Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Super Bowl: Sie sollen nach seinen Regeln spielen

Sein ganzes Leben träumte Donald Trump davon, American Football zu dominieren. Nun, kurz vor dem Super Bowl, ist er seinem Ziel nahe wie nie.

Zeige mehr

Olympia-News: Krawalle in Mailand: Mehr als 3000 Menschen protestieren gegen ICE-Beamte

Die Olympischen Winterspiele finden diesmal in Mailand und Cortina statt – mit zahlreichen deutschen Medaillenhoffnungen. Alles Wichtige rund um die Spiele im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt, nämlich in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina, ebenfalls im Norden des Landes. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.Olympia 2026: Fast 3000 Sportlerinnen und Sportler dabeiInsgesamt nehmen rund 2900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen teil. Davon sind 47 Prozent Sportlerinnen, wodurch die Quote aus den letzten Spielen in Peking noch einmal um zwei Prozentpunkte steigt. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

Zeige mehr

Olympische Winterspiele: Olympia-Fehlstart für deutsche Springerinnen - Prevc weint

Im Kampf um die Podestplätze sind die deutschen Skispringerinnen chancenlos, Selina Freitag wird immerhin Siebte. Der Bundestrainer sagt, was er jetzt definitiv nicht machen wird.Den deutschen Skispringerinnen blieb beim großen Medaillen-Showdown nur die Zuschauerrolle, die geschlagene Topfavoritin Nika Prevc weinte bitterlich in den Armen ihres Trainers: Die erste Schanzen-Entscheidung bei den Olympischen Winterspielen in Italien bot Drama und Spektakel, aber nicht das erhoffte erste Edelmetall für das deutsche Team.Selina Freitag belegte als Beste aus dem Team von Bundestrainer Heinz Kuttin in Predazzo den siebten Platz. "Ich habe es im Vorfeld gesagt, wir kommen hierher, um um Medaillen zu kämpfen", sagte der unzufriedene Kuttin in der ARD. Er wisse jedoch, "dass du nach so einem Tag nicht draufhauen kannst, dass du wirklich Ruhe bewahren und sachlich bleiben musst und einfach weiterarbeiten musst."Norwegerin Stroem gelingt Gold-CoupFreitag machte ihr guter zweiter Sprung Mut. "Der zweite Sprung ist auf jeden Fall Motivation. Also weiter dran arbeiten, dass wir da oben stehen", sagte sie. "Jetzt ist auch so ein bisschen der Druck abgefallen und das nehme ich mit."Zur Olympiasiegerin krönte sich überraschend nicht die Slowenin Prevc, sondern Anna Odine Stroem aus Norwegen. Sie jubelte ausgelassen mit ihren Teamkolleginnen und schien ihren Erfolg kaum fassen zu können. Stroem verwies Prevc mit Sprüngen auf 100 und 101 Meter auf den zweiten Platz. Bronze ging an die Japanerin Nozomi Maruyama. "Sie ist schlagbar. Jeder hat mal einen guten und mal einen schlechten Tag", kommentierte Freitag Prevc' Silberrang.Reisch sprang als zweitbeste Deutsche auf den neunten Platz. Fahnenträgerin Katharina Schmid landete auf Rang 16. Sie alle waren in einem packenden Kampf um die Podestplätze nur Nebendarstellerinnen."Im Moment bin ich ein bisschen enttäuscht", sagte Schmid. "Es war vielleicht nicht ganz so locker. Aber wer ist schon bei Olympia locker?"Polonaise und Vuvuzelas an der SchanzeBei eisigen Temperaturen an der Schanzenanlage im Val die Fiemme sahen die Zuschauer auf den gut gefüllten Tribünen schon im ersten Durchgang eine spannende Sprungshow. Die lange Wartezeit vor dem großen Finale vertrieben sich einige von ihnen mit einer Polonaise, französische Fans hatten Vuvuzelas dabei. Wegen großer Glätte musste das Olympia-Maskottchen beim Gehen gestützt werden.Viele Fans waren aus Slowenien vor allem für Prevc gekommen. Sie durften sich zwar über die erste Medaille beim ersten Olympia-Wettkampf der Karriere für die 20-Jährige freuen. Mit dem erhofften Gold wurde es aber nichts.Die Schwester von Vierschanzentourneesieger Domen Prevc dominiert diesen Winter eigentlich, wie ihr Bruder bei den Männern. Sie gewann in dieser Saison schon 13 Weltcupspringen und liegt im Gesamtweltcup souverän vorne.Für Stroem war es ebenfalls die erste Olympia-Medaille und dann gleich Gold. Es ist der mit Abstand größte Karriereerfolg der 27-Jährigen.Schub der Eröffnungsfeier bleibt ausDie deutschen Springerinnen waren nicht als Topfavoritinnen, aber durchaus mit realistischen Medaillenchancen gestartet. Freitag schaffte es in diesem Winter bereits sechsmal auf das Podest. Im Gesamtweltcup liegt die 24 Jahre alte Sächsin auf Rang fünf. Sie sprang in Predazzo nun 94,5 und 97,5 Meter weit.Auch Reisch zeigte zuletzt Leistungen auf konstant hohem Niveau. Im Training auf der umgebauten Olympia-Schanze lief es bei ihr ebenfalls gut. Nun reichte es jedoch nur zu Sprüngen auf 92 und 93 Meter.Für Fahnenträgerin Schmid ist die letzte Saison ihrer Laufbahn bei weitem nicht die beste. Trotzdem hatte sich die siebenmalige Weltmeisterin aus Oberstdorf Medaillenchancen ausgerechnet.Die emotionalen und glückseligen Momente der Eröffnungsfeier, die Schmid als "mega-mega-cool" bezeichnete, sollten einen zusätzlichen Schub geben. Das gelang mit Sprüngen auf 89 und 97,5 Metern nicht. Juliane Seyfarth als vierte deutsche Starterin schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.Die Springerinnen haben nun bis Dienstag Wettkampfpause. Dann steht das Mixed-Team auf dem Programm.

Zeige mehr

Konservative Gegenbewegung: Kulturkampf beim Super Bowl – mit einer neuen, bizarren Halbzeitshow

Beim 60. Super Bowl rückt der Sport immer weiter in den Hintergrund. Im Wirbel um das diesjährige Line-up der Halbzeitshow stellt die Trump-Bewegung ein Alternativprogramm.Der Super Bowl scheint sich dieses Jahr mehr zwischen den politischen Lagern als zwischen den Mannschaften auf dem Feld abzuspielen. Die angespannte Lage in den USA überschattet das sportliche Mega-Event, im Mittelpunkt der Diskussionen steht dabei besonders das Line-up der Halbzeitshow. So sehr, dass es in diesem Jahr sogar zwei davon gibt.Performance auf spanisch beim Super BowlDer aus Puerto Rico stammende Sänger Bad Bunny wird die berühmte Halbzeitshow im Stadion in Los Angeles spielen. Dort will er, wie für den Sänger üblich, ausschließlich auf spanisch performen. Erst vor wenigen Tagen räumte Bad Bunny bei den Grammys ab, in einer seiner Dankesreden sprach er sich gegen die US-Einwanderungsbehöre ICE aus© Chris PizzelloAngesichts der aktuellen Lage in den USA hatte der 31-Jährige eigentlich erklärt, keine Shows mehr auf dem US-amerikanischen Festland spielen zu wollen. Grund dafür sei die Sorge, dass ICE-Beamte vor den Konzerten lauern und eine Gefahr für seine lateinamerikanischen Fans darstellen könnten. Für den Super Bowl macht Bad Bunny jetzt allerdings eine Ausnahme.Das gefällt dem Trump-Lager überhaupt nicht. Laut einer Umfrage der Quinnipiac University halten gerade einmal 16 Prozent der Republikaner Bad Bunny für eine gute Auswahl. Die NFL begründet die Entscheidung mit dem selbsterklärten Ziel, international wachsen zu wollen, insbesondere bei der lateinamerikanischen Fanbase. Dafür wäre Bad Bunny die perfekte Wahl, schließlich ist er aktuell der am meisten gehörte Künstler weltweit.Trump-Lager sichtlich unzufriedenUS-Präsident Donald Trump selbst ist offenbar kein Fan, er bezeichnete den Puerto-Ricaner als eine "schreckliche Auswahl". Trump will dieses Jahr nicht zu dem Sport-Event nach Kalifornien kommen, es sei ihm "zu weit weg". Unabhängig von der langen Reise dürfte jedoch auch das weitere Line-up eine Rolle spielen.Neben Bad Bunny soll nämlich auch die Rockband Green Day auftreten, deren Frontman Billie Joe Armstrong schon seit Jahren in der Öffentlichkeit gegen Trump austeilt. Anhänger des US-Präsidenten beschimpfen die Sportveranstaltung angesichts der angekündigten Musikacts als "Woke Bowl". In ihrem Ärger über das diesjährige Line-up hat die rechtspopulistische Bewegung "Turning Point USA" sogar ein Alternativprogramm ins Leben gerufen.Bei der "All American Halftimeshow" ruft die Organisation die Zuschauer dazu auf, die Super-Bowl-Übertragung in der Halbzeitpause abzuschalten und stattdessen die alternative Show in den sozialen Medien zu streamen. Die vom getöteten Aktivisten Charlie Kirk gegründete Bewegung wirbt damit, bei dem Event "Glaube, Familie und Freiheit" zu zelebrieren. Trump-Kumpel als Headliner der GegenbewegungIm Mittelpunkt des Spektakels steht der amerikanische Musiker Kid Rock, welcher seit Jahren erklärter Trump-Unterstützer und enger Freund des Präsidenten ist. Begleitet wird er von den Country-Künstlern Brantley Gilbert, Lee Brice und Gabby Barrett. "Wir wollen großartige Songs für Leute spielen, die Amerika lieben", sagte Kid Rock in einer Erklärung und stichelte dabei gegen den tatsächlichen Halbzeit-Performer.Einen prominenten Fan hat die konservative Gegenveranstaltung jedenfalls schon: US-Vizepräsident JD Vance teilte die Ankündigung in den sozialen Medien und lobte dabei das "fantastische Line-up".Aus dem demokratischen Lager muss die alternative Halbzeitshow vor allem Spott einstecken. Kaliforniens Gouverneur und Trump-Widersacher Gavin Newsom witzelte auf X über die "MAGA-Republikaner", die extra eine eigene Backup-Veranstaltung bräuchten, damit "ihre Gefühle nicht verletzt werden".Kulturkampf stellt alles andere in den SchattenOb Bad Bunny die Bühne des Super Bowl für eine politische Botschaft nutzen wird, lässt sich nur schwer voraussagen. NFL-Boss Roger Goodell lobte den Erfolg des Sängers, betonte allerdings, dass der Super Bowl kein Ort für spaltende Äußerungen sei. Auch Bad Bunny habe das ihm zufolge "verstanden".Die Vorbereitungen für das Finalspiel im Levi's Stadion in Santa Clara, Kalifornien sind bereits im vollen Gange© Jessica ChristianSelbst wenn der Künstler entscheiden sollte, sich politisch zu äußern, dürfte das für die Trump-Anhänger ohnehin keinen Unterschied mehr machen. Für die war allein die Ankündigung eines spanischsprachigen Headliners schon Provokation genug. Im Lärm des von den Republikanern ausgerufenen Kulturkampfes scheint der Sport und die Musik, um die es sich bei dem jährlichen Mega-Event sonst dreht, jedenfalls völlig unterzugehen. 

Zeige mehr

Olympische Winterspiele: Skispringerinnen verpassen Medaille - Stroem holt Gold

Die deutschen Podesthoffnungen erfüllen sich beim ersten Skisprung-Wettkampf dieser Winterspiele nicht. Fahnenträgerin Schmid bleibt chancenlos, Freitag steigert sich - aber der Rückstand ist zu groß.Die Skispringerinnen haben die erhoffte erste Medaille für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen verpasst. Selina Freitag steigerte sich im zweiten Durchgang und belegte als Beste aus dem Team von Bundestrainer Heinz Kuttin in Predazzo den siebten Platz. Agnes Reisch wurde Neunte, Fahnenträgerin Katharina Schmid landete auf dem 16. Rang.Favoritin Prevc holt nur SilberZur Olympiasiegerin krönte sich überraschend die Norwegerin Anna Odine Stroem, sie sprang 100 und 101 Meter und lag am Ende vor der favorisierten Slowenin Nika Prevc, die sich sichtlich enttäuscht mit Silber begnügen musste. Bronze ging an die Japanerin Nozomi Maruyama.Die vierte deutsche Starterin Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus. Die Springerinnen haben nun bis Dienstag Wettkampfpause. Dann steht das Mixed-Team auf dem Programm.

Zeige mehr

Winterspiele: Trotz steifem Hals: Rodler Langenhan auf Goldkurs

Mit einem steifen Hals ist Max Langenhan bei Olympia zweimal Bahnrekord gefahren. Zur Halbzeit liegt der Rodel-Weltmeister auf Goldkurs. Mitfavorit Felix Loch hadert.Erst dachte Max Langenhan nach stundenlanger Behandlung über eine Start-Absage nach, dann raste der Rodel-Weltmeister bei Olympia mit zwei Bahnrekorden auf Gold-Kurs. Im neu gebauten Eiskanal im Cortina Sliding Centre führt der 26-Jährige vor den abschließenden beiden Läufen am Sonntag. "Ich hätte gerne vier perfekte Läufe hingelegt, jetzt hab ich nur die Chance auf zwei. Ich kann den Kopf kaum bewegen", sagte Langenhan, der über einen steifen Hals klagte. Dank langer Massagen konnte er sich doch noch auf seinen Schlitten setzen und fuhr in den ersten beiden Durchgängen 0,162 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller heraus.Dagegen stellte Topfavorit Felix Loch seinen Olympia-Schlitten zerknirscht in die Ecke. Die ersehnte Medaille bei seinen fünften Winterspielen ist in weite Ferne gerückt. Der Routinier legte zwar einen Startrekord hin, patzte aber im ersten von vier Läufen mit einer Bandenberührung. "Es war ein minimaler Streif, der kostet nicht so viel Zeit. Die Zeit verliere ich von oben nach unten, auch im zweiten Lauf", sagte Loch.Er ergänzte: "Es scheint vielleicht nicht genau das richtige Setup zu sein. Es wollte einfach nicht, es gibt so Tage, solche Rennen. Schade, dass es gerade bei Olympia passiert." Nun wolle er erstmal ein Bier aufmachen. Bahnrekorde von LangenhanBesser machte es Weltmeister Langenhan vom BRC Friedrichroda. Der mit Startnummer eins ins Rennen gegangene 26-Jährige zauberte gleich einen Bahnrekord ins Eis und verbesserte diese Bestmarke im zweiten Durchgang noch einmal.Zweiter vor den beiden Finalläufen ist der Österreicher Müller, der bislang drei Rennen in dieser Saison gewann. Auf Rang drei folgt der Italiener Dominik Fischnaller, der in Peking vor vier Jahren Bronze holte. Der Chemnitzer Timon Grancagnolo liegt auf Rang neun direkt hinter Loch. Wieder Olympia-Ärger für LochLoch hatte schon 2018 in Pyeongchang ein olympisches Rennen verpatzt. Vor dem Finallauf lag er in Führung, leistete sich dann einen Fehler in Kurve neun und verpasste so seinen olympischen Gold-Hattrick im Einzel nach seinen Siegen zuvor in Vancouver 2010 und Sotschi 2014.In Peking war er kraftlos Vierter geworden, nachdem ihn eine Corona-Infektion geschwächt hatte. Bei seiner nunmehr fünften Olympia-Teilnahme will er noch einmal eine Medaille mitnehmen, nachdem er in Sotschi damals noch Team-Gold geholt hatte.

Zeige mehr

Winterspiele: Rodler Langenhan auf Goldkurs - Loch weit zurück

Diesen Olympia-Start hat sich Rodel-Mitfavorit Felix Loch bei seinen fünften Winterspielen anders vorgestellt. Auch ein Startrekord hilft dem Bayern nicht. Besser macht es der Weltmeister.Die ersehnte Medaille bei den Winterspielen von Mailand und Cortina ist für Rodler Felix Loch in weite Ferne gerückt. Der Goldfavorit patzte im ersten von vier Läufen schwer und liegt zur Halbzeit der olympischen Rodelrennen nur auf Rang acht. Vor den beiden abschließenden Läufen an diesem Sonntag hat der 36-Jährige aus Berchtesgaden 0,919 Sekunden Rückstand auf seinen führenden Teamkollegen Max Langenhan. Trotz Startrekord in 3,497 Sekunden berührte der Weltcup-Gesamtführende Loch oben eine Bande und verlor somit viel Geschwindigkeit. So schüttelte der dreimalige Olympiasieger im Ziel nur den Kopf. Die erhoffte Aufholjagd im zweiten Durchgang blieb aus, sein Rückstand auf die Medaillenränge wuchs weiter an.Bahnrekorde von LangenhanBesser machte es Weltmeister Langenhan vom BRC Friedrichroda. Der mit Startnummer eins ins Rennen gegangenen 26-Jährige zauberte gleich einen Bahnrekord ins Eis des neu gebauten Cortina Sliding Centres und verbesserte diese Bestmarke im zweiten Durchgang noch einmal.Zweiter vor den beiden entscheidenden Läufen am Sonntag ist der Österreicher Jonas Müller, der bislang drei Rennen in dieser Saison gewann. Er hat 0,162 Sekunden Rückstand auf Langenhan. Auf Rang drei folgt der Italiener Dominik Fischnaller, der in Peking vor vier Jahren Bronze holte. Der Chemnitzer Timon Grancagnolo liegt auf Rang neun direkt hinter Loch. Wieder Olympia-Pech für LochLoch hatte schon 2018 in Pyeongchang Pech in einem olympischen Rennen. Vor dem Finallauf lag er in Führung und patzte dann in Kurve neun und verpasste somit seinen olympischen Gold-Hattrick im Einzel nach seinen Siegen zuvor in Vancouver 2010 und Sotschi 2014. In Peking war er kraftlos Vierter geworden, nachdem ihn eine Corona-Infektion geschwächt hatte. Bei seiner nunmehr fünften Olympia-Teilnahme will er noch einmal eine Medaille mitnehmen, nachdem er in Sotschi damals noch Team-Gold geholt hatte.

Zeige mehr

Rodlerin Sophia Kirkby: "Olympia-Bachelorette" hofft in Italien auf einen Flirt-Erfolg

Sophia Kirkby sieht sich selbst als begehrteste Junggesellin bei Olympia. Sie will bei den Winterspielen Dating-Plattformen nutzen und gibt auch Fans eine Chance.US-Rodlerin Sophia Kirkby macht nicht nur Jagd auf Medaillen. Die 24-Jährige sucht bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo auch ganz offen nach Flirts. Kirkby selbst bezeichnet sich auf Instagram "als die begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf".Nach ihrem Start bei der olympischen Premiere der Doppelsitzerinnen am kommenden Mittwoch (19.40 Uhr) hat sie vor allem den Valentinstag drei Tage später im Visier. "Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympionikin während der Spiele mitzuerleben. Es passt perfekt, denn der Valentinstag fällt mitten in die Spiele", sagte Kirkby, die sich nach ihrem Wettkampf noch "etwa anderthalb Wochen Zeit gibt, einfach mal als Erwachsene auf einem Spielplatz zu sein". So werde sie auch auf Dating-Plattformen aktiv sein.Handgefertigte Kaffeetassen mit Olympia-MotivenKirkby weiß recht genau, was sie will. "Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal. Skeleton – ich glaube, die haben alle Freundinnen. Beim Curling – ich weiß nicht, wie die Athleten so sind, aber ich stelle mir einfach lauter Väter vor", sagte die US-Rodlerin. "Wenn ich also keine Olympioniken finde, bin ich sehr offen für Dates mit Fans", betonte Kirkby, die sich selbst als Live-Version von "Olympia-Bachelorette" sieht.Die begeisterte Töpferin, die handgefertigte Kaffeetassen mit Olympia-Motiven vorbereitet hat und auch als "Pin-Königin" im olympischen Dorf unterwegs ist, musste im vergangenen Jahr einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen. Ihr Vater starb an Krebs. Nun trägt sie auf ihrem Handschuh eine Botschaft von ihm: "Ich wäre überglücklich, wenn du es ins Olympia-Team schaffen würdest."Ihr Vater sei der Hauptgrund, warum sie diesen Sport betreibe. "Er war Bobfahrer bei der US Air Force und hat mich zum Rodeln gebracht. Es schmerzt mich sehr, dass er es nicht bis zum Ende geschafft hat. Wir hatten eine sehr enge Vater-Tochter-Beziehung", sagte Kirkby, die 2022 und 2024 bei der WM Bronze im Doppelsitzer holte.

Zeige mehr

Olympische Winterspiele: Italiens Biathletin Passler geht gegen Dopingsperre vor

Rebecca Passler kämpft vor dem Sportgerichtshof Cas gegen ihre Dopingsperre - und hofft weiter auf eine Teilnahme bei den Olympischen Winterspielen. Schon am Dienstag soll eine Anhörung stattfinden.Die italienische Biathletin Rebecca Passler geht gegen ihre vorläufige Dopingsperre vor. Die 24-Jährige reichte beim Internationalen Sportgerichtshof Cas einen Antrag ein und wird schon am kommenden Dienstag angehört. Das teilte die Ad-hoc-Kammer des Cas bei den Winterspielen in Mailand mit.Passler fordert den Angaben zufolge, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr eine Olympia-Teilnahme in ihrer Heimat Antholz zu ermöglichen. Sie war bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf Letrozol getestet worden.Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Die Biathletin argumentiert laut Cas-Mitteilung, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt, sie treffe keine Schuld.Biathlon-Team steht hinter PasslerPassler, die ursprünglich zu Italiens fünfköpfigem Frauenteam für die Winterspiele gehörte, wurde vorläufig suspendiert. "Wir stehen hinter Rebecca und sind überzeugt, dass sie unschuldig ist und sich alles aufklären wird", hatte Klaus Höllrigl, Sportdirektor der italienischen Biathlon-Auswahl, im Interview von "Rai News" kurz vor der Eröffnung der Winterspiele gesagt. Die gesamte Mannschaft sei überzeugt, dass es sich um ein Missverständnis handle.Eine Nachnominierung werde es momentan nicht geben, man plane mit den Medaillenanwärterinnen Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi sowie Hannah Auchentaller und Michela Carrara, hieß es. "Rebecca ist eine starke Frau, sie wird es sicher mit der Zeit verarbeiten. Rebecca ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft", sagte Höllrigl.

Zeige mehr

Olympia-News: Will jemand die Olympischen Spiele sabotieren? Italiens Verkehrsminister besorgt

Die Olympischen Winterspiele finden diesmal in Mailand und Cortina statt – mit zahlreichen deutschen Medaillenhoffnungen. Alles Wichtige rund um die Spiele im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt, nämlich in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina, ebenfalls im Norden des Landes. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.Olympia 2026: Fast 3000 Sportlerinnen und Sportler dabeiInsgesamt nehmen rund 2900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen teil. Davon sind 47 Prozent Sportlerinnen, wodurch die Quote aus den letzten Spielen in Peking noch einmal um zwei Prozentpunkte steigt. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

Zeige mehr

Olympische Winterspiele: Olympia-Start: Polizei ermittelt wegen Schäden in Bahnnetz

Fast zeitgleich zum Start der Winterspiele in Norditalien gibt es Zwischenfälle auf verschiedenen Bahnstrecken. Besteht ein Zusammenhang? Der Verkehrsminister spricht von einem Attentat.Mit Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo sind auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes an drei Stellen Beschädigungen entdeckt worden. Derzeit laufen Ermittlungen, ob es einen Zusammenhang gibt. Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa schließen Ermittler nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris um Sabotage handeln könnte.Verkehrsminister Matteo Salvini von der rechten Partei Lega sprach bereits von einem "Attentat". Die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) schloss technische Defekte als Ursache aus. Die Schäden hatten erhebliche Verspätungen zufolge, auch bei Hochgeschwindigkeitszügen. Am Nachmittag betrugen sie bis zu zweieinhalb Stunden.Auch Anti-Terror-Einheit ermitteltAuf der Strecke zwischen der Großstadt Bologna und Padua wurde nach Angaben der Behörden ein "rudimentärer Sprengkörper" auf einer Weiche gefunden. Auf derselben Strecke wurde entdeckt, dass Stromkabel in einem Schacht durchtrennt wurden. Zwischen Bologna und Ancona geriet in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro ein Stromkasten in Brand. In die Ermittlungen seien auch Anti-Terror-Experten eingeschaltet, hieß es. Zumindest in Pescara wird vermutet, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. In Frankreich hatten Unbekannte kurz vor Eröffnung der Spiele im Juli 2024 koordinierte Brandanschläge auf das Netz der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge verübt. Durch zerstörte Signalanlagen und Kabel wurden drei der vier Hauptstrecken lahmgelegt.

Zeige mehr

Olympisches Rodeln: Siebeneinhalb Sekunden auf dem Schleudersitz

Beim olympischen Rodeln zählen Deutsche zu den Top-Favoriten. Wie fühlt es sich an, auf dem Schlitten durch den Eiskanal zu rasen? Unsere Autorin hat es ausprobiert.

Zeige mehr

Eröffnung der Winterspiele: Hat Mariah Carey gar nicht live gesungen? Das sagen die Olympia-Macher

Nach ihrem Auftritt bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele gibt es Zweifel, ob Mariah Carey wirklich selbst gesungen hat. Warum? Und was stimmt den nun?Die Häme für Mariah Careys Auftritt bei der Eröffnungsfeier in Mailand sorgt bei den Olympia-Machern für Unverständnis. Im Netz hatten Zuschauer der Auftakt-Zeremonie der Winterspiele nach Careys Interpretation des Klassikers "Nel blu, dipinto di blu" über den Einsatz eines Teleprompters mit der Lautschrift des Liedtextes gespottet.Zudem wurde gemutmaßt, die US-Popdiva habe gar nicht live gesungen, stattdessen sei ihr Gesang vom Band gekommen. "Mariah Careys Auftritt war außergewöhnlich, sie hat einen magischen Moment erschaffen", sagte Maria Laura Iascone, Zeremonienmeisterin der italienischen Olympia-Organisatoren, zu der Kritik.Iascone verwies darauf, dass Carey nicht für ihre Show bezahlt worden sei, dies sei Bedingung für die Künstler gewesen. Den Spekulationen um einen Playback-Einsatz entgegnete die Funktionärin: "Um auf der sicheren Seite zu sein, zeichnen wir bei solchen Events immer vorher auf, das ist Standard für solch wichtige Übertragungen. Aber der gestrige Auftritt war außergewöhnlich, wir waren sehr zufrieden, die Bilder beweisen das."Mariah Carey: "Absoluter Traum ist wahr geworden"Carey war im ersten Teil der Eröffnungsfeier im Mailänder Fußballstadion San Siro aufgetreten. In einem weiß-silbernen Glitzerkleid und Federumhang sang sie zunächst das besser als "Volare" bekannte Lied, dann ließ sie ihren Hit "Nothing Is Impossible" folgen. "Mamma-Riah", titelte die britische Zeitung "The Sun"."Ein absoluter Traum ist wahr geworden: Ich durfte bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina auf Italienisch auftreten! Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Nichts ist unmöglich!", schrieb die 56-Jährige anschließend auf Instagram.Organisatoren: Ticket-Rekord für Winterspiele-AuftaktBei der knallbunte Auftaktshow in Überlänge waren neben Carey auch Andrea Bocelli, Cecilia Bartoli und der Pianist Lang Lang aufgetreten. Laura Pausini sang Italiens Nationalhymne, Hollywoodstar Charlize Theron hielt eine emotionale Rede für den Frieden. "Hoffentlich haben wir die Leute zum Lachen oder vielleicht auch zum Weinen gebracht", sagte Iascone.Olympia-Organisationschef Andrea Varnier versicherte: "Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis." Die Eröffnungsfeier nicht nur in Mailand, sondern an drei weiteren Orten in den Bergen zu veranstalten, sei nicht einfach gewesen. In Mailand habe es mit 61.221 verkauften Tickets einen Rekord für die Eröffnung von Winterspielen gegeben, sagte Varnier. Zudem seien weitere 10.000 Zuschauer in Cortina d'Ampezzo, Predazzo und Livigno gezählt worden.

Zeige mehr

Olympische Winterspiele: Keine Superstar-Allüren: Draisaitl sieht gute Olympia-Chance

Erstmals seit sieben Jahren spielt Leon Draisaitl wieder für Deutschland. Bei seiner Olympia-Premiere erlebt er schnell ganz besondere Momente und sieht im starken DEB-Kader eine große Chance.Superstar wider Willen: Leon Draisaitl will keine Sonderrolle im deutschen Eishockeyteam bei den Olympischen Winterspielen und ist froh über prominente Unterstützung aus der nordamerikanischen Profiliga NHL. Anders als bei den Weltmeisterschaften, an denen er zuletzt für Deutschland teilnahm, wird in Mailand der Fokus nicht nur auf ihm liegen, weil in Stürmer Tim Stützle (Ottawa Senators), Verteidiger Moritz Seider (Detroit Red Wings) und Torhüter Philipp Grubauer (Seattle Kraken) auch weitere deutsche Weltklassespieler dabei sind.  "Mir wird das sicher guttun", sagte der 30 Jahre alte Stürmer der Edmonton Oilers, auf den in der Vergangenheit im Nationalteam oft alleine geschaut worden war. Einen Tag nach der Eröffnungsfeier im San-Siro-Stadion, bei der er das deutsche Team als Fahnenträger anführte, richtete der NHL-Ausnahmeprofi ein Appell an Mannschaft und Öffentlichkeit. "Es ist ganz wichtig, dass Deutschland und die Mannschaft verstehen, dass es um das Team geht und nicht um Einzelne", sagte Draisaitl. Erst wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier war er aus Kanada eingeflogen worden. Die übrigen acht deutschen Profis aus Nordamerika werden erst am Sonntag in Mailand erwartet. Auch hinsichtlich des Jetlags ist Draisaitl froh, bereits zwei Tage früher angekommen zu sein. "Der ist auf jeden Fall am Start. Ich bin erst spät eingeschlafen und schon seit fünf Uhr wieder wach", sagte der Kölner. Nationalverteidiger Moritz Müller hatte Draisaitl am Tag zuvor als "derzeit größten deutschen Sportler" bezeichnet.Spezielle Olympia-Momente für Jetlag-geplagten NHL-StarDraisaitl war am Samstag beeindruckt von einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im olympischen Dorf: "Das war eine sehr große Ehre, ihn kennengelernt zu haben."Am frühen Samstagabend sollte Draisaitl, der erstmals seit der WM 2019 wieder für die Nationalmannschaft spielt, mit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes zum ersten Mal in Mailand trainieren. Am Donnerstag (21.10 Uhr/ZDF und Eurosport) steht das erste Gruppenspiel gegen Dänemark an."Hier ist keine Mannschaft dabei, über die man mal so drüber fliegt", warnte Draisaitl trotz der mutmaßlich besten deutschen Eishockeymannschaft, die jemals zusammen gespielt hat. Erstmals seit 2014 in Sotschi hat die NHL wieder ihre Spieler freigegeben. Die Teams aus Kanada, den USA und Schweden bestehen ausschließlich aus Spielern der besten Liga der Welt. "Wir freuen uns darauf, der Welt zu zeigen, wie gut wir Eishockey spielen können", sagte Draisaitl. "Wir müssen aber alle unsere Rollen akzeptieren. Dann ist da sehr viel drin." Seine Rolle sieht er darin, "der Mannschaft Spiele zu gewinnen."

Zeige mehr

Hightech-Ski: Entwickler verrät: Diese Ski tragen Abfahrer wie Marco Odermatt an den Füßen

Bei der Abfahrt müssen sich die Fahrer auf ihre Ski verlassen können. Ein Entwickler verrät, worauf es ankommt – und wie gut Normalfahrer auf diesen rasanten Brettern zurechtkämen.Die Olympischen Winterspiele beginnen auch dieses Mal direkt mit einem Höhepunkt. Am Samstag, den 7.2., geht es mit der Herrenabfahrt in Bormio los, auf der Stelvio, einer Piste, die als eine der gefährlichsten der Welt gilt. Favorit auf Gold ist der Schweizer Marco Odermatt. Der Mann, der für ihn die Ski baut, heißt Mathieu Fauve, 51, und ist Chefentwickler der Marke Stöckli. Wie muss ein Ski gebaut sein, der einen Rennfahrer mit Tempo 150 über spiegelglattes Eis mit bis zu 63 Prozent Gefälle trägt?Der Bau eines Hightech-Ski "Die Abfahrtski der Männer messen etwa 2,20 Meter. Bretter in dieser Länge sind laufruhig bei Tempo 150, gerade auf unebener Piste. Da hat man viel Vibration, und wir versuchen, sie möglichst gut zu dämpfen, damit der Fahrer die richtige Linie finden kann. Durch Vibration kann der Ski die Richtung verlieren. Dann gehen hundertstel oder gar zehntel Sekunden verloren. Manchmal bringt ein Zentimeter mehr Laufruhe und damit eine bessere Zeit.  Ein Fahrer hat sich im Kopf eine Ideallinie eingeprägt. Sollte er durch Unebenheiten diese Linie verpassen, verliert er das Rennen. Als Zuschauer erkennen Sie das daran, dass er plötzlich zur Seite rutscht, dann stäubt etwas Schnee auf. Da lässt er Zeit liegen. Also tun wir alles dafür, dass er die Linie halten kann.  Der Ski, den ein Abfahrer wie Marco Odermatt an den Füßen hat, besitzt einen Radius von etwa 50 Metern. Im Vergleich: Der Ski, den man auf normalen Hängen fährt, hat im Schnitt einen Radius von 15 Metern. Wenn Sie als geübter Skifahrer damit unterwegs sind, macht das Spaß auf einer breiten, präparierten und menschenleeren Piste, auf der Sie das Tempo ausfahren können. Wenn Sie den nötigen Platz haben, ist es spannend, das mal zu versuchen. Sie fahren halt sehr lange Kurven damit. Und müssen arbeiten.Der Ski, den Sie im Laden kaufen können, hat etwa noch 60 bis 70 Prozent der Eigenschaften eines Skis, der nur bei Topathleten eingesetzt wird. Einige dieser Eigenschaften, etwa bestimmte Technologien, verbauen wir ein paar Jahre später in den Serienskis."Woraus genau ein Ski dieser Klasse zusammengebaut ist, behält Fauve lieber für sich – Betriebsgeheimnis. Jeder Ausrüster scheint seine eigene Formel zu besitzen. In einem Hightech-Ski stecken immer noch bis zu 90 Prozent Holz, meistens Pappel, Buche oder Esche. 

Zeige mehr

Winterspiele in Italien: Olympia-Spektakel XL

Am Anfang wurde auf die Tube gedrückt. Am Ende überzogen die Feierlichkeiten zur Eröffnung von Milano Cortina 2026 um fast eine Stunde. Dafür war so einiges zu sehen – und zu hören.

Zeige mehr

Winterspiele in Italien: "Ein Spektakel": Internationale Medien zur Eröffnungsfeier

Mariah Carey sorgt für Glamour, US-Vizepräsident Vance wird ausgebuht. Wie die Eröffnungsfeier der Winterspiele international bewertet wird.Mit einer bunten Eröffnungsfeier in Überlänge haben die Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo begonnen. So sehen internationale Medien das Spektakel:Italien"Tuttosport": "Mailand-Cortina – ein Spektakel, von der Choreographie bis zum doppelten Feuerkelch: Italien zeigt sich von seiner besten Seite!""La Repubblica": "Die Herausforderung der Olympiade: Italien nach der Parade von Mailand, Cortina und anderen Orten auf dem Prüfstand. Pfiffe für Vance und Israel, Ovationen für Mattarella""Corriere della Sera": "Eine prächtige Eröffnungsfeier mit zwei olympischen Feuern und vier Pisten, wie bei den großen Shows von einst. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris hatten den großen Mut, die gesamte Lichterstadt einschließlich der Seine als unvergleichliche Kulisse zu wählen. Auch hier gab es keine Angst davor, Großstädte und Alpengebiete, Sport und Geschichte, Pop und Tradition miteinander zu verbinden.""Gazetta dello Sport": "Eine grandiose Hommage an die Kunst, Kultur und Harmonie, die Italien der Welt geschenkt hat. Ein Lichtermeer und Ausdruck von Stolz, gekrönt von der genialen Idee, Präsident Sergio Mattarella in einer typischen Mailänder Straßenbahn, gesteuert vom ehemaligen Motorradweltmeister Valentino Rossi, im San Siro vorfahren zu lassen. Ein außergewöhnliches Spektakel zum Auftakt der Olympischen Spiele Mailand-Cortina."Großbritannien"The Sun": "Mamma-Riah. Es war eine sehr schöne Zeremonie, wenn auch etwas zu lang. Aber sie war größtenteils gute Unterhaltung.""Daily Telegraph": "Wackelköpfe und Andrea Bocelli stehlen die Show bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele""The Times": "JD Vance wird ausgebuht, die Spiele starten feurig. Im Mittelpunkt standen Glanz und Glamour im San Siro mit Auftritten von Mariah Carey und Andrea Bocelli – doch die politischen Auseinandersetzungen ließen sich nicht ausblenden, auch das israelische Team wurde ausgebuht."BBC: "Trotz anfänglicher Bedenken hinsichtlich der Logistik einer Feier an mehreren Orten war es eine beeindruckende Produktion, die reibungslos verlief."Österreich"Kronen Zeitung": "Mega-Show! Die Olympischen Spiele sind eröffnet. Die Eröffnungsfeier in der 100 Jahre alten Fußball-Arena begann mit einem Tribut an die Schönheit und die Kunst Italiens.""Kurier": "Eröffnung der Olympischen Winterspiele: Eine Show als Tribut an Italien und mit vielen Superstars.""oe24": "Spektakel in Mailand: 25. Olympische Winterspiele offiziell eröffnet. Das erste Highlight der Show war Mariah Carey, die im besten Italienisch den Klassiker "Volare Nel blu, dipinto di blu" zum Besten gab.""Der Standard": "Die XXV. Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina sind eröffnet. Es war ein Spektakel zwischen Musik, Tanz und großen Gesten."Schweiz"Blick": "Star-Aufmarsch bei Eröffnungsfeier – und viel Applaus für die Schweiz. Ein Norovirus-Fall bei der Eishockey-Nati, ein grosser Auftritt von Star-Sängerin Mariah Carey und viel Applaus für die Schweizer Delegation.""Tages-Anzeiger": "Die Schweizer Delegation allerdings war dezimiert. Wegen eines positiven Norovirus-Tests musste das Eishockey-Nationalteam zu Hause bleiben. Die betroffene Athletin sei allerdings isoliert gewesen vom Team, das am Nachmittag im Penaltyschiessen noch Tschechien bezwang. Ansonsten blieben grosse Zwischenfälle aus, allerdings spielten geopolitische Ereignisse eine Rolle: Es gab grossen Applaus für die Ukraine, hingegen Buhrufe für Israel und den amerikanischen Vizepräsidenten J. D. Vance, der im San Siro zugegen war und beim Einlauf der US-Delegation eingeblendet wurde.""20 Minuten": "Olympia hat begonnen: Trump-Vize wird im Stadion ausgebuht."Niederlande"Allgemeen Dagblad": "Die Eröffnungsfeier war farbenfroh und musikalisch. Im Mailänder San-Siro-Stadion begann der Abend mit Tanz und Theater, darunter eine Hommage an die italienische Geschichte. Unter anderem traten Mariah Carey und Laura Pausini auf, die während des Hissens der italienischen Flagge die italienische Nationalhymne sang.""De Telegraaf": "Die niederländische Nationalmannschaft begrüßt TeamNL bei der Eröffnung der Olympischen Spiele mit Begeisterung, während der amerikanische Vizepräsident Vance in San Siro ausgebuht wird. Im voll besetzten San-Siro-Stadion in Mailand erschien Diva Mariah Carey in einem eleganten weißen Kleid und passender, flatternder Federboa. Der amerikanische Superstar sollte der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele einen Höhepunkt verleihen, doch laut vieler Zuschauer war es ein Fiasko.""De Volkskrant": "Das Mailänder San-Siro-Stadion war am Freitagabend zwar nicht komplett ausverkauft, doch mit 67.000 Zuschauern auf über 70.000 Plätzen zog die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele dennoch zahlreiche Besucher an. Unter den wachsamen Augen zahlreicher Würdenträger, darunter US-Vizepräsident JD Vance und König Willem-Alexander, wurden die Spiele mit einem Abend voller Tanz, Musik und Feuerwerk eröffnet."Norwegen"Aftenposten": "Als das Publikum erkannte, wer es war, brach Jubel aus. Der amerikanische Popstar Mariah Carey sang sich in die Herzen des San Siro, jenes gewaltigen Fußballstadions, dessen Tribünen steil in den Boden abfallen. Für die Amerikaner auf den VIP-Rängen sah es deutlich schlimmer aus. Diesmal wurde das olympische Chaos nicht von autokratischen Präsidenten aus Russland und China oder Scheichs von der Arabischen Halbinsel verursacht. Es war US-Vizepräsident J.D. Vance, der vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele für Schlagzeilen und Empörung sorgte."

Zeige mehr

Winterspiele in Italien: Skistars Tomba, Compagnoni und Goggia entzünden Feuer

Es war ein Novum: Erstmals wurden bei Olympischen Spielen zwei Feuer an verschiedenen Orten entzündet. Die traditionelle Aufgabe übernahmen unter dem Jubel des Publikums auch zwei Ski-Ikonen Italiens.Die italienischen Skilegenden Deborah Compagnoni und Alberto Tomba sowie Abfahrtsolympiasiegerin Sofia Goggia haben die zwei olympischen Feuer der Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo entzündet. Am Ende der Eröffnungsfeier übernahmen die jeweils dreifachen Olympiasieger Compagnoni und Tomba die ehrenvolle Aufgabe in Mailand. In Cortina entfachte Goggia, die bei diesen Spielen wieder zu den Goldkandidatinnen zählt, das Feuer.Zuvor hatte sie die Fackel von Sapporo-Olympiasieger Gustav Thöni erhalten. Die vier Wintersportler waren zuvor auch als Kandidaten gehandelt worden.Erstmals zwei Feuer an zwei StandortenDass es zwei Feuer gibt - eines am Arco della Pace (Friedensbogen) in der Innenstadt von Mailand und eines auf der Piazza Dibona in Cortina -, ist ein Novum.Das Feuer, das schon vergangenes Jahr in Griechenland entfacht wurde, ist nach einem viele Tausend Kilometer langen Fackellauf seit Donnerstagabend in Mailand. Am Tag der Eröffnung trug unter anderem der frühere Fußballstar Zlatan Ibrahimovic die Fackel durch Mailand. Vor der Entzündung der zwei Feuer hatte Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella das sportliche Mega-Ereignis bei der Auftakt-Zeremonie im Mailänder Fußballstadion San Siro für eröffnet erklärt.

Zeige mehr

Olympische Winterspiele: Die besten Bilder der Eröffnungsfeier

Der Olympia-Auftakt: Italien feiert sich und den Sport – mit einer Eröffnungsfeier, die anders abläuft als sonst. Sehen Sie hier die Party in Mailand in Bildern.Die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in in Mailand und Cortina d'Ampezzo hat gleich für ein Novum in der olympischen Geschichte gesorgt. Erstmals finden die Spiele in zwei Städten statt – und auch die Eröffnungsfeier wurde dementsprechend dezentral ausgerichtet.Zentraler Ort des Geschehens war der Mailänder Fußball-Tempel San Siro, in dem sonst die Klubs Inter und AC Milan ihre Heimspiele austragen. Doch auch in Cortina d'Ampezzo sowie den Orten Predazzo und Livigno, wo ebenfalls Wettkämpfe stattfinden, wurden Teile der Feier ausgerichtet.Olympia in zwei Städten – mit zwei FeuernJede Menge Prominenz beehrte die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele: Unter anderem traten Andrea Bocelli, Mariah Carey und der Star-Pianist Lang Lang auf. Auf der Tribüne hatten sich mehr als 50 Staats- und Regierungschefs eingefunden, darunter auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.Die Eröffnungsfeier stand unter dem Motto "Armonia", italienisch für Harmonie – und war als Feier der italienischen Kultur, des Sports und des Miteinanders angelegt. Insgesamt 1200 Freiwillige traten auf, mehr als 500 Musiker waren beteiligt, die Performance brauchte mehr als 700 Übungsstunden. Und natürlich wurde auch den Sportlern aus den 92 Teilnehmernationen eine wichtige Rolle zuteil. Wie gewohnt zogen die Nationen einzeln ein – allerdings nicht wie gewohnt in das gleiche Stadion. Die deutsche Fahne trugen der Eishockey-Star Leon Draisaitl und Skispringerin Katharina Schmid.In der Fotostrecke sehen Sie die wichtigsten und kuriosesten Momente der Feier. Höhepunkt war traditionell die Entzündung des Olympischen Feuers. Und auch hier gilt: Es gibt zwei Feuer – eines auf dem Arco della Pace in Mailand und eines auf der Piazza Dibona in Cortina. Wer sie entzündet, blieb bis zum Ende ein großes Geheimnis. Am Ende wurde diese Ehre den Ski-Legenden Alberto Tomba und Deborah Compagnoni in Mailand sowie der aktiven Skirennläuferin Sofia Goggia in Cortina zuteil.

Zeige mehr

Olympia-News: Das Olympische Feuer brennt – zum ersten Mal doppelt

Die Olympischen Winterspiele finden diesmal in Mailand und Cortina statt – mit zahlreichen deutschen Medaillenhoffnungen. Alles Wichtige rund um die Spiele im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt, nämlich in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina, ebenfalls im Norden des Landes. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.Olympia 2026: Fast 3000 Sportlerinnen und Sportler dabeiInsgesamt nehmen rund 2900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen teil. Davon sind 47 Prozent Sportlerinnen, wodurch die Quote aus den letzten Spielen in Peking noch einmal um zwei Prozentpunkte steigt. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

Zeige mehr

Showing 361 to 380 of 1225 entries

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·