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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Bayern-Juwel: Lennart Karl äußert sich erstmals über mögliche WM-Nominierung

Bayerns Jungstar Lennart Karl spielt auch gegen Freiburg groß auf und betreibt damit Werbung in eigener Sache. Nach dem Spiel äußert er sich zu einer möglichen WM-Nominierung.Jungstar Lennart Karl hat erstmals öffentlich seine Hoffnung auf eine WM-Nominierung kundgetan. Er fokussiere sich "jetzt eigentlich nicht" auf das Turnier im kommenden Sommer in den USA, Kanada und Mexiko. "Ich probiere einfach, Vollgas zu geben", sagte der 17-Jährige bei Dazn nach dem 6:2 (2:2) des FC Bayern gegen den SC Freiburg am Samstag: "Dann muss ich schauen, was Julian macht. Daher hoffe ich, dass es klappt."In der jüngsten Länderspielpause war Karl erstmals bei der U21 dabei, Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte in der WM-Qualifikation noch auf den Shootingstar verzichtet. Wenn es nicht klappe mit der WM, "dann muss es immer weitergehen", sagte Karl nun: "Oder es wird halt wieder die U21 wie letztes Mal."Die Lobeshymnen von allen Seiten sind dem Youngster jedenfalls nicht verborgen geblieben. "Ich hoffe, ich begeistere jeden. Es macht mich glücklich, wenn jeder gut über mich redet", sagte Karl, nachdem er gegen Freiburg einen Treffer erzielt und einen weiteren vorbereitet hatte, bei Sky: "Ich traue mich einfach sehr viel. Ich habe keine Angst vor den Gegenspielern."Lennart Karls Vorbild ist Lionel MessiEine Hilfe ist für Karl auch Bayerns Trainer Vincent Kompany. Was der Coach ihm mitgebe? "Wenn ich so weiter trainiere, kann es natürlich groß werden", berichtete Karl. Wenn er sich im Training aber ausruhe, "dann gibt er mir natürlich keine Einsätze mehr. Deswegen immer Vollgas geben – und dann wird es alles schon."Sein Vorbild, betonte Karl, sei Weltstar Lionel Messi. "Natürlich kann man mich mit Messi vergleichen, das sagen sehr viele, aber ich würde nicht sagen, dass ich mit Messi verglichen werde", betonte der Münchner, "weil natürlich ist Messi ganz weit oben, da habe ich noch einen langen Weg."Am Mittwoch (21.00 Uhr/Dazn) kann er den nächsten Schritt machen, da steigt das Gipfeltreffen in der Champions League bei Englands Spitzenreiter FC Arsenal – mit Karl? Der Senkrechtstarter griff sich spät im Spiel an die Hüfte und musste mit Schmerzen vom Platz (71.) – und gab später Entwarnung. "Alles gut", sagte er.

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Wintersport: Skispringer nicht auf dem Podium - Österreich dominiert

Zwei deutsche Skispringer starten mit ordentlichen Resultaten in den Weltcup-Winter. Bei den Routiniers läuft es schlecht. Österreichs Trio ist schon wieder vorne.Österreichs Skispringer haben im ersten Einzel des Weltcup-Winters einen Dreifacherfolg eingefahren und auch die deutschen Rivalen deutlich distanziert. Im norwegischen Lillehammer gewann Vierschanzentournee-Sieger Daniel Tschofenig (133 und 129 Meter) vor seinen beiden Teamkollegen Jan Hörl und Stefan Kraft. Das Trio hatte auch den vergangenen Winter dominiert.Philipp Raimund als Sechster und Felix Hoffmann als Zehnter schafften ordentliche Resultate. "Felix muss sich dran gewöhnen, dass er hier mit den Besten mitspringen kann", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD. Seine Routiniers Karl Geiger (40.), Pius Paschke (51.) und Andreas Wellinger (56.) holten dagegen keine Punkte. Wellinger sagte: "Es ist für den Arsch, was ich fabriziere gestern und heute."Bundestrainer: Sind dran, die Lösung zu findenDie Österreicher hingegen distanzierten auch den Slowenen Domen Prevc und Ryoyu Kobayashi aus Japan, die die Plätze vier und fünf belegten. "Es ist für mich selbst auch ein bisschen überraschend. Wir sind glücklich, dass wir drei Springer vorne haben", sagte Cheftrainer Andreas Widhölzl. Dennoch erwarte er einen "spannenden Winter", erklärte der Ex-Springer.Am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) steht in Lillehammer ein weiteres Einzel auf dem Programm. Dann geht es weiter ins schwedische Falun und anschließend ins finnische Lahti. Erster Saisonhöhepunkt der Skispringer ist ab 29. Dezember die Vierschanzentournee. "Wir sind dran, die Lösung zu finden", sagte Horngacher zu seinem schwächelnden Trio um Olympiasieger Wellinger.

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Fußball-Anhänger wehren sich: Deutschlandweiter Protest: Fans stellen sich gegen Politik

Die geplanten Maßnahmen und das Vorgehen der Politik zur Sicherheit in Stadien sorgen weiter für Proteste. Die Fans schicken klare Botschaften an die Verantwortlichen.Fußball-Fans in ganz Deutschland haben sich in den Stadien gegen geplante Maßnahmen der Politik gewehrt. Bei den Partien am Nachmittag in der ersten und zweiten Bundesliga protestierten die Anhänger mit Schweigen und Plakaten. Sie bekundeten somit ihren Unmut vor der Innenministerkonferenz vom 3. bis 5. Dezember. In allen Stadien stimmten die organisierten Fans ihre Gesänge erst nach der zwölften Minute an - für den zwölften Mann, sprich die Fans hinter der Mannschaft. "Ich habe totales Verständnis dafür, dass die Fans in ihrem Protest eine gewisse Sichtbarkeit deutlich machen wollen", sagte Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bei DAZN vor der Partie daheim vor mehr als 80.000 Zuschauern gegen den VfB Stuttgart. "Sicherheit im Stadion ist ein wichtiges Thema. Es geht am Ende immer um Kommunikation, wir sind mit den Fans, den Behörden, den Verbänden im Austausch", betonte der Ex-Profi beim Sender Sky. Gemeinsam müsse man es hinbekommen, dass die Fans ihre Kultur weiter ausleben könnten und gleichzeitig die Sicherheit gewährleistet sei. Der 12. Mann schweigt erstmal Die Südtribüne des BVB war erstmal leise. Die Bedrohung sei ernst, hieß es in einem Schreiben der Südtribüne. "Sollten die Vorstellungen der Innenminister in die Tat umgesetzt werden, droht unseren vielgeschätzten Fankurven das Aus."Kritisiert werden von den organisierten Fans sowohl die bisher kolportierten verschärften Maßnahmen bei den Stadienbesuchen, aber auch der Weg dorthin. Vereine stimmen der Kritik ebenfalls zu. Die Fans wehren sich insbesondere gegen mögliche zentral verfügte Stadionverbote, das Personalisieren der Eintrittskarten und eine aus ihrer Sicht flächendeckende Überwachung auch mit einer Gesichtserkennung im Stadion.Nachdem erst am Sonntag vergangener Woche mehrere Tausend Fans aus Deutschland in Leipzig mit einem Protestmarsch und einer Kundgebung in Leipzig auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht hatten, setzten die organisierten Fans ihre Proteste an diesem Wochenende fort. Schon während der Freitagsspiele in den beiden höchsten Ligen hatten sie den Stimmungsboykott zu Beginn der Partien durchgezogen. Aufruf auch an die VereineDas setzte sich am Samstag fort. Vor der Innenministerkonferenz Anfang Dezember in Bremen tauchte vor allem eine Frage auf Plakaten immer wieder auf: "Soll das die Zukunft des Fußballs sein?" Verbunden mit der Forderung: "Vereine und Verbände: Schützt eure Kurven vor Populisten!" Bei der Partie des FC Augsburg gegen den Hamburger SV skandierten beide Fanlager nach zwölf Minuten gemeinsam: "Scheiß IMK".

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Fußball-Anhänger wehren sich: Fan-Proteste mit Schweigen und Plakaten gegen Politik

Die geplanten Maßnahmen und das Vorgehen der Politik zur Sicherheit in Stadien sorgen weiter für deutliche Proteste. Die Fans schicken deutliche Botschaften an die Verantwortlichen.Fußball-Fans haben deutschlandweit erneut gegen die geplanten Maßnahmen der Politik zur Sicherheit in den Stadien protestiert. Die Anhänger bei den Zweitliga-Partien in Paderborn, Düsseldorf und Münster stellten zunächst ihre Unterstützung ein und schwiegen. Auf Plakaten machten sie vor der Innenministerkonferenz vom 3. bis 5. Dezember ihrem Unmut Luft."Soll das die Zukunft des Fußballs sein?", hieß es auf einem Banner beim Spiel von Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Magdeburg, ebenso beim Match des SC Paderborn gegen Hannover 96. In allen drei Stadien stimmten die organisierten Fans ihre Gesänge erst nach der zwölften Minute an - für den zwölften Mann, sprich die Fans hinter der Mannschaft. "12 Minuten schweigende Schalker - uns schmerzt schon der Gedanke", schrieb der FC Schalke 04 bei X, vormals Twitter. "Ein stiller Block, das fühlt sich falsch an." Das Schweigen sei Appell und Auftrag: "Lasst uns miteinander reden, um unsere einzigartige Fankultur zu schützen." Die Fanszenen in Deutschland halten die kolportierten geplanten Maßnahmen der Innenministerien für überzogen und einseitig, insbesondere zentral verfügte Stadionverbote, das Personalisieren der Eintrittskarten und eine aus ihrer Sicht flächendeckende Überwachung auch mit einer Gesichtserkennung im Stadion. Am Sonntag vergangener Woche hatten sich zu einem Protestmarsch in Leipzig mehrere Tausend Fans getroffen. Laut Polizei waren es rund 8.000 von 38 Vereinen, laut dem Dachverband der Fanhilfen mehr als 20.000 von über 50 Clubs.Brief der Fans: "Versachlichung der Debatte"Die Fanvereinigung "Unsere Kurve" hatte in einem Brief mit der Überschrift "Versachlichung der Debatte statt Intransparenz und Populismus" an die Minister und Ministerinnen die geplanten Schritte und auch den Weg dorthin scharf kritisiert. "Eine Diskussion über Sicherheit in und um die Stadien kann nur dann legitim sein, wenn sie offen, ehrlich und faktenbasiert ist. Leider sehen wir dies durch das beschriebene Vorgehen bislang nicht gewahrt", hieß es dort.Aus Sicht der organisierten Fans sind Stadionbesuche sicher. Dies hatte auch Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, auf dem DFB-Bundestag betont: "Das ist nicht nur ein subjektives Empfinden. Das zeigen uns vielmehr Zahlen und Fakten."Muss es Anpassungen geben?Die Innenminister der Länder haben das Thema für die nächste Innenministerkonferenz in Bremen aufgesetzt. Dabei solle es darum gehen, ob die Maßnahmen ausreichend seien oder es notwendige Anpassungen geben müsse, hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zwei Tage vor der Demo in Leipzig gesagt."Wir werden das auf der Innenministerkonferenz schlichtweg betrachten und dann die Schlüsse ziehen", sagte Dobrindt. Sie alle hätten ein großes Interesse daran, dass Besucher ein tolles Erlebnis an einem Fußballwochenende genießen könnten. "Und dazu gehören notwendige Sicherheitsmaßnahmen."

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Endrunde in Bologna: Davis-Cup-Halbfinale: Struff verliert, Zverev unter Druck

Jan-Lennard Struff kann das deutsche Tennis-Team gegen Spanien nicht in Führung bringen. Dadurch steigt der Druck auf Alexander Zverev und das Doppel. Italien steht bereits im Finale - dank "Hulk".Das deutsche Tennis-Team steht im Davis-Cup-Halbfinale gegen Spanien nach dem verlorenen Auftaktmatch unter Druck. Durch das 4:6, 6:7 (6:8) von Jan-Lennard Struff gegen Pablo Carreno Busta darf sich die Auswahl des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) im Duell mit den Spaniern in Bologna keine Niederlage mehr erlauben. Der 35-jährige Struff verspielte im Tiebreak des zweiten Satzes eine 6:1-Führung.Der Weltranglistendritte Alexander Zverev muss im anschließenden Match gegen Jaume Munar zwingend gewinnen, um die Chance auf den ersten deutschen Finaleinzug seit dem bislang letzten Triumph vor 32 Jahren am Leben zu erhalten. Steht es nach beiden Einzeln 1:1, fällt die Entscheidung im abschließenden Doppel mit dem deutschen Duo Kevin Krawietz/Tim Pütz. Im Viertelfinale gegen Argentinien hatte Deutschland einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg drehen können. Anders als die Deutschen treten die Spanier nicht in Bestbesetzung an. Der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz musste kurz vor Turnierstart wegen Oberschenkelproblemen absagen. Im Finale gegen "Hulk"?Im Falle eines Finaleinzugs spielt Deutschland am Sonntag (15.00 Uhr) gegen Gastgeber Italien das entscheidende Duell um den Titel aus. Der Titelverteidiger setzte sich gestern auch ohne seinen Topstar Jannik Sinner, der aus Belastungsgründen fehlt, mit 2:0 gegen Belgien durch. Den entscheidenden Punkt holte Flavio Cobolli in einem denkwürdigen Tiebreak des zweiten Satzes, den der Italiener mit 17:15 gewann.Er habe versucht, "wie Hulk zu sein", sagte Cobolli hinterher. Unmittelbar nach dem Match hatte er vor lauter Euphorie sein Shirt zerrissen und vor den heimischen Fans seine Muskeln spielen lassen. 

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Formel 1: Norris holt erstmals Pole in Vegas: "Stressig wie die Hölle"

Regen in Las Vegas, das kannten die Formel-1-Fahrer bislang nicht. Die Qualifikation fühlt sich an wie Glücksspiel - Verzocken inklusive. Am besten macht es ein Brite, ein Verfolger startet neben ihm.Die schlechte Laune nach dem Mittagsschlaf war dank der ersten Las-Vegas-Pole-Position seiner Formel-1-Karriere wie weggewischt bei Lando Norris. "Als ich von meinem Nickerchen aufgewacht bin vor der Qualifikation, war ich nicht allzu glücklich, weil es geregnet hat", berichtete der WM-Spitzenreiter. Regen, schlechte Sicht und fehlender Grip machten allen Fahrern das Leben schwer, aber der Brite fühlte sich zu seiner eigenen Überraschung "von der ersten Runde an ganz wohl". Das Resultat: Rang eins vor WM-Verfolger Max Verstappen, der im Red Bull 0,323 Sekunden langsamer war und ebenfalls aus der ersten Startreihe antreten wird. 49 Punkte Vorsprung hat Norris auf den Titelverteidiger, 24 sind es auf seinen McLaren-Teamkollegen Oscar Piastri. Der kam nicht so gut zurecht wie Norris und landete auf Rang fünf. Vierter in der Startaufstellung ist Vorjahressieger George Russell im Mercedes, Rang drei ging an Carlos Sainz. Gegen den Williams-Fahrer wurde wegen einer Situation aus dem unübersichtlichen ersten Qualifikationsabschnitt zunächst ermittelt, bestraft wurde er aber nicht. Norris muss Wagen auf der schnellsten Runde abfangenSelbst als der Regen aufhörte und die Strecke zumindest auf der Ideallinie trockener wurde, war die Herausforderung in der Casino-Metropole noch immer groß. Norris brauchte auf seiner schnellsten Runde Glück und Können, als er seinen Wagen in einer Schikane abfing und vor einem Einschlag in die Streckenbegrenzung bewahrte."Es war stressig wie die Hölle. Ich wusste nicht, dass niemand nach mir noch eine Runde heimbringen würde", sagte Norris. "Es war gut genug. Gut genug für P1. Nicht die nettesten Bedingungen, aber es hat immerhin aufgehört zu regnen."Deutlicher wurde Verstappen: "Es war sehr rutschig auf der Strecke, es hat sich angefühlt wie auf Eis. Ich liebe es, im Nassen zu fahren, aber das war etwas zu viel. Ich war überrascht, dass es nicht mehr Vorfälle gab, jeder muss sich echt gut benommen haben", sagte der Niederländer. Hamilton im Ferrari letzterFür den siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton hatte sich die Hoffnung auf einen guten Startplatz schon früh erledigt: Mit fast vier Sekunden Rückstand auf die Spitze legte der Ferrari-Pilot die schlechteste Zeit aller Fahrer im ersten Abschnitt hin. Auch Kimi Antonelli im Mercedes sowie Red-Bull-Fahrer Yuki Tsunoda hatten große Schwierigkeiten mit den Bedingungen und waren schon im zweiten Abschnitt der Qualifikation nicht mehr dabei. Nico Hülkenberg im Sauber verpasste den letzten Abschnitt denkbar knapp und belegte Rang elf. Trotz der Umstände verloren während der regnerischen Anfangsphase einzig Alex Albon im Williams und Oliver Bearman im Haas die Kontrolle über ihre Rennwagen, die Schäden davontrugen. "Das war schrecklich, ich bin überrascht, dass nicht mehr passiert ist", sagte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown. Zum Glück hätten die Piloten gezeigt, "was für herausragende Fahrer sie sind".

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Fußball-Bundesliga: Mainz trotzt Hoffenheim Remis ab – Kohr mit unrühmlichen Rekord

Erstmals Frost in dieser Bundesliga-Saison und spielerisch wenig Erwärmendes: Der FSV Mainz 05 steckt im Keller fest, vermiest Hoffenheim aber immerhin den Sprung nach oben.Inmitten schwerer Klub-Turbulenzen haben die Fußballer der TSG 1899 Hoffenheim den Sprung in die Champions-League-Ränge verpasst. Das Team von Trainer Christian Ilzer ließ beim 1:1 (1:0) beim abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 trotz früher Führung Punkte liegen. Andreas Hanche-Olsen brachte die Gastgeber mit seinem Eigentor (9. Minute) in Not. Der eingewechselte Danny da Costa glich spät (76.) aus.In einem fußballerisch wenig erwärmenden Auftakt des elften Spieltags – es war das erste Frostspiel dieser Bundesliga-Saison – durfte sich Hoffenheim immerhin über den 500. Bundesliga-Einsatz von Kapitän Oliver Baumann freuen. Der Mainzer Dominik Kohr sah wegen eines üblen Fouls gegen Max Moerstedt in der 88. Minute die Rote Karte. Mit dem neunten Platzverweis seiner Karriere stellte er einen Bundesliga-Rekord auf. Die Einstellung des Klub-Rekords mit dem fünften aufeinanderfolgenden Sieg wollte der TSG derweil nicht gelingen.Hanche-Olsen überrascht ZentnerIn der Spitzengruppe bleibt Hoffenheim trotzdem. Und das, obwohl die Kraichgauer derzeit bewegte Zeiten erleben. Die Geschäftsführer Markus Schütz und Frank Briel wurden zuletzt im Machtkampf um Mäzen Dietmar Hopp geschasst. Zudem trat der Vereinsvorsitzende Jörg Albrecht ab.Sportchef Andreas Schicker steht zudem nach Medienberichten vor einem Wechsel zum derzeit weit weniger erfolgreicheren Ligarivalen VfL Wolfsburg. Doch die Profis um Baumann und Routinier Andrej Kramaric trotzen derzeit einigen Widrigkeiten.So auch am an einem ungemütlichen Freitagabend vor 30.400 Zuschauern in Mainz. Die erste Torchance der Partie hätte nicht sinnbildlicher für die aktuelle Lage der beiden Klubs stehen können: Eine Flanke von Wouter Burger lenkte der Mainzer Innenverteidiger Hanche-Olsen aus etwa 14 Metern ins eigene Tor. Torhüter Robin Zentner wurde von dem Fauxpas seines norwegischen Mitspielers überrascht.Mainz nur in Europa makellosHoffenheim hatte unmittelbar danach mehr vom Spiel, kam abgesehen von einem Schuss von Fisnik Asllani (15.) kaum noch zum Abschluss. Die Mainzer hingegen wirkten viel zu berechenbar. Das Mittelfeld um Nadiem Amiri und Paul Nebel kann derzeit ebenso wenig Akzente setzen wie der schnelle Offensivspieler Benedict Hollerbach, dem vor der Saison der große Durchbruch zugetraut worden war. Hollerbach war diesmal aber einer der Besseren.Druckphase nach der HalbzeitBei den in der Conference League noch makellosen Mainzern fehlt es im nationalen Wettbewerb weiter an einem echten Erweckungserlebnis. Während in Europa alles zu gelingen scheint, wirkt die Elf von Trainer Bo Henriksen in der Bundesliga gehemmt – und glücklos. Letztmals siegreich in der Liga waren die Mainzer vor über zwei Monaten in Augsburg.Nach der Pause erhöhten die Gastgeber den Druck und kamen zu besseren Abschlüssen. Hollerbach (55.) und Außenbahnspieler Phillipp Mwene (58.) kamen in vielversprechenden Positionen zum Abschluss, verzogen aber. Das Spiel wurde in der Schlussphase rasanter, auch die TSG ließ Chancen zur Vorentscheidung aus. Als Joker da Costa flach zum Ausgleich vollendete, war dies nach einer Mainzer Druckphase überfällig.

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Fußball-Bundesliga: Zwölf Minuten Schweigen im Stadion: Fanproteste gehen weiter

Die Fanproteste gegen mögliche neue Sicherheitsmaßnahmen finden auch an diesem Wochenende statt. Auf Plakataktionen und eine große Demo folgt jetzt das organisierte Schweigen.Mit Fanprotesten hat das Wochenende in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga begonnen. Bei der Partie des FSV Mainz 05 gegen die TSG Hoffenheim hingen Plakate mit Aufschriften wie "Totalitären Wahn stoppen" und "Gegen Generalverdacht" im Stadion.Schweigen in den ersten zwölf MinutenAuch bei den Zweitliga-Spielen von Hertha BSC gegen Eintracht Braunschweig und des VfL Bochum gegen Dynamo Dresden zeigten Anhänger kritische Banner. Zudem schwiegen die Ultras und viele weitere Fans in den ersten zwölf Minuten der Partien. "Soll das die Zukunft des Fußballs sein?" war auf Bannern im Olympiastadion und im Ruhrstadion begleitend zum Schweigen zu lesen.Die Aktionen soll am Samstag und Sonntag fortgesetzt werden. Sie sind als Protest gegen die geplanten Sicherheitsmaßnahmen der Politik in deutschen Stadien gedacht. Gleichzeitig fordern die Anhänger die Vereine dazu auf, "sich diesen Plänen mit allen zur Verfügung stehenden Ressourcen und Möglichkeiten zur Wehr zu setzen", wie es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Fanszenen in Deutschland heißt.Über das Thema Stadionsicherheit wird vom 3. bis 5. Dezember bei der Herbsttagung der Innenministerkonferenz in Bremen diskutiert. Im Gespräch sind unter anderem personalisierte Tickets bei Fußballspielen und eine Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien.DFL gegen kollektive behördliche MaßnahmenDie organisierten Fans in Deutschland wehren sich dagegen. Unter dem Motto "Der Fußball ist sicher! Schluss mit Populismus - Ja zur Fankultur!" fand erst am vergangenen Wochenende eine große Fan-Demonstration in Leipzig statt.Die Deutsche Fußball Liga machte vor dem Bundesliga-Wochenende noch einmal ihren Standpunkt in einer Erklärung klar. "Kollektiv wirkende behördliche Maßnahmen, wie sie teilweise vonseiten der Innenpolitik gefordert werden, sind weder mit Blick auf eine Verbesserung der Stadionsicherheit zielführend noch für die vielen Millionen von Fußball-Fans vermittelbar, die von diesen Maßnahmen betroffen wären", hieß es darin.Und weiter: "Dies meint ausdrücklich Maßnahmen wie die Reduzierung beziehungsweise Streichung von Kartenkontingenten für Gästefans oder die Verpflichtung zur Personalisierung und damit verbundene Identifizierung beim Einlass." Die DFL bezog sich dabei auf die Standpunkte, die ihr Geschäftsführer Marc Lenz und DFB-Präsident Bernd Neuendorf bei der Sondersitzung der Kommission Fans und Fankulturen vertreten hätten.1. FC Köln unterstützt Fanproteste im GrundsatzDer 1. FC Köln, dessen Fans sich beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstagabend am Stimmungsboykott beteiligen wollen, zeigte Verständnis für den Protest. "Die Schweigeminuten der Fans sind für uns schmerzhaft, aber nachvollziehbar. Die lebendige Fankultur ist ein unersetzlicher Teil unserer Identität und der Lebensfreude, die den FC sowie den gesamten deutschen Fußball auszeichnet", teilten Vorstand und Geschäftsführung mit.Zugleich betonte der Bundesliga-Aufsteiger, dass Stadionsicherheit essenziell und der Stadionbesuch statistisch sicher sei. Kollektivstrafen lehne man ab. Stattdessen setze man auf Dialog – mit der Politik, aber auch anderen Vereinen.Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert und um das Freitagabendspiel der Fußball-Bundesliga ergänzt.

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Fußball: Nach Bodyshaming: Erneute Sperre für Panamas Verbandschef

Geldstrafe und sechs Monate Sperre: Panamas Fußballboss Arias gerät kurz vor der WM erneut ins Visier der FIFA. Er hatte Starspielerin Marta Cox als "fett" bezeichnet.Wenige Tage nach Panamas WM-Qualifikation ist Fußball-Verbandschef Manuel Arias erneut von der FIFA für sechs Monate gesperrt worden. Grund für die neuen Sanktionen sei, dass Arias eine vorherige sechsmonatige Sperre wegen Bodyshaming gegen Auswahl-Starspielerin Marta Cox "angeblich nicht zu 100 Prozent erfüllt habe", teilte der panamaische Verband mit. Auch noch Geldstrafe von der FIFA Zusätzlich wurde er mit einer Geldstrafe von 20.000 Schweizer Franken (rund 21.000 Euro) belegt, wie der Fußball-Weltverband FIFA mitteilte. Im März vergangenen Jahres hatte Arias die jetzt 28 Jahre alte Cox als "außer Form" und "fett" bezeichnet. Die Mittelfeldspielerin hatte zuvor Kritik an der Aufstellung der Nationalmannschaft geäußert, die sich für die Frauen-WM 2023 qualifizierte. Arias entschuldigte sich wenig später für seine Aussagen, wurde aber von der FIFA für sechs Monate bis Juli 2025 gesperrt. Die erneute Sanktion gilt nun bis wenige Wochen vor der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada, die am 11. Juni beginnt. Cox steht derzeit beim Fenerbahçe in der türkischen Liga unter Vertrag.

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Wintersport: Deutsches Skisprung-Team verfehlt Podest bei Saisonstart

Beim Start in den Olympia-Winter reicht es für das deutsche Mixed-Team nicht für einen Platz auf dem Treppchen. Die beiden namhaftesten Springer sind im Team nicht dabei. Schon morgen geht's weiter.Ohne Olympiasieger Andreas Wellinger und Karl Geiger hat das deutsche Skisprungteam einen Podestplatz zum Saisonstart verpasst. Im Mixed-Wettkampf belegten Katharina Schmid, Philipp Raimund, Selina Freitag und Felix Hoffmann den vierten Platz. Den Sieg in Lillehammer sicherte sich das Team aus Japan. Rang zwei ging an Slowenien vor Österreich.Die weitesten Sprünge für die deutsche Mannschaft zeigten Hoffmann (135 und 136 Meter) und Raimund (129 und 134 Meter). Wellinger und Geiger, die aus dem aktuellen deutschen Männer-Team die erfolgreichsten Athleten sind, kamen mit der Schanze in Norwegen im Training bislang nicht so gut klar.Norweger Lindvik nach Anzug-Eklat wieder dabeiFür das norwegische Team, das den fünften Rang belegte, startete unter anderem Marius Lindvik. Der 27-Jährige stand im Mittelpunkt des Skandals um manipulierte Sprunganzüge bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften im März in Trondheim. Seine Sperre ist abgelaufen.An den milden Strafen für ihn und Teamkollege Johann André Forfang hatte es Kritik gegeben - auch aus dem deutschen Team. Lindvik hatte im Wettkampf von der Normalschanze die Goldmedaille vor dem zweitplatzierten Wellinger gewonnen. Den Titel durfte er behalten.An diesem Samstag geht es für die Springerinnen und Springer mit Einzelwettbewerben weiter. Die Frauen sind um 12.00 Uhr, die Männer um 16.00 Uhr jeweils auf der Großschanze gefordert (ARD und Eurosport).

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Endrunde in Bologna: Davis-Cup-Team um Zverev träumt nach Doppel-Drama vom Titel

Die deutschen Tennisspieler haben nach dem denkwürdigen Duell mit Argentinien weiter gute Chancen auf den ersten Titel im Davis Cup seit 32 Jahren - dank Alexander Zverev und dem nervenstarken Duo.Alexander Zverev wollte nur noch ins Bett. "Ob es mir jemand verbietet oder nicht: Ich werde ausschlafen. Wenn mich einer vor zwölf weckt, dann wird er ignoriert", sagte der Tennisstar mit müden Augen und krächzender Stimme weit nach Mitternacht. Die Strapazen des Viertelfinal-Krimis im Davis Cup gegen Argentinien mit dem hochdramatischen Doppel als emotionalem Schlussakt waren ihm deutlich anzusehen - und anzuhören. "Ich habe keine Stimme mehr. Es ist wie nach einer Party im Nachtclub", scherzte der 28-Jährige.Zverev versteht am Ende "gar nichts mehr"Mit Anfeuerungen und Applaus hatte der Weltranglistendritte mit versucht, gegen die lautstarken argentinischen Fans auf der Tribüne anzukommen und seine Teamkollegen Kevin Krawietz und Tim Pütz im entscheidenden Doppel zu unterstützen. In der zu einem Tennisstadion umfunktionierten Halle 37 auf dem Messegelände BolognaFiere entwickelte sich eine denkwürdige Nervenschlacht, die erst um 1:03 Uhr und nach vielen Wendungen zugunsten des deutschen Teams beendet war.Beim 4:6, 6:4, 7:6 (12:10) wehrten Krawietz/Pütz gegen Andrés Molteni/Horacio Zeballos drei Matchbälle ab und verwandelten ihren eigenen fünften zum 2:1-Sieg für Deutschland. "Ich habe am Ende gar nichts mehr verstanden und bin einfach nur glücklich, dass wir gewonnen haben", sagte Zverev. Viel hatte nicht gefehlt und die Titel-Mission in Bologna wäre früh gescheitert. So aber lebt der Traum vom ersten deutschen Triumph im prestigeträchtigen Mannschafts-Wettbewerb seit 32 Jahren.Im Halbfinale wartet Spanien - ohne Superstar Alcaraz"Es gibt nicht so viele Matches wie dieses in einer Karriere", sagte Pütz. Und Krawietz meinte zur eigenen Nervenstärke: "Cool oder nicht cool - am Ende ist es ein bisschen Glück." Teamkapitän Michael Kohlmann wollte im Überschwang der Gefühle zunächst "ein bisschen Party feiern", doch wenig später klang er schon wieder rationaler: "Jeder versucht jetzt schnell zu schlafen, sich zu erholen und morgen dann ein bisschen zu trainieren, um am Samstag wieder fit zu sein."Dann wartet im Halbfinale Spanien als Gegner. Da der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz wegen Oberschenkelproblemen seinen Start kurzfristig absagen musste, geht Deutschland favorisiert in das Duell. Zumal das Happy End im Doppel-Drama viel Rückenwind gibt. "Wir sollten so ein Match ausnutzen später im Turnier", meinte Zverev.Zverev siegt, Struff verliertEr selbst hatte auch seinen Anteil an dem Erfolg. Der Hamburger sorgte mit seinem 6:3, 7:6 (7:3)-Sieg gegen Francisco Cerundolo für den 1:1-Ausgleich und ermöglichte damit überhaupt erst die Entscheidung im Doppel. Zum Auftakt hatte Jan-Lennard Struff gegen Tomás Martín Etcheverry knapp mit 6:7 (3:7), 6:7 (7:9) verloren. "Ich fand, dass ich heute ein sehr gutes Niveau gezeigt habe und bin darüber sehr glücklich", sagte Zverev. Im zweiten Satz schlichen sich zwar etwas mehr Fehler in sein Spiel, er schmiss auch einmal aus Frust den Schläger auf den Boden. Doch im Tiebreak war auf den mit Abstand am höchsten eingestuften Einzelspieler des Turniers Verlass.Gegen Spanien wird er sehr wahrscheinlich gegen Jaume Munar antreten, gegen den er zuletzt bei Olympia in Paris klar gewonnen hatte. "Ich glaube, dass er jetzt sehr viel besser spielt als damals", sagte Zverev. Er sucht bei seinem Davis-Cup-Comeback nach drei Jahren Pause auch einen versöhnlichen Abschluss einer für ihn "unglaublich unbefriedigenden" Saison.Argentinische Fans sorgen für StimmungEin Fan des Davis Cups in der aktuellen Form ist Zverev aber nicht. Als "Showturnier" hatte er ihn zuletzt bezeichnet, weil die besondere Atmosphäre von Heim- und Auswärtsspielen beim Endturnier an einem Ort fehlen würde. Dass am Donnerstag vor allem die argentinischen Fans auf der Tribüne mit Trommeln und südamerikanischen Gesängen für gute Stimmung sorgten, änderte seine Meinung nicht.Es sei "ein bisschen schade", dass beim Doppel nachts nur noch "maximal 1.000 Menschen im Stadion" gewesen seien, so Zverev. "Wenn wir in Argentinien oder Deutschland gespielt hätten, wären da vielleicht 15.000 Menschen."

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Bundesliga und Champions League: Wer 2027 alle Spiele sehen will, braucht (mindestens) vier Abos

Wer ab übernächster Saison alles vom hochklassigen Fußball sehen will, muss wohl tief in die Tasche greifen – und sich bei neuen Anbietern anmelden.Ab der Saison 2027/2028 läuft die Champions League nicht mehr bei DAZN, dafür steigt der US-Anbieter Paramount+ neu ein. Wer bei den Live-Übertragungen für die Champions League und die Fußball-Bundesliga ab 2027 die freie Auswahl haben möchte, benötigt künftig also vier Abonnements: Amazon Prime Video und Paramount+ für die Königsklasse, Sky und DAZN für die heimische Liga. Medienberichten zufolge soll das Finale der Champions League außerdem bei Netflix laufen – das wäre sogar Abo Nummer fünf. Nur falls ein deutsches Team das Finale erreicht, müsste es hierzulande im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden.Das alles kann einiges kosten, legt man die aktuellen Preisstrukturen der Anbieter zugrunde.Fußball live: Was kosten die Abos?Das günstigste Abo bei Champions-League-Neuling Paramount+ ist derzeit für monatlich 5,99 Euro zu haben, das teuerste kostet 12,99 Euro. Wie sich die Preise entwickeln – dann mit Spitzenfußball im Angebot – lässt sich seriös aber nicht prognostizieren.Prime Video ist in der Amazon Prime-Mitgliedschaft enthalten, aktuell liegen die Kosten bei monatlich 8,99 Euro oder jährlich 89,90 Euro. Es gibt zudem ermäßigte Angebote, etwa für Studierende und Auszubildende.Bei Sky kostet das Einjahres-Abo für die Bundesliga derzeit 29,99 Euro im Monat und beinhaltet auch die 2. Liga. Nicht enthalten ist der DFB-Pokal. Dafür benötigt der Kunde auch das Sport-Abo für insgesamt 34,99 Euro monatlich. Bei DAZN benötigen die Kunden für die Bundesliga-Spiele das Unlimited-Abo. Das kostet beim Streaming-Anbieter 44,99 Euro im Monat oder bei einem Jahresvertrag 34,99 Euro monatlich. Neben der heimischen Liga sind weitere Ligen enthalten, ab 2027 aber eben nicht mehr die Champions League.Sky und DAZN lassen sich auch zusammen abonnieren. Bei einem Einjahresvertrag kostet das Paket zurzeit 64,98 Euro im Monat, wenn es über Sky gebucht wird.Bleibt noch Netflix, wo ein Finale der Champions League ohne deutsche Beteiligung laufen könnte: Hier kostet ein Standard-Abo mit Werbung zurzeit 4,99 Euro pro Monat, ohne Werbung müssen Kunden 13,99 Euro zahlen.

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Licht ohne Schatten: Dartscheibe ausleuchten: Rundum glücklich mit LED-Systemen für zu Hause

Flutlichtspiele sind nicht nur im Fußball etwas Besonderes. Auch beim Darts in den eigenen vier Wänden bringt erst ein perfekt ausgeleuchtetes Spielfeld den Kick. Darts ist in Deutschland so populär wie nie. Kein im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) organisierter Verband hat einen derart großen Zulauf wie der Deutsche Dart Verband (DDV). Knapp 20.000 Mitglieder erfasste der DOSB bis Anfang 2023. Und mit dem Hype um Shootingstar Ricardo Pietreczko und dem aktuell besten Deutschen, Martin Schindler, dürften 2024 noch einige dazu gekommen sein.Darts im Dunkeln? Keine gute IdeeDoch der Hype um die Darts hat noch andere Gründe. Einer davon: Die Hürde, den Profis auf der Jagd nach der 180 nachzueifern, könnte kaum niedriger sein. Eine Dartscheibe, drei Pfeile, ein Eckchen Platz in der Wohnung. Game on! Im besten Fall steht man nicht allein am Oche, sondern misst sich mit Freunden, Arbeitskolleg:innen oder Partner:in. Meist lassen auch die ersten kleinen Erfolgserlebnisse nicht lange auf sich warten: Triple 20. Bulls Eye, Check-out über ein Doppelfeld. Wie bei vielen anderen Hobbys auch, kommen die meisten nur abends dazu, sich ans Dartboard zu stellen. Und stellen dann womöglich schnell fest, dass das normale Raumlicht nicht ausreicht, um die Scheibe gleichmäßig hell auszuleuchten. An dieser Stelle kommen Beleuchtungssysteme für Dartscheiben ins Spiel. Der stern erklärt, welche Varianten der Board-Beleuchtung es gibt und worauf man beim Dartboard ausleuchten unbedingt achten sollte. Dazu: Fünf aktuelle LED-Beleuchtungssets im Vergleich.Das könnte Sie auch interessieren:Darts Regeln: Tipps für Einsteiger und was vor dem ersten Wurf wichtig istDartscheibe aufhängen: So montiert man das Board exakt und sicherDartscheiben Test: Hier geht es zum Dartscheiben Vergleich.1. Mission Darts TOR100 LED-LichtEine sehr smarte und die wahrscheinlich flexibelste Variante, die Dartscheibe auszuleuchten, bietet Mission mit seinem Torus 100 LED-Licht. Statt eines Ringes klemmt man nur einen LED-Bogen ans Board. Dieser reicht von der neun bis zur vier, also nur über sieben der 20 Segmente der gesamten Scheibe. Die beiden Bügel mit je 14 LEDs werden mit zwei Schrauben an der Halterung fixiert. Fertig montiert, steht die Beleuchtung etwa zehn Zentimeter vom Dartboard ab. Über einen Stecker wird das System mit dem Netzteil verbunden. Das Kabel mit einem simplen Kippschalter ist drei Meter lang. Das ist vor allem interessant und wichtig, wenn die nächste Steckdose nicht direkt unter dem Board zu finden ist. Ein gravierender (und sehr praktischer) Unterschied zu den teils deutlich hochpreisigen Beleuchtungsvarianten: Das Mission Darts TOR100 LED-Licht ist im Handumdrehen abgebaut und in einem kleinen Beutel verstaut.Im Test schlug sich das Mission Darts LED-Licht wacker. Die weißen LEDs leuchten die Dartscheibe bis an den unteren Rand aus, wobei die unteren Doppelfelder sichtbar weniger Licht abbekommen. Dafür reicht selbst die um 25 Grad nach außen geneigte LED-Leiste nicht aus. Da der Lichtbogen nicht um das gesamte Board reicht, muss man zudem mit einigen Schatten leben. Allerdings nicht auf der Zielfläche, sondern nur an der Wand um die Scheibe. Das empfanden wir im Test nicht als störend. Auch die Metallklemme über dem 20er Segment hält gut, obwohl sie nur aufgesteckt wird.2. Target Darts Corona VisionEin Klassiker unter aktuellen Beleuchtungssystemen für Dartscheiben. Das Corona Vision von Target besteht aus vier Metallfüßen mit kleinen Magneten und einem mit 125 weißen LEDs ausgerüsteten Lichtring. Das System ist ähnlich schnell installiert wie der LED-Bogen von Mission. Stecken die Metallfüße am Stahlring des Boards, muss der Lichtring nur noch aufgesetzt und eingeklickt werden. Fertig montiert steht der Ring etwa 13 Zentimeter vom Board ab. Die 360-Grad-Ausleuchtung verhindert, dass Schatten auf die Scheibe geworfen werden. Zudem glänzen korrekt installierte Systeme mit Rundum-Licht durch eine absolut gleichmäßige Ausleuchtung jedes Quadratzentimeters der Scheibe. Kleiner Nachteil des Target Darts Corona Vision: Die Trefferfläche für mögliche Abpraller, sogenannte Bouncer, vergrößert sich mit einem solchen LED-Lichtring. Umso wichtiger ist es, den Bereich vor dem Board zusätzlich mit einer Dartmatte zu schützen.3. Unicorn Solar Flare SurroundSportliche zwei Kilogramm hängen zusätzlich an der Wand, wenn man die hauseigene Dartscheibe mit dem Solar Flare Surround von Unicorn aufrüstet. Dafür bekommen Hobby-Dartspieler ein stabiles Surround aus Aluminum, das ebenfalls ohne Werkzeug kinderleicht an jedem handelsüblichen Dartboard montiert wird. Wichtig: Auffangring und LED-Surround kommen sich nicht in die Quere. Wie beim Corona Vision kommt die Dartscheibe in den Genuss einer Rundum-Beleuchtung. Schattenspiele sind demnach nicht zu befürchten. Dafür ragt das LED-Surround immerhin 15 Zentimeter in den Raum hinein. Ungünstig für Boards, die an der Wand hinter einer Tür aufgehängt wurden. Auch der Bodenbelag vor dem Dartboard lebt wegen des Alu-Ringes etwas gefährlicher – insbesondere bei Einsteigern, die die Scheibe mit den Pfeilen hin und wieder einmal verfehlen. Stichwort Dartmatte. Insgesamt aber ein schönes Tool, um das Dartboard zu veredeln und die Trainingszeit bis in die Nacht zu verlängern.4. ONE80 Illumina LED-BeleuchtungKnapp 60 Euro kostet diese Beleuchtungsidee für die heimische Dartscheibe. Der Clou soll eine patentierte optische Linse sein, die das Licht optimal auf der Board-Oberfläche verteilt. Montiert wird die LED-Leiste oberhalb des 20er Felds. Magnete halten die  Damit das erste Spiel regelkonform abläuft, sollte bei der Montage ein Maßband bereit liegen. Die beiden wichtigsten Zahlen: Das Bulls Eye hängt exakt 173 Zentimeter über dem Boden. Die Abwurflinie (auch Oche genannt) liegt beim Steel Darts laut Regelwerk 2,37 Meter vom Dartboard entfernt. 5. Target ARC Cabinet LightZum Schluss noch eine Platz sparende Beleuchtungsvariante aus dem Hause Target. Die Grundidee beim Arc Cabinet Light ähnelt der beim Torus100 von Mission. Mit einem entscheidenden Unterschied: Das System von Target wurde so konzipiert, dass der LED-Lichtbogen nur auf einem Dartschrank montiert werden kann. Der Arm, der diesen Bogen hält, wird dafür auf einen kleinen Sockel geschraubt, der auf die Oberseite des Schrankes geklebt wird. Die mit 24 LEDs bestückte Bogenleuchte wird von oben in die Halterung geschoben. Das weiße Licht der LEDs erreicht laut Hersteller jedes Feld des Dartboards und leuchtet die Oberfläche gleichmäßig und ohne Schatten aus. Das drei Meter lange Kabel lässt Spielraum, um auch eine etwas weiter entfernte Steckdose zu erreichen. Adapter für Stecker in anderen Ländern (Japan, USA, UK) gehören ebenfalls zum Lieferumfang.Dartspieler, die ihr Board nicht in einem Schrank verstecken können oder wollen, sollten sich den Target Arc Light anschauen. Einziger Unterschied zum Target Arc Cabinet: Der Arm wird nicht aufgeklebt, sondern mit einer Rändelschraube oberhalb des 20er Segments mittig an der Dartscheibe fixiert. Laut Target ist das Set mit den Steel Darts Scheiben aller Marken kompatibel. Ähnlich wie das flexible und leichte Reisemodell von Mission lässt sich der Arc Light von Target mit wenigen Handgriffen demontieren und ist damit die zweite Option fürs Darten unterwegs, wenn die Lichtverhältnisse schwierig sind.

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Superstar im Weißen Haus: Mit KI-Video: Trump schwärmt von Ronaldo nach Besuch

Fußball-Star Cristiano Ronaldo beeindruckt den US-Präsidenten in Washington. Nach dem Treffen postet Trump ein offensichtlich KI-generiertes Video der beiden beim Kick im Weißen Haus.Dieser Besuch wirkt nach: US-Präsident Donald Trump hat Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo nach dem Treffen im Weißen Haus in großen Tönen gelobt. Ronaldo sei ein großartiger Junge, schrieb Trump in dicken Lettern bei Instagram. "Es war toll, ihn im Weißen Haus zu treffen. Er ist wirklich klug - und cool!!!"Dazu postete der US-Präsident ein offensichtlich mit KI generiertes Video, das die beiden beim Fußballspielen im Weißen Haus zeigt - bis die Kamera nach einem Gemeinschaftsschuss der beiden zu Bruch geht. Ein anderes Video des Weißen Hauses, das die beiden zeigt, trug die Überschrift "Two GOATS", also "Zwei Größte aller Zeiten".Ronaldo begleitete saudischen Kronprinzen Mohammed bin SalmanRonaldo war bei dem Treffen samt Abendessen in der Hauptstadt Washington Teil der Entourage des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Der 40-Jährige steht seit 2022 für den saudischen Erstligisten Al-Nassr unter Vertrag.Der portugiesische Ausnahmespieler schrieb nach dem Besuch bei Instagram: "Jeder von uns hat etwas Wertvolles beizutragen, und ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen, neue Generationen zu inspirieren, eine Zukunft zu gestalten, die von Mut, Verantwortung und dauerhaftem Frieden geprägt ist."Die WM 2034 wird in Saudi-Arabien ausgetragen. Die Vergabe dorthin war unter anderem aufgrund der Menschenrechtslage umstritten. Ronaldo warb bereits öffentlich für das Turnier.

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Endrunde in Bologna: Davis-Cup-Team mit Zverev gewinnt Viertelfinal-Krimi

Die Tennisspieler um Alexander Zverev wollen den ersten deutschen Sieg im Mannschafts-Wettbewerb seit 1993 holen. Nach dem denkwürdigen Viertelfinale gegen Argentinien sind die Chancen noch intakt.Alexander Zverev lieferte ab, zitterte - und durfte um 1 Uhr nachts mit der Deutschland-Fahne ausgelassen jubeln. Mit dem Topspieler hat das deutsche Tennis-Team bei seiner Titel-Mission im Davis Cup ein frühes Aus auf dramatische Weise vermieden. Zverev und Co. gewannen im Viertelfinale des Endturniers in Bologna gegen Argentinien nach einer wahren Nervenschlacht mit 2:1 und haben weiterhin gute Chancen auf den ersten deutschen Triumph im prestigeträchtigen Wettbewerb seit 32 Jahren.Der Sieg im Best-of-three-Modus stand erst nach dem abschließenden Doppel fest, das Kevin Krawietz und Tim Pütz gegen Andrés Molteni und Horacio Zeballos denkbar knapp mit 4:6, 6:4, 7:6 (12:10) gewannen. Dabei wehrte das deutsche Duo drei Matchbälle ab. "Unglaublich, wie sie das gewonnen haben", schwärmte Zverev. "Es gibt nicht so viele Matches wie dieses in einer Karriere", sagte Pütz. Und Krawietz meinte: "Cool oder nicht cool - am Ende ist es ein bisschen Glück." Beide Mannschaften standen in dem Viertelfinal-Krimi insgesamt 6:07 Stunden auf dem Platz. Kohlmann: "Ein bisschen Party feiern"Im Halbfinale trifft Deutschland am Samstag auf Spanien. Die Iberer setzten sich auch ohne den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz, der seinen Start in Bologna aufgrund von Oberschenkelproblemen kurzfristig absagen musste, gegen Tschechien mit 2:1 durch. Man müsse nach diesem Erfolg "ein bisschen Party feiern heute Nacht", meinte der deutsche Kapitän Michael Kohlmann. Doch dann gelte der Fokus Spanien. Vor dem Doppel hatte Zverev bei seinem Davis-Cup-Comeback nach knapp drei Jahren Pause für den 1:1-Ausgleich gesorgt und Deutschland die Chance aufs Weiterkommen gegeben. Der Weltranglistendritte siegte mit 6:3, 7:6 (7:3) gegen Francisco Cerundolo. Jan-Lennard Struff (35) hatte zum Auftakt gegen Tomás Martín Etcheverry knapp mit 6:7 (3:7), 6:7 (7:9) verloren. Zverev "extrem glücklich"Zverev zeigte sich in der zu einem Tennisstadion umfunktionierten Halle 37 auf dem Messegelände BolognaFiere zunächst unbeeindruckt vom Druck durch die Auftakt-Niederlage. Der Hamburger, der vor knapp einer Woche mit dem Vorrunden-Aus bei den ATP Finals eine herbe Enttäuschung verkraften musste, präsentierte sich im ersten Satz konzentriert und mit gewohnt starken Aufschlägen. Im zweiten Durchgang schlichen sich etwas mehr Fehler ins Spiel des Deutschen ein, der beim Stand von 5:5 auch frustriert seinen Schläger auf den Boden warf. Den Tiebreak dominierte aber Zverev. Er sei "extrem glücklich mit dem Sieg" und habe "volles Vertrauen in unser Doppel", sagte er. Struff hatte am Nachmittag stark begonnen und gleich im ersten Spiel ein Break geschafft. Doch Etcheverry kämpfte sich - angefeuert von lautstarken argentinischen Fans - zurück und war in den beiden Tiebreaks nervenstärker. Es sei ein "intensives Match" gewesen, bei dem "ein, zwei Punkte" entschieden hätten, meinte Struff. Argentinische Fans sorgen für StimmungAuf der zunächst gut gefüllten Tribüne verbreiteten vor allem die argentinischen Fans mit Trommeln und südamerikanischen Gesängen zumindest etwas von der alten Davis-Cup-Atmosphäre. Das sei "toll und cool für die Stimmung" gewesen, meinte Struff. Auch Kohlmann schwärmte: "Sie haben sieben Stunden lang gesungen."Dennoch können viele Spieler wie Zverev mit dem aktuellen Format, das ein Endturnier in einem festen Ort mit Heimspielen nur für den Gastgeber vorsieht, nichts anfangen. Als "Showturnier" hatte der Hamburger den Davis Cup zuletzt bezeichnet.

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Mit 79 Jahren: Fußball-Weltmeister Dieter Herzog gestorben

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler und Weltmeister von 1974 Dieter Herzog ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Sein Tod hinterlässt eine Lücke im deutschen Fußball.Der deutsche Fußball trauert um den früheren Weltmeister Dieter Herzog. Der ehemalige Flügelstürmer verstarb nach Angaben seines Ex-Klubs Bayer Leverkusen bereits im Wochenverlauf mit 79 Jahren. Zu den Umständen seines Todes lagen bis zum Donnerstagabend keine Informationen vor. Herzog gehörte bei der Heim-WM 1974 in Deutschland zum Aufgebot des späteren Titelgewinners Deutschland. Der damalige Düsseldorfer kam während des WM-Turniers in den Zweitrunden-Begegnungen mit dem ehemaligen Jugoslawien (2:0) sowie Schweden (4:2) in der Mannschaft von Bundestrainer Helmut Schön zum Einsatz.Nach insgesamt nur fünf Länderspielen endete die Laufbahn des gebürtigen Oberhauseners in der Nationalmannschaft allerdings noch im gleichen Jahr. Für den WM-Triumph erhielt Herzog zusammen mit seinen Kollegen aus der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) das Silberne Lorbeerblatt.Dieter Herzog steigt mit Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen aufAls Vereinsspieler schaffte Herzog 1971 mit Fortuna Düsseldorf sowie acht Jahre später auch mit Bayer Leverkusen den Bundesliga-Aufstieg. Drei Jahre vor dem Erfolg mit der Werkself hatte sein Wechsel als Weltmeister von Düsseldorf zum seinerzeit noch zweitklassigen Nachbarn Leverkusen für Aufsehen gesorgt. Unter dem Bayer-Kreuz beendete Herzog 1983 seine Profi-Laufbahn nach insgesamt 394 Einsätzen (201 für Düsseldorf und 193 für Leverkusen)."Bei Bayer 04 wird er als Spieler, Kollege und besonderer Mensch unvergessen bleiben", schrieben die Leverkusener. Auch die Fortuna verneigte "sich vor einem der großen Spieler der Vereinsgeschichte und wird Dieter Herzog ein ehrendes Andenken bewahren", schrieb der Klub. Herzog habe den Verein "nachhaltig geprägt. Seine sportlichen Leistungen, seine Bescheidenheit und seine Verbundenheit zum Verein bleiben unvergessen."

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Jérôme Boateng: Ein paar Satzschnipsel für die tote Ex-Freundin

Eine ARD-Dokumentation zeigt Jérôme Boateng als heldenhaften Fußballer – und wird verstörend einsilbig, wenn es um die Abgründe in seinem Privatleben geht.

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TV-Hammer: Zwei US-Sender zeigen ab 2027 die Champions League

Überraschung bei den TV-Rechten für die Champions League: Der US-Sender Paramount+ übernimmt fast komplett, Dazn ist raus. Das Finale wird auf Netflix zu sehen sein.Für die Live-Übertragungen der Champions League benötigen Fußballfans ab 2027 erneut mehrere Abonnements. Die UC3 hat als Gemeinschaftsunternehmen von Uefa und European Football Clubs (EFC) Medienrechte für die Spielzeiten 2027/28 bis 2030/31 an die US-Sender Paramount+ und Amazon verkauft. Der Streamingdienst Dazn, der bislang die Spiele überträgt, geht leer aus. Entsprechende Berichte der "Bild" und der britischen "Times" decken sich mit DPA-Informationen.Demnach wird das Topspiel am Dienstag ab 2027 bei Paramount+ gezeigt, mittwochs zeigt Amazon die Spitzenpartie. Alle restlichen Spiele am Dienstag und Mittwoch hat Paramount+ gekauft. Das Endspiel soll nach "Bild"-Informationen bei Netflix laufen. Nur falls ein deutsches Team das Finale erreicht, müsste es hierzulande im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden.Dazn übernimmt Europa League und Conference LeagueDie TV-Rechte an der Europa League und der Conference League gingen derweil an Dazn. Diese liegen bis 2027 noch bei RTL.Bis Ende der kommenden Saison bleibt es in Deutschland bei der derzeitigen Verteilung. Amazon zeigt bei Prime Video das Topspiel am Dienstag. Alle anderen Begegnungen laufen beim ebenfalls kostenpflichtigen Internet-Sender Dazn, und nur das Finale können die Fans beim ZDF kostenfrei sehen.Neue Agentur vermarktet Champions LeagueBei der Auktion, die von der US-Agentur Relevent im Auftrag von UC3 durchgeführt wurde, gab es vier große Rechtepakete für Live-Übertragungen. Für Relevent war es als Nachfolger des Langzeit-Vermarkters Team die erste Ausschreibung in Europa. Die Agentur mit ihrer in London ansässigen Fußball-Tochter hatte Mitte Oktober den Bieterwettbewerb gestartet.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Fußball: Italien muss in WM-Playoffs gegen Nordirland ran

Während Deutschland bereits für die WM buchen kann, muss Italien bangen. Das Team von Trainer Gennaro Gattuso erwischt für die Playoffs einen machbaren Auftakt - und ein kniffliges Final-Szenario.Der viermalige Weltmeister Italien hat für die Playoffs zur Fußball-WM 2026 ein machbares Halbfinal-Los erwischt. Das Team von Trainer Gennaro Gattuso trifft am 26. März auf Nordirland, wie die von Präsident Gianni Infantino moderierte Losung in der FIFA-Zentrale ergab. Italien entgeht damit einem erneuten Duell mit Schweden oder Nordmazedonien. An diesen beiden Gegnern war die stolze Fußball-Nation vor der WM 2018 und der WM 2022 in den Playoffs gescheitert.Ukraine trifft auf SchwedenIm Finale seines Playoff-Pfades A bekommen es die Italiener bei erfolgreichem Halbfinale mit Wales oder Bosnien-Herzegowina zu tun. Das Heimrecht, das ebenfalls ausgelost wurde, hat im Endspiel am 31. März der Sieger aus der Partie Wales gegen Bosnien-Herzegowina. Italien droht also ein kniffliges Finale in Cardiff.Im Pfad B treffen zunächst die Ukraine und Schweden sowie Polen und Albanien aufeinander. Die Türkei empfängt in Pfad C Rumänien, ehe es der Sieger im Endspiel mit der Slowakei oder Kosovo zu tun bekommt.Pfad D bringt zunächst Begegnungen zwischen Dänemark und Nordmazedonien sowie Tschechien und Irland. Auch die Türken und die Dänen müssten - wie Italien - ein potenzielles Finale auswärts bestreiten.Jamaika gegen NeukaledonienNeben den vier Plätzen für Europa werden zwischen 23. und 31. März zwei Tickets im interkontinentalen Playoff-Turnier vergeben. Die sechs Teams werden bei der WM-Auslosung am 5. Dezember (18.00 Uhr/MEZ) in Washington als Platzhalter zugelost. Auch für die interkontinentale Ausscheidung wurden am Donnerstag in Zürich die Partien ausgelost. Im Pfad 1 kommt es zunächst zu einem Duell zwischen Neukaledonien und Jamaika. Der Sieger trifft im Finale auf den afrikanischen Vertreter DR Kongo, der Endspiel-Gewinner fährt zur WM. Selbiges gilt für Pfad 2, bei dem zunächst Bolivien und Suriname aufeinandertreffen. Der Gewinner bekommt es im Endspiel mit Irak zu tun. Die Spiele finden in den mexikanischen Städten Guadalajara und Monterrey statt.

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Major League Soccer: Volle Hütte und nackte Wahrheiten: Müller in den Playoffs

Drei Siege fehlen den Whitecaps zum Titel in der MLS - die heiße Phase ist wie gemacht für Thomas Müller. Erstmals in dieser Saison ist das Stadion ausverkauft. Auch, weil Müller Klartext spricht.Ob nun Playoffs in der Major League Soccer oder die heiße Phase eines großen Turniers, mit K.o.-Spielen kennt sich Thomas Müller aus. "Ein Spiel entscheidet - siegen oder fliegen. Beim DFB-Pokal oder bei Weltmeisterschaften ist es ab dem Achtelfinale auch nicht anders", erklärt der Weltmeister von 2014 vor dem Playoff-Duell mit dem Los Angeles FC am Samstag (Ortszeit) in einem Interview dem "Kicker". Gewinnt Müller mit den Vancouver Whitecaps das Heimspiel gegen das Team um Neuzugang Heung-Min Son und den französischen Torwart Hugo Lloris, fehlen noch zwei Siege zum Titel in der MLS. "Ich freue mich darauf, weil wir zum ersten Mal das Stadion komplett voll haben werden. Da wird eine großartige Stimmung im BC Place sein", sagt der 36-Jährige über die mit 55.000 Zuschauern ausverkaufte Arena mitten in Vancouver. In der Hauptrunde öffnen die Whitecaps nur den Unterrang, gegen Los Angeles sind beide Ebenen des Stadions voll besetzt. "Seit einigen Tagen gibts keine Karten mehr, das muss man im Eishockeyland Kanada erst mal schaffen", sagt Müller. Noch ist Fußball nicht Gesprächsthema Nummer eins in der StadtEr selbst hat zu dem gestiegenen Interesse an den Whitecaps entscheidend beigetragen. "Fußball ist noch nicht Gesprächsthema Nummer eins in der Stadt. Aber bei den Spielen bekommt man es schon mit, dass der Soccer und die Whitecaps deutlich auf dem Vormarsch sind", sagt er. "Das war ja auch zum Teil die Idee bei meinem Wechsel hierher." Müller spielt seit dem Sommer in Kanada und hat nach dem Abschied vom FC Bayern München sofort eine tragende Rolle in seiner neuen Mannschaft eingenommen, die sich als zweitbestes Team der Western Conference souverän für die Playoffs qualifiziert hat. In bislang wettbewerbsübergreifend zehn Pflichtspielen kommt er auf neun Treffer und vier Vorlagen, den ersten Titel - die kanadische Meisterschaft - hat er bereits eingeheimst. "Ich hatte, was die Tore betrifft, nicht so hohe Erwartungen. Diese habe ich auf jeden Fall übertroffen. Natürlich freue ich mich über die Tore, aber hauptsächlich freue ich mich über die Mannschaftserfolge", sagt Müller. Müller berichtet von vielen emotionalen MomentenWie emotional es in einigen Partien zuging, überraschte den 13-fachen deutschen Meister selbst. "Bei den Toren waren zwar auch ein paar Elfmeter dabei, allerdings war meistens auch gewaltiger Druck auf dem Kessel. Denn es ging immer um etwas, oder es waren oftmals Last-Minute-Geschichten. Das waren viele emotionale Momente und mehr Nervenkitzel, als ich vor meinem Transfer gedacht habe", berichtet er. Auch Coach Jesper Sörensen hält große Stücke auf den ehemaligen Nationalspieler. "Für das Trainerteam und mich ist es wirklich toll, einen Spieler wie Thomas hier zu haben", sagt der Däne. "Er hat uns definitiv schon etwas zurückgegeben, seit er gekommen ist, und er ist auch außerhalb des Platzes ein Champion - das macht ihn besonders."Das Team bekommt von Müller "nackte Wahrheiten"Aufgefordert werden muss Müller dabei nicht. "Wer mich seit meinen Mittzwanzigern beobachtet hat, der wird bemerkt haben, dass ich den Antrieb habe, gemeinsam mit anderen Führungsspielern, mir auch übergeordnete Gedanken zum Teamerfolg zu machen und diese auch ungefragt zu äußern", sagt er.In seiner Funktion als Radio Müller sendet der zweimalige Champions-League-Sieger in Kanada daher auch unbequeme Botschaften. "Die Mannschaft bekommt von mir mehr nackte Wahrheiten zwischen den Zeilen geliefert, als sie es bisher gewohnt waren und ihnen manchmal lieb ist", sagt er. "Die Jungs sind hier supernett zueinander, auf dem Platz nach meinem Geschmack manchmal zu nett. Vielleicht kann ich mit meiner Art ein bisschen vermitteln, dass man nett sein und Dinge trotzdem klar und deutlich ansprechen kann, die besser laufen müssen." Denn Müller will weitere Titel gewinnen - und er weiß, wie das geht.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·