Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Australian Open: Besser als Becker: Zverev in Melbourne im Viertelfinale

Alexander Zverev kommt bei den Australian Open immer besser in Schwung. Erstmals bleibt er in Melbourne in diesem Jahr ohne Satzverlust. Jetzt geht es gegen einen aufstrebenden Amerikaner.Nach seinem souveränen Einzug ins Viertelfinale der Australian Open freute sich Alexander Zverev über seine aktuelle Form, auf eine Kampfansage an die Konkurrenz verzichtete der Vorjahresfinalist aber. "Ich werde meinen Mund geschlossen halten", sagte Zverev nach seinem starken 6:2, 6:4, 6:4 im Achtelfinale gegen den Argentinier Francisco Cerundolo. "Um bei einem Grand Slam im Viertelfinale zu stehen, muss man gutes Tennis spielen, aber ich will es nicht kaputtmachen", vermied Zverev klare Worte.Dabei hätte er nach der beeindruckenden Leistung gegen Cerundolo durchaus Grund für forschere Töne gehabt. Erstmals im diesjährigen Turnierverlauf blieb der Weltranglistendritte ohne Satzverlust und steht beim ersten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison damit zum fünften Mal in der Runde der letzten Acht.Das hatte in seiner Karriere nicht einmal Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker geschafft, der am Yarra River viermal im Viertelfinale stand - 1991 und 1996 aber den Titel gewann.Zverev von Beginn an souveränDavon ist Zverev noch ein ganzes Stück entfernt, die Form stimmt aber beim gebürtigen Hamburger. Was Zverev vor allem auf eines zurückführt: Gesundheit. "Letztes Jahr hatte ich nicht die Möglichkeit, richtig zu trainieren, weil ich einfach nicht gesund war. Wenn man gesund ist, macht Tennis spielen einfach auch mehr Spaß", sagte Zverev.Wie viel Spaß der Weltranglistendritte aktuell auf dem Tennisplatz hat, zeigte seine Spielfreude beim Matchball. Erst lockte er Cerundolo mit einem Stopp ans Netz, dann spielte Zverev einen Lob über den Argentinier. "Ich bin zufrieden mit meiner Leistung", kommentierte Zverev sachlich.Keine Angst vor HitzeNachdem er sich in den Runden zuvor stets eine Schwächephase geleistet und jeweils einen Satz abgegeben hatte, machte er das Weiterkommen dieses Mal in drei Sätzen klar. Nun geht es gegen den amerikanischen Senkrechtstarter Learner Tien, der Zverevs Angstgegner Daniil Medwedew aus Russland überraschend klar mit 6:4, 6:0, 6:3 besiegte. "Learner ist ein großartiger Spieler, ich habe großen Respekt vor ihm", sagte Zverev über seinen Viertelfinalgegner.Dass es am Dienstag in Melbourne wieder sehr, sehr heiß mit Temperaturen von weit über 40 Grad werden soll, besorgt Zverev dagegen nicht. "Ich beschäftige mich da nicht sonderlich mit, weil ich mit Hitze eigentlich nie so richtig Probleme hatte", sagte Zverev. Zumal er davon ausgeht, zumindest große Teile des Matches unter dem geschlossenen Dach der Rod Laver Arena zu spielen.Die heißesten Bedingungen, unter denen er je gespielt habe, seien die bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio gewesen. "Das war geisteskrank. Da waren es 40 Grad und 120 Prozent Luftfeuchtigkeit." Dennoch ein gutes Omen, denn Zverev gewann in der japanischen Hauptstadt Gold.Zverev hat alles unter KontrolleGegen Cerundolo hatte Zverev von Anfang an alles im Griff. "Die Form war heute hervorragend", sagte Becker als Eurosport-Experte. "Diesen klaren Sieg haben wir so nicht erwartet. Spielerisch, auch geistig war er der deutlich bessere Mann", sagte Becker. "So kann es weitergehen."Zverev zeigte gegen Cerundolo vom ersten bis zum letzten Ballwechsel eine hochkonzentrierte Leistung. Nach nur einer halben Stunde holte sich der 28-Jährige den ersten Satz und ließ damit auch die argentinischen Fans verstummen, die in der John Cain Arena versuchten, ihren Landsmann mit lauten Sprechchören zum Sieg zu treiben.Mini-Schwächephase ohne FolgenDoch viel Grund zur Freude hatte der südamerikanische Anhang nicht. Denn auch im zweiten Durchgang agierte Zverev mit beeindruckender Dominanz. Dabei war die Bilanz gegen Cerundolo vor dem Achtelfinale von Melbourne negativ. Die ersten drei Duelle hatte Zverev allesamt verloren - allerdings jeweils auf dem von Cerundolo geliebten Sandplatz. Auf dem Hartplatz in der John Cain Arena fand der Argentinier dagegen zu keiner Zeit ein Mittel gegen das wuchtige Spiel von Zverev.

Zeige mehr

Fußball-Bundesliga: Bayerns Superserie dahin - "Der neue Nullpunkt"

Wird der Titelkampf in der Bundesliga doch nochmal spannend? Dafür spricht nichts, aber zumindest ist der FC Bayern wieder besiegbar. Die Stars kündigen eine "Wut"-Reaktion an.Bier in der Kabine? Die Frage nach dem Augsburger Siegerbierchen verwirrte Bayern-Trainer Vincent Kompany kurz. Einen Scherz ließ sich der Münchner Erfolgscoach trotz der ersten Münchner Pleite nach 322 Tagen dann aber nicht nehmen. "So tief sind wir noch nicht, dass wir jetzt Bier brauchen in der Kabine", sagte Kompany nach der ersten Bundesliga-Niederlage seit dem 8. März 2025. "Wenn wir jetzt wieder zehn Monate ungeschlagen bleiben, dann ist alles in Ordnung für mich.""Dann sind wir eben nicht top, top"Die gefühlte Ewigkeit von 27 Spielen lag die letzte Bundesliga-Niederlage des immer noch mit acht Punkten Vorsprung an der Spitze thronenden FC Bayern zurück. Bis dem abstiegsbedrohten FC Augsburg das gelang, was in der Beletage des deutschen Fußballs mittlerweile fast unmöglich schien. Erstaunt setzte sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß auf der Ehrentribüne die Brille auf die Stirn, zerknirscht registrierte Sitznachbar Karl-Heinz Rummenigge die Überraschung.Die Stars rückten bei ihrer Analyse des 1:2 schnell die Reaktion auf die erst zweite Pflichtspielpleite der Saison in den Fokus. "Dieses Spiel heute wird uns nicht in eine Krise stürzen", sagte Mittelfeldchef Joshua Kimmich. Ohne "harte Arbeit" und "unsere Spielprinzipien" sei man halt besiegbar. "Wenn wir da nachlassen, dann sind wir eben nicht top, top", sagte der Nationalmannschaftskapitän. "Die Reaktion ist jetzt sehr wichtig."Tah kündigt "Wut"-Reaktion anEine Saison ohne Niederlage wie sie Bayer Leverkusen im Doublejahr 2024 feierte, ist nicht mehr drin. "Der Fokus lag nie auf irgendwelchen Rekorden", sagte der frühere Leverkusener Jonathan Tah. "Die Wut, die jetzt in uns steckt, wollen wir im nächsten Spiel auf den Platz bringen - und wieder unsere Qualität und Energie zeigen." Die PSV Eindhoven kann sich auf einen stressigen Champions-League-Abend am Mittwoch einstellen, wenn die Münchner den zweiten Platz in der Liga-Phase hinter dem bis Samstag einzigen Bayern-Bezwinger FC Arsenal sichern wollen. Der würde das wichtige Heimrecht für alle Rückspiele der K.o.-Runden garantieren.Immer wieder diese Augsburger"Am Ende gewinnst du auch Preise und Titel, was wichtig ist für den Verein. Dann kann ich auch ohne dieses invincible (unbesiegbar) leben", ordnete Kompany ein. "Wir werden immer weiterhin versuchen, alles zu gewinnen. Das hört nicht auf. Das ist der neue Nullpunkt, der neue Start." Nachdem die Augsburger im April 2014 die längste Ungeschlagen-Serie der Münchner nach 53 Bundesliga-Partien ohne Niederlage gestoppt hatten, beendeten sie nun auch die zweitlängste Serie der Bayern.Über den Führungstreffer von Abwehrspieler Hiroki Ito (23. Minute) sprach nach der Augsburger Wende durch den erst vor wenigen Tagen aus Hoffenheim geholten FCA-Debütanten Arthur Chaves (75.) und Han-Noah Massengo (81.) keiner mehr. Unglücklicher Neuer-Vertreter Urbig"Der Trainer hat in seiner Ansprache von einem Day to remember gesprochen. Den haben wir auf jeden Fall geschafft", sagte der überzeugende Augsburger DFB-Torhüter Finn Dahmen. Sein Gegenüber Jonas Urbig, der wegen der Verschnaufpause von Manuel Neuer Spielpraxis sammeln durfte, sah dagegen bei seinem missglückten Rettungsversuch nach einer Ecke vor dem Chaves-Treffer sehr unglücklich aus. "Jonas weiß, dass er das vielleicht besser machen kann. Aber das ist jetzt für mich keine Schuld von Jonas Urbig. Wir als Kollektiv, wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen", sagte Sportvorstand Max Eberl. Als Grund machte er anderes fest. "Wir müssen an unser Limit gehen. Das haben wir heute nicht getan", sagte der 52-Jährige. Das stramme Januar-Programm mit 7 Spielen in 21 Tagen sowie einige Ausfälle geht zudem selbst am erlesenen Star-Kollektiv der Bayern nicht spurlos vorbei.Bochum als Warnung für Augsburg"Wir haben einen guten Kader, wir haben eine gute Mentalität. Wir werden nicht in Panik geraten", versicherte der diesmal torlose Stürmerstar Harry Kane. Die Tabelle führen die Münchner ohnehin weiter mit einem komfortablen Vorsprung an. "Das übergeordnete Ziel ist natürlich, Meister zu werden", sagte Tah. "Das ist jetzt eine Niederlage, die uns nicht vom Weg abbringt." Die Augsburger setzten sich nach dem wichtigen Erfolg im Abstiegskampf zufrieden in den Bus - und mit einer Warnung. Der letzte Bayern-Bezwinger Bochum stieg am Saisonende ab. "Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht übermütig werden, aber mutig bleiben", sagte Gäste-Coach Manuel Baum.

Zeige mehr

Handball: Kampf ums EM-Halbfinale: Selbst zwei Pleiten können reichen

Die deutschen Handballer haben den Einzug ins EM-Halbfinale nach dem Sieg gegen Norwegen selbst in der Hand. Um unter die besten vier Teams zu kommen, gibt es mehrere Optionen.Für Deutschlands Handballer haben bei der Europameisterschaft die Rechenspiele begonnen. In den Hauptrundenpartien gegen Weltmeister und Olympiasieger Dänemark am Montag und gegen Europameister Frankreich am Mittwoch kann das Team von Bundestrainer Alfred Gislason den Einzug ins Halbfinale aus eigener Kraft perfekt machen.Deutschland führt die Tabelle in der Gruppe 1 mit 6:0 Punkten vor den Franzosen und Dänen (beide 4:2) an. Dahinter folgen Norwegen und Portugal (je 2:4) sowie Schlusslicht Spanien (0:6). "Es ist überragend, dass wir in dieser Situation sind. Aber wir haben die zwei besten Teams des Turniers vor uns. Die werden sich nicht ergeben und sagen, geht ihr mal ins Halbfinale", sagte Kapitän Johannes Golla vor den zwei Top-Duellen.Deutschland kommt ins Halbfinale, wenn- die DHB-Auswahl aus den beiden abschließenden Hauptrundenspielen gegen Dänemark und Frankreich mindestens zwei Punkte holt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zähler im Falle einer möglichen Niederlage mit einem Sieg im anderen Spiel oder durch zwei Unentschieden verbucht werden. Mit 8:2 Punkten wäre Deutschland in jedem Fall mindestens Gruppenzweiter. Holt das DHB-Team sogar noch drei oder vier Punkte, qualifiziert es sich definitiv als Gruppensieger für die Vorschlussrunde.- das deutsche Team aus den Duellen mit den Dänen und Franzosen einen Punkt holt und einer der beiden Rivalen sein anderes ausstehendes Hauptrundenspiel gegen Norwegen (Dänemark) bzw. Spanien (Frankreich) verliert. Auch in diesem Fall wäre der DHB-Auswahl mit dann 7:3 Punkten mindestens Platz zwei in der Gruppe sicher. - das DHB-Team beide Spiele verliert - gegen Dänemark aber nicht höher als mit einem Tor -, die Dänen ihr letztes Spiel gegen Norwegen verlieren, Frankreich nicht gegen Spanien verliert und Portugal gleichzeitig seine ausstehenden Partien gegen Norwegen und Spanien gewinnt. Bei Punktgleichheit mit Dänemark und Portugal (alle 6:4) würde der Dreiervergleich entscheiden. Auch da wäre das Trio punktgleich (alle 2:2). Die deutsche Mannschaft hätte aber die beste Tordifferenz (+1) und würde als Gruppenzweiter hinter Frankreich weiterkommen.

Zeige mehr

EM-Hauptrunde: Deutschland gewinnt auch zweites Hauptrunden-Spiel

Die deutsche Nationalmannschaft besiegt Norwegen bei der Handball-EM – dank einer starken zweiten Halbzeit und Torwart Wolff. Jetzt warten zwei absolute Top-Teams.Dank einer Weltklasse-Gala von Torwart Andreas Wolff bleiben Deutschlands Handballer bei der Europameisterschaft auf Kurs Halbfinale. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason kam gegen Norwegen zu einem 30:28 (15:17)-Sieg und führt die Tabelle in der Gruppe 1 mit 6:0 Punkten an. Vor 10.117 Zuschauern in Herning war Rückraumspieler Marko Grgic mit sieben Toren bester Werfer für den Olympia-Zweiten, der bei der Endrunde zuvor schon Spanien und Portugal besiegt hatte. Am Montag steht für die deutsche Mannschaft um den überragenden Wolff, der mehr als 20 Würfe abwehrte, das Kracher-Duell mit Weltmeister und Olympiasieger Dänemark an. Das Team um Welthandballer Mathias Gidsel vom deutschen Meister Füchse Berlin verfügt nach einem 36:31 gegen Spanien wie Frankreich über 4:2 Punkte. Der Titelverteidiger hatte zuvor Portugal mit 46:38 überrollt und ist am kommenden Mittwoch der letzte Gegner der DHB-Auswahl in der zweiten Turnierphase. Handball-EM: DHB-Team gegen Norwegen mit FehlstartDurch den schwer erkämpften Sieg gegen Norwegen um Superstar Sander Sagosen hat die deutsche Mannschaft jetzt alle Trümpfe in der Hand, sich den Traum vom Halbfinale zu erfüllen. Dafür muss aber eine deutliche Steigerung her. Angesichts der engen Konstellation ist auch noch eine frühzeitige Heimreise nach der Hauptrunde möglich. "Wir müssen Spaß haben und unser Spiel durchziehen", forderte Gislason vor dem Anpfiff. Doch das war leichter gesagt als getan. Wie schon zuletzt gegen Portugal tat sich das DHB-Team im Angriff enorm schwer. Gleich reihenweise wurden beste Chancen vergeben. Hinzu kamen einige technische Fehler.Zum Glück war wenigstens Torwart Andreas Wolff von Beginn an hellwach. Doch auch der 34-Jährige konnte trotz einiger Glanzparaden nicht verhindern, dass Deutschland nach neun Minuten beim 2:5 mit drei Toren hinten lag.Deutscher Chancen-Wucher Der Fehlstart veranlasste den Bundestrainer zu einer frühen Auszeit, die zunächst aber ebenso wenig bewirkte wie erste personelle Wechsel. Erst langsam kämpfte sich die DHB-Auswahl in die Partie und kam beim 8:8 (17.) zum Ausgleich. Wolff hatte zu diesem Zeitpunkt bereits acht Würfe abgewehrt. Vorn machte jetzt vor allem Franz Semper viel Betrieb. Der Leipziger erwies sich aus dem Rückraum als sicherer Vollstrecker und traf in dieser Phase viermal. Seine Nebenleute ließen aber weiter die nötige Effizienz vermissen. So ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause.Zuschauern feiern überragenden WolffNach dem Wechsel setzte sich das Fehlerfestival im deutschen Angriff zunächst fort. Nur auf Wolff war weiter Verlass. Der 34-Jährige erhielt von den Zuschauern für seine teils unglaublichen Rettungstaten immer wieder Szenenapplaus und hielt das DHB-Team im Spiel.Das färbte Mitte der zweiten Halbzeit endlich auch auf seine Vorderleute ab. Beim 26:21 (49.) führte Deutschland plötzlich mit fünf Toren, weil nun auch Rückraumspieler Grgic erstmals im Turnier sein Potenzial ausschöpfte und der Mannschaft mit seinen Treffern zusätzliche Sicherheit gab. So durfte die DHB-Auswahl am Ende jubeln.

Zeige mehr

19. Spieltag: FC Bayern kassiert erste Bundesliga-Saisonniederlage

18 Spiele lang hat sich der FC Bayern in der Bundesliga als unschlagbar erwiesen. Jetzt verliert der übermächtige Rekordmeister erstmals – gegen einen Außenseiter.Der FC Bayern München hat am 19. Spieltag überraschend die erste Bundesliga-Niederlage dieser Saison hinnehmen müssen. Der souveräne Spitzenreiter verlor daheim 1:2 gegen den bisherigen Tabellen-15. FC Augsburg. Es war die erste Bundesliga-Niederlage für den Rekordmeister seit dem 2:3 gegen den VfL Bochum am 8. März 2025. Abwehrspieler Hiroki Ito bescherte den Bayern vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena mit seinem Kopfball in der 23. Minute zuerst die Führung. In der Schlussphase drehten jedoch bei seinem Debüt Arthur Chaves (75.) und Han-Noah Massengo (81.) für die tapferen Augsburger das Duell an der Isar. Michael Olise scheiterte in letzter Sekunde am Aluminium.BVB verkürzt Rückstand auf den FC BayernDer FCA stoppte damit den FC Bayern nach 27 ungeschlagenen Ligaspielen bei dessen zweitlängster Serie. Nach Dreiern gegen Wolfsburg (8:1), Köln (3:1), Leipzig (5:1) und Saint-Gilloise (2:0) war es die erste Bayern-Niederlage in diesem Fußball-Jahr.Im Spätspiel nutzte Borussia Dortmund beim 1. FC Union Berlin den Ausrutscher. Der BVB verkürzte durch einen 3:0-Sieg den Rückstand auf die Bayern auf acht Punkte.Für die Verfolger geht es dennoch eigentlich nur noch um die Qualifikation zur Champions League. Dabei holte RB Leipzig einen 3:0-Pflichtsieg beim neuen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim. Auch die TSG Hoffenheim bleibt durch das 3:1 bei Eintracht Frankfurt auf Champions-League-Kurs. Für Frankfurts Interimstrainer Dennis Schmitt war es die zweite Niederlage im zweiten Pflichtspiel.Bayer Leverkusen rückte dagegen dank des 1:0 gegen Werder Bremen wieder dichter an die Königsklassen-Plätze heran. Im Tabellenkeller holte der FSV Mainz 05 durch das 3:1 gegen den VfL Wolfsburg einen wichtigen Sieg und kletterte vom 18. auf den 16. Platz.

Zeige mehr

Wintersport: Bei Prevc-Flugshow: Kein DSV-Adler in den Top Ten

Domen Prevc ist einmal mehr nicht zu schlagen und hat bei seinem WM-Triumph einen großen Vorsprung auf die Verfolger. Chancenlos vor heimischer Kulisse sind die deutschen Skiflieger.Zum ersten Mal seit 2010 hat es kein deutscher Skiflieger bei der Weltmeisterschaft in die Top Ten geschafft. Philipp Raimund belegte nach dem zweiten und entscheidenden Tag des Einzelwettbewerbs als bester Starter des Deutschen Skiverbandes den 13. Platz. Lokalmatador Karl Geiger fiel in Oberstdorf beim souveränen Sieg des Slowenen Domen Prevc zurück. Der 32-Jährige musste sich mit dem 17. Rang zufriedengeben und konnte nur teilweise an die Leistungen der ersten beiden Durchgänge vom Freitag anknüpfen.Zumindest leicht verbessert im Vergleich zum Vortag präsentierte sich Felix Hoffmann (22.). "Ich musste mich rantasten die Tage. Zum Abschluss war es versöhnlich", sagte der 28-Jährige der ARD. Teamkollege Pius Paschke musste sich mit Platz 25 begnügen.Prevc dominierte die Konkurrenz indes nach Belieben, obwohl die Jury ihn jeweils mit deutlich weniger Anlauf die Heini-Klopfer-Schanze hinunterschickte. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Marius Lindvik aus Norwegen betrug fast 60 Punkte.

Zeige mehr

Angelina Köhler: Schwimmweltmeisterin: "ADHS ist meine Superkraft"

Angelina Köhler ist Schwimmweltmeisterin – und hat ADHS. Hier erzählt sie, welche Routinen aus dem Sport ihr auch im Alltagschaos helfen.

Zeige mehr

Handball-EM: Ein Wurf wie ein Geschoss – Schluroff ist die Geheimwaffe des DHB-Teams

Miro Schluroff ist eine der großen Überraschungen im DHB-Team bei dieser Handball-EM. Was ihn so wichtig macht – und welche Talente abseits der Platte in ihm schlummern.Wenn Miro Schluroff zum Wurf ansetzt, würden normal denkende Menschen wohl das Weite suchen. Handball-Torhüter tun das nicht, haben bei den Geschossen des 25-jährigen Rückraumspielers dennoch häufig keine Chance. Wie auch? Im Gruppenspiel gegen Serbien etwa donnerte Schluroff den Ball mit 134,1 Kilometern pro Stunde ins Netz. Das ist bislang Bestwert bei dieser EM.Bereits in den ersten Spielen bewies der Gummersbacher den deutschen Fans, was in ihm steckt. Spätestens seit dem 32:30-Sieg gegen Portugal beim Hauptrunden-Auftakt dürfte der Name Schluroff auch bei den gegnerischen Nationen bekannt sein. Der 1,98 Meter große Rückraumspieler war mit sieben Treffern, die er ausschließlich in Halbzeit zwei erzielte, der beste Torschütze des DHB-Teams.Nach dem Spiel erhielt Schluroff von Trainerstab und Mitspielern viele Lobeshymnen, die ihm fast schon peinlich waren. "Er war eine riesige Hilfe für uns", sagte Bundestrainer Alfred Gislason über den Mann vom VfL Gummersbach. "Miro hat die Aufgabe, zu werfen. Bei seiner Wurfkraft kann kein Torhüter den Ball sehen." DHB-Keeper David Späth bestätigte: "Jeder weiß, was er für eine Wumme hat." Und Co-Trainer Erik Wudtke attestierte Schluroff schon vor der EM ein "Fass im Arm"."Das hätte ich vor dem Turnier nicht erwartet"Dank Schluroffs Wurfkraft hat Bundestrainer Gislason jedes Spiel ein Ass im Ärmel. Wenn flinke Spieler wie Juri Knorr und Nils Lichtlein im 1-gegen-1 keine Lösungen finden, kann der Isländer Schluroff bringen. Der schließt entweder aus der Distanz ab, oder reißt Lücken auf.Abwehrspieler sind aufgrund der Torgefahr des Rückraumshooters gezwungen, früh auf ihn draufzugehen. Wenn das passiert, hat Schluroff in diesem Turnier auch bereits bewiesen, dass er die Kreisläufer Johannes Golla und Justus Fischer mit cleveren Anspielen bedienen kann.So hatte Schluroff in den vergangenen Spielen großen Anteil am Erfolg der DHB-Auswahl. "Ich bin unfassbar glücklich und froh, dass ich diese Rolle bekomme und so viel mithelfen darf. Das hätte ich vor dem Turnier nicht erwartet", sagte er.Der SpätzünderErst seit März 2025 spielt Schluroff für die deutsche Nationalmannschaft, gegen Portugal machte der 25-Jährige gerade einmal sein zwölftes Länderspiel. Zum Vergleich: Sein gleichaltriger Gummersbacher Teamkollege Julian Köster steht bereits bei 78 Länderspielen. Die "Süddeutsche Zeitung" bezeichnet Schluroff daher als "Spätzünder".Anders als viele seiner DHB-Teamkollegen ging er nicht den klassischen Weg durch die DHB-Auswahlschule. Seine Handball-Jugend verbrachte Schluroff in Bremen, wechselte dann zum Wilhelmshavener HV und von dort zur zweiten Mannschaft der Füchse Berlin, seiner ersten Station im Männerbereich. Anschließend zog es ihn zu GWD Minden, ehe der VfL Gummersbach ihn 2022 unter Vertrag nahm.Beim VfL reifte Schluroff zum Nationalspieler und brachte den Traditionsverein als Teil einer neuen Generation zurück ins internationale Geschäft. Mit Schluroff, Köster, Abwehrspezialist Tom Kiesler und Rechtsaußen Mathis Häseler stellt Gummersbach bei dieser Handball-EM die meisten DHB-Spieler.Verwechslungsgefahr mit KösterBesser spät als nie muss Schluroff sich gedacht haben. Innerhalb von zehn Monaten hat er sich beim DHB zu einem festen Bestandteil der Mannschaft entwickelt. Mittlerweile wird er vom Bundestrainer auch nicht mehr mit Köster verwechselt. Die beiden schwarzhaarigen Rückraumspieler sind fast gleich groß und ähneln sich auch im Aussehen.Zum Verwechseln ähnlich: Die Gummersbacher Julian Köster (l.) und Miro Schluroff© Gerhard Koffler"Es gab am Anfang ein, zwei Szenen, in denen er mich falsch angesprochen hat", berichtete Schluroff jüngst mit einem Schmunzeln. Medienberichten zufolge soll Gislason ihn anfangs den "Gummersbacher Zwilling" genannt haben.Miro Schluroffs Vater spielte für Werder BremenDas sportliche Talent liegt in Schluroffs Familie: Sein Vater Lars Unger spielte von 1991 bis 1997 für Werder Bremen. Nach einer Station bei Fortuna Düsseldorf wechselte Unger ins österreichische Bregenz, wo Sohn Miro im Jahr 2000 geboren wurde."Der Fokus lag eher auf dem Handball in meinem Freundeskreis, auch familiär gesehen", sagte Schluroff der "Bild"-Zeitung. "Nur mein Vater war Fußballer, der Rest eher Handballer. Das hat sich dann mit der Zeit so ergeben." Trotzdem sei er Werder-Fan und verfolge die Spiele regelmäßig, berichtet Schluroff weiter.Demnach spielen seine Freundin Kathleen und Schwester Tony ebenfalls Handball. Letztere war laut "Bild" beim Regionalligisten TV Oyten Mannschaftskollegin von Madita Woltemade, der Schwester von Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade.Entertainer bei den deutschen HandballernNeben seinen handballerischen Fähigkeiten besitzt Schluroff weitere, womöglich ungeahnte Talente – etwa als Unterhalter. Schon vor der EM bestätigten viele Teamkollegen im Gespräch mit dem Sender Dyn, dass Schluroff der Entertainer des Teams sei. "Er sorgt dafür, dass jeder im Team lacht", sagte DHB-Routinier Andreas Wolff. Vor und nach den Spielen legt Schluroff zudem als Kabinen-DJ auf. "Bis jetzt kommt es ganz gut an, was er da spielt", berichtete Julian Köster.Schluroff hat das Potenzial, ein Fanliebling zu werden. Auch, weil er im Gegensatz zu stilleren DHB-Kollegen das Spiel mit den sozialen Medien beherrscht. Schluroff gibt sich Fan-nah, führt unter anderem als Moderator durch die Videos auf dem Gummersbacher YouTube-Kanal. "Es gehört zum Job dazu", sagte er, und beschrieb Social Media als "extrem wichtig".Am Samstag beim zweiten Hauptrundenspiel der DHB-Auswahl gegen Norwegen in Herning (20.30 Uhr/ZDF/Dyn) wird aber zunächst wieder Schluroffs sportliche Performance gefragt sein. Der Überraschungseffekt ist mittlerweile verflogen. Die Skandinavier um Superstar Sander Sagosen werden sich die vergangenen Spiele der Deutschen im Videostudium genau angeschaut und daher nun auch einen gewissen Miro Schluroff auf dem Zettel haben.Quellen: "Süddeutsche Zeitung", "Bild", DHB, mit DPA-Material

Zeige mehr

Handball-EM live: Wer überträgt Deutschland gegen Norwegen?

Deutschland steht bei der Handball-EM in der Hauptrunde, es warten noch einige Kracher-Duelle. Alle DHB-Spiele lassen sich live und kostenlos verfolgen – auf diesen Sendern.Die Hauptrundengegner des DHB-Teams bei der Handball-EM in Nordeuropa haben es in sich: Portugal (Endstand 32:30), Norwegen, Dänemark und Frankreich. Nach dem Handballkrimi gegen die Portugiesen geht es nun weiter gegen die Norweger um Starspieler Sander Sagosen. Auch die Skandinavier treten mit einem Sieg im Rücken an – zuletzt gewann man mit 35:34 gegen Spanien.Handball-EM: Deutschland-Spiele im Free-TVWie bereits in der Gruppenphase bestreitet das DHB-Team alle seine Hauptrundenspiele im dänischen Herning. Weiterhin zeigen die Öffentlich-Rechtlichen alle deutschen Spiele im TV und im Livestream. Eine Übersicht der nächsten Partien:Samstag, 24. Januar, 20.30 Uhr gegen Norwegen – ZDFMontag, 26. Januar, 20.30 Uhr gegen Dänemark – ARDMittwoch, 28. Januar, 18 Uhr gegen Frankreich – ZDFIn den Mediatheken zeigen die Sender zudem täglich mindestens ein weiteres Hauptrundspiel. Um alle Begegnungen bei der Handball-EM in Dänemark, Norwegen und Schweden sehen zu können, müssen Zuschauer ein Abo beim Bezahlsender Dyn abschließen. Für 15 Euro kann man sich dort einen EM-Pass kaufen.Das sind die TV-ExpertenDie ARD baut auf die Expertise zweier Handball-Weltmeister von 2007: Dominik Klein und Johannes Bitter sind für das Erste im Einsatz. Das ZDF setzt einmal mehr Ex-Nationalspieler Sven-Sören Christophersen als Experten ein.Auch bei Dyn bewerten bekannte Handballer die Auftritte des DHB-Teams und das Geschehen rund um das Turnier: Ikone Stefan Kretzschmar, die ehemaligen Nationalspieler Pascal Hens, Michael Kraus (beide ebenfalls Weltmeister von 2007), Tobias Reichmann und Silvio Heinevetter sowie Frankreichs Welt- und Europameister Kentin Mahé.Neu im Expertenteam sind die noch aktiven Bundesliga-Profis Fabian Wiede, Timo Kastening und Leif Tissier, die frischgebackene Vize-Weltmeisterin Antje Döll und Florian Kehrmann, Trainer des Bundesliga-Dritten TBV Lemgo.Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.

Zeige mehr

Weltcup in Tschechien: Sieg futsch: Deutsches Biathlon-Duo disqualifiziert

Viele Olympia-Starter stehen in der Single-Mixed-Staffel nicht am Start. Das nutzen Marlene Fichtner und Leonhard Pfund. Freuen dürfen sie sich aber nur kurz, denn sie werden aus der Wertung genommen.Das deutsche Biathlon-Duo Leonhard Pfund und Marlene Fichtner ist nach dem Sieg im Single-Mixed-Staffelrennen von Nove Mesto disqualifiziert worden. Kurz vor der Siegerehrung wurde den beiden nach einem starken Auftritt und lediglich vier Nachladern der erste Platz aberkannt, weil Fichtner nach ihrem letzten Liegendanschlag das Gewehr nicht ordnungsgemäß geschultert haben soll. Sie war mit ihrem linken Arm nicht direkt durch die Schulterschlaufe gekommen und soll daher nicht regelkonform unterwegs gewesen sein."Das fühlt sich ziemlich hart an. Wir haben uns richtig gefreut, dass alles so gut hingehauen hat. Das ist jetzt echt schade", sagte Pfund, der unmittelbar nach seinem letzten Schießen den Finnen Tero Seppälä erst eingeholt und dann auch überholt hatte.Finnen profitierenSeppälä und Suvi Minkkinen (8 Nachlader) profitierten von der Entscheidung und rückten vom zweiten auf den ersten Rang vor. Dahinter komplettierten die beiden Franzosen Jeanne Richard und Émilien Claude (6) sowie Juni Arnekleiv und Martin Nevland aus Norwegen (8) das Podest.Fichtner hatte im verkürzten Einzelrennen tags zuvor mit Platz 16 ihr bestes Karriereergebnis eingefahren. Auch Pfund überzeugte bereits bei seinem Weltcup-Debüt am Donnerstag mit dem 13. Platz. Dadurch konnten sich die beiden für den Massenstart am Sonntag qualifizieren.

Zeige mehr

Ski-Weltcup in Kitzbühel: Vogt überrascht bei Kitzbühel-Coup von Franzoni: "Saugeil"

Ein Sieger aus Italien und ein Superstar aus der Schweiz sind die Protagonisten der diesjährigen Kitzbühel-Show. Doch auch Deutscher kann nach vielen Enttäuschungen feiern. Was heißt das für Olympia?Shootingstar Giovanni Franzoni hatte nach seinem Sieg-Coup viele Glückstränen vergossen, Ski-Dominator Marco Odermatt haderte noch mit der knappen Niederlage. Da stürzte sich Luis Vogt die berüchtigte Abfahrt von Kitzbühel hinunter, wurde starker Achter und sorgte für einen unerwarteten Lichtblick in der bislang so trüben deutschen Speed-Saison. Für den 23-Jährigen und das DSV-Team war diese Überraschung auf der legendären Streif fast wie ein Podesterfolg. "Saugeil", jubelte der Zwei-Meter-Hüne im Ziel.Bei den ersten vier Zwischenzeiten lag Vogt sogar vor Sieger Franzoni - doch der Italiener war an diesem Tag im Tiroler Ski-Mekka nicht zu bezwingen. Die Entdeckung dieser Saison verwies Alpin-Dominator Odermatt um sieben Hundertstelsekunden auf Platz zwei. Sekundenlang stützte sich der Schweizer im Ziel enttäuscht und mit gesenktem Kopf auf den Stöcken ab - der beste Rennfahrer der Gegenwart muss weiter auf seinen ersten Abfahrtssieg in Kitzbühel warten. Dritter wurde Maxence Muzaton aus Frankreich (+0,39).Shootingstar denkt an gestorbenen Kumpel und Teamkollegen"Unglaublich. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist verrückt, ich zittere am ganzen Körper" sagte Franzoni, der im Moment seines größten Erfolges an den tödlich verunglückten Ski-Weggefährten Matteo Franzoso dachte. "Ich weiß, dass er stolz auf mich wäre." Franzoni hatte zuletzt schon den Super-G von Wengen gewonnen und war der Schnellste in den Trainings auf der Streif.Dann blieb er auch im Rennen cool - zum Leidwesen von Odermatt, dem in seiner schon jetzt glorreichen Karriere weiter nur noch der Abfahrtssieg in Kitzbühel fehlt. "Heute gab es nur eins, das war der Sieg. Das wusste ich, das wusste jeder", sagte er in der ARD. "Wenn die Form so passt, man ist gesund, das Material perfekt und man schafft es nicht, dann schmerzt das schon."Vogt: "Merke, dass ich den Speed habe"Für Odermatt zählte also nur Rang eins - von solchen Platzierungen waren die Deutschen zuletzt regelmäßig ganz weit weg. Noch am Freitag hatten Olympia-Fahrer Simon Jocher und Routinier Romed Baumann im Super-G mit Ausfällen maßlos enttäuscht. "Ich bin echt deprimiert, dass wir solche technischen Mängel haben", klagte Cheftrainer Christian Schwaiger daraufhin.Der Coach deutete aber selbst da an, dass ihn irgendetwas optimistisch stimme für die Abfahrt. Er sollte recht behalten: Vogt zeigte eine beherzte Leistung bei nicht mehr optimalen Pistenverhältnissen und mäßiger Sicht. "Die Fahrt hat sich für mich gut angefühlt. Ich merke, dass ich den Speed habe", schilderte er nach seinem besten Ergebnis im Weltcup. Der Garmischer, der sich mit Schuhgröße 50 in Stiefel der Größe 47 oder 48 zwängt, hatte noch nie die Top 15 erreicht.Und was wird nun mit Olympia?Spannend wird nun, ob dieser Erfolg noch Auswirkungen auf das deutsche Olympia-Team hat: Vogt wurde eigentlich nicht für die Winterspiele nominiert, weil er in diesem Winter die deutsche Norm von einem Top-8- oder zwei Top-15-Plätzen nicht erreicht hatte.Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) holte unter anderem Anton Grammel ins Aufgebot, der nur einen Rang unter den besten 15 im Weltcup vorzuweisen hat. Einen zusätzlichen Platz für das Team wird es wohl nicht geben. Muss für Vogt also Grammel oder jemand anderes daheim bleiben? Oder kommt der Kitzbühel-Erfolg zu spät für den Abfahrer aus Oberbayern?

Zeige mehr

Gehaltscheck: So viel Geld verdienen die deutschen Handballer bei ihren Klubs

Bei der Handball-EM stehen die DHB-Stars im Fokus. Im Fall eines Turniersieges erhalten sie eine attraktive Prämie. Wie hoch sind die Gehälter der deutschen Spieler?Handballstars bekommen deutlich niedrigere Gehälter als Fußballprofis. Deswegen absolvieren viele von ihnen auch eine Ausbildung oder ein Studium neben der Sportlerkarriere. Nichtsdestotrotz verdienen Wolff, Golla und Co. bei ihren Klubs immer noch wesentlich mehr als der Durchschnittsbürger, wie die Gehaltsliste der DHB-Spieler zeigt.Hinzu kommen verschiedene Prämien: Für den Gesamtsieg bei der aktuellen Handball-EM in Dänemark, Norwegen und Schweden würde die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason 575.000 Euro erhalten, teilte der Deutsche Handballbund (DHB) mit. "Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich diese Summe auf maximal 600.000 Euro", hieß es. Ein zusätzlicher Ansporn, in den Spielen alles zu geben.Golla überholt WolffAußer Spielmacher Juri Knorr, der zu Aalborg Håndbold nach Dänemark wechselte, stehen alle DHB-Spieler bei Klubs in der Handball-Bundesliga unter Vertrag. Das deutsche Oberhaus wird als "beste Liga der Welt" gehandelt. Zwar zahlt laut Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) der ungarische Topklub KC Veszprém europaweit die höchsten Gehälter, doch auch in Deutschland locken die Vereine mit hohen Summen.Deutsche Klubs müssen für ihre Spieler im Vergleich zur internationalen Konkurrenz insgesamt mehr zahlen, berichtet das RND. Gründe dafür seien der Spitzensteuerersatz von 42 Prozent, Sozialabgaben und Ausgaben für die Berufsgenossenschaft. Demnach handeln Spielerberater meist Nettogehälter mit den Klubs aus, da diese das Bruttogehalt unterschiedlich gestalten. Einige zahlen normale Bruttogehälter, andere bieten den Handballern steuerfreie Zuschläge wie Fahrtkosten, Sonn-, Feiertags- oder Nachtzuschläge an, heißt es. Auch Minijobs und Übungsleiterpauschalen werden angeboten.Dem Bericht zufolge erhält Torhüter Andreas Wolff, 34, beim THW Kiel mit rund 50.000 Euro monatlich derzeit das höchste Bruttogehalt im DHB-Team. Doch Nationalmannschafts-Kapitän Johannes Golla, 28, soll nach seinem Wechsel von der SG Flensburg-Handewitt zur MT Melsungen in diesem Sommer ungefähr 60.000 Euro verdienen – und Wolff damit überholen. Aktuell bekommt Golla in Flensburg laut RND noch 48.000 Euro.Die Gehaltsliste der deutschen HandballerNicht ganz so viel wie Wolff und Golla verdienen die restlichen Handballer im DHB-Team. Ihre monatlichen Bruttogehälter lassen sich dennoch sehen. Die Übersicht:Marko Grgic (22, SG Flensburg-Handewitt): 40.000 EuroJuri Knorr (25, Aalborg Håndbold): 36.000 EuroDavid Späth (23, Rhein-Neckar Löwen): 32.000 EuroJannik Kohlbacher (30, Rhein-Neckar Löwen), Renars Uscins (23, TSV Hannover-Burgdorf): 30.000 EuroJulian Köster (25, VfL Gummersbach), Justus Fischer (22, TSV Hannover-Burgdorf): 28.000 EuroMiro Schluroff (25, VfL Gummersbach): 25.000 EuroLukas Zerbe (30, THW Kiel): 22.000 EuroRune Dahmke (32, THW Kiel), Franz Semper (28/SC DHfK Leipzig), Tom Kiesler (24/VfL Gummersbach): 20.000 EuroLukas Mertens (29, SC Magdeburg): 18.000 EuroNils Lichtlein (23, Füchse Berlin): 16.000 EuroMatthes Langhoff (23, Füchse Berlin): 12.000 EuroMathis Häseler (23, VfL Gummersbach): 10.000 EuroNach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag das Durchschnittsgehalt von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland im April 2025 bei 4784 Euro brutto. DHB-Bestverdiener Andreas Wolff erhält also mehr als das Zehnfache davon, Johannes Golla bald mehr als das Zwölffache. Bundestrainer Alfred Gislason verdient laut "Business Insider" übrigens etwa 20.000 Euro im Monat.Gelder aus Sponsoring und Werbung sind nicht mit einberechnet. Diese Summen variieren in der Regel stark von Spieler zu Spieler und sind nicht öffentlich zugänglich, meist sind sie geringer als im Fußball. Einige Handballer haben Verträge mit Sportausrüstern, zum Beispiel Andreas Wolff mit Kempa.Quellen:RND, "Business Insider", Statistisches Bundesamt, Nachrichtenagentur DPAHinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert und um den neuen Kader bei der Handball-EM ergänzt.

Zeige mehr

Australian Open: Trotz Hitze und Krämpfen: Sinner in Melbourne weiter

Jannik Sinner muss im heißen Melbourne leiden. Am Ende rettet ihn das Stadiondach vor der großen Hitze. Novak Djokovic stürzt und schimpft - kommt am Ende aber auch weiter.Titelverteidiger Jannik Sinner hat bei den Australian Open der großen Hitze getrotzt und sich ungeachtet heftiger Krämpfe ins Achtelfinale von Melbourne gekämpft. Der Weltranglisten-Zweite aus Italien rang am bislang heißesten Tag des diesjährigen Turniers den Amerikaner Eliot Spizzirri mit 4:6, 6:3, 6:4, 6:4 nieder, geriet dabei aber an seine körperlichen Grenzen.Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad hatte Sinner große Probleme mit Krämpfen und konnte phasenweise kaum noch laufen. Beim Stand von 4:6, 6:3, 1:2 ließ sich der Melbourne-Champion der vergangenen beiden Jahre erstmals behandeln. Doch die Massage seiner Beine schien erst einmal nicht zu wirken. Sinner humpelte nur noch über den Platz. "Ich weiß nicht, was ich machen soll", sagte der 24-Jährige an sein Trainerteam gerichtet.Zum 1:3 musste Sinner seinen Aufschlag abgeben, ehe die Partie wegen der großen Hitze unterbrochen wurde, um das Dach über der Rod Laver Arena zu schließen. Sinner verschwand in der Kabine, um sich abzukühlen.Sinner dankbar für Unterbrechung"Ich hatte heute Glück mit der Hitzeregel", sagte Sinner nach dem körperlichen Kraftakt. "Ich hatte überall Krämpfe. Ich weiß, dass ich mich in diesem Bereich verbessern muss", sagte der Italiener, der dennoch stolz auf sich war. "Tennis ist ein sehr mentales Spiel. Ich habe versucht, ruhig zu bleiben und einen Weg zu finden. Das ist mir gelungen."Bei den Australian Open gilt seit einigen Jahren die sogenannte "Heat Stress Scale". Dabei handelt es sich um eine Skala von eins bis fünf, die neben der Lufttemperatur auch die direkte Wärmestrahlung der Sonne, die Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit berücksichtigt. Wird ein Wert von 5,0 erreicht, müssen die Spiele unterbrochen und in den großen Arenen die Dächer geschlossen werden.Sinner unter dem Dach überlegenFür Sinner war die Regel an diesem heißen Samstag in Melbourne die Rettung. Unter dem geschlossenen Dach und bei laufender Klimaanlage hatte der Italiener zwar immer noch körperliche Probleme, bekam die Schwierigkeiten jetzt aber einigermaßen in den Griff. Schon vor einem Jahr hatte er im Achtelfinale gegen den Dänen Holger Rune extrem unter der Hitze gelitten und nur mit Mühe ein Aus abwenden können.Dieses Mal litt Sinner wieder, fand aber auch gegen Spizzirri einen Weg. Allein der 3. Satz gegen den stark aufspielenden 85. der Tennis-Welt dauerte 76 Minuten, ehe Sinner sich den Durchgang mit 6:4 sicherte. Spizzirri hielt zwar weiter bravourös dagegen, doch der Titelverteidiger spielte jetzt seine Erfahrung aus und verwandelte nach 3:45 Stunden seinen zweiten Matchball.400. Grand-Slam-Sieg für DjokovicNovak Djokovic hatte mit der großen Hitze in Melbourne nicht viel zu tun. Sein Drittrundenspiel gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp fand in der Night Session unter geschlossenem Dach statt.Der zehnmalige Melbourne-Champion hatte mit van de Zandschulp zwei Sätze lang wenig Probleme. Dann knickte er mit dem Fuß um und verlor etwas den Rhythmus. Djokovic wirkte nun angespannt, fluchte und legte sich sogar mit dem Publikum an. Am Ende rettete er das 6:3, 6:4, 7:6 (7:4) aber doch ins Ziel. Es war der 400. Sieg für den 38 Jahre alten Serben bei einem Grand-Slam-Turnier. Das war vor ihm noch keinem Tennisspieler gelungen. In Melbourne war es der 102. Sieg von Djokovic - so viele schaffte bislang nur Roger Federer.

Zeige mehr

Australian Open: Letzter Auftritt in Melbourne: Wawrinka scheidet aus

Stan Wawrinka hat vor zwölf Jahren in Melbourne triumphiert. Jetzt hat der Schweizer sein letztes Spiel bei den Australian Open bestritten.Tennis-Routinier Stan Wawrinka hat sein letztes Spiel bei den Australian Open bestritten. Der Melbourne-Champion von 2014, der seine Karriere Ende des Jahres beenden wird, musste sich in der dritten Runde dem an Nummer neun gesetzten Amerikaner Taylor Fritz mit 6:7 (5:7), 6:2, 4:6, 4:6 geschlagen geben.Wawrinka hatte bei den Australian Open als erster Spieler im Alter von mehr als 40 Jahren seit dem legendären Australier Ken Rosewall 1978 die dritte Runde erreicht. Der Schweizer gewann 2014 in Melbourne seinen ersten von insgesamt drei Grand-Slam-Titeln.Erfolge in einer Zeit der ganz GroßenWawrinka triumphierte in einer Zeit, in der die Superstars Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und auch Andy Murray die Siege bei den vier Grand-Slam-Turnieren eigentlich unter sich ausmachten. Auch deshalb ist er vor allem in Australien extrem populär."Es war eine tolle Reise. Hier habe ich meinen ersten Grand Slam gewonnen. Ich habe es immer geliebt, hier zu spielen", sagte Wawrinka, der mit einer Dose Bier mit Turnierdirektor Craig Tiley auf sein letztes Spiel in Melbourne anstieß.

Zeige mehr

St. Pauli vs. HSV: Unter-Null-Nummer

Bei eisigen Temperaturen kommt im Hamburger Stadtderby keine Fußballfreude auf. Stecken der FC St. Pauli und der HSV in einer Krise? 

Zeige mehr

Weltcup in Tschechien: Mutmacher bei Olympia-Generalprobe: Erstes Podest für Preuß

Franziska Preuß sichert sich zum Auftakt der Olympia-Generalprobe in Nove Mesto ihren ersten Podestplatz des Biathlon-Winters. Vor ihr landen zwei Französinnen.Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß ist mit einem Podestplatz in die Generalprobe vor den Olympischen Spielen im Februar gestartet. Die 31-Jährige handelte sich in Nove Mesto durch zwei Fehlschüsse insgesamt 90 Strafsekunden ein und wurde Dritte."Ich freue mich wirklich sehr, dass es heute mal geklappt hat, dass die Hürde im Kopf weg ist", sagte Preuß der ARD nach ihrem ersten Treppchen in dieser Saison - ein Mutmacher vor dem Jahreshöhepunkt in Italien.Der Sieg ging im verkürzten Einzelrennen über 12,5 Kilometer an Justine Braisaz-Bouchet (1 Schießfehler). Hinter der Französin landete mit ihrer Landsfrau Lou Jeanmonnot (1) die beste Athletin des bisherigen Winters.Probleme am SchießstandSportdirektor Felix Bitterling hatte erklärt, dass sich die Olympia-Teilnehmerinnen Preuß und Anna Weidel in Tschechien "den letzten Schliff und weiteres Selbstvertrauen" holen sollen. Während Preuß diese Vorgabe erfüllte, hatte Weidel mehr Schwierigkeiten. Sie schoss fünfmal daneben und landete auf dem 44. Platz. "Ich kann es mir selbst nicht ganz erklären. Irgendwie kriege ich es zurzeit im Einzel nur ganz schwer hin", sagte Weidel. "Ich bin auf gar keinen Fall zufrieden."Marlene Fichtner (2) feierte mit Rang 16 ihr bestes Karriereergebnis. Sophia Schneider (45. Platz/5), Rückkehrerin Hanna Kebinger (46./5) und Julia Kink (77./8) verfehlten zu viele Scheiben.Die für Antholz nominierten Vanessa Voigt, Selina Grotian, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer lassen diese Weltcup-Station aus. Auch viele Trainer und Betreuer sind nicht vor Ort.

Zeige mehr

Belästigungsvorwürfe: Stefan Kuntz spricht über Trennung vom HSV – und verteidigt sich

Was wird Ex-HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz in der Belästigungsaffäre genau vorgeworfen? Der 63-Jährige spricht erstmals öffentlich über die Details der Trennung von dem Klub.Nach seinem überraschenden Ausscheiden als Sportvorstand beim Hamburger SV hat sich der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Kuntz erneut öffentlich gegen die Vorwürfe gewehrt, die zu seinem Abschied geführt haben. Über das entscheidende Gespräch mit zwei Aufsichtsräten des HSV sagte der 63-Jährige der "Süddeutschen Zeitung" (SZ): "Da habe ich gedacht: Ah, jetzt kommen die, um endlich meinen Vertrag zu verlängern." Stattdessen sei ihm die angestrebte Trennung eröffnet worden.Stefan Kuntz will konkrete Vorwürfe des HSV nicht kennenAm 2. Januar wurde das Aus von Kuntz beim HSV öffentlich. Zunächst war in der Mitteilung des HSV von "familiären Gründen" die Rede. Einen Tag nach einem Bericht der "Bild am Sonntag"teilte der Aufsichtsrat jedoch mit, dass der Abschied im Zusammenhang mit Vorwürfen wegen eines angeblichen Fehlverhaltens von Kuntz stehe – dabei soll es laut "Bild" um verbale Belästigungen, unangemessene Berührungen und Anzüglichkeiten gegenüber Mitarbeiterinnen des Klubs gegangen sein (der stern berichtete). Für den Europameister von 1996 gilt die Unschuldsvermutung.Kuntz' Anwalt Christian Schertz sagte der SZ: Bis heute wisse Kuntz nicht, "was ihm von welcher Person und in welcher Situation überhaupt konkret vorgeworfen wird". Im Widerspruch zur Aussage des Juristen weist Stefan Kuntz die Vorwürfe laut SZ zurück. "Manches habe nie stattgefunden, andere Situationen schildert er zwar im Kontext ähnlich, aber in entscheidenden Nuancen und von der Intention her anders", so das Blatt. Der HSV-Aufsichtsrat hatte erklärt: "Die Gelegenheit zur Stellungnahme gegenüber dem Aufsichtsrat hat Herr Kuntz trotz mehrfacher Angebote explizit nicht genutzt."Bereits vor dem öffentlichen Bekanntwerden der Vorwürfe hatte Kuntz seinerseits bei der Hamburger Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Stalkings gegen Unbekannt erstattet – diese aber wenig später zurückgezogen. Laut SZ wurde dies im Aufhebungsvertrag zwischen Kuntz und dem HSV vereinbart. Die Ermittlungen der Hamburger Strafverfolger gehen trotzdem weiter. Ein Zurückziehen der Strafanzeige habe darauf keinen Einfluss, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem stern.

Zeige mehr

Fußball-WM 2026: Fifa-Chef Infantino provoziert britische Fans – und kassiert einen Konter

Droht bei der Fußball-WM, die unter anderem in den USA stattfindet, Chaos? Fifa-Boss Gianni Infantino bleibt entspannt – und bringt dabei britische Fans gegen sich auf.Bei Fußballfans ist Fifa-Präsident Gianni Infantino ohnehin nicht besonders beliebt, im Ansehen der britischen Anhänger ist der Funktionär noch einmal gesunken. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sprach Infantino über die Weltmeisterschaft 2022 in Katar – und provozierte dabei mit einem flapsigen Spruch die englischen Fans.Als das umstrittene Turnier begonnen habe, habe es "praktisch keine Zwischenfälle" gegeben. sagte der Fifa-Chef, und schob hinterher: "Zum ersten Mal in der Geschichte wurde kein Brite bei einer Weltmeisterschaft verhaftet. Stellen Sie sich das vor. Das ist etwas ganz, ganz Besonderes."Britische Fans schießen zurückDie kleine Spitze kam bei den britischen Fans nicht gut an. Die Football Supporters' Association reagierte pikiert. "Da wir Herrn Infantinos Aufmerksamkeit haben, möchten wir darauf hinweisen, dass er sich, anstatt billige Witze über unsere Fans zu reißen, lieber darauf konzentrieren sollte, billige Eintrittskarten zur Verfügung zu stellen", teilte die Fanvereinigung laut "Guardian" mit. Infantino hatte sich auf Nachfragen zur aktuellen politischen Situation in den USA, die in diesem Jahr Co-Gastgeber der WM sind, geäußert. Nachdem Donald Trump eine Übernahme von Grönland ins Gespräch gebracht hatte, waren Boykott-Aufrufe lautgeworden – ähnlich wie vor der WM in Katar.Gianni Infantino blickt zuversichtlich auf die WMLaut Infantino war die WM 2022 "ein Fest, eine Party, und die nächste in den USA, Kanada und Mexiko wird genauso sein. Die Menschen brauchen Anlässe, sich zu treffen, zusammenzukommen, Zeit miteinander zu verbringen und zu feiern, und genau das versuchen wir ihnen zu bieten."Die hohen Ticketpreise bei der WM sind auch in Deutschland vielen Fußballfans ein Dorn im Auge. Für die Spiele gab es kaum Karten in der günstigsten Kategorie zu kaufen, die Preise auf dem Zweitmarkt explodieren. Infantino verteidigte in Davos die Preispolitik der Fifa und wies auf die hohe Nachfrage hin. Jedes Spiel der Weltmeisterschaft werde ausverkauft sein.Quellen: "Guardian", BBC

Zeige mehr

Alpiner Ski-Weltcup: Deutsches Ski-Debakel bei Odermatt-Erfolg in Kitzbühel

Der Schweizer Marco Odermatt holt seinen zweiten Super-G-Sieg im Tiroler Ski-Mekka. Ein Teamkollege muss sich hauchdünn geschlagen geben. Die Deutschen erleben eine große Enttäuschung.Der Schweizer Ski-Star Marco Odermatt hat beim Super-G in Kitzbühel seinem achten Saisonsieg gefeiert. Der Alpin-Dominator gewann zum Auftakt der prestigeträchtigen Hahnenkamm-Rennen vor seinem Teamkollegen Franjo von Allmen. Dieser hatte gerade einmal drei Hundertstelsekunden Rückstand; Dritter wurde der Österreicher Stefan Babinsky (+0,25 Sekunden).Die deutschen Rennfahrer erlebten auf der legendären Streif indes ein Debakel: Simon Jocher, Romed Baumann und Anton Grammel schieden nach Fahrfehlern jeweils aus. Als einziger DSV-Starter kam Luis Vogt ins Ziel, wurde aber enttäuschender 44. (+1,80). Dies war das schlechteste deutsche Abschneiden in einem Weltcup-Super-G seit mehr als zwölf Jahren.Glück für Olympia-Starter JocherVor allem Jocher hatte noch Glück: Er verhinderte nach einem Patzer auf Höhe der Seidlalm gerade so einen womöglich verhängnisvollen Sturz. "Ich habe eine Welle übersehen", sagte er. Der 29-Jährige ist der einzige deutsche Speed-Spezialist, der sich für die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar in Norditalien qualifiziert hat.Odermatt holte derweil seinen zweiten Erfolg in Kitzbühel, bereits im Vorjahr hatte er den Super-G gewonnen. Ein Abfahrtssieg im Ski-Mekka von Tirol fehlt dem 28 Jahre alten Allrounder in seiner langen Liste von Erfolgen noch. Das Rennen in der alpinen Königsdisziplin steht am Samstag (11.30 Uhr/ARD und Eurosport) an. Nach seinem Auftritt im Super-G ist Odermatt der Favorit.

Zeige mehr

Fußball: Nach Fan-Ausschluss: KRC Genk erhebt Vorwürfe gegen Polizei

Nach den Vorfällen beim Europa-League-Spiel des KRC Genk spricht der belgische Club von "übermäßiger Polizeigewalt". Mitgereiste Fans konnten den Sieg in Utrecht nicht sehen.Der belgische Fußballclub KRC Genk hat der niederländischen Polizei ein unverhältnismäßiges Vorgehen gegen Fans beim Auswärtsspiel in Utrecht vorgeworfen. Die Polizei hatte zuvor rund 1.200 Gäste-Fans wegen Sicherheitsbedenken von der Partie in der Europa League ausgeschlossen, die Genk 2:0 gewann. Zuvor hatte sie rund 300 mitgereiste Anhänger von der Gästetribüne geschickt. Aufgrund der Räumung begann die Partie mit 53-minütiger Verspätung."Seitdem sind dem KRC Genk Bilder und Berichte zugegangen, die unnötige und übermäßige Polizeigewalt belegen. Der Verein verurteilt dieses unverhältnismäßige Vorgehen der lokalen Behörden gegen unschuldige KRC-Genk-Fans auf das Schärfste", hieß es in einer Clubmitteilung. Die Behörden von Utrecht wiesen die Vorwürfe zurück und sprachen von einem notwendigen Einsatz. "Leider hat ein Teil der Auswärtsfans dafür gesorgt, dass die Situation so gefährlich wurde, dass ein Spiel ohne Auswärtspublikum sowie ein Polizeieinsatz die einzige Option war", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Polizei, Staatsanwaltschaft und Stadtregierung. Die Europäische Fußball-Union teilte mit, sie warte zunächst offizielle Berichte vom Spiel ab.Nach Darstellung der Polizei hatte eine große Gruppe von Genk-Fans gewaltsam die Sicherheitsabsperrungen durchbrochen und hatte sich ohne Ausweiskontrolle unter andere Fans im Gästeblock gemischt. Die Polizei und auch die Genker Clubführung hätten diese Fans mehrfach aufgefordert, den Block zu verlassen. Als sie das nicht taten und gewalttätig wurden, griff die Polizei nach eigenen Angaben ein.FC Utrecht: Fans ohne Eintrittskarten im GästeblockLaut FC Utrecht hätten sich 60 Personen ohne Eintrittskarte im Gästeblock eingefunden, wie der niederländische Sender NOS berichtete. Der Verein habe deshalb verlangt, vor dem Anpfiff zunächst den Gästeblock zu räumen. Die Polizei schickte daraufhin laut eigenen Angaben alle betroffenen Anhänger von der Gästetribüne. Einige waren mit Stöcken und Stangen bewaffnet, weshalb sich die Räumung verzögerte.Auch dem weiteren Genk-Anhang wurde dann aufgrund der Vorfälle der Besuch des Spiels verwehrt. "Der Verein bedauert zutiefst, dass 1.200 treue Genk-Fans diesen großartigen europäischen Auswärtssieg nicht miterleben konnten und unnötigerweise stundenlang im Bus festsaßen", erklärte der Club.Genk will Vorfall untersuchenDer KRC Genk verurteilte vor der Kritik an der Polizei das Verhalten seiner Anhänger. "Der Verein bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten für die Fans und die Organisation", hieß es in einer weiteren Mitteilung. Der Verein werde den Vorfall gründlich untersuchen und über weitere Schritte entscheiden."Wir haben geprüft, ob die Fans aus Genk, die mit anderen Bussen angereist waren und noch nicht im Stadion angekommen waren, noch auf der Gästetribüne Platz nehmen konnten", erklärten die lokalen Behörden in einer Mitteilung. "Leider waren die Schäden auf der Gästetribüne so groß, dass es nicht mehr möglich war, sie rechtzeitig zu reinigen und vor allem zu sichern."Bereits rings um vergangene Europa-League-Heimspiele des FC Utrecht gegen Olympique Lyon und den FC Porto war es laut Sender NOS zu Ausschreitungen mit Verletzten gekommen.

Zeige mehr

Showing 1061 to 1080 of 1212 entries

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·