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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Schwergewicht: Verband ordnet an: Usyk muss gegen Kabayel um WM-Titel boxen

Die deutsche Schwergewichtshoffnung wartet schon lange auf eine WM-Chance - bald dürfte es so weit sein. Sogar ein Traum-Duell mit dem absoluten Ausnahmekönner ist jetzt möglich.Der deutsche Schwergewichtsboxer Agit Kabayel ist seinem Traum von einem WM-Kampf gegen Superstar Oleksandr Usyk einen Schritt näher gekommen. Der Verband WBC wies den dreifachen Weltmeister aus der Ukraine an, nach einem freiwilligen Titelkampf seinen WBC-Gürtel gegen Kabayel zu verteidigen. "Ich freue mich sehr über diese Nachricht vom Verband", sagte Kabayel (33) der Deutschen Presse-Agentur: "Endlich geht es voran."Kabayels Management schrieb in einem Post dazu auf der Plattform X: "Die Schwergewichtslandschaft hat sich gerade verschoben." Der Bochumer ist WM-Interimschampion des Verbandes WBC und hatte diesen Status zuletzt in Oberhausen mit einem K.o.-Sieg gegen den Polen Damian Knyba behauptet. Was passiert, wenn sich Usyk weigert?Sollte Usyk (39) nach seiner freiwilligen Titelverteidigung nicht gegen Kabayel antreten, müsste er den Regularien entsprechend den WBC-Gürtel niederlegen. Der würde dann laut Kabayel-Management automatisch an den in 27 Profikämpfen noch ungeschlagenen Deutschen gehen, der den Titel verteidigen müsste. Usyk ist aktuell Weltmeister der Verbände WBC, WBA und IBF, außerdem ist er im Besitz des prestigeträchtigen Gürtels des Box-Magazins "The Ring". Wer sein nächster Gegner ist, steht noch nicht fest. Auch Kabayel dürfte bis zum erhofften Duell mit dem Box-Dominator noch einmal gegen einen anderen Kontrahenten in den Ring steigen. Kabayels Ziel: Zweiter deutscher Schwergewichtsweltmeister In der jüngsten Vergangenheit hatte sich Kabayel dank seiner drei Knockout-Erfolge in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gegen starke Gegner in der Weltspitze positioniert. Der Profiboxer träumt davon, als zweiter deutscher Schwergewichtler nach Max Schmeling vor mehr als 95 Jahren den Weltmeistertitel zu gewinnen.

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Olympische Winterspiele: Ring statt Medaille: Heiratsantrag für US-Skistar Johnson

Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson erlebt einen emotionalen Tag. Erst stürzt sie bei den Winterspielen im Super-G, dann erwartet sie im Zielraum ein ganz besonderer Moment.Erst der Schreck, dann die freudige Überraschung: Skirennfahrerin Breezy Johnson hat nach einem Sturz im olympischen Super-G von Cortina d'Ampezzo zwar keine weitere Medaille bekommen, dafür aber einen Verlobungsring an den Finger. Ihr langjähriger Freund Connor Watkins machte der Amerikanerin im Zielbereich einen Heiratsantrag. Die Abfahrts-Olympiasiegerin habe "Ja" gesagt, teilte das US-Ski-Team in den sozialen Medien mit und gratulierte."Es fühlt sich passend an, diese zwei meiner Lieben miteinander verbinden zu können", sagte Johnson der Nachrichtenagentur AP zu dem Antrag bei Olympia. Die Spiele seien ein Ort, der etwas "Mystisches" an sich habe."Ich glaube, die meisten wollen bei den Olympischen Spielen das Beste erleben", sagte die frisch verlobte Johnson. "Ich habe das einfach noch übertroffen."Auch Brignone freut sich mitAuch Federica Brignone ließ von der Pressekonferenz aus Glückwünsche ausrichten. "Oh wow", sagte die Italienerin, als sie von einem Journalisten auf den Heiratsantrag angesprochen wurde. Sie habe vor lauter Interviews gar nichts davon mitbekommen, nachdem sie zuvor zu Super-G-Gold gefahren war.Johnson war vier Tage nach ihrem Gold-Ritt in der Abfahrt diesmal gestürzt und in den Fangzaun gekracht. Die 30-Jährige blieb allerdings unverletzt und stand wieder auf. Zum Glück. Schließlich wartete im Ziel die schöne Überraschung.

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Winterspiele in Italien: Aicher-Frust bei Brignones olympischem Ski-Märchen

Deutschlands neuer Ski-Star Emma Aicher und Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann erleben im Super-G eine Enttäuschung. Federica Brignone krönt ein famoses Comeback - und versetzt Italien in Ekstase.Emma Aicher saß minutenlang allein hinter einer Absperrung, Federica Brignone ließ sich von den begeisterten Fans mit "Fede, Fede"-Rufen feiern. Statt schwarz-rot-goldenem gab's in Cortina d'Ampezzo diesmal grün-weiß-roten Jubel. Das deutsche Duo hat nach zwei Medaillen in den ersten Olympia-Rennen beim Super-G in den Dolomiten eine Enttäuschung erlebt, Lokalmatadorin Brignone indes ein echtes Ski-Märchen.Monatelang hing der Start der Italienerin bei ihren Heimspielen infolge einer schlimmen Verletzung am seidenen Faden. Nun trug sie eine Goldmedaille um ihren Hals. "Es ist verrückt", sagte Brignone strahlend vor Begeisterung. "Ich war heute ein Außenseiter. Aber ich weiß, was ich kann." Das sei eben Olympia, meinte sie. In einem Rennen könne "alles passieren".Deutsche nach Doppel-Flop selbstkritischSie ärgere sich schon ein bisschen, sagte Aicher, die genau wie Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler ausgeschieden war. Mit Startnummer sieben dürfe ihr so etwas nicht passieren, meinte die 22-Jährige. Sie hätte wissen müssen, dass sie auf dem nassen, weichen Schnee die Ideallinie besser nicht verlassen sollte. Sie sei voll auf Risiko gefahren, sagte auch ihre sieben Jahre ältere Teamkollegin Weidle-Winkelmann. Der Mut wurde nicht belohnt.Nach Silber in der Team-Kombination hatte das deutsche Duo im letzten alpinen Speed-Event dieser Winterspiele zu den Mitfavoritinnen gezählt. Vor allem Aicher, die zuvor ja auch schon in der Abfahrt auf Platz zwei gedüst war. Obwohl noch etliche weitere Topfahrerinnen wie die Italienerin Sofia Goggia, Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson aus den USA oder die tschechische Allrounderin Ester Ledecka ausschieden, führten die Deutschen ihren Doppel-Flop aber nicht etwa auf die Kurssetzung, sondern eigene Fehler zurück.Aicher verpasste es vorerst, als erste Deutsche seit Katja Seizinger 1998 drei Olympia-Medaillen bei denselben Spielen zu gewinnen. Sie hat in Norditalien aber noch weitere Chancen. Auf jeden Fall im Slalom. Vielleicht auch im Riesenslalom. Ob sie in dem startet, ließ sie zunächst noch offen.Brignone krönt Comeback nach Horror-Verletzung Ganz sicher dabei sein im Riesenslalom wird Brignone - und das mit reichlich Rückenwind. Die 35-Jährige ist nun die älteste Alpin-Olympiasiegerin der Historie. Sie verwies die Französin Romane Miradoli und Cornelia Hütter aus Österreich auf die weiteren Podestplätze. Und das nach dieser Vorgeschichte.Im April vergangenen Jahres hatte sich die Mailänderin bei den vergleichsweise unbedeutenden italienischen Meisterschaften schwer am Knie verletzt. Sie erlitt bei ihrem Sturz in Val di Fassa eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss - eine Horror-Diagnose.237 Tage später stand Brignone, die in ihrer Karriere schon so viel gewonnen hat, erstmals wieder auf Freizeitskiern. "Es ist mein Traum, dort zu sein", hatte sie mehrfach über einen möglichen Olympia-Start gesagt. Doch die Zeit schien ihr davonzulaufen. Erst Mitte Januar kehrte sie in den Weltcup zurück - mit einem sechsten Platz im Riesentorlauf am Kronplatz. Was für ein Comeback.Auch Staatspräsident Mattarella jubelt mitNun vergoldete sie es sogar noch. Brignone, dieses Energiebündel, stieß einen ihrer mittlerweile bekannten Freudenschreie aus, als sie über die Ziellinie schoss und die Bestzeit auf der Anzeigetafel erschien. Ihr Bruder vergoss Tränen der Freude, Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella jubelte auf der Tribüne mit und gehörte später zu den ersten Gratulanten. Düsenflieger zogen mit Rauch die italienischen Landesfarben in den Himmel, ehe Brignone und große Teile des Publikums voller Leidenschaft die Nationalhymne sangen.Eine Party in Grün, Weiß und Rot - und Brignone mittendrin. Mit 17 Jahren hatte sie einst im Weltcup debütiert. Seither gewann sie zweimal die Gesamtwertung, dazu unter anderem zwei Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und nunmehr insgesamt vier Plaketten bei Winterspielen. Gold bei Olympia ist aber auch für die erfahrene Brignone ein neues Gefühl - und die Krönung ihrer Rückkehr.

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Olympische Winterspiele: Affe im Kopf: Raimund zwischen feiern und nächster Mission

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund erlebt aufregende Tage. Vor dem Start auf der Großschanze berichtet er davon - und erzählt von einem früheren Streit mit dem Bundestrainer.Feiern im Teamhotel, Medien-Marathon und schlaflose Stunden: Vor seiner nächsten Medaillen-Mission pendelt Philipp Raimund zwischen den Vorzügen und Herausforderungen eines Olympiasiegers. In der Villa di Bosco schwitzte der Gold-Gewinner bei zwei Saunagängen, genoss einen euphorischen Empfang. Abends kam er dann schwer zur Ruhe."Der Kopf hat wieder angefangen, den Affen zu machen und sich ein bisschen im Kreis zu drehen", berichtete der 25-Jährige. Der sensationelle Triumph und größte Erfolg der bisherigen Karriere hinterlässt Spuren. Nach einem freien Tag muss Raimund nun den Fokus wieder auf das Skispringen richten. Schließlich träumt er von mindestens einer weiteren Medaille in Predazzo. Dort steht am Samstag (18.45 Uhr/ARD und Eurosport) das Einzel auf der Großschanze an.Selbstvertrauen, aber keine Überheblichkeit"Da ist er auch schon Dritter gewesen im Sommer. Die kann er auch", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher, und Raimund selbst erklärte mit olympischem Gold um den Hals und entsprechendem Selbstvertrauen: "Als ich zum Sommer-Grand-Prix hier war, bin ich auf der kleinen Schanze Sechster geworden, auf der großen Schanze Dritter."Auf Platz sechs folgte bei den Winterspielen Platz eins. Und auf Rang drei? "Ich weiß nicht, ob ich Olympiasieger noch toppen kann", erklärte Raimund im ZDF und lächelte.Dem gebürtigen Göppinger gelingt es derzeit, volle Überzeugung in die eigene Stärke zu vermitteln, ohne dabei überheblich zu sein. Er wirkt im Val di Fiemme so ausgeglichen und fokussiert wie nie. "Ich war tödlich ruhig, ich war so im Fokus, ich habe nichts an mich rangelassen", berichtete er in der ARD von seinem Gold-Wettkampf.Raimund dankt PsychologenIn seiner sportlichen Entwicklung zum Ringe-Champion überstand Raimund auch schwere Zeiten - sportlich und emotional. Nicht einmal ein Jahr ist es her, da verzichtete er auf einen Start beim Skifliegen im slowenischen Planica. Höhenangst machte ihm zu schaffen.Das Problem hat er - auch durch die Arbeit mit einem Psychologen - mittlerweile im Griff. "Ich kann mich nur bei ihm bedanken und bin sehr froh, dass ich den Schritt gemacht habe im Sommer", erklärte Raimund nun in Italien.Zu seiner Entwicklung gehört auch die Verbesserung des Verhältnisses zum Bundestrainer. "Wir haben auch schon ein richtiges Streitgespräch gehabt. Da hat's richtig gescheppert. Aber das war auch gut. Das war wichtig", sagte der nach dieser Saison aus dem Amt scheidende Horngacher. Raimund erklärte mit Blick auf das vergangene Jahr: "Es hat wirklich gekracht vor der WM in Trondheim, danach man sich ausgesprochen." Das habe gutgetan.Der Topfavorit kommt aus SlowenienMit der sicheren Goldmedaille "im Sack" sieht Raimund den Druck für das Großschanzen-Einzel mehr bei der Konkurrenz um Topfavorit Domen Prevc. Sobald der Slowene eine Schwäche zeigt, will Raimund aber da sein.Weitere Glückwünsche würde er liebend gerne entgegennehmen - auch, wenn er mit Blick auf die Beantwortung der bisher erhaltenen Nachrichten schon jetzt feststellte: "Ich glaube, ich werde bis zu meinem Lebensende nicht durchkommen."

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Fußball: Bayerns Triple-Schritte zum goldenen Mai: "Sind in Position"

Die Bayern wollen endlich wieder nach Berlin. Doch die Titelambitionen reichen längst über den DFB-Pokal hinaus. "Der Drang" nach mehr ist da, sagt ein Mann mit einem besonderen Triple-Gespür.Beim Ausblick auf das Pokal-Halbfinale äußerten die Bayern unisono nur einen Wunsch. "Ein Heimspiel wäre wünschenswert", sagte Joshua Kimmich. Und der Gegner? "Es kann kommen, wer will", tönte Teamkollege Aleksandar Pavlovic angesprochen auf die Auswahl aus Titelverteidiger VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen und SC Freiburg bei der Auslosung am 22. Februar.Nein, aufhalten lassen will sich der Rekord-Pokalsieger nach dem keinesfalls spektakulären, aber Bayern-typischen 2:0 (0:0) gegen RB Leipzig am 21./22. April auf dem Weg ins Endspiel (23. Mai) von niemandem mehr. "Es wird wieder Zeit, dass wir nach Berlin kommen", sagte Kapitän Manuel Neuer. Eine gefühlte Ewigkeit liegen das letzte Finale und der 20. Pokalsieg zurück, wie Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen anschaulich beschrieb. "Wir haben eine große Sehnsucht nach Berlin. Der ganze Club will ins Finale. Das letzte Mal, als wir in Berlin waren, waren keine Zuschauer im Stadion. Es war noch Corona." Wie mit Flick und Heynckes? Das Pandemiejahr 2020 war zudem die historische Bayern-Phase, als unter Trainer Hansi Flick sechs Titel eingesammelt wurden, darunter das zweite Triple nach 2013 (mit Jupp Heynckes). Und der Traum vom dritten Triple lebt in dieser Saison unter Vincent Kompany gerade immer mehr auf. "Der Drang ist da, gerade mit der Mannschaft, die wir jetzt haben", bestätigte Neuer. Der bald 40 Jahre alte Torwart hat in 15 Jahren beim FC Bayern längst ein Gespür für Triple-Teams entwickelt. "Jeder sieht, dass wir Spaß haben, dass wir zusammen an einem Strang ziehen. Ähnliche Situationen haben wir schon erlebt", sagte der Torwart. Kann er seine große Karriere nochmals krönen?Auch wenn die entscheidenden Triple-Schritte erst nach einem eher ruhigen Februar mit ungewöhnlich viel Zeit zum Durchschnaufen und Trainieren erst im knackigen Frühjahr kommen, wächst der Glaube an einen goldenen Mai.Kimmich: Bayern München ist im Moment sehr sexy"Wir sind in einer wirklich guten Situation, in einer viel besseren als letztes Jahr", sagte Torjäger Harry Kane, der als eiskalter Elfmeterschütze gemeinsam mit dem ebenfalls erneut treffenden Wirbelwind Luis Díaz innerhalb von drei Minuten die Leipziger ein drittes Mal in dieser Saison auf die Bretter schickte."Wir sind schon sehr selbstbewusst", sagte Kimmich zur Aussicht auf drei Trophäen: "Wir sind jetzt auf jeden Fall in Position! Wir sind im Pokal-Halbfinale. Wir haben in der Meisterschaft einen soliden Vorsprung. Und in der Champions League sind wir auch sehr solide durch die Gruppenphase gegangen."Gier, Hunger, Spaß - alle Erfolgsattribute sind in München zu spüren. Kimmich drückte das in einem Satz aus, als es um Dayot Upamecano ging, auf dessen Vertragsunterschrift alle immer noch warten. "Das Paket Bayern München ist im Moment sehr, sehr sexy", verkündete der 31 Jahre alte DFB-Kapitän.Geschnürt haben es Trainer Vincent Kompany und Kader-Baumeister Max Eberl. "Wir sind in allen drei Wettbewerben dabei. Und alle drei fängst du an, um sie zu gewinnen", sagte Sportvorstand Eberl - und mahnte zugleich: "Schritt für Schritt. Wenn du dauernd zu weit schaust, kannst du schnell stolpern."Das Denken in kleinsten Triple-Schritten zeichnet wiederum Kompany aus. Der Belgier legt das Hauptaugenmerk immer auf das nächste Spiel. Und darauf, den komplett gesunden Kader frisch zu halten und in Topform zu bringen für die entscheidende Saisonphase. "Wir brauchen den gesamten Kader, um jede Trophäe gewinnen zu können", äußerte Kane in bester Kompany-Manier. Werners Zorn auf das Schiedsrichter-TeamAm Mittwoch war es kein Glamour-Abend, sondern eher ein Sieg von der Stange. "Unser Auftritt war wirklich professionell", urteilte Kane. "Zweite Halbzeit, ein K.o.-Spiel, wie du es spielen musst. Elfmeter bekommen, 1:0, 2:0, gut zu Ende gespielt", kommentierte Eberl im Telegrammspiel. Nationalspieler Jonathan Tah strahlte an seinem 30. Geburtstag und erklärte das Geheimnis hinter den drei Saisonsiegen gegen Leipzig. "Wir merken es immer wieder: Es gibt einen Zeitpunkt im Spiel, da schaffen wir es, sie zu brechen." 6:0, 5:1, 2:0 - "zu den Bayern fehlt uns was", sagte RB-Coach Ole Werner. Sein Zorn entlud sich vor allem an einer Szene in der 27. Minute, als ein Foul von Bayerns Josip Stanisic an RB-Angreifer Antonio Nusa kurz vor oder auf der Strafraumlinie von Schiedsrichter Daniel Siebert nicht geahndet wurde. Von einem "absoluten Wahnsinn" sprach Werner erbost: "Für mich braucht man dafür keinen VAR (Videoschiedsrichter). Jeder im Stadion hat das Foul gesehen, außer vier Leute. Wenn ich das nicht als Foul sehe, ist das einfach schlecht."

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Fußball: Bis zur EM in England: Tuchel unterschreibt neuen Vertrag

Thomas Tuchel trainiert die Three Lions seit gut einem Jahr. Nach der WM im Sommer soll es weitergehen mit ihm als Nationaltrainer. In zwei Jahren steht die Heim-EM an.Thomas Tuchel hat seinen Vertrag als Fußball-Nationaltrainer Englands vorzeitig verlängert. Er wird die Three Lions auch in die Heim-EM 2028 führen. Das neue Arbeitspapier des 52 Jahre alten ehemaligen Bundesliga-Coaches ist bis einschließlich der Europameisterschafts-Endrunde in knapp zweieinhalb Jahren gültig. Diese wird in England, Schottland, Irland und Wales stattfinden. "Ich bin sehr glücklich und stolz, meine Zeit mit England zu verlängern", sagte Tuchel. Er trainiert die Three Lions seit Januar 2025, sein bisheriger Vertrag war bis einschließlich der WM-Endrunde in diesem Sommer in den USA, Kanada und Mexiko gültig. Die Engländer hatten sich mit acht Siegen in acht Spielen und 22:0 Toren auf denkwürdige Weise für die WM qualifiziert."Es ist kein Geheimnis, dass ich bisher jede Minute der Zusammenarbeit mit meinen Spielern und Trainern geliebt habe, und ich kann es kaum erwarten, sie zur Weltmeisterschaft zu führen", sagte Tuchel nun: "Es ist eine unglaubliche Chance, und wir werden unser Bestes geben, um das Land stolz zu machen." Die Engländer um Kapitän und Bayern-Torjäger Harry Kane treffen in der Gruppenphase auf Kroatien, Ghana und Panama.Verbandschef erklärt den Zeitpunkt der Vertragsverlängerung"Wir haben uns einen Weltklasse-Trainer für die bevorstehende EM in unserem Land gesichert und damit die bestmöglichen Erfolgschancen geschaffen", sagte Englands Verbands-Geschäftsführer Mark Bullingham. Zuvor hatte die "Times" über eine bevorstehende Vertragsunterzeichnung berichtet. Das Feedback der Spieler zum Trainerteam um Tuchel sei sowohl auf als auch neben dem Platz ausgezeichnet, betonte FA-Boss Bullingham und erklärte auch den Zeitpunkt der Vertragsverlängerung. "Manche werden fragen: 'Warum nicht bis nach der Weltmeisterschaft warten?' Die Realität ist, dass Menschen bei jeder befristeten Stelle in jeder Branche vor Ablauf der Frist über ihre Zukunft nachdenken. (...) Wir haben diese Gelegenheit genutzt, und jetzt haben alle Klarheit, wie wir sie zuvor vor großen Turnieren hatten."Die Engländer warten noch immer auf den ersten großen Titel für das Fußball-Mutterland seit dem WM-Triumph 1966.

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Olympische Winterspiele: "Alkoholprobleme": Finnischer Skisprung-Trainer muss gehen

Finnlands Skisprung-Team sorgt bei den Olympischen Winterspielen nur neben der Schanze für Schlagzeilen. Der Trainer muss mit sofortiger Wirkung nach einem Vorfall abreisen.Der finnische Skisprung-Trainer Igor Medved ist wegen seines Verhaltens durch das Nationale Olympische Komitee Finnlands von Olympia in Italien ausgeschlossen worden. "Medved ist heute nach Hause gereist. Es geht um Alkoholprobleme", sagte Janne Hänninen, NOK-Direktor Finnlands. "Wir nehmen den Regelverstoß sehr ernst und haben umgehend reagiert."Laut Mitteilung gehe es um ein Verhalten, dass "gegen die Regeln und Werte des finnischen Teams" verstoße. "Die Angelegenheit wird unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Mailand mit Igor besprochen", erklärte Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes. Trainer entschuldigt sichDer Coach der finnischen Männer entschuldigte sich bereits nach seinem Vergehen. "Ich habe einen Fehler gemacht. Es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen", sagte Medved laut der Mitteilung.Für die restlichen Wettkämpfe im Einzel- und im Teamwettbewerb von der Großschanze wird Lasse Moilanen das Männer-Team begleiten, mit Unterstützung von Frauen-Coach Ossi-Pekka Valta sowie Sportdirektor Petter Kukkonen.

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Umgang mit Niederlagen: Frust im Sport: Gibt es so etwas wie erfolgreiches Scheitern?

Olympische Spiele, Siege und Niederlagen: Kathrin Seufert ist Sportpsychologin und weiß, wie erfolgreiches Scheitern gelingt und was wir von Spitzensportlern lernen können.

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Auf Nummer sicher: Schwimmhilfen für Kinder: Wie auch Wassermuffel sicher schwimmen lernen

Schwimmhilfen wie Poolnudel oder Schwimmgürtel sollen Kindern die Angst vor dem kühlen Nass nehmen und ihren Ehrgeiz wecken. Diese Tools sind für kleine Wasserratten geeignet.Neben dem Laufen ist Schwimmen eine der natürlichsten (und gesündesten) Arten, sich fortzubewegen. Im Gegensatz zum Laufen, was jedem kleinen Menschen irgendwann ohne größere Schwierigkeiten oder gar Training gelingt, muss das Schwimmen erlernt werden. Und genau hier hapert es in Deutschland aktuell gewaltig. Weniger als 15.000 Seepferdchen wurden 2020 auf Badehosen und Badeanzüge genäht. Ein kolossaler Einbruch. 2019 schafften noch knapp 50.000 Mädchen und Jungen das wichtige Schwimmabzeichen. Diese ernüchternde Bilanz zog die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) nach dem zweiten Corona-Sommer 2021. Deutschland wird zunehmend zum Land der Nichtschwimmer."Etwa 70.000 Kinder konnten 2020 das Schwimmen nicht erlernen", stellte Frank Villmow aus dem Präsidium der DLRG fest. Mittlerweile sind die Schwimmbäder längst wieder geöffnet und mit ihnen haben die Schwimmlehrer ihre Arbeit wieder aufgenommen. Doch die Nachfrage nach Schwimmkursen übersteigt das Angebot häufig um ein Vielfaches. Umso so sinnvoller ist es, dass Eltern ihre Kinder auch selbst an das nasse Element heranführen. Denn je sicherer sie sind, desto leichter fällt später der Schwimmkurs mit den Profilehrern. 2022 ergab eine Befragung von Statista, dass 37 Prozent der befragten Eltern ihr Kind als Nichtschwimmer bezeichnen. Dabei ging es um die Schwimmfähigkeiten von Kindern zwischen sechs und zehn Jahren.Verschiedene Schwimmhilfen erleichtern den Sprung ins Ungewisse. Welche Tools sich für welches Alter eignen und wie man sie richtig benutzt, erfahren Sie in diesem Artikel. 1. Schwimmhilfen Klasse A: Wassergewöhnung für BabysWie bei vielen anderen Dingen entwickeln sich Babys und Kleinkinder auch in Sachen Baden und Schwimmen höchst unterschiedlich. So unerschrocken wie manch eine(r) schon mit wenigen Monaten in der Wanne tobt oder jauchzend ins Planschbecken im Freibad krabbelt oder stürmt, so ängstlich sind manche Kinder noch im Grundschulalter, wenn sie in die Nähe eines Schwimmbeckens kommen. In offiziellen Kursen können sich Babys und Säuglinge schon ab dem vierten Lebensmonat mit dem spritzigen Element Wasser vertraut machen. Hier geht es ausschließlich darum, die Kleinen ans kühle Nass heranzuführen, ihnen die Angst zu nehmen. Als "Schwimmlernhilfen" im weitesten Sinne sind Schwimmringe, kleine Matten und der Schwimmsitz am beliebtesten. Sie gehören zur Klasse A und sollen nichts anderes tun, als die Babys über Wasser zu halten. Die Kleinen werden damit durchs Wasser gezogen oder geschoben. Je nach Größe begleiten diese Tools Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren. Beim Kauf sollte neben dem CE-Prüfzeichen auch auf das Gewicht geachtet werden, für das die Schwimmhilfe zugelassen ist.  Klasse AKlasse BKlasse CAlter0 bis 36 Monateab 12 Monaten(Schwimmscheiben, Schwimmflügel)ab 24 Monaten(Schwimmgürtel, Schwimmweste)ab 4 bis 5 Jahren (je nach Schwimmfähigkeiten)Belastungbis ca. 16 kgbis zu 60 kgkeine AngabeFunktionWassergewöhnungUnterstützung beim selbstständigen Bewegen im WasserTrainings- und Übungsgerät, SpielzeugToolsSchwimmsitz SchwimmringSchwimmflügel Schwimmscheiben SchwimmwesteSchwimmgürtelSchwimmkissenSchwimmbrettSchwimmnudel2. Schwimmhilfen Klasse B: Kleinkinder und AnfängerIn der Klasse B geht es schon langsam ans Eingemachte. Schwimmhilfen in dieser Kategorie verdienen in jedem Fall ihren Namen. Denn statt sich übers Wasser chauffieren zu lassen, müssen die Schwimmanfänger schon selbst etwas tun, um sich über selbigem zu halten. Klassiker und Favorit vieler Eltern sind hier die guten alten Schwimmflügel. Die aufblasbaren Kissen (hier ein Modell von SwimSafe) werden dem Nachwuchs über die Ärmchen gestreift. Mittlerweile sind Modelle auf dem Markt, bei denen die Flügel vor der Brust verbunden sind. Das sorgt für noch mehr Auftrieb (und im besten Fall für weniger Angst). Die bestehen dann in der Regel aus einem leichten, gefüllten Polyestergewebe und müssen nicht einmal mehr aufgepustet werden. So wie das Modell Schildkröte von Sevylor. Bei beiden Varianten bleibt der Kopfbereich des Kindes sicher über Wasser. Trotzdem können sich sich recht frei bewegen und ausprobieren. Bei den anderen Schwimmhilfen der Klasse B ist das Prinzip ähnlich. Mit einer Ausnahme.Sogenannte Schwimmkissen, wie das Original Schlori, werden mit einer Art Gurt unter den Armen oder am Rumpf befestigt. Die eigentlichen Kissen, in diesem Fall aus Baumwolle, werden mit Luft befüllt und bringen die kleinen Schwimmschüler in die richtige Wasserlage. Um sie langsam von der Schwimmhilfe zu entwöhnen, wird nach und nach etwas Druck aus dem Kissen genommen. Schwimmscheiben bestehen aus leichtem EVA-Schaumstoff. Ähnlich wie beim Gewichtheben können mehr oder weniger Scheiben zusammengeklickt und samt einer flexiblen Manschette über die Arme gestülpt werden. Das Prinzip: Je sicherer der kleine Schwimmer im Wasser ist, desto weniger Scheiben müssen "montiert" werden. Denn es gilt: je weniger Scheiben, desto weniger Auftrieb. Kleiner Vorteil gegenüber der aufblasbaren Variante: Laut Hersteller eignen sich die Schwimmscheiben auch für Kinder und Jugendliche, die noch etwas später das Schwimmen lernen möchten. Die maximale Belastungsgrenze liegt demnach bei 60 Kilogramm.Etwas mehr Beinfreiheit haben Kinder, die das Wasser mit einem Schwimmgürtel erkunden. Ansonsten funktionieren die beliebten Schwimmhilfen, die um den Bauch (wichtig: nicht um die Hüfte!) geschnallt werden, ähnlich wie Schwimmscheiben. Je nachdem, wie sicher sich das Kind schon im Wasser bewegt, können einzelne Styropor- oder Schaumstoff-Elemente aufgefädelt oder abgenommen werden. Achten Sie beim Kauf eines Schwimmgürtels darauf, dass die Schwimmhilfe mit Schnallen und Sicherheitsverschluss ausgestattet ist. Auch die Länge des Gürtels sollte variabel und mit wenigen Handgriffen einstellbar sein. Auch Schwimmwesten gehören in die Klasse B der Schwimmhilfen. Empfohlen werden die Schwimmhilfen für Kinder ab zwei Jahren, die den Kopf ohne Hilfe über der Wasseroberfläche halten können, etwas Schwimmerfahrung haben und schon erste Schwimmbewegungen schaffen. Sie sollten nicht mit Rettungswesten verwechselt werden, denn Schwimmwesten sind nicht dafür ausgelegt, hilf- und bewusstlose Menschen über Wasser zu halten. Westen zum Schwimmen lernen, gibt es als aufblasbare Variante oder mit flexiblen und austauschbaren Auftriebskörpern.3. Schwimmhilfen Klasse C: Der Kick für Klein und GroßIn Klasse C geht es weniger ums Thema Sicherheit, sondern um Tools, die kleine (und große) Schwimmer beim Training und bestimmten Bewegungsabläufen unterstützen. Eins der wichtigsten Hilfsmittel dieser Kategorie ist das Schwimmbrett, auch Kickboard genannt, das selbst bei Hochleistungssportlern während des Trainings am Beckenrand liegt. Damit ist auch klar: Schwimmhilfen der Klasse C gehören nur in die Hände von sicheren Schwimmern, die das Brett oder auch die Schwimmnudel selbst halten können. Wie bei allen anderen Schwimmhilfen sollten auch die sogenannten Poolnudeln von den Kindern nur unter Aufsicht benutzt werden. Schwimmbretter werden unter anderem dafür genutzt, den richtigen Beinschlag zu lernen, ihn zu trainieren und zu verbessern. Analog dazu liegt der Fokus auf der Armkraft und Technik, wenn das Brett zwischen die Beine geklemmt wird.

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Ski-Unfall bei Olympia: Lindsey Vonn zeigt erstes Foto aus dem Krankenhaus

Ski-Star Lindsey Vonn hat nach ihrem dramatischen Sturz bei den Olympischen Spielen ein Foto aus dem Krankenhaus geteilt – mit Fixateur am Bein und Daumen nach oben.Lindsey Vonn kämpft sich zurück. Nach ihrem schweren Sturz in der Olympia-Abfahrt in Cortina d'Ampezzo hat die US-Skifahrerin ein Foto aus dem Krankenhaus geteilt, das unter die Haut geht. Deutlich zeigt es einen externen Fixateur an ihrem Bein – ein metallenes Stützgestell, das von außen den gebrochenen Knochen stabilisiert. Der Anblick ist schonungslos. Doch Vonn reckt den Daumen nach oben.„Meine dritte Operation heute war erfolgreich“, schrieb die 41-Jährige zu dem Bild auf Instagram. Erfolg habe heute eine völlig andere Bedeutung als noch vor wenigen Tagen. „Ich mache Fortschritte, und auch wenn es langsam geht, weiß ich, dass es mir gut gehen wird.“ Vonn dankte dem medizinischen Personal, ihren Freunden und ihrer Familie sowie den Menschen weltweit für die überwältigende Anteilnahme. Zudem gratulierte sie ihren Teamkolleginnen und allen US-Athleten bei den Olympischen Spielen – sie gäben ihr Inspiration und etwas zum Mitfiebern.„Zwölf Zentimeter haben den Unterschied gemacht“Bereits am Montagabend hatte sich Vonn erstmals ausführlich zu ihrem Unfall geäußert. Ihr olympischer Traum sei nicht so ausgegangen, wie sie es sich erträumt habe. Im Abfahrtssport könne der Unterschied zwischen einer guten Linie und einer katastrophalen Verletzung nur zwölf Zentimeter betragen. Den Kritikern, die ihren Start mit einem Kreuzbandriss infrage gestellt hatten, entgegnete sie klar: Frühere Verletzungen hätten mit dem Sturz „überhaupt nichts zu tun“ gehabt. Bei dem Unfall zog sie sich eine komplexe Schienbeinfraktur zu.Trotz der starken körperlichen Schmerzen betonte Vonn, dass sie nichts bereue. Am Start gestanden zu haben, sei „ein unglaubliches Gefühl“ gewesen, das sie nie vergessen werde. Zu wissen, dass sie die Chance gehabt habe, zu gewinnen, sei an sich schon ein Sieg gewesen. Skifahren sei schon immer ein gefährlicher Sport gewesen und werde es auch immer bleiben.Lindsey Vonn wendet sich direkt an die FansIn ihrem Statement zog die Ski-Legende eine Parallele zwischen dem Rennsport und dem Leben: Man träume, man liebe, man springe – und manchmal falle man. Manchmal werde einem das Herz gebrochen und manchmal erreiche man die Träume nicht, von denen man wisse, dass man sie hätte erreichen können. „Aber das ist auch das Schöne am Leben: Wir können es versuchen“, schrieb Vonn. An ihre Fans wandte sie sich mit einem eindringlichen Appell: „Das Leben ist zu kurz, um keine Risiken einzugehen. Denn das einzige Versagen im Leben ist, es nicht zu versuchen.“

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Winterspiele in Italien: Nach Platz vier: Biathletin Voigt mit Social-Media-Pause

Vanessa Voigt sah sich schon oft mit Hass-Nachrichten im Internet konfrontiert. In Antholz schrammt sie knapp am Podest vorbei - und will sich jetzt ganz auf den Sport konzentrieren.Nach der knapp verpassten Bronzemedaille im Biathlon-Einzel bei den Olympischen Winterspielen verordnet sich Vanessa Voigt eine Social-Media-Pause. "Wir sehen/hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig - mein Fokus liegt woanders. Die Menschen, die wirklich zählen, wissen, wie sie mich erreichen", schrieb die 28 Jahre alte Thüringerin bei Instagram.Voigt ist stolz auf ihren vierten PlatzZuvor hatte sie der ARD gesagt: "Klar, es sind wieder diese ewigen Themen, Laufzeit, Schießzeit, ich werde es jetzt schon wieder hören im Internet, wie es wieder drunter und drüber geht." Aber sie habe ohne Schießfehler ihr Bestes gegeben, "ich habe im olympischen Rennen wieder meine beste Leistung ausgepackt, ich kann mir nichts vorwerfen".Voigt sah sich mit Kritik und Hass-Nachrichten konfrontiert, nachdem sie bei Olympia zum zweiten Mal nacheinander über 15 Kilometer das Podest verfehlt hatte. Am Mittwoch fehlten 12,9 Sekunden zur Medaille. "Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier – und bin verdammt stolz", schrieb Voigt nach ihrem stärksten Saison-Auftritt: "Denn kaum jemand redet über den Leistungs- und Trainingsrückstand, der entsteht, wenn ein Großteil einer vorolympischen Weltcupsaison wegbricht.""Es ist noch nicht vorbei"Im vergangenen Jahr hatte sie ihre Saison vorzeitig abbrechen müssen, weil ihr Körper streikte. Auch eine Teilnahme an der WM in der Schweiz war im Frühjahr 2025 unmöglich. Voigt kämpfte sich in der Saisonvorbereitung wieder an das Weltcup-Niveau heran. Die Olympia-Qualifikation schaffte sie souverän, außerdem stand sie mit der Frauen-Staffel in diesem Winter schon auf dem Podest. Auch der Olympia-Auftakt gelang, mit der Mixed-Staffel hatte Voigt am Sonntag überraschend Bronze gewonnen.Vier weitere Renneinsätze sind für sie in Südtirol noch möglich. "Es ist noch nicht vorbei. Das war erst die zweite Medaillenchance", schrieb Voigt. Insgesamt hat sie mit Staffeln in ihrer Karriere bereits jeweils zwei Medaillen bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften gewonnen.

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DFB-Pokal: Doppelschlag in drei Minuten: Bayern wieder Leipzig-Alptraum

Es fehlt lange an Intensität. Doch dem FC Bayern reicht im DFB-Pokal-Viertelfinale ein Doppelschlag gegen RB Leipzig. Berlin kann kommen.Der FC Bayern ist seinem Sehnsuchtsort Berlin bis auf eine letzte Hürde ganz nah gekommen. Ein eiskalter Doppelschlag innerhalb von nur drei Minuten nach der Halbzeit beim 2:0 (0:0) gegen RB Leipzig reichte den Münchnern, um erstmals seit 2020 wieder auf den Triumph im DFB-Pokal-Finale am 23. Mai hoffen zu dürfen.Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany verzweifelte zwar lange am glänzenden RB-Schlussmann Maarten Vandevoordt, zog schließlich aber ungefährdet als letzte Mannschaft ins Halbfinale ein. Die Vorschlussrunde mit dem FC Bayern, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und SC Freiburg wird am 22. Februar ausgelost.Kanes irre QuoteVor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann verwandelte Harry Kane in einer Partie, der es in einem Alles-oder-nichts-Spiel lange an Intensität mangelte, in der 64. Minute ganz cool einen Foulelfmeter. Von 34 Strafstößen hat der englische Nationalstürmer 32 verwandelt. Und vielleicht noch beeindruckender: Es war Kanes 39. Saisontor im 34. Pflichtspiel.Nur drei Minuten später machte Luis Diaz (67.), der zuletzt gegen die TSG Hoffenheim sogar dreimal getroffen hatte, vor 75.000 Zuschauern alles klar. Für die Leipziger war es die dritte Niederlage gegen die Bayern in dieser Saison – nach 0:6 und 1:5 aber dieses Mal nicht so empfindlich.Der Videoschiedsrichter greift früh einVon den Folgen der befürchteten Streikprobleme, ausgelöst durch den Stillstand im öffentlichen Nahverkehr, war auf dem Rasen natürlich nichts zu merken. Die Leipziger, die sich wie angekündigt geläutert zeigten und keinen offenen Schlagabtausch mit den Bayern eingehen wollten, setzten das erste Ausrufezeichen.Yan Diomande luchste auf der rechten Seite Alphonso Davies den Ball ab und legte Christoph Baumgartner (4.) zur vermeintlichen Führung auf. Der Videoschiedsrichter entschied aber auf Abseits.Die Bayern um den agilen Michael Olise kamen erst allmählich auf Touren. Leipzigs Schlussmann Vandevoordt parierte erst glänzend per Fuß gegen Kane, einen Abpraller des eigenen Mannes Willi Orban schlug Castello Lukeba gerade noch auf der Linie weg (12.).Immer wieder VandevoordtWenn die Gäste aus Sachsen in der ersten Halbzeit gefährlich wurden, dann meist über den schnellen Norweger Antonio Nusa, der über die linke Seite entschlossener auftrat als sein Konterpart Diomande. Einen Schuss von David Raum wehrte Manuel Neuer reaktionsschnell mit der rechten Faust (37.) ab – danach wurden die Leipziger immer passiver.Kurz vor dem Seitenwechsel schienen die Münchner am Drücker. Wieder war es aber Vandevoordt, der erst einen Rechtsschuss von Aleksandar Pavlovic (45.+5) abwehrte, ehe der Leipziger Torwart wenige Sekunden später einen Kopfball von Kane auf der Linie entschärfte.Die Show von Vandevoordt ging auch erst mal nach der Pause weiter. Der Belgier war schon auf dem Weg in seine rechte Torwartecke, er wehrte eine Direktabnahme von Serge Gnabry (58.) dennoch ab. Nach einem herrlichen Ball in die Tiefe von Dayot Upamecano tauchte Josko Stanisic völlig frei vor Vandevoordt auf und nahm das Elfmetergeschenk jubelnd an. Diaz legte nach einem herrlichen Pass von Olise nach.

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Olympia-News: Rodeln: Bronze für Wendl und Arlt im Doppelsitzer

Wieder eine Medaille für die deutschen Rodler: Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewinnen Silber im Doppelsitzer. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympiasiegerin: Mit Glamour zur Goldmedaille – das ist „Skatefluencerin“ Jutta Leerdam

Jutta Leerdam sorgt bei den Winterspielen gerade für besonders viel Aufsehen. Und das nicht nur mit sportlicher Bestleistung. Auch ihr umstrittener Partner ist Thema.Ihre Leistung bei den olympischen Spielen in Mailand-Cortina dürfte das Highlight ihrer sportlichen Karriere sein. Die Niederländerin Jutta Leerdam hat sich im 1000 Meter Eisschnelllauf die Goldmedaille gesichert – und noch dazu einen olympischen Rekord aufgestellt. Mit diesem Erfolg trotzt sie ihren Kritikern. Von diesen hat 27-Jährige nämlich nicht wenige. Luxuriöse Anreise sorgt für KritikNicht nur auf dem Eis sorgt Jutta Leerdam für Gesprächsstoff, die Niederländerin hat sich auch ein beachtliches Image im Netz aufgebaut. Im Vorfeld der Olympischen Spiele nahm sie ihre knapp 5,7 Million Instagram-Follower virtuell auf ihre Reise nach Italien mit – und die war vor allem von Luxus und Glamour geprägt. Anders als ihre Teamkolleginnen, die im Linienflieger reisten, kam die Eisschnellläuferin im Privatjet in Mailand an.Schnappschüsse aus der Kabine und von dem üppigen Catering postete Leerdam auf Instagram. Die Meinungen zu ihrer Anreise gehen stark auseinander. Manche Nutzer feiern die Niederländerin und wünschen ihr viel Erfolg, andere meinen, sie trage mit dem Luxus zu dick auf. Viele finden die Privatjet-Prahlereien unpassend, besonders wegen fehlenden Teamgeistes mit ihren Eisschnelllauf-Kolleginnen.Ungewöhnlicher Presse-BoykottWährend Jutta Leerdam auf Instagram großzügige Einblicke in ihr Leben gewährt, gibt sie sich gegenüber den klassischen Medien eher reserviert. Nur wenige Tage vor ihrem Olympiaauftritt kündigte sie an, nicht mit den niederländischen Pressevertretern sprechen zu wollen und zog das, bis auf kleine Ausnahmen, auch so durch. „Ich habe nicht besonders viel zu erzählen, bin voll fokussiert und arbeite jeden Tag daran, auf dem Eis besser zu werden. Ich arbeite auf diesen Wettkampf hin, also habe ich eigentlich nicht sehr viel zu sagen“, sagte sie einem niederländischen TV-Sender in einem seltenen Gespräch. Wie es ihr persönlich gehe, könne man online erfahren, so die 27-Jährige.Polarisierendes Paar mit großer ReichweiteNicht nur die Eisschnelläuferin selbst, auch ihr Partner Jake Paul ist mit 28 Millionen Followern ein bekanntes Gesicht auf Instagram. Ganz im Stile ihrer Anreise im Privatjet nahm der seine Verlobte in Mailand mit einer privaten Limousine in Empfang. Genau wie seine Partnerin hat auch Paul schon die ein oder andere Kontroverse hinter sich.Für Olympia reiste Jake Paul zum Anfeuern nach Italien. Die beiden sind seit 2023 ein Paar, im März 2025 folgte die Verlobung © Lev RadinErst kürzlich sorgte der US-amerikanische Boxer und Influencer mit einem Posting zum Super Bowl für Furore. In dem rief der erklärte Trump-Anhänger seine Fans dazu auf, die Halbzeitshow mit dem aus Puerto Rico stammenden Sänger Bad Bunny abzuschalten. Dafür erntete er eine Menge Kritik, insbesondere da Jake Paul selbst einen Wohnsitz in Puerto Rico hat – um Steuern zu sparen. Jutta Leerdam siegt haarscharf bei OlympiaAm Montag schaute Leerdams Verlobter sichtlich gerührt dabei zu, wie die niederländische Eisschnellläuferin in einer Rekordzeit über die 1000 Meter raste. Damit hat sie ihrer Nation, in welcher der Eisschnelllauf als Volkssport gilt, die erste Goldmedaille bei den diesjährigen Winterspielen beschert. Nach ihrer sportlichen Bestleistung brach auch Leerdam selbst beim Jubeln in Tränen aus. „Ich war einfach überwältigt und glücklich“, sagte die nach ihrem Lauf. Sie mache sich selbst sehr viel Druck und fühle sich mit dem Sieg nun komplett.Ihre niederländische Team-Kollegin Femke Kok lobte die Leistung ihrer Kontrahentin. Kok hatte kurz vor dem letzten Lauf selbst mit einem olympischen Rekord die Spitze übernommen und rechnete sich deshalb selbst gute Chancen auf die Goldmedaille aus. Jutta Leerdam erreichte das Ziel gerade einmal 0,28 Sekunden schneller und schnappte sich so den Olympiasieg. „Ich wusste, wozu sie in der Lage war. Viel Respekt für sie, sie hat es verdient“, sagte Femke Kok später über ihre Team-Kollegin. Jutta Leerdam (mitte) darf sich bei Olympia über Gold freuen, ihre Teamkollegin Femke Kok (links) holte sich Silber und die Japanerin Miho Takagi (rechts) gewann Bronze© Utrecht, RobinMit ihrem Internet-Ruhm, ihrem glamourösen Privatleben und ihrer Partnerwahl polarisierte die Niederländerin bei diesen Winterspielen allemal. Ihre sportliche Bestleistung auf dem Eis macht das jedoch nicht weniger beeindruckend. Zudem hat sie mit den zahlreichen Schlagzeilen zweifellos mehr Aufmerksamkeit auf eine Sportart gelenkt, die sonst häufig nur als Randerscheinung auftritt.

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Olympia 1936 in Berlin: IOC verteidigt umstrittenes T-Shirt zu NS-Spielen

Das IOC verkauft T-Shirts mit einem Motiv zu den Olympischen Spielen 1936, den „Nazi-Spielen“. Das stößt auf Kritik. Jetzt äußert sich die Dachorganisation.Das Internationale Olympische Komitee verteidigt den Verkauf eines T-Shirts mit einem Motiv zu den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin gegen Kritik.Im Onlineshop wird das Shirt im Rahmen der sogenannten „Heritage Collection“ mit Artikeln, die Plakate früherer Olympischer Spiele zeigen, angeboten und ist derzeit ausverkauft.Auf dem Shirt sind unter den olympischen Ringen eine männliche Figur mit Lorbeerkranz über der Quadriga des Brandenburger Tors sowie unter anderem der Aufdruck „Germany Berlin 1936 Olympic Games“ zu sehen.Grünen-Politiker fordert Verkaufsstopp vom IOCKlara Schedlich, Sprecherin für Sportpolitik der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, wirft dem IOC vor, „dass es seine eigene Geschichte offenbar nicht ausreichend reflektiert“. Sie forderte, den Verkauf zu stoppen.„Die Olympischen Spiele 1936 waren ein zentrales Propagandainstrument des NS-Regimes. Das T-Shirt erweckt optisch den Eindruck, an diese Ästhetik anzuknüpfen.“ Ohne kritische Einordnung sei „diese Bildwahl problematisch und für ein T-Shirt ungeeignet.“Das IOC betonte, dass man „selbstverständlich die historische Problematik der ‚NS-Propaganda‘ im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 1936 in Berlin“ anerkenne. „Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass in Berlin 4483 Athleten aus 49 Ländern in 149 Wettbewerben um Medaillen kämpften.“ Der historische Zusammenhang dieser Spiele werde weiter im olympischen Museum in Lausanne erklärt.Die Anzahl der vom IOC produzierten T-Shirts zur Ausgabe von 1936 sei limitiert, „weshalb sie derzeit ausverkauft sind“.

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Winterspiele: Rodel-Silber für Eitberger/Matschina bei Olympia-Premiere

62 Jahre nach der Männer-Premiere dürfen auch die Frauen im Doppelsitzer bei Olympia ran. Das deutsche Duo nutzt die historische Chance zu Silber.Dajana Eitberger und Magdalena Matschina schnappten sich die Deutschland-Fahne und feierten ihre Silbermedaille bei der spannenden Olympia-Premiere zusammen mit den siegreichen Gastgeberinnen. Die Freude war groß beim deutschen Duo, auch wenn im Doppelsitzer nur 0,12 Sekunden zu Gold fehlten. Auf das deutsche Rodel-Team ist jedenfalls Verlass. Nach den Olympiasiegen von Max Langenhan und Julia Taubitz war es bereits die dritte Medaille im dritten Rennen in Cortina d'Ampezzo.Eitberger war nach dem Silber-Coup völlig losgelöst. "Es ging schon beim Aufstehen los. Ich war heute sehr emotional, ich habe im Zehn-Minuten-Takt nur geheult. Ich habe die letzten acht Jahre Revue passieren lassen. Da ist unglaublich viel passiert in meinem Leben", sagte sie in der ARD und ergänzte: "Ich wusste 2022, dass für mich die Reise bis 2026 weitergeht. Da kommt noch mal was ganz Großes. Ich sollte ein Stück weit Recht behalten. Dass es im Doppelsitzer ist, daran habe ich 2022 noch nicht gedacht."Die 35 Jahre alte Eitberger vom RC Ilmenau und die 15 Jahre jüngere Partnerin Matschina vom SV Bad Feilnbach mussten sich nur den überragenden Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer geschlagen geben. Für die favorisierten Weltmeisterinnen Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich reichte es nur zu Bronze."Alle Achtung. Ich kann nur den Hut ziehen. Ich bin richtig stolz. Ich freue mich riesig, dass dieses Projekt so gelungen ist", sagte Thomas Schwab als Vorstandschef des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD).Spannender Zweikampf um GoldIm ersten Durchgang hatten Eitberger und Matschina trotz einer leichten Bandenberührung nur 0,022 Sekunden Rückstand auf die Italienerinnen und lagen damit auf Platz zwei. Es war sogar Gold drin. Doch auch nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang wurden sie von den beiden Italienerinnen noch getoppt. "Ich war sau-nervös oben am Start bei beiden Läufen. Mir war es im Endeffekt scheißegal, was unten rauskommt. Ich wollte einfach nur Spaß haben", meinte Matschina.62 Jahre nach dem Olympia-Debüt der Männer in Innsbruck/Igls waren erstmals die Frauen im Doppelsitzer bei Winterspielen an den Start gegangen. Die erfahrene Eitberger hatte schon 2018 in Pyeongchang Silber hinter Natalie Geisenberger im Einsitzer geholt. Danach pausierte sie in der Saison 2019/20, im Februar 2020 kam ihr Sohn zur Welt. 2023 meldete sie sich in Oberhof mit dem WM-Titel im Sprint zurück.Insgesamt waren nur elf Teams an den Start gegangen, weil das Internationale Olympische Komitee nur eine Mannschaft je Nation zugelassen hatte. Das hatte zur Folge, dass die WM-Zweiten und Europameister Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal nicht teilnehmen durften.Eitberger nach Baby-Pause erfolgreich zurückMit Silber für Eitberger und Matschina war nicht unbedingt zu rechnen. Denn die Olympia-Generalprobe ging zuletzt in Oberhof komplett daneben. Das Duo stürzte auf der Heimbahn, trat aber dennoch zum zweiten Lauf wieder an. "Wir fahren immer am Limit. Wir haben die Konzentration stets hochgehalten", meinte die erfahrene Eitberger, die 2018 in Pyeongchang Olympia-Silber hinter Natalie Geisenberger holte. Danach pausierte sie in der Saison 2019/20, im Februar 2020 kam ihr Sohn zur Welt. 2023 meldete sie sich in Oberhof mit dem WM-Titel im Sprint zurück. Ihr Erfolgsrezept ist einfach. Den Schlitten auch mal "in die Ecke stellen, um hungrig zu bleiben", sagte die gebürtige Ilmenauerin. So zog sich das Duo nach Berchtesgaden zurück, "zum Schlemmen, Relaxen und Spaß" haben. Den Sturz bezeichnete Eitberger als "Wachrüttler für uns, um das Momentum wieder nach oben zu schrauben". Immerhin siegte das Duo beim Testevent Ende November auf der neu gebauten Bahn im Cortina Sliding Centre. Partnerin Matschina sagte daher unbeirrt: "Wir wissen, dass wir in Cortina fahren können."US-Rodlerin Sophia Kirkby, die mit Chevonne Forgan fuhr, ging als Fünfte leer aus. Zuletzt sorgte die 24-Jährige außerhalb der Rodelbahn für Schlagzeilen. Sie selbst bezeichnete sich "als die begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf". Sie werde nach dem Rennen auf vielen Dating-Plattformen aktiv sein. "Wenn ich also keine Olympioniken finde, bin ich sehr offen für Dates mit Fans", betonte Kirkby, die sich selbst als Live-Version von "Olympia-Bachelorette" sieht.

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Olympia-News: Silber für Eitberger und Matschina im Rodel-Doppelsitzer

Wieder eine Medaille für die deutschen Rodler: Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewinnen Silber im Doppelsitzer. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Lindsey Vonn erneut operiert: "Mache Fortschritte"

Nach ihrem schweren Olympia-Sturz meldet sich Lindsey Vonn erneut aus der Unfallklinik. Sie spricht von langsamen Fortschritten.Ski-Star Lindsey Vonn ist nach ihrem schweren Sturz bei den Winterspielen in Italien ein weiteres Mal operiert worden. Zu einem Bild aus dem Krankenhaus-Bett schrieb die 41-Jährige drei Tage nach dem Unfall in der Olympia-Abfahrt bei Instagram: "Ich hatte heute meine dritte Operation und sie war erfolgreich. Erfolg hat heute eine völlig andere Bedeutung als vor wenigen Tagen." Vonn hatte sich bei ihrem heftigen Crash eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. "Ich mache Fortschritte, und auch, wenn es langsam geht, weiß ich, dass ich okay sein werde", ließ die US-Amerikanerin wissen. Auf dem Foto aus der Klinik in Italien reckt Vonn mit müdem Gesicht einen Daumen nach oben. Im Vordergrund ist ihr lädiertes linkes Bein zu sehen, an dem sich augenscheinlich ein Fixateur externe befindet. Mit diesem äußeren Haltesystem wollen Ärzte für gewöhnlich die Knochen bei Knochenbrüchen stabilisieren.Dank für "wunderbare Welle der Liebe"Vonn war nach ihrem Unfall in Cortina d'Ampezzo in ein Krankenhaus im gut 100 Kilometer entfernten Treviso gebracht worden. "Danke an das unglaubliche medizinische Team, Freunde und Familie, die an meiner Seite waren und für die wunderbare Welle der Liebe und Unterstützung von Menschen aus aller Welt", schrieb sie. Zudem gratulierte sie ihren US-Teamgefährten, die sie inspirieren und ihr etwas zum Jubeln geben würden. Erneut ließ Vonn ihre weitere Zukunft offen. Sie hatte schon vor den Winterspielen angekündigt, dass sie spätestens nach dieser Saison mit dem Skirennsport aufhören werde. Kurz vor Olympia hatte sie sich bei einem Rennunfall nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss zugezogen, entschied sich aber trotzdem für eine Teilnahme an den Winterspielen.Bei dem Rennen in Cortina d'Ampezzo, in dem Vonn noch einmal Olympiasiegerin werden wollte, hatte sie schon nach wenigen Sekunden mit dem Arm bei einem Tor eingefädelt. Beim folgenden Sprung verdrehte es sie derart, dass sie hart auf die Piste aufschlug.

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Biathlon-Wettbewerb: „War ein geiles Rennen – bis zum Schießen“

Die deutschen Biathletinnen um Franziska Preuß enttäuschen beim 15-Kilometer-Rennen, finden aber gute Begründungen dafür. 

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Olympia 2026: Die besten Bilder der Winterspiele in Mailand und Cortina

Athleten aus mehr als 90 Ländern kämpfen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo um Medaillen. Die spektakulärsten Szenen der Spiele sehen Sie hier.Von Abfahrt bis Zweierbob: Mehr als zwei Wochen lang wird in Mailand und Cortina d'Ampezzo der Wintersport gefeiert. Es sind die ersten Olympischen Spiele, bei denen zwei Städte als offizielle Gastgeber fungieren. Insgesamt gibt es sechs Orte, an denen Wettkämpfe stattfinden.Olympia: 116 Wettkämpfe in 16 DisziplinenBei den Winterspielen 2026 treten Athletinnen und Athleten aus 93 Ländern an. Die Sportlerinnen und Sportler produzieren spektakuläre Bilder – eine Auswahl davon sehen Sie in unserer Fotostrecke.Insgesamt stehen 116 Wettkämpfe in 16 verschiedenen Disziplinen an, bei denen die Protagonisten um Gold, Silber und Bronze kämpfen.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·