Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Nick Woltemade: "Herr Hoeneß hat mir eine Whatsapp zukommen lassen"

Nationalspieler Nick Woltemade über sein neues Leben in England, den Kult um ihn – und wie er den Fußball zu seiner Bühne macht.

Zeige mehr

Fußball-Weltmeisterschaft: Stars, Trump und Töpfe: So läuft die WM-Auslosung

In Washington findet die Auslosung der WM-Gruppen statt. Neben der Fußball-Prominenz sind auch Heidi Klum und Donald Trump dabei. Die wichtigsten Fragen und Antworten.Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 rückt näher: Am 11. Juni wird das Eröffnungsspiel in Mexiko-Stadt ausgetragen. Obwohl noch nicht alle Teilnehmer des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada feststehen, werden am Freitag in Washington die Gruppen ausgelost.Wenn in der US-Hauptstadt die Lose gezogen werden, funktioniert das nach einem komplexen Modus. Einige bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Show-Business haben sich angekündigt. Und dann könnte es noch einen Preis für Donald Trump geben. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur WM-Auslosung.Wo und wann findet die WM-Auslosung statt?Beginnen soll die Veranstaltung um 18 Uhr deutscher Zeit. Bis dann tatsächlich die Lose gezogen werden, kann es aber noch dauern. Insgesamt soll das Event etwa zwei Stunden dauern. Das ZDF überträgt die Auslosung live. Veranstaltungsort ist das John F. Kennedy Center for the Performing Arts, unweit des Weißen Hauses.Wie sind die Lostöpfe besetzt?Es gibt vier Lostöpfe, in jeder Gruppe landet jeweils ein Vertreter aus jedem Topf. Einige Teilnehmerplätze sind noch nicht vergeben und werden über die Play-offs vergeben. Die Play-off-Gewinner landen in Topf vier und werden zunächst als Platzhalter den Gruppen zugelost.Lostopf 1:Kanada, Mexiko, USA, Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien, DeutschlandLostopf 2: Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweiz, Japan, Senegal, Iran, Südkorea, Ecuador, Österreich, Australien.Lostopf 3: Norwegen, Panama, Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien, SüdafrikaLostopf 4: Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curaçao, Haiti, Neuseeland, Uefa-Playoff A (Italien, Nordirland, Wales, Bosnien-Herzegowina), Uefa-Playoff B (Ukraine, Schweden, Polen, Albanien), Uefa-Playoff C (Türkei, Rumänien, Slowakei, Kosovo), Uefa-Playoff D (Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien, Irland), Fifa-Playoff 1 (Neukaledonien, Jamaika, Demokratische Republik Kongo), Fifa-Playoff 2 (Bolivien, Suriname, Irak)Deutschland wird als Gruppenkopf geführt und geht damit den meisten internationalen Top-Teams zunächst aus dem Weg. Dennoch sind auch starke Gegner möglich. Welche Szenarien sich für die DFB-Elf ergeben könnten, lesen Sie hier. Welche Regeln gibt es?Es gibt zwölf Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. In jeder Gruppe darf nur ein Vertreter pro Kontinent landen. Eine Ausnahme gilt für Europa: Hier sind zwei Länder pro Gruppe erlaubt. Klar ist bereits, dass Mexiko in Gruppe A spielt, Kanada in Gruppe B und die USA in Gruppe D. Das schränkt die weiteren Möglichkeiten für diese Gruppen ein.Wer ist bei der Auslosung dabei?Model Heidi Klum wird den Show-Teil des Events zusammen mit den Schauspielern Kevin Hart und Danny Ramirez moderieren. Durch die Auslosung selbst führt dann der frühere englische Profi und heutige TV-Experte Rio Ferdinand. Die Lose ziehen nordamerikanische Sportgrößen: der einstige Starquarterback Tom Brady, Kanadas Eishockey-Legende Wayne Gretzky, Basketball-Held Shaquille O’Neal und der noch aktive Baseball-Star Aaron Judge.Auf dem Show-Programm stehen Auftritte von Andrea Bocelli, Robbie Williams und Nicole Scherzinger. Zudem sollen die Village People ihren Hit "Y.M.C.A." performen.Auch US-Präsident Donald Trump hat sich angekündigt. Es wird darüber spekuliert, dass der 79-Jährige den Friedenspreis der Fifa bekommt, der in diesem Jahr erstmals vergeben wird. Trump hat eine enge Beziehung zum Fifa-Präsidenten Gianni Infantino.Wie geht es nach der Auslosung weiter?Anders als sonst werden die Spielorte und Anstoßzeiten der Vorrundenbegegnungen erst einen Tag nach der Auslosung bekanntgegeben. Schon festgelegt ist, dass das Eröffnungsspiel am 11. Juni in Mexiko-Stadt stattfindet. Nach dem letzten Play-off-Spiel am 1. April stehen dann auch die letzten WM-Teilnehmer fest.Durch die Aufstockung der WM auf 48 Nationen gibt es erstmals eine Zwischenrunde im K.o.-System mit 32 Teams. Dafür qualifizieren sich jeweils die beiden Gruppenersten sowie die acht besten Gruppendritten. Das Finale findet am 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford statt.Quellen:DFB, Fifa, Nachrichtenagentur DPA

Zeige mehr

Knall im Frauenfußball: Klubs gründen Liga-Verband ohne DFB

Einen Tag nach der EM-Vergabe 2029 brechen die Profiklubs mit dem DFB. Es geht um den geplanten Liga-Verband der Frauen. Die Bosse aus München und Frankfurt werden deutlich.Knapp 22 Stunden nach der umjubelten EM-Vergabe für 2029 folgte im deutschen Frauenfußball der große Knall: Die 14 Vereine der Bundesliga haben öffentlich mit dem Deutschen Fußball-Bund gebrochen und wollen den Liga-Verband nun auf eigene Faust statt, wie bisher geplant, gemeinsam mit dem DFB gründen.Die Gründungsveranstaltung behält zwar mit dem 10. Dezember ihr Ursprungsdatum, soll nach Angaben der Klubs aber nicht mehr auf dem DFB-Campus in Frankfurt stattfinden – sondern 1,5 Kilometer weiter in einer Loge der EM-Fußballarena mit der Eintracht als Gastgeber.DFB gibt keine Stellungnahme abMit ungewöhnlich harschen Worten kritisierten die Klub-Bosse Jan-Christian Dreesen vom FC Bayern und Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt den DFB, der von dem gemeinsamen Statement der 14 Klubs offenbar kalt erwischt wurde und zunächst keine Stellungnahme abgeben wollte.Präsident Bernd Neuendorf hatte stets betont, wie sehr ihm der Fortschritt des Frauenfußballs und die finanzielle Unterstützung am Herzen liegen. Die 100 Millionen Euro für eine eigene Gesellschaft mit den Frauenfußball-Klubs waren ein großes Thema von Neuendorfs Wahlkampf vor dem DFB-Bundestag im November.Hellmann sagte, man sei enttäuscht, dass sich bereits getroffene Verabredungen "aus unserer Sicht nicht in den Vertragsmaterialien wiederfinden. Aus diesem Grund erfolgt der Gründungsakt nun ohne Mitwirkung des DFB." Die deutschen Top-Teams stehen demnach vor einem folgenreichen Bruch mit dem Dachverband. Zunächst hatte die "Bild" von der überraschenden Wendung berichtet.Vereine senden klares SignalDas gemeinsame Signal, das von den Klubs ausgeht, ist ein eindeutiges: Der DFB muss sich bewegen, sonst werden die Vereine das Projekt ohne den Verband und die von ihm versprochenen 100 Millionen Euro für insgesamt acht Jahre durchziehen.Die Summe sollte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur größtenteils in die Vermarktung, Nachwuchsarbeit und das Schiedsrichterinnenwesen fließen. Doch auch die Vereine sollen massiv investieren. Denkbar ist zudem, dass sich die Klubs in der neuen Situation einen Investor dazuholen.Bayern-Boss Dreesen hob die starke Gemeinschaft der Vereine hervor. "Die 14 Klubs haben in einem Klima großen Vertrauens zusammengearbeitet. Uns eint der Wille, die Frauen-Bundesliga auf ein neues, tragfähiges Fundament zu stellen", sagte der Funktionär des Branchenführers. Dass der DFB bereits vereinbarte Eckpunkte nochmal hinterfragt habe, sei für Dreesen "umso überraschender" gewesen.Um keine weitere Zeit zu verlieren, soll die bereits in der kommenden Woche geplante Gründung ohne den DFB stattfinden. Dieser Beschluss ist einstimmig gefallen. Die Klubs veröffentlichten am Donnerstag gemeinsam eine vorbereitete Meldung und verschickten dazu individuelle Statements der Vereinsvertreter.Hintertür bleibt offen"Ob der angestoßene Prozess, an dem zuletzt auch der Deutsche Fußball-Bund mitgewirkt hat, auch zukünftig gemeinsam mit diesem fortgesetzt wird, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch offen. Die Gründung des Verbands erfolgt – anders als ursprünglich vorgesehen und von den Klubs angestrebt – zunächst ohne Beteiligung des DFB", hieß es von den 14 Vereinen.Der Prozess der vergangenen Monate werde "in der "Geschäftsplan Frauen-Bundesliga Projekt GbR" in der Gründung des Frauen-Bundesliga FBL e.V. münden", hieß es. Dort sollen sich die Vereine gemeinschaftlich mit dem Ziel organisieren, "eine moderne, professionelle und nachhaltige Entwicklung der Frauen-Bundesliga zu gewährleisten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des professionellen Frauenfußballs zu stärken".

Zeige mehr

Formel 1: Mit Blick auf WM-Trophäe: Verstappen reicht den Druck weiter

Die Trophäe ist zum Greifen nah. Nicht nur bildlich. Schafft Norris den ersten WM-Triumph? Er hat in der Formel 1 die besten Chancen - und am meisten zu verlieren.Max Verstappen saß am weitesten entfernt vom glänzenden Original-WM-Pokal mit den Namen und Signaturen aller Titelträger seit 1950. "Ich habe vier davon zu Hause. Ich kenne meine Unterschrift", sagte der 28 Jahre alte Niederländer, der sich 2021, 2022, 2023 und 2024 auf der Trophäe verewigen durfte, mit einem Grinsen: "Ich habe alles erreicht in der Formel 1, was ich wollte. Alles andere ist nur noch Zugabe." Davon können Lando Norris und Oscar Piastri nur träumen. Sehnsucht als Treibstoff oder Bremse? Wird es etwa doch wirklich noch der fünfte Titel in Serie für Verstappen? Oder reißen sich das McLaren-Duo und ihre Bosse zumindest so zusammen, dass einer der beiden Stallrivalen am Sonntag (14.00 Uhr MEZ/Sky) nach dem Großen Preis von Abu Dhabi die Trophäe hochhalten darf, die bei der offiziellen Pressekonferenz nur eine Armlänge von Piastri aufgestellt war. Bei Verstappen daheim stehen Nachbildungen.Der Druck lastet allen voran auf Norris, der auf dem fast weißen Sofa in der Mitte Platz nehmen durfte. "Angesichts der Position (im Klassement) habe ich natürlich am meisten zu verlieren", sagte der WM-Führende. Ein bisschen auch sich selbst beschwörend ergänzte der 26 Jahre alte Brite, der öfter mal mit den Nerven zu kämpfen hat: "Es ist auch nur ein Rennen um die WM."Ralf Schumachers Gefühl: Die McLaren kommen sich in die Quere Das Problem: Es ist DAS Rennen um die WM 2025. Norris führt nur noch mit 12 Punkten vor Verstappen. 16 Zähler hat er mehr als Piastri, der nach sieben Siegen bis Ende August lange wie der Titelanwärter Nummer eins ausgesehen hatte und nun nur noch der Außenseiter ist. "Es wäre natürlich ein cooler Erfolg, aber ich will die Erwartungen nicht zu hoch hängen", sagte der 24 Jahre alte Australier. Die einfachste Rechnung für Norris: Er gewinnt oder wird Zweiter oder Dritter, dann können Verstappen und Piastri nichts mehr ausrichten, Norris wäre der 35. Weltmeister in der Formel-1-Geschichte. Und das würde Ralf Schumacher freuen. "Er ist eine interessante Persönlichkeit", lobte er den Briten auch für dessen Umgang mit dem Thema mentale Herausforderungen. Der ehemalige Formel-1-Pilot sagte in einer Presserunde als Experte des Senders Sky aber auch: "Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sich die McLaren in die Quere kommen und Max Weltmeister wird. Ich weiß auch nicht warum."Mercedes-Rivale Russell mit klarer AnsageDie Gefahr jedenfalls fährt mit, dass es zwischen Piastri und Norris kracht. Die hauseigenen Regeln, die Disqualifikation in Las Vegas und der schwere Taktikaussetzer am vergangenen Sonntag in Katar haben das nur noch befeuert. "Wir haben uns das Leben als Team selbst schwer gemacht, indem beide Fahrer um die WM kämpfen", räumte Norris nun ein.Um Hilfe von Piastri im Rennen in Abu Dhabi will er nicht bitten und betteln. Eine Teamorder, bisher von den McLaren-Bossen auf ihrem Fairness-Kurs verpönt, stand den Aussagen beider Fahrer zufolge bisher nicht zur Diskussion. "Ich denke, dass es inakzeptabel ist, einen Fahrer, der selbst noch im Rennen um die Weltmeisterschaft ist, zu bitten, für den Teamkollegen Platz zu machen", betonte sogar Rennfahrer-Kollege George Russell von Mercedes als nicht direkt Beteiligter. Eine klare Ansage. Ein bisschen Monaco, ein bisschen 1001 NachtDie Weltmeister-Krönung einer verrückten Saison hat also alles für ein Dreikampf-Drama vor einer Kulisse, die einer Mischung aus Jacht-Protz wie in Monaco sowie Prunk, Palmen und Lichtern wie aus 1001 Nacht gleicht. Gestartet wird das Rennen Ortszeit so, dass die Fahrer in die Abenddämmerung rasen und unter Fluchtlicht am frühen Abend gegen 19.00 Uhr (16.00 Uhr MEZ) ins Ziel kommen. So wie schon 2010, als ein gewisser Sebastian Vettel das bisher letzte Finale mit drei Titelkandidaten gewann. Geschlagen waren damals der vor dem Rennen noch führende Fernando Alonso und Vettels Red-Bull-Kollege Mark Webber. Mehr als nur eine pikante Randnotiz für den nun anstehenden Showdown: Alonsos damaliger Renningenieur Andrea Stella ist der aktuelle Teamchef von McLaren. Webber ist der Manager von Piastri. Ein Ort also mit wenig guten Erinnerungen für manche, für andere schon: Allen voran Verstappen. 2021 beendete er auf dem Yas Marina Circuit die Titelära von Lewis Hamilton im Mercedes in einem auf wohl ewig denkwürdigen Finale mit der Entscheidung in der letzten Runde des Rennens nach einem folgenreichen Alleingang des damaligen Rennleiters. Wo Verstappens Titelreigen mit einem Zweikampf-Drama begann70 Grand-Prix-Erfolge gelangen Verstappen schon, Titel Nummer fünf würde ihn auf eine Stufe stellen mit der argentinischen Rennlegende Juan Manuel Fangio, der in den 1950er Jahren fünfmal die WM gewann. Noch erfolgreicher wären dann nur noch Hamilton und Michael Schumacher mit ihren je sieben WM-Triumphen. Norris, auch schon in seiner siebten Saison, kommt bisher auf elf Grand-Prix-Siege, Piastri in insgesamt drei Jahren auf neun.Ein Showdown wie der nun anstehende ist für die beiden McLaren-Kollegen Neuland. Norris lenkte sich mit ein bisschen Golf ab, Piastri mit Padel-Tennis, Verstappen genoss Zeit mit seiner kleinen Tochter. Unterstützt werden seine Rivalen beim letzten Rennen des Jahres auch von Eltern und Freunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Verstappens Eltern werden nicht vor Ort sein. Vater Jos nimmt an einer Rallye in Afrika teil und die Mutter passt auf die Hunde auf. Er habe nicht geplant, dass sie an der Strecke seien. "Aber ich hatte auch nicht geplant, im Titelkampf zu sein", sagte er lachend: "Sie vertrauen ihrem Sohn."

Zeige mehr

WM-Auslosung: Hammergruppe oder leichtes Los? Das könnte Deutschland in der Vorrunde erwarten

Gegen wen spielt die deutsche Nationalmannschaft in der WM-Vorrunde? Diese Frage wird bei der Auslosung in Washington beantwortet. Wir haben ein paar Szenarien durchgespielt.Der Weg war nicht ganz stolperfrei, am Ende hat sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft dennoch als Gruppenerster für die WM 2026 qualifiziert. Jetzt steht der nächste Meilenstein vor dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko an. Am Freitag werden in Washington die Gruppengegner ausgelost.Für das deutsche Team sind schwierigere und potenziell einfachere Konstellationen möglich. Als in Topf 1 gesetzte Mannschaft geht die DFB-Elf immerhin einigen Top-Teams aus dem Weg. Aus jedem der anderen drei Töpfe wird jeweils ein Land in die Gruppe gelost. Einige Einschränkungen gibt es: Es können nicht mehr als zwei europäische Nationen in einer Gruppe landen. Für alle anderen Kontinente gilt, dass in jeder Gruppe nur ein Team der jeweiligen Konföderation vertreten sein darf.Wie die Auslosung abläuft, können Sie hier nachlesen.Die schwierigste GruppeKolumbien: Die Kolumbianer sind in der südamerikanischen WM-Qualifikation zwar nur auf Platz drei gelandet, bringen aber gleichzeitig Physis und Spielstärke mit. In den Qualifikationspartien schlugen sie Weltmeister Argentinien im Hinspiel 2:1, trotzten dem Titelverteidiger auch auswärts ein Unentschieden ab. 2024 erreichte Kolumbien das Finale der Copa América. Zahlreiche Stars spielen bei Top-Klubs in Europa – allen voran natürlich Luis Diaz vom FC Bayern. Weitere mögliche Top-Gegner aus Topf 2: Marokko, Kroatien, Österreich, UruguayÄgypten: Das Team aus Nordafrika verfügt vor allem über eine Waffe: Mohamed Salah. Der 33-Jährige gehört zu den besten Stürmern der Welt, auch wenn er in dieser Saison bisher nur vier Mal für den FC Liverpool in der Premier League getroffen hat. In der Qualifikation blieb Ägypten – in einer relativ leichten Gruppe – ungeschlagen. Weitere mögliche Top-Gegner aus Topf 3: Norwegen, ElfenbeinküsteItalien: Mit Vorbehalt: Die Italiener haben sich überraschend nicht direkt qualifiziert und müssen über die Play-offs den Weg zur WM schaffen. Sollte das gelingen, wäre die Gruppe, in welcher die Squadra Azzurra landet, wohl automatisch die schwierigste der Vorrunde. Denn trotz der dürftigen Quali-Ergebnisse bringt Italien jede Menge Erfahrung und individuelle Qualität mit.Weitere mögliche Top-Gegner aus Topf 4: Türkei, Dänemark (jeweils ebenfalls bei Überstehen der Play-offs)Die leichteste GruppeIran: In der Fifa-Weltrangliste steht der Iran zwar gut da, auf Platz 20 noch vor Nationen wie Österreich oder Dänemark. Allerdings ist dieses Ranking nur begrenzt aussagekräftig. Der iranische Kader bringt nur wenig internationale Erfahrung mit und ist vor allem in der Breite nur mittelmäßig aufgestellt. Mit Mehdi Teremi (Inter Mailand) spielt nur ein Akteur in einer europäischen Top-Liga.Weitere leichtere Gegner aus Topf 2: Senegal, AustralienSchottland: Von den europäischen Vertretern wohl die schwächste Mannschaft. Schon bei der Heim-EM im vergangenen Jahr traf die deutsche Mannschaft auf Schottland, gewann dabei im Auftaktspiel 5:1. Die Schotten sind defensiv solide aufgestellt, vorne fehlt ein starker Stürmer. Das Team von der Insel sollte auch bei der WM definitiv ein schlagbarer Gegner sein.Weitere leichtere Gegner aus Topf 3: Katar, Saudi-ArabienCuraçao: der exotischste von einigen Exoten bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft. Curaçao ist das kleinste Land, das sich jemals für eine WM qualifiziert hat – damit ist allein schon die Teilnahme ein Erfolg. Das Team besteht vor allem aus Spielern, die aus den Niederlanden kommen und ihre Wurzeln in dem Karibik-Staat haben. Prominent ist allerdings der Trainer: Dick Advocaat, früherer niederländischer Nationaltrainer und Coach von Borussia Mönchengladbach.Weitere leichtere Gegner aus Topf 4: eigentlich alle bis auf die europäischen Play-off-GewinnerJulian Nagelsmann warnt vor der WM-AuslosungBeim DFB will man sich auf derlei Gedankenspiele im Vorfeld der Auslosung allerdings – zumindest öffentlich – nicht einlassen. "Wir sollten nicht den Fehler machen, zu glauben, dass es einfache und schwierige Gruppen gibt", mahnt DFB-Präsident Bernd Neuendorf vor der Auslosung in Washington. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann warnt: "Jedes Land hat sich die Teilnahme an der WM und die große Bühne verdient." Die letzten beiden Weltmeisterschaften, als das DFB-Team jeweils in der Vorrunde ausschied, haben ohnehin gezeigt: Auch gegen vermeintlich schwächere Gegner kann einiges schiefgehen.Quellen: DFB, Fifa

Zeige mehr

Turnier am Jahresende: Ally Pally statt Saudi-Arabien: Darts-WM bleibt in London

Die Darts-WM wird auch in den kommenden Jahren in London steigen und nicht nach Saudi-Arabien umziehen. Ab nächstem Jahr soll es deutlich mehr Tickets geben.Die Darts-Weltmeisterschaft bleibt langfristig in London, wechselt aber innerhalb des Alexandra Palace die Location. Der Weltverband PDC und die Arena verlängerten ihren Vertrag um fünf Jahre bis 2031, wie die PDC mitteilte. Allerdings soll ab dem nächsten Jahr in der deutlich größeren Great Hall statt wie bisher in der West Hall gespielt werden.Nach Angaben der PDC soll sich die Gesamtkapazität dadurch auf rund 180.000 Zuschauer erhöhen und damit um rund 70.000 Plätze wachsen. In einzelnen Sessions sollen ab der WM 2027 über 5.000 Fans Platz finden. Die kleinere West Hall, die vor Ort wie eine geschmückte und aufgehübschte Schulturnhalle aussieht, hat eine Kapazität von rund 3.000 Plätzen und ist seit Jahren stets ausverkauft.Saudi-Arabien bleibt bei WM außen vorDie diesjährige WM (11. Dezember bis 3. Januar 2026) wird also die letzte in der seit Jahren erprobten West Hall sein. "Der Alexandra Palace zu Weihnachten ist das Aushängeschild des Turniers – seine Atmosphäre ist im gesamten Sport unvergleichlich", sagte PDC-Geschäftsführer Matt Porter. Die Veranstaltungshalle sei "untrennbar" mit der Darts-WM, die in diesem Jahr erstmals mit 128 Teilnehmern ausgespielt wird, verbunden.Die PDC reagiert mit dem Wechsel auch auf die extrem hohe Ticketnachfrage rund um die Weltmeisterschaft. All die Partien und Sessions rund um die Weihnachtszeit sind mit großer Regelmäßigkeit bereits im Sommer ausverkauft. Vom Tisch ist - zumindest für die nächsten Jahre - ein Umzug nach Saudi-Arabien. Dort findet zwar im Januar erstmals das Saudi Arabia Darts Masters statt - die WM als Premiumprodukt der Sportart verbleibt aber bis mindestens 2031 in seiner Heimat Großbritannien.

Zeige mehr

Ex-Borussen: Jürgen Klopp und Mats Hummels arbeiten wieder zusammen

Jürgen Klopp und Mats Hummels prägten als Trainer und Abwehrchef die erfolgreichste Ära des BVB der vergangenen 25 Jahre. Nun gibt es ein Wiedersehen.Mats Hummels und Jürgen Klopp arbeiten bei der Fußball-WM wieder zusammen. Wenige Wochen nach seinem ehemaligen Trainer einigte sich auch Hummels mit der Telekom auf einen Vertrag als TV-Experte. Der frühere Profi trifft während des Turniers in Nordamerika auch auf seinen ehemaligen Mitspieler Thomas Müller, der im Sommer sein Debüt als Experte im Fernsehen gibt.Hummels hat bereits erste Erfahrungen in dieser Rolle gesammelt. Nur wenige Tage nach dem Ende seiner Karriere als Fußballprofi hatte sich der Weltmeister von 2014 mit dem Internet-Sender Amazon Prime Video auf eine Zusammenarbeit bei den Übertragungen der Champions League geeinigt. Am Freitag wird er bei der von MagentaTV kostenlos übertragenen WM-Gruppen-Auslosung (17.45 Uhr) erstmals für die Telekom im Einsatz sein. Hummels wurde mit dem FC Bayern an der Seite von Müller und mit Borussia Dortmund unter dem Trainer Klopp insgesamt fünfmal deutscher Meister und dreimal DFB-Pokalsieger. Ihren größten Erfolg im DFB-Team feierten die langjährigen Nationalspieler 2014 mit dem Gewinn des Weltmeistertitels in Brasilien.Wiedersehen als TV-Experten: Jürgen Klopp und Mats Hummels wieder vereint"Mit unserem Experten-Team zur WM 26 setzen wir neue Maßstäbe", sagte Telekom-TV-Chef Arnim Butzen. "Mit Müller, Klopp und Hummels haben wir echte Fußball-Typen für uns gewinnen können, die deutlich ihre Meinung äußern und den Fans auf unterhaltsame Art das Turnier näherbringen werden."Hummels kommentierte: "Ich glaube, mit der ganzen Crew, die wir jetzt dabeihaben – in New York, aber auch in den Stadien vor Ort zu sein – das wird richtig cool." Die Telekom überträgt über MagentaTV alle 104 Partien der WM im kommenden Jahr und hatte nach dem Kauf der Rechte ein hochkarätiges Team angekündigt. Die "Nationalmannschaft der Experten", wie die Telekom es nennt, nimmt mit dem "Transfer-Triple" Müller, Klopp und Hummels Form an.60 Spiele laufen im Free-TV bei ARD und ZDF. 44 Spiele des XXL-Turniers zeigt nur der kostenpflichtige Online-Sender der Telekom exklusiv für seine Kunden, darunter zwei Viertel- und drei Achtelfinalspiele. Welche Experten bei welchen Partien zum Einsatz kommen, will MagentaTV nach der Auslosung der Gruppen am Freitag und der anschließenden Verteilung der Spiele festlegen.

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: Neun Wege zum Glück: Nagelsmanns "Kribbeln" vor WM-Los

Julian Nagelsmann hat seinen amerikanischen Traum. Bei der WM soll im kommenden Sommer Großes gelingen. Zur Gruppenauslosung reist der Bundestrainer mit ganz speziellen Gefühlen nach Washington.Der Blick auf die Wetterkarte für Washington sollte Julian Nagelsmann beunruhigen. Droht ihm etwa zur großen WM-Show mit US-Präsident Donald Trump, Supermodel Heidi Klum und dem Losfee-Quartett um Tom Brady und Shaquille O’Neal schon wieder ein Schnee-Chaos? Wie vor zwei Jahren vor der Auslosung der Heim-EM, was ihm damals enormen Reisestress zwischen München und Hamburg bescherte.Es gibt für Nagelsmann so manche Ungewissheit vor der Fußball-Glamour-Gala am Freitag (18.00 Uhr/MEZ) in der US-Hauptstadt. Mehr als die heranziehende Kaltfront, die je nach aktueller Prognose dann doch nur Regen statt Schnee bringt, hat der Bundestrainer nämlich die sportlichen Herausforderungen für den Sommer 2026 im Blick. Dann wird es für die Nationalmannschaft in Amerika ganz sicher heiß hergehen. Italien, Kolumbien und Uruguay. Oder Norwegen und Ägypten mit ihren Stürmerstars Erling Haaland und Mohamed Salah. Auch die Stolpersteine der WM-Desaster von 2018 und 2022 aus Südkorea und Japan: Die Liste möglicher Gegner mit hohem Brisanzpotenzial oder Stressfaktor ist für Nagelsmann enorm lang. Wieder einmal kursiert das Schlagwort der Hammergruppe. Trotz des ersehnten Platzes im Topf 1 der Fußball-Schwergewichte aus Argentinien, Spanien, Frankreich oder Brasilien, die Deutschland erstmal erspart bleiben."Man spürt das Kribbeln im Körper, die Vorfreude steigt und wir können auf allen Ebenen voll in die Vorbereitung einsteigen", sagte der Bundestrainer vor der Kugel-Gala im John F. Kennedy Center for the Performing Arts direkt am Potomac River. Neun der zwölf Gruppen sind für Deutschland möglich. Neun verschiedene Wege zum WM-Glück. Von Foxborough bis Inglewood, von Toronto quer über den halben Kontinent bis zum legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt, das Nagelsmann wegen Klima und Logistik aber lieber meiden würde. Trump-Show inklusiveFür den Bundestrainer beginnt mit der Ermittlung der drei Vorrundengegner der nächste Abschnitt seines WM-Plans. Die ehrgeizige Titelansage, gleich nach dem EM-Aus 2024 postuliert und mit Dominanz-Ansagen bis in diesen Spätsommer getragen, gibt es nach einer holprigen Qualifikationsrunde öffentlich nicht mehr. "Viele Mannschaften auch von vermeintlich kleineren Ländern haben Kicker, die in Europa spielen, in tollen Ligen bei tollen Clubs spielen. Ein Stück weit Demut ist da angebracht", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Aber das Ziel ist und bleibt natürlich das Finale am 19. Juli im MetLife Stadium von East Rutherford bei New York. Ganz egal welche Gegner das Quartett um Brady, O’Neal, Wayne Gretzky und Aaron Judge aus der Trommel fischt."Die WM schien bisher noch etwas weiter weg - nicht nur geografisch. Mit der Auslosung, wenn wir unsere Gegner und Spielorte kennen, rückt sie spürbar näher", sagte Nagelsmann. Dabei kennt er Amerika bestens. Sein Debüt als DFB-Chefcoach feierte er im Oktober 2023 in Hartford beim 3:1 Testsieg gegen die USA. Auch als Bayern-Coach war er schon in Übersee. Jetzt geht es für Nagelsmann um viel mehr als die ersten drei Kontrahenten. 16 Spielorte mit tausenden Kilometern Entfernung in den drei Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada, 104 Spiele in drei Zeitzonen, Anpfiff oftmals in der Mittagshitze. Da weiß der 38-Jährige, was auf seine WM-Crew um Kapitän Joshua Kimmich zukommen wird. Sonst kann Rudi Völler WM-Bilder von 1994 herausholen, als der Weltmeister-Stürmer in Dallas und Chicago schwitzte. Große Distanzen, große Hitze"Dieses Turnier bleibt auch logistisch eine Herausforderung – für uns und für unsere Fans, auf deren Unterstützung wir uns bei der WM sehr freuen. Wir wissen es sehr zu schätzen, wie viel sie nächstes Jahr auf sich nehmen werden, um dabei sein zu können", sagte Nagelsmann. Einen Tag nach der Auslosung wird die FIFA am Samstag (18.00 Uhr/MEZ) bei einem weiteren Show-Act mit Präsident Infantino und Ex-Größen die genauen Spielorte verkünden. Zuvor gibt es pro Partie jeweils noch zwei Optionen. Auch das ist neu im Mega-WM-Modus. Sonderwünsche einzelner Länder gibt es laut FIFA nicht. Deutschland wird aber vermutlich, sofern möglich, Spiele unterm Dach haben, zum Beispiel in Dallas oder Atlanta. Dann könnte trotz Hitze indoor, klimatisiert zur amerikanischen Mittagszeit und damit am frühen deutschen Abend zur guten TV-Zeit, gespielt werden. Basecamp wird gesucht und besuchtNagelsmann reist mit seinem Planungsstab noch am Wochenende weiter, um das WM-Quartier möglichst gleich fix zu machen. Ein Winter-Chaos, wie bei der EM-Auslosung 2023 in Hamburg, darf diese Reise nicht wieder erschweren. Damals reiste der zudem von einem Infekt geplagte Nagelsmann mit dem Auto an und ab - das wäre in den USA kaum machbar. Schottland, Ungarn und Schweiz hieß damals das Los. Jetzt ist maximal ein Europa-Gegner möglich. Und auch WM-Premieren gegen die ins neue 48er-Teilnehmerfeld gespülten Neulinge aus Jordanien, Usbekistan, Curacao oder Kap Verde. "In der Vorrunde hat es auch seinen Reiz, mal gegen ein Land zu spielen, auf das man sonst in Qualifikations- oder Nations-League-Spielen nicht treffen würde", sagte Nagelsmann. "Jedes Land hat sich die Teilnahme an der WM und die große Bühne verdient." Erstmals Runde der letzten 32Spätestens in der K.-o.-Phase, die mit einer Zwischenrunde von 32 Teams beginnt, könnte "dann ohnehin die großen Fußballnationen warten", sagte Nagelsmann. Ein Hattrick des Scheiterns nach den Vorrundenpleiten in Russland und Katar ist nicht im Gedankenorbit. Aber DFB-Boss Neuendorf warnte vorsorglich: "Wir sollten nicht den Fehler machen, zu glauben, dass es einfache und schwierige Gruppen gibt."

Zeige mehr

Nachwuchs im Biathlon-Team: Baby-Boom im Biathlonteam: Hettich-Walz als Mama im Weltcup

Gleich vier Babys gibt es im deutschen Team. Für ein Novum sorgt Janina Hettich-Walz. Vor ihr war noch keine deutsche Skijägerin nach einer Geburt zurückgekommen.Eines war für Biathletin Janina Hettich-Walz schon immer klar. Sie will nicht erst mit weit über 30 und nach ihrer Sportkarriere Mama werden. "Ich habe auch eine sehr junge Mutter und fand es immer cool", sagte die 29-Jährige. Und so spielt seit Februar dieses Jahres Tochter Karlotta die Hauptrolle im Leben der Skijägerin und ihres Mannes Kai. Und Hettich-Walz sorgt damit für ein Novum im deutschen Biathlon: Sie ist die erste Mutter im Weltcup. In Östersund, wo sie am Freitag im Sprint (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport) mit ihren Teamkolleginnen das insgesamt schwache Einzelergebnis vom Dienstag revidieren will, ist die Kleine nicht dabei - aber dann beim zweiten Weltcup kommende Woche in Hochfilzen. Dass sie sich nach ihrer erfolgreichsten Saison, als sie 2024 in Nove Mesto WM-Einzelsilber und Staffel-Bronze gewann, bewusst für eine Schwangerschaft entschied, kam für viele überraschend. Doch für sie selbst war nur eine Frage wichtig: Bereut sie ihre Entscheidung, wenn sie nach der Geburt die Rückkehr nicht schafft? Ihre Antwort damals wie heute: Nein. Sie habe mit der WM-Einzelmedaille mehr erreicht, "als ich mir als Kind erträumt habe. Für mich ist Familie langfristig wichtiger". Erfolgreiche Comebacks nach GeburtDass man auch nach einer Schwangerschaft auf Topniveau Titel gewinnen kann, haben vorher schon die Französinnen Justine Braisaz-Bouchet und Marie Dorint-Habert oder die Slowakin Anastasija Kuzmina bewiesen. "Warum soll das nicht auch bei mir der Fall sein? Und meine Tochter ist eine große Motivation für mich", sagte Hettich-Walz, die bei den deutschen Meisterschaften im September zwei Titel holte und bei der Leistungsdiagnostik im Oktober sogar bessere Werte als vor zwei Jahren hatte. Sie hat ein ganz klares Ziel vor Augen: Eine Medaille bei den Olympischen Spielen im Februar in Italien.Dafür bekam sie die volle Unterstützung des Verbandes. Neben dem Erhalt des A-Kaderstatus, wodurch sie ihre Stelle bei der Bundeswehr als Sportsoldatin behielt, stand sie immer im engen Kontakt mit der medizinischen Abteilung und den Trainern. "Die haben mich wirklich alle super unterstützt. Ich bin dem DSV sehr dankbar", sagte Hettich-Walz. Das war früher nicht so, wie Ex-Skistar Felix Neureuther im BR-Podcast "Pizza&Pommes" über die Schwierigkeiten seiner Ehefrau Miriam, die unter ihrem Mädchennamen Miriam Gössner zweimal Staffel-Weltmeisterin wurde, nach deren Babypause berichtete. "Es wäre eine unfassbare Organisation für die Miri oder für uns gewesen, dass man das schaffen kann. Gefühlt ist das Thema ehrlich gesagt nicht so ernst genommen worden, wie wir es gerne gehabt hätten, dass wir das schaffen können." Die frühere Biathletin und Langläuferin hatte 2019 ihre Karriere gut zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter beendet.Hettich-Walz als Vorbild für den deutschen WintersportAuch für die Coaches war nach dem anfänglichen "Schock" das Trainieren einer jungen Mutter Neuland, was aber im Zusammenspiel gut funktionierte, wie Bundestrainer Kristian Mehringer sagte. Der 44-Jährige sieht Hettich-Walz in einer "Vorbildwirkung, vielleicht für die nächste Generation". Sie zeige, dass sich Familie und Sportkarriere nicht ausschließen müssen. Sportdirektor Felix Bitterling denkt schon weiter: "Wir brauchen ja irgendwann auch mal Nachwuchsbiathleten und die Chance ist sicherlich größer, wenn der Papa oder die Mama auch schon eine war."Franziska Preuß hat den "allerhöchsten Respekt" vor ihrer Teamkollegin. "Für mich wäre das jetzt aber gar kein Thema gewesen, beides unter einen Hut zu kriegen", sagte die Weltcupgesamtsiegerin (31), die erst nach ihrer Karriere mit ihrem Lebensgefährten Simon Schempp Kinder haben möchte.Der organisatorische Aufwand ist für Hettich-Walz ungleich höher, und alles funktioniert nur dank der Unterstützung der gesamten Familie. So übernehmen ihr Mann und die Großeltern die Betreuung der Kleinen während des Trainings. Im Winter kommt Karlotta in Familienbegleitung so oft es geht mit auf Reisen, immer abseits der Teamkollegen wegen der Infektionsgefahr. Auch ihre Sponsoren sprangen anders als bei Paralympicssiegerin Elena Semechin nicht ab.Baby-Boom und ein AußenseiterAllein ist Hettich-Walz im deutschen Biathlon-Team nicht, denn bei den Herren ist gar ein kleiner "Baby-Boom" ausgebrochen. Johannes Kühn (33/Tochter), Justus Strelow (28/Sohn) und Danilo Riethmüller (26/Tochter) sind Väter geworden. Die drei seien noch mal ein Stück gewachsen, "auch an Persönlichkeit", sagte der neue Herren-Chefcoach Tobias Reiter. Der Erste im Bunde war Kühn im Mai, dann folgte im August Strelow und im September war dann Riethmüller bei der Geburt seiner Tochter dabei. Es sei "schön, einzigartig, ungewöhnlich, seltsam" gewesen, einmalige Gefühle, die man so schnell nicht wiederbekomme, sagte Riethmüller und schob lachend hinterher: "Das Windelnwechseln geht tatsächlich etwas schneller als das Schießen."Philipp Nawrath fühlt sich fast schon ein bisschen als "Outsider". Für den 32-Jährigen wäre die Konstellation Baby und Biathlon nichts: "Es ein harter Job, den wir machen. Deswegen bewundere ich alle, die es schaffen."

Zeige mehr

Nick Woltemade: "Das Gerede übers Geld ist eine deutsche Angelegenheit"

Nationalspieler Nick Woltemade über sein neues Leben in England – und wie er den Fußball zu seiner Bühne macht.

Zeige mehr

Formel 1: Ralf Schumachers Gefühl und Ecclestones Tipp vor WM-Finale

Wer gewinnt die Fahrer-WM? Ralf Schumacher, ehemaliger Formel-1-Pilot und Sky-Experte, hat einen Wunsch-Champion. Sein Gefühl sagt etwas anderes. Und auf wen tippt Bernie Ecclestone?Ralf Schumacher würde ein WM-Triumph von Lando Norris persönlich freuen - seine innere Stimme prophezeit vor dem finalen Drama-Dreikampf der Formel 1 an diesem Wochenende aber etwas anderes. "Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sich die McLaren in die Quere kommen und Max Weltmeister wird. Ich weiß auch nicht warum", sagte der ehemalige Formel-1-Pilot und Sky-Experte in einer Presserunde des Senders."Obwohl ich persönlich wirklich gerne Lando als Weltmeister hätte", ergänzte der 50-Jährige. Norris, der immer wieder offen und öffentlich auch über seine Zweifel und mentalen Kämpfe spricht, würde noch mal ein anderes Publikum ansprechen. "Er ist eine interessante Persönlichkeit", betonte Ralf Schumacher.Ecclestone setzt nicht auf Landsmann Norris "Lando ist gut, ein wirklich guter Fahrer, aber er ist zu selbstbewusst, zu übermütig", sagte allerdings der ehemalige jahrzehntelange Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone der britischen "Daily Mail". Norris werde in entscheidenden Momenten nervös und könne unter Druck nicht so abliefern wie Verstappen. "Ich glaube immer noch, dass Max es schaffen wird. Er hat es verdient", befand der mittlerweile 95 Jahre alte Ecclestone daher. Er glaube, dass Verstappen der Beste sei, den er je gesehen habe: "Du kannst nie gegen Max wetten."Von 104 Punkten Rückstand zur Titelchance Norris geht auch mit den besten Chancen beim Großen Preis von Abu Dhabi an diesem Sonntag (14.00 Uhr MEZ/Sky) an den Start. Platz eins, zwei oder drei und der 26 Jahre alte Brite wird erstmals Fahrer-Champion und zudem die Ära von Max Verstappen beenden. Der 28 Jahre alte Red-Bull-Pilot lag wiederum Ende August schon satte 104 Punkte hinter Platz eins, damals noch gehalten von Norris' McLaren-Teamkollege Oscar Piastri. Der 24 Jahre alte Australier ist mittlerweile auf den dritten Gesamtrang abgerutscht, 16 Punkte beträgt sein Rückstand auf Norris. Alle drei gewannen von den insgesamt 23 Rennen jeweils sieben. Die Ausgangslage ist also hochbrisant, dafür sorgte McLaren vor allem auch selbst: Nach dem Rennen in Las Vegas wurden beide Fahrer disqualifiziert, Norris und Piastri konnten nichts dafür, ein technischer Regelverstoß war schuld. Am vergangenen Sonntag in Katar verbockte die Teamleitung die Taktik, ließ beide auf der Strecke, während alle anderen die Reifen während einer Safety-Car-Phase wechsel ließen. Der von der Pole gestartete Piastri wurde Zweiter, Norris verpasste als Vierter sogar das Podest. Der Sieger hieß wie schon in Las Vegas: Verstappen. Ralf Schumacher: McLaren braucht klare StallorderNicht zu vergessen die teaminternen und nach der Farbe der Wagen-Lackierung benannten Papaya-Regeln: Die Entscheidung soll auf der Strecke fallen, keiner der beiden Fahrer bevorzugt werden. "Wenn McLaren es nicht hinbekommt, im letzten Rennen endlich eine klare Stallorder zu machen, vorzugsweise nach dem Qualifying, dann befürchte ich fast, dass sich beide irgendwie auf der Strecke treffen und Max noch Weltmeister wird, weil beide McLaren ausfallen", bekräftigte Ralf Schumacher. Als Rennfahrer sei es das Schlimmste, wenn der eigene Teamkollege Weltmeister werde.

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: DFB-Chef Neuendorf warnt vor WM-Auslosung: Demut angebracht

Der Weg des deutschen Nationalteams zur WM 2026 verlief holprig. Grund genug, für DFB-Chef Neuendorf zu mahnen. Bundestrainer Nagelsmann fordert Respekt auch vor den Turnier-Neulingen ein.DFB-Präsident Bernd Neuendorf warnt vor der Auslosung für die Fußball-WM 2026 angesichts der holprigen Qualifikation des deutschen Nationalteams vor Übermut. "Wir sollten nicht den Fehler machen, zu glauben, dass es einfache und schwierige Gruppen gibt", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bunds der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben uns in Nordirland schwergetan, wir haben in der Slowakei verloren, das sollte uns Warnung genug sein, solche Mannschaften nicht zu unterschätzen."Die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte erst am letzten Spieltag mit einem letztlich überzeugenden 6:0 gegen die Slowakei die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Kanada, Mexiko und den USA perfekt gemacht. Damit hatte es die DFB-Mannschaft auch in den ersten Lostopf geschafft. So sind in der Vorrunde keine Duelle mit den stärksten Teams der Welt wie Titelverteidiger Argentinien und Spanien möglich.Nagelsmann sieht "Reiz" in neuen DuellenNagelsmann empfindet mögliche Duelle mit WM-Neulingen wie Usbekistan, Curacao oder Kap Verde durchaus als Bereicherung. "In der Vorrunde hat es auch seinen Reiz, mal gegen ein Land zu spielen, auf das man sonst in Qualifikations- und Nations-League-Spielen nicht treffen würde. Das gab es bei früheren Weltmeisterschaften immer mal wieder für die Nationalmannschaft", sagte der Bundestrainer der Deutschen Presse-Agentur vor der Zeremonie am Freitag (18.00 Uhr/MEZ) in Washington.Wichtig ist dem Bundestrainer allen 42 qualifizierten Mannschaften und auch den 22 Playoff-Teilnehmern, die im März 2026 noch um sechs Turnier-Tickets spielen, den nötigen Respekt entgegenzubringen – unabhängig von WM-Meriten. "Jedes Land hat sich die Teilnahme an der WM und die große Bühne verdient", sagte der 38-Jährige.Auslosungs-Gala mit TrumpÄhnlich argumentiert der DFB-Chef. "Überall in der Welt und gerade in Europa hat der Fußball eine enorme Entwicklung genommen. Diese Mannschaften, die da antreten und in den Lostöpfen sind, sind nicht umsonst da", sagte Neuendorf am Rande der Vergabe der Frauen-EM 2029 an Deutschland durch das UEFA-Exekutivkomitee in Nyon. Deutschland war 2018 und 2022 jeweils in der WM-Gruppenphase gescheitert. "Viele Mannschaften auch von vermeintlich kleineren Ländern haben Kicker, die in Europa spielen, in tollen Ligen bei tollen Clubs spielen. Ein Stück weit Demut ist da angebracht", sagte der Verbandschef. Neuendorf reist heute mit Nagelsmann und Sportdirektor Rudi Völler an der Spitze einer DFB-Delegation nach Washington.

Zeige mehr

Training für zu Hause: Effektiv und unkompliziert: Fünf Übungen für gesunde Knie

Sie leiden unter Knieschmerzen oder wollen diesen vorbeugen? Unsere Autorin zeigt Ihnen fünf Übungen, die Sie unkompliziert zu Hause machen können.

Zeige mehr

DFB-Pokal: Bayern, Stuttgart, Freiburg und Kiel im Pokal-Viertelfinale

Die Fußball-Bundesligisten München, Stuttgart und Freiburg geben sich im Pokal-Achtelfinale keine Blöße. Doch der HSV stolpert über einen Zweitligisten.Die drei Bundesliga-Clubs FC Bayern München, VfB Stuttgart und SC Freiburg sowie Zweitligist Holstein Kiel sind ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Rekordsieger FC Bayern gewann sein Achtelfinale beim Bundesliga-Rivalen 1. FC Union Berlin mit reichlich Mühe 3:2 (3:1) und darf damit weiter auf den ersten Pokal-Triumph seit 2020 hoffen. Titelverteidiger Stuttgart behielt beim Zweitligisten VfL Bochum mit 2:0 (1:0) die Oberhand. Auch Freiburg war für den Zweitligisten SV Darmstadt 98 beim 2:0 (1:0) eine Nummer zu groß. Der Hamburger SV schied dagegen mit 2:4 im Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel aus. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (0:0) gestanden.Drei Standard-Tore des FC Bayern MünchenVor 22.012 Fans im Stadion An der Alten Försterei trafen die Münchner schon in der ersten Hälfte dreimal nach ruhenden Bällen. Zwischen den Berliner Eigentoren von Ilyas Ansah (12. Minute) und Diogo Leite (45.+4) machte Stürmerstar Harry Kane ein Tor (24.). Leopold Querfeld sorgte per Handelfmeter (40.) und Foul-Strafstoß (55.) zweimal für den Berliner Anschluss. In Bochum war VfL-Verteidiger Philipp Strompf der große Pechvogel. Erst brachte er den VfB per Eigentor (12. Minute) in Führung, eher er in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Rote Karte sah. Zudem traf Deniz Undav (47.) für Stuttgart. Freiburgs Vincenzo Grifo traf mit einem verwandelten Foulelfmeter (42. Minute), Lucas Höler (69.) erhöhte auf 2:0. Darmstadt verlor kurz vor Schluss noch Matej Maglica per Gelb-Roter Karte.In Hamburg schien Bakary Jatta bereits der Matchwinner zu sein. Der Stürmer, der in dieser Saison überhaupt nicht zum Zug kam, wurde in der 99. Minute eingewechselt und traf acht Minuten später zur Hamburger Führung. Doch Phil Harres rettete die Kieler noch ins Elfmeterschießen (118.) und traf dort auch zum entscheidenden 4:2.Auslosung für DFB-Pokal am SonntagDie Auslosung für die nächste Runde, die im Februar 2026 ausgetragen wird, findet am Sonntagabend statt.Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert und um weitere Informationen ergänzt.

Zeige mehr

Fußball-Bundesliga: Diese Trainer wurden bisher gefeuert

Der Mainzer Trainer Bo Henriksen ist der fünfte Trainer, der in der laufenden Bundesliga-Saison entlassen wurde. Wen es sonst noch erwischt hat.Bereits in der Hinrunde mussten einige Bundesliga-Trainer ihren Hut nehmen. Die erste Entlassung gab es nach zwei Spieltagen. Leverkusens damaliger Coach Erik ten Hag wurde nach einem 3:3-Unentschieden in Bremen gefeuert – das Ende eines großen Missverständnisses. Für den Niederländer übernahm der Däne Kasper Hjulmand.Bereits nach dem nächsten Spieltag entließ Borussia Mönchengladbach seinen Trainer Gerardo Seoane. Unter dem Schweizer hatte es saisonübergreifend zehn Spiele in Folge ohne Sieg gegeben, zuletzt eine 0:4-Heimniederlage gegen Werder Bremen. Mit Eugen Polanski – zunächst nur vereinsinterne Interimslösung – läuft es mittlerweile deutlich besser. Der 39-Jährige unterschrieb im November sogar einen Vertrag als Cheftrainer der Fohlen bis 2028.12. Bundesliga-Spieltag fordert zwei Opfer auf der TrainerbankAm 10. Spieltag wurde Werder Bremen erneut zum Trainer-Killer. Nach dem 2:1-Sieg der Hanseaten gegen den VfL Wolfsburg schmissen die Wölfe ihren Coach Paul Simonis raus. Als Interimscoach leitet seither Daniel Bauer die Niedersachsen.Der 12. Spieltag forderte gleich zwei Opfer auf der Trainerbank. Sandro Wagner und der FC Augsburg trennten sich in beidseitigem Einvernehmen nach der 0:3-Niederlage in Hoffenheim. Bis zur Winterpause betreut Manuel Baum, der selbst FCA-Vergangenheit hat, das Team. Außerdem entließ der zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzte 1. FSV Mainz 05 seinen Coach Bo Henriksen. Für ihn übernimmt zunächst U23-Coach Benjamin Hoffmann.Hinweis: Diese Fotostrecke wird fortlaufend aktualisiert.

Zeige mehr

Uefa: Deutschland richtet Fußball-EM der Frauen 2029 aus

Der DFB erhält den Zuschlag für die Fußball-EM 2029. Damit steigt nach 18 Jahren wieder ein großes Frauenfußball-Turnier in Deutschland. Gespielt werden soll in acht Stadien.Die deutschen Fußball-Fans dürfen sich auf das nächste große Heim-Turnier freuen. Die Europameisterschaft der Frauen findet 2029 zum dritten Mal in Deutschland statt. Der Deutsche Fußball-Bund setzte sich in Nyon bei der Wahl durch das Uefa-Exekutivkomitee gegen die gemeinsame Kandidatur von Dänemark und Schweden sowie die Einzel-Bewerbung von Polen durch.Um 16.35 Uhr zog Uefa-Präsident Aleksander Ceferin den Zettel mit der Aufschrift "Germany" aus dem Umschlag und sorgte für großen Jubel bei der Delegation mit Spielführerin Giulia Gwinn und Bundestrainer Christian Wück. Es wird das erste große Frauenfußball-Turnier in Deutschland seit der WM 2011. Eine Heim-EM bei den Frauen gab es zuvor 1989 und 2001. Damit gab es gut 20 Stunden nach dem verlorenen Nations-League-Finale der deutschen Fußballerinnen gegen Spanien zumindest sportpolitisch gute Nachrichten für den deutschen Verband um Präsident Bernd Neuendorf. Ziel: Eine Million Zuschauer bei Fußball-EM in den StadienDer DFB hatte in seinem Werben um die Stimmen der Uefa-Delegierten vor allem auf das Versprechen voller, großer Stadien und damit verbunden auch finanziellen Erfolg gesetzt. Zumindest eine schwarze Null soll herausspringen, bislang mussten die wirtschaftlichen Verluste einer Frauen-EM stets querfinanziert werden."Unser Ziel ist es bei den Spielen, die wir dann sehen, über eine Million Zuschauer ins Stadion zu bringen", kündigte Neuendorf vorab an. Gespielt werden soll im Sommer 2029 in acht Stadien: Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, München und Wolfsburg. Das Berliner Olympiastadion, wo bei der WM 2011 noch 73.680 Zuschauer den deutschen Auftakt verfolgten, ist hingegen wie die Gelsenkirchener Arena nicht dabei.Dänemark und Schweden waren unter anderem mit Stockholm und Kopenhagen, aber auch mit deutlich kleineren Stadien in Malmö und Odense ins Rennen gegangen. Die Argumentation Polens, den Frauenfußball in Osteuropa voranzubringen, verfing ebenso nicht bei den Exko-Mitgliedern mit Uefa-Chef Ceferin an der Spitze. Portugal und Italien hatten ihre Bewerbung jeweils vorzeitig zurückgezogen.WM-Bewerbung scheiterte deutlichDer EM-Zuschlag ist auch ein wichtiger Erfolg für DFB-Chef Neuendorf auf internationaler Bühne. Mit der ersten Bewerbung unter seiner Führung für ein großes Frauen-Turnier – gemeinsam mit den Niederlanden und Belgien für die Weltmeisterschaft 2027 – hatte es vor gut anderthalb Jahren eine deutliche Niederlage gegen Brasilien gegeben.Nun wird die Europameisterschaft zum Treiber für die Strategie des DFB, den derzeitigen Aufschwung des Frauenfußballs zu fördern. In einer Woche soll für die Frauen-Bundesliga ein eigener Ligaverband gegründet werden. Der DFB steuert für acht Jahre knapp über 100 Millionen Euro bei, um die Liga zu professionalisieren.

Zeige mehr

Sportlicher Absturz: Mainz 05 feuert Trainer Bo Henriksen

Der 1. FSV Mainz 05 hat die Notbremse gezogen und Trainer Bo Henriksen entlassen. Zuletzt war der Verein auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.  Der 1. FSV Mainz 05 hat auf die sportliche Krise reagiert und sich von Trainer Bo Henriksen getrennt. Das teilte der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga drei Tage nach dem 0:4 beim SC Freiburg mit. Das Training übernehme interimistisch bis zu einer Neubesetzung des Trainerpostens U23-Coach Benjamin Hoffmann, hieß es vom Klub.Sportvorstand Christian Heidel sagte zur Trennung: "Leider gibt es im Fußball aber auch immer wieder Entwicklungen, die aus sportlichen Gründen eine Neuorientierung nötig machen – obwohl alle Beteiligten bis zuletzt gemeinsam mit aller Kraft an Lösungen gearbeitet haben." Man sei gemeinsam mit Henriksen zur Erkenntnis gekommen, "dass wir einen solchen Punkt erreicht haben, auch wenn die Trennung wirklich schmerzt".Erst Retter, dann Europapokal-QualifikationSchon direkt nach der heftigen Pleite in Freiburg und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz hatten die Mainzer Vereinsverantwortlichen ein klares Bekenntnis zur Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Henriksen vermieden. "In dieser Saison ist es uns leider nicht gelungen, den gleichen erfolgreichen Fußball zu spielen, obwohl wir bis zuletzt dafür gekämpft haben. Das ist leider auch Fußball", wurde der dänische Trainer zitiert.Henriksen hatte die Mainzer im Februar 2024 übernommen, als der Verein in akuter Abstiegsnot war. Mit ihm gelang der Klassenerhalt.Richtige Euphorie entfachte der 50-Jährige in der vergangenen Saison. Der FSV mischte die Bundesliga mit erfolgreichem Power-Fußball auf und schnupperte sogar an der Champions-League-Qualifikation. Am Ende reichte es immerhin für die Teilnahme an der Conference League.Nur ein Bundesliga-Sieg für Mainz in dieser SaisonHenriksen gelang es aber nicht, diese Erfolgsstory weiterzuschreiben. Zwar gehören die 05er in der Conference League zur Spitzengruppe, im Kerngeschäft Bundesliga stehen die Rheinhessen nach zwölf Spieltagen aber nur bei einem Saisonsieg. Die schwache Vorstellung beim 0:4 gegen Freiburg war der Tiefpunkt unter Henriksen.Gründe für den Misserfolg gibt es mehrere: In der Offensive konnten die Mainzer den Abgang von Jonathan Burkardt, der im Sommer zu Eintracht Frankfurt wechselte, nicht kompensieren. Leistungsträger wie U21-Vizeeuropameister Paul Nebel knüpften bislang nicht annähernd an die herausragende Form der Vorsaison an.Fast so viele Platzverweise wie PunkteAußerdem machte sich der FSV das Leben selbst schwer. Schon fünf Platzverweise gab es für die 05er in dieser Bundesliga-Saison.Der Rückstand der Mainzer, die bislang sechs Punkte holten, auf den Relegationsrang 16 beträgt zwei und auf den 15. Platz drei Zähler. Dem Klub droht damit nach 17 Spielzeiten im Oberhaus wieder der Abstieg in die 2. Bundesliga. Diesen will der FSV verhindern – ohne Henriksen.

Zeige mehr

Treffen in Bremen: Warum die Innenministerkonferenz Fußball-Fans auf die Palme bringt

Die Innenministerkonferenz beginnt, zuvor hatte es massive Fanproteste gegeben. Einige befürchtete Maßnahmen stehen nun nicht auf der Agenda. Worum geht es bei dem Treffen?Sportliche Rivalität hört auf, wo sich Politiker in den Fußball einmischen – das haben die Fanproteste der vergangenen Wochen gezeigt. Anhänger verschiedener Vereine haben mit Protestmärschen, Bannern und Stimmungsboykott ihren Unmut über mögliche Verschärfungen für Fans in Fußballstadien kundgetan.Die Ultraszene von Borussia Dortmund zog etwa am Dienstagabend beim Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen (Endstand 0:1) einen riesigen Brief in der Südkurve hoch. Dieser richtete einen direkten Appell an die Innenminister, die vom 3. bis 5. Dezember in Bremen zusammenkommen, "populistische Forderungen ohne jedwede Sachgrundlage zu unterlassen".Was steckt hinter den Populismus-Vorwürfen? Und was steht bei der Innenministerkonferenz (IMK) zur Debatte?Das ist der HintergrundIm Oktober 2024 gab es ein Treffen zwischen Vertretern der Sportministerkonferenz und der Fußball-Verbände. Es endete mit dem klaren Auftrag der Politik, die Sicherheit in den Stadien zu erhöhen. Dafür zuständig: eine "Bund-Länder-offene-Arbeitsgruppe" (BLoAG) mit politischen Vertretern, der Deutschen Fußball Liga, des Deutschen Fußball-Bunds und der Koordinationsstelle Fanprojekte. Ihre bisherigen Ergebnisse sollen nun bei der IMK diskutiert werden.Der Protest der Fans entzündet sich vor allem an drei Punkten, deren Umsetzung allerdings teilweise schon wieder vom Tisch ist:Die Einführung einer zentralen Stadionverbotskommission. Diskutiert wird auch, Stadionverbote von mindestens drei Monaten schon dann auszusprechen, wenn gegen den Fußball-Fan nur ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.Die Einführung von personalisierten Tickets inklusive Überprüfung der Identität am Stadioneingang.Ein strikteres Vorgehen gegen Pyrotechnik im Stadion.Personalisierte Tickets, flächendeckende Ausweiskontrollen, Gesichtserkennung, KI-Überwachung und Pyrotechnik stehen nach Angaben von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) jedoch nicht auf der Tagesordnung der dreitägigen Konferenz. Damit zeichnet sich vorerst eine Entspannung ab.Das sagen die Fans zur InnenministerkonferenzNach den großen Protesten vor und in den Stadien hat die Fan-Organisation "Unsere Kurve e.V." zum Start der Innenministerkonferenz noch einmal nachgelegt. Sie wirft der Politik vor, das Thema Sicherheit beim Stadionbesuch zu verzerren und zu dramatisieren."Glaubt man den Innenminister*innen der Länder und sieht man die sensationsheischenden und einseitigen Bilder in den Medien, gibt es in den Stadien mehr Probleme als alles andere. Ein grobes Bild, ohne Schärfe", heißt es in einer Stellungnahme. "Die Politik verallgemeinert, weil die Expertise fehlt."Viele Vereine stellen sich hinter ihre Anhänger. "Rechtsstaatlichkeit gilt auch für Fußball-Fans", sagt Luise Gottberg, die Vizepräsidentin des FC St. Pauli.Unterstützung erhält der Protest auch von jemandem, der im Fußball und in der Politik zu Hause ist. "Das Stadionerlebnis muss erhalten bleiben", sagt der designierte BSW-Generalsekretär und langjährige Union-Berlin-Manager Oliver Ruhnert.Das sagt die PolitikDie Innenminister sind sich weitgehend einig, dass Funktionäre und Vereine zu wenig gegen Gewalt und Pyrotechnik beim Fußball unternehmen. In einem Beschlussvorschlag des Landes Niedersachsen für die IMK steht, "dass die Vereine und Verbände mit Blick auf die Störungen bei Fußballbegegnungen in der aktuellen Saison ihrer Aufgabe, in den Stadien für die Sicherheit zu sorgen, weiterhin nicht mit dem ausreichenden Nachdruck nachkommen".Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) tritt schon länger für eine Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen ein. Sie erwarte, dass "die Fanszenen sich mit der Tatsache befassen, dass es landauf und landab leider eine Reihe von Risikospielen gibt, die ohne ein massives Polizeiaufgebot nicht stattfinden können", sagte Behrens der "Neuen Osnabrücker Zeitung".Das sagen die ZahlenIn dem aktuellen Streit ziehen Politik und Fanvertreter sogar unterschiedliche Schlüsse aus ein- und derselben Studie.Im Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze der Polizei (ZIS) steht, dass bei Spielen in den ersten drei Ligen in der Saison 2024/25 deutlich weniger Menschen verletzt wurden (1.107) als in der Spielzeit davor (1.338). Das ist ein Rückgang um mehr als 17 Prozent, den der Dachverband der Fanhilfen so kommentiert: "Die Stadien sind sichere Orte."Die ZIS ermittelte aber auch, dass die Anzahl der Pyrotechnik-Verstöße um 73 Prozent gestiegen seien. Das liefert wiederum der Politik ein Argument, strikter gegen dieses Abbrennen vorzugehen.Beim Bundesligaspiel in Köln am 22. November haben Fans von Eintracht Frankfurt es mit der Pyrotechnik ein wenig übertrieben und den Auswärtsblock in Brand gesteckt© Pau BarrenaSo könnte es weitergehenSachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) plädiert dafür, Maßnahmen zu Stadionverboten schon jetzt zu beschließen und offene Fragen später weiterzuverhandeln. Konkret hätte man sich mit DFB und DFL darauf verständigt, dass Stadionverbote weiter auf Vereinsebene ausgesprochen werden sollen – jedoch nach bundeseinheitlichen Regeln und mit einer zentralen Kommission zur Aufsicht beim DFB.Bayerns Innenminister Joachim Herrmann spricht im Zusammenhang der Fanproteste von einer "Gespensterdiskussion. Es werden angeblich geplante Maßnahmen kritisiert und Ängste geschürt, die auf der bevorstehenden Innenministerkonferenz in Bremen gar nicht zur Debatte stehen", sagte der CSU-Politiker.Innerhalb der Politik herrscht keinesfalls Einigkeit, wie weit die Verschärfung gehen und was wann beschlossen werden soll. Der "Kicker" berichtet zudem, dass es DFB und DFL geschafft hätten, einige Forderungen zu entschärfen. Die zentrale Stadionverbotskommission ist dafür ein Beispiel.Die Innenminister haben jedoch immer noch Druckmittel für den Fußball in der Hand. Zum Beispiel die Möglichkeit, Rechnungen für die zusätzlichen Polizeikosten bei Hochsicherheitsspielen auszustellen. "Wenn wir uns nicht bewegen oder keinen Schritt in irgendeiner Form machen, besteht durchaus die Gefahr, dass wir durch behördliche Maßnahmen zu Dingen gezwungen werden, die wir als DFB und DFL nicht wollen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf.

Zeige mehr

Innenministerkonferenz: Stadion-Sicherheit: Personalisierte Tickets vom Tisch

Nach wochenlangen Protesten der aktiven Fanszenen stehen einige der geplanten Maßnahmen bei der Innenministerkonferenz nicht auf der Agenda. DFB und DFL haben indes einen deutlichen Appell.Zum Start der Innenministerkonferenz (IMK) in Bremen zeichnet sich eine Entspannung in der Debatte um Sicherheitsmaßnahmen in Fußballstadien ab. Personalisierte Tickets, flächendeckende Ausweiskontrollen, Gesichtserkennung, KI-Überwachung und Pyrotechnik stehen nach Angaben von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) nicht auf der Tagesordnung der dreitägigen Konferenz.Die Ankündigung folgt auf wochenlange Proteste der aktiven Fanszene in den Stadien. Zahlreiche Fangruppen hatten geplante Maßnahmen zuvor als pauschalen Generalverdacht kritisiert. Mäurer erklärte, dass der Dialog mit den Fans im Vordergrund stehe: "Wir müssen bei allen Maßnahmen Maß und Mitte bewahren. Sicherheit im Stadion ist wichtig. Aber wir dürfen nicht alle Fans unter Generalverdacht stellen, nur weil einige Wenige Ärger machen." Schreiben an IMK: Verbandstrio appelliert an PolitikDie Verbände DFB und DFL hatten in einem Schreiben an führende Innenminister, das dem "Kicker" vorliegt, vor dem Start der IMK vor Kollektivstrafen gewarnt. Ein Stadionverbot müsse auf konkreten und nachweislichen Tatsachen beruhen, heißt es in dem von DFB-Präsident Bernd Neuendorf, DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke und DFL-Geschäftsführer Marc Lenz unterzeichneten Schreiben. Ein "Gießkannenprinzip" bei Ermittlungsverfahren zu Stadionverboten dürfe es genauso wenig geben wie einen Automatismus, der ohne Einzelfallprüfung greife. Entscheidend seien die konkreten Umstände, betonen die Verbandsvertreter mit Verweis auf ein Bundesverfassungsgerichtsurteil von 2018. Außerdem lehnen sie die Personalisierung von Tickets ab – diese würde weder die Sicherheit erhöhen noch sei sie mit der Stehplatzkultur vereinbar.Nach Angaben von Mäurer wird dieses Thema in den kommenden Tagen auch nicht mehr diskutiert. "Personalisierte Tickets und flächendeckende Ausweiskontrollen – das steht nicht auf der Tagesordnung. Das Thema Ticketing ist vom Tisch. Denn niemand wird die Stehplätze aufgeben. Und mit Stehplätzen, auf denen sich jeder frei bewegen kann, macht das Thema keinen Sinn", sagte Bremens Innensenator.Stadionverbote: Tatvorwurf muss "substanziell dargelegt werden"Laut Mäurer soll es beim Thema Stadionverbote künftig mehr Transparenz und Einheitlichkeit geben. So müsse künftig der konkrete Tatvorwurf für ein Stadionverbot "substanziell dargelegt werden". "Es darf keinen Automatismus geben. Es geht nicht darum, mehr Stadionverbote auszusprechen, sondern um mehr Rechtssicherheit auf beiden Seiten", sagte Mäurer der "Sportschau". Eine übergeordnete Stadionverbotskommission beim DFB soll einheitliche Standards gewährleisten, die Entscheidungen sollen aber weiterhin in den lokalen Kommissionen getroffen werden. In Konfliktfällen könnten künftig aber Polizei und Vereine die neue Kommission anrufen, erklärte Mäurer und betonte zugleich, dass sich die Sicherheitslage in den Stadien zuletzt verbessert habe.

Zeige mehr

FIFA nennt weitere Details: Heidi Klum moderiert WM-Auslosung in Washington

Heidi Klum präsentiert die Show zur Endrundenauslosung der Fußball-WM im kommenden Jahr. Die FIFA lockte dafür ein Staraufgebot aus Mode-, Musik- und Filmwelt.Heidi Klum übernimmt bei der Endrundenauslosung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine Hauptrolle. Das deutsche Supermodel wird die Veranstaltung am Freitag (18.00 Uhr/MEZ) in Washington gemeinsam mit dem US-Schauspieler und Comedy-Star Kevin Hart sowie Schauspieler Danny Ramirez moderieren, wie der Weltverband FIFA mitteilte."Nachdem ich bereits vor zwanzig Jahren in meinem Heimatland an dieser Show beteiligt war, ist es etwas ganz Besonderes, nun erneut die Auslosung zu moderieren", sagte Klum, die auch bei der Auslosung für die WM 2006 in Deutschland aufgetreten war. "Die WM eint die Welt wie nichts anderes, und es ist eine unglaubliche Ehre, wieder Teil dieser Magie zu sein – dieses Mal auf einer noch viel größeren Bühne mit drei Gastgeberländern und 48 Mannschaften."Neben Heidi Klum kommen auch internationale Musik-Acts Neben Klum und ihren Co-Moderatoren setzt der Fußball-Weltverband auf Entertainment mit Weltstars: So sind Auftritte des italienischen Tenors Andrea Bocelli sowie von Popstar Robbie Williams in Begleitung von Nicole Scherzinger geplant. Nach Abschluss der Auslosung soll zudem die Band Village People das weltweite Millionen-Publikum mit ihrem Welthit "Y.M.C.A." unterhalten.Nach Angaben aus dem Weißen Haus will auch US-Präsident Donald Trump an dem Event teilnehmen. Zuletzt war spekuliert worden, dass der 79 Jahre alte Republikaner bei der Zeremonie den neuen FIFA-Friedenspreis erhalten könnte.Die Fußball-WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Mexiko und Kanada statt. Erstmals wird die WM-Vorrunde mit 48 Teams ausgetragen.

Zeige mehr

Showing 961 to 980 of 1226 entries

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·