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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

French Open im Tennis: "Dran glauben": Zverev fordert Sinner für Grand-Slam-Traum

Wer soll Dominator Jannik Sinner bei den French Open stoppen? Alexander Zverev werden trotz einer Horror-Bilanz noch die besten Chancen dafür eingeräumt. Vielleicht helfen Ratschläge vom Altmeister.Lässig ans Netz gelehnt und mit einem weißen Handtuch um die Schultern lauscht Alexander Zverev nach einem intensiven Training mit Novak Djokovic den Worten des serbischen Tennisstars. Fast wie hypnotisiert folgt er den gestenreichen Ausführungen, schließlich kann der Rekordspieler ihm zwei Dinge bestens erklären: wie man ein Grand-Slam-Turnier gewinnt und wie man Dominator Jannik Sinner schlägt. "Ich versuche immer noch, von Novak Djokovic zu lernen", kommentierte Zverev ein Social-Media-Video der French Open vom gemeinsamen Training kurz vor dem Start des Sandplatz-Spektakels in Paris an diesem Sonntag. Nach einer knapp zweiwöchigen Auszeit nimmt der 29-Jährige mit frischen Kräften und neuer Motivation seinen insgesamt 41. Anlauf auf den ersehnten ersten Grand-Slam-Titel. In Roland Garros, wo er bis zu seiner schweren Fußverletzung 2022 und bis zur dramatischen Fünf-Satz-Finalniederlage 2024 gegen Carlos Alcaraz zweimal schon ganz nah dran war. Doch diesmal muss Zverev wohl den scheinbar unbesiegbaren Sinner stoppen. Also jenen Mann, der seit 29 Matches ungeschlagen ist und der ihm neun teils demoralisierende Niederlagen in Serie zugefügt hat. "Ich muss einfach daran glauben"Auf seine Zuversicht angesprochen, antwortete Zverev mit Zweckoptimismus. "Ich muss einfach daran glauben, dass ich ihn schlagen kann", sagte der Olympiasieger von 2021: "Ich muss es glauben – sonst können wir ihm die Trophäe auch einfach so überreichen, ohne das Turnier überhaupt zu spielen."Zverev geht tatsächlich als vermeintlich größter Konkurrent des italienischen Weltranglistenersten ins Rennen. Da der spanische Titelverteidiger Alcaraz verletzt fehlt, ist Zverev an Nummer zwei gesetzt und geht Sinner bis zu einem möglichen Finale aus dem Weg. In der ersten Runde geht es für Zverev gegen den Franzosen Benjamin Bonzi, im Halbfinale könnte Djokovic warten. "Ich glaube nicht, dass Zverev bei den French Open gegen jemanden außer Jannik Sinner verlieren wird", sagte der frühere Weltranglistenerste Mats Wilander dem "Tennis Magazin".Zwangspause als Segen?Der Hamburger spielt zwar ein konstant gutes Jahr, die Lücke zu Sinner hat er mit seinen Umstellungen auf ein offensiveres und aktiveres Spiel aber noch nicht schließen können. Im Gegenteil: Rund 9.000 Punkte trennen die beiden in der Weltrangliste - das sind im Tennis Welten. Sinner stehe aktuell "zwei Stufen über allen anderen", meinte Zverev. Realistisch gesehen kann Sinner, der gerade bei langen Matches öfter mit Krämpfen zu kämpfen hat, nur ein körperlicher Einbruch stoppen. Doch Zverev plagte sich zuletzt selbst mit gesundheitlichen Problemen. In Rom kränkelte er, auf einen Start beim Heimturnier in Hamburg verzichtete er wegen Rückenbeschwerden, die ihn nach eigener Aussage schon über die ganze Sandplatzsaison beeinträchtigten. Die von den Ärzten verordnete Wettkampfpause könne "in dieser schwierigen Phase für mich vielleicht ja ein kleiner Segen" sein, hofft Zverev.Becker glaubt weiter an "Zverev 2.0"Der knapp zehn Jahre ältere Djokovic ist bei seiner Turnierplanung viel radikaler, er spielt fast nur noch die großen Turniere und hält sich dennoch konstant unter den besten Vier der Weltrangliste. Bei den Australian Open bewies der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger mit seinem Halbfinal-Erfolg über Sinner, dass der Italiener durchaus zu knacken ist. Es war eine von nur zwei Niederlagen für Sinner in diesem Jahr.Zverev gewann bei seinen vier Pleiten gegen Sinner in dieser Saison nicht einen einzigen Satz, nach dem mit 1:6, 2:6 klar verlorenen Finale in Madrid entschuldigte er sich sogar beim Publikum. In den direkten Duellen mit dem Ausnahmekönner war nur selten der "Zverev 2.0" zu sehen, der mutiger agieren und nicht nur reagieren will. Nur so könne Zverev "auch bald ein Grand-Slam-Turnier gewinnen", meinte Tennis-Idol Boris Becker: "Ich bin überzeugt. Er muss es nur weitermachen.""Hot Shot" des Monats nur ein schwacher TrostAuf einen Titel wartet Zverev aber nun schon mehr als ein Jahr - eine Auszeichnung gab es trotzdem: Die ATP ernannte seinen Tweener-Volley in München gegen den Serben Miomir Kecmanovic zum "Hot Shot" des Monats April. Ein schwacher Trost, denn Zverev spielt nicht für die Galerie, sondern für seinen Grand-Slam-Traum. In Paris will er ihn sich endlich erfüllen - trotz eines Jannik Sinner in Überform.

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Liveblog zum Nachlesen: Manuel Neuer kehrt zur WM in Nationalmannschaft zurück – als Nummer eins

Das Warten hat ein Ende: DFB-Trainer Julian Nagelsmann hat seinen Kader für die Fußball-WM 2026 präsentiert. Die Bekanntgabe zum Nachlesen im stern-Liveblog.Spekulationen, Gerüchte und Berichte rund um den WM-Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben in den vergangenen Wochen teils für Unruhe gesorgt. Jetzt gibt es endlich Gewissheit. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat seine Nominierungen für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada an diesem Donnerstagmittag vorgestellt. DFB-Kader: Torwartdebatte kurz vor der WMBesonders über die Torwartposition wurde im Voraus viel geschrieben und geredet. Nachdem Manuel Neuer im Sommer 2024 seine DFB-Karriere beendet und Nagelsmann sich zuletzt zu Oliver Baumann als Nummer eins bekannt hatte, gab es kurz vor der WM ein Umdenken beim Bundestrainer.Alles über die Bekanntgabe des DFB-Kaders lesen Sie im stern-Liveblog nach:

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Europa-League-Finale: Aston Villa zerstört Freiburgs Titel-Traum – Highlights im Video

Bittere Niederlage im größten Spiel der Club-Geschichte: Für den SC Freiburg wird Aston Villa im Finale zum Partycrasher. Hier gibt's die Tore des Favoriten aus der Premier League.Bittere Niederlage im größten Spiel der Club-Geschichte: Für den SC Freiburg wird Aston Villa im Finale zum Partycrasher. Hier gibt's die Tore des Favoriten aus der Premier League.

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EUROPA-LEAGUE-FINALE: Freiburgs europäisches Wunder bleibt aus

Der SC Freiburg hat das Europa-League-Finale gegen Aston Villa klar verloren. Die Engländer zeigten dem kleinen Sportclub die Grenzen auf. Dennoch sah man kaum Breisgauer Tränen.

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Presseschau zum Finale: „Viel zu groß für Freiburg“

Aus deutscher Sicht war Freiburgs Finalteilnahme historisch. In der internationalen Presse spielt der SC aber kaum eine Rolle – dafür ein Mann, der nicht mal auf dem Platz stand.Ein starkes Aston Villa hat den Europapokal-Traum des SC Freiburg jäh platzen lassen. Das 3:0 für den englischen Fußball-Erstligisten im Endspiel der Europa League wird vor allem von der heimischen Presse euphorisch aufgenommen. Und auch Prinz William spielt dabei eine prominente Rolle.So urteilt die Presse über Freiburgs geplatzten Europatraum:Großbritannien„The Guardian“: „Tielemans läutet die Party ein, als Aston Villa Freiburg im Europa-League-Finale deklassiert.“„The Sun“: „Emery gewinnt die fünfte Europa League, Prinz William jubelt über die Traumtore von Buendia und Tielemans.“„Daily Mail“: „Königliche Zustimmung! Ein überglücklicher Prinz William weint Freudentränen, nachdem er sein geliebtes Aston Villa das Europa-League-Finale in Istanbul gewinnen sah, um die 30-jährige Durststrecke ohne Titel zu beenden – den letzten Pokal gewannen sie, als er 13 Jahre alt war!“Frankreich„L'Équipe“: „Aston Villa deklassiert Freiburg und beschert Unai Emery seinen fünften Europa-League-Titel. Die Aufgabe war zu groß, viel zu groß für Freiburg.“„Le Parisien“: „Birmingham machte noch vor der Halbzeitpause den Unterschied und sicherte sich damit den ersten großen europäischen Titel seit dem Landesmeister-Pokal 1982.“Spanien„Mundo Deportivo“: „Unai Emery hat es wieder geschafft! Der baskische Trainer, ein Europa-League-König, führte Aston Villa nach 30 Jahren zum ersten Titelgewinn, nachdem er Freiburg mit atemberaubenden Toren von Tielemans, Buendía und Rogers deklassiert hatte.“„AS“: „Eines Tages wird der Fußball Emery als einen der größten Trainer Europas in Erinnerung behalten. Dieser glorreiche Sport, dieses Wunder, das auf der Straße erfunden wurde und schließlich in einem Labor landete – dem perfekten Ort, an dem Unai die Taktik zur Kunst erhoben hat.“„Marca“: „Emery führt Aston Villa zu neuem Glanz und untermauert seinen Titel als König der Europa League.“Italien„Gazzetta dello Sport“: „Für den Trainer, der den Verein aus Birmingham wieder an die Weltspitze geführt hat, war es der fünfte Triumph in diesem Wettbewerb, nach drei Siegen mit Sevilla und einem mit Villarreal. Der Pokalkönig ist der Star einer Mannschaft, die ganz nach seinem Vorbild geformt ist und mit diesem Titel einen neuen Höhepunkt kontinuierlicher Entwicklung erreicht.“ „La Repubblica“: „Aston Villa gewinnt die Europa League vor den Augen von Prinz William. Ein dramatisches Finale in Istanbul.“Schweiz „Blick“: „"Mr. Europa League" Unai Emery führt auch Aston Villa zum Titel. Im diesjährigen Europa-League-Final bezwingt Aston Villa den SC Freiburg klar mit 3:0. Während für die Freiburger damit der Traum vom ersten großen Titel platzt, schreibt Aston-Villa-Coach Unai Emery mit seinem fünften Europa-League-Triumph Geschichte.“Österreich„Kurier“: „Aston Villa gewinnt die Europa League, Freiburg ohne Chance.“

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Basketball: NBA: Thunder um Hartenstein gleichen Serie gegen Spurs aus

Die Oklahoma City Thunder schlagen im Playoff-Halbfinale gegen die San Antonio Spurs zurück. Isaiah Hartenstein überzeugt mit einer guten Leistung.Titelverteidiger Oklahoma City Thunder hat im Playoff-Halbfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zurückgeschlagen. Nach der Niederlage im ersten Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die San Antonio Spurs gelang den Thunder um den Deutsch-Amerikaner Isaiah Hartenstein in der zweiten Partie ein 122:113-Sieg. Die nächsten beiden Duelle finden in San Antonio statt, Spiel drei steigt am Freitagabend (Ortszeit).Im Vergleich der beiden Superstars Shai Gilgeous-Alexander und Victor Wembanyama hatte der alte und neue MVP dieses Mal die Vorteile auf seiner Seite. Gilgeous-Alexander steuerte 30 Punkte zum Sieg seines Teams bei, aber auch Wembanyama war mit 21 Punkten und 17 Rebounds für die Spurs erneut stark unterwegs.Wieder mehr Einsatzzeit für Hartenstein"Die Jungs haben heute Abend alles gegeben. Da wir wussten, was eine Niederlage bedeutet hätte, haben wir von Beginn an mit voller Energie gespielt", sagte Gilgeous-Alexander. Hartenstein, der im ersten Vergleich überraschend wenig Einsatzzeit erhalten hatte, spielte wieder eine deutlich größere Rolle und überzeugte mit zehn Punkten und 13 Rebounds.Der Gewinner der Serie trifft im Finale auf die Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder oder die New York Knicks mit Ariel Hukporti. Während die Thunder die zweite Meisterschaft in Folge anstreben, standen die Spurs seit dem Titelgewinn in der Saison 2013/14 nicht mehr in den Finals.

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Nationalelf: Wie Neuers Sensationscomeback im Hintergrund vorbereitet wurde

Erst kommt es zu Telefonaten, dann zu Treffen. Nun kehrt Manuel Neuer zur WM 2026 zurück ins Tor der Nationalmannschaft. Rekonstruktion einer spektakulären Wende.

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Europa League: „Es schmerzt“: SC Freiburg verliert Finale gegen Aston Villa

Im Finale der Europa League hat der SC Freiburg vor der Pause einen Doppelschlag von Aston Villa kassiert. In der zweiten Hälfte fiel dann das dritte Tor für die Engländer.Prinz William beklatschte als Edelfan lächelnd Aston Villa, SC-Stürmer Igor Matanovic spuckte verbittert auf den Rasen des Besiktas Parks. Seine Mitspieler reihten sich ernüchtert vor den mitgereisten Anhängern auf, die erhoffte Krönung für den SC Freiburg ist nach einer außergewöhnlichen Europa-League-Reise ausgeblieben. 0:3 (0:2) unterlag der Fußball-Bundesligist dem übermächtigen Favoriten aus der Premier League. Phasenweise bekamen die Badener im Europa-League-Finale einen Klassenunterschied aufgezeigt.„Für den Moment spüre ich keine Zufriedenheit. Wir haben ein Finale verloren. Das ist das, was für den Moment überwiegt und auch schmerzt“, sagte SC-Trainer Julian Schuster bei RTL. In den ersten 40 Minuten sei das Spiel seiner Elf „in Ordnung“ gewesen, dann aber habe sein Team durch Standards die Partie aus der Hand gegeben. Für die zweite Hälfte müsse er seinen Spielern „ein Kompliment“ machen, aber „es hat leider nicht gereicht“. Die Trauer überwiege.Im größten Spiel der Vereinsgeschichte schockte ein Doppelschlag durch den Treffer von Youri Tielemans (41. Minute) und das Traumtor von Emiliano Buendia (45.+3) den SC. Die Badener hatten zuvor lange auf Augenhöhe agiert, in diesen entscheidenden Momenten in der Defensive den bei den Toren glänzendem Premier-League-Club aber zu viel Raum gelassen. Spätestens mit dem 0:3 von Morgan Rogers (58.) war die Partie entschieden.SC Freiburg muss weiter auf den ersten bedeutsamen Titel wartenDie bemerkenswerte Saison im internationalen Wettbewerb endete damit ohne den erhofften ersten großen Titel für den Sport-Club. Dennoch wird die herausragende Europa-Reise als großer Erfolg in Erinnerung bleiben. „Es ist ein Spiel für die Geschichte für Freiburg“, hatte Weltmeister-Coach und Stadion-Besucher Joachim Löw vor dem Anpfiff bei RTL gesagt. Das war es ohnehin, auch wenn Aston Villa für den letzten Schritt zu stark war. Denn nie zuvor waren die Breisgauer vor dieser Saison international über ein Achtelfinale hinausgekommen, diesmal aber bis ins Endspiel vorgeprescht.Statt mit einem Triumph im Besiktas Park zum ersten Mal in die Champions League einzuziehen, müssen sich die Badener mit der Conference League begnügen. Die erneute Teilnahme am internationalen Wettbewerb hatte sich der SC mit Tabellenplatz sieben in der Bundesliga gesichert. Aston Villa triumphiert in der Europa LeagueVorerst letzter deutscher Europa-League-Champion bleibt Eintracht Frankfurt (2022). Villa-Coach Unai Emery wurde unterdessen seinem Ruf als Europa-League-Spezialist gerecht. Bereits zum fünften Mal gewann der Spanier nach den Titeln mit dem FC Sevilla (2014, 2015, 2016) und dem FC Villarreal (2021) diesen Wettbewerb.Den vor dem Anpfiff gezeigten Optimismus konnten die Breisgauer nicht in die Tat umsetzen. „Es fühlt sich an, als wären wir bereit“, sagte Sportvorstand Jochen Saier. „Es ist die Krönung eines längeren Weges.“ 15.000 Zuschauer fieberten vergeblich beim Public Viewing auf der Freiburger Messe mit. Im Besiktas Park herrschte von Beginn an eine eindrucksvolle und teils ohrenbetäubende Atmosphäre.Auch Nagelsmann schaut das Finale vor OrtIn der Anfangsphase wirkte die Schuster-Elf zwar ein wenig nervös und sah sich direkt dem Druck von Aston Villa ausgesetzt. Vor 37.324 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Julian Nagelsmann, trat das Team aus Birmingham reifer und abgezockter auf.Im Kollektiv verteidigten die Südbadener aber anfangs kompakt und kamen besser in die Partie. Es fehlten jedoch die Mittel, um Torgefahr zu erzeugen. Die einzige gefährlichere Abschlusschance der ersten Hälfte hatte Nicolas Höfler nach einer Standardsituation, der Ball flog knapp am rechten Pfosten vorbei (17.). Dann aber erlaubte sich der Sport-Club in der Defensive Nachlässigkeiten, die Aston Villa nutzte. Nach einer zunächst kurz ausgeführten Ecke hatte kein Freiburger Tielemans im Blick, der mit einem Volleyschuss sehenswert vollendete. Und es kam für den SC noch schlimmer, Buendia traf per Schlenzer noch schöner.Beim 0:3 konnte Philipp Lienhart Rogers nicht stoppen. Der Anhang ließ sich davon nicht beirren, hüpfte und schunkelte auf der Tribüne und feierte den SC trotzdem.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Eishockey-WM: Verbesserte Eishockey-Cracks unglücklich gegen USA

Bei der bislang besten WM-Leistung wagt Bundestrainer Kreis wieder keinen Tor-Einspruch. Statt drei Punkten gegen die USA gibt es am Ende nur einen. Dennoch besteht noch Hoffnung aufs Viertelfinale.Vier Spiele, vier Niederlagen: Dennoch hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft weiter Chancen auf das WM-Viertelfinale. Beim 3:4 (1:1, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen in Zürich gegen Weltmeister USA holte das Team von Bundestrainer Harold Kreis immerhin den ersten Punkt bei der Weltmeisterschaft. Mit drei Erfolgen in den restlichen Gruppenspielen gegen Ungarn am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport), Österreich und Großbritannien ist die K.o.-Runde weiter drin.Stürmer Daniel Fischbuch wird dabei wohl nicht mehr helfen können. Der Angreifer der Iserlohn Roosters musste mit Verdacht auf einen Handbruch frühzeitig vom Eis. Besonders bitter: Einen Sieg nach regulärer Spielzeit wurde durch den irregulären Ausgleich der USA durch Pittsburghs Tommy Novak (55.) verhindert. Bundestrainer Kreis verzichtete dabei erneut auf eine Überprüfung der Szene. So wurde das Spiel am Ende im Penaltyschießen entschieden, mit dem glücklicheren Ende für den Favoriten. "Ich war drauf mit der Hand - klare Fehlentscheidung", schimpfte Deutschlands Keeper Philipp Grubauer bei MagentaSport über die Szene des Spiels und legte in Richtung Kreis nach: "Dass wir das nicht mehr per Video haben anschauen können, hat mich auch gewundert bei so einem wichtigen Spiel und so einer wichtigen Entscheidung." Kreis hingegen meinte nach dem Spiel, keine Möglichkeit dazu gehabt zu haben: "Das ist keine Challenge."Moritz Seider (2. Minute), Frederik Tiffels (30.) und Marc Michaelis (33.) trafen gegen den Olympiasieger, der in der Schweiz zwar mit einer komplett anderen Auswahl antritt, trotzdem aber gegen die DEB-Auswahl favorisiert war, in regulärer Spielzeit.Bei den US-Boys stand erstmals Olympiasieger Matthew Tkachuk von den Florida Panthers auf dem Eis. Zu einem Wiedersehen mit Deutschlands Superstar Leon Draisaitl kam es aufgrund der WM-Absage des Kölners aber nicht. Der 28 Jahre alte Tkachuk hatte sich bei Olympia 2026 mit Draisaitl auf dem Eis angelegt und den Deutschen bei der 1:5-Niederlage gegen die USA verhöhnt. Nach dem WM-Gewinn 2025 und Olympia-Gold 2026 stehen neben Tkachuk allerdings keine echten Stars im US-Kader. Auf dem Eis war das durchaus sichtbar: Deutschland ging nach den drei Pleiten zum WM-Auftakt erstmals in Führung. Seider sorgte mit einem platzierten Schuss nach Zuspiel von Joshua Samanski und Frederik Tiffels für das frühe 1:0 nach nur 60 Sekunden.US-Boys schlagen zurückDas Kreis-Team blieb weiter gefährlich. Stefan Loibl von den Straubing Tigers verpasste das 2:0 (10.). Dann lief alles wie gehabt: ein einmal mehr verschuldetes Gegentor. Münchens Fabio Wagner konnte nach einem Zuspiel die Scheibe vor dem eigenen Tor nicht klären, Draisaitls Oilers-Kollege Isaac Howard bedankte sich. Der 22-Jährige ließ dem wieder ins Tor zurückgekehrten NHL-Keeper Philipp Grubauer (Seattle Kraken) keine Abwehrchance (15.).Der 34 Jahre alte Schlussmann stand auch zu Beginn des zweiten Drittels im Mittelpunkt. Die US-Amerikaner drückten und stocherten sich zum Ausgleich. Max Sasson von den Vancouver Canucks brachte am Ende den Puck glücklich über die Linie (26.).Deutsche ReaktionIm Gegensatz zum Schweiz-Spiel, als Deutschland nach Rückschlag auseinanderbrach, zeigte die DEB-Auswahl eine gute Reaktion. Ein Treffer von Kai Wissmann wurde wegen vorherigen Abseits noch aberkannt (27.). Drei Minuten später sorgte Tiffels doch für den Ausgleich. Der Berliner traf an seinem 31. Geburtstag zum zweiten Mal im Turnier.Deutschlands Offensive war nun endlich im Turnier angekommen und legte nach. Ein perfektes Zuspiel von Mannheims Alexander Ehl nutzte Teamkollege Michaelis mit seinem ersten Torschuss im Turnier für die erneute Führung (33.). Die Treffer gegen die US-Boys zeigten Wirkung: Das Kreis-Team zeigte deutlich selbstbewusster als in den drei vorherigen Begegnungen.Eine unfassbare Szene brachte die USA aber wieder zurück. Beim erneuten Ausgleich von Novak (55.) hatte Grubauer den Puck eigentlich schon sicher, trotzdem wurde irregulär nachgestochert. "Ich weiß nicht, warum nicht gechallengt wurde. Das fühlt sich nicht richtig an", sagte Michaelis. Auch Grubauer konnte das Zaudern nicht nachvollziehen und fragte bei Kreis nach - ohne Wirkung. So ging das Spiel in die Verlängerung und letztlich ins Penaltyschießen.

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Eishockey-WM: Verbessertes DEB-Team verliert Penalty-Lotterie gegen USA

Drei deutsche Treffer, ein starker Start – und trotzdem reicht es nicht gegen die USA. Warum das DEB-Team trotzdem Hoffnung auf das Viertelfinale schöpft.Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch das vierte Gruppenspiel bei der WM in der Schweiz verloren. Beim 3:4 (1:1, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen in Zürich gegen Titelverteidiger USA holte das Team von Bundestrainer Harold Kreis aber immerhin den ersten Punkt und hat damit noch Chancen auf den Einzug in das Viertelfinale. Dafür müssen die restlichen Partien gegen Ungarn am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport), Österreich und Großbritannien auf alle Fälle gewonnen werden. Nach bislang enttäuschenden Leistungen trafen diesmal Kapitän Moritz Seider (2. Minute) von den Detroit Red Wings, Frederik Tiffels (30.) vom deutschen Meister Eisbären Berlin und Marc Michaelis (33.) von den Adler Mannheim in regulärer Spielzeit. Damit war die zuvor stark kritisierte deutsche Offensive effektiver als bei den drei Auftaktniederlagen mit insgesamt nur zwei Toren.Isaac Howard (15.) von den Edmonton Oilers, Max Sasson (26.) von den Vancouver Canucks und Tommy Novak (55.) von den Pittsburgh Penguins schossen die US-Tore. Im Penaltyschießen hatten die USA mehr Glück.

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Nils Petersen: „Wer Freiburg hatet, muss schon echt Probleme haben“

Der SC Freiburg steht vor dem größten Spiel seiner Vereinsgeschichte. Ex-Stürmer Nils Petersen über das Erfolgsrezept des Klubs, Gegner Aston Villa und eine womöglich kurze Nacht.

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Trotz Ebola-Ausbruch: WM-Team aus dem Kongo darf in die USA einreisen

Im Kongo ist die tödliche Viruserkrankung Ebola ausgebrochen. Die Nationalmannschaft soll aber trotz strenger Kontrollen in die USA einreisen dürfen.Die Spieler der Demokratischen Republik Kongo dürfen zur Fußball-WM in die USA einreisen. Das bestätigte ein hochrangiger Vertreter des US-Außenministeriums. „Wir gehen davon aus, dass das Team der DR Kongo an der Weltmeisterschaft teilnehmen kann“, sagte der Beamte, der anonym bleiben wollte, laut dem Sport-Informations-Dienst. In den USA gelten seit dem jüngsten Ebola-Ausbruch strenge Einreiseregeln. Nicht-US-Bürger dürfen nicht einreisen, wenn sie in den vergangenen drei Wochen im Kongo, in Uganda oder im Südsudan waren.Kongo trifft im ersten Gruppenspiel auf PortugalDie Spieler des kongolesischen WM-Teams trainierten laut dem US-Vertreter bereits in Europa. Daher trifft die Regelung möglicherweise viele von ihnen nicht. Falls sich die Spieler in letzter Zeit aber doch im Kongo aufgehalten haben, gelten strenge Gesundheitskontrollen. Eine Sonderregelung für Fans aus dem Kongo, die sich die WM-Spiele vor Ort anschauen wollen, solle es aber nicht geben.Die Fußball-WM findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Erstmals nehmen 48 Nationen teil. Zuvor waren es nur 32. Die Kongolesen nehmen nach 1974 zum zweiten Mal an einer WM-Endrunde teil. In der Gruppe K trifft das Team auf Portugal, Kolumbien und Usbekistan. Virus breitet sich im Kongo immer weiter ausIn der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda werden immer mehr Fälle der Viruserkrankung Ebola verzeichnet. Der Ausbruch begann vermutlich in der dritten Aprilwoche im Kongo. Laut der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC handelt es sich dort um den 17. Ebola-Ausbruch seit 1976. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es im Kongo sowie in Uganda mittlerweile 528 Verdachtsfälle und 132 vermutete Todesfälle. Die WHO geht von einer noch höheren Dunkelziffer aus. Ein US-Amerikaner, der sich mit Ebola infizierte, wurde nach Deutschland ausgeflogen und wird in der Berliner Charité behandelt.Quellen: Nachrichtenagenturen DPA und SID

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Europa League: So können Sie Freiburgs historisches Spiel im TV und Livestream sehen

Der SC Freiburg kann am Mittwochabend Geschichte schreiben. Im Finale der Europa League trifft der Klub auf Aston Villa. So können Sie das Spiel live verfolgen.Der SC Freiburg will an diesem Mittwochabend den Europapokal mit nach Hause nehmen. Zum ersten Mal stehen die Breisgauer im Europa-League-Endspiel. Im Halbfinale konnten sie sich trotz Niederlage im Hinspiel gegen Sporting Braga durchsetzen und das Finalticket klarmachen. Dort wartet Aston Villa – das Team aus England steht aktuell in der Premier League auf Platz vier der Tabelle.Hier können Fans das Finale des SC Freiburg sehen Anstoß ist um 21 Uhr im Beşiktaş-Stadion in Istanbul. Die Vorfreude des Freiburger Anhangs ist riesig. Nach kurzer Zeit waren alle 11.000 Tickets ausverkauft. „Die Leute sind hyped auf dieses Finale“, sagte Torhüter Noah Atubolu. Der Gewinner der Europa League sichert sich nicht nur den Pokal, sondern auch die Teilnahme an der Uefa Champions League in der nächsten Saison.Die Partie SC Freiburg gegen Aston Villa überträgt RTL live im Free-TV und auf RTL+ zum Streamen. Moderator Florian König führt die Zuschauer durch den Abend. Kommentiert wird das Spiel von Wolff Fuss. Als Experte und Co-Kommentator ist Lothar Matthäus im Einsatz. Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Europa-League-Finale: „Das Spiel ist once-in-a-lifetime“: Freiburg-Fans feiern ausgelassen in Istanbul

Erstmals spielt der SC Freiburg ein europäisches Finale. Kein Wunder, dass die Fans schon vor Anpfiff in Feierlaune sind. Damit sind sie in den Straßen Istanbuls aber nicht allein.Erstmals spielt der SC Freiburg ein europäisches Finale. Kein Wunder, dass die Fans schon vor Anpfiff in Feierlaune sind. Damit sind sie in den Straßen Istanbuls aber nicht allein.

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Frauenfußball: Früherer „Trainer des Jahres“ soll Spielerinnen unter der Dusche gefilmt haben

Skandal im Frauenfußball: Ein einst in Tschechien ausgezeichneter Coach wird lebenslang gesperrt – er soll Spielerinnen heimlich gefilmt haben. Die Uefa greift durch.Der tschechische Trainer Petr Vlachovský ist wegen missbräuchlichen Verhaltens lebenslang von der Europäischen Fußball-Union gesperrt worden. Die Kontroll- und Ethikkommission der Uefa forderte zudem den Weltverband Fifa auf, die Sperre weltweit auszusprechen. Zudem soll Vlachowský die Trainerlizenz entzogen werden, wie die Uefa an den tschechischen Verband gerichtet forderte. Vlachowsky, der 2019 zum besten Trainer des tschechischen Frauenfußballs gekürt worden war und die Frauenmannschaft des 1. FC Slovacko trainierte, soll Spielerinnen vier Jahre lang heimlich unter der Dusche und in Umkleideräumen gefilmt haben. Dafür und wegen weiterer Vorwürfe sei ihm von einem Gericht im vergangenen Jahr ein fünfjähriges Trainingsverbot auferlegt worden, hieß es in tschechischen Berichten. Gegen dieses Urteil hätten die Fußballerinnen von Slovácko Einspruch eingelegt. Skandal im Frauenfußball – Reaktionen auf die lebenslange SperreNach dem Uefa-Urteil erklärte die Spielergewerkschaft Fifpro: „Diese Entscheidung sendet ein starkes und notwendiges Signal, dass missbräuchliches und unangemessenes Verhalten im Fußball keinen Platz hat und dass der Schutz des Wohlergehens der Spielerinnen auf allen Ebenen des Sports oberste Priorität haben muss.“ Dabei würdigte die Gewerkschaft auch den „Mut der Spielerinnen, die sich gemeldet und ihre Stimme erhoben haben“. Auch der tschechische Verband begrüßte die Entscheidung. Präsidentin Markéta Vochoska Haindlová teilte der tschechischen Nachrichtenagentur CTK mit: „Es ist ein klares Signal nicht nur für das sportliche Umfeld, dass ein solches Verhalten inakzeptabel ist und sehr streng geahndet wird.“Sie sei fest davon überzeugt, dass die Strafe eine klare Botschaft an alle Opfer sende, die jemals mit ähnlichen Praktiken konfrontiert gewesen seien. Führende Sportorganisationen wie Fifpro, Uefa und Fifa müssten ihre Spieler schützen und ein sicheres Umfeld für alle schaffen, die Fairplay praktizieren wollten.

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Freiburg im Finale: Legendäre Endspiele in der Europa League mit deutscher Beteiligung

Für den SC Freiburg ist der Auftritt im Europa-League-Finale ein kleines Märchen. Diese deutschen Teams standen schon vor den Breisgauern in einem europäischen Endspiel.Vom beschaulichen Südbaden in die pulsierende Millionenmetropole Istanbul, als kleiner Bundesligist auf die große Bühne: Der SC Freiburg steht am Bosporus am Ende einer denkwürdigen Saison und kann diese mit dem Titel in der Europa League perfekt vollenden. Ein Triumph über Aston Villa am Mittwoch wäre ein bemerkenswertes Statement auf dem Freiburger Weg.Es ist eine vielleicht einmalige Chance. Und viele deutsche Fans drücken den Freiburgern für das größte Spiel der Vereinsgeschichte die Daumen. „Warum sollen wir das Ding nicht holen?“, fragte Kapitän Christian Günter im RTL-Interview. Der Linksverteidiger steht ebenso wie Abwehrchef Matthias Ginter sinnbildlich für die erfolgreiche Fußball-Philosophie der Breisgauer.Das Europa-League-Finale zwischen dem SC Freiburg und Aston Villa überträgt RTL am Mittwoch ab 21 Uhr live. Zudem ist es auf der Plattform RTL+ zu sehen. Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL DeutschlandMit Material der Nachrichtenagentur DPA

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Nach 22 Jahren wieder Meister: "Party auf Londons Straßen": Arsenal träumt vom großen Coup

Am Ende einer nervenaufreibenden Saison holt der FC Arsenal den ersten Meistertitel seit 2004. Fans und Team feiern bis in die Morgenstunden. Die Saison könnte historisch werden.Kai Havertz und seine Teamkollegen sprangen singend durch die Räume des Arsenal-Trainingszentrums und brüllten immer wieder "Campeones". Rund um das Emirates-Stadion verwandelten Tausende Fans die Straßen bis morgens um 5 Uhr in ein rot-weißes Jubelmeer.Der erste Meistertitel seit 22 Jahren hat beim FC Arsenal sämtliche Emotionen freigesetzt und wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Jetzt träumen sie in London vom Double aus Meisterschaft und Champions League. Als einer der Ersten meldete sich Premierminister und Arsenal-Fan Keir Starmer zu Wort. "22 lange Jahre für Arsenal", schrieb Starmer, der politisch stark unter Druck steht. "Aber endlich sind wir wieder dort, wo wir hingehören. Champions!"Nach einem erneuten Patzer von Konkurrent Manchester City haben die Londoner den Titel am Ende einer nervenaufreibenden Saison schon vor dem letzten Spieltag sicher - und sind nach drei Vize-Meisterschaften endlich am Ziel. Trainer Mikel Arteta, einst Pep Guardiolas Assistent bei Man City, übertrumpfte damit seinen einstigen Lehrmeister. Ein Machtwechsel? Guardiola wird City Berichten zufolge am Saisonende nach zehn Jahren verlassen.Arsenal übersteht dramatischen SaisonendspurtSeit dem siebten Premier-League-Spieltag standen die Londoner fast durchgängig an der Tabellenspitze. Zwischenzeitlich hatte Arsenal neun Punkte Vorsprung (wobei Man City weniger Spiele absolviert hatte). Doch auf den letzten Metern schien die Puste auszugehen. Das Team wirkte zunehmend nervös.Nach der Niederlage gegen Man City zog der punktgleiche Konkurrent wegen der besseren Tordifferenz sogar kurzzeitig vorbei. "Panik auf Londons Straßen", unkten City-Anhänger auf einem Transparent. In Anspielung darauf zeigten Arsenal-Fans nach der Titelentscheidung ein anderes Banner: "Party auf Londons Straßen".Havertz ebnet den Weg zum TitelAbwehrchef Declan Rice hatte sich nach der Pleite bei City kämpferisch gegeben. "Es ist nicht vorbei!", rief er seinen Teamkollegen damals auf dem Platz zu. Er behielt Recht. Die für Aufholjagden und Siegesserien zum Saisonende berühmten Cityzens patzten erst in Everton (3:3) und nun in Bournemouth (1:1).Arsenal hatte am Montag dank des Treffers von Kai Havertz 1:0 gegen den FC Burnley gewonnen. Der deutsche Nationalspieler, der in dieser Saison verletzungsbedingt nur elf Premier-League-Spiele absolvierte, schoss sein Team damit zum Titel. Im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain soll am 30. Mai der nächste folgen. Noch nie triumphierten die Engländer in der Königsklasse.Ein Umbruch, der mehr als fünf Jahre dauerteAls Architekt des Erfolgs gilt Mikel Arteta, der das Traineramt Ende 2019 übernahm und einen radikalen Umbruch einleitete. "Arteta hat ein toxisches Chaos übernommen", schrieb der "Telegraph". Ein Titelkandidat war Arsenal da schon lange nicht mehr. 2004 hatten die "Invincibles" unter Arsène Wenger ihren letzten Coup gefeiert - eine Saison ohne Niederlage."Zwei Jahrzehnte später und nach vielen Jahren des Leidens ist die Premier League wieder bei Arsenal", schrieb die spanische "Mundo Deportivo".Arteta scheute sich nicht, formschwache oder egoistische Stars wie Mesut Özil und Pierre-Emerick Aubameyang auszusortieren. Er baute eine neue Mannschaft auf, deren Leistungsträger heute Bukayo Saka, Martin Ødegaard oder Declan Rice heißen, und stärkte den Zusammenhalt."Trust the process" ("Vertraue dem Prozess") lautete sein Mantra, das er vor allem dann wiederholte, wenn es nicht so gut lief. Die Clubführung um Miteigentümer Josh Kroenke wurde für ihre Geduld belohnt.Kritiker monieren, dass Artetas Fußball zu sehr auf Sicherheit und Ballbesitz angelegt ist. Dem Coach, der während der Saison oft verbissen wirkte, dürfte das spätestens jetzt herzlich egal sein. "Mikel Arteta hat seinen Platz in unserer Geschichte als einer der größten Trainer aller Zeiten gefestigt", hieß es nach dem Titelgewinn auf der Arsenal-Website.

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Tennis-Ikone: Sieg nach 65 Jahren: Billie Jean King holt Uniabschluss mit 82 Jahren

Mit 82 Jahren feiert Billie Jean King ihren Uniabschluss – 65 Jahre nach ihrer ersten Vorlesung. Die Tennis-Ikone unterbrach ihr Studium für die Karriere. Jetzt ist es vollbracht.Die US-Tennislegende Billie Jean King hob den Arm zum Triumph. Allerdings feierte sie keinen Sieg auf dem Platz, sondern ihren Uniabschluss. Mit 82 Jahren erhielt sie am Montag bei einer Zeremonie der California State University in Los Angeles ihren Bachelor of Arts im Fach Geschichte – 65 Jahre, nachdem sie ihre erste Vorlesung besucht hatte.„Ich mag es, Dinge abzuschließen. Es fühlt sich an wie ein Handshake am Netz nach einem Match“, sagte die ehemals beste Tennisspielerin der Welt. „Es ist nie zu spät, egal wie alt man ist und welche Fähigkeiten man hat – wenn man es will, sollte man es einfach versuchen“, sagte sie anschließend. Der Abschluss bedeute ihr „viel mehr, als ich gedacht hatte“.Billie Jean King bekannt durch „Battle of the Sexes“King hatte 1961 ihr Studium an der renommierten Universität begonnen, es aber 1964 abgebrochen, um sich ganz auf ihre Tenniskarriere zu konzentrieren. King wurde zu einer Ikone ihres Sports. Sie gewann zwölf Grand-Slam-Titel im Einzel, 16 im Doppel und elf im Mixed. 1973 besiegte sie den Tennisspieler Bobby Riggs im legendären „Battle of the Sexes“, dem „Kampf der Geschlechter“.Vor zwei Jahren kündigte sie an, ihren Abschluss an der Hochschule nachzuholen, vor deren Sportgebäude eine Bronzestatue von ihr steht. Sie ist das erste Mitglied ihrer unmittelbaren Familie mit einem Hochschulabschluss, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete.Abseits des Sports engagierte sich King stets stark für Frauenrechte und Gleichberechtigung. Sie half, die heutige Profi-Tour für Frauen zu gründen, und kämpfte für höhere Preisgelder und bessere Chancen für Frauen. Bis heute setzt sie sich für diese Themen ein. 1981 wurde King öffentlich als homosexuell geoutet. „Wir können Inklusion niemals verstehen, wenn wir nicht selbst schon einmal ausgeschlossen wurden“, sagte King bei der Zeremonie.Quellen: Nachrichtenagenturen AP und DPA, BBC

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„Jetzt kaufe ich den Rest“: Diesen Fußballclub will Lukas Podolski kaufen

Anteile besitzt Lukas Podolski schon. Nun will der Weltmeister von 2014 seinen Herzensclub ganz übernehmen. Welche Pläne er hat und was er über sein Karriereende sagt.Weltmeister, deutscher Meister und polnischer Pokalsieger ist Lukas Podolski schon – und bald auch Besitzer eines Fußballclubs? Wie der frühere Bundesliga-Stürmer des 1. FC Köln und des FC Bayern München mitteilte, will er den polnischen Verein Górnik Zabrze übernehmen. Er hält bereits Anteile an dem Verein in Oberschlesien, für den er seit 2021 spielt. „Jetzt kaufe ich den Rest“, sagte Podolski. Einen Preis gebe es noch nicht.In diesen Tagen soll der Stadtrat entscheiden, ob die kommunalen Anteile an den Weltmeister von 2014 übertragen werden. In Polen würden Vereine städtisch geführt, erklärte Podolski am Rande einer Reise von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst in Kattowitz. „Meiner Meinung nach hat die Stadt eine andere Aufgabe: Man muss Spielplätze bauen, man muss was anderes machen, die Infrastruktur ausbauen, aber nicht einen Fußballverein managen. Bevor der Verein in andere Hände kommt, habe ich gesagt, lieber kommt er in gute Hände zu mir“, begründete er seine Entscheidung.Podolski lässt Karriereende offenDabei sieht sich der 40-Jährige nicht als klassischer Investor. „Einer von den Fans. Einer, der die Sprache und Stimme der Fans hat. Fußball gehört immer wieder den Fans. Ich will den Verein weiter nach vorn bringen“, kündigte der Offensivspieler an.Ob er seine aktive Karriere fortsetzt, bleibt offen. Zuletzt hatte Podolski mit 40 Jahren zum ersten Mal den polnischen Pokal gewonnen – und sich möglicherweise mit einer Trophäe in den Fußball-Ruhestand verabschiedet. „Mal sehen, ist noch in den Planungen, wie es weitergeht für mich“, sagte der frühere Nationalspieler, der im polnischen Gleiwitz geboren wurde. 

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Marie-Louise Eta: „Die Kabine gehört den Jungs“

Marie-Louise Eta hat Geschichte geschrieben als erste Bundesliga-Cheftrainerin. Jetzt erklärt sie, was sich ändern muss, damit noch mehr Frauen im Männerfußball ankommen.

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