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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Eishockey: Hoffnung in Edmonton: Draisaitl zurück im Oilers-Training

Der verletzte deutsche NHL-Star steht kurz vor Beginn der Playoffs wieder auf dem Eis. Hinter seinem ersten Einsatz stehen weiterhin Fragezeichen.Eishockey-Star Leon Draisaitl ist kurz vor Beginn der Playoffs in der NHL ins Training zurückgekehrt. Der deutsche Nationalspieler von den Edmonton Oilers war zuletzt von einer nicht näher genannten Verletzung am Unterkörper außer Gefecht gesetzt. Ob der gebürtige Kölner rechtzeitig zum Start der K.o.-Phase am Samstag fit wird, muss sich allerdings erst noch zeigen."Ich werde schauen, wie ich mich Ende der Woche fühle", sagte Draisaitl nach dem ersten Training am Montag. Er habe zunächst "bestimmte Schritte zu gehen", bevor man über sein Comeback beim Finalisten der vergangenen beiden Jahre nachdenken könne. "Aber da bin ich noch nicht", sagte der 30-Jährige.Sofort ein schlechtes GefühlDraisaitl hatte sich durch den Check eines Gegenspielers während des 3:1 der Oilers gegen die Nashville Predators am 15. März verletzt und war anschließend für den Rest der regulären Saison nicht mehr für sein Team aufgelaufen."Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte", sagte Draisaitl nun. "Ich bin nicht unbedingt ein Spieler, der bei jeder Kleinigkeit gleich vom Eis geht. Aber ich hatte das Gefühl, dass es sich hier um etwas Ernsteres handelte. Man spürt es sofort, und dann habe ich eine vernünftige Entscheidung getroffen." Zur Behandlung war er sogar extra nach München geflogen - mit Erfolg, wie es scheint.Letzte Playoff-Tickets vergebenEdmonton, das am Montagabend (Ortszeit) 1:2 nach Penaltyschießen gegen Tabellenführer Colorado Avalanche verlor, liegt mit 91 Punkten bei noch einer ausstehenden Partie auf dem zweiten Rang der Pacific Division und ist bereits sicher für die Playoffs qualifiziert. Die letzten drei Tickets für die K.o.-Phase sicherten sich derweil die Los Angeles Kings und die Anaheim Ducks in der Western Conference sowie die Philadelphia Flyers im Osten.Die Kings gewannen 5:3 bei den Seattle Kraken, bei denen Nationaltorhüter Philipp Grubauer nicht zum Aufgebot gehörte. Die Ducks profitierten von der 2:3-Niederlage der Nashville Predators bei den San Jose Sharks, und auch Philadelphia kann nach einem 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Carolina Hurricanes nicht mehr von einem Playoff-Platz verdrängt werden.

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Fitness: Unsere Autorin wollte fit werden. Und scheiterte. Bis sie herausfand, was ihr Ding ist

Zu anstrengend, keine Zeit: Viele scheitern am Sport. Dabei ist es nicht schwer, sich zu motivieren – mit dem richtigen Ansatz. 

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Bar ausgezeichnet: Konter gegen Trump: FC St. Pauli ruft „Friedenspreis“ in USA aus

Donald Trump hat von der Fifa einen Friedenspreis erhalten. Um etwas entgegenzusetzen hat der FC St. Pauli jetzt selbst einen "Peace Prize“ in den USA ausgerufen. Unter anderem als Replik auf US-Präsident Donald Trump hat der Fußball-Bundesligist FC St. Pauli in den USA einen „Peace Prize“ ins Leben gerufen. Erster Preisträger ist ein Barbetreiber aus Minnesota, dessen Lokal mit dem Namen „Black Hart of St. Paul“ als Treffpunkt für Fußball-Fans und inklusiver Raum für die queere Community in der Stadt dient.Trump war im Dezember bei der Auslosung zur Fußball-WM von dem Weltverband Fifa mit einem Friedenspreis („Peace Prize“) ausgezeichnet worden. In den Augen der Hamburger war dies „ein Schritt, der den Fußball für politische Symbolik vereinnahmt hat“. Die Aktion des FC St. Pauli sei „ein bewusster Gegenentwurf“ dazu, heißt es in einer Mitteilung des Klubs. „Im Mittelpunkt stehen keine Machtfiguren, sondern Menschen, die im Alltag Verantwortung übernehmen und demokratische Teilhabe konkret stärken“.FC St. Pauli richtet Instagram-Kanal für USA einSt. Paulis Präsident Oke Göttlich hatte bereits im Januar in mehreren Interviews gefordert, zumindest über einen Boykott der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada zu diskutieren. Die Klubführung beklagt aktuell Entwicklungen in den USA, „in denen autoritäre Tendenzen und gezielte Einschränkungen von Rechten und Freiheiten zu beobachten sind“.Als Reaktion darauf wolle der FC St. Pauli mit seinem „Peace Prize“ Menschen und Initiativen würdigen, „die sich aktiv für Solidarität, Teilhabe und ein respektvolles Miteinander einsetzen“. Außerdem startete der Klub eigens einen neuen Instagram-Kanal für die USA.

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WM 2026: Das ist der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft

Am 14. Juni steigt die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 ein. In ihrer Gruppe ist sie der Favorit, allzu leicht wird es aber nicht. So sieht der Spielplan des DFB aus.Ein Selbstläufer ist die Gruppe, die das DFB-Team bei der WM 2026 erwischt hat, nicht. Das Weiterkommen ist trotzdem Pflicht für die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, die am 14. Juni in das Turnier einsteigt. Hier finden Sie die Übersicht aller WM-Gruppen.WM-Neuling Curaçao ist einer der Gegner in der Gruppe E, dazu noch die Elfenbeinküste und Ecuador. Die Anstoßzeiten der Gruppenphase sind für das deutsche Publikum trotz der Zeitverschiebung gerade noch im Rahmen. Eine Partie beginnt um 19 Uhr und zwei jeweils um 22 Uhr. Der Spielplan des DFB-Teams bei der WM 2026:Gruppenphase Spiel 1: Los geht es am 14. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit gegen den Debütanten Curaçao. Ihn als großen Außenseiter der Gruppe zu bezeichnen, würde einem der niederländische Coach Fred Rutten wohl verzeihen, denn genau so ist es. Prominenz gibt es im Kader nicht, die drei wertvollsten Spieler sind laut des Portals „Transfermarkt“ Tahith Chong (Sheffield United), Sontje Hansen (FC Middlesbrough) und Armando Obispo von PSV Eindhoven. Das Spiel findet im NRG Stadium in Houston statt. Gruppenphase Spiel 2: Nach der Pflicht warten auf die Nationalmannschaft noch zwei Küren. Zunächst steht am 20. Juni um 22 Uhr die Elfenbeinküste an, deren Kader schon wesentlich hochkarätiger besetzt ist als der von Curaçao. Unter anderem mit Amad Diallo (Manchester United), Ousmane Diomande (Sporting Lissabon) oder Evan Ndicka (AS Rom) steht internationale Prominenz auf dem Rasen. Trainiert wird die Mannschaft von Emerse Faé. Angepfiffen wird im BMO Field in Toronto.Gruppenphase Spiel 3: Der dickste Brocken wartet am letzten Spieltag auf die Deutschen: Ecuador am 25. Juni um 22 Uhr. In der Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece lauern Topstars wie Moisés Caicedo vom FC Chelsea (Marktwert laut „Transfermarkt“ 110 Millionen Euro), Willian Pacho (Paris Saint-Germain) oder Piero Hincapié vom FC Arsenal. Für den DFB geht es für die Partie an die Ostküste der USA – ins MetLife Stadium in New Jersey.Nach der Gruppenphase bieten sich traditionell verschiedene Möglichkeiten, wie es für die Nationalmannschaft weitergeht. Wird Deutschland Gruppenerster oder -zweiter, zieht es direkt in die K.O.-Phase ein. Bei Platz eins würde das Sechzehntelfinale mit deutscher Beteiligung am 29. Juni um 22.30 Uhr stattfinden, bei Platz zwei wäre es am 30. Juni um 19 Uhr. Durch die große Zahl an teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich auch die acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale. Sollte Deutschland eines dieser Teams sein, gäbe es gleich sechs potenzielle Termine (je nachdem, welche Platzierung der DFB innerhalb dieser acht Mannschaften einnehmen würde). Auf das deutsche Publikum würden dann teils undankbare Anstoßzeiten zukommen: 1. Juli, 3 Uhr dt. Zeit1. Juli, 18 Uhr1. Juli, 22 Uhr1. Juli, 3 Uhr2. Juli, 2 Uhr3. Juli, 5 Uhr4. Juli, 3.30 UhrDie weiteren möglichen deutschen Spielansetzungen:Achtelfinale: 4. Juli (23 Uhr), 5. Juli (22 Uhr), 6. Juli (2 Uhr), 7. Juli (2 Uhr) und 7. Juli (22 Uhr) Viertelfinale: 9. Juli (22 Uhr), 10. Juli (22 Uhr), 11. Juli (23 Uhr), 12. Juli (3 Uhr)Halbfinale: 14. oder 15. Juli jeweils um 21 UhrFinale: 19. Juli um 21 UhrWird Deutschland Gruppenletzter, war's das allerdings mit dem WM-Traum, dann ist das Turnier vorbei.

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Erste Bundesligatrainerin: Union Berlin verteidigt Trainerin Eta gegen Sexismus im Netz

Union Berlin hat als erster Fußball-Klub eine Trainerin für das Männerteam in der Bundesliga engagiert. Auf abfällige Kommentare reagieren die Eisernen scharf.Nach der Beförderung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin der Männer-Mannschaft hat sich der 1. FC Union Berlin energisch gegen sexistische und abfällige Kommentare in den sozialen Medien gewehrt. „Ich habe das mitbekommen. Aber ich weigere mich auch, das tatsächlich zu lesen und mich damit zu identifizieren oder mir irgendeinen Mist nur vor Augen zu führen“, sagte Geschäftsführer Horst Heldt bei einer Pressekonferenz der Eisernen.In den Gesprächen mit Eta seien die verbalen Ausfälle kein Thema gewesen. „Ich finde es wahnsinnig, dass wir uns damit auseinandersetzen müssen in der heutigen Zeit, uns rechtfertigen müssen. Wir reden hier von einer hochkompetenten Führungspersönlichkeit“, sagte Heldt über Eta. Die 34-Jährige soll die Eisernen in den letzten fünf Saisonspielen betreuen.Union Berlin prangert Sexismus direkt anZuvor hatte der Klub bereits auf Social-Media-Posts direkt reagiert. „Aber genau das bist du, ein Sexist“, antworten die Köpenicker beispielsweise auf X auf einen herablassenden Beitrag eines Nutzers. Dieser hatte geschrieben: „Der Bundesliga Trainer, der gegen sie verliert, hat für immer sein Gesicht verloren. Es gibt, glaube ich, kaum etwas Peinlicheres.“Union Berlins Kommunikationschef lobte seine Mitarbeiter für diese klare Replik. Man habe sich ein „bisschen in die Social-Media-Schlacht hineingestürzt“, sagte Christian Arbeit. Man müssen sich „streckenweise schämen, was für Menschen sich trauen, öffentlich sich in einer Weise zu entblößen, dass man ja eigentlich kaum Worte dafür findet“, ergänzte er.Vergleich mit erster Frau im WeltallArbeit zog einen Vergleich zwischen Eta und der ersten Frau im Weltall, Walentina Tereschkowa im Jahr 1963. Eta habe mit ihrer Rolle als erste Frau in der Chefverantwortung eines Männer-Bundesligisten „einen pragmatischen Umgang“, versicherte er. Die 34-Jährige war bei der Pressekonferenz des Klubs selbst allerdings nicht anwesend, sie wird erstmals am Donnerstag (14.00 Uhr) in der Vorbereitung auf ihre Premieren-Partie gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) öffentlich sprechen. Heldt und Arbeit merkten auch an, dass sie gerade aus der Fußball-Branche viel positives Feedback für ihre Personalentscheidung nach der Trennung von Chefcoach Steffen Baumgart erhalten hätten. Regierender Bürgermeister mit FauxpasZu den Personen, die ausschließlich positive Worte für den Meilenstein im Männer-Fußball fanden, gehörte unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. „Respekt und Anerkennung an den FC Union Berlin für diese Entscheidung. Ein starkes Signal für den Profifußball und für Frauen im Spitzensport“, äußerte der CDU-Politiker.Dass Wegner den Doppelnamen der 34-Jährigen falsch schrieb und bei Louise den Buchstaben o vergaß, begründete er nach einem Hinweis des Bundesligisten so: „Da waren wir so überwältigt …“.

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Schwimmen: Mit Flagge und Hymne: Schwimm-Weltverband lässt Russen zu

Russische Schwimmer dürfen wieder unter ihrer Landesflagge und mit Hymne antreten. Der Weltverband hat dafür aber Bedingungen festgelegt.Trotz des andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dürfen russische und belarussische Schwimmer jetzt wieder offiziell für ihr Land an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Entsprechende Flaggen, nationale Symbole auf der Sportkleidung und die Hymnen sind wieder erlaubt, wie der Weltverband World Aquatics mitteilte.Bei Athletinnen und Athleten im Juniorenbereich war dies bereits zuvor so. Nun gilt die Regelung auch für Erwachsene. Schon bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Singapur waren einige russische und belarussische Sportler, die ein bestimmtes Zulassungsprozedere durchlaufen hatten, wieder dabei gewesen. Sie mussten allerdings unter neutraler Flagge starten.Verpflichtende DopingtestsUm wieder an Veranstaltungen des Weltverbands teilzunehmen, müssen Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus zuvor vier aufeinanderfolgende Dopingproben mit einem negativen Ergebnis überstehen. Zudem sollen Hintergrundüberprüfungen stattfinden. Die nächste Schwimm-WM findet im kommenden Jahr in Budapest statt."Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass Schwimmbecken und Freiwasser weiterhin Orte bleiben, an denen Athleten aus allen Nationen in friedlichem Wettkampf zusammenkommen können", wird Husain Al Musallam, Präsident von World Aquatics, in der Mitteilung zitiert.

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Marie-Louise Eta: Das ist die erste Cheftrainerin in der Männer-Bundesliga

Marie-Louise Eta besitzt die höchste Trainerlizenz. Union stellt mit ihr die erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte. Eine Ex-Spielerin erinnert sich an die Zusammenarbeit.Marie-Louise Eta besitzt die höchste Trainerlizenz. Union stellt mit ihr die erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte. Eine Ex-Spielerin erinnert sich an die Zusammenarbeit.

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Kurz vor WM: Fehler bei Nike-Trikots sorgt für merkwürdige Szenen

Im Juni beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Ausstatter mancher Mannschaften ist Nike. Doch die Trikots der Firma haben ein Problem.Die Trikots für die Fußball-WM des Sportartikelherstellers Nike haben ein Problem: Eine Naht an der Schulter der Oberteile beult sich merkwürdig aus.Das sorgte zuletzt für teilweise ulkige Bilder. Bei einem kürzlichen Spiel der französischen Nationalmannschaft lief Megastar Kylian Mbappé mit ausgebeulten Schulterklappen über den Platz, bei den Trikots der Mannschaft Uruguays zeigten sich ähnliche Probleme.Nike räumt Fehler einGegenüber der britischen Zeitung „Guardian“ räumte Nike das Problem mit den Schultern ein. „Während der letzten Länderspielpause haben wir ein kleines Problem bei unseren Nike-Nationaltrikots festgestellt, das vor allem im Bereich der Schulternähte auffällt“, teilte das Unternehmen mit.„Die Leistungsfähigkeit wird dadurch nicht beeinträchtigt, aber die Gesamtoptik entspricht nicht den Erwartungen.“ Weiter hieß es: „Wir stellen an uns und unsere Produkte stets höchste Ansprüche, und diese wurden hier nicht erfüllt.“Man arbeite mit Hochdruck daran, dies für die Spieler und Fans wieder in Ordnung zu bringen, denn jedes Trikot solle die Sorgfalt, Präzision und den Stolz widerspiegeln, die dieser Sport verdiene.Nike-Trikot ähnelt Kostüm von Popkultur-BösewichtDer „Guardian“ verglich die Trikots der uruguayischen Spieler in seinem Bericht mit dem Kostüm des Schurken „Shredder“ aus der Serie „Teenage Mutant Ninja Turtles“. Manche Käufer des Trikots würden die ganze Sache ähnlich humorvoll sehen: Sie versuchten, die fehlerhafte Naht wegzubügeln.Deutsche Spieler und Fans sind derweil nicht betroffen. Die Nationalmannschaft wird noch bis 2027 von Adidas ausgestattet, wechselt dann aber auch zu Nike.Quelle:Guardian

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Neuanfang: Sandra Flunger wird Trainerin der deutschen Biathletinnen

Nach einer enttäuschenden Olympia-Saison setzt der DSV auf einen Neuanfang mit Sandra Flunger. Sie bringt internationale Erfahrung mit und soll die deutschen Biathletinnen nach vorn bringen.Die Österreicherin Sandra Flunger wird neue Cheftrainerin der deutschen Biathletinnen. Die 44-Jährige tritt die Nachfolge von Kristian Mehringer an, wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte. Flunger ist damit nach 36 Jahren wieder die erste Cheftrainerin im deutschen Biathlon-Sport. Bis 1990 hatte Renate Schinze als Bundestrainerin für die ersten großen internationalen Erfolge um Petra Behle gesorgt.An Flungers Seite steht Denny Andritzke (37) als neuer Co-Trainer. "Sandra kennt die Anforderungen im Weltcup genau und bringt die notwendige Expertise mit, um unsere Frauenmannschaft gezielt weiterzuentwickeln. Wir setzen damit ein klares Zeichen für die zukünftige Ausrichtung im Frauen-Biathlon", sagte der neue Sportdirektor Bernd Eisenbichler. Mit Andritzke werde das Trainerteam optimal ergänzt: "Wir sind überzeugt, dass dieses Gespann wichtige Impulse setzen wird."Flunger, selbst früher Biathletin, hatte zunächst als Cheftrainerin die österreichischen Frauen betreut und Lisa Hauser in die Weltspitze gebracht. Von 2018 bis 2024 war sie Cheftrainerin der Schweizer Frauen, ehe sie in den vergangenen beiden Jahren als übergreifende Cheftrainerin der Schweizer Biathlon-Nationalmannschaft fungierte und einige Erfolge feierte. Neuanfang nach enttäuschender Olympia-Saison"Deutschland gehört seit jeher zu den führenden Biathlon-Nationen. Entsprechend muss es unser Anspruch sein, das vorhandene Potenzial bestmöglich zu entwickeln. Dafür müssen Strukturen weiterentwickelt werden", sagte Flunger, die seit vielen Jahren die einzige Cheftrainerin im internationalen Biathlon-Sport ist. Gleichzeitig wolle sie "konsequent die individuellen Stärken fördern, um gemeinsam als Einheit in der Weltspitze Akzente setzen zu können". Andritzke war in den vergangenen sechs Jahren als leitender Disziplintrainer der Lehrgangsgruppe 2b tätig und zuletzt für die Damenmannschaft am Stützpunkt Oberhof um Vanessa Voigt verantwortlich.Nach der enttäuschenden Olympia-Saison, in der das deutsche Team keinen einzigen Saisonsieg errang und beim Höhepunkt in Antholz nur Bronze in der Mixed-Staffel holte, kam es zu einem größeren Umbruch. Mehringer übernimmt nach acht Jahren als Frauen-Coach eine andere Funktion im DSV. Der Norweger Sverre Olsbu Röiseland kehrte nach vier Jahren in seine Heimat zurück und wird neuer Cheftrainer der norwegischen Damen. Neben dem sportlichen Rücktritt von Ex-Weltmeisterin Franziska Preuß verließ auch Sportdirektor Felix Bitterling den Deutschen Skiverband (DSV) und wechselte zum Weltverband IBU.

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Meinung: Mit 63 Jahren Verspätung: Der Männer-Fußball bricht eines seiner letzten Tabus

Marie-Louise Eta wird Cheftrainerin des Bundesligisten Union Berlin – und beendet damit die Ausgrenzung von Frauen im maskulin dominierten Profifußball. Endlich. Vor bald 63 Jahren nahm die Fußball-Bundesliga ihren Spielbetrieb auf. Der 1. FC Köln wurde Meister, Uwe Seeler Torschützenkönig, und Bundeskanzler Ludwig Erhard gratulierte. So fern diese Zeiten heute scheinen, so rasant, wie sich das Spiel seitdem verändert hat, eines ist über all die Jahrzehnte gleichgeblieben: das Stadion als Ort männlicher Selbstvergewisserung.Frauen sind dort zwar prinzipiell willkommen, insbesondere wenn sie die Bier-und-Bratwurst-Rituale der Männer teilen, ansonsten geht es in den Kurven und auf den Tribünen maskulin-herb zu. Gender- und Identitätsdebatten schaffen es selten durch die Einlasskontrolle, und ebenso streng haben die Vereine bislang ihre Führungskräfte gescoutet. Männerfußball kann nur von Männern verantwortet werden, so lautete das Glaubensbekenntnis der Branche.Bis zum zurückliegenden Wochenende. Da geschah geradezu Historisches, ein Paradigmenwechsel gar. Der 1. FC Union Berlin gab bekannt, dass er Trainer Steffen Baumgart beurlaubt hat und Marie-Louise Eta sein Erstligateam anvertrauen wird. Das war eine Breaking News: Die 34 Jahre alte gebürtige Dresdnerin ist die erste Frau der Bundesligageschichte, die eine Männermannschaft als Cheftrainerin betreut.Marie Louise Eta: Kompetenz statt KabinengeruchAuch wenn Marie-Louise Eta dieses Amt nur bis Saisonende innehaben wird, darf dies nicht als Showpersonalie missverstanden werden. Im Gegenteil. Union Berlin kämpft um den Klassenerhalt. Am Samstag verlor man gegen den Tabellenletzten Heidenheim; für den Klub aus Köpenick geht es in den verbleibenden fünf Spielen um alles. In dieser prekären Situation hat Union-Geschäftsführer Horst Heldt die Mannschaft in die Hände von Marie-Louise Eta gegeben, bislang Trainerin im Jugendbereich. Nicht etwa, weil die Berufung einer Frau gut in den Zeitgeist passt, sondern weil Heldt überzeugt ist, dass Eta die sportliche Wende mit den Männern gelingen wird.Bislang haben die Bundesligavereine nur sehr gezielt Macht Frauen überantwortet – auf Managementebene nämlich. Bei RB Leipzig ist die Schweizerin Tatjana Haenni Vorsitzende der Geschäftsführung, in Bremen leitet Anne-Kathrin Laufmann als Vorständin das Ressort Sport und Nachhaltigkeit, und eine Liga tiefer, beim einstmals großen FC Schalke 04, kümmert sich Christina Rühl-Hamers um die Finanzen.Verantwortungsvolle Jobs sind dies, doch vom wahren Heiligtum des Männerfußballs, der Trainerbank, hatten die Klubs Frauen stets ferngehalten. Das war dann doch Männersache. Auf der Bank sollte jemand sitzen, der zuvor als Spieler selbst durch tausend Feuer gegangen ist und weiß, wie es in einer Männerkabine riecht und was dort gesprochen wird.Marie-Louise Eta wird also Neuland betreten, wenn sie an diesem Montag als Cheftrainerin der Männer bei Union Berlin beginnt. Einen Erfahrungsschatz wie ihr Vorgänger Steffen Baumgart, der 225 Bundesligaspiele für Rostock, Wolfsburg und Cottbus bestritten hat, kann Eta nicht vorweisen. Wohl aber eine sehr gute Ausbildung zur Fußball-Lehrerin und ein großes taktisches Verständnis. Das wird bei Union schon länger geschätzt. Bereits im November 2023, nach der Trennung vom damaligen Coach Urs Fischer, half Eta beim Männerteam als Assistenztrainerin aus.Eta schreibt Geschichte – europaweitNun kehrt Eta als Chefin zurück. Sie schreibt damit Geschichte, auch europaweit. In den Spitzenligen Englands, Spaniens, Frankreichs und Italiens arbeiten ausschließlich Männer auf der Position des Cheftrainers. Lediglich in der zweiten französischen Liga gab es mal eine Frau in der Verantwortung. Von 2014 bis 2017 trainierte Corinne Diacre den Klub Clermont Foot. In Deutschland coacht Sabrina Wittmann den FC Ingolstadt, der allerdings nur in der dritten Liga spielt. Wie groß die Geschichte der Marie-Louise Eta werden wird, lässt sich derzeit noch nicht ermessen. Wenn Eta Erfolg hat, kann sie als leuchtendes Beispiel dienen, als Türöffnerin, die anderen Frauen den Weg in den Männerfußball ebnet. Womöglich fällt das Kapitel Marie-Louise Eta aber auch kleiner aus, und ihr Fall schrumpft zu einer Fußnote in der 63-jährigen Bundesligageschichte. Denn unglücklicherweise entscheiden immer noch Männer darüber, wie viel Macht Frauen im Fußball bekommen.

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Golf-Turnier in Augusta: Drama bis zum Ende: McIlroy schreibt Masters-Geschichte

Rory McIlroy holt sich beim Masters nach einer dramatischen Schlussrunde zum zweiten Mal in Folge das Grüne Jackett und stößt in eine elitäre Runde vor. Der Weg dorthin war knifflig.Rory McIlroy kam nach seiner historischen und nervenaufreibenden Titelverteidigung beim Masters in Augusta selbst nicht mehr aus dem Staunen heraus. "Ich kann es einfach nicht fassen, dass ich 17 Jahre auf das Grüne Jackett gewartet habe und jetzt gleich zwei hintereinander bekomme", sagte der nordirische Golf-Star, nachdem ihm als erst viertem Profi in der Geschichte das begehrte Kleidungsstück im zweiten Jahr in Folge übergestreift wurde. Zuvor war das lediglich Jack Nicklaus (1965/1966), Nick Faldo (1989/1990) und Tiger Woods (2001/2002) gelungen.Doch wie schon im Vorjahr, als sich McIlroy im 17. Anlauf endlich den fehlenden Titel für den Karriere-Grand-Slam gesichert hatte, ging es auch diesmal nicht ohne Drama. Nachdem ihn 2025 ein Patzer beim vermeintlich finalen Putt noch in ein Entscheidungs-Playoff gezwungen hatte, drohte dem 36-Jährigen der Sieg trotz Rekord-Führung zur Halbzeit auch in diesem Jahr noch zu entgleiten. Drei Schläge lag er nach dem ersten Drittel der Schlussrunde bereits gegen Cameron Young zurück und auch der Weltranglistenerste Scottie Scheffler (beide USA) mischte nach einer fehlerlosen 68er-Runde plötzlich noch einmal ganz vorne mit."Ich mache es mir eben nie leicht"McIlroy blieb allerdings konzentriert und erarbeitete sich über vier Birdies vor dem letzten Loch die komfortable Situation, dass selbst ein Bogey zum Sieg reichen würde. Doch vom Abschlag verschwand der Ball im Wald und das große Zittern begann von vorn. "Als ich vom 18. Abschlag losging und nicht wusste, wo mein Ball ist, war das wohl der stressigste Moment. Er hätte überall hinfliegen können. Er hätte überall sein können", sagte McIlroy: "Ich mache es mir eben nie leicht." Aber der sechsmalige Major-Sieger hatte das Glück auf seiner Seite und kam mit einem Fabel-Schlag über Bahn Nummer 10 zurück ins Spiel. Dank seiner Stärke im Annäherungsspiel stellte auch der letzte Bunker keine Hürde mehr dar - anschließend platzten die Emotionen aus ihm heraus.Scheffler, der das Turnier in den Jahren 2022 und 2024 gewinnen konnte, brauchte letztlich einen Schlag mehr als McIlroy und wurde Zweiter. Damit war der zweifache Familienvater zufrieden. "Die Major-Turniere holen das Beste aus mir heraus", sagte Scheffler. "Ich hatte eine gute Woche. Ein paar Schläge würde ich gerne ungeschehen machen, aber insgesamt habe ich mich gut geschlagen." Den dritten Platz teilte sich Young mit Landsmann Russell Henley sowie den Engländern Justin Rose und Tyrrell Hatton.LIV-Stars spielen keine RolleHatton war einer von drei Profis mit einer 66 am letzten Tag, die ihn noch in die Top-Drei katapultierte. Der 34-Jährige rettete damit auch die Bilanz der "abtrünnigen" Golfer von der LIV-Tour, deren Stars Bryson DeChambeau (USA) und Jon Rahm (Spanien) bei dem wichtigsten Turnier des Jahres keine Rolle spielten. Rahm wurde am Ende mit einem Schlag über Par geteilter 38., DeChambeau hatte sogar den Cut verpasst.Nachdem sich Ex-Champion Bernhard Langer im vergangenen Jahr aus Altersgründen verabschiedet hatte, war kein Deutscher dabei. Auch Woods war nach seinem jüngsten Autounfall nicht am Start. Der Österreicher Sepp Straka kam mit zwei Schlägen über Par auf den geteilten 41. Platz.

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Legendäres Turnier: Golfer Rory McIlroy gelingt Titelverteidigung bei den Masters

Rory McIlroy gelingt ein historischer Sieg: Bei den Masters in Augusta kann er als erst vierter Golfprofi überhaupt seinen Titel erfolgreich verteidigen.Golfstar Rory McIlroy hat als erster Profi seit Tiger Woods den Titel beim Masters in Augusta verteidigt. Am letzten Loch flatterten dem Nordiren die Nerven. Aufgrund seines Vorsprungs konnte er sich aber sogar einen Bogey, also einen Schlag mehr als das vorgegebene Par, erlauben. Am Ende gewann er mit einem Schlag Vorsprung vor Scottie Scheffler aus den USA. Es ist erst die vierte erfolgreiche Titelverteidigung in der Geschichte des prestigeträchtigen Turniers im US-Bundesstaat Georgia. „Ich bin überglücklich, dass ich es zu Ende gebracht habe“, sagte McIlroy. „Es wäre eine äußerst bittere Pille zu schlucken gewesen, wenn ich es nach einer Führung von sechs Schlägen nicht als Erster über die Ziellinie geschafft hätte.“Rory McIlroy geriet durch Schefflers Aufholjagd unter DruckMcIlroy war nach historischer Führung zur Mitte des Majors und einem deutlichen Einbruch am Samstag gleichauf mit Cameron Young in den Schlusstag gegangen. Dort fiel der 36-Jährige zunächst bis zu drei Schläge hinter seinen US-amerikanischen Kontrahenten zurück. Doch während Young an den letzten zehn Löchern jeweils nur Par spielte, eroberte McIlroy die Führung mit vier Birdies zurück und durfte sich anschließend erneut das berühmte grüne Jackett umhängen.Der Weltranglistenerste Scheffler, der erst vor wenigen Wochen zum zweiten Mal Vater geworden war und daher eine kurze Auszeit von der Profi-Tour genommen hatte, spielte auf der Schlussrunde eine 68 und brachte McIlroy damit noch einmal kräftig ins Schwitzen. Vor allem am letzten Loch, wo er im vergangenen Jahr mit einem Patzer beim Putt die Führung verspielt hatte und den Umweg über ein Entscheidungs-Playoff gehen musste, wackelte McIlroy auch diesmal gewaltig. Wie so oft in diesem Jahr konnte er sich jedoch auf sein starkes Annäherungsspiel verlassen, das ihm schließlich seinen sechsten Major-Triumph und 4,5 Millionen US-Dollar (etwa 3,86 Mio. Euro) an Preisgeld einbrachte.

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Reiner Wirsching: Ex-Bundesliga-Spieler stirbt bei Radunfall

Der frühere Bundesliga-Stürmer Reiner Wirsching ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Offenbar stieß er mit einem Wildtier zusammen und erlag seinen Verletzungen.Auf tragische Art und Weise ist der frühere Bundesliga-Spieler Reiner Wirsching in Unterfranken ums Leben gekommen. Der Ex-Profi erlag nach einem Fahrradunfall seinen Verletzungen, berichtet das Portal „Mainfranken.news“. Er wurde 63 Jahre alt.Nach Angaben der Polizei verunglückte ein Radfahrer am späten Donnerstagabend an der Bundesstraße 286, zwischen Poppenroth und dem Stadtgebiet Bad Kissingen. Laut dem lokalen Nachrichtenportal handelte es sich dabei um Wirsching. Er erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen, an denen er am Samstag im Krankenhaus starb.„Mainfranken.news“ berichtet, dass Wirsching mit einem Reh zusammengestoßen, gestürzt und auf den Kopf gefallen war. Er trug keinen Helm. Laut Polizei entdeckte ein vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer wenig später das Unfallopfer neben seinem Rad liegend und setzte umgehend einen Notruf ab. Wirsching habe einen schweren Schädelbasisbruch mit starken Blutungen erlitten, zitiert „Mainfranken.news“ den Bruder des Verstorbenen.Reiner Wirsching: Vom Bundesliga-Stürmer zum MedizinerReiner Wirsching bestritt zwischen 1989 und 1991 72 Bundesliga-Partien für den 1. FC Nürnberg und erzielte dabei 14 Tore. Der Stürmer spielte außerdem für den 1. FC Schweinfurt 05 und den TSV Vestenbergsgreuth. Mit Vestenbergsgreuth gelang ihm 1994 der legendäre Erstrunden-Sieg gegen den FC Bayern im DFB-Pokal.Schon während seiner aktiven Karriere hatte Wirsching ein Medizinstudium aufgenommen. Auch als Mediziner blieb er dem Sport treu: Wirsching betreute die Fußballer des 1. FC Schweinfurt 05, das Eishockey-Team des ERV Schweinfurt sowie zuletzt den Tischtennis-Bundesligisten TSV Bad Königshofen als Mannschaftsarzt. In Schweinfurt betrieb er als als Chirurg, Sportmediziner und Orthopäde eine eigene Praxis.Quellen:„Mainfranken News“, Polizeipräsidium Unterfranken, „Transfermarkt“

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Masters-Turnier in Monte-Carlo: Sinner erobert Tennis-Thron mit Sieg gegen Alcaraz

In Monte-Carlo heißt das Finale erstmals diese Saison Jannik Sinner gegen Carlos Alcaraz. Der Italiener übernimmt mit dem Sieg auch die Weltranglistenspitze. Im Doppel triumphiert ein deutsches Duo.Italiens Tennisstar Jannik Sinner hat den Final-Kracher in Monte-Carlo gegen Carlos Alcaraz gewonnen und den Spanier wieder als Weltranglistenersten abgelöst. Sinner (24) setzte sich bei schwierigen äußeren Bedingungen gegen seinen Dauer-Rivalen mit 7:6 (7:5), 6:3 durch und ist nun wieder die Nummer eins im Männer-Tennis.Es fühle sich "großartig" an, sagte Sinner im Interview auf dem Court nach dem Sieg in seiner Wahlheimat Monaco: "Das bedeutet mir sehr viel." Dass er dadurch auch wieder Weltranglistenerster ist, sei eher zweitrangig".Sinner ist nach dem Serben Novak Djokovic und dem Spanier Rafael Nadal erst der dritte männliche Tennisprofi der Geschichte, der vier Masters-1000-Turniere in Serie gewinnen konnte. Anfang November 2025 triumphierte er in Paris, zuletzt gelang ihm das sogenannte "Sunshine Double" mit Siegen in Indian Wells und Miami. Auf dem Weg dorthin hatte er in den Halbfinals jeweils gegen Alexander Zverev gewonnen - das gelang ihm auch beim Sandplatz-Event im Fürstentum.Deutsches Doppel tritt in Fußstapfen von Becker/StichEinen deutschen Erfolg gab es in Monte-Carlo dennoch zu feiern: Kevin Krawietz und Tim Pütz setzten sich im Doppel-Finale gegen Marcelo Arévalo und Mate Pavic im Match-Tiebreak mit 10:8 durch und holten ihren zweiten gemeinsamen Masters-1000-Titel. Den ersten Satz hatte das Davis-Cup-Duo mit 4:6, verloren, den zweiten mit 6:2 gewonnen. Zuletzt hatte Boris Becker und Michael Stich vor 34 Jahren als deutsches Doppel in Monte-Carlo triumphiert.  Wind bereitet Probleme Den Finalisten im Einzel bereitete der relativ starke Wind auf dem Court Rainier III vor allem beim Aufschlag sichtlich Probleme. Sowohl Sinner als auch Alcaraz gaben früh ein Service ab, auch die Fehlerquote war bei beiden Ausnahmekönnern ungewöhnlich hoch. "Ich erlaube keine Ausreden bei Tennisspielern, heute erlaube ich die Wind-Ausrede", sagte Ex-Spielerin Andrea Petkovic als Sky-Expertin. Im Tiebreak des ersten Satzes zeigte Sinner die besseren Nerven. Im zweiten Satz ließ er sich auch von einem frühen Break nicht beeindrucken und verwandelte nach 2:15 Stunden seinen ersten Matchball zu seinem siebten Sieg im 17. Duell mit Alcaraz.

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Radsport: "Beine wie Spaghetti": Pogacar bei Paris-Roubaix geschlagen

Mit einem Sieg bei Paris-Roubaix kann Tadej Pogacar einem elitären Kreis beitreten. Am Ende ist Wout van Aert stärker. Der Belgier widmet den Erfolg einem toten Freund.Mit Dreck verschmiertem Gesicht stapfte ein enttäuschter Tadej Pogacar von der ehrwürdigen Betonpiste im Velodrome, völlig fertig lehnte sich der Weltmeister auf sein Rad. In einem Rennen für die Geschichtsbücher hatte der slowenische Ausnahmekönner alles versucht, drei Radwechsel in der Hölle des Nordens gemeistert - und doch im Finale bei der Kopfsteinpflaster-Tortur Paris-Roubaix im Sprint gegen den belgischen Klassiker-Spezialisten Wout van Aert das Nachsehen."Als ich zusammen mit Wout fuhr, war nicht mehr viel Frische in den Beinen. Ihn auf dem Kopfsteinpflaster abzuhängen, wäre eine Mission impossible gewesen. Ich hatte noch Hoffnung auf den Sprint, aber meine Beine waren wie Spaghetti. Er hat auf den Champs-Élysées gewonnen. Es ist hart ihn zu schlagen", sagte Pogacar.Van Aert: "Dieser Sieg ist für Michael"Mit seinem erneuten zweiten Platz verpasste Pogacar den nächsten bedeutenden Meilenstein im Radsport hauchdünn. Der slowenische Ausnahmekönner muss weiter auf seinen ersten Sieg in Roubaix warten, womit er dem elitären Kreis um Legende Eddy Merckx beigetreten wäre. Nach 258,3 Kilometern zwischen Compiègne und Roubaix musste der Sprint entscheiden, nachdem sich Pogacar und van Aert auf den Kopfsteinpflaster-Sektoren ein spannendes Duell ohne Sieger geliefert hatten.Der zehnmalige Tour-Etappensieger van Aert feierte indes den größten Erfolg seiner Karriere. Es war ein emotionaler Triumph. "Das bedeutet mir alles. Das ist ein Ziel seit 2018, als ich das erste Mal hier gefahren bin. Vor acht Jahren habe ich in dem Rennen meinen Teamkollegen Michael Goolaerts verloren. Seitdem war es mein Ziel, hierherzukommen und den Finger in den Himmel zu strecken. Dieser Sieg ist für Michael, vor allem auch für seine Familie", sagte ein bewegter van Aert. Goolaerts hatte damals während des Rennens einen Herzinfarkt erlitten.Vor seinem Sieg musste van Aert aber Schwerstarbeit leisten, denn Pogacar versuchte auf dem Kopfsteinpflaster aller, um den Belgier abzuhängen. Schon im vergangenen Jahr hatte Pogacar bei seiner Roubaix-Premiere den zweiten Platz belegt. Damit muss er seinen Angriff auf den historischen Coup um ein Jahr verschieben. Mit einem Sieg bei der Königin der Klassiker hätte Pogacar bei allen fünf bedeutenden Eintagesrennen - den sogenannten Monumenten - mindestens einen Sieg bejubelt. Das schafften vor dem Slowenen nur die drei Belgier Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy. Van der Poel mit Defekt im Wald von ArenbergDas mit Spannung erwartete Duell von Pogacar mit seinem großen Widersacher Mathieu van der Poel fiel dagegen aus. Der niederländische Ex-Weltmeister verpasste nach einem Defekt zur Unzeit im berüchtigten Wald von Arenberg den Anschluss und damit auch seinen vierten Sieg nacheinander. Van der Poel versucht zwar mit aller Macht, zurück an die Spitze zu kommen - ohne Erfolg. Am Ende wurde er Vierter.In einer spektakulären 123. Auflage blieb aber kein Fahrer von technischen Problemen verschont. Auch Pogacar musste zweimal vom Rad und zwischenzeitlich eine Aufholjagd starten. Van Aert musste einmal aus dem Sattel, ließ sich dann aber auf den heftigen Kopfsteinpflaster-Sektoren im Zweikampf mit Pogacar nicht mehr abschütteln.Die Entscheidung fiel entsprechend erst im Velodrome. Dort lancierte Pogacar den Sprint, doch van Aert zog vorbei und riss schnell eine Lücke. Dies konnte Pogacar nicht mehr schließen. Bester Deutscher war der Kölner Nils Politt auf Platz neun.Pogacar mit ReifenschadenMit kräftigem Rückenwind fuhren die Profis ein zügiges Tempo in den ersten von 30 harten und unerbittlichen Pflastersteinsektoren. Als etwa 160 Kilometer vor dem Ziel der erste Kopfsteinpflaster-Sektor wartete, waren die beiden Top-Favoriten Pogacar und van der Poel bestens an der Spitze des Hauptfelds positioniert. Bei dem Spektakel lief zunächst alles nach Plan, doch dann bremste Pogacar 120 Kilometer vor dem Ziel ein platter Vorderreifen aus. Ohne schnelle Hilfe eines Teamfahrzeugs musste sich der Weltmeister mit einem neutralen Ersatzrad zufriedengeben. Lange musste er nicht warten: Mit dem passenden Ersatzrad und einer kurzen Standpauke für ein Kameramotorrad im Weg ging es mit 50 Sekunden Abstand weiter. Angetrieben durch den Kölner Helfer Nils Politt kämpfte sich Pogacar wieder an die Gruppe heran. Der Slowene schloss vor dem berüchtigten Wald von Arenberg wieder auf. Und dann erwischte es den Konkurrenten: Van der Poel hatte ein Defekt. Der Niederländer schnappte sich das Rad seines Teamkollegen, doch es passte nicht. So begann das lange Warten auf das Begleitfahrzeug. Van der Poel büßte so zwei Minuten auf die Spitzengruppe um Pogacar ein. Es wurde das erwartet hektische Rennen mit Stürzen, Platten und reichlich Dramatik.

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Radsport: Van Aert gewinnt: Pogacar verpasst Sieg bei Paris-Roubaix

Drama im Velodrom: Pogacar fehlen beim Sprint auf dem Kopfsteinpflaster nur wenige Meter zum historischen Triumph. Wie Van Aert ihm den Sieg vor der Nase wegschnappt.Tadej Pogacar hat den Sieg bei Paris-Roubaix und damit seinen noch fehlenden Erfolg bei den fünf bedeutendsten Eintagesrennen des Radsports verpasst. Der 27-Jährige verlor beim Kopfsteinpflaster-Klassiker den Sprint im Velodrom von Roubaix gegen den Belgier Wout van Aert und belegte wie im Vorjahr Platz zwei.Nach 258,3 Kilometern zwischen Compiègne und Roubaix fehlten Pogacar nur wenige Zentimeter bei dem als "Hölle des Nordens" bekannten Rennen. Damit geht die Jagd auf das fünfte Monument mindestens ein weiteres Jahr weiter.Pogacars erste Niederlage seit SeptemberPogacar feierte erst vergangene Woche seinen dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt. Schon zuvor hatte er mindestens einmal bei den anderen Radsport-Monumenten Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt gesiegt.Nur die drei Belgier Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy haben es bisher geschafft, alle fünf Rennen zu gewinnen. Seit seinem WM-Triumph im vergangenen September war es für Tour-Champion Pogacar die erste Niederlage.

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Marie-Louise Eta: Sie ist die erste Cheftrainerin der Bundesliga – und redet nicht gern darüber

Union Berlin schreibt Geschichte: Die Köpenicker stellen mit Marie-Louise Eta die erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte ein. Der 34-Jährigen ist der Rummel nicht lieb.Die Mitteilung, die Union Berlin kurz vor Mitternacht am Samstagabend verschickte, war kurz und knapp gehalten. Die Eisernen trennen sich nach der 1:3-Niederlage beim Schlusslicht 1. FC Heidenheim von Trainer Steffen Baumgart, und weiter: „Die Profimannschaft der Männer des 1. FC Union Berlin wird die Schlussphase der Saison und den Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga unter der sportlichen Leitung von Marie-Louise Eta, bisherige Trainerin der U19-Junioren und künftige Cheftrainerin der Profimannschaft der Frauen, in Angriff nehmen.“Eta ist die erste Cheftrainerin eines Vereins in der fast 63 Jahre langen Bundesliga-Geschichte. Darauf, dass der Wechsel auf der Trainerposition eine historische Bedeutung hat, deutet in der Union-Kommunikation nichts hin – wohl aus gutem Grund. Man will deutlich machen, dass der Fußballsachverstand und nicht das Geschlecht der neuen Trainerin im Vordergrund steht.Marie-Louise Eta saß schon mal bei Union Berlin auf der TrainerbankOhnehin werden in der Schlussphase der Saison alle Augen auf Marie-Louise Eta gerichtet sein. Die 34-Jährige ist keine gänzlich Unbekannte, schon im Winter 2023 übernahm sie interimsweise zusammen mit Marco Grote  die Union-Mannschaft für ein Spiel. Danach arbeitete sie bis zum Saisonende als Co-Trainerin des neu verpflichteten Coachs Nenad Bjelica. Bereits damals war Eta die erste Frau auf dieser Position in der Bundesliga.Darüber spricht die gebürtige Dresdnerin selbst allerdings eher ungern. „Ich möchte nicht nur eine Quote erfüllen“, sagte sie während ihres ersten Engagements im Profi-Männerfußball der „Berliner Morgenpost“. In einem Podcast des „Kicker“ betonte Eta, sie wolle „mit Qualität und Inhalt überzeugen“: „Ich will einen Job nicht bekommen, nur weil ich eine Frau bin.“Vorbildrolle für Mädchen und FrauenDer Pionierrolle im deutschen Fußball wird Eta allerdings nicht entkommen. Nicht nur das Interesse der Medien ist auf sie gerichtet, auch für viele Mädchen und junge Frauen erfüllt sie eine Vorbildfunktion. „Es ist eine Rolle, die man vielleicht am Anfang auch gar nicht so angestrebt hat. Man muss seine Rolle in dem Bereich auch erst finden“, erinnerte sie sich in einem RBB-Interview an ihr Intermezzo als Co-Trainerin bei Union. Sie habe damals „aus der ganzen Welt Nachrichten  von Frauen, die sich auch engagieren wollen in ihrem Land, in ihrer Stadt, in ihrem Ort“ bekommen.Fünf Spiele für den KlassenerhaltDie 34-Jährige arbeitete zuletzt als Trainerin der U19 von Union Berlin. Ihre Laufbahn begann im Nachwuchsbereich von Werder Bremen. 2021 wurde sie vom Deutschen Fußball-Bund als Co-Trainerin der weiblichen U15-Auswahl engagiert. Ein Jahr später schloss sie erfolgreich den Pro-Lizenz-Lehrgang ab und darf seither offiziell auch als Cheftrainerin in der Bundesliga und 2. Liga arbeiten. Als Spielerin wurde sie dreimal in Folge Deutsche Meisterin mit Turbine Potsdam. Ihre aktive Karriere beendete sie bereits mit 26 Jahren.Nun, da Eta allein in vorderster Linie Verantwortung trägt, dürfte ihr noch deutlich mehr Aufmerksamkeit zuteil werden. Vorrangig aber geht es darum, in den verbleibenden fünf Saisonspielen den Klassenerhalt zu sichern. Gelingt das, könnte Eta auch ein längerfristiger Vertrag winken. Eigentlich sollte sie zur nächsten Saison das Frauenteam von Union übernehmen – womöglich überlegen sich die Eisernen das aber noch einmal anders.Quellen:Union Berlin, „Kicker“, „Berliner Morgenpost“, RBB, „Transfermarkt“

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Billie Jean King Cup: Historischer Tiefpunkt: Tennis-Frauen nur noch drittklassig

Eigentlich wollten Deutschlands Tennisspielerinnen so schnell wie möglich zurück in die Weltgruppe des Billie Jean King Cup. Stattdessen sind sie nur noch drittklassig. Das gab es noch nie.Nach dem historischen Absturz in die Drittklassigkeit liegt das deutsche Frauen-Tennis in Trümmern. Der desaströse Auftritt in der Relegation im portugiesischen Oeiras vor den Toren Lissabons ist der nächste Tiefpunkt einer beispiellosen Negativentwicklung der vergangenen Jahre.2014 kämpfte die Goldene Generation um Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Julia Görges und Sabine Lisicki in Prag noch um den Titel im prestigeträchtigen Team-Wettbewerb. Vor zwei Jahren war Deutschland bei der Endrunde in Malaga dabei. Nun wissen die deutschen Tennisspielerinnen nicht einmal, wann und in welchem Format sie irgendwann um die Rückkehr in die Zweitklassigkeit spielen.Große Enttäuschung"Es sind alle sehr niedergeschlagen, sehr traurig. Es haben alle natürlich gehofft, dass das anders ausgeht hier", sagte Teamchef Torben Beltz der Deutschen Presse-Agentur nach dem 1:2 im entscheidenden Relegationsspiel gegen Litauen. "Es hat sportlich in dieser Woche nicht gereicht und wir müssen anerkennen, dass unsere Gegnerinnen in den entscheidenden Momenten besser waren", sagte der langjährige Trainer von Angelique Kerber.Eine Aussage, die bei zweitklassigen Gegnern wie Portugal, Schweden, Dänemark und Litauen das ganze Dilemma des deutschen Frauen-Tennis aufzeigt. Selbst für dieses Niveau reicht es derzeit nicht. "Rein vom Papier her müssen diese Matches gewonnen werden", sagte Laura Siegemund, die in Portugal nicht dabei war. "Ich hätte auch mehr erwartet, dass wir zumindest die Klasse halten."Junges Team scheitert an sich selbstNatürlich fehlten in Siegemund, Tatjana Maria (beide 38 Jahre alt) und Eva Lys (24) die laut Ranking aktuell drei besten Spielerinnen. Eine Entschuldigung für das Debakel von Oeiras ist das aber nicht. Lediglich Noma Noha Akugue erfüllte die Erwartungen und gewann drei ihrer vier Einzel. Doch vor allem Ella Seidel enttäuschte und scheiterte wieder einmal an den eigenen Nerven.Für Siegemund sind die Niederlagen auch ein Versäumnis der vergangenen Jahre. "Es wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, die jungen Leute ein bisschen früher mit reinzuholen. Das ist in der Vergangenheit, glaube ich, zu wenig passiert. Da hat man sich zu viel drauf verlassen, dass die aus der älteren Generation die Punkte holen", sagte Siegemund. Die Metzingerin erklärte, grundsätzlich Lust auf den Teamwettbewerb zu haben, aber auf ihren Körper hören zu müssen. Sie fehlte - wie Lys - aus gesundheitlichen Gründen. Sie habe abgesagt, um Probleme am hinteren Oberschenkel vor der Sandplatz-Saison und dem Start beim am Montag beginnenden Turnier in Stuttgart auszukurieren. "Sie wollten schon gerne, dass ich komme. Aber ich habe es einfach nicht rechtzeitig geschafft", sagte sie.Wie geht es weiter?Der Bundestrainer gab der nachrückenden Generation aber auch aus nachvollziehbaren Gründen eine Chance - die diese verspielten. Das triste Ambiente im Complexo de Tenis do Jamor von Oeiras passte zu den teils desolaten Auftritten der deutschen Spielerinnen."Das entspricht nicht unserem Anspruch, den wir für das deutsche Damentennis haben", sagte Beltz, der seine Entscheidung rechtfertigte. "Die, die hier waren, waren die Richtigen", sagte Beltz, "in den Mädels steckt viel mehr Potenzial, als sie hier leider gezeigt haben." Eine Rückkehr von Siegemund oder Maria schloss er aber nicht aus. "Wie wir jetzt weitermachen, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Das ist jetzt noch zu früh", sagte der Teamchef.Becker kritisiert Nachwuchs und VerbandDen Optimismus von Beltz teilen aber bei weitem nicht alle. Schon vor den Pleiten in Portugal hatte Tennis-Legende Boris Becker den deutschen Nachwuchs insgesamt kritisiert. Schließlich sieht es auch bei den Männern hinter Alexander Zverev nicht rosig aus. Auch wenn dort immerhin Spieler wie Justin Engel, Diego Dedura, Max Schönhaus oder Niels McDonald nachrücken.In seinem gemeinsamen Podcast mit Andrea Petkovic hatte Becker die Verantwortlichen für die Nachwuchsförderung im Deutschen Tennis Bund heftig kritisiert. "Ich will niemandem zu nahetreten. Aber wenn ich in den Supermarkt gehe und einkaufen soll für den Abend, aber noch nie gekocht habe, weiß ich doch nicht, was ich einkaufen soll", hatte Becker gesagt. Der neuen Generation fehle es zudem an Einsatzwillen und Widerstandsfähigkeit.Die im DTB für den Leistungssport zuständige Veronika Rücker wies die Vorwürfe bei sportschau.de zurück. Der Verband hat bereits vor einiger Zeit einen ambitionierten Plan ausgearbeitet, nachdem im Jahr 2032 jeweils acht bis zehn Spielerinnen und Spieler in den Top 100 der Welt stehen sollen. Aktuell sind es insgesamt nur acht - und Profis wie Siegemund und Maria bei den Frauen sowie Jan-Lennard Struff (35) und Yannick Hanfmann (34) bei den Männern stehen vor dem Ende ihrer Karrieren.

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Fußball: Toni Kroos steht offenbar vor einem Comeback bei Real Madrid

Toni Kroos soll laut einem Medienbericht eng in die sportliche Struktur von Real Madrid eingebunden werden. Ein genauer Zeitpunkt seiner Rückkehr steht demnach nicht fest.Toni Kroos steht offenbar vor einer Rückkehr zu Real Madrid. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung „AS“ soll der Weltmeister von 2014 ab dem Sommer eng in die sportliche Struktur des spanischen Fußball-Rekordmeisters eingebunden werden. Wie die genaue Rolle des 36-Jährigen aussehen soll, sei hingegen noch nicht ganz klar.Kroos hatte nach zehn Jahren bei den Königlichen 2024 seine Karriere beendet. In dieser Zeit gewann er mit Real fünfmal die Champions League und viermal die Meisterschaft. Doch seit zwei Jahren erfüllt Real die hohen Erwartungen nicht mehr. In dieser Saison trennte man sich früh von Trainer Xabi Alonso, dennoch droht eine Spielzeit ohne Titel. Im Pokal ist Madrid bereits ausgeschieden, in der Meisterschaft beträgt der Rückstand auf Titelverteidiger FC Barcelona sieben Spieltage vor Saisonende neun Punkte. Im Viertelfinale der Champions League steht am Mittwoch das Rückspiel bei Bayern München an. Das Hinspiel verlor Real 1:2.Toni Kroos könnte schon im Sommer zu Real Madrid zurückkehren„München oder der Abgrund“, titelte AS nach dem enttäuschenden Auftritt gegen den FC Girona (1:1) am Freitagabend. „Konzentrieren wir uns auf Mittwoch, denn wir müssen alles geben“, sagte Trainer Alvaro Arbeloa im Anschluss und wollte den neuerlichen Rückschlag schnellstmöglich abhaken. „Mittwoch ist unser Spiel. Das ist uns klar. Wir müssen all unsere Energie hineinstecken. Wir müssen mit vollem Selbstvertrauen nach Deutschland fahren.“ Toni Kroos wird noch nicht dabei sein, doch schon im Sommer könnte er zurückkehren.

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Nach Comeback-Sieg: Wieder da: Fury drängt Joshua zum britischen Box-Blockbuster

Bald könnte es zu einem der größten britischen Box-Kämpfe seit langer Zeit kommen. Tyson Fury muss nicht überzeugt werden. Der andere Ex-Champion hält sich nach seinem tragischen Unfall noch zurück.Der glanzlose Comeback-Sieg von Tyson Fury nach 476 Tagen Ringabstinenz war schnell abgehakt. Der 37 Jahre alte frühere Schwergewichtsweltmeister widmete sich nach seinem ungefährdeten Punktsieg gegen den Russen Arslanbek Machmudow zügig einer anderen Mission. Und zwar einem britischen Boxduell der Spitzenklasse. Der Comeback-Routinier, der in der Vergangenheit schon fünf Mal sein Karriereende erklärt hatte, forderte den zuvor fleißig filmenden Ringgast Anthony Joshua zum Duell der Ex-Weltmeister heraus. "Ich will euch den Kampf geben, auf den ihr alle wartet", rief Fury der Menge zu. "Ich fordere dich heraus, Anthony Joshua", sagte er in Richtung des 36-Jährigen.Fury wirkte dabei noch so agil, als hätte er zuvor keine zwölf Runden absolviert. Joshua zeigte sich noch zurückhaltend nach Furys Lockrufen. Joshua in verheerenden Autounfall verwickeltDer Hüne bestritt noch keinen Kampf seit seinem verheerenden Autounfall in Nigeria Ende Dezember. Bei der Tragödie waren zwei seiner Freunde ums Leben gekommen, Joshua verletzte sich als Beifahrer in dem Fahrzeug leicht. Er merkte in einem Interview an, dass er nach dem Tod seiner Freunde noch dabei sei, "einige Dinge zu klären". "Ich hatte einen schweren Unfall. Es gibt ernste Dinge in meinem Leben. Ich weiche niemandem aus. Sobald ich wieder bei 100 Prozent bin, kämpfe ich", sagte er. "Verträge werden verschickt", sagte er hinsichtlich der Fury-Lockrufe. "Und dann sehen wir uns vielleicht im Ring, mehr als wahrscheinlich. Aber ich bin nicht hier, um in den Ring zu steigen und jemandem ins Gesicht zu schreien. Wenn man sich meine Erfolgsbilanz ansieht, habe ich das noch nie gemacht", fügte er hinzu. "Er ist derjenige, der seine Karriere beendet hat. Ich bin im Ring geblieben, das ist sein Problem. Er verschwindet, kommt zurück, verschwindet wieder", spottete Joshua, der zuletzt mit Furys großem Widersacher Oleksandr Usyk trainierte. Ein Duell der langjährigen Konkurrenten wurde schon oft herbeigesehnt, aber gab es noch nie. Dementsprechend groß ist das Interesse der britischen Boxwelt - und wohl auch darüber hinaus. Medienberichten zufolge könnte ein mögliches Duell der beiden Wladimir-Klitschko-Bezwinger im Wembley-Stadion ausgetragen werden.Glanzloser Fury-SiegBeim ganzen Gerede über den möglichen britischen Blockbuster geriet der eigentliche Hauptkampf des Abends in Vergessenheit. Fury besiegte den Russen Machmudow glanzlos. Der "Gypsy King" siegte einstimmig (120:108, 120:108 und 119-109) und feierte seinen 35. Profisieg. Im Londoner Fußballstadion der Tottenham Hotspur wurde ihm sein Kontrahent vor geschätzten 60.000 Zuschauern bis auf die erste Runde nie wirklich gefährlich. Fury kam besser in den Kampf. Und der stetig müder und unkoordinierter wirkende Machmudow setzte zwar seine Treffer, doch seinen Versuchen fehlte zunehmend die Präzision. Ab der vierten Runde verfehlten immer mehr Schläge ihr Ziel. Der konditionell stärkere Fury kontrollierte das Geschehen. Machmudow umklammerte den anderen Hünen zunehmend und sorgte kaum noch für Gefahr.Fury hatte 2015 Wladimir Klitschko besiegt und sich zum ersten Mal die WM-Krone aufgesetzt. Danach folgte eine lange schwere Episode in seinem Leben und er kämpfte erst drei Jahre später wieder.Weitere Rücktritte und Comebacks folgten. Im Dezember 2024 kassierte Fury seine zweite Niederlage gegen den aktuellen Dreifach-WM-Champion Oleksandr Usyk aus der Ukraine im WM-Rückkampf der beiden Superstars.

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