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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball-Bundesliga: Gladbach trotzt Leipzig einen Punkt ab

Nach zuletzt zehn Toren in drei Spielen und neun Punkten gibt es diesmal Magerkost im Borussia-Park. Mönchengladbachs Gegner war allerdings auch der Tabellenzweite RB Leipzig.Siegesserie gerissen, aber einen wichtigen Punkt erkämpft. Gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig musste sich Borussia Mönchengladbach am Freitagabend nach zuvor vier Pflichtspielsiegen in Serie mit einem 0:0 gegen das favorisierte Team aus Sachsen begnügen. Die zuvor in den vergangenen fünf Spielen viermal siegreichen Leipziger konnten damit den Rückstand auf den FC Bayern München nur um einen Punkt verkürzen und können noch auf den dritten Tabellenplatz zurückfallen. Gladbach verbessert sich in der Fußball-Bundesliga zunächst auf Rang elf. 50.029 Zuschauer im Borussia-Park sahen eine weitgehend ausgeglichene Begegnung ohne große Höhepunkte.Die Partie begann zunächst mit Fan-Protesten gegen die von der Politik geforderten schärferen Sicherheitsmaßnahmen. Auch im Borussia-Park blieb es wie in den Stadien am vergangenen Wochenende zwölf Minuten ruhig. Auf Transparenten forderten die Anhänger: "Keine Beschlüsse gegen unsere Fankultur". Später sangen sie: "Ihr macht unseren Sport kaputt".Polanski setzt auf bewährte FormationNach dem Ende der Schweigephase erwachten auch die Gladbacher Spieler, die sich gegen den Tabellenzweiten konzentriert, gut gestaffelt und mit mutigem Offensivspiel präsentierten. Borussias Trainer hatte auf die zuletzt erfolgreiche Elf gesetzt und nahm keine Änderungen vor. Die genesenen Offensivspieler Tim Kleindienst und Robin Hack blieben wie erwartet auf der Bank.Leipzigs Chefcoach Ole Werner musste wegen der Verletzung von Jung-Nationalspieler Assan Ouedraogo im zentralen Mittelfeld umstellen. Dafür rückte Xaver Schlager in die Startformation. Ansonsten setzte der Trainer auf die zuletzt erfolgreiche Formation.Wenig Chancen für Mönchengladbach und RB LeipzigAllerdings verteidigte sein Team gegen die spielbestimmenden Gastgeber sehr tief und ließ wenig Chancen zu. Gefährlich wurde Leipzig immer bei Kontern und wenn der flinke Antonio Nusa beteiligt war. Ein Distanzschuss von Christoph Baumgartner (36. Minute) war bis zu diesem Zeitpunkt die gefährlichste Torszene. Auf der anderen Seite sorgte Florian Neuhaus in seinem 200. Bundesligaspiel für ein geordnetes Angriffsspiel, Torchancen blieben allerdings in beiden Strafräumen Mangelware. Das änderte sich nach der Pause. Doch der Treffer von Franck Honorat nach einem schönen Angriff über Neuhaus und Rocco Reitz wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Danach kurbelten die Gastgeber ihr Offensivspiel an und kamen zu einigen guten Szenen. Am Ende hatten die Gäste in Peter Gulacsi einen sicheren Schlussmann, der im entscheidenden Moment auf dem Posten war und seinem Team den Punktgewinn festhielt. Pech für Leipzig, dass RB-Kapitän David Raum (80.) mit seinem Schuss nur Latte und Pfosten traf.

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Nations-League-Finale: Viel Pech für DFB-Elf – Hinspiel gegen Spanien endet trotz Chancenplus mit Remis

Klara Bühl trifft Aluminium, Spaniens Weltmeisterinnen wirken blass: Vergebene Chancen bringen Deutschlands Fußballerinnen im Hinspiel des Nations-League-Finales um den Sieg.Latte, Pfosten und viel Pech haben einen Sieg der deutschen Fußballerinnen im Hinspiel des Nations-League-Finals gegen Spanien verhindert. Beim 0:0 vor 40.159 Zuschauern in Kaiserslautern vergab die DFB-Elf trotz eines ganz starken Auftritts eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Dienstag (18.30 Uhr/ARD) in Madrid. Dann geht es für die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück um den ersten Titel seit Olympia-Gold 2016.Seine Elf hatte Wück im Vergleich zum Halbfinal-Rückspiel gegen Frankreich (2:2) auf drei Positionen verändert. Die erst am Mittwoch nach mehreren Flug-Verzögerungen aus den USA angereiste Ann-Katrin Berger kehrte für Stina Johannes ins Tor zurück, Selina Cerci ersetzte Carlotta Wamser (Schleimbeutelreizung im Knie) und EM-Innenverteidigerin Rebecca Knaak die kurzfristig ausgefallene Camilla Küver (muskuläre Beschwerden)."Wir wollen bei Ballgewinn umschalten, wir wollen schnell zum gegnerischen Tor kommen. Und dann Effizienz vorm Tor haben", hatte Wück vorab im ZDF betont. Die Umschaltmomente waren da in der ersten Halbzeit, die Chancen auch – überraschend viele sogar gegen die wenig weltmeisterlich auftretenden Weltmeisterinnen. Das Problem der DFB-Frauen: Sie versiebten eine Top-Gelegenheit nach der nächsten.Deutschlands Bühl immer wieder im PechInsbesondere in der Phase ab der 20. Minute dominierte das Heim-Team nach Belieben, spielte mit Tempo und Wucht in Richtung der nicht belegten Westtribüne. Doch auch die besten Chancen landeten nicht im Netz, vor allem Flügelflitzerin Klara Bühl hatte Abschluss-Pech. Mal rutschte sie aus, mal wurde ihr Ball geblockt, mal stand Spaniens beste Spielerin im Weg: Torhüterin Cata Coll.Auch Linksverteidigerin Franziska Kett, die allein auf Coll zustürmte, scheiterte an der mit dem Fuß stark reagierenden Keeperin. Und als Coll bei einem Flachschuss der gebürtigen Pfälzerin Jule Brand mal geschlagen war, rettete Innenverteidigerin Irene Paredes kurz vor der Linie. Eine Kopfball-Bogenlampe Cercis nach einem Eckstoß patschte Coll wiederum auf Pardedes' Kopf, von dort sprang der Ball knapp am Tor vorbei.Spanien so stabil wie PuddingDefensiv präsentierten sich die Spanierinnen stabil wie Pudding, offensiv erstaunlich einfallslos. Ein wenig spielten die Titelverteidigerinnen so, als hätten sie entfernte Verwandte den Betzenberg hochgeschickt: uninspiriert, umständlich, unaufmerksam. Von der hoch gepriesenen Ballkunst sah das Publikum in der Pfalz ebenso wenig wie von den zumindest körperlich anwesenden Weltfußballerinnen Aitana Bonmatí und Alexia Putellas.Warmer Applaus prasselte zur Pause im kalten Stadion auf die deutschen Spielerinnen herab, die nach dem Seitenwechsel aber Glück hatten, dass Esther González nur den Außenpfosten traf. Nach rund einer Stunde übernahmen die Deutschen wieder die Initiative, ohne die ganz großen Chancen zu kreieren. Für ein Raunen im Stadion sorgte Torhüterin Berger mit einem Querpass durch den eigenen Sechzehner, der fast von González abgefangen worden wäre.Für frischen offensiven Schwung sollten auf DFB-Seite Alara Sehitler und Debütantin Shekiera Martinez von West Ham United sorgen, die für Cerci und Nicole Anyomi kamen. In der Pfostentreffer-Statistik stellte aber die nimmermüde Bühl mit einem Flachschuss auf 1:1, eine Halbfeldflanke Brands rutschte über die Lattenoberkante. So muss das Team mindestens bis Dienstag warten, um erfolgreich Revanche für das Halbfinal-Aus bei der EM in der Schweiz nehmen zu können.

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Frauen-WM: Zweiter WM-Sieg: Handball-Frauen vorzeitig in der Hauptrunde

Die deutschen Handballerinnen erreichen durch einen ungefährdeten Erfolg gegen Uruguay vorzeitig die zweite Turnierphase bei der Heim-WM. Zum Vorrundenabschluss wartet Serbien.Die deutschen Handballerinnen ließen sich nach dem Tor-Festival beim Spaß-Auftritt gegen Außenseiter Uruguay minutenlang von den begeisterten Fans feiern. Mit dem ungefährdeten 38:12 (15:7)-Sieg löste die DHB-Auswahl um die frechen Team-Küken Nieke Kühne und Nina Engel vorzeitig das Ticket für die Hauptrunde bei der Heim-WM und weckte Lust auf die kommenden Aufgaben. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch verfügt nach dem zweiten Turniererfolg über 4:0 Punkte und kann im Vorrundenfinale gegen Serbien am Sonntag den Gruppensieg perfekt machen.Vor 5.527 Zuschauern in Stuttgart waren WM-Debütantin Kühne und Engel mit jeweils sieben Toren beste Werferinnen für die DHB-Auswahl, die zum WM-Auftakt einen 32:25-Sieg gegen Island gefeiert hatte. Ein starker Rückhalt war zudem Torfrau Sarah Wachter, die unter anderem zwei Siebenmeter parierte."Geil, hat Spaß gemacht. Wenn die Halle hier "Oh, wie ist das schön" skandiert, dann haben wir nicht allzu viel falsch gemacht", sagte Gaugisch nach der Partie. Engel attestierte ihren Teamkolleginnen "heute einen guten Job" gemacht zu haben. Auch Kühne war mit dem zweiten WM-Auftritt der DHB-Frauen sehr zufrieden: "Wir haben ein super Spiel gezeigt. Am Anfang waren wir ein bisschen nervös. Hinten raus haben wir das aber gut gelöst." Pause für Rückraum-Ass VogelIm Duell mit dem krassen Außenseiter konnte sich Gaugisch den Luxus leisten, die leicht erkältete Emily Vogel zu schonen. Für die routinierte Rückraumspielerin rückte Annika Lott nach überstandener Schulterverletzung in den Kader. Zwar ließ sich die DHB-Auswahl gleich beim ersten Angriff von den Südamerikanerinnen düpieren. Doch danach lief alles nach Plan. "Wir wollen unser Spiel durchdrücken", hatte der Bundestrainer kurz vor dem Anpfiff die Marschroute vorgegeben. Und das taten seine Schützlinge. Mit einem 5:0-Lauf sorgte der WM-Gastgeber früh für klare Verhältnisse.Wer auf ein Tor-Festival gehofft hatte, musste sich aber noch gedulden. Denn zunächst führten Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr dazu, dass Uruguay beim 5:4 wieder dran war. In dieser Phase agierte die deutsche Auswahl zu hektisch, zudem wurden viele freie Würfe vergeben.Wechsel im Rückraum bringt mehr SchwungNach knapp 19 Minuten - zu diesem Zeitpunkt standen erst magere sieben Treffer zu Buche - durfte dann Lott erstmals im Turnier ran. Zudem kamen die Youngster Kühne (21) und Engel (22). Das Rückraum-Trio sorgte für mehr Tempo und Durchschlagskraft. So ging es mit einem Acht-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause.Nach dem Wechsel drehten die DHB-Frauen dann richtig auf. Mit ihrer Spielfreude begeisterten sie die Fans, die Tor um Tor bejubeln durften. Vor allem Kühne war kaum zu bremsen. Dass die 21-Jährige vom Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe am Ende nicht noch mehr Treffer erzielte, lag einzig daran, dass Gaugisch sie Mitte der zweiten Halbzeit zur Schonung für die anstehenden Aufgaben vom Parkett holte.Auch sonst wechselte der Bundestrainer - wie vor dem Spiel angekündigt - munter durch und sorgte damit für eine breite Verteilung der Belastung. "Die Flexibilität ist unsere Stärke", hatte Gaugisch schon vor dem Spiel erklärt - und wurde in den 60 unterhaltsamen Minuten gegen Uruguay darin bestätigt.

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Großer Preis von Katar: Piastri schlägt zurück: Pole für den Katar-Sprint

Er muss liefern, er liefert. Oscar Piastri holt die Pole für das Sprintrennen in Katar. Teamkollege Lando Norris, der WM-Spitzenreiter wird Dritter, Max Verstappen nicht mal das - und er flucht.Oscar Piastri hat sich mit der Pole Position für das Sprintrennen in Katar vorerst aus seinem Tief befreit und seine Hoffnungen im WM-Kampf befeuert. Der 24 Jahre alte Australier zeigte in der Qualifikation auf dem Lusail International Circuit eine starke Leistung und verwies George Russell im Mercedes und seinen McLaren-Teamkollegen, WM-Spitzenreiter Lando Norris auf die Ränge zwei und drei."Schön, wieder zurück zu sein", funkte Piastri an seinen Kommandostand. Im WM-Klassement hat er 24 Punkte Rückstand auf Norris - dasselbe gilt für Titelverteidiger Max Verstappen. Der viermalige Weltmeister schaffte es im Red Bull nur auf Platz sechs, geschlagen auch von seinem Teamkollegen Yuki Tsunoda (5). "Nicht gut, ab der ersten Runde schon", konstatierte Verstappen und blickte auf Samstag: "Mit dieser Balance im Auto wird es mehr darum gehen zu überleben."Entschieden werden kann die WM durch den Sprint über 19 Runden nicht - dafür aber beim Großen Preis von Katar am Sonntag. Bei einem Sieg würden Norris 25 Punkte Vorsprung reichen, gewinnt er nicht, braucht er 26 Zähler, ansonsten wird der Fahrertitel am Sonntag kommender Woche in Abu Dhabi entschieden. Von Beginn an heißer Kampf um die PlätzeDer Erste auf der Strecke, als es losging, war Verstappen. Im Training drei Stunden vorher war der Niederländer auch schon nicht über den sechsten Platz hinausgekommen, auffallend dabei war aber vor allem der Rückstand von über fünf Sekunden. Zwölf Minuten blieb allen 20 Fahrerin in der ersten K.o.-Runde.Bei seinem zweiten Versuch verdrängte er Norris von Platz eins, doch der konterte umgehend, ebenso wie Piastri, zwischenzeitig mischte auch Fernando Alonso im Aston Martin mit - bis sich Verstappen wieder an die Spitze setzte. Ganz hinten erwischte es unterdessen schon wieder Lewis Hamilton. Der siebenmalige Weltmeister schied im Ferrari als 18. aus und stapfte mit dem Helm auf dem Kopf ins Motorhome. Wie explosiv vor allem aber der Kampf um den Titel ist, machte der laufende Funkverkehr deutlich: Verstappen beschwerte sich über Norris, Piastri beschwerte sich über Verstappen. Wie stark der Niederländer in Sprintrennen ist, ist bekannt. Von den bisher 23, die es insgesamt gab, gewann er 13. Der Sieger bekommt acht Punkte, der Achte noch einen Zähler. Dass es im Kampf um Startplatz eins knapp werden könnte, bestätigte auch der zweite K.o.-Abschnitt. Diesmal mit Norris auf Rang eins, Piastri auf zwei, Verstappen auf drei - mit nur 80 Tausendstelsekunden Rückstand auf Norris. Nicht weiter kam Nico Hülkenberg im Sauber als 14. Acht Minuten blieben für die Top Ten. Und Verstappen schimpfte: "Das Auto hüpft wie bekloppt". Erstmal keine Runde auf Zeit für den Niederländer. Dafür schob sich Piastri mit 44 Tausendstelsekunden vor Norris. Verstappen versuchte es nach der abgebrochenen Runde noch mal - ohne allzugroßen Erfolg. An der Spitze wehrte Norris die Attacke von Russell ab, der es aber noch vor Norris schaffte.

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Eklat in der Europa League: Deventer-Profi muss wegen Nasen-Geste gegen Stiller Strafe zahlen

In der Europa League provoziert Victor Edvardsen Stuttgarts Angelo Stiller mit einer Geste. Dafür erhält der Deventer-Profi eine Geldstrafe – und zeigt angeblich Reue.Stuttgarts Europa-League-Gegner Go Ahead Eagles hat seinen Profi Victor Edvardsen nach dessen provokanten Geste gegenüber dem VfB-Spieler Angelo Stiller mit einer Geldstrafe belegt und sich für den Vorfall entschuldigt "Go Ahead Eagles und Victor Edvardsen bedauern den gestrigen Vorfall. Der Verein hat Edvardsen mit einer Geldstrafe von 500 Euro belegt, die an die sozialen Dienste des Vereins gespendet wird", teilte der Klub aus dem niederländischen Deventer auf der Plattform X mit.Der 29-jährige Edvardsen war beim 4:0 des VfB in Deventer mit Stiller aneinandergeraten und hatte provoziert. Online sorgte die Szene, in der sich Edvardsen an die Nase fasste, für mächtig Aufsehen. Auf dem Platz gab es eine Rudelbildung. Stiller und Edvardsen sahen Gelb.Edvardsen entschuldigt sich bei StillerIn dem Statement des Vereins wurde auch eine Entschuldigung von Edvardsen verbreitet. "Ich möchte mich für mein Verhalten von gestern entschuldigen. Es wurden Dinge zwischen uns gesagt und getan, die nicht auf einen Fußballplatz gehören", wird Edvardsen zitiert. "Nach dem Spiel bin ich in die Stuttgarter Kabine gegangen, um mich zu entschuldigen. Ich habe eine Vorbildrolle und habe mich entsprechend zu verhalten."Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth wollte der im Internet viel diskutierten Szene nicht zu viel Bedeutung beimessen. "Ich habe es gesehen, aber aus der Ferne für mich trotzdem schwer zu bewerten", sagte der 46-Jährige über die Aktion von Edvardsen."Es geht um Europa-League-Punkte für Deventer genauso wie für uns. Also wenn Emotionen im Spiel sind und die dann auch schnell wieder abebben und der Schiri die richtigen Maßnahmen ergreift, dann ist das alles nicht ganz so wild", sagte Wohlgemuth nach dem Spiel in der Interviewzone und ergänzte: "Von daher, alles in Ordnung."

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VfB in Deventer: "Behandelt wie Schwerverbrecher": Polizei-Ärger wirkt nach

Einreiseverbote, lange Kontrollen, Gewalt: Immer wieder gibt es Probleme rund um internationale Reisen von Fußballfans. Nach den jüngsten Vorfällen in Deventer wird Stuttgarts Vorstandsboss deutlich.Alexander Wehrle war richtig sauer. Die Geschehnisse in Deventer wirken nicht nur beim Vorstandsvorsitzenden des VfB Stuttgart nach. "Das ist völliger Irrsinn, was da abläuft. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen", sagte Wehrle sichtlich aufgebracht im Zelt, das als Interviewzone diente. Wie zuletzt schon häufiger gab es rund um Fanreisen zu internationalen Auswärtsspielen Ärger. Für Wehrle steht nach der Partie der Schwaben bei den Go Ahead Eagles (4:0) fest: So kann es nicht weitergehen.Bei der Ankunft Stuttgarter Fanbusse hatte es Ärger gegeben. Wie auf Videos zu sehen ist, setzte die Polizei unter anderem Schlagstöcke gegen Stuttgart-Fans ein. Laut VfB verhängten die niederländischen Behörden gegen einen Teil der Anhänger vor dem Europa-League-Spiel ein Betretungsverbot für die Stadt. Viele Fans traten daraufhin die Heimreise an."Wenn wir eine Fankultur im europäischen Fußball aufrechterhalten wollen, dann müssen wir auch dafür Sorge leisten, dass Fans, die sich nichts zuschulden kommen lassen, auch einreisen dürfen und ein normales Fußballerlebnis haben", forderte Wehrle. "Denn irgendwann werden wir Verhältnisse haben, da wird auch keiner mehr mitreisen. Und dann wird das den Fußball verändern. Und wir machen das doch für die Fans oder für was machen wir es?"Europäische Fanorganisation äußert sichGemeinsam mit anderen deutschen Clubs habe man zu der Problematik schon in der Vergangenheit Kontakt zur Europäischen Fußball-Union UEFA gehabt. Probleme gibt es aber weiterhin."Die massiven Einschränkungen der Bewegungsfreiheit für Fans und die Gewaltakte der Polizei am gestrigen Tage fügen sich leider in eine Reihe ähnlicher Vorfälle ein, die wir in den letzten Monaten in ganz Europa beobachten mussten", teilte die Faninteressenvertretung Football Supporters Europa auf dpa-Anfrage mit. Die niederländischen Behörden müssten "ihre Einsatzstrategien einer kritischen Prüfung unterziehen".Zuletzt auch schon Probleme für Bayern- und Frankfurt-FansZuletzt durften Fans aus Frankfurt keine Tickets für das Champions-League-Spiel ihrer Mannschaft in Neapel kaufen. Anhängern des FC Bayern wurde vor der Partie der Münchner bei Paris Saint-Germain die Fahrt in die französische Hauptstadt verwehrt. Sie mussten sich an einer Mautstelle sammeln. Der Bayern-Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen bezeichnete die Maßnahmen anschließend als "Schikane" - unter anderem habe es nur eine Toilette für rund 750 Menschen gegeben.Sportdirektor Christoph Freund sprach am Freitag zudem auch mit Blick auf das jüngste Auswärtsspiel des deutschen Rekordmeisters beim FC Arsenal in London davon, dass es Szenen gegeben habe, "die man nicht sehen will". Zur Aufarbeitung sei man im Austausch mit allen Beteiligten.Wehrle: "Erstmal einen Knüppel in den Rücken oder in den Nacken"Ob Einreiseverbote, stundenlange Kontrollen oder hartes Vorgehen der Polizei mit Schlagstockeinsatz wie in Deventer: Jeder Einzelfall ist anders. Die Häufung von Problemen macht aber nicht nur Wehrle Sorgen. Im Unterschied zu vielen anderen Vorfällen, die nicht nur deutsche Fans betreffen, war diesmal ein Club-Verantwortlicher Zeuge."Die Fans nehmen sich doch frei. Die reisen an. Die wollen ein Fußballerlebnis haben. Und die werden erstmal behandelt wie Schwerverbrecher", sagte Wehrle. "Ich war dabei. Ich habe mich dann auch so gefühlt und gedacht: Wo bin ich hier eigentlich?" Fassungslos beschrieb er die Busankunft der Fans: "Beim Aussteigen haben sie erstmal einen Knüppel in den Rücken oder in den Nacken bekommen von der Polizei."Go-Ahead-Eagles-Direktor Jan Willem van Dop nahm die Sicherheitskräfte in Schutz. So seien unter anderem Busse mit Fans zurückgeschickt worden, die kein Ticket hatten. "Einige hatten Tickets, andere nicht. Und das Verhalten im Bus war so aggressiv, dass die Polizei schließlich eingriff", sagte er.Die Erfahrung, schon lange vor dem Anpfiff wieder zurückzureisen, ist für einige Fans nicht neu: Vor rund einem Jahr brachen viele VfB-Anhänger ihre Reise zum Spiel bei Roter Stern Belgrad an der serbischen Grenze ab. Auch damals kritisierte Wehrle den dortigen Einsatz von Sicherheitsorganen scharf.UEFA-Präsident Ceferin hatte sich eigentlich klar geäußertStädte, Provinzen oder Präfekturen scheinen sich immer häufiger nicht in der Lage zu sehen, internationale Partien ohne Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Fans oder sogar dem kompletten Verbot von Anhängern durchzuführen. "Wir haben 489 Tickets bekommen. Wenn man das nicht managen kann, da mache ich echt viele Fragezeichen", sagte Wehrle.Ähnlich hatte sich auch schon Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche nach dem jüngsten Spiel der Eintracht in Neapel geäußert. "Wenn du nicht in der Lage bist als Veranstalter oder als Club, ein Spiel stattfinden zu lassen, bei dem du Gästefans und Heimfans am Spiel teilnehmen lassen kannst, dann muss man ehrlicherweise sagen, dann dürfen sie an dem Wettbewerb nicht teilnehmen", sagte er.Einen Antrag auf Verlegung der brisanten Partie an einen neutralen Ort hatte die UEFA damals nach Angaben des Bundesligisten abgelehnt. Nachdem 2023 beim Duell der beiden Clubs in Italien schon keine Gäste-Tickets an Eintracht-Fans verkauft worden waren, hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin eigentlich im ZDF angekündigt: "Wir müssen sagen, wenn so etwas passiert, wird dort nicht gespielt."

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Formel 1: Trotz Vettels Rat: Hamilton frustriert und einsilbig

Lewis Hamilton ist schwer gefrustet im Ferrari. Einen Saison-Rückblick verweigert der kriselnde Superstar. Was wurde aus dem Ratschlag von Sebastian Vettel?Die Fallhöhe war von Anfang an riesig. Die erste Saison im berühmtesten aller Formel-1-Autos wurde für Lewis Hamilton aber zum Jahr des Leidens. Rückschläge in Dauerschleife, Enttäuschungen im Wochentakt. Sogar Zweifel am Können des siebenmaligen Weltmeisters.Und er selbst? Vom Hamilton der ersten Tage und Wochen bei der berühmten Scuderia Ferrari ist nicht mehr viel übrig geblieben. Präsentierte er sich bei seinen ersten Besuchen in Maranello und der ersten Ausfahrt in Fiorano noch strahlend und euphorisch, überwiegen längst Frust, Leere und Enttäuschung. Schlechter war Hamilton nie"Niemand hätte jemals erwartet, dass Lewis Hamilton in seiner ersten Saison bei Ferrari so große Schwierigkeiten haben würde", schrieb Italiens "Corriere della Sera" vor dem Großen Preis von Katar an diesem Wochenende. Zwei Grand Prix noch, dann hat der mittlerweile auch schon 40 Jahre alte Hamilton seine mit Abstand schlechteste Saison geschafft - und überstanden. Zurückblicken wollte er im Fahrerlager von Lusail partout nicht. "Mache ich nicht", entgegnete er auf die entsprechende Frage. Er schaue nur nach vorn. Nächster Versuch: Er könnte ja wenigstens ein bisschen erzählen, meinte der Interviewer. "Da gibt es nicht viel zu sagen. Die Ergebnisse sprechen für sich." In der Tat. Bei Ferrari nur noch ein Ein-Hit-Wunder?Kein Grand-Prix-Sieg, nicht mal ein Podestplatz. Einmal disqualifiziert, zweimal nichts in Ziel gekommen. Nur einmal sah es so aus, wie er, die Tifosi und Ferrari-Boss John Elkann sich das vorgestellt hatten: Beim Sieg im Sprintrennen von China - Hamiltons Ein-Hit-Wunder im Ferrari. Und das nach vorher 105 Grand-Prix-Siegen und 104 Pole Positionen. Titel Nummer acht scheint nach seiner Karriereabzweigung nach Maranello in weite Ferne gerückt zu sein. "Je länger es dauert, desto schwieriger wird es", kommentierte nun Sebastian Vettel (38) Hamiltons Situation und dessen Warten auf den 106. Sieg. Der Deutsche Formel-1-Rentner muss es wissen. Auch er konnte der roten Versuchung nicht widerstehen. Auch er scheiterte, nach seinen vier WM-Triumphen mit Red Bull die Scuderia zu weltmeisterlichem Ruhm zu führen. Wie auch schon Fernando Alonso. Der Spanier hatte 2005 die Ära von Michael Schumacher bei Ferrari beendet, 2006 erneut den Titel gewonnen. Kurioserweise sorgte Alonso durch das vergiftete Stallduell mit Hamilton 2007 im McLaren dafür, dass doch noch mal ein Ferrari-Fahrer ganz oben stand. Seit Kimi Räikkönens WM-Titel aber blieb die Sehnsucht nach der erneuten Krönung eines Ferrari-Piloten unerfüllt. Vettels Erklärungsversuch für Hamiltons Leidenszeit bei FerrariEin Niedergang wie bei Hamilton ist aber selbst in der Zeit beispiellos. "Ich fühle mich schrecklich, das war die schlimmste Saison, die ich jemals hatte", sagte er in Las Vegas. Nutzlos fühlte er sich auch schon, nicht mehr gut genug. So schlimm war es bei Vettel nie. Immerhin gelangen ihm 14 Siege, zweimal wurde er Vizeweltmeister - beide Male geschlagen von Hamilton im Mercedes. Er habe es geliebt bei Ferrari, er bereue den Schritt nicht, bekräftigte er nun im Formel-1-Podcast "Beyond the Grid" und suchte nach einer Erklärung für Hamiltons extreme Leidenszeit im Vergleich zu ihm. Als jemand mit Muttersprache Deutsch habe er schnell gelernt, sich sprachlich anpassen zu müssen, als er international im Rennsport unterwegs gewesen sei, erklärte Vettel. "Ich möchte auch nicht sagen, dass Lewis sich nicht angepasst hat oder britische Fahrer sich nicht anpassen müssen", meinte Vettel mit Blick auf die mehrheitlich in England beheimateten Rennställe und die Formel-1-Sprache Englisch. Es geht um mehr als Motoren und roten FarbeAber Ferrari in der Formel 1 ist einfach mehr als rote Rennwagen, als Zahlen, Fakten und Buchstaben. Es ist ein Mythos, der mit seiner italienischen Herkunft verbunden ist, voller Leidenschaft, voller Emotionen."Wenn du eine Sprache nicht sehr gut beherrschst, kommst du zwar zurecht, aber verstehst du dann wirklich die Menschen? Begreifst du die Kultur?", fragte Vettel, der es selbst bereut, sich nicht noch intensiver mit der Sprache auseinandergesetzt zu haben. Genau deswegen gab er Hamilton beim Wechsel einen Rat mit: "Lerne die Sprache, lerne sie wirklich, wirklich gut." Selbst auf Englisch kann und vor allem will Hamilton diese Saison aber kaum mehr in Worte fassen. 

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Fußball: Irans Delegation will WM-Auslosung in den USA boykottieren

Wegen der US-Einreiseverbote will der iranische Fußballverband der WM-Auslosung in Washington komplett fernbleiben. Die Politik spielt hier eine große Rolle.Aus Protest gegen Einreiserestriktionen seitens der USA will der iranische Fußballverband die Teilnahme an der WM-Auslosung geschlossen boykottieren. "Nach Rücksprache mit dem Sportministerium und dem Außenministerium haben wir der FIFA mitgeteilt, dass die Frage der Nichterteilung von Visa für einige Mitglieder des Fußballverbands inzwischen über den sportlichen Bereich hinausgegangen ist", sagte Amir-Mehdi Alawi, Sprecher des iranischen Fußballverbands, im Staatsfernsehen.Demnach soll kein Mitglied des Verbands und des Trainerstabs an der für kommenden Freitag in Washington geplanten und vom Weltverband FIFA organisierten Auslosung der Endrunde der Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen. Anfang Oktober hatte der Sprecher mitgeteilt, dass Irans Verbandschef Mehdi Tadsch, Cheftrainer Amir Ghalenoei und sieben weiteren Funktionären die Einreise verweigert werde.Was Trump mit dem Fall zu tun hatUS-Präsident Donald Trump hat für Menschen aus mehreren Ländern eine Einreisesperre verhängt, darunter auch aus dem Iran, dessen Nationalteam für die WM in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert ist. In der Anordnung des US-Präsidenten ist mit Blick auf die WM sowie Olympia 2028 in Los Angeles allerdings auch festgehalten, dass es Ausnahmen von der Sperre für Athletinnen und Athleten, Trainer, Betreuer und direkte Verwandte geben soll. Der Iran und die USA unterhalten seit mehr als 45 Jahren keine diplomatischen Beziehungen mehr. In diesem Sommer bombardierten die USA zentrale Atomanlagen im Iran und schlossen sich Israels Krieg gegen das Land an. Nach zwölf Tagen wurde eine Waffenruhe vereinbart.

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Ex-Fußballprofi: Toni Kroos erhält das Bundesverdienstkreuz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Fußball-Weltmeister Toni Kroos in Madrid das Bundesverdienstkreuz verliehen. Steinmeier würdigt Kroos als "lebende Legende".Zehn Jahre lang hat Toni Kroos in Madrid Fußball gespielt, nun hat ihm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dort am Donnerstagabend das Bundesverdienstkreuz überreicht. Die feierliche Zeremonie fand im Estadio Santiago Bernabéu statt.Steinmeier, der sich derzeit auf Staatsbesuch in Spanien befindet, fand große Worte für den ehemaligen Nationalspieler. Kroos sei auf dem Platz stets "das Herz seiner Mannschaften gewesen" und fungiere als "Spielmacher der deutsch-spanischen Freundschaft". Der Bundespräsident bezeichnete ihn zudem als "lebende Legende", wie unter anderem der "Kicker" berichtet.Toni Kroos laut Steinmeier mehr als ein FußballerDenn ausgezeichnet wurde der sechsmalige Champions-League-Sieger vor allem für sein gesellschaftliches Engagement. Seit zehn Jahren unterstützt die Toni-Kroos-Stiftung schwer und chronisch kranke Kinder sowie deren Familien. Steinmeier bedankte sich "von Herzen" für diesen Einsatz, der den betroffenen Kindern Lebensqualität, Normalität und vor allem Hoffnung schenke."Es war auch Ihr sympathisches und besonnenes Auftreten auf und neben dem Platz, das Sie zum Vorbild für viele junge Fußball-Talente und Sportbegeisterte gemacht hat", so der Bundespräsident. Auch der Präsident von Real Madrid, Florentino Pérez (78), hielt eine Rede für Kroos und würdigte ihn sichtlich bewegt als "einen der besten Spieler aller Zeiten".Ein emotionaler Moment für den Ex-ProfiKroos selbst zeigte sich sichtlich gerührt. Die Auszeichnung an genau diesem Ort zu empfangen, sei für ihn "extrem besonders", erklärte er in einer kurzen Ansprache. "Dieses Stadion war in den letzten zehn Jahren mein Zuhause und ich glaube, es wird es immer sein." Hier habe er als Fußballer bei Real Madrid seine "schönste Zeit" erlebt.Den Orden wolle er auch mit dem Team seiner Stiftung teilen. Im Fußball habe er gelernt, dass man Erfolge nur gemeinsam erzielen könne, betonte Kroos. Der Profisport sei eine "Parallelwelt" – die Arbeit für andere Menschen habe ihm geholfen, die Bodenhaftung nicht zu verlieren. An seine ehemaligen Kollegen richtete er einen klaren Appell: Auch sie sollten sich für Menschen in Not engagieren.Toni Kroos ist einer der erfolgreichsten deutschen Sportler aller Zeiten. Seine aktive Laufbahn beendete er im vergangenen Jahr standesgemäß mit dem Gewinn der Champions League und der Teilnahme an der Heim-EM. 2014 wurde er in Brasilien mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister. Bei Bayern München sammelte er jeweils drei Meistertitel und DFB-Pokalsiege sowie einen Champions-League-Triumph. Nach seinem Wechsel zu Real Madrid 2014 folgten vier spanische Meisterschaften und fünf weitere Siege in der Königsklasse. Heute lebt er mit seiner Familie weiterhin unweit von Madrid.Kroos ist bereits der dritte ehemalige Fußballer, der seit Anfang Oktober das Bundesverdienstkreuz erhalten hat. Vor ihm wurden Philipp Lahm und Gerald Asamoah ausgezeichnet.

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American Football: Playoffs-Hoffnungen der Chiefs in der NFL schwinden

Nach dem 28:31 bei den Dallas Cowboys rutschen die Kansas City Chiefs in der NFL weiter in die Krise. Das Comeback von Joe Burrow bei den Bengals glückt derweil.Die Kansas City Chiefs drohen in der nordamerikanischen Profiliga NFL erstmals seit 2014 die Playoffs zu verpassen. Das American-Football-Team um Quarterback-Superstar Patrick Mahomes verlor am traditionsreichen Thanksgiving-Spieltag mit 28:31 bei den Dallas Cowboys und steht mit einer Bilanz von 6:6 nur auf Rang neun der AFC.Mahomes stemmte sich nach Kräften gegen die Niederlage, warf für 261 Yards und vier Touchdowns. Doch nach einer 14:7-Führung im ersten Viertel ging offensiv nicht mehr viel und Dallas zog mit starkem Laufspiel zu Beginn des vierten Viertels auf 20:14 davon. Wide Receiver Rashee Rice brachte die Chiefs zwar noch einmal in Führung, im Anschluss entschied Dallas' Receiver-Duo George Pickens und CeeDee Lamb jedoch die Partie zugunsten der Gastgeber. Kansas City hatte 2020, 2023 und 2024 den Super Bowl gewonnen.Erfolgreiches Comeback für Joe BurrowNach neun Spielen Zwangspause aufgrund einer Zehenverletzung kehrte Star-Quarterback Joe Burrow an Thanksgiving zurück – und führte seine Cincinnati Bengals mit 261 Yards und zwei Touchdowns zum 32:14-Erfolg gegen den Divisionsrivalen Baltimore Ravens. Zum Matchwinner avancierte Kicker Evan McPherson, der alle seiner sechs Field-Goal-Versuche traf. Mit einer Bilanz von 4:8 sind die Playoff-Chancen jedoch auch für die Bengals gering.

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Europa League: VfB Stuttgart landet Kantersieg, Freiburg trotz Remis weiter auf Kurs

Der VfB Stuttgart siegt in der Europa League trotz des Fan-Ärgers deutlich, Freiburg ist weiter ungeschlagen. Mainz erlebt in der Conference League einen bitteren Abend.Der VfB Stuttgart hat einen wichtigen Schritt Richtung K.o.-Phase der Europa League gemacht. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß siegte bei den Go Ahead Eagles aus Deventer verdient mit 4:0 (2:0). Fußball-Nationalspieler Jamie Leweling traf für den spielfreudigen VfB doppelt (20./35. Minute). Bilal El Khannouss (59.) und Badredine Bouanani (90.+3) waren gegen den niederländischen Pokalsieger ebenfalls als Torschützen erfolgreich.Für den schwäbischen Bundesligisten, der nach fünf Spieltagen neun Punkte hat, war es der erste internationale Auswärtssieg der Saison. Wettbewerbsübergreifend ist Stuttgart nun vier Spiele in Serie ungeschlagen. Auch von den Ausschreitungen zwischen den eigenen Fans und der niederländischen Polizei vor dem Spiel ließ der VfB sich nicht beeinflussen.Europa League: Freiburg spielt in Pilsen 0:0Der SC Freiburg ist auch im fünften Spiel der laufenden Europa-League-Saison ungeschlagen geblieben. Beim sechsmaligen tschechischen Meister Viktoria Pilsen kam der Fußball-Bundesligist aber nicht über ein 0:0 hinaus. Durch die Nullnummer verpassten die Südbadener den möglichen Sprung an die Tabellenspitze.Fünf Tage nach der 2:6-Klatsche beim FC Bayern München präsentierten sich die Freiburger defensiv zwar wieder stabiler, waren offensiv in Summe aber zu harmlos. Auf Kurs Richtung K.o.-Runde liegen sie dennoch weiterhin.Conference League: Mainz kassiert erste NiederlageDer FSV Mainz 05 hat nach einer schwachen Vorstellung die erste Niederlage in der Ligaphase der Conference League kassiert. Die Mannschaft von Trainer Bo Henriksen verlor auswärts gegen den rumänischen Klub Universitatea Craiova 0:1 (0:0). Den Siegtreffer für die Hausherren erzielte Assad Al-Hamlawi per Foulelfmeter (67. Minute).Bereits in der 24. Minute ging es wegen Beschwerden im Adduktorenbereich für Stammkeeper Robin Zentner nicht weiter. Für ihn kam Lasse Rieß hinein, der damit sein Debüt im Europapokal gab.Trotz der ersten Pleite am vierten Spieltag nach zuvor drei Siegen sind die in der Fußball-Bundesliga kriselnden Mainzer in Europa aber ebenfalls weiter auf Kurs K.o.-Phase.

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Stuttgart in der Europa League: Fans geraten mit Polizei aneinander und reisen ab – VfB-Boss "schockiert"

Vor der Europa-League-Partie in Deventer gibt es Probleme zwischen Polizei und Fans des VfB Stuttgart. Die niederländischen Beamten setzen Schlagstöcke ein.Noch vor Anpfiff der Europa League-Partie des VfB Stuttgart gegen die Go Ahead Eagles im niederländischen Deventer (21.00 Uhr) hat ein Teil der Stuttgarter Fans die Rückreise angetreten. Wie der VfB mitteilte, hätten die Behörden gegen die Insassen von drei Fan-Bussen ein Betretungsverbot für die Stadt verhängt, weil Fans sich am Treffpunkt angeblich aggressiv verhalten hätten. VfB-Verantwortliche vor Ort hätten aber kein entsprechendes Verhalten der Fans wahrgenommen.Er sei "schockiert" vom "völlig unverhältnismäßigen" Vorgehen der Polizei, sagte Stuttgarts Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle bei RTL. "So etwas habe ich noch nie erlebt." Das werde man sich nicht gefallen lassen. Man habe sich umgehend bei der UEFA beschwert.Wehrle drängt auf "lückenlose Aufarbeitung"Weitere VfB-Fans, die bereits in Deventer angekommen waren, erklärten sich mit den Insassen der betroffenen Busse solidarisch und traten ebenfalls die Rückreise nach Stuttgart an. Der Gästeblock war entsprechend nicht komplett gefüllt. Organisierte Unterstützung der VfB-Fans im Stadion De Adelaarshorst gab es nicht."Ich war die ganze Zeit vor Ort am Treffpunkt der Fans und konnte mir ein Bild von den Gegebenheiten machen. Die örtlichen Behörden haben aus für uns überhaupt nicht nachvollziehbaren Gründen ein Betretungsverbot für Teile unserer Fans ausgesprochen", sagte Stuttgarts Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle. "Wir sind mit den Behörden und der Uefa im engen Austausch und drängen auf eine lückenlose Aufarbeitung der Vorkommnisse. Dieses unverhältnismäßige Vorgehen gefährdet unsere Fußballkultur."Videobilder zeigen Einsatz von SchlagstöckenVideobilder niederländischer Medien zeigten, wie die Polizei angereiste Fans zwang, wieder in ihre Busse zu steigen und die Rückfahrt anzutreten. Zuvor war es am Treffpunkt der Fans bereits beim Eintreffen der Busse zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Videobilder zeigten Bereitschaftspolizisten, die mit Schlagstöcken auf Fans an den Bussen einschlugen."Was mich wirklich schockiert, ist, wenn du heute in Europa aus einem Bus aussteigst und zur Begrüßung erst mal einen Knüppel ins Genick bekommst", schimpfte VfB-Boss Wehrle zur Pause der Partie bei RTL. "Wo sind wir denn?"Nach niederländischen Medienberichten wollten die Beamten die Fans in Richtung der Fanzone bewegen. Dort wurden, wie auf weiteren Bildern zu sehen war, von den Fans Absperrgitter umgerissen und es kam zu einer Konfrontation mit den Beamten.Probleme mit Fans ohne TicketDer Direktor der Go Ahead Eagles, Jan Willem van Dop, sagte, dass es zu dem Polizeieinsatz kam, weil in den Bussen Fans ohne Tickets gesessen hätten, berichtete die Zeitung "De Stentor". Menschen ohne Tickets sollten aber nicht zum Stadion kommen. "Regeln sind Regeln und das wird hier gut gelöst", sagte er. Aus Sorge vor Ausschreitungen hatte der Bürgermeister von Deventer, Ron König, am Nachmittag bereits für die Stuttgarter Fans ein Betretungsverbot für die Innenstadt erlassen. Der Grund sei, dass nach Informationen der Polizei eine ernsthafte Störung der öffentlichen Sicherheit drohe."Unser Ausgangspunkt ist, dass wir die Europa-League-Spiele in Deventer auf gastfreundliche, gemütliche und sichere Weise organisieren wollen", erklärte der Bürgermeister. "Nun zeigt sich jedoch, dass einige Leute ganz andere Vorstellungen davon haben. Wir lassen uns dadurch ein schönes Fußballfest nicht verderben. Im Interesse der Sicherheit echter Fußballfans, Einwohner und Unternehmer habe ich daher diese Maßnahme ergriffen."Dieser Artikel wurde aktualisiert und um weitere Details und Zitate ergänzt.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Tipps von Bayern-Legende: Er kennt den Hype: Das rät Thomas Müller Bayerns Shootingstar Lennart Karl

Früher war Thomas Müller der große Jungstar des FC Bayern – nun ist Lennart Karl einer seiner Nachfolger. Der Routinier und Weltmeister hat daher Tipps für den Teenager.Fast zwei Jahrzehnte nach seiner eigenen Anfangszeit beim FC Bayern hat Thomas Müller einige Tipps an den neuen Münchner Shootingstar Lennart Karl. Der 17-Jährige müsse versuchen, "den Fokus auf dem Sport zu halten", sagte Müller in einem Interview von RTL/ntv und meinte: "Der Junge hat Spaß, daran zu arbeiten, er hat Spaß, sich zu verbessern." Er dürfe nun wegen des Hypes und der steigenden Erwartungen nicht zu verbissen werden, mahnte der ehemalige Bayern-Leistungsträger und unterstrich: "Es ist das Schönste, was es gibt, für den FC Bayern zu spielen."Während Müller in der Major League Soccer (MLS) mit den Vancouver Whitecaps um den Titel spielt, erlebt Karl in seiner ersten Saison bei den Bayern gerade einen verblüffenden Höhenflug. Mit Startelfeinsätzen und Toren überzeugt der Teenager in Bundesliga und Champions League. Karl spiele "sehr erfrischend, macht auch Tore und hat wichtige Aktionen", sagte Müller.Thomas Müller verfolgt den FC Bayern auch in NordamerikaDie Partien seines Herzensvereins verfolge er auch aus der Ferne, selbst mit Schwierigkeiten durch die Zeitverschiebung. Es sei "manchmal gar nicht so einfach, die Spiele am Mittagstisch zu schauen", berichtete Müller. Wegen der eigenen Trainingszeiten könne er oft nur Highlight-Videos der Bayern gucken.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Formel 1: Explosive Ausgangslage: Klare Ansage von Norris' Stallrivale

Hitzerennen, Reifenlimit und die mögliche Fahrerkrönung. Katar wird zum ersten großen Titelshowdown. Lando Norris kann es schaffen, aber sein Teamkollege wird nicht helfen - er will selbst den Titel.Nach dem folgenreichen Millimeter-Strafdrama von Las Vegas darf sich McLaren im explosiven Doppelkampf um den WM-Titel gegen Max Verstappen nicht wieder verzocken. Noch hat Lando Norris alles in den Händen mit 24 Zählern Vorsprung auf seinen Teamkollegen Oscar Piastri und Red Bulls Alleinunterhalter Verstappen. "Wichtig ist jetzt die Frage: Was macht man intern?", betont Sky-Experte Ralf Schumacher vor dem Großen Preis von Katar.Sprich: Zwei gemeinsam (Norris als Titelanwärter und Piastri sein Helfer) gegen einen (Verstappen)? Oder muss Norris auch die Attacke seines eigenen Teamkollegen fürchten? Wie so ein Stallduell um den WM-Titel ausgehen kann, wissen sie gerade bei McLaren nur zu gut. 2007 schnappte ein gewisser Kimi Räikkönen beim bisher letzten Fahrertitel für Ferrari den McLaren-Piloten Lewis Hamilton und Fernando Alonso die Krone weg. Piastri als Helfer? - "Die Antwort ist nein" 18 Jahre ist das her, Norris war damals sechs Jahre alt, Piastri vier, als Hamilton in seiner ersten Formel-1-Saison dem frischgebackenen zweimaligen Weltmeister Alonso so zusetzte, dass das Stallduell völlig eskalierte. Endstand damals: Räikkönen 110 Punkte - (es gab nur 10 Zähler für einen Sieg), Hamilton 109, Alonso 109. Ende 2025 könnte sich dieses Drama theoretisch wiederholen. Denn eines machte Piastri deutlich: Aufgeben und den Helfer für Norris spielen, will er nicht. "Wir hatten eine sehr kurze Diskussion und die Antwort ist nein", entgegnete er im Fahrerlager in Lusail auf eine entsprechende Frage. Details über das Gespräch und seine Teilnehmer nannte er nicht. Stattdessen betonte Piastri, dass er selbst immer noch eine ordentliche Chance, die WM zu gewinnen, wenn alles gut laufe: "Ich weiß, dass es nicht unmöglich ist." Gewinnt Norris den Grand Prix in Katar, reichen dem Briten 25 Punkte Vorsprung auf Piastri und Verstappen vor dem Finale in Abu Dhabi, um sich zum Weltmeister zu küren. Gewinnt er ihn nicht, braucht er 26 Zähler mehr am Sonntagabend. Rechnerisch könnte es allerdings auch dazu kommen, dass alle drei punktgleich nach Abu Dhabi weiterreisen. Zum Abschalten gab's Golfrunde und Paddletennis "Ich weiß, wozu Max in der Lage ist und ich denke, Oscar ist das genauso", betonte Norris wenige Minuten nach Piastris Medienrunde im McLaren-Motorhome. Jeder Fahrer wolle zeigen, dass er der Beste sei. "Und ich freue mich, ihnen einen guten Kampf auf der Strecke zu liefern", sagte Norris, der ausgesprochen entspannt und gut gelaunt wirkte. Seit Montag ist er bereits in Katar, gönnte sich ein paar Golfrunden und spielte Padel-Tennis, um sich von dem Null-Punkte-Rückschlag von Vegas zu erholen. Einen Grund, irgendetwas vor seinem 151. Grand Prix zu verändern, der ihm den ersten WM-Titel bescheren könnte, sieht Norris nicht. "Nichts muss geändert werden", behaarte er. Er selbst fühle sich auch nicht anders, als vor dem Grand Prix in Mexiko, als er noch Platz eins in der WM-Wertung übernommen hatte.Mit dem Aufstieg von Norris nach dem Tiefpunkt von Zandvoort begann Piastris Niedergang. Dass dieser bereits im Rennen danach Norris überholen lassen musste, weil die Crew einen Boxenstopp des Briten verpatzt und dieser hinter Piastri nach dem Reifenwechsel lag, sorgte bei manchen Fans für Unmut. In Mexiko-Stadt und auch in São Paulo bekam Norris das zu spüren. Mit Pfiffen und Buhrufen nach seinen Siegen. Um sich ansonsten nicht runterziehen zu lassen, schaut er mittlerweile gar nicht in die sozialen Netzwerke.Vettel-Satz über Verstappen lässt aufhorchenEine Stallorder bei Red Bull braucht es indes wirklich nicht: Seine Teamkollegen, aktuell Yuki Tsunoda, fahren praktisch nur noch mit. Von den 391 Red-Bull-Punkten in diesem Jahr holte Verstappen 366. "Und das Beängstigendste ist, dass er immer noch besser wird", sagte der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel nun in einem Formel-1-Podcast über den viermaligen Weltmeister Verstappen.Klar ist, dass der Niederländer zumindest dieselben Chancen auf den Titel hat wie Piastri. Beide müssen aber auf Patzer des WM-Spitzenreiters hoffen. 33 Punkte sind allein in Katar zu holen, acht für den Sieger im Sprint am Samstag (15.00 Uhr MEZ/Sky), 25 im Rennen am Sonntag (17.00 Uhr MEZ/Sky). Dass Pirelli und die Fia aus Sicherheitsgründen ein Reifenlimit - nur 25 Runden pro Satz - verhängt haben, wird die strategischen Möglichkeiten für alle drei Titelanwärter noch mal deutlich erhöhen.Wirklich lieber ein 2007-Revival als einen Fahrer bevorzugen?Der ständigen Gefahr durch Verstappen ist sich McLaren bewusst. An den sogenannten Papaya-Regeln - beide dürfen frei um den Titel fahren - in Anlehnung an die orangefarbene Lackierung des Wagens ändern sie deswegen aber nichts. "Sollte das Gleiche passieren wie 2007, dann habe ich lieber diesen Ausgang als all die anderen Möglichkeiten, weil wir einen von beiden Fahrern favorisieren würden", hatte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown vor nicht allzu langer Zeit bereits gesagt. Und Teamchef Andrea Stella erklärte in der offiziellen Vorschau von McLaren auf das Katar-Wochenende: "Bei noch zwei ausstehenden Rennen verdienen beide die Chance, um den Titel zu kämpfen."

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Niederlage in Champions League: Bayerisches Selbstverständnis: "Heute nichts verloren"

Lieber jetzt als im Frühjahr? Die Serie von 18 Spielen ohne Niederlage endet für den FC Bayern in London. Statt über Manuel Neuers Fehler zu sprechen, schauen die Münchner aufs große Ganze.Er hätte sich über den kleineren und den größeren Fehler von Manuel Neuer aufregen können, über das Ende einer Serie, oder generell über diese erste Saisonniederlage. Aber nein, der Vorstandschef des FC Bayern, Jan-Christian Dreesen, griff nach dem 1:3 in der Champions League beim FC Arsenal während der knapp sechs Kilometer langen Fahrt vom Stadion zum Mitternachtsbankett erst einmal zum Smartphone.Er habe wegen nur dunkler Erinnerungen "ein bisschen gegoogelt", sagte Dreesen, weil er sich gefragt habe: "Wann haben wir eigentlich das letzte Mal verloren?" Und das sagte einiges aus über das Selbstverständnis beim deutschen Fußball-Rekordmeister. Dieses schien nach 18 Spielen ohne Niederlage an diesem regnerischen Abend in London - wenn überhaupt - nur einen winzigen Riss zu bekommen zu haben.Die Bayern hatten zwar verdient verloren. Das räumte Dreesen ebenso ein wie unter anderem Trainer Vincent Kompany und Torwart Neuer, der das dritte Gegentor knapp eine Viertelstunde vor Schluss mit einem misslungenen Rettungsausflug Richtung Mittellinie mitverschuldet hatte. Aber eine Niederlage im November ist eben leichter zu verkraften als eine in einem bedeutenden Spiel in der K.-o.-Runde im Frühjahr, da teilen die Bayern das Gefühl aller europäischen Topclubs.Die "Lektion" für den FC Bayern"Die Champions League wird nicht jetzt entschieden, wir haben heute nichts verloren", sagte Kompany. Er habe das Gefühl, sein Team habe "Hunger" auf das nächste Spiel. "Wenn wir im März, April die Schritte gemacht haben, die wir noch machen wollen, dann hat dieses Spiel auch seine Rolle gespielt für uns", sagte der Belgier, der Arsenal gratulierte.In einer noch offeneren ersten Halbzeit hatte Youngster Lennart Karl in der 32. Minute die Führung der Londoner durch Jurriën Timber (22.) ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Bayern aber keine nennenswerten Chancen mehr - die Gastgeber feierten nach den Treffern von Noni Madueke (69.) und Gabriel Martinelli (76.) ihren fünften Sieg im fünften Champions-League-Spiel."Die Gunners erteilen den formstarken Deutschen eine Lektion", schrieb die "Daily Mail". Anders als bei den Siegen bei Paris Saint-Germain (2:1) und gegen den FC Chelsea (3:1) schafften es die Münchner nicht, ihre Spielweise durchzusetzen. Die Arsenal-Profis hätten genau das getan, was sie tun mussten, sagte der frühere Londoner Weltklassestürmer Thierry Henry bei CBS Sports.Niederlagen zu akzeptieren, fällt schwer"In der zweiten Halbzeit waren wir die schlechtere Mannschaft", räumte Dreesen ein. Dessen Recherche ergab, dass die letzte Niederlage zuvor 144 Tage her war - im Sommer bei der Club-WM unterlagen die Münchner dem Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain. Durch die 17 Siege in den 18 Spielen bis zum Mittwochabend hätten sich alle "an das Gewinnen gewöhnt", sagte Dreesen. Da falle es dann "natürlich schwer", eine Niederlage zu akzeptieren.Bevor er das Buffet eröffnete, lobte der Vorstandschef sein Team aber noch einmal ausdrücklich in höhere Sphären. "Wir haben eine wunderbare Reise mit euch erlebt, wir haben uns berauscht an eurem Spiel", sagte Dreesen. "Ihr seid eine fantastische Mannschaft, ihr spielt hervorragenden Fußball, begeisternden Fußball."Neuers Erklärung: "Großes Risiko" eingegangenDie Neuer-Fehler - der Torwart hatte auch beim ersten Gegentor unglücklich agiert - spielten bei den Ausführungen der Verantwortlichen nur eine kleine Rolle, wenn sie überhaupt angesprochen wurden. Das mag auch daran gelegen haben, dass das dritte Gegentor beim Stand von 1:2 zwar spielentscheidend war, die Bayern aber auch zuvor weit, weit weg von einem möglichen Ausgleich gewesen waren.Auch ohne den Versuch, den Ball weit vor seinem Tor zu klären, wäre Arsenal zu einer Großchance gekommen, meinte Neuer. Torschütze Martinelli wäre dann ins Laufduell mit Joshua Kimmich gekommen. "Ich sag' mal, dass er schneller ist als Jo", äußerte Neuer, der deshalb eine Eins-Gegen-Eins-Situation auf sich zukommen sah. "Das war mir schon klar, ich habe versucht, das vorher zu beseitigen." Er komme am Ende einfach nicht rechtzeitig an den Ball, "wobei ich wusste, dass ich großes Risiko gegangen bin".Beim ersten Gegentor nach einer Ecke war Neuer ebenfalls nicht rechtzeitig an den Ball gekommen, den Timber an den Händen des Keepers vorbei ins Tor köpfte. Neuer war unmittelbar zuvor aber von dem Niederländer angerempelt worden. "Er bringt mich natürlich aus der Balance, das ist klar, und dann habe ich eine andere Position, als ich gerne gehabt hätte und komme vorne nicht mehr so hin." Er sei aber kein Torwart, "der sich hinschmeißt".

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Formel 1: Explosive Ausgangslage: Was macht Norris' Teamkollege?

Hitzerennen, Reifenlimit und die mögliche Fahrerkrönung. Katar wird zum ersten großen Titelshowdown. Nach dem Disqualifikations-Hammer von Vegas ist die Frage: Wer geht außer Verstappen noch All-in?Nach dem folgenreichen Millimeter-Strafdrama von Las Vegas darf sich McLaren im explosiven Doppelkampf um den WM-Titel gegen Max Verstappen nicht wieder verzocken. Noch hat Lando Norris alles in den Händen mit 24 Zählern Vorsprung auf seinen Teamkollegen Oscar Piastri und Red Bulls Alleinunterhalter Verstappen. "Wichtig ist jetzt die Frage: Was macht man intern?", betont Sky-Experte Ralf Schumacher vor dem Großen Preis von Katar.Sprich: Zwei gemeinsam (Norris als Titelanwärter und Piastri sein Helfer) gegen einen (Verstappen)? Oder muss Norris auch die Attacke seines eigenen Teamkollegen fürchten? Wie so ein Stallduell um den WM-Titel ausgehen kann, wissen sie gerade bei McLaren nur zu gut. 2007 schnappte ein gewisser Kimi Räikkönen beim bisher letzten Fahrertitel für Ferrari den McLaren-Piloten Lewis Hamilton und Fernando Alonso die Krone weg. Der Rat an Norris von einem McLaren-Weltmeister18 Jahre ist das her, Norris war damals sechs Jahre alt, Piastri vier, als Hamilton in seiner ersten Formel-1-Saison dem frischgebackenen zweimaligen Weltmeister Alonso so zusetzte, dass das Stallduell völlig eskalierte. Endstand damals: Räikkönen 110 Punkte - (es gab nur 10 Zähler für einen Sieg), Hamilton 109, Alonso 109. Mika Häkkinen, ehemaliger McLaren-Weltmeister, hat einen Rat an Norris. "Will Lando Weltmeister werden, darf er bis zum Schluss keinen Gang runterschalten", empfahl Häkkinen in der "Sport Bild". Gewinnt Norris den Grand Prix in Katar, reichen ihm 25 Punkte Vorsprung auf Piastri und Verstappen. Gewinnt er ihn nicht, braucht er 26 Zähler mehr am Sonntagabend. Rechnerisch könnte es sogar dazu kommen, dass alle drei punktgleich nach Abu Dhabi weiterreisen. Norris dürfte sich dessen bewusst sein, nicht erst seit seinem fehlgeschlagenen Attacke-Manöver nach dem Start in Las Vegas. Norris habe versucht, Verstappen nach dessen Regeln zu schlagen. "Das Problem ist nur, dass er die Regeln von dem Spiel nicht kennt", sagte David Coulthard, ehemaliger McLaren und ehemaliger Red-Bull-Pilot. In der McLaren-Vorschau versichert Norris in einem insgesamt eher kurzen Statement: "Ich bin bereit für die Herausforderung, um den Sieg zu kämpfen." Keine Nummer eins bei McLaren - auch jetzt noch? Norris' Teamkollege Piastri ist der, der noch in der ersten Saisonhälfte wie der Titelanwärter Nummer eins aussah. Sieben Siege, nach seinem bis dato aber letzten Ende August in Zandvoort führte er mit 34 Punkten vor Norris und 104 vor Verstappen. Während der gesamten Hochphase des Australiers hatten die McLaren-Bosse eine Nummer-Eins-Akklamation verweigert. Gleiches Recht für beide Fahrer - der Titel sollte auf der Strecke entschieden werden.Mit dem Aufstieg von Norris nach dem Tiefpunkt von Zandvoort begann der Niedergang von Piastri. Dass dieser bereits im Rennen danach Norris überholen lassen musste, weil die Crew einen Boxenstopp des Briten verpatzt und dieser hinter Piastri nach dem Reifenwechsel lag, sorgte bei manchen Fans für Unmut. In Mexiko und auch in Brasilien bekam Norris das zu spüren. Mit Pfiffen und Buhrufen nach seinen Siegen. Stallorder bei Red Bull aus bestimmen Grund gar nicht nötigEine Stallorder bei Red Bull braucht es indes wirklich nicht: Seine Teamkollegen, aktuell Yuki Tsunoda, fahren praktisch nur noch mit. Von den 391 Red-Bull-Punkten in diesem Jahr holte Verstappen 366. Über manchen Funkspruch der Konkurrenz von McLaren konnte sich der viermalige Weltmeister ein Lachen auch schon nicht verkneifen. Klar ist, dass er zumindest dieselben Chancen auf den Titel hat wie Piastri. Beide müssen aber auf Patzer des WM-Spitzenreiters hoffen. 33 Punkte sind allein in Katar zu holen, acht für den Sieger im Sprint am Samstag (15.00 Uhr MEZ/Sky), 25 im Rennen am Sonntag (17.00 Uhr MEZ/Sky). Dass Pirelli und die Fia aus Sicherheitsgründen ein Reifenlimit - nur 25 Runden pro Satz - verhängt haben, wird beim Grand Prix die strategischen Möglichkeiten deutlich erhöhen. "All-in", schrieb Verstappen nach seinem Sieg in Las Vegas. Setzt auch Piastri alles auf eine Karte? Der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher zweifelt an den aktuellen Teamplayer-Qualitäten des Australiers. "Aus meiner Sicht muss McLaren jetzt hergehen und sagen: 'Oscar, du hattest die Chance. Jetzt konzentrieren wir uns auf einen. Wir können es uns nicht leisten, dass Red Bull uns den Fahrertitel wegschnappt'." Was bei einem Kurswechsel der McLaren-Bosse auf dem Spiel steht Wie Piastri, der bei Siegerfeierlichkeiten von Norris mit dem Team in diesem Jahr auch schon mal außen vor gelassen wurde, das finden würde nach dem bisherigen Kurs der McLaren-Bosse, bleibt mal dahingestellt. Leisten können sich die Verantwortlichen des britischen Traditionsteams einen solchen Richtungswechsel eigentlich ohnehin nicht. "Sollte das Gleiche passieren wie 2007, dann habe ich lieber diesen Ausgang als all die anderen Möglichkeiten, weil wir einen von beiden Fahrern favorisieren würden", sagte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown vor nicht allzu langer Zeit. Und Teamchef Andrea Stella erklärte in der offiziellen Vorschau von McLaren auf das Katar-Wochenende: "Bei noch zwei ausstehenden Rennen verdienen beide die Chance, um den Titel zu kämpfen."

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Biathlon-Saisonstart: "Olympia war die Motivation": Preuß startet Gold-Mission

Franziska Preuß geht als Gold-Kandidatin in den Olympia-Winter. Die deutschen Männer müssen dringend ihre Schießschwäche ablegen - und bekommen dabei besondere Unterstützung.Für den Traum vom Olympiasieg geht Franziska Preuß ihren ganz eigenen Weg. Oftmals fernab des deutschen Teams und stattdessen mit ihren ärgsten Rivalinnen eng an der Seite trainierte die beste Biathletin der vergangenen Saison für ihr nächstes großes Ziel. Im vierten Anlauf soll es in Südtirol endlich mit Gold bei den Winterspielen klappen. Auf dem Weg nach Italien beginnt im schwedischen Östersund die Weltcupsaison - und während Preuß dank ihrer Erfolge wieder als große Hoffnungsträgerin startet, haben die deutschen Männer vor einem besonders wichtigen Winter großen Aufholbedarf.Stetige Steigerung als "Idealvorstellung""Für uns ist erst mal wichtig jetzt, dass wir gut reinstarten", sagte Sportdirektor Felix Bitterling vom Deutschen Skiverband. Los geht's am Samstag (13.15 Uhr/ARD und Eurosport) mit den Staffelrennen der Frauen und Männer, am Sonntag folgen die ersten Mixed-Wettbewerbe. Zum Auftakt gehe es aber nicht darum, "die ganze Welt einzureißen", sagte Bitterling: "Wenn wir es uns aussuchen könnten, dann würden wir einen soliden Start hinlegen und dann stetig besser werden. Das ist die Idealvorstellung."Bei wenig Tageslicht und viel Dunkelheit stehen in Skandinavien die ersten Härtetests in Richtung Olympia im Februar an. "Ich bin glücklich mit dem, was ich schon erreicht habe. Alles, was dieses Jahr noch kommt, ist definitiv für mich Zugabe", sagte Preuß. Im vergangenen Winter gewann sie in einem Herzschlagfinale vor der Französin Lou Jeanmonnot erstmals den Gesamtweltcup; zuvor unter anderem ihr erstes WM-Einzelgold in Lenzerheide. In der Höhe von Antholz sollen am besten die nächsten Medaillen folgen.Preuß führt starkes Frauenteam an"Olympia war die Motivation, noch mal weiterzumachen", sagte die 31-Jährige, die erneut die Weltspitze düpieren kann. Aber auch Selina Grotian, die vor knapp einem Jahr ihren ersten Weltcupsieg feierte, oder Vanessa Voigt, Olympia-Vierte im Einzel von Peking, gelten ebenso als Kandidatinnen für Überraschungen wie Top-Talent Julia Tannheimer und Rückkehrerin Janina Hettich-Walz nach ihrer Babypause. "Mit dem Verlauf des Trainings bin ich insgesamt sehr zufrieden und nun gespannt, was meine Form im internationalen Vergleich wert ist", sagte Preuß, die sich auch von einer kleinen Hand-Operation nicht ausbremsen ließ. Ein Olympiasieg wäre das i-Tüpfelchen, könnte den Weltcupgesamtsieg aber aus ihrer Sicht nicht ganz toppen.Ihre Saisonvorbereitung absolvierte die Bayerin erneut in Eigenregie. Ex-Weltmeisterin Lisa Vittozzi kam aus Italien für ein gemeinsames Training nach Ruhpolding, selbst Jeanmonnot war für einen Sponsorentermin kurz zu Besuch und übernachtete sogar bei Preuß zu Hause. Sie selbst wiederum ackerte auf den Olympia-Strecken von Antholz und powerte sich bei Einheiten mit der Österreicherin Lisa Hauser in der Schweiz aus. Zudem absolvierte Preuß überraschend sogar Testwettkämpfe beim österreichischen Verband, die sie kurz vor dem Saisonstart beide gewann.Mentaltrainer für schießschwache deutsche MännerAuf dem Weg zu einer perfekten Form bekommt sie ihre Freiheiten, während das Männerteam weitestgehend gemeinsam für den Winter schwitzte. Oberste Priorität haben bessere Schießleistungen. Zu viele Strafrunden kosteten im vergangenen Winter zu oft bessere Ergebnisse. Tobias Reiter geht nun in seine erste komplette Saison als Bundestrainer - und bekommt erstmals auch Unterstützung durch einen Mentaltrainer, der Blockaden im Kopf lösen soll. "Das ist gut angenommen worden", sagte Bitterling.Schießen sei ein "sehr, sehr mentales Thema", sagte Bitterling: "Die Jungs haben das Schießen nicht verlernt." Ob die Männer um Philipp Nawrath und Justus Strelow aber die Lücke füllen können, die nach den Rücktritten von Dauersieger Johannes Thingnes Bö und dessen norwegischen Bruder Tarjei Bö klaffen, bleibt mehr als fraglich. Zu erwarten ist eher, dass die Norweger um Gesamtweltcupsieger Sturla Holm Laegreid und die Franzosen mit Eric Perrot und Emilien Jacquelin diejenigen sind, die es jetzt zu schlagen gilt."Keine Energie" für Gedanken an KarriereendeMedaillenvorgaben für Olympia gibt es bei den Biathletinnen und Biathleten erneut nicht. "Ich glaube, das hat ja ganz gut funktioniert, dass wir das ergebnisoffen angehen", sagte Bitterling: "Wir sagen schon sehr selbstbewusst, dass wir Medaillen gewinnen wollen. Deswegen fahren wir dahin." 2022 in Peking hatte es nur zweimal zum Sprung aufs Podest gereicht, die Männer gingen dabei ganz leer aus: Denise Herrmann-Wick gewann im Einzel Gold, die Frauen-Staffel Bronze. Bei der zurückliegenden WM im Frühjahr in Lenzerheide gab es fünf deutsche Medaillen, an vier davon war Preuß beteiligt."Die erste Weltcup-Woche ist immer etwas Besonderes, da ich schwer einschätzen kann, wo ich leistungsmäßig stehe und was zu erwarten ist", sagte Preuß vor dem Start in ihren vielleicht letzten Winter. Klare Aussagen zu einem möglichen Karriereende gibt es nicht. Damit ist zunächst auch nicht zu rechnen, denn bis Olympia will sie sich nur auf den Sport konzentrieren. "Bis dahin habe ich keine Energie für andere Gedanken", sagte sie.

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Presseschau zum FC Bayern: "Manuel Neuer erwischte einen rabenschwarzen Tag"

Der FC Bayern München muss nach der ersten Saisonniederlage von der Presse Kritik einstecken. Gegner Arsenal London wird zum Favoriten auf die Champions League erkoren.Bayern München ist im Spitzenspiel der Champions League erstmals in dieser Saison punktlos vom Feld gegangen und hat eine klare Niederlage gegen den FC Arsenal London kassiert. So bewerten internationale Medien das 1:3.Großbritannien"The Sun": "Die Kunst des Spiels! Die Gunners stürmen an die Spitze der Champions-League-Tabelle und beenden endlich den bayerischen Fluch.""The Daily Mail": "Die Gunners erteilen den formstarken Deutschen eine Lektion, während Mikel Artetas Mannschaft dem Rest Europas ein klares Zeichen schickt.""The Telegraph": "Arsenal unterstreicht mit einem souveränen Sieg über Bayern seine Champions-League-Qualitäten."Spanien"Mundo deportivo": "Arsenal gelingt eine große Überraschung und es bestätigt seinen Status als Champions-League-Favorit. Mit dem 3:1 gegen Bayern München fegte man die Konkurrenz vom Platz, die am eigenen Leib erfuhr, wie schwer es ist, die beste Verteidigung Europas zu knacken.""As": "Arsenal hat in Europa ein Ausrufezeichen gesetzt. Artetas Mannschaft deklassierte einen nicht wiederzuerkennenden FC Bayern München und wahrte ihre makellose Bilanz. Aktuell sind sie das beste Team der Welt.""Marca": "Arsenal überrollt Bayern und etabliert sich als starker Anwärter auf die Champions League."Schweiz"Tages-Anzeiger:" "Arsenal zerzaust die Bayern.""Blick:" "Starkes Arsenal fügt Bayern die erste Saison-Niederlage zu.Österreich"Kronen-Zeitung": "Einen rabenschwarzen Tag erwischte Goalie Manuel Neuer, der mit einem wilden Ausflug das dritte Gegentor verschuldete. Für die Münchner war es die erste Pleite in dieser Saison und im fünften Ligaphasenspiel der erste Punkteverlust.""Kleine Zeitung": "Arsenal entzaubert Bayern."Niederlande"De Telegraaf": "Arsenal schlägt Bayern München und ist neuer Spitzenreiter der Champions League."Frankreich"L'Équipe:" "Arsenal beendet die Siegeserie des FC Bayern auf eindrucksvolle Weise."

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Europa League: Wer überträgt das Spiel des SC Freiburg gegen Viktoria Pilsen?

In der Europa League sind die deutschen Vertreter auswärts gefordert: Der SC Freiburg reist nach Tschechien, der VfB Stuttgart in die Niederlande. So sehen Sie die Partien.Halbzeit in der Ligaphase der Europa League: Vier Spiele sind absolviert, vier weitere stehen noch aus. Dann entscheidet sich, wer direkt ins Achtelfinale einzieht, wer in den Play-offs spielt und für wen die Saison auf internationalem Parkett schon vorbei ist.Die beiden deutschen Vertreter auf Reisen gehen. Der SC Freiburg tritt am Donnerstag um 18.45 Uhr bei Viktoria Pilsen in Tschechien an. Die Breisgauer stehen international glänzend da, haben noch kein Spiel verloren und belegen in der Tabelle aktuell Platz zwei. Nach dem Spiel könnte der Sport-Club sogar die Tabellenspitze übernehmen.Schwieriger ist die Lage beim VfB Stuttgart. Der DFB-Pokalsieger hofft ebenfalls am Donnerstag um 21 Uhr in den Niederlanden bei den Go Ahead Eagles Deventer auf Punkte. Von den bisherigen vier Spielen haben die Schwaben zwei gewonnen und zwei verloren – der Druck ist deshalb durchaus spürbar. Die Anreise gestaltete sich für den VfB schwierig, da das Flugzeug der Schwaben nicht wie geplant am Flughafen Lelystad landete, sondern nach Rotterdam ausweichen musste. Von dort mussten Profis 150 Kilometer mit dem Bus zurücklegen.In der Conference League steht für den 1. FSV Mainz 05 außerdem ein Auswärtsspiel in Rumänien an. Der Gegner heißt Universitatea Craiova. Die Mainzer wahren bislang ihre weiße Weste und haben alle drei Partien auf internationalem Parkett für sich entschieden. Die Chancen auf das direkte Erreichen des Achtelfinales stehen dementsprechend gut. So sehen Sie die Spiele in der Europa League und Conference League Donnerstag, 25. November Europa League: Viktoria Pilsen - SC Freiburg (18.45 Uhr), RTL+Europa League: Go Ahead Eagles Deventer - VfB Stuttgart (21 Uhr), RTLConference League: Universitatea Craiova - 1. FSV Mainz 05 (18.45 Uhr), RTL+Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Champions League: Siegesserie vorbei: FC Bayern kassiert erste Niederlage der Saison

Der FC Bayern kann auch verlieren – in der Champions League unterlag das Team dem FC Arsenal. Eintracht Frankfurt musste ebenfalls eine deutliche Niederlage einstecken.Der FC Bayern hat in der Champions League seine erste Saisonniederlage kassiert und das bittere Ende der eigenen Superserie hinnehmen müssen. Die Münchner verloren nach 18 Partien ohne Niederlage beim englischen Topclub FC Arsenal mit 1:3 (1:1) und gaben den Spitzenplatz in der Ligaphase der Königsklasse an die Londoner ab.Jurriën Timber (22. Minute), Noni Madueke (69.) und Gabriel Martinelli (76.) trafen für die Gastgeber, die sich den Sieg mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdienten. Bayern-Torwart Manuel Neuer war vor dem dritten Gegentreffer weit aus seinem Tor gekommen, verpasste den Ball aber folgenschwer. Martinelli hatte freie Bahn. Dem 17 Jahre alten Lennart Karl (32.) war der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.Weitere Gegner der Münchner sind Sporting Lissabon, Royale Union Saint-Gilloise und PSV Eindhoven.Champions League: Eintracht Frankfurts Sechs-Minuten-BlackoutEintracht Frankfurt kassierte eine weitere deftige Champions-League-Niederlage und muss nach einem sechsminütigen Blackout mehr denn je ums Weiterkommen zittern. Die Hessen verloren am Abend im eigenen Stadion mit 0:3 (0:0) gegen Atalanta Bergamo und stehen damit bei gerade einmal vier Punkten aus fünf Königsklassen-Spielen. Zudem droht ein Ausfall von Stürmer Jonathan Burkardt, der nach knapp einer Stunde vom Feld humpelte. Unmittelbar nach Burkardts Auswechslung brach die Eintracht komplett weg. Ademola Lookman (60. Minute), Ederson (62.) und Charles De Ketelaere (65.) machten gegen komplett indisponierte Frankfurter mit drei Toren alles klar.  Mit dem vierten sieglosen Königsklassen-Spiel in Serie ist in dem Liga-Format der angestrebte Platz unter den besten 24 stark in Gefahr. Gegner Bergamo steht bereits bei zehn Zählern. Die nächste Heimklatsche sorgt zudem für ein schlechtes Torverhältnis, das bei dem Wettbewerb mit 36 Teams noch entscheidend werden kann.

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