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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Europapokal: Mainz zieht ins Achtelfinale der Conference League ein

Was für ein Erfolg des 1. FSV Mainz 05: Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte ist der Klub in ein Achtelfinale des Europapokals eingezogen.Der 1. FSV Mainz 05 gewann zum Abschluss der Ligaphase in der Conference Leauge 2:0 (1:0) gegen die Türken von Samsunspor um den deutschen Trainer Thomas Reis.  Damit steht der Verein das erste Mal in seiner Geschichte in einem europäischen Achtelfinale.Kapitän Silvan Widmer (44.) und Rückkehrer Nadiem Amiri per Handelfmeter (48.) trafen für die Mainzer. Damit hat der FSV den Umweg über die Play-offs vermieden. Die Runde der besten 16 steht am 12. und 19. März 2026 auf dem Programm."Ich habe versucht, zu Beginn an kleinen Schrauben zu drehen", sagte der neue Mainzer Coach Urs Fischer kurz vor dem Anpfiff bei RTL: "Wir brauchen Stabilität. Wenn wir die auf den Platz bekommen, dann bin ich zuversichtlich." Sportvorstand Christian Heidel ging von "einem Spiel auf Augenhöhe" aus: "Das wird eine knappe Geschichte."Mit Urs Fischer hat Mainz noch nicht verlorenUnter der Regie Fischers hatten die Mainzer vor der Samsunspor-Partie zwei Unentschieden in zwei Pflichtspielen geholt – zuletzt das überraschende 2:2 bei Bayern München. Gegen Samsunspor konnte Fischer wieder auf den zuletzt verletzt fehlenden Nationalspieler Amiri zurückgreifen. Dagegen fehlten der gesperrte Nikolas Veratschnig sowie die verletzten Sota Kawasaki, Robin Zentner und Phillipp Mwene.Die Gastgeber waren in den ersten Minuten darauf bedacht, sicher in der Defensive zu stehen. Amiri hatte dennoch die Führung auf dem Fuß (11.). Nach der Großchance übernahmen die Mainzer das Kommando, Amiri sorgte per Freistoß erneut für Gefahr (14.). Die Führung für die Rheinhessen lag in dieser Phase in der Luft.Kurios wurde es in der 24. Minute - dabei hätten die Türken eigentlich in Führung gehen müssen. Doch anstatt den Ball ins nahezu leere Tor zu schieben, traf Carlo Holse den eigenen Mitspieler Emre Kilinc, der kurz vor der Torlinie für Mainz "klärte".Kurz darauf waren wieder die Mainzer ganz nah am ersten Treffer, Amiri vergab erneut (30.). Widmer brach nach einem Konter mit einem überlegten Abschluss noch vor der Pause den Bann.Nadiem Amiri erhöht per Elfmeter nach der PauseZu Beginn des zweiten Durchgangs lief es weiter nach dem Wunsch der Mainzer. Amiri erhöhte vom Punkt. Im Anschluss war der FSV sogar dem dritten Treffer nahe. Die türkischen Fans provozierten daraufhin mit dem Abbrennen von Pyrotechnik mehrere kurze Spielunterbrechungen.Im letzten Spiel vor der Winterpause steht für den FSV am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) das eminent wichtige Bundesliga-Kellerduell mit dem Drittletzten FC St. Pauli an. Vier Punkte liegen die Mainzer, die national vor drei Monaten ihren einzigen Sieg geholt haben, hinter den Hamburgern. 

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Turnier in London: Darts-WM: Kenianer verrechnet sich und siegt sensationell

Erstmals tritt bei der WM in London ein Vertreter aus Kenia an. Sein Debüt auf der größten Darts-Bühne der Welt wird in Erinnerung bleiben.Der kenianische Darts-Profi David Munyua hat ein denkwürdiges Debüt bei der WM in London hingelegt und eine sportliche Sensation geschafft. Munyua trat als erster kenianischer Profi bei einer WM überhaupt an, drehte einen 0:2-Rückstand gegen den belgischen Weltklasse-Profi Mike De Decker und gewann spektakulär mit 3:2.Zweimal verrechnet in kurzer Zeit"Das ist unglaublich. Ich bin glücklich, was hier heute passiert ist. Das ist ein ganz großer Moment für Kenia und Afrika. Wir können es schaffen", sagte Munyua nach einem unglaublichen Spiel, bei dem er sich unter anderem zweimal verrechnet hatte. Er kämpfte nach seinem Erfolg mit den Tränen.Zunächst hatte der Außenseiter ein Finish von 135 Punkten gespielt und sich danach gefeiert, obwohl er noch einen Rest von zehn Punkten übrig hatte. Später musste der Tierarzt aus Kenia die Doppel-20 erwischen, warf aber auf die Doppel-16 und traf auch diese. "Ich bin glücklich, dass es nicht entscheidend war, dass ich mich verrechnet habe", sagte der 35 Jahre alte Munyua auf der Bühne bei Sky Sports.Fans besingen MunyuaIm Alexandra Palace entwickelte sich der Debütant mehr und mehr zum Publikumsliebling. Munyua, Spitzname "Why not" (Warum nicht), kämpfte sich nach Rückstand eindrucksvoll zurück und trotzte auch einer Wespe, die sich während der Partie auf sein Gesicht gesetzt hatte. "Weltklasse. Was eine Nachmittagssession, geil", sagte der deutsche Profi Florian Hempel am DAZN-Mikro zu der Partie.Die Fans in London stimmten in Anlehnung an Englands Rekord-Weltmeister Phil Taylor das "David-Munyua-Wonderland" an. Mit diesem Song hatten die Anhänger jahrelang den 16-maligen Weltmeister gefeiert. Am Donnerstag wurde Munyua besungen. Sein Gegner De Decker kassierte während des Spiels Buhrufe. Jeder seiner Fehlwürfe wurde bejubelt. Bevor Munyua von der Bühne ging, sagte er abschließend: "Why not?"

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Conference League: Mainz vor historischem Achtelfinal-Einzug – hier läuft das Spiel live

In der Conference League kann der 1. FSV Mainz 05 gegen den türkischen Klub Samsunspor erstmals in ein europäisches Achtelfinale einziehen. So sehen Sie die Partie.Der FSV Mainz 05 will mit einem Sieg gegen Samsunspor Kulübü aus der Türkei erstmals ins Achtelfinale der Conference League einziehen. Man könne Geschichte schreiben, sagte Trainer Urs Fischer vor dem letzten Spiel der Ligaphase am Donnerstagabend gegen das von Thomas Reis trainierte Team. Zudem würde uns guttun, wenn man die beiden Playoff-Spiele im Februar nicht hätte.Der Fußball-Bundesligist erwartet ein volles Stadion mit zahlreichen türkischen Fans. Wie auch Mainz muss Samsunspor, die aktuell in der Tabelle punktgleich mit Mainz (10 Punkte) unter den Top-Acht liegen, gewinnen, um sicher weiterzukommen.Conference League: Wer Mainz gegen Samsunspor live zeigtAm Donnerstagabend überträgt der Sender RTL das Spiel aus Mainz live. Die Übertragung beginnt um 20.35 Uhr, Anpfiff ist um 21 Uhr. Kunden der Streamingplattform RTL+ können die Partie auch dort verfolgen.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Weltcup: Solides Comeback für Biathletin Franziska Preuß

Franziska Preuß kann bisher nicht ihr Potenzial zeigen. Die zuletzt erkrankte Biathletin kommt zurück, kann aber noch nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen.Nach ihrer Zwangspause war Franziska Preuß einfach nur froh, wieder dabei zu sein. "Die letzten zwei Wochen waren hart. Ich bin froh, dass ich starten konnte. Es tat für meine Motivation sehr gut, nicht auf der Couch das Rennen schauen zu müssen, sondern dabei zu sein", sagte die 31-Jährige nach Rang 18 im Biathlon-Sprint von Le Grand-Bornand bei Eurosport. Es war ein solides Weltcup-Comeback, auf dem sie aufbauen kann.Ein Podestplatz war bei ihrem Saisonstart 2.0 nach der Doppelinfektion mit Corona und Influenza ohnehin nicht zu erwarten. Am Schießstand räumte sie bis auf die letzte Scheibe alle ab. Der Fehler sei "superblöd", da sei sie ein bisschen unruhig geworden sei und "letzte Überzeugung" gefehlt habe. Und auf der Strecke konnte sie mit über einer Minute Rückstand auf die Beste als 24. wie erwartet noch nicht dagegen halten. "Man hat gleich von Runde eins ein bisschen Blutgeschmack gehabt, weil die Lunge es noch nicht so gewohnt ist", berichtete Preuß im ZDF. Bundestrainer mit Comeback zufriedenNach den 7,5 Kilometern hatte sie 1:00,1 Minuten Rückstand auf die fehlerfrei siegende Schwedin Hanna Öberg. "Ich bin mit Franzis Leistung zufrieden nach einer Woche lockerem Training", sagte Damen-Bundestrainer Kristian Mehringer. "Aber heute hat man sich nichts erlauben können."Beste Deutsche wurde die fehlerfreie Anna Weidel auf Rang 17 (+58,1 Sekunden), Vanessa Voigt musste ebenfalls keine Extrarunde drehen und kam als 19. (+1:02,6 Minuten) ins Ziel.Damit geht das Trio fast geschlossen in die Verfolgung am Samstag (12.15 Uhr/ZDF und Eurosport). "Ich hoffe, dass es mir läuferisch da ein bisschen besser geht und ich ein paar Plätze gut mache", so Preuß. Julia Tannheimer (29.), Janina Hettich-Walz (37.) und Julia Kink (41.) landeten abgeschlagen im Feld.Preuß muss Comeback-Qualitäten rausholenIm vergangenen Jahr hatte Preuß in den französischen Alpen die Verfolgung gewonnen und war im Sprint und Massenstart - hinter ihrer weiterhin fehlenden Teamkollegin Selina Grotian (Corona) - jeweils Zweite geworden. Doch jetzt geht es für sie 52 Tage vor dem ersten Olympia-Rennen in Antholz darum, den Formaufbau Richtung Olympia hinzubekommen und die Norm dafür zu knacken. Denn die Verteidigung des Gesamtweltcups kann sie nach ihrem schwachen Start in Östersund und dem Ausfall in Hochfilzen ad acta legen, das war aber ohnehin nicht ihr vorrangiges Saisonziel. Jetzt muss Preuß, die immer wieder in ihrer Karriere von gesundheitlichen Problemen ausgebremst wurde, den neuerlichen Rückschlag schnell abhaken. "Es war eine schwierige Situation. Die innerliche Flamme war nicht erloschen, aber gedämpfter auf alle Fälle", gab sie im ZDF zu. Mental ziehe es "immer so viel Energie, wenn man daheim sitzt. Ich wollte jetzt einfach Wettkämpfe haben, damit man nicht den ganzen Sommer so viel investiert und dann schaut man wieder ein ganzes Trimester zu", so Preuß, die derzeit nur von Wochenende zu Wochenende schaue: "Ich hoffe, dass ich Rennen für Rennen mehr Selbstvertrauen bekomme und mehr Überzeugung." Ihr Motto: Schritt für Schritt zum großen Ziel Olympia.

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Alpiner Ski-Weltcup: Nebel in Gröden: Heftiger Sturz bei Odermatts Jubiläums-Sieg

Das Wetter erschwert die Bedingungen beim alpinen Ski-Weltcup in den Dolomiten. Ein Norweger stürzt schwer. Der Schweizer Marco Odermatt rast erneut zum Sieg und knackt eine besondere Marke.Ski-Superstar Marco Odermatt hat seinen 50. Weltcup-Sieg gefeiert. Der Triumph des Schweizers bei wechselhaften Bedingungen in Gröden wurde allerdings vom schweren Sturz des Norwegers Fredrik Möller überschattet. Der 25-Jährige hatte an den berüchtigten Kamelbuckeln Probleme, verlor bei einem Sprung die Kontrolle und knallte mit voller Wucht auf die Piste. Er wurde lange behandelt und schließlich abtransportiert.Der viermalige Gesamtweltcupgewinner Odermatt siegte vor seinem Schweizer Teamkollegen, dem aktuelle Weltmeister Franjo von Allmen. Platz drei belegte der Südtiroler Routinier und Lokalmatador Dominik Paris. Bester Deutscher war Romed Baumann auf Rang 19. Luis Vogt wurde seinem Comeback nach einer Schulterverletzung 21., Simon Jocher verpasste als 41. die Punkte-Ränge.Nebel sorgt für VerzögerungenDas Rennen war wegen Nebels später gestartet worden und wurde auch länger unterbrochen. Schon beim Training am Mittwoch hatte das Wetter die Pläne der Veranstalter durcheinandergewirbelt und letztlich zu einer Absage geführt. Für Freitag ist ein Super-G, für Samstag eine weitere Abfahrt angesetzt.Für Odermatt war es bereits der fünfte Sieg beim disziplinübergreifend achten Weltcup-Start in dieser Saison. Auch die erste Abfahrt des Winters Anfang Dezember in Beaver Creek hatte der 28 Jahre alte Alpin-Dominator gewonnen. Die zweite Abfahrt im US-Bundesstaat Colorado war damals gestrichen worden und wurde in Gröden nun auf einer etwas verkürzten Strecke nachgeholt.Deutsche noch nicht in Olympia-FormDie kriselnden deutschen Speed-Fahrer sind weniger als zwei Monate vor den Olympischen Spielen in Italien weit von ihrer Topform entfernt. Baumann freute sich aber zumindest über sein bislang bestes Ergebnis in dieser Saison.Es sei "eine ganz gute Fahrt" gewesen, sagte der 39-Jährige, der im oberen Streckenabschnitt gut losgelegt hatte. Die nationale Norm für den Höhepunkt des Winters haben die deutschen Athleten allerdings noch nicht geknackt.

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Bike-Equipment: Raus in den Schotter! Warum Gravelbike-Schuhe überall glücklich machen

Wer auf dem Gravelbike richtig Gas geben möchte, darf beim Equipment wählerisch sein. Gravelbike-Schuhe sollten sitzen wie eine zweite Socke. Sonst noch was? Klar.Zwischen Mensch und Bike bestehen in der Regel drei wichtige Verbindungen: Hinterteil und Sattel, Hände und Lenker, Füße und Pedale. Nun kann man durchaus freihändig fahren oder aus dem Sattel gehen und einen Berg im Wiegetritt meistern. Beim Radfahren die Füße hochzulegen, ist dagegen die denkbar schlechteste Idee. Mit anderen Worten: Die Verbindung zwischen Fuß und Pedale ist fundamental wichtig. Deshalb ergibt es durchaus Sinn, sich zweimal zu überlegen, mit welchen Schuhen diese Liaison am effizientesten und letztlich auch am bequemsten zu meistern ist.Wobei das Attribut 'bequem' bei Rennradschuhen eher deplatziert ist. Im Gegensatz zum Biken auf Single Trails, im Wald oder auf Schotterpisten geht es beim Scheppern über den Asphalt hauptsächlich darum, die Muskelkraft maximal effizient und direkt auf die Kurbel zu übertragen. Da eher selten abgestiegen wird, müssen Rennradschuhe auch nicht auf längere Spaziergänge vorbereitet sein. Entsprechend steif und unflexibel sind die Schuhe für Rennradfahrer gebaut. Fürs Mountainbiken sind das die denkbar ungünstigsten Eigenschaften. Im steilen, rutschigen oder auch abschüssigen Gelände ist es wichtig, jederzeit und vor allem schnell aus der Pedale zu kommen. Entsprechend flexibel müssen MTB-Schuhe sein. Wesentliches Merkmal ist das aggressive Stollenprofil unter der Sohle, das beim Absteigen für guten Grip sorgt. Dazu geht es bei Schuhen fürs Mountainbiken weniger um Aerodynamik und Gewicht, als um den Komfort für die Füße. Häufig sind diese Schuhe deshalb etwas klobiger und schwerer, aber auch großzügiger geschnitten.Gravelbike-Schuhe: Zwei auf einen StreichLange Vorrede, kurzer Sinn: Weil beim Gravelbiken sowohl über Schotter- und Waldwege gejagt wird, als auch Asphalt und Kopfsteinpflaster unter die Reifen kommen, braucht es einen Schuh, der die Vorzüge von Rennrad- und MTB-Schuh clever vereint. Was uns zu den wesentlichen Merkmalen von Gravelbike-Schuhen führt. Was optisch sofort auffällt, sind die Silhouette des Rennradschuhs, kombiniert mit der profilierten Sohle eines Mountainbike-Schuhs, die das Gehen oder Schieben zumindest möglich macht. Dabei stören auch die Cleats nicht, denn die sind wie bei MTB-Schuhe in die Sohle eingelassen. Das gibt Gravelbike-Schuhen den entscheidenden Kick für den Alltag. In der Formgebung orientieren sie sich dagegen eher an der sportlichen Eleganz von Rennradschuhen. Die Sohle ist nicht ganz so steif, um im Gelände oder Schotter etwas flexibler zu sein. Beim Verschluss fällt die Wahl aber häufig auf das im Rennradsport beliebte BOA Fit System, das mittlerweile auch im Wintersport und bei Läuferinnen und Läufern angekommen ist.Einer für alleKurzum: Gravelbike-Schuhe sind die perfekten Allrounder. Sie funktionieren auf der Rennmaschine genauso zuverlässig wie beim Mountain- und Gravelbiken. Sie als Kompromiss zu bezeichnen, ist beinahe eine Beleidigung. Die meisten sind nicht nur beim Stylefaktor, sondern auch technisch auf Augenhöhe mit den speziell aufs Rennradfahren oder Mountainbiken zugeschnittenen Modellen. Wichtig: Damit die Gravelbike-Schuhe ihre Klasse zeigen können, muss das Pedalsystem passen. In der Regel sind die Schuhe für die SPD-2-Loch-Pedalplatten vorbereitet. Wer sie also auch auf der Rennmaschine einsetzen will, muss dort die entsprechenden Pedale montieren.Kauftipps: Vier aktuelle Modelle im ÜberblickWie so häufig sind beim Kauf von Gravelbike-Schuhen nach oben kaum Grenzen gesetzt. Doch es gibt auch Modelle für weniger als 100 Euro, die als Radschuh für Sport und Alltag gute Dienste leisten. Dazu gehört der Rockrider Gravel 900, ein wasserdichtes Modell mit praktischem Schnellschnürsystem, das sich selbst blockiert. In die Nylonsohle wurden Glasfaserelemente eingearbeitet, um den Tritt noch präziser und effizienter zu machen. Der Oberschuh soll zumindest wasserabweisend sein. Gerade in der nassen und kalten Jahreszeit empfiehlt sich aber ein Überschuh (z.B. die Cycling Überschuhe von Q36.5), um warmen und trockenen Fußes wieder zu Hause anzukommen. Rockrider Gravel 900Q36.5 Gregarius AdventureShimano Gravel RX801Scott Gravel Pro     VerschlussSchnellschnürsystemBOA Fit SystemBOA Li2 Fit SystemBOA Fit System L6PedalsystemSPDSPDSPDSPDGewicht pro Schuhca. 320 gca. 310 gca. 270 gca. 350 g Material OberschuhStoffMesh-MikrofaserKunstlederStoffInnensohleStandardSolestarStandardErgoLogicPreisca. 90 Euroca. 300 Euroca. 230 Euroca. 150 EuroZu einem Straßenpreis von etwa 130 Euro bekommen Biker schon ein Modell mit dem beliebten BOA Fit Verschluss-System. Der Scott Gravel Pro ist mit griffigem Sticki Rubber Gummi besohlt. Das reicht bequem für kurze Wege zu Fuß, denn die Cleats sind auch hier entsprechend eingelassen. Das schont die empfindlichen SPD-Platten. Der Gravel Pro ist nichts für Regenwetter und braucht zwingend Überzieher, wenn das Wasser von oben oder unten spritzt.Shimano ruft für seinen Gravelbike-Schuh einen stolzen Preis von mehr als 200 Euro auf. Damit lohnt sich der Gravel RX801 aus unserer Sicht eher für ambitionierte Biker, die regelmäßig im Gelände und auf der Straße unterwegs sind und die Schuhe auf allen Bikes nutzen. Dafür bekommen sie aber auch das Leichtgewicht unter den Gravel-Schuhen, mit dem man trotz steifer Carbonfasersohle auch halbwegs bequem mehr als nur ein paar Schritte laufen kann. Fazit: Ein Gravelbike-Schuh, der mehr als nur einen schlanken Fuß macht.Wer seinen Füßen etwas ganz Besonderes gönnen möchte, ist beim Q36.5 Gregarius Adventure an der richtigen Adresse. Dieser Gravelbike-Schuh aus Italien kommt sogar mit einem doppelten BOA-Fit-Drehverschluss, was für noch besseren Halt sorgen soll. Das Obermaterial ist nicht wasserdicht, aber dank offenem Mesh-Mikrofaser atmungsaktiv. Genau das richtige also für alle, die mit schnell schwitzenden Füßen zu kämpfen haben. Das Verbundmaterial aus Kohlefaser und Polyamid sorgt für die gute Balance zwischen Komfort und Steifigkeit. Eine weitere Besonderheit ist die thermogeformte und gepolsterte Zunge, die den Schnürdruck des Verschlusssystems gleichmäßig auf den Spann verteilt und den Fuß insgesamt noch sicherer einpackt. Den italienischen Edelschlappen gibt es in Schwarz oder Weiß.

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Frauenfußball: Torhüterin Berger setzt Nationalelf-Karriere fort

Nach den Nations-League-Endspielen ist nun klar: Bundestrainer Christian Wück kann weiter mit Stammkeeperin Ann-Katrin Berger planen. Das nächste große Turnier steht 2027 an.Torhüterin Ann-Katrin Berger setzt ihre Karriere im Nationalteam fort. Diese Entscheidung der 35-Jährigen vom US-Club Gotham FC teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Berger habe Bundestrainer Christian Wück und Torwarttrainer Michael Fuchs über den Entschluss informiert. Die nächste WM steigt im Sommer 2027 in Brasilien.Deutschlands zweimalige Fußballerin des Jahres hatte mit ihren Elfmeter-Heldentaten die deutsche Auswahl 2024 in Frankreich zu Olympia-Bronze geführt. Auch bei der EM im Sommer in der Schweiz glänzte Berger, vor allem beim Elfmeter-Krimi im Viertelfinale gegen Frankreich. Zuletzt stand Berger mit der DFB-Auswahl im Nations-League-Finale gegen Spanien. Vor Olympia zur Nummer eins befördertBerger wäre bei der WM in Brasilien fast schon 37. Sie hatte ihre Zukunft im DFB-Team zuletzt offen gelassen. Berger sprach auch von belastenden Reisen aus den USA nach Europa. Bis 2026 steht sie bei Gotham noch unter Vertrag. Die gebürtige Schwäbin war erst sehr spät Stammkeeperin im Nationalteam geworden: Wück-Vorgänger Horst Hrubesch beförderte Berger vor Olympia zur Nummer 1 und setzte die langjährige Torfrau Merle Frohms auf die Bank. Inzwischen hat Berger 29 Länderspiele bestritten. Sie spielte vor ihrer US-Station auch schon für Turbine Potsdam, Paris Saint-Germain, Birmingham City und den FC Chelsea.

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Delani wird 15 Jahre alt: Diekmeier: Rührende Geburtstagsworte an krebskranke Tochter

"Ich bin so unfassbar stolz auf dich", schreibt der Ex-Fußballprofi Dennis Diekmeier. Für ein Weihnachtswunder verbringt die 15-jährige Delani während einer Therapie Tage in einem Isolierzimmer.Der ehemalige Fußball-Profi Dennis Diekmeier hat seiner schwer krebskranken Tochter Delani mit rührenden Worten zum 15. Geburtstag gratuliert. "Du kämpfst. Du gibst alles. Und du verlierst dabei nie dich selbst. Das, was du in diesem letzten Jahr geleistet hast, ist mehr, als Worte je beschreiben können", schrieb Diekmeier bei Instagram. "Ich bin so unfassbar stolz auf dich. Und ich bin noch stolzer, dein Papa zu sein." Egal, wie steinig der Weg sei – er gehe jeden Schritt mit ihr. "Immer an deiner Seite. Immer hinter dir. Immer für dich", schrieb der ehemalige Fußballer vom Hamburger SV und SV Sandhausen.Beim ältesten der vier Kinder von Dana und Dennis Diekmeier war im Januar ein Tumor an der Nebenniere diagnostiziert worden. Dieser wurde zwar operativ entfernt, doch kurz darauf entdeckten die Ärzte Metastasen in beiden Lungenflügeln. Zwischenzeitlich wurde Delani als Palliativpatientin eingestuft, doch die Eltern fanden neue Ärzte.Strahlentherapie in "Iso-Haft"In diesen Tagen wird die neue sogenannte Imaza-Therapie aus der Nuklearmedizin angewandt. Dabei wird ein radioaktives Mittel gespritzt, das von Tumorzellen aufgenommen wird. "Delani und ich sind seit Montag in der Uniklinik Würzburg. Die Therapie läuft und damit niemand Strahlen abbekommt außer Delani, ist sie in einem Zimmer in "Iso-Haft", wie sie sagt", schrieb Delanis Mutter Dana Diekmeier Mitte der Woche bei Instagram. Durch Fenster können sich Mutter und Tochter zumindest sehen. "Wir hoffen, Ende der Woche nach Hause gehen zu dürfen", schrieb Dana Diekmeier. "Drückt die Daumen für unser Weihnachtswunder."Delanis Mutter richtete am Geburtstag ebenfalls bewegende Worte an ihre Tochter. "Du hast in deinem jungen Leben schon so viel Mut, Kraft und Herz gezeigt. Auch an schweren Tagen hast du nie aufgehört zu lächeln, zu hoffen und du selbst zu bleiben", schrieb sie. "Du bist stärker, als du manchmal glaubst, und schöner, als Worte es je beschreiben könnten." Sie wünsche Delani, dass das neue Lebensjahr ihr Licht, Hoffnung und viele kleine Wunder schenke. "Du bist nicht allein – wir gehen diesen Weg gemeinsam, Schritt für Schritt."Dass die neue Therapieform bei Delani anschlägt, war für die Familie die erste positive Nachricht nach langer Zeit. "Im Moment ist Delani unheilbar krank. Und wir hoffen, dass es ihr lange gut geht und es dann irgendwann irgendwas gibt, was man probieren kann, dass sie gesund macht", sagte Dana Diekmeier vor wenigen Tagen in einem längeren Interview des Paares für die Sky-Reihe "Meine Geschichte". "Du musst einfach das Beste draus machen und hoffen, dass das Wunder passiert und sie gesund wird."

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Kriminalität: Ehemaliger Fußball-Nationalspieler in Ecuador erschossen

Mario Pineida spielte einst für Deutschlands WM-Gegner Ecuador. Nun wurde der 33-Jährige Opfer eines tödlichen Angriffs in Guayaquil.Der frühere ecuadorianische Fußball-Nationalspieler Mario Pineida ist in Guayaquil auf offener Straße getötet worden. Das gab sein Verein Barcelona SC in einer Mitteilung "mit tiefem Bedauern" bekannt. "Diese traurige Nachricht betrübt uns zutiefst", hieß es weiter.Der 33-Jährige wurde demnach am Mittwoch in einer Geschäftsstraße von zwei Männern auf einem Motorrad erschossen. Auch eine Frau, die mit Pineida unterwegs war, wurde getötet, schrieb die Zeitung "El Universo". Die Strafverfolgungsbehörden haben Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.Teilnahme an der Copa América 2015Pineida bestritt von 2014 bis 2021 neun Länderspiele für Ecuador, das bei der Fußball-WM im nächsten Sommer in der Gruppenphase auf Deutschland trifft. Er nahm dabei auch an den Copa Américas 2015 und 2021 teil. Der Außenverteidiger spielte in Ecuador für mehrere Spitzenclubs und war zwischenzeitlich auch in Brasilien für Fluminense FC tätig. Das einst relativ sichere Ecuador steckt in einer schweren Sicherheitskrise. Die Zahl der Morde stieg nach Angaben der Beobachtungsstelle für organisiertes Verbrechen im ersten Halbjahr 2025 um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf den höchsten Wert in der jüngeren Geschichte des Landes. Mehrere Gangs kämpfen um die Kontrolle des lukrativen Drogengeschäfts.

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Ex-Biathletin: Vater von Laura Dahlmeier äußert sich erstmals öffentlich zum Tod seiner Tochter

Der Tod von Laura Dahlmeier bewegte 2025 eine ganze Nation. Monate später äußert sich ihr Vater zum Risiko, dem sich seine Tochter freiwillig aussetzte.Fast fünf Monate nach dem Tod von Laura Dahlmeier ist die Anteilnahme ungebrochen. So berichtet es nun ihr Vater, Andreas Dahlmeier, einem Medienbericht zufolge. Demnach würden immer noch regelmäßig Besucher zu Laura Dahlmeiers Gedenkstätte im Kurpark von Partenkirchen pilgern, um sich von der Sportlerin zu verabschieden. "Wenn ich dorthin gehe, bin ich nie allein. Die Anteilnahme ist immer noch riesengroß", sagt er der "Sport Bild".Laura Dahlmeier war am 28. Juli 2025 im Alter von 31 Jahren bei einer Bergsteigertour am 6096 Meter hohen Laila Peak im Karakorum-Gebirge in Pakistan durch einen Steinschlag tödlich verunglückt. "Laura müsste sofort tot gewesen sein", sagt ihr Vater. Er selbst ist seit 40 Jahren in der Bergrettung in Garmisch-Partenkirchen tätig und prägte die Leidenschaft seiner Tochter, die er bereits als Dreijährige mit in die Berge nahm.Laura Dahlmeier gewann im Biathlon sieben Weltmeistertitel und zwei olympische Goldmedaillen. Mit gerade einmal 25 Jahren hatte sie in ihrer Sportart alles erreicht. 2019 gab sie den Leistungssport auf und widmete sich ihren großen Leidenschaften, dem Bergsteigen und der Umwelt. Die Ex-Biathletin war staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin und aktives Mitglied bei der Bergwacht. Sie galt als erfahrene und risikobewusste Alpinistin. Ein Grund, warum Bestürzung und Trauer nach ihrem Tod so groß ausfielen.Laura Dahlmeier war zu Lebzeiten auf ihren Tod vorbereitetDahlmeiers Vater hat mittlerweile zu einem nüchterneren Umgang gefunden. Das Risiko steige mit jeder Bergtour, erklärt er der "Bild". "Ich musste immer mit dem Anruf rechnen, dass etwas passiert ist." Seine Tochter sei zwar sehr umsichtig gewesen, aber "als Bergsteiger braucht man Glück". Auch er sei dem Tod "schon einige Male von der Schippe gesprungen", schildert Dahlmeier seine Erfahrungen der Zeitung.Seine Tochter sei darauf vorbereitet gewesen. Noch zu Lebzeiten habe sie verfügt, wie ihre Trauerfeier ausfallen solle. Diese wurde am 11. August unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Wallfahrtskirche St. Anton in Garmisch-Partenkirchen mit 200 geladenen Gästen abgehalten. Laura Dahlmeier habe sich gewünscht, dass "nur die kommen, die sie gerne mochte", sagt ihr Vater. "Auch da war sie gradlinig." Dasselbe galt für die Musik. Auf Wunsch der Ex-Biathletin wurde unter anderem eine abgeänderte Version des Oberreintal-Liedes gesunken. Der Refrain lautet "Hei mi leckst am Arsch!" und gilt unter Bergsteigern als klassischer Gruß oder Ausruf der Erleichterung, wenn man einen Berggipfel erklommen hat.Dass Laura Dahlmeier nie in ihrer Heimat beerdigt werden wird, sieht ihr Vater pragmatisch. Ein Grab, das ständig von Trauernden besucht würde, davon wäre sie nicht begeistert gewesen, ist Vater Dahlmeier überzeugt. Dass ihr Leichnam in den Bergen geblieben ist, sei richtig. "Laura ist dort begraben, wo sie glücklich war und sich frei fühlte. (...) Ich glaube, Laura hätte es so gewollt, in den Bergen Frieden zu finden."

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Turnier in London: Schindler gewinnt Auftakt bei Darts-WM

Die WM-Ausbeute von Martin Schindler ist bislang eher ausbaufähig, doch Deutschlands bester Darts-Profi startet souverän. Seine Ausgangssituation ist gut wie nie.Deutschlands bester Darts-Profi Martin Schindler hat bei der WM einen souveränen Auftaktsieg geholt. Der 29-Jährige gewann gegen den englischen Außenseiter Stephen Burton im Alexandra Palace 3:1 und besserte damit seine bislang nicht sonderlich gute WM-Bilanz auf. Schindler verlor nur im zweiten Satz etwas die Kontrolle, als er nach dem 3:1 im ersten Satz 0:3 verlor. Die Sätze drei und vier entschied er dann klar 3:0 für sich und zog in die nächste Runde ein.Bei seinen drei ersten Turnieren schied er jeweils in Runde eins aus. 2023 und 2024 gewann er jeweils ein Spiel, bevor er 2025 wieder seine Auftaktpartie verlor. Schindler ist in London an Position 13 gesetzt damit so aussichtsreich wie nie zuvor in die WM gestartet. In der zweiten Runde trifft Schindler auf den Sieger des Duells zwischen Keane Barry und Tim Pusey.Vor Schindlers Auftakt hatten unter anderem Debütant Arno Merk, der ehemalige WM-Halbfinalist Gabriel Clemens und Ricardo Pietreczko für deutsche Siege in London gesorgt.

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Neuer Pokal: Finalsieg im Interkontinental Cup: Paris holt nächsten Titel

In Katar setzte sich Champions-League-Gewinner Paris Saint-Germain im Finale gegen Flamengo durch. Der Torhüter wird zum Helden - der Weltfußballer enttäuscht dagegen.Der französische Topclub Paris Saint-Germain hat den Interkontinental Cup gewonnen und seiner beeindruckenden Titelsammlung eine weitere Trophäe hinzugefügt. Der Champions-League-Sieger setzte sich im Finale in Katar gegen den brasilianischen Club CR Flamengo mit 2:1 im Elfmeterschießen durch. Nach 90 Minuten und nach der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden. Der frisch gekürte Weltfußballer Ousmane Dembélé wurde bei PSG in der 78. Minute eingewechselt - und erwischte keinen guten Tag. Der Offensivstar vergab in der Verlängerung eine große Chance auf das 2:1 und schoss im Elfmeterschießen den Ball über das Tor. PSG siegte dennoch, weil Torhüter Matwei Safonow vier von fünf Elfmetern parieren konnte.Der Favorit aus Paris war durch ein Tor von Chwitscha Kwarazchelia (38. Minute) in Führung gegangen. Doch Flamengo glich durch einen Foulelfmeter von Jorginho (62.) aus. Nachfolge-Event der Club-WMDer Interkontinental Cup wurde erst zum zweiten Mal unter diesem Namen abgehalten und löste die frühere, jährlich stattgefundene Club-Weltmeisterschaft ab. Diese wurde im vergangenen Sommer mit 32 Teams abgehalten und soll künftig alle vier Jahre stattfinden.Flamengo war am Samstag mit einem Sieg gegen Pyramids FC aus Ägypten ins Finale eingezogen. PSG als Champions-League-Gewinner war für das Endspiel gesetzt.

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Winterspiele in Italien: Olympia: Wo sich Russen und Belarussen qualifizieren dürfen

Biathleten mit Militärgrad, aber Eiskunstläufer unter neutraler Flagge: Wer aus Russland und Belarus darf wirklich auf Medaillenjagd gehen? Die Verbände ringen mit teils schwierigen Entscheidungen.Knapp zwei Monate vor der Eröffnung der Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo ist weiter offen, welche Athleten aus Russland und Belarus wegen des anhaltenden Angriffskrieges gegen die Ukraine auf die große Olympia-Bühne zurückkehren dürfen. Während einige Weltverbände nach Urteilen des Sportgerichtshofs Cas Anpassungen vorgenommen und Starts unter neutraler Flagge erlaubt haben, hält etwa der Biathlon-Weltverband bislang am Ausschluss fest - auch wegen eines besonderen Umstandes.Biathlon: Anders als in anderen Disziplinen sind Starter dieser Sportart mit einer Waffe unterwegs. "Das ist zwar vielleicht etwas polemisch", sagte Kommunikationsdirektor Christian Winkler von der Internationalen Biathlon-Union der dpa vor dem am Donnerstag beginnenden Weltcup im französischen Annecy-Le Grand-Bornand. "Was ich aber sagen würde: Das Bild ist schon schwer vorstellbar, dass ukrainische und russische Athleten mit einem Gewehr nebeneinanderstehen." Hinzu kommt bei potenziellen russischen Startern die meist enge Verbindung zur Armee. Teilweise haben sie sogar militärische Dienstgrade. Auch deswegen hält die IBU trotz des steigenden Drucks und der Beantragung eines beschleunigten Verfahrens vonseiten des russischen Verbandes an ihrer Position fest, bestätigt Winkler: "Es ist ihr gutes Recht, vor den Cas zu ziehen. Aber wir sind recht gelassen, weil wir vorbereitet sind und wir glauben auch, dass wir gute Argumente haben. Unsere Entscheidung ist basierend auf unserer Verfassung getroffen worden."Ski nordisch und Ski alpin: Nach einem Urteil des Cas wurden zuletzt die ersten Skisportlerinnen und -sportler aus Russland sowie Belarus zu Qualifikationswettkämpfen zugelassen. Der Ski- und Snowboardverband Fis veröffentlichte eine Liste mit Namen, die als neutrale Athletinnen und Athleten ab sofort an Events teilnehmen dürfen, um sich für die Spiele qualifizieren zu können. Auch Langläufer und Kombinierer sind in der Liste, die am Montag noch einmal aktualisiert wurde, vertreten. Eine Besonderheit gibt es in der Nordischen Kombination, wo es ausschließlich um Männer geht. Die Frauen sind in dieser Sportart nicht olympisch.Eisschnelllauf: Der Weltverband Isu hatte im Dezember 2024 die Zulassungskriterien für die ersten vier als Olympia-Qualifikation gewerteten Weltcups festgelegt. Insgesamt starteten drei Sportler aus Belarus und fünf aus Russland. Neben Qualifikationszeiten sind für eine Olympia-Teilnahme Quotenplätze über die Disziplinwertung im Weltcup gefordert. Eiskunstlauf: Pjotr Gumennik (Russland), Adelija Petrosjan (Russland) sowie Viktoria Safonowa (Belarus) haben über einen Qualifikationswettbewerb in Peking im September Quotenplätze geholt und wurden auch schon vom Internationalen Olympischen Komitee als Teilnehmer unter neutraler Flagge bestätigt. Paarläufer und Eistänzer wurden nicht für das Qualifikationsevent in China zugelassen. Präsident Andreas Wagner von der Deutschen Eislauf-Union sagte: "Wenn jetzt die Entscheidung getroffen worden wäre, sie weiterhin komplett auszuschließen, hätte ich damit gut leben können. Weil ich finde, es hat sich auch an der Situation nicht wirklich was geändert. (...) Jetzt hat man die Tür aufgemacht für Athleten, von denen man glaubt, die beurteilen zu können und die sozusagen sauber sind."Bob, Rodeln und Skeleton: Nach einem Prüfprozess unter der Leitung der IBSF AIN Task-Force und mit Unterstützung von Sportradar hat der Bob- und Skeleton-Weltverband (IBSF) am 12. Dezember eine Liste der individuellen neutralen Athleten (AIN) veröffentlicht, die mit sofortiger Wirkung an IBSF-Wettbewerben teilnehmen dürfen. Allerdings nur im Monobob der Frauen und im Skeleton. Darauf befinden sich ein Bobfahrer und eine Bobfahrerin, sieben Skeletonis sowie fünf Trainer und Techniker plus ein Arzt sowie drei Offizielle. Im Rodeln sind seit dem Testwettbewerb im Cortina d'Ampezzo Eugenio Monti Sliding Centre jeweils drei Frauen und drei Männer im Einsitzer-Wettbewerb mit dabei. Allerdings wurden nun einige davon beim Weltcup in Lake Placid wieder aus dem Rennen genommen, da offenbar neue Anhaltspunkte vorliegen sollen. Die Qualifikation erfolgt über ein Punktesystem. Eishockey: Die Nationalmannschaften von Russland und Belarus wurden vom IOC komplett von olympischen Wettbewerben ausgeschlossen. Der Weltverband IIHF folgt dieser Empfehlung. Beim Turnier, an dem diesmal wieder die Stars aus der Nordamerika-Liga NHL teilnehmen, werden daher einige Top-Cracks fehlen.Curling: Auch hier greift das Verbot für Teams aus beiden Ländern.

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Handball-EM: Gislason will mit jungem Schwung ins EM-Halbfinale

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason setzt bei der Europameisterschaft im Januar auf einen Mix aus Routiniers und jungen Kräften. Nach der Nominierung gibt es aber auch Kritik.Alfred Gislason gab sich angriffslustig. "Wir wollen ins Halbfinale", verkündete der Bundestrainer bei der Präsentation seines Kaders das ambitionierte Ziel der deutschen Handballer für die Europameisterschaft im Januar.Mit vier Turnier-Debütanten, drei Europameistern von 2016 und etlichen jungen Wilden im 18-köpfigen Aufgebot geht Gislason die Medaillen-Mission bei der Endrunde vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden an. "Wir haben eine gute Mischung", befand der 66 Jahre alte Isländer in Dortmund. "Die Mannschaft ist so weit, dass wir uns auf das Turnier freuen und darauf hoffen, die Herausforderungen genauso gut zu meistern wie bei den Olympischen Spielen", sagte Gislason. In Paris gab es im Sommer 2024 Silber für die aufstrebende DHB-Auswahl, die Anfang dieses Jahres mit dem Aus im WM-Viertelfinale gegen Portugal dann aber einen Dämpfer erhielt. "Ich bin extrem gespannt auf den kommenden Januar", sagte Gislason deshalb. Schwere Aufgaben für Deutschland Die deutsche Mannschaft trifft in der Vorrunde auf Österreich, Serbien und Spanien. Gelingt das Weiterkommen - dazu muss mindestens Platz zwei her - sind Weltmeister und Olympiasieger Dänemark, Europameister Frankreich, der WM-Vierte Portugal und Norwegen die wahrscheinlichen Gegner in der Hauptrunde. "Für diese Europameisterschaft müssen wir schnell auf unser Top-Niveau kommen. Wir haben einen anspruchsvollen Weg. Jeder Punktverlust kann das Aus fürs Halbfinale bedeuten. Denn der Modus verzeiht bei diesen Gegnern keine Fehler. Das ist die Realität", sagte Gislason und fügte hinzu: "Ich hoffe, dass wir alle Herausforderungen meistern." Hanning-Kritik Angeführt wird das Team von Kapitän Johannes Golla und Torwart-Routinier Andreas Wolff, der mit 34 Jahren und 185 Länderspielen der Erfahrenste im Aufgebot ist. "Andi gehört seit zehn Jahren zu den besten Torhütern der Welt. Er ist unsere Nummer eins, aber auch ein wichtiger Führungsspieler", lobte Gislason den Keeper vom deutschen Rekordmeister THW Kiel.Wie Wolff waren auch Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Rune Dahmke bereits vor bald zehn Jahren beim EM-Triumph in Polen dabei. Dass Dahmke und Lukas Mertens auf Linksaußen den Berliner Tim Freihöfer aus dem Aufgebot verdrängten, sorgte für mächtig Frust bei Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning."Hier ist alles außer Kraft gesetzt worden, was Fairness und Inhalt angeht. Das darf man mal sagen, das muss man auch mal klar so definieren. Tim ist erster Mann bei den Füchsen seit zwei Jahren mittlerweile, spielt jedes wichtige Spiel, spielt 90 Prozent der Spiele überragend. Er hat auch in der Nationalmannschaft bis jetzt immer überzeugen können", schimpfte Hanning im "Kicker" über die Personalie.Angesprochen auf die Kritik, sagte Gislason im ZDF, dass die Auswahl sehr schwierig gewesen sei und er viel Wert auf die Abwehr legen wolle. "Und Dahmke ist von den Linksaußen wahrscheinlich der beste Abwehrspieler", begründete der 66-Jährige seine Entscheidung. Viele junge Kräfte im Kader Ansonsten setzt Gislason aber verstärkt auf die Jugend. Ihr erstes Turnier erleben die Rückraumspieler Miro Schluroff und Matthes Langhoff, Rechtsaußen Mathis Häseler und Abwehrspezialist Tom Kiesler. Insgesamt sechs U21-Weltmeister von 2023 stehen im Kader, den Gislason erst am 14. Januar finalisieren muss. "Wir haben diesen Umbruch vor drei, vier Jahren begonnen und immer weiter durchgezogen. Die jungen Leute bringen Top-Leistungen und spielen in ihren Vereinen eine wichtige Rolle", lobte Gislason die junge Generation im deutschen Team, das alle Endrundenspiele im dänischen Herning bestreitet.Große Zuversicht bei DHB-Verantwortlichen Bei der Zusammensetzung des Personal-Puzzles hatte der Bundestrainer teilweise die Qual der Wahl. "Man versucht immer, eine gewisse Abstimmung zu finden in einem Kader. Das ist ein bisschen wie beim Kochen. Mal gibt man etwas Salz dazu, mal etwas mehr Zucker", beschrieb Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton die Arbeit in den vergangenen Wochen und lobte das Ergebnis: "Ich bin zuversichtlich, dass wir einen guten Mix für ein geschmackvolles Menü gefunden haben."Ähnlich zuversichtlich blickt DHB-Sportvorstand Ingo Meckes auf das Turnier voraus. "Wir haben die notwendige Qualität für die sportlich großen Herausforderungen und wissen, wohin wir wollen", sagte Meckes. Und Gislason erklärte: "Wir haben extrem viel Wert auf die Abwehr und Flexibilität gelegt und rechnen uns aus, dass wir mit diesem Team gut bestehen können."

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Fußball in Spanien: Nach Comeback: Flicks Lob mit klarer Botschaft an ter Stegen

Der deutsche Nationalkeeper darf bei seinem Comeback ein wenig Eigenwerbung betreiben, mehr nicht. Wie geht es für den Ex-Gladbacher im Winter weiter?Das Lob von Hansi Flick für den deutschen Nationalkeeper Marc-André ter Stegen nach dem Comeback im Tor des FC Barcelona war mit einer unmissverständlichen Botschaft verbunden. "Nur für dieses Spiel" sei die Entscheidung pro ter Stegen gewesen, sagte der frühere Bundestrainer, nachdem der Ex-Mönchengladbacher beim 2:0 im Pokal bei Drittligist CD Guadalajara erstmals nach 212 Tagen wieder im Tor der Katalanen gestanden hatte.Verlernt hat ter Stegen trotz der langen Pause im Zuge der Rückenoperation nichts. Der 33-Jährige blieb in den wenigen Szenen, bei denen er geprüft wurde, ohne Fehler. "Er ist der Kapitän der Mannschaft. Er hatte die Chance zurückzukehren und hat sie genutzt. Er hat dem Verein viel gegeben und verdient Respekt", so Flick, für den der im Sommer für 25 Millionen Euro verpflichtete Joan Garcia aber die Nummer eins bleibt.Wechsel im Winter?So verschaffte Flick seinem deutschen Landsmann immerhin die Möglichkeit, vor der Winter-Transferperiode ein wenig Eigenwerbung für mögliche Interessenten zu betreiben. Wohl nicht ohne Hintergedanken, denn auch Barcelona ist sehr daran interessiert, das hohe Gehalt seines langjährigen Torhüters einzusparen. Zumal die Katalanen in dem polnischen Routinier Wojciech Szczesny einen weiteren erfahrenen Schlussmann in ihren Reihen haben.Und Barça weiß um die Dringlichkeit bei ter Stegen, Einsatzzeit zu bekommen. Will er bei der WM im kommenden Sommer (11. Juni bis 19. Juli) bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Tor stehen, benötigt er Spielpraxis. Das hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann jüngst bereits betont: "Marc muss sich entweder in Barcelona durchsetzen oder einen Club finden, bei dem er spielt."Schwieriger Torhütermarkt in EuropaKein einfaches Unterfangen für ter Stegen. Die Torhüterpositionen bei den großen europäischen Clubs sind allesamt gut besetzt. Der englische Rekordmeister Manchester United wurde in der Vergangenheit als möglicher Interessent gehandelt, wenngleich die Red Devils im Sommer eine zweistellige Millionensumme für das belgische Torhütertalent Senne Lammens zahlten. Dazu ist Man United nicht einmal im europäischen Geschäft vertreten. Auch Clubs wie Ajax Amsterdam, Besiktas Istanbul oder der FC Bologna, die im Tor Bedarf haben, weisen nicht gerade eine große Strahlkraft auf. Und darauf zu vertrauen, dass er als Nummer zwei oder drei in Barcelona trotzdem wieder ins deutsche Tor zurückkehrt, sollte ter Stegen nicht. Denn sein Vertreter in der DFB-Elf, Oliver Baumann, konnte in den vergangenen Monaten überzeugen. Auch ein mögliches Comeback von Manuel Neuer wurde zumindest medial immer wieder debattiert und dürfte im nächsten Jahr erst recht an Fahrt gewinnen, sollte sich an dem derzeitigen Status nichts ändern.Streit mit Barça im SommerSo bleibt für ter Stegen wohl nur ein Leihgeschäft für ein halbes Jahr. Denn sein gut dotierter Vertrag in Barcelona läuft noch bis 2028. Für den finanziell angeschlagenen Club war dies bereits im Sommer ein Problem, als es um die Registrierung neuer Spieler ging. Zwischenzeitlich befanden sich Spieler und Verein im Streit, weil ter Stegen die Einverständniserklärung verweigerte, dass der Club den ärztlichen Bericht nach seiner Operation an die Liga weiterleiten durfte. Der Club wollte sich so finanziellen Spielraum verschaffen. Am Ende legten beide Seiten den Streit bei.Stark abgekühlt ist das Verhältnis trotzdem. Dabei schien ter Stegen einst der perfekte Torhüter für die Katalanen zu sein. Nach seiner Ankunft vor über elf Jahren wurde er aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten selbst von Stars wie Lionel Messi hochgelobt. Und der Erfolg stellte sich auch gleich ein: 2015 hielt ter Stegen bereits den Champions-League-Pokal in den Händen.

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Kader für die Handball-EM: Gislason nominiert vier Neue – und streicht Routinier

Der DHB gibt den Kader für die Handball-EM in Dänemark, Schweden und Norwegen bekannt. Bundestrainer Alfred Gislason setzt bei dem Turnier erneut auf junge Leistungsträger.Mit vier Turnier-Debütanten, drei Europameistern von 2016 und etlichen jungen Wilden geht Bundestrainer Alfred Gislason die Medaillen-Mission bei der Handball-Europameisterschaft an. Der 66 Jahre alte Isländer nominierte insgesamt 18 Spieler für die Endrunde vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden."Ich bin extrem gespannt auf den kommenden Januar", sagte Gislason bei der Präsentation des Kaders in Dortmund und fügte hinzu: "Wir haben eine gewachsene, aber weiterhin sehr junge Mannschaft. Für diese Europameisterschaft müssen wir schnell auf unser Top-Niveau kommen, denn der Modus verzeiht bei diesen Gegnern keine Fehler."Die DHB-Auswahl trifft in der Vorrunde auf Österreich, Serbien und Spanien. Wahrscheinliche Gegner in der Hauptrunde sind Weltmeister und Olympiasieger Dänemark, Europameister Frankreich, der WM-Vierte Portugal und Norwegen. Die deutsche Mannschaft bestreitet alle ihre Endrundenspiele im dänischen Herning.Guter Mix für die Handball-EMAngeführt wird das Team von Kapitän Johannes Golla und Torwart-Routinier Andreas Wolff, der mit 34 Jahren und 185 Länderspielen der Erfahrenste im Aufgebot ist. Wie Wolff waren auch Linksaußen Rune Dahmke und Kreisläufer Jannik Kohlbacher bereits vor bald zehn Jahren beim EM-Triumph in Polen dabei.Ihr erstes Turnier erleben die Rückraumspieler Miro Schluroff und Matthes Langhoff, Rechtsaußen Mathis Häseler und Abwehrspezialist Tom Kiesler. Insgesamt sechs U21-Weltmeister von 2023 stehen im Kader, den Gislason erst am 14. Januar finalisieren muss. "Wir haben die notwendige Qualität für die sportlich großen Herausforderungen und wissen, wohin wir wollen. Dafür brauchen wir eine gute Vorbereitung und immer den absoluten Fokus auf die nächste vor uns liegende Aufgabe", sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes.Der DHB-Kader im ÜberblickTor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg)Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold), Julian Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin)Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)Weitere Quelle:Sportschau

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Ex-Biathletin: Vater von Laura Dahlmeier äußert sich erstmals öffentlich zum Tod seiner Tochter

Der Tod von Laura Dahlmeier bewegte 2025 eine ganze Nation. Monate später äußert sich ihr Vater zum Risiko, dem sich seine Tochter freiwillig aussetzte.Fast fünf Monate nach dem Tod von Laura Dahlmeier ist die Anteilnahme ungebrochen. So berichtet es nun ihr Vater, Andreas Dahlmeier, einem Medienbericht zufolge. Demnach würden immer noch regelmäßig Besucher zu Laura Dahlmeiers Gedenkstätte im Kurpark von Partenkirchen pilgern, um sich von der Sportlerin zu verabschieden. "Wenn ich dorthin gehe, bin ich nie allein. Die Anteilnahme ist immer noch riesengroß", sagt er der "Sport Bild".Laura Dahlmeier war am 28. Juli 2025 im Alter von 31 Jahren bei einer Bergsteigertour am 6096 Meter hohen Laila Peak im Karakorum-Gebirge in Pakistan durch einen Steinschlag tödlich verunglückt. "Laura müsste sofort tot gewesen sein", sagt ihr Vater. Er selbst ist seit 40 Jahren in der Bergrettung in Garmisch-Partenkirchen tätig und prägte die Leidenschaft seiner Tochter, die er bereits als Dreijährige mit in die Berge nahm.Laura Dahlmeier gewann im Biathlon sieben Weltmeistertitel und zwei olympische Goldmedaillen. Mit gerade einmal 25 Jahren hatte sie in ihrer Sportart alles erreicht. 2019 gab sie den Leistungssport auf und widmete sich ihren großen Leidenschaften, dem Bergsteigen und der Umwelt. Die Ex-Biathletin war staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin und aktives Mitglied bei der Bergwacht. Sie galt als erfahrene und risikobewusste Alpinistin. Ein Grund, warum Bestürzung und Trauer nach ihrem Tod so groß ausfielen.Laura Dahlmeier war zu Lebzeiten auf ihren Tod vorbereitetDahlmeiers Vater hat mittlerweile zu einem nüchterneren Umgang gefunden. Das Risiko steige mit jeder Bergtour, erklärt er der "Bild". "Ich musste immer mit dem Anruf rechnen, dass etwas passiert ist." Seine Tochter sei zwar sehr umsichtig gewesen, aber "als Bergsteiger braucht man Glück". Auch er sei dem Tod "schon einige Male von der Schippe gesprungen", schildert Dahlmeier seine Erfahrungen der Zeitung.Seine Tochter sei darauf vorbereitet gewesen. Noch zu Lebzeiten habe sie verfügt, wie ihre Trauerfeier ausfallen solle. Diese wurde am 11. August unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Wallfahrtskirche St. Anton in Garmisch-Partenkirchen mit 200 geladenen Gästen abgehalten. Laura Dahlmeier habe sich gewünscht, dass "nur die kommen, die sie gerne mochte", sagt ihr Vater. "Auch da war sie gradlinig." Dasselbe galt für die Musik. Auf Wunsch der Ex-Biathletin wurde unter anderem eine abgeänderte Version des Oberreintal-Liedes gesunken. Der Refrain lautet "Hei mi leckst am Arsch!" und gilt unter Bergsteigern als klassischer Gruß oder Ausruf der Erleichterung, wenn man einen Berggipfel erklommen hat.Dass Laura Dahlmeier nie in ihrer Heimat beerdigt werden wird, sieht ihr Vater pragmatisch. Ein Grab, das ständig von Trauernden besucht würde, davon wäre sie nicht begeistert gewesen, ist Vater Dahlmeier überzeugt. Dass ihr Leichnam in den Bergen geblieben ist, sei richtig. "Laura ist dort begraben, wo sie glücklich war und sich frei fühlte. (...) Ich glaube, Laura hätte es so gewollt, in den Bergen Frieden zu finden."

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Gadgets für Läufer: Ballast oder Booster-Bag? Fünf Laufgürtel im Test

Geht Läufern der Saft aus, genügt ein Griff in den Laufgürtel und ein Schluck aus der Pulle liefert Energie für die nächsten Kilometer. Der stern hat fünf Running-Belts getestet.Neulich bei einem beliebten Lauf im Norden Deutschlands: "Boaaah, der Laufgürtel nervt. Nächstes Mal lass' ich den zu Hause." Fast im gleichen (schon etwas schweren) Atemzug staunen die beiden Läufer in meinem Rücken über einen Gleichgesinnten, der statt eines läppischen Laufgürtels einen offensichtlich prall gefüllten Trinkrucksack auf dem Buckel durch den Wald schleppt. Nun kann man ganz grundsätzlich und vortrefflich darüber diskutieren, wie sinnvoll zusätzlicher Ballast beim Laufen ist – insbesondere im Hobby- und Freizeitbereich. Es mutet bisweilen abenteuerlich an, was sich manch Läufer für einen Halbmarathon in den Laufgürtel, die Jackentasche oder besagten Trinkrucksack stopft. Offenbar aus Angst vor dem berüchtigten Hungerast. Man weiß es nicht genau. Selbst bei Veranstaltungen, bei denen man für sein Startgeld mindestens alle fünf Kilometer Getränke und kleine Snacks gereicht bekommt, haben viele Läufer den eigenen Proviant an Bord. Im Training sucht man die tapferen Volunteers am Streckenrand dagegen meist vergebens. Und wenn der Junior mal wieder keine Lust hat, den Papa bei seinem sonntäglichen Läufchen mit dem Rad zu begleiten, muss eine möglichst autarke Verpflegungsstrategie her.Laufgürtel auf dem Prüfstand: Braucht man das überhaupt?Im Grunde sind Laufgürtel der praktische Kompromiss zwischen der Smartphone-Tasche am Arm und dem Trinkrucksack auf dem Rücken. Wer nur den Wohnungsschlüssel und das Handy fürs Tracking oder zur Unterhaltung verstauen muss, kommt mit den beliebten Täschchen für den Oberarm locker hin. Vor allem, wenn der Trainingslauf oder Wettkampf nicht länger als eine Stunde dauern soll. Normalsterbliche Hobbyathleten brauchen dafür weder Energy-Gels noch zusätzliche Getränke. Stehen längere Trainingsläufe auf dem Plan lohnt es schon eher, über etwas Proviant für unterwegs nachzudenken. Und jetzt kommt der Laufgürtel ins Spiel. Je nach Hersteller passen da neben Smartphone und Schlüssel auch Energieriegel, Gels (Quetschis für Erwachsene) und selbst kleine Wasserflaschen, sogenannte Soft Flasks, rein. Das reicht, um den Körper zwischendurch mit etwas Extra-Energie und Flüssigkeit zu versorgen.Um es kurz zu machen: Laufgürtel können ein nützliches Gadget sein – und zwar für Sportler aller Leistungsklassen. Vorausgesetzt man packt sie mit Köpfchen. Wie das geht, warum Sie vor dem Kauf ein Maßband bemühen sollten und was in die kleinen Running Belts so alles reinpasst, lesen Sie im stern-Test.1. Proviz Reflect360 LaufgürtelProviz Reflect360 LaufgürtelLos geht's mit einem Lauf- und Multisportgürtel, der vor allem für Frühaufsteher und nachtaktive Läufer interessant ist. Proviz fokussiert sich bei seinen Produkten voll aufs Thema Sichtbarkeit im Dunkeln. Mehrere Reflektoren-Muster und das Reflect360-Logo sollen im Morgengrauen und nach Sonnenuntergang Sichtbarkeit und damit Sicherheit gewährleisten. Für Proviant und Smartphone stehen drei kleine Taschen zur Verfügung. Die sind allesamt innen liegend, was nicht nur das Packen etwas fummelig macht. Marathonis, die auf Gels oder Riegel stehen, sollten den Proviz-Laufgürtel zwingend im Training ausprobieren. Denn auch für das Auspacken im Laufschritt ist etwas Fingerspitzengefühl von Vorteil. Mit dünnen Laufhandschuhen nestelt man recht lange, bis man den kleinen Snack in den Händen hält und verputzen kann. Klarer Pluspunkt: Der Proviz Laufgürtel ist unschlagbar flexibel. Um den Klettverschluss zu fixieren, sind komfortable 45 Zentimeter Platz. Dieser Running Belt passt um (fast) jede Hüfte. Und beinahe noch wichtiger: Er sitzt bombenfest und nach einigen Kilometern hatten wir glatt vergessen, ihn umgeschnallt zu haben. Er schmiegt sich angenehm um die Hüfte und presst auch das Mobiltelefon so sicher an Bauch oder Rücken, dass beim Laufen nichts schlackert. Ebenfalls smart: Damit die Klettfläche nicht an anderen Klamotten festklebt, gibt's eine kleine Stoffabdeckung, die bei Nichtgebrauch auf diese Fläche aufgebracht werden kann. Hier gibt's den Proviz Reflect360 LaufgürtelDie Reflektorenmuster am Proviz Running Belt sollen Läufer:innen im Dunkeln schützen. Die drei kleinen Taschen sind innenliegend, was das Befüllen und Auspacken etwas fummelig macht.© stern.de / Jan SägertProviz Reflect360 Laufgürtel: ZahlenLänge: 50 cm (plus 45 cm Spielraum für den Klettverschluss)Breite: 11,5 cmGewicht: 90 gVerschluss: KlettKapazität: 3 TaschenUVP: 35 Euro2. Formbelt Plus LaufgürtelAuch VarioSports setzt bei seinem Laufgürtel auf drei innen liegende Taschen, die miteinander verbunden sind. Dem Formbelt Plus spendierte man außen zudem ein kleines Reißverschlussfach. Im Gegensatz zum Proviz-Gürtel streift man diesen Running Belt wie eine Hose über. Die Größenangaben sind nach unserem Eindruck eher knapp bemessen. Im Test fühlte sich Größe M (Tester: 177 cm, ca. 75 kg) trotz korrekt gemessenem Hüftumfang und dem angenehm weichen und elastischen Material etwas zu eng und auf die Dauer beklemmend an. Dennoch dürfte bei den Größen XS bis XXL für jede/n etwas Passendes dabei sein. Sehr dezent fällt das nur zwei Zentimeter schmale aufgedruckte Reflektorlogo aus. Das vorn angebrachte Reißverschlussfach ist knapp 20 Zentimeter breit. Das reicht locker auch für Smartphone-Giganten wie das iPhone 14 Pro Max. Während die Innentaschen eher weniger Schweiß resistent sind, bleibt der (wertvolle) Inhalt der Reißverschlusstasche auch bei längeren Laufeinheiten trocken. Als kleines Extra hat VarioSports eine der Innentaschen mit einem per Gummiband befestigten Kunststoffkarabiner ausgestattet. Einzelne Schlüssel können so noch etwas sicherer verstaut werden. Beim Testlauf saß der Formbelt Plus (etwas zu) fest und sicher. Ähnlich wie beim Produkt von Proviz war es schwierig, Gels oder Riegel aus den Innentaschen zu fummeln. Aber auch hier dürfte Übung nach einigen Lauftrainings den Meister machen. Hier ist der Formbelt Plus Laufgürtel in verschiedenen Designs erhältlich.Der Formbelt Plus wird wie eine Hose "angezogen". Neben dem äußeren Reißverschlussfach spendierte VarioSports diesem Laufgürtel auch einen kleinen Karabiner für einzelne Schlüssel.© stern.de / Jan SägertFormbelt Plus Laufgürtel: ZahlenLänge: 38 cm (Größe M)Breite: 12 cmGewicht: 127 gVerschluss: SchlauchKapazität: 4 Taschen + Karabiner für SchlüsselUVP: 29,99 Euro3. flexi-bag Running BeltDie flexi-bag ähnelt eher einer klassischen Bauchtasche oder Body Bag. Mit einer Taschengröße von knapp 20 Zentimetern ist sie aber deutlich kleiner als das aktuell wieder sehr beliebte Mode-Accessoire. Dafür passt deutlich mehr rein, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Um bis zu 300 Prozent soll man das Volumen des Gürtels durch das eingenähte Elasthan vergrößern können, verspricht der Hersteller. In der Breite ist die Tasche auf bis zu 15 Zentimeter dehnbar. Wir haben ohne Probleme ein mittelgroßes Smartphone und einige Gel-Sachets reingepackt. Beim Wandern oder Trekking dürfte das gut funktionieren. Fürs Lauftraining ist der prall gefüllte flexi-bag aus unserer Sicht aber nur bedingt geeignet. Denn der eigentliche Gurt ist ein nur 2,5 Zentimeter breiter Gummizug. Die beiden Enden werden über eine gewöhnliche Steckschnalle zusammengeklickt. So fest man den Gummizug auch einstellt: Ein gut gefüllter flexi-bag hüpft beim Laufen an der Hüfte auf und ab. Wer nur Stauraum für ein Taschentuch, einen Schlüssel und etwas Traubenzucker braucht, ist mit dem flexi-bag sehr gut bedient. Einen Bonuspunkt bekommt das "kleine Schwarze" für die beiden flexiblen Schlaufen am Gummizug, an denen eine Startnummer befestigt werden kann. Hier gibt's flexi-bag in verschiedenen Farben.Der flexi-bag fasst deutlich mehr als es zunächst den Anschein hat. Leider hüpft der minimalistische Laufgürtel wegen des schmalen Gummizugs mit Klickverschluss schon bei langsamen Läufen an der Hüfte auf und ab.© stern.de / Jan Sägertflexi-bag Laufgürtel: ZahlenLänge: 20 cmBreite: 6,5 cmGewicht: 55 gVerschluss: SteckschnalleKapazität: 1 großes FachUVP: 18 Euro4. Salomon Agile250Die Marke Salomon hat ihre Wurzeln eher im Wintersport. Doch was für Skilangläufer gut ist, sollte für Athleten, die beim Sport gut ohne Loipe klarkommen, auch funktionieren. Und so mischen die Franzosen schon seit einigen Jahren kräftig auf dem Markt für Läufer-Gadgets mit. Der Agile250 Laufgürtel richtet sich aus unserer Sicht vor allem an Läufer:innen, die viel und lange im Gelände unterwegs sind. Für kurze Läufe (zum Beispiel in der Mittagspause) ist dieser robuste Gürtel klar überdimensioniert. Als einziger im Test kommt der Salomon-Gürtel mit einer sogenannten Soft Flask, einer flexiblen Trinkflasche, die 250 Milliliter Flüssigkeit fasst und perfekt in die Reißverschlusstasche passt. Daneben ist auch noch Platz für festen oder den bereits erwähnten halbflüssigen Proviant. Eine flexible Tasche aus Stretchmaterial am Rücken hält das Smartphone trocken. Trocken bleibt auch alles, was im Hauptfach verstaut wird. Den Schweiß nimmt die angenehm weiche Rückseite aus Meshmaterial auf. Den Verschluss hat Salomon von klassischen Klettverschlüssen bei Schuhen adaptiert. Je nach Bauchumfang kann der Gürtel mit einem kleinen Kniff in der Länge angepasst werden. Dafür muss ein versteckter Klettverschluss hinter der Haupttasche gelöst werden, der den Gurt fixiert. Jetzt kann dieser in beide Richtungen gezogen und damit verkürzt oder verlängert werden. Ist die gewünschte Länge eingestellt, muss der Klettverschluss wieder zusammengedrückt werden. Wir haben den Agile250 bei einem 26 Kilometer langen Trail-Lauf getestet. Die vier Energy-Gels waren eine leichte Übung für den hochwertig verarbeiteten Laufgürtel. Er saß zudem fest und sicher, ohne zu stören. Der Reißverschluss ist auch ohne nach unten zu gucken, leicht zu ertasten. Die Verpflegung damit binnen Sekunden verzehrbereit. Hier gibt's den Salomon Agile 250 Running Belt in Schwarz.Die Wintersportmarke Salomon mischt seit einigen Jahren auch auf dem Laufsportmarkt mit. Der Agile250 Laufgürtel kommt mit einer Soft Flask und ist vor allem für längere Läufe im Gelände eine gute Option. © stern.de / Jan SägertSalomon Agile250: ZahlenLänge: 43 cmBreite: 8,5 cmGewicht: 77 gVerschluss: Schnalle/KlettKapazität: 2 Taschen (davon eine mit Reißverschluss)UVP: 45 Euro5. Kiprun Trinkgürtel MarathonAuch der Multisport-Discounter Decathlon hat Lauf- und Trinkgürtel im Sortiment. In unserem Test geht der Marathon Belt der Eigenmarke Kiprun ins Rennen. Den gibt's analog zum Formbelt Plus in verschiedenen Größen. In unserem Fall lagen wir mit Größe 2 goldrichtig. Der Einstieg klappt am besten mit den Füßen, denn auch der Decathlon-Trinkgürtel kommt als Schlauch daher. Auffällig: Bis auf eines sind sämtliche Staufächer an der Außenseite platziert. Auf einen Reißverschluss wurde ganz verzichtet. Dafür ist das Platzangebot vergleichsweise üppig. Im großen Fach können zwei 250-Milliliter Soft-Flask-Flaschen verstaut werden. Zum Lieferumfang gehören die aber leider nicht. Insgesamt sitzt der knapp zwölf Zentimeter breite Gürtel bequem und fest an der Hüfte. Kein Schlackern, kein Hüpfen. Das Staufach fürs Smartphone ist aus unserer Sicht nicht nur knapp bemessen, sondern trotz einer gummierten Öffnung keine optimale Transportlösung. Der Antirutsch-Streifen auf der Innenseite des Gürtels ist nett gemeint. Mehr nicht. Auch die innen liegende Kordel, mit der der Gürtel etwas weiter oder enger gemacht werden kann, scheint uns unnötig. Der Marathon Trinkgürtel von Kiprun tut was er soll, nämlich flexible Trinkflaschen aufnehmen. Wer beim Laufen nicht auf sein Smartphone verzichten kann, sollte von diesem Decathlon-Modell aber die Finger lassen. Hier ist der Kiprun Marathoin Trinkgürtel erhältlich.Der Trinkgürtel Kiprun Marathon aus dem Hause Decathlon ist ein Basic-Modell. Zwei flexible Trinkflaschen nimmt der Belt locker auf. Für Smartphones ist der bequeme Schlauch aber nicht geeignet.© stern.de / Jan SägertKiprun Marathon Belt: ZahlenLänge: 38 cmBreite: 11,5 cmGewicht: 71,5 gVerschluss: SchlauchKapazität: 2 AußentaschenUVP: 19,99 Euro

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Weltmeisterschaft: "Schwarz vor Augen": Deutscher Darts-Profi leidet in London

Ricardo Pietreczko meistert zwar seine erste Aufgabe bei der Darts-WM - klagt danach aber über Unwohlsein. Auf der Pressekonferenz erzählt er, warum er den Schiedsrichter nicht informiert hat.Ricardo Pietreczko musste auf der größten Darts-Bühne der Welt leiden. "Mitte des dritten Satzes hatte ich tatsächlich extreme Kreislaufprobleme. Mir ging es überhaupt nicht gut, mir war teilweise schwarz vor Augen", erzählte die deutsche Nummer zwei nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen Portugals José de Sousa in den TV-Interviews. Tatsächlich verlor der Deutsche genau diesen dritten Satz.Pietreczko fügte mit Blick auf die besonderen Bedingungen bei der WM im Alexandra Palace von London an: "Ich bin froh, dass ich jetzt von der Bühne runter bin, weil es da extrem warm ist." Der Mann mit dem Spitznamen "Pikachu" kündigte an, zunächst einen Schokoriegel essen zu wollen und anschließend schnell die Heimreise ins Hotel anzutreten.Sherrock oder Chisnall wartetBei seiner dritten WM hat Pietreczko jedes Mal die Auftakthürde gemeistert. Im nächsten Spiel wartet an diesem Samstag entweder die Engländerin Fallon Sherrock oder deren Landsmann Dave Chisnall auf den 31-Jährigen. Auf die Frage, warum er dem Referee nicht von seinem Unwohlsein berichtet habe, antwortete Pietreczko bei der Pressekonferenz: "Mir ist das englische Wort für Kreislaufprobleme nicht eingefallen, deswegen habe ich einfach durchgezogen." Vor Pietreczko haben auch Max Hopp, Gabriel Clemens und Arno Merk aus deutscher Sicht die zweite Runde erreicht.

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Ex-Dortmunder: Ousmane Dembélé ist Weltfußballer des Jahres

Erst gewinnt Ousmane Dembélé den Ballon d'Or, jetzt ist er auch Weltfußballer. Bei den Frauen gewinnt die Vorjahressiegerin. Auch ein Deutscher bekommt einen Fifa-Preis.Ousmane Dembélé ist zum ersten Mal Weltfußballer. Der Franzose von Paris Saint-Germain setzte sich bei der Wahl gegen seinen Landsmann Kylian Mbappé (Real Madrid) und den Spanier Lamine Yamal durch. Der 28-jährige ehemalige Bundesliga-Spieler von Borussia Dortmund ist Nachfolger des Brasilianers Vinicius Junior. Als weltbeste Spielerin wurde zum dritten Mal hintereinander die Spanierin Aitana Bonmatí vom FC Barcelona geehrt.An der Wahl beteiligt waren Nationaltrainer, Auswahlkapitäne, Fußball-Journalisten und Fans über die offizielle Homepage der Fifa.Als Welttrainer 2025 wurde der Spanier Luis Enrique gekürt, der Paris Saint-Germain zum ersten Titel in der Champions League zum Titel geführt hatte und sich bei der Wahl unter anderem gegen Ex-Bundestrainer Hansi Flick vom FC Barcelona durchsetzte. Zur besten Trainerin wurde Sarina Wiegman gewählt. Die Niederländerin holte vorigen Sommer mit England ihren insgesamt dritten EM-Titel als Auswahltrainerin.Bester Torwart und beste TorhüterinZuvor hatte die Fifa bereits andere Auszeichnungen bekanntgegeben. Gianluigi Donnarumma ist zum Welttorhüter des Jahres gewählt worden. Der 26 Jahre alte Italiener setzte sich bei der Wahl gegen sieben Kontrahenten um Manuel Neuer vom FC Bayern München durch. Bei den Frauen ging die Auszeichnung an Englands Nationaltorhüterin und Europameisterin Hannah Hampton vom FC Chelsea.Die ebenfalls nominierte deutsche Auswahlkeeperin Ann-Katrin Berger (Gotham FC) ging leer aus. Sowohl Donnarumma als auch die 25-jährige Hampton hatten zuvor in diesem Jahr bereits den Ballon d'Or gewonnen.Donnarumma, der inzwischen für Manchester City spielt, hatte in der vergangenen Saison mit Paris Saint-Germain sowohl die Champions League als auch in Frankreich die Meisterschaft und den Pokal gewonnen. Der Europameister von 2021 war im selben Jahr von der AC Mailand zu PSG gewechselt und bis zum vorigen Sommer Stammtorhüter in Paris gewesen.Donnarumma und MusialaNach dem Gewinn der Champions League durch ein 5:0 gegen Inter Mailand in München konnten sich Spieler und Verein nicht auf eine Verlängerung des bis 2026 laufenden Vertrags einigen. Daraufhin holte PSG Lucas Chevalier von Ligakonkurrent Lille. Im Supercup gegen Tottenham stand Donnarumma nicht mal mehr im Kader.Deutschen Fußball-Fans dürfte Donnarumma wegen seines folgenschweren Zusammenpralls mit Jamal Musiala bei der Club-WM im Viertelfinale zwischen dem FC Bayern München und PSG in Erinnerung geblieben sein. Der 22 Jahre alte Nationalspieler hatte dabei einen Wadenbeinbruch erlitten und war erst am Dienstag nach gut fünf Monaten wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.Preis für deutschen MannschaftsarztWährend in allen anderen Kategorien Deutsche leer ausgingen, zeichnete die Fifa Andreas Harlass-Neuking mit dem Fair Play Award 2025 aus. Der Teamarzt von Drittligist SSV Jahn Regensburg wurde für seinen Einsatz bei einem Notfall in Magdeburg geehrt. Harlass-Neuking war vor der damaligen Zweitliga-Partie der Regensburger beim 1. FC Magdeburg im April von Spielern darauf aufmerksam gemacht worden, dass ein Magdeburger Fan kollabiert war.Der Mediziner lief in den Fan-Block, reanimierte den Mann und sorgte für den Transport in ein Krankenhaus. "Ihre Sportlichkeit, Selbstlosigkeit und Nächstenliebe spiegeln die besten Aspekte unseres schönen Sports wider", schrieb Fifa-Chef Gianni Infantino und lobte Harlass-Neuking für dessen "geistesgegenwärtiges und schnelles Handeln".

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