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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Basketball: Serie gerissen: Erste Niederlage für Schröder mit den Cavs

Nach sechs Siegen in Folge mit den Cleveland Cavaliers geht Dennis Schröder erstmals mit seinem neuen Team als Verlierer vom Parkett.Welt- und Europameister Dennis Schröder hat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA seine erste Niederlage als Spieler der Cleveland Cavaliers hinnehmen müssen. Nach sechs Siegen in Folge seit seinem Wechsel verloren die Cavaliers bei Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit 113:121. Nationalmannschaftskapitän Schröder steuerte elf Punkte, sieben Assists und vier Rebounds bei. Trotz der Niederlage bleibt Cleveland in der Eastern Conference als Tabellenvierter weiter klar auf Playoff-Kurs.Bei den Thunder fehlte Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander weiterhin verletzt, der Deutsche Isaiah Hartenstein gehörte jedoch zur Startformation. Der 27-Jährige kam auf 13 Punkte, sieben Rebounds und vier Assists. Bester Werfer der Partie war Oklahomas Isaiah Joe mit 22 Zählern. Bei den Cavaliers kamen James Harden, Donovan Mitchell und Sam Merrill auf jeweils 20 Punkte. Die Thunder führen die Western Conference weiterhin souverän an.Orlando gewinnt dank überragendem BaneWeiterhin ohne den verletzten Franz Wagner, aber mit einem alles überragenden Desmond Bane haben unterdessen die Orlando Magic ihren nächsten Sieg eingefahren. Das Team aus Florida gewann bei den Los Angeles Clippers mit 111:109. Schlüsselspieler war Bane, der sich aus allen Bereichen des Feldes treffsicher zeigte und sein Team mit 36 Punkten anführte.Nationalspieler Tristan da Silva stand in der Startformation und erzielte 13 Punkte, Moritz Wagner kam von der Bank auf neun Zähler. Aufseiten der Clippers ragte Kawhi Leonard mit 37 Punkten heraus. Orlando bleibt weiter mittendrin im Kampf um einen direkten Playoff-Platz, mindestens die Teilnahme am Play-In-Turnier nimmt aber immer konkretere Formen an.Lakers verlieren klar gegen Erzrivale CelticsEine überraschend deutliche Niederlage mussten derweil die Los Angeles Lakers hinnehmen. Gegen Erzrivale Boston Celtics verlor das Ensemble um LeBron James und Luka Doncic mit 89:111. Die Lakers hatten große Schwierigkeiten mit ihrer Trefferquote, nicht einmal 40 Prozent der Würfe aus dem Feld fanden ihr Ziel. Doncic beendete das Spiel mit 25 Punkten, James kam auf 20 Zähler. Maximilian Kleber spielte einmal mehr nur eine Nebenrolle und kam lediglich drei Minuten zum Einsatz.

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Olympia: Er wäre bereit: Klopp bietet sich als Olympia-Botschafter an

Politik und Sport möchten die Olympischen Spiele endlich wieder nach Deutschland holen. Der ehemalige Kulttrainer Jürgen Klopp nennt eine Bewerbung "ein positives Ziel" - und bietet seine Hilfe an.Jürgen Klopp wünscht sich Olympische Spiele in Deutschland und will sich dafür auch persönlich ins Zeug legen. "Ich weiß nicht, ob man mich als Olympia-Botschafter braucht. Aber was auch immer ich tun könnte, damit Deutschland die Olympischen Spiele bekommt, wäre ich bereit zu machen", sagte der ehemalige Kulttrainer und jetzige globale Fußball-Chef von Red Bull beim "Ball des Sports".Der 58-Jährige, der in der vergangenen Woche als Star-Gast mehrere Veranstaltungen bei den Olympischen Winterspielen in Italien besucht hatte, erhofft sich von einer erfolgreichen Bewerbung für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 auch einen Gewinn für die gesamte Gesellschaft."Ich würde gern erleben, was so eine kollektive Vorfreude in unserem Land auslösen kann. Es geht um ein positives Ziel in einer Zeit, wo man das Gefühl hat, es macht nicht richtig Spaß, über die Zukunft nachzudenken", sagte der ehemalige Trainer der Bundesligisten FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund sowie des englischen Topclubs FC Liverpool.Ex-Schwimmstars ebenfalls für Olympia-Bewerbung Auch Franziska van Almsick (47) würde Olympische Spiele in Deutschland begrüßen. "Das würde der Gesellschaft guttun. Die Frage ist, ob man das kann, weil wir ganz viele andere Probleme haben im Moment. Wir haben als Land viel Federn gelassen in den vergangenen Jahren und konnten uns nicht so zeigen, wie wir eigentlich sind. Es wäre schön, wenn wir zeigen könnten, was wir alles draufhaben, denn ich glaube, dass wir viel besser sind als viele Menschen denken", sagte der frühere Schwimm-Star. Schwimm-Olympiasieger Michael Groß sieht noch einen anderen positiven Effekt: "Gerade in der heutigen Zeit der Digitalisierung ist der Sport extrem wichtig für die jüngeren Menschen, um zu merken, dass man etwas leisten kann, ohne am Handy zu sein", sagte der 61-Jährige. Auf dem Weg zu einer Bewerbung, über die im Herbst dieses Jahres entschieden werden soll, wird der Deutsche Olympische Sportbund von der Politik unterstützt. "Unser Land will und braucht diese Spiele. Wir wollen sie nutzen als kräftigen Anstoß für Veränderungen im Sport und darüber hinaus. Für einen positiven Blick nach vorn und mehr Mut und Zutrauen in unsere eigenen Fähigkeiten", sagte Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) und bekräftigte: "Dafür geht die Bundesregierung jetzt all in."

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Olympische Winterspiele: "Großes, großartiges Italien": Medien zum Olympia-Abschluss

Staffelübergabe "in Schönheit": Internationale Medien loben die Schlussfeier in der Arena von Verona. Sie jubeln insgesamt über die Spiele, weil sie nicht nur Drama, sondern auch Lustiges boten.Mit einer farbenfrohen Schlussfeier sind die Olympischen Winterspiele in Italien zu Ende gegangen. Internationale Medien schwärmen über den Abschluss der Spiele: Italien"Corriere della Sera": "Die große Schönheit einer glücklichen Olympiade. Jetzt ist der Vorhang gefallen.""La Gazzetta dello Sport": "Zusammenfassend waren die Olympischen Spiele für Italien ein Erfolg. Mehr als wir erwartet haben, sportlich, organisatorisch und emotional. Sie werden den Italiener als ein Winter in Erinnerung bleiben, in dem wir uns in unseren Fähigkeiten wiedererkannt haben und nicht nur in unserer Schwäche.""La Stampa": "Die Olympischen Spiele von Mailand-Cortina sind vorbei. Sie werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Diese Spiele waren ein Erfolg, auch weil wir allzu oft vergessen, dass wir hin und wieder auch gewinnen."Großbritannien"Guardian": "Eine charmante Schlussfeier sorgt für den Abschluss der Spiele von Mailand und Cortina. Es waren fantastische Spiele. Danke Mailand-Cortina."Frankreich"Le Parisien": "Die olympische Fahne in den Händen Frankreichs, die Flamme ist erloschen.""Le Figaro": "Italien hat in Schönheit den Staffelstab an Frankreich weitergegeben. (...) Mailand, Cortina d’Ampezzo und Italien hatten ehrgeizige Pläne, standen vor Herausforderungen und erlebten interne Konflikte, aber letztendlich richteten sie erfolgreiche Spiele aus. ""Le Monde": "Die Olympischen Spiele in Mailand-Cortina sind vorbei, die olympische Fahne wird weitergegeben an die Alpen 2030".USA"The Athletic": "Die Veranstaltung bot für jeden Geschmack etwas. Für Liebhaber hoher Kunst und tiefgründiger Symbolik: ikonische Opernfiguren, aufwendige Kostüme, Operngesang, Akrobatik und Tanz. Für Geschichtsinteressierte: Steinbögen aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. Und für Pyrotechnik-Fans: Feuer. (...) Die Stimmungsänderung war deutlich spürbar – der Wettkampf war vorbei, Gewinner und Verlierer standen fest, Liebe wurde gefunden und Liebe ging verloren. Alle wirkten entspannter. Sie genossen den Moment, die harte Arbeit war getan. Eine deutsche Athletin wurde von ihrem Teamkollegen hochgehoben und betrat die Arena.""NBC": "Großes, großartiges Italien, du hast Wort gehalten.""CNN": "Mit Drama, Nervenkitzel, Momenten zum Lachen und zahlreichen packenden Medaillenentscheidungen waren dies Winterspiele, die unvergesslich bleiben werden."Österreich"Krone": "Ciao, Italien! Opulente Zeremonie beendet Olympia"Spanien"Marca": "Die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina d’Ampezzo fanden in der Arena von Verona, begleitet von italienischer Oper, ihren krönenden Abschluss – mit derselben Brillanz und Perfektion, die die gesamte Veranstaltung auszeichneten."

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Olympia-News: Olympische Flamme in Italien erloschen: Die Winterspiele sind beendet

Die Olympischen Spiele 2026 sind Geschichte. Im stern-Newsblog können Sie sie noch einmal nachlesen. Historische Premiere: In diesem Jahr fanden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit waren es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstreckten sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gab es so viele wie noch nie. 50 davon waren reine Frauen-Wettbewerbe, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Italien: Die Olympischen Spiele sind vorbei: Die schönsten Bilder der Abschlusszeremonie

In Verona wird das Ende der Olympischen Spiele 2026 gefeiert. Sportler, Künstler, Tänzer und Würdenträger zeigten ihre Freude über das gelungene Sportspektakel.Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo haben aus deutscher Sicht ein starkes neues Kapitel im Wintersport geschrieben. Zwei Wochen lang präsentierte sich Team Deutschland leistungsstark – besonders im Bob, Rodeln und Skeleton glänzten die deutschen Athletinnen und Athleten gegenüber der internationalen Konkurrenz. Aber auch abseits der Medaillenränge prägten Fairness, Teamgeist und zahlreiche persönliche Bestleistungen das Bild. Junge Talente nutzten die Bühne, erfahrene Olympioniken setzten emotionale Glanzpunkte. Die deutschen Sportler konnten oft begeisternDie dezentrale Ausrichtung zwischen lombardischer Metropole und traditionsreichem Alpenort erwies sich als stimmiges Konzept. Moderne Wettkampfstätten trafen auf gewachsene Wintersportkultur, urbane Energie auf alpine Atmosphäre. Mailand oder Cortina – Hauptsache, Italien!Ein besonderer Höhepunkt war die feierliche Abschlusszeremonie in der Arena von Verona. In historischer Kulisse präsentierte man hier am Sonntag italienische Kultur, Musik und olympischen Geist – ein würdiger Ausklang. Noch einmal zogen die Athletinnen und Athleten gemeinsam ins Stadion ein. Diese Olympischen Spiele waren mehr als bloß SportWas bleibt? Das gute Gefühl, dass die olympischen Spiele auch heute noch, in Zeiten der internationalen Krisen, eine Verbindung und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit schaffen können. Wer die Spiele verfolgt hat, jubelte niederländischen Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufern zu, amerikanischen Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufern, feuerte deutsche und kanadische Curling-Teams an, staunte darüber, wie gut japanische Sportler im Snowboarden sind und das französische Team im Biathlon. Es mag pathetisch klingen, aber die Wochen im italienischen Schnee haben die Welt vielleicht wieder ein kleines bisschen zusammengebracht. Fast schade, dass es nun vorbei ist. Erst 2028 geht es mit den Sommerspielen weiter – in Los Angeles.

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Bundesliga-Sonntag: Torwartfehler löst den Knoten – St. Pauli verdrängt Werder auf Abstiegsplatz

St. Pauli verschafft sich gegen Werder Luft im Abstiegskampf und zieht an den Bremern vorbei. Gladbach steckt in der Krise, Heidenheim holt einen Punkt gegen Stuttgart.Der FC St. Pauli hat den norddeutschen Krisen-Gipfel für sich entschieden und die Situation von Werder Bremen weiter verschärft. In einem erst im zweiten Durchgang unterhaltsamen Kellerduell siegte der Hamburger Fußball-Bundesligist mit 2:1 (0:0) und verdrängte den Tabellennachbarn auf den vorletzten Rang. Im dritten Spiel unter der Regie von Werder-Coach Daniel Thioune kassierten die Bremer die dritte Pleite und blieben auch im 13. Ligaspiel nacheinander ohne Sieg. Hauke Wahl (55. Minute) – dank eines katastrophalen Torwartfehlers von Werder-Keeper Mio Backhaus – und Joel Chima Fujita (70.) erzielten vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion die Treffer für St. Pauli. Jovan Milosevic (62.) hatte zwischendurch für den verdienten Ausgleich gesorgt.Gladbach noch tiefer in der KriseZuvor hatte Borussia Mönchengladbach seine Sieglosserie fortgesetzt und ist tiefer in den Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gerutscht. Die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski verlor beim SC Freiburg mit 1:2 (0:1) und wartet nun schon sieben Spiele auf einen Erfolg.Der frühere Gladbacher Matthias Ginter (38. Minute) und Igor Matanovic (74.) trafen für den Sport-Club. Die harmlosen Gäste kamen durch Haris Tabakovic (85.) nur noch auf 1:2 heran.Auch im 18. Anlauf nacheinander gelang den Gladbachern kein Sieg im Breisgau. Die Freiburger wiederum landeten vor 34.700 Zuschauern im Europa-Park-Stadion auch im fünften Heimspiel des Jahres einen Dreier.Heidenheim holt 3:3 gegen VfB StuttgartIm letzten Spiel des Bundesliga-Sonntags hat der 1. FC Heidenheim im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga eine Überraschung gegen den VfB Stuttgart nur knapp verpasst. Der Ostalb-Klub erkämpfte sich vor 15.000 Zuschauern gegen den großen Favoriten ein 3:3 (2:2). In der 83. Minute jubelten die Heidenheimer noch über das 3:2 des eingewechselten Sirlord Conteh, doch fünf Minuten später glich Deniz Undav noch für den VfB aus.Chris Führich (5. Minute) und Maximilian Mittelstädt (44./Foulelfmeter) hatten zuvor für den VfB getroffen. Die Heidenheimer Tore erzielten Winter-Rückkehrer Eren Dinkci (20.) und Arijon Ibrahimovic (34./Foulelfmeter). In der Tabelle bleibt Heidenheim mit nun 14 Punkten Letzter, der VfB mit 43 Zählern Vierter.Hinweis: Dieser Artikel wurde nach Abschluss des Spieltags aktualisiert und um das Spiel Heidenheim gegen Stuttgart ergänzt.

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Sieg über Kanada: Videoanruf von Trump: US-Cracks Eishockey-Olympiasieger

Ohne seinen Kapitän verzweifelt Kanada im Olympia-Finale am US-Keeper. Erstmals seit 1980 geht Eishockey-Gold an die USA. Die Amerikaner zeigen eine bewegende Geste - und erhalten einen Anruf.Nach der emotionalen Erinnerung an den gestorbenen Mitspieler Johnny Gaudreau des US-Eishockeyteams rief Präsident Donald Trump in der Kabine der Olympiasieger an. "Ich weiß nicht, ob es per Facetime oder was auch immer war, aber die Spieler haben mit ihm gesprochen und er hat seinen Respekt ausgedrückt und gratuliert", berichtete US-Trainer Mike Sullivan nach dem dritten Eishockey-Olympiasieg nach 1960 und 1980 - auf den Tag genau 46 Jahre nach dem "Miracle on Ice". "Wir sind alle stolze Amerikaner, das war ein großartiger Moment", sagte US-Kapitän Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs zum Trump-Anruf. Nach dem 2:1 (1:0, 0:1, 0:0) nach Verlängerung im Finale von Mailand gegen den Erzrivalen Kanada fuhren die Olympiasieger mit einem Gaudreau-Trikot über das Eis. "Das war sehr emotional. Johnny war mit uns hier. Er hat uns allen so viel bedeutet. Man kann nicht beschreiben, was er für uns und das Eishockey geleistet hat", sagte Co-Kapitän Charlie McAvoy (Boston Bruins).Emotionale Jubelgeste für verstorbenen GaudreauNHL-Star Gaudreau von den Columbus Blue Jackets war wie sein Bruder Matthew Ende August 2024 beim Radtraining durch einen Unfall ums Leben gekommen. Ein vermutlich unter Alkoholeinfluss stehender SUV-Fahrer hatte beide umgefahren. "Das war speziell", kommentierte auch US-Skistar Lindsey Vonn aus der Heimat. Vor dieser Geste hatten die US-Boys am Schlusstag der Winterspiele den Topfavoriten Kanada dank des überragenden Torhüters Connor Hellebuyck von den Winnipeg Jets entzaubert. "Er war ohne Zweifel unser Held heute", sagte Coach Sullivan und Matthew Tkackchuk von Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers sagte: "Das war sicher eine der besten Leistungen überhaupt, die wir jemals gesehen haben."Überragender Torhüter HellebuyckMit teils unwirklichen Paraden hatte der 32-Jährige die kanadischen Stars um Olympia-Topscorer Connor McDavid entnervt und überhaupt die Verlängerung erzwungen. Dort schoss Jack Hughes von den New Jersey Devils die USA in der zweiten Minute zum dritten Olympiasieg nach 1960 und 1980. Vor 46 Jahren hatte eine US-Collegeauswahl in Lake Placid die damals übermächtig erscheinende Sowjetunion geschlagen und später Gold gewonnen. "Das hat seitdem definitiv zu lange gedauert", sagte Kapitän Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs. In der regulären Spielzeit hatten Matt Boldy (6. Minute) von Minnesota Wild für die USA und Cale Makar (39.) von Colorado Avalanche für Kanada getroffen. Top-Favorit Kanada ohne den verletzten Kapitän Sidney Crosby verlor damit erstmals ein Olympia-Finale gegen den großen Erzrivalen. Schon das Frauenfinale hatten die USA gegen das Mutterland des Eishockeys gewonnen. Bronze bei den Männern gewann Finnland durch ein 6:1 am Vorabend gegen Deutschland-Bezwinger Slowakei. Kanada ohne Kapitän CrosbyFür die nordamerikanische Profiliga, die die weltbesten Spieler erstmals seit 2014 wieder für die Winterspiele freigegeben hatte, war es das perfekte Finale. Schon vor dem krönenden Abschluss war die große Rivalität beider Teams zelebriert worden. Einen Schönheitsfehler gab es allerdings: Kanadas Kapitän musste sich die Schmach von der Tribüne aus ansehen. Crosby, der Kanada 2010 in Vancouver zum Overtime-Sieg gegen die USA geführt hatte, hatte sich im Viertelfinale gegen Tschechien verletzt und bereits das Halbfinale gegen Finnland verpasst.In Abwesenheit verpasste die kanadische Ikone seine dritte Goldmedaille nach 2010 und 2014. Ein sowjetisches Sextett um den legendären Torhüter Wladislaw Tretjak bleibt in dieser Wertung führend. Ohne Crosby tat sich Kanada schwer. Zwar schossen die Stars um Aushilfskapitän Connor McDavid immer wieder aufs Tor, dort glänzte aber der aktuell beste Keeper der Welt. Bitter war die Finalpleite insbesondere für Leon Draisaitls Kumpel McDavid. Der 29 Jahre alte Superstar Kanadas gilt als bester Spieler der Welt, trotz seines 2016 errungenen WM-Titels in Nordamerika aber auch als ewiger Zweiter. Mit den Edmonton Oilers verlor er seitdem bereits zwei Finalserien um den Stanley Cup.Nun muss der Olympia-Topscorer mit der erneuten Schmach leben. Da hilft auch sein in Mailand aufgestellter olympischer Rekord nichts: Noch nie zuvor hat ein Spieler in einem Olympia-Turnier 13 Punkte gesammelt.

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Fußball in England: Wirtz fällt mit Rückenproblemen aus - Liverpool gewinnt 1:0

Florian Wirtz wird bei Nottingham Forest wegen Beschwerden kurzfristig aus der Startelf des FC Liverpool gestrichen. Seine Kollegen gewinnen ohne ihn. Sein Coach gibt anschließend leichte Entwarnung.Florian Wirtz ist in der englischen Premier League kurzfristig ausgefallen. Der Fußball-Nationalspieler klagte beim Aufwärmen zum Spiel bei Nottingham Forest über Rückenbeschwerden und wurde in der Startelf durch Curtis Jones ersetzt. Ohne Wirtz kamen die Reds nach einer kuriosen Schlussphase dank des Argentiniers Alexis Mac Allister zu einem späten und glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg.Vorsichtige Entwarnung bezüglich WirtzLiverpool-Coach Arne Slot gab anschließend Entwarnung bezüglich Wirtz. "Wir gehen nicht davon aus, dass es besonders ernst ist", sagte er, "aber er hat seinen Rücken beim Aufwärmen zu sehr gespürt, um spielen zu können. Er war nicht in der Lage, 100 Prozent zu geben, nicht mal annähernd."Slot äußerte sich zuversichtlich, dass Wirtz bis zum kommenden Premier-League-Spiel am Samstag gegen West Ham United wieder fit ist. "Wir hoffen und erwarten, dass er nächste Woche wieder bei uns ist", so der Trainer. "Aber man weiß nie, wie sich die Dinge entwickeln."Mac Allister lässt Liverpool spät jubelnMatchwinner in Nottingham war Mac Allister. Er staubte in der siebten Minute der Nachspielzeit ab, nachdem der deutsche Nottingham-Torwart Stefan Ortega Moreno einen Schuss von Virgil van Dijk noch abgewehrt hatte. Wegen einer vermeintlichen Abseitsposition wurde der Treffer zunächst minutenlang vom Videoassistenten überprüft.Zuvor hatte sich Englands Fußballmeister lange schwergetan. Immer wieder musste Torhüter Alisson gegen die starken Gastgeber, bei denen der neue Trainer Vitor Pereira erstmals an der Seitenlinie stand, retten. Hingegen blieb die Elf um Stürmerstar Mohamed Salah ideenlos und wurde erst in der Schlussphase gefährlich.Wirtz schon bald in der DFB-Elf gefragtIm kommenden Monat stehen die ersten Länderspiele der Nationalmannschaft im WM-Jahr an. Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert den Kader für die Tests am 27. März in Basel gegen die Schweiz und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana am 19. März. Wirtz ist dafür eigentlich fest eingeplant.

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Olympia-Helden: Die Winterspiele sind vorbei – das sind die deutschen Medaillengewinner

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 haben die deutschen Athleten alles gegeben. Diese Sportler haben sich den Traum erfüllt und es aufs Siegertreppchen geschafft.Bei den Olympischen Winterspielen eine Medaille zu holen, ist der Traum eines jeden Wintersportlers. Auch die deutschen Athleten durften sich Hoffnungen auf Podestplätze machen. Im Bob, Rodeln und Skeleton gehörten die Deutschen zu den Favoriten, aber auch in anderen Disziplinen schienen Top-Platzierungen möglich. Skispringer Philipp Raimund gelang mit seinem Überraschungssieg einer der größten Coups. Die diesjährigen Medaillen sind allerdings nur mit Vorsicht zu genießen. Einmal zu überschwänglich gejubelt, schon sind sie kaputt. Gleich mehrere Athleten mussten erleben, wie sich ihre Medaille vom Halsband löste. Die Skiläuferin Breezy Johnson, Langläuferin Ebba Andersson und Biathlet Justus Strelow gehören zu den Unglücklichen mit den zerlegten Medaillen. Der Veranstalter spricht von einem Materialproblem. Zwist um marode Olympia-Medaillen Und auch der jeweilige Wert der Medaillen unterscheidet sich stark. Die Goldmedaille aus Feinsilber und Feingold hat in etwa einen Materialwert von 1800 Euro, die Silbermedaille aus Feinsilber kommt auf etwa 1000 Euro. Für eine Bronze-Medaille aus Kupfer bekäme man mancherorts allerdings nicht einmal mehr einen Kaffee im Tausch – sie ist nur etwa vier Euro wert.Und trotzdem wollen Top-Athleten aus aller Welt nichts lieber, als eine dieser glänzenden Scheiben in den Händen halten. Und vielen deutschen Sportlern und Teams war dieses Glück beschert: Acht Goldmedaillen sammelten sie für Deutschland ein, zehn Mal Silber und acht Mal Bronze. Alle deutschen Sport-Helden sehen Sie in unserer Fotostrecke.

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DFB-Pokal-Auslosung: Diese Begegnungen gibt es im Halbfinale – ein Kracher-Duell dabei

Die Halbfinal-Begegnungen des DFB-Pokals stehen fest. Im Lostopf waren die Bundesligisten FC Bayern, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und SC Freiburg. Was die Auslosung ergeben hat.Der FC Bayern München muss auf dem Weg ins Endspiel des DFB-Pokals sein Halbfinale auswärts bestreiten. Der Fußball-Rekordpokalsieger tritt bei Bayer Leverkusen an – ein Pokal-Kracher. Im anderen Halbfinale empfängt Titelverteidiger VfB Stuttgart den SC Freiburg zum Baden-Württemberg-Duell. Das ergab die Auslosung durch Rodel-Olympiasieger Max Langenhan im ZDF.Wann findet das DFB-Pokal-Halbfinale statt?Die Halbfinalspiele werden am 21. und 22. April ausgetragen, die genaue Terminierung steht bislang nicht fest. Am 23. Mai findet das Finale in Berlin statt.Die Münchner wollen erstmals seit 2020 (4:2 gegen Leverkusen) wieder ins Endspiel einziehen. Für Stuttgart (2025/4:2 gegen Bielefeld), Leverkusen (2024/1:0 gegen Kaiserslautern) und Freiburg (2022/2:4 i.E. gegen RB Leipzig) liegt der bislang letzte Final-Einzug noch nicht so lange zurück.

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Fußball-Bundesliga: Köln-Fan nach medizinischem Notfall gestorben

Beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim blieb es im Kölner Stadion verhältnismäßig still. Der Grund: Ein medizinischer Notfall. Nun gibt es traurige Gewissheit.Ein Fan des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln ist gestorben, nachdem er beim Ligaspiel gegen die TSG Hoffenheim reanimiert und in eine Klinik gebracht werden musste. Das berichteten die „Bild“-Zeitung und der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Sonntag übereinstimmend.Den Medienberichten zufolge war der 90-Jährige in einem Treppenhaus des Tribünenbereichs gestürzt. Die folgende Reanimation war demnach erfolgreich, doch der Mann verstarb später im Krankenhaus. Sein Zustand war zuvor bereits als „kritisch“ beschrieben worden, heißt es.Die Zuschauer, vor allem die Kölner Ultra-Szene, hatten aufgrund des medizinischen Notfalls weitestgehend auf lautstarke Unterstützung verzichtet. Lediglich bei Toren oder gefährlichen Szenen waren die Menschen auf den Rängen deutlich zu hören.Köln-Spieler reagiert betroffen, Trainer-Aussage irritiertDas 2:2-Unentschieden gegen den Tabellendritten TSG Hoffenheim hätte unter normalen Umständen für Freude bei den Kölnern gesorgt, die noch um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga kämpfen.„Es war ein komisches Spiel. Die Stimmung war zurecht nicht da. Man sieht, wie schnell das Leben in einem kritischen Zustand sein kann“, sagte FC-Spieler Tom Krauß nach Abpfiff. „Normal ist das hier ein Hexenkessel. Da fragt man sich dann schon nach 20 bis 25 Minuten, was ist hier los? Ich habe mich dann beim Co-Trainer erkundigt, was passiert ist.“ Außerdem fügte er hinzu: „Den Punkt haben wir für den Fan geholt!“Der Kölner Trainer Lukas Kwasniok deutete hingegen seine Unzufriedenheit mit dem Verhalten der Fans an: „Für uns ist es natürlich schade, weil das Heimspiel dann nicht mehr so einen Vorteil darstellt, wie es mit dem Support der Südkurve der Fall ist.“ Das habe die Mannschaft bereits zuvor erleben müssen. Bei Auswärtsspielen sei es mal vorgekommen, dass Fans nicht dabei waren, und bei Heimspielen sei die Unterstützung manchmal nicht so gewesen, wie man sie sich erhofft habe.Zugleich, so Kwasniok, habe man Verständnis für die Themen abseits des Fußballs. Der Kölner Coach bezeichnete den Vorfall im Stadion als „zwiegespaltenes Thema“, dessen Besprechung zu lange dauern würde. Zur Fan-Unterstützung könne er eine „Grundsatzrede“ wie Bayerns Trainer Vincent Kompany halten. Kompany hatte auf einer Pressekonferenz einen zwölfminütigen Monolog zum erneuten Rassismus-Vorfall um den Real-Madrid-Spieler Vinícius Júnior gehalten.Weitere Quelle: „Spiegel“

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Olympische Winterspiele: Wechselfehler im Langlauf: "Für die Geschichtsbücher"

Viel kurioser hätte die Olympia-Karriere von Katharina Hennig Dotzler nicht enden können. Eine Russin läuft versehentlich mit ihren Skiern weg. Wie reagiert die einzige deutsche Starterin?Katharina Hennig Dotzler konnte nach dem wohl verrücktesten Rennen ihrer Langlauf-Karriere schnell wieder lachen. Dass sie Opfer des unfreiwilligen Ski-Diebstahls der Russin Darija Neprjajeva geworden war, machte sie nicht nachhaltig böse."Es war irgendwie bezeichnend, so wie ein Sportlerleben ist: Es gibt Aufs und Abs, wo man mit zurechtkommen muss und wo man einen kühlen Kopf bewahren muss. Und genauso war dieses Rennen heute", sagte die 29-Jährige nach dem letzten Olympia-Wettbewerb ihrer Laufbahn.Hennig Dotzler: "Sie hat sich bei mir entschuldigt"Bei der Winterspiele-Premiere des 50-Kilometer-Rennens für Frauen hatte die unter neutraler Flagge startende Neprjajeva beim Skiwechsel versehentlich Hennig Dotzlers Ski genommen. "Ich habe erst im Ziel richtig erfahren, was passiert ist", erklärte die Sächsin. Noch im Zielbereich erklärte Neprjajeva in der Sonne von Tesero gestenreich ihren Fauxpas."Sie hat sich bei mir entschuldigt. Sie war ganz durcheinander", schilderte die neuntplatzierte Hennig Dotzler. Neprjajeva beendete das Rennen nach ihr und wurde später disqualifiziert."Das tut mir ehrlich gesagt auch ein bisschen leid, weil das macht ja keiner mit Absicht", sagte die Deutsche, die aber auch Verständnis für die Entscheidung hatte. "Wenn man das nicht sanktioniert, dann haben wir wilden Westen hier. Da kann ja jeder irgendeinen Ski nehmen, wo er meint, der geht jetzt gut."Schlickenrieders Vergleich mit der Formel 1Wie seine Athletin war auch Teamchef Peter Schlickenrieder nach dem letzten Langlaufrennen dieser Winterspiele, das die Schwedin Ebba Andersson mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor Silbergewinnerin Heidi Weng aus Norwegen gewann, nicht sauer. "Das sind die Geschichten, die oftmals mehr wiegen als eine Medaille. Das wirst du dein Leben nicht vergessen", sagte der 56-Jährige. "Das ist was für die Geschichtsbücher, für die Enkelkinder."Im Rennen über 50 Kilometer ist es üblich, dass die Sportlerinnen die Skier zwischendurch wechseln. So machte es auch Neprjajeva, nutzte aber die falsche Wechselbox und griff daher zum falschen Material. "Das ist, wie wenn man bei der Formel 1 in die falsche Boxengasse fährt, wenn der Ferrari beim McLaren reinfährt", sagte Schlickenrieder.Techniker "bereits in der Mittagspause"Die deutschen Skitechniker bemühten sich um schnellen Ersatz. "Zu diesem Zeitpunkt war das Technikerteam bereits in der Mittagspause, der Wachstruck war im Prinzip heruntergefahren. Wir mussten also alles wieder hochfahren, einen halben Truck neu aufbauen", sagte Cheftechniker Lukas Ernst. Es klappte. Rund 20 Kilometer vor dem Ende des Rennens konnte Hennig Dotzler ihre Skier wechseln.Der kuriose Fehler überlagerte die Diskussion um die Sinnhaftigkeit des neuen Wettkampf-Formats für Frauen bei Winterspielen, das das 30-Kilometer-Rennen abgelöst hat. Tags zuvor hatte sich Hennig Dotzler noch deutlich gegen die Neuerung ausgesprochen."Diese ganzen Strecken-Anpassungen: Das hat für mich nichts mit Gleichberechtigung zu tun", hatte sie gesagt. Die Olympiasiegerin im Team Sprint von 2022 ergänzte: "Wir Frauen haben einen anderen Körper. Die Biologie ist eine andere. Da fühle ich mich auch nicht diskriminiert. Das ist halt einfach so. Wir haben halt andere Stärken. Deswegen finde ich, muss eine Frau nicht 50 Kilometer laufen."Bilanz: Einmal Bronze für deutsches Langlauf-TeamFür das deutsche Langlauf-Team steht am Ende ein Podestplatz in der Olympia-Bilanz von Italien. Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten sich Bronze im Team Sprint. Bei den Winterspielen vor vier Jahren in China hatte es nicht nur Gold in dieser Disziplin, sondern auch Silber in der Frauen-Staffel gegeben. An beiden Medaillen war Victoria Carl beteiligt gewesen. Die 30-Jährige ist wegen einer positiven Dopingprobe gesperrt.

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Olympia-News: Johannes Lochner gewinnt Gold im Viererbob – auch Silber geht an Deutschland

Für Johannes Lochner gibt es ein Happy End, der "ewige Zweite" aus Bayern erfüllte sich in Norditalien gleich zweimal den Traum von der Goldmedaille. Alles zu Olympia 2026 im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Zu viele vierte Plätze: "Das schmerzt": Die Bilanz des deutschen Olympia-Teams

"Irgendwo zwischen Drama und Tragödie": Das Olympia-Fazit des deutschen Teams wird durch die Trauer über viele knapp verpasste Medaillen belastet. Nur auf den Eiskanal ist noch Verlass.Auf diese Sammlung von Holz und Blech hätte der Chef des deutschen Olympia-Teams sehr gern verzichtet. Immer wieder vierte Plätze statt Edelmetall für den Medaillenspiegel, das trübte die Bilanz von Olaf Tabor bei den Winterspielen in Italien. Diplomatisch mit "Freude, Stolz und einer kleinen Prise Ernüchterung" beschrieb der Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbunds seine Gefühlswelt zum Ende der Wettbewerbe, bei denen die bislang größte DOSB-Delegation ihr Ziel in der Nationenwertung verpasst hat.Als das arg gerupfte Biathlon-Team dem traurigen Philipp Horn für Platz vier im Männer-Massenstart eine selbstgebastelte Plakette aus Pappe mit der Aufschrift "Sieger der Herzen" umhängte, wirkte das wie ein Symbolbild für die deutschen Olympia-Tage. "Das schmerzt deswegen, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie abgelaufen ist", sagte Chef de Mission Tabor zur schwarzen Serie knapp geplatzter Medaillenträume.So reichte es nicht für die Top Drei im Länder-Klassement, wie es der DOSB vorgegeben hatte. Mehr noch als vor vier Jahren in Peking dominierte Norwegen an der Spitze, neben den USA und den Niederländern räumte berauscht vom Heimvorteil auch Gastgeber Italien kräftig ab. Es sei festzustellen, dass andere Top-Nationen "mit ihrem Medaillenpotenzial offenbar sorgsamer umgehen und da, wo es Chancen gibt, diese öfter in Edelmetall ummünzen", sagte Tabor.Neureuther: Situation ist alarmierendAls mildernden Umstand macht die deutsche Teamführung geltend, dass die Zahl der Medaillen wie erhofft das Niveau der Corona-Spiele von Peking erreichte. Aber: Es gab deutlich weniger Gold, und mehr denn je musste sich das deutsche Team auf den Eiskanal verlassen. Fast drei Viertel der Medaillen trugen Rodler, Skeleton-Fahrer und Bobpiloten im Cortina Sliding Centre zur Ausbeute bei. In China 2022 waren es 16 von 27 gewesen."Wenn man den Eiskanal mal ausgrenzt und den Medaillenspiegel betrachtet, dann spielen wir international einfach keine Rolle mehr", urteilte ARD-Experte Felix Neureuther und bezeichnete die Situation des deutschen Leistungssports als "alarmierend". Eiskanal "unser Rückgrat im Winter"Der Chef de Mission sieht es weniger dramatisch. "Es ist eine beruhigende Nachricht, dass wir eine Domäne haben mit der Eisbahn", sagte Tabor. Schließlich holten die Niederländer ihre 20 Medaillen ausschließlich im Eisschnelllauf und Shorttrack, die Franzosen konnten sich vor allem auf ihre Biathleten verlassen. Der Eiskanal sei eben "unser Rückgrat im Winter", sagte Tabor. Julia Taubitz und Max Langenhan eroberten Einzel-Gold im Rodeln und verhalfen in der Staffel den Doppelsitzern Tobias Wendl und Tobias Arlt zum siebten Olympiasieg der Karriere - das ist deutscher Winter-Rekord. Johannes Lochner legte im Bob eindrucksvoll das Image des ewigen Zweiten ab, Laura Nolte triumphierte wie schon in Peking im Zweier-Schlitten.Zukunftshoffnung Emma Aicher, Gold für Maier und RaimundAbseits der Eisrinne hängten nur zwei Deutsche den Rest der Konkurrenz ab: Skispringer Philipp Raimund gewann überraschend von der Normalschanze, Skicrosserin Daniela Maier triumphierte hochverdient. Zweimal nur um wenige Hundertstelsekunden raste der neue Alpin-Star Emma Aicher an Gold vorbei, ihr könnte die Ski-Zukunft gehören. Ansonsten aber hielten sich die Ausreißer nach oben im deutschen Team in engen Grenzen. "Wahrscheinlich ist die Öffentlichkeit nicht wahnsinnig happy mit dem Medaillenspiegel, aber das liegt nicht daran, was unsere Athletinnen und Athleten investiert haben", sagte Olympia-Tourist Jürgen Klopp. Die Fehlschüsse von Biathletin Franziska Preuß, das Slalom-Drama von Lena Dürr, das ernüchternde Viertelfinal-Aus der Eishockey-Cracks um Leon Draisaitl - kaum ein Tag verging ohne große Enttäuschungen. Nach ein paar Wochen Durchschnaufen werde die Aufarbeitung mit den Teilverbänden beginnen, kündigte Spitzenfunktionär Tabor an. Es dürften einige unbequeme Gespräche werden. Einstige Medaillengaranten wie die Biathleten liefern kaum mehr. Die erfolglosen Kombinierer bangen um ihre olympische Zukunft. Die Eisschnellläufer versinken in internen Verbandsquerelen. Nichts zur Medaillenausbeute konnten zudem die Snowboarderinnen und Snowboarder, die Eishockey-Teams, die Curler und die Olympia-Debütanten beim Skibergsteigen beitragen. Deutsche Shorttracker waren gar nicht erst qualifiziert. "Wir haben in Deutschland nicht mehr die erforderlichen Strukturen, um international erfolgreich zu sein", warnte Ex-Skirennfahrer Neureuther. Weiter Streit um SportfördergesetzWie schon nach den Sommerspielen in Paris, als die DOSB-Spitze auf Platz zehn des Medaillenspiegels den schwächsten Ertrag seit der Wiedervereinigung bilanzieren musste, richten sich die Hoffnungen auf die seit langem stockende Spitzensportreform. Eine unabhängige Agentur soll künftig über die Verteilung der Steuer-Millionen und die Strukturen im deutschen Spitzensport entscheiden und ihn so effizienter und international wieder wettbewerbsfähiger machen. Doch hinter den Kulissen kommt das Gesetzvorhaben nur langsam voran. Politik und Sport streiten um Posten und Machtverteilung. Offen ist, ob der Bundestag das Gesetz wie eigentlich geplant noch vor der Sommerpause verabschieden wird. Ihre volle Wirkung wird die Reform erst in einigen Jahren entfalten können.Und auch die angestrebte Olympia-Bewerbung, in deren Sog der deutsche Sport auf einen Aufschwung hofft, bleibt vorerst eine Wette auf die Zukunft. Felix Neureuther warnte daher in der "Bild am Sonntag": "Ich kann Ihnen schon jetzt prognostizieren, dass bei den Winterspielen 2030 in Frankreich der nächste Tiefpunkt erreicht wird."

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Nach Gold-Coup: Olympiasiegerin Maier möchte auf das TV-Tanzparkett

Bei den Winterspielen in Italien tanzte Skicrosserin Daniela Maier auf der Piste zu Gold. Jetzt fasst sie eine Teilnahme bei "Let's Dance" ins Auge.Olympiasiegerin Daniela Maier würde sich gern auf dem Fernseh-Tanzparkett versuchen. Sollte es ein Angebot von der RTL-Tanzshow "Let's Dance" geben, würde sie es annehmen, sagte die Goldmedaillen-Gewinnerin im Ski Cross der "Bild am Sonntag" und erklärte: "Ich tanze schon manchmal gern, kann aber nicht wirklich gut klassisch tanzen. Aber das wäre eine coole Herausforderung."Auch einen Auftritt in der Sat.1-Show "Das große Promibacken" kann sich die 29-Jährige gut vorstellen. "Im Dezember gibt es für die ganze Mannschaft immer Plätzchen von mir", sagte Maier.Für sich selbst hat sie nach dem Triumph bei den Winterspielen in Livigno eher kleine Wünsche. "Ich will mir ein neues Handy kaufen, weil meins ein bisschen älter ist. Und ich will mir einen schönen Urlaub gönnen", sagte Maier.

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Olympia-News: Laura Nolte holt bei deutschem Doppelsieg Gold im Zweierbob

Laura Nolte ist zum zweiten Mal Olympiasiegerin im Zweierbob. Deutschland gelingt ein Doppelsieg. Alle News zu den Olympischen Winterspielen im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Fußball-Bundesliga: Wilde Schlussphase: Dortmund rettet Punkt in Leipzig

Dortmund stolpert fast in Leipzig: Nach 15 Spielen ohne Niederlage sieht es nach einem Ende der Serie aus. In der Nachspielzeit rettet der BVB sich aber vor einer Niederlage.Super-Serie gerettet, Bayern-Jagd aber vorerst abgeblasen: Borussia Dortmund hat im Top-Spiel bei RB Leipzig in der Nachspielzeit ein 2:2 (0:2) gerettet. Der BVB liegt nun aber acht Zähler hinter Tabellenführer München. Immerhin baute die Borussia ihre Serie von ungeschlagenen Spielen auf 16 aus: Nur drei Mannschaften (AC Mailand, Fenerbahce Istanbul und Slavia Prag) sind europaweit derzeit besser.Leipzig bleibt Fünfter. Vor 47.800 Fans avancierte Christoph Baumgartner schon in der ersten Halbzeit zum Leipziger Helden. Der Top-Scorer der Sachsen schloss zweimal den nahezu identischen Spielzug ab, sorgte mit Toren in der 20. und 39. Minute für die hochverdiente Halbzeitführung.Leipzig brachte Dortmund zurück ins Spiel, Romulo (50.) unterlief ein Eigentor. In der fünften Minute der Nachspielzeit gelang Fabio Silva der Ausgleich nach Zuspiel von Karim Adeyemi. Dortmund bleibt damit so etwas wie der Aufbaugegner der Leipziger, die in diesem Jahr bisher unterdurchschnittlich in der Leistung und im Punktesammeln waren. Das Remis war das sechste Heimspiel der Sachsen gegen den BVB ohne Niederlage, zuvor hatte es fünf Siege gegeben. Zudem bleibt Niko Kovač im Trainer-Duell mit Ole Werner ohne Sieg.Leipzigs Baumgartner spielt mit BVB-AbwehrIm Vergleich zum souveränen Playoff-Auftritt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo am Dienstag nahm BVB-Coach Kovač nur eine Veränderung vor. Anstelle von Julian Brandt agierte der Ex-Leipziger Marcel Sabitzer im offensiven Mittelfeld. Dort setzte der österreichische Nationalspieler zunächst wenig Akzente. Nach acht Minuten musste BVB-Keeper Gregor Kobel zum ersten Mal gegen Romulo eingreifen.Im direkten Konter stürmte plötzlich Maximilian Beier auf das Leipziger Tor zu, scheiterte aber an Maarten Vandevoordt. Der Belgier war für den verletzten Peter Gulacsi zwischen die Pfosten gerückt, er soll den langjährigen Kapitän mittelfristig als Nummer eins ersetzen. „Wir haben Energie auf den Platz gebracht und zwei sehr schöne Tore gemacht“, sagte Gulacsi in der Halbzeit.Zwei nahezu identische Tore über die linke Seite sogar. Zunächst brachte Nicolas Seiwald mit einem präzisen Diagonalball Yan Diomande ins Spiel. Der Shootingstar der Saison tanzte Julian Ryerson aus, brachte den Ball flach in die Mitte, wo der zum kurzen Pfosten gelaufene Baumgartner vollendete. Acht Minuten später wählte Baumgartner denselben Laufweg, doch sein Abschluss ging knapp am langen Pfosten vorbei.Trotz der Ausfälle von Nico Schlotterbeck, Emre Can und Niklas Süle sollte sich die BVB-Abwehr nun auf Baumgartners Laufweg eingestellt haben. Oder auch nicht: In der 37. Minute verfehlte Österreicher am kurzen Pfosten knapp das Tor, zwei Minuten später traf er nach Vorlage von Nationalspieler David Raum zum zweiten Mal – sein zehntes Bundesliga-Tor der Saison.Romulo bringt Dortmund wieder ins SpielNach dem Wechsel kam der BVB prompt zurück ins Spiel – mit Leipziger Hilfe. Nach einer Ecke von Ryerson verlängerte der Leipziger Willi Orban unfreiwillig und Romulo kann sein Kopfball-Eigentor nicht verhindern. Es war allerdings mitnichten so, dass das Tor als Initialzündung für den BVB diente. Auch wenn die Gäste etwas engagierter nach vorn spielten, blieben Großchancen lange Zeit aus.Stattdessen hatte Ridle Baku (73.) das dritte RB-Tor auf dem Fuß. Der Nationalspieler umkurvte Kobel, hatte nur noch das leere BVB-Tor vor sich. Doch der Winkel war bereits zu spitz, Rami Bensebaini klärte problemlos.Als alles schon nach einem Leipziger Sieg aussah, wurde Karim Adeyemi noch einmal steil geschickt. Der Nationalspieler war schneller als Castello Lukeba, legte den Ball flach quer – und Fabio Silva vollendete mühelos am zweiten Pfosten.

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Lockeres Gespräch nach Malheur: Handy-Fauxpas: Gold-Rodler spricht sich mit Kanzler aus

Max Langenhan verpasst bei Olympia die Glückwünsche des Bundeskanzlers Friedrich Merz, weil er einen Anruf wegdrückt. In einem Gespräch hat er sich nun "zehnmal voller Hochachtung entschuldigt".Rodel-Olympiasieger Max Langenhan hat von Bundeskanzler Friedrich Merz volle Absolution für seinen Handy-Fauxpas während der Winterspiele erhalten. "Für ihn war das gar kein Problem. Wir hatten noch einmal Kontakt, das war sehr schön. Ich habe mich zehnmal voller Hochachtung entschuldigt", berichtete Langenhan beim "Ball des Sports" in Frankfurt am Main.Nach seinem Triumph im Einsitzer hatte der 26-Jährige einen Anruf des Regierungschefs, der ihm zur Gold-Fahrt gratulieren wollte, weggedrückt. Weil der Thüringer mit der ihm unbekannten Telefonnummer nichts anfangen konnte und sich just zu der Zeit ein Gratulationsvideo der Reality-Stars Carmen und Robert Geiss ansah, wischte er den Anruf weg. Im Nachhinein habe ihm das "richtig leidgetan", sagte Langenhan.Nummer nun notiert: "Bin aber sicher, dass es nicht seine eigene ist"Mittlerweile hat der zweimalige Olympiasieger, der in Italien auch Gold mit der Mannschaft gewann, die betreffende Telefonnummer gespeichert. "Ich bin mir aber sicher, dass es nicht seine eigene ist. Das wäre ja wild vom Datenschutz her. Ich würde aber ohnehin nicht zurückrufen, denn ich denke, er hat gerade ganz viele wichtige Termine. Die gehen vor", sagte Langenhan.

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Olympische Winterspiele: Laura Nolte bleibt im Zweierbob auf Goldkurs

Laura Nolte greift zu ihrem zweiten Olympiasieg im Zweierbob. Auch Lisa Buckwitz steht vor ihrer ersten Olympia-Medaille als Pilotin. Nur Kaillie Armbruster Humphries kann das noch verhindern.Laura Nolte steht vor ihrer zweiten Medaille bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Doch diesmal soll es Gold werden. Im Zweierbob erhöhte sie mit Anschieberin Deborah Levi ihren Vorsprung vor dem abschließenden vierten Lauf auf 0,35 Sekunden vor Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Auf Rang drei liegt die dreimalige Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries aus den USA, die mit Jasmine Jones fährt. Ex-Weltmeisterin Kim Kalicki ist mit Talea Prepens noch in Schlagdistanz zu den Medaillen. Die Wiesbadenerin ging bei der Kufenwahl mehr Risiko ein, um sich den Traum von einer Olympia-Medaille noch zu erfüllen. Auf die US-Pilotin und Bronze hat sie nur neun Hundertstelsekunden Rückstand. Nolte, die im Monobob auch lange in Führung war und noch von der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor mit vier Hundertstelsekunden abgefangen wurde, legte im dritten Lauf mit einer soliden Fahrt die beste Zeit hin. Auch Lisa Buckwitz, die nach ihrem Sensations-Gold 2018 als Anschieberin von Mariama Jamanka erstmals eine Olympia-Medaille als Pilotin holen könnte, zauberte eine saubere Linie ins Eis. Leichte Unsicherheiten zeigte hingegen die routinierte Armbruster Humphries. Die 40-Jährige hatte Probleme beim Einsteigen und ließ somit schon am Start Zeit liegen.

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Fußball-Bundesliga: "Komisches Spiel": Stille im Kölner Stadion nach Fan-Notfall

Im sonst so stimmungsvollen Kölner Stadion ist es nach einem medizinischen Notfall nahezu still. Ein Spieler zeigt sich nach der Partie sichtlich betroffen.Die weitgehende Stille nach einem medizinischen Notfall im Stadion des 1. FC Köln wirkte auch nach Abpfiff noch nach. „Es war ein komisches Spiel, weil die Stimmung zurecht nicht da war. Es ist ein bisschen schwierig, etwas dazu zu sagen. Wir spielen Fußball, aber man sieht auch, wie schnell das Leben auch in einem kritischen Zustand sein kann“, sagte Kölns Tom Krauß nach dem 2:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim.Kölner Fan ins Krankenhaus gebrachtWegen eines Reanimationsfalls im Stadion hatten die Fans ihre Unterstützung kurz nach Anpfiff eingestellt und waren bis zum Abpfiff weitgehend still geblieben. Nur bei gefährlichen Szenen vor dem Tor waren die fast 50.000 Fans vereinzelt zu hören. Wie der FC nach der Partie mitteilte, wurde ein 90-jähriger Fan in sehr kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand des Fans habe der Verein nicht, hieß es weiter.„Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Aber ich muss ehrlicherweise sagen, das ist dann auch Nebensache, weil man dann auch sieht, dass es auch andere wichtigere Sachen gibt als Fußball“, sagte Krauß sichtlich betroffen. „Ich glaube, jeder weiß, dass in Köln normalerweise ein Hexenkessel ist. Da fragt man sich dann schon nach 20 bis 25 Minuten, was ist hier los?“, erklärte der 24-Jährige. Er habe dann vom Co-Trainer vom Vorfall erfahren.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·