Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

WM 2026: Von Siuuu bis zum Salto: Die Torjubel der Stars und ihre Geschichte

Hinter vielen Torjubeln bei der WM 2026 steckt eine Geschichte. Wir zeigen, wie die Stars ihre Tore zelebrieren und woher die Ideen dafür kommen.Ein Torjubel entsteht nicht immer aus reiner Emotion und Spontanität. Ob Ekstase, persönliche Botschaft oder eigenes Markenzeichen: Der Jubel ist Ausdruck von Persönlichkeit und oft genauso unvergesslich wie die Treffer selbst. In dieser Bilderstrecke werfen wir einen Blick darauf, wie die Stars ihre Tore zelebrieren und wo die Ideen dafür herkommen.Hinter jedem Torjubel steckt eine GeschichteVon Lionel Messis emotionalem Blick gen Himmel bis hin zu Cristiano Ronaldos weltbekanntem „Siuuu“ – jeder Jubel erzählt seine eigene Geschichte und ist für Fans auf der ganzen Welt sofort wiederzuerkennen. Während einige für Selbstvertrauen und Leidenschaft stehen, zeigen andere Dankbarkeit und ehren besondere Menschen im Leben der Spieler.Die Reise endet aber nicht bei den Helden der Gegenwart. Wer bis zum Schluss durchklickt, bekommt auch noch legendäre Torjubel aus vergangenen Weltmeisterschaften zu sehen, die den Weg für die Spieler von heute ebneten.

Zeige mehr

Deutscher Gruppengegner: Woher kommt die Abkürzung „CIV“ für die Elfenbeinküste?

Bei den WM-Spielen der Elfenbeinküste fällt die ungewöhnliche Abkürzung des Landesnamens auf: CIV. Der Hintergrund ist nicht ganz so trivial, wie man denken könnte.Für Fußballfans ist es ein gewohnter Anblick: Links oben werden bei Übertragungen die spielenden Mannschaften mit ihrem Länderkürzel eingeblendet. Die Abkürzung für die Elfenbeinküste könnte dabei aber für Verwirrung sorgen. CIV lautet das Kürzel des afrikanischen Landes – wofür steht das?Grundsätzlich wird für die Abkürzungen die sogenannte ISO-3166-1-Kodierliste genutzt. Manchmal kommen auch vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) festgelegte Kürzel zum Einsatz. In den meisten Fällen ist die Buchstabenfolge selbsterklärend, wenn sie zum Namen des Landes in englischer oder auch deutscher Sprache passt.Abkürzung CIV für die Elfenbeinküste – das steckt dahinterBei der Elfenbeinküste liegt der Fall etwas anders: Auf Englisch lautet der Landesname „Ivory Coast“. Die Abkürzung CIV geht auf den Namen in der Landessprache Französisch zurück: Côte d’Ivoire.Da es für die Elfenbeinküste diverse Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen gibt, legte der Präsident Félix Houphouët-Boigny Côte d’Ivoire 1985 als offiziellen Landesnamen fest. Dieser sollte nicht mehr in andere Sprachen übersetzt werden, die Verwendung anderer Namen steht in dem afrikanischen Staat sogar unter Strafe.Nichtsdestotrotz sind in anderen Ländern immer noch Übersetzungen üblich – so auch in Deutschland. Im offiziellen Gebrauch, beispielsweise durch das Auswärtige Amt, ist allerdings der offizielle Landesname Côte d’Ivoire Standard. 2018 war die Bezeichnung sogar kurz Thema im Bundestag. Auf die Nachfrage eines AfD-Abgeordnete antwortete die Bundesregierung, man vertrete „den Grundsatz, dass jeder Staat seinen Namen einschließlich der Übersetzungen selbst bestimmt“.Von dem offiziellen Landesnamen leitet sich übrigens auch die Bezeichnung für Menschen aus der Elfenbeinküste ab. Diese werden Ivorer bzw. Ivorerinnen genannt.Quellen: ISO, Auswärtiges Amt

Zeige mehr

DFB-Aufstellung: Mit diesen Spielern will Nagelsmann die Elfenbeinküste besiegen

Zum zweiten Gruppenspiel der Fußball-WM trifft Deutschland in Toronto auf die Elfenbeinküste. Mit dieser Aufstellung geht das DFB-Team in das Spiel.Keine Experimente: Julian Nagelsmann verzichtet im zweiten WM-Gruppenspiel auf Veränderungen. Der Bundestrainer setzt am Samstag (22.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste auf die Startelf vom furiosen Turnierauftakt gegen Curacao (7:1). „Es gibt keinen offensichtlichen Grund, etwas zu ändern“, hatte Nagelsmann bereits im Vorfeld erklärt.Manuel Neuer steht erneut zwischen den Pfosten und avanciert mit seinem 21. Einsatz zum WM-Rekordtorhüter. Vor dem 40-Jährigen bilden Kapitän Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und Nathaniel Brown die Viererkette.Sané ist erneut in DFB-Startaufstellung dabeiDavor kommen Aleksandar Pavlović und Felix Nmecha im Maschinenraum zum Einsatz. Leroy Sané, Jamal Musiala und Florian Wirtz sollen in der Offensive hinter Stürmer Kai Havertz wirbeln. – Die deutsche Aufstellung: Neuer – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown – Pavlovic, Nmecha – Sané, Musiala, Wirtz – Havertz. – Trainer: NagelsmannDiese Trikotnummer der Startaufstellung gilt es also zu beobachten: 1 Neuer – 6 Kimmich, 4 Tah, 15 Schlotterbeck, 18 Brown – 5 Pavlovic, 23 Nmecha – 19 Sané, 10 Musiala, 17 Wirtz – 7 Havertz.Und so geht die Elfenbeinküste an den Start: Fofana/Rizespor (25 Jahre alt/38 Länderspiele) – Singo/Galatasaray (25/37), Kossounou/Atalanta Bergamo (25/38), Agbadou/Besiktas JK (29/22), Konan/FC Gil Vicente (30/57) – Kessié/Al-Ahli (29/105), Sangaré/Nottingham Forest (28/59) – Amad/Manchester United (23/21), Inao Oulai/Trabzonspor (20/11), Diomande/RB Leipzig (19/12) – Bonny/Inter Mailand (22/3). – Trainer: Faé

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmann setzt auf die 7:1-Siegerelf mit Sané

Never change a winning team: Diesem Motto folgt der Bundestrainer bei der Aufstellung im zweiten WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste.Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft beginnt im zweiten WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste mit der Siegerelf vom 7:1 gegen Curaçao. Auch der nach dem Auftaktspiel öffentlich viel kritisierte Flügelstürmer Leroy Sané zählt in Toronto wieder zur Formation, der Bundestrainer Julian Nagelsmann vertraut. Mit einem Sieg gegen die Ivorer, die ihre erste Partie in Gruppe E gegen Ecuador mit 1:0 gewonnen hatten, kann die DFB-Elf bei dem XXL-Turnier vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Phase perfekt machen.Nagelsmann hatte bei der Pressekonferenz zum Spiel ein Plädoyer für den 30 Jahre alten Sané gehalten. „Ich wüsste jetzt nicht, warum ich ihn nicht spielen lassen soll. Ich bin keiner, der sich treiben lässt von irgendwelchen Meinungen von außen. Sondern wir haben eine Meinung im Trainerteam, eine Meinung in der Mannschaft und auch Dinge gesehen auf dem Feld, die sehr gut waren“, argumentierte der Bundestrainer in Kanada.

Zeige mehr

Newsblog zur Fußball-WM: Fan aus Bangladesch näht 7,5-Kilometer-Fahne für DFB-Team

Brian Brobbey traf zweimal für die Niederlande. Die Türkei unterliegt trotz Überzahl und steht mit 0 Punkten da. Brasilien feiert Pflichtsieg. Alle WM-Nachrichten im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. 48 Mannschaften kämpfen bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startete das Turnier mit einem 7:1 gegen Curaçao.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

Zeige mehr

WM 2026: Deutschland zu Gast im Stahlmonstrum von Toronto

Das Stadion in Toronto ist das kleinste der Fußball-WM 2026 und am Samstag Spielstätte des DFB-Teams. Eine Baumaßnahme sorgte bereits vorab für Kritik. Auf die deutsche Nationalmannschaft wartet beim zweiten Vorrundenspiel der WM eine komplette Veränderung. Erstmals spielt das DFB-Team in Kanada. In Toronto warten nicht nur deutlich angenehmere Temperaturen als beim 7:1-Erfolg gegen Curaçao in Houston vor einer Woche. Auch das Stadion wird eine Umstellung, ist die Arena in Toronto doch die kleinste der WM. Das Toronto Stadium heißt im Original eigentlich BMO Field, muss den Namen der Bank of Montreal aber wie alle anderen Stadien für die Weltmeisterschaft ablegen. Um erstmals Spielort bei der WM zu sein, mussten die Organisatoren das Stadion, das idyllisch am Lake of Ontario liegt, zudem noch auf Vordermann bringen. Denn für die Heimspiele des ansässigen Toronto FC mag die Kapazität von 30.991 Plätzen ausreichen – für eine WM genügt das der Fifa aber nicht. Und so wuchs das Stadion kurzfristig auf 45.000 Plätze an, hinter einem Tor entstand eine gigantische Stahltribüne. Auch die Infrastruktur im Stadion wurde verbessert: neue Kabinen, neuer Rasen, neue VIP-Bereiche sowie neue Licht- und Soundanlagen entstanden. Die Kosten von fast 158 Millionen kanadischen Dollar (rund 98 Millionen Euro) übernahmen die Stadt sowie der Stadionbetreiber.WM 2026: Stahltribüne in Toronto in der KritikDie neue Tribüne aber sorgt für Kritik. Bereits im Mai berichtete „The Athletic“, dass bei Wind die Konstruktion ins Wanken gerate. „Wenn es windig ist, fühlt es sich unsicher an, weil man spürt, wie die Tribüne wackelt“, berichtete eine Besucherin dem Sportmedium. „Die Tribünen sind sicher“, versicherte Nick Eaves, Inhaber des Toronto FC und der Betreibergesellschaft des Stadions, umgehend. Generell sind die Besucher auf der Tribüne dem Wetter ausgesetzt, denn im Gegensatz zu Haupt- und Gegentribüne ist die provisorische nicht überdacht. Beim Spiel der Nationalmannschaft sollte Regen am Abend aber kein Problem sein, in Toronto werden bis zu 22 Grad erwartet. Bei Wind aber könnte es frisch auf der Tribüne werden. Für die Spieler hingegen ist die neue Tribüne von Vorteil, wird somit der Wind aus der Arena gehalten.Insgesamt sechs Spiele werden in der kanadischen Millionenmetropole ausgetragen, das Spiel des DFB-Teams ist bereits das dritte im Toronto Stadium. In der Vorrunde folgen noch die Spiele von Panama gegen Kroatien am 23. Juni sowie Senegal gegen den Irak am 26. Juni. Das Sechzehntelfinale am 2. Juli wird das letzte Spiel der WM in Toronto, danach wird auch die provisorische Tribüne wieder abgebaut.

Zeige mehr

Fußball-Weltmeisterschaft: Mit diesen Spielern will Nagelsmann den WM-Jackpot knacken

„Ich bin mega heiß, die Jungs sind mega heiß“, sagte Trainer Julian Nagelsmann vor der WM. Mit diesen 26 Nationalspielern soll es klappen.Sie wollen nach dem fünften Stern greifen, und Trainer Julian Nagelsmann lässt bei der Benennung des WM-Kaders daran keinen Zweifel. Einige Nominierungen kamen nicht überraschend, und doch gab es Entscheidungen, die unerwartet kamen. Wer für Deutschland zur WM fährt, sehen Sie in der Bildergalerie oben.Mit einer ausführlichen Erklärung für die spektakuläre Rückkehr von Manuel Neuer und einem großen Lob für den zur Nummer 1b degradierten Oliver Baumann hat der Fußball-Bundestrainer seine Torwart-Entscheidung für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada verteidigt.„Jeder weiß, welche Aura Manu umgibt. Wir planen mit ihm als Nummer eins. Die Entscheidung steht so und ist in meinen Augen die richtige“, sagte Nagelsmann über den deutschen Rekordtorwart bei der Präsentation der 26 Spieler der Nationalmannschaft für die WM vom 11. Juni bis 19. Juli.Nationaltrainer verteidigt Torwart-EntscheidungLässig im DFB-Outfit mit den vier Weltmeister-Sternen auf der Brust hatte der 38-Jährige auf dem Podium in der Futsal-Halle der DFB-Akademie Platz genommen. Und natürlich kamen schnell die Fragen zu Neuer und Baumann, der lange als WM-Nummer eins galt.„Oli ist ein absoluter Teamplayer, ein ganz toller Mensch, der die Mannschaft nie im Stich lassen wird und der, wenn er Einsätze bekommt, weil der Manu Probleme hat, das herausragend machen wird. Das weiß Oli, das weiß ich, und darauf sind wir alle vorbereitet“, lobte Nagelsmann den Hoffenheimer.Nagelsmann über WM-Kader: „Die internen Diskussionen sind vorbei“Nach vielen öffentlichen Debatten und Indiskretionen, die wie im Falle des Kölners Said El Mala, der doch nicht zur WM fährt, nicht zutrafen, blickte Nagelsmann nun nach vorn. „Die internen Diskussionen sind vorbei. Die Vorfreude ist groß. Ich bin mega heiß, die Jungs sind mega heiß“, sagte er.Da der Freiburger Matthias Ginter den Sprung in die Auswahl nicht schaffte, ist Neuer der einzige verbliebene Weltmeister von 2014. Eine Kehrtwende im Fall Neuer schien lange ausgeschlossen, doch in der Vorwoche sickerten erste Infos durch. Bei seinem Auftritt im ZDF-„Sportstudio“ am Samstag wich Nagelsmann noch allen Fragen aus. Dass die Kommunikation immer perfekt gewesen sei, wollte er nicht behaupten, merkte der Bundestrainer selbstkritisch an.Neuer selbst hatte bis zuletzt immer wieder glaubhaft betont, sein Rücktritt aus der Nationalelf sei in Stein gemeißelt. Verkündet hatte er ihn freilich vor zwei Jahren auch in der Annahme, dass Nagelsmann fortan auf Marc-André ter Stegen als Nummer eins setzen würde. Das war tatsächlich der Plan des Bundestrainers. Dieser wurde aber von mehreren schweren Verletzungen ter Stegens durchkreuzt.Das eröffnete Baumann eine unverhoffte Chance. Der Hoffenheimer war ein sicherer Rückhalt während der gesamten WM-Qualifikation im zweiten Halbjahr 2025 und stieg zur Nummer eins auf. Nun muss er die Rückstufung akzeptieren. „Aber er hat sich auch in dem Telefonat, es war ja nicht nur eins, es waren mehrere, extrem committed gegenüber der Mannschaft, dass er sie nie im Stich lassen würde“, sagte Nagelsmann.Neuer drin, El Mala rausAngeführt wird das Aufgebot von Kapitän Joshua Kimmich. Seine Stellvertreter Kai Havertz und Antonio Rüdiger sind nach langen Verletzungen rechtzeitig wieder in WM-Verfassung, wie auch der Dortmunder Felix Nmecha. Jüngster Akteur im Aufgebot war eigentlich Bayern-Teenager Lennart Karl mit 18 Jahren und der Erfahrung von zwei Länderspielen. Nachdem sich der Youngster verletzte, wurde der Leipziger Leipziger Assan Ouédraogo nachnominiert.Der ein Jahr ältere El Mala fährt doch nicht zur WM, entgegen anderer Meldungen aus Köln. Der 19-Jährige hat noch kein Länderspiel bestritten, aber erheblichen Anteil am Klassenerhalt des 1. FC Köln gehabt. Den Sprung ins Aufgebot schafften die in diesem Jahr bisher nicht berücksichtigten Maximilian Beier und Nadiem Amiri.Für den Münchner Tom Bischof war hingegen kein Platz frei. Dennoch stellt der FC Bayern mit sieben Spielern den größten Block vor vier Stuttgartern und vier Dortmundern.In der Gruppenphase spielt die Nationalmannschaft am 14. Juni in Houston gegen Curaçao, am 20. Juni im kanadischen Toronto gegen die Elfenbeinküste und am 25. Juni in East Rutherford gegen Ecuador. Das Teamquartier wird in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina bezogen.

Zeige mehr

WM 2026: „Seit du gestorben bist, fühle ich einfach nichts mehr“

Leipzigs Yan Diomande ist der Senkrechtstarter der Bundesliga und der WM 2026. Am Abend trifft er mit der Elfenbeinküste auf Deutschland – begleitet von Schmerz und Trauer. Es war dieser eine Anruf, der das Leben von Yan Diomande auf den Kopf stellen sollte. Im März 2025 debütierte der damals 18-Jährige für Leganes in der spanischen ersten Liga. Der Gegner? Niemand Geringeres als Real Madrid. „Es war wie ein Traum“, erinnert sich Diomande. Doch aus dem Traum sollte schnell ein Albtraum werden. Immer wieder rief ihn eine Nummer aus seiner Heimat in der Elfenbeinküste an, irgendwann nahm Diomande ab. „Deine Schwester ist tot.“„Wie bitte?“„Sie ist tot.“„Wovon redest du?“„Jemand hat ihr auf einer Party etwas in ein Getränk geschüttet und sie ist nie wieder aufgewacht“Für Diomande bricht eine Welt zusammen. Eine Welt, die sich um seine Beziehung zu seiner Schwester Roxanne dreht, die mit 15 Jahren gestorben ist. Nun berichtet der 19-Jährige erstmals in einem Brief in der „Player's Tribune“ von seinem Leid. „Ich schreibe diesen Brief, weil ich nicht darüber reden kann. Ich schreibe diesen Brief, weil ich sicherstellen will, dass du weiterlebst. Ich werde dafür sorgen, dass jeder deinen Namen kennt. Die ganze Welt“, schreibt Diomande.Yan Diomande trauert um seine SchwesterSeine Schwester sei diejenige gewesen, die immer an ihn geglaubt habe. Noch bevor er überhaupt die ersten Fußballschuhe gehabt habe, habe Roxanne jedem erzählt, dass ihr großer Bruder der beste Fußballer der Welt werden würde. Sie habe ihm immer gesagt, dass er besser als sein großes Idol Cristiano Ronaldo werden könne. „Wenn ich ihn bei der WM treffe, werde ich ihn von dir grüßen“, verspricht Diomande.Die „Player's Tribune“ ist eine Art Safespace für Sportler. 2014 vom ehemaligen Baseballstar Derek Jeter gegründet, berichten hier Superstars von ihrem Leben abseits des Sportplatzes. Kobe Bryant verkündete auf dem Portal 2017 sein Karriereende. Die Basketballspielerin Breanna Stewart schrieb davon, wie sie als Kind von ihrem angeheirateten Onkel sexuell missbraucht wurde, und Dortmunds Torhüter Roman Bürki über mentale Probleme. Diomandes Brief aber ist so voller Schmerz und Trauer, dass er in Gänze nur schwer zu ertragen ist. Er berichtet darüber, wie er es als Kind gehasst habe, aufgrund seines Schusses mit Roberto Carlos verglichen zu werden, da eben Cristiano Ronaldo sein Idol war. Er berichtet davon, wie er als Neunjähriger zu einem Klub nahe der ghanaischen Grenze wechselte – und mit anderen Kindern Kartoffeln von einem Händler stahl, weil sie so hungrig waren. „Sie waren nicht einmal gut, aber sie schmeckten fantastisch.“ Noch bis heute seien Kartoffeln mit Öl seine Lieblingsspeise, weil „sie mich an diese Zeit erinnern“.Gemeinsam mit seiner Schwester habe er geträumt, nach Frankreich zu ziehen. Sie würden gemeinsam shoppen gehen und in einem großen Appartement mit vielen Autos wohnen. „Du warst diejenige, die immer geglaubt hat, dass ich der nächste Cristiano werden könnte – während alle anderen darüber gelacht haben.“ Diomande berichtet von den vielen erfolglosen Versuchen, bei einem europäischen Verein Fuß zu fassen. Nach einem Probetraining beim englischen Spitzenklub Crystal Palace seien Eberechi Eze und Michael Olisé zu ihm gekommen und hätten gesagt: „Yo Kid, du bist verdammt gut.“ Einen Vertrag habe er aber nicht angeboten bekommen – ebenso bei allen anderen Vereinen, zu denen er zum Vorspielen geschickt wurde. Sein Visum lief irgendwann ab, Diomande kehrte zurück in die Elfenbeinküste. „Wir haben gemeinsam geweint.“ Doch seine Schwester sei die einzige gewesen, die immer an den großen Traum geglaubt habe. Wenige Wochen später kam das Angebot aus Leganés und Diomande und Roxane vergossen wieder Tränen, dieses Mal aus Freude. „Das war, als ich noch Emotionen verspürte. Jetzt fühle ich gar nichts mehr. Es ist, als wäre ich gar kein Mensch mehr. Seit du gestorben bist, fühle ich einfach nichts mehr“, schreibt der 19-Jährige. Er habe nie eine Antwort bekommen, warum seine Schwester gestorben sei. „Ich weiß nicht, ob ich es überhaupt wissen will. Vielleicht war es Eifersucht. Vielleicht war es einfach etwas, das in unserem Land vorkommt. Vielleicht hätte ich dich beschützen können. Ich weiß es nicht.“Der Tod seiner Schwester habe ihn verändert: Er habe gelernt, dass Geld einen nicht glücklich macht. „Ich möchte nicht reich sein. Ich sehe, was es mit Menschen macht, selbst mit der eigenen Familie“, schreibt Diomande. Während er bei Leganés gespielt habe, habe er jeden einzelnen Euro nach Hause geschickt, „bis zu dem Punkt, an dem ich einfach kein Geld mehr haben wollte“. Sie hätten aber immer mehr Geld haben wollen, weil sie dachten, er sei schon Millionär. Dabei habe er nicht mal eine Wohnung gehabt und auf dem Trainingsgelände gewohnt – in einem Raum ohne Fernseher. „Es gab es nur Fußball und Schlaf, Fußball und Schlaf.“ Er habe kein großes Haus und keine Autos mehr besitzen wollen und stattdessen alles in den Fußball gesteckt. „Ich habe das alles gemacht, um der Welt zu zeigen, dass meine Schwester recht hatte.“Die WM 2026 als Bühne – für die SchwesterDiomande wurde in seiner ersten Saison in Leipzig zum Star, erzielte in der Bundesliga zwölf Tore und bereitete neun vor. Europas Topklubs haben den 19-Jährigen im Visier, erst unter der Woche lehnte Leipzig eine Offerte über 100 Millionen Euro aus Liverpool ab. Das Spielfeld sei der einzige Ort, an dem er sich noch heimisch fühle. „Es ist der einzige Ort, an dem ich Ruhe finde und an dem ich mit dir reden kann. Ich wünschte nur, du wärst noch hier, damit ich dir sagen kann: Wir haben es geschafft.“Bei der WM knüpft der Ivorer an die Leistungen aus der Bundesliga an. Beim Sieg gegen Ecuador im Auftaktspiel war der 19-Jährige zwar nicht am Siegtreffer beteiligt. Weil er aber die gegnerische Abwehrreihe dermaßen durcheinanderwirbelte und für zahlreiche Torchancen sorgte, wurde er dennoch zum Spieler des Spiels gekürt. Am Samstagabend trifft er mit der Elfenbeinküste ab 22 Uhr auf Deutschland, wo den offenen Worten Diomandes großer Respekt entgegengebracht wird. „Das war sehr bewegend. Ich finde es grundsätzlich immer schön, wenn man die Background-Storys von den Menschen dahinter mitbekommt“, erklärte Jonathan Tah auf der Abschlusspressekonferenz. Es sei wichtig, dass man die menschliche Seite zeige „und man nicht immer nur den Fußballer sieht“.Für Diomande ist jedes einzelne WM-Spiel eine Bühne. „Es ist meine Chance, der Welt zu zeigen, was du in mir gesehen hast. Jedes Mal, wenn ich treffe, werde ich dafür sorgen, dass die Welt deinen Namen kennt. Alles, was ich auf dem Spielfeld mache, ist für dich.“

Zeige mehr

Hupen, grillen, grölen: An diese Regeln sollten Sie sich bei der nächsten WM-Feier halten

Beim Fußball gucken werden viele Deutsche leidenschaftlich – und laut. Doch damit der Spaß bei der nächsten WM-Feier nicht teuer wird, sollten Fans einige Regeln beachten.Beim Fußball gucken werden viele Deutsche leidenschaftlich – und laut. Doch damit der Spaß bei der nächsten WM-Feier nicht teuer wird, sollten Fans einige Regeln beachten.

Zeige mehr

Fußball-WM: Wer sind die Partnerinnen der deutschen WM-Stars?

Viele Spielerfrauen sind zur WM in die USA geflogen, um ihre Partner anzufeuern. Einige sind berühmte Instagram-Stars, andere meiden eher das Rampenlicht. Ein Überblick. Während die Spieler der deutschen Nationalmannschaft auf dem Platz um den WM-Titel kämpfen, können sie sich auf die Unterstützung ihrer Partnerinnen verlassen. Doch die Frauen an der Seite der Fußballer sind längst mehr als nur Begleiterinnen auf der Tribüne. In dieser Fotostrecke stellen wir die öffentlich bekannten Ehefrauen und Freundinnen der DFB-Stars vor und zeigen, wer der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft die Daumen drückt.Der Begriff „Spielerfrau“ war lange Zeit mit Klischees und Vorurteilen behaftet. Heute trifft dieses Bild jedoch kaum noch zu. Viele Partnerinnen der Nationalspieler definieren sich nicht über ihre Beziehung zu einem Profifußballer, sondern gehen ihren eigenen beruflichen und persönlichen Wegen nach. Sie führen erfolgreiche Karrieren, engagieren sich sozial oder haben sich selbst eine beachtliche öffentliche Reichweite aufgebaut. Andere wiederum entscheiden sich bewusst für ein Leben abseits der Öffentlichkeit und legen ihren Fokus auf Familie und Privatleben. So unterschiedlich ihre Lebensentwürfe auch sind, verbindet sie doch eines: ihre Nähe zum Fußball.Spielerfrauen: Rampenlicht oder Privatsphäre?Mit der Aufmerksamkeit, die ihre Männer als Nationalspieler erhalten, gehen die Partnerinnen ganz unterschiedlich um. Während einige selbst im öffentlichen Leben stehen und ihre Reichweite aktiv nutzen, schützen andere ihr Privatleben konsequent vor neugierigen Blicken. Gerade bei einem Großereignis wie der WM 2026 zeigt sich, wie verschieden die Frauen mit dem öffentlichen Interesse umgehen.Auch wenn keine von ihnen den exzentrischen Lebensstil verkörpert, der einst die „Wives and Girlfriends“ („WAGs“) der englischen Nationalmannschaft bei der WM 2006 rund um Victoria Beckham berühmt machte, präsentieren sich einige Partnerinnen durchaus selbstbewusst in der Öffentlichkeit. Dazu zählen etwa Candice Brook (Leroy Sané), Aaliyah Mohamed (Florian Wirtz) und Sophia Havertz, die Einblicke in ihr Leben geben und damit Hunderttausende Menschen in den sozialen Medien erreichen.Andere Partnerinnen wie Lina Kimmich, Anika Neuer oder Lena Wurzenberger halten sich dagegen weitgehend aus dem Rampenlicht heraus, verfolgen jedoch eigene berufliche Karrieren oder engagieren sich gesellschaftlich.

Zeige mehr

FC Ravenna: Comeback mit 46? Ronaldinho will Karriere vermeintlich wieder aufnehmen

Der italienische Drittligist FC Ravenna will angeblich den früheren Weltfußballer Ronaldinho verpflichten. Das kündigte der brasilianische Altstar in einem Interview an.Der zweimalige Weltfußballer Ronaldinho plant mit 46 Jahren offenbar ein Comeback. Der Brasilianer kündigte in der Zeitung „Gazzetta dello Sport“ an, seine Laufbahn wieder aufnehmen zu wollen. Demnach wolle Ronaldinho beim italienischen Drittligisten FC Ravenna einen Vertrag unterschreiben. Klarheit soll am Dienstag bei einer Veranstaltung in Miami geschaffen werden. Unklar ist allerdings, ob Ronaldinho auch wirklich zum Einsatz kommen soll.„Ich kann es kaum erwarten, wieder mit dem Ball zu tanzen, um gemeinsam mit Ignazio und der gesamten Familie Cipriani eine neue Geschichte zu schreiben“, sagte Ronaldinho über seine Pläne und den Besitzer des Clubs, Unternehmer und Hotelkettenbesitzer Ignazio Cipriani.Vizepräsident: Ronaldinho kennt kein Alter„Wird er spielen? Wir werden sehen, aber es ist nicht ausgeschlossen. Er ist ein Champion; er kennt kein Alter“, sagte Ravennas Vizepräsident Ariedo Braida der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.Sein bislang letztes Spiel als Profi absolvierte Ronaldinho 2015 für Fluminense Rio de Janeiro. Etwas mehr als zwei Jahre später beendete er seine Karriere. Zu seinen größten Erfolgen zählt die zweimalige Wahl zum Weltfußballer. Mit dem FC Barcelona gewann er 2006 die Champions League, vier Jahre zuvor wurde er mit Brasilien Weltmeister.

Zeige mehr

Fußball-Weltmeisterschaft: So gewinnen Sie beim WM-Tippspiel – garantiert

Es ist wieder Fußball-WM – und damit auch Tippspiel-Zeit. Aber haben Sie dabei schon mal gewonnen? Der „Kicktipp“-Gründer und ein Forscher verraten, wie man Tipp-Weltmeister wird. 

Zeige mehr

Nach WM-Aus: „Für uns bricht eine Welt zusammen“: Team der Türkei erntet harsche Kritik

Null Tore, null Punkte, WM-Aus nach nur zwei Spielen: Die Türkei hoffte bei der WM 2026 auf große Momente – und erlebte ein Desaster. Was Medien dazu schreiben.Für die Türkei endet die erste WM-Teilnahme seit 2002 mit einer großen Enttäuschung, dem vorzeitigen Vorrunden-Aus. Die Spieler um Superstar Arda Güler („Das ist auch beschämend, wir entschuldigen uns bei unserem Volk“) gehen schon unmittelbar nach der Partie hart mit sich ins Gericht, auch in türkischen und internationalen Medien gibt es Kritik am Team um Trainer Vincenzo Montella. Die Pressestimmen:TürkeiHürriyet: „Bitterer Abschied von der Weltmeisterschaft. Null Tore, null Punkte.“Habertürk: „Für uns bricht eine Welt zusammen. Die Niederlage gegen Paraguay, obwohl der Gegner mehr als eine Halbzeit lang nur mit zehn Spielern auf dem Platz stand, gehört zu den schmerzhaftesten Enttäuschungen in der WM-Geschichte unseres Landes.“Milliyet: „Kein Lächeln auf den Gesichtern. Familien und Kinder versammelten sich noch vor Tagesanbruch vor Großbildschirmen, schwenkten türkische Fahnen und hofften auf ein Fußballfest – nur um mit ansehen zu müssen, wie die WM-Reise der Nationalmannschaft vorzeitig zu Ende ging.“Fanatik: „Obwohl unsere Nationalmannschaft als Favorit für das Weiterkommen in ihrer Gruppe galt, schied sie aus, ohne auch nur ein einziges Tor zu erzielen. [...] Die Türkei wurde zudem zur ersten Mannschaft seit mindestens 1966, die in einem WM-Spiel mehr als 77 Prozent Ballbesitz verzeichnete und dennoch kein Tor erzielte.“Fotomaç: „Unsere Nationalmannschaft traf mehrfach Aluminium: Im Spiel gegen Paraguay wurden wir wiederholt vom Pfosten und von der Latte gestoppt. Mehrere aussichtsreiche Chancen landeten am Gestänge und trugen letztlich zur Niederlage bei.“Sözcü: „Die schlechteste Mannschaft des Turniers. Die Türkei schied aus, nachdem sie gegen Paraguay verloren hatte – obwohl sie nach einem Platzverweis 52 Minuten lang in Überzahl spielte. Ein herzzerreißendes Ende ihrer ersten Weltmeisterschaftsteilnahme seit 2002.“Sabah: „Hakan Çalhanoğlu und Arda Güler üben schonungslose Selbstkritik: „,Wir schämen uns.‘“Auch unter den TV-Experten in der Türkei gab es Kritik.Der ehemalige türkische Nationalspieler und TV-Kommentator Nihat Kahveci: „Niemand hat seine Aufgabe erfüllt – auch Torhüter Uğurcan nicht, der normalerweise die entscheidenden Bälle hält. Bitte sagt mir jemand, dass wir träumen, dass das alles nur ein Albtraum ist. Das ist unglaublich.“Der langjährige TV-Kommentator Ahmet Çakar: „Ich würde Montella mit dem ersten Flugzeug nach Hause schicken.“ParaguayABC: „Die paraguayische Nationalmannschaft hat einmal mehr ihr wahres Wesen unter Beweis gestellt – jenes Wesen, das ihr im Weltfußball historischen Respekt eingebracht hat, jenes Wesen, das in den schwierigsten Momenten zum Vorschein kommt.“VS Sports: „Heldenhaft! Paraguay besiegt die Türkei.“ItalienLa Gazzetta dello Sport: „Die Türkei verabschiedet sich von der Weltmeisterschaft, Amerika und den Träumen einer jungen, vielversprechenden Generation. Nach zwei Niederlagen in Folge und einer eklatanten Talentverschwendung scheidet sie unter Tränen aus.“FrankreichL'Équipe: „Mit der zweiten Niederlage im zweiten Spiel scheidet die Mannschaft von Vincenzo Montella bereits vor dem dritten und letzten Spieltag der Gruppe D aus der Weltmeisterschaft aus. Eine herbe Enttäuschung, insbesondere da sie die gesamte zweite Halbzeit in Überzahl spielte.“EnglandThe Guardian: „Die Türkei ging mit großen Erwartungen und einer Vielzahl aufstrebender Talente in ihre erste Weltmeisterschaft seit 24 Jahren, schied jedoch torlos und unter Tränen aus, nachdem sie gegen Paraguay erneut schockierenderweise ihre Chancen nicht nutzen konnte.“NiederlandeDe Telegraaf: „Drama für die Türkei: Nach der überraschenden 0:2-Niederlage gegen Australien sorgte die Türkei erneut für eine Überraschung – allerdings wieder im negativen Sinne.“

Zeige mehr

Nathaniel Brown: „Ich kam mir vor wie in einem Harry Potter-Film“

Nathaniel Brown ist die deutsche Entdeckung bei der WM. Hier spricht er über Tempo als Waffe, seine Duelle gegen Michael Olise und die Hogwarts-Atmosphäre im DFB-Camp.

Zeige mehr

Neue Regel bei Fußball-WM: Warum Miguel Almirón für seine Hand vor dem Mund glatt Rot sah

Miguel Almirón, Nationalspieler von Paraguay, steht nun in den Geschichtsbüchern der Fußball-WM – allerdings nicht unbedingt positiv. Wie es zur „Hand-vor-dem-Mund-Regel“ kam.Paraguays Nationalspieler Miguel Almirón hat als erster Fußball-Profi bei der WM die Rote Karte gesehen, weil er sich in einem Disput mit dem Gegner die Hand vor den Mund gehalten hat. Der 32-Jährige von Atlanta United musste in der Partie gegen die Türkei aufgrund einer neuen Regel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit vom Platz.Almirón sagte in einer Spielunterbrechung mit vorgehaltener Hand etwas zu seinem türkischen Gegenspieler Mert Müldür. Schiedsrichter Iván Barton aus El Salvador traf die Entscheidung nach einem Hinweis des Videoschiedsrichters. „Nummer zehn Paraguay, Hand vor seinem Mund“, sagte Barton bei der Durchsage im Stadion und rief: „Rote Karte.“ „Hand vor dem Mund“-Regel bei Fußball-WM gegen DiskriminierungDurch die neu eingeführte Regel soll diskriminierendes Verhalten verhindert werden. Indem sie den Mund verdecken, wollen Spieler häufig verhindern, dass erkannt werden kann, was sie sagen. Es gehe dabei um konfrontative Situationen, hatte Pierluigi Collina, Vorsitzender der Fifa-Schiedsrichterkommission, vor dem Turnier betont. „Wenn sie es wissen – wenn es für alle eindeutig ist –, dann erwarten wir von den Spielern, dass sie so etwas nicht tun.“Die Debatte war nach einem Vorfall in der Champions League entbrannt. Benfica Lissabons Gianluca Prestianni hatte sich in einer Auseinandersetzung mit Real-Star Vinícius Júnior das Trikot vor den Mund gezogen. Prestianni stand im Verdacht, sich rassistisch geäußert zu haben. Er wurde wegen einer homophoben Äußerung gesperrt. Fifa-Präsident Gianni Infantino setzte sich öffentlich für eine neue Regel ein.

Zeige mehr

Newsblog zur Fußball-WM: Türkei fliegt raus – neue Rote-Karte-Regel kommt erstmals zur Anwendung

Die Türkei unterliegt trotz Überzahl und steht mit 0 Punkten da. Brasilien feiert Pflichtsieg. Alle WM-Nachrichten im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. 48 Mannschaften kämpfen bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startete das Turnier mit einem 7:1 gegen Curaçao.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

Zeige mehr

Fußball: Krämpfe beim WM-Debüt: Zwayers starke Leistung getrübt

Felix Zwayer verteilt sieben Gelbe Karten und hat die WM-Partie USA gegen Australien gut im Griff. Dann bekommt der deutsche Schiedsrichter plötzlich Krämpfe. Kommt er nochmal zum Einsatz?Die Bilder, die von Felix Zwayers WM-Debüt in Erinnerung bleiben werden, haben wenig mit seiner Leistung als Schiedsrichter zu tun. In der Nachspielzeit der Partie zwischen USA und Australien saß der 45-Jährige auf dem Rasen des Stadions in Seattle und ließ sich von den Profis Krämpfe aus der linken Wade drücken.Als er wieder aufstehen und die Partie regulär beenden konnte, klatschten die 66.925 Fans voller Respekt. Zwayer verließ die sonst als Football-Stadion genutzte Arena später ohne Kommentar und damit ohne ein Update zu seinem Gesundheitszustand. Die FIFA ist für eine Reaktion angefragt.Klopp: Trägt nicht zu mehr Spielen für Zwayer beiDoch der ungewöhnliche Zwischenfall bei 28 Grad in der prallen Mittagssonne von Seattle hatte dafür gesorgt, dass genug Experten über den erfahrenen Schiedsrichter aus Berlin sprachen. „Wir hatten doch vor dem Spiel darüber gesprochen: Was muss ein Schiedsrichter tun, um weitere Spiele zu kriegen? Ich würde jetzt einfach mal annehmen, dass das nicht dazu beiträgt“, sagte Jürgen Klopp bei MagentaTV.Für Zwayer war der Vorfall besonders ärgerlich, weil er den 2:0-Erfolg der USA im zweiten Gruppenspiel zuvor souverän geleitet hatte. Zwar verteilte der deutsche Spitzenschiedsrichter sieben Gelbe Karten und damit mehr als jeder Referee bei diesem WM-Turnier zuvor - jedoch verschaffte er sich mit einer klaren Linie Respekt bei den Profis.Ittrich: „Zwayer ist topfit“Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich verteidigte seinen Kollegen und lobte dessen Kondition. „Man will sich nicht nachsagen lassen, dass man nicht fit ist und derjenige ist, der hier ausgewechselt werden muss. Das ist bei Felix Zwayer überhaupt nicht so, weil der topfit ist“, sagte Ittrich im Anschluss an die Partie, die sich durch die verletzungsbedingte Pause des Schiedsrichters in der Nachspielzeit noch einmal verlängerte.Zwayer darf bei dem XXL-Turnier über fünfeinhalb Wochen trotzdem auf einen weiteren Einsatz hoffen. Das belegt auch ein Beispiel aus der WM-Qualifikation. Der Argentinier Facundo Tello hatte im März die wichtige Playoff-Partie zwischen DR Kongo und Jamaika gepfiffen und musste wegen einer Verletzung am linken Bein in der Verlängerung ausgewechselt werden. Der Weltverband FIFA trug es ihm nicht nach und ließ ihn bei der WM gleich Kanada gegen Bosnien-Herzegowina - die dritte Partie des Turniers - leiten.Krampf oder Verletzung?Bei Zwayer bleibt aber wesentlich weniger Zeit. Die Frage ist, ob der Deutsche wirklich nur einen Krampf erlitten hat - oder ob er mit einer strukturellen Verletzung zu kämpfen hat. „Ich bin besorgt, muss ich sagen“, sagte Ittrich zwischenzeitlich über den Gesundheitszustand seines Kollegen. Nach der Unterbrechung konnte Zwayer die Partie selbst beenden, ehe er den Rasen der Arena mit seinen Assistenten verließ.Für die TV-Crews von ARD und MagentaTV war die Szene auch Anlass für ein paar Scherze. ARD-Experte Bastian Schweinsteiger witzelte darüber, dass Zwayer sich am 94. Minute am Boden rumgewälzt und einen Krampf vorgetäuscht habe.Brych bekam 2018 nur einen EinsatzErnst gemeint hatte Schweinsteiger die Aussage ebenso wenig wie Magenta-Moderator Johannes Kerner, der mit Blick auf das sehr mäßige Spielniveau nach dem Wechsel anmerkte: „Er war der Einzige, den das Spiel in der zweiten Halbzeit umgehauen hat.“ Unisono lobten Ittrich, Klopp und auch Schweinsteiger die exzellente sportliche Vorstellung des Unparteiischen.„Wirklich hervorragende Leistung: viel laufen lassen, gute Gelbe Karten. Das war wirklich top“, urteilte Ittrich. Zwayer ist bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko der einzige deutsche Referee. 2022 in Katar war Daniel Siebert als deutscher Vertreter dabei. Er erhielt zwei Vorrundenspiele. Vor acht Jahren in Russland hatte Felix Brych nur eine Partie bekommen. Für seine Leitung beim hochbrisanten Vorrundenspiel zwischen Serbien gegen Schweiz wurde Brych damals harsch attackiert.

Zeige mehr

Fußball-WM 2026: Das sind die teuersten Spieler des Turniers

Im Profifußball werden die Transfersummen immer absurder. Bei der WM 2026 sind einige Spieler dabei, deren Marktwert über 100 Millionen Euro liegt – darunter auch zwei Deutsche.„Geld schießt keine Tore“, lautet eine Fußballfloskel. Das mag teilweise stimmen – ein Team benötigt vor allem eine gute Chemie, um erfolgreich zu sein. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Klubs mit den teuersten Spielern meist zu den besten der Welt gehören.An der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nehmen einige Profis mit einem Marktwert von (deutlich) mehr als 100 Millionen Euro teil.Eine Übersicht der teuersten Spieler der WM 2026 finden Sie in dieser Fotostrecke.Wirtz und Musiala sind die teuersten DFB-Profis bei der WM 2026Zwei deutsche Nationalspieler gehören zu den Spielern mit dem größten Preisschildern beim Turnier in Nordamerika: Florian Wirtz und Jamal Musiala, beide 23 Jahre alt. Wirtz, der im Sommer 2025 für 150 Millionen Euro zum FC Liverpool wechselte, ist mit einem Marktwert von 110 Millionen Euro gelistet. Musiala liegt bei rund 100 Millionen Euro.Der Offensivkünstler vom FC Bayern München war mit einem Wadenbeinbruch über sechs Monate ausgefallen und steht erst seit Anfang des Jahres wieder auf dem Platz. Das dürfte seinen Marktwert wesentlich beeinflusst haben.Es klingt absurd, aber bei der WM 2026 sind Profis dabei, die ungefähr das Doppelte von Musiala kosten würden. Welche Spieler das sind, erfahren Sie, wenn Sie sich durch die Bilder klicken.Hinweis: Alle hier angegebenen Marktwerte basieren auf den Schätzungen der Plattform transfermarkt.de (Stand: 2. Juni 2026). Es handelt sich nicht um offizielle Angaben von Verbänden oder Vereinen, sondern um redaktionell geprüfte Richtwerte, die den Transfermarkt möglichst realistisch abbilden sollen.

Zeige mehr

Fußball: „Beschämend“: Frühes WM-Aus für Türkei trotz langer Überzahl

„Wir entschuldigen uns bei unserem Volk“, sagte Superstar Arda Güler nach dem folgenreichen 0:1 gegen Paraguay. Auch eine neue Regel, die erstmals zu einem Platzverweis führte, half den Türken nicht.Kenan Yildiz vergrub sein Gesicht im Trikot, Mert Müldür weinte hemmungslos auf dem Platz. Trotz einer ganzen Halbzeit in Überzahl hat die Türkei das zweite Gruppenspiel gegen Paraguay 0:1 (0:1) verloren und steht schon vor dem Duell mit Co-Gastgeber USA als Gruppenletzter fest. Die erste WM-Teilnahme seit 2002 ist für die Türkei zu einer riesigen Enttäuschung geworden. Früher musste bei dieser XXL-WM nur der kleine Inselstaat Haiti die Rückreise planen.„Wir sind richtig, richtig traurig. Das ist auch beschämend, wir entschuldigen uns bei unserem Volk“, sagte Starspieler Arda Güler von Real Madrid. „Wir sind einfach super traurig. Ich weiß nicht, wie ich von unseren Gefühlen sprechen soll, wir sind ehrlich gesagt alle am Weinen.“ Ex-Nationalspieler Halil Altintop kritisierte als Experte bei Magenta TV: „Es hat sich ja gar nichts verändert, ob sie jetzt einen Mann mehr waren oder nicht. Das ist erschreckend“, sagte er. „Wir haben viel über die individuelle Qualität gesprochen, eine gute Mannschaft. Aber: an Naivität nicht zu überbieten.“Trainer Montella verteidigt seine Spieler nach zwei Niederlagen Trainer Vincenzo Montella stellte sich schützend vor seine Spieler und beklagte das Pech bei zahlreichen vergebenen Chancen. „Wir haben nicht getroffen, aber wir hatten 65 Torschüsse in zwei Spielen“, sagte er. „Sie haben ihr Herz und ihre Seele auf dem Feld gelassen. Fußball ist nicht logisch, deswegen ist es das schönste Spiel der Welt. Das bessere Team gewinnt nicht immer.“ Schon beim 0:2 gegen Australien war die Türkei ohne eigenen Treffer geblieben.Im San-Francisco-Bay-Area-Stadion in Santa Clara erzielte Matías Galarza (2. Minute) das entscheidende Tor für Paraguay, das lange nur zu zehnt spielte. Schiedsrichter Ivan Barton schickte Miguel Almirón in der Nachspielzeit der ersten Hälfte vom Platz, weil er sich im Disput mit Gegenspieler Mert Müldür die Hand vor den Mund gehalten hatte. Damit wendete der Unparteiische aus El Salvador erstmals eine bei dieser WM neue Regel an. Paraguay hat nun drei Punkte und kann die K.o.-Runde in der Partie gegen Australien aus eigener Kraft erreichen. Die USA stehen als Gruppensieger fest. Paraguay trifft mit erster ChanceSeine Mannschaft wolle auf dem Platz zurückschlagen, hatte Montella nach der von ihm als übertrieben aufgefassten Kritik im Anschluss an das 0:2 zum Auftakt gegen Australien gesagt. Doch die Türkei wurde früh geschockt. Paraguay eroberte den Ball im türkischen Aufbau, spielte Galarza frei und der 24-Jährige traf schon in der zweiten Minute aus gut 20 Metern platziert ins Eck. „Es war völlig verrückt“, sagte Galarza.Die paraguayischen Fans, die Trommeln ins Stadion mitgebracht hatten und damit zunächst den Rhythmus bestimmten, waren begeistert. Die Türkei mühte sich, ins Spiel zu kommen. Ein erster Abschluss von Güler aus aussichtsreicher Position flog weit über das Tor. Nach einer halben Stunde hatten die Türken zwar fast 80 Prozent Ballbesitz, viel anfangen konnten sie damit aber nicht.Schiedsrichter rückt in den MittelpunktUnd Glück hatten sie auch nicht. Nach einem Freistoß setzte sich Müldür im Kopfballduell durch. Der Ball sprang erst an die Latte, dann an den Pfosten - aber nicht ins Tor.Wie viel auf dem Spiel stand, war im ganzen Stadion greifbar. Immer wieder wurde es hektisch. Schiedsrichter Barton hatte oft Mühe, die erhitzten Gemüter zu beruhigen und stand dann komplett im Mittelpunkt. Nach Ansicht der Videobilder zeigte er Almirón Rot. Durch die neu eingeführte Regel soll diskriminierendes Verhalten verhindert werden.Mit einem Mann mehr wurde der Druck der Türken immer größer. Das Montella-Team hatte auch Abschlüsse. Es fehlte jedoch entweder die Präzision oder Paraguays Torwart Orlando Gill verhinderte den Gegentreffer. Paraguay verteidigte leidenschaftlich und brachte den knappen Sieg über die Zeit.

Zeige mehr

Fußball-WM: Brasilien tanzt wieder - und sorgt sich um Raphinha

Die Seleção feiert ihren ersten Sieg bei dieser WM. Ein Ex-Bundesliga-Stürmer trifft doppelt. Ein anderer Offensiv-Star muss raus. Auch zu Neymar gibt es Neues. Für Haiti ist das Turnier bald vorbei.Matheus Cunha jubelte im Surfer-Stil, auf den Rängen tanzten die vielen Fans in ihren gelben Trikots. Die Erleichterung war den Brasilianern nach ihrem ersten Sieg bei dieser Fußball-WM anzusehen. Doch es gab auch schlechte Nachrichten für den fünfmaligen Weltmeister beim 3:0 (3:0) gegen Haiti: Offensiv-Ass Raphinha hat sich womöglich verletzt. Und: Wie ein Titelkandidat hat sich die Seleção auch diesmal nicht präsentiert.Immerhin: Die Brasilianer liegen auf K.o.-Runden-Kurs. Und Altstar Neymar steht für das letzte Gruppenspiel gegen Schottland wohl auch zur Verfügung, wie Trainer Carlo Ancelotti ankündigte. Zwei Stürmer in Torlaune, einer angeschlagen, ein weiterer vor dem Comeback - es war viel los bei den Südamerikanern rund um ihren zweiten Auftritt bei diesem XXL-Turnier. Für den karibischen Außenseiter Haiti ist das WM-Abenteuer nach der Vorrunde vorbei.Oberschenkelprobleme bei Raphinha„Für den Moment kann ich dazu nichts sagen“, meinte Ancelotti zu Raphinhas Beschwerden. Der 29-Jährige vom FC Barcelona habe „Schmerzen in der rechten hinteren Oberschenkelmuskulatur“ verspürt, teilte der brasilianische Verband kurz später mit. Raphinha werde behandelt und weiter untersucht. Der Offensivmann war kurz vor der Pause der Partie in Philadelphia erst in die Hocke und dann vom Platz gegangen. Nach dem Abpfiff winkte Raphinha mit gequälter Miene ins Publikum. Sollte er ausfallen, wäre das ein herber Verlust für die Brasilianer bei ihrer ohnehin schon so kniffligen Titelmission.Ancelotti erwartet weitere Steigerung„Es war ein gutes Spiel. Wir mussten uns verbessern, wir haben uns verbessert und wir werden uns weiter verbessern müssen“, resümierte Trainer Ancelotti. Nach dem mauen Auftritt beim 1:1 zum Auftakt gegen Marokko lag viel Druck auf der Seleção. Das konnte man auch daran erkennen, wie euphorisch sie ihre Tore durch Ex-Bundesliga-Profi Cunha (23. und 36. Minute) und Topstar Vinícius Júnior von Real Madrid (45.+3) bejubelte. Nicht nur die Feldspieler, sondern auch sämtliche Reservisten kamen dabei angestürmt.Cunha, früher bei RB Leipzig, Hertha BSC und inzwischen bei Manchester United, traf erst mit Glück und dann wuchtig. Vinícius Júnior, der schon gegen Marokko getroffen hatte, machte noch in der ersten Halbzeit alles klar.Engagiert, aber weitgehend glanzlos„Das Wichtigste heute war unser Engagement“, sagte Brasiliens Mittelfeld-Routinier Casemiro. „Wir waren von der ersten Minute an engagiert.“ Das waren sie wirklich, die Brasilianer. Phasenweise verspürten sie offenbar auch wieder mehr Lust als Last. Den Glanz von einst versprühen sie bisher aber nicht.In der zweiten Halbzeit waren die leidenschaftlich verteidigenden, offensiv aber weitgehend harmlosen Haitianer einmal ganz nah dran am Ehrentreffer: Ricardo Aké scheiterte per Kopf am stark reagierenden Brasilien-Keeper Alisson.Trotz Niederlage: Besonderer Tag für HaitiFür den Underdog, der erstmals seit 1974 wieder bei einer WM mitmischt, ist nach dem letzten Spiel in der Gruppe C gegen Marokko Schluss. „Wir waren weit von dem entfernt, was wir zeigen wollten“, sagte Trainer Sébastien Migné. Seine Mannschaft habe sich „ein bisschen zu naiv“ angestellt und zu viele Fehler gemacht, analysierte der Franzose. So war letztlich nichts zu holen.Für Haiti, dieses von Armut, Bandengewalt, Korruption, Hunger und politischer Instabilität geprägte Land, war es dennoch ein Festtag. Auf dieser Bühne zu spielen. Dazu noch gegen den Rekordweltmeister. Von ihren Fans wurden die Karibik-Kicker gefeiert. Gegen Marokko wollen die Haitianer die WM erhobenen Hauptes zu Ende bringen. Für Brasilien geht sie womöglich erst so richtig los.

Zeige mehr

Showing 421 to 440 of 1597 entries

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·