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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Sportstätten: Das sind die zehn größten Stadien Europas

Gegröle, Gänsehaut und Gemeinschaft: All das kommt in einem Sportstadion zusammen. Ein Blick auf die Arenen in Europa, die am meisten Zuschauer fassen.Wenn die Ränge in Sportstadien bis auf den letzten Platz ausverkauft sind, kommt richtig Stimmung auf. Es wird gejubelt, gegrölt und gesungen. Siege werden gefeiert und Niederlagen betrauert. Stadien sind Orte des Zusammenkommens, an denen auch mal Fan-Welten aufeinanderprallen und die Luft brennt.Doch Stadien können noch mehr sein. Manche sind architektonische Meisterwerke. Mehrere Zehntausend Zuschauerinnen und Zuschauer finden darin Platz. Einige haben mobile Dächer, die sie bei schlechtem Wetter in eine Halle verwandeln. Hinzu kommen Katakomben, Umkleideräume, Presseränge, VIP-Logen, XXL-Toiletten und unzählige Treppenstufen.In unserer Fotostrecke zeigen wir Ihnen, welche Stadien gemessen an der Zuschauerkapazität die größten in Europa sind. Wenn Sie außerdem wissen möchten, welche die weltweit größten Sportarenen sind, schauen Sie hier vorbei.Weitere Quellen: World Atlas, „Irish Times“, „We Build Value“, StadiumDB.com

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WM-Quiz: Wissen Sie’s? Welche Nation wurde nie im eigenen Land Weltmeister?

Zwölf Fragen, 20 Sekunden Zeit für jede Antwort: Unser Ratespiel zur Fußball-WM 2026 ist herausfordernd. Sind Sie clever und fix genug, um Quiz-Weltmeister zu werden?Zwölf Fragen, 20 Sekunden Zeit für jede Antwort: Unser Ratespiel zur Fußball-WM 2026 ist herausfordernd. Sind Sie clever und fix genug, um Quiz-Weltmeister zu werden?

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Eishockey-Nationalmannschaft: Seider schimpft: DEB taumelt ein Jahr vor der Heim-WM

Kapitän Moritz Seider redet Klartext, der Eishockey-Bundestrainer steht in der Kritik und die Heim-WM vor der Tür: Wie geht es nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus in der Schweiz weiter?Das Ziel erneut verpasst, eine schlechte Außendarstellung und keine Euphorie: Das Vorrunden-Aus der Eishockey-Nationalmannschaft sorgt ein Jahr vor der Heim-WM für Ernüchterung. "Jeder Einzelne muss sich jetzt hinterfragen", forderte Kapitän und NHL-Star Moritz Seider und schimpfte: "Es war nicht komplett verschenkte Zeit. Aber wir haben uns sehr, sehr viel vorgenommen und werden unserem Standard leider nicht gerecht." Der Vize-Weltmeister von 2023 hat in der Schweiz erneut das Viertelfinale verpasst - die letzte Hoffnung auf einen Patzer Lettlands gegen Ungarn (8:1) erfüllte sich am Dienstag nicht. Es wird nun einiges auf den Prüfstand kommen, auch die Zukunft von Bundestrainer Harold Kreis.Die Trainerfrage wollte Christian Künast noch nicht beantworten. Der Sportvorstand des Deutschen Eishockey-Bundes kündigte Gespräche nach dem Turnier in Zürich und Fribourg an. "Wie in jedem Jahr machen wir eine Analyse. Bevor wir nicht analysiert haben, brauche ich diese Frage nicht beantworten", erklärte Künast. Ein deutliches Bekenntnis zu Kreis sieht anders aus. Ein uneingeschränktes 'Weiter so' darf es nicht geben.Dritter Rückschlag hintereinanderBei seinem Einstand 2023 verzauberte Kreis Eishockey-Deutschland mit der Vize-Weltmeisterschaft. Ein Jahr später kam das Aus im Viertelfinale gegen die Schweiz. Danach ging es bergab. Erst gab es das Vorrunden-Aus bei der WM 2025, danach bei Olympia ein schwaches 2:6 im Viertelfinale gegen die Slowakei - trotz sämtlicher NHL-Cracks um Superstar Leon Draisaitl. In Mailand war das Team keine Einheit. Alles blickte auf die NHL-Stars. Kreis machte Draisaitl zum Kapitän und sorgte nicht nur beim langjährigen Anführer Moritz Müller für Ärger. Nun der nächste Rückschlag in Zürich.Nur gegen die Außenseiter Ungarn, Österreich und Großbritannien gelangen der DEB-Auswahl Siege. "Das ist schon sehr, sehr bitter, weil ich dachte, dass in der Kabine echt ein guter Kern ist. Aber mit so vielen Geschenken für den Gegner kannst du nicht hoffen, weiterzukommen", sagte Seider.Müller widerspricht KünastEinen negativen Trend beim DEB sieht Künast derzeit nicht. "Wenn wir fünf oder sechs Jahre irgendwo herumdümpeln, wäre es ein Rückschritt", erklärte er. "Wir sind eine Nation, die in der Weltrangliste zwischen Platz sieben und zwölf steht."Widerspruch gibt es von Müller: "Ich würde das gar nicht so akzeptieren, dass man sagt, man ist irgendwo zwischen 7 und 12", erklärte der Kölner bei MagentaSport. Der 39-Jährige agierte in der Schweiz als TV-Experte, nicht auf dem Eis. "Wir bauen ja gerade was auf in Deutschland, das Produkt wird immer besser. Warum können wir nicht sagen, wir wollen eine Mannschaft sein, die ins Halbfinale kommt?"Er ergänzte: "Es gibt ja immer wieder diese Lippenbekenntnisse: Ja, ja, wir machen das. Aber was wird eigentlich dafür wirklich getan in Deutschland, damit die Nationalmannschaft um diese Plätze mitspielen kann? Wenn man da mal in die Analyse geht und wirklich schaut, was da besser laufen kann – da machen wir wirklich die Büchse der Pandora auf", betonte Müller. Aktuell gebe es die Struktur beim DEB allerdings nicht her, monierte er.Neidischer Blick zum NachbarnFast schon ehrfürchtig blickt er auf WM-Gastgeber Schweiz - vor drei Jahren noch auf Augenhöhe mit dem DEB, nun WM-Favorit. "Vorbild bedeutet ja, wir würden dem Ganzen nacheifern. Das tun wir ja gar nicht so wirklich", erklärte der Abwehrspieler. "Also wir können eigentlich nur bewundern, wie die das hinbekommen haben. Aber die wirklich mal als Vorbild zu nehmen, wäre eigentlich eine gute Idee."Künast muss sich nach der nächsten Enttäuschung Kritik gefallen lassen. Die Worte von Draisaitl an den DEB wegen der Rahmenbedingungen bei Olympia waren deutlich. Auch die Außendarstellung wirkte zuletzt teilweise fahrig. Im Vorfeld gab es zahlreiche Absagen von NHL-Stars wie Draisaitl und auch DEL-Profis. "Dass man sich als Verband nach so einer WM hinterfragt, ist auch klar – und das muss passieren", forderte Müller. "Und ich hoffe, es passiert auch. Und dass da miteinander gesprochen wird: Wie schaffen wir es, hier wieder etwas aufzubauen, wo jeder gerne hinkommt?"Langfristig, so Künast, wird der DEB Strukturen in der Nachwuchsausbildung weiter anpassen und mit Inhalten befüllen. "Es gibt genug Leute, die eine Vision haben, was das deutsche Eishockey angeht. Ich kenne viele, denen es in den Fingern juckt, wenn man an das deutsche Eishockey denkt", betonte Routinier Müller. "Ich glaube, die Zeit ist reif – und das sage ich jetzt auch schon eine Weile –, dass sich alle Akteure vielleicht mal an einen Tisch setzen."Damit die Heim-WM 2027 nicht die nächste Enttäuschung wird. "Wir haben nächstes Jahr ein sehr, sehr großes Privileg, mit einer unheimlich tollen Chance zu Hause wieder in die richtige Spur zu kommen", erklärte Seider.

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Fußball-WM 2026: Das sind die deutschen Gruppengegner

Ein krasser Außenseiter und zwei Abwehrbollwerke: Die Gruppengegner der deutschen Nationalelf heißen Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador – die Teams im Kurzporträt.1. Curaçao (14. Juni in Houston um 19 Uhr MESZ)Die Nationalelf von Curaçao gab vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ein chaotisches Bild ab. Nach nur zwei Partien wurde der niederländische Trainer Fred Rutten, der vor langer Zeit auch mal Schalke trainiert hat, entlassen – auf Wunsch der Spieler und der Sponsoren. Zuvor hatte Curaçao in Testspielen gegen China und Australien klare Niederlagen kassiert.Also kehrte der Niederländer Dick Advocaat, 78 Jahre alt, auf den Trainerstuhl zurück, den er erst im Februar 2026 aus privaten Gründen geräumt hatte. Die Sehnsucht nach dem Mann, der die Insel vor der Küste Venezuelas sensationell durch die WM-Qualifikation geführt hatte, war wohl zu groß.Curaçao hat sich schon vor dem Turnierstart einen Rekord gesichert. Mit nur rund 160.000 Einwohnern ist die Karibikinsel – ein autonomer Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande – das mit Abstand kleinste Land, das sich jemals für eine Fußball-WM qualifiziert hat.Sportlich ist das Team krasser Außenseiter. In der Weltrangliste steht es auf dem 82. Rang. Das Herzstück der Mannschaft bilden die Mittelfeldspieler Leandro Bacuna, der auch Kapitän ist, und Juninho Bacuna. Auch Keeper Eloy Room und die Verteidiger Riechedly Bazoer und Sherel Floranus gehören zu den Stützen. Bester Torschütze in der Qualifikation war Mittelstürmer Gervane Kastaneer, der sein Geld in der malaysischen Liga verdient. Teuerster Spieler im Kader ist der offensive Mittelfeldspieler Tahit Chong, der aktuell einen Marktwert von 4,5 Millionen Euro aufweist und in der 2. englischen Liga spielt. Bis auf zwei Ausnahmen stammen alle Nationalspieler aus den Niederlanden.2. Elfenbeinküste (20. Juni in Toronto um 22 Uhr)Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste wird kein weiteres „Testspiel“ wie gegen Curaçao. Die Westafrikaner sind ein starker Gegner, besetzt mit einigen Spitzenkräften.Da ist zum Beispiel der Linksaußen Yan Diomande, der für RB Leipzig spielt. Der 19-Jährige ist der Bundesliga-Shootingstar und hat einen Marktwert von 75 Millionen Euro. Oder der Rechtsaußen Amad Diallo, der für Manchester United aufläuft und einen Marktwert von 50 Millionen Euro hat. Oder der Angreifer Bazoumana Touré, der für die TSG Hoffenheim spielt. Organisiert wird das Spiel von Franck Kassie, früher Milan, jetzt bei al-Ahli in Saudi-Arabien unter Vertrag. Der Ex-Frankfurter Evan Ndicka ordnet die Abwehr von AS Rom und der „Elefanten“ – nur um einige Beispiele zu nennen, die für die Qualität des Teams stehen.Bemerkenswert: Nationaltrainer Emerse Faé führte die Mannschaft ohne ein einziges Gegentor durch die WM‑Qualifikation. Das Prunkstück des Teams ist die Abwehr, dafür fehlt ein Torjäger von internationaler Klasse. Beim Afrika-Cup im Januar war die Elfenbeinküste Titelverteidiger, scheiterte aber im Viertelfinale an Ägypten. Für die DFB-Elf wird es die erste echte WM-Prüfung werden.3. Ecuador (25. Juni in East Rutherford um 22 Uhr)Für Ecuador wird die Teilnahme an der WM zur Gewohnheit. Zuletzt waren die Südamerikaner bis auf die Turniere in Südafrika (2010) und Russland (2018) immer dabei. Ihr größter Erfolg ist das Erreichen des Achtelfinales bei der WM in Deutschland 2006. Sonst schieden sie nach der Vorrunde aus. Superstars des Teams sind Mittelfeldspieler Moisés Caceido vom FC Chelsea und Innenverteidiger Willian Pacho von Paris Saint-Germain. Den Deutschen wird Piero Hincapié besser bekannt sein. Der Verteidiger spielte bis 2025 für Bayer Leverkusen und wechselte dann zum FC Arsenal. Kapitän und Rekordtorschütze ist der 36-jährige Mittelstürmer Enner Valencia.Bundestrainer Julian Nagelsmann hält Ecuador für den stärksten Gegner der DFB-Elf. Das liegt daran, dass die Südamerikaner die WM-Qualifikation als Zweiter der Südamerika-Gruppe abschlossen. Sie schnitten besser ab als Brasilien, Kolumbien oder Uruguay. Noch besser war lediglich Weltmeister Argentinien. Die große Stärke des Teams ist die Defensive. In achtzehn Qualifikationsspielen kassierten sie fünf Treffer – schossen aber auch nur 14. Zum Vergleich: Argentinien und Kolumbien erzielten 31 bzw. 28 Tore. Die Deutschen werden vermutlich viel Geduld brauchen, um Ecuadors Abwehrbollwerk zu knacken.Quelle: „transfermarkt.de“

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French Open im Tennis: Generation Freundschaft um Lys: "Macht Karriere schöner"

Eva Lys versteht sich mit einigen Spielerinnen auf der Tour besonders gut. Die Freundschaften sollen unter der sportlichen Rivalität nicht leiden - bei den French Open kommt es nun zu einem Härtetest.Freundinnen im Leben, Rivalinnen auf dem Platz - für Eva Lys schließt das eine das andere nicht aus. "Früher sagte man ja immer, Freundschaften im Sport sind nicht möglich", sagte die deutsche Tennisspielerin bei den French Open in Paris, "aber bei mir war es eigentlich von Tag eins an anders".Die 24-Jährige pflegt auf der Tour auch privat einen engen Kontakt unter anderem zu Alexandra Eala (21) aus den Philippinen, zur Ukrainerin Marta Kostjuk (23), der Spanierin Paula Badosa (28), der Türkin Zeynep Sönmez (23) sowie zu den Amerikanerinnen Coco Gauff (22) und Iva Jovic (18). Sie postet auf Social Media auch regelmäßig Videos und Bilder von gemeinsamen Treffen. So wie von Ealas 21. Geburtstag am vergangenen Samstag, als Lys, Jovic und Sönmez das Geburtstagskind sogar mit einem Kuchen überrascht hatten. Eala fand das "süß" und schwärmte: "Jede einzelne von ihnen ist so eine gute Freundin von mir. Ich weiß nicht, wie ich die Tour ohne diese Freundschaften überleben würde."Auf dem Platz pausiert die FreundschaftDiese Freundschaften seien "auf jeden Fall nicht oberflächlich", betonte Lys, die ihr Auftaktmatch in Paris gegen die Kroatin Petra Marcinko in zwei Sätzen gewann. "Wir sind eine Generation, wo das möglich ist", erklärte die Australian-Open-Achtelfinalistin des Vorjahres. "Das sind einfach Mädels, die haben denselben Alltag, die erleben genau dasselbe, die fühlen genau das Gleiche auf dem Platz." Wenn es aber zu einem direkten Duell kommt - so wie am Dienstag zwischen Jovic und Eala - dann werden laut Lys keinerlei Geschenke verteilt. Sie wäre auch nicht sauer, wenn dann mit harten Bandagen gekämpft werden würde. "Wenn wir zusammen essen und ich irgendwas Privates teile und die das irgendwie nutzen, um am nächsten Tag gegen mich zu gewinnen, dann haben sie es verdient", meinte die Hamburgerin. So lange der Respekt gewahrt bleibe, werde die Freundschaft darunter nie leiden, so Lys. "Ich kann das relativ gut unterscheiden und bin deswegen auch mit den Mädels befreundet, die das auch können." Solange es geht, werde sie an diesen Beziehungen festhalten. "Das macht einfach, glaube ich, die Karriere ein bisschen schöner", sagte sie.

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USA haben abgelehnt: Mexiko nimmt Irans Fußball-Mannschaft während der WM auf

In den USA ist das Team aus dem Iran während der Fußball-WM nicht erwünscht. Mexiko springt ein und bietet der Mannschaft Quartier – für die Spiele geht es aber in die Staaten.Mexiko will die iranische Fußball-Nationalmannschaft ohne Vorbehalte für die anstehende Weltmeisterschaft aufnehmen. „Die USA wollen nicht, dass das iranische Team bei ihnen sein Lager aufschlägt“, sagte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum am Montag vor Journalisten. Deshalb sei Mexiko gefragt worden, ob es das iranische Team aufnehmen könne. Die Antwort ihres Landes sei eindeutig gewesen, sagte Sheinbaum: „Klar, kein Problem.“Die am 11. Juni startende Fußball-WM wird in diesem Jahr von Mexiko, den USA und Kanada ausgerichtet. Eigentlich wollte die iranische Mannschaft ihr Quartier in Tucson im US-Bundesstaat Arizona aufschlagen. Angesichts des anhaltenden Konflikts mit Washington will der Iran aber nach Mexiko ausweichen und sein Quartier in der an die USA grenzenden mexikanischen Stadt Tijuana aufschlagen.Iran spielt in Los Angeles und SeattleIrans Teilnahme war lange Zeit fraglich, da mit den Vereinigten Staaten eines der Gastgeberländer am Iran-Krieg beteiligt ist. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit ihren militärischen Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Teheran reagierte mit Luftangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Ziele in der Golfregion. Derzeit gilt eine brüchige Waffenruhe.Die iranische Fußball-Nationalmannschaft spielt in der Qualifikationsgruppe G und bestreitet ihre ersten zwei Spiele in der US-Metropole Los Angeles – am 15. Juni gegen Neuseeland und am 21. Juni gegen Belgien. Irans drittes Vorrundenspiel gegen Ägypten findet dann am 26. Juni in der US-Metropole Seattle statt.

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Eishockey-WM: 6:3 gegen Großbritannien: DEB hofft nun auf Lettland-Patzer

Nach dem Pflichtsieg zum Abschluss der WM-Vorrunde beginnt für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft das Bangen um das Viertelfinale. Die Entscheidung fällt am Dienstag.Pflichtsieg gegen Großbritannien, jetzt muss auf eine große Überraschung gehofft werden: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft benötigt weiter Schützenhilfe für den Viertelfinal-Einzug bei der WM in der Schweiz. Durch den 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)-Erfolg gegen den bereits als Absteiger feststehenden Briten hat das Team von Bundestrainer Harold Kreis 10 Punkte auf dem Konto. Nur bei einer Niederlage Lettlands am Dienstag (12.20 Uhr) gegen Außenseiter Ungarn würde die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes noch die K.o.-Runde erreichen."Es war durchwachsen heute. Die letzten beiden Spiele waren bereits schwierig. Die anderen Ergebnisse machen ja was mit einem", sagte Nationalspieler Frederik Tiffels."Wir würden natürlich gerne weiterkommen, ansonsten wäre das schon eine Enttäuschung."Wie schon im vergangenen Jahr bei der WM in Dänemark übersteht die deutsche Mannschaft mit großer Wahrscheinlichkeit erneut die Vorrunde nicht. Der schleppend in die WM gestartete Vize-Weltmeister von 2023 lief im Turnierverlauf einer 0:2-Niederlage gegen Lettland hinterher und verpasste auch gegen die biederen US-Amerikaner (3:4 nach Penaltyschießen) wichtige Punkte. Siege gab es nur gegen die Außenseiter. Gegen die Schweiz (1:6) und Finnland (1:3) war das Kreis-Team ohnehin nicht auf Augenhöhe. "Wir haben das Turnier vorher verloren", monierte NHL-Star Moritz Seider.Norwegen macht es vorSelten war es bei einer WM einfacher, die K.o.-Runde zu erreichen. Einige Nationen wie die Weltmeister und Olympiasieger USA, Tschechien oder Schweden verzichteten fast komplett auf ihre Starspieler. Daher steht beispielsweise in der Gruppe B Norwegen bereits als Viertelfinal-Teilnehmer fest. In der Deutschland-Gruppe haben Lettland und Österreich noch gute Möglichkeiten auf die nächste Runde.Immerhin gelang den Deutschen gegen Großbritannien mit dem dritten Sieg in Serie ein versöhnlicher Abschluss der Gruppenphase. Doch passend zum Turnierverlauf konnte die deutsche Mannschaft nicht sofort überzeugen. Absteiger Großbritannien hatte wenig Mühe, die Angriffe der DEB-Auswahl zu unterbinden. Auch die erste Überzahl dokumentierte eine der großen Schwächen in der Schweiz. Keine wirkliche Torchance konnte Deutschland im Powerplay gegen die zweitklassigen Briten herausspielen. Es musste eine Einzelleistung von Star-Verteidiger Seider her. Sein perfektes Zuspiel nutzte Alexander Karachun zum 1:0 (14. Minute). Der 31-Jährige wurde in der vergangenen Woche für den verletzten Daniel Fischbuch nachnominiert. Doppelschlag innerhalb von 16 SekundenDer Treffer brachte den Außenseiter ins Wanken. Noch vor dem Ende des ersten Drittels erhöhten Tiffels (20.) vom deutschen Meister Eisbären Berlin und Münchens Fabio Wagner (20.) innerhalb von 16 Sekunden auf ein klares 3:0. "Wir wollen sie müde spielen", sagte NHL-Stürmer Lukas Reichel bei ProSieben.Die Briten wirkten zumindest zu Beginn des zweiten Durchgangs verunsichert. Andreas Eder (23.) war mit seinem ersten WM-Tor für den vierten deutschen Treffer verantwortlich. Durch Robert Dowd (25.) kam der Gegner zum 1:4. "Ich freue mich über das Tor, aber es war kein gutes zweites Drittel", sagte Torschütze Eder.Viele Tore im SchlussdrittelDen Eindruck aus dem Mitteldurchgang wollte das DEB-Team zumindest schnell entgegenwirken. Joshua Samanski von den Edmonton Oilers traf zum 5:1 (41.). Leon Gawanke (49.) von den Adlern Mannheim sorgte für den sechsten Treffer in einer mittlerweile niveauarmen Partie. Ollie Betteridge (51.) und Robert Lachowicz (55.) konnten für die Briten noch verkürzen. "Über 60 Minuten haben wir den Sieg sicher nach Hause gebracht", sagte Coach Kreis.

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Relegation: Wolfsburg steigt nach 29 Jahren erstmals aus der Fußball-Bundesliga ab

Wolfsburg unterliegt im Rückspiel der Bundesliga-Relegation in Paderborn trotz früher Führung. Nach fast drei Jahrzehnten Erstklassigkeit geht es für die Wölfe in Liga zwei.Der VfL Wolfsburg hat die Relegation gegen den SC Paderborn dramatisch verloren und steigt zum ersten Mal in seiner Geschichte aus der Fußball-Bundesliga ab. Die lange in Unterzahl spielende Mannschaft von Coach Dieter Hecking unterlag den Ostwestfalen im Rückspiel mit 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. Der SCP bejubelte den dritten Aufstieg in die Erstklassigkeit nach 2014 und 2019.Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Paderborner Stadion erzielten Filip Bilbija (38. Minute) und Laurin Curda (100.) die Tore für die von Ralf Kettemann trainierten Gastgeber. Anders als beim 0:0 im Hinspiel präsentierte sich der SCP diesmal offensiv druckvoll.Für Wolfsburg reicht es dagegen nur zu einem schnellen Tor. Der Führungstreffer von Dzenan Pejcinovic (3.) war zu wenig. Joakim Maehle sah Gelb-Rot (14.) und schwächte seine Mannschaft, die ihre Aufholjagd der vergangenen Wochen nicht vollenden konnte, entscheidend.Erst mit acht Punkten aus den letzten fünf Bundesligaspielen hatte sich der VfL überhaupt die Chance in den Entscheidungsspielen erarbeitet. Am Ende einer von Anfang an völlig verkorksten Saison stehen nun Trauer und Enttäuschung. In den kommenden Wochen muss beim millionenschweren Volkswagen-Klub eine umfassende Aufarbeitung der Spielzeit erfolgen.Viel Action gleich zu Beginn„Wir müssen heute einen drauflegen, wenn wir in der Liga bleiben wollen“, hatte Hecking vor dem Spiel bei Sat.1 gesagt. Und seine Mannschaft nahm den 61-Jährigen zu Beginn der Partie beim Wort. Wolfsburg legte einen Traumstart hin. Adam Daghim sprintete die linke Außenbahn entlang, legte zurück und Pejcinovic ließ die mitgereisten VfL-Fans mit einem platzierten Flachschuss ins Eck jubeln.Paderborn ließ sich durch den frühen Rückstand jedoch nicht nachhaltig beeindrucken. Die Ostwestfalen, die von ihren Fans mit einem Busempfang und Feuerwerk auf das Spiel eingestimmt worden waren, zeigten eine gute Reaktion und erarbeiteten sich Feldvorteile.Der Lohn war zunächst zwar kein Tor, aber die Überzahl. Maehle, der kurz zuvor erst bei einer Rudelbildung Gelb gesehen hatte, ging übermotiviert in einen Zweikampf mit Mattes Hansen. Schiedsrichter Felix Zwayer zögerte nicht und schickte den Dänen vom Platz.Paderborn belohnt sich für viel Aufwand mit dem AusgleichIn Unterzahl zog sich Wolfsburg zurück, Paderborn baute Druck auf. Der Ausgleich war nur eine Frage der Zeit. Ein Schuss von Mika Baur rauschte noch knapp am Tor vorbei. Bei einem Versuch von Santiago Castaneda war Kamil Grabara im Wolfsburger Tor zur Stelle. Dann ließ Bilbija die Arena erzittern. Der 26-Jährige traf nach einem verlängerten Einwurf per Kopf.Das Spiel auf ein Tor setzte sich nach der Halbzeit fort. Jeanuel Belocian und Christian Eriksen retteten bei einer Paderborner Doppelchance in höchster Not für Wolfsburg. Sebastian Klaas traf mit einem wuchtigen Schuss nur den Pfosten.Von Wolfsburg kam offensiv quasi nichts. Angesichts des Kader-Potenzials des Bundesligisten war das trotz der Unterzahl erstaunlich. Ein Beleg für die Einseitigkeit der Partie war auch die Statistik: Nach einer guten Stunde hatte der SCP 13 Ecken getreten, der VfL eine.Trotz der Unterlegenheit retteten sich die Gäste irgendwie in die Verlängerung, auch weil Sven Michel für Paderborn in der Nachspielzeit erneut nur den Pfosten traf. Doch in der Verlängerung kassierten die Niedersachsen das 1:2. Curda brachte den Zweitligisten verdient in Führung und verwandelte das kleine Paderborner Stadion in ein Tollhaus.

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Tennis: French Open: Lys in Runde zwei, Maria und Seidel schon raus

Fast zur gleichen Zeit beenden zwei deutsche Tennisspielerinnen ihre Erstrundenpartien in Roland Garros - mit unterschiedlichem Ausgang. Eva Lys hat bei ihrem Sieg mit der Pariser Hitze zu kämpfen.Tennisspielerin Eva Lys hat zum zweiten Mal in ihrer Karriere die zweite Runde bei den French Open erreicht. Die 24-Jährige setzte sich in ihrem Auftaktmatch in Paris gegen die Kroatin Petra Marcinko mit 6:3, 6:0 durch. Ihre nächste Gegnerin ist die an Nummer 18 gesetzte Rumänin Sorana Cirstea.Für Tatjana Maria kam dagegen beim zwölften Start in Roland Garros zum zehnten Mal das Aus in der ersten Runde. Die 38-Jährige musste sich der favorisierten Belgierin Elise Mertens mit 5:7, 0:6 geschlagen geben. Am Abend verlor auch Ella Seidel ihre Erstrundenpartie gegen die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland mit 4:6, 4:6.Lys kämpft mit Hitze: "Man schwitzt sich einen ab"Fast mehr noch als mit ihrer Gegnerin hatte Lys mit der Hitze zu kämpfen. "Es ist unglaublich schwer. Ich glaube, alles, was man trinkt, schwitzt man wieder aus", sagte die Hamburgerin: "Ich habe mir im Kopf immer gesagt: Du wirst nicht diejenige sein, die wegkippt. Aber von rechts nach links laufen - man schwitzt sich da einen ab, der Schläger bleibt nicht in der Hand. Es ist auf jeden Fall nicht einfach."Für Lys war es der vierte Sieg im zwölften Match in diesem Jahr. Sie hatte sich in ihrem ersten Auftritt Anfang Januar eine Knieverletzung zugezogen. Eine wochenlange Zwangspause nach den Australian Open und anschließende Probleme mit dem Spielrhythmus waren die Folge. Bei ihrem Erstrundensieg in Paris zeigte sich die Australian-Open-Achtelfinalistin des Vorjahres vor allem im Returnspiel bei Marcinkos Aufschlag stark. Bei ihrem eigenen Service wackelte Lys im ersten Satz, steigerte sich aber in Durchgang zwei. Außerdem profitierte die Deutsche von vielen Fehlern ihrer Gegnerin.

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French Open im Tennis: Hitze, Sieg und Dackel-Glück: Zverevs Wohlfühlfaktor steigt

Alexander Zverev startet erfolgreich in die French Open und genießt die heißen Tage von Paris. Auch der überstandene Unfall seines Hundes spielt dabei eine Rolle.Alexander Zverev war nach dem souveränen Start in seine Titelmission von Paris in Plauderlaune. Detailliert erzählte der deutsche Tennisstar von einem Unfall seines Dackels Mishka bei einem Golf-Ausflug, als sich der Hund vier Knochen und beide Hüften brach. "Der Volltrottel ist halt einfach acht Monate alt und versteht nicht, warum er im Golfcart sitzen bleiben muss", sagte der Weltranglistendritte. Der Dackel, in den Zverev "total verliebt" ist, hat sich aber von dem Schreck und den Schmerzen erholt und begleitet sein Herrchen auch bei den French Open. Das erhöht bei Zverev den Wohlfühlfaktor - genau wie die aktuelle Hitzewelle in Paris und sein erfolgreicher erster Schritt auf dem Weg zum so sehnlich erhofften Grand-Slam-Triumph.Zverev: Das fehlt mir noch zu SinnerAus seinem soliden, aber auch wenig glanzvollen Sieg zum Auftakt wollte er dennoch keine Raketenwissenschaft machen. "Ich bin gut ins Turnier gestartet - und weiter geht’s", sagte der gebürtige Hamburger nach dem 6:3, 6:4, 6:2 am Sonntag gegen den Franzosen Benjamin Bonzi: "Es ist manchmal sehr simpel." Zverev will es einfach halten bei seiner Jagd nach dem Titel. Beim 41. Anlauf auf der Grand-Slam-Bühne soll es klappen, auch wenn er dafür wohl den aktuell unbesiegbar erscheinenden Italiener Jannik Sinner schlagen muss. Was ihm noch zur ultimativen Spitze fehle, wurde Zverev nach seinem Erstrundensieg gefragt. Er überlegte kurz und antwortete: "Das beste Tennis zu zeigen, wenn man es wirklich braucht." So wie Sinner es tue. "Er serviert ein Ass, genau dann, wenn er es braucht. Er schlägt einen Winner, genau dann, wenn er es braucht", sagte Zverev: "Ich glaube, das ist der größte Unterschied momentan noch."Becker lobt Zverev: "Richtig gutes Tennis"So skurril es angesichts von zuletzt neun Niederlagen in Serie in direkten Duellen auch klingen mag: Die deutsche Nummer eins gilt als größter Herausforderer von Topfavorit Sinner. Auf den Weltranglistenersten kann er aufgrund des Startverzichts des verletzten Spaniers Carlos Alcaraz erst in einem möglichen Finale treffen.Um spielerisch die Lücke zu Sinner und auch Alcaraz zu schließen, stellte Zverev sein Spiel etwas um. Auch gegen Bonzi stand er vor allem beim zweiten Aufschlag des Franzosen für den Return dichter an der Grundlinie und streute immer wieder Stopps als taktisches Mittel ein. "So spielt er sehr variantenreich und sehr gefährlich", lobte Tennis-Ikone Boris Becker bei Eurosport: "Das ist richtig gutes Tennis, was er mittlerweile spielt."Jetzt wartet ein TschecheDas will Zverev auch gegen seinen nächsten Gegner Tomas Machac zeigen, auf den er vermutlich am Mittwoch trifft. "Wenn er gut spielt, spielt er wirklich sehr, sehr gut", sagte Zverev über den Tschechen. Er erwarte ein "schweres Match", aber: "Ich muss mir und meinem Spiel vertrauen - und das werde ich tun."Er muss auch seinem Körper vertrauen. Seine Rückenprobleme waren zuletzt zurückgekehrt und hatten ihn zum Startverzicht beim Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg gezwungen. "Wunderbare Behandlungen" bei Promi-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hätten geholfen, so Zverev. Der Rücken mache keine Probleme.Hitze in Paris: Größter Vorteil gegenüber SinnerGenauso wenig wie das Wetter - ganz im Gegenteil. Die aktuelle Hitzewelle in Paris mit Sonne pur und Temperaturen um 30 Grad ist für Zverev ideal. Weil der Ball bei diesen Bedingungen höher abspringt, muss der knapp zwei Meter große Athlet bei den Grundschlägen nicht so tief gehen. Auch sein Aufschlag als größte sportliche Waffe ist dann effektiver. Sinner hat dagegen bei Hitze öfter mit körperlichen Problemen zu kämpfen. "Wir Rothaarigen tun uns bei großer Hitze schwer", sagte Becker: "Das Wetter ist sein größter Gegner." Und vermutlich Zverevs größte Chance.Bei den Frauen sind Tamara Korpatsch und Eva Lys weiter. Die Hamburgerin Lys setzte sich gegen die Kroatin Petra Marcinko mit 6:3, 6:0 durch und trifft nun auf die Rumänin Sorana Cirstea. Korpatsch besiegte die Spanierin Sara Sorribes Tormo mit 6:4, 6:2, ihre nächste Gegnerin Wang Xinyu aus China. Auffällig war, dass Korpatsch mit einer Sonnenbrille spielte. "Ich kann den Ball besser sehen und bin echt sehr lichtempfindlich", erklärte Korpatsch. 

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Medienberichte: Ex-Werder-Profi Ducksch baut betrunken Unfall – und wird verurteilt

Eine Autofahrt im betrunkenen Zustand kommt dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Marvin Ducksch teuer zu stehen. Wie es zum Unfall kam – und wie hoch die Strafe ausfällt.Geldstrafe und Fahrverbot: Der ehemalige Bundesliga-Profi Marvin Ducksch ist für seine Trunkenheitsfahrt verurteilt worden. Der 32 Jahre alte Stürmer von Birmingham City muss laut Medienberichten in England 16.000 Pfund Strafe (rund 18.500 Euro) zahlen und für 14 Monate den Führerschein abgeben. Zudem werden je 1000 Pfund (rund 1150 Euro) Schmerzensgeld für die beiden Unfallopfer fällig.Der zweimalige Nationalspieler war am Ostermontag gegen 22.30 Uhr in der Nähe des Trainingsgeländes des englischen Traditionsklubs in einen Unfall mit drei Autos verwickelt und anschließend vorläufig festgenommen worden. Bei dem Alkoholtest wurden 1,06 Promille festgestellt, die Grenze liegt bei 0,7.Anwältin hebt Marvin Duckschs „tadellosen Charakter“ hervorSeine Anwältin Julia Morgan betonte Duckschs „tadellosen Charakter“, denn er habe nach dem Unfall auf die Polizei gewartet und sich um die beiden weiblichen Opfer gekümmert, die mit leichten Verletzungen (Nasenbluten sowie kleinere Verletzungen an Stirn und Daumen) davonkamen. Ducksch selbst gab an, er habe die Musik wechseln und einem Ast auf der Straße ausweichen wollen.Ducksch war im August 2025 aus Bremen nach Birmingham gewechselt und erzielte in 33 Ligaspielen zehn Treffer für den englischen Zweitligisten, der die Saison auf dem zehnten Platz beendete.

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„Enhanced Games“: Acht Wochen lang Doping-Cocktails für einen Rekord, der nicht mal zählt

Doping ist bei den „Enhanced Games“ ausdrücklich erlaubt. Dennoch blieben die Leistungen hinter den Erwartungen zurück. Finanziell lohnte sich die Teilnahme jedoch für einige.Nach seinem Sieg über 100 Meter Schmetterling kletterte Marius Kusch fix aus dem Becken und zeigte seine von Dopingmitteln unterstützten Muskeln. Was genau Kusch vor den erstmals ausgetragenen „Enhanced Games“ zu sich genommen hatte – erlaubt waren neben Testosteron unter anderem auch Epo und Wachstumshormone –, blieb sein Geheimnis. Die Freude über einen Siegerbonus von 250.000 US-Dollar und die Leistungsfähigkeit zwei Jahre nach seinem letzten offiziellen Wettkampf teilte er gerne und laut. „Am Ende des Tages schaust du gut aus, fühlst dich gut und schwimmst schnell“, rief der deutsche Kurzbahn-Europameister von 2019 nach einem Kraftausdruck und seiner um 0,07 Sekunden verbesserten persönlichen Bestzeit in Las Vegas ins Stadionmikrofon. Mit etwas Abstand antwortete der 33-Jährige dann auf die Frage, inwiefern sich sein Körper anders angefühlt habe als bei früheren Wettkämpfen: „Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich so einen ultimativ großen Boost oder so hatte, aber mir ist es einfach gelungen, wirklich meine Details heute perfekt abzuliefern.“ Über 50 Meter hatte er zuvor zwar nur Rang drei belegt, seine persönliche Bestzeit aber um 0,46 Sekunden verbessert.„Enhanced Games“-Ergebnisse werden nicht offiziell anerkanntDas war die große Frage, auf die die Veranstalter der Enhanced Games eine Antwort geben wollten: Wozu ist der menschliche Körper in der Lage, wenn man ihm durch Medikamente und Mittel bei der Regeneration und dem Aufbau von Leistungsfähigkeit hilft? „Enhanced“, auf Deutsch etwa „verbessert“, nennen das die Macher um den deutschen Milliardär Christian Angermayer und den ehemaligen Investmentbanker Maximilian Martin aus München. Die Welt-Anti-Doping-Agentur und die etablierten Sportverbände wie das Internationale Olympische Komitee nennen es: gedopt.Bei den insgesamt 22 Wettkämpfen im Schwimmen, Gewichtheben und der Leichtathletik verbesserten zahlreiche Sportlerinnen und Sportler ihre persönlichen Bestleistungen, viele davon nach jahrelangen Wettkampfpausen. Eine Flut von Resultaten, die bestehende Weltrekorde übertrafen, gab es allerdings nicht. Offizielle Anerkennung von den internationalen Verbänden hätten sie ohnehin nicht gefunden. „Wir haben heute mehr Weltrekorde erwartet, aber es ist Live-Sport und das kannst du nicht planen“, sagte Geschäftsführer Martin. Millionenbonus für Leistung auf WeltrekordniveauErst beim letzten Wettkampf des Tages bekamen die 2500 gezielt eingeladenen Zuschauer – frei zugänglich gab es keine Karten für die Outdoor-Veranstaltung – dann den erhofften Grund zum Jubeln. Über 50 Meter Freistil schlug der Grieche Kristian Gkolomeev nach 20,81 Sekunden an. Er war damit schneller als der offizielle Weltrekord von 20,88 Sekunden und bekam eine Million US-Dollar Bonus zusätzlich zu den 250.000 US-Dollar für den Sieg. Geschäftsführer Martin hüpfte vor Freude wie wild am Beckenrand auf und ab.Weil Gkolomeev zudem über 100 Meter Freistil gewann, verdiente er an einem Abend 1,5 Millionen US-Dollar allein durch Preisgeld. Für einen Schwimmer eine unfassbar hohe Summe, die durch Olympiasiege und Weltmeistertitel nicht zu erreichen wäre. Bei den Enhanced Games waren die im internationalen Schwimmsport seit 2010 verbannten Schwimmanzüge, die damals zu einer Flut von Weltrekorden beigetragen hatten, erlaubt.Teilnehmer dopten sich acht Wochen langAcht Wochen lang bekamen 38 der 42 teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler beim Trainingslager in Abu Dhabi einen von Ärzten auf Basis zahlreicher Untersuchungen und Blutwerte ausgearbeiteten Cocktail an Mitteln zur Leistungssteigerung. Geplant waren ursprünglich zwölf Wochen, unter anderem beeinflusst vom Krieg zwischen den USA und Iran und dessen Auswirkungen auf die Region wurden es am Ende aber vier Wochen weniger.Vier Teilnehmer und Teilnehmerinnen verzichteten, darunter nach eigenen Angaben der Sprinter Fred Kerley, die Sprinterin Tristan Evelyn und der Schwimmer Hunter Armstrong, die alle einen Wettkampf gegen die aufgeputschte Konkurrenz gewannen und wie Kusch 250.000 US-Dollar zusätzlich verdienten. Kerley gewann über 100 Meter in 9,97 Sekunden, Armstrong siegte über 50 Meter Rücken und wurde Zweiter hinter Gkolomeev über 100 Meter Freistil. Evelyn entschied die 100 Meter der Frauen in 11,25 Sekunden für sich. Kerley ist im Weltsport derzeit wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln gesperrt. Er verpasste mehrere Kontrollen. Keine Angaben darüber, was Doping-Cocktails enthieltenWas genau wer zu sich nahm, veröffentlichten die Veranstalter nicht. Mitgeteilt wurde unter anderem, dass 91 Prozent der Sportlerinnen und Sportler Testosteron und 79 Prozent Wachstumshormone bekamen. „Ich will nicht, dass irgendjemand versucht, mich ohne medizinische Betreuung zu kopieren“, sagte Gkolomeev, als er nach seinem persönlichen Cocktail gefragt wurde. Ohne hartes Training, viel Schlaf und die richtige Ernährung ginge es auch mit Hilfsmitteln nicht. Wie viele andere der Sportlerinnen und Sportler bedankte sich Gkolomeev bei den Machern für die Gelegenheit, unter besten Bedingungen zu trainieren und so gut zu verdienen.Weniger Sympathie gibt es bei der amerikanischen Anti-Doping-Agentur für das Projekt. „Die Macher der Enhanced Games wollen vielleicht schnelles Geld verdienen, aber dieser Gewinn geht auf Kosten von Kindern auf der ganzen Welt, die glauben, dass sie Dopingmittel nehmen müssen, um ihre Träume zu verwirklichen“, hatte deren Chef Travis Tygart schon vor Monaten kritisiert.

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Historischer Seriensieger: Mit Wut und Können: Antonelli dominiert die Formel 1

Er gewinnt auch den Grand Prix in Kanada. Kimi Antonelli beherrscht derzeit die Formel 1. Mit 19 Jahren, viel Temperament und der Gnadenlosigkeit von Weltmeistern und Legenden.Bei der Frage nach den Ratschlägen für Wunder-Teenager Kimi Antonelli im Titelkampf der Formel 1 hörte die Freundschaft bei Lewis Hamilton dann doch kurzzeitig auf. "Ich glaube, du vergisst, dass wir Konkurrenten sind", antworte der 41 Jahre alte siebenmalige Champion einem Reporter: "Er macht seine Sache bereits großartig. Ich werde ihm keine weiteren Tipps geben." Doch kaum einer scheint sich so für und mit dem gerade mal 19 Jahren alten historischen Seriensieger aus Italien zu freuen wie Hamilton. Was nicht mal einem der größten Formel-1-Stars gelangAuf einem Podium, das drei Generationen vereinte, trug er ihn auf der Schulter, immer wieder herzte der zweitplatzierte Hamilton Antonelli nach dessen viertem Sieg nacheinander. Eine derartige Serie nach dem ersten Triumph - bei Hamilton war es der Große Preis von Kanada 2007 gewesen - gelang vorher keinem in der Formel 1. Einem Michael Schumacher nicht, einem Ayrton Senna nicht, auch einem Max Verstappen nicht, der als Dritter in Montréal eine kleine sportliche Wiederauferstehung im Red Bull feierte. Der 28 Jahre alte viermalige Weltmeister schaffte es in diesem Jahr erstmals aufs Podest. Auch er pflegt ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu Antonelli und lobte: "Er macht seine Sache ganz hervorragend."Mercedes-Zoff beim Sprintrennen Natürlich profitierte der temperamentvolle Teenager Antonelli in einem aufregenden Rennen vom Ausfall seines Teamkollegen George Russell, der in Führung liegend mit seinem Silberpfeil stehen blieb. Der Motor streikte.Nach dem Stallzoff im Sprintrennen bei Russells Sieg und der Pole des Briten auch für den Grand Prix ließ Antonelli in dem stressigen Rennen mit zwei Startabbrüchen aber keinen Zweifel daran, dass er gnadenlos zurückschlagen wollte. Für den Piloten aus Bologna, der vor einem Jahr in Kanada als Dritter seinen ersten Podestplatz geschafft hatte, zählt mittlerweile nur der Sieg. "Das war nicht die Art, wie ich gewinnen wollte", funkte Antonelli zwar an die Box, nur zu gern hätte er den Zweikampf mit Russell länger als 30 Runden bis zu dessen Ausfall geführt. Er nehme den Erfolg aber gern mit. "Kimi verdiente den Sieg heute", betonte Teamchef Toto Wolff, der den jungen Italiener nach dem Weggang von Hamilton als dessen Nachfolger im Mercedes auserkoren hatte und ihn zum großen Champion machen möchte. Im Moment deutet vieles auf ein Erfolgsprojekt hin. Hitzewallungen beim Mercedes-TeamchefDas knallharte Duell seiner beiden Fahrer hatte aber auch den erfahrenen Österreicher ordentlich mitgenommen. "Ich hätte mir gewünscht, dass sie ein bisschen rausnehmen. Das ist aber nicht passiert", sagte Wolff: "Mir ist lange viele Runden heiß geworden." Antonelli, der im Sprint die Fahrweise von Russell sogar als schmutzig bezeichnet hatte, und sein WM-Verfolger schenkten sich nichts. Einen Crash konnten sie verhindern, mehr als einmal rappelten sie aber übers Gras auf dem Circuit Gilles Villeneuve - die Zuschauer waren begeistert. "Es war ein episches Duell", meinte Sky-Experte und Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher: "Kimi macht das extrem abgeklärt. Er hat George wirklich immer wieder zu Fehlern getrieben."Dass dahinter auch die beiden Superstars Hamilton und Verstappen sich ein packendes Duell lieferten, sorgte für höchsten Unterhaltungswert. Umso beeindruckender, wie Antonelli nach China, Japan und Miami auch in Kanada gewann. "Kimi liefert auch in Montréal ein Spektakel", schrieb die "Gazzetta dello Sport" aus Antonellis Heimat Italien.Teenager mit Temperament: Wutausbrüche inklusiveDoch nicht nur da schwärmen sie vom vielleicht neuen Starfahrer der Formel 1, der mit seinem jugendlich-unschuldigen Aussehen manchmal wie Kinderlieder in Horrorfilmen wirkt: Eigentlich nett, aber im bestimmten Kontext furchterregend. "Antonelli gewinnt in "Killer"-Form in Kanada", schrieb Spaniens "Sport". "La Tribune" aus Kanada meinte: "Rache ist ein Gericht, das man kalt serviert, heißt es. 24 Stunden, nachdem er im Sprintrennen von seinem Mercedes-Teamkollegen ausgebremst worden war, nutzte Kimi Antonelli den Ausfall von George Russell in der 30. Runde, um beim Formel-1-Grand-Prix von Kanada unangefochten zum Sieg zu fahren."In einem Rennen mit der Vorgeschichte der Wutausbrüche am Funk von Antonelli im Sprint, den schwierigen Bedingungen mit ein bisschen Nieselregen und Temperaturen von knapp über 10 Grad, bewies er seine Klasse. In den Klassiker in den engen Straßen von Monaco in zwei Wochen wird er mit 43 Punkten Vorsprung im Klassement auf Russell starten."Aber das heißt nicht, dass ich mich zurücklehnen und es ruhiger angehen lassen kann", betonte Antonelli. "Stattdessen muss ich mich weiter verbessern und die Messlatte immer höher legen." Zweifel daran, dass er das schaffen kann, haben wohl nur wenige.

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Sportstätten: Das sind die zehn größten Stadien Europas

Gegröle, Gänsehaut und Gemeinschaft: All das kommt in einem Sportstadion zusammen. Ein Blick auf die Arenen in Europa, die am meisten Zuschauer fassen.Wenn die Ränge in Sportstadien bis auf den letzten Platz ausverkauft sind, kommt richtig Stimmung auf. Es wird gejubelt, gegrölt und gesungen. Siege werden gefeiert und Niederlagen betrauert. Stadien sind Orte des Zusammenkommens, an denen auch mal Fan-Welten aufeinanderprallen und die Luft brennt.Doch Stadien können noch mehr sein. Manche sind architektonische Meisterwerke. Mehrere Zehntausend Zuschauerinnen und Zuschauer finden darin Platz. Einige haben mobile Dächer, die sie bei schlechtem Wetter in eine Halle verwandeln. Hinzu kommen Katakomben, Umkleideräume, Presseränge, VIP-Logen, XXL-Toiletten und unzählige Treppenstufen.In unserer Fotostrecke zeigen wir Ihnen, welche Stadien gemessen an der Zuschauerkapazität die größten in Europa sind. Wenn Sie außerdem wissen möchten, welche die weltweit größten Sportarenen sind, schauen Sie hier vorbei.Weitere Quellen: World Atlas, „Irish Times“, „We Build Value“, StadiumDB.com

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Basketball: NBA: San Antonio gleicht gegen Oklahoma City wieder aus

Das Duell zwischen San Antonio und Titelverteidiger Oklahoma City wogt hin und her. In Spiel vier dominieren die Spurs. Ein Superstar trifft den längsten Wurf seiner NBA-Karriere.Die San Antonio Spurs haben im Playoff-Halbfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gegen Titelverteidiger Oklahoma City Thunder wieder ausgeglichen. Angeführt von Superstar Victor Wembanyama siegten die Texaner im vierten Spiel deutlich mit 102:83 (50:38). Somit steht es zwischen beiden Teams 2:2. Wer zuerst vier Spiele gewinnt, kommt weiter.Wembanyama überragte dabei einmal mehr mit 33 Punkten sowie unter anderem acht Rebounds, fünf Assists und drei Blocks. Der NBA-Defensivspieler des Jahres war ein Garant dafür, dass Vorjahresmeister Oklahoma City die zweitwenigsten Punkte seiner Playoff-Geschichte erzielte. Die Thunder mit Starspieler Shai Gilgeous-Alexander und dem deutschen Center Isaiah Hartenstein trafen nur knapp ein Drittel ihrer Würfe.Wembanyama trifft sogar von der Mittellinie"Es war unser erster Rückstand in einer Playoff-Serie, und wir haben einfach darauf reagiert. Es war nichts Außergewöhnliches. Es war keine Magie. Wir haben einfach das getan, was getan werden musste", sagte Wembanyama. Er traf zur Krönung seiner Leistung mit dem Pausenpfiff den längsten Wurf seiner Karriere von der Mittellinie.Oklahoma City hatte zur Pause gerade mal 38 Punkten erzielt und kam auch danach nie richtig zurück in die Partie. Gilgeous-Alexander erzielte mit 19 Punkten noch die meisten seines Teams. Hartenstein kam auf zwölf Punkte und sieben Rebounds.Gilgeous-Alexander und Wembanyama im All-NBA-Team"Sie haben uns gleich zu Beginn direkt ins Gesicht geschlagen. Das ist nun schon das zweite Spiel in Folge, in dem sie als die Aggressoren aufgetreten sind", sagte Gilgeous-Alexander. Der wertvollste Spieler der Saison wurde vor der Partie wie Wembanyama ins erste All-NBA-Team der Saison gewählt - neben Luka Doncic, Nikola Jokic und Cade Cunningham.San Antonio hat in dieser Saison nun sechs von neun Partien gegen Oklahoma City, das beste Team der regulären Saison in der NBA, gewonnen. Spiel fünf der Serie steigt am Dienstagabend (Ortszeit) in Oklahoma City. Im Finale geht es für den Sieger gegen die New York Knicks oder Cleveland Cavaliers um Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder. New York führt in der zweiten Halbfinal-Serie mit 3:0.

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Trainer geht nach zehn Jahren: Emotionaler Man-City-Abschied für Guardiola und seine Stars

Nach zehn Jahren endet bei Manchester City eine Ära. Der Abschied von Trainerikone Pep Guardiola wird zur emotionalen Rückschau. Auch ein deutscher Ex-Profi wird gewürdigt.Die Profis von Manchester City standen Spalier, die Zuschauer im voll besetzten Etihad-Stadion erhoben sich und würdigten ihren Erfolgscoach minutenlang mit lautstarkem Applaus. Nach zehn Jahren hat Trainer Pep Guardiola bei den Cityzens einen emotionalen Abschied gefeiert. Auch mehrere Profis wurden nach dem letzten Premier-League-Spiel feierlich verabschiedet.Viele Fans unter TränenIm Stadion flossen bei vielen Zuschauern Tränen, als ein Video mit prägenden Szenen aus Guardiolas Amtszeit gezeigt wurde, unterlegt mit dem Oasis-Song "Live Forever". Neben Oasis-Gitarrist Noel Gallagher verfolgte auch Guardiolas 95 Jahre alter Vater Valenti die Zeremonie in der Ehrenloge und applaudierte seinem Sohn.Die spanische Trainerikone reagierte sichtlich bewegt, wischte sich Tränen aus dem Gesicht und konnte zeitweise kaum hinschauen. "Warum tut ihr mir das an?", scherzte der frühere Münchner Coach Guardiola, der bei seiner Rede immer wieder von Sprechchören und Gesängen der Fans unterbrochen wurde. "Vergesst die Titel, es geht um die Erinnerungen", sagte er später im Sky-Interview. "Es war wunderschön."Auf dem Platz bedankte sich der 55-Jährige bei den Fans und seiner Mannschaft und fügte mit einem Lachen hinzu: "Die Spieler wissen es noch nicht. Aber ich werde künftig auf der Tribüne sitzen und sie beobachten." Zudem wurde die Haupttribüne des Etihad-Stadions vor dem letzten Saisonspiel in "The Pep Guardiola Stand" umbenannt.Gündogan und weitere Profis geehrtVor Guardiolas Verabschiedung wurden mehrere Profis geehrt, die den Club verlassen oder bereits verlassen haben - der frühere deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan, der seit 2025 für Galatasaray Istanbul spielt, Ex-Torwart Ederson sowie Abwehrspieler John Stones und der langjährige Spielmacher Bernardo Silva. Sie alle gewannen unter Guardiola die Champions League sowie mehrere Meisterschaften und Pokalwettbewerbe.Ein sportlicher Erfolg blieb City in Guardiolas letztem Spiel zwar verwehrt, sportlich war die Partie gegen Aston Villa aber ohnehin bedeutungslos. Gegen den Europa-League-Sieger verloren die Cityzens trotz Führung mit 1:2 (1:0). Die Chance auf die Meisterschaft hatte Guardiolas Team bereits in den vergangenen Wochen durch zwei Unentschieden verspielt. Den Titel sicherte sich Arsenal.

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Formel 1: Spektakuläres Duell: "Löwe" Antonelli siegt bei Russell-Aus

Was für ein Zweikampf: Wieder lieferten sich Kimi Antonelli und George Russell ein packendes Duell. Mit Top-Ausgang für den Italiener - vierter Sieg in Serie. Und Russell? Fällt aus, null Punkte.Kimi Antonelli hat im Bluthochdruck-Duell mit George Russell auch vom Motorpech seines Mercedes-Teamkollegen profitiert und mit dem vierten Grand-Prix-Sieg in Serie seine WM-Führung deutlich ausgebaut. Der 19 Jahre alte Italiener leistete sich erneut einen hitzigen Formel-1-Zweikampf mit Russell, ehe der Silberpfeil des Sprintsiegers von Montréal in Führung liegend stehen blieb. "Das war nicht die Art, wie ich gewinnen wollte", funkte Antonelli an die Box: "Es wäre ein guter Kampf gegen George geworden." Einmal aus dem Auto, kannte die Freude aber kaum Grenzen. "Den Sieg nehme ich gerne mit."Enttäuschter Russell: "Mir fehlen die Worte"Frust dagegen bei Russell. Der hatte den Nackenschutz wütend auf die Strecke geworfen und frustriert auf seinen Mercedes gehauen. "Mir fehlen die Worte", sagte der 28 Jahre alte Brite im Fahrerlager, während Antonelli nach seinen Siegen in China, Japan und Miami auch den Großen Preis von Kanada gewann. Die ersten vier Grand-Prix-Siege nacheinander zu feiern, gelang vorher keinem anderen Piloten. Im Klassement baute Antonelli seinen Vorsprung auf Russell auf 43 Punkte aus.Zweiter wurde am Sonntag auf dem Circuit Gilles-Villeneuve Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari. Der mittlerweile 41-Jährige hatte 2007 in Kanada den ersten seiner 105-Grand-Prix-Siege geschafft und herzte umgehend innig seine Mama, die wie schon bei seinem dritten Platz in China dabei war. "Jetzt endlich hier den richtigen Punkt gefunden zu haben, ist ein unglaubliches Gefühl für mich", sagte Hamilton. Der Brite ist im Aufwind, auch emotional nach einem schweren ersten Ferrari-Jahr.Dritter wurde Max Verstappen. Für den Red-Bull-Star war es der erste Podestplatz in diesem Jahr. "Ich hatte ein paar coole Zweikämpfe. Wieder vorn mitzukämpfen, mach immer mehr Spaß", sagte der Niederländer.Nichts von Sommer in MontréalEingehüllt in dicke Parkas bereiteten sich Polesetter Russell und seine Konkurrenten auf das Rennen vor. Gerade mal 12 Grad Celsius zeigte das Thermometer. Schon in der Qualifikation am Tag vorher hatten alle Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bekommen. Der Weg zur ersten Kurve sei auch noch kürzer als auf den Strecken in diesem Jahr bisher, betonte Russell: "Deshalb wird die Formationsrunde ganz wichtig sein, die Reifen in das richtige Temperaturfenster zu bekommen." In den ersten Runden könnte sich einiges ändern.Zumal sich sein Teamkollege den Startplatz direkt neben Russell geholt hatte. Und da war ja auch noch der Zoff vorher im Sprintrennen: Antonelli attackierte Russell hart - auf der Strecke und verbal. "Du kannst nicht erwarten, einen Löwen im Wagen zu haben und einen Welpen außerhalb", beschwichtigte Teamchef Toto Wolff am Samstag.Verhindern müssen seine beiden Fahrer Kollisionen und auch, dass die Konkurrenz nicht vom Knallhart-Duell profitiert so wie Norris bei Russells Sprintsieg. Antonelli war Dritter geworden. Teamboss Wolff jedenfalls ist bestens erfahren für solche Fälle durch das Zoffduell von Lewis Hamilton und Nico Rosberg einst bei den Silberpfeilen.Chaos gleich beim Start: Zwei Versuche abgebrochen Die Frage unmittelbar vor dem Start: welche Reifen? Slicks, also ohne Profil, oder die Intermediates, die sogenannte Mischreifen für feuchtere Verhältnisse. Bei Mercedes setzten sie auf Slicks, dahinter die beiden McLaren von Norris und Oscar Piastri starteten auf Intermediates - die einzigen mit den Mischreifen unter den Top Ten. Die Niete in der Reifenlotterie? Ja.Und dann das: Die Roten Ampeln gingen offensichtlich nicht aus, Antonelli zuckte, es gab eine weitere Formationsrunde. Allerdings ohne den starken Racing-Bulls-Rookie Arvid Lindblad - sein Wagen blieb stehen. Auch der zweite Versuch wurde abgebrochen.Schon wieder Beinahe-Crash der SilberpfeileDann klappte es, und Russell kam ganz schlecht weg. Antonelli, bisher oft mit Problemen auf den ersten Metern, schnappte sich den Teamkollegen, aber von hinten schoss Norris an beiden vorbei. Ein Manöver ohne Wert: In Runde drei musste der Weltmeister die Intermediates gegen Slicks tauschen.Die Reihenfolge auf den ersten vier Plätzen hatte es nun in sich: Vorn Antonelli, dahinter Russell, Hamilton und Verstappen. Die Risiko-Akte der Silberpfeil-Rivalen wurde in Runde sieben um einen weiteren Eintrag reicher: Russell überholte Antonelli, zog vor den Italiener, der beinahe voll aufs Heck des Teamkollegen gekracht wäre. Die Reifen qualmten. Dahinter passierte Verstappen Hamilton ohne Rauch, aber mit einem Top-Manöver.Rennen im Rennen: Russell gegen AntonelliDer Kampf um den Sieg wurde zunächst zum packenden Dauerduell der Mercedes-Rivalen. "Die Blutdrücke gingen schon hoch", räumte der stellvertretende Teamchef Bradley Lord bei Sky ein. "Großartig, ich habe es geliebt", kommentierte Russell den Zweikampf: "Darum geht es im Rennfahren." Er hätte ihn nur gern noch 30 Runden länger geführt.Antonelli überholte, Russell konterte, Antonelli machte aber weiter Druck. Im vergangenen Jahr hatte der heute 19-Jährige als Dritter seinen ersten Podestplatz in der Formel 1 geholt, in dieser Saison zählen für ihn offensichtlich nur noch Siege. In Runde 22 führte er das Rennen wieder an. Und verbremste sich kurz danach, attackierte aber direkt wieder und es sah so aus, als würden sich die beiden Wagen berühren. Taten sie nach Aussage von Russell aber nicht. Antonelli musste jedenfalls abkürzen und lag wieder vorn. Das Team forderte ihn auf, den Platz zurückzugeben. Er gehorchte, warum er das machen sollte, konnte er aber nicht nachvollziehen. Wenig später stand Russell völlig konsterniert hinter der Absperrung und sein Wagen mit Motordefekt auf der Strecke.

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Premier League: Tottenham Hotspur rettet sich, West Ham United steigt ab

Letzter Spieltag in der Premier League: Meister Arsenal feiert. Man City verabschiedet Guardiola. Im Abstiegs-Fernduell sichert sich Tottenham den Klassenerhalt. Tottenham Hotspur hat am letzten Spieltag der Premier League den Klassenerhalt geschafft, West Ham United steigt hingegen in die 2. Liga ab. Die Spurs setzten sich mit 1:0 (1:0) gegen den FC Everton durch und kamen am Ende einer desaströsen Saison mit insgesamt drei Trainern noch zu einem glücklichen Ende. Die Hammers, die auf eine Niederlage des Konkurrenten hoffen mussten, gewannen ihr Heimspiel gegen Leeds United 3:0 (0:0).Tottenham war im ausverkauften Stadion an der White Hart Line von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Matchwinner war Joao Palhinha (43. Minute), der den Ball kurz vor der Pause erst an den Pfosten köpfte und dann den Abpraller verwertete. Sein Tor sorgte für emotionale Szenen im Stadion.Havertz feiert mit Arsenal und Tausenden FansChampions-League-Finalist FC Arsenal stand schon vor dem Spieltag als englischer Meister fest. Die Mannschaft um Nationalspieler Kai Havertz setzte sich mit 2:1 (1:0) bei Crystal Palace durch. Sportlich ging es um nichts mehr.Vor dem Spiel zogen Tausende Arsenal-Fans feiernd durch die Straßen um den Selhurst Park in Süd-London. Die Tore für die Gunners erzielten Gabriel Jesus (42. Minute) und Noni Madueke (48.) nach Vorlage des eingewechselten Havertz. Mit Blick auf das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain am Samstag rotierte Trainer Mikel Arteta auf neun Positionen.Emotionale Szenen in ManchesterStarcoach Pep Guardiola verpasste in seinem letzten Spiel mit Manchester City einen Sieg. Beim Europa-League-Sieger Aston Villa unterlag sein Team mit 1:2 (0:1). Guardiola verabschiedet sich nach zehn Jahren, in denen er mit City sechs Meisterschaften, die Champions League und dreimal den englischen Pokal gewann. City und Villa sind für die Champions League qualifiziert.Salahs Abschied in Liverpool, Chelsea verpasst EuropaDer FC Liverpool verspielte beim Abschied von Mohamed Salah und Andrew Robertson eine Führung. Die Reds kamen an der Anfield Road gegen Brentford nur zu einem 1:1 (0:0), sind nach einer enttäuschenden Saison allerdings für die Königsklasse qualifiziert. Nach dem Abpfiff ließ sich Salah unter Tränen von den Fans feiern.Der FC Chelsea verpasste es, seine verkorkste Saison noch einigermaßen versöhnlich abzuschließen, und verspielte mit dem 1:2 (0:1) beim AFC Sunderland die Qualifikation für Europa.Vor dem letzten Spiel hatten die Londoner Platz acht belegt, der die Teilnahme an der Conference League bedeutet hätte. Mit einem Sieg hätte Chelsea nächste Saison sogar in der Europa League gespielt. Doch nun müssen sich die Blues mit ihrem neuen Trainer Xabi Alonso in der nächsten Spielzeit voll auf die heimische Liga und Pokalwettbewerbe konzentrieren.

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French Open im Tennis: Eiskalt zum Hitzestart: Zverev in Runde zwei von Paris

Mit einer soliden Leistung gewinnt Alexander Zverev zum Auftakt der French Open. Für sein Titelziel muss er sich noch etwas steigern.Alexander Zverev winkte kurz ins Publikum und sah eher erschöpft als glücklich aus. Der deutsche Tennisstar hatte beim Hitzestart der French Open eiskalt zugeschlagen und den französischen Lokalmatadoren Benjamin Bonzi mit 6:3, 6:4, 6:2 wie erwartet besiegt. Beim Auftakt seiner Titel-Mission zeigte der 29-Jährige eine solide, aber längst nicht perfekte Leistung. In der zweiten Runde trifft der Hamburger auf den Tschechen Tomas Machac."Benjamin ist ein großartiger Spieler, aber ich weiß, je weiter es ins Turnier geht, desto besser werden die Gegner", sagte Zverev beim Sieger-Interview auf dem Court Philippe-Chatrier. Bei der anschließenden Pressekonferenz ergänzte der Olympiasieger von 2021: "Ich finde, es war ein solider Auftakt. Ich bin gut in Turnier gestartet, und weiter geht’s. Es ist manchmal sehr simpel."Zverev, der in den vergangenen fünf Jahren immer mindestens das Viertelfinale in Roland Garros erreicht hat, gilt als größter Herausforderer von Topfavorit Jannik Sinner. Auf den italienischen Weltranglistenersten kann er aufgrund des Startverzichts des verletzten Spaniers Carlos Alcaraz erst in einem möglichen Finale treffen. Zverev nimmt seinen insgesamt 41. Anlauf auf seinen ersten Grand-Slam-Turniersieg.Perfekte Bedingungen für ZverevWohl auch wegen der Hitze verzichtete Zverev auf ein dunkles Outfit und trat ganz in Weiß an. Die äußeren Bedingungen auf dem Hauptplatz mit viel Sonne und hohen Temperaturen waren perfekt für das Spiel des Weltranglistendritten. "Bei 32 Grad ist das wie ein Hartplatz mit Puderzucker obendrauf", hatte Bruder Mischa Zverev vor dem Match bei Eurosport gesagt: "Er ist super schnell, die Bälle springen hoch ab." Das liegt Zverev - und das zeigte er zu Beginn. Vor allem bei eigenem Aufschlag war sein Spiel sehr druckvoll und variantenreich. Der Olympiasieger von 2021 setzte auch immer wieder erfolgreich den Stopp als taktisches Mittel ein. Zverev zwischenzeitig unzufriedenDas für den ersten Satz entscheidende Break zum 4:2 holte er aber durch einen vermeidbaren Vorhandfehler seines Gegners. Zverev werde die "etwas wacklige Vorhand" des Franzosen oft anspielen, hatte Bruder Mischa schon vorher angekündigt. Doch auch bei Alexander Zverev erhöhte sich zwischenzeitlich die Fehlerquote. Der Hamburger war zeitweise sichtlich unzufrieden mit seinem Schläger, den Platzbedingungen und auch sich selbst. Häufig suchte er den Austausch mit seiner Box. Sinnbildlich dafür stand sein erster Aufschlagverlust zum 4:4 im zweiten Satz, als er einige Unkonzentriertheiten zeigte. Doch unmittelbar danach schlug Zverev mit einem erneuten Breakgewinn zurück und holte sich schließlich mit einem gefühlvollen Stopp auch den Durchgang. Das brach die Gegenwehr von Bonzi, der beim Masters in Madrid dem Dominator Sinner noch einen Satz abnehmen konnte. Zverev hatte fortan leichtes Spiel und beendete das im dritten Satz einseitige Match nach 2:08 Stunden mit dem zweiten Matchball.

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French Open: „Werde auf den Platz scheißen“: Tennis-Star kämpft mit heikler Situation

Die French Open beginnen mit einer kuriosen Situation: Der Franzose Arthur Géa muss im Spiel dringend auf die Toilette, darf aber nicht. Es kommt zu einem deutlichen Wortwechsel.Höchst unangenehme Situation für den Franzosen Arthur Géa in Roland Garros: In seinem Erstrundenmatch bei den French Open musste der 21-Jährige im ersten Satz seiner Partie gegen den Russen Karen Chatschanow mal ganz dringend verschwinden - durfte aber nicht sofort.„Ich habe Durchfall und muss dringend auf die Toilette. Ich kann es nicht mehr aushalten und werde sonst auf den Platz scheißen“, sagte Géa in aller Deutlichkeit, als er beim Stand von 1:4, Vorteil für ihn um eine schnelle Auszeit bat. Die Referees entschieden, das Spiel noch zu beenden – danach rannte Géa direkt Richtung Stilles Örtchen.Kurz später nahm er unter dem Applaus der Zuschauer auf dem Court Suzanne-Lenglen sein Match wieder auf. Am Ende fehlte Géa allerdings die Energie, das Match verlor er 3:6, 6:7 (3:7), 0:6.„Rakete 100 Meter vom Haus meiner Eltern entfernt“Nachdem sie ihre Siegesserie auf Sand ausgebaut hatte, gab derweil Marta Kostjuk noch auf dem Court Simonne-Mathieu einen Einblick in ihr Innerstes. „Heute Morgen ist nur 100 Meter vom Haus meiner Eltern entfernt eine Rakete eingeschlagen“, erzählte die Ukrainerin nach ihrem Erstrundensieg gegen die gebürtige Russin Oksana Selekhmeteva bei den French Open in Paris. Es sei ein „schwieriger Morgen“ für sie gewesen, „ich habe viel geweint“.Umso glücklicher war die Mitfavoritin, dass sie die erste Runde überstanden hatte. „Ich bin heute unglaublich stolz auf mich selbst, es war eines der schwierigsten Matches meiner Karriere“, sagte Kostjuk. Mit 6:2, 6:3 hatte sie Selekhmeteva, die unter spanischer Flagge startet, besiegt. „Meine Gedanken und mein ganzes Herz waren heute bei den Menschen in der Ukraine. Sie sind mein größtes Vorbild“, sagte Kostjuk, bevor ihr die Tränen kamen.Wie üblich verweigerte sie Selekhmeteva nach dem Matchball am Netz den Handschlag, das tut sie seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine 2022 bei allen Matches gegen russische Spielerinnen. Kostjuk spielt längst nicht mehr nur für sich selbst, sie nutzt die großen Tennisbühnen der Welt immer wieder dafür, auf den Krieg in ihrer Heimat aufmerksam zu machen.Dazu bekommt sie in Roland Garros mindestens eine weitere Gelegenheit, doch mittlerweile gehört Kostjuk, die aus Kiew stammt, sogar zu den Anwärterinnen auf den Titel beim Höhepunkt der Sandplatzsaison. In Rouen und Madrid gewann die 23-Jährige zuletzt zwei Turniere, der Sieg über Selekhmeteva war ihr zwölfter nacheinander.

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