Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Turnier in drei Ländern: So sehen die Maskottchen der Fußball-WM 2026 aus

Die Fifa hat die offiziellen Maskottchen für die WM im kommenden Jahr vorgestellt. Erstmals richten drei Länder das Turnier aus – jedes bekommt seine eigene Figur.Im Sommer 2026 findet die Fußball-WM erstmals in drei Ländern statt. Die USA, Kanada und Mexiko richten das Turnier gemeinsam aus. Dementsprechend gibt es auch drei Maskottchen.Die Fifa hat die tierischen Glücksbringer offiziell vorgestellt: Es sind ein Elch, ein Jaguar und ein Weißkopfseeadler mit den Namen Maple, Zayu und Clutch. Die drei Tiere verkörpern jeweils die Eigenheiten des Landes, für das sie stehen. Als Torwart, Mittelfeldspieler und Stürmer sollen sie außerdem die Fußballspieler, die bei der WM antreten, symbolisieren. Zudem wurde auf jedes der Maskottchen eine Legende zugeschnitten, die die Werte des Turniers widerspiegeln soll.Fußball-WM: Maskottchen gibt es seit 1966„Maple, Zayu und Clutch sind voller Freude, Energie und Zusammengehörigkeitsgefühl, genau wie die Weltmeisterschaft selbst“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Vorstellung via Social Media. „Die drei Maskottchen spielen eine zentrale Rolle in der unglaublichen, unterhaltsamen Atmosphäre, die wir für dieses bahnbrechende Turnier schaffen. Sie werden die Herzen erobern und in Nordamerika und auf der ganzen Welt für Jubel sorgen. Ich kann sie mir schon auf den T-Shirts der Kinder vorstellen und wie sie Fußballlegenden abklatschen.“Zwar wird zum ersten Mal eine Fußball-WM in drei Ländern ausgetragen, drei Maskottchen gab es bei einer Weltmeisterschaft aber bereits: die computergenerierten Figuren Ato, Kaz and Nik bei der WM 2002 in Japan und Südkorea. Seit 1966 wählt die Fifa für jedes Turnier ein offizielles Maskottchen aus. Nicht immer kommen diese aber bei den Zuschauern gut an. Goleo, das Maskottchen für das „Sommermärchen“ 2026 in Deutschland, erhielt beispielsweise wenig schmeichelhafte Kritiken. Wie Maple, Zayu und Clutch von den Fans aufgenommen werden, bleibt abzuwarten. Die WM in den USA, Kanada und Mexiko findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt. Erstmals treten 48 Teams an.Quelle: Fifa

Zeige mehr

WM 2026: Das sind die drei Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft

Mit der WM 2026 findet erstmals ein Turnier in drei Gastgeberländern statt. Das heißt auch: Es gibt drei Maskottchen – eines für jedes Land. Die Fifa hat besondere Ziele mit ihnen.Drei Gastgeberländer wird es bei der WM 2026 geben: die USA, Kanada und Mexiko. Und jedes bekommt vom Weltverband Fifa ein eigenes Maskottchen spendiert. Es geht tierisch zu.Maple der Elch wird Kanada vertreten, Zayu der Jaguar Mexiko und der Weißkopfseeadler Clutch die USA. Sie sollen „die lebendige Kultur, die Tradition und den Charakter der jeweiligen Länder“ repräsentieren, schreibt die Fifa, „und stehen für Einheit, Vielfalt und die gemeinsame Begeisterung für den Fußball“. Fifa will Maskottchen der WM 2026 vermarktenDas sind blumige Marketingworte und tatsächlich hat die Fifa mit den drei tierischen Repräsentanten ein bisschen mehr vor, als sie nur in den 16 verschiedenen Stadien des Turniers als „Stimmungskanonen“ (Fifa) auflaufen zu lassen. „Um gezielt auch junge Fans anzusprechen, sind Maple, Zayu und Clutch die ersten spielbaren FIFA-Turniermaskottchen“, schreibt der Weltverband. Sie sollen in Videospielen auftauchen. Als wäre das noch nicht genug, um dem jungen, zahlenden Publikum den Fußball näherzubringen, hat sich die Fifa noch drei kleine Hintergrundgeschichten zu den Maskottchen einfallen lassen. Das sind sie:Maple ist laut Weltverband nicht nur Elch, sondern auch „Street-Style-Künstler, Musikfan und ein leidenschaftlicher Torhüter“ und glänzt obendrein durch „Kreativität, Beharrlichkeit und Individualität“. Die ein oder andere „legendäre Parade“ soll er in der Vergangenheit ebenfalls schon ausgepackt haben. Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht. Daneben zeigt er aber auch für Elche typisches Verhalten und „streift durch alle Provinzen und Territorien Kanadas“.Zayu ist der Stürmer des Trios und – wie für Jaguare üblich – sehr wendig und flink. Die Fifa beschreibt die Raubkatze, die aus dem Dschungel kommt, als große Tänzerin, die gerne isst und mexikanische Traditionen lebt. Zayu trage „Mexikos Herz mit Stolz in sich“.Clutch trägt die Kapitänsbinde und spielt im Mittelfeld der Maskottchen. Ein viertes Gastgeberland hätte der Aufstellung nicht geschadet, dann wäre auch noch eine Verteidigung mit dabei. So muss man sich Clutch wohl eher als Sechser vorstellen, der verteidigt und kreativ nach vorne arbeitet. Immerhin kann er fliegen und sich so schnell über den Platz bewegen.

Zeige mehr

WM 2026: Das sind alle Fußball-Weltmeister von 1930 bis heute

Die Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, ist die 23. in der Geschichte des Sports. Ein Rückblick auf die bisherigen Gewinner.Bei 22 Fußball-Weltmeisterschaften, die bislang veranstaltet wurden, könnte man meinen, es gebe viele verschiedene Nationen, die eine Trophäe ergattern konnten. So ist es aber nicht. Erst acht Länder haben es in der Vergangenheit geschafft, ein Turnier als Sieger zu verlassen: Brasilien, Deutschland, Italien, Argentinien, Frankreich, Uruguay, England und Spanien.Rekord-Weltmeister ist wenig überraschend Brasilien mit fünf Titeln, gefolgt von Deutschland mit vier Titeln. Der Ur-Weltmeister ist Uruguay, welches das allererste Turnier 1930 nicht nur selbst beherbergt, sondern am Ende auch gewonnen hat. Uruguay klingt wie ein Exot auf der Siegerliste? Mitnichten! Auch 1950 packten die Südamerikaner die Trophäe bei der Abreise mit ins Gepäck und lassen damit in der Gesamtrangliste die beiden stolzen Fußballnationen England und Spanien hinter sich, die bislang jeweils erst eine WM gewinnen konnten.Die Liste aller Fußball-Weltmeister:1930 in Uruguay: Uruguay (nach 4:2 gegen Argentinien)1934 in Italien: Italien (nach 2:1 n. V. gegen die Tschechoslowakei)1938 in Frankreich: Italien (nach 4:2 gegen Ungarn)1950 in Brasilien: Uruguay (nach 2:1 gegen Brasilien in der Finalrunde)1954 in der Schweiz: Bundesrepublik Deutschland (nach 3:2 gegen Ungarn)1958 in Schweden: Brasilien (nach 5:2 gegen Schweden)1962 in Chile: Brasilien (nach 3:1 gegen die Tschechoslowakei)1966 in England: England (nach 4:2 n. V. gegen Deutschland (BRD))1970 in Mexiko: Brasilien (nach 4:1 gegen Italien)1974 in Deutschland (BRD): Deutschland (BRD) (nach 2:1 gegen die Niederlande)1978 in Argentinien: Argentinien (nach 3:1 n. V. gegen die Niederlande)1982 in Spanien: Italien (nach 3:1 gegen Bundesrepublik Deutschland )1986 in Mexiko: Argentinien (nach 3:2 gegen Bundesrepublik Deutschland )1990 in Italien: Bundesrepublik Deutschland (nach 1:0 gegen Argentinien)1994 in den USA: Brasilien (nach 0:0 n. V. und 3:2 i. E. gegen Italien)1998 in Frankreich: Frankreich (nach 3:0 gegen Brasilien)2002 in Südkorea/Japan: Brasilien (nach 2:0 gegen Deutschland)2006 in Deutschland: Italien (nach 1:1 n. V. und 5:3 i. E. gegen Frankreich)2010 in Südafrika: Spanien (nach 1:0 n. V. gegen die Niederlande)2014 in Brasilien: Deutschland (nach 1:0 n. V. gegen Argentinien)2018 in Russland: Frankreich (nach 4:2 gegen Kroatien)2022 in Katar: Argentinien (nach 3:3 n. V. und 4:2 i. E. gegen Frankreich)

Zeige mehr

WM 2026: Diese Regeln sind neu bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Für die WM 2026 führen die Regelhüter des Fußballs neue Weisungen ein. Vor allem dem Zeitspiel wollen sie an den Kragen. Und der VAR bekommt mehr Befugnisse.Der Modus ist nicht die einzige Neuerung bei der Fußball-WM 2026. Im Frühjahr hat das International Football Association Board (Ifab) neue Regeln für den Weltfußball präsentiert, die auch für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko gelten werden. Das Ifab ist das oberste Konsortium der Regelhüter – was es beschließt, gilt für den kompletten organisierten Fußball, insbesondere für Turniere wie Welt- und Europameisterschaften oder die Champions League. Verbände können manche Leitlinien des Ifab allerdings anpassen oder nicht übernehmen. Das gilt zum Beispiel für den Jugendbereich. Fixe Regeln sind dafür aber Pflicht und unantastbar – etwa die Abseitsregel. Hier gibt es keinen Spielraum. Festgehalten sind die Fußballregeln im „Laws of the Game“.Vor der WM 2026 gibt es ein paar Regel-AnpassungenDie neuen Regeln gelten ab Sommer. Diese Änderungen hat das Ifab beschlossen:Insbesondere das Zeitspiel ist den Regelhütern ein Dorn im Auge. In der Bundesliga etwa beträgt die Netto-Spielzeit – also jene Minuten, in denen tatsächlich der Ball rollt – nur rund 60 von insgesamt 90 Minuten. Als Konsequenz wurden in der jüngeren Vergangenheit schon längere Nachspielzeiten eingeführt, was zu gemischten Reaktionen bei den Mannschaften führte. Jedoch: Sie sind mitunter selbst schuld, denn insbesondere bei Standardsituationen wird oft Zeit geschunden. Das soll sich ändern.Die Acht-Sekunden-Regel für Torhüter, die besagt, dass die Schlussleute den Ball innerhalb von acht Sekunden abschlagen müssen, wird auf Abstöße und Einwürfe erweitert. Hat ein Schiedsrichter das Gefühl, dass das Spiel verzögert werden soll, startet er einen sichtbaren Fünf-Sekunden-Countdown. Ein verzögerter Einwurf führt zu einem Einwurf des Gegners; ein Abstoß, der zu lange dauert, hat eine gegnerische Ecke zur Folge.Ebenfalls beliebt bei Fußballern: Eine Verletzung vortäuschen oder dramatisieren, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Das hat künftig Folgen. Die Behandlungszeit wurde zwar schon immer zur Nachspielzeit dazugerechnet. Neu ist aber, dass ein Spieler, der sich auf dem Feld behandeln ließ oder dessen Verletzung zu einer Spielunterbrechung führte, eine Minute warten muss, ehe er nach der Behandlung wieder auf das Feld darf. Hier gibt es aber eine wichtige Ausnahme. Denn Teams könnten Verletzungen des Gegenübers in Kauf nehmen, um den Gegner für die Zeit nach der Behandlung zahlenmäßig zu schwächen. Darum gilt: Gibt es für ein Foul eine Gelbe oder Rote Karte, darf der verletzte Spieler auf dem Feld behandelt werden und danach direkt im Spiel bleiben. So sollen Fußballer geschützt werden, die tatsächlich behandelt werden müssen.Auch ums Thema Zeitspiel geht es bei der neuen Regel, wonach Spieler, die ausgewechselt werden, das Feld innerhalb von zehn Sekunden verlassen müssen. Dauert es länger, muss der einzuwechselnde Spieler bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, bis er mitmachen darf.Weitere Anpassungen betreffen den Videoschiedsrichter (VAR). Er kann neuerdings auch Eckbälle darauf überprüfen, ob sie korrekt entschieden wurden, wenn aus ihnen ein Tor resultiert. Bisher wurde nur das Tor selbst auf Richtigkeit geprüft.Außerdem ist neu, dass der VAR zweite Gelbe Karten eines Spielers überprüfen kann – also jene, die zu einem Platzverweis führen würden. Erste Gelbe Karten werden nur dann gecheckt, wenn der falsche Spieler oder das falsche Team damit bedacht wurden. Regelverstöße, die zu einer Gelb-roten Karte führen würden, aber nicht vom Schiedsrichter erkannt wurden, werden ebenfalls nicht vom VAR korrigiert.Das Ifab hat zudem beschlossen, dass Spieler, die in einer Konfrontation etwas hinter vorgehaltener Hand sagen, mit der Roten Karte bedacht werden. Damit soll ausgeschlossen werden, dass Spieler ihre Gegner beleidigen, man ihnen das aber hinterher nicht nachweisen kann.Rot soll es ebenso geben, wenn Spieler aus Protest gegen den Schiedsrichter den Platz verlassen. Das gilt auch für Offizielle, die ihre Fußballer auffordern, aus Protest das Feld zu verlassen.Bei der WM 2026 gibt es außerdem eine weitere Neuerung, die aber nicht vom Ifab stammt, sondern vom Weltverband Fifa. So soll es in jeder Partie pro Halbzeit eine dreiminütige Trinkpause geben, jeweils nach rund 22 Minuten Spielzeit. Offiziell lautet die Begründung, dass die Pausen zum Schutz der Spieler eingeführt werden. Die Sache ist aber: Pausen wird es in jeder Partie geben, völlig unabhängig vom Wetter. So solle sichergestellt werden, dass für alle Teams die gleichen zeitlichen Belastungen herrschen, schreibt die Fifa.Während Trinkpausen bei hohen Temperaturen durchaus ihren Sinn haben und es bei vergangenen Turnieren im Ermessen der Schiedsrichter bereits solche Pausen gegeben hat, stößt die Einführung der Unterbrechungen in jeder Partie – selbst bei Regen und 15 Grad – auf Kritik. Der Vorwurf lautet, dass die Fifa damit lediglich mehr Möglichkeiten zur Ausstrahlung von Werbung schaffen möchte. ARD und ZDF, zwei der drei übertragenden deutschen Sender, wollen die Pausen jedenfalls nutzen, um Werbung zu zeigen.Hinweis: Dieser Text wurde aktualisiert.

Zeige mehr

Betagte Profis: Das sind die Oldies der Fußball-WM 2026

Bei der WM 2026 wollen es einige Fußball-Oldies noch einmal wissen. Das Turnier dürfte für sie eine Abschiedstour werden. Diese in die Jahre gekommenen Profis sind dabei.Sie können es einfach nicht lassen: An der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nehmen einige Profis teil, die auf die 40 zugehen oder sie schon geknackt haben. Trotz ihres hohen Sportleralters spielen sie in ihren Nationalmannschaften teils noch wichtige Rollen.Da wäre etwa der ewige Cristiano Ronaldo, 41 Jahre alt, der kürzlich mit seinem Klub Al-Nassr die Meisterschaft in Saudi-Arabien gewann – sein erster Titel in dem Wüstenstaat. Der Portugiese ist trotz einer Tätlichkeit in der WM-Qualifikation nicht für die ersten Spiele des Turniers gesperrt (der stern berichtete). Trainer Roberto Martinez kann also gleich zu Beginn auf seinen Superstar zurückgreifen.Sechste WM für Ronaldo und MessiFür Ronaldo ist es die sechste WM – gleiches gilt für seinen langjährigen Kontrahenten Lionel Messi. Der mittlerweile 38-jährige Star von Inter Miami geht nach dem Triumph in Katar 2022 mit Argentinien als Titelverteidiger ins Rennen. Im Gegensatz zu Messi war es Ronaldo bislang nicht vergönnt, den WM-Pokal in den Himmel zu stemmen. Das will der Portugiese in diesem Sommer ändern.Die meisten hier aufgeführten Oldies werden wohl ihre letzte WM spielen. Ronaldo allerdings ließ bislang offen, ob er womöglich sogar bei der WM 2030 noch als Spieler dabei sein will. Sein Heimatland Portugal ist neben Spanien und Marokko sowie Uruguay, Argentinien und Paraguay, wo je ein Spiel stattfinden wird, Gastgeber des Turniers. Ronaldo wäre dann 45 Jahre alt. Eine Teilnahme von „CR7“ ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.Deutschlands Oldie heißt Manuel NeuerBei der WM 2026 hat auch die deutsche Nationalmannschaft einen Oldie in ihren Reihen: Torwart-Urgestein Manuel Neuer kehrte nach seinem Rücktritt im Sommer 2024 als Nummer eins zurück ins DFB-Team. Über sein Comeback wurde viel diskutiert, da Bundestrainer Julian Nagelsmann sich lange zu Oliver Baumann bekannt hatte, ihn dann aber kurz vor dem Turnier zur Nummer zwei degradierte (lesen Sie dazu: Wie Neuers Sensationscomeback im Hintergrund vorbereitet wurde | stern+).Der älteste Spieler aller Zeiten bei einer Fußball-WM war übrigens auch ein Torwart: Der Ägypter Essam El Hadary spielte als damals 45-Jähriger beim Turnier in Russland 2018. Dieser Rekord wird bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nicht gebrochen. Der älteste Spieler ist Schottlands Torwart Craig Gordon mit 43 Jahren.Diese und weitere Oldies bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada finden Sie in dieser Fotostrecke.

Zeige mehr

Fußball-WM 2026: In diesem Modus finden die Spiele der Weltmeisterschaft statt

Die WM 2026 ist die erste, in der insgesamt 48 Nationen an den Start gehen. Das hat auch Auswirkungen auf den Modus in der Gruppen- und K.O.-Phase. So sieht er aus.Zwölf Gruppen gibt es bei der WM 2026 – so viele, wie noch nie bei einer Weltmeisterschaft im Fußball. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Spielplan so voll ist wie noch nie – 104 Partien werden ausgetragen –, es hat auch einen neuen Modus zur Folge. An der Größe der Gruppen ändert sich erst mal nichts. Wie gewohnt sind es in jeder von ihnen vier Nationen, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ antreten. Neu bei einer WM ist aber, dass nicht nur die Erst- und Zweitplatzierten eine Runde weiterkommen, sondern auch die acht besten Dritten aus allen Gruppen. Deren Rangfolge wird zunächst durch die erzielten Punkte ermittelt. Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis. Ist auch das ausgeglichen, entscheidet die Zahl der erzielten Tore. Nächstes Kriterium wäre die Fair-Play-Wertung: Es gibt Minuspunkte für Karten – je weniger davon, desto besser. Und sollten all diese Kriterien nicht greifen, wird ausgelost.Die Gruppenphase beginnt am 11. und endet am 28. Juni.Modus der WM 2026: Erstmals gibt es ein SechzehntelfinaleWenn sie durch ist, folgt vom 28. Juni bis 4. Juli die nächste WM-Neuerung: das Sechzehntelfinale, das 32 Teams erreichen. Während Partien der Gruppenphase auch unentschieden enden können, ist das Sechzehntelfinale eine K.O.-Runde, in der Spiele rein theoretisch bis zum Elfmeterschießen gehen könnten. Danach biegt die WM auf ihre gewohnte Bahn ein, in Richtung Achtelfinale. Dessen Begegnungen finden vom 4. bis 7. Juli statt. Ist das Achtelfinale vorbei, müssen WM-Fans stark sein, denn am 8. Juli wartet der erste spielfreie Tag des Turniers. Es dürfte zu verschmerzen sein, schon am 9. Juli geht es mit den Spielen des Viertelfinales weiter. Das letzte von ihnen wird am 12. Juli angepfiffen.Und dann geht die WM in die heiße Phase, mit den Halbfinalspielen am 14. und 15. Juli. Für die Teams, die die beiden Partien verlieren, ist wie üblich aber noch nicht Schluss. Am 18. Juli findet für sie das Spiel um Platz drei statt. Einen Tag später, am 19. Juli, steht schließlich das Spiel der Spiele an: das Finale.Wie der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 aussieht, lesen Sie hier.

Zeige mehr

Manuel Neuer: Er wurde für große Momente geholt. Nun enttäuscht er schon bei den kleinen

Manuel Neuer unterläuft gegen Ecuador ein folgenschwerer Fehler. Kurz vor Beginn der K.-o.-Runde stellt sich die Frage, ob die heikle Torwartwette des Bundestrainers aufgeht.

Zeige mehr

1:2-Pleite gegen Ecuador: Hier äußert sich Neuer zu vermeintlichem Torwartfehler

Die Rückkehr von Manuel Neuer ins DFB-Tor wird nach dem 1:2 gegen Ecuador noch intensiver diskutiert. Der Nationaltorwart weist in der entscheidenden Szene jede Mitschuld zurück.Die Rückkehr von Manuel Neuer ins DFB-Tor wird nach dem 1:2 gegen Ecuador noch intensiver diskutiert. Der Nationaltorwart weist in der entscheidenden Szene jede Mitschuld zurück.

Zeige mehr

Newsblog zur Fußball-WM: Nagelsmann plant keine Kimmich-Versetzung

Nagelsmann will nach der Pleite gegen Ecuador keine personellen Veränderungen vornehmen. Samstag steht das Pride-Match in Seattle an. Alle WM-Nachrichten gibt es im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. 48 Mannschaften kämpfen bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Gruppenphase überstanden und zieht ins Sechzehntelfinale ein.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

Zeige mehr

Formel 1 in Österreich: Ungewisse Verstappen-Zukunft: Red Bull zu Hause unter Druck

Kommt der Wechsel zu McLaren? Die Spekulationen um Max Verstappens Karriereweg halten an, während sein Rennstall nach Verbesserungen sucht. Sein Manager äußert sich zu einer Ausstiegsklausel.Vorfreude auf das Heimspiel seines Red-Bull-Rennstalls ist bei Max Verstappen nicht mal im Ansatz zu spüren. „Wir wissen, dass es uns an Leistung mangelt“, sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister: „Daher geht es vor allem darum, das Auto zu verbessern. Das ist, was wir alle wollen.“ Doch nicht nur sein mangelhafter Dienstwagen verhagelt dem 28-Jährigen gehörig die Laune, auch die nicht enden wollenden Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied von seinem Rennstall nerven Verstappen gewaltig.Angeblich laufen Verhandlungen mit dem Weltmeisterteam von McLaren, will nun die englische „Daily Mail“ vor dem Großen Preis von Österreich am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) erfahren haben. Demnach könnte Verstappen mit Oscar Piastri die Cockpits tauschen, vielleicht schon 2027. Dass Verstappen, derzeit nur enttäuschender WM-Siebter, vorzeitig aus seinem noch bis Ende 2028 laufenden Vertrag aussteigen kann, weil er nur hinterherfährt, hält sich als Gerücht hartnäckig. Ein Wechsel zu McLaren könnte durchaus Sinn ergeben, weil dort sein engster Vertrauter, Renningenieur Gianpiero Lambiase, anheuert.Ein klares Bekenntnis zu Red Bull fehlt„Wir möchten den Weg mit Red Bull weitergehen und Max seine Karriere hier beenden - aber natürlich mit der Möglichkeit zu gewinnen“, sagte Verstappens Manager Raymond Vermeulen zuletzt in der „Sport Bild“. Medien spekulieren, dass Verstappen zum Jahresende bei Red Bull gehen kann, wenn er zum Start der Sommerpause nicht mindestens WM-Zweiter ist. Bei noch vier WM-Läufen bis dahin gilt das Erreichen dieser Position angesichts des Rückstands auf Branchenführer Mercedes schon jetzt als fast unmöglich. Vermeulen bestätigte eine Ausstiegsklausel, allerdings ohne Details zu nennen. Diese habe es auch in der Vergangenheit schon gegeben. „Wir haben aber nie eine eingelöst. Im Gegenteil. Wir waren immer loyal und werden es auch bleiben“, sagte er. Und trotzdem: Ein klares Bekenntnis von Verstappen zu Red Bull über das Saisonende hinaus gibt es nicht. „Wir wollen nicht das viertbeste Team sein, wir wollen besser werden“, sagte er in der Steiermark.Ist ein Wechsel zu Mercedes eine Option?Bei den Konstrukteuren liegt das einst so dominante Red-Bull-Team nach den umgreifenden Regeländerungen außerhalb der Top Drei hinter Mercedes, Ferrari und McLaren. Zwar wurde der Rückstand zur Spitze verringert, doch Verstappen weiß: „Der schwierigste Schritt ist immer der letzte, nach dem man wirklich um den Sieg kämpfen kann.“ Er attestierte nach dem Abgang von viel Top-Personal zur Konkurrenz zumindest, dass alle in seinem Umfeld akribisch arbeiten: „Das Team gibt Vollgas, um das Auto schneller zu machen.“Aber es ist das übliche Katz-und-Maus-Spiel. Auch die anderen Teams werden im Jahresverlauf immer schneller, Red Bull muss noch mehr leisten, um den Ausnahmefahrer zufriedenzustellen. Noch im Vorjahr wurde über einen Wechsel zu Mercedes spekuliert, ob das weiter eine Option ist, bleibt abzuwarten. George Russell sagte in Spielberg, er werden auch 2027 für den deutschen Autobauer hinterm Lenkrad sitzen. Teamkollege Kimi Antonelli ist ohnehin unumstritten, nach fünf Siegen aus sieben Rennen führt der Italiener im Alter von nur 19 Jahren die Gesamtwertung an. Er ist die Zukunft der Silberpfeile.Vier Große Preise und drei Sprintrennen hat Verstappen auf dem Red-Bull-Ring in Österreich schon gewonnen. Dass bei Gluthitze von bis zu 36 Grad am Wochenende ein weiterer dazu kommt, ist eher unwahrscheinlich. Allerdings wird es einige technische Verbesserungen am Auto geben, es soll das größte Upgrade-Paket des Jahres für den RB22 werden. „Hoffentlich läuft es besser“, sagte Verstappen. Schon seine elfte Saison sitzt er im Cockpit des Rennstalls, fuhr in dieser Zeit 71 Siege und 48 erste Startplätze heraus.Verstappens Sehnsucht nach echtem RacingIn seinem Gesicht lässt sich dieser Tage aber ablesen, dass ihm der Spaß gerade verloren gegangen ist. Mit dem neuen Energie-Management kann der Vollblutfahrer weiter wenig anfangen. „Natürlich erfordert jede Regeländerung auch eine etwas andere Herangehensweise beim Fahren“, sagte er. Verstappen will aber eben Vollgas geben, mit seinem kompromisslosen Fahrstil endlich wieder die Szene beherrschen und die Konkurrenten zum Verzweifeln bringen.Auch weil das nicht möglich ist, wäre er gerade wohl lieber an einem anderen Ort. „Ich würde mir wünschen, dass ich auch in Spa fahren könnte“, sagte Verstappen mit Blick auf das legendäre 24-Stunden-Rennen ab Samstag auf dem Traditionskurs in Belgien: „Ich habe ihnen bereits gesagt, dass es für nächstes Jahr ideal wäre, wenn sie das Rennen außerhalb eines Formel-1-Wochenendes ansetzen könnten.“Verstappen liebt die Ausflüge in die Langstreckenserie - weil er das Rennfahren liebt. „Im Grunde mache ich genauso viel wie früher“, berichtete er mit Blick auf seinen Arbeitsaufwand. Nur die Erfolgserlebnisse fehlen. Immerhin: Auf den Kurs von Spa-Francorchamps geht es für ihn trotzdem bald. In drei Wochen macht die Formel 1 in den Ardennen Station.

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: Neuers Warten auf die „Winner-Aktionen“

Auch Manuel Neuer macht mal Fehler. Den Siegtreffer Ecuadors will der Rekordtorwart aber nicht auf seine Kappe nehmen. Mit seiner Reaktion dämmt er die plötzliche Debatte um seine Person nicht ein.Mit seinem schlafenden Sohn fest und liebevoll im Arm ging Manuel Neuer nach der Landung in Winston-Salem behutsam die Gangway hinunter. Mit der Rückkehr ins Teamquartier der Fußball-Nationalmannschaft schienen bei Deutschlands Rekordtorwart alle Gedanken an den unbefriedigend verlaufenen Gruppenabschluss beim 1:2 gegen Ecuador und seinen Griff ins Leere beim zweiten Gegentor ganz weit weg. Schon im Endspiel-Stadion von East Rutherford hatte der 40 Jahre alte Papa den kleinen Luca fröhlich durch die Gegend getragen. Die Familienbilder standen im krassen Gegensatz zur Mimik und Gestik, als Neuer sich auf dem Podest im Interviewzelt den bohrenden Reporterfragen stellen musste. Der Vorwurf vor der riesigen WM-Arena in New Jersey lautete: Torwartfehler. Und der Schlussmann reagierte ungewöhnlich harsch, fast schon genervt. Reaktion ohne Souveränität„Nee“, eröffnete er seine Replik auf eine entsprechende Frage, um dann länger als eine Minute einen Monolog zu spezifischen Aspekten des Torwartspiels abzugeben. In „Millisekunden“ müsse er seinen Entscheidungen treffen, blaffte er einen Journalisten an, der eine Nachfrage stellte. „Jeder Torwart, der schon einmal gespielt hat, der weiß, dass ich mich so zu dem Ball hinstellen muss. Das ist wie, wenn ein Spieler zum Ball geht, und der eine, der kommt halt eine Fußspitze vor dem anderen dran. Und ich schaue natürlich auf die Verlängerung, auf das, was vorne passiert“, erläuterte er jene Situation, als Ecuadors Gonzalo Plata den Ball vor seinen fangbereiten Armen zum 2:1-Siegtreffer Ecuadors ins Tor gespitzelt hatte. „Auf keinen Fall“, schloss er sein Statement. Und meinte damit die ihm unterstellte Mitschuld. Joshua Kimmich, der in Amerika selbst noch seine Topform sucht, tat beim selben Thema überrascht. Es war nur nicht genau zu klären, ob er die Frage nach Neuer akustisch oder inhaltlich nicht verstanden hatte. „Manu, oder wer?“, fragte der DFB-Kapitän, als grenze Zweifel an der Außergewöhnlichkeit des deutschen Rekordtorwarts an Fußball-Blasphemie. Wo war die Aura?Nun wäre es nicht schlimm, wenn auch dem zuletzt in den Stand der generellen Unantastbarkeit erhobenen Neuer mal ein Fehler unterliefe. Der Begriff der Aura, die ihn umgebe, war von Mitspielern wie Journalisten im WM-Quartier in North Carolina genüsslich strapaziert worden. Und jetzt spielte Neuer dreimal in Serie ziemlich irdisch. Die Vehemenz, die in der Diskussion über das Malheur mitschwingt, ist der Sorge geschuldet, dass es in Amerika noch nicht diesen Neuer-Moment gab, für den ihn Julian Nagelsmann nach zwei Jahren reaktiviert hat. „Es ist wieder extrem ärgerlich für Manu, dass er so die Winner-Aktion leider noch nicht hatte. Die Abschlüsse waren alle eklig“, sagte der Bundestrainer. Für Neuer war es im dritten Spiel der XXL-WM bei seinem Comeback bereits der vierte Gegentreffer. Obwohl es das erste Tor war, bei dem er eine unglückliche Figur abgab, schwangen nach der Niederlage sofort grundsätzliche Fragen mit, die rund um die Nominierung im Mai schon thematisiert worden waren. Schnelle GrundsatzfragenIst die Rückholaktion zwei Jahre nach dem DFB-Rücktritt wirklich sinnvoll? Hätte der zum Reservisten degradierte Oliver Baumann nicht eine Leistung auf gleichem Niveau bringen können? Lohnte folglich der ganze Trubel? Die unerschütterlichen Pro-Argumente, nämlich Neuers internationales Standing und seine WM-Kenntnis seit 2010, verlieren übertrieben rasant an Gewicht. Da Neuer seit Mitte Mai an einer muskulären Verhärtung in der Wade laborierte und die letzten beiden WM-Tests verpasst hatte, war auch lange über die Fitness des Torwarts diskutiert worden. Für den WM-Auftakt gegen Curaçao meldete er sich dann einsatzbereit. Er blieb beim 7:1 aber wie beim folgenden 2:1 gegen die Elfenbeinküste und jetzt gegen Ecuador nicht ohne Gegentor. Auch in München hatte es in dieser Saison, in der Neuer häufiger wegen muskulärer Blessuren fehlte, immer wieder einmal diese Fragen gegeben. Er ist 40 Jahre alt. Da bleiben manchen Qualitäten aus Altersgründen zwangsläufig auf der Strecke. Tempo, Geschmeidigkeit. Das Spiel mit dem Fuß. Und jetzt auch der Instinkt fürs konsequente Zupacken im richtigen Moment?Neuer kam ohne Einspielphase wieder ins DFB-Tor. Schlussendlich passte aber im 127. Länderspiel und 22. WM-Spiel nicht einmal die Absprache mit Abwehrchef Jonathan Tah, mit dem Neuer als Bayern-Kollege gut eingespielt sein sollte. „Am Ende sind wir alle in der Box und können vielleicht einen Schritt schneller reagieren. Man muss das Tor nicht überbewerten“, meinte Tah.Keine Mini-Risse im DenkmalAuch Nagelsmann und Kimmich dachten wie Tah überhaupt nicht daran, auch nur einen Mini-Riss in dem Neuer-Denkmal zu erlauben. „Das müssen wir anders verteidigen. Für einen Torwart ist das eine extrem undankbare Situation“, sagte der Bundestrainer. Neuer will sich vor der ersten K.-o.-Runde nicht verrückt machen lassen. Er präsentierte auch eine interessante These. Je schwerer die Gegner werden, desto besser werde er spielen. „Ich glaube, für mich als Torwart ist es so: Je bekannter die Mannschaften werden, desto einfacher ist es für mich, weil ich die Mannschaften und die Spieler aus dem internationalen Fußball kenne und man dann eher weiß, was auf einen zukommt“, sagte er.

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: Unruhe in Nagelsmann-Idylle nach dem Warnschuss

Das Warten auf den ersten K.o.-Runden-Gegner geht weiter. Drei Optionen gibt es noch. Aber nach dem 1:2 gegen Ecuador muss sich der Bundestrainer vor allem Gedanken um sein eigenes Team machen.Als Julian Nagelsmann kurz vor Mitternacht wieder in der Idylle von Winston-Salem eingetroffen war, war für den Bundestrainer auf seiner WM-Mission nichts mehr wie vorher geplant. Das nervige Warten auf den ersten K.o.-Runden-Gegner war nach dem tabellarisch unerheblichen 1:2 (1:1) gegen Ecuador plötzlich nicht mehr Hauptthema, sondern die Verfassung der eigenen Mannschaft. Die erste Turnier-Niederlage im Finalstadion bei New York hat nicht nur Fragen und Baustellen aufgeworfen, sondern massive Bedenken.Nagelsmann war sich um einen verbalen Spagat zwischen lehrreichem Dämpfer und Warnschuss vor dem Sechzehntelfinale am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough bemüht. „Niederlagen sind nie gut, auch nicht in einem Spiel, wo es tabellarisch um nichts geht. Es ist wichtig, dass wir Lehren daraus ziehen, es dann aber rechtzeitig abhaken und nach vorn schauen“, sagte der 38-Jährige: „Jetzt geht es darum, das nächste Spiel gut anzugehen, da alles reinzulegen, um zu gewinnen und die nächste Runde zu erreichen.“ Dafür müsse man allerdings schon „ein paar Dinge besser machen“.Schottland, Schweden oder ParaguayAls der Bundestrainer und seine Spieler im deutschen Morgengrauen im Teamhotel The Graylyn Estate zu Bett gingen, kamen nach den Ergebnissen vom Donnerstag gerade noch drei Gruppendritte als Gegner für den ersten Showdown mit möglicher Verlängerung und Elfmeterschießen infrage: Schottland, Schweden und - als wahrscheinlichste Option - Paraguay. Keiner aus dem Trio ist ein Überteam. Aber nach dem mehr erzwungenen, als erspielten 2:1-Wendesieg gegen die Elfenbeinküste und der ersten Niederlage nach zuvor elf Siegen seit September 2025 gegen die körperlich ebenfalls viel robusteren Ecuadorianer ist ein Achtelfinaleinzug nicht mehr programmiert. Und wenn in diesem dann tatsächlich Frankreich der Gegner wäre - oh je, oh je.Zum Glück ist nichts passiert„Jetzt ist zum Glück nichts passiert“, konnte Joshua Kimmich angesichts des schon vorher feststehenden Gruppensieges nach dem Ecuador-Dämpfer verkünden. Trotzdem sprach der Kapitän eine deutliche Warnung aus: „Wir dürfen uns keine weitere Niederlage erlauben.“ Denn dann ginge es heim.Mangelndes Engagement im Vergleich zur Equipe aus Ecuador, die sich nach ihrem mit Willensstärke und Körperlichkeit erzwungenen ersten Turniersieg, den ersten zwei Turniertoren und dem Weiterkommen von zehntausenden in Gelb gekleideten Landsleuten feiern ließ - dieser Ansicht trat Nagelsmann vehement entgegen. „Bitte hört auf mit dem Quatsch - ehrlich. Warum wollten die Jungs nicht Vollgas geben?“, bügelte er MagentaTV-Moderator Johannes B. Kerner ab. Deniz Undav, der im dritten Spiel erstmals nicht als Super-Joker in Erscheinung treten konnte, attestierte dagegen dem Gegner zumindest mehr Engagement: „Ich hatte das Gefühl, dass sie es mehr wollten, als wir. Die waren griffiger. Bei denen ging es noch um alles.“ Auch Kimmich befand: „Das ist das, was mich so ein bisschen ärgert, oder was mich am meisten ärgert: Dass man das Gefühl hatte, dass der Gegner mehr gewinnen wollte als wir.“Wo ist Neuers Aura und andere FragenBeim viermaligen Weltmeister Deutschland fehlte die letzte Anspannung. Es ging beim DFB-Team im Grunde nur um den Flow, um das weitere Einspielen der nahezu ersten Formation. Und um ein gutes Gefühl vor den Alles-oder-nichts-Spielen. Doch nun tun sich vor Nagelsmann plötzlich Baustellen auf. Wo ist Manuel Neuers Aura? Was ist los im zentralen defensiven Mittelfeld, wo Aleksandar Pavlović erneut schwächelte? Wo ist die Antriebskraft von Kapitän Kimmich, dessen Auswechslung nach einer Stunde allerdings abgesprochen war? Wann zünden Jamal Musiala und Florian Wirtz als Zauberduo „Wusiala“? Und wofür ist eigentlich Null-Minuten-Mann Nick Woltemade in Amerika dabei?Es gibt massig zu tun für Nagelsmann in der Kürze der Zeit. Als erste Maßnahme passte er die Abläufe an. Einen komplett freien Tag gibt es vor der Reise am Sonntag Richtung Boston nicht mehr. „Wir werden schon trainieren, weil wir nicht so viel Zeit haben“, kündigte Nagelsmann an. Im lauten, heruntergekühlten und schmucklosen Pressekonferenz-Zelt neben der riesigen Endspiel-Arena zeigte er im Verteidigungsmodus vollen Einsatz. Er schützte Neuer, für den nach seinem DFB-Comeback „bis jetzt noch kein Torwartspiel“ dabeigewesen sei. Nach Leroy Sanés erstem Turniertor überhaupt nach 109 Sekunden und dem schnellen Ausgleich von Nilson Angulo sei das Siegtor von Gonzalo Plata „eine extrem undankbare Situation“ für den 40-Jährigen gewesen, meinte Nagelsmann. Neuer selbst wies die Frage nach einem Torwartfehler brüsk zurück: „Auf gar keinen Fall.“ Neuers Wade hält. Aber der Rückkehrer hält noch nicht das, was sich der Bundestrainer vom Torwartwechsel versprochen hat. Aktionismus lehnt Nagelsmann ab. Kimmich ins Mittelfeld neben Felix Nmecha zu stellen, diese Umbaumaßnahme lehnt der Bundestrainer ab. „Und was machen wir mit Pavlovic? Ich will auf Felix und Pavlo nicht verzichten. Ich finde, dass sie es gut machen. Im Fußball kann man nichts ausschließen, aber ein Wechsel ist akut nicht geplant“, sagte Nagelsmann. Kimmich sagte zum Reizthema: „Das ist einzig und alleine die Entscheidung des Trainers. Und wo er das Gefühl hat, wo ich am besten weiterhelfen kann. Da spiele ich dann.“Keine Kimmich-Rochade Höchste Zeit wird es auch für den großen „Wusiala“-Moment. Bei der Heim-EM 2024 legten Musiala und Wirtz als erste Turnier-Torschützen einen Knallstart hin. Sie zauberten und ergänzten sich. Deutschland feierte ein neues, junges Zauber-Duo. Und zwei Jahre später? Es funkt einzeln und zusammen noch nicht wie es nötig ist, wenn das DFB-Team Großes in Amerika erreichen will. Bei Wirtz fehle ein Tor, „die Dosenöffner-Aktion“, sagte Nagelsmann. „Aber das wird kommen, ganz sicher.“ Und bei Musiala gehe es nur um Rhythmus. „Wir wissen alle, was für Fähigkeiten er hat. Das müssen wir alle gemeinsam aus ihm rauskitzeln - er auch. Er muss an sich glauben und nicht so viel nachdenken.“ Das klang nach Durchhalteparole. „Wir wissen, dass wir in der Knock-Out-Phase eine bessere Leistung brauchen werden, egal gegen welchen Gegner“, sagte Turnier-Veteran Neuer. Es gab immerhin auch zwei positive Nachrichten. Der oft gescholtene Sané traf endlich und arbeitete auch defensiv gut mit. Und Youngster Nathaniel Brown wird nach seinen muskulären Problemen im ersten K.o.-Spiel fit zurückerwartet, um den überforderten David Raum zu ersetzen. Nagelsmann zeigte sich kämpferisch: „Es ist ein neues Spiel am Montag.“

Zeige mehr

Fußball-Weltmeisterschaft: Erholen, besprechen, werben: Debatte um feste WM-Trinkpausen

Bei der WM gibt es pro Spielhälfte eine zusätzliche Pause. Sie wird längst nicht nur dafür genutzt, wofür sie offiziell da ist. Eine vielschichtige Diskussion ist entbrannt.Erholungspausen auch bei 20 Grad, Pfiffe von den Rängen, aber auch Fürsprecher. Die Trinkpausen bei dieser WM sorgen für Diskussionen. Müssen sie wirklich sein? Wie nutzen die Trainer die Unterbrechungen? Und wird es sie bald auch in der Bundesliga oder der Champions League standardmäßig geben? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema:Welchen Hintergrund haben die Pausen?Der eigentliche Grundgedanke ist der Schutz der Fußballer. Bei hohen Temperaturen, wie sie an einigen Spielorten herrschen, sollen sie die Gelegenheit zur Abkühlung bekommen. Dehydrierung, also Flüssigkeitsmangel im Körper, soll verhindert werden. Dass das eine gute Idee ist, daran gibt es eigentlich keinen Zweifel. Die Debatte entzündet sich unter anderem an der Festlegung, dass die Pausen bei dieser Weltmeisterschaft für jedes Spiel gelten - egal ob die Temperatur 35 oder 20 Grad beträgt.Wie werden die Pausen tatsächlich genutzt?Neben dem eigentlichen Sinn, dem Trinken, ist die Unterbrechung für viele Trainer eine willkommene Möglichkeit, kurz mit den Spielern zu reden, sie zu motivieren, zu beruhigen oder taktische Dinge anzusprechen. Bundestrainer Julian Nagelsmann nutzte sie nach dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Curaçao im ersten deutschen Spiel bei dieser WM, um seine Mannschaft zu ordnen.US-Trainer Mauricio Pochettino zeigte seiner Mannschaft in einer kurzen Pause auf einem Tablet, was sie tun soll. Bei Brasilien fiel zudem schon Neymar auf, der in der Startphase der WM verletzt war. Das hinderte den Superstar aber nicht daran, auf der Bank dabei zu sein, seinen Teamkollegen Tipps zu geben und als Motivator aufzutreten.Schon in mehreren Partien war zu beobachten, wie sich das Spiel nach den Unterbrechungen veränderte. Durch die Pause wird der Rhythmus erst einmal gebrochen. Für eine Mannschaft, für die es gerade gut läuft, ist das schlecht. Einem Team, das gerade Probleme hat, kann es helfen. Fest steht: Das Spiel verändert sich.Wie finden Trainer die zusätzliche Möglichkeit zur Einflussnahme?Die meisten Coaches bei der WM befürworten die Pausen oder beschweren sich zumindest nicht darüber. „Es ist wie ein kleiner Timeout und es macht es leichter, den Spielern Anweisungen zu geben“, sagte Algeriens Trainer Vladimir Petkovic. Unter anderem Österreichs Coach Ralf Rangnick und Belgiens Trainer Rudi Garcia äußerten sich ebenfalls positiv.Uruguays Coach Marcelo Bielsa sieht das anders. Für ihn ist die Veränderung ein Graus. Bielsa will die zusätzliche Möglichkeit zur Einflussnahme gar nicht haben. „Vier statt zwei Halbzeiten zu spielen, verändert die kulturell geprägte Vorstellung, die man sich vom Fußball gemacht hat“, sagte er. „Diese Pausen geben dem Spiel nichts, aber nehmen ihm viel.“Jürgen Klopp brachte scherzhaft noch einen anderen Aspekt ins Spiel. „Kommt in mein Alter. Es ist eine willkommene Pause, um zur Toilette zu gehen“, sagte der langjährige Trainer des FC Liverpool und von Borussia Dortmund.Was kann man als Trainer in der kurzen Zeit überhaupt machen?Nagelsmann kam die Unterbrechung im Curaçao-Spiel zwar entgegen, generell sieht er aber nur begrenzte Einfluss-Möglichkeiten. „Du kannst in den drei Minuten keine komplette taktische Analyse machen“, erklärte der 38-Jährige. „Es bleiben nur 30, 40 Sekunden Zeit, einzugreifen. Aber die Zeit reicht nicht, um etwas komplett umzustellen.“André Henning sieht das ähnlich. Er ist Hockey-Bundestrainer der Männer und kennt das Thema gut. In seiner Sportart gibt es seit einigen Jahren neben der längeren Halbzeit kurze Viertelpausen - ähnlich wie jetzt bei der Fußball-WM. „Man muss das realistisch sehen: Die Spieler sind körperlich am Limit und emotional aufgewühlt. Selbst in längeren Pausen können die Spieler nur zwei bis drei Punkte aufnehmen“, sagte der 42-Jährige dem „Spiegel“.Henning ergänzt: „Manchmal bin ich schon froh, wenn sie sich danach noch an eine Ansage erinnern. Deswegen konzentriere ich mich auf Reminder oder Bilder, die wir vorher besprochen haben. Oder rufe ihnen eine taktische Anweisung ins Gedächtnis.“Welche Kritikpunkte Abseits des Sportlichen gibt es noch?Dass die Pausen auch gemacht werden, wenn es gar nicht heiß ist, sorgt für große Kritik. Ein Vorwurf: Es geht mal wieder nur ums Geldverdienen. Denn: Wenn Pause ist, kann man Werbung machen.Das britische TV-Netzwerk ITV erwartet die kommerziell erfolgreichste Fußballübertragung seiner Geschichte. Die Werbeeinnahmen sind 30 Prozent höher als bei der EM 2024. In den USA werden Werbeblöcke gezeigt, die Pausen werden von Unternehmen „präsentiert“. In der ARD, dem ZDF und Magenta TV zeigen auch die Rechteinhaber in Deutschland im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Werbung in den Unterbrechungen.Die FIFA profitiert nach eigenen Angaben nicht finanziell davon. Präsident Gianni Infantino betonte zuletzt, dass der Fußball-Weltverband durch die von den Sendern geschalteten Werbepausen keine zusätzlichen Einnahmen erziele, da die Verträge bereits vor der Einführung dieser neuen Regel abgeschlossen worden seien.Kommen die Trinkpausen jetzt auch in der Bundesliga, Champions League oder bei der EM?Nein - zumindest nicht regelmäßig. „Über Trinkpausen wird weiterhin je nach Wetterlage situativ entschieden“, teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) zuletzt auf Anfrage der ARD-„Sportschau“ mit. Die Europäische Fußball-Union will es ähnlich handhaben. „Die UEFA plant nicht, diese Regularien für die kommenden Wettbewerbe zu verändern. Das schließt die Champions League und die EM 2028 ein“, hieß es. Trinkpausen bei Bedarf sind in der Bundesliga schon länger möglich. Bei großer Hitze können die Schiedsrichter sie ansetzen.Wie es bei der nächsten Weltmeisterschaft in vier Jahren aussieht, ist offen. Die FIFA werde auf der Grundlage der Erfahrungen bei diesem Turnier analysieren, wie man künftig mit der Neuerung umgehen werde. Aus Sicht von Infantino verbessern die Pausen die Spielqualität. „Wir haben noch nie erlebt, dass 90 Minuten in einem Turnier wie diesem mit einer solchen Intensität gespielt wurden“, sagte der 56-Jährige nach Angaben der Nachrichtenagentur AP im Interview mit SNTV.

Zeige mehr

Pressestimmen: „Ecuador gelingt ein Coup gegen Deutschland“

Die internationale Presse ist überrascht von der deutschen Niederlage im dritten Fußball-WM-Gruppenspiel – und spart nicht an Kritik. Viele loben jedoch auch einen starken Gegner.Trotz einer frühen Führung verliert die deutsche Nationalmannschaft ihr letztes Vorrundenspiel mit 1:2 (1:1) gegen Ecuador. Das Urteil der internationalen Presse:England„Daily Mail“: „Ecuador haucht seiner WM-Kampagne mit einem historischen Sieg neues Leben ein, während ein Patzer von Manuel Neuer für ein Ende der Siegesserie von elf Spielen der deutschen Mannschaft sorgt.“„The Sun“: „Ecuador wahrte auf unglaubliche Weise seine WM-Hoffnungen, obwohl das Team gegen Deutschland einen buchstäblichen frühen Tritt ins Gesicht hinnehmen musste. Dieses überraschende Ergebnis beendete auch die Siegesserie der deutschen Mannschaft, die damit knapp daran scheiterte, ihren Allzeitrekord von zwölf Siegen aus den Jahren 1979 und 1980 einzustellen.“„Telegraph“: „Ecuador schockt Deutschland. Ecuador hat sich der größten Herausforderung gestellt und Deutschland besiegt – mit einem dramatischen Comeback sichert sich das Team einen der Plätze für die Runde der letzten 32 bei der WM-Endrunde.“Italien„Gazzetta dello Sport“: „Ecuador feiert: Sieg gegen Deutschland und Einzug ins Sechzehntelfinale. Plata entscheidet das Spiel, aber was für eine Unsicherheit bei Neuer ...“„Corriere dello Sport“: „Ecuador mit einer Sensation: Sieg gegen Deutschland und Einzug ins Sechzehntelfinale! Ein weiteres wunderschönes Märchen reiht sich in die herzerwärmenden Geschichten von Infantinos Weltmeisterschaft ein: Ecuador schlägt Deutschland zum ersten Mal in seiner Geschichte und feiert den Einzug ins Sechzehntelfinale als einer der besten Gruppendritten.“Spanien„Marca“: „Ein ,Golden Goal' von Plata bringt Ecuador in die Runde der letzten 32. (...) La Tri gelang die Wende gegen eine deutsche Mannschaft, die bei dieser WM zusehends abbaut – ein Team, für das das Etikett ,potenzieller Titelanwärter' schlichtweg eine Nummer zu groß ist.“„AS“: Heldenhaftes Ecuador! La Tri sicherte sich in allerletzter Sekunde einen Platz in der Runde der letzten 32, nachdem sie eine desolate ,Mannschaft' überwältigt.“„Mundo Deportivo“: „Ecuador qualifiziert sich nach einem historischen Sieg gegen Deutschland. ,La Tri' hatte noch nie gegen die ,Mannschaft' gewonnen, doch heute gelang ihr dank eines Treffers von Gonzalo Plata ein Comeback und damit der dringend benötigte Sieg.“Ecuador„El Universal“: „Historischer Sieg Ecuadors gegen Deutschland – das Team qualifiziert sich für das Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft 2026.“„El Mercurior“: „Ecuador ließ seine Fans zittern, besiegte aber im letzten Spiel der Gruppenphase der WM 2026 Deutschland und qualifizierte sich für das Achtelfinale. Das Spiel, das aufgrund seiner Bedeutung historisch war, wurde zu einer echten Bühne, auf der die Tri zeigte, was in ihr steckt.“Mexiko„Esto“: „Ecuador hat geschafft, was unmöglich schien. ,La Tri' besiegte Deutschland im MetLife Stadium in East Rutherford, einem Vorort von New York, mit 2:1 und sicherte sich damit vier Punkte, um sich unter die besten Drittplatzierten einzureihen und somit ins Sechzehntelfinale einzuziehen.“„Mediotiempo“: „Was für ein Spiel. Ecuador schafft etwa Episches, gewinnt gegen Deutschland und zieht ins Sechzehntelfinale der WM ein.“ Argentinien„La Nación“: „Gegen alle Widrigkeiten schreibt Ecuador Geschichte. Deutschland ging bei der ersten Chance des Spiels in Führung, und sowohl in Quito als auch in New Jersey befürchtete man das Schlimmste. (...) Sieben Minuten später folgte die Antwort Ecuadors. (...) Deutschland gab die Initiative ab und versuchte es mit Kontern. Ecuador gab sein Bestes mit den Mitteln, die ihm zur Verfügung standen.“„Diario Popular“: „Ecuador schrieb (...) eines der bedeutendsten Kapitel seiner Fußballgeschichte.“ Frankreich„L'Equipe“: „Ecuador gelingt ein Coup gegen Deutschland und qualifiziert sich für das Sechzehntelfinale. (...) Nichts zu feiern für die Deutschen nach einem sehr enttäuschenden Spiel, das man schnell vergessen sollte.“„Le Parisien“: „Pacho und seine Teamkollegen vollbringen das Kunststück und sichern sich die Qualifikation für das Sechzehntelfinale.“„Le Figaro“: „Ecuador stößt Deutschland um. Eine XXL-Leistung der Südamerikaner, denen es gelang, das Spiel gegen die Mannschaft zu drehen.“Österreich„Kronen-Zeitung“: „WM-Überraschung: Schwache Deutsche gehen gegen Ecuador k.o.“Schweiz„Blick“: „WM-Sorgen bei den Deutschen: Undav-Frage, NeuerDebatte –- und ein gereizter Nagelsmann. Deutschland ist zwar Gruppensieger. Dennoch sorgt die Pleite gegen Ecuador für viele Sorgen bei unseren Nachbarn.“Dänemark„B.T.“: „Der Start ins Spiel war desaströs, doch eines der besten Teams Südamerikas hat sich letztlich doch gerettet. „Die Mannschaft“ stellte erneut die A-Elf auf, auch wenn sie schon sicher als Erster weiter war – in einem hitzigen Spiel gegen verzweifelte Ecuadorianer. In vier Tagen steht für die Deutschen im Sechzehntelfinale ein Alles-oder-Nichts-Spiel an, und sie hätten sich ja viel Energie sparen können.“Niederlande„AD“: „Deutschland erleidet eine überraschende Niederlage im letzten Gruppenspiel, Ecuador greift nach dem letzten Strohhalm.“„De Telegraaf“: „Das WM-Märchen von Curaçao ist vorbei, Ecuador atmet nach einem knappen Sieg über Deutschland auf.“

Zeige mehr

DFB-Team: Nagelsmann rüffelt Kerner: „Hört auf mit dem Quatsch“

Julian Nagelsmann kontert die Kritik von Magenta-TV-Moderator Johannes B. Kerner scharf. Pauschale Vorwürfe in puncto Einstellung mag der Fußball-Bundestrainer nicht.Julian Nagelsmann hat eine Frage von Magenta-TV-Moderator Johannes B. Kerner nach dem 1:2 im dritten WM-Vorrundenspiel gegen Ecuador überhaupt nicht gefallen. „Bitte hört auf mit dem Quatsch, ehrlich. Warum wollten die Jungs nicht Vollgas geben?“, antwortete der Fußball-Bundestrainer auf Kerners Frage, ob der deutschen Mannschaft das letzte Engagement gefehlt habe angesichts des bereits zuvor feststehenden Gruppensiegs.Nagelsmann: „Das ist mir viel zu plakativ“Ecuador habe es ein bisschen mehr gewollt, insistierte Kerner. Auch das wollte Nagelsmann so nicht stehen lassen: „Nee, die wollte es nicht mehr“, sagte der 38 Jahre alte Cheftrainer. „Die haben halt ein bisschen mehr Risiko genommen in vielen Aktionen.“ Durch den Sieg gegen die favorisierte DFB-Elf steht Ecuador als Gruppendritter wie Nagelsmanns Team und der Tabellenzweite Elfenbeinküste ebenfalls im Sechzehntelfinale. Einen Einfluss habe die Gruppenkonstellation allerdings schon gehabt, gab Nagelsmann zu. „Natürlich haben wir anders gewechselt, als wir gewechselt hätten, vielleicht in Momenten, wo wir zwingend noch ein Tor brauchen. Aber ich kann jetzt keinem Spieler sagen, er hat nicht Gas gegeben. Das ist mir viel zu plakativ.“

Zeige mehr

Meinung: Zu weich, um Weltmeister zu werden

Das DFB-Team offenbart beim 1:2 gegen Ecuador eine Schwäche, die in der K.-o.-Phase zum Verhängnis werden könnte. Dem Bundestrainer bleiben nur noch drei Tage, um eine Lösung zu finden.

Zeige mehr

TV-Kritik: Und ewig lebt der Zweckoptimismus

Muss man sich nach der 1:2-Niederlage gegen Ecuador Sorgen machen ums deutsche Team? Robin Gosens meint: „Neiiiin!“ Rund um den ernüchternden Kick eine eher exklusive Meinung.

Zeige mehr

Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmann plant keine Kimmich-Versetzung ins Mittelfeld

Wie geht es nach der ersten WM-Niederlage weiter im Mittelfeld? Der Bundestrainer liefert eine klare Antwort. Pavlovic und Nmecha haben weiter sein Vertrauen - auch zum Start in die K.-o.-Phase.Julian Nagelsmann plant nach der ersten Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft keine radikalen Umbauten. Der Bundestrainer schloss nach dem 1:2 gegen Ecuador im für die Tabelle nicht mehr wichtigen letzten Gruppenspiel vor allem eine Versetzung von Kapitän Joshua Kimmich ins Mittelfeld für das erste K.-o.-Spiel am Montag in der Runde der letzten 32 aus. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha haben weiter sein Vertrauen.„Ich will auf Felix und Pavlo nicht verzichten. Ich finde, dass sie es gut machen. Im Fußball kann man nichts ausschließen, aber ein Wechsel ist akut nicht geplant“, sagte Nagelsmann bei der Pressekonferenz in East Rutherford mit Blick auf das Sechzehntelfinale gegen einen noch nicht feststehenden Gruppendritten. Kimmich selbst sagte dazu: „Das ist einzig und alleine die Entscheidung des Trainers. Und wo er das Gefühl hat, wo ich am besten weiterhelfen kann. Da spiele ich dann.“Kimmichs Auswechslung war abgesprochenBei der Heim-EM 2024 sei Kimmich ein Top-Rechtsverteidiger gewesen, erklärte Nagelsmann. Und er spiele in Ballbesitz praktisch im Mittelfeld. Die Auswechslung des Kapitäns nach einer Stunde Spielzeit sei abgesprochen und geplant gewesen, erläuterte der Chefcoach außerdem: „Jo hatte eine sehr anstrengende Saison bei Bayern.“ Alle Wechsel seien im übrigen so gewählt gewesen, um möglichst sinnvoll Spielzeiten zu verteilen. Es gehe jetzt allein darum, „am Montag alles reinzulegen, um die nächste Runde zu erreichen“. Im Achtelfinale könnte danach Frankreich der Gegner sein. Weil es nur vier Tage bis zum ersten K.-o.-Spiel in Foxborough sind, passt Nagelsmann die Abläufe in der Spielvorbereitung an.Kein freier Tag - Brown bis Montag fit Der zweite Tag nach der Partie wird diesmal nicht komplett frei sein. „Wir werden schon trainieren, weil wir nicht so viel Zeit haben“, kündigte Nagelsmann an. Am Sonntag reist der DFB-Tross dann nach Boston. Eine gute Personal-Nachricht verkündete Nagelsmann noch vor der abendlichen Rückreise nach North Carolina ins DFB-Quartier. Der Frankfurter Nathaniel Brown, der wegen Adduktorenproblemen gegen Ecuador pausierte, sollte bis Montag wieder topfit sein. „Ich gehe davon aus, dass er wieder spielen kann.“ Der Leipziger David Raum war kein guter Vertreter links hinten.

Zeige mehr

Fußball-WM: „Zu viel Harakiri und Freestyle“: Die Stimmen zur DFB-Pleite gegen Ecuador

Überraschender WM-Rückschlag für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Nach der 1:2-Pleite gegen Ecuador suchen Trainer und Spieler nach Erklärungen. Die Stimmen zum Spiel.Mit einer verdienten 1:2-Pleite gegen Ecuador hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Gruppenphase beendet. Im MetLife Stadium vor den Toren New Yorks legte die Elf von Julian Nagelsmann einen Blitzstart hin. Doch die Südamerikaner egalisierten die umstrittene Führung von Leroy Sané schon sieben Minuten später. Im Anschluss kippte die Partie. Leidenschaftlich kämpfende Ecuadorianer rangen die DFB-Elf nieder und zogen mit dem Sieg ebenfalls ins Sechzehntelfinale ein.WM-Niederlage gegen Ecuador: Spieler mit gehöriger Portion SelbstkritikMan sei gut ins Spiel gekommen, analysierte Kapitän Joshua Kimmich und legte den Finger direkt nach dem Spiel in die Wunde: „Leider haben wir den Gegner dann mit vielen eigenen Ballverlusten stark gemacht.“ Letztlich sei es eine verdiente Niederlage gewesen, so Kimmich weiter. Ähnlich fiel die erste Reaktion von Bundestrainer Julian Nagelsmann aus. Der war vor allem verärgert, dass sein Team aus der frühen Führung zu wenig gemacht hat. „Wir müssen dieses Spiel mit mehr Überzeugung weiterspielen. Das war in eigenem Ballbesitz und bei der Positionierung einfach zu viel Harakiri und Freestyle.“Ecuador war griffiger und ekliger. Sie wollten den Sieg mehr als wir.ARD-Experte Bastian Schweinsteiger lobte die Art und Weise, mit der Ecuador aufgetreten ist. Von der deutschen Mannschaft habe er sich vor allem im Spiel mit dem Ball mehr Klarheit und mehr Dominanz erwartet, so der Weltmeister von 2014. Viel Lob für die Südamerikaner fand auch MagentaTV-Experte Jürgen Klopp in seiner ersten Analyse. „Ecuador hat mit mehr Leidenschaft gespielt und so das Spiel an sich gerissen.“ Für den weiteren Turnierverlauf brauche es mehr Qualität, gemixt mit herausragender Mentalität. Die habe heute gefehlt, so der langjährige Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool.Auf den Punkt brachte es Deniz Undav: „Ecuador war heute griffiger und ekliger. Sie wollten den Sieg mehr als wir“, sagte der dreifache WM-Torschütze, der auch dieses Mal als Joker ins Spiel kam.Am Gruppensieg änderte die erste Niederlage nach elf Siegen in Serie nichts. Gegen wen es die Nagelsmänner am kommenden Montag im Sechzehntelfinale  besser machen können und müssen, entscheidet sich am frühen Sonntagmorgen (28. Juli).

Zeige mehr

Einzelkritik: Gut war kein deutscher Spieler – aber drei waren richtig schwach

Der Gruppensieg für Deutschland stand vorher schon fest – und so spielte das Team gegen Ecuador dann auch. Die Partie offenbarte mehrere Unzulänglichkeiten im deutschen Spiel.Sportlich ging es für das deutsche Team in der Partie gegen Ecuador um nichts mehr: Der Sieg in Gruppe E war der DFB-Truppe nach zwei Siegen über Curaçao und die Elfenbeinküste bereits sicher. Trotzdem nutzte Coach Julian Nagelsmann das letzte Gruppenspiel nicht für große Rotationen. Die Stammelf sollte sich weiter einspielen für das Sechzehntelfinale am Montag. Zwei Wechsel waren allerdings notwendig: Der angeschlagene Nathaniel Brown wurde von David Raum auf der linken Abwehrseite ersetzt und Antonio Rüdiger musste im Zentrum der Abwehr für Pechvogel Nico Schlotterbeck starten. Für den Dortmunder ist nach einem Bänderriss im linken Sprunggelenk das Turnier bereits beendet.Ecuador vs. Deutschland: Südamerikaner spielen mit mehr WillenGegen Ecuador zeigte das deutsche Team dann auch auf dem Platz, dass es ergebnistechnisch um nicht mehr viel ging. Die Südamerikaner spielten mit mehr Willen und Überzeugung und gewannen letztlich verdient mit 2:1 (1:1). Klicken Sie sich durch die Galerie für die Einzelbewertung.

Zeige mehr

Showing 81 to 100 of 1475 entries

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·