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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Sivert Guttorm Bakken: Früherer norwegischer Biathlon-Weltcup-Sieger mit 27 Jahren tot aufgefunden

Der norwegische Weltklasse-Biathlet Sivert Guttorm Bakken ist in Italien tot aufgefunden worden. Der 27-Jährige hatte nach langer Krankheit gerade erst sein Comeback gefeiert. Trauer in der Biathlon-Welt: Sivert Guttorm Bakken ist tot. Das berichtet der norwegische Sender NRK mit Berufung auf den nationalen Biathlonverband auf seiner Website. Demnach befand sich Bakken mit anderen Athleten in einem Trainingslager in der norditalienischen Region Trentino. Wie der Sender berichtet, wurde der 27-Jährige am Dienstag tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Weitere Hintergründe und die Todesursache sind derzeit nicht bekannt. Ermittler würden nun versuchen, herauszufinden, was geschehen sei. Bakken feierte seinen ersten und einzigen Einzel-Weltcupsieg im Biathlon bei den Holmenkollen im Jahr 2022. In der gleichen Saison gewann er den Massenstart-Cup. Bakken galt als nächstes großes Talent der norwegischen Biathlon-Szene, die nicht gerade arm an Erfolgen ist. Dann bremsten gesundheitliche Probleme die Karriere des jungen Skijägers jäh aus. Nach einer Impfung gegen Covid-19 wurde bei ihm eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert, in der Folge musste Bakken sogar am Herzen operiert werden. Sivert Guttorm Bakken war gerade erst zurück im Biathlon-SpitzenkreisEnde 2023 konnte er schrittweise wieder in den Sport einsteigen und die Intensität langsam steigern. Erst diesen Winter wurde er der "Sportschau" zufolge wieder Teil des norwegischen Weltcup-Teams. Bakkens großes Ziel: Die Olympischen Winterspiele in Italien 2026. Zuletzt war er noch bei der Weltcup-Station in Le Grand Bornand an den Start gegangen und hatte dabei unter anderem im Sprint den fünften Platz belegt.Nach seinem Tod steht Norwegens Biathlon-Familie unter Schock. "Sivert war ein fantastische Athlet und ein wunderbarer Mensch, der von der gesamten Biathlon-Gemeinschaft sehr geliebt wurde. Es ist ein schwerer Schlag für alle in der Biathlon-Familie", wird die kommissarische Generalsekretärin des Verbands, Emilie Nordskar, im NRK-Bericht zitiert.Die Internationale Biathlon-Union (IBU) äußerte sich ebenfalls zum Tod Bakkens: "Die IBU ist zutiefst schockiert und traurig über die tragische Nachricht vom plötzlichen Tod von Sivert Bakken", sagte IBU-Präsident Olle Dahlin: "Sein Tod in so jungen Jahren ist unfassbar, aber er wird nicht vergessen werden und für immer in unseren Herzen bleiben.""Siverts Comeback im Biathlon nach einer Zeit großer Schwierigkeiten war für alle in der Biathlon-Familie eine Quelle großer Freude und ein inspirierender Beweis für seine Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit", sagte Dahlin: "Die Gedanken der IBU sind in dieser schweren Zeit bei Siverts Familie und Freunden, seinem Team und allen Mitgliedern der norwegischen Biathlon-Familie."Teamkollege Vetle Sjåstad Christiansen zeigte sich bei Instagram bestürzt: "Du warst wieder da!! Auf der Spitze der Palette, auf der Spitze der höchsten Berge Norwegens und auf der Spitze des Lebens. Je mehr du trainiert hast, desto breiter hast du den Blick geworfen. Du warst die Fassade der Hingabe. Ruhe jetzt in Frieden."Quellen:NRK, "Sportschau", Nationaler Biathlonverband Norwegens, Nachrichtenagenturen DPA und SID

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Fußball-WM: Müller skeptisch: Messis WM-Teilnahme könnte Team verändern

Thomas Müller sieht eine mögliche WM-Teilnahme von Argentiniens Fußball-Held Lionel Messi durchaus kritisch. Wie schätzt die Bayern-Legende die Chancen für das deutsche Team ein?Nach Meinung von Thomas Müller würde eine WM-Teilnahme von Fußball-Ikone Lionel Messi Titelverteidiger Argentinien nicht zwangsläufig besser machen. "Es wäre ein interessantes Projekt aus meiner Sicht, wenn er dabei wäre. Das könnte natürlich auch die ganze Statik dieser Mannschaft verändern - ob zum Guten oder zum Schlechten", sagte Müller in einem Interview bei Magenta-TV.Messi (38), der Müller vor wenigen Wochen noch im Finale der US-Liga MLS gegenübergestanden hatte, macht seine Teilnahme am XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada von seiner körperlichen Verfassung abhängig. An fünf WM-Endrunden hat der achtmalige Ballon-d'Or-Sieger bereits teilgenommen - 2022 krönte er sich mit Argentinien zum Weltmeister. Mit Messi im Team müssten sich Mitspieler und Trainer anpassen, befand Müller. In Erinnerung ans jüngste Aufeinandertreffen sagte der Profi der Vancouver Whitecaps: "Wenn er dann am Ball war, ist er halt total explodiert und in den richtigen Räumen explodiert und hat dann wirklich viele Dinge initiiert. Ob das jetzt aus dem Stegreif auf internationalem Weltniveau auch so funktionieren würde, bezweifle ich." Argentinien als WM-Favorit habe er aber "dick auf dem Zettel", sagte der Weltmeister von 2014, der im Sommer selbst als TV-Experte im Einsatz ist.Müller zur deutschen Auslosung: "Pflicht-Weiterkommen"Ob er dem deutschen Team den Titel zutraue, verriet der langjährige Bundesliga-Profi des FC Bayern München nicht. Mit Blick auf die Gruppenauslosung sagte Müller aber: "Auf den ersten Blick, wenn man die Namen der Gegner so liest, ist es natürlich ein Pflicht-Weiterkommen." Curacao sei für ihn ein blinder Fleck. "Mit der Elfenbeinküste haben wir den Afrika-Meister und mit Ecuador den zweiten der südamerikanischen Qualifikationen. Wenn man sich dann die Gesamtkonstellation wieder anschaut, dass die acht besten Gruppendritten aus zwölf Gruppen auch weiterkommen, dann ist das Weiterkommen wieder Pflicht."

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Titelgewinn in England: Was wurde aus den Europameistern von 1996?

1996 wurde zum bisher letzten Mal eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft Europameister. Viele aus dem Kader konnten nach der aktiven Karriere nicht an die Erfolge anknüpfen.Nach dem Golden Goal von Oliver Bierhoff brachen alle Dämme. Der Stürmer war im EM-Finale 1996 lediglich eingewechselt worden, erzielte dann gegen Tschechien zuerst den Ausgleich und in der Verlängerung das Tor, das Deutschland zum dritten Mal zum Europameister machte. Ein paar Minuten später bekam Kapitän Jürgen Klinsmann von Queen Elizabeth II. den Pokal überreicht.Bierhoff und Klinsmann – zwei Figuren, die den deutschen Fußball auch nach ihrer aktiven Karriere noch entscheidend mitprägten. Das kann man nicht von vielen ihrer Teamkollegen, die damals im Londoner Wembley-Stadion den EM-Titel gewannen, sagen. In unserer Fotostrecke sehen Sie, was aus den Nationalspielern von damals geworden ist.Viele Europameister von 1996 wurden TV-ExpertenEinige von ihnen versuchten sich nach ihrer Karriere als Trainer – die meisten, wenn man es realistisch betrachtet, mit eher geringem Erfolg. Manche blieben dem Fußball als Funktionäre verbunden. Für viele führte der Weg ins Fernsehen, wo die Nachfrage nach ehemaligen Stars als Experten hoch ist. Spieler wie Steffen Freund, Oliver Kahn oder Matthias Sammer sind den Fans von heute vor allem aus dieser Funktion bekannt.Andere wiederum wählten ungewöhnliche Wege. Der Mittelfeldarbeiter Dieter Eilts – bei der Europameisterschaft in England einer der besten Spieler des deutschen Teams – hat sich mittlerweile komplett vom Profifußball verabschiedet und arbeitet als Pädagoge. Thomas Häßler landete im Dschungelcamp. Auch Bundestrainer Berti Vogts zog es in exotischere Gefilde, unter anderem als Nationaltrainer nach Kuwait und Aserbaidschan.Ihren Platz in der deutschen Fußballgeschichte haben sie allerdings sicher: Bis heute sind die Nationalspieler von 1996 samt Trainer Vogts die letzten, die Deutschland einen Europameistertitel beschert haben.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Fußball: Diagnose da: Liverpools Rekordtransfer Isak fällt lange aus

Nach einer Vorlage von Florian Wirtz trifft Alexander Isak für den FC Liverpool, wird dabei aber folgenschwer gefoult. Jetzt steht fest, was sich der 145-Millionen-Stürmer zugezogen hat.Der FC Liverpool muss monatelang auf seinen Starstürmer Alexander Isak verzichten. Der 26-Jährige fällt mit einer Knöchelverletzung und einem Wadenbeinbruch aus, wie der Club aus der englischen Premier League mitteilte. Der Offensivspieler, der im Sommer für 145 Millionen von Newcastle United gekommen war, sei bereits operiert worden.Isak hatte sich die Verletzung am Samstag beim 2:1-Erfolg bei den Tottenham Hotspur zugezogen. Nach einer Vorlage des deutschen Nationalspielers Florian Wirtz erzielte der Schwede zwar die Führung zum 1:0, verletzte sich dabei jedoch, als er vom ehemaligen Wolfsburger Micky van de Ven zu Fall gebracht wurde.Isak, der zwischen 2017 und 2019 für Borussia Dortmund spielte, verdrehte sich den linken Fuß, blieb sichtlich unter Schmerzen am Boden liegen und musste schließlich von Betreuern gestützt vom Platz geführt werden. In 16 Saisonspielen hatte der Stürmer bislang dreimal für Liverpool getroffen.

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Basketball: NBA: Thunder auch ohne Hartenstein zurück in der Erfolgsspur

Die Oklahoma City Thunder bleiben ohne Isaiah Hartenstein in der NBA weiter das Maß aller Dinge. Das Wagner-Team Orlando muss sich derweil Steph Curry und den Golden State Warriors geschlagen geben.Nach zwei Niederlagen aus den vergangenen drei Spielen hat der amtierende NBA-Champion Oklahoma City Thunder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Gegen die Memphis Grizzlies gewann das Team um den an der Wade verletzten Isaiah Hartenstein mit 119:103.Überragender Mann aufseiten der Gastgeber war erneut Finals-MVP Shai Gilgeous-Alexander mit 31 Punkten, acht Assists und vier Steals. Für den 27-Jährigen bedeutete dies gleichzeitig das 100. Spiel in Serie, in dem er mindestens 20 Zähler erzielte. Es ist die zweitlängste Serie in der Ligageschichte. Mit einer Bilanz von 26:3 steht Oklahoma unangefochten an der Spitze der Western Conference.Magic verlieren ohne drei DeutscheFür die Orlando Magic hingegen war bei den Golden State Warriors auch aufgrund eines schwachen vierten Viertels nichts zu holen. Ohne die verletzten Franz Wagner, Moritz Wagner und Tristan da Silva verlor das Team aus Florida mit 97:120.Superstar Steph Curry verwandelte für die Golden State Warriors nur vier seiner 13 Dreier-Versuche, stellte mit 26 Punkten jedoch den besten Werfer der Partie. Auf Seiten der Magic präsentierte sich Paolo Banchero mit 21 Zählern am erfolgreichsten. Während Orlando im Osten weiter auf Rang sechs steht, rangieren die Warriors im Westen auf Platz acht.

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Weltmeisterschaft: Darts-Märchen vorbei: 71 Jahre alter Lim verliert deutlich

Mit 71 Jahren wird Paul Lim zum ältesten Gewinner eines Spiels in der Geschichte der Darts-WM. Nun scheidet er deutlich aus. Auch der Lauf des Außenseiters aus Kenia ist beendet.Die Darts-WM ist kurz vor Weihnachten um zwei besondere Attraktionen ärmer. Wenige Stunden nach dem Aus von Kenias David Munyua verlor auch Senior Paul Lim in London klar. Der 71-Jährige aus Singapur unterlag dem exzellent aufgelegten Ex-Weltmeister Luke Humphries aus England glatt mit 0:3 und verpasste damit einen historischen Einzug in die dritte Runde.Humphries nun gegen ClemensZum WM-Start hatte Lim sensationell mit 3:1 gegen den Schweden Jeffrey de Graaf gewonnen und als ältester Sieger WM-Geschichte geschrieben. Gegen Humphries, Weltmeister von 2024, war der Routinier aber komplett chancenlos und gewann lediglich ein Leg.Der Engländer nahm damit erfolgreich Revanche für die WM 2021, als er nach 2:0-Führung noch mit 2:3 gegen Lim verloren hatte. Humphries trifft nach Weihnachten in Runde drei auf den Deutschen Gabriel Clemens, der Wessel Nijman aus den Niederlanden am Nachmittag mit 3:0 besiegte.Ebenfalls am Nachmittag beendet war der Weg von Debütant Munyua, der Kenia vergangene Woche den ersten Sieg bei einer WM beschert hatte. Mit dem 3:2 gegen den belgischen Mitfavoriten Mike de Decker in Runde eins hatte Munyua so auf sich aufmerksam gemacht, dass Kenias Staatspräsident Glückwünsche nach London schickte.Am Dienstag noch ein Deutscher vor WeihnachtenSein erster Auftritt war umso spektakulärer, als dass er sich gleich mehrere Male verrechnete - und trotzdem in dem knappen Duell als Sieger von der Bühne ging. In Runde zwei war gegen den Niederländer Kevin Doets aber schnell Schluss. Beim deutlichen 0:3 gewann der Tierarzt aus Kenia lediglich zwei Legs.Runde drei beginnt am 27. Dezember. Als letzter Deutscher vor Weihnachten spielt am Dienstag (16.30 Uhr/Sport1 und DAZN) Arno Merk gegen den Schotten Peter Wright. Bereits in Runde drei stehen Ricardo Pietreczko, Martin Schindler und der ehemalige WM-Halbfinalist Clemens.

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Medienbericht: Füllkrug wechselt zum AC Mailand

In der Nationalmannschaft spielt Niclas Füllkrug aktuell keine Rolle. Das will der 32-jährige Stürmer bis zur WM im nächsten Jahr ändern. Er zieht sportliche Konsequenzen.Fußball-Nationalspieler Niclas Füllkrug wechselt nach Sky-Informationen zum AC Mailand in die italienische Serie A. Der neunmalige Europapokal-Sieger hat sich demnach mit Füllkrugs aktuellem Club West Ham United auf ein Leihgeschäft für ein halbes Jahr geeinigt. Danach haben die Italiener eine Kaufoption auf den früheren Bundesliga-Stürmer. Auch der VfL Wolfsburg hatte Interesse an dem 32-Jährigen.Füllkrug wechselte nach der EM 2024 für knapp 30 Millionen Euro von Borussia Dortmund nach London. Verletzungsprobleme und bereits zwei Trainerwechsel bei West Ham verhinderten aber seinen Durchbruch in der Premier League.Niclas Füllkrug wechselt für WM-ChanceDer 24-malige Nationalspieler forcierte auch deshalb einen Wechsel, um seine WM-Chancen zu erhöhen. In Mailand würde er unter anderem mit den früheren Bundesliga-Profis Christian Pulisic (Borussia Dortmund) und Christopher Nkunku (RB Leipzig) um einen Platz im Angriff konkurrieren.Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte klargemacht, dass seine Akteure Spielpraxis brauchen, wenn sie einen Platz im Kader für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko haben wollen. Sein bislang letztes Länderspiel bestritt Füllkrug im Juni im Nations-League-Halbfinale gegen Portugal. Insgesamt erzielte der Stürmer bislang 14 Tore für das DFB-Team.

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Turnier in London: Darts-Profi Clemens schafft Überraschung bei der WM

Der deutsche Profi Gabriel Clemens nimmt eine schwierige Hürde bei der Darts-WM in London. Nun könnte ihn ein Duell mit einem der Größten der Szene erwarten.Der deutsche Darts-Profi Gabriel Clemens hat die dritte Runde der WM erreicht und darf im Alexandra Palace in London nach Weihnachten erneut antreten. Clemens gewann am Nachmittag glatt mit 3:0 gegen den favorisierten Niederländer Wessel Nijman und schaffte bereits zum fünften Mal den Sprung in die Runde der besten 32. Sein größter Erfolg war der Einzug ins WM-Halbfinale im Jahr 2023.Clemens: "Gut von mir""Grundsätzlich erwartet man das immer von sich. Es war gut von mir. Vielleicht ein bisschen schlecht auf die Doppel, aber ansonsten hatte ich es gut im Griff", sagte Clemens bei DAZN. Nijman habe definitiv seine Chancen gehabt. "Im zweiten Satz habe ich direkt ausgemacht, das ist für den Kopf gut", fügte der Deutsche an.Der 42 Jahre alte Saarländer zeigte eine starke Leistung und behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven. Als Nijman im fünften Leg des zweiten Satzes drei Pfeile auf Doppel-Acht vergab, war die Bahn für Clemens frei. Der frühere deutsche Primus hat ein gebrauchtes Jahr hinter sich, steuert bei der WM nun aber auf einen großen Erfolg hin. Dem Publikum im Alexandra Palace zeigte er nach dem Sieg beide Fäuste.Auch Pietreczko und Schindler weiterIn Runde drei geht es für ihn entweder gegen Ex-Weltmeister Luke Humphries aus England oder den 71 Jahre alten Darts-Senior Paul Lim. Clemens ist der dritte Deutsche, der Runde drei bei dieser WM erreicht hat. Zuvor schafften dies auch Ricardo Pietreczko und Martin Schindler. Pietreczko hatte sich in einem Darts-Krimi mit 3:2 gegen den Engländer Dave Chisnall durchgesetzt. Für den deutschen Primus Schindler reichte es zu einem 3:0 gegen den Iren Keane Barry. Runde drei beginnt am 27. Dezember. Als letzter Deutscher vor Weihnachten spielt am Dienstag (16.30 Uhr/Sport1 und DAZN) Arno Merk gegen den Schotten Peter Wright.

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Vierschanzentournee: "Für den Arsch": Wellingers Abstieg kurz vor Olympia

Dieses Tief kommt zur Unzeit: Kurz vor Tournee und Olympia schwächelt Andreas Wellinger massiv. Auf eine Wettkampfpause soll das schnelle Comeback in Oberstdorf folgen.Entspannte Weihnachten gibt es für Andreas Wellinger in diesem Jahr nicht. Statt ruhige Tage rund um das Fest zu genießen, heißt es für den deutschen Skisprung-Olympiasieger: Trainieren, trainieren, trainieren. Gemeinsam mit Karl Geiger absolviert Wellinger im slowenischen Planica und auf der Olympia-Anlage in Predazzo dutzende Sprünge, um rechtzeitig zur Vierschanzentournee in Form zu kommen.Das ist auch bitter nötig, denn Wellingers letzte Platzierungen im Weltcup lauteten: 57, 40, 47 und 39. Bundestrainer Stefan Horngacher nahm ihn nach gemeinsamer Rücksprache für die Tournee-Generalprobe in Engelberg aus dem deutschen Team - wird ihn aber genauso wie Geiger für den Start des Spektakels am 29. Dezember in Oberstdorf wieder zurückholen.Krise kommt zur Unzeit"An der Einstellung liegt es bei ihnen sicher nicht. Eher verbohren sie sich dann zu sehr. Das Springen und das Singen, das kann man nicht erzwingen", sagte Horngacher über seine langjährigen Spitzenathleten, die in diesem Winter in ein tiefes Leistungsloch gefallen sind. Geiger geht es dabei ähnlich wie Wellinger. Er hat das deutsche Weltcup-Team noch eine Woche früher verlassen.Gerade bei Wellinger kommt das Tief aber besonders überraschend. Nach einem Kreuzbandriss hatte sich der 30 Jahre alte Bayer sukzessive wieder in die Weltspitze gekämpft. WM-Silber in Planica und Trondheim sowie der Tournee-Auftaktsieg in Oberstdorf 2023 waren die Höhepunkte eines fulminanten Comebacks. Die Krise trifft ihn in einer Saison mit Tournee, Skiflug-WM und Olympia in Italien zur absoluten Unzeit.Keine großen Tournee-ErwartungenWenngleich die Konkurrenz damit rechnet, dass Wellinger schnell wieder zur Weltspitze gehören kann. "Andi hat sehr viel mitgemacht, er war im Fis-Cup und hat keine Punkte mehr geholt. Ich glaube, ihm muss ich nichts erklären. Er weiß, was er zu tun hat", sagte der Österreicher Stefan Kraft über seinen langjährigen Rivalen. Wellinger brauche "ein paar Einheiten und ein bisschen Abstand vom Skispringen, dann wird er schnell wieder gut sein".Horngacher betonte in Engelberg, Wellinger und Geiger seien zwar seine "beiden besten Springer der letzten Jahre" und garantierte ihnen deshalb auch einen Startplatz für den Tournee-Auftakt im Allgäu. Der 56 Jahre alte Chefcoach dämpfte aber auch die Erwartungen für die Wettbewerbe rund um den Jahreswechsel. "Auf den Tournee-Sieg brauchen wir uns bei ihnen keine großen Hoffnungen zu machen", sagte Horngacher.Wellinger: "Wie ein abgestochener Vogel"Eher geht es um die Stabilisierung der Form. Schon das Erreichen des zweiten Durchgangs wäre für Wellinger ein Anfang. Der Olympiasieger von 2018 geht stets hart mit sich und seinen Leistungen ins Gericht. Als er zum Start in Lillehammer die Qualifikation verpasste, urteilte er schonungslos: "Momentan geht mir nicht so viel durch den Kopf. Es ist für den Arsch, was ich fabriziere gestern und heute."Für den bislang letzten deutschen Tournee-Sieger Sven Hannawald hängt der sportliche Absturz auch mit dem Material und den engeren Anzügen zusammen. "Das gibt es leider ab und zu mal. Es gibt Springer, die passen besser in ein neues Reglement. Dann gibt es Springer wie Wellinger, die reingepasst haben und jetzt passt grundsätzlich irgendwie nichts mehr zusammen", sagte Hannawald in seiner Funktion als ARD-Experte.Wellinger sah bei sich selbst zu wenig Leichtigkeit und zu viele Fehler. Immer wieder beschrieb er seine Fehlleistungen auf der Schanze mit bildstarken Vergleichen. "Ich hänge über dem Eck wie ein abgestochener Vogel", sagte der Routinier beim Saisonstart. In Planica und Predazzo sollen nun die Grundlagen so gefestigt werden, damit es in Oberstdorf wieder mehr nach Adler aussieht.

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Georg Steinhauser: Wie Borreliose einen deutschen Radprofi ausbremste

Monatelang rätselt Georg Steinhauser nach der Ursache für seinen Leistungseinbruch und Lustlosigkeit - bis ein Zeckenstich als Auslöser entlarvt wird. Die Erkrankung stellt sein Leben auf den Kopf.In den dunkelsten Stunden schottete sich Radprofi Georg Steinhauser komplett ab. Der Giro-Etappensieger von 2024 rätselte, warum er sich so missmutig fühlte und plötzlich nur noch mit verminderter Leistung in die Pedale treten konnte. "Drei Tage war ich daheim in meiner Wohnung, habe mit niemandem gesprochen. Ich habe gefühlt kein Fenster geöffnet. Da habe ich gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann", sagte der 24-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.In seinem Körper hatten sich Bakterien breit gemacht, die dort nicht hingehören. Doch zu dem Zeitpunkt kannte Steinhauser die Krankheit kaum, die durch die Erreger ausgelöst wird. "Ich hatte mentale Probleme, war richtig down. Eigentlich in Richtung einer Depression. Das war dann auch meine Schlussfolgerung", sagte er sich. Doch die Beschwerden, die sich im Sommer verschlimmerten, hatten eine andere Ursache - allerdings war sie zunächst schwer zu erkennen: Lyme-Borreliose, die durch Zecken ausgelöst wird. Vor der Erkenntnis durchlebte der ambitionierte Jungprofi eine mehrmonatige Leidenszeit.Borreliose wird oft übersehenViele Geschichten über Spitzensportler mit der Erkrankung sind nicht bekannt. Der langjährige Fußballprofi Alexander Meier von Eintracht Frankfurt litt an Borreliose. Auch Ex-Profi Zoltan Sebescen gehört zu den Erkrankten. Mit 29 Jahren beendet er seine Karriere. Es heißt wegen Knieproblemen, begünstigt durch eine Borreliose-Erkrankung.Borreliose taucht meistens nicht als Ursache in den Pressemitteilungen von Sportteams auf, wenn sie auf die Ausfälle ihrer Athleten aufmerksam machen. Generell erkrankt nur ein kleiner Teil an Menschen mit deutlich wahrnehmbaren Symptomen daran. Bei 0,3 bis 1,4 Prozent der Menschen mit Zeckenstichen ist demnach mit einer "klinisch manifesten Erkrankung" zu rechnen, schreibt das Robert Koch-Institut. Betroffene haben depressive VerstimmungenDie Infektionskrankheit, die nicht von Mensch zu Mensch übertragbar ist, wird oft übersehen. "Das Problem ist, dass es nicht diagnostiziert wird", sagte Herbert Rixecker auf dpa-Anfrage. Der Mediziner ist Erster Vorsitzender der Deutschen Borreliose-Gesellschaft. "Bei der chronischen Borreliose ist es sehr häufig, dass die Leute depressive Verstimmungen haben. Dann können sie auch noch intellektuellen Verlust, Wortfindungsstörungen oder Angststörungen haben", erklärte er. Es sei nicht unüblich, dass eine Vielzahl von psychischen Erkrankungen auch einen infektiösen Hintergrund haben könne.Steinhauser erlebt dies am eigenen Körper. "Ich hatte keine Lust mehr aufs Radfahren, das hat mir alles keinen Spaß gemacht, weil es so viele Rückschläge gab", sagte der gebürtige Allgäuer über die Situation, als er nicht wusste, was in seinem Körper passiert. "Zum Beispiel das mit dem Stimmungstief hätte ich nie erwartet."Etwas mehr als ein Jahr zuvor hatte der frühere Neffe von Jan Ullrich - das Radsport-Idol war mit Steinhausers Tante Sara verheiratet - noch seinen größten Karrieresieg bejubelt, als er bei der Bergankunft auf dem Passo Brocon eine Etappe beim Giro d'Italia gewann.Steinhauser: "Zwei Stunden Training haben sich angefühlt wie vier"Doch nun stoppte ihn die Erkrankung. Es ist oft nur ein kurzer Moment, wenn die Zecke zuschlägt. Manche erkennen die Infektion schon an der häufig auftretenden Wanderröte. Das ist ein roter Ring, der sich um den Zeckenstich bildet.Steinhauser fiel etwas Derartiges nicht auf. Im Sommer dieses Jahres merkte er, dass etwas nicht stimmt. "Zwei Stunden Training haben sich angefühlt wie vier", erzählte er. "Beim Trainieren hat mir einfach die Power gefehlt, ich hatte keine Energie. Einmal habe ich ein Training abgebrochen und bin mit dem Zug heimgefahren. Die ganze Situation war schon sehr hart für den Kopf", sagte er. Sein Gewicht veränderte sich. Normalerweise wiegt der im Gebirge erprobte Fahrer zwischen 70 und 71 Kilogramm. "Als es am schlimmsten war, hatte ich 67 Kilo. Gefühlt konnte ich gar nichts dagegen machen."Steinhauser lebt in der Nähe des Bodensees, auf der österreichischen Seite. Zecken sind regional unterschiedlich verbreitet, doch die Borreliose kann in ganz Deutschland übertragen werden.Rixecker: Tests beim Hausarzt zum Teil nicht aussagekräftig genugDie Ärzte seines amerikanischen Teams und sein Hausarzt untersuchten den Profi gründlich. Doch so richtig wurden sie nicht schlau aus seinem Leistungsabfall. "Niemand wusste so richtig, woran es liegt. Ich habe alles durchchecken lassen: Blutprobe, Stuhlprobe. Aber da hat man einfach noch nichts gesehen", sagte er. Allerdings wurde dabei nicht spezifisch auf die Borreliose-Erreger getestet.Mediziner Rixecker kennt diese Hürden. "Das Problem ist, dass normale Labortests, die Sie so beim Hausarzt machen, zum Teil nicht aussagekräftig genug sind", erläutert er. Bei Erkrankungen in der Anfangszeit können Tests auf Antikörper gegen Borrelien etwa negativ ausfallen. Und bei chronischen Verläufen kommt es auch vor, dass Labortests nicht anschlagen. Manchmal führen auch die unspezifischen Symptome und die fehlende Wanderröte dazu, dass der Arzt keine Borreliose bei der Laboranalyse in Erwägung zieht.Borreliose hat keinen typischen VerlaufDie Borreliose, zu der es keine Impfung gibt, hat keinen typischen Verlauf. Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen und Fieber können auftreten. Durch die teils fehlenden Symptome sind Zahlen zu den Fällen in Deutschland schwierig. Das Robert Koch-Institut schreibt, dass es sich bei den allermeisten Erkrankungen um vergleichsweise milde Verläufe handele, die mit Antibiotika gut behandelbar seien und auch behandelt werden müssten, damit keine Komplikationen auftreten.Nach einiger Zeit testete Steinhausers Hausarzt noch einmal konkret auf Borreliose - mit Erfolg. "So haben wir es dann herausgefunden. Das war für mich natürlich hilfreich, dass wir wenigstens einen Grund hatten", sagte der 24-Jährige.Mittlerweile geht es Steinhauser wieder besser. Im November bestritt er ein Trainingslager in Spanien. "Im Moment fühle ich mich gut, auch vom Kopf her", sagte er. Sollte das so bleiben, hat der deutsche Radprofi Chancen, im kommenden Sommer zum ersten Mal an der Tour de France teilzunehmen.

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Fußball: WM-Viertelfinale schon Erfolg? - Völler: "Hängt vom Wie ab"

Der DFB-Sportdirektor redet mit Blick auf die WM-Endrunde im nächsten Sommer nicht vom Titel. Der frühere Weltklasse-Stürmer blickt auch auf Teams wie Frankreich und England.Für DFB-Sportdirektor Rudi Völler wäre bei der Fußball-WM im kommenden Jahr ein Einzug ins Viertelfinale womöglich schon ein Erfolg. "Das hängt immer vom Wie ab", sagte der Weltmeister von 1990 dem "Kicker". Man müsse auch immer miteinbeziehen, gegen wen man spielt, so Völler und erinnerte an die EM 2024 im eigenen Land."Wir haben es trotzdem vielleicht sogar besser gemacht als die Engländer, obwohl die am Ende ins Finale gekommen sind. Wir haben halt früher gegen die Spanier gespielt. Man hatte schon das Gefühl, dass wir die Einzigen waren, die sie an den Rand einer Niederlage bringen konnten", sagte der 65-Jährige. 2024 war das DFB-Team gegen den späteren Europameister Spanien unglücklich im Viertelfinale ausgeschieden.Frankreich hat "zwei Mannschaften"In der Favoritenrolle sieht Völler das deutsche Team bei der WM nicht. Mit Blick auf das vorhandene Spielermaterial müsse man es realistisch sehen. "Wir sind gut, auch die, die neu dabei waren, sind gut, aber es ist natürlich bei uns nicht so eine Situation wie in Frankreich. Wenn da acht Spieler ausfallen, dann spielen halt acht andere, und es ändert sich nichts. Die haben ja zwei Mannschaften."Deutschland könnte bei der WM bereits früh in der K.o.-Runde auf Frankreich treffen. Dass Deutschland die Vorrunde übersteht, daran hat Völler keinen Zweifel. Trotzdem sei es keine leichte Gruppe mit Ecuador und der Elfenbeinküste, auch wenn Curacao "ein Exot" sei.England mit Trainer Thomas Tuchel sei "als sogenannter Geheimfavorit gut und richtig eingeschätzt", meint Völler. "Trotz der bemerkenswerten Finalteilnahme bei der EM hat man das Gefühl, dass sie inzwischen noch mal besser geworden sind. Wenn man sich da die Top-Elf auf dem Papier anschaut, das liest sich schon gut."

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Basketball: NBA: Dennis Schröder wirft Sacramento zum Overtime-Sieg

Dennis Schröder führt seine Sacramento Kings zum Sieg über die Houston Rockets. In den Schlusssekunden der Verlängerung trifft der Basketball-Nationalspieler den spielentscheidenden Dreier.Deutschlands Basketball-Star Dennis Schröder hat die Sacramento Kings in der NBA als Matchwinner zum 125:124 (112:112, 57:58)-Heimerfolg über die Houston Rockets geführt. Der Kapitän der Nationalmannschaft traf 3,1 Sekunden vor Ende der Verlängerung den spielentscheidenden Dreier zum sechsten Saisonsieg der Kings. Damit erzielte der Spielmacher die letzten sieben Zähler Sacramentos in der Overtime. Insgesamt kam Schröder auf 24 Zähler, zehn Assists sowie sieben Rebounds und verfehlte damit nur knapp ein Triple-Double. Teamkollege Russell Westbrook (21 Punkte) hatte mit einem Dreier in den Schlusssekunden des vierten Viertels die Kings erst in die Verlängerung gerettet.Den Kings gelang damit der erste Erfolg nach zuvor fünf Niederlagen in Serie. Mit sieben Siegen und 22 Niederlagen weist das Team von Schröder zusammen mit den New Orleans Pelicans aber die schwächste Bilanz der Western Conference auf.152 Punkte: Chicago Bulls mit SaisonrekordEin Offensivspektakel lieferten sich die Chicago Bulls und die Atlanta Hawks. Die 302 Punkte, die beide Teams zusammen erzielten, sind die meisten, die in dieser Saison in einem NBA-Spiel fielen. Die Bulls setzten sich mit 152:150 (83:73) durch und stellten mit ihrer Punkteausbeute den NBA-Saisonrekord ein. Gleich neun Spieler punkteten bei den Bulls zweistellig.

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American Football: Zwei Touchdowns aberkannt: Detroit verliert in der NFL

Die Playoff-Chancen der Detroit Lions in der NFL sind stark gesunken. Bei der Niederlage gegen Pittsburgh werden dem Team von Amon-Ra St. Brown zwei Touchdowns in der Schlussminute aberkannt.Die Pittsburgh Steelers haben sich in der NFL mit 29:24 (10:10) bei den Detroit Lions um den deutschen Passempfänger Amon-Ra St. Brown durchgesetzt und haben einen großen Schritt in Richtung Playoffs der US-amerikanischen Football-Liga gemacht. Die Playoff-Chancen Detroits sind hingegen stark gesunken. Selbst der 42 Jahre alte Star-Quarterback Aaron Rodgers der Steelers musste anerkennen, dass es sich um ein "wildes Spiel" handelte. Den Lions wurden in der Schlussminute gleich zwei Touchdowns aberkannt. Zunächst fing St. Brown einen Touchdown-Pass, doch die Schiedsrichter entschieden, dass Isaac TeSlaa einen Steelers-Verteidiger regelwidrig weggeschubst hatte, womit St. Brown frei wurde. Danach beging St. Brown selbst ein Offensivfoul, als er einen Verteidiger wegschubste, der Touchdown von Jared Goff zählte somit ebenso nicht."Das war ein schlechter Pfiff", sagt Goff zu St. Browns aberkanntem Touchdown. Die Lions kassierten ihre siebte Niederlage im 15. Saisonspiel und rangieren damit weiter nur auf dem dritten Platz ihrer Division NFC North. Die Green Bay Packers vor ihnen haben einen Sieg mehr auf dem Konto.Nach seinen zwei Touchdowns im vorherigen Spiel war St. Brown diesmal unauffälliger. Der deutsche Wide Receiver fing vier Pässe und überbrückte damit nur 54 Yards. Bei den Steelers warf Quarterback Aaron Rodgers einen Touchdown-Pass. Im vierten Viertel war das Laufspiel erfolgversprechender: Jaylen Warren lief zweimal in die Endzone, sechseinhalb Minuten vor Spielende zur 29:17-Führung.New England erstmals seit 2021 wieder in den Playoffs Die New England Patriots stehen nach einem 28:24 (10:10)-Erfolg bei den Baltimore Ravens erstmals seit 2021 wieder in den NFL-Playoffs. Zu Beginn des Schlussviertels lagen die Patriots noch mit 13:24 zurück, doch dann gelangen den Gästen zwei Touchdowns: Erst fand Quarterback Drake Maye mit einem Pass über 37 Yards Kyle Williams in die Endzone, ehe Rhamondre Stevens zwei Minuten vor Schluss per Laufspiel erfolgreich war.Auch die Chicago Bears und die San Francisco 49ers, die am Sonntag nicht spielten, stehen in den Playoffs. Zuvor hatten bereits die Denver Broncos, Seattle Seahawks, Los Angeles Rams und Philadelphia Eagles ihr Ticket für die Endrunde gebucht.

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WM in London: Größere Erwartungen: Wie Darts-Profi Schindler damit umgeht

Nach dem klaren Sieg gegen Keane Barry will Schindler sich weder von Meinungen der Fans noch von den Medien ablenken lassen. Seine neue Gelassenheit soll zum Trumpf werden.Darts-Profi Martin Schindler möchte sich mit den gestiegenen Erwartungen in Deutschland nicht beschäftigen. "Es gibt bestimmt Fans, die sagen: Wir wollen, dass ein deutscher Spieler Weltmeister wird. Es gibt auch andere, die sagen, die deutschen Spieler fliegen alle schnell raus. Es gibt eine ganze Menge Ansichten - positiv und negativ. Aber als Spieler darf man sich darüber keine Gedanken machen", sagte er nach dem 3:0-Erfolg in der zweiten Runde gegen Keane Barry. "Ich muss mein eigenes Spiel durchziehen."Er habe dank eines Prozesses gelernt, mit Druck besser umzugehen, sagte Schindler. "Ich bin reifer geworden - als Spieler, als Vater, als Mann. Ich habe viele Erfahrungen gemacht", sagte er und ergänzte: "Man muss das annehmen, man muss es fühlen und man muss da durch - und dann muss man es einfach besser machen." Schindler will Momente kreieren und nutzenZweimal stand er bei der WM bereits in der dritten Runde. Im Vorjahr schied er in der zweiten Runde aus. Nun trifft er nach Weihnachten auf den Weltranglisten-20. Ryan Searle, den er als Gegner schätzt: "Ich weiß, dass er sehr, sehr gut spielen kann. Aber ich kann genauso gut spielen oder sogar noch besser. Und ich werde versuchen, mir meine Momente zu nehmen."

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Turnier in London: Schindler und Littler bei Darts-WM weiter - Hopp scheitert

Martin Schindler wird seiner Favoritenrolle gerecht und steht in der dritten Runde. Für Max Hopp ist die WM ebenso vorbei wie auch für Ex-Champion Gerwyn Price. Besser macht es der Titelverteidiger.Martin Schindler steht zum dritten Mal in seiner Laufbahn in der dritten Runde der Darts-Weltmeisterschaft. Anders als Max Hopp zuvor gewann Schindler sein Duell mit Keane Barry aus Irland mit 3:0. Alle drei Sätze wurden jeweils erst im entscheidenden fünften Leg entschieden. Bereits bei den Ausgaben 2023 und 2024 hatte der aktuell 13. der Weltrangliste die ersten beiden Aufgaben lösen können. Titelverteidiger Luke Littler folgte der deutschen Nummer eins wenig später. Schindler ist nach Ricardo Pietreczko der zweite Deutsche, der auch nach den Feiertagen noch im Einsatz sein wird. "Es freut mich sehr, dass ich gewonnen habe und nach Weihnachten noch mit am Start bin. Das habe ich nicht als selbstverständlich genommen. Ich habe mich ganz gut durchgekämpft", sagte er. Weiter geht es für den 29-Jährigen am 27. Dezember gegen Ryan Searle. Mit Gabriel Clemens am Montag und Arno Merk am Dienstag könnten indes noch zwei weitere deutsche Darts-Profis in die dritte Runde einziehen.Littler dominierte die Partie gegen den Waliser David Davies und setzte sich in überzeugender Manier mit 3:0 durch. "Ich habe meinen Job erledigt", sagte der Weltmeister auf der Bühne. Chancenlos beim ComebackHopp war bereits am Nachmittag beim 0:3 gegen den Engländer Luke Woodhouse chancenlos gewesen. Es war seine erste Teilnahme auf der größten Bühne der Pfeilewerfer seit 2021. Seither konnte sich der gebürtige Hesse nicht mehr qualifizieren, verlor zwischenzeitlich sogar die Tourkarte. Sie wird für die Teilnahme an großen Turnieren benötigt."Klassisches Thema: zu viel Druck selbst aufgebaut, selbst konstruiert und daran am Ende auch gescheitert. Ich war einfach mental zu anfällig", sagte Hopp bei Sport 1. Für den Sender wird er nun als TV-Experte weiter im Londoner Alexandra Palace im Einsatz sein. Ebenfalls ausgeschieden ist Ex-Weltmeister Gerwyn Price. Der Waliser scheiterte überraschend deutlich mit 0:3 an Wesley Plaisier.

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Ehrung: Neugebauer, Preuß und Basketballer sind Sportler des Jahres

Die Basketball-Europameister und Zehnkampf-Held Leo Neugebauer waren als Sportler des Jahres quasi gesetzt. Besonders knapp ist das Ergebnis zwischen zwei Frauen.Premiere für Leo Neugebauer und Franziska Preuß, Wiederholungscoup für Dennis Schröder und seine Dauersieger: Der Zehnkampf-Weltmeister, die Gesamtweltcupsiegerin im Biathlon und die Basketball-Europameister sind die Sportler des Jahres 2025. Bei der Zeremonie im Kurhaus von Baden-Baden kamen 720 geladene Gäste am Abend des vierten Advents zusammen, um die sportlichen Höchstleistungen im Zwischenjahr zwischen Olympia in Paris und den schon im Februar steigenden Winterspielen zu würdigen.Im festlich geschmückten Bénazetsaal ging der Blick schon voraus auf das Mega-Sportjahr 2026 mit Olympia in Italien und der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada. Doch im Fokus standen die Sieger der Journalistenwahl, die im abgelaufenen Sportjahr Großes vollbrachten. Das galt auch und vor allem für Leichtathlet Neugebauer, der im Gegensatz zu den weiteren Siegern kurz vor Weihnachten nicht mehr im Wettkampfstress steckt.Neugebauers großer GoldmomentDer 25-Jährige hatte sich am verregneten Schlusstag der WM in Tokio erstmals zum König der Athleten gekrönt – und damit für das einzige deutsche Gold der Titelkämpfe gesorgt. Entkräftet lag Neugebauer auf der Bahn und hielt seine Medaille und eine Deutschland-Fahne fest umklammert. Sogar ein Rollstuhl wurde dem Modellathleten nach den abschließenden 1500 Metern gebracht.Neugebauers Triumph bei der Wahl war erwartet worden. Der viermalige Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock (1377 Punkte) und der Tour-de-France-Dritte Florian Lipowitz (1140) landeten auf den Rängen und mit deutlichem Rückstand hinter dem Goldgewinner von Tokio (2343). "Das Ding wird heute richtig gefeiert, es wird noch ein richtig geiler Abend sein", versprach Neugebauer. Die Trophäe brachte ihm sein Vater, zudem gab es noch eine Grußbotschaft von Sprint-Ikone Usain Bolt.Seine lockere Art und seine stets gute Laune haben Neugebauer viele Fans beschert. In den sozialen Medien lässt er sie regelmäßig teilhaben an dem, was er tut. So meldete er sich zuletzt aus dem Trainingslager in Südafrika zu Wort, davor aus Kamerun, wo er den dortigen Teil seiner Familie traf und in einheimische Kleidung schlüpfte. Neugebauers Vater stammt aus Kamerun.Kristallkugel und vier MedaillenAus dem bayerischen Wasserburg am Inn kommt die Biathletin Preuß, die im fortgeschrittenen Sportleralter die beste Saison ihrer Karriere erlebte. "Es lief von vorn bis hinten alles perfekt", sagte Preuß nach ihrer Ehrung. Die große Kristallkugel als Gesamtsiegerin im Weltcup, dazu Gold und drei weitere Medaillen bei der WM in Lenzerheide heimste sie ein. "Ich muss mir und auch sonst niemandem mehr etwas beweisen", sagte die 31 Jahre alte Preuß, die schon lange mit dem früheren Biathleten Simon Schempp liiert ist.Biathletin Franziska Preuß war in Baden-Baden nicht vor Ort, ließ sich das Strahlen aber nicht nehmen© Uli DeckEin entscheidender Punkt für ihren Triumph war, dass Preuß endlich gesund blieb – anders als in der Vergangenheit, wo sie Saisons vorzeitig beenden musste, bei Höhepunkten fehlte oder nicht abliefern konnte. "Mein Vertrauen in meine Leistung ist größer und gibt mir jetzt auch so ein bisschen Gelassenheit". Dafür leben sie und Partner Schempp während der Wettkampfzeit zeitweise "wie im Kloster" und schlafen in getrennten Zimmern, wie der Staffel-Olympiasieger von 2014 im BR24-Podcast berichtete. Doch ausgerechnet im Olympia-Winter warf sie eine Corona- und Grippeinfektion zurück, sie knackte aber jetzt die Olympia-Norm. Preuß setzte sich mit 1749 Punkten knapp vor Vorjahressiegerin Darja Varfolomeev (1701) und Schwimmerin Anna Elendt (880) durch.Für einen bewegenden Moment sorgte bei der Gala das Gedenken an ein früheres Biathlon-Idol, die in diesem Jahr tödlich beim Bergsteigen verunglückte Laura Dahlmeier. Ergriffen lauschte das Publikum im Saal einem Lied von Musiker Gregor Meyle zu Ehren von Dahlmeier, die 2017 Sportlerin des Jahres war.Erstmals Auszeichnung für Special-Olympics-AthletinNach 2023 erneut geehrt wurden die Basketballer, die im September in Riga mit EM-Gold das Titeldouble bestehend aus Welt- und Europameistertitel perfekt gemacht haben. Die NBA-Profis um Kapitän Schröder und Jungstar Franz Wagner führten das Team von Bundestrainer Alex Mumbru im Finale gegen die Türkei zur nächsten großen Trophäe.Besonders bemerkenswert an dem Triumph war der Ausfall von Mumbru, der wegen einer komplizierten Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung während der EM ins Krankenhaus musste und sich am Tag nach dem Endspiel von Riga erneut in die Klinik begab. "Die Jungs wollten es auch für Alex gewinnen", sagte Assistent Alan Ibrahimagic, der nach vorn rückte und Deutschland zu Gold führte.Erstmals vergeben wurde die Auszeichnung "Special Olympics Sportlerin des Jahres" für Menschen mit geistiger Behinderung. Die Shorttrack-Athletin Sophia Dziadek gewann bei der Premiere und sagte: "Es bedeutet mir sehr viel, dass meine Leistungen gesehen werden." Laudator Felix Neureuther erklärte voller Anerkennung: "Sie zeigt, was im Sport möglich ist, wenn Menschen Chancen bekommen und ihre Stärken zeigen können."Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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Sieg gegen Heidenheim: Bayern sind vorzeitig souveräner Herbstmeister

Trotz gewaltiger Personalnot hat der FC Bayern souverän in Heidenheim gewonnen und sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Bundesliga gesichert.Der FC Bayern hat zum Abschluss des Jahres seine Vormachtstellung eindrucksvoll unterstrichen und sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft gesichert. Die dominanten Münchner siegten beim Abstiegskandidaten 1. FC Heidenheim verdient mit 4:0 (2:0) und gehen nach dem Pflichtsieg die großen Ziele in 2026 an. Man wolle, hatte Torjäger Harry Kane schon vor dem Spiel gesagt, "alle großen Trophäen gewinnen".Josip Stanisic brachte die Bayern in der 15. Minute auf Erfolgs- und Rekordkurs. Michael Olise erhöhte noch vor der Pause (32.), kurz vor Schluss trafen Luis Díaz (86.) und Kane (90.+2). In die kurze Winterpause nehmen die Münchner satte neun Punkte Vorsprung vor Dortmund mit. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany blieb zudem auch im 16. Auswärtsspiel des Jahres unbesiegt. Mit jetzt 55 Treffern nach 15 Spieltagen haben die Überflieger auch die Saisonbestmarke von 1971/72 (102) fest im Visier.FC Bayern personell schwer angeschlagenKompany musste im 57. Pflichtspiel des Jahres gleich auf neun Stars verzichten. Neben dem Langzeitverletzten Jamal Musiala fielen die angeschlagenen Joshua Kimmich, Min-Jae Kim und Manuel Neuer sowie wegen Erkrankungen auch Aleksandar Pavlovic, Sacha Boey und Tom Bischof aus. Zudem fehlten Konrad Laimer (Gelbsperre) und Nicolas Jackson (Afrika-Cup).Auf der Bank saßen neben Serge Gnabry und Alphonso Davies sechs Nachwuchsspieler. Wenigstens standen der zuletzt gesperrte Díaz und Olise nach einer Augen-OP zur Verfügung. Auf der anderen Seite nahm auch FCH-Trainer Frank Schmidt nach dem jüngsten 1:2 bei St. Pauli fünf Wechsel in seiner Startelf vor.Bayern gewohnt dominantVon Problemen war bei den Bayern jedoch nichts zu spüren. Sie starteten gewohnt dominant. Heidenheim bekam kaum Luft und hatte schon in der Anfangsphase einige brenzlige Situationen zu überstehen, ehe Stanisic nach Eckball von Olise und Vorlage von Jonathan Tah per Kopf traf. FCH-Torwart Diant Ramaj machte dabei keine gute Figur.Die Bayern blieben am Drücker, leisteten sich aber in der Vorwärtsbewegung nach der Führung einige Leichtsinnsfehler, die Heidenheim hin und wieder ins Spiel brachten. Doch es genügte eine kurze Münchner Tempoverschärfung – und es stand 2:0.Nach dem Wechsel hätte Kane schnell für klare Verhältnisse sorgen können. Der Bayern-Kapitän verfehlte das Ziel aber freistehend (53.). Der FCH wurde mutiger und wäre durch den eingewechselten Stefan Schimmer fast zum Anschluss gekommen.Die Bayern hatten nun etwas mehr Platz, im Abschluss fehlte aber die letzte Konsequenz. Dies hätte sich beinahe gerächt, als Bayerns Leihgabe Arijon Ibrahimovic freistehend vergab (68.), wenig später scheiterte Schimmer an Neuer-Vertreter Jonas Urbig (78.).

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Vor Skisprung-Höhepunkt: "Nicht der nächste Papst": Duo bei Tournee auf der Jagd

Philipp Raimund und Felix Hoffmann - das sind die Namen, die sich deutsche Skisprung-Fans für die kommenden Wochen merken sollten. Doch der Topfavorit wirkt vor der Tournee kaum verwundbar.Felix Hoffmann freute sich gleich über zwei Podestplätze, Philipp Raimund blickte voller Vorfreude auf das Spektakel nach Weihnachten: Die deutschen Skispringer gehen nach der Generalprobe von Engelberg in der Rolle als Jäger, aber mit gleich zwei Hoffnungsträgern in die kurze Pause vor der Vierschanzentournee."Zwei Kämpfer, die sich wirklich durchgebissen haben"Anders als in den vergangenen Jahren dreht sich nicht mehr alles um Andreas Wellinger, Karl Geiger oder wie in der Vorsaison um Pius Paschke, sondern um Hoffmann (28 Jahre) und Raimund (25). "Das sind keine neuen Gesichter. Es sind zwei Kämpfer, die sich wirklich durchgebissen haben. Sie sind hochtalentierte Sportler, die ihre Chance genutzt haben, ganz nach vorne zu gehen", beschrieb Bundestrainer Stefan Horngacher sein Spitzenduo.Sowohl Hoffmann (Plätze zwei und drei) als auch Raimund (zweimal Rang vier) bewiesen in Engelberg, warum mit ihnen auch beim ersten großen Höhepunkt des Winters zu rechnen sein wird. "Sehr cooles Wochenende", resümierte Hoffmann im ZDF. "Wenn es läuft, dann läuft's."Wer folgt auf Hannawald?Wummernde Bässe und über der Schanze kreisende Hubschrauber gaben den Deutschen in der Schweizer Idylle zumindest akustisch einen Vorgeschmack auf das geschäftige Treiben, das sie ab dem 29. Dezember in Oberstdorf erwartet. Über allem wird aus deutscher Sicht mal wieder die Frage stehen: Wer folgt auf Sven Hannawald, der als bislang letzter Deutscher im Januar 2002 die Tournee gewann - und wann?Der eloquente Raimund ist zwar sportlich bestens aufgelegt und in diesem Winter so konstant wie nie zuvor in der Weltspitze vertreten. Er bemüht sich trotzdem, die Erwartungen vor Beginn des ersten von drei Saisonhöhepunkten zu dämpfen.Hoffmann als Mann der leisen TöneZur Bedeutung der Vierschanzentournee merkte er in seiner typischen Art an: "Es sind für mich vier Einzel-Wettkämpfe. Ich sehe die Tournee nicht als das Ding der Welt. Ich sage jetzt nicht: Wenn ich die Tournee gewinne, werde ich der nächste Papst." Auf seine eigene Frage, ob die Tournee die Welt ändere, antwortete er sich selbst: "Ich glaube nicht."Spätstarter Hoffmann ist erst recht ein Mann der leisen Töne. Als er nach Platz zwei am Samstag seine Interviews absolvierte, dröhnte in voller Lautstärke "Don't stop me now" von Queen aus den Boxen. Der inhaltliche Kontrast zu Hoffmanns Aussagen hätte kaum krasser sein können. Als dieser gefragt wurde, ob ihm Oberstdorf auch so gut liege wie Engelberg, sagte Hoffmann nur: "Glaub nicht."Altbekanntes Duo kehrt zurückAls stärkster Springer in das Traditionsevent geht der Slowene Domen Prevc. Er kommt mit der Empfehlung von fünf Siegen und einem zweiten Platz zuletzt. Die Konkurrenz lässt er aktuell regelmäßig deutlich hinter sich. Auf die Frage nach dem Favoriten antwortete Horngacher: "Domen natürlich. Er hat sich in die absolute Favoritenrolle geschoben."Mit dem Ausgang weniger zu tun haben dürften Wellinger und Geiger, die nach Wettkampfpausen zum Tournee-Start im Allgäu ins deutsche Aufgebot zurückkehren. "Das kann ich jetzt schon sagen: Die sind definitiv in Oberstdorf dabei. Ich nehme sie mit Sicherheit mit, weil es meine beiden besten Springer der letzten Jahre sind", betonte Horngacher. Für das Duo dürfte es zunächst darum gehen, die eigene Form zu stabilisieren.

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Aus gegen Luke Woodhouse: Chancenlos in Runde zwei: Darts-WM für Max Hopp vorbei

Sein Comeback auf der größten Darts-Bühne der Welt gestaltete Max Hopp noch erfolgreich. In Runde zwei ist dann aber Schluss. Jetzt tauscht er die Pfeile für ein Mikrofon ein.Das Comeback von Max Hopp bei der Darts-Weltmeisterschaft ist zu Ende. Der 29-Jährige unterlag in der zweiten Runde dem Engländer Luke Woodhouse deutlich mit 0:3. Es war Hopps erste Teilnahme auf der größten Bühne der Pfeilewerfer seit 2021. Seither konnte er sich nicht mehr qualifizieren, verlor zwischenzeitlich sogar die Tourkarte. Sie wird für die Teilnahme an großen Turnieren benötigt.Sehen können die Fans Hopp jedoch auch weiterhin. Denn der gebürtige Hesse wechselt in London nun in die Rolle des TV-Experten bei Sport1.Am Abend (20.15 Uhr/DAZN und Sport1) könnte dann Martin Schindler als zweiter deutscher Spieler nach Ricardo Pietreczko in die dritte Runde einziehen. "The Wall" trifft als Favorit auf Keane Barry aus Irland. Ebenfalls im Einsatz sind an diesem Sonntag noch Weltmeister Luke Littler sowie Ex-Champion Gerwyn Price.

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Biathlon-Weltcup: Preuß holt Olympia-Norm - Strelow um 0,5 Sekunden geschlagen

Biathletin Franziska Preuß kommt nach ihrer Zwangspause langsam in Schwung. Ein großes Thema kann sie abhaken. Derweil schrammt Justus Strelow nur knapp am Podest vorbei.Mit der Olympia-Norm im Gepäck kann Last-Minute-Shopperin Franziska Preuß nun entspannt ihre letzten Weihnachtsgeschenke kaufen. Dank Platz sechs im Massenstart von Le Grand-Bornand holte sich die 31-Jährige ihr Ticket für die Winterspiele in Italien und tankte nach ihrer krankheitsbedingten Zwangspause das nötige Selbstvertrauen mit Blick auf den Saisonhöhepunkt in Antholz. "Ich bin erleichtert, dass ich die Norm vor Weihnachten geholt habe und der Plan aufgegangen ist. Die schwirrt ja immer im Hinterkopf mit", sagte Preuß. In ihrem erst vierten Saisonrennen setzte sie wie Vanessa Voigt (7.) und Anna Weidel (10.) zumindest ein Achtungszeichen. Wie auch der fehlerfreie Justus Strelow, der aber auf der Ziellinie Rang drei um die Winzigkeit von 0,5 Sekunden noch an den Norweger Vetle Sjaastad Christiansen verlor.Fazit des deutschen Teams ernüchterndDas gibt etwas Zuversicht, dennoch fällt nach den ersten drei Weltcups das Fazit ernüchternd aus. Sieben Wochen vor dem ersten Olympia-Wettbewerb in Südtirol hat das DSV-Team lediglich zwei dritte Plätze durch Philipp Horn und die Frauen-Staffel zu Buche stehen. Insgesamt kommt das deutsche Team in den bisher 16 Einzelrennen auf lediglich 15 Top-Ten-Plätze. In beiden Gesamtweltcups ist Deutschland nicht in den Top Ten vertreten."Ich mache mir noch keine Riesensorgen, wir sind nicht so ins Laufen gekommen, wie wir gerne wollten", sagte der zum Saisonende scheidende Sportdirektor Felix Bitterling im ZDF. Die Weltspitze sei insgesamt noch mal enger zusammengerückt: "Man muss das Beste abrufen fürs Podium, und das ist uns zu wenig gelungen." Anspruch und Wirklichkeit passen nichtBei den Deutschen passen beide Teilleistungen noch zu selten zusammen. So gehört zum Beispiel Horn zu den absoluten Topläufern, seine Trefferquote liegt aber nur bei gut 80 Prozent. Dabei hatten sich die Männer unter dem neuen Bundestrainer Tobias Reiter vor allem das Schießen als große Aufgabe gestellt, arbeiten jetzt mit einem Sportpsychologen zusammen. Aber die sehr starken Trainingsleistungen werden im Wettkampf noch zu selten bestätigt."Unsere schnellen Läufer Nawrath und Horn müssen sich öfter in die Position für ein Podium bringen. Gerade am Schießstand geht die Tür regelmäßig auf, aber wir lassen zu viele Chancen liegen", bekannte Bitterling. Im Massenstart mussten beide gleich vier Strafrunden drehen. Zudem liefert die Konkurrenz um Norwegen, Frankreich und Schweden wieder mal konstant ab. Norwegen hat bereits 19 Podien (7 Siege) wie Frankreich (6 Siege), Schweden kommt auf elf.Laufen und Schießen zusammenbringenAuch in den französischen Alpen waren nur Preuß und Strelow bei der Ehrung der Besten, Strelow sorgte für das insgesamt beste deutsche Ergebnis. Preuß schoss nach der Corona- und Influenzainfektion nur einmal daneben, das gebe immer mehr Selbstvertrauen. Mit Blick auf die Heimweltcups im Januar in Oberhof und Ruhpolding will sie nun an ihrer Laufform arbeiten, um auf der Strecke "kein Opfer" mehr zu sein und wieder attackieren zu können. Auch die Frauen müssen bessere Komplexleistungen liefern, wollen sie bei den Winterspielen eine Rolle spielen. Youngster Julia Tannheimer kommt nur auf eine Trefferquote von 73 Prozent, sodass sich ihre läuferischen Fähigkeiten (unter den Top 10) nicht auszahlen. Auch Janina Hettich-Walz schaffte es bei ihrem Comeback nach ihrer Babypause noch nicht, ihre gute Laufform in Zählbares umzumünzen.Ihr fehlt noch die Olympia-Norm, die bei den Frauen Preuß, Tannheimer, Voigt und Weidel in der Tasche haben. Bei den Männern haben Horn, Nawrath und Strelow dieses Ziel erfüllt. Hier werfen vor allem die Leistungen von Danilo Riethmüller Fragen auf, dessen bisher bestes Ergebnis ein 25. Rang war. Abzuwarten bleibt, wie Selina Grotian nach ihrer Corona-Pause ab 8. Januar in Oberhof zurückkehrt. Weihnachten wird mit Vorsicht gefeiert Jetzt freuen sich Preuß & Co. erst mal auf die kurze Weihnachtspause. Die ist für die Verfolgungsweltmeisterin mit großen Einschränkungen verbunden. Denn um nicht erneut krank zu werden, trifft sie sich mit der Familie nur draußen und mit Abstand. Zu Hause wird in getrennten Zimmern geschlafen. "Zum Glück habe ich einen Partner daheim, der das vollkommen versteht und das mit mir durchzieht", sagte Preuß im ZDF über ihren langjährigen Lebensgefährten Simon Schempp.

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