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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Olympia-News: Rodlerin Julia Taubitz rast zur Goldmedaille in Cortina

Rodel-Weltmeisterin Julia Taubitz triumphiert auch bei Olympia. Liebe und Betrug bringen den norwegischen Biathleten Sturla Holm Lägreid zu einem Geständnis im TV. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Ehemaliger Bayern-Star: Schwere Vorwürfe gegen Franck Ribéry in Epstein-Files – Anwalt reagiert

Der Ex-Bayern-Spieler und französische Fußball-Nationalspieler Franck Ribéry taucht in den Epstein-Files auf. Ein mutmaßliches Opfer erhebt schwere Vorwürfe gegen ihn.In den jüngst vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten aus den Epstein-Akten findet sich auch ein Name, der Fußball-Fans bekannt sein dürfte: Franck Ribéry. Der französische Ex-Profi wird auf mehreren Seiten eines Dokuments von 2019 mit insgesamt 38 Seiten genannt.Während einige prominente Namen in anderen Auszügen lediglich ohne Kontext aufgelistet sind, enthalten die Seiten mit Ribérys Namen detaillierte Beschreibungen und Vorwürfe gegen den Franzosen. Eine nicht identifizierte Frau behauptet in den entsprechenden Passagen, dass Ribéry bei einer Auseinandersetzung in einem Garten versucht habe, sie zu schlagen. Demnach mussten Polizisten eingreifen (S. 26). Wie französische Medien berichteten, soll es sich bei der Frau um ein in Frankreich lebendes Opfer des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein handeln. Medienberichten zufolge soll der Vorfall sich in ihrem Garten in Westfrankreich ereignet haben.Weiter heißt es in dem Epstein-Dokument, Ribéry habe an einem „Ort der Unterhaltung“ nach 14-jährigen Mädchen gefragt (S. 28), und er sei ein Mitglied in der „Welt der Prostitution“ (S. 30). Zu welchem Zeitpunkt sich die geschilderten Vorfälle zugetragen haben sollen, geht nicht daraus hervor.Zudem habe Sylvain Cormier, ein französischer Strafverteidiger, das Opfer geschlagen und gesagt: „Es ist Franck, der mich darum bittet.“ Cormier hatte den französischen Nationalspieler Karim Benzema im Prozess um die sogenannte Zahia-Affäre verteidigt. Auch Ribéry war angeklagt, er wurde von Carlo Alberto Brusa verteidigt.Erinnerungen an einen alten SkandalDer Hintergrund: Im Jahr 2009 soll die damals 17-jährige Zahia Dehar als „Geburtstagsgeschenk“ für Ribéry nach München eingeflogen und für Sex in einem Luxushotel von ihm bezahlt worden sein. Die Frau verriet dem Fußballer nach eigener Aussage nicht ihr Alter.Ribéry, zu dem Zeitpunkt 26 und bereits zweifacher Familienvater, gab die Begegnung später zu, bestritt aber, für Sex mit ihr gezahlt zu haben. Das Pariser Gericht sah es nicht als erwiesen an, dass Ribéry vom minderjährigen Alter wusste, und sprach ihn daher frei.Benzema soll Zahia 2008 in einem Pariser Nachtclub getroffen und mit in sein Hotel genommen haben. Ihm wurde vorgeworfen, sie dort für Sex bezahlt zu haben. Benzema bestritt jeglichen Kontakt mit ihr. Auch er bekam einen Freispruch.Franck Ribérys Anwalt spricht von „Fake News“Die Vorwürfe in den Epstein-Akten ließ Ribéry über seinen Anwalt Brusa dementierten. Der schrieb am Dienstag in einem Post auf der Plattform X von „Fake News“ und sprach mit mehreren französischen Medien.Ribéry weise alle Vorwürfe des "abstrusen Schreibens" zurück, sagte der Anwalt. Es handle sich um ein Lügenkonstrukt und eine Verleumdungskampagne gegen zahlreiche Menschen. Der Brief an die US-Behörden sei verschickt worden, um Ärger zu bereiten. Brusa habe die Autorin identifiziert und werde sie anzeigen.Der bloße Umstand, dass eine Person in den Millionen von Dokumenten zum Fall Epstein irgendwo genannt werde, bedeute nicht, dass diese auch in Epsteins Missbrauchsring verwickelt gewesen sei.Das US-Justizministerium hatte Ende Januar mehr als drei Millionen weitere Dokumente zum Fall Epstein veröffentlicht, darunter E-Mails, Fotos und Videos. Darin erscheinen wieder die Namen zahlreicher Persönlichkeiten.Quellen:US-Justizministerium, Nachrichtenagenturen Reuters, DPA und AFP, AP News

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Olympische Winterspiele: Nächster Silber-Coup: Ski-Duo glänzt in Team-Kombination

Zweites Frauen-Rennen, zweite deutsche Ski-Medaille: Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann werden im Team-Event nur hauchdünn geschlagen. Und Aicher könnte in Italien sogar noch weiter abräumen.Kira Weidle-Winkelmann zog Emma Aicher erst am Skistock aus dem Zielraum und fiel ihr bei der Siegerehrung dann erleichtert um den Hals. Das deutsche Duo hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien Silber in der Team-Kombination geholt. Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille, nachdem sie auch in der Abfahrt am Sonntag zu Silber gerast war.An dieses Gefühl könne man sich wohl nie gewöhnen, sagte Aicher. "Das ist schon richtig cool." Die 22-Jährige ist bereits jetzt der neue Alpin-Star in Schwarz-Rot-Gold. Als erste deutsche Skirennfahrerin seit Maria Höfl-Riesch vor zwölf Jahren im russischen Sotschi nimmt sie gleich zwei Plaketten von denselben Winterspielen mit nach Hause. Mindestens. Im Super-G am Donnerstag und im Spezialslalom am 18. Februar könnte die Allrounderin noch weiter abräumen. "Druck haben wir jetzt ja keinen mehr. Jetzt können wir machen, was wir wollen", scherzte sie.Drei deutsche Medaillen bei einer Olympia-Ausgabe - das schafften bislang nur Annemarie Buchner 1952 in Oslo, Rosi Mittermaier 1976 in Innsbruck und Katja Seizinger 1998 in Nagano.Nur 0,05 Sekunden fehlen zu Gold"Wahnsinn, unglaublich!", sagte Abfahrerin Weidle-Winkelmann nach dem famosen Slalom ihrer jungen Kollegin. Eine "Achterbahn" sei das gewesen. Aber: "Die Emma hat 100 Prozent abgeliefert." Wieder mal.Gerade mal 0,05 Sekunden fehlten der deutschen Paarung am Ende auf die überraschenden Siegerinnen Ariane Rädler und Katharina Huber aus Österreich. Bronze ging an das US-Duo Jacqueline Wiles und Paula Moltzan. Der amerikanische Superstar Mikaela Shiffrin und Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson fielen noch vom ersten auf den vierten Platz zurück.Shiffrin war in China vor vier Jahren ohne Olympia-Medaille geblieben und hatte nun ihren ersten Auftritt bei den Spielen in den Dolomiten. Im Slalom war sie eine Sekunde langsamer als die furiose Aicher.Aicher holt im Slalom mächtig aufZur Halbzeit des Events hatte das deutsche Duo auf Rang sechs gelegen. Der Rückstand auf die Podestplätze betrug nach Weidle-Winkelmanns Abfahrt auf der berühmten Piste Olimpia delle Tofane eine knappe halbe Sekunde. Doch Aicher holte im Slalom auf - vor allem mit einem superschnellen Mittelteil.Es sei wieder eine "sehr herausfordernde Abfahrt" gewesen, meinte Weidle-Winkelmann nach dem ersten Teil der Kombination - auch wegen der mitunter "diffusen" Sicht. Dennoch war sie mit der Ausgangslage für Aicher zufrieden. Diese sei "eine der besten Slalomfahrerinnen der Welt", sagte die Starnbergerin über ihre Teamkollegin. Sie vertraue ihr zu 100 Prozent - zu Recht.Die Team-Kombination gehörte nach ihrer WM-Premiere 2025 in diesem Jahr erstmals zum Olympia-Programm. Die Zeiten aus Abfahrt und Slalom werden dabei addiert. Bisher kommt das Event bei den Athletinnen und Athleten gut an. "Genial" findet es auch Ex-Skistar Felix Neureuther, der bei den Spielen in Norditalien wie gewohnt als TV-Experte der ARD im Einsatz ist.Wieder deutsche Festspiele in CortinaDas deutsche Ski-Team und Cortina d'Ampezzo - es ist schon jetzt wieder eine Erfolgsgeschichte. Bereits bei der WM 2021 hatte es in den Dolomiten reichlich schwarz-rot-goldenen Jubel gegeben. Romed Baumann war im Super-G zu Silber gedüst - wie Andreas Sander und Weidle-Winkelmann in der Abfahrt.Aicher hatte ohne jegliche Weltcup-Erfahrung damals auf Anhieb zu Bronze im Mannschaftswettbewerb beigetragen. Fünf Jahre später ist die Tochter einer Schwedin und eines Deutschen kein Talent mehr, sondern der Star im Team.

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Biathlon bei Olympia: Für toten Freund: Emotionaler Olympiasieg des Norwegers Botn

Die Norweger erleben einen Schockmoment, als ihr Teamkollege stirbt. Vor allem für Botn ist es ein Ausnahmezustand. Jetzt ist er zurück und widmet seinen größten Erfolg seinem Kollegen.Schon vor der Ziellinie dachte der neue Olympiasieger Johan-Olav Botn an seinen toten Freund. Der norwegische Biathlet reckte dann einen Finger in den Himmel und schaute nach oben - als wolle er einen Gruß an Sivert Guttorm Bakken senden. Botn hatte seinen Kumpel einen Tag vor Heiligabend in einem Trainingslager tot in dessen Hotelzimmer gefunden. Nun krönte Botn in Antholz mit Gold im Einzel seine Karriere und wurde nach seinem fehlerfreien Coup am größten sportlichen Tag seiner Karriere emotional.Botn: Hoffe, er schaut von oben zu "Ich habe auf der letzten Runde kaum an mich selbst gedacht, meine Gedanken und Gefühle für Sivert kamen direkt nach dem letzten Schießen", sagte Botn im ZDF. "Wir haben im letzten Jahr fast jeden Tag zusammen trainiert, für uns beide war es ein großer Traum, hier Olympiasieger zu werden. Ich hatte das Gefühl, dass ich die letzte Runde mit ihm gelaufen bin und ich hoffe, er schaut von oben zu und ist stolz auf mich." Teamkollege Sturla Holm Laegreid, der hinter dem Franzosen Eric Perrot Bronze gewann, brach wenig später im Ziel in Tränen aus. Auch auf dem Podest bei der norwegischen Hymne kämpften er und Botn mit ihren großen Emotionen. Als bester Deutscher verpasste Philipp Nawrath als Fünfter eine Medaille knapp. Botn findet seinen Freund tot auf Botn hatte den Saisonauftakt dominiert und lange das Gelbe Trikot des Gesamtführenden getragen, ehe ein Tag alles veränderte und er im italienischen Lavazé völlig überraschend seinen Kollegen leblos auffand. Die genauen Umstände vom Tod Bakkens sind immer noch ungeklärt, Ergebnisse einer Obduktion sollen erst im März veröffentlicht werden. Es folgte eine unfassbare psychische Ausnahmesituation, die Botn und Co. schwer belastete. Geschlossen kam das Team auch zu Bakkens Beerdigung nach Lillehammer. Botn musste zudem wegen einer Krankheit länger pausieren. Erst zur Olympia-Generalprobe in Nove Mesto kam er wieder zurück in den Weltcup. Alle diese Dinge konnte er nun an einem perfekten Tag in Südtirol und seinem ersten Rennen auf der ganz großen Biathlon-Bühne überhaupt ausblenden. "Ich weiß nicht, wie ich das gemacht habe. Ich habe das Gefühl gefunden, wie ich es vor Weinachten gemacht habe", sagte Botn: "Ich war im Flow, ich habe seit Weihnachten kaum trainiert und meine Form war nicht besonders gut, ich musste es am Schießstand machen." Nawrath kostet Leichtsinnsfehler die MedailleZwei Tage nach Bronze in der Mixed-Staffel mischte auch Philipp Nawrath im Kampf um die Medaillen mit. Aber ein "Leichtsinnsfehler", wie er sagte, kostete ihn Bronze. "Ohne diesen hätte es gereicht, aber ich bin dennoch sehr zufrieden", sagte der 32-Jährige, der den letzten Schuss beim ersten Liegendschießen knapp daneben setzte. Nawrath, der als Motivation vor dem Rennen noch mal seine Mixed-Medaille in die Hand nahm, kann auf dieser starken Leistung aufbauen. "Das gibt Selbstvertrauen und Zuversicht", sagte er.Solide Rennen von Debütanten - Horn enttäuschtEine solide Olympia-Premiere lieferten David Zobel (29) und Lucas Fratzscher (31) ab. Die beiden schossen nur zweimal daneben, Zobel wurde 21. und Fratzscher, der sich im Trainerentscheid gegen Danilo Riethmüller das Olympia-Ticket geholt hatte, beendete das Rennen auf Rang 23.Eine große Enttäuschung musste indes Philipp Horn hinnehmen. Auf seinen Lieblingsstrecken kassierte der 31-jährige Thüringer gleich sechs Strafminuten und landete abgeschlagen auf Rang 40.Deutsches Warten auf eine EinzelmedailleIm längsten aller Biathlon-Rennen wartet der Deutsche Skiverband bei den Männern somit weiter seit zwölf Jahren auf eine Medaille. 2014 hatte Erik Lesser im russischen Sotschi Silber gewonnen, den bislang letzten deutschen Olympiasieg feierte Michael Greis bei den Winterspielen von Turin 2006.Bei den Frauen triumphierte Denise Herrmann-Wick vor vier Jahren in Peking. Am Mittwoch (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) treten für Deutschland über 15 Kilometer Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Selina Grotian an.

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Winterspiele 2026: Die Toten von Olympia

Es gibt einige Männer und Frauen, die bei diesen Olympischen Winterspielen hätten dabei sein sollen, als Athlet, als Eltern, als Vorbild. Ihre Freunde und Verwandte erinnern an sie. Hier sind ihre Geschichten. 

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Hertha und Bayern zuhause: Wer überträgt das DFB-Pokal-Viertelfinale?

Der DFB-Pokal geht in die heiße Phase, die nächsten deutschen Klubs kämpfen um den Einzug ins Halbfinale. Wo sind die Begegnungen live im TV und Stream zu sehen?Es geht um das dritte Ticket für die Vorschlussrunde des DFB-Pokal: Im nächsten Viertelfinal-Duell empfängt Hertha BSC am Dienstagabend um 20.45 Uhr den Fußball-Bundesligisten SC Freiburg in der Hauptstadt.Erstmals seit zehn Jahren wollen die Berliner ins Halbfinale einziehen. Die Hertha-Profis standen noch nie im Pokalfinale im heimischen Olympiastadion – das gelang kurioserweise nur den Amateuren des Klubs.Das Duell zwischen Zweitligist Hertha und Erstligist Freiburg ist ausschließlich über den Bezahlsender Sky und die Streaming-Apps Sky Go und Wow zu sehen. Immerhin: Die ARD-Inforadios bieten einen Audio-Livestream an.Kracherduell am MittwochDas letzte Viertelfinale des DFB-Pokals könnte auch bereits das Finale sein: Der FC Bayern München empfängt RB Leipzig – der Bundesliga-Tabellenführer trifft auf den Vierten. Am Mittwochabend rollt der Ball um 20.45 Uhr in der Münchner Allianz Arena."Keiner rechnet damit, dass wir als Sieger vom Platz gehen, aber wir tun das schon – und das soll man auch auf dem Platz sehen", sagte RB-Trainer Ole Werner vor dem Spiel. Die Erwartungshaltung sei allerdings klar, erklärte Werner, Bayern sei "der Favorit".Leipzig war beim Eröffnungsspiel der Bundesliga mit 0:6 in München untergegangen. Das Rückspiel im Januar ging nach einer Führung dann noch mit 1:5 vor heimischer Kulisse verloren. Gut stehen die Vorzeichen also nicht, der DFB-Pokal sei aber "ein anderer Wettbewerb", betonte Werner. Leipzig habe zudem "nichts zu verlieren".Bayern vs. Leipzig im Free-TVDie ARD zeigt das Kracherduell zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig live im TV und im Stream in der Mediathek, gleich nach den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina. Die Übertragung des Fußballspiels soll laut Senderplan um 20.32 Uhr beginnen.Auch Sky zeigt das Viertelfinale wie gewohnt. Das Duell der Bundesliga-Schwergewichte lässt sich über den Bezahlsender oder die Streaming-Apps Sky Go und Wow verfolgen. Außerdem gibt es einen Audio-Livestream über die ARD-Inforadios.Wann wird das DFB-Pokal-Halbfinale ausgelost?Die Auslosung der Halbfinal-Begegnungen im  DFB-Pokal findet am Sonntag, 22. Februar, ab 17.15 Uhr statt – dem Abschlusstag der Olympischen Winterspiele.In der Sendung "sportstudio live" im ZDF entscheidet sich dann, welche Mannschaften sich in der letzten Runde vor dem Finale in Berlin am 23. Mai gegenüberstehen.Da keine Amateurvereine mehr dabei sind, gilt die Regel: Wer zuerst gezogen wird, hat Heimrecht. Wer die Losfee sein wird, ist derzeit noch offen.

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Politik und Winterspiele: Trumps Schatten über US-Team bei Olympia

Bei OIympia sind eine Reihe von Sportlern mit politischen Themen konfrontiert - vor allem die Amerikaner. Präsident Trump beschimpft Athleten, ein Fokus auf den Sport ist schwierig.Eigentlich wollen Amerikas Athletinnen und Athleten bei diesen Winterspielen doch nur sportlich glänzen. Doch just ihr Präsident liegt wie ein dunkler Schatten über dem Olympia-Team aus den USA. Donald Trumps umstrittene Migranten-Politik, das brutale Vorgehen seiner ICE-Agenten in Minneapolis, seine Beschimpfungen in sozialen Medien: Die amerikanischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen in den ersten Tagen des großen Sportfests von Mailand und Cortina inmitten politischer Debatten.Während viele versuchen, sich auf die Wettkämpfe zu konzentrieren, werden andere deutlich: Der Ski-Freestyler Hunter Hess sprach von "gemischten Gefühlen", die USA zu vertreten. "Wenn es mit meinen moralischen Werten übereinstimmt, fühle ich mich vertreten. Aber nur weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was gerade in den USA passiert."Nach Trump-Beleidigung: Viele Hass-Kommentare gegen AthletenDie Replik aus Übersee ließ nicht lange auf sich warten, und sie fiel in typischer Trump-Manier aus. Hess sei "ein echter Loser", polterte der Präsident bei Truth Social. Trump ergänzte, Hess hätte sich nicht für Olympia bewerben sollen. "Es ist sehr schwer, jemanden wie ihn anzufeuern." Dass Trumps Beleidigungen immer auch Futter sind für andere, bekamen Hess sowie weitere Sportler zu spüren. Das US-Team erhalte eine wachsende Zahl von Hass-Nachrichten, teilte das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) der Nachrichtenagentur AP zuletzt mit. Man bemühe sich, um die Attacken in sozialen Medien zu entfernen und ernstzunehmende Drohungen an die Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten.Influencer: "Dann zieh doch woanders hin"Doch nicht nur anonyme Schreibtischtäter und Internet-Trolle haben sich auf kritische Sportler eingeschossen: Auch andere amerikanische Politiker und Trump-Freunde sowie rechte Aktivisten schüren online mit. Dass in Mailand tagelang gegen die Anwesenheit von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE demonstriert wurde und es für US-Vizepräsident JD Vance bei der Eröffnungsfeier Pfiffe gab, dürft nicht deeskalierend gewesen sein.Der prominente Youtuber und Boxer Jake Paul, der mit der niederländischen Olympiasiegerin Jutta Leerdam verlobt ist, schrieb auf der Plattform X an Hess: "Von allen echten Amerikanern: Wenn Du dieses Land nicht repräsentieren willst, dann zieh doch woanders hin." Paul hat bei X 4,4 Millionen Follower.Solidarität mit beschimpften US-FreestylerDa ist es wenig verwunderlich, dass Medienvertreter fast bei jedem Auftritt von US-Teammitgliedern auch Fragen nach der politischen Lage in der Heimat stellen. Spencer Cox, republikanischer Gouverneur des Bundesstaats Utah, bat bei einer Präsentation der Winterspiele-Gastgeber von 2034 darum, doch die Sportler nicht mit diesen Themen zu konfrontieren. "Lasst die Politik sich um die Politik kümmern", sagte Cox in der Olympiastadt Mailand.Doch so mancher Athlet will gar nicht zu diesen Fragen schweigen. "Sehr traurig" über die Entwicklung zeigte sich Freestyle-Kollegin Eileen Gu. Die gebürtige Amerikanerin tritt seit Jahren für China an, nach ihrem Nationenwechsel bekam sie Hass-Nachrichten und Morddrohungen. Hess habe sie jüngst angerufen "und gesagt, dass ich wohl die einzige Person sei, die verstehen könne, wie es sich anfühlt, wenn man einfach nur Ski fahren will und die ganze Welt sich gegen einen wendet", schilderte die 22-Jährige.Hess übrigens sah sich dann zu einer Klarstellung bemüßigt und schrieb bei Instagram, dass er sein Land liebe. Das Beste an Olympia sei, dass es Leute zusammenbringt. "Wenn so viele von uns gespalten sind, brauchen wir das mehr denn je", schrieb er. Von etlichen Athleten bekam er dafür Zuspruch. "Was für eine Legende", meinte die deutsche Snowboarderin Annika Morgan.Wegen Minneapolis: Schwieriger Fokus auf SportVor allem die Bilder und Szenen aus der US-Stadt Minneapolis, wo Agenten der Einwanderungsbehörde ICE nach Migranten suchen und bei Protesten schon zwei Amerikaner erschossen haben, wühlen auf. Langläuferin Jesse Diggins, die 2018 Olympiasiegerin geworden war, sagte: "Ich bin in Minnesota geboren und aufgewachsen. Es ist unglaublich schwer, sich auf Skifahren zu konzentrieren, wenn ich sehe, was mit diesen großartigen Communities geschieht." Sie wolle ihre Rennen nutzen, "um jenes Amerika zu vertreten, das respektvoll, liebevoll, fürsorglich und offen ist und in dem man aufeinander achtet", sagte Diggins.Weltklasse-Snowboarderin Chloe Kim geht die Debatte rund um Minneapolis "sehr nahe", wie sie sagte. Die Doppel-Olympiasiegerin mit koreanischen Wurzeln unterstrich, "dass wir das Recht haben, unsere Meinung zu den aktuellen Ereignissen zu äußern. Ich denke, wir müssen mit Liebe und Mitgefühl vorangehen, und ich würde mir wünschen, dass dies öfter der Fall wäre."

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Winterspiele: Ohne gesperrte Carl: Schwere Olympia-Mission für Langläufer

Vor vier Jahren gewann Victoria Carl sensationell Olympia-Gold im Langlauf. Nun ist sie gesperrt. Der Verlust trifft das Team hart. An einem Tag wird es für eine Kollegin besonders schwer.Ihre Teamkollegen kämpfen vor prächtiger Kulisse in Italien um Olympia-Ehren, Victoria Carl dreht ihre Runden im Thüringer Wald. Die Sperre wegen einer positiven Dopingprobe ist für die Sensations-Olympiasiegerin von 2022 eine sportliche Tragödie und für das deutsche Langlaufteam eine riesige Schwächung. Ein olympischer Podestplatz wird extrem schwer zu erreichen. Das zeigte sich bereits in den ersten Tagen in Tesero.Im Sprint schieden Coletta Rydzek und Laura Gimmler als beste Deutsche im Halbfinale aus. Traurig fielen sie sich danach in die Arme. Zuvor im Skiathlon waren die Deutschen noch weiter weg vom Podest. Bei den Frauen belegte Pia Fink als Stärkste den zwölften Platz. Friedrich Moch war als 26. der beste Mann.Positiver Dopingtest im vergangenen JahrCarl wäre weder im Skiathlon noch im Sprint eine Top-Kandidatin für die Medaillen gewesen. In der Staffel, in der sich das deutsche Team die größten Chancen ausrechnet und im Teamsprint ist die 30-Jährige aber kaum zu ersetzen. In dieser Disziplin gewann sie gemeinsam mit Katharina Hennig Dotzler vor vier Jahren Gold. Mit der Staffel gab es Silber.Nach dem großen Triumph von China etablierte sich Carl auch im Weltcup unter den Besten. Sie erarbeitete sich immer mehr Anerkennung bei den Konkurrentinnen und lief mehrmals auf das Podest.Im vergangenen Frühjahr dann der Schock. Bei einer Kontrolle außerhalb des Weltcups wurde Carl positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet. Das Medikament wird in erster Linie zur Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Asthma eingesetzt.Dauer von Carls Sperre steht weiter nicht festCarl hatte sich im Sommer zu dem Vorfall geäußert. "Ich war krank, hatte starke Hustenanfälle und habe das Medikament auf ärztliche Anweisung genommen. Ich habe alles offengelegt - mir war nicht bewusst, dass ein verbotener Wirkstoff enthalten ist", hatte sie geschildert.Die Nationale Anti Doping Agentur (Nada) erließ im vergangenen September einen Sanktionsvorschlag über zwei Jahre. Das endgültige Strafmaß steht nach wie vor nicht fest.Den deutschen Langläuferinnen und Langläufern fehlt Carl nicht nur sportlich. "Besonders am 16. Februar, an dem wir vor vier Jahren gemeinsam Gold gewonnen haben, werde ich sehr an sie denken", sagte Hennig Dotzler vor den Winterspielen bei "Web.de".Teamchef Schlickenrieder ist von Carl beeindrucktVor dem ersten Olympia-Rennen schalteten sich Carl und das Team per Video zusammen. Teamchef Peter Schlickenrieder ist beeindruckt von der Einstellung der Athletin. "Es ist faszinierend, wie intrinsisch motiviert sie ist. Wie sie sich kleine Ziele setzt oder wieder etwas findet, woran sie sich hochzieht", sagte der 55-Jährige in Tesero über die weit weg vom Team trainierende Sportlerin."Da kann man nur den Hut ziehen und sich inspirieren lassen, dass man sich durch solche Rückschläge nicht unterkriegen lässt", sagte Schlickenrieder. Auch für sein Team gilt es, den Kopf oben zu behalten.

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Olympische Winterspiele: US-Freestyler reagiert auf Trumps Beleidigungen

Hunter Hess tritt als Freestyle-Skifahrer für die USA bei Olympia an. US-Präsident Donald Trump bezeichnete ihn als "Loser" – jetzt meldet der Sportler sich erneut zu Wort.Der US-Freestyle-Skifahrer Hunter Hess hat sich nach den beleidigenden Worten von Donald Trump geäußert. In einer Nachricht auf Instagram nannte er Trump zwar nicht beim Namen, Hess bezog sich aber merklich auf die Kritik des US-Präsidenten."Ich liebe mein Land", schrieb Hess in dem Post. "Es gibt so viele großartige Dinge an Amerika, aber es gibt immer auch Dinge, die besser sein könnten." Und weiter: "Eines der vielen Dinge, die dieses Land so einzigartig machen, ist, dass wir das Recht und die Freiheit haben, darauf hinzuweisen."In diesem Zusammenhang hob der 27-jährige Sportler auch die Bedeutung der Olympischen Spiele hervor. Sie bringen Menschen zusammen, so Hess, "und wenn so viele von uns gespalten sind, brauchen wir das mehr denn je."Trump wütete gegen US-SportlerAm Sonntag war US-Präsident Donald Trump den Sportler hart angegangen. Trump bezeichnete ihn auf seiner Plattform Truth Social als "echten Loser", weil er gesagt habe, er vertrete sein Land nicht bei den Olympischen Winterspielen. "Wenn das der Fall ist, hätte er sich nicht für das Team bewerben sollen, und es ist schade, dass er dabei ist. Es ist sehr schwer, jemanden wie ihn anzufeuern", wütete der 79-jährige Republikaner.Auslöser für Trumps Zorn waren Hess' Äußerungen auf einer Pressekonferenz. Es rufe "gemischte Gefühle" in ihm hervor, die USA im Moment zu vertreten, sagte er. "Wenn es mit meinen moralischen Werten übereinstimmt, fühle ich mich vertreten", erklärte Hess. "Aber nur weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was gerade in den USA passiert."Unterstützung für Hunter HessHess erhielt auch Unterstützung für seine Worte: Snowboarderin Chloe Kim aus dem US-Team verteidigte ihn gegen Trumps Äußerungen. Zuvor hatte es im Rahmen der Olympischen Winterspiele bereits mehrfach Protest gegen die Politik des US-Präsidenten gegeben. Insbesondere in Bezug auf die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE, die in Minneapolis zwei Todesopfer forderten.Hunter Hess in action© GEPA picturesDer britische Freestyler Gus Kenworthy hatte kurz vor dem Start der Winterspiele auf Instagram etwa ein Bild gepostet, auf dem "fuck ICE" zu sehen ist – nach seinen Angaben hat Kenworthy den Schriftzug in den Schnee gepinkelt.Quellen: Nachrichtenagentur DPA, "Spiegel"

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Olympische Winterspiele: Gold, Tränen und Glamour: Jutta Leerdam und ihre Krönung

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Jutta Leerdam ist ein Star in den sozialen Medien. Mit dem umstrittenen US-Influencer Jake Paul an der Seite zieht sie die Blicke auf sich. Auf dem Eis liefert sie ab.Als Eisschnellläuferin Jutta Leerdam nach ihrem ersehnten Olympia-Coup von Mailand die Freudentränen herunterliefen, gab selbst das sonst so perfekte Make-up der 27-Jährigen nach. "Oh ja, mein Make-up war überall", sagte die Niederländerin, die ihr erstes olympisches Gold über die 1.000 Meter in der Nacht im "TeamNL"-Haus feierte. Mit dabei war auch ihr Verlobter, der US-Influencer Jake Paul, der kaum von ihrer Seite wich.Eine Umarmung hier, ein Küsschen da - verfolgt von einer ganzen Journalistenschar genoss das schillernde Promi-Paar schon kurz nach dem Rennen in den Katakomben des Milano Speed Skating Stadiums den Trubel und die Aufmerksamkeit. "Mein Baby hat gerade den olympischen Rekord aufgestellt", schrieb Paul stolz auf seinem Instagram-Kanal.Auf Instagram sind beide SuperstarsDer Boxer, der Trump-Anhänger ist und zuletzt gegen den früheren Weltmeister Anthony Joshua verlor, drückte seiner Partnerin ebenso wie Hunderte in Orange gekleidete Niederländer die Daumen. Paul vergoss nach dem Rennen ebenfalls Tränen.Fast 29 Millionen Follower hat der Influencer auf Instagram. Leerdam folgen immerhin fünf Millionen Menschen. Die Sprinterin zeigt sich dabei mitunter auch sehr freizügig. Dem Eisschnelllaufen, das auf der Weltkarte abgesehen von Leerdams Heimatland nur eine Nischensportart ist, tut die Popularität der Olympiasiegerin aber gut.Leerdam auf dem Eis unbeeindruckt von NebengeräuschenDabei sorgt Leerdam nicht nur in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit. Das Glamour-Girl polarisiert wie kaum eine andere Sportlerin bei diesen Winterspielen. Noch in den Tagen vor ihrem 1.000-Meter-Start gab es große Aufregung, weil Leerdam anders als ihre Teamkolleginnen mit einem Privatjet zu den Spielen gereist war. Zudem weigerte sie sich, vor der 1.000-Meter-Entscheidung mit der schreibenden Presse zu sprechen. Es hagelte daraufhin Kritik.Doch bei den Spielen in Italien hielt Leerdam dem Druck stand. Mit einer olympischen Rekordzeit von 1:12,31 Minuten holte sie Gold. "Ja, es gab Druck. Aber ich versuche, ihn zu meinem Vorteil zu nutzen und mich dadurch noch mehr zu fokussieren", erklärte sie.Auch Paul sei "definitiv emotional involviert gewesen", betonte Leerdam. Der 29-Jährige scheut sich nicht, in den sozialen Medien seine Meinung zu äußern und zu provozieren. Zum Auftritt des puerto-ricanischen Musikstars Bad Bunny in der Halbzeitshow des Super Bowl in der Nacht zum Montag schrieb er auf der Plattform X: "Schaltet diese Halbzeitshow aus. Ein falscher Amerikaner tritt auf, der Amerika öffentlich hasst. Das kann ich nicht unterstützen."Sogar Bruder rügt Paul für ÄußerungDaraufhin erhielt er in den sozialen Medien sogar von seinem Bruder, dem Influencer Logan Paul, eine Rüge. "Ich liebe meinen Bruder, aber damit bin ich nicht einverstanden. Puerto Ricaner sind Amerikaner, und ich freue mich, dass sie die Möglichkeit bekommen haben, das Talent ihrer Insel zu zeigen", schrieb er.Später meldete sich Jake Paul erneut zu Wort und erklärte, dass er in Puerto Rico lebe und Bad Bunnys Aussage zustimme, dass "Liebe stärker ist als Hass". Gleichzeitig fügte er hinzu, dass er Menschen für "falsche Bürger" halte, die Kritik an den USA äußern.Olympiasiegerin lässt Zukunft offenWährend Paul sich auch politisch gerne mal zu Wort meldet, hält sich Leerdam, was das angeht, zurück. Ihre Antwort auf die Kritik im Heimatland gab sie auf dem Eis. Die deutsche Eisschnelllauf-Ikone und Eurosport-Expertin Anni Friesinger-Postma bezeichnete die Leistung Leerdams als "unglaublich" und fügte hinzu: "Man darf über sie denken, was man will: Aber sie hat schon zuvor mit Leistung überzeugt, sie hat es auch nicht immer einfach und sie kann mit Druck umgehen."Wie es für Leerdam nach der Saison weitergeht, ließ sie nach ihrem Olympia-Coup offen. "Darüber denke ich jetzt noch nicht wirklich nach. Ich bin gerade erst dabei zu realisieren, dass ich Olympiasiegerin bin", sagte sie. Zuletzt machten Baby-Gerüchte die Runde.Noch eine Goldchance für LeerdamEine mögliche Pause oder sogar das Karriereende hin oder her: Die Olympia-Mission für Leerdam ist nach ihrem Triumphlauf über die 1.000 Meter noch nicht vorbei. Am Sonntag zählt sie zu den Medaillenkandidatinnen über die 500 Meter - und auch dann wird ihr Jake Paul wieder die Daumen drücken und die Sportwelt gespannt zuschauen.

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Gleichgewichtstraining: Balance Board: So trainieren Sie spielerisch Gleichgewichtssinn und Muskulatur

Wie sieht es mit dem Gleichgewichtssinn aus? Wer Surf- oder Skate-Erfahrung hat, weiß, dieser muss trainiert werden. Welche Rolle dabei ein Balance Board spielt.Das Balance Board trainiert den Körper von Kopf bis Fuß, denn es verbessert die Koordinationsfähigkeiten, die Balance und auch die allgemeine Fitness. Schön ist, Sie können mit dem Balance Board auf gelenkschonende und universelle Art viele Muskelgruppen fordern. Die Bretter sind für jedes Alter geeignet und in unterschiedlichen Formen und Größen zu haben. Welche Balance-Boards sich für wen eignen, lesen Sie hier.Für was ist ein Balance Board gut?Beim Balance Board gilt es das Gleichgewicht zu halten und das ist (zu Beginn) nicht einfach. Je öfter Sie aber Sport mit dem Brett machen, desto leichter wird es mit der Zeit. Viel läuft beim Training mit dem Balance Board unbewusst ab, denn durch Ausgleichsbewegungen stärken Sie Ihre Muskulatur. Ebenso fordert das Balance Board Ihre Koordinations- und Balance-Fähigkeiten heraus. Sie lernen sich auf Ihren Körper zu verlassen und das Gleichgewicht richtig einzuschätzen.Welches Balance Board ist das richtige?Es gibt eine große Auswahl verschiedener Balance Boards. Die meisten Bretter bestehen aus Holz und werden klassisch auf eine Rolle aus Kork oder Holz gelegt. Vor einer Anschaffung sollten Sie überlegen, welche Art von Übungen Sie gerne machen möchten. Es gibt runde Boards (auch Therapiekreisel genannt), die in der Physiotherapie zum Einsatz kommen, Bretter für Kinder mit spielerischen Elementen oder Boards, die an das Surf- oder Skateboard erinnern.Für Anfänger: rundes Balance BoardDie kippeligen Geräte kommen aus dem Reha-Sport, denn Balance Board und Therapiekreisel eignen sich gut für die Sturzprophylaxe und das Training der tieferen Musku­latur. Ob im Stehen, Sitzen oder Knien: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Übungen darauf zu absolvieren. Sicher ist, der Einsatz eines Therapiekreisels macht das Training noch anspruchsvoller. Für Anfänger eignet sich ein solches Gerät ebenfalls, denn die Gefahr eines Sturzes ist geringer als auf einem (Surf-)Board mit Rolle.Für Fortgeschrittene: Balance Board zum SurfenDeutlich mehr Balance brauchen Sie für dieses Brett. Das Balance Board aus Holz erinnert an ein Surfbrett und funktioniert auch so ähnlich. Es ermöglicht das Surfen oder Skaten fernab von Meer oder Skatepark. Sie trainieren damit Ihre Koordinationsfähigkeiten und Ihren Gleichgewichtssinn. Inspiration für das Training gibt es beispielsweise auf der Videoplattform Youtube:ÜbungenBalance Board mit Labyrinth-SpielDieses Brett ist Training und Spiel in einem. Optisch erinnert es an den Therapiekreisel, nur dass es eine ovalere Form besitzt. Die Füße werden seitlich des Labyrinths platziert und anschließend kann eine kleine Kugel durch die verschlungenen Bahnen geleitet werden.Balance Board für KinderÄhnlich wie das Labyrinth aus Holz funktioniert dieses Balance Board für Kinder aus Kunststoff. Lediglich das Design ist bunter und das Material ideal, um draußen im Garten oder Park den äußeren Einflüssen standzuhalten.Quelle: Apotheken Umschau

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Olympische Winterspiele: Schwarzenegger an verletzte Vonn: "Herz eines Champions"

Lindsey Vonns Unfall und schwere Verletzung sorgen für viel Anteilnahme in der Sportwelt. Eine ganz besondere Botschaft für die Amerikanerin kommt von "Terminator" Arnold Schwarzenegger.Terminator an Speed-Queen: Nach dem schweren Abfahrtssturz bei den Winterspielen hat Lindsey Vonn aufbauende Worte von Arnold Schwarzenegger bekommen. "Lindsey wird von Olympia nicht mit einer Medaille heim fahren. Sie wird mit dem Herz eines Champions heimkehren", schrieb der Schauspieler in den sozialen Medien. "Danke Arnie", antwortete die schwer verletzte Skirennfahrerin in der Nacht auf der Plattform X.Die 41-Jährige war am Sonntag bei der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo gestürzt und hatte sich einen komplizierten Schienbeinbruch zugezogen. Wie Vonn bei Instagram schilderte, sei die Fraktur aktuell stabil, erfordere aber mehrere Operationen, um sie adäquat zu behandeln. "Gestern ist mein Olympia-Traum nicht so geendet, wie ich es mir erträumt hatte. Es war kein Ende wie im Bilderbuch oder im Märchen, sondern einfach das Leben", schrieb sie.Schwarzenegger: "Gezeigt, wie man lebt, nicht nur existiert"Schwarzenegger zeigte großen Respekt für Vonn. "Ich hoffe, sie weiß, dass sie uns allen einen großen Dienst erwiesen hat", schrieb er. "Sie hat gezeigt, dass Erfolgreichsein bedeutet, sich auf dem schmalen Grat zwischen Sieg und Niederlage wohlzufühlen. Sie hat uns daran erinnert, dass Scheitern in einer wichtigen Sache besser ist, als zu einer dieser kalten und ängstlichen Seelen zu werden. Sie hat uns gezeigt, wie man lebt, nicht nur existiert. Dafür gibt es keine Medaille. Die größten Siege des Lebens feierst du in dir selbst."Als die US-Skirennfahrerin stürzte und mit dem Helikopter in ein Krankenhaus geflogen wurde, habe Schwarzenegger sofort die Kritiker vernommen. "Die Hater waren in voller Stärke da draußen", schrieb er. Diese aber hätten nie etwas Großes versucht, sondern lebten in Mittelmäßigkeit. "Natürlich bricht einem dann seltener das Herz, aber da ist doch auch keine Freude im Leben."Ex-Rivalin Riesch: "Tut mir unheimlich leid"Aus der Sport-Welt erfuhr Vonn große Unterstützung, Respekt und Anteilnahme. Tennis-Star Jannik Sinner kommentierte Vonns Instagram-Eintrag ebenso mit einem Herz wie etwa ihre sportliche Rivalin und Olympia-Dritte Sofia Goggia. Die Laureus-Organisation, die jährlich Auszeichnungen an besondere Sportler vergibt, nannte Vonn "eine Inspiration für immer".Maria Riesch, die mit der Vonn früher befreundet war und etliche Male gemeinsam mit ihr am Start stand, sagte der "Bild": "Das tut mir unheimlich leid für Lindsey. Es ist einfach schade, weil sie so viel investiert hat und mit so viel Herz zurückgekommen ist. Gerade bei Olympia wünscht man niemandem, dass so etwas passiert. Ich hoffe wirklich, dass sie schnell wieder auf die Beine kommt."

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NBA: Starkes Comeback für Franz Wagner - Schröder gewinnt Krimi

Deutschlands Basketball-Aushängeschild Franz Wagner fährt bei seiner Rückkehr für die Orlando Magic einen lockeren Sieg ein. Deutlich enger geht es bei Dennis Schröder und den Cleveland Cavaliers zu.Basketball-Star Franz Wagner hat mit den Orlando Magic in der NBA sein erfolgreiches Comeback gegeben. Das Team um den deutschen Welt- und Europameister gewann 118:99 gegen die Milwaukee Bucks. Wagner hatte seit der Europa-Tour der Magic im Januar, bei der sie unter anderem in Berlin angetreten waren, wegen einer Knöchelverletzung kein Spiel mehr bestritten."Ich fühle mich gut", sagte der 24 Jahre alte Berliner nach dem Sieg. "Natürlich bin ich noch dabei, wieder in Form zu kommen und muss meinen Rhythmus finden. Aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung."Gegen Milwaukee stand Franz genau wie sein Bruder Moritz Wagner nur gut 16 Minuten auf dem Parkett, mehr war allerdings auch nicht nötig. Orlando führte bereits zur Mitte des dritten Viertels deutlich und brachte den Sieg locker nach Hause. Beide Wagners erzielten je 14 Punkte, Tristan da Silva kam auf drei Zähler. Topscorer der Magic war Anthony Black mit 26 Punkten. Orlando steht nach dem dritten Sieg in Folge auf Play-in-Platz sieben in der Eastern Conference.Cavaliers gelingt AufholjagdNeben den drei deutschen Magic-Profis feierte mit Dennis Schröder auch der Kapitän der Nationalmannschaft einen Sieg. Der Spielmacher fuhr in seinem dritten Spiel mit den Cleveland Cavaliers einen 119:117-Erfolg im Krimi bei den Denver Nuggets ein. Mit weniger als zehn Minuten auf der Spieluhr hatte Cleveland noch mit zehn Punkten zurückgelegen. Doch die Cavaliers drehten das Spiel mit zwei verwandelten Freiwürfen in der Schlusssekunde.Schröder erzielte nur fünf Punkte und traf keinen seiner vier Dreier, machte mit zwei Steals und drei Vorlagen aber sowohl als Ballverteiler als auch in der Defense eine gute Figur. Überragende Akteure beim Tabellenvierten im Osten waren Donovan Mitchell mit 32 Punkten und zehn Assists sowie Neuzugang James Harden und Center Jarrett Allen, die beide auf 22 Punkte und zweistellige Rebounds kamen.Hartenstein gewinnt deutsches DuellDas deutsche Duell zwischen Maxi Kleber mit seinen Los Angeles Lakers und Isaiah Hartenstein von den Oklahoma City Thunder entschied derweil Letzterer für sich. Der Center erzielte beim 119:110 für den Titelverteidiger zehn Punkte und legte zudem neun Rebounds, sechs Assists und drei Ballgewinne auf. Bester Punktesammler beim Tabellenführer im Westen war der nach wochenlanger Verletzungspause zurückgekehrte Jalen Williams mit 23 Zählern.Beide Teams mussten verletzungsbedingt auf ihre Superstars verzichten. Shai Gilgeous-Alexander fällt mit einer Bauchmuskelzerrung aus, Luka Doncic fehlt den Lakers wegen einer Zerrung im Oberschenkel. LeBron James führte die Gastgeber mit 22 Punkten an, Kleber konnte in limitierter Spielzeit von nur fünf Minuten keine Akzente setzen. Los Angeles liegt in der Tabelle auf Rang fünf.

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Olympische Winterspiele: "Wie ins Gesicht gespuckt": Raimunds kaputte Freundschaft

Bei den Winterspielen feiert Philipp Raimund den größten Erfolg seiner Karriere. Danach spricht er über die zerbrochene Freundschaft mit einem norwegischen Konkurrenten.Nach seinem Olympiasieg gab Philipp Raimund tiefe Einblicke in eine zerbrochene Skisprung-Freundschaft. "Ich habe Videospiele mit ihm gemacht, ich habe Livestreams mit ihm gemacht. Ich hätte ihn damals als Freund bezeichnet", sagte der 25-Jährige über den Norweger Marius Lindvik. "Nach der Situation in Trondheim hat es sich ein bisschen wie ein Betrug angefühlt, wie ins Gesicht gespuckt."Bei den Weltmeisterschaften in der norwegischen Stadt im vergangenen Jahr waren Lindivk und dessen Teamkollege Johann Andre Forfang wegen manipulierten Sprunganzüge beim Wettbewerb von der Großschanze disqualifiziert worden. Zuvor hatte Lindvik auf der Normalschanze Gold vor Raimunds deutschem Mannschaftskameraden Andreas Wellinger gewonnen.Raimund vermisst Entschuldigung"Ich will es nicht größer machen, als es ist. Es war ein Fehler, was sie gemacht haben", sagte Raimund. "Für mich persönlich kann ich nur sagen: Wenn einer von ihnen zu mir gekommen wäre und gesagt hätte: "Hey, mir tut es sehr leid, was passiert ist", dann hätte ich ihnen wahrscheinlich vergeben. Dann hätte ich gesagt, ihr seid Menschen, lasst uns zusammen auf die Zukunft konzentrieren."Raimund ergänzte: "Aber ich bin ein bisschen traurig, dass es nie passiert ist. Besonders, weil ich mit ihm befreundet war und es gab nie eine Entschuldigung oder etwas Ähnliches."

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Olympische Winterspiele: Bier-Bremse für die nächste Medaille: Raimund springt wieder

Keine 24 Stunden nach seinem Sensations-Gold ist Philipp Raimund bei Olympia erneut gefordert. Das deutsche Team will die nächste Medaille. Was Raimund nach dem Mixed vorhat, verrät er auch schon.Zur Gold-Party nach dem Olympia-Sieg von Philipp Raimund hatte Bundestrainer Stefan Horngacher klare Vorstellungen. "Die Trainer zwei, die Athleten eins", sagte der Skisprung-Coach mit einem Augenzwinkern auf die Frage, wie viele Biere denn erlaubt seien. Sein Springer Pius Paschke hatte es geahnt. "Ich tippe, dass der ein oder andere Trainer eins mehr trinkt. Ich vielleicht auch, weil ich werde ja nicht springen", sagte der 35-Jährige mit Blick auf den heutigen Wettbewerb.Anders als Paschke ist Sensations-Champion Raimund gleich wieder gefordert. Der 25-Jährige will auch das Mixed-Team im italienischen Predazzo zu einer Medaille führen (18.45 Uhr/ZDF und Eurosport).Pause vor der großen Schanze"Da schaue ich auch, dass wir da auch nochmal mit-performen können", erklärte Raimund selbst. Er freut sich aber auch schon auf die Zeit danach. "Nach morgen ist mal kurz ne Pause und da werde ich mir nicht nur ein Bier gönnen", erklärte Raimund.Das Mixed-Team, das Raimund mit Felix Hoffmann, Selina Freitag und Agnes Reisch bestreitet, ist im italienischen Predazzo der letzte Winterspiele-Wettkampf auf der Normalschanze. Auf der Großschanze geht es dann erst am 14. Februar weiter."Da ist er auch schon Dritter gewesen im Sommer. Die kann er auch", sagte Horngacher. Für den 56-Jährigen, der nach der Saison als Bundestrainer aufhört, hat Raimunds Olympiasieg nach einer bisher ganz schwierigen Saison des deutschen Teams eine besondere Bedeutung. "Für mich zum Abschied als Bundestrainer eins der schönsten Geschenke, was der Philipp mir gemacht hat", sagte Horngacher.Bundestrainer berichtet von "Streitgespräch"Der Österreicher beschrieb seine Top-Athleten als "athletisch extrem gut. Er hat eine Wahnsinns-Technik, die ganz wenige springen können". Horngacher erklärte zudem, dass Raimunds spezielle und emotionale Art ihn auch schon vor Herausforderungen gestellt habe."Ich habe auch lernen müssen, mit ihm umzugehen. Aber ich kann jetzt richtig gut mit ihm", sagte er. "Wir haben auch schon ein richtiges Streitgespräch gehabt. Da hat's richtig gescheppert. Aber das war auch gut. Das war wichtig." Mittlerweile hätten er und Raimund einen guten Draht zueinander. "Er ist ganz ein feiner Typ, ganz ein feiner Mensch", sagte Horngacher: "und ein wahnsinniger Sportler."Das soll den deutschen Springern bei Olympia noch zu weiteren Erfolgen führen. "Es sind jetzt noch drei Wettkämpfe. Vielleicht kommt ja noch was dazu", sagte Horngacher. "Aber jetzt ist das Erste mal getan und das gibt Auftrieb für die ganze Skisprung-Welt in Deutschland. Das ist wichtig."

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Olympia-News: Wirbel um Helm von ukrainischem Athleten zu Ehren gefallener Athleten

Philipp Raimund hat die Goldmedaille im Skispringen gewonnen. Die deutschen Rodlerinnen Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen auf Goldkurs. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt, nämlich in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina, ebenfalls im Norden des Landes. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.Olympia 2026: Fast 3000 Sportlerinnen und Sportler dabeiInsgesamt nehmen rund 2900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen teil. Davon sind 47 Prozent Sportlerinnen, wodurch die Quote aus den letzten Spielen in Peking noch einmal um zwei Prozentpunkte steigt. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Lindsey Vonn meldet sich nach Sturz: "Ich bereue nichts"

Lindsey Vonns Traum von einer Medaille endete abrupt. Doch die Amerikanerin zeigt sich in einem emotionalen Instagram-Post kämpferisch trotz schwerer Verletzungen.Lindsey Vonns Traum endete tragisch: Ihr schwerer Sturz in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo, bei dem sich die Amerikanerin schwer verletzte, bleibt eines der zentralen Themen der Winterspiele in Italien.Das Drama weckt Mitgefühl, sorgt aber auch für Diskussionen. Hätte man den Start der 41-jährigen Ausnahmeathletin, die bereits mit einer schweren Vorverletzung ins Rennen ging, verhindern müssen?Nun äußert sich Vonn emotional auf Instagram zu ihrem Sturz."Gestern endete mein olympischer Traum anders, als ich es mir erhofft hatte. Es war kein märchenhaftes Happy End, sondern einfach das Leben. Ich wagte es zu träumen und hatte so hart dafür gearbeitet, diesen Traum zu verwirklichen", schrieb Vonn bei Instagram.Vonn wollte ihre Karriere bei den Winterspielen in Italien mit einer Medaille krönen, ihre Rückkehr feiern und es ihren Kritikern zeigen. Doch nach nur 13 Sekunden stürzte sie nach einem Fahrfehler. Die viermalige Gesamtweltcupsiegerin schlug heftig auf die Piste, wurde lange behandelt und schließlich per Hubschrauber abtransportiert.Lindsey Vonn: "Gestern im Starttor zu stehen, war ein unglaubliches Gefühl""Ich war einfach 5 Zentimeter zu eng auf meiner Linie, als sich mein rechter Arm im Tor verfing, mich verdrehte und zu meinem Sturz führte. Mein Kreuzband und frühere Verletzungen hatten nichts mit meinem Sturz zu tun", stellt die Wintersportlerin klar. Sie habe sich dabei eine komplexe Tibiafraktur zugezogen, die zwar stabil sei, aber mehrere Operationen erfordere. Bereits eine Woche vor der Abfahrt hatte sie nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten.Vonn muss möglicherweise noch einige Tage im Ospedale Ca' Foncello in Treviso bleiben. Dort wurde sie bereits ein zweites Mal operiert, wie die Klinik am Montag der italienischen Nachrichtenagentur Ansa mitteilte. Mitarbeiter des US-Teams schirmen sie ab."Auch wenn der gestrige Tag nicht so endete, wie ich es mir erhofft hatte, und trotz der starken körperlichen Schmerzen, die er verursacht hat, bereue ich nichts", schreibt die US-Amerikanerin weiter. "Gestern im Starttor zu stehen, war ein unglaubliches Gefühl, das ich nie vergessen werde. Zu wissen, dass ich dort stand und die Chance hatte zu gewinnen, war an sich schon ein Sieg."Ähnlich wie beim Skirennen gehe man im Leben Risiken ein. "Wir träumen. Wir lieben. Wir springen. Und manchmal fallen wir." Das Leben sei zu kurz, um keine Risiken einzugehen, so Vonn. "Denn das einzige Versagen im Leben ist, es nicht zu versuchen."Könnte Vonn vielleicht doch zurückkommen?In den sozialen Medien konnte Vonn am Montag auch lesen, was ihren Trainer Aksel Lund Svindal bewegte. "Lindsey", schrieb der norwegische Abfahrts-Olympiasieger von 2018 bei Instagram, "du bist unglaublich mutig. Du inspirierst die Menschen, die deinen Weg verfolgen – und uns, die jeden Tag eng mit dir zusammenarbeiten."Am Montag äußerste sich erneut auch Johan Eliasch, Präsident des Ski- und Snowboard-Weltverbandes. "Es war tragisch, besonders wenn man all die harte Arbeit bedenkt, die sie über Jahre hinweg in die Vorbereitung auf dieses Rennen gesteckt hat – bis hin zu gestern", sagte er in Bormio. Er betonte aber auch: "Auch das ist etwas, das zum Skirennsport gehört. Es ist ein gefährlicher Sport."Das weiß auch Markus Wasmeier. Der Doppel-Olympiasieger traut Vonn "alles zu", wie er bei ran.de sagte, auch ein abermaliges Comeback. "In der nächsten Saison steht eine Weltmeisterschaft an", betonte Wasmeier: "Deswegen ist das nicht abwegig. Die gute Frau ist für Überraschungen immer gut."Vonn hatte allerdings schon vor den Winterspielen angekündigt, dass sie spätestens nach dieser Saison mit dem Skirennsport aufhören werde. Zur weiteren Zukunft äußerte sie sich nun nicht konkret.Die Amerikanerin war jahrelang das Nonplusultra im Abfahrtssport. Neben ihrem Olympiasieg 2010 gewann sie zwei weitere Medaillen bei Winterspielen und insgesamt achtmal Edelmetall bei Weltmeisterschaften – darunter zweimal Gold. Darüber hinaus gewann sie 84 Weltcup-Rennen. Die letzten zwei davon gelangen ihr in dieser Saison und damit nach ihrem Comeback 2024.

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Olympische Winterspiele: Schienbeinbruch bei Vonn: "Ich bereue nichts"

Lindsey Vonn meldet sich nach ihrem schweren Sturz bei Olympia zu Wort. In einer emotionalen Botschaft berichtet sie von der Schwere ihrer Verletzung und wendet sich an ihre Fans.Lindsey Vonn hat sich bei ihrem heftigen Sturz in der Olympia-Abfahrt einen komplizierten Schienbeinbruch zugezogen. Das teilte die amerikanische Ausnahme-Skirennfahrerin in einer emotionalen Mitteilung bei Instagram mit. Um die Verletzung zu behandeln, seien mehrere Operationen nötig. "Gestern ist mein Olympia-Traum nicht so geendet, wie ich es mir erträumt hatte. Es war kein Ende wie im Bilderbuch oder im Märchen, sondern einfach das Leben", schrieb die 41-Jährige.Vonn hatte schon vor den Winterspielen angekündigt, dass sie spätestens nach dieser Saison mit dem Skirennsport aufhören werde. Zur weiteren Zukunft äußerte sie sich nun nicht konkret. Bei dem Rennen in Cortina d'Ampezzo, in dem Vonn noch einmal Olympiasiegerin werden wollte, hatte sie schon nach wenigen Sekunden mit dem Arm bei einem Tor eingefädelt. Beim folgenden Sprung verdrehte es sie derart, dass sie hart auf die Piste aufschlug. Sie blieb liegen, ihre Schmerzensschreie waren im Fernsehen deutlich zu hören.Nach einer Erstversorgung noch auf der Strecke flog sie ein Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Die italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos hatten unter Berufung auf das Krankenhaus von Treviso vermeldet, dass Vonn dort am linken Bein operiert worden sei.Vonn: Ich wusste, dass es riskant istVonn betonte, dass ihr Sturz nichts mit früheren Verletzungen und dem Kreuzbandriss im linken Knie, den sie sich nach eigenen Angaben gut eine Woche vor ihrem Olympia-Crash bei einem Sturz in Crans-Montana zugezogen hatte, zu tun gehabt habe. "Ich bereue nichts, auch wenn der gestrige Tag nicht so verlief, wie ich es mir erhofft hatte, und trotz der starken Schmerzen, die er verursachte", schrieb sie. "Ich wusste auch, dass ein Rennen riskant ist. Es war und wird immer ein unglaublich gefährlicher Sport bleiben.""Ich habe es versucht. Ich habe geträumt. Ich bin gesprungen. Ich hoffe, wenn ihr etwas aus meiner Geschichte mitnehmt, dann dies: Ihr habt alle den Mut, Großes zu wagen", richtete sie sich an ihre Fans. "Das Leben ist zu kurz, um nicht an sich selbst zu glauben. Denn das einzige Scheitern im Leben ist, es nicht zu versuchen."Kein Happy End einer Karriere voller ExtremeDie Amerikanerin war jahrelang das Nonplusultra im Abfahrtssport. Neben ihrem Olympiasieg 2010 gewann sie zwei weitere Medaillen bei Winterspielen und insgesamt achtmal Edelmetall bei Weltmeisterschaften - darunter zweimal Gold. Darüber hinaus gewann sie 84 Weltcup-Rennen. Die letzten zwei davon gelangen ihr in dieser Saison und damit nach ihrem Comeback 2024.Auf ihrer Lieblingsstrecke in Cortina hatte sie ein großes Happy End der von Erfolgen ebenso wie Verletzungen geprägten Karriere der Extreme angepeilt. Daraus wurde dann aber unter tragischen Umständen nichts.

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Eishockey bei Olympia: 2:1 gegen Frankreich: DEB-Frauen kurz vor Viertelfinaleinzug

Deutschlands Eishockey-Frauen haben gegen die Französinnen deutlich mehr Mühe als erwartet. Erst in der Verlängerung erlöst Nina Jobst-Smith das deutsche Team.Die deutschen Eishockey-Frauen stehen bei den Olympischen Winterspielen kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale. Das Team gewann in Mailand mit mehr Mühe als erwartet 2:1 nach Verlängerung (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich. Vor den Augen von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry und ihrem Vorgänger Thomas Bach vergab das deutlich favorisierte deutsche Team zu viele Torchancen und kam erst in einer spannenden Verlängerung durch einen Treffer von Nina Jobst-Smith zum Sieg (62. Minute)."In so einem Moment das entscheidende Tor zu schießen, ist sehr besonders", sagte die Torschützin. Dass die Deutschen für ihre zwei Treffer 47 Torschüsse brauchten, hatte für die 24-Jährige einen Grund: Frankreichs Torhüterin Alice Philbert. "Sie hat ein großartiges Spiel gemacht", sagte Jobst-Smith.Im letzten Vorrundenspiel gegen Gastgeber Italien am Dienstag (16.40 Uhr) braucht das DEB-Team nun maximal noch einen Punkt. Gewinnt Gruppenkonkurrent Japan im Spiel zuvor nicht in der regulären Spielzeit gegen die favorisierten Schwedinnen (12.10 Uhr), steht der Viertelfinaleinzug bereits vor dem Spiel der Deutschen fest. Das deutsche Team besiegte vor wenigen Tagen Japan mit 5:2 und wäre in einem direkten Vergleich vorne. In einem möglichen Viertelfinale wartet dann aller Voraussicht nach einer der Topfavoriten des Turniers, die USA oder Kanada.Deutsches Team vergibt zu viele TorchancenDas Team von Bundestrainer Jeff MacLeod übernahm im ersten Drittel schnell das Kommando und setzte sich früh in der Hälfte der Französinnen fest. Frankreich schaffte es mit zunehmender Spieldauer immer weniger, für Entlastung zu sorgen und kassierte unter Druck immer wieder Zeitstrafen. Nach einigen vergebenen Torchancen brach Laura Kluge 35 Sekunden vor der Pause schließlich den Bann, als sie in Überzahl ein Zuspiel von Kapitänin Daria Gleißner zum 1:0 verwertete.Das zweite Drittel verlief zunächst ausgeglichener, bevor die Deutschen wieder dominanter wurden, einen weiteren Treffer aber verpassten. Das rächte sich im letzten Drittel, als Estelle Duvin plötzlich frei vor dem Tor von Sandra Abstreiter auftauchte und zum 1:1 traf (49.). Angefeuert von den deutschen Fans in der provisorisch errichteten Eishalle auf dem Mailänder Messegelände drängte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds auf den Sieg, in der regulären Spielzeit wollte das 2:1 aber nicht gelingen. In der Verlängerung erlöste dann Jobst-Smith nach 67 Sekunden das deutsche Team.Nun steht mit der Partie gegen die Gastgeber ein besonderes Spiel an. "Das wird eine super Stimmung in der Halle. Unser Ziel ist es, das leise zu halten, denn das würde bedeuten, dass wir gut sind", sagte Abstreiter.

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Olympia-News: Eisschnelllauf-Diva Leerdam gewinnt Gold über 1000 Meter

Die deutschen Rodlerinnen Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen auf Goldkurs. Im Eisschnelllauf holt Holland die erste Goldmedaille. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt, nämlich in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina, ebenfalls im Norden des Landes. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.Olympia 2026: Fast 3000 Sportlerinnen und Sportler dabeiInsgesamt nehmen rund 2900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen teil. Davon sind 47 Prozent Sportlerinnen, wodurch die Quote aus den letzten Spielen in Peking noch einmal um zwei Prozentpunkte steigt. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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