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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Seilspringen: Warum das Workout für drinnen und draußen effizienter ist als Joggen

Seilspringen ist erwachsen geworden. Vom Schulhof-Spaß für Teenager hat sich Rope-Skipping zu einem Fitnesstrend entwickelt. Hier finden Sie Kauf- und Trainingstipps für Einsteiger.Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke und an das, womit wir damals auf dem Schulhof die große Pause verbrachten, fallen mir als erstes Gummitwist, Käsekästchen und Seilspringen ein. Das ist jetzt schon ein paar Jährchen her und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Springseil in der Hand hatte. Dafür beobachte ich zurzeit immer wieder hüpfende Frauen, Männer und Kinder. Auf Spielplätzen, aber auch in den Open Air Fitness-Areas, die es mittlerweile in vielen Städten in Deutschland gibt. Seilspringen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Fitnesstrend entwickelt. Längst nutzen nicht mehr nur Kampfsportler das praktische Sportgerät für ihr Warm-up und als Cardio-Workout.Warum Seilspringen eine zeitsparende und zugleich effiziente und gesunde Alternative zum Joggen ist und worauf Einsteiger beim Training mit einem Springseil achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel. Seilspringen für Einsteiger: Das ist wichtigSeilspringen ist vor allem eins: unkompliziert. Das Sportgerät selbst, ein Paar gewöhnliche Freizeitschuhe, etwas Platz und eine kleine Prise Koordination. Fertig ist das Fitness-Set-up für Einsteiger. Nur dürften sich vor allem Seilsprung-Neulinge fragen, worauf sie beim Kauf eines Springseils achten sollten. Nun, im Grunde kann man nicht viel falsch machen. In der Regel sind die Griffe von Springseilen über Kugellager mit dem Seil verbunden. Das hat den Vorteil, dass man nicht mehr mit dem ganzen Arm, sondern nur noch mit dem Handgelenk arbeiten muss, um das Seil zum Schwingen zu bringen. Gute Ropes sind zudem über ein kleines Schräubchen in der Länge verstellbar, sodass sich die ganze Familie im Seilspringen ausprobieren kann. Das Springseil selbst besteht aus mit Kunststoff ummanteltem Stahlseilen oder Nylon. Einige Modelle sind in unterschiedlichen Dicken erhältlich. Einsteiger sollten zunächst zu Seilen aus PVC greifen. Leder- und Drahtseile gehören eher in die Hände fortgeschrittener Rope Skipper. Bei Seilen, deren Länge nicht verstellbar ist, sollten die Griffe bis unter die Achselhöhlen reichen, wenn man sich mittig auf das straff gezogenen Seil stellt. Ansonsten gilt die Regel: Je kürzer das Seil, desto anspruchsvoller das Training. Hier ist ein Einsteigermodell von Cravallo erhältlich.3 plus 1: Worauf Sie beim Kauf achten solltenGriffe mit Kugellagerin der Länge verstellbarnicht dicker als 25 Millimeteroptional: Durchschlagzähler im GriffWas wird beim Seilspringen eigentlich trainiert?Eines vorweg: Seilspringen ist ein Ganzkörpertraining. Es werden nicht etwa nur die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur beansprucht, wie man zunächst vermuten könnte. Auch der Rumpf, genauer die Rumpfstabilität, sowie Brust und Arme profitieren von regelmäßigem Rope Skipping. Der Muskelaufbau steht beim Seilspringen allerdings eher an zweiter Stelle. Vielmehr geht es darum, die Grundlagenausdauer zu verbessern. Wer richtig und regelmäßig trainiert, kann sogar etwas für sein Gewicht tun. Denn Seilspringen bringt nicht nur Abwechslung ins Cardio-Training. Beim Work-out mit dem Seil werden auch einige Kalorien verbrannt. Gerade für Joggingmuffel und Schönwetterläufer könnten Rope Skipping eine interessante Alternative für das Konditionstraining im Park sein. Es funktioniert drinnen wie draußen, kostet kaum Platz und deutlich weniger Zeit. Dafür ist eine kleine Portion koordinatives Talent gefragt. Kurzum: Beim Seilspringen werden nicht nur konditionelle, sondern auch koordinative Fähigkeiten verlangt. Hier gibt's ein Speed Rope mit Tasche und Guide für Einsteiger. Das könnte Sie auch interessieren:Functional Training: Mehr als nur ein FitnesstrendEMS-Training: Wie es funktioniert und wem es wirklich etwas bringtKlimmzugstange für die Tür: Wie stabil sind mobile FitnessgeräteSpringseil-Springen: Trainingstipps für EinsteigerStatt der Dauermethode, die häufigste Trainingsvariante beim Joggen, steckt das Potenzial des Seilspringens im Intervalltraining. Wichtig: Kein Kaltstart! Um Verletzungen vorzubeugen und den Körper auf die folgende Belastung vorzubereiten, sollten Sie ein 10 Minuten langes Warm-up einplanen. Lockeres Joggen mit leichtem Armkreisen bringt den Kreislauf in Schwung. Einsteiger sollten mit 60-Sekunden-Intervallen beginnen. Heißt konkret: Eine Minute in moderatem Tempo springen, danach eine Minute Pause. Das Ganze je nach Fitnesszustand fünf bis zehn Mal. Wer das an zwei bis drei Tagen pro Woche schafft, erhöht auf eine Übungszeit von zwei Minuten mit 60 bis 90 Sekunden Pause. Für den Anfang dürfte das einfache Springen auf dem Vorfuß die Herzfrequenz ausreichend in Schwung bringen.Alternatives Intervalltraining (2-3 Mal pro Woche)4 x 60 Sekunden mit jeweils 30 Sekunden Pausenach jedem Satz zwei Minuten PauseAblauf vier Mal wiederholenSelbst wenn Sie sich zunächst unterfordert fühlen: Übertreiben Sie es nicht und halten Sie unbedingt die Pausen ein. Ihr Körper braucht diese Zeit, um genügend Energie für das nächste Intervall bereitzustellen.Fazit: Seilspringen ist deutlich mehr, als aus Jux und Tollerei ein bisschen auf dem Schulhof herumzuhüpfen. Richtig ausgeführt, verbindet es Kondition mit Koordination in idealer Weise und gehört damit zu den effizientesten und zugleich günstigsten Fitness-Workouts. 

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Reit-Weltmeisterschaft: Pferdesport unter Beobachtung: Von Kritikern und „Stalkern“

Pferdesport spaltet: Während Fans feiern, lehnt eine Tierschutz-Organisation die Sportart generell ab. Die Diskussion ist emotional.40.000 begeisterte und feiernde Menschen im größten Reitstadion der Welt findet nicht jeder toll. Neben Millionen von Fans hat der Reitsport auch Kritiker - und zudem noch „Stalker“, wie Rekordreiterin Isabell Werth es ausdrückt.Der Pferdesport steht unter Beobachtung, ganz besonders während der Weltmeisterschaften in Aachen. Völlig konträr sind dabei die Ansichten des Reitsport-Verbandes Pferdesport Deutschland und des organisierten Tierschutzes. Peta lehnt Pferdesport grundsätzlich ab Die Organisation Peta „lehnt Veranstaltungen wie die Reit-WM in Aachen und den sogenannten Pferdesport grundsätzlich ab“, heißt es auf Anfrage. „Das Wohl der Tiere darf nicht dem Unterhaltungswert oder sportlichen Erfolg untergeordnet werden.“Dennis Peiler, der Vorstandvorsitzende von Pferdesport Deutschland, sagt hingegen: „Pferden geht es heutzutage besser denn je.“ Und der Verbandschef betont: „Wir bekennen uns zum Leitungssport mit Pferden.“ Die Sichtweisen sind also unvereinbar, denn Petas Ablehnung ist eindeutig.Sensibilität beim Thema Pferdewohl angeblich gewachsen„Angesichts der erzwungenen Leistungen der Pferde ist es absurd, von Sport zu sprechen, denn ein echtes sportliches Event basiert auf Freiwilligkeit“, lautet Petas Position. „Beim Reitsport werden Pferde zu Leistungen gebracht, die nicht ihrem natürlichen Verhalten entsprechen.“ Hinter Peta steht nach eigenen Angaben ein eingetragener Verein mit nur acht ordentlichen Mitgliedern und rund 50.000 Fördermitgliedern.Aus Sicht von Pferdesport Deutschland ist „in den letzten Jahren die Sensibilität beim Thema Pferdewohl gewachsen“, wie Peiler sagt. Auch deshalb sei die „korrekte Ausbildung von Reitern und Pferden wichtig, weil das präventiv und gelebter Pferdeschutz“ sei. Strafen bei Verstößen gegen das Tierwohl seien deutlich erhöht worden.Themen rund ums Pferd seien „insbesondere in den sozialen Medien sehr emotional besetzt - positiv wie auch negativ“, sagt der Sport-Funktionär. Da gehe es nicht um Tierschutz-Organisationen, sondern auch um „Stalker“, wie Rekordreiterin Isabell Werth moniert.„Viele Verrückte und viele Spinner“ Verbandspräsident Martin Richenhagen sagt noch deutlicher, es gebe „auch viele Verrückte und viele Spinner“. Für fachliche Diskussionen mit Kritikern stehe er hingegen gerne zur Verfügung. Tierschutz-Organisationen hätten sich aber bisher verweigert, sagt Peiler.Die Diskussionen im Internet „sind teilweise vernünftig und kritisch, aber sehr häufig wirklich nur polemisch, frustrierend, beschimpfend und ohne sachlichen Hintergrund“, beklagt Werth. „Wir müssen uns rechtfertigen, dass wir mit Pferden Sport treiben dürfen, wollen und können“, sagt die Reiterin. „Da fühle ich mich auch weiterhin in der Pflicht, das auch mit breiter Brust zu vertreten. Sonst finden irgendwann in zehn Jahren Pferde nur noch im Zoo statt“.Es gebe einzelne, „die gezielt losgehen und versuchen, schlechte Bilder zu machen“, klagt Sport-Funktionär Peiler. „Da teile ich die Auffassung von Isabell“. Es werden aus seiner Sicht „Reiter gezielt attackiert“. Der Verbandschef betont aber: „Wir sagen ausdrücklich, Kritik, die berechtigt ist, die darf und muss auch benannt werden. Jeder Reiter muss sich sachlicher Kritik auch stellen.“Olympiasieger entschuldigt sichSo geschehen bei Olympiasieger Christian Kukuk, der im Vorjahr nach dem Vorwurf des unsachgemäßen Trainings einen Fehler eingeräumt hatte. „Ich habe das verstanden und sehe das auch total ein“, hatte der Reiter erklärt. „Es tut mir außerordentlich leid, dass ich die Menschen, unseren Sport und auch mich persönlich in diese Situation gebracht habe und einige enttäuscht habe.“Zuvor war ein privat erstelltes Video vom Weltcup-Turnier in Verona aufgetaucht. Das zeigte, wie Kukuk beim Training mit seinem Pferd Just be Gentle mit speziellen Zügeln ritt, die nach Verbandsangaben in Deutschland nicht erlaubt sind, aber international.

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Smart Running: Handyhalter beim Joggen: Fünf Fakten, die dafür sprechen

Smartphone statt Sportuhr. Oberarm statt Handgelenk. Wer joggen geht, nimmt immer häufiger das Handy mit. Doch wohin mit dem sperrigen Teil? Wie wäre es mit einem Handyhalter?Smartphones sind die Allzweckwaffe für den Alltag. Es gibt fast nichts mehr, wofür das mobile Multitalent nicht in irgendeiner Weise hilfreich sein kann. Dabei löst es zunehmend auch Gadgets ab, die jahrelang beliebte und zuverlässige Begleiter waren. Vor allem beim Sport läuft für viele ohne Smartphone nichts. Wer geht heute noch ohne Handy ins Gym? Auch beim Radfahren und Joggen sind iPhone & Co. häufig an Bord. Als musikalischer Sparring-Partner und Motivator, smarter Navigator oder fürs Tracking von Tempo, Herzfrequenz und anderer Parameter. Nun ist es nicht nur im Winter aus verschiedenen Gründen eher unpraktisch, den smarten Trainingskollegen permanent mit der Hand zu umklammern. Warum alternative Handyhalter das Joggen erleichtern und welche sich am besten für Einsteiger und Experten eignen, erklärt der stern.Handyhalter beim Joggen: 5 Argumente, die dafür sprechenStolpern Sie mit dem Handy in der Hand, haben Sie gute Chancen, sich das Nasenbein zu brechen. Falls Sie es schaffen, sich im Fallen mit der freien Hand abzufangen, braucht es viel Glück, damit das Smartphone nicht beschädigt wird. Es ist also nicht gleich aus zwei Gründen eine smarte Idee, das Handy an einer anderen Stelle zu verstauen.Nun könnten Sie das Handy auch zu Hause lassen, damit es nicht kaputtgeht. Doch vor allem in Regionen, in denen Sie sich nicht so gut auskennen, ist das Smartphone als Jogging-Guide sehr nützlich. Verschiedene Apps können die Laufstrecke tracken und Sie jederzeit zurück nach Hause navigieren. Wer sich für das Handy als Trainingspartner entscheidet, kann viel Geld sparen. Smarte Sportuhren können zwar häufig noch allerlei mehr als nur die Laufstrecke aufzuzeichnen und Auskunft über die Herzfrequenz zu geben, dafür ist man für gute Modelle schnell mehrere Hundert Euro los. Niederschläge jeglicher Art sind für elektronische Geräte auf Dauer ein Killer. Auch deshalb lohnt es sich, darüber nachdenken, das Smartphone beim Joggen in einem Handyhalter zu verstecken. Die meisten entsprechen den wichtigsten IP-Standards und schützen das teure Gerät vor einem Wasserschaden.Zu guter Letzt lässt sich das im Handyhalter am Arm verstaute Smartphone ohne größeres Fummeln auch während des Laufens noch gut bedienen. Durch die transparenten Hüllen klappen die meisten Touch-Funktionen zuverlässig. Dass die Anzeige auf dem Kopf steht, lässt sich nicht vermeiden. Doch auch diese kleine kognitive Herausforderung kann man meistern.Handyhalterung am Arm: Das sind die AlternativenKlassischerweise schnallt man sich den Handyhalter vor dem Training per Klettverschluss um den Oberarm. Wer damit nicht zurechtkommt, beim Laufen aber sein Smartphone an Bord haben will, kann über zwei Alternativen nachdenken. 1. Alternative: Um noch schneller einen Blick auf die Playlist, die gelaufene Strecke oder den Puls werfen zu können, lohnen sich Handyhalter, die am Unterarm oder Handgelenk befestigt werden. Vorteil: Sie sind drehbar. Beim Laufen liegt das Handy längs am Unterarm an, damit der Arm locker durchschwingen kann. Fürs Checken von Herzfrequenz oder Kilometerzeit dreht man das Smartphone um 90 Grad und kann blitzschnell die Zahlen ablesen.2. Alternative: Wem nicht wichtig ist, dass das Handy beim Laufen in Blick- oder Griffweite ist, der versteckt sein Device am besten in einem Laufgürtel (einen stern-Laufgürtel-Test lesen Sie hier). Achten Sie dabei darauf, dass der Gürtel straff sitzt und das Verschlussband nicht zu schmal und flexibel ist. Dann besteht die Gefahr, dass der Gürtel durch das Gewicht des Smartphones an der Hüfte mit dem Laufrhythmus ins Wippen kommt. Je breiter der Laufgürtel, desto sicherer das Handy.Handytasche: Und es kommt doch auf die Größe anDamit das Eckige auch ins Eckige passt, sollte man beim Kauf einer Handytasche fürs Joggen aufs Kleingedruckte achten. Checken Sie, ob Ihr Handy in der Liste der passenden Geräte auftaucht, die die meisten Hersteller in den Onlineshops ausweisen. Wichtig: Es sollte weder zu groß noch zu klein sein. Tipp: Laden Sie sich im App-Store Ihres Vertrauens eine kompatible Applikation für Ihr Smartphone herunter, mit der Sie Ihr Training aufzeichnen und danach stolz anschauen können, was Sie geleistet haben. Wer mit Bluetooth-fähigen Sportkopfhörern läuft, kann diese mit dem Smartphone koppeln und bekommt, wenn gewünscht, die wichtigsten Trainingsinfos aufs Ohr. 

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Conference-League-Playoffs: SC Freiburg siegt bei Pflichtspieldebüt in Schottland

Matthias Ginter verschafft dem SC Freiburg mit zwei Treffern eine gute Position für das Rückspiel in den Conference-League-Playoffs. Die Schotten beenden das Spiel in Unterzahl.Dank Doppeltorschütze Matthias Ginter hat der SC Freiburg trotz eines frühen Schocks im Playoff-Hinspiel der Conference League vorgelegt. Der Fußball-Bundesligist siegte beim schottischen Vertreter Motherwell FC verdient mit 3:1 (1:1). Ginter (28. Minute und 65./Foulelfmeter) drehte mit seinen Toren die Partie vor 13.742 Zuschauern im ausverkauften Fir Park. Keisuke Goto (90.+6) besorgte den Endstand. Regan Charles-Cook hatte den Klub aus der Nähe von Glasgow bereits nach 69 Sekunden in Führung geschossen.Freiburg spielte ab der 65. Minute in Überzahl. Martin Moormann hatte für sein Foul an SC-Neuzugang Yannik Engelhardt, das zum Elfmeter führte, die Rote Karte nach Videobeweis gesehen. Das entscheidende Rückspiel um den Einzug in die Gruppenphase der Conference League findet am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) in Freiburg statt.Motherwell-Fans in EkstaseDie Südbadener liefen die Schotten zwar gleich hoch an, erwischten aber einen Fehlstart nach Maß. Einen präzisen Angriff über die linke Seite vollendete Charles-Cook, SC‑Innenverteidiger Max Rosenfelder kam gar nicht erst in den Zweikampf. Die glücklichen Heimfans sorgten beim Jubel dafür, dass ein kleiner Teil der Werbebande umkippte – ohne schwerwiegende Folgen.Danach kamen auch die rund 450 Gästefans auf ihre Reisekosten. Bis zur Pause spielte nur noch das klar favorisierte Team von Trainer Julian Schuster, ließ jedoch etliche Chancen ungenutzt. Unter anderem vergaben Philipp Treu, Ginter und Yuito Suzuki gute Gelegenheiten.Ginter per Kopf und vom PunktNachdem Derry Scherhant Mitte der ersten Hälfte den Ball per Freistoß noch an das Lattenkreuz geschossen hatte, sorgte ein weiterer Standard kurz darauf für den Ausgleich: Diesmal fand Scherhant im Zentrum den lauernden Ginter, der per Kopf das 1:1 erzielte.Der Vorjahresvierte der schottischen Liga war nach der Pause wieder etwas munterer, Freiburg cleverer. Engelhardt holte bei seinem Pflichtspieldebüt einen Elfmeter heraus, nachdem ihn Moormann kurz am rechten Arm gezupft hatte. Weil der Ball bei dem Foul keine Rolle spielte, entschied Schiedsrichter Radu Petrescu nach VAR-Einsatz sogar auf Rot statt der zunächst gezeigten Gelben Karte. Ginter traf anschließend präzise ins linke untere Eck, der Rest war Formsache.Für den Europa-League-Finalisten, der im Mai in Istanbul gegen Aston Villa das Endspiel 0:3 verloren hatte, geht es bereits am Sonntag (18.00 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Drittligist Fortuna Düsseldorf weiter.

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Tennis: Alcaraz kündigt Comeback bei US Open an

Seit vier Monaten fehlt Carlos Alcaraz aus Verletzungsgründen auf der Tennis-Tour. Jetzt meldet er sich zurück.Tennis-Star Carlos Alcaraz will bei den US Open nach viermonatiger Verletzungspause sein Comeback geben. Dies teilte der Spanier in einem gemeinsamen Instagram-Post mit dem Fußball-Transferexperten Fabrizio Romano mit. Alcaraz hatte sich Mitte April beim ATP-Turnier in Barcelona eine Handgelenkverletzung zugezogen und daraufhin die French Open und Wimbledon verpasst. Bei den US Open, die am 30. August in New York beginnen, ist der siebenmalige Grand-Slam-Gewinner Titelverteidiger. Der 23-Jährige hatte zuletzt noch seine Teilnahme am derzeit laufenden Turnier in Cincinnati - ebenso wie der Weltranglistenerste Jannik Sinner aus Italien (Knieprobleme) - abgesagt. Nun scheint sich Alcaraz aber fit für die Rückkehr auf den Court zu fühlen. Trotz der langen Verletzungspause rangiert der Olympia-Zweite in der Weltrangliste hinter Sinner und Alexander Zverev immer noch auf Rang drei.

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Ehemaliger Weltfußballer: Ronaldinho in Italien gelandet – Comeback in 3. Liga steht bevor

Sein bislang letztes Spiel als Profifußballer machte Ronaldinho 2015 für den Klub Fluminense Rio de Janeiro. Jetzt kehrt er wohl überraschend als Spieler zurück.Überraschendes Fußball-Comeback ein Jahrzehnt nach seinem Karriereende: Der zweimalige Weltfußballer Ronaldinho ist in Italien angekommen. Der 46 Jahre alte Brasilianer wird demnächst beim italienischen Drittligisten Ravenna FC vorgestellt. Ronaldinho landete mit einem Privatjet am Flughafen von Forlì, wie der Verein bei Instagram mitteilte.Am Airport gab er Autogramme, später ging es für ihn weiter nach Ravenna. Am Abend soll Ronaldinho bei einem großen Event am Strand auftreten. Bei der Mannschaftspräsentation für die kommende Saison soll er dann feierlich als Letzter auf die Bühne kommen. Tausende Fans werden dazu erwartet.Ronaldinhos letztes Tor als Profi in Italien?Ronaldinho und der Traditionsclub machten im Juni überraschend bekannt, dass der Brasilianer sich dem Serie-C-Klub anschließt. Sein bislang letztes Spiel als Profi absolvierte Ronaldinho 2015 für Fluminense Rio de Janeiro. Etwas mehr als zwei Jahre später beendete er dann auch ganz offiziell seine Karriere. Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtete, soll Ronaldinho bei Ravenna mindestens ein Pflichtspiel bestreiten und seine Karriere mit einem letzten Tor in Italien krönen. Sein Engagement bei dem Klub soll demnach aber weit darüber hinausgehen. Laut „Gazzetta“ soll er auch in unternehmerische Projekte des Vereins und dessen Präsidenten Ignazio Cipriani eingebunden sein.

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Vor Entscheidung am Freitag: Springreiter trotz Schrecksekunde kurz vor WM-Gold

Das deutsche Team liegt bei der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen weiter in Führung - und hat am Freitag den Titel selbst in der Hand.Die deutschen Springreiter liegen bei den Weltmeisterschaften in Aachen auf Gold-Kurs. Das Team von Bundestrainer Otto Becker verteidigte in der zweiten von drei Teilprüfungen Platz eins und benötigt am Freitag (20.15 Uhr/WDR) nur noch drei fehlerfreie Ritte für den Titel. „Der Druck war da“, sagte Daniel Deußer, der mit einer fehlerfreien Runde im Sattel von Otello vorzeitig dafür sorgte, dass das deutsche Team auf Platz eins liegend übernachtet. „Umso schöner ist es, wenn man über den letzten Sprung reitet und das ganze Publikum hier hinter dir steht. Also von daher war es ein absolut gelungener zweiter Tag.“Da bei jeder Teilprüfung nur die drei besten Ergebnisse zählen, konnte Richard Vogel als letzter deutscher Starter unbeschwert reiten, weil die drei deutschen Paare vor ihm wie am Vortag fehlerfreie Runden ablieferten und Rang eins schon früh sicherten. „Wir gehen als führende Mannschaft in das Finale und hoffentlich können wir es reißen“, sagte Deußer. Erster Verfolger des deutschen Teams sind die USA. Auf Rang drei liegen Belgien und Italien.Ehning macht es spannendAls erster Reiter des Gastgeber-Teams blieb Marcus Ehning auch in der zweiten WM-Prüfung ohne Fehler, sorgte aber für eine Schrecksekunde. Beim letzten Sprung war der 52-Jährige mit seinem Coolio etwas zu nahe an das Hindernis geritten und rettete sich mit Mühe zu einer Null-Runde. Das Publikum atmete hörbar auf - und Ehning sagte später: „Am letzten Sprung haben wir es noch einmal ein bisschen spannend gemacht, aber ohne Glück kann man nichts abkriegen.“„Der letzte Sprung ist immer etwas Besonderes“, betonte Bundestrainer Becker. „Und wenn er da drüber ist, fällt einem dann doch ein Stein vom Herzen.“ Bis dahin war der Routinier „eigentlich super im Flow“, wie Ehning selbst äußerte.Mit Blick auf die letzte Runde der Teamwertung am Freitag unter Flutlicht sagte der dreimalige Sieger des Großen Preises von Aachen zu den Anforderungen: „Morgen wird es sicherlich noch mal eine Schippe mehr.“ Das Einzel wird anschließend in zwei weiteren Runden am Sonntag entschieden.WM-Debütantin Hinners bleibt fehlerfreiTadellos ritt auch Sophie Hinners mit Singclair. „Er sprang großartig“, lobte die 28-Jährige den Wallach, der scheinbar mühelos über die Hindernisse flog. „Er war vom ersten Sprung an super konzentriert. Wir konnten wieder unser Ding durchziehen.“Nur an einem Sprung „haben wir ein klitzekleines bisschen Glück gehabt“. Sie habe „auch das Publikum“ aufatmen gehört, sagte Hinners. Die WM-Debütantin brachte die Runde danach sicher zu Ende. „Das war natürlich ein unglaubliches Gefühl vor dieser Kulisse, vor diesem Publikum über die Ziellinie zu reiten.“Im Einzel sind Hinners und Singclair das beste deutsche Paar und liegen auf Platz zwei hinter dem Briten Scott Brash mit Mango. Aber „darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken - ich schaue erst mal, dass wir das als Mannschaft schaffen.“Deußer macht frühzeitig alles klarNach zwei Null-Runden für Deutschland blieb Deußer mit Otello ebenfalls fehlerfrei. Der 45 Jahre alte Profi zeigte erneut eine souveräne Vorstellung und liegt in der Einzelwertung als Dritter in aussichtsreicher Position.Vogel ritt als letztes Reiter des Starterfeldes ein. Und anders als am Vortag, als er mit United Touch einen Abwurf kassiert hatte, blieb der Einzel-Europameister fehlerfrei.

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Formel 1 beendet Sommerpause: Vorbild für die Ehe: Verstappens Bekenntnis zu Red Bull

Max Verstappen wird zum Red-Bull-Lebenswerk. Der Niederländer beendet alle Spekulationen und sein Arbeitgeber behält den wichtigsten Mitarbeiter.Die Langzeit-Ehe mit Red Bull will Max Verstappen nur privat noch toppen. „Ich übe für meine eigene Hochzeit“, sagte der 28 Jahre alte Niederländer und lachte. Mit der Verlängerung seines Vertrags bei Red Bull bis Ende 2030 kommt Verstappen dann auf 15 Jahre Formel 1 für das Unternehmen.„Ich werde das in meiner Ehe versuchen zu verdreifachen“, kündigte er an. Noch ist Verstappen allerdings unverheiratet mit Partnerin Kelly Piquet. Beide haben aber schon ein gemeinsames Kind.Aufstieg dank Red Bull zu einem der Besten der Formel 1Verstappens zweite Familie, und das betonte er gleich zigfach im Fahrerlager in den Dünen von Zandvoort, heißt Red Bull. Er wurde in der Fahrerakademie des Unternehmens ausgebildet, 2015 stieg er für das damalige Schwesterteam Toro Rosso in die Formel 1 ein, im Jahr darauf wurde er befördert und siegte gleich beim ersten Rennen im Red Bull.Als die Bilder von damals aus Barcelona im proppenvollen Motorhome seines Dauer-Arbeitgebers nach der großen Verkündung liefen, blickte er fast schon verlegen auf den Bildschirm.„Ich war näher dran aufzuhören, als zu wechseln“„Es ist nicht nur eine großartige Nachricht für die Formel 1, für uns und den gesamten Sport“, kommentierte Teamchef Laurent Mekkies die Einigung. Dass der Rennstall Verstappen auch die Freiheiten lässt, in anderen Rennserien zu starten, trug auch zur erneuten Einigung bei. Trotz reichlicher Spekulationen beschäftigte sich Verstappen nach eigenen Aussagen nicht wirklich mit einem anderen Team. „Ich war näher dran aufzuhören, als zu wechseln“, betont er. Gespräche mit den Formel-1-Verantwortlichen stimmen ihn aber zuversichtlich, dass das Regelwerk sich weiter in eine für ihn akzeptablere Richtung entwickelt. Vor allem die Verteilung und Gewichtung der Batterie-Power sorgt für Unmut unter den Fahrern. Zudem reizt Verstappen nun schon die mögliche Rückkehr von V8-Motoren eventuell ab 2030. Verstappen ist die Konstante im TeamVerstappen wird dann 32 Jahre alt. Details zu seinem neuen Vertrag gaben beide Seiten nicht bekannt. Dass der Niederländer sich auch über eine Anhebung des Salärs freuen darf, dürfte aber unstrittig sein. Berichten zufolge soll sein Gehalt bisher bei über 60 Millionen Euro - im Jahr - gelegen haben. Für Red Bull lohnt es sich. Im üppigen Portfolio ist Verstappen einer der ganz Großen, zudem wurde er in der Fahrernachwuchs-Akademie des österreichischen Unternehmens ausgebildet und ist längst die Konstante des Teams geworden. Weder das Ende von Teamchef Christian Horner im vergangenen Jahr, das Aus von Mentor Helmut Marko als Motorsportberater vor dieser Saison oder der angekündigte Weggang von Renningenieur Gianpiero Lambiase veranlassten Verstappen zu einem Wechsel. „Einige Namen sind weg, aber es ist immer noch meine Familie“, betonte er. Die Sache mit den Optionen bei anderen TeamsDie aktuelle Erfolgskrise nährte dennoch mediale Spekulationen. Würde er von einer möglichen Klausel Gebrauch machen? Und wenn ja, wohin könnte Verstappen wechseln? Mercedes hatte oft mit dem Niederländer geflirtet, in Kimi Antonelli (19) nun aber selbst den WM-Spitzenreiter mit großen Zukunftsaussichten.Nach dem Weggang von Star-Designer Adrian Newey von Red Bull zu Aston Martin galt auch der Rennstall mit Sitz in Silverstone als Option, das Team kommt aber weiter nicht auf Touren. Oder auch mit McLaren wurde Verstappen in Verbindung gebracht. Dort haben Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri allerdings auch langfristige Verträge. Verstappen selbst hatte die Gerüchte eigentlich nie angeheizt. „Die Entscheidung, unseren gemeinsamen Weg fortzusetzen, beruht auf dem Vertrauen, das Max und das Team über viele Jahre hinweg aufgebaut haben, sowie auf dem Vertrauen von Max in unsere Mitarbeiter, unsere Unternehmenskultur und unsere Zukunftsvision“, sagte Teamchef Mekies.Es passierte während der Formel-1-FerienDie Gespräche mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff seien sehr reibungslos verlaufen, berichtete Verstappen. Dass das alles offensichtlich in der Urlaubszeit passierte, gehörte zum Plan. „Die Ferien waren schön, aber im Hintergrund hatten wir einiges zu tun“, sagte Verstappen, der mit der Familie wie auch einige andere Piloten vor allem Sonne und Meer genossen hatten vor dem Start in die zweite Saisonhälfte mit dem Großen Preis der Niederlande - Verstappens Heimrennen. 2021 bei der Rückkehr, 2022 und 2023 siegte er vor den begeisterten Oranje-Fans. 2024 und im vergangenen Jahr wurde er Zweiter. Insgesamt gewann Verstappen bisher 71 Grand Prix. Nur Rekordweltmeister Lewis Hamilton mit 106, der mit 41 Jahren weiter für Ferrari fährt, und der ebenfalls siebenmalige Champion Michael Schumacher mit 91 haben mehr Grand-Prix-Erfolge.Erinnerung an Gespräch mit Red-Bull-GründerDass ein Sieg bei Verstappen an diesem Sonntag (15.00 Uhr/Sky und RTL) im vorerst letzten Grand Prix in Zandvoort ganz oben steht, scheint eher fraglich. In den elf Rennen vor der Sommerpause schaffte er es nicht einmal auf Platz eins. Genau dahin will Verstappen mit Red Bull aber zurück. Und nun haben sie bei Verstappens Formel-1-Lebenswerk noch ein bisschen mehr Zeit dafür. Er habe Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz vor dessen Tod 2022 gesagt, dass er für immer bei Red Bull bleiben wolle, erinnerte sich Verstappen: „Wir sind auf einem guten Weg.“

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Protest gegen FIFA: Fan-Organisationen rufen zu Sturz von Infantino auf

Fußball-Anhänger in vielen Ländern haben sich zusammen getan, um gegen die Machenschaften beim Fußball-Weltverband zu protestieren. Warum sie eine Reform fordern.Fan-Organisationen haben eine weltweite Petition gestartet, mit der sie den Rücktritt von Gianni Infantino und eine Reform des Fußball-Weltverbandes fordern. „Der beschämende Versuch einer einzelnen Person – des FIFA-Präsidenten selbst –, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, hat einen Verrat offenbart, den der Fußball niemals vergessen wird“, heißt es in einer von Football Supporters Europe (FSE) verbreiteten Erklärung. Drei deutsche Fan-Organisationen dabeiDem Aufruf haben sich demnach die kontinentalen Fan-Organisationen von Europa, Afrika und Nordamerika sowie insgesamt fast 40 nationale Vereinigungen angeschlossen. Darunter sind auch „Unsere Kurve“, „F_in Frauen im Fußball“ und „Queer Football Fanclubs“ aus Deutschland. Die Fan-Organisationen vertreten nach eigenen Angaben Hunderte Millionen Menschen auf allen Kontinenten. Der 56 Jahre alte Schweizer Infantino steht unter großem Druck. Besonders seine publik gewordenen und mittlerweile zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von Investoren für zukünftige WM-Geschäfte haben für massive Entrüstung in der Fußball-Welt gesorgt. Vor allem die Europäische Fußball-Union UEFA ist auf Konfrontationskurs gegangen.Der Fußball habe Infantino bei diesen Plänen zwar gestoppt, heißt es in der Erklärung der Fans. Doch das Projekt sei nur der Höhepunkt einer Reihe von Angriffen, die der FIFA-Präsident gegen den Fußball angezettelt habe. Fans: „Kultur der persönlichen Macht“„Von seiner heimlichen Beteiligung an der europäischen Superliga bis hin zum gescheiterten Projekt eines zweijährigen WM-Zyklus, von der erpresserischen Ticketpolitik bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 bis hin zur Kultur der Einschüchterung und der persönlichen Macht, die er im internationalen Fußball etabliert hat“, so die Vorwürfe. „Gianni Infantino hat sein Amt und den Fußball insgesamt verraten.“Es sei an der Zeit, dass das Vertrauen in genau jene Institution wiederhergestellt werde, „die den Weltfußball eigentlich schützen und fördern soll.“ Gefordert werden unter anderem volle Transparenz bei wichtigen Entscheidungen, robuste Kontrollmechanismen, Konsultation von Verbänden, Mitgliedsverbänden, Ligen, Vereinen, Spielern und Fans.

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Jamal Musiala und Absencen: Auch diese Sportler litten an Epilepsie: „Keiner wusste, was los war“

Wie gehen Profisportler mit Epilepsie um? Berichte von Fußballern und anderen Athleten zeigen, welche Herausforderungen die Diagnose im Spitzensport mit sich bringt.Bayern-Star Jamal Musiala hat nach seinem zweiten Zusammenbruch auf dem Feld innerhalb von vier Tagen eine „neurologische Dysfunktion“ und „temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen“ öffentlich gemacht. Absencen sind eine Form epileptischer Anfälle. Im Spitzensport gab es schon mehrere ähnliche Beispiele, ein Überblick:Jay Bothroyd: blutverschmiert ins Gefängnis2010 machte Jay Bothroyd (heute 44) sein einziges Länderspiel für die Three Lions. Was damals niemand wusste: Der gebürtige Nordlondoner aus dem Arsenal-Nachwuchs litt an Epilepsie. „Ich wünschte, ich hätte früher über meine Epilepsie gesprochen, aber ich habe es nicht getan, weil ich befürchtete, man würde mir nur einen Kurzzeitvertrag oder eine Bezahlung nach Einsatzzeit anbieten“, sagte Bothroyd nach seinem Karriereende in einem Interview der „Mail on Sunday“.Zudem berichtete er von einer Autofahrt, während der er das Bewusstsein verlor und einen Unfall verursachte. „Blutverschmiert“ sei er im Gefängnis gelandet. Negative Folgen gab es auch auf dem Platz: „Die Epilepsie hat meine Leistung beeinträchtigt. Es gab unzählige Male, bei denen ich deswegen schlechte Spiele hatte, weil ich nicht voll konzentriert war oder im Hinterkopf die Sorge hatte: Mist, ich habe meine Tabletten nicht genommen.“Uwe Haas: Pokalsieger beendet Karriere früh An Epilepsie litten auch weitere Fußballer wie der frühere Kölner Bundesligaprofi Uwe Haas. Mit dem FC gewann der Mittelfeldspieler 1983 als 19-Jähriger zwar den DFB-Pokal, musste seine Profikarriere aber nur vier Jahre später beenden. Einen offenen Umgang mit der Krankheit gab es damals nicht. Just dafür machte sich Haas später stark. Severin Freund: „Und dann war helle Aufruhr“Nach seiner aktiven Karriere machte Skispringer Severin Freund in einem Interview der „Welt am Sonntag“ im November 2024 öffentlich, dass er an fokaler Epilepsie leidet. „Ich hatte meinen ersten Anfall im Sommer 2004, nachts, mit 16 Jahren. Meine Eltern und mein Bruder bekamen es mit, und dann war helle Aufruhr. Keiner wusste, was los war“, erzählte er. „Meine größte Angst war, dass mir der Sport genommen wird.“Freund hatte trotz weiterer Anfälle Glück. Im Dezember 2006 kam er in ein Epilepsiezentrum. Nach umfangreichen Tests, mehrtägigen Aufenthalten und einer Umstellung der Medikation wurde festgestellt, „dass ein Anfall bei mir tagsüber sehr unwahrscheinlich sei und ich auch wieder Sport machen dürfe – und auch sonst alles“. In seiner Karriere gewann der inzwischen 38-Jährige unter anderem 2014 Olympia-Gold im Team und 2015 den Gesamtweltcup.Sportler mit Epilepsie: Gunn, Greene, Fischer, ClignetAuch die frühere US-Eishockey-Nationalkeeperin Chanda Gunn, der ehemalige walisische 400-Meter-Hürdenläufer David Greene, Ex-Kunstturner Lucas Fischer aus der Schweiz oder Frankreichs Ex-Radsportlerin Marion Clignet litten an Epilepsie. Sportlichen Erfolg hatten sie alle: Clignet holte zweimal Olympia-Silber und sechs WM-Titel, Fischer EM-Silber, Greene den WM- und EM-Titel und Gunn unter anderem Olympia-Bronze.Ronaldo: Das große Rätsel vor dem WM-Finale 1998Der frühere brasilianische Weltklasse-Stürmer brach am Nachmittag des WM-Finales 1998 zusammen. Sein schwerer Krampfanfall mit Schaum vor dem Mund schockte zuerst Teamkollege Roberto Carlos: „Ronaldo stirbt“, rief er panisch durch die Flure des Teamhotels. Die Untersuchung im Krankenhaus blieb ohne Ergebnis, und abends stand Ronaldo tatsächlich in Brasiliens Elf, die 0:3 gegen Frankreich verlor.Gemutmaßt wurde seither viel, über Nebenwirkungen von Schmerzmitteln, Stressreaktionen, auch über einen epileptischen Anfall. Doch der tatsächliche Grund blieb unklar.

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Weltmeisterschaft: DHB-Herren Gruppensieger - Damen erreichen WM-Zwischenrunde

Mit sieben Punkten gehen die deutschen Hockey-Herren nach dem 1:1 gegen Frankreich als Gruppensieger in die WM-Zwischenrunde. Zuvor sicherten sich die Damen ihr Ticket für die Runde der Top Acht.Die deutschen Hockey-Herren sind als Gruppensieger in die WM-Zwischenrunde eingezogen. Der Weltmeister trennte sich bei strömendem Regen im belgischen Wavre im letzten Vorrundenspiel 1:1 (0:0) von Frankreich. „Das Zwischenergebnis ist perfekt. Nichtsdestotrotz hätten wir gern zu null gespielt“, resümierte Bundestrainer André Henning. „Der Ausgleich war super unglücklich. Der Platz war sehr nass und sehr langsam.“ Die Führung für den Europameister, der bereits vor der Partie für die Runde der besten Acht qualifiziert war, hatte Justus Weigand (43. Minute) nach Flanke von Thies Prinz besorgt. Doch Frankreich kam 39 Sekunden vor Schluss in doppelter Überzahl durch Louis Haertelmeyer (60.) noch zum Ausgleich. Prinz, der den gesundheitlich leicht angeschlagenen Kapitän Tom Grambusch vertrat, meinte: „Die Freude über den Gruppensieg überwiegt.“Damen sichern sich das Zwischenrunden-Ticket gegen die USAZuvor hatten die deutschen Damen ihr letztes Vorrundenspiel mit 3:1 (1:0) gegen die USA gewonnen und sich somit noch den zweiten Platz in der Gruppe B gesichert. Jette Fleschütz (21./43. Minute) verwandelte zwei Siebenmeter und Co-Kapitänin Lisa Nolte (33.) traf auch im dritten WM-Spiel. „Wir haben das ganz erwachsen gespielt, dafür, dass wir so eine junge Truppe sind“, sagte Fleschütz. Der Weltranglisten-Fünfte brauchte einen Sieg fürs Weiterkommen und drängte von Beginn an aufs US-Tor, war aber zunächst im Abschluss zu inkonsequent. „Es hat ein bisschen gedauert, bis das Tor gefallen ist, aber wir sind cool geblieben. Es war ein starker Fight“, ergänzte Nolte. In der Zwischenrunde treffen die Herren bereits am Freitagabend auf den Zweiten der Gruppe C, Australien, Spanien oder Irland. Aufgrund des 1:0-Sieges gegen Belgien startet der Titelverteidiger im Gegensatz zu den DHB-Damen, die mit 2:3 gegen Argentinien verloren, bereits mit drei Punkten in den Kampf um die Halbfinaltickets. „Der Tag Pause birgt jetzt die Gefahr, dass man abschaltet. Da müssen wir vom Kopf her dableiben, aber ich sehe uns gut gewappnet“, forderte Prinz. Die Damen spielen am Samstag zunächst gegen den Sieger der Gruppe C, Belgien, Spanien oder Irland.

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Heimturnier: Starspielerin Sabally verpasst Basketball-WM in Berlin

Satou Sabally fehlt Deutschlands Basketballerin bei der Heim-WM. Innerhalb kurzer Zeit erleidet sie zwei Gehirnerschütterungen - und muss eine schwere Entscheidung treffen.Deutschlands Basketballerinnen müssen bei der Heim-WM auf Starspielerin Satou Sabally verzichten. Die 28-Jährige laboriert weiterhin an den Folgen einer Gehirnerschütterung und fällt für das Turnier vom 4. bis 13. September in Berlin definitiv aus, teilte der Deutsche Basketball Bund mit. Sabally hatte zuletzt alles versucht, um rechtzeitig zum WM-Start doch wieder fit zu werden. „Ich muss mit großem Bedauern mitteilen, dass ich leider bei der WM in Berlin nicht dabei sein kann. Eine Heim-WM vor eigenem Publikum, vor meiner Familie und mit diesem Team, war eines meiner größten sportlichen Ziele“, sagte Sabally: „Diese Entscheidung fällt mir sehr schwer, aber ich muss meine Gesundheit priorisieren und den gesamten Fokus darauf richten, vollständig gesund zu werden.“ Zweite Gehirnerschütterung in acht MonatenSabally kam zuletzt schon nicht mehr für New York Liberty in der amerikanischen Basketball-Liga WNBA zum Einsatz. Trainer Chris DeMarco hatte mitgeteilt, dass sie auf unbestimmte Zeit ausfallen werde. Sie hat seit dem 23. Juni keine Partie mehr bestritten, nachdem sie sich bei einem Zusammenstoß gegen die Las Vegas Aces die zweite Gehirnerschütterung innerhalb von acht Monaten zugezogen hatte. Ihre erste Gehirnerschütterung hatte die Berlinerin im Oktober vergangenen Jahres. Sabally galt vor der anstehenden Heim-Weltmeisterschaft in Berlin als Hoffnungsträgerin der DBB-Auswahl. Sie war zuletzt die Anführerin, bereits im Vorjahr hatte sie die Europameisterschaft verletzungsbedingt verpasst. Bei der Weltmeisterschaft im September trifft Deutschland in der Vorrunde auf Spanien, Japan und Mali.

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Neurologische Dysfunktion: Was Musialas Krankheit für den FC Bayern bedeuten könnte

Jamal Musiala bricht zweimal zusammen – wegen einer neurologischen Dysfunktion, die wohl nur „temporär“ sein soll. Die Folgen für den FC Bayern könnten dennoch gravierend sein.Zweimal ist es jetzt passiert: Jamal Musiala, das größte Versprechen des deutschen Fußballs, ist innerhalb von vier Tagen in zwei Testspielen ohne Fremdeinwirkung plötzlich zusammengesackt. In der Partie gegen den FC Heidenheim am Dienstagabend war Musiala so weggetreten, dass die Spieler einen Sichtschutz um ihn herum bildeten. Wenige Minuten später verließ er den Rasen selbstständig.Es erinnerte an den Zusammenbruch des dänischen Nationalspielers Christian Eriksen, der bei der EM 2021 einen Herzstillstand erlitten hatte. Auch da hatten seine Teamkollegen sich schützend um ihn herum aufgestellt. Allerdings musste Eriksen damals reanimiert werden.Jamal Musiala und der FC Bayern beschwichtigenSo gefährlich waren Musialas Zusammenbrüche seinen Angaben zufolge bei Weitem nicht. Dennoch bedeuten sie erneut einen herben Rückschlag sowohl für den jungen Spieler, der erst vor einem Jahr einen schweren Wadenbeinbruch erlitten hatte, als auch für den FC Bayern, für den Musiala ein zentraler Baustein der Mannschaft ist.Der 23-Jährige meldete sich nach dem Vorfall auf Instagram zu Wort. Sein Statement beginnt mit den Worten: „Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut!“. Demnach habe eine „Absenz“ aufgrund einer „neurologischen Dysfunktion“ den Zusammenbruch ausgelöst. Die Absenzen treten laut Musiala lediglich „temporär“ auf und seien “gut behandelbar“, beschwichtigte der Profi. Die Nachrichtenagentur DPA eilte kurz darauf, dass der FC Bayern „keine Hinweise“ dafür sehe, „dass der Fußball-Nationalspieler nicht weiter auf dem Niveau spielen“ könne.Dennoch scheint eines klar: Jamal Musiala bleibt vorerst das große Sorgenkind des FC Bayern.Für den Rekordmeister und Trainer Vincent Kompany bringt die Diagnose ein massives Problem mit sich: Planungsunsicherheit. Trotz seines jungen Alters von 23 Jahren hat sich Musiala zu einer wichtigen Identifikationsfigur in München gemausert. Schon seine beiden langen Ausfälle nach einem Muskelbündelriss und einem Wadenbeinbruch im vergangenen Jahr waren mindestens für die Fans eine Katastrophe.Welchen Plan hat Trainer Kompany?Vincent Kompany überzeugte im Umgang mit Musialas Verletzungen durch Pragmatismus. Und so schwer der Ausfall des Dribbelkünstlers auch wog, etwa mit einem Beinbruch kann ein Trainer vergleichsweise simpel planen: Der Spieler kann mehrere Monate lang nicht spielen, Ende der Diskussion.Nun aber wird eine immerwährende Frage über Musialas Kopf schweben: Kann er oder kann er nicht? Und wenn ja, wie lange? Und wie oft? Wird er monatelang ohne Probleme spielen können? Oder folgt schon in wenigen Wochen die nächste Absenz?Mediziner betonen, dass Leistungssport in Verbindung mit Musialas Erkrankung keinerlei negativen Einfluss habe. Das ist erfreulich. Aber Kompany muss sich plötzlich Notfallpläne zurechtlegen. Wie geht er damit um, sollte sein Spieler erneut während einer Partie zusammenklappen? Lässt er ihn dann kurz verschnaufen und schickt ihn wieder zurück aufs Feld? Oder wechselt er ihn sofort aus?Musialas Erkrankung birgt auch für Kompany ein großes Risiko, mindestens mit Blick auf den öffentlichen Druck, der entstehen wird. Denn in beiden Szenarien wäre der Trainer angreifbar: Schickt er Musiala wieder auf den Rasen, könnte man ihm – ob zu Recht oder zu Unrecht – vorwerfen, seine Sorgfaltspflicht zu verletzen. Holt er seinen Schützling in einem Spiel schon nach wenigen Minuten wieder vom Platz, würden viele womöglich von Panikmache sprechen. So sehr man sich in München in anderen Sphären wähnt, ein Blick zum Rivalen nach Dortmund könnte in dieser Lage helfen zu begreifen, was auf den Verein zukommen kann. Denn auch der BVB hatte vor einigen Jahren ein Sorgenkind, das ein großes Loch in die Kaderplanung riss: Mario Götze.Parallelen zum Fall Mario Götze?2017 wurde beim Weltmeister von 2014 eine Stoffwechselerkrankung festgestellt. Sie war die Antwort auf die Frage, die sich Fans in den vorangegangenen Monaten immer wieder gestellt hatten: „Was ist mit Mario los?“ Seine Leistungsschwankungen waren bemerkenswert, ebenso seine muskulären Probleme und immer wiederkehrenden, kleineren Verletzungen.Nun ist Götzes damalige Diagnose nicht mit Musialas vergleichbar, die Auswirkungen aber könnten Parallelen aufweisen. Auch bei Götze war zu Beginn nicht klar, was genau seine Erkrankung überhaupt bedeutet. Karriereende? Kurze Reha und ein paar Medikamente? Der Verein hüllte sich zunächst in Schweigen.Götze war immer wieder mit kleineren Muskelverletzungen für wenige Wochen ausgefallen. Nach der Diagnose Stoffwechselerkrankung hieß es, es sei notwendig, „Götze aus dem Trainingsbetrieb“ zu nehmen. Er falle „auf unbestimmte Zeit aus“. Ein Albtraum für jeden Verantwortlichen. Auch die Fans fragten sich: Bedeutet unbestimmt drei Wochen? Drei Monate? Ein Jahr?Mario Götze stand letztlich nach einer Therapie inklusive Ernährungs- und Trainingsumstellung fünf Monate später wieder auf dem Rasen. Der BVB spielte in dem Jahr eine zerfahrene Saison, vielleicht auch, weil man sich viel von Götze versprochen hatte, seine Erkrankung ihn aber zum Unsicherheitsfaktor machte.

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Weltmeisterschaft: Hockey-Damen lösen gegen die USA das Zwischenrunden-Ticket

Alles oder nichts hieß es für die Hockey-Damen vor dem letzten WM-Vorrundenspiel gegen die USA. Durch den 3:1-Sieg zog das DHB-Team in die Runde der Top Acht ein - und vermied damit das Vorrunden-Aus.Die deutschen Hockey-Damen sind bei der WM im belgischen Wavre in die Zwischenrunde eingezogen. Der EM-Zweite gewann am Mittwoch im letzten Vorrundenspiel mit 3:1 (1:0) gegen die USA und beendete die Gruppe B damit als Zweiter hinter Spitzenreiter Argentinien. Jette Fleschütz (21./43. Minute) verwandelte bei strömendem Regen zwei Siebenmeter und Co-Kapitänin Lisa Nolte (33.) traf auch im dritten Turnierspiel. Ashley Sessa (39.) hatte zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzt. „Wir haben das ganz erwachsen gespielt, dafür, dass wir so eine junge Truppe sind“, sagte Fleschütz. Bundestrainerin Janneke Schopmann ergänzte: „Ich habe Jette gesagt, dass sie sich nur trauen muss. Sie hat einen guten Siebenmeter.“Fleschütz verwandelt zwei Siebenmeter, Nolte mit drittem WM-TorDer Weltranglisten-Fünfte brauchte einen Sieg fürs Weiterkommen und drängte von Beginn an aufs US-Tor, war aber zunächst im Abschluss zu inkonsequent. „Es hat ein bisschen gedauert, bis das Tor gefallen ist, aber wir sind cool geblieben. Es war ein starker Fight“, ergänzte Nolte. Erster Zwischenrunden-Gegner am Samstag wird der Sieger der Gruppe C, Belgien, Spanien oder Irland. Aufgrund der 2:3-Vorrundenniederlage gegen Argentinien startet Deutschland jedoch mit null Punkten im Kampf um die Halbfinaltickets. „Wir wissen genau, was wir können und nicht können. Jetzt haben wir schon ein Finale gespielt, in zwei Tagen kommt das zweite, dann das Dritte“, sagte Schopman.

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Vertrag verlängert: Formel 1: Williams schafft auch bei Sainz Klarheit

Sein Name wurde immer wieder mal im Zusammenhang auch mit Audi genannt. Nun ist eine Entscheidung um Carlos Sainz gefallen.Der britische Formel-1-Rennstall Williams hat nun auch bei Carlos Sainz für Klarheit gesorgt. Der Spanier, der immer wieder auch mit dem deutschen Audi-Team in Zusammenhang gebracht wurde, unterzeichnete einen neuen Vertrag über mehrere Jahre. Wie lange genau das Arbeitspapier nun gilt, wurde nicht bekannt.Erst tags zuvor hatte Williams mit Alexander Albon bis Ende 2027 verlängert - im kommenden Jahr feiert der Rennstall, für den auch schon einige deutsche Piloten in der Formel 1 fuhren, den 50. Geburtstag.Er kam vom Traditionsteam aus ItalienSainz wechselte nach seiner Ausmusterung bei Ferrari zur Saison 2025 zu Williams. „Seit seinem Einstieg sind Carlos' Talent hinter dem Lenkrad und sein Engagement im Werk für dieses Projekt von unschätzbarem Wert – Tag für Tag arbeitet er mit seinen Ingenieuren daran, jede Millisekunde herauszuholen“, lobte Teamchef James Vowles. „Wir haben das Zeug dazu, gemeinsam die Wende zu schaffen“, betonte Sainz.Vor dem Auftakt in die zweite Saisonhälfte belegt Sainz im Klassement mit nur sechs Punkten den 15. Platz. Albon ist 16. mit fünf Zählern. In der Konstrukteurswertung ist Williams Neunter.

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Neurologische Störung: Hoeneß zu Musialas Zusammenbruch: „Hat mich vom Hocker gehauen“

Jamal Musiala teilt nach einem erneuten Zusammenbruch mit, an Absencen zu leiden – doch was sagt der Verein? Bayern Münchens Ehrenpräsident Hoeneß findet im Interview klare Worte.Jamal Musiala teilt nach einem erneuten Zusammenbruch mit, an Absencen zu leiden – doch was sagt der Verein? Bayern Münchens Ehrenpräsident Hoeneß findet im Interview klare Worte.

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„Es tut mir leid“: Kokain-Test positiv: Nick Kyrgios suspendiert

Nick Kyrgios konnte wegen Verletzungen und Operationen zuletzt kaum spielen. Bei einem seiner wenigen Turniere wurde er nun positiv auf Kokain getestet. Der Australier zeigt Reue.Wegen eines positiven Kokain-Tests ist der frühere Wimbledon-Finalist Nick Kyrgios vorläufig suspendiert worden. Der 31-Jährige gab die positive Probe am 22. Juni während des ATP-Turniers auf Mallorca ab, wie die zuständige International Tennis Integrity Agency mitteilte. Kyrgios ist seit dem 4. August vorläufig suspendiert.Nick Kyrgios gesteht Fehler ein„Ich habe einen großen Fehler gemacht und übernehme dafür die volle Verantwortung. Es tut mir leid – meinen Fans, meiner Familie, meinen Sponsoren und allen Menschen gegenüber, die mir nahestehen. Vor allem tut es mir leid für die Kinder, die mir folgen. Ich weiß, welches Beispiel ich damit gebe, und bin von mir selbst zutiefst enttäuscht“, schrieb Kyrgios auf seinem Instagram-Kanal.In diesem Jahr hatte der Australier auch aufgrund von Verletzungsproblemen lediglich drei Turniere auf der ATP-Tour bestritten. Außer an dem Event auf Mallorca nahm er noch in Brisbane und Stuttgart teil. In Schwaben gelang ihm auch der einzige Sieg.Verletzungsprobleme machen Kyrgios auch mental zu schaffenDie von Verletzungen geprägte Karrierephase sei körperlich und mental eine Belastung gewesen, schrieb Kyrgios. „Mein Körper war nicht in der Lage, das zu leisten, was mein Kopf von ihm erwartet hat. Und mich damit abzufinden, dass sich meine Karriere ihrem Ende nähert, war schwieriger, als ich es mir je hätte vorstellen können.“ Er habe sich „hilflos“ und „allein“ gefühlt. Der positive Test sei nun wie ein Weckruf gewesen.Der Profi kündigte an, sich für die nächsten 28 Tage von den sozialen Medien und aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Er werde an sich arbeiten und besser zurückkommen.2022 im Endspiel von Wimbledon gegen DjokovicDer größte Erfolg von Kyrgios war 2022 der Finaleinzug in Wimbledon. Im Endspiel verlor er gegen den einstigen Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien in vier Sätzen. In den vergangenen Monaten und Jahren war der frühere Top-20-Spieler aber immer wieder verletzt.Der hoch veranlagte Profi hat auf dem Tennisplatz den Hang zum Unterhaltungskünstler und ist abseits des Courts für seine meinungsstarken Worte bekannt. Vor eineinhalb Jahren hatte er Kritik daran geübt, dass Jannik Sinner nach zwei positiven Dopingtests nur für drei Monate gesperrt wurde.„Ein trauriger Tag für das Tennis. Fairness im Tennis existiert nicht“, schrieb er damals auf der Plattform X und prangerte eine Vorzugsbehandlung des italienischen Tennis-Stars an.

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Über Stock und Stein: Abenteuer Trailrunning: Warum einfach, wenn es auch holprig geht

Trailrunning ist kein Sport für Spinner. Im Gegenteil: Joggen abseits des Trubels der Stadt ist Balsam für Körper und Geist. Der stern klärt, welches Equipment wichtig ist.Es gibt Dinge im Leben, bei denen gibt's keinen Mittelweg. Beim Laufen zum Beispiel. Die einen lieben es, die anderen können überhaupt nichts damit anfangen. Der Autor dieses Stückes, selbst ein gar nicht mal so unbegabter Hobbyläufer, kennt beide Extreme. Menschen, die partout nicht verstehen, warum sich andere Menschen freiwillig Laufschuhe anziehen und versuchen, fünf, zehn oder noch mehr Kilometer durch die Gegend zu joggen. Einfach nur so. Und er kennt die, die genau das machen. Davon gibt es in Deutschland sehr viele. Rund fünfeinhalb Millionen schnüren laut einer Umfrage von Statista mehrmals in der Woche ihre Laufschuhe – dreimal so viele gehen zumindest ab und zu joggen. Die meisten, um für den Alltag fit zu bleiben, Körper und Geist in Schwung zu halten, Glückshormone auszuschütten oder sich das Bierchen danach zu verdienen. Alles fair und selbst für Außenstehende nachvollziehbar. Ein deutlich kleinerer Teil neigt zu Dingen, bei denen Nicht-Läufer nur rat- und verständnislos mit dem Kopf schütteln.Trailrunning: Diese Kategorien gibt esTrailrunning ist ein Trend, dem sich immer mehr Läuferinnen und Läufer anschließen. Manche merken es nicht einmal. Denn Trailrunning meint nichts anderes, als das Laufen abseits befestigter Straßen und Wege. Die Strecken führen also auf mehr oder weniger breiten Pfaden durchs Gelände. Nun gibt es verschiedenen Ausprägungen von Gelände. Per Definition ist auch die 5-Kilometer-Runde durch den Park um die Ecke ein Geländelauf. Läufe auf Wald- oder Schotterwegen sind die moderate Form des Trailrunnings und werden auch als Urban Trailrunning bezeichnet. Schon deutlich anspruchsvoller wird es, wenn Steigungen und Gefälle ins Spiel kommen. Beim Cross-Trail geht es durch schwieriges Gelände, über Wurzeln, Stock und Stein. Toppen können das nur noch sogenannte Trail-Adventures. In der Extremform des Trailrunning laufen die Ausdauersportlerinnen und -sportler in (hoch-)alpinem Gelände und teils auch abseits markierter Pfade und Wege. 2015 erkannte der Welt-Leichtathletikverband World Athletics den Traillauf offiziell als Disziplin an. Seit 2018 kämpfen die besten Trailrunner der Welt in einer Wettkampfserie über Distanzen zwischen 22 und 42 Kilometern um die Krone der Golden Trail Series. Trailrunning Schuhe: Darauf sollten Einsteiger achtenKommen wir zu den besonderen Anforderungen an die Trailrunning Bekleidung. Da der wesentliche Unterschied zwischen Straße und Gelände darin besteht, dass auf komplett unterschiedlichen Belägen gelaufen wird, richten wir das Augenmerk zunächst auf die Schuhe. Und hier speziell auf die Sohle der Laufschuhe. Während beim Laufen auf der Straße oder Fußwegen die Bodenhaftung nicht relevant ist, spielt genau das beim Trailrunning eine entscheidende Rolle. Vor allem bei feuchten oder gar nassen Bedingungen – nicht nur auf schlammigen, von Wurzeln durchzogenen weichen Böden – ist guter Grip wichtig. Je nachdem wie abwechslungsreich und anspruchsvoll die Strecke ist, sollten Trailrunningschuhe (z.B. der Brooks Catamount 4) ein moderates bis stark ausgeprägtes Profil und entsprechende Noppen unter der Sohle haben. Zudem sollte die Sohle besonders robust sein, die Fußsohlen vor spitzen Steinen oder anderen scharfkantigen Hindernissen schützen. Im Vergleich zu Straßenlaufschuhe sind Schuhe für Trailrunning eher steif und unflexibel aufgebaut. Auch eine weiche Dämpfung, die auf Asphalt hilfreich sein kann, ist im Gelände kontraproduktiv. Denn Trailrunningschuhe müssen den Füßen in unwegsamem Gelände vor allem Halt und Sicherheit geben. Läuferinnen und Läufer, die nur ein paar Trailläufe im Monat – überwiegend auf Waldböden oder Feldwegen planen – greifen bei der Wahl der Schuhe zu eher moderaten und leichten Modellen. Hier sollte der Komfort immer die oberste Prämisse sein. Den bekommen die Füße am besten in einem leichteren Allrounder mit einer Noppenlänge von maximal vier Millimetern wie dem Sense Ride 5 von Salomon. Je felsiger und kniffliger das Gelände wird, desto höher sollten die Noppen sein. Zudem brauchen Schuhe für alpines oder gar hochalpines Gelände schützende Zwischensohlen und Schutzelemente am Spann. Zu guter Letzt hält wasserabweisendes Obermaterial die Füße trocken, selbst wenn das Wasser mal von oben kommt. Gore Tex ist hier das Stichwort.Die wichtigsten Kriterien für Trailrunning Schuhe im Überblick:ausgeprägtes Profil mit genoppter Sohlesteife Gesamtkonstruktioneher harte Dämpfungmöglichst wasserabweisendes ObermaterialSchutzelemente am Spannstarre Zwischensohle (speziell bei Cross-Trail und Trail Adventures)Trailrunning Bekleidung: Das ist beim Kauf wichtigFür moderates Trailrunning müssen Sie sich – von der erwähnten Ausnahme mit den Schuhen abgesehen – nicht komplett neu einkleiden. Dennoch lohnt es sich, darüber nachzudenken, das Outfit zu optimieren. Insbesondere, wenn Sie sich demnächst mal an etwas längeren Läufen in unwegsamerem Gelände probieren möchten. Zunächst, und das ist wie bei klassischer Laufbekleidung auch, sollten sowohl die Oberteile als auch die Laufshorts möglichst leicht und schnelltrocknend sein. Beim Trailrunning darf die Hose gern etwas länger sein. Kombiniert mit einer eng anliegenden Innenshort (wie bei der X-Alp Trail 2-in-1 Shorts von Odlo oder der Asics Fujitrail für Damen) kann zusätzlich die Oberschenkelmuskulatur unterstützt werden. Die Bewegungsfreiheit steht in diesem Fall nur an zweiter Stelle. Und noch eine Besonderheit fällt bei Laufshorts fürs Trailrunning auf. Viele Modelle sind mit einem breiten Bund aus Stretchmaterialien ausgerüstet, der teilweise auch mit einer kleinen Tasche versehen ist. Gerade auf längeren Strecken verhindert das breite Bündchen schmerzhafte Reibung und Druckstellen im Bereich der Hüfte. Bei einigen Modellen lassen sich auch Teleskopstöcke in eingenähten Schlaufen am Rücken fixieren. Was Laufshirts betrifft, gelten fürs Trailrunning dieselben Regeln wie fürs Laufen in der Stadt. Schnelltrocknende Materialien sind genauso wichtig wie ein bequemer, aber nicht zu weiter Schnitt. Alles andere ist wie so oft Geschmacksache. Auch bei den Laufsocken stellt das Trailrunning keine besonderen Ansprüche. Kurz, mittel oder halblang – hier haben Läuferinnen und Läufer die Qual der Wahl. Etwas Stretch ist nie verkehrt und zu klein sollten die Laufsocken auch nicht sein. Im Zweifel also immer einer Nummer größer kaufen.Trink, trink, Läuferlein trink!Kommen wir zu einem speziellen Teil, das vor allem auf längeren Strecken immer beliebter wird und im Trailrunning seit einigen Jahren schon keine Seltenheit mehr ist. Trinkwesten oder Trinkrucksäcke sind zum Standard geworden – insbesondere bei Trailruns in den Bergen. Der Grund ist simpel: In den Bergen bleibt Läuferinnen und Läufern meist keine andere Option, als sich selbst zu versorgen. Wobei Trinkwesten mittlerweile auch bei City-Marathons zunehmend beliebter werden. Als Zubehör oder sogar inklusive sind häufig die sogenannten Soft Flasks. Das sind leichte und flexible Flaschen aus weichem Plastik, die in den Brusttaschen verstaut werden können und damit jederzeit greifbar sind. Einige Westen-Modelle (z.B. die ) können um eine Trinkblase mit flexiblem Trinkschlauch ergänzt werden. Das ist vor allem bei Streckenlängen jenseits des Halbmarathons interessant. Für kürzere Distanzen genügt ein Laufgürtel, in dem man zumindest eine kleine Trinkflasche, ein Schlüssel oder Snacks wie Energieriegel oder Gels verstauen kann. Hier lesen Sie den sternLaufgürtel Test 2024.

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Flotte Socken: Kompressionsstrümpfe beim Laufen: Welche Strümpfe helfen und wie sie wirken

Wie Kompressionsstrümpfe die Laufleistung verbessern sollen, welche Modelle zu empfehlen sind und wie sich die wissenschaftliche Sicht auf die Wirksamkeit entwickelt hat.Die Bedeutung von Kompressionsstrümpfen im Laufsport ist in den letzten Jahren zunehmend gestiegen. Ursprünglich im medizinischen Bereich für die Behandlung von Venenleiden und der Förderung der Blutzirkulation eingesetzt, haben Kompressionsstrümpfe mittlerweile einen festen Platz im Sportbereich gefunden. Sie versprechen eine Verbesserung der Leistung und eine schnellere Regeneration. Doch wie genau wirken sie, und warum setzen immer mehr Läuferinnen und Läufer auf diese spezielle Bekleidung?Kompressionsstrümpfe sind so konzipiert, dass sie einen gleichmäßigen Druck auf die Beine ausüben. Dieser Druck ist jedoch nicht gleichmäßig über das ganze Bein verteilt, sondern abgestuft. Der Druck ist an der Spitze des Strumpfes am geringsten und nimmt zum Knöchel hin zu. Das Ziel dieser Kompression ist es, die Blutzirkulation zu fördern, insbesondere den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Die Theorie besagt, dass dieser verbesserte Rückfluss den Transport von Sauerstoff in die Muskulatur verbessert, was zu einer höheren Ausdauer und Leistungsfähigkeit führen soll.Ein weiteres Argument für Kompressionsstrümpfe ist, dass sie Mikroverletzungen der Muskulatur während des Laufens verringern könnten. Gerade bei langen Distanzen oder intensiven Trainingseinheiten entstehen durch die ständige Belastung winzige Risse in den Muskelfasern. Kompressionsstrümpfe sollen dabei helfen, diese Vibrationen der Muskeln zu reduzieren und so das Risiko von Verletzungen zu minimieren. Indem sie die Muskelvibration dämpfen, sollen sie die Ermüdung hinauszögern und den Körper während des Trainings entlasten.Kompressionsstrümpfe beim Laufen: Gemischte ForschungslageDie Wissenschaft hat sich ebenfalls intensiv mit der Wirkung von Kompressionsstrümpfen befasst. Einige Studien legen nahe, dass sie die Regeneration nach dem Laufen unterstützen können. So wurde beispielsweise in einer Untersuchung festgestellt, dass Läufer, die Kompressionsstrümpfe trugen, weniger Muskelkater nach dem Training hatten und ihre Muskeln schneller regenerierten. Auch die Verbesserung des venösen Rückflusses wurde in mehreren Studien dokumentiert. Allerdings ist die Beweislage bezüglich einer direkten Leistungssteigerung während des Laufs selbst noch unklar. Einige Untersuchungen haben keine signifikanten Vorteile der Kompression während des Trainings festgestellt, während andere auf eine leichte Verbesserung hinweisen. Insgesamt zeigt sich, dass insbesondere weniger erfahrene Sportler von der Anwendung von Kompressionsstrümpfen profitieren können, da diese möglicherweise stärker von der verbesserten Blutzirkulation und dem verringerten Muskelstress profitieren.Der richtige Kompressionsstrumpf für verschiedene LäufertypenWer auf der Suche nach Kompressionsstrümpfen ist, hat mittlerweile eine breite Auswahl. Einige Modelle zeichnen sich durch spezielle Eigenschaften aus, die für bestimmte Bedürfnisse geeignet sind. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Danish Endurance Kompressionsstrümpfe, die in einem praktischen 2er-Set erhältlich sind und sich sowohl für das Laufen als auch für Radfahren und lange Flugreisen eignen. Sie bieten laut Käufern eine angenehme Kompression und sind in verschiedenen Farben erhältlich, sodass Sportler auch optisch eine eigene Wahl treffen können.Für Läufer, die nach einer noch intensiveren Kompression suchen, könnten die Rwest X Kompressionsstrümpfe eine Option sein. Diese Strümpfe bieten eine abgestufte Kompression und sind sowohl für Männer als auch Frauen geeignet. Sie bieten eine zusätzliche Unterstützung für die Wadenmuskulatur und können auch bei längeren Trainingseinheiten helfen, die Belastung zu verringern.Ein weiteres interessantes Modell sind die CEP Kompressionssocken, die speziell für Langstreckenläufer entwickelt wurden. Sie kombinieren eine effektive Kompression mit einem speziellen Materialmix, der Feuchtigkeit vom Körper wegtransportiert und so die Blasenbildung minimiert. Besonders für lange Laufeinheiten sind diese Socken eine Überlegung wert, da sie den Druck auf die Waden gleichmäßig verteilen und für ein angenehmes Tragegefühl sorgen.Wer einen ähnlichen Effekt auch am Oberkörper erfahren möchte, kann sich das TCA Kompressionsshirt anschauen. Es wurde für Läufer entwickelt, die neben den Waden auch den Oberkörper unterstützen wollen. Das Shirt kann unter anderen Kleidungsstücken getragen werden und soll zusätzlich die Rumpfmuskulatur stabilisieren.Für diejenigen, die keine vollständigen Strümpfe tragen möchten, sondern lediglich eine Kompression für die Waden benötigen, sind Waden-Kompresssionsbandagen, wie die von Odoland eine praktische Alternative. Sie bieten einen gezielten Druck auf die Wadenmuskulatur, ohne den Fußbereich einzuschränken. Ideal für Sportler, die zusätzlich ihre Füße mit speziellen Socken ausstatten möchten.So lässt sich die Blutzirkulation anders steigernNatürlich gibt es neben Kompressionsstrümpfen auch andere Möglichkeiten, die Muskulatur zu unterstützen und die Regeneration zu fördern. Alternativen wie Massagen, Dehnübungen oder Wechselduschen können helfen, Muskelverspannungen zu lösen und die Blutzirkulation zu verbessern. Viele Sportler kombinieren daher Kompressionsstrümpfe mit anderen Maßnahmen, um ihre Erholungszeit zu verkürzen und die Muskulatur zu entspannen.Kompressionsstrümpfe haben beim Laufen also durchaus ihre Berechtigung, auch wenn die wissenschaftliche Beweislage hinsichtlich einer direkten Leistungssteigerung nach wie vor nicht eindeutig ist. Wer auf der Suche nach einer zusätzlichen Unterstützung für seine Beine ist, kann von den Vorteilen der Kompression profitieren, insbesondere bei längeren Distanzen oder intensiven Trainingseinheiten.

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Absencen bei Bayern-Star: Eine Art „Kurzschluss“ – Arzt erklärt Musialas Diagnose

Schon zum zweiten Mal bricht Jamal Musiala während eines Spiels zusammen. Er leide unter Absencen, erklärt der Bayern-Star. Doch was bedeutet das? Kann er weiter Fußball spielen?Schon zum zweiten Mal bricht Jamal Musiala während eines Spiels zusammen. Er leide unter Absencen, erklärt der Bayern-Star. Doch was bedeutet das? Kann er weiter Fußball spielen?

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