Teams gegen die Wertung gegeben. Dabei ging es um den Einsatz eines Geräts zum Wachsen der Skier im Servicebereich durch das norwegische Team. Der Protest wurde abgewiesen. Klaebo behält sein Gold.Deutscher Teamchef: "Er steht auf dem Ski wie kein anderer"Bei diesen Winterspielen siegte Klaebo zudem schon im Skiathlon und im Einzel über zehn Kilometer. 2018 in Südkorea sicherte er sich drei Olympiasiege, vier Jahre später in China zwei."Er steht auf dem Ski wie kein anderer", sagte der deutsche Teamchef Peter Schlickenrieder. Der frühere Langläufer, der 2002 Olympia-Silber gewann, ist von Klaebos Akribie und Hingabe für den Sport begeistert. "Er ist ein planerischer, strukturierter Künstler auf Skiern", sagte er.Klaebo gilt als Meister des Höhentrainings, arbeitet oft wochenlang ohne seine Teamkollegen in Trainingslagern. Eine besondere Rolle nimmt zudem sein Opa ein, der Klaebo betreut und berät. Den 15. Februar 2026 wird auch er in besonderer Erinnerung behalten.

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Olympia: Laura Nolte zur Halbzeit im Monobob auf Goldkurs

Im Zweierbob hat Laura Nolte 2022 schon Gold in Peking geholt. Nun steht sie auch im Monobob vor dem Olympiasieg. Dafür muss sie den Angriff von gleich drei US-Pilotinnen abwehren.Laura Nolte liegt nach zwei von vier Läufen im Monobob bei den Olympischen Winterspielen in Italien auf Goldkurs. Im Gegensatz zu vielen patzenden Mitfavoritinnen fuhr die 27 Jahre alte Weltcup-Gesamtsiegerin im ersten Lauf Bahnrekord und leistete sich im zweiten Lauf nur kleine Fehler.Vor den beiden abschließenden Läufen an diesem Montag hat Nolte als Führende 0,22 Sekunden Vorsprung vor der US-Pilotin Elana Meyers Taylor. Dahinter folgen Peking-Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries ebenfalls aus den USA und Europameisterin Melanie Hasler aus der Schweiz.Guter Plan bei Nolte, falsche Kufen bei Buckwitz"Bei mir ging es heute echt gut von der Hand. Ich hatte im Training echt Probleme. Ich hatte einfach einen sehr guten Plan, den ich dann auch umsetzen konnte", sagte Nolte. Am Finaltag will sie "nichts Besonderes machen, aber sich auch nicht drauf ausruhen, weil zwei Zehntel sind nicht viel im Monobob".Lisa Buckwitz leistete sich trotz Startrekord in beiden Läufen zu viele Patzer. Die 31-Jährige hat als Sechste fast schon eine Sekunde Rückstand auf Nolte. "Startrekord ist das Beste am ganzen Tag. Der erste Lauf war super schlecht. Ich habe eine falsche Kufenwahl getroffen. Das ist sehr bitter jetzt", sagte Buckwitz. Kim Kalicki belegt nach dem ersten Tag Platz 16. Nolte: Kann bei den Schnellsten mithalten Nolte hatte in Peking vor vier Jahren im kleinen Schlitten als Vierte hinter drei Nordamerikanerinnen die Medaille knapp verpasst. Dann holte sie überraschend Gold im Zweierbob mit Deborah Levi. "Ich konnte mich im Sommer nochmal richtig in der Athletik verbessern. Somit bin ich am Start etwas besser geworden und kann nun auch bei den Schnellsten mithalten. Das verbesserte natürlich nochmal meine Chancen im Mono", sagte sie.

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Fußball-Bundesliga: Bayern kontert Dortmund-Attacke - Topspiel ohne Neuer?

Neue Spannung im Titelrennen? Nicht mit diesem FC Bayern! Beim 3:0 in Bremen überzeugt vor allem ein Mann, der in dieser zweiten Hälfte der Saison schon beinahe gar nicht mehr dabei gewesen wäre.Die einzige schlechte Nachricht dieses Wochenendes verkündete der FC Bayern München am Sonntag in drei knappen Zeilen. Manuel Neuer hat sich einen Faserriss in der linken Wade zugezogen und wird vorerst ausfallen. Der Torwart droht damit auch das Bundesliga-Topspiel beim Verfolger Borussia Dortmund in zwei Wochen zu verpassen.Doch warum sollte diese Bayern das nervös machen? Bis auf drei Punkte war der BVB an diesem Wochenende kurzzeitig an den Tabellenführer herangekommen - aber die Münchner konterten das mit einem lockeren 3:0 (2:0) bei Werder Bremen. In Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League hat sich der deutsche Meister nach zwei Dritteln der Saison in eine aussichtsreiche Position gebracht. Und dieses Team fühlt sich mittlerweile stark genug, in drei Monaten gleich alle drei Titel abzuräumen."Wir haben alle in der Mannschaft so ein Gefühl, dass dieses Jahr alles möglich ist", sagte Goretzka. "Ich habe das Glück, schon einmal dabei gewesen zu sein, als wir sogar sechs Titel in einem Jahr gewonnen haben. Ich weiß, was das für eine geile Zeit war. Wir haben damals gesagt, dass wir das noch einmal mit Fans erreichen wollen. Damals war das wegen Corona nicht möglich."Kane schießt 500. ProfitorZwei Wochen nach seinen beiden Wacklern gegen Augsburg und den HSV spielt der deutsche Meister wieder "wie in einem Tunnel", wie Trainer Vincent Kompany das nennt. Das einzig Außergewöhnliche beim Spiel in Bremen war, dass hinterher Goretzka im Mittelpunkt stand und keiner der sonst üblichen Protagonisten.Ja, Harry Kane schoss am Samstag die Tore 499 und 500 in seiner Profikarriere für Nationalmannschaft und Verein ("Natürlich macht es mich stolz"). Und Neuer musste in Bremen schon zur Halbzeit raus.Am auffälligsten war im Weserstadion aber der Mann, der beinahe gar nicht mehr dabei gewesen wäre: der 31-jährige Goretzka, Bayern-Spieler schon seit 2018, aber nur noch bis zum Ende dieser Saison.Der deutsche Nationalspieler schoss in Bremen das 3:0 (70. Minute) und feierte dies mit einem Vogel-Jubel. Der Kollege Josip Stanisic, mit dem diese kuriose Aktion vorher abgesprochen war, tanzte vor der Ersatzbank mit.Der vergangene Januar war für Goretzka noch etwas weniger spaßig verlaufen. Da teilten die Münchner ihm zunächst mit, dass sie den im Sommer auslaufenden und mit einem zweistelligen Millionengehalt dotierten Vertrag nicht verlängern werden. Daraufhin sprach der Spieler mit Atlético Madrid über einen sofortigen Wechsel. Bei Tottenham Hotspur, FC Arsenal und AC Mailand beobachtete man die Entwicklung ebenfalls aufmerksam.Goretzka-Ziel noch unklarDass Goretzka erst im Sommer gehen wird und nicht schon weg ist, hat viel mit seinem Glauben an das aktuelle Bayern-Team zu tun. "Wo ich hingehe, weiß ich noch nicht", sagte er. "Aber nach einem Gespräch mit dem Trainer hatte ich das Gefühl, dass mein Weg hier noch nicht zu Ende ist und dass wir dieses Jahr noch viel gewinnen können."Das enge Verhältnis zu Kompany hat Goretzka über einige Enttäuschungen der vergangenen zwei Jahre getragen. Schon als der Trainer im Sommer 2024 nach München kam, wollte der Club seinen Großverdiener gern loswerden. "Leon hat sich in eine ganz wichtige Rolle gekämpft in der letzten Saison – das war eine schöne Geschichte für den Kader", sagte Kompany am Samstag. "Und er hat auch in dieser Saison immer eine sehr gute Präsenz auf dem Platz und in der Kabine."Die Bayern können mit dieser Situation gut leben. Wenn sie sich in der entscheidenden Phase der Saison ihre Kräfte einteilen wollen, kommen von der Bank eben Nationalspieler wie Jamal Musiala, Minjae Kim oder Goretzka. Der Rivale Dortmund hat da deutlich weniger Auswahl."Wir sind sehr dankbar", sagte auch Sportvorstand Max Eberl über Goretzkas Verbleib. "Er hat nicht lamentiert, nicht rumgenörgelt – gar nichts. Ich glaube, er möchte seine großartige Zeit bei Bayern noch krönen!"

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Werbung mit Winterspielen: Olympia-Team sauer auf Bahn-Kampagne: "Nicht die feine Art"

DOSB-Boss Otto Fricke ärgert sich: Die Bahn wirbt mit Olympia-Gold, doch der Sport hat davon anscheinend wenig. Der Konzern kontert.Eine Werbekampagne der Deutschen Bahn zu den Winterspielen hat die Spitze des deutschen Olympia-Teams mächtig verärgert. Das Vorgehen des Unternehmens mit dem Angebot einer Aktions-Bahncard für Freifahrten im Falle deutscher Goldmedaillen bezeichnet DOSB-Vorstandschef Otto Fricke als "nicht die feine Art". Der Spitzenfunktionär des Deutschen Olympischen Sportbunds moniert, dass Einnahmen aus der Aktion nicht in den Sport fließen würden. "Dass das ein Staatsunternehmen macht, das ist schofelig", sagte Fricke. Die Bahn wies die Kritik zurück.Vor Beginn der Winterspiele in Italien hatte die Bahn eine sogenannte "Probe Bahncard Gold" ab einem Preis von 19,90 Euro zum Kauf angeboten. Wenn deutsche Sportlerinnen und Sportler Goldmedaillen bei den laufenden Olympia-Wettbewerben gewinnen, können Besitzer dieser Bahncard am jeweils nächsten Tag alle Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn deutschlandweit kostenlos nutzen, wie das Unternehmen mitgeteilt hatte.DOSB-Vorstandschef sieht Trittbrettfahrer-WerbungFricke, der vor seinem Wechsel zum DOSB haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion war, kritisierte die Kampagne als "Ambush Marketing", sinngemäß also eine Trittbrettfahrer-Werbung der Bahn. Der DOSB habe sich bereits schriftlich bei dem Konzern beschwert, aber keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Der Vorstandschef betonte, es brauche finanzielle Hilfe, damit der deutsche Sport sich bei Olympia gut präsentieren könne.Fricke hofft daher weiter auf ein Entgegenkommen der Bahn. Diese könne auch gern in den Breitensport investieren. "Wo, das kann sich die Bahn ja überlegen", sagte der 60-Jährige. Olympia-Legenden in TV-SpotDie Bahn ließ auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur wissen, das Unternehmen habe "größten Respekt vor allen sportlichen Spitzenleistungen bei den Winterspielen 2026". Darum sei die besondere Bahncard vom 16. Januar bis 5. Februar zum Kauf angeboten worden. "Wir können die in diesem Zusammenhang geäußerte Kritik daher nicht nachvollziehen", teilte ein Sprecher mit.Im Rahmen der Werbekampagne waren laut Bahn auch eine Reihe deutscher Wintersport-Legenden in einem TV-Spot aufgetreten. Darunter waren die Olympiasieger Kati Wilhelm (Biathlon), Viktoria Rebensburg, Markus Wasmeier (beide Ski alpin), Sven Hannawald (Skispringen) und André Lange (Bob) sowie Paralympics-Idol Gerd Schönfelder.

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Olympische Winterspiele: Raimunds Wunsch im Super Team: Noch ein Coup zum Abschluss

Nach Einzel-Gold zu Olympia-Beginn soll es zum Ende der Olympischen Spiele noch ein Highlight für die deutschen Skispringer geben. Die Konkurrenz ist jedoch enorm.Der Dämpfer auf der Großschanze war deutlich, jetzt soll es für Philipp Raimund bei der Olympia-Premiere im Super Team einen versöhnlichen Abschluss der Winterspiele geben. "Ich bin guter Dinge, dass es wieder läuft", sagte der Olympiasieger von der Normalschanze. Raimund will die Spiele im italienischen Predazzo so beenden, wie er sie am vergangenen Montag beim sensationellen Gold-Coup begonnen hatte: mit einer Medaille."Man sieht bei Olympia passieren viele Dinge", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Allerdings weiß auch der Österreicher, der am Saisonende das deutsche Skisprung-Team verlassen wird, dass die Aussichten nicht zwingend goldig sind. "Das wird wieder ganz schwer - definitiv", sagte der 56-Jährige.Starke Konkurrenz im Super TeamMit den starken Japanern, Slowenien mit Topstar Domen Prevc, Norwegen und auch Österreich gibt es starke Konkurrenz. Favoriten sind Raimund, der im Einzel auf der Großschanze nur Neunter wurde, und sein Partner Andreas Wellinger nicht. Aber vielleicht ist das ein gutes Omen: Als Goldkandidat galt Raimund vor seinem Olympiasieg auch nicht.Die Erlebnisse nach seinem Olympiasieg verfolgen den 25-Jährigen weiterhin - und beschäftigen ihn. "Ich habe es schon mehr realisiert, es sickert immer mehr durch. Aber es wird erst durchdringen, wenn ich aus der olympischen Bubble raus und wieder zu Hause bin", sagte der gebürtige Göppinger.Neue Erlebnisse als OlympiasiegerZwar läuft es seitdem auf der Schanze nicht wie zuvor, aber die Erlebnisse als Goldmedaillengewinner sorgen bei Raimund für willkommene Abwechslung. "Ich bin letztens den zwei Türken begegnet, die mit uns mitspringen. Sie sind mir entgegengekommen und haben gesagt: "Hey Champ". Das hat sich gut angefühlt", erklärte er.Von Medaillen war Wellinger bislang weit entfernt. Platz 17 von der Normalschanze, Rang 15 am Samstag. Als zweitbester Deutscher von der Großschanze hofft der 30-Jahre alte Einzel-Olympiasieger von 2018 am Montag (19.00 Uhr/ZDF und Eurosport) mit Partner Raimund auf sein insgesamt fünftes olympisches Edelmetall. "Wenn ich was mit ihm holen will, brauchen wir noch ein paar Meter mehr", betonte Wellinger.Der Springer vom SC Ruhpolding kam schwer in die Saison und zeigte zuletzt immer wieder aufsteigende Tendenz. Als eine Art Belohnung folgt nun das mögliche Highlight im letzten Skisprungwettbewerb bei Olympia. "Es ist ein Prozess, der in den vergangenen Woche stetig bergauf gegangen ist. Langsam, aber sicher", beschrieb Wellinger seinen Weg. Den Eindruck hatte auch Raimund. "Ich werde mit dem "Welle" voll angreifen", erklärte er.Was ist das Super Team?Das Super Team wird erstmals bei Olympia ausgetragen und hat den altbekannten Mannschaftswettbewerb mit vier Athleten aus dem Programm gedrängt. Nun werden zwei Springer je Nation im besten Fall jeweils drei Sprünge absolvieren. Im Verlauf des Wettbewerbs wird das Teilnehmerfeld reduziert.Auch wenn Wellinger dabei ist, angetan ist er vom neuen Format nicht. "Ein Teamspringen besteht für mich aus vier Athleten", sagte er. "Hier bist du die ganze Zeit mit deinem Partner im Kreis laufend unterwegs. Du siehst ihn im Wettkampf nicht einmal." Im Optimalfall sieht er Raimund dann spätestens bei der Siegerehrung.

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Olympia: Nachschub bei Gratis-Kondomen

Valentinstag im Olympischen Dorf? Offenbar ist die Nachfrage nach Kondomen unter den Olympia-Athletinnen und Athleten größer als gedacht. Nun reagiert das Olympische Komitee.Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Italien haben Nachschub bei den Gratis-Kondomen für die Athletinnen und Athleten versprochen. „Wir können bestätigen, dass die Versorgung mit Kondomen in den olympischen Dörfern zeitweise aufgebraucht war, weil die Nachfrage höher als erwartet war“, teilte das Organisationskomitee auf Anfrage mit. Nachschub sei unterwegs und werde bis Montag über die Dörfer verteilt. Zunächst hatte die Nachrichtenagentur AP darüber berichtet.Ein Bericht, dass die Kondome in den olympischen Dörfern ausgegangen seien, hatte nicht nur für Gesprächsstoff bei den Athletinnen und Athleten gesorgt. „Das Klischee ist, dass der Valentinstag im olympischen Dorf im vollen Gange ist“, sagte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, am Wochenende mit einem Augenzwinkern. „10.000 wurden benutzt, 2.800 Athleten – man kann es sich ausrechnen.“Olympia-Kondome sind beliebtes SouvenirNun haben die italienischen Organisatoren auf den Kondom-Engpass reagiert. „Sie werden kontinuierlich bis zum Ende der Spiele aufgefüllt, um sicherzustellen, dass immer welche verfügbar sind“, teilte das IOC weiter mit. Die Winterspiele enden am 22. Februar.Bei jeder Ausgabe der Olympischen Spiele sind die Gratis-Kondome wieder ein großes Thema. Zum ersten Mal lagen 1988 bei den Sommerspielen im südkoreanischen Seoul Kondome für die Athletinnen und Athleten parat. Bei den Spielen 2024 in Paris sollen es etwa 300.000 gewesen sein. Die Kondome sind auch als Souvenir beliebt.

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Olympia-Paar: Anna Seidel ruft live im ZDF ihren Partner Moritz Seider an

Sie sitzt im Studio, er im Teambus: Shorttrackerin Anna Seidel ruft Moritz Seider kurz vor dem Eishockey-Start live im Fernsehen an. Der NHL-Star bleibt gelassen.Das Eis verbindet sie – nur auf ganz unterschiedliche Weise. Er jagt in der NHL den Puck für die Detroit Red Wings, sie wirbelte als Shorttrackerin über die Kurzstrecke: Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider, 24, und die ehemalige Shorttrack-Athletin Anna Seidel, 27, sind seit einiger Zeit ein Paar und leben mittlerweile gemeinsam in den USA. Jetzt dürfen sich beide auch gegenseitig Olympionike nennen, da Seidel bereits für Deutschland auf Medaillenjagd ging und Seider am Donnerstag seinen ersten Einsatz für das deutsche Eishockey-Nationalteam bei Olympia feierte.Am Donnerstagabend sorgte das Wintersport-Duo zusätzlich für einen besonderen Moment im ZDF. Seidel war als Gast in der Olympia-Sendung von Moderator Jochen Breyer eingeladen, um über die deutschen Eishockey-Männer und deren Auftaktspiel gegen Dänemark (Endstand 3:1 für Deutschland) bei den Winterspielen in Mailand zu sprechen. Dabei rief sie ihren Freund gemeinsam mit Breyer kurzerhand sogar per Videocall an – live im Fernsehen, drei Stunden vor dem Anpfiff. Seider hatte vorab allerdings sein Einverständnis gegeben.Anna Seidel über Moritz Seider: „Er ist nie aufgeregt“Der NHL-Star nahm den Anruf entspannt im Mannschaftsbus entgegen. „Ich glaube, die Jungs sind alle gut drauf. Es ist relativ leise gerade hier, die Jungs haben alle ihre Kopfhörer drin und hören ihre Musik“, berichtete der DEB-Assistent-Captain. „Wir freuen uns einfach drauf, bald da zu sein. Das Schlimmste ist eher der Verkehr als alles andere.“Diese Gelassenheit überraschte Seidel wenig. „Er ist nie aufgeregt. Ich kann mich an keinen Moment erinnern, in dem er mal nervös war“, hatte sie zuvor im Studio erzählt. „Bei mir steigt die Anspannung schon seit Tagen.“ Ihrem Freund gab sie dann nur knapp ein „Wird gut“ mit auf den Weg. Mehr wollte sie vor dem TV-Publikum nicht loswerden: „Er weiß schon, was er zu tun hat.“Auch Anna Seidel kämpfte schon bei Olympia um MedaillenSeidel kennt sich mit Olympia bestens aus: Die Dresdnerin war selbst dreimal als Sportlerin dabei, bereits als Jugendliche mit nur 15 Jahren. 2014 in Sotschi, 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking stand sie auf dem olympischen Eis. Insgesamt gewann die Dresdnerin sieben EM-Medaillen in ihrer Karriere und galt lange Zeit als das Ausnahmetalent des deutschen Shorttracks. Im März 2024 beendete sie dann aber ihre aktive Karriere. „Ich bin unglaublich dankbar für alles, was ich in meiner Karriere erlebt habe“, sagte sie damals.Kennengelernt haben sich die beiden noch während Seiders Zeit in Deutschland. Medienberichten zufolge kamen sie über gemeinsame Bekannte aus der Wintersport-Szene in Kontakt. Was folgte, war zunächst eine Beziehung auf Distanz: Während Seidel in Dresden trainierte und im Weltcup um Erfolge kämpfte, machte Seider in Nordamerika Karriere. Erst in der AHL, dann als Stammspieler bei den Detroit Red Wings in der NHL. Zwischen beiden lagen Zeitzonen, Trainingslager und Wettkampfkalender. Gemeinsame Zeit war rar und musste um Saisonpausen herum geplant werden.Heute lebt Seidel nach ihrem Karriereende als Studentin in den USA, wo Seider seine außergewöhnliche Karriere weiterverfolgt. Der 1,93m große und 93kg schwere Athlet gilt aktuell als einer der besten und bestverdienenden Verteidiger der Welt.

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Winterspiele: "Olympia-Bachelorette" Kirkby: Sauna und Dinner mit dem Date

US-Rodlerin Sophia Kirkby ist offen für Olympia-Flirts. Mit einem männlichen Begleiter genießt sie in Cortina schöne Stunden im Spa-Bereich - und lässt das alle wissen.Die selbsternannte "Olympia-Bachelorette" lässt die Welt weiter an ihren Dates bei den Winterspielen teilhaben. Am Valentinstag verbrachte die US-Rodlerin Sophia Kirkby einen "wunderschönen" Tag im Spa-Bereich - und das anscheinend mit einem Verehrer. Das Gesicht ihres Begleiters im Bademantel verbarg die 24-Jährige auf ihrem Instagram-Post hinter einem Herzchen. "Sein Gesicht wird nicht gezeigt, aber ich kann sagen: Die Gesellschaft war sehr angenehm und die Atmosphäre sehr entspannt", schrieb sie dazu.Schon vorher hatte Kirkby ihre Follower wissen lassen, dass sie in Cortina d'Ampezzo nicht allein entspannen werde. Etwas später verriet sie dann: "Ich hatte heute einen wunderschönen Spa-Tag - Bademäntel, Sauna und eine kleine Auszeit nach den anstrengendsten Wochen meines Lebens." Für den Abend war demzufolge noch ein gemeinsames Dinner mit ihrer männlichen Begleitung geplant.Kurz vor Olympia hatte Kirkby mit forschen Ankündigungen zu ihren Date-Plänen nach den Wettkämpfen für Aufsehen gesorgt und sich dabei selbst als "begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf" bezeichnet: "Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympiateilnehmerin während der Spiele mitzuerleben.""Beim Rodeln kenne ich schon alle"Kirkby ging bei ihren Plänen durchaus systematisch vor. "Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal. Skeleton – ich glaube, die haben alle Freundinnen. Beim Curling – ich weiß nicht, wie die Athleten so sind, aber ich stelle mir einfach lauter Väter vor", sagte die US-Rodlerin. "Wenn ich also keine Olympiateilnehmer finde, bin ich sehr offen für Dates mit Fans", betonte Kirkby, die auch als "Pin-Königin" im olympischen Dorf unterwegs ist.Die US-Amerikanerin, die 2022 und 2024 bei der WM Bronze im Doppelsitzer holte, hatte in der ersten Olympia-Woche im Doppelsitzer- und im Teamstaffel-Wettbewerb jeweils den fünften Platz belegt. Jetzt geht es nur noch um den Platz an ihrer Seite - zumindest vorübergehend.

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Olympia-News: Skeleton: Kreher gewinnt Silber, Pfeifer holt Bronze

Brasilianer holt historisches Ski-Gold. Die deutschen Skeletonis Jungk und Grotheer müssen sich nur einem Briten geschlagen geben. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Vonn spricht über Sturz-Abfahrt: "Habe das Risiko gewählt"

Nach ihrer jüngsten OP meldet sich Skistar Lindsey Vonn erneut zu Wort. Sie spricht über ihren Crash bei der Olympia-Abfahrt und sagt: "Es war den Sturz wert."Skistar Lindsay Vonn hat nach einer weiteren Operation ihre Gedanken über ihre schicksalhafte Olympia-Abfahrt geteilt. "Ich wusste, was ich tat. Ich habe das Risiko gewählt", schrieb die 41-Jährige unter einem Instagram-Video. Vonn schildert darin zudem, dass die jüngste OP erfolgreich verlaufen sei und sie in die USA zurückkehren könne.Der Alpin-Star war trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie am vergangenen Sonntag zur olympischen Abfahrt in Cortina d'Ampezzo angetreten. Bei ihrem Sturz hatte sich die Vancouver-Olympiasiegerin eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. Diese wurde bereits mehrmals operiert - was für derartige Blessuren aber nicht ungewöhnlich ist. Zuletzt hatte Vonn ein Foto gezeigt, auf dem zu sehen war, wie ihr Bein von einem sogenannten Fixateur, also einem externen Metallgerüst, gestützt wird.Vonn will wieder auf den BergVonn bedankte sich für die vielen Zuschriften und unterstrich, dass sie absolut bereit für die Abfahrt war - physisch und psychisch. "Mental war ich perfekt. Klar, fokussiert, hungrig, aggressiv und doch völlig ruhig", schrieb Vonn. Doch selbst, wenn man die stärkste Person der Welt sei, habe der Berg noch immer alle Karten in der Hand."Es war den Sturz wert", teilte Vonn mit. "Wenn ich nachts die Augen schließen, dann bereue ich nichts und die Liebe für das Skifahren ist immer noch da. Ich freue mich auf den Moment, wenn ich wieder oben auf dem Berg stehen kann. Und das werde ich."Nach ihrer Entlassung aus der Klinik in Treviso und der Rückkehr in die Heimat will Vonn weitere Updates und Informationen über ihre Verletzung preisgeben. Zuvor hatte sie bereits angekündigt, dass in den USA womöglich weitere Operationen anstehen. Chefarzt Stefano Zanarella hatte in Bezug auf die Verletzung von einem komplizierten Fall gesprochen, sich aber mit dem Genesungsverlauf zufrieden gezeigt.

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Olympische Winterspiele: Auf Gold folgt Platz neun: Raimund "leicht gefrustet"

Philipp Raimund feiert auf der Normalschanze den Olympiasieg. Auf der Großschanze hat er mit dem Kampf um Medaillen nichts zu tun. Nach dem Wettkampf gibt es Ärger mit Fans.Philipp Raimund musste nach seinem Gold-Märchen nicht nur eine sportliche Enttäuschung verkraften, der beste deutsche Skispringer fühlte sich auch noch von slowenischen Fans provoziert. "Das fand ich ein bisschen unangebracht", sagte Raimund. "Komplett unnötig."Der Olympiasieger auf der Normalschanze sprang beim Sieg des slowenischen Saison-Dominators Domen Prevc auf den neunten Platz. Damit war er der beste Deutsche. Silber ging an den nach dem ersten Durchgang noch führenden Japaner Ren Nikaido. Bronze sicherte sich der Pole Kacper Tomasiak.Raimund: "Fans nehmen sich manchmal zu viele Rechte raus""Logischerweise bin ich jetzt gerade leicht gefrustet", sagte Raimund. Er stellte klar, dass er mit Prevc selbst überhaupt kein Problem habe. "Ich glaube, die Fans nehmen sich manchmal zu viele Rechte raus", sagte er und dachte dabei auch an die polnische Springerin Pola Beltowska. Die 19-Jährige war nach dem vorzeitigen Ausscheiden ihres Teams im Mixed-Wettbewerb massiv in sozialen Netzwerken angefeindet worden.Raimund sprang im italienischen Predazzo 131 und 136 Meter weit. Auf eine Medaille fehlten dem gebürtigen Göppinger am Ende umgerechnet fast acht Meter.Raimund war nach dem Training "guter Dinge"Dabei hatte sich Raimund, der beim SC Oberstdorf springt, im Training in den vergangenen Tagen gut präsentiert. "Ich habe ein gutes Gefühl. Ich habe genau das Gefühl, dass ich spüren will", sagte er am Freitagabend. "Ich bin guter Dinge." Schon im Probedurchgang lief es tags darauf dann nicht wie gewünscht. Das setzte sich im Wettkampf fort.Das Großschanzen-Einzel hatten viele Zuschauer schon vorab als Highlight ausgemacht. Mit Schildern suchten Fans nach Tickets. Das Sprungstadion war trotz Nieselregen so voll wie zuvor noch nie bei diesen Winterspielen. Einige Sprung-Fans, die keine Eintrittskarten hatten, versammelten sich auf einem Hügel außerhalb der Anlage und schauten von dort.Prevc und seine unglaubliche SaisonDie Zuschauer sahen einen Wettkampf mit spektakulären Flügen und dem großen Triumph von Prevc. "Domen ist der Mann, der den ganzen Winter dominiert hat und ich glaube, dass er sich heute mit der perfekten Saison gekrönt hat", sagte Andreas Wellinger, der als zweitbester Deutscher 15. wurde.Prevc hat die Vierschanzentournee gewonnen, ist Skiflug-Weltmeister, wird ziemlich sicher den Gesamtweltcup gewinnen und hat nach dem Titel im Mixed-Team nun sein zweites Olympia-Gold. Viel mehr geht nicht.Prominenter Österreicher disqualifiziertSein Landsmann Anze Lanisek musste dagegen eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Er landete nur auf Rang 30. Daniel Tschofenig aus Österreich, der im vergangenen Jahr noch die Tournee gewonnen hatte, wurde wegen eines nicht zulässigen Schuhs sogar disqualifiziert.Dass Raimund nur eine Nebenrolle spielte, ist überraschend. Der 25-Jährige hat sich in diesem Jahr zum deutschen Vorzeigespringer entwickelt. Der extrovertierte und eloquente Sportler ist als Sechster im Gesamtweltcup der Beste aus der Mannschaft von Bundestrainer Stefan Horngacher.Fünfmal schaffte er es in dieser Saison auf das Podest. Einmal wurde Raimund Zweiter, viermal Dritter. Ohne je einen Weltcup gewonnen zu haben, krönte er sich auf der Normalschanze zum Olympiasieger.Weitere Edelmetall-Chance am MontagRaimund genoss den Empfang im Teamhotel, feierte und gönnte sich anschließend Ruhe. Die zahlreichen Termine und Verpflichtungen, die so ein Olympiasieg mit sich bringen, schien er eigentlich gut weggesteckt zu haben. Ob das wirklich so ist oder ob sich der Trubel negativ auswirkte, weiß er nur selbst.Raimund, der mit dem Mixed-Team Vierter wurde, hat an diesem Montag noch eine weitere Edelmetall-Chance. Dann steht die Entscheidung im Super Team an. Pius Paschke wurde 24., Felix Hoffmann sprang auf Rang 25.

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Olympia-News: Brasilianer Pinheiro Braathen holt historisches Ski-Gold

Die deutschen Skeletonis Jungk und Grotheer müssen sich nur einem Briten geschlagen geben. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Winterspiele: Olympia-Aus: Eishockey-Frauen verpassen Sensation

Zu viele Fehler im Olympia-Viertelfinale lassen Deutschlands Eishockey-Frauenteam keine Chance gegen Kanada. Ein ansonsten couragierter Auftritt führt zumindest zu einem Treffer.Deutschlands Eishockey-Frauen haben die Olympia-Sensation verpasst und sind gegen Kanada im Viertelfinale der Winterspiele in Mailand ausgeschieden. Zu viele individuelle Fehler ließen dem Team von Trainer Jeff MacLeod beim 1:5 (0:2, 0:1, 1:2) am Samstag keine Chance gegen den Olympiasieger. Franziska Feldmeier von den Eisbären Berlin traf in Unterzahl zum Ehrentreffer (49. Minute) für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die erstmals seit 2014 wieder bei Olympia dabei war.Brianne Jenner (2.), Claire Thompson (17.), Sarah Fillier (38.), Blayre Turnbull (41.) und Topstar Marie-Philip Poulin (56.) schossen die Tore für den Favoriten, der am Montag um den erneuten Einzug ins Finale spielt. Vorrunden-Topscorerin Laura Kluge von Boston Fleet aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL blieb diesmal erfolglos. Bei einem Konter im ersten Drittel hatte die deutsche Top-Stürmerin Pech, als sie von Poulin abgelaufen wurde.Torhüterin Abstreiter patzt zweimalDie kanadische Star-Stürmerin hatte sich rechtzeitig zum Viertelfinale wieder fit gemeldet, nachdem sie sich im zweiten Vorrundenspiel gegen Tschechien (5:1) verletzt und danach zwei Spiele verpasst hatte. Trainer Troy Ryan hatte angekündigt, Poulins Einsatzzeit "managen" zu wollen. Tatsächlich bekam die 34-Jährige während des Spiels immer mal wieder Auszeiten. Das MacLeod-Team schaffte es erst im Laufe des ersten Olympia-Viertelfinals überhaupt für eine deutsche Frauen-Auswahl, die Nervosität abzulegen. Da stand es allerdings schon 0:1 nach einem Abstimmungsfehler in der Abwehr. Trotzdem zeigte Deutschland Courage. Wann immer es gefährlich wurde, stand Kluge auf dem Eis.Aussetzer von Torhüterin Sandra Abstreiter von Montreal Victoire aus der PWHL führten allerdings zu weiteren Gegentoren. Die 27-Jährige ließ zunächst einen harmlosen Schuss von der blauen Linie durch die Beine gleiten. Im Mittelabschnitt lenkte sie in Unterzahl einen Schuss aus spitzem Winkel ins eigene Netz. Mit diesen groben Fehlern konterkarierte Abstreiter zahlreiche starke Paraden im weiteren Spielverlauf.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·