Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Radsport: Pogacar gewinnt Tour de Suisse - Sieg auf der Königsetappe

Nur 16 Renntage, aber schon 13 Siege: Pogacar zeigt bei der Tour de Suisse, warum er als Favorit zur Frankreich-Rundfahrt reist. Was macht ihn so überlegen?Radstar Tadej Pogacar hat mit einer weiteren Machtdemonstration auf der Königsetappe souverän die Tour de Suisse gewonnen und damit zwei Wochen vor dem Start der Frankreich-Rundfahrt einen gelungenen Härtetest absolviert. Der slowenische Weltmeister feierte auf der fünften und letzten Etappe seinen dritten Tagessieg.Pogacar holte sich nach 150,7 Kilometern mit Start und Ziel in Villars-sur-Ollon den Sieg bei der Bergankunft im Alleingang vor dem Franzosen Lenny Martinez und dem Niederländer Bart Lemmen. Damit beendete der 27-Jährige die Rundfahrt mit einem Vorsprung von 6:32 Minuten auf Tokio-Olympiasieger Richard Carapaz (Ecuador) in der Gesamtwertung.Ausreißer Martinez fehlen 900 MeterVor dem Schlussanstieg hatte Pogacar noch einen Rückstand von über zwei Minuten auf eine Ausreißergruppe, ehe der Slowene aufs Tempo drückte. 900 Meter vor dem Ziel hatte Pogacar schließlich auch den führenden Martinez eingeholt.Pogacar, der bislang nur 16 Renntage in diesem Jahr absolviert hat, steht nun schon bei 13 Saisonsiegen. Bei der Tour könnte er mit einem fünften Gesamtsieg zu den Rekordgewinnern Eddy Merckx (Belgien), Jacques Anquetil, Bernard Hinault (beide Frankreich) und Miguel Indurain (Spanien) aufschließen.

Zeige mehr

Radsport: Starke Tour-Generalprobe: Lipowitz triumphiert in Slowenien

Zwei Etappensiege und der Gesamterfolg: In der Heimat seines größten Rivalen stimmt sich der deutsche Radstar bestens auf die Frankreich-Rundfahrt ein.Florian Lipowitz ballte die Faust und reckte den Finger in die Höhe. Der deutsche Radstar hat mit zwei Etappensiegen und dem Gesamterfolg bei der Slowenien-Rundfahrt eine beeindruckende Generalprobe für die am 4. Juli beginnende Tour de France hingelegt. Nach einer scharfen Attacke am letzten Anstieg holte sich Lipowitz auf der fünften und letzten Etappe über 169,4 Kilometer von Litija nach Novo mesto den Tagessieg im Alleingang.Bereits am Samstag hatte der 25-Jährige die Königsetappe nach Kranjska Gora gewonnen und erstmals seit dem 9. Juli 2024 wieder einen Profisieg geholt. „Das ist eine beeindruckende Woche der gesamten Mannschaft gewesen. Ich bin sehr stolz und freue mich über den zweiten Sieg hier“, sagte Lipowitz. Mit Blick auf die Tour ergänzte er: „Es sind noch zwei Wochen. Ich werde mich jetzt ein wenig erholen. Die Tour ist ein besonderes Rennen. Die Form ist gut.“Schafft es Lipowitz wieder auf das Tour-Podium?Der Red-Bull-Profi scheint für die Frankreich-Rundfahrt bestens gerüstet zu sein. Dort will er seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen, als er hinter Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard den dritten Rang belegt und als erster Deutscher seit 2006 das Podium in Paris erreicht hatte.In der Heimat seines Rivalen Pogacar hatte Lipowitz leichtes Spiel, seine größten Konkurrenten waren nicht am Start. Die Entscheidung zum Gesamtsieg fiel am bis zu 20 Prozent steilen Anstieg nach Trska Gora, als Lipowitz der Konkurrenz davonfuhr. „Es war ein harter Tag, sehr heiß. Wir sind als Team super gefahren. In den letzten Anstieg sind wir hart reingefahren. Ich war oben als Erster und hatte die Lücke geöffnet. Ich bin dann weitergefahren, die Lücke wurde immer größer“, ergänzte Lipowitz.Im Ziel hatte er 24 Sekunden Vorsprung auf Teamkollege Laurence Pithie aus Neuseeland. In der Gesamtwertung lag er am Ende 42 Sekunden vor dem Italiener Giulio Pellizzari. Dazu holte sich Lipowitz auch die Bergwertung.

Zeige mehr

Nach WM-Gruppenspiel: Trainer der Ivorer beklagt mangelndes Fairplay des DFB-Teams

Nach dem umkämpften Sieg des DFB-Teams über das der Elfenbeinküste bei der Fußball-WM erhebt der Trainer der Ivorer Vorwürfe. Es geht um eine Szene mit Wilfried Singo.Trainer Emerse Faé hat der DFB-Auswahl nach der 1:2-Niederlage seines Teams aus der Elfenbeinküste fehlendes Fairplay vorgeworfen. „Wir nehmen uns solche Nationen als Beispiel, um uns weiterzuentwickeln, und ich war ein wenig enttäuscht über den Mangel an Fair Play dieser deutschen Mannschaft“, sagte der 42-Jährige bei der Pressekonferenz nach der WM-Partie in Toronto.„Von einer großen Nation wie Deutschland hätte man etwas mehr Fairplay erwarten können, als Singo den Ball wegen einer Verletzung ins Aus spielte“, sagte Faé zu einer Szene in der 80. Minute, die für viel Aufregung sorgte.Fairplay bei der Fußball-WMWas war passiert? Wilfried Singo hatte sich nach einem Zweikampf mit Kai Havertz an den offensichtlich verletzten hinteren Oberschenkel gegriffen und den Ball ins Aus gespielt. Nachdem er sich schon außerhalb des Spielfelds befand, ließ er sich wieder über die Außenlinie fallen. Dadurch erzwang er eine Unterbrechung und verhinderte einen schnellen Einwurf des Gegners. Nicht nur Bundestrainer Julian Nagelsmann war darüber völlig aufgebracht.Faé ärgerte sich dann darüber, wie es nach der Szene weiterging. „Wir hätten uns gewünscht, dass sie uns den Ball zurückspielen“, sagte er in Richtung des deutschen Teams. Außenverteidiger Nathaniel Brown lieferte sich mit dem Chefcoach der Ivorer ebenfalls ein Wortgefecht. „Ich habe ihm einfach gesagt, er solle bescheiden bleiben. Es stimmt, er hat ein super Spiel gemacht, er ist in einer sehr, sehr starken Nationalmannschaft. Aber ich denke, er muss nicht schlecht über uns reden, nur weil er zurückliegt, oder weil es 1:1 steht und er gerne gewinnen würde“, kritisierte Faé.

Zeige mehr

WM 2026: Diese Teams fahren nach der Vorrunde nach Hause

Schon am zweiten Spieltag der Fußball-WM verabschieden sich die ersten Teams aus dem Turnier. Wer das jeweilige Mannschaftsquartier schon nach der Vorrunde räumen wird.Nach dem 0:3 gegen Brasilien im zweiten Vorrunden-Spiel der Fußball-WM steht fest: Für Haiti, das erstmals seit 1974 wieder bei einer WM mitmischt, ist das Turnier nach der Gruppenphase vorbei.Trotz einer ganzen Halbzeit in Überzahl hat die Türkei das zweite Gruppenspiel gegen Paraguay 0:1 (0:1) verloren und steht schon vor dem Duell mit Co-Gastgeber USA als Gruppenletzter fest. Die erste WM-Teilnahme seit 2002 ist für die Türkei zu einer riesigen Enttäuschung geworden.Mit null Punkten und null Toren aus den ersten zwei Spielen können die Türken zwar theoretisch noch nach Punkten mit einem Gruppenkontrahenten gleichziehen. Aber trotzdem stehen sie selbst bei einem hohen Sieg zum Vorrunden-Abschluss gegen die USA als Gruppenletzter fest.Neue Regel besiegelt frühes WM-AusVerantwortlich dafür ist eine neue Regelung bei dieser WM: Anders als bei der WM in Katar 2022 zählt bei Punktgleichheit zuerst der direkte Vergleich und dann erst die Tordifferenz. Und die beiden betroffenen direkten Vergleiche hat die Türkei verloren.

Zeige mehr

Meinung: Nagelsmann hat gezeigt, dass er nicht der Trainer ist, als der er dargestellt wurde

Julian Nagelsmann hat sein Gespür für die richtigen Wechsel wiedergefunden. Erstmals seit 2014 stehen die Deutschen in der K.o.-Runde einer WM. Plötzlich scheint alles möglich.

Zeige mehr

Spiel gegen Elfenbeinküste: „Sie wollten gewinnen“: Lothar Matthäus über die Moral der Nationalelf

Lothar Matthäus sieht bei der Nationalelf viel „positive Energie“. Das sei bereits in den letzten Wochen zu erkennen gewesen, meint der Ex-Rekordfußballer.Lothar Matthäus sieht bei der Nationalelf viel „positive Energie“. Das sei bereits in den letzten Wochen zu erkennen gewesen, meint der Ex-Rekordfußballer.

Zeige mehr

Doppelpack gegen Elfenbeinküste: „Nicht ausgeschlossen“: Nagelsmann über Startelf-Einsatz von Undav

Deniz Undav avanciert als Joker zu Deutschlands erstem WM-Helden. Bundestrainer Julian Nagelsmann stellt sich jetzt eine Frage: Den Stürmer von Beginn an bringen oder alles so lassen?Deniz Undav avanciert als Joker zu Deutschlands erstem WM-Helden. Bundestrainer Julian Nagelsmann stellt sich jetzt eine Frage: Den Stürmer von Beginn an bringen oder alles so lassen?

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: „Einfach draufballern“: Große Undav-Show und Rollen-Debatte

Alle feiern Deniz Undav in Toronto. Die Fans. Die Teamkollegen. Und auch der Bundestrainer. Die Welt staunt über Deutschlands Super-Joker. Aber muss der jetzt nicht mehr als eine Teilzeitkraft sein?So cool wie vor dem Tor reagierte der von den deutschen Fans gefeierte und von den Teamkollegen geherzte Matchwinner Deniz Undav auch bei der aufgeregten Debatte um seine ideale WM-Rolle. Weiter Deutschlands Super-Joker? Oder endlich rein in die erste Elf? „Das liegt am Bundestrainer. Er trifft die Entscheidung. Ich versuche einfach, meinen Job zu machen“, antwortete Undav höchst diplomatisch. Er muss nichts fordern. Er liefert.Das Stürmerland Deutschland hat plötzlich wieder einen Strafraumstürmer. Einen echten Neuner. Einen Goalgetter, der vor dem Tor nicht groß nachdenkt. Einer wie einst Gerd Müller, der „Bomber“. Der knipst, wenn er den Ball im Sechzehner auf dem Schlappen hat. So wie beim am Ende wilden und furiosen 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste, das der Fußball-Nationalmannschaft erst den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Phase bescherte. Und Stunden später nach Ecuadors 0:0 gegen Curaçao als Zugabe auch noch den Gruppensieg. Nach 60 Minuten auf der Bank war Undav-Time. Acht Minuten war er auf dem Platz, da erzielte er nach einem selbst eingeleiteten Angriff und einer 1a-Flanke des mit ihm eingewechselten Nadiem Amiri volley das 1:1.Was beim Jubeln mit dem Zeh passierteUnd in der vierten Minuten der Nachspielzeit ließ er nach einem punktgenauen Pass von Felix Nmecha die mit vielen deutschen Fans besetzte Stahlrohrtribüne hinter dem Tor mit seinem zweiten Linksschuss zum 2:1 erbeben. Große Gefühle. Gänsehaut. Euphorie. Und große WM-Träume.Nach dem Schlusspfiff jubelte ausgerechnet der Held des Spiels erstaunlich verhalten. „Ich habe Schmerzen am Zeh. Die haben beim Jubel alle auf meinen Zeh getreten“, klärte Undav in seiner typischen, schelmischen Art auf: „Ich musste kurz klarkommen.“ Dann schob er ernsthaft nach: „Nein, ich freue mich übertrieben. Wir haben gewonnen. Wir haben drei Punkte. Ich habe zwei Tore gemacht.“ Mehr ging nicht an diesem Tag.„Deniz ist ein absoluter Killer vor dem Tor“Und natürlich kamen die Lobeshymnen. Der Weltpresse. „Ist Deniz Undav der beste Einwechselspieler der Weltmeisterschaft?“, fragte das US-Blatt „The Athletic“. Der Teamkollegen. „Deniz ist ein absoluter Killer vor dem Tor“, sagte Amiri. „Was Deniz besonders macht? Dass er nicht viel nachdenkt. Er kommt, macht seinen Job und geht wieder“, sagte Abwehrspieler Antonio Rüdiger.Und auch der Bundestrainer lobte den Mann, mit dem er lange seine Problemchen hatte, weil er in Undav eher einen Top-Joker sieht als den Stürmer für 90 Minuten. „Viel mehr Entscheider als er kann man nicht sein. Er ist einfach ein Vollblutstürmer“, rühmte Nagelsmann den Stuttgarter. „Das erste Tor war super Timing von Deniz. Den macht er unfassbar gut. Der ist unheimlich schwer. Das zweite ist ein klassischer Deniz Undav“, lobte der Bundestrainer. Und was macht er nun mit Undav in den nächsten Spielen? Der Chef über die Aufstellung mochte sich spontan nicht festlegen. „Es gibt verschiedene Ansätze. Du kannst sagen, ja warum soll ich seinen Flow jetzt brechen?“, sagte Nagelsmann zum Festhalten am Joker-Status. Joker oder Starter? Nagelsmann will beides diskutierenHat doch super geklappt. „Er kam zweimal rein, hat zweimal Tore gemacht und letztes Mal auch Tore vorgelegt“, sagte der Bundestrainer. „Man kann aber auch sagen, ja klar, super Leistung, lass' ihn mal von Beginn an spielen.“ Eine spontane Lösung gab es nicht. „Wir werden beides diskutieren, auch mit Deniz“, kündigte Nagelsmann an. Dessen Selbstbewusstsein wächst und wächst. „Ich weiß, dass ich treffen kann.“ Und das so eiskalt, so traumwandlerisch. Wie macht er das bloß? „Einfach nur draufballern“, lautete die Antwort.Zwei WM-Spiele, drei Tore (wie Lionel Messi), zwei Torvorlagen. Insgesamt neun Tore in elf Länderspielen. Wofür ihm 430 Spielminuten reichten. Alle 47,8 Minuten Undav-Jubel im Nationaltrikot. Und das von einem Kicker, der vor sechs Jahren noch in der 3. Liga für den SV Meppen auflief. Nun ist der spät durchgestartete Stürmerstar des VfB Stuttgart auf der größten Fußball-Bühne der Welt der erste deutsche Star bei dem XXL-Turnier, den die Menschen rund um den Globus bestaunen. Kurz vor der Einwechslung gab es „Deniz Undav“-Rufe der verzweifelnden deutschen Fans. Sie forderten ihn. „Ich habe es auch gemerkt, ich musste wieder lachen. Selbst in Toronto wird mein Name gerufen, nicht nur in Stuttgart“, sagte er dazu. Er weiß um seine Beliebtheit. „Wenn du Tore machst als Offensivspieler, werden die Fans hinter dir stehen. Ich genieße es.“Undav: Wollen das Bestmögliche erreichenUndav hat gerade erst losgelegt bei der WM. Und er hat noch ganz viel vor in Amerika, persönlich und mit dem Team. Vielleicht wird er Torschützenkönig. Aber wichtiger ist ihm eine andere Trophäe: „Wir wollen das Bestmögliche erreichen - und das ist der Titel. Dafür geben wir alles, das ist das Hauptziel.“Am 19. Juli wird er 30. Und an diesem Sonntag, an seinem Geburtstag, steigt das große WM-Finale in East Rutherford vor den Toren New Yorks. Was könnte das für ein märchenhaftes Happy End der großen Deniz-Undav-Story geben.Im Stadion von Toronto hielt Undav erstmals die Trophäe für den „Man of the Match“ in der linken Hand. Ein eher kitschiger Bier-Kelch eines FIFA-Sponsors. Als er eigentlich alle Reporter-Fragen beantwortet hatte, bekam er beim Verlassen der Bühne doch noch eine letzte zugerufen. Was er denn mit der Trophäe mache? „Die geht zur Frau“, lautete die Antwort. Und er zeigte dabei sein typisch verschmitztes Deniz-Undav-Lächeln.

Zeige mehr

TV-Kritik: „Ein Spiel wie eine deutsche Autobahn: total verstopft“

Beim DFB-Sieg liegen die Nerven beim ZDF blank. Der Kommentator wettert pausenlos gegen den Schiedsrichter. Und Christoph Kramer erklärt Deutschland kurzerhand zur fittesten Mannschaft.

Zeige mehr

WM 2026: Zu gut für einen Stammplatz? Das Dilemma des Deniz Undav

Deniz Undav braucht beim deutschen Sieg gegen die Elfenbeinküste nur 30 Minuten für zwei Tore. Empfiehlt er sich damit für die Startelf oder als perfekter Einwechselspieler? 

Zeige mehr

WM 2026: Zu gut für einen Stammplatz? Das Dilemma des Deniz Undav

Deniz Undav braucht beim deutschen Sieg gegen die Elfenbeinküste nur 30 Minuten für zwei Tore. Empfiehlt er sich damit für die Startelf oder als perfekter Einwechselspieler? Unklar.

Zeige mehr

Neuer Nationalheld: Küsschen für die Königin: Curaçao-Torwart Held von Kansas

Was für eine Leistung: Der Torwart von Curaçao hält im WM-Spiel gegen Ecuador alles, was auf seinen Kasten kommt. Nach 15 Paraden steigt eine ganz besondere Party.Nach seiner historischen Leistung mit 15 WM-Paraden gab Curaçaos herausragender Torhüter Eloy Room im Überschwang der Gefühle sogar der niederländischen Königin Máxima ein Küsschen. „Máxima hat mich geküsst“, sagte Room nach dem 0:0 gegen Ecuador, um sofort von seinem Trainer Dick Advocaat korrigiert zu werden. „Nein, du hast sie geküsst“, sagte der Niederländer lachend. „Hoffentlich ist meine Frau nicht hier“, antwortete Room mit einem Grinsen.Den ersten WM-Punkt ihrer Geschichte feierten die Karibik-Kicker erst überschwänglich mit ihren Fans im Stadion und danach ausgelassen mit dem niederländischen Königspaar in der Kabine. König Willem-Alexander und Königin Máxima hatten am Samstag (Ortszeit) zunächst das 5:1 des Oranje-Teams gegen Schweden in Houston bejubelt und waren dann schnell nach Kansas City geflogen. Als König der Niederlande ist Willem-Alexander zugleich Staatsoberhaupt aller Länder des Königreichs - und Curaçao gehört dazu.„Wir haben in der Kabine getanzt, es war einfach wunderbar“, sagte Room und selbst der Trainer-Veteran Advocaat, mit 78 ältester Coach der WM, zeigte sich gerührt. „Zu sehen, wie sie in unsere Kabine gepasst haben, das war unglaublich. Sie haben gelächelt und getanzt. Ihnen war nichts zu viel. Es war einfach wunderbar, das zu sehen“, sagte Advocaat.Room mit RekordIm Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand Room. Was die Ecuadorianer auch versuchten, am 37 Jahre alten Curaçao-Torwart vom US-Zweitligisten Miami FC gab es einfach kein Vorbeikommen. „Ich denke, das war das beste Spiel meiner Karriere“, sagte Room, der mit 15 Paraden einen neuen WM-Rekord für Spiele über 90 Minuten aufstellte. Die WM-Bestmarke insgesamt hält der frühere US-Torwart Tim Howard, der bei der WM 2014 beim 1:2 nach Verlängerung 16 Bälle parierte.„Ich denke, er hat zu Hause auf der Couch gesessen und geschwitzt, als er meine Paraden gesehen hat“, sagte Room mit Blick auf Howard. Bereits in der dritten Minute brachte er Ecuadors Torjäger Enner Valencia mit einer ersten Parade zur Verzweiflung. „Der erste gehaltene Ball hat mir und dem Team Selbstvertrauen gegeben“, sagte Room, der sich danach von Minute zu Minute weiter steigerte und am Ende schier unüberwindbar war. „Für mich als Torwart war es fast das perfekte Spiel. Ich denke, ich verdiene jetzt eine Statue in Curaçao.“Wenn man sich die Bilder auf der kleinen Karibik-Insel mit nur etwas mehr als 150.000 Einwohnern nach dem historischen Punktgewinn anschaute, dürfte das nicht ausgeschlossen sein. In der Hauptstadt Willemstad tanzten die Menschen ausgelassen auf den Straßen, bei Instagram explodierte die Follower-Zahl des neuen Nationalhelden. Um Mitternacht Ortszeit waren es bereits 746.000 Menschen, die Room bei Instagram folgten. Während des Spiels waren es noch knapp über 90.000 gewesen.Room hatte sich vor elf Jahren entschieden, statt für die Niederlande für Curaçao zu spielen. „Viele haben mich damals für verrückt erklärt, aber jetzt stehe ich hier“, sagte der Torwart. Schon nach dem 1:7 im ersten Spiel gegen Deutschland hatte sich ein Traum von Room erfüllt, als er sich das Trikot von Manuel Neuer sicherte. In der Vergangenheit hatte er schon einmal das Shirt mit Lionel Messi getauscht. „Jetzt habe ich das Messi-Trikot und das Neuer-Trikot. Mehr kann ich nicht erreichen“, sagte die neue Torwart-Ikone.Vielleicht geht aber sogar noch mehr für Room und The Blue Wave, wie der WM-Neuling wegen seiner blauen Trikots genannt wird. Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste könnte sogar noch der Sprung in die K.o.-Runde gelingen. Spätestens dann würden sie Room und seinen Teamkollegen ein Denkmal setzen.

Zeige mehr

Newsblog zur Fußball-WM: Ecuador patzt gegen Curaçao: Deutschland ist bereits jetzt Gruppensieger

Der Mannschaft aus der Karibik gelingt eine große Überraschung. Das bringt Deutschland schon heute den Gruppensieg in der Vorrunde ein. Alle WM-Nachrichten im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. 48 Mannschaften kämpfen bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startete das Turnier mit einem 7:1 gegen Curaçao.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: Super-Joker Undav und ein WM-Geschenk für seine Frau

Deniz Undav ist der deutsche Held von Toronto. Der Stuttgarter wendet nach seiner Einwechslung das Spiel gegen die Elfenbeinküste. Ist so einer nicht zu schade als Joker? Muss er in die Startelf?Als Super-Joker Deniz Undav eigentlich schon alle Fragen beantwortet hatte, bekam er beim Verlassen der Bühne doch noch eine zugerufen. Was er denn mit der Auszeichnung für den Man of the Match mache? Die schmucklose Trophäe eines FIFA-Sponsors hatte er zuvor beim Austausch mit den Reportern die gesamte Zeit wie einen wirklich wertvollen Fußball-Pokal in der linken Hand gehalten. „Die geht zur Frau“, antwortete der von Fans, Mitspielern und auch dem Bundestrainer im WM-Stadion von Toronto bejubelte Matchwinner nach dem 2:1 (0:1) im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste. Und der 29-Jährige zeigte dabei sein typisch verschmitztes Deniz-Undav-Lächeln. Ob sich seine Tanja wirklich über den Bier-Kelch freut? Egal. Deutschland hat beim Turnier in Amerika seinen ersten Star, der von aller Welt bestaunt wird. Und das US-Portal „The Athletic“ stellte prompt die Frage: „Ist Deniz Undav der beste Einwechselspieler der Weltmeisterschaft?“„Ich versuche einfach, meinen Job zu machen“Zwei Einwechslungen, drei Tore, dazu noch zwei Torvorlagen beim 7:1 gegen Curaçao: Diese Quote verdient das Prädikat Weltklasse. „Ich versuche einfach, meinen Job zu machen“, sagte Undav. Nach einer Stunde kam er rein, wendete die Partie quasi im Alleingang mit seinem Doppelpack und dem Siegtor tief in der Nachspielzeit.Neun Tore in elf Länderspielen. Ist dieser formstarke Undav nicht mehr als ein Joker, sondern ein Mann für die Startelf, ein 90-Minuten-Stürmer? „Das liegt am Bundestrainer. Er trifft die Entscheidung“, sagte der Stuttgarter. Seine Taten sprechen eindeutig für ihn.Das sagt Nagelsmann zur weiteren Undav-RolleUnd was sagte Julian Nagelsmann nach dem vorzeitigen Gruppensieg mit Blick auf die nun mindestens zwei weiteren Partien zum Vorrundenabschluss gegen Ecuador und anschließend im Sechzehntelfinale? Der Chef über die Aufstellung mochte sich spontan nicht festlegen. „Es gibt verschiedene Ansätze. Du kannst sagen, ja warum soll ich seinen Flow jetzt brechen?“, erklärte Nagelsmann zum Festhalten am Joker-Status von Undav: „Er kam zweimal rein, hat zweimal Tore gemacht und letztes Mal auch Tore vorgelegt. Man kann aber auch sagen, ja klar, super Leistung, lass' ihn mal von Beginn an spielen. Wir werden beides diskutieren, auch mit Deniz.“

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmann sieht, was Tuchel sieht: nämlich nur Fotografen

Dieses WM-Detail gefällt Julian Nagelsmann so wenig wie seinem Trainer-Landsmann Thomas Tuchel. Der Bundestrainer fühlt sich bei den Nationalhymnen bedrängt und wählt einen anschaulichen Vergleich.Julian Nagelsmann hat wie Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel deutliche Kritik an der Situation beim Abspielen der Nationalhymnen vor den Spielen bei der Fußball-WM geübt. Das Problem sind für die Coaches die Fotografen, die bei der Zeremonie unmittelbar vor ihnen stehen und den Blick auf die Mannschaften versperren. „Was hier schon krass ist, es ist super nah. Ich habe mal das Bild, das ein Riesenrohr hier mir die Nasenhaare fotografiert, aus einem Zentimeter Entfernung. Das ist schon echt super nah“, sagte der Bundestrainer nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste in Toronto. Emotionaler Moment verdorbenÄhnlich hatte sich Tuchel nach dem 4:2 der Engländer gegen Kroatien geäußert und bedauert, dass ihm dadurch das spezielle Erlebnis verdorben worden sei. „Ich weiß nicht, wie viel wir uns jetzt beschweren dürfen. Aber ich will Thomas Tuchel beipflichten. Es ist schon ein emotionaler Moment, wenn man die Connection (Verbindung, d. Red.) zu den Spielern herstellt bei der Nationalhymne“, erklärte Nagelsmann.Die Fotografen seien noch näher an der Auswechselbank postiert als in der Bundesliga und Champions League, meinte der Bundestrainer. „Man sieht eigentlich gar nichts“, sagte der 38-Jährige. Sich weiter zur Seite zu postieren, sei keine Lösung, da dann andere Mitglieder des Trainerstabs seinen Platz einnehmen müssten und dann auch nichts sehen könnten. Bei der WM stehen erstmals alle 26 Spieler der Kader auf dem Rasen beim Abspielen der Hymnen. Die Trainer verbleiben aber an der Ersatzbank. „Die merken ja auch: Wie singen wir mit? Wie emotional sind wir? Pushen wir noch mal auch danach, wenn die Nationalhymne vorbei ist? Wird dann noch mal angefeuert? Ja, ich sehe nur Fotografen vor mir“, sagte Nagelsmann. Die FIFA hatte eine Änderung des Abstands nach der Kritik von Tuchel angekündigt. Diese wurde in Toronto noch nicht oder nur unzureichend umgesetzt.

Zeige mehr

Zwei WM-Siege zum Start: Curaçao sei Dank: Deutschland vorzeitig Gruppensieger

Zwei Siege und vorzeitig Platz eins: Dank eines überraschenden Punktgewinns von Außenseiter Curaçao wird die DFB-Elf Gruppensieger. Damit ist auch der Weg Richtung Endspiel klar.Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist dank eines Überraschungscoups von WM-Debütant Curaçao vorzeitig Gruppensieger. Das 0:0 des Teams von der Karibik-Insel gegen das klar favorisierte Ecuador sorgt dafür, dass die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen ist. Deutschland hat nach dem späten 2:1 gegen die Elfenbeinküste sechs Punkte. Am kommenden Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) trifft die DFB-Elf in East Rutherford bei New York auf Ecuador. Bei einer Niederlage könnten die Ivorer zwar noch nach Punkten gleichziehen. Doch weil Deutschland in Toronto den direkten Vergleich für sich entschieden hat, würde die Nagelsmann-Elf trotzdem auf Platz eins bleiben. Für die Elfenbeinküste, Ecuador und Curaçao geht es am Donnerstag noch um das Weiterkommen.So geht es als Gruppensieger für Deutschland weiter:Das Sechzehntelfinale findet in Foxborough bei Boston am 29. Juni (22.30 Uhr) gegen einen der besten acht Gruppendritten statt. Mögliche Gegner sind die Vertreter aus den Gruppen A, B, C, D und F. Realistische Optionen sind derzeit demnach beispielsweise Bosnien-Herzegowina, Schottland und Japan. Klarheit darüber wird erst am Ende der Gruppenphase herrschen.Im Achtelfinale von Philadelphia am 4. Juli (23.00 Uhr) wäre bei erfolgreichem erstem K.o.-Spiel ein Duell mit dem Gruppensieger der Staffel I möglich. Hier sind Vize-Weltmeister Frankreich oder Norwegen mit Stürmerstar Erling Haaland derzeit die wahrscheinlichsten Optionen. Viertelfinale wäre in Foxborough, Halbfinale in TexasDas folgende Viertelfinale fände am 9. Juli (22.00 Uhr) wieder in Foxborough statt. Ein erstes WM-Halbfinale seit dem Titelgewinn im Jahr 2014 würde das Team um Kapitän Joshua Kimmich am 14. Juli (21.00 Uhr) im texanischen Arlington bei Texas bestreiten. Sicher ist: Am 19. Juli (21.00 Uhr) steigt in East Rutherford, dem Ort des dritten Gruppenspiels, das Finale der ersten XXL-WM mit 48 Teams. Damit steht fest, auf welche Seite des Turnierbaums das deutsche Team landet. Da außer den Gastgebern Mexiko und USA sonst noch keine Entscheidungen gefallen sind, ist offen, wie sich dieser gestalten wird. Die USA würden frühestens im Halbfinale warten, Mexiko erst in einem möglichen Endspiel.

Zeige mehr

Pressestimmen: „Deutschland ist eben Deutschland“

Die DFB-Elf wankt im zweiten WM-Gruppenspiel – doch dann kommt Deniz Undav. So urteilt die internationale Presse über das Spiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste.Dank eines Doppelpacks von Deniz Undav hat das deutsche Nationalteam auch die Elfenbeinküste bezwungen und das Weiterkommen bei der WM vorzeitig sicher. Auch die Weltpresse lobt nach dem 2:1 (0:1) in Toronto das „goldene Händchen“ von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Internationale Pressestimmen zum zweiten Gruppenspiel der DFB-Auswahl im Überblick:EnglandThe Sun: „Was für ein Spiel! Das waren mit die intensivsten 90 Minuten dieser Weltmeisterschaft bisher. (...) Super-Joker Deniz Undav stahl den Sieg mit einem Last-Minute-Herzschlagtreffer – aber erst, nachdem Teenie-Elefant Yan Diomande drohte, völlig über die DFB-Elf hinwegzutrampeln.“ Daily Mail: „Was für ein Comeback! Julian Nagelsmann sorgte nach der Pause für die Wende und sicherte damit den Einzug in die K.o.-Runde. Sie haben Deniz Undav zu danken, der von der Bank kam und den entscheidenden Doppelpack schnürte. Wieder dort, wo sie hingehören.“ Guardian: „Undav reißt Deutschland in letzter Minute aus der Bredouille und sichert den Sieg.“Italien Gazzetta dello Sport: „Deutschlands Held heißt Deniz Undav: Der Stürmer wurde eingewechselt und drehte das Spiel praktisch im Alleingang. Deutschlands elfter Sieg in Folge und die vorzeitige Qualifikation – die Mannschaft von Julian Nagelsmann ist nicht zu stoppen, getragen von Undav. Doch bevor man an die Zukunft denkt, muss sich das Team selbst hinterfragen: Nach dem 7:1 gegen Curacao gerät Deutschland gegen eine sehr starke Elfenbeinküste zeitweise in Schwierigkeiten.“ Tuttosport: „Deniz Undav führt Deutschland schließlich doch noch ins Sechzehntelfinale der WM. Das Team von Julian Nagelsmann holt drei weitere Punkte und qualifizierte sich dank eines goldenen Händchens des Bundestrainers für die nächste Runde. Der eingewechselte Undav dreht die Partie praktisch im Alleingang und erzielte den entscheidenden Treffer sogar erst in der 94. Minute.“FrankreichL'Equipe: "Ein wahrer Kampf. Die Elfenbeinküste und Deutschland lieferten sich in einem stimmungsvollen Stadion in Toronto ein hochintensives Spiel.“Spanien Marca: "Glückliches Ende für die Deutschen und ein trauriges, sehr trauriges für die Afrikaner, die die Niederlage nicht verdient hatten. Aber Deutschland ist eben Deutschland. Man darf sie niemals abschreiben.“AS: „Undav gibt sich als Klose. Deutschland wird immer mehr zu Deutschland. Gegen Curacao trat es auf wie in seinen besten Zeiten und erzielte sieben Tore mit brasilianischem Flair. Gegen die Elfenbeinküste musste die Mannschaft dagegen ihren typischen Charakter und ihre Widerstandsfähigkeit zeigen.“ Portugal A Bola: „Deniz Undav kam von der Bank und entschied das Spiel für Deutschland. Ein sehr bitteres Ende für die Elefanten.“ElfenbeinküsteMondial Sport: „Die Elefanten unterliegen der 'Mannschaft' in letzter Minute. Die Elefanten kämpfen und haben ihre Chancen. Aber spät gibt es den Schock.“7Info: „Die mutige Mannschaft unterliegt Deutschland. Angefeuert von der ivorischen Diaspora in Kanada können die Elefanten mithalten, aber am Ende reicht es nicht zum verdienten Punkt.“USANew York Times: „Deniz Undavs Doppelpack beschert Deutschland in einem Thriller der WM 2026 in letzter Minute den Sieg gegen die Elfenbeinküste.“ESPN: „Undav wird zum Helden – Nagelsmanns Einwechselspieler sichern den Comeback-Sieg.“The Athletic: „Deutschland bricht der Elfenbeinküste das Herz. Ist Deniz Undav der beste Einwechselspieler der Weltmeisterschaft?“MexikoEl Universa: „Was für ein Triumph der Deutschen, die damit in die K.o.-Runde einziehen.“Record: „Deutschland schafft in letzter Minute die Wende gegen die Elfenbeinküste und setzt sich an die Spitze der Gruppe E. Die deutsche Mannschaft trotzte den Widrigkeiten, der umstrittenen Schiedsrichterentscheidung und der körperlichen Überlegenheit der Afrikaner und sicherte sich mit einem entscheidenden Doppelpack von Deniz Undav den Einzug in die nächste Runde.“KanadaThe Star: „Im Stadion brach Jubel aus, als Deutschland das entscheidende Tor erzielte. Es ist ein Treffer von Deniz Undav in der 94. Minute, sein zweites Tor in diesem Spiel. Die deutschen Fans springen vor Freude in die Luft und singen, doch für die Ivorer ist es ein herber Rückschlag, nachdem sie ihre 1:0-Führung verspielten und Chancen hatten, das Spiel zu entscheiden.“NiederlandeDe Telegraaf: „Deutschland entkommt in den Schlussminuten einer Blamage gegen eine starke Elfenbeinküste. Wie so oft schlagen die Deutschen in den Schlussminuten zu: 2:1. Dadurch haben sie einen Platz in der K.o.-Phase sicher.“SchweizBlick: „Später Lucky Punch: Super-Joker Undav erlöst Deutschland. Die WM 2018? Vorbei nach der Vorrunde als Titelverteidiger. Die WM 2022? Ebenfalls zu Ende nach der Gruppenphase. In Nordamerika benötigt Deutschland lediglich zwei Spiele, um das zu erreichen, was vor acht respektive vier Jahren nicht gelang: der Einzug in die K.o.-Phase. Möglich machts Deniz Undav, der Super-Joker der Deutschen.“Österreich Krone: „Undav sei Dank! Deutschland zittert sich zu Sieg.“

Zeige mehr

WM-Erfolg gegen Elfenbeinküste: „Deutsches Epos“: Pressestimmen zum 2:1-Sieg des DFB-Teams

Ein Doppelpack von Deniz Undav rettet der Fußball-Nationalmannschaft einen späten WM-Erfolg gegen die Elfenbeinküste. Das schreiben die internationalen Medien.Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht nach dem 2:1 (0:1)-Sieg gegen die Elfenbeinküste vorzeitig in der K.-o.-Runde der WM. Das schreibt die internationale Presse zum deutschen Weiterkommen.USA„The Athletic“: „Deutschland bricht der Elfenbeinküste das Herz. Ist Deniz Undav der beste Einwechselspieler der Weltmeisterschaft?“England„Daily Mail“: „Deniz Undav ist ein geborener Torjäger für Deutschland - sein Doppelpack als Einwechselspieler versenkt die Elfenbeinküste.“„The Sun“: Der Super-Joker Deniz Undav sicherte seinem Team mit einem Herzschlagfinale in der Nachspielzeit den Sieg – doch erst, nachdem der junge „Elefant“ Yan Diomande gedroht hatte, „Die Mannschaft“ regelrecht zu überrollen.“„Guardian“: „Deniz Undavs Doppelpack beschert Deutschland einen dramatischen Last-Minute-Sieg gegen die Elfenbeinküste. Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt wird Deutschland in der K.-o.-Runde der Weltmeisterschaft spielen.“„Telegraph“: „Julian Nagelsmann erweist sich bei der diesjährigen Weltmeisterschaft als Meister der Einwechslungen, denn Deutschland hat sich zum ersten Mal seit 2014 wieder einen Platz in der K.-o.-Runde gesichert.“Italien„Gazzetta dello Sport“: „Deutschland, der Held ist Undav. Er kommt rein und dreht das Spiel. Die Elfenbeinküste hätte mehr verdient, aber nachdem sie nach einer Stunde einen Gang zurückgeschaltet hatte, wurde sie von Undav, Nagelsmanns verlässlichem Joker, in der 94. Minute auf bittere Weise um den Lohn gebracht. Wieder einmal hat sich der deutsche Charakter durchgesetzt.“„Corriere dello Sport“: „Ein überragender Undav besiegelt das deutsche Comeback mit einem Doppelpack. Nagelsmann jubelt, er hatte an der Seitenlinie wie ein Löwe gekämpft und in der 60. Minute die entscheidenden Wechsel gemacht. Das dritte Gruppenspiel gegen Ecuador ist nur noch Formsache.“„La Repubblica“: „Undav kommt rein und verwandelt Deutschland.“Spanien„Marca“: „Deutsches Epos. Undav bewahrt Deutschland vor Problemen. Er wird eingewechselt, erzielt einen Doppelpack und dreht die Partie gegen eine starke Elfenbeinküste. Deutschlands erster echter Härtetest wäre beinahe gescheitert. Für die Deutschen nahm die Partie ein glückliches Ende.“„Mundo Deportivo“: „Deutschland ist wieder ein Stück näher dran, Deutschland zu sein. Nach zwei Weltmeisterschaften, in denen er nicht über die Gruppenphase hinausgekommen ist, feiert der viermalige Weltmeister ausgelassen den Einzug in die K.-o.-Runde. Stuttgarts Stürmer Deniz Undav avancierte dabei zum unerwarteten Helden.“Frankreich„L'Equipe“: „Ein echter Kampf. Die Elfenbeinküste und Deutschland lieferten sich am Samstag in einem festlich gestimmten Stadion in Toronto ein Spiel von großer Intensität. Sie schenkten sich nichts, doch am Ende war es Deutschland, das sich ganz zum Schluss mit einem Treffer von Deniz Undav den zweiten Sieg im zweiten Spiel sicherte.“„Le Figaro“: „Undav als „Gamechanger“.“Österreich„Kronen-Zeitung“: „Undav sei Dank! Deutschland zittert sich zu Sieg.“„Kurier“: „Und dann kam das zweite WM-Gruppenspiel, dann kam der erste Härtetest gegen das robuste und unerschrockene Team von der Elfenbeinküste und auf einmal fanden sich die deutschen Höhenflieger am harten Boden der Realität und auf der Verliererstraße wieder. Doch es gibt ja noch Deniz Undav. Der Joker wurde zum Retter der deutschen Fußballnation und sicherte seinem Team mit zwei Toren in der zweiten Halbzeit den 2:1-Erfolg und den Einzug in die K.o.-Phase.“Schweiz„Blick“: „Die WM 2018? Vorbei nach der Vorrunde als Titelverteidiger. Die WM 2022? Ebenfalls zu Ende nach der Gruppenphase. In Nordamerika benötigt Deutschland lediglich zwei Spiele, um das zu erreichen, was vor acht respektive vier Jahren nicht gelang: der Einzug in die K.o.-Phase. Möglich macht's Deniz Undav, der Super-Joker der Deutschen.“Niederlande:„AD“: „Deutschland steht in der K.-o.-Runde. Deniz Undav ist gegen die Elfenbeinküste mit zwei Treffern als Joker der Held. Undav spielte in der Saison 2019/20 noch beim SV Meppen in der Dritten Liga von Deutschland.“„De Telegraaf“: „Deutschland entkommt in den Schlussminuten einer Blamage gegen eine starke Elfenbeinküste. Wie so oft schlagen die Deutschen in den Schlussminuten zu: 2:1. Dadurch haben sie einen Platz in der K.o.-Phase sicher.“Portugal„A Bola“: „Deutschland bricht der Elfenbeinküste das Herz und zieht in die K.-o.-Runde ein. Deutschlands Erfolgsgeheimnis kam von der Bank. Zwei Geistesblitze und eine Portion Glück sichern den Sieg.“„Record“: „Schon Maradona hat gesagt, wenn du gegen die Deutschen gewinnen willst, musst du sie töten. Und es war tatsächlich der Killerinstinkt, der der Elfenbeinküste gefehlt hat.“

Zeige mehr

Einzelkritik: Der Super-Joker sticht erneut – doch andere fallen deutlich ab

Mit einem 2:1-Erfolg sichert sich Deutschland den Einzug in die K.o.-Runde der Fußball-WM. Erneut ist die Abwehr löchrig, doch auf zwei Spieler ist Verlass.Erstmals seit der WM 2014 hat Deutschland wieder den Sprung in die K.o-Runde einer Fußball-Weltmeisterschaft geschafft. Nach dem 7:1 gegen Curaçao feierte das Team von Julian Nagelsmann einen hart erkämpften 2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste und sicherte sich damit bereits nach dem zweiten Spieltag einen Platz im Sechzehntelfinale. Mit der Physis und Geschwindigkeit der Afrikaner hatten die Deutschen jedoch gerade in der ersten Hälfte große Probleme. Nachdem ein Tor von Aleksandar Pavlović zurecht aberkannt wurde (22.), brachte Franck Kessié die Ivorer in Führung. Vorausgegangen war ein Solo von Leipzigs Yan Diomande, der die deutsche Abwehrseite um Kapitän Joshua Kimmich und Leroy Sané immer wieder vor Probleme stellte. Dazu verlor das DFB-Team Abwehrchef Nico Schlotterbeck, der mit einer Innenbandverletzung in der Halbzeit in der Kabine blieb.Die Wende kam mit einem Dreifachwechsel nach 60. Minuten. Julian Nagelsmann brachte Deniz Undav, Nadiem Amiri und Jamie Leweling ins Spiel und wurde umgehend belohnt: Amiri bediente Undav mustergültig, der frei vor dem Tor seinen Instinkt unter Beweis stellte. In der Nachspielzeit war es dann erneut der Stuttgarter, der mit seinem zweiten Tor das Weiterkommen besiegelte. Deutschland gegen die Elfenbeinküste: Nmecha wird unverzichtbarWie schon gegen Curaçao bewies Felix Nmecha gegen die Elfenbeinküste erneut, dass er im Mittelfeld der Nationalmannschaft unverzichtbar ist. Zwar trat der Dortmunder seltener als beim 7:1-Erfolg offensiv in Erscheinung, war aber überall auf dem Platz zu finden. Seine 20 geführten Zweikämpfe waren die meisten beider Mannschaften, sein grandioses Zuspiel auf Deniz Undav war der Grundstein zum entscheidenden deutschen Treffer.Doch wie auch schon gegen Curaçao war die deutsche Abwehr nicht sattelfest – und kassierte im achten WM-Spiel in Serie mindestens ein Gegentor. Vor allem die Abwehrseite von Joshua Kimmich wurde von den schnellen Ivorern immer wieder attackiert. Aber auch die Innenverteidigung war nicht gänzlich souverän.Bereits am Donnerstag geht es für das DFB-Team weiter. Dann trifft es im letzten Gruppenspiel in New York ab 22 Uhr auf Ecuador. 

Zeige mehr

WM 2026: Große Sorgen nach Schlotterbeck-Verletzung

Nach nicht einmal 15 Minuten verletzt sich Nico Schlotterbeck im zweiten WM-Spiel, muss zur Pause raus. Nach Spielende gibt es keine guten Nachrichten.Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck hat sich im zweiten WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Elfenbeinküste eine Verletzung am Knie zugezogen. „Er hat irgendwas im Innenband, ich weiß noch nicht, was“, sagte Nagelsmann nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste in Toronto. „Er muss morgen ins MRT, es sieht leider nicht ganz so gut aus.“Schlotterbeck schon wieder am Knie verletztDer 26 Jahre alte Innenverteidiger verletzte sich schon nach einer knappen Viertelstunde im Zweikampf und musste behandelt werden. Der Profi von Borussia Dortmund hielt dennoch bis zur Halbzeitpause durch. Dann brachte Bundestrainer Julian Nagelsmann für ihn Antonio Rüdiger von Real Madrid in die Partie. Schlotterbeck hatte im vergangenen Jahr fast ein halbes Jahr wegen eines Meniskusrisses im linken Knie gefehlt.„Er hat die Qualität mit dem linken Fuß im Spielaufbau, diese Verlagerungsqualität können wir nicht eins zu eins ersetzen“, sagte Experte Thomas Müller bei MagentaTV über einen möglichen Schlotterbeck-Ausfall und ergänzte: „Er hat auch diese Stärke in der Offensive bei den Standardsituationen. Da war er ganz klar Zielspieler. Aber Toni kann das auch, das muss sich nur wieder einspielen.“

Zeige mehr

Showing 401 to 420 of 1597 entries

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·