Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Ajax Amsterdam: Pyro-Show für verstorbenen Fan sorgt für Spielabbruch

Skandal in den Niederlanden: Schon zum zweiten Mal sorgen Anhänger von Ajax Amsterdam mit Pyrotechnik für Spielunterbrechungen – diesmal brach der Schiedsrichter das Spiel ab.Fans des niederländischen Fußball-Erstligisten Ajax Amsterdam haben mit einer Vielzahl abgebrannter Feuerwerkskörper den Abbruch des Liga-Heimspiels gegen den FC Groningen erzwungen. Die Partie war nach fünf Minuten angesichts der Vorfälle im Stadion zunächst unterbrochen worden. Als nach der knapp dreiviertelstündigen Pause dann erneut Feuerwerkskörper aus einem der Fanblöcke aufs Spielfeld geschossen wurden, brach Schiedsrichter Bas Nijhuis die Begegnung ab. Das Spiel soll nun am Dienstagmittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt werden. Ajax PyroBereits Anfang des Monats hatten Ajax-Anhänger beim 1:1 gegen den SC Heerenveen mit dem Einsatz zahlreicher Feuerwerkskörper eine halbstündige Spielunterbrechung ausgelöst. Schon da handelte es sich – wie auch jetzt – um eine Aktion, mit der an zuvor verstorbene Fans des Clubs erinnert wurde. Verständnis zeigten die Verantwortlichen des Tabellenletzten der Champions League deswegen allerdings nicht. Ajax Amsterdam distanziert sich von eigenen Fans"Wir distanzieren uns entschieden von diesem Fehlverhalten", zitierten niederländische Medien den auch für Sicherheitsfragen zuständigen Ajax-Finanzdirektor Shashi Baboeram Panday. "Wir wussten, dass innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal ein bekannter Fan ums Leben gekommen war. (...) Wir hatten zwar zusätzliche Maßnahmen ergriffen, diese reichten aber nicht aus."Der niederländische Fußball-Verband KNVB teilte mit: "Wer so etwas tut, ist nicht wegen des Spiels oder des Fußballs da. Natürlich hat das Konsequenzen."In der Eredivisie steht Ajax mit nur fünf Siegen aus 13 Spielen auf Rang sechs.

Zeige mehr

Formel 1: Presse zum Katar-Rennen: Beide McLaren mussten ausbluten

Zwei Formel-1-Rennen nacheinander patzt McLaren massiv im WM-Kampf - und Max Verstappen ist zur Stelle. Der Weltmeister sorgt für ein Finale, das mehr Spannung kaum bieten kann.Die WM-Entscheidung fällt im letzten Rennen der Formel-1-Saison. Max Verstappen hat sich mit seinem Sieg in Katar auf den zweiten Platz der Gesamtwertung vorgeschoben und nur noch 12 Punkte weniger als Lando Norris. Dessen McLaren-Teamkollege Oscar Piastri hat 16 Zähler Rückstand. Was das für das Finale in Abu Dhabi am Sonntag bedeutet, fragt sich auch die internationale Presse.Niederlande"AD": "Max Verstappen darf nach seinem Meisterstück in Katar wieder ernsthaft vom Titel träumen: Der Kampf um die Formel-1-Meisterschaft geht in die spannende Endphase. Die Formel-1-Saison erreicht ihren Höhepunkt im allerletzten Rennen der Saison. Bei McLaren werden sie sich laut fragen: Wie um alles in der Welt konnte es dazu kommen, dass der Titelkampf vor dem allerletzten Rennen in Abu Dhabi noch immer nicht entschieden ist?""Telegraaf": "Zum ersten Mal seit 2010 haben mindestens drei Fahrer noch Chancen auf den Weltmeistertitel in der Formel 1, wobei nur noch ein Rennen zu fahren ist. Max Verstappen gewann den Grand Prix von Katar und nutzte einen fatalen Fehler von McLaren gnadenlos aus."Großbritannien"Independent": "Max Verstappen verlängert mit seinem Sieg beim Großen Preis von Katar nach Norris' Alptraum den Kampf um den Formel-1-Titel.""Guardian": "Verstappen musste einen Berg erklimmen, und von Platz drei in der Startaufstellung aus war der Sieg ein großartiges Ergebnis, das ihn zu einem absoluten Anwärter für das Finale machte. Es ist in der Tat bemerkenswert, dass er so nah dran ist und in der letzten Runde der Saison noch im Rennen ist.""Daily Mail": "Gib McLaren eine Waffe in die Hand, und sie würden sich selbst in die Füße schießen. Also fährt Lando Norris, der Sorgenmacher, zum Saisonfinale nach Abu Dhabi, wo der Titel noch zu vergeben ist. Und der unbezähmbare Max Verstappen, Sieger unter dem Flutlicht in Katar, ist dank eines katastrophalen Strategiefehlers seiner Konkurrenten immer noch auf der Jagd nach seinem fünften Weltmeistertitel in Serie.""Sun": "McLarens Boxenstopp-Fiasko verschafft Max Verstappen einen enormen Schub in seinem Bestreben, den Formel-1-Titel zu verteidigen, während gleichzeitig Verschwörungstheorien die Runde machen."Spanien"Mundo deportivo": "Mehr kann man sich für das Finale der Formel-1-Weltmeisterschaft mit dem Rennen in Abu Dhabi nicht wünschen. Dort fällt der Vorhang für den großen PS-Zirkus.""Marca": "Alles bleibt offen für das letzte Rennen in Abu Dhabi. Und das alles dank eines unvorstellbaren Fehlers von McLaren, einem groben Fehler an der Boxenmauer, als beide Autos beim einzigen Safety-Car-Einsatz auf der Strecke gelassen wurden und sie ausbluten mussten, während Verstappen und der Rest einen fast kostenlosen Boxenstopp einlegen konnten.""As": "Die Sterne standen günstig, was eine unverzichtbare Voraussetzung war. Aber McLaren leistete mit einer katastrophalen strategischen Entscheidung den Rest.""El Mundo": "Eine Woche nach dem technischen Desaster in Las Vegas wiederholte McLaren seinen Fehler und öffnete Max Verstappen in Katar die Tür zum Sieg. Eine bedauerliche Strategie mit Oscar Piastri und Lando Norris, die von den Plätzen eins und zwei in der Startaufstellung auf die Plätze zwei und vier im Ziel zurückfielen.""Sport": "Verstappen stellt die Weltmeisterschaft auf den Kopf."Italien:"Tuttosport": "Verstappen unaufhaltsam.""Corriere della Sera": "Ein weiteres Mal die Magie von Verstappen. Die WM bleibt spannend bis zum Schluss.""Gazzetta dello Sport": "Norris-Piastri-Verstappen, was für Funken! Die WM entscheidet sich in Abu Dhabi."Schweiz"Blick": "Bei den Papayas muss man über die Bücher: Eine Woche nach dem Las-Vegas-Fiasko (beide Autos nachträglich disqualifiziert) versagen dem Team-Weltmeister nun in Katar bei einer Safety-Car-Phase die Nerven. Etwas, was man sich in Abu Dhabi definitiv nicht nochmals erlauben kann.""Tagesanzeiger": "Gleich zwei peinliche Fehler von McLaren – und auf einmal ist Verstappen wieder dran am WM-Titel."Österreich"Krone": "WM-Drama pur! McLaren verpokert sich – Max gewinnt."Frankreich"Le Parisien": "Einen Grand Prix vor Saisonende liegt der Brite (Norris) nur noch 12 Punkte vor Verstappen und 16 Punkte vor Piastri. Das war vor einigen Wochen noch unvorstellbar, als Red Bull am Boden lag und Norris weit vorne.""Le Monde": "Wir sehen uns am nächsten Sonntag wieder."

Zeige mehr

Alpiner Weltcup: Ski-Ass Dürr nach famosem Finale Zweite - Shiffrin siegt

Lena Dürr zeigt im Slalom von Copper Mountain eine fulminante Aufholjagd und feiert somit eine Premiere. Mikaela Shiffrin setzt den Siegeszug in ihrer Paradedisziplin fort.Skirennfahrerin Lena Dürr hat sich mit einem famosen Finale zu ihrem ersten Weltcup-Podestplatz in diesem Winter gekämpft. Die 34-Jährige arbeitete sich im Slalom von Copper Mountain noch vom neunten auf den zweiten Platz vor und musste sich nur der amerikanischen Seriensiegerin Mikaela Shiffrin geschlagen geben. Dritte wurde die ebenfalls formstarke Lara Colturi, die für Albanien startet. Die zur Halbzeit siebtplatzierte Emma Aicher schied im zweiten Lauf aus. Jessica Hilzinger fuhr auf Rang 22."Super Wochenende" für Dürr"Ich bin unglaublich glücklich mit dem zweiten Durchgang", sagte Dürr. "Voll auf Angriff" sei sie da gefahren. Inklusive des überraschend guten sechsten Platzes im Riesenslalom am Samstag sei das ein "super Wochenende" für sie gewesen. Die Formkurve stimmt - auch mit Blick auf die Olympischen Spiele, das Highlight dieses Winters, im kommenden Februar in Italien.Für Shiffrin war es bei ihrem Heimspiel im US-Bundesstaat Colorado der dritte Sieg im dritten Slalom der Saison. Wieder mal dominierte sie die Konkurrenz in ihrer Paradedisziplin. Der Vorsprung der fünfmaligen Gesamtweltcupsiegerin auf Dürr betrug 1,57 Sekunden.Wieder mal emotionale Tage für ShiffrinDer Slalom der Frauen bildete den Abschluss der vier Weltcup-Tage in Copper Mountain. Bereits der Auftakt mit dem Super-G der Männer am vergangenen Donnerstag war aus Shiffrins Sicht emotional verlaufen, als ihr Verlobter Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen) nach 22-monatiger Verletzungspause sein umjubeltes Comeback gefeiert hatte.

Zeige mehr

Formel 1: Verstappen vertagt Krönung in Katar: "Jetzt ist alles drin"

Lando Norris muss jetzt richtig zittern. Der WM-Titel wird erst im letzten Formel-1-Rennen vergeben. Und Max Verstappen kann sich nach einer erneuten Triumphfahrt doch wieder krönen.Max Verstappen steuerte seinen Siegerwagen auf die erleuchtete Bühne und reckte die Fäuste in den Nachthimmel von Katar. Inmitten des krachenden Feuerwerks über dem Lusail International Circuit kannte auch die Freude von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff über den erstaunlichen Sieg beim Formel-1-Rennen in Katar kaum Grenzen: "Überragend. So ein Rennen, so eine Strategie - einfach unfassbar. Das ist das, was uns auszeichnet und was Max auszeichnet." Verstappen vertagte die WM-Entscheidung mit einer weiteren denkwürdigen Vorstellung beim nächsten heftigen Stimmungsbremser für McLaren um WM-Spitzenreiter Lando Norris und Polesetter Oscar Piastri auf ein Herzschlag-Finale in Abu Dhabi. Dort, wo Verstappen vor vier Jahren seine Formel-1-Titelära in Abu Dhabi startete. "WIr bleiben bis zum Ende im WM-Kampf dabei", jubelte Verstappen: "Jetzt ist alles drin." Formel 1: Alle drei WM-Kandidaten mit sieben SaisonsiegenAuch begünstigt durch einen Reifentaktik-Patzer von McLaren feierte Verstappen seinen 70. Karrieresieg. Norris, der so sehr auf die vorzeitige Krönung gehofft hatte, verpasste als Vierter sogar das Podest. Piastri, Sieger im Sprint am Tag vorher, kam an Verstappen auch nicht ran. "Sprachlos", funkte der 24 Jahre alte Australier an die Box. Als Dritter komplettierte Carlos Sainz im Williams das Podium. Norris, Verstappen und Piastri haben nun jeweils sieben Siege in diesem Jahr gefeiert. Chancen auf den Titel haben sie nächsten Sonntag alle drei auf dem Yas Marina Circuit, wo Verstappen vor vier Jahren in einem Drama-Duell Lewis Hamilton damals im Mercedes geschlagen hatte. Rechnerisch ist Norris immer noch in der Titel-Pole - emotional dürfte Verstappen vorn sein. Der 28 Jahre alte Niederländer liegt im Red Bull nur noch 12 Punkte hinter Platz eins - Ende August waren es über 100 gewesen. Piastri hat 16 Zähler weniger als Norris.Nach weit über 45.000 Rennkilometern seit seinem ersten Formel-1-Rennen 2019 auch schon für McLaren wurde die rund paar hundert Meter bis zur ersten Kurve erstmal die wichtigsten in der Karriere von Norris. Startplatz zwei, eingeklemmt zwischen Piastri und Titelverteidiger Verstappen. Hat Lando Norris seine Nerven im Griff?Die Voraussetzungen waren einerseits klar: Mit 22 Punkten Vorsprung auf Piastri nach dessen Sprintsieg am Tag vorher startete Norris in den vorletzten Grand Prix. Verstappen lag 25 Zähler zurück. Die einfachste Rechnung für Norris: Rennen gewinnen, Titel feiern. Oder aber: Norris holte mindestens vier Punkte, Piastri und Verstappen keinen. Am Ende brauchte es den Rechenschieber nicht.Die Frage: Hat Norris seine Nerven im Griff? Ein Ausfall wäre für Norris das Schlimmste gewesen. Ob er deswegen so moderat in die Gänge kam, blieb zunächst offen. An einen Angriff auf Piastri war nicht zu denken. Gegen die Attacke von Verstappen konnte sich Norris nicht mal ansatzweise wehren. An der Spitze fuhr Piastri mit gut zwei Sekunden Vorsprung auf Verstappen. Es deutete sich ein eher ereignisloses Rennen auf dem Kurs an, auf dem Überholen als schwierig gilt. Doch dann krachte es. Und es erwischte ausgerechnet Nico Hülkenberg in seinem 250. Grand Prix. Bei einem Überholversuch berührte sein Sauber den Alpine von Pierre Gasly und schlitterte ins Kiesbett – das Safety Car muss raus.Piastri und Norris drückten nun mächtig aufs TempoAlle kamen rein zum Reifenwechsel, weil das in so einer Phase Zeit spart. Nur die beiden McLaren nicht. Entsprechend verwundert erkundigte sich Norris umgehend bei der Box. Den Restart meisterte Piastri ziemlich souverän, Norris konnte Platz zwei verteidigen. Verstappen blieb Dritter und hatte jetzt die besten Siegaussichten.Piastri und Norris drückten nun mächtig aufs Tempo, sie mussten Zeit rausfahren, weil beide noch zweimal die Reifen wechseln mussten. Aus Sicherheitsgründen wurde der Einsatz der Reifen auf 25 Runden limitiert, 57 waren zu fahren. Nach 24 Runden rief McLaren Piastri an die Box, Norris fuhr noch eine mehr. Die beiden Stallrivalen reihten sich danach auf den Rängen vier (Piastri) und fünf (Norris) ein. Neuer Führender war Verstappen, der schon vor einer Woche in Las Vegas gewonnen und dank der Disqualifikation beider McLaren wegen eines technischen Regelverstoßes den Rückstand im Klassement weiter verkürzt hatte. Verstappen lag mal über 100 Punkte zurückWohlgemerkt: Verstappen hatte nach seinem Heimrennen in Zandvoort 104 Punkte Rückstand auf Platz eins. "Ich habe damals gedacht, ich habe ausgecheckt aus dem WM-Kampf", erinnerte er sich in Katar. Als Erster absolvierte er den zweiten Reifenwechsel und reihte sich ein hinter Piastri und Norris, der dann auch kurz von der Strecke abkam und einen Schaden an seinem Wagen befürchtete. Zeigte er doch wieder Nerven?Verstappen – ohnehin einen Boxenstopp im Vorteil - kam von hinten auch näher. Die Boxenfunk-Frequenz bei McLaren war nun hoch. Kein gutes Zeichen. Piastri ging auf Attackemodus und ließ den zweiten Reifensatz aufziehen, Norris blieb noch ein bisschen länger draußen. Als Fünfter kam der WM-Führende mit frischen Reifen dann wieder auf die Strecke, der nächste Rückschlag im Titelrennen nahm weiter Formen an. Vorn brachte Verstappen den Sieg sicher ins Ziel, Piastri kam nicht mehr entscheidend näher. Norris schaffte es zwar noch an Antonelli vorbei, verpasste aber einen Podiumsplatz.

Zeige mehr

Biathlon-Weltcup in Östersund: Preuß hadert nach Fehlstart: "Schlechte Leistung"

Zum Saisonauftakt läuft es für Franziska Preuß nicht wie gewünscht. Mit der Staffel gibt es ein kleines Debakel, aber das weiß die Biathlon-Weltmeisterin realistisch einzuordnen.Der verpatzte Auftakt in den Olympia-Winter ließ Franziska Preuß kurz etwas ratlos zurück. "Ich weiß noch nicht genau, warum ich stehend so versagt habe", sagte die Gesamtweltcupsiegerin. Platz elf mit der deutschen Frauenstaffel und ihre eigene Strafrunde trotz drei Nachladern im Stehendschießen waren beim Weltcupstart in Östersund so gar nicht nach dem Geschmack der 31-Jährigen. "Es ging nach hinten los. Das war einfach nicht gut, da muss man nicht viel dazu sagen", urteilte Preuß in der ARD offen.Die Verfolgungsweltmeisterin und ihre Teamkolleginnen Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Selina Grotian waren mit anderen Ambitionen angetreten. Doch weil auch Grotian zwei Strafrunden fabrizierte und es insgesamt zehn Nachlader gab, war das Quartett beim souveränen Sieg von Weltmeister Frankreich mit mehr als drei Minuten Rückstand chancenlos. Da halfen auch gute Auftritte von Voigt und Rückkehrerin Hettich-Walz nach ihrer Babypause nichts. Zuletzt hatte es im Weltcup vor mehr als dreieinhalb Jahren in Tschechien eine deutsche Staffel-Platzierung außerhalb der Top Ten gegeben. "Platz elf ist weit unter unserem Anspruch""Das war definitiv eine schlechte Leistung", sagte Preuß. Dem stimmte auch Sportdirektor Felix Bitterling zu: "Platz elf ist weit unter unserem Anspruch, diese Einschätzung teilen absolut alle in unserer Mannschaft." Ziel müsse sein, diese Enttäuschung "bei der nächsten Staffel wieder auszumerzen". Immerhin machten es die Männer besser und kämpften sich von Platz 15 noch auf Rang vier nach vorn. Beim Triumph Norwegens kämpften Justus Strelow, Danilo Riethmüller, Philipp Nawrath und Philipp Horn am Ende um die Podestplätze mit, wurden in MIttelschweden für ihre Leistungssteigerung aber nicht ganz belohnt.Preuß hielt sich derweil nicht zu lange mit dem verkorksten Rennen auf. Sie habe sich gefreut, wieder an den Start gehen zu dürfen. Der Höhepunkt in ihrer 13. Weltcup-Saison sind die Olympischen Winterspielen mit den Biathlonrennen im Februar 2026 in Antholz. Dort eine Medaille zu gewinnen, vielleicht sogar eine goldene, könnte das i-Tüpfelchen auf ihre Karriere werden. Die gesamte Saison inklusive monatelanger Vorbereitung ist darauf ausgerichtet. Dass der Weg dorthin aber aktuell noch recht weit ist, wurde in Östersund auch klar.Konkurrenz in der Loipe und am Schießstand besser in Form"Die Strecke haut muskulär ganz schön rein", sagte Preuß. Nach der anstrengenden Laufrunde habe beim Stehendschießen "alles nur noch gewackelt", sagte sie. Folglich gingen bei der Schlussläuferin zu viele Schüsse daneben: "Ich habe die Waffe schlussendlich einfach nicht ruhig bekommen." Die Konkurrenz zeigte sich sowohl in der Loipe als auch am Schießstand schon besser in Form. Die Chance, es besser zu machen, bekommt Preuß aber bereits am Dienstag (15.30 Uhr/ZDF und Eurosport) im Einzel über 15 Kilometer.Die Mixed-Wettbewerbe am Sonntag ließ sie planmäßig aus, um die Kräfte am Beginn eines langen Winters zu schonen. Ohne Preuß beendete die Mixedstaffel mit Justus Strelow, Simon Kaiser, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer das Rennen nur auf dem achten Platz. Kaiser und Tannheimer mussten jeweils einmal in die Strafrunde. Deutlich besser machten es Lucas Fratzscher und Marlene Fichtner, die im Single-Mixed Vierte wurden und nur hauchdünn um 0,5 Sekunden an einem Podestplatz vorbeischrammten.Preuß-Rivalin schon wieder in TopformIn der vergangenen Saison hatte Preuß am Ende erstmals den Gesamtweltcup gewonnen und in Oslo die große Kristallkugel in Empfang genommen. In einem Herzschlagfinale setzte sich Preuß mit der Winzigkeit von nur 20 Punkten vor der Französin Lou Jeanmonnot durch. Die 27-Jährige zeigte sich zum Start gleich wieder blendend aufgelegt und führte ihr Team als Schlussläuferin gleich zweimal zu ungefährdeten Staffel-Erfolgen.Ob Preuß das beunruhigt? Wohl kaum. "Ich muss mir und auch sonst niemandem mehr etwas beweisen", hatte sie schon vor der Reise nach Skandinavien gesagt. Diese Einstellung gebe ihr eine Ruhe, "die mir, wenn ich ihre Konkurrentin wäre, Sorgen bereiten würde", sagte Bitterling.

Zeige mehr

Dresden gegen Düsseldorf: Trainer nach Rassismus-Eklat: "Diese Leute sollen zuhause bleiben!"

Im Spiel Dynamo Dresden gegen Fortuna Düsseldorf kommt es zu einem rassistischen Eklat. Ein Zuschauer beleidigt den Düsseldorfer Spieler Emmanuel Iyoha. Der macht den Vorfall publik.Im Spiel Dynamo Dresden gegen Fortuna Düsseldorf kommt es zu einem rassistischen Eklat. Ein Zuschauer beleidigt den Düsseldorfer Spieler Emmanuel Iyoha. Der macht den Vorfall publik.

Zeige mehr

Weltcup: Erster Saisonsieg für Friedrich - Nolte stark im Zweierbob

Friedrich holt auf der Lieblingsbahn in Innsbruck den ersten Saisonsieg im Viererbob, nachdem am Vortag erneut Lochner vorn war. Bei den Frauen sind die Peking-Olympiasiegerinnen das Maß der Dinge.Francesco Friedrich hat im dritten Rennen der olympischen Saison seinen ersten Sieg eingefahren. Nach der hauchdünnen Niederlage im Zweierbob gegen Johannes Lochner drehte der viermalige Olympiasieger aus Pirna in der Königsklasse Viererbob auf und raste mit seiner Crew Tim Becker, Alexander Schüller und Felix Straub in Innsbruck/Igls zum Weltcupsieg - seinen 88. insgesamt. Auf seiner Lieblingsbahn am Fuße des Patscherkofels zeigte der Rekord-Weltmeister eine starke Fahrleistung und fuhr im ersten Lauf in 51,67 Sekunden Bahnrekord. Zwar sorgte Lochner im zweiten Lauf für die Bestzeit, doch Friedrich rettete den großen Vorsprung aus dem ersten Lauf mit 0,28 Sekunden ins Ziel. Der Italiener Patrick Baumgartner verhinderte dann mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung als Dritter den deutschen Dreifach-Erfolg durch Adam Ammour. "Im ersten Lauf war es sehr gut. Es hat mich ein bissl gewurmt, dass Hansi im zweiten Lauf etwas besser war", sagte Friedrich, während Lochner nach einem verpatzten ersten Lauf meinte: "Das war Schadensbegrenzung im zweiten Lauf, für die Bestzeit hat es gereicht." Am Vortag gewann er mit Georg Fleischhauer hauchdünn gegen Friedrich, der statt Weltmeister Alexander Schüller mit Alexander Schaller fuhr. Ammour wurde Dritter mit Anschieber Tim Becker, der sein Weltcup-Debüt feierte. Nolte souverän im ZweierbobBei den Frauen fahren die Peking-Olympiasiegerinnen Laura Nolte und Deborah Levi derzeit in einer eigenen Liga. Mit jeweils Startbestzeiten und zweimal Bahnrekord (53,73 Sekunden) verwies das Duo mit 0,41 Sekunden Vorsprung die Amerikanerin Kaysha Love auf Rang zwei.  "Die Fahrten waren sehr, sehr gut. Wir sind zufrieden", sagte Nolte, die zuvor im Monobob-Rennen der sprintstarken US-Weltmeisterin Love noch den Vortritt lassen musste. Kim Kalicki wurde trotz einer Handverletzung, die nach dem ersten Lauf geklammert werden musste, mit Anschieberin Leonie Fiebig Dritte.

Zeige mehr

Fußball-Bundesliga: Erleichterung groß beim BVB: Ruhe zurück in Dortmund

Nach turbulenten Wochen feiert der BVB einen wichtigen Sieg in Leverkusen. Der sorgt nicht nur für Ruhe, sondern soll auch Signalwirkung haben.Voller Inbrunst brüllte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl seine Erleichterung über den eminent wichtigen Topspiel-Sieg heraus. "Jaaaa!" platzte es beim Gang in den Kabinentrakt nach dem 2:1 (1:0) bei Bayer Leverkusen aus Kehl heraus. Auf dem Spielfeld feierten die Profis von Borussia Dortmund ihr Glück: Nach zwei sieglosen Spielen mit Last-Minute-Gegentoren am Stück brachte der BVB endlich wieder einen knappen Erfolg über die Zeit. Und das gegen ein Top-Team. Gegen RB Leipzig (1:1), den VfB Stuttgart (3:3) und Bayern München (1:2) waren die Dortmunder bislang sieglos geblieben. "Ich bin froh, wenn ich solche Akten schließen kann. Ab ins Archiv damit", sagte Mittelfeldspieler Julian Brandt dazu flapsig. Die Lockerheit war auch deshalb so groß, weil das 4:0 in der Champions League gegen Villarreal und nun der Sieg im ersten von zwei Top-Duellen mit Ex-Meister Leverkusen sehr viel wieder beruhigt hat. Am Dienstag kommt es in Dortmund gleich zum Wiedersehen mit der Werkself im Pokal-Achtelfinale.Zwei Siege in einer Woche mit Unruhe-PotenzialNach der denkwürdigen Mitgliederversammlung vor einer Woche, bei der der langjährige Clubchef Hans-Joachim Watzke mit nur 59 Prozent Ja-Stimmen zum Vereinspräsidenten gewählt worden war, den Gerüchten über einen möglichen Abgang von Top-Abwehrspieler Nico Schlotterbeck und den Berichten über den Strafbefehl wegen illegalen Waffensitzes gegen Karim Adeyemi war das Unruhe-Potenzial immens beim BVB. "Da haben wir was in die richtige Richtung gestoßen heute", sagte Kehl aber nun.In der Liga sind die Dortmunder wieder an Leverkusen vorbeigezogen, in der Champions League winkt die Direkt-Qualifikation für das Achtelfinale und im DFB-Pokal wollen die Dortmunder am Dienstag ins Viertelfinale einziehen. "Ich glaube schon, dass die Jungs alle wissen, dass es heute hier und auch am Dienstag in eine gewisse Richtung geht", sagte Kehl. "Wir sind in drei Wettbewerben sehr gut dabei, die Fokussierung ist absolut da."Karim Adeyemi gibt Antworten auf dem PlatzIn der Tat gaben die BVB-Profis sportlich zuletzt die passenden Antworten auf nicht-sportliche Unruheherde. Adeyemi brillierte nach den Strafbefehl-Berichten mit drei Toren in drei Spielen und zahlte das Vertrauen seines Trainers zurück. "Karim wurde vom lieben Gott geküsst und hat eine Schnelligkeit in die Wege gelegt bekommen, die er noch viel mehr nutzen muss", schwärmte Kovac am Samstag bei Sky, nachdem Adeyemi das vorentscheidende 2:0 geköpft hatte. "Ich habe noch nie einen Spieler so hochspringen sehen, wie ihn."Auch für das Thema Schlotterbeck war der Sieg am Samstag Gold wert. Der Vertrag des 25-Jährigen läuft 2027 aus, mehrere europäische Top-Clubs - unter anderem der FC Bayern - sollen interessiert sein. Schlotterbeck soll eine mögliche Verlängerung in Dortmund insbesondere von den Titelperspektiven in Dortmund abhängig machen und hatte auf das Doppelduell mit Leverkusen als Richtungsweiser hingewiesen."Nico weiß, was er am BVB hat. Wir würden gerne mit ihm verlängern und seine Entwicklung weiter vorantreiben", sagte Kehl und Brandt meinte nun: "Ich mache mir bei meinem Schlotti keine Gedanken."

Zeige mehr

Weltcup: Laura Nolte gewinnt auch zweiten Zweierbob-Weltcup souverän

Die Peking-Olympiasiegerinnen Laura Nolte und Deborah Levi sind im Zweierbob das Maß der Dinge. Am Start top, in der Bahn tadellos. Auch Kim Kalicki fährt trotz Handverletzung solide.Die Peking-Olympiasiegerinnen Laura Nolte und Deborah Levi fahren derzeit im Zweierbob in einer eigenen Liga. Nach ihrem Auftaktsieg auf der neuen Olympia-Bahn in Cortina d'Ampezzo war das Duo auch auf der umgebauten Bahn in Innsbruck/Igls nicht zu stoppen. Mit jeweils Startbestzeiten und zweimal Bahnrekord (53,73 Sekunden) verwiesen sie mit 0,41 Sekunden Vorsprung die Amerikanerin Kaysha Love, die mit Sylvia Hoffman fuhr, auf Rang zwei. "Die Fahrten waren sehr, sehr gut. Wir sind zufrieden", sagte Nolte, die zuvor im Monobob-Rennen der sprintstarken US-Weltmeisterin Love noch den Vortritt lassen musste. Kalicki mit Handverletzung aufs PodiumDie Wiesbadenerin Kim Kalicki wurde trotz einer Handverletzung, die nach dem ersten Lauf geklammert werden musste, mit Anschieberin Leonie Fiebig Dritte. "Die Fahrten waren sehr solide, da kann man nicht meckern", sagte Kalicki. Zweierbob-Weltmeisterin Lisa Buckwitz fiel mit Kira Lipperheide im zweiten Lauf von Rang drei auf Platz fünf zurück und bilanzierte das Rennen als "durchwachsen".

Zeige mehr

Vancouver gegen Miami: Traumfinale in der MLS: Thomas Müller trifft auf Lionel Messi

Thomas Müller gegen Messi in einem Finale – das gab es zuletzt beim deutschen WM-Sieg 2014 in Brasilien. Nun kommt es im Endspiel um die Meisterschaft der MLS erneut dazu.Thomas Müller trifft im Finale der nordamerikanischen Fußball-Liga MLS mit Vancouver auf Superstar Lionel Messi und Miami. Zuvor musste er aber noch eine Siegerehrung schnell abhaken: "Es geht nicht darum, für die Western Conference irgendeinen Pokal entgegenzunehmen, sondern wir wollen das ganz große Ding holen und da werden wir uns jetzt darauf einstellen", sagte der 36-Jährige nach dem 3:1 (3:0) seiner Vancouver Whitecaps gegen San Diego FC und den Einzug ins Finale um den MLS Cup am kommenden Wochenende. Elf Jahre nach dem WM-Sieg in Brasilien ist das Spiel in der deutschen Nacht zu Sonntag (3.00 Uhr MEZ/Apple TV) erst das zweite Final-Duell mit Messi. Dass er nach 25 Jahren im Trikot des FC Bayern die Fußballschuhe nicht an den Nagel gehängt hat, sondern nach Vancouver ging, ist für den Rekordspieler des deutschen Rekordmeisters jetzt noch logischer als beim Wechsel im Sommer. "Ich verstehe mich immer mehr, dass ich es weiter genießen will, in diesen Momenten auf dem Fußballplatz zu stehen. Es macht einfach Spaß", sagte er mit einer Pudelmütze auf dem Kopf in den Katakomben des Snapdragon-Stadions in San Diego. Dabei hatte er im Süden Kaliforniens gar nicht so die zentrale Rolle inne – angeschlagen war er nach 61. Minuten ausgewechselt worden, die Tore erzielten die Kollegen. Thomas Müllers Einsatz war bis kurz vor Spielbeginn unsicher"Vom Ergebnis konnte man dann auch ein bisschen früher reagieren. Das hat mir, glaube ich, gutgetan, und wird mir guttun", sagte er über die "Wehwehchen", die er seit zwei, drei Wochen mit sich rumschleppe. Nach zehn Minuten führten die Gäste 2:0, Brian White stellte noch vor der Pause mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Die Whitecaps hatten, angetrieben von Müller, jeweils Ballgewinne nah am Strafraum erzwungen und dann schnell und schlau den Abschluss gesucht. "Er ist wie ein Trainer auf dem Platz", sagte White über den Champions-League-Sieger, der in Vancouver wie damals in der Nationalmannschaft mit der Nummer 13 aufläuft. Sorgen um seine Teilnahme am Finale gegen Messi in Miami machte sich Müller keine. "Heute war es schon so ein bisschen auf Messers Schneide vor dem Spiel. Aber am Ende geht es darum, kannst du spielen oder nicht. Das haben wir geschafft und da sehe ich jetzt keine großen Schwierigkeiten für nächste Woche", sagte er. Für Müller und Messi, der seit Sommer 2023 in Miami spielt, ist es das erste Duell seit dem Champions-League-Achtelfinale zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain im Frühjahr vor Messis Wechsel in die USA. Und das erste gemeinsame Finale seit dem WM-Sieg Deutschlands 2014. Von den acht Pflichtspielduellen der beiden hat Müller sieben gewonnen.

Zeige mehr

Weltcup in Östersund: Preuß hadert nach Fehlstart: "Schlechte Leistung"

Zum Saisonauftakt läuft es für Franziska Preuß noch nicht wie gewünscht. Mit der Staffel gibt es ein kleines Debakel, aber das weiß die Biathlon-Weltmeisterin realistisch einzuordnen.Der verpatzte Auftakt in den Olympia-Winter ließ Franziska Preuß kurz etwas ratlos zurück. "Ich weiß noch nicht genau, warum ich stehend so versagt habe", sagte die Gesamtweltcupsiegerin. Platz elf mit der deutschen Frauenstaffel und ihre eigene Strafrunde trotz drei Nachladern im Stehendschießen waren beim Weltcupstart in Östersund so gar nicht nach dem Geschmack der 31-Jährigen. "Es ging nach hinten los. Das war einfach nicht gut, da muss man nicht viel dazu sagen", urteilte Preuß in der ARD offen.Die Verfolgungsweltmeisterin und ihre Teamkolleginnen Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Selina Grotian waren mit anderen Ambitionen angetreten. Doch weil auch Grotian zwei Strafrunden fabrizierte und es insgesamt zehn Nachlader gab, war das Quartett beim souveränen Sieg von Weltmeister Frankreich mit mehr als drei Minuten Rückstand chancenlos. Da halfen auch gute Auftritte von Voigt und Rückkehrerin Hettich-Walz nach ihrer Babypause nichts. Zuletzt hatte es im Weltcup vor mehr als dreieinhalb Jahren in Tschechien eine deutsche Staffel-Platzierung außerhalb der Top Ten gegeben. "Platz elf ist weit unter unserem Anspruch""Das war definitiv eine schlechte Leistung", sagte Preuß. Dem stimmte auch Sportdirektor Felix Bitterling zu: "Platz elf ist weit unter unserem Anspruch, diese Einschätzung teilen absolut alle in unserer Mannschaft." Ziel müsse sein, diese Enttäuschung "bei der nächsten Staffel wieder auszumerzen". Immerhin machten es die Männer besser und kämpften sich von Platz 15 noch auf Rang vier nach vorn. Beim Triumph Norwegens kämpften Justus Strelow, Danilo Riethmüller, Philipp Nawrath und Philipp Horn am Ende um die Podestplätze mit, wurden in MIttelschweden für ihre Leistungssteigerung aber nicht ganz belohnt.Preuß hielt sich derweil nicht zu lange mit dem verkorksten Rennen auf. Sie habe sich gefreut, wieder an den Start gehen zu dürfen. Der Höhepunkt in ihrer 13. Weltcup-Saison sind die Olympischen Winterspielen mit den Biathlonrennen im Februar 2026 in Antholz. Dort eine Medaille zu gewinnen, vielleicht sogar eine goldene, könnte das i-Tüpfelchen auf ihre Karriere werden. Die gesamte Saison inklusive monatelanger Vorbereitung ist darauf ausgerichtet. Dass der Weg dorthin aber aktuell noch recht weit ist, wurde in Östersund auch klar.Preuß muss niemandem mehr etwas beweisen"Die Strecke haut muskulär ganz schön rein", sagte Preuß. Nach der anstrengenden Laufrunde habe beim Stehendschießen "alles nur noch gewackelt", sagte sie. Folglich gingen bei der Schlussläuferin zu viele Schüsse daneben: "Ich habe die Waffe schlussendlich einfach nicht ruhig bekommen." Die Konkurrenz zeigte sich sowohl in der Loipe als auch am Schießstand schon besser in Form. Die Chance, es besser zu machen, bekommt Preuß aber bereits am Dienstag (15.30 Uhr/ZDF und Eurosport) im Einzel über 15 Kilometer.Die Mixed-Wettbewerbe am Sonntag ließ sie planmäßig aus, um die Kräfte am Beginn eines langen Winters zu schonen. In der vergangenen Saison hatte sie am Ende erstmals den Gesamtweltcup gewonnen und in Oslo die große Kristallkugel in Empfang genommen. In einem Herzschlagfinale setzte sich Preuß mit der Winzigkeit von nur 20 Punkten vor der Französin Lou Jeanmonnot durch. Die 27-Jährige zeigte sich zum Start gleich wieder blendend aufgelegt und führte ihr Team als Schlussläuferin zum ungefährdeten Staffelerfolg.Ob Preuß das beunruhigt? Wohl kaum. "Ich muss mir und auch sonst niemandem mehr etwas beweisen", hatte sie schon vor der Reise nach Skandinavien gesagt. Diese Einstellung gebe ihr eine Ruhe, "die mir, wenn ich ihre Konkurrentin wäre, Sorgen bereiten würde", sagte Bitterling.

Zeige mehr

Fußball-Bundesliga: "Chaoskreativität": Bayern feiern Last-Minute-Lucho

Nach dem 1:3 in London bewahrt Luis Díaz die Bayern vor neuem Frust. Trainer Vincent Kompany preist die besondere Gabe des Flügelstars und verrät, warum er selbst nicht gerne gegen ihn gespielt hätte.Der lächelnde Luis Díaz hob den Daumen beim Selfie auf dem Rasen und stand als Matchwinner im Mittelpunkt der Münchner Chaostheorie. Mit einer Vorlage und dem erlösenden Treffer in der Nachspielzeit verhinderte der Kolumbianer nach der ersten Saison-Niederlage den nächsten Bayern-Frust. "Er hat diese Chaoskreativität. Im Chaos kann bei ihm immer was passieren", sagte Vincent Kompany nach dem Last-Minute-Arbeitssieg gegen den FC St. Pauli.Kane: "Du brauchst Spieler, die vorangehen"Drei Tage nach dem kräftigen Champions-League-Dämpfer beim 1:3 gegen den FC Arsenal konnte der Trainer des deutschen Fußball-Rekordmeisters dank seines Flügelstars diesmal eine Stärke seines Ensembles hervorheben. Diese könnte sich vielleicht als Trumpf erweisen, wie ihn zuletzt besonders die Xabi-Alonso-Leverkusener im Doubeljahr mit späten Siegen en masse ausspielten."So ein Sieg gehört zu einer Saison. Es gibt uns natürlich Vertrauen für die Zukunft, dass wir das können, wenn es nochmal gebraucht wird", sagte Kompany nach der 3:1-Einstimmung auf das eminent wichtige Pokal-Achtelfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) beim 1. FC Union Berlin. Díaz verdrückte sich mit einem Plastiktütchen in der Hand ohne erfüllte Interview-Wünsche rasch in einen Seitengang der Allianz Arena. Als Sinnbild dieses Bayern-Sieges stand der im Sommer vom FC Liverpool verpflichtete Mann mit dem Spitznamen Lucho auch ohne große Worte im Fokus. "In jeder Saison, in allen großen Spielen, kleinen und großen Momenten, brauchst du Spieler, die vorangehen - und Lucho war für uns heute da", sagte Harry Kane, der einen von gleich drei Münchner Pfostenschüssen verbuchte.Kompany: Hätte das als Verteidiger eklig gefundenNach dem frühen Rückstand durch Andreas Hountondji (6. Minute) ins kurze Eck des Tores von Manuel Neuer bereitete Díaz den Ausgleich durch Raphaël Guerreiro im Fallen mit großer Willensstärke und artistischem Geschick vor (44.). Mit der Schulter traf der 28-Jährige in der Nachspielzeit zum erlösenden 2:1 (90.+3). "Ich hätte das als Verteidiger selbst auch eklig gefunden, gegen so einen Spieler zu spielen, weil du nie weißt, ob du den Ball unter Kontrolle hast oder nicht", sagte der frühere Weltklasse-Verteidiger Kompany.Nicolas Jackson jubelte spät noch über das finale 3:1 (90.+6) und ließ die Club-Granden Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge erleichtert Beifall klatschen. "Ein super-Sieg in der Nachspielzeit, der gibt uns ganz viel Energie", frohlockte Sportdirektor Christoph Freund nach dem Rekord von 44 Spieltagen nacheinander an der Bundesliga-Spitze. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Leipzig wuchs auf acht Punkte an.Díaz wichtige Komponente im Bayern-Spiel"Luis Díaz ist ein absoluter Winner-Typ", sagte Freund. Elf Treffer und sechs Assists lautete die Scorer-Ausbeute von Díaz in dieser Spielzeit. Das sind schon jetzt mehr Tore als der am Samstag verabschiedete Kingsley Coman, Serge Gnabry oder Thomas Müller jeweils in der gesamten vergangenen Saison erzielten.Der für rund 70 Millionen Euro von der Anfield Road an die Säbener Straße gewechselte Offensivspieler demonstriert zudem in schwierigen Momenten zumindest bislang eine Widerstandskraft, wie man sie gerne öfter von dem zu Galatasaray Istanbul gewechselte Leroy Sané gesehen hätte."Er lässt sich nicht rausbringen, auch wenn es mal ein bisschen schwieriger läuft", sagte Freund. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass er ein richtiger Toptransfer ist." In den Anfangswochen der Saison hatte sich Präsident Herbert Hainer zur vollmundigen These verleiten lassen, dass der FC Bayern nicht zu schlagen sei, wenn Díaz auch noch Tore schieße. "Ich will ja nicht sagen, dass ich Visionär bin, aber es ist halt so", stellte Hainer zufrieden nach diesem Auftritt des "exzellenten Fußballers und unheimlichen Arbeiters" fest. Ende der Pokal-Tristesse? Schmerzlich war Díaz beim 1:3 in London nach seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen Paris Saint-Germain vermisst worden. Die Bayern-Bosse hoffen weiter, die Drei-Spiele-Sperre reduzieren zu können. Im Pokal ist der Linksaußen dagegen gegen Union, gegen das er beim 2:2 Anfang November in der Bundesliga traf, dabei. Nach reihenweise Pokal-Enttäuschungen wollen die Münchner im Cup-Wettbewerb endlich wieder überwintern. "Das weiß jeder, wie wichtig uns das ist", sagte Freund. "Es ist ein Finale." Ziel ist das Pokalendspiel am 23. Mai - ebenfalls in Berlin, allerdings im Olympiastadion.

Zeige mehr

Bundesliga: Bayern feiert späten Sieg, BVB gewinnt das Spitzenspiel

Am zwölften Bundesliga-Spieltag retten Tore in der Nachspielzeit dem FC Bayern gegen St. Pauli den Sieg. Der BVB entscheidet das Verfolgerduell für sich.Der FC Bayern München hat mit einem Last-Minute-Sieg in der Bundesliga auf die erste Saison-Niederlage beim FC Arsenal reagiert. Drei Tage nach dem 1:3 in der Champions League gewann der Fußball-Rekordmeister am zwölften Spieltag gegen den FC St. Pauli durch zwei Tore in der Nachspielzeit mit 3:1 (1:1). Durch den Heimsieg bauten die Münchner ihren Vorsprung in der Tabelle auf acht Punkte aus. Borussia Dortmund gewann das Verfolgerduell bei Bayer Leverkusen 2:1 (1:0).Der 1. FC Köln kam im Mittelfeld-Duell bei Werder Bremen erst in der Nachspielzeit zu einem 1:1 (1:0). Noch bitterer lief es für Union Berlin: Die Köpenicker verloren gegen den 1. FC Heidenheim durch zwei Gäste-Tore in der Nachspielzeit 1:2 (1:0). Einen 38. Geburtstag zum Vergessen erlebte Augsburgs Trainer Sandro Wagner bei der 0:3 (0:3)-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim in Sinsheim.Bundesliga: FC Bayern müht sich zum Sieg gegen St. PauliÜberraschend schwer taten sich die Münchner beim späten 3:1 gegen den mit acht Niederlagen in Serie angereisten FC St. Pauli. Andreas Hountondji (6. Minute) schockte den Rekordmeister früh, der erst kurz vor der Pause zum Ausgleich durch Raphael Guerreiro (44.) kam. Erst in der Nachspielzeit trafen Luis Díaz (90.+3) und Nicolas Jackson (90.+6) zum Bayern-Sieg.Der BVB hat im ersten von zwei Top-Duellen mit Bayer Leverkusen binnen vier Tagen ein Statement gesetzt und den Ex-Meister in der Bundesliga-Tabelle wieder überholt. Das Team von Trainer Niko Kovac gewann das Topspiel in Leverkusen mit 2:1, musste in der Schlussphase aber erneut zittern. Aarón Anselmino (41. Minute) und Karim Adeyemi (65.) trafen für die Gäste, für Leverkusen verkürzte Christian Kofane (83.). Für die Dortmunder, die am Dienstag im DFB-Pokal-Achtelfinale zu Hause erneut auf die Bayer-Elf treffen, war es der erste Dreier in der Liga nach zuvor zwei sieglosen Spielen mit Last-Minute-Gegentreffern am Stück. Werder Bremen hat den vierten Heimsieg in Serie spät verspielt. Die Grün-Weißen führten gegen den 1. FC Köln lange mit 1:0, ehe Kölns Top-Talent Said El Mala (90.+1) den späten 1:1-Endstand erzielte. Werder-Verteidiger Niklas Stark sah in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot. Im ersten Durchgang hatte Marco Friedl (22.) die Elf von Trainer Horst Steffen zunächst in Führung gebracht.Drama an der Alten FörstereiUnion Berlin hat erneut einen Sieg in der Bundesliga gegen den als Tabellenschlusslicht angereisten 1. FC Heidenheim verpasst – und das beim 1:2 auf besonders dramatische Weise. Im fünften Vergleich führten die Köpenicker durch ein Tor von Rani Khedira (43.) zwar lange, wurden am Ende aber doppelt bestraft. Stefan Schimmer (90.) und Jan Schöppner (90.+5) drehten die kampfbetonte Partie zugunsten der Heidenheimer, die durch den Auswärtssieg den letzten Tabellenplatz verließen.Die TSG 1899 Hoffenheim hat ihrem früheren Nationalstürmer Sandro Wagner den 38. Geburtstag schwer verdorben. Beim 3:0 entschieden die Gastgeber das Duell mit dem FC Augsburg schon vor der Pause. Youngster Bazoumana Touré (16. Minute), Wouter Burger (26.) und ein Eigentor Cedric Zesiger (45.) sorgten in Sinsheim für klare Verhältnisse.

Zeige mehr

Formel 1: Piastri-Show von Katar geht weiter: Auch Pole für Grand Prix

Oscar Piastri ist mehr als zurück. Nach dem Sieg im Sprint rast er zur Pole. Zweiter wird WM-Primus Lando Norris, Dritter Max Verstappen. Mehr Spannung vor dem möglichen Krönungsrennen geht kaum.Oscar Piastri bleibt in Katar auf Kampfkurs gegen seinen Teamkollegen um die Formel-1-Weltmeisterschaft. Nach der Pole für den Sprint und dem Sieg am Nachmittag raste der WM-Herausforderer im McLaren auch auf Startplatz eins für den Großen Preis von Katar. Der 24 Jahre alte Australier verwies seinen im WM-Klassement führenden McLaren-Teamrivalen Lando Norris auf den zweiten Platz. Dritter wurde Titelverteidiger Max Verstappen im Red Bull. "Let's go, Baby", funkte Piastri an seine Crew: "Das war mega." Das ganze Wochenende fühle sich alles schon großartig an, sagte der sichtlich glückliche Herausforderer, der im Rennen am Sonntag (17.00 Uhr MEZ/Sky) vor Norris ins Ziel kommen muss, um auch im WM-Rennen zu bleiben. Dasselbe gilt für Verstappen. "Wir müssen sehen, was wir tun können", meinte der Niederländer zu den Rennaussichten. Es werde hart. Überholen ist schwer auf dem Kurs, aus Sicherheitsgründen sind diesmal zwei Reifenwechsel vorgeschrieben, ein Satz darf maximal 25 Runden gefahren werden, 57 stehen an.Piastris Teamchef: "Oscar ist auf jeden Fall zurück"Dass er nicht als Helfer für Norris nach Katar angereist war, machte Piastri erst verbal, dann auf der Strecke deutlich. Im Sprint ebenfalls von der Pole aus zeigte der Rennfahrer aus Melbourne, warum er bis Ende August noch wie der Topfavorit auf den Titel ausgesehen hatte. "Oscar ist auf jeden Fall zurück", hatte Teamchef Andrea Stella da schon betont. Seinen bis dahin letzten Sieg hatte er in Zandvoort beim Großen Preis gefeiert. Letztlich holte er mit dem Sprintsieg aber auch nur zwei Punkte auf Norris auf, der Dritter wurde auch noch hinter George Russell im Mercedes. Verstappen hatte es von Startrang sechs auf Platz vier geschafft. "Schadensbegrenzung", meinte Red Bulls Teamchef Laurent Mekies. Verstappens Rückstand auf Norris wuchs um einen Punkt auf 25 Zähler. Nach dem siegreichen Wochenende von Las Vegas und der nachträglichen Disqualifikation von Norris und Piastri läuft es in Katar nicht optimal für Verstappen.Die einfachste Rechnung für Norris: Mit Rennsieg zum Titeltriumph Die Konstellation für die Titelfahrt von Norris kann einfach sein: Gewinnt er den Großen Preis von Katar, ist er der neue Weltmeister und Verstappen nach vier Triumphen in Serie entthront. Ansonsten kann es kompliziert werden, letztlich braucht Norris ohne zu siegen nach dem Rennen 26 Punkte Vorsprung auf Piastri - es geht um die Anzahl der Siege und da kann Piastri theoretisch in Abu Dhabi mit 8:7 vorn liegen - und 25 auf Verstappen. Der Niederländer kann bei Punktgleichheit nach Siegen nicht mehr vorn liegen. Im ersten Zeitabschnitt des Qualifyings setzte sich Norris zunächst knapp vor Piastri an die Spitze, 77 Tausendstelsekunden trennten die beiden Stallrivalen, die von der Teamleitung weiter freie Fahrt auch gegeneinander bekommen haben. Packender Kampf um die Top TenAls die 20 Minuten vorbei waren, stand Russells Name auf Platz eins. Verstappen lag auf Rang vier - allerdings fast vier Zehntelsekunden langsamer als Russell. Am Ende des Feldes ging die sportliche Demütigung für Rekordweltmeister Lewis Hamilton weiter: Zum dritten Mal nacheinander schied der 40 Jahre alte Brite im sogenannten Q1 aus. Piastri legte danach eine Fabelrunde hin und distanzierte Verstappen um fast eine halbe Sekunde - ebenso Norris. Dessen Zeit wurde zudem umgehend gestrichen. Nun musste er Ruhe bewahren - machte er auch und kam locker weiter. Im finalen Kampf um die Pole legte er dann die Bestzeit vor. Piastri blieb weiter knapp dran mit 35 Tausendstelsekunden. Dann wurde erstmal unterbrochen. Die Strecke musste gesäubert werden. Gut für die Dramaturgie. Rund fünf Minuten blieben, aber alle warteten noch. Norris fuhr dann als Erster aus der Garage, musste aber abbrechen, während Piastri zu seiner sechsten Pole raste.

Zeige mehr

Biathlon-Weltcup in Östersund: "Ging nach hinten los": Preuß hadert nach Fehlstart

Zum Saisonauftakt in Schweden reicht es für Franziska Preuß und Co. nicht für einen Podestplatz. Bei den Frauen gibt es ein kleines Debakel, die Männer sind näher an der Weltspitze.Nach dem verpatzten Auftakt in den Olympia-Winter suchte Franziska Preuß nicht lange nach Ausreden. "Das war definitiv eine schlechte Leistung", sagte die Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison nach Rang elf mit der deutschen Frauenstaffel. Zum Weltcup-Start im schwedischen Östersund war das deutsche Quartett nach drei Strafrunden und zehn Nachlader völlig chancenlos. "Es ging nach hinten los", sagte Preuß in der ARD: "Das war einfach nicht gut, da muss man nicht viel dazu sagen."Die 31 Jahre alte Verfolgungs-Weltmeisterin leistete sich beim souveränen Sieg Frankreichs eine Strafrunde, Selina Grotian sogar zwei. Nur Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz vermieden im deutschen Quartett zusätzliche Meter am Schießstand. "Ich habe einfach nur noch gewackelt, ich habe die Waffe einfach nicht ruhig bekommen", sagte Preuß: "Das war kein guter Start." Dem stimmte die zehn Jahre jüngere Grotian, die den Wind in Mittelschweden falsch einschätzte, zu: "Das muss nicht sein, dass man da zwei Strafrunden schießt."Die Männer machen es auch ohne Podestplatz etwas besserÄhnlich schlecht waren die deutschen Frauen zuletzt im März 2021, als sie mit der Staffel Zwölfte beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto geworden waren. Nach 4 x 6 Kilometern lagen die WM-Fünften im Ziel nun 3:16,2 Minuten hinter den starken Französinnen. Italien sicherte sich vor Tschechien den zweiten Rang.Etwas besser lief es gut dreieinhalb Stunden später für die deutschen Männer. Justus Strelow, Danilo Riethmüller, Philipp Nawrath und Philipp Horn kamen auf neun Nachlader und hatten als Vierte 55,7 Sekunden Rückstand auf Weltmeister Norwegen. Platz zwei erkämpfte sich Frankreich vor Gastgeber Schweden. Dem Quartett des Deutschen Skiverbands fehlten nach 4 x 7,5 Kilometern 31,0 Sekunden zum ersten Podestplatz.Der teilweise starke Wind sorgte für einige Probleme am Schießstand. Strelow brauchte fast zwei Minuten für sein Stehendschießen, weil er es ganz genau machen wollte. Zwar vermied der Sachse eine Strafrunde, fiel aber schnell weit zurück und übergab nur als 15. auf Riethmüller. Der Harzer brachte sein Team nach nur einem Nachlader auf Platz acht nach vorn. Nawrath war dann ohne Extrapatrone noch stärker - und stürmte vor dem letzten Wechsel sogar auf Rang drei. Diesen konnte der Thüringer Horn aber nicht halten.Comebacks für Voigt und Hettich-WalzBei den Frauen hatte zuvor Startläuferin Voigt ebenso ihre Rückkehr in den Weltcup gefeiert wie Hettich-Walz. Die Thüringerin Voigt hatte die vergangene Saison wegen körperlichen Problemen vorzeitig beenden müssen, Hettich-Walz war nach ihrer Babypause erstmals seit rund 20 Monaten wieder dabei. Sie hatten ihr Team schon auf Position vier gebracht, ehe Grotian im Liegendschießen und Preuß im Stehendschießen entscheidend patzten. Den Auftakttriumph sicherte sich Frankreich selbst ohne Julia Simon mühelos. Die 29-Jährige ist nach ihrer Verurteilung wegen Diebstahls und Kreditkartenbetrugs in Schweden noch gesperrt, wird aber schon beim zweiten Weltcup in Österreich wieder dabei sein. Eine härtere Strafe droht Simon nicht mehr, die Biathlon Integrity Unit vom Weltverband IBU lässt den Fall ruhen. Bei den Olympischen Winterspielen in Italien kann sie dabei sein.

Zeige mehr

Ski nordisch: Wetterbedingter Abbruch: Skispringer Wellinger wird Siebter

In Finnland sehen sich die Skispringer mit schwierigen Bedingungen konfrontiert. Ein deutscher Athlet, der zuletzt große Probleme hatte, sammelt Selbstvertrauen.In der Wetterlotterie von Ruka hat Andreas Wellinger einen ersten kleinen Schritt zurück in Richtung Skisprung-Weltspitze gemacht. Der 30-Jährige schaffte beim vorzeitig abgebrochenen Weltcup in Finnland sein mit Abstand bestes Saisonresultat. Wellinger belegte den siebten Platz.Dazu reichte ihm ein Sprung auf 127,5 Meter. Nach wenigen Springern im zweiten Durchgang wurde der Wettkampf wetterbedingt vorzeitig beendet. Der Wind wechselte stark, zudem wurde die Anlaufspur auf der Schanze bei Regen und Schnee zu langsam. Gewertet wurde das Ergebnis nach dem ersten Durchgang.Bundestrainer: Wellinger "sieht, es geht"Nach Wellingers Versuch hatte Bundestrainer Stefan Horngacher bereits in der ARD zufrieden festgestellt: "Das ist ganz wichtig, dass hier wieder mal ein bisschen Motivation reinkommt und er sieht, es geht." Nach dem Abbruch sagte er: "Wir können eigentlich recht zufrieden rausgehen aus dem Wettkampf heute."Um wieder um die Podestplätze mitspringen zu können, muss sich Wellinger allerdings weiter steigern. Den Sieg sicherte sich erneut der im Weltcup führende Slowene Anze Lanisek mit einem Satz auf 142 Meter. Zweiter wurde Ren Nikaido aus Japan vor dem Slowenen Domen Prevc.Raimund: "Ich habe im Münzwurf verloren"Ganz schlecht lief es diesmal für Philipp Raimund. Der 25-Jährige, der am Dienstag im schwedischen Falun noch auf Rang drei gesprungen war, landete diesmal nur auf dem 32. Rang. "Es ist passiert. Ich habe im Münzwurf verloren, aber morgen habe ich ja noch eine Chance", sagte Raimund mit Blick auf die äußeren Bedingungen.Als zweitbester Deutscher landete Pius Paschke auf dem neunten Platz. Felix Hoffmann wurde Elfter, Karl Geiger belegte den 27. Rang.

Zeige mehr

Weltcup: Dreifacher Bob-Erfolg: Lochner siegt hauchdünn vor Friedrich

Am Start schenken sich die Bob-Rivalen keine Hundertstelsekunde. Doch in der Bahn ist der Herausforderer Locher minimal schneller als der Dominator Friedrich. Wieder einmal.Mit dem Wimpernschlag von fünf Hundertstelsekunden Vorsprung setzt sich Johannes Lochner im Zweierbob erneut gegen Francesco Friedrich durch. Somit holte der Berchtesgadener beim deutschen Dreifach-Erfolg in Innsbruck/Igls schon den dritten Weltcupsieg hintereinander gegen den viermaligen Olympiasieger aus Pirna, nachdem er auf der neuen Olympia-Bahn in Cortina D'Ampezzo in der Vorwoche auch im Viererbob gewann. Lochner-Küsschen für Fleischhauer"Wir sind ganz gut durchgekommen, du kannst vielleicht die Bande unten vermeiden, aber das ist so ein brutaler Lenkaufwand", sagte Lochner und gab seinen Anschieber Georg Fleischhauer als Dankeschön ein Küsschen auf die Wange. Mit 5,08 und 5,05 Sekunden war das Duo am Start gleichauf mit Friedrich, der diesmal statt Weltmeister Alexander Schüller mit Alexander Schaller als Anschieber fuhr. "Im ersten Lauf haben wir zu viel in der Bahn verloren, vielleicht liegt es auch an der Startnummer", sagte Friedrich, der gerade mit Kufen und Anschieber viel "hin und her testet" und in der Olympia-Saison noch auf seinen ersten Sieg wartet. Die Bestzeiten am Start toppte der drittplatzierte Adam Ammour mit 5,04 Sekunden dank Anschieber Tim Becker, der sein Weltcup-Debüt feierte. "Es hat Spaß gemacht, auf der glatten Piste war es deutlich schneller als beim Training. Die anderen haben es mit deutlich mehr Erfahrung etwas besser hinbekommen. Am Start sind wir dabei und sind sehr zufrieden", sagte Ammour.Schlag in Kurve 13 der umgebauten Bahn"In der Kurve 13 bekommt man fast immer einen Schlag. Das ist nicht gut für Mensch und Material", sagte Cheftrainer René Spies zum neugebauten unteren Bahnteil am traditionsreichen Eiskanal am Patscherkofel. Die Rodler hatten nach 20 Monaten Bauzeit und 30 Millionen Euro Kosten für ihre Rennen keine Bahnerlaubnis bekommen, da die Zwangseinfahrt in der Kurvenpassage 13/14 zu gefährlich war. Die Skeletonis sagten nach schlechten Bahnverhältnissen und einer Athleten-Abstimmung ihre Rennen Anfang dieser Woche ab. Die Läufe werden im lettischen Sigulda nachgeholt.

Zeige mehr

Nations League: DFB-Frauen zwischen Frust, Stolz und Hoffnung

Das Frauen-Nationalteam hätte auf dem Betzenberg einen Riesenschritt zum ersten Nations-League-Titel machen können. Christian Wück verzweifelt an der fehlenden Effizienz von Klara Bühl und Co.Noch nie seit dem WM-Triumph 2023 war Spaniens Tiki-Taka so entzaubert worden - und doch war der Ärger bei den deutschen Fußballerinnen und Bundestrainer Christian Wück groß. Trotz zahlreicher Torgelegenheiten versäumte es das DFB-Team in Kaiserslautern, gegen die Weltmeisterinnen eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel des Nations-League-Finals am Dienstag (18.30 Uhr/ARD) in Madrid herauszuspielen. "Wir hatten eine unfassbar große Chance heute, dieses Spiel zu gewinnen. Und natürlich ärgert es uns enorm, weil ich glaube, noch niemand hatte Spanien an so einem Punkt, wie wir es heute hatten", sagte Abwehrchefin Janina Minge nach der überraschend einseitigen Partie vor 40.159 Fans im Fritz-Walter-Stadion.Bei Wück überwiegt "der Frust"Auch bei Wück überwog nach dem Abpfiff "der Frust, dass wir das Spiel nicht zu uns rübergezogen haben". Gleichzeitig betonte der 52-Jährige: "Auf der anderen Seite hätten uns die wenigsten in Deutschland zugetraut, gegen so eine Mannschaft so dominant aufzutreten. Ich sehe es als weiterer Entwicklungsschritt, um dieses nächste Level zu erreichen."Der Chancenwucher, vor allem von Linksaußen Klara Bühl, ließ den DFB-Chefcoach zeitweise verzweifeln. Nach der ersten Revanche seit der EM-Halbfinal-Aus Deutschlands gegen Spanien im Sommer in der Schweiz bleibt der Wück-Auswahl dennoch die Hoffnung auf den ersten Titel seit dem Olympia-Triumph 2016 in Rio. Bühl: "Unglaublich bitter""Wir haben unfassbar mutig gespielt. Unglaublich bitter, dass heute kein Tor fällt. Wir hätten es verdient und dann einen Puffer für das Rückspiel gehabt", klagte Bühl im ZDF. Die Bayern-Stürmerin traf in der zweiten Halbzeit auch noch den Pfosten und machte nach dem Abpfiff auf dem Betzenberg ein tief unglückliches Gesicht. "Ich habe es schon öfters gesagt: Sie muss Ihre Quantität in Qualität ummünzen", kommentierte Wück Bühls Auftritt. "Die Häufigkeit, wie sie ins Eins-gegen-Eins geht, die Häufigkeit, wie sie durchkommt, wie sie auch zu Abschlüssen kommt, die ist top, die ist auf Weltklasse-Niveau. Und jetzt brauchen wir noch die richtige Entscheidung."Wück: "Eine Frage der Spielintelligenz"Es sei die alte Leier, meinte der Bundestrainer und frühere Bundesliga-Angreifer seufzend, "die Effizienz vor dem Tor, das ist das, was wir trainieren müssen. Das ist keine Frage der Technik, das ist eine Frage der Spielintelligenz." Gleichzeitig verwies Wück auf seine früheren Aussagen, wonach das deutsche Nationalteam den Abstand zu Spanien verringern wolle. Und das war der Elf um Kapitänin Giulia Gwinn sichtlich gelungen an diesem nasskalten Abend.  "Jetzt müssen wir schauen, dass wir unsere Vielzahl an Chancen eben auch ummünzen in Tore. Es hätte besser ausgehen können – und trotzdem bin ich stolz auf die Mannschaft", so das abschließende Fazit von Wück, ehe er auf das Rückspiel im Estadio Metropolitano blickte: "Wir wollen unbedingt diesen Titel holen." Spanierinnen lernen zu leidenDen wollen natürlich die Spanierinnen zu Hause verteidigen. "Wir haben gelernt zu leiden", räumten die neue Trainerin Sonia Bermúdez, die herausragende Torhüterin Cata Coll und Ex-Weltfußballerin Alexia Putellas unisono ein. Die Gäste mussten sich nach der Lehrstunde unter anderem die Frage gefallen lassen, ob das ihr schlechtestes Spiel seit dem 0:4 gegen Japan in der WM-Vorrunde 2023 war. "Spanien kommt lebend davon", titelte das Portal Marca vielsagend.

Zeige mehr

Frauen-WM: "Haben einfach Bock": Junge Wilde tun Handball-Frauen gut

Die deutschen Handballerinnen sind bei der Heim-WM auf Kurs. Das liegt zum Teil auch an den starken Leistungen der jüngeren Spielerinnen.Die tragende Rolle von Nieke Kühne und Nina Engel in der Auswahl der deutschen Handballerinnen beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf das Schleppen der Bälle im Training. Im Gegenteil: Die Team-Küken übernehmen bei der Heim-WM zunehmend Verantwortung und begeistern mit ihren frechen Auftritten auch den Bundestrainer."Ich freue mich, dass wir in Deutschland über die letzten Jahre junge Spielerinnen dahin gebracht haben, dass sie mit solchen individuellen Fähigkeiten ausgestattet sind. Die haben einfach Bock zu spielen", lobt Markus Gaugisch die junge Generation, zu der auch Viola Leuchter (21) zählt. Beim 38:12-Sieg gegen Uruguay glänzten vor allem Kühne (21) und Engel (22) mit jeweils sieben Toren als eiskalte Vollstreckerinnen. Von Nervosität keine Spur. Auch wenn WM-Debütantin Kühne zugibt: "Es ist schon sehr aufregend und cooler, als ich es mir vorgestellt habe."Routiniers loben die YoungsterAuf dem Parkett zeigt sich Kühne davon jedoch unbeeindruckt. Mit insgesamt zwölf Toren ist sie vor dem Vorrundenfinale gegen Serbien am Sonntag (18.00 Uhr/Sporteurope.TV) in Stuttgart die beste deutsche WM-Werferin. "Sie kommt mit viel Dampf und hat das bisher sehr gut gemacht", lobt Xenia Smits, mit 149 Länderspielen die Erfahrenste im Team. Auch Kapitänin Antje Döll, mit 37 Jahren die Älteste in der DHB-Auswahl, ist begeistert von der unbekümmerten Spielweise der jungen Wilden. "Die wollen sich ihre Spielzeit ergattern und machen das ganz toll. Das zeigt, dass wir auf alle im Team bauen können", sagt Döll.So viel Wohlwollen kommt bei den Jüngeren natürlich gut an. "Für uns ist das super, das macht es uns umso leichter. Wenn man jung ist und in so ein Team kommt, ist das etwas Besonderes. Wir sind sehr, sehr dankbar, dass die Älteren uns so aufnehmen und mit uns so agieren", erwidert Engel die Komplimente.Frech und unbekümmertMangelnde Erfahrung machen Kühne und Engel, die es zusammen gerade einmal auf 35 Länderspiele bringen, durch Tempo und Unbekümmertheit wett. Zudem sind sie ehrgeizig und wissbegierig. "Es zeichnet sie aus, dass sie nicht zufrieden sind. Sie haben einen guten Stand, aber sie wollen mehr, fragen selbstständig nach Video-Material, sprechen auch untereinander viel über Handball. Sie leben Handball und kümmern sich nicht um das Drumherum", schwärmt Gaugisch von der professionellen Einstellung.Die soll bei der Endrunde weiter Früchte tragen. "Ich habe viel Spaß bei der WM und hoffe, dass es so weitergeht", sagt Engel. Auch Kühne bekräftigt den Anspruch der neuen Handball-Generation. "Wir Jüngeren wollen den gleichen guten Job abliefern wie die Älteren. Ich hoffe, dass wir Jüngeren unsere Leichtigkeit beibehalten und vielleicht noch etwas mehr Spaß ins Team bringen können", sagte die Rückraumspielerin vom Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe.Kein Wunder, dass der Bundestrainer dem weiteren Turnierverlauf entspannt entgegenblickt. "Die Älteren leiten die Jüngeren und sind Vorbild. Und die Jüngeren hören zu", sagt Gaugisch und ergänzt mit Blick auf die anstehenden Aufgaben: "Ich habe das Gefühl, dass sie sich untereinander gut steuern, auch wenn es mal haarig wird. Denn wenn es richtig knallt, müssen wir auch da sein." Womöglich schon am Sonntag, wenn es gegen Serbien um den Gruppensieg geht.

Zeige mehr

Formel 1: Verstappen über seine Zukunft: Knackpunkt ist 2026

Er wurde in diesem Jahr erstmals Vater und gewann ein Langstreckenrennen auf der Nordschleife - Formel 1 ist nicht alles für Max Verstappen. Die Karriere hängt nicht nur von der Vertragsdauer ab.Max Verstappen macht die Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere vom Spaßfaktor der anstehenden großen Regelreform abhängig. Die mögliche Einstellung des Titelrekords, gehalten von Lewis Hamilton und Michael Schumacher, treibt den 28 Jahre alte Niederländer jedenfalls nicht an. "Ich denke nicht darüber nach, sieben Titel zu gewinnen", sagte Verstappen der englischen Presseagentur PA."Wenn sie keinen Spaß machen, sehe ich mich nicht weitermachen" Sein Vertrag bei Red Bull sei bis einschließlich 2028 gültig, bestätigte Verstappen, "aber es hängt von den neuen Regeln 2025 ab und so sie gut sind und Spaß machen. Wenn sie keinen Spaß machen, sehe ich mich nicht weitermachen". Neben großen aerodynamischen Neuerungen kommt es vor allem zu massiven Veränderungen im Bereich der Hybridmotoren: 50 Prozent der Leistung werden durch die Batterie gewonnen.Verstappen stieg zur Saison 2015 fürs damalige Toro-Rosso-Team ein mit nur 17 Jahren, während der Saison 2016 wurde er bereits zu Red Bull befördert. In den vergangenen vier Jahren holte er den WM-Titel, aktuell liegt er mit 24 Zählern punktgleich mit Oscar Piastri hinter dessen McLaren-Teamkollege Lando Norris. Verstappen über einen Abschied "Ich weiß, dass ich noch drei Jahre mehr habe nach diesem, es ist also möglich", sagte Verstappen zu den möglichen sieben Titeln, auch wenn er es in diesem Jahr nicht mehr schafft: "Aber es ist nichts, dass ich gemacht haben muss, bevor ich den Sport verlasse." Das könne er leicht auch morgen. "Ich habe viele andere Leidenschaften, andere Rennserien", erklärte Verstappen, der immer wieder auch an Sim-Rennen (virtuelle Rennen) teilnimmt und zudem in diesem Jahr ein Langstrecken-Sieg auf der Nordschleife des Nürburgrings feierte. Er wolle auch mehr Zeit mit seiner Familie verbringen - Verstappen wurde in diesem Jahr erstmals Vater - und nach seinem eigenen Stundenplan leben. "Und ich weiß, wenn das Kapitel einmal geschlossen ist, ist es geschlossen. Ich sehe nicht, dass ich ein Comeback machen würde. Wenn ich einmal aufhöre, höre ich richtig auf", betonte Verstappen.

Zeige mehr

Showing 1001 to 1020 of 1226 entries

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·