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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Turnier in drei Ländern: So sehen die Maskottchen der Fußball-WM 2026 aus

Die Fifa hat die offiziellen Maskottchen für die WM im kommenden Jahr vorgestellt. Erstmals richten drei Länder das Turnier aus – jedes bekommt seine eigene Figur.Im Sommer 2026 findet die Fußball-WM erstmals in drei Ländern statt. Die USA, Kanada und Mexiko richten das Turnier gemeinsam aus. Dementsprechend gibt es auch drei Maskottchen.Die Fifa hat die tierischen Glücksbringer offiziell vorgestellt: Es sind ein Elch, ein Jaguar und ein Weißkopfseeadler mit den Namen Maple, Zayu und Clutch. Die drei Tiere verkörpern jeweils die Eigenheiten des Landes, für das sie stehen. Als Torwart, Mittelfeldspieler und Stürmer sollen sie außerdem die Fußballspieler, die bei der WM antreten, symbolisieren. Zudem wurde auf jedes der Maskottchen eine Legende zugeschnitten, die die Werte des Turniers widerspiegeln soll.Fußball-WM: Maskottchen gibt es seit 1966„Maple, Zayu und Clutch sind voller Freude, Energie und Zusammengehörigkeitsgefühl, genau wie die Weltmeisterschaft selbst“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Vorstellung via Social Media. „Die drei Maskottchen spielen eine zentrale Rolle in der unglaublichen, unterhaltsamen Atmosphäre, die wir für dieses bahnbrechende Turnier schaffen. Sie werden die Herzen erobern und in Nordamerika und auf der ganzen Welt für Jubel sorgen. Ich kann sie mir schon auf den T-Shirts der Kinder vorstellen und wie sie Fußballlegenden abklatschen.“Zwar wird zum ersten Mal eine Fußball-WM in drei Ländern ausgetragen, drei Maskottchen gab es bei einer Weltmeisterschaft aber bereits: die computergenerierten Figuren Ato, Kaz and Nik bei der WM 2002 in Japan und Südkorea. Seit 1966 wählt die Fifa für jedes Turnier ein offizielles Maskottchen aus. Nicht immer kommen diese aber bei den Zuschauern gut an. Goleo, das Maskottchen für das „Sommermärchen“ 2026 in Deutschland, erhielt beispielsweise wenig schmeichelhafte Kritiken. Wie Maple, Zayu und Clutch von den Fans aufgenommen werden, bleibt abzuwarten. Die WM in den USA, Kanada und Mexiko findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt. Erstmals treten 48 Teams an.Quelle: Fifa

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WM 2026: Das sind die drei Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft

Mit der WM 2026 findet erstmals ein Turnier in drei Gastgeberländern statt. Das heißt auch: Es gibt drei Maskottchen – eines für jedes Land. Die Fifa hat besondere Ziele mit ihnen.Drei Gastgeberländer wird es bei der WM 2026 geben: die USA, Kanada und Mexiko. Und jedes bekommt vom Weltverband Fifa ein eigenes Maskottchen spendiert. Es geht tierisch zu.Maple der Elch wird Kanada vertreten, Zayu der Jaguar Mexiko und der Weißkopfseeadler Clutch die USA. Sie sollen „die lebendige Kultur, die Tradition und den Charakter der jeweiligen Länder“ repräsentieren, schreibt die Fifa, „und stehen für Einheit, Vielfalt und die gemeinsame Begeisterung für den Fußball“. Fifa will Maskottchen der WM 2026 vermarktenDas sind blumige Marketingworte und tatsächlich hat die Fifa mit den drei tierischen Repräsentanten ein bisschen mehr vor, als sie nur in den 16 verschiedenen Stadien des Turniers als „Stimmungskanonen“ (Fifa) auflaufen zu lassen. „Um gezielt auch junge Fans anzusprechen, sind Maple, Zayu und Clutch die ersten spielbaren FIFA-Turniermaskottchen“, schreibt der Weltverband. Sie sollen in Videospielen auftauchen. Als wäre das noch nicht genug, um dem jungen, zahlenden Publikum den Fußball näherzubringen, hat sich die Fifa noch drei kleine Hintergrundgeschichten zu den Maskottchen einfallen lassen. Das sind sie:Maple ist laut Weltverband nicht nur Elch, sondern auch „Street-Style-Künstler, Musikfan und ein leidenschaftlicher Torhüter“ und glänzt obendrein durch „Kreativität, Beharrlichkeit und Individualität“. Die ein oder andere „legendäre Parade“ soll er in der Vergangenheit ebenfalls schon ausgepackt haben. Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht. Daneben zeigt er aber auch für Elche typisches Verhalten und „streift durch alle Provinzen und Territorien Kanadas“.Zayu ist der Stürmer des Trios und – wie für Jaguare üblich – sehr wendig und flink. Die Fifa beschreibt die Raubkatze, die aus dem Dschungel kommt, als große Tänzerin, die gerne isst und mexikanische Traditionen lebt. Zayu trage „Mexikos Herz mit Stolz in sich“.Clutch trägt die Kapitänsbinde und spielt im Mittelfeld der Maskottchen. Ein viertes Gastgeberland hätte der Aufstellung nicht geschadet, dann wäre auch noch eine Verteidigung mit dabei. So muss man sich Clutch wohl eher als Sechser vorstellen, der verteidigt und kreativ nach vorne arbeitet. Immerhin kann er fliegen und sich so schnell über den Platz bewegen.

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WM 2026: Das sind alle Fußball-Weltmeister von 1930 bis heute

Die Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, ist die 23. in der Geschichte des Sports. Ein Rückblick auf die bisherigen Gewinner.Bei 22 Fußball-Weltmeisterschaften, die bislang veranstaltet wurden, könnte man meinen, es gebe viele verschiedene Nationen, die eine Trophäe ergattern konnten. So ist es aber nicht. Erst acht Länder haben es in der Vergangenheit geschafft, ein Turnier als Sieger zu verlassen: Brasilien, Deutschland, Italien, Argentinien, Frankreich, Uruguay, England und Spanien.Rekord-Weltmeister ist wenig überraschend Brasilien mit fünf Titeln, gefolgt von Deutschland mit vier Titeln. Der Ur-Weltmeister ist Uruguay, welches das allererste Turnier 1930 nicht nur selbst beherbergt, sondern am Ende auch gewonnen hat. Uruguay klingt wie ein Exot auf der Siegerliste? Mitnichten! Auch 1950 packten die Südamerikaner die Trophäe bei der Abreise mit ins Gepäck und lassen damit in der Gesamtrangliste die beiden stolzen Fußballnationen England und Spanien hinter sich, die bislang jeweils erst eine WM gewinnen konnten.Die Liste aller Fußball-Weltmeister:1930 in Uruguay: Uruguay (nach 4:2 gegen Argentinien)1934 in Italien: Italien (nach 2:1 n. V. gegen die Tschechoslowakei)1938 in Frankreich: Italien (nach 4:2 gegen Ungarn)1950 in Brasilien: Uruguay (nach 2:1 gegen Brasilien in der Finalrunde)1954 in der Schweiz: Bundesrepublik Deutschland (nach 3:2 gegen Ungarn)1958 in Schweden: Brasilien (nach 5:2 gegen Schweden)1962 in Chile: Brasilien (nach 3:1 gegen die Tschechoslowakei)1966 in England: England (nach 4:2 n. V. gegen Deutschland (BRD))1970 in Mexiko: Brasilien (nach 4:1 gegen Italien)1974 in Deutschland (BRD): Deutschland (BRD) (nach 2:1 gegen die Niederlande)1978 in Argentinien: Argentinien (nach 3:1 n. V. gegen die Niederlande)1982 in Spanien: Italien (nach 3:1 gegen Bundesrepublik Deutschland )1986 in Mexiko: Argentinien (nach 3:2 gegen Bundesrepublik Deutschland )1990 in Italien: Bundesrepublik Deutschland (nach 1:0 gegen Argentinien)1994 in den USA: Brasilien (nach 0:0 n. V. und 3:2 i. E. gegen Italien)1998 in Frankreich: Frankreich (nach 3:0 gegen Brasilien)2002 in Südkorea/Japan: Brasilien (nach 2:0 gegen Deutschland)2006 in Deutschland: Italien (nach 1:1 n. V. und 5:3 i. E. gegen Frankreich)2010 in Südafrika: Spanien (nach 1:0 n. V. gegen die Niederlande)2014 in Brasilien: Deutschland (nach 1:0 n. V. gegen Argentinien)2018 in Russland: Frankreich (nach 4:2 gegen Kroatien)2022 in Katar: Argentinien (nach 3:3 n. V. und 4:2 i. E. gegen Frankreich)

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WM 2026: Das ist der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft

Am 14. Juni steigt die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 ein. In ihrer Gruppe ist sie der Favorit, allzu leicht wird es aber nicht. So sieht der Spielplan des DFB aus.Ein Selbstläufer ist die Gruppe, die das DFB-Team bei der WM 2026 erwischt hat, nicht. Das Weiterkommen ist trotzdem Pflicht für die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, die am 14. Juni in das Turnier einsteigt. Hier finden Sie die Übersicht aller WM-Gruppen.WM-Neuling Curaçao ist einer der Gegner in der Gruppe E, dazu noch die Elfenbeinküste und Ecuador. Die Anstoßzeiten der Gruppenphase sind für das deutsche Publikum trotz der Zeitverschiebung gerade noch im Rahmen. Eine Partie beginnt um 19 Uhr und zwei jeweils um 22 Uhr. Der Spielplan des DFB-Teams bei der WM 2026:Gruppenphase Spiel 1: Los geht es am 14. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit gegen den Debütanten Curaçao. Ihn als großen Außenseiter der Gruppe zu bezeichnen, würde einem der niederländische Coach Fred Rutten wohl verzeihen, denn genau so ist es. Prominenz gibt es im Kader nicht, die drei wertvollsten Spieler sind laut des Portals „Transfermarkt“ Tahith Chong (Sheffield United), Sontje Hansen (FC Middlesbrough) und Armando Obispo von PSV Eindhoven. Das Spiel findet im NRG Stadium in Houston statt.Gruppenphase Spiel 2: Nach der Pflicht warten auf die Nationalmannschaft noch zwei Küren. Zunächst steht am 20. Juni um 22 Uhr die Elfenbeinküste an, deren Kader schon wesentlich hochkarätiger besetzt ist als der von Curaçao. Unter anderem mit Amad Diallo (Manchester United), Ousmane Diomande (Sporting Lissabon) oder Evan Ndicka (AS Rom) steht internationale Prominenz auf dem Rasen. Trainiert wird die Mannschaft von Emerse Faé. Angepfiffen wird im BMO Field in Toronto.Gruppenphase Spiel 3: Der dickste Brocken wartet am letzten Spieltag auf die Deutschen: Ecuador am 25. Juni um 22 Uhr. In der Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece lauern Topstars wie Moisés Caicedo vom FC Chelsea (Marktwert laut „Transfermarkt“ 110 Millionen Euro), Willian Pacho (Paris Saint-Germain) oder Piero Hincapié vom FC Arsenal. Für den DFB geht es für die Partie an die Ostküste der USA – ins MetLife Stadium in New Jersey.Nach der Gruppenphase bieten sich traditionell verschiedene Möglichkeiten, wie es für die Nationalmannschaft weitergeht. Wird Deutschland Gruppenerster oder -zweiter, zieht es direkt in die K.O.-Phase ein. Bei Platz eins würde das Sechzehntelfinale mit deutscher Beteiligung am 29. Juni um 22.30 Uhr stattfinden, bei Platz zwei wäre es am 30. Juni um 19 Uhr. Durch die große Zahl an teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich auch die acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale. Sollte Deutschland eines dieser Teams sein, gäbe es gleich sechs potenzielle Termine (je nachdem, welche Platzierung der DFB innerhalb dieser acht Mannschaften einnehmen würde). Auf das deutsche Publikum würden dann teils undankbare Anstoßzeiten zukommen: 1. Juli, 3 Uhr dt. Zeit1. Juli, 18 Uhr1. Juli, 22 Uhr1. Juli, 3 Uhr2. Juli, 2 Uhr3. Juli, 5 Uhr4. Juli, 3.30 UhrDie weiteren möglichen deutschen Spielansetzungen:Achtelfinale: 4. Juli (23 Uhr), 5. Juli (22 Uhr), 6. Juli (2 Uhr), 7. Juli (2 Uhr) und 7. Juli (22 Uhr)Viertelfinale: 9. Juli (22 Uhr), 10. Juli (22 Uhr), 11. Juli (23 Uhr), 12. Juli (3 Uhr)Halbfinale: 14. oder 15. Juli jeweils um 21 UhrFinale: 19. Juli um 21 UhrWird Deutschland Gruppenletzter, war's das allerdings mit dem WM-Traum, dann ist das Turnier vorbei.

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WM 2026: Diese Regeln sind neu bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Kurz vor Beginn der WM 2026 führen die Regelhüter des Fußballs neue Weisungen ein. Vor allem dem Zeitspiel wollen sie an den Kragen. Und der VAR bekommt mehr Befugnisse.Der Modus ist nicht die einzige Neuerung bei der Fußball-WM 2026. Im Frühjahr hat das International Football Association Board (Ifab) neue Regeln für den Weltfußball präsentiert, die auch für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko gelten werden. Das Ifab ist das oberste Konsortium der Regelhüter – was es beschließt, gilt für den kompletten organisierten Fußball, insbesondere für Turniere wie Welt- und Europameisterschaften oder die Champions League. Verbände können manche Leitlinien des Ifab allerdings anpassen oder nicht übernehmen. Das gilt zum Beispiel für den Jugendbereich. Fixe Regeln sind dafür aber Pflicht und unantastbar – etwa die Abseitsregel. Hier gibt es keinen Spielraum. Festgehalten sind die Fußballregeln im „Laws of the Game“.Vor der WM 2026 gibt es ein paar Regel-AnpassungenDie neuen Regeln gelten ab Sommer. Diese Änderungen hat das Ifab beschlossen:Insbesondere das Zeitspiel ist den Regelhütern ein Dorn im Auge. In der Bundesliga etwa beträgt die Netto-Spielzeit – also jene Minuten, in denen tatsächlich der Ball rollt – nur rund 60 von insgesamt 90 Minuten. Als Konsequenz wurden in der jüngeren Vergangenheit schon längere Nachspielzeiten eingeführt, was zu gemischten Reaktionen bei den Mannschaften führte. Jedoch: Sie sind mitunter selbst schuld, denn insbesondere bei Standardsituationen wird oft Zeit geschunden. Das soll sich ändern.Die Acht-Sekunden-Regel für Torhüter, die besagt, dass die Schlussleute den Ball innerhalb von acht Sekunden abschlagen müssen, wird auf Abstöße und Einwürfe erweitert. Hat ein Schiedsrichter das Gefühl, dass das Spiel verzögert werden soll, startet er einen sichtbaren Fünf-Sekunden-Countdown. Ein verzögerter Einwurf führt zu einem Einwurf des Gegners; ein Abstoß, der zu lange dauert, hat eine gegnerische Ecke zur Folge.Ebenfalls beliebt bei Fußballern: Eine Verletzung vortäuschen oder dramatisieren, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Das hat künftig Folgen. Die Behandlungszeit wurde zwar schon immer zur Nachspielzeit dazugerechnet. Neu ist aber, dass ein Spieler, der sich auf dem Feld behandeln ließ oder dessen Verletzung zu einer Spielunterbrechung führte, eine Minute warten muss, ehe er nach der Behandlung wieder auf das Feld darf. Hier gibt es aber eine wichtige Ausnahme. Denn Teams könnten Verletzungen des Gegenübers in Kauf nehmen, um den Gegner für die Zeit nach der Behandlung zahlenmäßig zu schwächen. Darum gilt: Gibt es für ein Foul eine Gelbe oder Rote Karte, darf der verletzte Spieler auf dem Feld behandelt werden und danach direkt im Spiel bleiben. So sollen Fußballer geschützt werden, die tatsächlich behandelt werden müssen.Auch ums Thema Zeitspiel geht es bei der neuen Regel, wonach Spieler, die ausgewechselt werden, das Feld innerhalb von zehn Sekunden verlassen müssen. Dauert es länger, muss der einzuwechselnde Spieler bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, bis er mitmachen darf.Weitere Anpassungen betreffen den Videoschiedsrichter (VAR). Er kann neuerdings auch Eckbälle darauf überprüfen, ob sie korrekt entschieden wurden, wenn aus ihnen ein Tor resultiert. Bisher wurde nur das Tor selbst auf Richtigkeit geprüft.Außerdem ist neu, dass der VAR zweite Gelbe Karten eines Spielers überprüfen kann – also jene, die zu einem Platzverweis führen würden. Erste Gelbe Karten werden nur dann gecheckt, wenn der falsche Spieler oder das falsche Team damit bedacht wurden. Regelverstöße, die zu einer Gelb-roten Karte führen würden, aber nicht vom Schiedsrichter erkannt wurden, werden ebenfalls nicht vom VAR korrigiert.Das Ifab hat zudem beschlossen, dass Spieler, die in einer Konfrontation etwas hinter vorgehaltener Hand sagen, mit der Roten Karte bedacht werden. Damit soll ausgeschlossen werden, dass Spieler ihre Gegner beleidigen, man ihnen das aber hinterher nicht nachweisen kann.Rot soll es ebenso geben, wenn Spieler aus Protest gegen den Schiedsrichter den Platz verlassen. Das gilt auch für Offizielle, die ihre Fußballer auffordern, aus Protest das Feld zu verlassen.Bei der WM 2026 gibt es außerdem eine weitere Neuerung, die aber nicht vom Ifab stammt, sondern vom Weltverband Fifa. So soll es in jeder Partie pro Halbzeit eine dreiminütige Trinkpause geben, jeweils nach rund 22 Minuten Spielzeit. Offiziell lautet die Begründung, dass die Pausen zum Schutz der Spieler eingeführt werden. Die Sache ist aber: Pausen wird es in jeder Partie geben, völlig unabhängig vom Wetter. So solle sichergestellt werden, dass für alle Teams die gleichen zeitlichen Belastungen herrschen, schreibt die Fifa.Während Trinkpausen bei hohen Temperaturen durchaus ihren Sinn haben und es bei vergangenen Turnieren im Ermessen der Schiedsrichter bereits solche Pausen gegeben hat, stößt die Einführung der Unterbrechungen in jeder Partie – selbst bei Regen und 15 Grad – auf Kritik. Der Vorwurf lautet, dass die Fifa damit lediglich mehr Möglichkeiten zur Ausstrahlung von Werbung schaffen möchte. ARD und ZDF, zwei der drei übertragenden deutschen Sender, wollen die Pausen jedenfalls nutzen, um Werbung zu zeigen.Hinweis: Dieser Text wurde aktualisiert.

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WM 2026: Wo laufen die Spiele der Weltmeisterschaft im TV und Stream?

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft müssen bei der WM 2026 wie auch bei vergangenen Turnieren frei empfangbar sein. Doch wo laufen sie? Und wer zeigt die anderen Partien?104 Partien werden während der Fußball-WM 2026 ausgetragen. Das sind nicht nur mehr als je zuvor, das sind auch etliche Stunden vor dem TV, wenn man alle Spiele sehen möchte. 48 Mannschaften nehmen an dem Turnier in den USA, Kanada und in Mexiko in zwölf Gruppen teil, ein so großes Feld an Nationen hat es bei einer WM noch nicht gegeben.Das bedeutet auch für die übertragenden Sender einen großen Aufwand. Doch wer zeigt die Partien in Deutschland im TV und im Stream? Der Hauptrechteinhaber ist die Telekom mit ihrem Bezahlsender „Magenta TV“. Dort laufen alle Begegnungen des Turniers. WM 2026: Hier laufen die Spiele der Deutschen im TV und Stream Damit Fans aber auch im Free-TV Spiele zu sehen bekommen, haben die ARD und das ZDF Sublizenzen erhalten und zeigen insgesamt 60 Partien im linearen Fernsehen und in ihren Mediatheken. Besonders relevant ist das hierzulande natürlich für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, die allesamt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk laufen werden. Das ist der Sendeplan:Das erste deutsche Gruppenspiel gegen Curaçao am Sonntag, 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit zeigt die ARD.Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste am Samstag, 20. Juni, um 22 Uhr deutscher Zeit zeigt das ZDF.Das dritte Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag, 25. Juni, um 22 Uhr deutscher Zeit zeigt die ARD. Falls Deutschland die Gruppenphase übersteht und ins Sechzehntelfinale einzieht, ist diese Partie im ZDF zu sehen. Bei jedem Weiterkommen des DFB-Teams wechseln sich die Öffentlichen ab – das bedeutet, das Achtel- und Halbfinale laufen in der ARD, das Viertelfinale und auch das Finale laufen im ZDF. Letzteres auch, wenn es ohne deutsche Beteiligung stattfindet. Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika überträgt ebenfalls das ZDF. Die beiden Halbfinals laufen ebenso in den Öffentlichen.Übrigens: Dass das Eröffnungsspiel, Partien der deutschen Mannschaft, die Halbfinals und das Finale frei empfangbar sein müssen, ist im Medienstaatsvertrag festgeschrieben. Sie gelten als Ereignisse von „erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung“ (Paragraf 13).

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WM 2026: Das sind die Gruppen der Fußball-Weltmeisterschaft

Die Fußball-WM 2026 bringt eine Premiere mit sich: Zum ersten Mal sind 48 Nationen dabei. Das ergibt ein pickepackevolles Teilnehmerfeld mit zwölf Gruppen. Hier die Übersicht. Die Play-offs zur Fußball-WM 2026 sind vorbei – und damit stehen die Gruppen des Turniers fest. Mit der Zunge schnalzen dürften Fußball-Fans beim Anblick der einzelnen Paarungen aber nicht. Eine ominöse „Todesgruppe“, wie es sie bei vergangenen Turnieren immer mal wieder gegeben hat, drängt sich beim Anblick der Gruppen 2026 nicht auf.Das liegt auch am aufgeblähten Teilnehmerfeld. Erstmals sind 48 Mannschaften am Start, dass es da qualitative Schwankungen gibt, ist nur logisch. Deutschlands Gruppe dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann keine Angst machen, Respekt einjagen allerdings schon. Das DFB-Team trifft in der Gruppenphase auf Ecuador, die Elfenbeinküste und Curaçao. Letzterer ist ein WM-Neuling. Davon gibt es beim Turnier fünf: neben Curaçao noch Kap Verde, Usbekistan, Jordanien und den Kongo.Die Gruppen der Fußball-WM 2026 in der Übersicht:Gruppe AMexikoSüdkoreaSüdafrikaTschechienGruppe BKanadaSchweizKatarBosnien und HerzegowinaGruppe CBrasilienMarokkoHaitiSchottlandGruppe DUSAAustralienParaguayTürkeiDas ist die deutsche Gruppe bei der WM 2026Gruppe E (die deutsche Gruppe)DeutschlandEcuador (deutscher Gegner am 25. Juni, 22 Uhr deutscher Zeit)Elfenbeinküste (20. Juni, 22 Uhr)Curaçao (14. Juni, 19 Uhr)Gruppe FNiederlandeJapanTunesienSchwedenGruppe GBelgienIranÄgyptenNeuseelandGruppe HSpanienUruguaySaudi-ArabienKap VerdeGruppe IFrankreichSenegalNorwegenIrakGruppe JArgentinienÖsterreichAlgerienJordanienGruppe KPortugalKolumbienUsbekistanDR KongoGruppe LEnglandKroatienGhanaPanamaDie Fußball-WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt und beginnt am 11. Juni um 21 Uhr deutscher Zeit mit dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika im Aztekenstadion in Mexiko City. Das Endspiel wird am 19. Juli um 21 Uhr im MetLife Stadium in New Jersey angepfiffen.

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Fußballer mit Zukunft: Das sind die jüngsten Spieler der WM 2026

Die Teenager kommen! Bei der Fußball-WM 2026 wollen sich einige Youngster einen Namen machen, andere haben das bereits getan. Ein Talent ist sogar noch minderjährig.Neben gestandenen Profis und Oldies sind für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada auch einige junge Talente nominiert. Manche von ihnen machten bereits auf sich aufmerksam und stehen bei Topklubs auf dem Zettel. Andere wiederum haben das Ziel, sich beim Turnier in Nordamerika in den Fokus der Scouting-Abteilungen zu spielen.Einer der vielversprechendsten Jungprofis bei dieser WM war auch Lennart Karl vom deutschen Rekordmeister Bayern München. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat den 18-jährigen Offensivkünstler in den DFB-Kader berufen. Karl hat sich allerdings vor dem Turnierstart im Training verletzt und fällt nun aus. Er wäre mit 18 Jahren, 3 Monaten und 20 Tagender drittjüngste Spieler beim Turnier gewesen. Wer vor ihm liegt und welche Teenager sonst noch an den Start gehen, erfahren Sie in dieser Fotostrecke. Angegeben ist das Lebensalter bei Turnierstart am 11. Juni.Weiterer Bayern-Spieler unter YoungsternDer 18-jährige Senegalese Bara Sapoko Ndiaye vom FC Bayern ist deutlich unbekannter als sein Vereinskollege Lennart Karl. Ndiaye kam von der Afrikanischen Jugendakademie und spielt derzeit auf Leihbasis für die Münchner. Berichten zufolge hat er aber gute Chancen auf einen langfristigen Vertrag an der Isar. Bei der WM kann er Argumente für sich sammeln.Auch das bosnische Talent Kerim Alajbegović spielt bald in der Fußball-Bundesliga. Nachdem Alajbegović in Köln und Leverkusen ausgebildet worden war, zog es ihn zu RB Salzburg. Bayer Leverkusen holt den 18-Jährigen nun per Rückkaufoption ins Rheinland – für rund acht Millionen Euro.Zwei andere Youngster sind in der Bundesliga bereits durchgestartet: Der kroatische Verteidiger Luka Vušković (HSV) und der ivorische Angreifer Yan Diomande (RB Leipzig), beide 19 Jahre alt, spielten jeweils eine überragende Saison. Einen weiteren Jungprofi aus dieser Bilderstrecke muss man eigentlich gar nicht mehr vorstellen: Der Spanier Lamine Yamal ist das größte Talent im Weltfußball und hat mit seinen 18 Jahren bereits einen Marktwert von über 200 Millionen Euro (klicken Sie sich durch: Das sind die teuersten Spieler der WM 2026).17-jähriger Mexikaner bei der WM 2026Die Gastgebernation Mexiko hat sogar einen Minderjährigen in ihren Reihen: Gilberto Mora ist zu Beginn der WM 17 Jahre und 240 Tage alt und damit der jüngste Spieler des Turniers.Der jüngste Spieler aller Zeiten bei einer Fußball-Weltmeisterschaft ist bislang der Engländer Norman Whiteside. Im Jahr 1982 war er 17 Jahre und 41 Tage alt. Auf ihn folgen der Kameruner Samuel Eto'o (17 Jahre und 99 Tage bei der WM 1998) und Femi Opabunmi aus Nigeria (17 Jahre und 101 Tage bei der WM 2002).Quellen: Fifa, RND

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Fußball-WM 2026: Das sind die teuersten Spieler des Turniers

Im Profifußball werden die Transfersummen immer absurder. Bei der WM 2026 sind einige Spieler dabei, deren Marktwert über 100 Millionen Euro liegt – darunter auch zwei Deutsche.„Geld schießt keine Tore“, lautet eine Fußballfloskel. Das mag teilweise stimmen – ein Team benötigt vor allem eine gute Chemie, um erfolgreich zu sein. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Klubs mit den teuersten Spielern meist zu den besten der Welt gehören.An der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nehmen einige Profis mit einem Marktwert von (deutlich) mehr als 100 Millionen Euro teil.Eine Übersicht der teuersten Spieler der WM 2026 finden Sie in dieser Fotostrecke.Wirtz und Musiala sind die teuersten DFB-Profis bei der WM 2026Zwei deutsche Nationalspieler gehören zu den Spielern mit dem größten Preisschildern beim Turnier in Nordamerika: Florian Wirtz und Jamal Musiala, beide 23 Jahre alt. Wirtz, der im Sommer 2025 für 150 Millionen Euro zum FC Liverpool wechselte, ist mit einem Marktwert von 110 Millionen Euro gelistet. Musiala liegt bei rund 100 Millionen Euro.Der Offensivkünstler vom FC Bayern München war mit einem Wadenbeinbruch über sechs Monate ausgefallen und steht erst seit Anfang des Jahres wieder auf dem Platz. Das dürfte seinen Marktwert wesentlich beeinflusst haben.Es klingt absurd, aber bei der WM 2026 sind Profis dabei, die ungefähr das Doppelte von Musiala kosten würden. Welche Spieler das sind, erfahren Sie, wenn Sie sich durch die Bilder klicken.Hinweis: Alle hier angegebenen Marktwerte basieren auf den Schätzungen der Plattform transfermarkt.de (Stand: 2. Juni 2026). Es handelt sich nicht um offizielle Angaben von Verbänden oder Vereinen, sondern um redaktionell geprüfte Richtwerte, die den Transfermarkt möglichst realistisch abbilden sollen.

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Betagte Profis: Das sind die Oldies der Fußball-WM 2026

Bei der WM 2026 wollen es einige Fußball-Oldies noch einmal wissen. Das Turnier dürfte für sie eine Abschiedstour werden. Diese in die Jahre gekommenen Profis sind dabei.Sie können es einfach nicht lassen: An der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nehmen einige Profis teil, die auf die 40 zugehen oder sie schon geknackt haben. Trotz ihres hohen Sportleralters spielen sie in ihren Nationalmannschaften teils noch wichtige Rollen.Da wäre etwa der ewige Cristiano Ronaldo, 41 Jahre alt, der kürzlich mit seinem Klub Al-Nassr die Meisterschaft in Saudi-Arabien gewann – sein erster Titel in dem Wüstenstaat. Der Portugiese ist trotz einer Tätlichkeit in der WM-Qualifikation nicht für die ersten Spiele des Turniers gesperrt (der stern berichtete). Trainer Roberto Martinez kann also gleich zu Beginn auf seinen Superstar zurückgreifen.Sechste WM für Ronaldo und MessiFür Ronaldo ist es die sechste WM – gleiches gilt für seinen langjährigen Kontrahenten Lionel Messi. Der mittlerweile 38-jährige Star von Inter Miami geht nach dem Triumph in Katar 2022 mit Argentinien als Titelverteidiger ins Rennen. Im Gegensatz zu Messi war es Ronaldo bislang nicht vergönnt, den WM-Pokal in den Himmel zu stemmen. Das will der Portugiese in diesem Sommer ändern.Die meisten hier aufgeführten Oldies werden wohl ihre letzte WM spielen. Ronaldo allerdings ließ bislang offen, ob er womöglich sogar bei der WM 2030 noch als Spieler dabei sein will. Sein Heimatland Portugal ist neben Spanien und Marokko sowie Uruguay, Argentinien und Paraguay, wo je ein Spiel stattfinden wird, Gastgeber des Turniers. Ronaldo wäre dann 45 Jahre alt. Eine Teilnahme von „CR7“ ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.Deutschlands Oldie heißt Manuel NeuerBei der WM 2026 hat auch die deutsche Nationalmannschaft einen Oldie in ihren Reihen: Torwart-Urgestein Manuel Neuer kehrte nach seinem Rücktritt im Sommer 2024 als Nummer eins zurück ins DFB-Team. Über sein Comeback wurde viel diskutiert, da Bundestrainer Julian Nagelsmann sich lange zu Oliver Baumann bekannt hatte, ihn dann aber kurz vor dem Turnier zur Nummer zwei degradierte (lesen Sie dazu: Wie Neuers Sensationscomeback im Hintergrund vorbereitet wurde | stern+).Der älteste Spieler aller Zeiten bei einer Fußball-WM war übrigens auch ein Torwart: Der Ägypter Essam El Hadary spielte als damals 45-Jähriger beim Turnier in Russland 2018. Dieser Rekord wird bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nicht gebrochen. Der älteste Spieler ist Schottlands Torwart Craig Gordon mit 43 Jahren.Diese und weitere Oldies bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada finden Sie in dieser Fotostrecke.

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WM 2026: In diesem Modus finden die Spiele der Weltmeisterschaft statt

Die WM 2026 ist die erste, in der insgesamt 48 Nationen an den Start gehen. Das hat auch Auswirkungen auf den Modus in der Gruppen- und K.O.-Phase. So sieht er aus.Zwölf Gruppen gibt es bei der WM 2026 – so viele, wie noch nie bei einer Weltmeisterschaft im Fußball. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Spielplan so voll ist wie noch nie – 104 Partien werden ausgetragen –, es hat auch einen neuen Modus zur Folge. An der Größe der Gruppen ändert sich erst mal nichts. Wie gewohnt sind es in jeder von ihnen vier Nationen, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ antreten. Neu bei einer WM ist aber, dass nicht nur die Erst- und Zweitplatzierten eine Runde weiterkommen, sondern auch die acht besten Dritten aus allen Gruppen. Deren Rangfolge wird zunächst durch die erzielten Punkte ermittelt. Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis. Ist auch das ausgeglichen, entscheidet die Zahl der erzielten Tore. Nächstes Kriterium wäre die Fair-Play-Wertung: Es gibt Minuspunkte für Karten – je weniger davon, desto besser. Und sollten all diese Kriterien nicht greifen, wird ausgelost.Die Gruppenphase beginnt am 11. und endet am 28. Juni.Modus der WM 2026: Erstmals gibt es ein SechzehntelfinaleWenn sie durch ist, folgt vom 28. Juni bis 4. Juli die nächste WM-Neuerung: das Sechzehntelfinale, das 32 Teams erreichen. Während Partien der Gruppenphase auch unentschieden enden können, ist das Sechzehntelfinale eine K.O.-Runde, in der Spiele rein theoretisch bis zum Elfmeterschießen gehen könnten. Danach biegt die WM auf ihre gewohnte Bahn ein, in Richtung Achtelfinale. Dessen Begegnungen finden vom 4. bis 7. Juli statt. Ist das Achtelfinale vorbei, müssen WM-Fans stark sein, denn am 8. Juli wartet der erste spielfreie Tag des Turniers. Es dürfte zu verschmerzen sein, schon am 9. Juli geht es mit den Spielen des Viertelfinales weiter. Das letzte von ihnen wird am 12. Juli angepfiffen.Und dann geht die WM in die heiße Phase, mit den Halbfinalspielen am 14. und 15. Juli. Für die Teams, die die beiden Partien verlieren, ist wie üblich aber noch nicht Schluss. Am 18. Juli findet für sie das Spiel um Platz drei statt. Einen Tag später, am 19. Juli, steht schließlich das Spiel der Spiele an: das Finale.Wie der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 aussieht, lesen Sie hier.

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Fußball-WM 2026: Das ist das Hotel des DFB-Teams – es hat ein ungewöhnliches Speiseangebot

Während der WM 2026 wird die deutsche Nationalmannschaft in einem Hotel in North Carolina unterkommen. Wir werfen einen Blick in das Hotel, das einst eine Privatresidenz war.Der „Geist von Malente“ umweht die Nationalmannschaft bis heute. Vier Wochen bei der WM 1974 und eine Woche vor der WM 1990 verbrachte die Nationalmannschaft in der Sportschule – und gewann jeweils den Titel. Auch das Campo Bahia in Brasilien wurde beim WM-Triumph 2014 legendär. Kann das auch dem Graylyn Estate in North Carolina gelingen? Dort kommt das Team von Julian Nagelsmann bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko unter. Ausschlaggebend für die Entscheidung dürfte auch die Nähe zur Wake Forest University und die für US-Hochschulen üblichen hervorragenden Sportanlagen gewesen sein. So ist die Universität keine zwei Kilometer vom Graylyn Estate entfernt, verfügt über drei Trainingsplätze und jede Menge weitere Sporteinrichtungen. „Wir haben hier drei Fußballplätze in einem sehr, sehr guten Zustand, die alle Ansprüche, die wir aus sportlicher Sicht stellen, erfüllen“, erklärte Nagelsmann bei der Verkündung der Unterkunft.WM 2026: Hotel des DFB-Teams bietet viel LuxusDas Hotel selbst blickt auf eine lange Historie zurück: Es ist 101 Jahre her, dass Bowman Gray auf den Gedanken kam, seinen Wunsch zu realisieren. Der Industrielle und seine Frau Nathalie kauften in Winstom-Salem ein Stück Land, um sich ihr Traumhaus zu bauen. Gray war ebenso wie die Stadt im US-Bundesstaat North Carolina mit Tabak reich geworden. 1932, sieben Jahre nach Baubeginn, waren die Arbeiten am Graylyn Estate beendet. Die Familie Gray bezog das Anwesen mit den 85 Zimmern und einer Wohnfläche von fast 4300 Quadratmetern – damals das zweitgrößte Haus in North Carolina.Viel Zeit, seinen neuen Luxus zu genießen, hatte Bowman Gray nicht. Er starb nur drei Jahre später während einer Kreuzfahrt an einem Herzinfarkt. 1972 spendete die Familie Gray das Anwesen der Wake Forest University, zu der die Grays eine enge Beziehung pflegten. Mit einem Fond ermöglichten sie bereits 1941 die Gründung eines medizinischen Hochschulzweigs, auch die Gelder für den Bau eines Stadions für Autorennen und Footballspiele stammten einst aus dem Fond.Nachdem die Universität das Anwesen zunächst als Studierendenwohnheim nutzte, ist es seit 1984 ein Boutique-Hotel, in dem noch einige Traditionen aufrechterhalten werden. Um Butter und Scotch, die beiden Hunde der Familie Gray zu ehren, gibt es jeden Nachmittag Butterscotch Cookies. Dazu können Gäste kostenlos auf einen unbegrenzten Vorrat Eiscreme zurückgreifen – der Lieblingssüßigkeit von Bowman Gray.

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Kanada, Mexiko, USA: Das sind die Fußballstadien der WM 2026

Moderne Sporttempel und legendäre Spielstätten: Die 16 Stadien der Fußball-WM 2026 sind mitunter spektakulär. Dafür warten auf Teams und Fans weite Wege.Wer nicht besonders reisefreudig ist, sollte sich Gedanken machen, ob die Fußball-WM 2026 die richtige Veranstaltung für ihn ist. Über drei Länder – Kanada, Mexiko und die USA – und 16 Stadien erstreckt sich das Turnier. Zwischen den am weitesten voneinander entfernten Arenen (Vancouver und Miami) liegen rund 4500 Kilometer Distanz.  Während die Fans noch den Luxus haben, sich die Spielorte, die sie besuchen wollen, aussuchen zu können (mit entsprechendem Losglück bei der Ticketvergabe natürlich), müssen die Fußballer schon mehr Sitzfleisch mitbringen, um zwischen den Spielorten der Weltmeisterschaft umherzupendeln. Die Strecken, die sie dabei zurücklegen müssen, sind teils sehr lang. Es warten architektonische Highlights wie das Estadio Akron in Guadalajara, das einem Vulkan nachempfunden wurde, oder die modernen, spektakulären Arenen in den USA. Anders als bei einigen anderen Weltmeisterschaften der jüngeren Vergangenheit wurden für die WM nicht extra neue Stadien gebaut, die danach kaum noch benötigt werden und finanzielle Probleme verursachen – siehe Brasilien.Trotzdem gab und gibt es Kontroversen. Etwa um das legendäre Aztekenstadion in Mexiko City, das aktuell noch umgebaut wird. Um es herum entsteht ein neuer Komplex inklusive Einkaufszentrum und neuer Parkhäuser. Die Nachbarn fürchten dadurch Gentrifizierung und steigende Mieten. Auch um die Umbauten mancher Stadien gab es Streit, insbesondere wegen der Kosten. Der internationale Fußballverband Fifa als Veranstalter wird es nicht stören, er erwartet ein Turnier der Superlative.Übrigens: Für das Turnier müssen die meisten Stadien ihre regulären Namen ablegen. Viele von ihnen tragen Sponsoren-Namen – etwa die Arena in Dallas, die eigentlich „AT&T Stadium“ heißt. Die Fifa hat für das Turnier ihre eigenen Geldgeber und möchte nicht für andere Unternehmen gratis Werbung machen. Deshalb sind die Stadien einfach nach ihren Städten benannt. Etwa „Dallas Stadium“ oder „Toronto Stadium“. Bloß der BC Place in Vancouver, darf seinen Namen behalten. „BC“ steht ganz unverfänglich für British Columbia, die Provinz, in der Vancouver liegt.

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Fußball-WM 2026: Das sind die deutschen Gruppengegner

Ein krasser Außenseiter und zwei Abwehrbollwerke: Die Gruppengegner der deutschen Nationalelf heißen Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador – die Teams im Kurzporträt.1. Curaçao (14. Juni in Houston um 19 Uhr MESZ)Die Nationalelf von Curaçao gab vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ein chaotisches Bild ab. Nach nur zwei Partien wurde der niederländische Trainer Fred Rutten, der vor langer Zeit auch mal Schalke trainiert hat, entlassen – auf Wunsch der Spieler und der Sponsoren. Zuvor hatte Curaçao in Testspielen gegen China und Australien klare Niederlagen kassiert.Also kehrte der Niederländer Dick Advocaat, 78 Jahre alt, auf den Trainerstuhl zurück, den er erst im Februar 2026 aus privaten Gründen geräumt hatte. Die Sehnsucht nach dem Mann, der die Insel vor der Küste Venezuelas sensationell durch die WM-Qualifikation geführt hatte, war wohl zu groß.Curaçao hat sich schon vor dem Turnierstart einen Rekord gesichert. Mit nur rund 160.000 Einwohnern ist die Karibikinsel – ein autonomer Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande – das mit Abstand kleinste Land, das sich jemals für eine Fußball-WM qualifiziert hat.Sportlich ist das Team krasser Außenseiter. In der Weltrangliste steht es auf dem 82. Rang. Das Herzstück der Mannschaft bilden die Mittelfeldspieler Leandro Bacuna, der auch Kapitän ist, und Juninho Bacuna. Auch Keeper Eloy Room und die Verteidiger Riechedly Bazoer und Sherel Floranus gehören zu den Stützen. Bester Torschütze in der Qualifikation war Mittelstürmer Gervane Kastaneer, der sein Geld in der malaysischen Liga verdient. Teuerster Spieler im Kader ist der offensive Mittelfeldspieler Tahit Chong, der aktuell einen Marktwert von 4,5 Millionen Euro aufweist und in der 2. englischen Liga spielt. Bis auf zwei Ausnahmen stammen alle Nationalspieler aus den Niederlanden.2. Elfenbeinküste (20. Juni in Toronto um 22 Uhr)Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste wird kein weiteres „Testspiel“ wie gegen Curaçao. Die Westafrikaner sind ein starker Gegner, besetzt mit einigen Spitzenkräften.Da ist zum Beispiel der Linksaußen Yan Diomande, der für RB Leipzig spielt. Der 19-Jährige ist der Bundesliga-Shootingstar und hat einen Marktwert von 75 Millionen Euro. Oder der Rechtsaußen Amad Diallo, der für Manchester United aufläuft und einen Marktwert von 50 Millionen Euro hat. Oder der Angreifer Bazoumana Touré, der für die TSG Hoffenheim spielt. Organisiert wird das Spiel von Franck Kassie, früher Milan, jetzt bei al-Ahli in Saudi-Arabien unter Vertrag. Der Ex-Frankfurter Evan Ndicka ordnet die Abwehr von AS Rom und der „Elefanten“ – nur um einige Beispiele zu nennen, die für die Qualität des Teams stehen.Bemerkenswert: Nationaltrainer Emerse Faé führte die Mannschaft ohne ein einziges Gegentor durch die WM‑Qualifikation. Das Prunkstück des Teams ist die Abwehr, dafür fehlt ein Torjäger von internationaler Klasse. Beim Afrika-Cup im Januar war die Elfenbeinküste Titelverteidiger, scheiterte aber im Viertelfinale an Ägypten. Für die DFB-Elf wird es die erste echte WM-Prüfung werden.3. Ecuador (25. Juni in East Rutherford um 22 Uhr)Für Ecuador wird die Teilnahme an der WM zur Gewohnheit. Zuletzt waren die Südamerikaner bis auf die Turniere in Südafrika (2010) und Russland (2018) immer dabei. Ihr größter Erfolg ist das Erreichen des Achtelfinales bei der WM in Deutschland 2006. Sonst schieden sie nach der Vorrunde aus. Superstars des Teams sind Mittelfeldspieler Moisés Caceido vom FC Chelsea und Innenverteidiger Willian Pacho von Paris Saint-Germain. Den Deutschen wird Piero Hincapié besser bekannt sein. Der Verteidiger spielte bis 2025 für Bayer Leverkusen und wechselte dann zum FC Arsenal. Kapitän und Rekordtorschütze ist der 36-jährige Mittelstürmer Enner Valencia.Bundestrainer Julian Nagelsmann hält Ecuador für den stärksten Gegner der DFB-Elf. Das liegt daran, dass die Südamerikaner die WM-Qualifikation als Zweiter der Südamerika-Gruppe abschlossen. Sie schnitten besser ab als Brasilien, Kolumbien oder Uruguay. Noch besser war lediglich Weltmeister Argentinien. Die große Stärke des Teams ist die Defensive. In achtzehn Qualifikationsspielen kassierten sie fünf Treffer – schossen aber auch nur 14. Zum Vergleich: Argentinien und Kolumbien erzielten 31 bzw. 28 Tore. Die Deutschen werden vermutlich viel Geduld brauchen, um Ecuadors Abwehrbollwerk zu knacken.Quelle: „transfermarkt.de“

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Von 1934 bis 2026: So liefen WM-Boykotte und die Debatten darüber früher ab

In Deutschland wird gerade über einen Boykott der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko debattiert – wegen Donald Trumps Politik. Wie es früher lief, zeigen wir hier.Alle vier Jahre wieder: In Deutschland findet aktuell eine Debatte um einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko statt. Oke Göttlich, Präsident des Bundesliga-Klubs FC St. Pauli und Vizepräsident des DFB, hat sie angezettelt: „Ich frage mich wirklich, wann der Zeitpunkt ist, darüber konkret nachzudenken und zu reden. Und für mich ist dieser Zeitpunkt definitiv gekommen“, sagte er der „Hamburger Morgenpost“.Schon vorher hatten Politiker wie Jürgen Hardt von der CDU (außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag) oder Martin Schulz von der SPD (war mal Kanzlerkandidat) die Idee ins Spiel gebracht.Anlass der Debatte ist die aggressive Politik von US-Präsident Donald Trump. Die brutalen Razzien gegen Migranten in Minneapolis sowie landesweit, die Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro oder die Drohungen im Konflikt um Grönland sind für einige Grund genug für Boykott-Gedanken. Wir zeigen Ihnen, welche Boykotte es in der Vergangenheit bereits gab – und aus welchen Gründen.Lesen Sie hier, was unser Kolumnist und Chefkorrespondent Nico Fried über einen möglichen WM-Boykott denkt.

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Fußball-Nationalmannschaft: Superminister Völler ist heiß auf WM-Start: „Alle brennen“

Manuel Neuer ist fit, Joshua Kimmich und der Bundestrainer sind bereit. Vor dem WM-Start gibt Rudi Völler ein Update zur Lage der DFB-Auswahl. Dann verlässt Nagelsmanns Superminister das WM-Quartier.Nach nur einem Tag reiste Rudi Völler aus dem WM-Quartier in Winston-Salem schon wieder ab. Und das mit einem guten Gefühl. „Alle brennen“, sagte der DFB-Sportdirektor mehrmals zur großen Vorfreude bei der Fußball-Nationalmannschaft auf den Turnierstart. Da konnte sich Julian Nagelsmanns Superminister beruhigt auf den Weg zum Eröffnungsspiel im von ihm so sehr geliebten Aztekenstadion in Mexiko-Stadt machen.Die entscheidenden Nachrichten lieferte Völler zuvor vom Gelände der Wake Forest University. Hinter der Tribüne des W. Dennie Spry Stadiums hatte Manuel Neuer auf einem separaten Trainingsplatz mit dem vollständigen Torwart-Quartett die nächste Einheit aufgenommen. Ohne erkennbare Probleme an der linken Wade machte der 40-Jährige alle Übungen mit.Neuer im Plan für SonntagVöller war kurz zuvor am Platz entlanggelaufen. Konzentriert tippte er auf seinem Handy. Zweifel am Comeback des Rekordtorwarts am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) beim WM-Auftakt gegen Curaçao gibt es nicht mehr. „Ihn bringt nichts aus der Ruhe. Es läuft alles gut. Er ist wieder bei der Mannschaft“, sagte Völler über Neuer. Völler sprach auch über Joshua Kimmich, über Julian Nagelsmann, über Jamal Musiala und Florian Wirtz, über Kai Havertz und auch über Ersatz-Stürmer Nick Woltemade und deren jeweilige WM-Ambitionen. Die gemeinsame Klammer für die DFB-Stars: „Alle brennen“ auf die XXL-WM. „Alle Spieler sind fit, das ist bei einem Turnier das Allerwichtigste“, überbrache Völler gute Nachrichten im zum Pressekonferenzraum umgebauten Hörsaal der Privat-Universität. Für WM-Weisheiten ist Völler bei der Nationalmannschaft zuständig. Sein Wort hat bei allen Themen Gewicht. Der unerschöpfliche Erfahrungsschatz von bisher vier WM-Turnieren als Spieler (1986, 1990, 1994) und DFB-Teamchef (2002) gibt dem 66-Jährigen diese Autorität - und auch die Verantwortung. Denn so positiv und hoffnungsvoll die sportlichen Nachrichten auch gehalten werden. Und so schwungvoll und in bester Laune Leroy Sané und Nico Schlotterbeck mit ihren voll besetzten Golf-Carts zum Training düsten: Es gibt natürlich auch Konfliktzonen. Völler ist in Amerika auch für alle schwierigen Themengebiete zuständig, sie gehören zu seinem Ressort als Sportdirektor. Die Prellbock-Tätigkeit stand immer in seiner Stellenbeschreibung. Völler regelt die KonfliktthemenEr ist Innenminister, wenn es um einen möglichen Lagerkoller im Turnierhotel oder ein Risiko mit dem leicht zu ramponierenden Rasen auf dem Trainingsplatz geht. Und er ist Außenminister, wenn er die Ticketpreise der FIFA oder die Einreiseverweigerung für einen Schiedsrichter aus Somalia durch die US-Behörden kritisch kommentieren muss. Völler räumt alles ab. Sollte die WM für die DFB-Elf in einem Misserfolg enden, will er jedenfalls keine Ausreden hören, dass das Hotel „The Graylan Estate“ nicht den Ansprüchen genügte. „Also es wird, egal, wie weit es geht, niemals eine Entschuldigung sein, dass vielleicht das Trainingsgelände oder das Trainingszentrum nicht gut genug waren“, sagte er energisch. Sagt man so etwas, wenn man nicht die Sorge hat, das genau das eintreten könnte? Die in Winston-Salem latent lodernde Lagerkoller-Debatte ist für Völler ohnehin aus der Zeit gefallen. Der entscheidende Unterschied zu seinen Zeiten als Spieler: „Wir hatten damals kein Internet. Wir hatten keine Handys. Es gab auch kein deutsches Fernsehprogramm. Das war früher komplizierter, glauben Sie mir. Also Lagerkoller, wie wir es früher mal kennen, das gibt's heute überhaupt nicht mehr“, argumentierte Völler.Eines soll Völler auf keinen Fall werden: Verteidigungsminister für Nagelsmann, wenn der WM-Traum nach 2018 und 2022 schon wieder zu früh enden sollte. „Wir werden schwer zu schlagen sein“, verspricht er recht allgemein zur Zielsetzung. Er warnt vor Leichtsinn auch beim Start am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen den krassen Außenseiter Curaçao. Mutiger als die Das-Glas-ist-halb-voll-Rhetorik wäre es, zu sagen: „Wir können viele Gegner schlagen.“Über New York nach TexasDen Bundestrainer kann der 66-Jährige beim Countdown aber durchaus mal ein paar Tage alleine lassen in North Carolina. Nach der Visite in Mexiko, wo auch ein 86.000-Euro-Scheck für zwei Bildungsprojekte der ihm so wichtigen DFB-Stiftung überreicht werden, geht es direkt weiter nach New York. Dort ist Völler bei der Eröffnung des German House of Soccer in Manhattan dabei, bevor es für den Vielflieger weiter zum ersten deutschen Spiel nach Houston geht. Dann wird Völler sicherlich für ein Erfolgserlebnis „brennen“.

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Fragen und Antworten: Darf ich bei der Arbeit WM-Spiele gucken?

Bei der Rekord-WM 2026 können Fußball-Fans insgesamt 104 Spiele verfolgen. Die Verlockung ist groß, das auch am Arbeitsplatz zu tun. Aber ist das überhaupt erlaubt?So viel Fußball war noch nie: Da eine Rekordzahl von 48 Ländern an der Fußballweltmeisterschaft teilnimmt, gibt es mit 104 WM-Spielen ebenfalls eine Rekordzahl. Vom 11. Juni bis zum 7. Juli ist durchgehend jeden Tag mindestens ein Spiel, bis zum Finale am 19. Juli ist nur wenig Pause. Für fußballverrückte Arbeitnehmer ist es womöglich eine reizvolle Vorstellung, während der Arbeit zu schauen, doch Achtung – das Arbeitsrecht setzt Grenzen.Zu welchen Zeiten laufen WM-Spiele?Wegen der Zeitverschiebung zu den Gastgeberländern USA, Kanada und Mexiko sind die Anstoßzeiten ungewöhnlich: Um 00.00 Uhr, 01.00 Uhr, 03.00 Uhr, 04.00 Uhr, 06.00 Uhr, 18.00 Uhr, 19.00 Uhr, 21.00 Uhr und 22.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit beginnen die Spiele. Das ist zum großen Teil außerhalb der Kernarbeitszeiten – allerdings wird in verschiedenen Berufen auch zu dieser Zeit gearbeitet.Darf das Spiel am Fernseher verfolgt werden?Kein Chef muss sich bieten lassen, dass Angestellte 90 Minuten gebannt vor dem Bildschirm hocken. Ein Arbeitgeber kann Ausnahmen zulassen, muss es aber nicht. Auch der Arbeitscomputer ist tabu für private Streams. In der Pause kann der Beschäftigte aber auf dem privaten Handy über das Mobilfunknetz streamen. Wenn der Arbeitgeber das Fußballschauen erlaubt, muss der Arbeitnehmer die privat genutzte Zeit aber nacharbeiten.Kann zumindest das Radio eingeschaltet werden?Auch das kann der Arbeitgeber untersagen, selbst wenn die Mitarbeiter parallel zum Spiel weiterarbeiten könnten. Die Zulässigkeit des Radiohörens ist in den Betrieben üblicherweise geregelt: Ist es auch außerhalb einer WM gestattet, darf das Radio auch während der WM laufen. Voraussetzung ist, dass die Arbeit konzentriert und ordentlich erledigt wird. Auch Kollegen und Kolleginnen, Kunden und Kundinnen dürfen nicht gestört werden.Was ist mit dem Internet?Hat der Arbeitgeber die private Nutzung des für dienstliche Zwecke bereitgestellten Internetzugangs verboten, kann ein Verstoß zur Kündigung führen. Auch wenn kein ausdrückliches Verbot ausgesprochen wurde, ist Vorsicht geboten. Einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zufolge kommt dies einem Verbot gleich.Und selbst bei erlaubter Privatnutzung des Internets kann ausschweifendes Onlinesurfen schlimmstenfalls zum Jobverlust führen. Das Abfragen von Spielständen per Liveticker auf dem Smartphone kann wegen der verhältnismäßig geringen Ablenkung gleichwohl geduldet werden.Kann für Spiele Urlaub genommen werden?Ein Anspruch auf Urlaub oder Freistellung besteht nicht. Die Gewerkschaft IG Metall rät insbesondere für Unternehmen mit Schichtbetrieb zu fußballfreundlichen Lösungen, die der Betriebsrat vereinbaren kann – etwa in Form flexibler Arbeitszeiten oder durch Schichttauschbörsen.Was droht bei Unpünktlichkeit oder Alkohol am Arbeitsplatz?Wiederholtes Zuspätkommen ist grundsätzlich ein Kündigungsgrund. Gleiches gilt, wenn während der WM „krank gefeiert“ wird. Kommt heraus, dass der Arbeitnehmer stattdessen Fußball geschaut hat, kann nach Abmahnung die fristlose Kündigung folgen. Nach ausgiebigem Feiern alkoholisiert am Arbeitsplatz zu erscheinen, ist ebenfalls ein Grund zur Abmahnung, in gravierenden Fällen sogar für eine Kündigung.Darf das Büro dekoriert werden?Die Nationalflaggen auf dem Schreibtisch oder an der Werkbank finden manche Fans womöglich eine tolle Unterstützung der eigenen Mannschaft – das müssen Kollegen oder Kunden aber nicht so sehen. Hier gilt das Hausrecht des Arbeitgebers. Beschäftigte sollten solche Dekopläne unbedingt genehmigen lassen. Das gilt auch für Arbeit im Nationaltrikot – bei Jobs mit Kundenkontakt oder auch bei entsprechenden Sicherheitsregeln kann sich das verbieten.

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WM im eigenen Land: Das waren die Helden des Sommermärchens 2006

Vor 20 Jahren begann in Deutschland das Sommermärchen. Die DFB-Spieler begeisterten während der WM 2006 das Land. Was ist in der Zwischenzeit aus den Stars geworden?An den Sommer 2006 erinnert sich wohl jeder Fußballfan in Deutschland, der alt genug ist. Die Fußball-WM im eigenen Land, schwarz-rot-goldene Fahnen, euphorische Stimmung. Das alles getragen von einer deutschen Nationalmannschaft, die nach einigen Dürrejahren endlich wieder begeisternden Fußball spielte – und damit auch das Bild Deutschlands in der ganzen Welt veränderte.Als „Sommermärchen“ ist diese Zeit in das kollektive Gedächtnis eingegangen – benannt nach der Doku, die der Regisseur Sönke Wortmann über das Team von Jürgen Klinsmann gedreht hat. Spieler wie Philipp Lahm, Per Mertesacker, Lukas Podolski oder Bastian Schweinsteiger standen damals erst am Anfang einer großen Karriere. Acht Jahre später sollten sie diese mit dem WM-Titel in Brasilien krönen.WM-Kader 2006: Was passierte nach dem Sommermärchen?Doch nicht jeden erwartete eine derart rosige Zukunft auf und neben dem Fußballplatz. Für einige Nationalspieler von damals ging es schon kurz nach der Weltmeisterschaft 2006 nicht mehr weiter im DFB-Team. Und einer legte sogar einen bösen persönlichen Absturz hin: Verteidiger Christoph Metzelder wurde nach der Karriere wegen Verbreitung von Kinderpornografie verurteilt, heute gilt der ehemalige Dortmunder und Schalker als persona non grata im Fußballgeschäft.Unsere Fotostrecke zeigt, wie es im Leben der Protagonisten des Sommermärchens weiterging. 20 Jahre nach der Weltmeisterschaft im eigenen Land sind viele immer noch im Fußball unterwegs, sei es als Trainer oder im Fernsehen. Der nimmermüde Lukas Podolski war als einziger sogar bis zuletzt noch aktiv – mit mittlerweile 41 Jahren hat er sein Karriereende verkündet. Andere hingegen sind nach dem Ende ihrer aktiven Fußball-Laufbahn kaum noch in der Öffentlichkeit präsent. Mit dem Sommermärchen 2006 werden ihre Namen dennoch für immer verbunden sein.

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Umfrage: Deutschland kommt nicht in WM-Stimmung

Die Fußball-WM in Nordamerika löst in Deutschland bislang kaum Begeisterung aus: Nur jeder Vierte freut sich auf das Turnier, zeigt eine Umfrage. Dieser Artikel erschien zuerst bei n-tv.de.Knapp vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Kanada, Mexiko und den USA hält sich die Begeisterung der Deutschen in Grenzen. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage für RTL/ntv freuen sich lediglich 26 Prozent auf das Turnier. Das sind kaum mehr als bei einer Umfrage Ende Mai. Zwar wollen mit 52 Prozent etwas mehr Menschen die WM-Spiele verfolgen als vor der WM 2022 in Katar (45 Prozent). Vom Niveau der WM 2018 in Russland, als 76 Prozent die Übertragungen sehen wollten, ist das Turnier jedoch weit entfernt.Insgesamt gaben 71 Prozent der Befragten an, sich nicht auf die Weltmeisterschaft zu freuen. Besonders groß ist das Desinteresse unter Frauen: Nur 21 Prozent freuen sich auf das Turnier, bei den Männern sind es 31 Prozent. Unter Fußballinteressierten steigt die Vorfreude dagegen auf 52 Prozent.Wenig Lust auf Public Viewing bei WMTrotz der verhaltenen Grundstimmung plant eine knappe Mehrheit, die Spiele zu verfolgen. 29 Prozent wollen ausschließlich Partien mit deutscher Beteiligung sehen, weitere 23 Prozent auch Begegnungen ohne die DFB-Auswahl. Insgesamt wollen damit 52 Prozent Live-Übertragungen einschalten. Zum Vergleich: Vor der WM in Katar 2022 wollten lediglich 45 Prozent Spiele verfolgen. Vor dem Turnier in Russland 2018 lag der Wert dagegen noch bei 76 Prozent.Wer die WM verfolgt, will dies fast ausschließlich zu Hause oder bei Freunden tun. 97 Prozent schauen deshalb auf dem Sofa, Public-Viewing-Veranstaltungen spielen mit 11 Prozent nur eine Nebenrolle. Kneipenbesuche planen 9 Prozent ein.Mehrheit erwartet keinen StimmungsaufschwungAnders als bei früheren Turnieren rechnen viele Deutsche nicht damit, dass die WM für eine bessere Stimmung im Land sorgen wird. Nur 23 Prozent glauben, dass das Turnier einen positiven Einfluss auf die allgemeine Atmosphäre in Deutschland haben kann. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) erwarten dies ausdrücklich nicht. Selbst unter Fußballinteressierten ist die Skepsis groß. Lediglich ein Viertel von ihnen geht von positiven Auswirkungen auf die Stimmung im Land aus.Passend zur geringen Euphorie hält sich auch die Kauflust in Grenzen. Nur sieben Prozent der Befragten haben bereits Fanartikel für die Weltmeisterschaft gekauft. Am häufigsten wurden Trikots oder andere Kleidungsstücke erworben (4 Prozent). 93 Prozent haben bislang überhaupt kein Geld für WM-Merchandise ausgegeben. Rund zwei Drittel haben weniger als 50 Euro für Fanartikel ausgegeben.Für die Umfrage befragte Forsa am 5. und 8. Juni 1002 Menschen. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- drei Prozentpunkten.Quellen: ntv.de, vmiTransparenzhinweis: Der stern ist wie ntv Teil von RTL Deutschland.

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Nick Woltemade: „Die Wucht der Kritik hat mich überrascht“

Nick Woltemade hat Deutschland zur WM in Nordamerika geschossen. Hier spricht er über seine wechselvolle Saison in Newcastle und die Titelchancen des DFB-Teams.

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