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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball: Warum das Champions-League-Finale so ungewohnt früh beginnt – und wer es überträgt

Paris Saint-Germain gegen Arsenal London: In Budapest steht sich im Champions-League-Endspiel die Crème de la Crème des europäischen Fußballs gegenüber – mit ungewöhnlicher Anstoßzeit.Wenn an diesem Samstag um kurz vor 18 Uhr die Champions-League-Hymne erklingt, richten sich die Augen des europäischen Fußballs auf die Puskás Aréna in Budapest. In der ungarischen Hauptstadt steht das Finale der Königsklasse auf dem Programm: Der französische Dauermeister Paris Saint-Germain trifft auf den englischen Topklub Arsenal London.Anpfiff zum Finale der Champions League um 18 UhrPSG könnte nach Real Madrid erst die zweite Mannschaft werden, die den Titel seit der Einführung der Champions-League 1992 verteidigt. Die Franzosen gehen als Favorit in die Partie, für Arsenal wäre es der erste Triumph in dem Wettbewerb.Die frühe Anstoßzeit in Budapest ist ungewöhnlich, „gelernt“ ist für die Fans 21 Uhr als Beginn der Partien in der Königsklasse – 18 Uhr ist in diesem Jahr eine Premiere. „Mit dieser Entscheidung soll durch die Optimierung von Logistik und Abläufen am Spieltag sowie durch andere konkrete Vorteile für ein besseres Erlebnis für Fans, Mannschaften und Austragungsstädte gesorgt werden“, versucht der europäische Fußballverband Uefa den Schritt in vielen Worten zu begründen.Und weiter: „Angereiste Fans können vor allem nach dem Spiel öffentliche Verkehrsmittel besser erreichen, um sicher und bequem vom Stadion abzureisen. In den Austragungsstädten wird es einen positiven wirtschaftlichen Effekt geben, da die Fans nach dem Spiel die Möglichkeit haben, weiterzufeiern.“Letztlich dürften es vor allem wirtschaftliche Gründe sein, die für die frühere Anstoßzeit sorgen. „Die neue Anstoßzeit entspricht auch besseren Übertragungszeiten, um das Endspiel weltweit noch mehr Zuschauer/-innen an den Bildschirmen und im Internet zugänglich zu machen.“ Und mehr Zuschauende bedeuten mehr Werbeeinnahmen.ZDF zeigt Paris Saint-Germain gegen Arsenal London im TV und StreamDie Football Supporters Europe (FSE), die größte europäische Vereinigung von Fußballfans, begrüßt die neue Anstoßzeit. „Dies ist ein willkommener Schritt für Fans, den wir voll und ganz unterstützen“, erklärte Geschäftsführer Ronan Evain nach Bekanntgabe der Entscheidung laut „Kicker“.Das Finale in Budapest ist das einzige Spiel der laufenden Champions-League-Saison, das live im Free-TV zu sehen ist. Das ZDF überträgt ab 17.05 Uhr. Moderator Jochen Breyer meldet sich mit den Experten Per Mertesacker und Christoph Kramer aus der Puskás Aréna. Kommentiert wird das Spiel von Gari Paubandt. Die Übertragung ist auch im ZDF-Streamingportal zu sehen. Auch der Streaminganbieter Dazn überträgt das Duell zwischen Paris Saint-Germain und Arsenal London.Quellen: Uefa, „Kicker“, ZDF

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French Open im Tennis: Karriereende naht: Djokovic verliert gegen Tennis-Zukunft

Novak Djokovic spielt bei den French Open gegen den Topstar der neuen Generation - und wird in die Knie gezwungen. Ein Zeichen, dass der Abschied der Tennis-Legende naht.Novak Djokovic formte mit den Händen ein Herz, streckte dann beide Daumen nach oben und verließ mit einem Lächeln den Court Philippe Chatrier - für immer? „Ich weiß es nicht“, sagte der Tennis-Superstar angesprochen auf eine mögliche Rückkehr 2027 nach Paris als dann 40-Jähriger. Sein Blick ging dabei ins Leere.Die Umstände seiner Drittrunden-Niederlage gegen den halb so alten Teenager João Fonseca (19) sprechen dafür, dass es der letzte Auftritt des Grand-Slam-Rekordchampions bei den French Open war. Zumal die große Titelchance, die sich durch das dramatische Aus von Jannik Sinner und das verletzte Fehlen von Carlos Alcaraz aufgetan hatte, hier wohl nicht erneut wiederkommt. Becker traut Djokovic Sieg in Wimbledon zuFür seinen Traum vom 25. Grand-Slam-Turniersieg wird er beim Rasen-Klassiker in Wimbledon einen neuen Anlauf nehmen. „Wimbledon ist körperlich nicht ganz so anstrengend, das ist sein nächstes großes Ziel“, sagte sein Ex-Trainer Boris Becker bei Eurosport: „Und nach den Auftritten in dieser Woche hat er dort alle Chancen, den Titel zu gewinnen“. Auf Sand in Paris dürfte es das aber wohl gewesen sein - das ist nach dem fast fünfstündigen Fünfsatzkrimi gegen Fonseca deutlich geworden. Am Ende der 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7-Niederlage habe er das Gefühl gehabt, „kaum noch auf den Beinen stehen“ zu können. „Es wäre schön, wenn es im Best-of-three-Modus laufen würde“, scherzte Djokovic, „aber so ist es nicht“. Djokovic schwärmt über seinen Bezwinger: „Nächste große Star“Bei der Hitze von 30 Grad gegen einen vor Energie nur so strotzenden Fonseca konnte der 39-Jährige nach einer 2:0-Satzführung nicht mehr so recht mithalten. „Ich glaube nicht, dass ich mit meinem Spiel zu viel falsch gemacht habe. Er war einfach besser“, sagte Djokovic. „Zweifellos war er der bessere Spieler in den wichtigen Momenten.“ Eigentlich war das über viele Jahre sein Markenzeichen. Doch der Körper spielt nicht mehr so mit, wie er es gerne hätte. Seine Vorbereitung auf das Sandplatz-Spektakel war beschwerlich. Nur ein einziges Match konnte er auf Sand, auf dem Fitness noch wichtiger ist als bei den anderen Belägen, bestreiten - und das verlor er in Rom. „Ich hätte gerne mehr gespielt“, verriet Djokovic, „aber mein Körper hat es mir nicht erlaubt“. Und dennoch bot er dem Topstar der neuen Tennis-Generation einen Riesenfight. „Der Typ gibt einfach nie auf“, sagte Fonseca über den Altmeister: „Es fühlt sich an, als sei er 20. Es ist einfach unglaublich.“ Djokovic schwärmt über seinen BezwingerDjokovic gab die Blumen zurück. „Er hat Talent und Schlagkraft. Ganz Brasilien feuert ihn an, die Begeisterung um ihn ist also riesig - und das völlig zu Recht“, schwärmte er über Fonseca: „Hoffentlich wird er der nächste große Star und gewinnt Grand-Slam-Turniere. Das wünsche ich mir wirklich sehr.“ Der „regelrechte Hype“, den es um den 19-Jährigen gebe, sei gerechtfertigt, meinte Djokovic.Während er den ganz großen Durchbruch des hochveranlagten Brasilianers prophezeite, neigt sich seine eigene Karriere dem Ende entgegen. Es wird nicht mehr lange dauern, und Djokovic gesellt sich zu Roger Federer und Rafael Nadal in den Tennis-Ruhestand. Dass er wirklich die Kraft und Motivation findet, bis zu Olympia 2028 in Los Angeles weiterzumachen, wie er es vor einiger Zeit mal als vages Ziel formulierte, ist inzwischen nur noch schwer vorstellbar.„Wenn ich also all die Enttäuschung und die negativen Gedanken über das Spiel ausblende, dann gibt es doch vieles, worauf ich stolz sein kann, was ich durchgemacht und erlebt habe“, sagte Djokovic dennoch als versöhnliches Fazit seiner Turniertage in Paris: „Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.“

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Fußball-Champions League: Angeber-Wissen zum Finale: ein Terminal nur für Arsenal-Fans

Paris Saint-Germain und der FC Arsenal kämpfen um die Champions-League-Krone. Warum beginnt das Spiel so früh? Wer spielt die Hymne und welche Serie spricht für PSG? Fakten für Hardcore-Fans.Titelverteidigung oder historische Premiere? Favorit Paris Saint-Germain und der FC Arsenal kämpfen im Champions-League-Finale um Europas bedeutendste Fußball-Trophäe. Was vor dem Finale heute Abend (18.00 Uhr/ZDF, DAZN) in Budapest wichtig ist.Extra Terminal für Arsenal-FansDem Budapester Flughafen droht das wohl verkehrsreichste Wochenende des Jahres. „Die Zahl der Flüge wird sich fast verdoppeln, und das Passagieraufkommen wird zwischen dem 29. und 31. Mai um durchschnittlich 60 Prozent steigen“, heißt es auf der Website. Um auf die Menschenmassen besser vorbereitet zu sein, wurde der für Passagierflüge längst geschlossene Terminal 1 extra wiedereröffnet - als exklusiver Terminal für Arsenal-Fans. Etwa 4.000 Sicherheitskräfte sind rund um das Finale im Einsatz - auch, weil Zehntausende Fans ohne Ticket in der Stadt erwartet wurden.PSG könnte Torrekord knackenParis hat in der laufenden Champions-League-Saison bereits 44 Tore erzielt und liegt damit nur einen Treffer unter dem Wettbewerbsrekord von 45 Toren, den der FC Barcelona in der Saison 1999/2000 aufstellte. Zwar kam Liverpool auf dem Weg ins Königsklassen-Finale 2018 insgesamt auf 47 Treffer - sechs dieser Tore fielen allerdings in der Qualifikation und fließen nicht in die offizielle Rekordstatistik der UEFA ein.Französisch-englische FinalpremiereDies ist das erste große Finale eines Vereinswettbewerbs der Männer zwischen Mannschaften aus Frankreich und England. Teams aus beiden Ländern standen sich zuvor nur im UEFA Intertoto Cup gegenüber – 1999 gewann West Ham United gegen FC Metz, 2001 setzte sich ES Troyes gegen Newcastle United durch. Im UEFA-Superpokal 2025 behielt Paris Saint-Germain gegen Tottenham Hotspur im Elfmeterschießen die Oberhand.PSG als England-SchreckDie Mannschaft von Luis Enrique hat die vergangenen fünf K.-o.-Duelle gegen englische Clubs für sich entschieden. In der Vorsaison setzte sich Paris Saint-Germain ab dem Achtelfinale hintereinander gegen Liverpool, Aston Villa und Arsenal durch. In dieser Spielzeit folgten weitere Erfolge gegen Chelsea und erneut Liverpool. Folgt nun der sechste Sieg? „Ich denke nicht, dass es einen Favoriten gibt“, sagte Enrique zurückhaltend. Ungeschlagen ins FinaleArsenal ist die einzige ungeschlagene Mannschaft in der diesjährigen Champions League. Elf Siege und drei Unentschieden brachten die Gunners ins Endspiel – die längste Serie in der Geschichte des Vereins in diesem Wettbewerb. Außerdem machten die Engländer ihrem Ruf als Abwehrbollwerk alle Ehre und kassierten nur sechs Gegentore.Warum beginnt das Spiel schon um 18.00 Uhr?Ab dieser Saison wird das Endspiel von 21.00 Uhr auf 18.00 Uhr vorverlegt. Warum? „Es wird eine einladende Atmosphäre geschaffen, die es Familien und Kindern leicht macht, dem größten und wichtigsten Fußballspiel der Saison beizuwohnen. Angereiste Fans können vor allem nach dem Spiel öffentliche Verkehrsmittel besser erreichen, um sicher und bequem vom Stadion abzureisen“, begründete die UEFA die frühere Anstoßzeit. Rockband und PianistSchon vor Anpfiff ist für Unterhaltung gesorgt. Ab 17.45 Uhr performt die Rockband „The Killers“ im Stadion. Die USA-Gruppe ist vor allem für ihren Song „Mr. Brightside“ weltweit bekannt. Der ungarische Konzertpianist Ádám György spielt wie schon vor drei Jahren die Champions-League-Hymne.

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French Open im Tennis: Plötzlich Topfavorit: Nachtarbeiter Zverev ohne Titelansage

Djokovic raus, Sinner raus, Alcaraz nicht dabei - die Tür zum French-Open-Triumph steht für Alexander Zverev weit offen. In der dritten Runde überzeugt der Tennisstar in der neuen Rolle des Gejagten.Auch bei der x-ten Nachfrage zu seiner plötzlich haushohen Favoritenrolle bei den French Open ließ sich Alexander Zverev nicht locken. „Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt noch sagen soll. Ich spiele gegen Frenkie de Jong - und der Rest interessiert mich nicht“, sagte der deutsche Tennisstar. Dass er dabei den Vornamen seines Achtelfinalgegners Jesper de Jong mit dem des niederländischen Fußballprofis verwechselte, könnte der Uhrzeit geschuldet gewesen sein. Denn erst um nach halb zwei in der Nacht trat er in Badeschlappen vor die Presse, um über sein 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 im Drittrundenmatch gegen den Franzosen Quentin Halys zu sprechen. Und über das verrückte Favoritensterben bei den French Open.Tür zum Titel weit offenZverev ist nun der heißeste Anwärter auf den Titel in diesem Jahr in Roland Garros, nachdem am Freitag auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ausgeschieden war. Der 39-jährige Serbe verlor nach einer 2:0-Satzführung gegen den brasilianischen Teenager João Fonseca (19) mit 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7. Tags zuvor hatte sich der Weltranglistenerste Jannik Sinner aus Italien nach einem körperlichen Einbruch in der zweiten Runde verabschiedet. Der spanische Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist wegen einer Verletzung erst gar nicht am Start.Achtelfinalgegner ein Lucky LoserVon den Top-Fünf der Weltrangliste ist nur noch Zverev vertreten, die Tür zum so lange ersehnten ersten Grand-Slam-Turniersieg steht damit weit offen. Doch darüber wollte er noch nicht reden. „Ich muss mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann - und das sind meine Matches“, sagte Zverev. Im Achtelfinale trifft der Hamburger auf de Jong. Der Niederländer war in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert, bekam aber als sogenannter Lucky Loser einen Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte.Zverev steht zum neunten Mal in Serie in der Runde der besten 16. „Ich bin sehr glücklich mit dem Niveau am Ende und dass ich es um ein Uhr beenden konnte und nicht um drei Uhr“, sagte der Hamburger. Er habe sich trotz eines „kleinen Durchhängers“ gut gefühlt. Er wolle sich selbst die Chance geben, „hier alle Matches zu gewinnen“. Plötzlich Party auf den RängenZverev hatte vor dem Match vor allem die Aufschlagstärke von Halys herausgehoben - doch davon war zunächst wenig zu sehen. Der Deutsche nahm dem Franzosen im ersten Satz gleich zweimal den Aufschlag ab. Damit sorgte er auch dafür, dass das für seine frenetischen Anfeuerungen berüchtigte französische Publikum auf dem Court Philippe Chatrier zunächst kein großer Faktor war.Die Fans waren aber plötzlich da und stimmten La Ola an, als Zverev einen Gang zurückschaltete und Halys um kurz Mitternacht den dritten Satz gewann. „Halys genießt die Party auf dem Platz“, sagte Tennis-Idol Boris Becker bei Eurosport: „Ab Mitte des dritten Satzes war er der bessere Spieler, der aktivere Spieler.“Der verdiente erste Satzverlust im Turnierverlauf wirkte wie ein Weckruf für die deutsche Nummer eins. Beim gewonnenen Break zum 2:0 zeigte Zverev die Faust. Am Ende verwandelte er seinen dritten Matchball zum Sieg.

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Deutschland vs. Finnland: Hier sehen sie das Länderspiel im TV und im Stream

Im vorletzten Länderspiel vor der Weltmeisterschaft spielt Deutschland gegen Finnland. So können sie die Partie live verfolgen.Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Der 26-Mann-Kader steht, die Nummer 1 ist nach Wochen der Diskussion von Julian Nagelsmann klar an Manuel Neuer verteilt worden. Die Debatte um die Torhüterposition zwischen Oliver Baumann und Manuel Neuer hat die WM-Vorfreude vieler Fußballfans getrübt. Nun geht es auf dem Feld weiter. Denn es stehen nur noch zwei Testspiele an, ehe sich Nagelsmann auch auf den anderen zehn Positionen festlegen muss. Am Sonntagabend spielt die deutsche Auswahl gegen Finnland, das nicht bei der WM teilnehmen wird. Anpfiff der Begegnung ist um 20.45 Uhr in der Mewa Arena in Mainz. Auf dem Papier geht Deutschland als haushoher Favorit in das Duell, das die ersehnte Euphorie in die deutschen Wohnzimmer bringen soll. Denn nach Abpfiff sind es nur noch elf Tage bis WM-Start.Wo wird das Länderspiel übertragen?Gezeigt wird die Begegnung im ZDF und im Livestream der ZDF-Mediathek. Die Übertragung beginnt um 20.15 Uhr, das Spiel wird um 20.45 Uhr angepfiffen. Im Radio überträgt unter anderem RBB24 Inforadio die Partie.Im Anschluss an die Partie zeigt das ZDF die Doku „World Cup – mit Tommi Schmitt“, der Nadiem Amiri, David Raum und Nick Woltemade für eine Saison begleitet hat. Vorab hat Schmitt im Stern-Interview verraten, was er sich von der WM verspricht. 

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Tiktok-Star „Qualle“: Schläge, Mobbing, Eltern-Horror: Warum tut ein Schiri sich das an?

Schiedsrichter Pascal Martin ist Millionen Kindern in Deutschland ein Vorbild. Dass Unparteiische immer wieder Hass und Gewalt auf sich ziehen, hat er am eigenen Leib erlebt.

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Japan: Nach „böswilligen“ Aufnahmen: Verbot von Fotos beim Beachvolleyball

Von Beachvolleyballerinnen in Japan wurden in der Vergangenheit unter anderem Infrarotaufnahmen während des Spiels gemacht. Damit soll nun Schluss sein.Keine Fotos, keine Videos, keine Ferngläser: Der japanische Volleyball-Verband (JVA) hat auf einen Anstieg voyeuristischer Vorfälle reagiert und ein Verbot für Aufnahmen von Spielerinnen und Spielern am kommenden Wochenende bei der Japan Beach-Volleyball-Tour ausgesprochen. Das Aufzeichnen von Bildern mit jeglichen Geräten – einschließlich smarten Brillen – bei der Tonarino-Runde sei untersagt, teilte der Verband mit, nachdem Fans zuletzt vermehrt „böswillige“ Aufnahmen gemacht hätten. „Wir nehmen die Tatsache sehr ernst“, dass sich das Problem mit „unangemessener Fotografie trotz wiederholter Warnungen nicht verbessert hat“, hieß es in einer Mitteilung. Bei dem Event am Wochenende seien auch Ferngläser, Operngläser und ähnliche Geräte verboten. Spezielle Trikots – nicht nur beim Beachvolleyball„Wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen, die sich darauf gefreut hatten, zuzuschauen und Fotos zu machen, doch unsere oberste Priorität ist es, ein Umfeld zu gewährleisten, in dem sich die teilnehmenden Athletinnen und Athleten mit einem sicheren Gefühl auf ihre Leistung konzentrieren können“, hieß es weiter. Die Sportverbände in Japan haben zuletzt wiederholt Maßnahmen ergriffen, um Athletinnen und Athleten vor unangemessener Fotografie zu schützen. So bestanden die Outfits der japanischen Frauenmannschaft bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris aus einem speziellen Material, das Infrarotaufnahmen blockiert, die Unterwäsche sichtbar machen könnten. Auch der japanische Turnverband führte bei Wettkämpfen ein Genehmigungssystem für Fotoaufnahmen ein.

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Newsblog zur Fußball-WM: „Heute Nacht“: Helene Fischer singt WM-TV-Song

Jürgen Klinsmann kritisiert zu geringen Anspruch. Neuer fällt gegen Finnland aus. Noch 13 Tage bis zum Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Eishockey: Viermaliger Stanley-Cup-Sieger: NHL-Legende Lemieux ist tot

Claude Lemieux holte in seiner Karriere viermal den Stanley Cup in der NHL – mit drei unterschiedlichen Teams. Die Fans lieben ihn noch immer. Sein Tod erschüttert die Liga.Die Eishockey-Welt trauert um Legende Claude Lemieux. Der viermalige Stanley-Cup-Champion ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Behördenangaben zufolge hat sich der ehemalige Profi in Florida umgebracht.Der Kanadier, der auch die amerikanische Staatsbürgerschaft hatte, zählte zu den Topstars der NHL und gewann den Stanley Cup mit drei verschiedenen Teams: 1986 mit den Montreal Canadiens, 1995 mit den New Jersey Devils, 1996 mit den Colorado Avalanche und 2000 erneut mit den Devils.Auch Trump trauert um NHL-Legende„Die NHL trauert um Claude Lemieux (...) einen der besten Profis in wichtigen Spielen in der Geschichte des Eishockeys“, teilte NHL-Boss Gary Bettman in einer Stellungnahme mit. US-Präsident Donald Trump nannte Lemieux eine „wahre Legende des Spiels und einen der härtesten Wettkämpfer, den das Hockey je gesehen hat.“Lemieux gewann den ersten Stanley Cup 1986 als NHL-Neuling und hatte mit zehn Toren in den Playoffs großen Anteil am Erfolg der Canadiens. Die Fans dort lieben ihn noch immer. Als er am vergangenen Montag vor Spiel drei in den Eastern Conference Finals zwischen den Canadiens und den Carolina Hurricanes aufs Eis kam, jubelten die Zuschauer nach Angaben von nordamerikanischen Medien laut. „Heute ist ein dunkler Tag für die Canadiens-Familie und die gesamte Hockey-Gemeinde“, sagte Teambesitzer Geoff Molson zum Tod von Lemieux.

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Fußball-Champions-League: PSG vs. Arsenal: Titelverteidigung oder historische Krönung?

Zwei Teams, zwei Geschichten. Im Finale der Champions League fordert Arsenals Abwehrbollwerk die Offensivkünstler von Paris Saint-Germain. Über eine Flotte auf der Seine und den Londoner Friedhof.Es sind fast zwei Fußballwelten, die im Champions-League-Finale aufeinandertreffen. Auf der einen Seite das selbstbewusste, auf Hochglanz polierte Paris Saint-Germain, das seinen Titel verteidigen will und sich längst als neue europäische Macht inszeniert. Auf der anderen Seite ein wiedererstarkter FC Arsenal, der unter Mikel Arteta quasi eine Wiederauferstehung feierte und nun von einem historischen Erfolg träumt. Wer triumphiert am Samstag (18.00 Uhr/ZDF/DAZN) in der Budapester Puskás-Arena?Prunkvolle PSG-Flotte schippert über die SeinePSG könnte nach Real Madrid erst die zweite Mannschaft werden, die den Titel seit der Einführung des neuen Formats 1992 verteidigt. Im Vorjahr hatten die Pariser erst im Halbfinale Arsenal aus dem Weg geräumt und im Kampf um den Henkelpott Inter Mailand 5:0 gedemütigt. Das Ensemble um Ballon d'Or-Gewinner Ousmane Dembélé, der zuletzt angeschlagen war, ist auch in diesem Finale Favorit. „Sie waren letztes Jahr furchteinflößend, und sie sind es dieses Jahr immer noch“, warnte Arsenals Abwehrspieler William Saliba.Diese Favoritenrolle spiegelt sich auch abseits des Platzes wider: Paris Saint-Germain setzt auf pompöse, bildstarke Inhalte, um die Euphorie vor dem Finale anzuheizen und auf ein Maximum zu steigern. So zeigt ein KI-generiertes Bild die gewaltige PSG-Flotte auf der Seine, die sich unter dem goldenen Abendhimmel und unweit des Eiffelturms auf den Weg nach Budapest macht.„Wir wissen alle, was auf uns zukommt: Es ist das wichtigste Spiel der Saison. Wir können unsere Namen noch tiefer in die Geschichte des Vereins, von Paris Saint-Germain und sogar des französischen Fußballs einprägen“, erklärte der frühere Bayern-Profi Lucas Hernández und schwor sein Team auf einen emotionalen Fußballabend ein.„Arsenal war ein Friedhof“Emotionale Höhepunkte erlebte Arsenal zuletzt gleich doppelt. Einmal, als die Nordlondoner quasi auf dem Sofa den ersten Meistertitel nach 22 Jahren erlebten. Und wenige Tage später bei der großen Feier rund um das Emirates Stadium. „Wir haben unsere Standards angehoben, aber jetzt müssen wir die nächste Stufe erreichen“, forderte Coach Arteta, „wir müssen dorthin fahren und die Champions League gewinnen, das ist uns vollkommen klar“.Ein historischer Premierentitel wäre nicht nur die absolute Krönung einer bereits denkwürdigen Saison, sondern auch die nächste Bestätigung für Arteta. Der 44 Jahre alte Spanier, der selbst viele Jahre für die Gunners spielte, hatte die Engländer 2019 am Tiefpunkt übernommen. Arsenal stagnierte, der Kader glich einem teuren Fiasko. „Arsenal war ein Friedhof“, erinnerte sich der Deutsche Shkodran Mustafi, der bis 2021 in London auflief, bei Sky. Arteta als ErfolgsarchitektArteta traf damals konsequente Entscheidungen, sortierte etwa Leistungsträger wie Pierre-Emerick Aubameyang aus. Gleichzeitig holte er mit Spielern wie Declan Rice gezielt Persönlichkeiten und Führungsstärke ins Team. Talente aus der eigenen Akademie, etwa Bukayo Saka, entwickelten sich unter seiner Führung zu Topfußballern. Mit dem Motto „Trust the process“ (Vertraue dem Prozess) setzte Arteta über Jahre hinweg auf kontinuierliche Entwicklung und stellte dabei Effizienz über ästhetischen Schönheitsfußball. Defensiv- und Standardstärke gehören zu den Waffen wie DFB-Profi Kai Havertz, der den Titel schon 2021 mit Arsenals Lokalrivalen FC Chelsea holte. „Viele Teams geben ihren Trainern keine Zeit. Mikel Arteta hatte die Zeit“, befand Clublegende Thierry Henry in der „Sport Bild“.Offensivshow trifft auf AbwehrbollwerkArsenal hat seinen Weg ins Finale einer soliden Defensive zu verdanken. In 14 Spielen kassierten die Engländer lediglich sechs Gegentore. „Wir haben in dieser Saison die beste Defensive. Und wenn du der Beste bist, willst du gegen die Besten spielen“, schickte Saliba als Kampfansage nach Frankreich. Dem gegenüber steht die enorme Offensivkraft der Pariser. In der Champions League erzielten die Franzosen 44 Tore. Den Wettbewerbsrekord hält der FC Barcelona seit 1999/2000 mit 45 Toren. Liverpool hatte auf dem Weg zu Platz zwei 2018 zwar 47 Tore erzielt, allerdings fielen sechs davon in der Qualifikation und gehen daher nicht in die offizielle UEFA-Statistik ein.Road to BudapestAuch die Wege beider Teams nach Budapest hätten kaum unterschiedlicher verlaufen können. Die Engländer dominierten die Gruppenphase mit acht Siegen aus acht Spielen. In der K.o.-Runde setzten sie sich gegen Bayer Leverkusen (3:1), Sporting CP (1:0) und Atlético Madrid (2:1) durch.PSG hingegen nahm den Umweg. Nach dem 11. Platz in der Gruppenphase mussten die Franzosen zunächst in den Playoffs gegen Monaco (5:4) ran, bevor sie endgültig in ihren Rhythmus fanden. Es folgten souveräne Siege gegen Chelsea und Liverpool sowie ein dramatisches Halbfinale gegen den FC Bayern München, das sie nach Hin- und Rückspiel mit 6:5 für sich entschieden.

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Tommi Schmitt: „Wir müssen den Fußball beschützen“

Tommi Schmitt hat eine Fußball-Doku gedreht. Hier spricht er über Spaziergänge mit Nick Woltemade, onkelhafte Gefühle zu Spielern und seinen Weg, nicht am Kommerz zu verzweifeln.

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Racketsport: Pickleball erobert Deutschland: So gelingt der Einstieg in den Trendsport

Ein Mix aus Tennis, Tischtennis und Badminton klingt aufregend und ist es auch. Genau deshalb zieht Pickleball Anfänger wie Profis an – und bringt Menschen auf dem Platz zusammen.Es beginnt mit einem typischen Geräusch: einem kurzen, harten "Klack", das vom Aufprall eines gelochten Plastikballs auf einen Schläger stammt. Dann ein schneller Schritt nach vorn, ein Rückschlag, wieder ein "Klack" – und Gelächter. Wer auf einem städtischen Sportplatz oder im Park zufällig auf eine Gruppe von Menschen stößt, die sich lachend einen Ball zuspielen, dabei kleine Felder auf Asphalt oder Turnhallenboden bespielen und seltsam kompakte Schläger schwingen, hat es vermutlich mit Pickleball zu tun. Der Sport mit dem kuriosen Namen boomt – nicht nur in den USA, wo er längst zur Freizeitbewegung avanciert ist, sondern zunehmend auch in Deutschland.Dass Pickleball seine Wurzeln in den 1960er-Jahren hat, merkt man dem Spiel kaum an. Es wirkt jung, zugänglich, schnell, aber nicht überfordernd – und es bringt Menschen zusammen, die sonst selten gemeinsame Bewegungsformen teilen: Jugendliche mit Rentnerinnen und Rentnern, Büroangestellte mit Freizeitsportlern, Anfänger mit Ehrgeizigen. Pickleball hat weder die komplizierten Regeln des Tennis noch das Tempo von Squash oder die Frustrationstiefe, die manche bei Tischtennis erleben.Stattdessen entsteht auf wenigen Quadratmetern ein Spiel, das sofort funktioniert, wenig kostet, körperlich fordernd, aber selten überfordernd ist – und bei dem die Spielintelligenz genauso zählt wie Technik oder Schnelligkeit. Der Reiz liegt auch im Rhythmus: Die Ballwechsel sind oft kurz, das Spiel ist in wenigen Minuten erlernbar, und da sich auf engem Raum meist vier Spieler gegenüberstehen, kommt es zu vielen Begegnungen, Blicken, Kommentaren – und damit zu etwas, das in anderen Sportarten oft fehlt: Kommunikation. Pickleball, das merkt man schnell, ist ein sozialer Sport.Pickleball – worum geht’s da eigentlich?Das Spielfeld ähnelt auf den ersten Blick einem Badmintonfeld und ist deutlich kleiner als ein Tennisplatz. Zwei bis vier Personen stehen sich gegenüber, meist im Doppel, und schlagen einen Ball, der aussieht wie ein überdimensionierter Tischtennisball mit Löchern, über ein niedriges Netz. Der Schläger – Paddle genannt – ist größer als ein Tischtennisschläger, aber kompakter als ein Tennisschläger. Nicht zu verwechseln mit Paddle-Tennis (auch bekannt als Padel). Hier ringen Spielerinnen und Spieler auf einem größeren Spielfeld mit Wänden um Punkte, indem sie sich mit einem druckreduzierten Tennisball und perforierten Schlägern auszuspielen versuchen – die Spielweise erinnert stark an Doppel-Tennis, aber mit Bandeinsatz.Beim Pickelball hingegen wird mit einem Unterhandaufschlag gespielt, und es gibt eine sogenannte "Kitchen Zone" direkt am Netz, in die man nicht hineinspringen darf, was aggressive Smashs erschwert. All das macht das Spiel auch für Menschen attraktiv, die nicht auf Sprint oder Power setzen wollen, sondern auf Technik, Spielwitz und Timing. Gepaart mit einem hohen Maß an Fairness und unkomplizierten Regeln wird so ein Spiel daraus, das auf Schulhöfen ebenso funktioniert wie in Reha-Kliniken, auf Sportplätzen genauso wie in Seniorenresidenzen.Der Name "Pickleball" hat übrigens eine ungewöhnliche, aber charmante Herkunft: In den Anfangsjahren des Spiels, das 1965 auf Bainbridge Island von drei Vätern zur Unterhaltung ihrer Kinder erfunden wurde, existierte zunächst keine offizielle Bezeichnung. Erst später taufte man es auf Anregung von Joan Pritchard, der Ehefrau von Miterfinder Joel Pritchard, nach dem sogenannten "Pickle Boat" aus dem Rudersport. Damit wird im Englischen ein Boot bezeichnet, in dem jene Ruderer Platz finden, die nicht für die regulären Wettkämpfe ausgewählt wurden – eine Art zusammengewürfelte Reservecrew. Die Namenswahl war augenzwinkernd gemeint und spielt auf die improvisierte, hybride Natur des Spiels an, das Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis vereint – ein sportliches "Gurkentruppen-Boot", das es dennoch zu großer Popularität brachte.Welche Ausrüstung braucht man für Pickleball?Pickleball lebt von seiner Niedrigschwelligkeit – und genau deshalb lohnt es sich, ein paar Aspekte der Ausrüstung dennoch genauer zu betrachten. Der wichtigste Bestandteil ist der Paddle, also der Schläger. Während einfache Modelle aus Holz häufig in Schulen oder Freizeiteinrichtungen eingesetzt werden, greifen ambitioniertere Anfänger:innen oft zu Paddles aus Verbundwerkstoffen wie Graphit oder Carbonfasern. Diese bieten nicht nur ein besseres Ballgefühl, sondern sind auch deutlich leichter, was insbesondere längere Spiele oder Menschen mit empfindlichen Handgelenken angenehmer macht. Ein solches Paddle, wie das Modell von der aus dem Tischtennis bereits bekannten Marke Joola, überzeugt mit gutem Grip, ausgewogener Gewichtsverteilung und wird inklusive Tragetasche geliefert – was sich beim Spielen im Freien bezahlt macht. Wer lieber in der Halle spielt, achtet auf Paddles mit rutschfester Griffbeschichtung und leicht erhöhter Schlagfläche, wie sie etwa bei Produkten von Niupipo zu finden ist.Auch beim Ball gibt es Unterschiede: Für Spiele im Freien benötigt man sogenannte Outdoor-Bälle mit kleineren und zahlreicheren Löchern, die weniger windanfällig sind. Indoor-Bälle hingegen haben größere Löcher und sind etwas weicher, was den Aufprall auf Hallenboden angenehmer macht. Marken wie Franklin Sports bieten beide Varianten in Turnierqualität.Für das Spiel zu zweit oder in Gruppen genügt oft eine tragbare Netzlösung, die sich in wenigen Minuten aufbauen lässt. Wer dauerhaft im Hof oder Garten spielen möchte, findet bei Amazon etwa mobile Netze von Zeny, die stabil stehen, höhenverstellbar sind und eine robuste Fiberglaskonstruktion besitzen. Sie werden mit wetterfester Tasche geliefert.Nicht zuletzt lohnt ein Blick auf das Schuhwerk. Zwar ist Pickleball gelenkschonender als viele andere Rückschlagsportarten, doch wer auf griffigem Belag spielt, sollte Hallensportschuhe mit abriebfester Sohle wählen. Modelle wie der Court Team Bounce von Adidas oder der Gel-Rocket von Asics bieten ausreichend Seitenhalt und gute Dämpfung, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Für den Außeneinsatz auf Asphalt eignen sich leichte Tennisschuhe mit fester Sohle, wie sie beispielsweise bei Wilson oder K-Swiss erhältlich sind.Warum Pickleball mehr ist als ein TrendsportWährend in den USA bereits eigene Hallen entstehen und Prominente wie Leonardo DiCaprio oder die Kardashians das Spiel für sich entdeckt haben, entwickelt sich die deutsche Szene noch etwas behutsamer. In vielen Städten entstehen erste Courts in Parks, oft improvisiert mit Kreide und mobilen Netzen. Kommunen beginnen, bestehende Tennis- oder Basketballfelder für Pickleball freizugeben. Wer mit dem Gedanken spielt, den Sport auszuprobieren, findet vielerorts bereits Gruppen über Plattformen wie "Meetup" oder örtliche Sportvereine, die Pickleball als neue Abteilung etablieren.Dass der Sport generationenübergreifend funktioniert, zeigt sich besonders am Spielfeldrand: Dort sitzen oft Menschen, die kurz zuvor noch gespielt haben, nun pausieren und zuschauen, Tipps geben, Schläger verleihen. Diese soziale Komponente trägt ebenso zum Erfolg bei wie die Tatsache, dass Pickleball – anders als viele andere Fitnessaktivitäten – auch für Einsteiger:innen mit wenig Bewegungserfahrung ein echter Einstieg sein kann. Denn es braucht keine Vorkenntnisse, keine spezielle Fitness, kein strategisches Denken im Vorfeld. Der Ball wird gespielt – und dann ergibt sich alles andere von selbst.

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French Open im Tennis: Das sind jetzt Zverevs größte Titel-Konkurrenten in Paris

Wer kann Alexander Zverev nach dem dramatischen Aus von Jannik Sinner noch stoppen? Auf der Liste der Stolpersteine taucht auch der Hamburger selbst auf.Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev ist jetzt der große Titelfavorit bei den French Open. Nach dem dramatischen Zweitrunden-Aus des Italieners Jannik Sinner und dem verletzungsbedingten Startverzicht des Spaniers Carlos Alcaraz ist der Weg für den Hamburger zum ersten Grand-Slam-Turniersieg bereitet. Aber kann er ihn auch bis zum Ende gehen? Und wer sind jetzt seine größten Konkurrenten?Novak Djokovic (39)Den Serben darf man allein schon wegen seiner immensen Erfahrung und großen Klasse nie abschreiben. Und auch an der Motivation mangelt es Djokovic nicht: Er macht in Paris Jagd auf seinen 25. Grand-Slam-Sieg, mit dem er zum alleinigen Rekordhalter im Tennis aufsteigen würde. Aktuell teilt er sich die Bestmarke mit der Australierin Margaret Court. Auf der anderen Seite ist die Hitzewelle in Paris für den Mann, der kurz vor Turnierstart 39 Jahre alt geworden ist, eine Herausforderung. Und auch der Belag Sand ist nicht sein liebster, zumal seine Vorbereitung in der Sandplatzsaison aufgrund körperlicher Probleme problematisch war. „Vor dem Turnier habe ich mir schon ein bisschen Sorgen gemacht um meinen Freund“, sagte sein Ex-Trainer Boris Becker: „Aber wenn es einer kann bei Grand Slams, dann ist es immer wieder Djokovic.“Rafael Jódar (19)Den spanischen Jungstar kannten bis vor ein paar Wochen nur Insider, jetzt ist er plötzlich ein Geheimfavorit auf den French-Open-Sieg. Bei den Masters-1000-Turnieren auf Sand in Madrid und Rom kam der Teenager jeweils ins Viertelfinale, bei den ersten zwei Matches in Roland Garros überzeugte er ebenfalls. Schon allein wegen desselben Vornamens drängt sich die Frage auf: Hat das spanische Tennis einen neuen Rafael Nadal? Anders als der Sandplatz-König ist Jódar kein Defensivspezialist, lange Rallys will der 19-Jährige vermeiden. Der 1,91 Meter große Spanier kommt über das Tempo und Risiko in seinen Schlägen. Weil er möglichst lange Tennis am College spielen wollte, stand er vor einem Jahr in der Weltrangliste noch jenseits der Top 600 - jetzt gehört er schon zu den besten 30 Spielern der Welt. Für ihn spricht die jugendliche Unbekümmertheit, gegen ihn die fehlende Erfahrung auf der Grand-Slam-Bühne. Casper Ruud (27)Angesichts der Dauer-Dominanz von Sinner und Alcaraz sagte der Norweger kürzlich: „Ich weiß, dass ich in diesem Sport wahrscheinlich keine großen Rekorde brechen werde. Aber ich kann im Rahmen meiner Karriere und auf meinem eigenen Weg mein Bestes geben.“ Plötzlich ergibt sich für den 27-Jährigen genau wie bei Zverev die große Chance zumindest auf den ersten Grand-Slam-Triumph.Ruud ist ein Sandplatz-Spezialist, er stand bereits 2022 und 2023 im Finale der French Open - war aber gegen Nadal und Djokovic jeweils chancenlos. In Rom musste er sich jüngst ebenfalls erst im Finale Lokalmatador Sinner geschlagen geben.Alexander Zverev (29)Oder schlägt sich Zverev sinnbildlich mal wieder selbst? Schon einmal, im Finale der US Open 2020 gegen seinen österreichischen Kumpel Dominik Thiem, hätte der Hamburger sich eigentlich zum Grand-Slam-Champion krönen müssen. Nach einer Zweisatzführung fehlten ihm am Ende zwei Punkte zum Sieg. Danach folgten noch zwei weitere Finalniederlagen auf der Grand-Slam-Bühne. Zverevs große Gefahr besteht nun darin, schon jetzt zu sehr ans mögliche Endspiel in Paris am 7. Juni zu denken. Ex-Profi Philipp Kohlschreiber warnte: „Es gibt noch genug Stolpersteine.“ In der dritten Runde trifft Zverev am Abend (20.15 Uhr/Eurosport) auf den Franzosen Quentin Halys.

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Fußball-WM: „26 Krieger“: Weltmeister Argentinien mit Messi zur WM

Lionel Messi hat lange mit der Entscheidung gewartet, ob er seine sechste WM spielen wird - und ist nun auch noch leicht angeschlagen. Kann der Kapitän Argentinien erneut zum WM-Titel führen?Der aktuell leicht angeschlagene Lionel Messi führt wie erwartet Titelverteidiger Argentinien als Kapitän bei der Weltmeisterschafts-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko an. Der Fußball-Superstar hatte seine sechste WM-Teilnahme lange offen gelassen. Wenige Tage nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im letzten Spiel von Inter Miami vor der WM gab Nationaltrainer Lionel Scaloni nun den argentinischen Kader bekannt - mit Messi. „Unsere 26 Krieger, die den Weltmeistertitel verteidigen werden“, schrieb der Verband bei der Verkündung des Kaders in sozialen Medien. Vom Weltmeister-Team 2022 ist neben dem bald 39 Jahre alten Messi unter anderem auch Torwart Emiliano Martínez dabei, der sich im Europa-League-Finale von Aston Villa gegen den SC Freiburg beim Aufwärmen einen Finger gebrochen hatte. Medien in Argentinien gehen davon aus, dass er bei den Testspielen gegen Honduras und Island nicht zum Einsatz kommen wird. Bei Messi wird wegen einer Überlastung mit einer Pause von rund zehn Tagen gerechnet. Sein linker Oberschenkel hatte leichte Probleme bereitet. Die Gegner des Titelverteidigers In der Gruppe J geht es für Argentinien am 17. Juni gegen Algerien los, Österreich mit dem deutschen Trainer Ralf Rangnick und Jordanien sind die weiteren Gegner. Ihr WM-Camp beziehen die Argentinier in Kansas City.Messi und seine erneut vor allem in der Offensive hochkarätigen Auswahlkollegen treten bei der kommenden WM als Titelverteidiger an. Ende 2022 hatte sich Argentinien in Katar im Finale gegen Frankreich im Elfmeterschießen durchgesetzt. Für den 38-Jährigen, der schon 2006 bei der WM in Deutschland dabei gewesen war, wurde es im fünften Anlauf die große Krönung seiner ruhmreichen Karriere. Für Argentinien war es nach 1978 im eigenen Land und 1986 angeführt von Diego Maradona im jetzigen Mitgastgeberland Mexiko der dritte WM-Gewinn. 

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WTA-Tour: Bericht: Serena Williams bittet um Wildcard für Comeback

Kommt Serena Williams wirklich zurück? Die 44 Jahre alte Ausnahme-Tennis-Spielerin soll um eine Wildcard gebeten haben - für ein Turnier, das bereits in weniger als zwei Wochen beginnt.Tennis-Legende Serena Williams will einem Medienbericht zufolge schon in wenigen Tagen beim Turnier in Queens ihr Comeback auf der WTA-Tour geben. Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtete, soll die 44 Jahre alte Williams für das am 8. Juni beginnende Rasen-Turnier in London um eine Wildcard für den Doppel-Wettkampf gebeten haben. Laut dem Podcast „Served“ ihres Freundes Andy Roddick soll die zweifache Mutter an der Seite der 19 Jahre alten Kanadierin Victoria Mboko antreten wollen. Mboko ist derzeit die Nummer neun der Tennis-Weltrangliste, Williams hatte in ihrer Karriere bis zum Abschied 2022 ganze 23 Grand Slams gewonnen. Gerüchte um ein bevorstehendes Comeback gibt es seit dem vergangenen Jahr, als Williams sich wieder für Doping-Tests angemeldet hatte. Bei öffentlichen Auftritten spielte sie die Möglichkeit einer Rückkehr auf die Tennis-Tour allerdings stets runter. Im Januar hatte sie auf die Frage nach einem Comeback geantwortet: „Das ist weder ein Ja noch ein Nein. Ich weiß es nicht, ich werde einfach abwarten, was passiert.“Ältere Schwester Venus ist noch aktivSerena Williams ältere Schwester Venus Williams (45) ist noch sporadisch auf der Tour aktiv. Im vergangenen Juli gewann sie erstmals seit August 2023 wieder ein Einzel auf der WTA-Tour. Im Sommer zuvor hatte sich die frühere Nummer eins der Welt an der Gebärmutter operieren lassen, sie hatte zudem immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.

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Turnier in der Schweiz: Norwegen erreicht erstmals Halbfinale der Eishockey-WM

Norwegen bleibt die Überraschung bei der Eishockey-WM in der Schweiz. Der Gastgeber träumt ebenfalls weiter vom ersten WM-Titel. Kanada gelingt die Olympia-Revanche gegen den Rivalen USA.Norwegen steht überraschend erstmals im Halbfinale einer Eishockey-Weltmeisterschaft. Der Weltranglistenzwölfte bezwang im schweizerischen Fribourg Lettland mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0). Norwegen erreichte 1951 als Tabellenvierter sein bestes WM-Ergebnis. Damals fand allerdings die Endrunde in einer Gruppenform mit sieben Teams statt. Der 18 Jahre alte Tinus Luc Koblar (28. Minute) und Noah Steen (60.) trafen für den Außenseiter.Gegner in der Runde der besten Vier wird Gastgeber Schweiz, die sich mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) gegen Schweden durchsetzen konnten. Die weiterhin ungeschlagenen und furios aufspielenden Schweizer lagen zwar durch einen Treffer von Linus Karlsson (7.) zurück. Kapitän Roman Josi (14.), Denis Malgin (33.) und Calvin Thurkauf (37.) drehten vor den Augen der Schweizer Tennis-Legende Roger Federer die Partie. Der Vize-Weltmeister der vergangenen beiden Jahre träumt in Zürich vom ersten Titelgewinn.Kanada gelingt RevancheIm zweiten Halbfinale treffen Rekordchampion Kanada mit Superstar Sidney Crosby und Finnland aufeinander. Kanada revanchierte sich für die Niederlage im Olympia-Finale von Mailand durch ein klares 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gegen die USA. Knapp drei Monate nach dem bitteren 1:2 nach Verlängerung in Mailand gegen die US-Amerikaner sorgten der 19 Jahre alte Kapitän Macklin Celebrini (19. Minute), Dylan Holloway (30.), Connor Brown (59.) und Crosby (60.) für die Treffer in Fribourg. Finnland seit 2022 wieder im WM-HalbfinaleFinnland hat erstmals seit dem WM-Gewinn 2022 wieder das Halbfinale erreicht. Gegen Tschechien siegten die Nordeuropäer in Zürich mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0). In den vergangenen drei Jahren scheiterte Finnland jeweils im Viertelfinale.

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Tennis: „Schock“: Dramatisches Sinner-Aus macht Zverev zum Gejagten

Jannik Sinner ist kurz davor, im Eiltempo in die dritte Runde einzuziehen. Doch dann kommt die drastische Wende. Der Italiener kämpft, leidet - und verliert. Das hat Folgen für Alexander Zverev.Der noch immer erschöpfte Jannik Sinner schleppte sich eine Stunde nach seinem dramatischen körperlichen Einbruch zur Pressekonferenz. Dort zeigte er sich zumindest mental etwas erholt vom sensationellen Zweitrunden-Aus bei den French Open. „Ich hatte keine Energie. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal so schwach gefühlt habe. Aber es ist, was es ist“, sagte Italiens Tennisstar: „Das ist der Sport.“Der Topfavorit und Weltranglistenerste hatte sich von Krämpfen und Schwindelgefühlen geplagt dem Argentinier Juan Manuel Cerundolo mit 6:3, 6:2, 5:7, 1:6, 1:6 geschlagen geben müssen. Damit erhöhten sich die Chancen von Alexander Zverev auf dessen ersten Grand-Slam-Turniersieg drastisch. „Für jeden ein Schock“Sinner, der Zverev neunmal in Serie in direkten Duellen geschlagen hat, galt als größter Titel-Konkurrent des Hamburgers. Zverev war am Mittwochabend mit einem souveränen Dreisatzsieg gegen den Tschechen Tomas Machac in die dritte Runde eingezogen.„Erstmal ist es für jeden ein Schock“, sagte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport: „Natürlich ist Sascha Zverev, der an Nummer zwei gesetzt ist, jetzt der absolute Topfavorit.“ Ex-Profi Philipp Kohlschreiber warnte jedoch: „Es gibt noch genug Stolpersteine.“Zverev jetzt der GejagteAls nächster Gegner wartet am Freitagabend (20.15 Uhr/Eurosport) der Franzose Quentin Halys. Ein auf dem Papier absolut machbares Duell, bei dem Zverev sein leicht umgestelltes Spiel weiter verfeinern kann. Ihm sei bewusst geworden, dass er etwas an seinem Spiel ändern müsse. Mutiger und variantenreicher will der Olympiasieger von 2021 agieren - und das zeigte er auch bei seinen zwei noch satzverlustfreien Auftritten in Paris in diesem Jahr. „Bis jetzt funktioniert es“, sagte Zverev: „Wir werden sehen, wie die nächsten zehn Tage werden.“ Dass sein größter Titelkonkurrent jetzt nicht mehr im Wettbewerb ist, dürfte an seiner Taktik nichts ändern. Boris Becker ist ein großer Fan von „Zverev 2.0“. „Die Kreativität, der Stopp, die Art und Weise - das gefällt mir unglaublich gut“, schwärmte das Tennis-Idol: „Es ist für mich aktuell der beste Sascha Zverev.“ Und für alle ist Zverev plötzlich der Gejagte. Sinner fühlte sich „sehr schwindelig“Für Sinner war es die erste Niederlage nach zuvor 30 Siegen in Serie. Als er auf dem Court Philippe Chatrier mit 5:1 im dritten Satz führte und alles schon nach einem Zweitrundensieg im Eiltempo aussah, kam es zu einer drastischen Wendung: Die Mittagshitze mit 30 Grad und viel Sonne bereiteten Sinner nun doch Probleme. Er humpelte, dehnte sich und massierte sein linkes Bein bei einer Pause auf der Bank selbst. Nach einem Ballwechsel lehnte er sich völlig erschöpft an eine Bande.„Es muss wirklich extrem schlimm sein, er bewegt sich ja keinen Millimeter mehr“, sagte Kohlschreiber. Beim Stand von 5:4 und 0:40, nachdem Sinner 15 Punkte in Serie verloren hatte, beantragte er eine medizinische Auszeit. Ihm sei auch „sehr schwindelig“, sagte der Südtiroler zu einem Physiotherapeuten. Und der Schiedsrichterin sagte er, dass er sich dehydriert fühle und sich übergeben müsse. „Viele Dinge haben diese Sache herbeigeführt“, sagte Sinner mit etwas Abstand, ohne konkrete Gründe zu nennen. Sinner kämpft und keuchtAuch nach der Pause litt Sinner, und so verlor er fast ohne Widerstand den dritten Satz. Danach verließ er wieder den Platz für eine Kabinenpause. Nach der Rückkehr bewegte sich der Italiener etwas besser, gut fühlte er sich aber nicht. Teilweise kauerte er im Schatten und musste sich fast übergeben. Immer wieder beugte er sich auf seinen Schläger und atmete schwer. „Wie er sich jetzt da seit eineinhalb Stunden rumschleppt und quält, das ist schon richtig, richtig bitter“, sagte Kohlschreiber. Der angeschlagene Favorit versuchte, die Ballwechsel so kurz wie möglich zu halten. Er spielte phasenweise nur noch aus dem Stand. Cerundolo spielte clever, er streute zahlreiche Stopps ein und spielte mit viel Spin. Nach 3:36 Stunden stand die größte Überraschung des bisherigen Turniers fest.Becker: Wetter ist Sinners „größter Gegner“Bei ähnlichen Bedingungen hatte Sinner zuletzt einige Male körperliche Probleme gehabt. „Wir Rothaarigen tun uns bei großer Hitze schwer“, hatte Becker schon vor dem Zweitrundenmatch gesagt: „Das Wetter ist sein größter Gegner.“ Becker behielt recht.„Ich habe jetzt viel Zeit zum Erholen“, sagte Sinner, der in den Wochen zuvor ein brutales Wettkampf-Programm absolviert hatte. „Ich brauche jetzt wirklich ein bisschen Auszeit, um mich auch mental komplett zu erholen.“

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Drama bei French Open: Topfavorit Jannik Sinner scheidet nach Hitze-Kollaps aus

Er stand kurz vor dem Matchball, dann ging für Jannik Sinner nichts mehr. Der weltbeste Tennisspieler verlor in der Hitze der French Open nach einem dramatischen körperlichen Einbruch.Völlig erschöpft schleppte sich Jannik Sinner zum Netz, gratulierte fair seinem Gegner und winkte ein letztes Mal ins Publikum. Der Topfavorit hat bei den French Open nach einem körperlichen Einbruch sensationell in der zweiten Runde verloren und damit die Titelchancen von Alexander Zverev drastisch erhöht. Der 24 Jahre alte Italiener musste sich von Krämpfen und Schwindelgefühlen geplagt dem Argentinier Juan Manuel Cerundolo mit 6:3, 6:2, 5:7, 1:6, 1:6 geschlagen geben. „Es ist hart für ihn. Es tut mir leid für Jannik“, sagte Cerundolo. „Ich hoffe, er erholt sich schnell wieder.“ Sinner hatte im dritten Satz schon mit 5:1 geführt – ehe sein Körper streikte und sich dramatische Szenen auf dem Court Philippe Chatrier abspielten. Danach gewann der Weltranglistenerste nur noch zwei Spiele.„Für jeden ein Schock“Damit sind die Hoffnungen des deutschen Tennisstars Zverev auf den ersehnten Grand-Slam-Turniersieg deutlich größer geworden. Sinner, der Zverev neunmal in Serie in direkten Duellen geschlagen hat, galt als größter Titel-Konkurrent des Hamburgers. Zverev war am Mittwochabend mit einem souveränen Dreisatzsieg gegen den Tschechen Tomas Machac in die dritte Runde eingezogen.„Erst mal ist es für jeden ein Schock“, sagte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport: „Natürlich ist Sascha Zverev, der an Nummer zwei gesetzt ist, jetzt der absolute Topfavorit.“ Ex-Profi Philipp Kohlschreiber warnte jedoch: „Es gibt noch genug Stolpersteine.“Jannik Sinner fühlte sich „sehr schwindelig“Für Sinner war es die erste Niederlage nach zuvor 30 Siegen in Serie. Als auf dem Court Philippe Chatrier alles schon nach einem Zweitrundensieg im Eiltempo aussah, kam es zu einer drastischen Wendung: Die Mittagshitze mit 30 Grad und viel Sonne bereiteten Sinner nun doch riesige Probleme. Er humpelte, dehnte sich und massierte sein linkes Bein bei einer Pause auf der Bank selbst. Nach einem Ballwechsel lehnte er sich völlig erschöpft an eine Bande. „Es muss wirklich extrem schlimm sein, er bewegt sich ja keinen Millimeter mehr“, sagte Kohlschreiber. Beim Stand von 5:4 und 0:40, nachdem Sinner 15 Punkte in Serie verloren hatte, beantragte er eine medizinische Auszeit. Ihm sei auch „sehr schwindelig“, sagte der Südtiroler zu einem Physiotherapeuten. Und der Schiedsrichterin sagte er, dass er sich dehydriert fühle und sich übergeben müsse.Sinner kämpft und keuchtAuch nach der Pause litt Sinner, und so verlor er fast ohne Widerstand den dritten Satz. Danach verließ er wieder den Platz für eine Kabinenpause. Nach der Rückkehr bewegte sich der Italiener etwas besser, gut fühlte er sich aber nicht. Teilweise kauerte er im Schatten und musste sich fast übergeben. Immer wieder beugte er sich auf seinen Schläger und atmete schwer. „Wie er sich jetzt da seit eineinhalb Stunden rumschleppt und quält, das ist schon richtig, richtig bitter“, sagte Kohlschreiber. Der angeschlagene Favorit versuchte, die Ballwechsel so kurz wie möglich zu halten. Er spielte phasenweise nur noch aus dem Stand. Cerundolo spielte clever, er streute zahlreiche Stopps ein und spielte mit viel Spin. Nach 3:36 Stunden stand die größte Überraschung des bisherigen Turniers fest.Becker: Wetter ist Sinners „größter Gegner“Bei ähnlichen Bedingungen hatte Sinner zuletzt einige Male körperliche Probleme gehabt. „Wir Rothaarigen tun uns bei großer Hitze schwer“, hatte Tennis-Idol Boris Becker schon vor dem Zweitrundenmatch gesagt: „Das Wetter ist sein größter Gegner.“ Das letzte Mal, dass Sinner in der zweiten Runde bei einem Grand-Slam-Turnier in der zweiten Runde ausgeschieden war, war vor drei Jahren ebenfalls in Paris. Sein Gegner damals war der deutsche Profi Daniel Altmaier.

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French Open im Tennis: Fokus ohne Mätzchen: Zverevs Titelmission läuft „nach Plan“

Ohne Satzverlust stürmt Alexander Zverev in die dritte Runde der French Open. Womit er zufrieden ist und welches Geheimnis er von den Tennis-Idolen Novak Djokovic und Rafael Nadal wissen will.Alexander Zverev mag auf dem Platz keine Sperenzien. Der deutsche Tennisstar nimmt nach verlorenen Sätzen so gut wie nie eine taktische Toilettenpause, er greift auch nicht wie sein großer Titelrivale Jannik Sinner nach jedem Ballwechsel zum Handtuch. Und das Befühlen der Bälle, mit dem die meisten Spieler den einen für den Aufschlag auswählen, ist für ihn ein großes Mysterium. Die Tennis-Idole Novak Djokovic und Rafael Nadal könnten ihm vielleicht „ein paar Geheimnisse über die Tennisbälle erzählen“, sagte der Weltranglistendritte lächelnd: „Vielleicht bin ich zu blöd, um es zu erkennen. Aber für mich sind sie alle gleich.“ Er selbst verfolgt ein simples Aufschlags-Ritual. „Ich nehme einfach den ersten (Ball), den ich bekomme. Ich versuche, so hart es geht aufzuschlagen und gewinne den Punkt. Und das ist es.“Und so war es auch in seinem Zweitrundenmatch bei den French Open. 19 Asse schlug der gebürtige Hamburger beim ungefährdeten 6:4, 6:2, 6:2 gegen Tomas Machac. Seine Aufschlagquote war beim 550. Sieg auf der Tour wieder mal herausragend, er kassierte gegen den ab Mitte des Matches körperlich angeschlagenen Tschechen kein einziges Break. Veränderter Spielstil: „Bis jetzt funktioniert es“Das eigene Service war schon immer die große Stärke des fast zwei Meter großen Zverev. Doch angesichts der Dauer-Dominanz von Sinner und des aktuell verletzten Carlos Alcaraz sei ihm bewusst geworden, dass er etwas an seinem Spiel ändern müsse. Mutiger und variantenreicher will der Olympiasieger von 2021 agieren - und das zeigte er auch bei seinen zwei noch satzverlustfreien Auftritten in Paris in diesem Jahr. „Für mich ist sein Returnverhalten entscheidend“, sagte Tennis-Idol Boris Becker bei Eurosport, „und das ist jetzt deutlich besser als früher“. Zverev steht vor allem beim zweiten Aufschlag seines Gegners teils deutlich dichter an der Grundlinie, um den Ball früher und damit härter zu retournieren. Dabei geht es um Spielkontrolle - und die wird gegen Topgegner nötig sein. „Bis jetzt funktioniert es“, sagte Zverev: „Wir werden sehen, wie die nächsten zehn Tage werden.“ Die deutsche Nummer eins plant also schon mit dem Finale, doch in der dritten Runde wartet zunächst der Franzose Quentin Halys. Ein auf dem Papier absolut machbares Duell, bei dem Zverev sein leicht umgestelltes Spiel weiter verfeinern kann. Boris Becker: „Es läuft ganz nach Plan“Becker ist ein großer Fan von „Zverev 2.0“. „Die Kreativität, der Stopp, die Art und Weise - das gefällt mir unglaublich gut“, schwärmte das Tennis-Idol: „Es ist für mich aktuell der beste Sascha Zverev.“ Der dreimalige Wimbledon-Gewinner war in der Vergangenheit oft als eine Art Chefkritiker aufgetreten, weil er - wie viele Fans und andere Experten auch - bei Zverev eine Weiterentwicklung vermisst hatte. Jetzt sagt Becker: „Ich wüsste jetzt nicht, was ich auszusetzen hätte. Es läuft ganz nach Plan.“Der Plan ist klar: Zverev will bei den French Open die Chance auf seinen ersten Grand-Slam-Turniersieg, die sich durch Alcaraz' Fehlen deutlich erhöht hat, nutzen. Dafür braucht er nicht nur seinen Aufschlag, sondern auch Mut, Spielwitz und Selbstvertrauen. Und das nicht nur gegen Gegner, die deutlich schlechter eingestuft sind als er.Gegen Kontrahenten außerhalb der Top Ten der Weltrangliste hat Zverev bei den French Open seit 2018 eine sagenhafte Bilanz von 36:1. Die einzige Niederlage kassierte er vor sechs Jahren gegen den damals noch als Außenseiter gestarteten Italiener Sinner.

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Newsblog zur Fußball-WM: Klinsmann: „Titel muss Ziel sein“ – Neuer fällt gegen Finnland aus

Früherer Teamchef Jürgen Klinsmann kritisiert zu geringen Anspruch. Noch 14 Tage bis zum Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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