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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Champions League: Strittiger Handelfmeter? Das sagt ein Schiedsrichter

Im Spektakel-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern gab es einen Handelfmeter für die Franzosen, der wie immer für Diskussionen sorgte – offenbar zu unrecht.Es lief bereits die Nachspielzeit der ersten Halbzeit in einem wilden Champions-League-Halbfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern. Vier Tore waren gefallen, es stand 2:2 im Prinzenpark-Stadion, als erneut ein Angriff der Franzosen auf das Bayern-Tor zurollte. Ousmane Dembélé wollte von der rechten Strafraumseite eine Flanke nach innen spielte. Doch der Ball blieb an Alphonso Davies hängen, genauer gesagt an seiner Hand.Schiedsrichter Sandro Schärer pfiff, nachdem die PSG-Profis heftig reklamierten hatten. Er schaute sich die Szene am Video-Monitor an und entschied auf Strafstoß für Paris trotz der Proteste der Bayern-Spieler. Dembélé verwandelte sicher und PSG ging mit einer Führung in die Pause.FC Bayern: Davies vergrößerte seine Körperfläche eindeutigHinterher gab es wie so oft Diskussionen, ob der Handelfmeter berechtigt war. Der Grund: Der Ball touchierte leicht den Oberschenkel von Davies und flog weiter Richtung Hand. Davies hatte seine Arme zunächst hinter dem Körper verschränkt und erst dann nach außen bewegt. Dennoch war klar zu erkennen, dass er seine Körperfläche vergrößerte und den Ball mit der Hand stoppte.Normalerweise gilt die Regel, dass ein Handspiel nicht gepfiffen wird, wenn der Ball vom Körper abgefälscht wird und dadurch an der Hand landet. In diesem Fall hatte die Berührung am Oberschenkel keine Auswirkung auf die Flugkurve. Die Flanke wurde einzig und allein von Davies Hand aufgehalten. Die kurze Distanz spielte in dem Fall keine Rolle, weil die Hand eindeutig ausgefahren war.Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner: alles korrektSchiedsrichter-Experte Lutz Wagner urteilte entsprechend bei Amazon Prime: „Der linke Arm geht raus und vergrößert die Abwehrfläche. Aus meiner Sicht ist es durchaus ein strafbares Handspiel, weil die Körperfläche verbreitert wird. Nach diesen Bildern eine korrekte Entscheidung.“ Die vorherige Hüftberührung habe „keine Rolle gespielt“.

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Der Formel-1-Weltmeister 2026?: Antonelli ein bisschen wie Vettel: Typ Lausbub, aber eiskalt

Kimi Antonelli, 19 Jahre jung. Jüngster WM-Spitzenreiter der Formel 1. Er wird schon mit den ganz Großen verglichen. Das allerdings fuchst seinen Boss.Die Reise nach Miami trat der jüngste Formel-1-Spitzenreiter mit der ganzen Familie an: Mama, Papa und die Schwester kamen mit. Gemeinsame Fotos wie aus einem Urlaubs-Flieger inklusive. "Alle zusammen", schrieb Vater Marco Antonelli dazu, versehen mit drei roten Herzen. So sind sie, die Antonellis, die die Formel 1 gerade erobern. Als Mama Veronica im TV den mittlerweile schon weltberühmten Sohn Kimi Antonelli nach dessen ersten Rennsieg in der Formel 1 weinen sah, kamen auch ihr die Tränen. Schwester Maggie begleitet den italienischen Mercedes-Piloten, der im vergangenen Jahr in Florida zur Sprint-Pole raste, ohnehin immer wieder mal im Fahrerlager. Der, der Kimi Antonelli immer wieder erdetUnd Vater Marco, selbst einst Rennfahrer (Tourenwagen und GT) sowie Rennstallbesitzer, ist die wichtigste Vertrauensperson, der Ratgeber schlechthin, und wie der Filius mit einem Grinsen betont: "Jemand, der mich bei jeder Gelegenheit auf dem Boden hält." So ein bisschen erinnert Andrea Kimi Antonelli, wie sein voller Name lautet, irgendwie auch an Sebastian Vettel. Es ist diese Unbekümmertheit, das Lausbubenhafte. So wie Vettel, als dieser 2007 seine ersten Schritte in der Formel 1 machte, wirkt auch Antonelli manchmal auch noch wie ein Schüler, der bei einem Preisausschreiben einen Tag in der Formel 1 gewonnen hat.Aber auch das haben beide gemeinsam: Hinterm Steuer sind sie eiskalt, Antonelli für sein junges Alter schon ziemlich gnadenlos und immer die Grenzen auslotend. "Ich fahre, um zu gewinnen. Ich will Rennen gewinnen und Meisterschaften. Das ist mein Ziel", sagt Antonelli. Als jüngster Polesetter hat der Teenager aus Bologna den ehemaligen Serien-Weltmeister aus Deutschland schon abgelöst. Jünger an der Spitze der Formel 1 war keinerVor der Wiederaufnahme des Rennbetriebs nach der wochenlangen Zwangspause durch den Iran-Krieg und der Absage der Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien führt Antonelli die WM-Wertung an. Mit 19 Jahren. Jünger war keiner in mittlerweile über 75 Jahren Formel 1. Kein Wunder, dass Italien schon schwärmt und träumt. "Kimi Antonelli und der Club der acht Legenden: von Senna bis Schumacher – Das frühreife Talent der Auserwählten", titelte jüngst erst der "Corriere della Sera": "Ascari, Vettel, Verstappen und viele mehr: Kimi scheint genau aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein – dem der Spitzenfahrer."Vor Antonelli hatte die Formel 1 zwei Siege eines italienischen Piloten nacheinander durch Alberto Ascari erlebt. Lange her! Es war 1953, als Ascari auf seinem Weg zum zweiten WM-Titel war.Der Vergleich mit den Sennas und SchumachersMit seinem Sieg zuletzt in Japan hatte Antonelli die Führung von seinem britischen Mercedes-Teamkollegen George Russell erobert. Bis dahin war Lewis Hamilton, dessen Cockpit Antonelli bei den Silberpfeilen bekommen hatte, der jüngste WM-Spitzenreiter gewesen. 2007 hatte der mittlerweile 41 Jahre alte Ferrari-Pilot den Rekord im Alter von 22 Jahren und 126 Tagen aufgestellt.Es sind große Namen, mit denen Antonelli bereits verglichen wird. Das gefällt seinem größten Förderer nicht wirklich. "Natürlich will in Italien jeder über die Weltmeisterschaften sprechen, und es kommen Vergleiche mit Senna auf, was ich nicht gerne lese", betont Toto Wolff. Der 54 Jahre alte Mercedes-Teamchef schenkte Antonelli damals das Vertrauen und gab ihm das Cockpit von Hamilton. Eine Bürde, die allein schon schwer genug wog. Dass Antonelli aber auch noch Sehnsüchte seiner Heimat mit sich trägt, macht es für ihn nicht leichter. "Ich möchte nicht zu viel Wert auf Erwartungen und den Druck legen", sagt er aber: "Um ehrlich zu sein, spüre ich denselben Druck wie zu Beginn der Saison." So reden Routiniers. Er hat auch schon früh gelernt, mit all dem umzugehen. Antonelli durchlief die Kaderschmiede der Silberpfeile. 2018 ging es los, er war gerade mal 12 Jahre alt. Zur Ausbildung gehört ein Rundumpaket, darunter auch Ernährung, körperliches und mentales Training. Alles in Absprache auch mit den Eltern.Die Schule der Formel-1-Stars"Wenn wir einen Nachwuchsfahrer unter Vertrag nehmen, übernehmen wir eine Verantwortung für sein Leben und seine Karriere. Da lastet mehr Druck auf uns als auf ihm", sagte Gwen Lagrue, Leiter des Mercedes-Nachwuchsprogramms, einmal. Und dann kam 2024 dieser Anruf per Video: Der Chef war dran, Antonelli bei seiner Familie. "Es geht um dich, Kimi", sagte Wolff: "Du bist Mercedes-Formel-1-Fahrer im kommenden Jahr. Du fährst gegen die besten Fahrer der Welt." Wenn das mal kein Druck ist. Allerdings ist Wolff der, der genau weiß, wie er mit dem jungen Italiener umgehen muss. Als Antonelli, beim Auftakt in Melbourne einen heftigen Crash verursachte, nahm der Österreicher ihn geradezu väterlich in den Arm. Fast den Tränen nahe suchte Antonelli mit Wolff nach Erklärungen und meinte: "Ich war so zuversichtlich." Und was entgegnete Wolff? "Bewahre dir diese Zuversicht."

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Eishockey: Doppelpack Draisaitl: Oilers erzwingen sechstes Spiel in NHL

Mit dem Rücken zur Wand vermeiden die Edmonton Oilers das frühe Aus in den Playoffs. Der Vorjahresfinalist führt nach elf Minuten schon 3:0, Leon Draisaitl hat entscheidenden Anteil.Ein Blitzstart und zwei Tore von Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers vor einem frühen Playoff-Aus in der NHL bewahrt. Gegen die Anaheim Ducks holte das kanadische Team nach zuletzt drei Niederlagen in Serie zu Hause ein 4:1. Schon in der elften Minute erzielte Draisaitl dabei das 3:0 für Edmonton, im zweiten Drittel gelang ihm zudem der Treffer zum 4:1. Als Vorlagengeber war jeweils Connor McDavid beteiligt, dessen Einsatz wegen einer Verletzung bis kurz vor Spielbeginn fraglich gewesen war. Die Oilers müssen nun in der deutschen Nacht zu Freitag auch in Anaheim südlich von Los Angeles gewinnen, um weiter eine Chance auf die nächste Runde in den Stanley-Cup-Playoffs zu haben. In den vergangenen zwei Jahren war Edmonton jeweils ins Finale gekommen, hatte dort aber in beiden Fällen die Serie gegen die Florida Panthers verloren. Draisaitl hat den Stanley Cup noch nie gewonnen.Sturms Bruins verhindern ebenfalls das frühe AusIn Buffalo verhinderten auch die Boston Bruins von Ex-Bundestrainer Marco Sturm das Erstrunden-Aus in den Playoffs. Nach Verlängerung gewannen die Gäste gegen die Sabres 2:1. Nationalspieler Lukas Reichel stand dabei nicht im Kader der Bruins.

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Internationale Pressestimmen: „Neun Tore und einige unvergessliche Momente, doch Paris wird es bereuen“

Der FC Bayern verliert sein Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei PSG mit 4:5. Die internationale Presse bejubelt ein atemloses Spektakel.Es könnte ein Spiel gewesen sein, das in die Geschichtsbücher eingeht: Mit 5:4 gewinnt Paris Saint-Germain im Hinspiel des Champions League-Halbfinals gegen den FC Bayern. Sogar PSG-Trainer Luis Enrique schwärmte, es sei das beste Spiel gewesen, das er als Übungsleiter erlebt habe. Und ähnlich sahen das auch die Experten der Medien. Die internationale Presseschau:Frankreich„L'Équipe“: „Der Schock kippt ins Irrationale. (...) Nach einer zehnminütigen Abtastphase lieferten sich PSG und Bayern München einen Schlagabtausch, der sich zu einem mitreißenden Kampf von erstaunlicher Intensität und technischer Klasse entwickelte.“ „Le Parisien“: „Die Pariser gewinnen in einem völlig verrückten Spiel.“ „Le Monde“: „Paris geht als Sieger aus einem epischen Halbfinal-Hinspiel im Prinzenpark hervor. Der erste Akt des Spitzenspiels zwischen Luis Enriques Mannschaft, dem amtierenden Champions-League-Sieger, und den Bayern, einem der besten Teams Europas, erfüllte am Dienstag alle Erwartungen mit neun Toren.“„RMC“: „Neun Tore und einige unvergessliche Momente, doch Paris wird es bereuen. Der Prinzenpark war Schauplatz eines der besten Spiele des Jahres, eines der großartigsten in der Geschichte der Champions League.“Spanien„Marca“: „Das Duell wurde als Finale vor dem Finale angekündigt und hielt, was es versprach. PSG und Bayern boten ein Spiel, wie man es in dieser Saison – oder seit langem – noch nie gesehen hatte.“„AS“: „Eine Ode an den Fußball, die zugunsten von PSG ausging. Neun Tore in einer historischen Nacht, die ein Rückspiel verspricht, das man nicht verpassen darf. Alle Stars glänzten unter dem Pariser Nachthimmel.“„Mundo Deportivo“: „PSG und Bayern schaffen ein Fußballmeisterwerk.“ England„Sun“: „Vorteil PSG, aber Bayern ist definitiv noch im Rennen! Es kann wirklich in beide Richtungen gehen, und ich glaube nicht, dass irgendjemand das Rückspiel abwarten kann!“„Daily Mail“: „Wow, einfach wow. Wunderbar. Verrückt. Großartig. Albern. Besonders. Unerbittlich. (...) PSG gewinnt knapp einen historischen Neun-Tore-Thriller in Paris, aber das erzählt nicht einmal die halbe Geschichte.“„Telegraph“: „Ein Schlagabtausch zwischen zwei Mannschaften mit unwiderstehlichen Ansammlungen an Talent. Neun Tore wurden erzielt, und weiteres Gewicht wurde dem Argument verliehen, dass dies ein großartiges Finale gewesen wäre.“Italien„Gazetta dello Sport“: „PSG und Bayern, ihr seid der Wahnsinn! Magische Momente, Pfostentreffer und neun Tore im Spiel des Jahres.“„Corriere dello Sport“: „Eines der spektakulärsten Champions-League-Spiele der Geschichte.“„Tuttosport“: „Ein Spiel, das in die Geschichte der Champions League eingehen wird: ein Halbfinale mit neun Toren und unzähligen weiteren großartigen Spielzügen. PSG besiegte Bayern München mit 5:4 und sorgte damit für ein völlig offenes Rückspiel.“

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Champions League: Von diesem Spiel werden Sie noch Ihren Enkeln erzählen

Es war das torreichste Halbfinale der Champions-League-Geschichte. Ein rasanter Schlagabtausch – und für den gesperrten Bayern-Trainer Vincent Kompany dennoch „eine Katastrophe“.

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Fußball: Nach Kritik: FIFA erhöht Prämien für WM

Schwankender Dollarkurs, unterschiedliche Besteuerung und nur etwas höhere Prämien: Die Finanzen sorgten für Unmut bei den Teilnehmern an der Fußball-WM. Nun reagiert die FIFA.Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Prämien für die Weltmeisterschaft im Sommer nach Kritik aus Deutschland und von weiteren Turnierteilnehmern erhöht. Insgesamt werden 871 Millionen US-Dollar (744 Millionen Euro) an die 48 Teams ausgeschüttet, wie der FIFA-Council bei seiner Sitzung in Vancouver entschied. Zuvor hatte die FIFA 727 Millionen vorgesehen. Fix planen können die Teilnehmer und damit auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit 10 Millionen US-Dollar Startgeld (zuvor 9 Millionen) und 2,5 Millionen Dollar für die Vorbereitungskosten (zuvor 1,5 Millionen). Infantino spricht von finanziell stabilster Position der GeschichteDie FIFA begründete die Erhöhung 44 Tage vor dem Eröffnungsspiel mit dem kommerziellen Erfolg des Turniers. Die FIFA sei "stolz darauf, sich in der finanziell stabilsten Position ihrer Geschichte zu befinden, was es uns ermöglicht, all unseren Mitgliedsverbänden auf beispiellose Weise zu helfen. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Ressourcen der FIFA wieder in den Sport reinvestiert werden", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino laut einer Mitteilung.Änderungen an den Preisgeldern kommunizierte die FIFA nach der Sitzung keine. Die Rekordsumme von 50 Millionen US-Dollar für den neuen Weltmeister hatte der Weltverband nach dem Council-Meeting im Dezember bekanntgegeben. Was dem DFB Unbehagen bereiteteZuvor hatte auch der DFB die WM-Prämienregelungen als unzureichend kritisiert. Zwar war der Gesamttopf so prall gefüllt wie noch nie. Am Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nehmen vom 11. Juni an allerdings 16 Teams mehr als noch beim vergangenen Turnier 2022 in Katar teil. Für die meisten Mannschaften hätte es im Vergleich zur Katar-WM nur etwas höhere Prämien gegeben.Verschärft wird die finanzielle Unsicherheit durch den schwankenden Dollarkurs und die unterschiedliche Besteuerung der Gewinne in verschiedenen US-Bundesstaaten. Diese bereite dem DFB "wirklich Unbehagen", hatte Geschäftsführer Andreas Rettig vor der Erhöhung der Prämien gesagt.

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Tennisturnier in Madrid: 1:22 Uhr: Zverevs Nachtschicht endet mit Viertelfinal-Einzug

Der deutsche Tennisstar spielt erst ganz spät sein Achtelfinale in Madrid - und muss dann auch noch über die volle Distanz. Nach einem kleinen Wutausbruch holt er sich den Sieg.Tennisstar Alexander Zverev hat in einer Nachschicht das Viertelfinale beim Masters-1000-Turnier in Madrid erreicht. Der 29-Jährige setzte sich im Achtelfinale gegen den Tschechien Jakub Mensik (20) mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch. Der Sieg des Weltranglistendritten stand aufgrund der späten Ansetzung und Spieldauer von 2:18 Stunden erst um 1:22 Uhr fest. "Ich bin definitiv glücklich mit dem Match und dem Sieg", sagte Zverev.Im Kampf ums Halbfinal-Ticket trifft der Weltranglistendritte auf den Italiener Flavio Cobolli, der Zverev im Halbfinale von München kürzlich besiegt hatte. Zverev steht zum sechsten Mal beim Sandplatzturnier der spanischen Hauptstadt in der Runde der besten Acht. Bayern-Fan Zverev hatte gehofft, dass sich das im Stadion Manolo Santana vor ihm angesetzte Frauen-Match zwischen Aryna Sabalenka und Hailey Baptiste in die Länge zieht, damit er womöglich doch noch etwas vom Champions-League-Kracher der Münchner bei Paris St. Germain mitbekommen könne. Die Weltranglistenerste Sabalenka aus Belarus und die US-Amerikanerin taten ihm den Gefallen, erst nach 2:30 Stunden stand Baptistes Überraschungssieg nach drei Sätzen fest. Der Schläger fliegt, das Handtuch muss herDanach durfte Zverev auf den Platz - und überzeugte im ersten Satz komplett. Doch im zweiten Durchgang war Mensik der etwas bessere Spieler, Zverev dagegen streute vermehrt Fehler ein. Beim Stand von 1:2 im dritten Satz feuerte Zverev aus Frust seinen Schläger zu Boden, kurz darauf musste er sich mit dem Handtuch Sand aus den Augen wischen. Doch Zverev kämpfte und holte sich schließlich mit dem ersten Matchball den Sieg. Körperliche Einschränkungen waren Zverev zumindest äußerlich nicht anzumerken. Tags zuvor hatte der Olympiasieger von 2021 nach dem gewonnenen Match gegen den Franzosen Terence Atmane über physische Probleme im zweiten Satz berichtet, ohne diese konkret zu benennen.Zverev ist neben dem italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner der größte Titelkandidat beim mit rund 8,2 Millionen US-Dollar dotierten Turnier, das als Fingerzeig für den Sandplatz-Klassiker French Open ab dem 24. Mai gilt. Sinner gegen Spaniens "Diamanten"Sinner zog durch ein 6:2, 7:5 gegen den Briten Cameron Norrie ins Viertelfinale ein. Dort wartet ein hochinteressanter Gegner auf den Südtiroler: Der erst 19-jährige Rafael Jodar setzte seinen Erfolgslauf durch ein 7:5, 6:0 gegen den Tschechen Vit Kopriva fort. Schon beim ATP-Turnier in Barcelona war der Spanier Jodar bis ins Halbfinale gestürmt und dort erst am späteren Sieger Arthur Fils aus Frankreich gescheitert. "Was für ein Talent!!!", schwärmte jüngst Tennis-Ikone Boris Becker auf der Plattform X. Spanien habe "einen weiteren Diamanten" im Tennis. Laut Datenanbieter haben beim Turnier im Madrid seit der Premiere 2002 erst drei Spanier als Teenager das Viertelfinale erreicht: Der 22-malige Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal und der aktuelle Weltranglistenzweite Carlos Alcaraz, der bei der diesjährigen Ausgabe verletzt fehlt.

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Champions League: Bayern München verliert Neun-Tore-Spektakel bei Paris Saint-Germain

Im ersten Halbfinale der Champions League haben Paris Saint-Germain und Bayern München ein Fußball-Feuerwerk geliefert. Das bessere Ende für sich hatte PSG.Erst klatschten sich die Bayern-Spieler gegenseitig ab, dann umarmten sie ihre Kontrahenten von Paris Saint-Germain nach einem atemberaubenden Spektakel. Frei nach dem Motto: Bis zum nächsten Fußball-Fest in München, wo am kommenden Mittwoch die Entscheidung um den Königsklassen-Finaleinzug fällt. Nach dem irren 4:5 (2:3) der Bayern feierten beide Fanlager ihre Teams für ein grandioses Halbfinal-Hinspiel, das seinen Platz in den Geschichtsbüchern der Champions League schon jetzt sicher hat.„Es war schon ein sehr, sehr intensives Spiel“, sagte Nationalverteidiger Jonathan Tah bei Prime Video. „Wir haben in vielen Phasen gezeigt, was wir für eine Mannschaft sind“, ergänzte Bayerns Abwehrmann erstaunlich unaufgeregt. Es sei weiter alles drin, betonte der 30-Jährige. „Wir gehen mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen alles raus. Wir wollen ins Finale.“Die Bayern legten ein großes Comeback hin. Der gesperrte Trainer Vincent Kompany sah hoch oben auf der Tribüne, wie der deutsche Meister gegen PSG nach 58 Minuten mit 2:5 zurück lag. Und doch wieder zurückkam.Halbfinal-Rückspiel der Champions League in MünchenIm Halbfinal-Rückspiel müssen die Bayern in der heimischen Allianz Arena trotzdem ganz groß aufspielen, um den Titelverteidiger zu entthronen. Dann darf auch Kompany wieder unten am Spielfeldrand stehen. Das Finale am 30. Mai in Budapest ist für die mit großer Moral auftretenden Münchner Triple-Jäger weiter in Reichweite.Es war ein monumentales Fußballspiel, das auf dem Platz geboten wurde. Rauf und runter ging es – ohne Ruhemomente. Zweikämpfe, Dribblings, Elfmeter – und Tore, Tore, Tore. Harry Kane verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:0 (17. Minute). Michael Olise glich zum 2:2 aus (41.). Und dann schlugen Dayot Upamecano (65.) und nochmals Díaz (68.) zu, als die Bayern bereits K.o schienen. Das PSG-Ensemble zeigte fast ein halbes Jahr nach dem 1:2 gegen die Münchner in der Ligaphase diesmal seine ganze Offensiv-Klasse und jubelte gleich fünfmal durch den herausragenden Georgier Chwitscha Kwarazchelia (24./56.), einen Kopfballtreffer des nur 1,74 Meter großen Mittelfeldspielers João Neves (33.) sowie einen nach VAR-Überprüfung gegebenen Handelfmeter von Ousmane Dembélé (45.+5).Der Weltfußballer und ehemalige Dortmunder traf in der 58. Minute auch noch ein weiteres Mal zum 5:2-Zwischenstand. Beide Teams hätten in dem rasanten Schlagabtausch mit höchster Geschwindigkeit sogar noch mehr Tore schießen können. Die Offensivreihen dominierten die Abwehrreihen inklusive der beiden Torhüter.Wechselbad der Gefühle für Vincent Kompany auf der TribüneBis zur Ankunft im Stadion waren die Abläufe des Bayern-Trosses wie immer gewesen. Kompany hielt auch noch die Abschlussbesprechung im Teamhotel, bevor er im Prinzenpark von seinem Team getrennt wurde. Sein Zuschauerplatz im 50. Saison-Pflichtspiel des deutschen Meisters war oben auf der Tribüne an einem Tisch. Der Belgier durchlief ein Wechselbad der Gefühle.„Vincent ist mit dem Herzen dabei – und wir spielen natürlich auch für ihn“, hatte Kapitän Manuel Neuer nach der Ankunft im Parc des Princes bei Prime Video gesagt. Das lautstarke Kommando am Spielfeldrand übernahm derweil Kompanys erster Assistent Aaron Danks.„Danksy hat schon Erfahrung. Ich habe 100 Prozent Vertrauen in unseren Staff“, hatte Kompany gesagt. Verkleidet hatte sich der 42-jährige Engländer nicht, er trug keinen feinen Anzug, sondern stand im Trainingsanzug in der Coaching Zone.Davies beim FC Bayern München in der StartelfAufstellung, Taktik, Marschroute lagen ohnehin weitgehend auf der Hand. Wobei die Münchner Startelf eine Überraschung beinhaltete: Der extrem schnelle Alphonso Davies verteidigte links anstelle von Konrad Laimer. Dem Kanadier unterlief das unglückliche Handspiel, das zum Elfmeter führte.Als Münchner Blaupause galt das nach einer Roten Karte für Doppeltorschütze Luis Díaz in Unterzahl erkämpfte 2:1 in der Ligaphase Anfang November. Mutig sein, aktiv sein, widerstandsfähig sein – darum ging es erneut in Paris.„Wir kämpfen um den Titel, den PSG letztes Jahr erreicht hat“, hatte Kompany bei der Pressekonferenz am Vorabend zur Zielsetzung gesagt. Und Paris gelang der Königsklassen-Triumph 2025 bekanntlich in München – mit einem 5:0 gegen Inter Mailand, das wiederum die Bayern im Viertelfinale bezwungen hatte.„Bei PSG ist es wie ein Sturm, der auf einen zukommt“„Bei PSG ist es wie ein Sturm, der auf einen zukommt“, hatte Kompany angesichts der Pariser Offensiv-Asse um Dembélé, den jungen Desiré Doué und Kwarazchelia gemahnt. Er sollte Recht behalten. Die PSG-Stars waren kaum zu stoppen. Fast wäre Senny Mayulu (87.) noch das 6:4 gelungen, als er den Ball an die Latte drosch.Aber auch die Bayern-Offensive lieferte. Der starke Díaz traf wieder doppelt, Olise zeigte großartige Dribblings und traf wunderbar. Einmal landete der Ball nach einem tollen Solo des Franzosen am Pfosten. Und auch Kane traf – eiskalt vom Punkt. Alle Fußballfans dürfen sich auf ein großes Rückspiel freuen.Hinweis: Dieser Artikel wurde mehrfach aktualisiert.

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Fußball: WM-Änderung: Rot für Spieler mit Hand vor Mund in Konflikt

Indem sie ihren Mund verdecken, wollen Fußballer häufig verschleiern, was sie sagen. Sollten sie dies bei einer Auseinandersetzung während der WM machen, droht nun eine empfindliche Strafe.Nach einer Forderung von FIFA-Präsident Gianni Infantino können Spieler, die in einer Konfrontation mit dem Gegner ihre Hand vor den Mund halten, bei der Fußball-WM mit der Roten Karte bestraft werden. Diese Änderung beschlossen die internationalen Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) bei einer Sondersitzung in Vancouver. Damit solle diskriminierendes Verhalten verhindert werden, teilte das Ifab weiter mit.Ob die Regel auch in anderen Wettbewerben wie beispielsweise der Bundesliga oder der Champions League zur Geltung kommt, ist zunächst den Organisatoren überlassen. Es sei aber möglich, dass dies langfristig verpflichtender Bestandteil der Regeln werde, teilte das Ifab auf dpa-Anfrage mit."Wenn ein Spieler seinen Mund bedeckt und etwas sagt und dies rassistische Folgen hat, dann muss er natürlich vom Platz gestellt werden", hatte Infantino bei Sky vor knapp zwei Monaten gesagt. Mit der Hand vor dem Mund wollen Spieler auf dem Platz häufig für die Öffentlichkeit verschleiern, was sie sagen.Infantino: "Warum muss ein Spieler seinen Mund zudecken?""Das ist etwas, das ich ohnehin nicht verstehe: Warum muss ein Spieler seinen Mund zudecken, wenn er etwas zu einem anderen Spieler sagt?", so Infantino. Man müsse in so einem Fall davon ausgehen, dass der Spieler auf dem Fußballplatz etwas gesagt hat, was er nicht gesagt haben sollte. "Wenn man nichts zu verbergen hat, hält man sich beim Sprechen nicht den Mund zu. So einfach ist das", sagte Infantino.Die Debatte war nach einem Vorfall im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon entbrannt. Lissabons Profi Gianluca Prestianni hatte sich in einer Auseinandersetzung mit Real-Star Vinícius Júnior das Trikot vor den Mund gezogen. Prestianni stand im Verdacht, sich rassistisch geäußert zu haben. Dies bestritt er. Die Europäische Fußball-Union UEFA sperrte den Argentinier wegen einer homophoben Äußerung für sechs Spiele, davon drei zur Bewährung.Weitere Regel verschärftAuch in einem anderen Punkt wurden die Regeln für die WM verschärft. Spieler, die den Platz aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung verlassen, können die Rote Karte sehen. Dies gilt auch für Offizielle, die Spieler auffordern, dies zu tun. Wenn ein Team so einen Spielabbruch verursacht, wird die Partie grundsätzlich für den Gegner gewertet. Auch diese Regel gilt bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, die am 11. Juni beginnt.

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Radsport: Tour de Romandie: Lipowitz hält zum Auftakt mit Pogacar mit

Nach Platz zwei bei der Baskenland-Rundfahrt überzeugt Florian Lipowitz auch zum Start der Tour de Romandie. Im Zeitfahren liegt er nur knapp hinter Superstar Tadej Pogacar. Nun warten harte Etappen.Der deutsche Radstar Florian Lipowitz hat zum Auftakt der Tour de Romandie beim ersten Saisonduell mit Dominator Tadej Pogacar seine gute Frühform bestätigt. Der 25-Jährige belegte beim kurzen Zeitfahren in Villars-sur-Glâne nach 3,2 Kilometern den zehnten Platz. Lipowitz verlor dabei nur drei Sekunden auf den viermaligen Tour-de-France-Sieger aus Slowenien, der beim Prolog seiner ersten Romandie-Rundfahrt Sechster wurde. Auf seinen slowenischen Red-Bull-Teamkollegen Primoz Roglic hatte Lipowitz, der kein Zeitfahrspezialist ist, zwei Sekunden Rückstand. Den Sieg holte der Franzose Dorian Godon.In den kommenden Tagen stehen beim wichtigen Vorbereitungsrennen für die Tour de France fünf schwere Etappen auf dem Programm, bei denen insgesamt mehr als 14.000 Höhenmeter zu bewältigen sind.Lipowitz vor der Rundfahrt: "Ich glaube, die Form ist da"Lipowitz kommt nach einem überzeugenden Auftritt bei der Baskenland-Rundfahrt mit viel Schwung in die Westschweiz. "Der zweite Platz im Baskenland hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Die Woche danach war nicht komplett strukturiert, aber ich glaube, die Form ist da. Jetzt schauen wir, was in der Schweiz möglich ist", sagte der Tour-Dritte von 2025, der bereits Ende März bei der Katalonien-Rundfahrt als Gesamtdritter auf sich aufmerksam machte.Nicht bei der Tour de Romandie dabei ist Lipowitz' Teamkollege Remco Evenepoel. Auch der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard, der im Sommer wieder Pogacar herausfordern möchte, verzichtet auf die Rundfahrt.

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Champions League: FC Bayern vs. PSG: So sehen Sie das Hinspiel im TV und Livestream

Zwei Spiele noch bis zum Finale: Der FC Bayern München trifft im Halbfinale der Champions League auf Paris Saint-Germain. So können Sie das Hinspiel live verfolgen.Nach den turbulenten und dramatischen Duellen mit Real Madrid im Viertelfinale der Champions League steht für den FC Bayern die nächste Mammutaufgabe an. Im Halbfinale heißt der Gegner Paris Saint-Germain – nicht wenige sehen darin das Aufeinandertreffen der beiden derzeit stärksten Mannschaften der Welt.„Eine echte Challenge, ein hartes Spiel“, erwartet Bayern-Torjäger Harry Kane vor dem Auswärtsspiel beim Titelverteidiger. „Paris ist der aktuelle Champion in Europa – und das nicht ohne Grund.“ Doch der Weg zum Titel führt nur über die besten Teams. Zwei Spiele trennen den FC Bayern noch vom Finale in Budapest.Denkwürdige Duelle mit PSGBeim letzten Titelgewinn in der Königsklasse 2020 war es PSG, gegen den sich der FC Bayern im Endspiel durchsetzte. Auch in jüngster Vergangenheit gab es denkwürdige Duelle. Das Spiel bei der Klub-WM im vergangenen Sommer bleibt durch die schwere Verletzung von Jamal Musiala in Erinnerung. In der Ligaphase der laufenden Saison schlug der deutsche Rekordmeister PSG 2:1, Luis Diaz flog dabei vom Platz.Vor dem Halbfinale befinden sich beide Teams in Top-Form. Der FC Bayern hat in der Bundesliga seine 34. Meisterschaft bereits klargemacht, hat auch gegen Real Madrid seine herausragende Qualität in dieser Saison unter Beweis gestellt und hofft auf das Triple. PSG fehlt in der französischen Ligue 1 noch ein Sieg zur vorzeitigen Meisterschaft, die Pariser glänzen ebenfalls mit hochbegabten Einzelkönnern wie Weltfußballer Ousmane Dembelé.Ein möglicher Nachteil für die Bayern: Trainer Vincent Kompany ist nach seiner Gelben Karte im Spiel gegen Real Madrid gesperrt. Seine Rolle an der Seitenlinie wird Co-Trainer Aaron Danks übernehmen.Hier können Fans das Hinspiel des FC Bayern sehenDas Halbfinal-Hinspiel findet im Pariser Prinzenpark statt, Anpfiff ist um 21 Uhr. Amazon Prime Video zeigt die Partie live. Als Kommentator ist Hannes Herrmann zusammen mit Benedikt Höwedes im Einsatz. Moderator Jonas Friedrich wird unterstützt von den Experten Christoph Kramer, Tabea Kemme und Mats Hummels. Das Rückspiel steht am 6. Mai in München an.

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FC Bayern: Plötzlich Chef: Aaron Danks vertritt Vincent Kompany auf der großen Bühne

Bayern-Trainer Vincent Kompany ist in der Champions League gesperrt. Aaron Danks übernimmt seinen Posten an der Seitenlinie – in einem der wichtigsten Spiele seit Jahren.Im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid regte sich Vincent Kompany etwas zu stark über ein vermeintliches Foul an einem seiner Spieler auf – die folgende Gelbe Karte hatte Konsequenzen für den Trainer des FC Bayern. Es war seine dritte in der laufenden Champions-League-Saison, für das Hinspiel im Halbfinale bei Paris Saint-Germain ist er damit gesperrt. Das katapultiert einen Mann auf die große Fußball-Bühne, dessen Name selbst vielen Bayern-Fans kein Begriff sein dürfte: Aaron Danks übernimmt im Pariser Prinzenpark die Chefrolle von Kompany an der Seitenlinie. Normalerweise arbeitet Danks im Hintergrund, auf dem Trainingsplatz als einer von Kompanys Co-Trainern.In Paris wird er die Ansprache vor dem Spiel und während der Halbzeitpause in der Kabine halten, an der Seitenlinie coachen, über Ein- und Auswechslungen entscheiden sowie nach der Partie bei der offiziellen Pressekonferenz Rede und Antwort stehen.Aaron Danks hat Erfahrung als verantwortlicher CoachIn Kompanys Trainerteam, das aus vier Assistenten besteht, ist Danks derjenige mit der größten Erfahrung im Profifußball. Der Engländer besitzt die Uefa-Pro-Lizenz, hat in seiner Heimat als Jugendtrainer beim Verband sowie als Co-Trainer bei Aston Villa und Middlesbrough gearbeitet – unter prominenten Namen wie Steven Gerrard, Unai Emery und Michael Carrick. Mit Vincent Kompany arbeitete er bereits beim RSC Anderlecht zusammen.Der 42-Jährige schien den Bayern-Trainer so überzeugt zu haben, dass er ihn bei seinem Amtsantritt 2024 nach München holte. Dort dirigiert Danks das Starensemble bei der täglichen Trainingsarbeit an der Säbener Straße. Seine Spezialität sind Standardsituationen – bei Ecken und Freistößen greift der Co-Trainer auch während der Spiele gestenreich ins Coaching ein.Auch die Chefrolle an der Seitenlinie ist für Danks nicht komplett neu. Nach der Entlassung von Englands Fußballlegende Steven Gerrard bei Aston Villa übernahm der Assistent 2022 als Interimstrainer für zwei Spiele. In der ersten Partie führte Danks die Villans zu einem 4:0-Sieg gegen Brentford, danach folgte eine 0:4-Niederlage gegen Newcastle United – und Danks rückte hinter dem neu verpflichteten Trainer Unai Emery wieder ins zweite Glied.Beim FC Bayern gilt der Co-Trainer in der Mannschaft als sehr beliebt, vor allem mit den jungen Spielern kommt er als ehemaliger Nachwuchstrainer glänzend klar. Jamal Musiala beispielsweise kennt Danks aus der Zeit, als der heutige DFB-Nationalspieler noch für die englische U21 auflief. Als Musiala dort sein Debüt gab, war Danks Co-Trainer.Was Kompany darf – und was nichtBayern-Manager Max Eberl traut Danks deshalb den Job als Kompany-Vertreter zu: „Aaron ist ein super-smarter Typ neben dem Trainingsplatz. Der brennt beim Fußball genauso wie Vinnie.“ Und auch Vincent Kompany vertraut seinem Assistenten für das Auswärtsspiel in Paris voll und ganz. „Danksi hat schon Erfahrung. Und er hat auch eine laute Rolle im Training“, sagt der Belgier.Kompany selbst darf mit der Mannschaft zusammen anreisen, danach ist jeglicher Kontakt zum Team oder Staff untersagt. Der Bayern-Trainer wird die Partie „irgendwo im Stadion“ verfolgen, wie er selbst sagt. Ein Uefa-Mitarbeiter wird ihn dabei im Auge haben und sicherstellen, dass die Kontaktsperre eingehalten wird.Kompany nimmt es zumindest nach außen hin gelassen: „Die Abläufe sind klar, bis wann ich etwas machen darf. Aber letztendlich ist es so: Gesperrt ist gesperrt! Es geht darum, dass wir das als Mannschaft lösen. Und das können wir.“ Im Rückspiel, wenn es um den Einzug ins Finale geht, darf der Belgier wieder seine gewohnte Rolle einnehmen.Quellen: FC Bayern (1), FC Bayern (2), „Transfermarkt”, Nachrichtenagentur DPA

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Sperre im CL-Halbfinale: Kompany scherzt: „Ich bin 1,92“ – und zu groß zum Tricksen

Der Meistertitel ist sicher, nun wartet für den FC Bayern das Halbfinale gegen PSG. Vincent Kompany fehlt gelbgesperrt, betont aber: Er habe viel Erfahrung mit solchen Situationen.Der Meistertitel ist sicher, nun wartet für den FC Bayern das Halbfinale gegen PSG. Vincent Kompany fehlt gelbgesperrt, betont aber: Er habe viel Erfahrung mit solchen Situationen.

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Fußball: FIFA weicht Regel für Gelbsperren bei WM auf

Bislang wurden Gelbe Karten bei einer WM erst nach dem Viertelfinale gestrichen. Durch die höhere Anzahl an Spielen drohten nun mehr Sperren - das will die FIFA mit einer neuen Regelung verhindern.Der Fußball-Weltverband FIFA entschärft die Regeln für Sperren durch Gelbe Karten bei der Weltmeisterschaft in anderthalb Monaten. Die Verwarnungen sollen nicht nur wie bislang üblich nach den Viertelfinals, sondern erstmals bereits nach den drei Gruppenspielen gestrichen werden. Diese Regelung soll bei der heutigen Sitzung des FIFA-Councils bestätigt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Zuerst hatte die britische BBC darüber berichtet.Im Normalfall sind Spieler nach der zweiten Gelben Karte im Turnierverlauf für eine Partie gesperrt. Durch die Ausweitung der WM in den USA, Kanada und Mexiko vom 11. Juni bis 19. Juli von 32 auf 48 Teams kommt eine weitere K.-o.-Runde mit 32 Mannschaften hinzu. Damit erhöht sich die Gefahr für die Spieler, gelbgesperrt aussetzen zu müssen und beispielsweise im Halbfinale zu fehlen. Dem soll die neue Regelung nach dpa-Informationen entgegenwirken.Kein zweiter Fall BallackBereits in der Vergangenheit waren Gelbe Karten nach dem Viertelfinale gestrichen worden. Damit wurde verhindert, dass sich ein Fall wie bei Michael Ballack wiederholt. Der einstige deutsche Nationalmannschaftskapitän war bei der WM 2002 im Finale gegen Brasilien ausgefallen, nachdem er im Halbfinale gegen Südkorea verwarnt worden war.Änderung auch in Champions League?Zuletzt hatte sich Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eine Aufweichung der Regel für Gelbsperren in der Champions League gewünscht. In der Königsklasse werden die Verwarnungen nach dem Viertelfinale gestrichen, allerdings hatte sich die Anzahl der Partien durch die Reform des Formats vor der vorigen Saison erhöht.Eine mögliche Änderung für Gelbsperren wird bei der UEFA derzeit in der Kommission für Clubwettbewerbe diskutiert. "Ich persönlich teile die Einschätzung von Vincent Kompany", sagte Bayer Leverkusens Clubchef Fernando Carro bei "t-online". In der Kommission, deren Mitglied er ist, gebe es aber unterschiedliche Positionen dazu. "Wir diskutieren das in diesem Gremium aktuell intensiv und werden zu gegebener Zeit eine Entscheidung treffen."

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Bike-Equipment: Mini-Fahrradpumpen: Sechs Modelle für unterwegs im Vergleich

Eine Mini-Fahrradpumpe ist neben dem Pannenkit das wichtigste Tool auf Biketouren. Welche sechs Modelle in der Not den Reifen mit frischer Luft füllen, verrät der Vergleich.Reifenpannen sind ärgerlich. Keine Frage. So richtig nervig und zeitaufwendig werden sie aber erst, wenn Sie sich schlecht darauf vorbereitet haben. Um im Falle eines Falles nach einem kurzen Stopp am Straßenrand weiterfahren zu können, sollte neben dem Pannenset und einem kleinen Werkzeugtool immer auch eine Mini-Fahrradpumpe mit "on Tour" sein. Denn selbst der akkurat geflickte Schlauch ist wertlos, wenn er nicht mit Luft gefüllt werden kann. An die Zeiten, in den Luftpumpen zwischen die Rahmenrohre geklemmt wurden, können sich mutmaßlich nur noch Fans der Rahmenschaltung dunkel erinnern. Einige Male rutschte mir die Pumpe beim kleinsten Schlagloch aus dem Rahmen und kullerte unkontrolliert über die Straße, bis ich sie wieder eingesammelt hatte. Besonders smart war das nicht.Mittlerweile sind Fahrradpumpen für unterwegs kaum länger als ein kleines Lineal und passen locker in jede Trikot- oder Satteltasche. Das Beste: Sie sind technisch derart ausgereift, dass mit etwas Ausdauer, dafür überschaubarem Kraftaufwand 10 Bar und mehr Luftdruck in die Pneus gepustet werden kann. In diesem kleinen Vergleich stellen wir sechs aktuelle Modelle für die Trikottasche vor. 1. Topeak Micro Rocket CarbonLos geht's mit dem absoluten Fliegengewicht dieses Vergleichs. Die 55 Gramm dieser Pump-Rakete aus Kohlefaser sind auch für Gewichtsfetischisten zu vernachlässigen. Selbst in der Alu-Version wiegt die Micro Rocket nur zehn Gramm mehr. Die Topeak Micro Rocket kann bequem in eine Halterung geklemmt am Rahmen befestigt werden. Schmutz und Staub müssen draußen bleiben. Dafür sorgt eine integrierte Schutzkappe. Bis zu elf Bar können laut Topeak in Schläuche mit Presta-Ventil gedrückt werden. Das ist allerdings, wenn überhaupt, nur für Rennradreifen relevant. MTB-Schläuche begnügen sich in der Regel mit etwa drei Bar. Womit wir auch schon beim kleinen Wermutstropfen dieser Carbonpumpe sind: Für Schrader- oder auch Autoventile ist die Micro Rocket nichts. Kurzum: Die sehr leichte Minipumpe von Topeak ist ein optisches Highlight und für jeden Renner das richtige Tool.Kurz & knapp:Länge: 16 cmGewicht: 55 g/65 g (ohne Halterung)Ventilart: Presta/SclaverandMaterial: Carbon/AluminiumMax. möglicher Reifendruck: 11 Bar 2. BBB Traveller TelescopicDer ausklappbare Fuß ist das Highlight dieser Mini-Fahrradpumpe aus dem Hause BBB. Mit knapp 37 Zentimetern ist der Zylinder dafür auch der längste in diesem Vergleich. Aber: Die Mini-Standpumpe zeigt per Manometer den aktuellen Luftdruck an. Klarer Pluspunkt. Zum Pumpen wird ein integrierter Schlauch mit austauschbaren Aufsätzen mit dem Ventil verbunden. Damit ist die Traveller Telescopic für E-Biker, Gravel-Fans, MTB-Fahrer und Rennradler gleichermaßen geeignet und interessant. Für die Trikottasche ist dieses Modell ob seiner Länge allerdings eher unpraktisch. Dafür ist eine Halterung für die Montage am Rahmen inklusive. Mit maximal möglichen acht Bar kann die Pumpe locker mit der Konkurrenz im Vergleich mithalten. Fazit: Biker, die 250 Gramm zusätzlicher Ballast nicht stören, werden viel Freude an der Ständerpumpe im Miniaturformat haben.Kurz & knapp:Länge: 36,9 cmGewicht: 248 gVentilart: Presta und Schrader (Auto)Material: AluminiumMax. möglicher Reifendruck: 8 Bar3. Lezyne Pocket Drive ProMit ihrer Länge von 14 Zentimetern passt die Lezyne Pocket Drive Pro ganz locker in jede Trikottasche. Wer kein Trikot hat, klemmt die Pocket Drive Pro per mitgelieferter Halterung an den Rahmen. Die Holländer bieten diese Mini-Fahrradpumpe noch in einer leicht abgespeckten Version an. Das schwarze Modell Pocket Drive HV ist optisch beinahe baugleich, aber bei Weitem nicht so leistungsfähig. Die Pro-Version kommt mit einem lässigen Neo-Metallic Zylinder und soll bis zu elf Bar in Schläuche mit Presta- und Schraderventilen drücken. Das für Mountainbiker empfohlene HV-Modell schafft laut Hersteller nur einen Luftdruck von 6,2 Bar. Dafür hat Lezyne in beide Mini-Pumpen einen etwa zehn Zentimeter langen ABS-Flex-Schlauch mit integriertem Ventilwerkzeug verbaut. Der kann nach Lust, Laune und Ventil im Handumdrehen umgebaut werden. Kurz & knapp:Länge: 14 cmGewicht: 98 gVentilart: Presta und Schrader/AutoMaterial: AluminiumMax. möglicher Luftdruck: 11 Bar4. SKS Germany Airflex RacerAuch bei der Mini-Fahrradpumpe aus dem Hause SKS Germany setzt der Hersteller auf ein kurzes Schlauchstück, das im knapp 20 Zentimeter langen Zylinder versteckt wurde. Leider kann das Endstück nur auf die Köpfe von Presta/Sclaverand-Ventile geschraubt werden und ist damit für die meisten Mountainbiker keine Option. Mit maximal acht Bar Reifendruck muss sich der Airflex Racer nicht verstecken. Das reicht auch locker für den Alltag und die Wochenendausfahrt mit dem Renner. Die in Deutschland gefertigte Minipumpe besteht hauptsächlich aus Aluminium- und Karbonkomponenten. Wie bei einigen weiteren Pumpen im Vergleich schützt eine Kappe das Schlauch-Endstück und den Zylinder während der Fahrt vor Staub und Schmutz.  Kurz & knapp:Länge: 19,6 cmGewicht: 105 gVentilart: Presta/SclaverandMaterial: AluminiumMax. möglicher Luftdruck: 8 Bar5. HiLo sports Tour Air MinipumpeWeniger als eine Tafel Schoki wiegt auch die Tour Air Minipumpe von HiLo Sports. Mit maximal 6 Bar ist sie nicht ganz so druckvoll wie ihre Mitbewerber in diesem kleinen Vergleich. In Sachen Flexibilität muss sich die knapp 20 Zentimeter lange Minipumpe aber nicht verstecken. Neben Dunlop-Ventilen nimmt sie es auch mit den gängigen Sclaverand- und Autoventilen auf und ist somit gleichermaßen für E-Bikes, MTB, Rennräder und Fahrradanhänger ein zuverlässiger Begleiter. Laut Hersteller genügen rund 120 Hübe, um einen platten Rennradreifen wieder fahrbereit zu machen. Praktisch: Im Lieferumfang enthalten, sind eine Halterung samt Schrauben für den Rahmen (Flaschenhalter) sowie eine kleine Transporttasche.Kurz & knapp:Länge: 19 cmGewicht: 90 gVentilart: Presta und Schrader (Auto)Material: AluminiumMax. möglicher Reifendruck: 6 Bar6. Xiaomi Mobiler LuftkompressorAuch wenn der Luftkompressor von Xiaomi keine klassische Mini-Fahrradpumpe ist, soll er diesen Vergleich abschließen. Mit mehr als 500 Gramm fällt das kompakte Gerät spürbar aus dem Rahmen, kann aber für mehrtägige Touren bequem im Rucksack oder einer Fahrradtasche verstaut werden. Bis zu 10,2 Bar können voreingestellt und per Knopfdruck in nahezu jeden Schlauch gepustet werden. Wie viel oder wenig Luft im Reifen ist, zeigt ein digitales Display. Der integrierte Akku kann per Micro-USB aufgeladen werden. Etwa drei Stunden sollte man für eine Akkuladung einplanen. Geliefert wird der Mi Portable Electric Air Compressor mit Adaptern für Presta- und Schraderventile sowie Ladekabel und einer kleinen Aufbewahrungstasche. Alternativ hilft die E-Pumpe auch, wenn aus den Bällen der Kinder mal die Luft raus ist. Eine passende Nadel gibt's nämlich auch dazu.   Kurz & knappLänge: 12,4 cmGewicht: 500 gVentilart: Presta und Schrader (Auto)Material: KunststoffMax. möglicher Reifendruck: 10,3 BarPraxistipp: Die in einige Mini-Pumpen integrierten und flexiblen Schläuche, die auf das Ventil geschraubt werden können, erleichtern das Aufpumpen im Pannenfall enorm. Sie haben jedoch einen kleinen Nachteil: Beim Abschrauben muss man höllisch aufpassen, dass der obere Teil des Ventils nicht mit herausgeschraubt wird. Denn dann ist nicht nur binnen Sekunden die Luft wieder raus, sondern zugleich die Luftpumpe "verstopft" und blockiert. Helfer in der Not ist dann ein sogenannter Ventilschlüssel, mit dem der Eindringling wieder aus der Mini-Pumpe herausgedreht werden kann. 

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Basketball: Als erstes Team: Meister in zweiter Runde der NBA-Playoffs

Vier Spiele, vier Siege: Die Oklahoma City Thunder haben in den NBA-Playoffs keine Mühe und kommen als erstes Team weiter. Im Osten bahnt sich dagegen eine Überraschung an.Titelverteidiger Oklahoma City Thunder hat als erstes Team der NBA die zweite Runde in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Liga erreicht. Der Meister mit dem Niedersachsen Isaiah Hartenstein gewann auch das vierte Duell in der Serie gegen die Phoenix Suns und zog durch das 131:122 ungeschlagen ins Halbfinale der Western Conference ein. Dort geht es wahrscheinlich gegen die Los Angeles Lakers, die in ihrer Serie gegen die Houston Rockets mit 3:1-Siegen vorn liegen. In Phoenix hatte OKC die Partie weitestgehend unter Kontrolle und setzte sich souverän durch. Center Hartenstein lieferte ein sogenanntes Double-Double aus 18 Punkten und 12 Rebounds. Bester Werfer war ein weiteres Mal Shai Gilgeous-Alexander. Der Kandidat für die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Saison kam auf 31 Zähler. "Wir waren bereit", sagte der Kanadier. "Wir lieben es, Basketball zu spielen. Wir sind eine Gruppe guter Kinder, die einfach gerne zusammen spielen."Magic haben die favorisierten Pistons am Rande des AusscheidensWährend der Meister seiner Favoritenrolle damit vollauf gerecht wurde, steht das beste Team der Eastern Conference kurz vor dem frühen Aus schon in der ersten Runde. Gegen die Orlando Magic um die deutschen Nationalspieler Franz Wagner, Tristan da Silva und Moritz Wagner verloren die Detroit Pistons im vierten Spiel zum dritten Mal. Durch das 88:94 in Orlando darf sich Detroit im fünften Spiel der Serie in der deutschen Nacht zu Donnerstag keine Niederlage mehr leisten.Dabei mussten die lediglich auf Position acht in die Playoffs gestarteten Magic in der zweiten Halbzeit lange auf Welt- und Europameister Franz Wagner verzichten. Der Berliner hatte Probleme an der Wade, spielte nur 24 Minuten und stand im Schlussviertel gar nicht mehr auf dem Feld. Er kam dennoch auf die gute Ausbeute von 19 Punkten, 5 Rebounds und 3 Vorlagen. Bester Werfer für die Magic war Desmond Bane mit 22 Punkten, die 25 Zähler von Cade Cunningham für die Pistons waren am Ende zu wenig. Orlando fehlt nun nur noch ein Sieg, um erstmals seit 2010 wieder eine Playoff-Serie zu gewinnen.

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Ex-Bundesliga-Star: Xavi Simons – wenn ein Hoffnungsträger eine Horrorsaison spielt

Eine Saison zum Vergessen: Der Ex-Leipziger Xavi Simons kam als Hoffnungsträger in die Premier League. Doch den Ausnahmefußballer verfolgt das Pech.Es war eine dieser fiesen Szenen, wie sie sich an jedem Wochenende auf den Fußballplätzen in aller Welt abspielen: ein Laufduell zwischen zwei Fußballern; ein Fehltritt, den das Knie nicht richtig abfängt; ein Spieler fällt und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen liegen. Schließlich kommen die Sanitäter und tragen den Verletzten vom Platz – und alle wissen: Vermutlich wird der Pechvogel lange nicht spielen.So ist es jetzt dem großartigen Offensivspieler Xavi Simons in der Partie seines Klubs Tottenham Hotspur gegen die Wolverhampton Wanderers passiert. 23 Jahre alt ist der Niederländer und er wird mindestens ein halbes Jahr ausfallen, vermutlich länger. Xavi verpasst die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, was immer eine große Tragödie für Fußballer ist (und für Oranje selbstverständlich auch), ganz besonders für so einen hochtalentierten Angreifer, der das Potenzial gehabt hätte, ein großes Turnier zu spielen. Es wird Xavi kaum trösten, dass er mit der WM in Katar und der EM in Deutschland bereits zwei große Turniere gespielt hat.Verzweiflung auf InstagramEntsprechend klang seine Verzweiflung, die er auf seinem Instagram-Account kundtat: „Man sagt, das Leben kann grausam sein, und heute fühlt es sich genau so an“, ließ Xavi die Welt wissen. „Meine Saison ist jäh zu Ende gegangen und ich versuche gerade, das zu verarbeiten. Ehrlich gesagt bin ich untröstlich. Nichts davon ergibt einen Sinn.“Für Xavi ist die Spielzeit mit der schweren Verletzung endgültig zu einer Horrorsaison geworden. Die Einordnung in die Kategorie „Horror” ist angemessen, wenn man die vergangenen Monate an den Erwartungen misst, die Tottenham an den Niederländer hatte. Der gebürtige Amsterdamer war als einer der besten Bundesligaspieler nach London gewechselt. Zwei Jahre hatte er für RB Leipzig auf dem Rasen gestanden und sich entwickelte zur tragenden Offensivkraft entwickelt. In seiner ersten Saison für Leipzig waren ihm wettbewerbsübergreifend 25 Scorerpunkte (zehn Tore, 15 Vorlagen) gelungen, in seiner zweiten waren es 19 (elf Tore, acht Vorlagen). Das sind Spitzenwerte.Bayerns Trainer Vincent Kompany wollte den jungen Niederländer unbedingt nach München lotsen, doch Patron Uli Hoeneß verweigerte die Zustimmung, weil Kompany auf den eigenen Nachwuchs setzen sollte. So wechselte Xavi für 65 Millionen Euro in die Premier League zu den Tottenham Hotspur. Mit dem Ex-Leipziger sollte die Spurs-Offensive neue Schlagkraft erhalten und der Klub wieder oben mitmischen.Xavi Simons fehlt die Form aus Leipziger ZeitenDas ging gehörig schief. Aktuell steht der Heimatverein von Harry Kane auf einem Abstiegsplatz, vier Spieltage vor Schluss ist der Klassenerhalt akut gefährdet. In der Champions League und im FA-Cup ist der Klub schon lange ausgeschieden. Am Wochenende gelang der erste Sieg nach 15 sieglosen Partien. Das entscheidende Tor fiel ausgerechnet, als Xavi schon verletzt raus war. Zuvor in der Saison hatte er zu keinem Zeitpunkt seine Leipziger Form erreicht. Zwei Treffer und fünf Vorlagen in der Premier League, drei Treffer und eine Vorlage in der Champions League stehen für ihn zu Buche. Auffällig war Xavi vor allem, wenn er Großchancen versiebte.Und es kann sogar noch schlimmer kommen: Denkbar ist, dass Tottenham in die zweite englische Liga absteigt. Es wäre die Totalkatastrophe für Xavi, dessen Karriere sich eigentlich in die entgegengesetzte Richtung entwickeln sollte. Zumal er als Langzeitverletzter in dem Fall nicht problemlos einen neuen Verein finden würde. Ausgeschlossen wäre das aber auch nicht.Quellen:  „Kicker“, „Sport Bild“, „Transfermarkt.de“

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Horrorsaison: Xavi Simons ist der wohl glückloseste Fußballer der Welt

Was für eine Horrorsaison: Xavi Simons kam als Hoffnungsträger in die Premier League. Doch den einstigen Ausnahmefußballer verfolgt das Pech.Es war eine dieser fiesen Szenen, wie sie sich an jedem Wochenende auf den Fußballplätzen in aller Welt abspielen: ein Laufduell zwischen zwei Fußballern; ein Fehltritt, den das Knie nicht richtig abfängt; ein Spieler fällt und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen liegen. Schließlich kommen die Sanitäter und tragen den Verletzten vom Platz – und alle wissen: Vermutlich wird der Pechvogel lange nicht spielen.So ist es jetzt dem großartigen Offensivspieler Xavi Simons in der Partie seines Klubs Tottenham Hotspur gegen die Wolverhampton Wanderers passiert. 23 Jahre alt ist der Niederländer und er wird mindestens ein halbes Jahr ausfallen, vermutlich länger. Xavi verpasst die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, was immer eine große Tragödie für Fußballer ist (und für Oranje selbstverständlich auch), ganz besonders für so einen hochtalentierten Angreifer, der das Potenzial gehabt hätte, ein großes Turnier zu spielen. Es wird Xavi kaum trösten, dass er mit der WM in Katar und der EM in Deutschland bereits zwei große Turniere gespielt hat.Verzweiflung auf InstagramEntsprechend klang seine Verzweiflung, die er auf seinem Instagram-Account kundtat: „Man sagt, das Leben kann grausam sein, und heute fühlt es sich genau so an“, ließ Xavi die Welt wissen. „Meine Saison ist jäh zu Ende gegangen und ich versuche gerade, das zu verarbeiten. Ehrlich gesagt bin ich untröstlich. Nichts davon ergibt einen Sinn.“Für Xavi ist die Spielzeit mit der schweren Verletzung endgültig zu einer Horrorsaison geworden. Die Einordnung in die Kategorie „Horror” ist angemessen, wenn man die vergangenen Monate an den Erwartungen misst, die Tottenham an den Niederländer hatte. Der gebürtige Amsterdamer war als einer der besten Bundesligaspieler nach London gewechselt. Zwei Jahre hatte er für RB Leipzig auf dem Rasen gestanden und sich entwickelte zur tragenden Offensivkraft entwickelt. In seiner ersten Saison für Leipzig waren ihm wettbewerbsübergreifend 25 Scorerpunkte (zehn Tore, 15 Vorlagen) gelungen, in seiner zweiten waren es 19 (elf Tore, acht Vorlagen). Das sind Spitzenwerte.Bayerns Trainer Vincent Kompany wollte den jungen Niederländer unbedingt nach München lotsen, doch Patron Uli Hoeneß verweigerte die Zustimmung, weil Kompany auf den eigenen Nachwuchs setzen sollte. So wechselte Xavi für 65 Millionen Euro in die Premier League zu den Tottenham Hotspur. Mit dem Ex-Leipziger sollte die Spurs-Offensive neue Schlagkraft erhalten und der Klub wieder oben mitmischen.Xavi Simons fehlt die Form aus Leipziger ZeitenDas ging gehörig schief. Aktuell steht der Heimatverein von Harry Kane auf einem Abstiegsplatz, vier Spieltage vor Schluss ist der Klassenerhalt akut gefährdet. In der Champions League und im FA-Cup ist der Klub schon lange ausgeschieden. Am Wochenende gelang der erste Sieg nach 15 sieglosen Partien. Das entscheidende Tor fiel ausgerechnet, als Xavi schon verletzt raus war. Zuvor in der Saison hatte er zu keinem Zeitpunkt seine Leipziger Form erreicht. Zwei Treffer und fünf Vorlagen in der Premier League, drei Treffer und eine Vorlage in der Champions League stehen für ihn zu Buche. Auffällig war Xavi vor allem, wenn er Großchancen versiebte.Und es kann sogar noch schlimmer kommen: Denkbar ist, dass Tottenham in die zweite englische Liga absteigt. Es wäre die Totalkatastrophe für Xavi, dessen Karriere sich eigentlich in die entgegengesetzte Richtung entwickeln sollte. Zumal er als Langzeitverletzter in dem Fall nicht problemlos einen neuen Verein finden würde. Ausgeschlossen wäre das aber auch nicht.Quellen:  „Kicker“, „Sport Bild“, „Transfermarkt.de“

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Fahrrad-Werkzeug: Bike Multitools: Mini-Pannenhelfer für Radtouren

Biketouren sorgen an trüben Tagen auch für gute Laune. Es sei denn, die Kette klemmt. Wer hat, greift jetzt zum Fahrrad-Multitool. Welche es gibt und was die Miniwerkzeuge können.Radfahren ist eines der beliebtesten Hobbys der Deutschen. Von klein auf gelernt, begleitet das Bike viele Menschen durch ihr ganzes Leben. So lange die Reifen rollen, die Bremsen greifen und das Schaltwerk schnurrt, ist das Rad auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit der beste Freund. Unangenehm wird es, wenn der Drahtesel auf stur stellt. Schleicher im Schlauch, knarzende Kette, schleifende Bremsen, stotterndes Schaltwerk? Das kommt schon mal vor. Gerade im Herbst und vor allem, wenn das Bike im Dauereinsatz ist. Zwei Check-ups pro Jahr beim Radhändler des Vertrauens kosten zwar Geld, dafür sparen Sie im Zweifel aber einiges an Nerven. Erwischt es Sie doch einmal unterwegs, muss der gute Rat nicht unbedingt teuer sein. Fahrrad-Multitools sind eine kleine, aber praktische Investition, die schon so manchen entnervten Biker am Straßenrand vor Schlimmerem bewahrt haben. Welche Tools es gibt und was sie können, erfahren Sie in unserem kleinen Vergleich.1. Lezyne Multi Tool Rap II 25 CO2Multi trifft beim Lezyne Rap II 19 den Nagel auf den Kopf. Starke 19 Funktionen hat das Bike Multitool der US-Amerikaner. Darunter ein Adapter für eine CO2-Kartusche. Das ist keineswegs Standard. Allerdings auch eine Funktion, auf die Alltagsradler am ehesten verzichten können. Mit den sieben verschiedenen Inbus-Schlüsseln und drei Torx-Bits (T10, T25, T30) sowie einem Kreuzschlitz- und einem Flachkopfschraubendreher lässt sich jedes Schräubchen am Bike lösen und festziehen. Selbst ein Kettenschaden kann mit dem Rap II 19 Kettenwerkzeug und etwas Geschick selbst behoben werden. Nicht fürs Bike, sondern für die Pulle ist das Bonus-Tool an diesem Mini-Werkzeug. Den Flaschenöffner hat Lezyne in den Sicherungskeil für Scheibenbremsen integriert. Etwas schlanker (und günstiger) kommen die Lezyne Multitool-Varianten mit 8 (Rap II 8) oder 12 Funktionen (Rap II 12) daher. Hier gibt's das Lezyne Multi Tool Rap II 19.Die wichtigsten Fakten*Gewicht187 gMaterialAluminium, Chrom-Vanadium-StahlAnzahl Funktionen25Abmessungen im mm81 x 52 x 38 (L x B x H)* Herstellerangaben 2. Crankbrothers Multi 19Die Crankbrothers gehen mit ihrem Multi 19 in unseren kleinen Bike-Multitool-Vergleich. Die Franzosen spielen in Sachen Gewicht auf Augenhöhe mit dem Tool von Lezyne. Wer ohne CO2-Kartusche auskommt, findet in diesem Werkzeug aus Hi-Ten Stahl dennoch eine hochwertige, allerdings auch etwas kostspieligere Alternative. Lockere Speichen lassen sich damit ebenso anziehen wie alle anderen sicherheitsrelevanten Muttern und Schräubchen an Schaltwerk, Bremsen, Sattel, Lenker und Kurbel. Schön: Das Multi 19 von Crankbrothers gibt es in Schwarz/Rot, Midnight, Gold und in der klassischen Nickel-Optik. Alles in allem ein Basic Tool für Mountainbiker, Rennfahrer und E-Biker gleichermaßen. Hier gibt's das Crankbrothers M19  Multitool.Die wichtigsten Fakten*Gewicht175 gMaterialHi-Ten StahlAnzahl Funktionen19Abmessungen in mm89 x 55 (L x B)*Herstellerangaben 3. Topeak Mini P20In einer praktischen Neoprentasche kommt das P20 Multitool vom Bike-Zubehör-Spezialisten Topeak. Mit etwas mehr als 130 Gramm liegt es beim Wiegen im Mittelfeld unseres Vergleichs. Das P20 ist in drei Designs, nämlich Gold, Silber und Schwarz, erhältlich. Neben den obligatorischen Inbus- und Torx-Schlüsseln sowie einem Schraubendreher punktet das Tool mit diversen Speichenschlüsseln sowie Kettennieter und Kettenschlosswerkzeug. Für besondere Notfälle wurde zudem ein kleines Messer mit Feststellfunktion integriert. Hier gibt's das Topeak P20 Multitool. Die wichtigste Fakten*Gewicht131 gMaterialChrom-Stahl (Werkzeuge), Alu (Körper)Anzahl Funktionen20Abmessungen in mm74 x 29 x 18 (L x B x H)*Herstellerangaben 4. Sigma Pocket Tool MediumEinen Multitool-Allrounder hat Sigma Sport im Sortiment. Das Pocket-Tool Medium kann alles, was ein Bike Multitool können sollte. Speichenspanner für fünf Nippelgrößen sowie ein Kettennieter gehören auch dazu. Auch das Bierchen nach dem Training muss nicht mit den Zähnen geöffnet werden. Dazu helfen zwei clever verbaute Reifenheber dabei, im Falle eines Plattens die Decke von der Felge zu hieven. Mit nur elf Millimetern ist dieses Multitool auffällig flach und findet damit – ganz passend zum Namen – problemlos Platz in jeder Trikot-, Hosen- oder Satteltasche. Hier gibt's das Sigma Pocket-Tool Medium.Die wichtigsten Fakten*Gewicht125 gMaterialk.A.Anzahl Funktionen17Abmessungen in mm96 x 48 x 11 (L x B x H)* Herstellerangaben 5. PB Swiss Tools 470Nicht ganz günstig, dafür ein echter Hingucker ist das Multitool PB 470 von PB Swiss Tools. Das 100 % Swiss Made Werkzeug für Biker ist mit den wichtigsten Bits, einem Winkelschlüssel und Reifenhebern bestückt. Die Bits werden im Einsatz von einem magnetischen Adapter fixiert. Das PB 470 hat Taschenformat und wiegt weniger als 100 Gramm. Den Werkzeughalter gibt es aktuell in fünf verschiedenen Farben. Hier ist das Multitool PB Swiss Tools 470 erhältlich.Die wichtigsten Fakten*Gewicht91 gMaterialSpezialstahl mit Sonderlegierung,Reifenheber aus Glasfaser verstärktem KunststoffAnzahl Funktionen11Abmessungen in mm100 x 20 x 35 (L x B x H)* Angaben lt. Hersteller 6. Rose T-15 Miniwerkzeug mit CO2-Adapter>> Rose T-15 Miniwerkzeug >> Auch der beliebte Bocholter Versandhändler hat verschiedene Multitools fürs Bike im Angebot. Ein gute Allrounder ist das T-5 Miniwerkzeug mit Adapter für eine CO2-Kartusche. Mit nur 80 Gramm fällt das Tool kaum ins Gewicht, ist zudem klein und handlich und passt damit locker ins Trikot oder in die Satteltasche. Ansonsten lassen sich mit dem Rose T-15 alle wichtigen Schrauben am Rad lockern und festziehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Hier gibt's das T-15 Miniwerkzeug mit CO2-Adapter.Die wichtigsten Fakten*Gewichtca. 80 gMaterialk.A.Anzahl Funktionen15Abmessungen in mm60 x 30 x 20 (L x B x H)* Herstellerangaben Welche Tools dürfen bei einem Fahrrad Multitool nicht fehlen?Wer darüber nachdenkt, welche Tools an einem Fahrrad Mini Multitool nicht fehlen dürfen, sollte sich sein Bike zunächst etwas genauer anschauen. Was genau wurde da verbaut? Mit welchen Schrauben hat der Hersteller bestimmte Teile fixiert. In der Regel sind es immer noch Innensechskant-Schrauben. Auch ein Mini Multitool sollte deshalb zwingend eine Handvoll Inbusschlüssel parat halten. Dazu setzen sich immer mehr auch sogenannte Torx Schrauben durch. Schlüssel, die Kreuz- und Schlitzschrauben lösen, können auch nicht verkehrt sein. Für den Fall eines Unfalls oder bei einem platten Reifen freut sich der Biker zudem über einen, oder besser zwei, Reifenheber. Kettennieter und Speichenschlüssel kann man dabei haben. Da viele diese Werkzeuge gar nicht selbst bedienen können, kann man darauf am ehesten verzichten. 

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Wegen Platzverweis: „Schande“: Brutale Torwart-Attacke empört Spanien

Im Abstiegskampf liegen bei den Fußballprofis oft die Nerven blank. Was sich aber ein Torwart Spaniens zweiter Liga geleistet hat, kommt nicht häufig vor.Mit einem wilden Ausraster hat Fußball-Torwart Esteban Andrada von Real Saragossa in Spanien für große Empörung gesorgt. Im Zweitliga-Abstiegsduell bei SD Huesca – einem Derby der Region Aragonien – verlor der 35-Jährige nach einem Platzverweis komplett die Nerven und schlug den gegnerischen Kapitän Jorge Pulido mit einem Faustschlag nieder.In den sozialen Netzwerken wird der Eklat intensiv diskutiert, spanische TV-Sender zeigen und kommentieren ihn immer wieder. Die Sportzeitungen „Marca“ und „AS“ schrieben am Montag auf der Titelseite jeweils von einer „wilden Attacke“ und einem „Derby der Schande“. „Mein Gott, mein Gott, so was geht doch nicht!“, rief der entsetzte Kommentator bei der TV-Liveübertragung.Was war passiert? Die Gäste lagen in der achten Minute der Nachspielzeit mit 0:1 zurück und drängten auf den Ausgleich. Als der Schiedsrichter eine Szene am VAR überprüfte, sprach ihn Andrada an. Huesca-Kapitän Pulido stellte sich dem Torwart in den Weg und wurde von diesem kräftig weggestoßen. Andrada sah daraufhin Gelb-Rot – und verlor die Kontrolle. Nach seinem Faustschlag kam es zu Tumulten auf dem Platz. Zeitweise griff die Polizei ein, bevor sich die Lage erst nach einigen Minuten und zwei weiteren Platzverweisen beruhigte.Spanien: Der erfahrene Torhüter spielte auch gegen den BVBNach dem Spiel zeigte sich Andrada reumütig: „Ich bedauere es sehr“, sagte der sichtlich betroffene Argentinier mehrfach. So etwas sei ihm in seiner Karriere nie passiert, ihm seien einfach die Sicherungen durchgebrannt. Er bitte Pulido um Verzeihung und akzeptiere die Konsequenzen.Real Saragossa verurteilte den Vorfall und stellte disziplinarische Maßnahmen in Aussicht. „Der Klub verurteilt den Vorfall aufs Schärfste. Damit wurde ein für unsere Region besonders bedeutendes Fußballspiel in inakzeptabler Weise überschattet. Das ist nicht hinnehmbar“, hieß es in der Mitteilung des Vereins.Andrada ist ein erfahrener Torhüter, der vor einigen Jahren unter anderem vier Spiele für die argentinische Nationalmannschaft absolvierte und vor seinem Wechsel nach Saragossa im vergangenen Sommer mit dem mexikanischen Verein CF Monterrey an der Club-WM in den USA teilgenommen hatte. Dort unterlag sein Team Borussia Dortmund im Achtelfinale in Atlanta mit 1:2.

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