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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Weltcup in Tschechien: Ohne zahlreiche Stars: Biathlet Rees läuft in die Top Ten

Viele Top-Athleten lassen die Station in Nove Mesto aus. Eric Perrot nicht. Der Franzose gewinnt - und untermauert seine Medaillenambitionen bei Olympia. Auch deutsche Starter lassen aufhorchen.In Abwesenheit vieler Olympia-Starter hat Weltcup-Rückkehrer Roman Rees zum Auftakt der Biathlon-Generalprobe für die Spiele in Italien aus Sicht des Deutschen Skiverbandes für eine Top-Ten-Platzierung gesorgt. In einem verkürzten Einzelrennen über 15 Kilometer belegte der 32-Jährige nach nur einem Fehlschuss als bester DSV-Athlet den siebten Platz. In diesem Winter war er bislang nur im zweitklassigen IBU-Cup zum Einsatz gekommen.Einen starken Eindruck hinterließ auch Leonhard Pfund bei seinem Debüt auf höchster Ebene. Der 22-Jährige schoss lediglich beim letzten Schießen zweimal daneben und landete auf dem 13. Platz. Den Sieg holte Medaillenkandidat Eric Perrot (0 Schießfehler). Dessen französischer Landsmann Émilien Jacquelin (0) folgte auf dem zweiten Rang vor Lukas Hofer (0) aus Italien.Nicht nur zahlreiche Top-Athleten fehlten im tschechischen Nove Mesto, auch viele der anwesenden Trainer und Betreuer gehören üblicherweise nicht zum Weltcup-Stammpersonal.Riethmüller mit bestem SaisonergebnisSportdirektor Felix Bitterling hatte sich unter anderem von Danilo Riethmüller (2) "eine positive Reaktion" auf die Nicht-Berücksichtigung für den Jahreshöhepunkt in Antholz erhofft. Diese zeigte der 26-Jährige mit seinem besten Saisonergebnis als Elfter. "Das Ziel war es, im Massenstart dabei zu sein", sagte Riethmüller der ARD. Dort wird er gemeinsam mit Rees und Pfund am Sonntag starten.Routinier Johannes Kühn musste sich nach fünf Fehlschüssen mit dem 51. Rang zufriedengeben. Pro Fehler bekamen die Athleten 45 Strafsekunden aufgebrummt. Nach ihren bisherigen Auftritten im IBU-Cup schnupperten Pfund und Elias Seidel (69./6) nun erstmals Weltcup-Luft. Simon Kaiser (77.) hatte große Probleme am Schießstand, er verfehlte neun Scheiben. Anders als Riethmüller wurden Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath, Justus Strelow, David Zobel und Philipp Horn in dieser Woche in das Olympia-Aufgebot berufen. Letztgenannter könnte in Tschechien noch zum Einsatz kommen, nachdem er zuletzt wegen einer Erkrankung gefehlt hatte.

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Nach Wechsel: Ter Stegen bereit für Girona-Premiere

Marc-André ter Stegen muss sich im Eiltempo beim FC Girona einleben. Schon am Montag könnte der Torwart erstmals nach seinem Wechsel zum Einsatz kommen.Die Kennenlernphase ist für den berühmten Neuankömmling beim FC Girona noch in vollem Gange. Den Strafenkatalog seines neuen Teams hat Marc-André ter Stegen aber schon bekommen und bereit für seinen ersten Einsatz ist der deutsche Nationalkeeper auch. "Ich werde mich so vorbereiten, als würde ich spielen, aber die Entscheidung liegt beim Trainer", betont der neue Star des Clubs. Der FC Girona trägt seine Heimspiele nur rund 100 Kilometer von ter Stegens langjähriger fußballerischer Heimat FC Barcelona aus - in einem Stadion mit Platz für knapp 15.000 Fans. An diesem Montag gegen den FC Getafe könnte die Premiere für ter Stegen im Dress des FC Girona sein und auch der nächste Schritt auf dem Weg als Nummer eins zur WM-Endrunde in diesem Sommer. Bis zum Saisonende ist der ehemalige Bundesliga-Keeper ausgeliehen. "Als wir die Gespräche aufgenommen haben, wussten wir noch nicht, ob dies eine echte Option sein würde", räumte er in einem Vereinsinterview ein: "Aber letztlich sind alle Beteiligten zufrieden. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein." Gegen den Abstieg statt um TitelBei Barça hatte er unter Landsmann Hansi Flick als Coach keine Chance mehr auf einen Stammplatz im Kampf um Titel und Trophäen. Dennoch sei der Abschied sehr hart gewesen, berichtete ter Stegen. Bei seinem befristeten neuen Arbeitgeber geht es nun erstmal gegen den Abstieg. "Meine eigene Erfahrung hilft mir dabei", sagte der mittlerweile 33-Jährige zum Umgang mit dem Druck: "In Mönchengladbach hatten wir eine viel schwierigere Situation als in Girona. Das Ziel ist überall dasselbe: zu gewinnen." Fünf Punkte Vorsprung hat sein neues Team auf einen Abstiegsplatz. Es falle ihm noch schwer, sich alle Namen zu merken, sagte ter Stegen bei seiner Vorstellung in Girona. Immerhin: Kapitän Cristhian Stuani händigte dem neuen Teamkollegen bereits den Strafenkatalog aus. "Danke, Stuani", meinte ter Stegen. Entspannt und gut gelaunt wirkte er, statt das Emblem des FC Barcelona trug sein weißes Polo-Shirt aber das Abzeichen des FC Girona. 2014 war ter Stegen von der Borussia zum FC Barcelona gewechselt und hatte es bis zum Kapitän geschafft. Verbaler Doppelpass mit dem Trainer"Du bist ein Leader, du wirst uns viel geben", hatte Trainer Míchel tags zuvor bei der Begrüßung ter Stegens gesagt. "Ich mag dieses Projekt und vertraue dem Trainer", sagte der Torwart in der Pressekonferenz. Zu was der Underdog aus der Stadt knapp 100 Kilometer von Barcelona entfernt imstande sein kann, erfuhr ter Stegen selbst schon leidvoll. In Gironas famoser Saison 2023/2024 besiegte der Außenseiter, dessen Mitbesitzer Pep Guardiolas Bruder Pere ist, den großen FC Barcelona gleich zweimal mit 4:2. Im Rückspiel stand ter Stegen im Tor von Barça. Zeitweise führte der Aufsteiger von 2022 sogar die Tabelle der Primera División an und wurde am Ende sensationell Dritter. In dieser Spielzeit verlor Girona Mitte Oktober in Barcelona 1:2. Ter Stegen fehlte damals noch wegen seiner schweren Knieverletzung, die ihn monatelang hatte pausieren lassen müssen. Das Rückspiel steht am 15. Februar im beschaulichen Estadi Municipal de Montilivi an. Mit ter Stegen im Tor - aber in dem des FC Girona.

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Neuer Club für Reality-TV-Star: Instagram-Star Alisha Lehmann wechselt nach England

Alisha Lehmann ist durch ihre Präsenz in den sozialen Medien eine der bekanntesten Persönlichkeiten im Frauenfußball. Nun geht sie in die englische Women's Super League.Bei der Schweizer Fußballerin und Instagram-Star Alisha Lehmann sind die Dinge sportlich wie privat im Fluss. Die Nationalspielerin wechselt vom italienischen Erstligisten Como zu Leicester City in die englische Women's Super League. Wie ihr neuer Club mitteilte, erhält Lehmann einen Vertrag bis Sommer 2028. An ihrem 27. Geburtstag am Mittwoch hatte die Nationalspielerin zudem ihre neue Beziehung öffentlich gemacht. Sie postete bei Instagram eine Reihe von Fotos mit ihrem neuen Freund Montel McKenzie (28).Der Engländer spielt als Verteidiger beim unterklassigen Fußballclub Folkestone Invicta FC in der siebten Liga. Bekannter dürfte er den Fans allerdings aus dem englischen Reality-TV sein, wo er 2023 an der Dating-Show "Love Island" und 2025 bei "Love Island: All Stars" teilnahm. Dazu spielt er in der Baller League UK für MVPs United. Bei dem Club ist Alisha Lehmann Co-Managerin.Pärchenfotos bei Instagram und ein "Love you"Auch McKenzie postete erstmals Pärchenfotos. "Happy Birthday Baby", schrieb der 28-Jährige auf Instagram, gefolgt von einem Herzchen-Emoji. Lehmann antwortete mit "Love you". Zuvor war Lehmann mit dem brasilianischen Fußball-Profi Douglas Luiz liiert. Mit ihm war sie 2024 gemeinsam zu Juventus Turin gewechselt, ehe im April 2025 die Trennung bekannt wurde. Lehmann gehört durch ihre Präsenz in den sozialen Medien zu den bekanntesten Persönlichkeiten im Frauenfußball. Sie hat knapp 16 Millionen Follower auf Instagram und 11,8 Millionen Follower bei Tiktok.Lehmann: "Fühlt sich wie eine Heimkehr an"England ist für Lehmann kein Neuland, dort spielte sie bereits für West Ham, Everton und Aston Villa. "Es ist ein unglaubliches Gefühl und ich bin so glücklich, hier zu sein. Es fühlt sich wie eine Heimkehr an, zurück nach England zu kommen", sagte Lehmann in einer Mitteilung ihres neuen Clubs. "Leicester ist ein großartiger Verein. Ich habe das Trainingsgelände und natürlich das Stadion gesehen. Sie wollen den Frauenfußball vorantreiben."Lehmann stand am vergangenen Samstag bei Comos 0:0 im Ligaspiel gegen Neapel nicht im Kader. Die Station war bislang nicht von großem Erfolg gekrönt: In ihren bisher sechs Einsätzen erzielte sie kein Tor. Lehmann war erst im August von Juventus Turin nach Como gewechselt und hatte dort einen Dreijahresvertrag unterschrieben.

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Erstes Hauptrundenspiel: Deutschland gewinnt Handball-Krimi gegen Portugal

Bei der Handball-EM revanchiert sich das DHB-Team gegen Portugal für das WM-Aus im Vorjahr. Deutschland hat jetzt alle Trümpfe für das Halbfinal-Ticket in der Hand.Krimi zur Kaffeezeit: Angeführt von ihrem überragenden Torhüter Andreas Wolff haben Deutschlands Handballer im hitzigen Nervenduell gegen Portugal kühlen Kopf bewahrt und einen perfekten Start in ihre EM-Hauptrunde hingelegt. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte den WM-Vierten zur ungewohnten Anwurfzeit am Donnerstagnachmittag 32:30 (11:11) und hat bei ihrer Medaillenmission mit nun 4:0 Punkten sehr gute Chancen im Rennen um das Halbfinale.Vor 6145 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen in Herning benötigte Deutschland einen langen Atem. Die Portugiesen, die im Vorjahr die deutschen WM-Träume im Viertelfinale von Oslo beendet hatten, erwiesen sich mit ihrer knüppelharten Deckung als der erwartet knifflige Gegner.Wolff hielt Deutschland in einem schwachen ersten Abschnitt mit starken Paraden im Spiel. Nach der Pause, als das Spiel immer hitziger wurde, übernahm neben dem Kieler Keeper aber auch Miro Schluroff viel Verantwortung und traf in Serie. Der Gummersbacher avancierte mit sieben Treffern zum besten deutschen Werfer, alle Tore erzielte er im zweiten Abschnitt. Auch eine Rote Karte für Kapitän Johannes Golla (53.) konnte das deutsche Team in der Schlussphase nicht schocken.Nächster DHB-Gegner ist am Samstag (20.30 Uhr/ZDF) Norwegen. Anschließend warten weitere Kracherspiele gegen Olympiasieger Dänemark am Montag (20.30 Uhr/ARD) und Titelverteidiger Frankreich am Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF). Nur die besten zwei Teams der Hauptrundengruppe erreichen das Halbfinale.Viele technische FehlerWolff warnte vor der Partie gegen die Südwesteuropäer, die zum Vorrundenabschluss dem Olympiasieger Dänemark beim 31:29 die erste Niederlage in Herning seit zwölf Jahren zugefügt hatten, vor allem vor den "alles überragenden" Costa-Brüdern Francisco und Martim. Kreisläufer Justus Fischer nannte den Gegner ein "ganz schönes Brett. Aber wenn man das Turnier gewinnen möchte, muss man jedes Team schlagen."Das deutsche Team benötigte eine gewisse Anlaufzeit. Zwar hatte die Abwehr die Costa-Brüder, die bei Portugals EM-Coup gegen die Dänen zu zweit 18 der 31 Treffer erzielt hatten, in der ersten Halbzeit gut im Griff. Weil Spielmacher Juri Knorr und seinen Mitspielern vorne zunächst aber wenig gelang, bestimmte Portugal die Anfangsphase. "Ihr Spiel lebt nur von unseren technischen Fehlern. Es ist nichts passiert", beruhigte Gislason seine Mannschaft in einer Auszeit beim Stand von 4:6 (13.): "Lasst den Ball laufen."Deutschland steigerte sich von Minute zu Minute. Die Abwehr im Zusammenspiel mit dem in dieser Phase überragenden Wolff ließ nun kaum noch etwas zu, zudem gelangen wichtige Tore über den Gegenstoß. Und so verwandelte die DHB-Auswahl einen 6:8-Rückstand dank zehn Minuten ohne Gegentor und einer Wolff-Fangquote von 47 Prozent in eine 10:8. Erneute Unkonzentriertheiten kosteten allerdings die Pausenführung."Wir machen kein gutes Spiel, wir kommen nicht gut rein, machen zu viele technische Fehler", monierte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton am ARD-Mikrofon: "Wir können froh sein, dass es 11:11 steht."Deutsche Handballer steigern sich in Halbzeit zweiDas deutsche Team steigerte sich nach der Pause auch offensiv. Vor allem die Einwechslung von Schluroff erwies sich als Glücksgriff und belebte das Angriffsspiel spürbar. Gleich fünf Treffer gelangen dem Gummersbacher Rückraumspieler bis zur 45. Minute, Deutschland führte 21:20. "Wir müssen einfach unser Ding durchziehen. Die schreien die ganze Zeit, hinten wie vorne. Unsere Abwehr ist überragend", rief Gislason seinen Spielern zu.Es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase. "Wir ziehen das jetzt durch", brüllte Gislason in der 55. Minute beim Stand von 26:25. Sein Team gehorchte.

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Europa League: Hier laufen die Spiele von Stuttgart und Freiburg – eins im Free-TV

In der Europa League steht für den VfB Stuttgart ein Kracher-Duell bevor. Der SC Freiburg hat die vermeintlich leichtere Aufgabe. Wo die Spiele live zu sehen sind.Die Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und SC Freiburg sind am Donnerstag in der Europa League im Rennen um die angestrebte direkte Achtelfinal-Qualifikation gefordert. Am vorletzten Spieltag der Ligaphase des internationalen Wettbewerbs ist der VfB am späten Abend um 21 Uhr bei der AS Rom am Ball und hat die vermeintlich deutlich schwierigere Aufgabe.Die Partie läuft live im Free-TV bei RTL, die Übertragung beginnt um 20.15 Uhr. Der schwäbische DFB-Pokalsieger ist derzeit Tabellen-Neunter und möchte sich beim punktgleichen Tabellen-Zehnten einen immens wichtigen Sieg sichern.Europa League: Freiburg mit besserer AusgangslageDie Freiburger haben als Tabellen-Fünfter eine bessere Ausgangslage. Bereits am frühen Abend  um 18.45 Uhr stehen die Badener dem noch sieglosen israelischen Außenseiter Maccabi Tel Aviv gegenüber. Das Spiel wird auf der kostenpflichtigen Streamingplattform RTL+ übertragen.Aufgrund der Sorge vor antisemitischer Gewalt steigt das Spiel unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen und mit einem großen Polizeiaufgebot. Der VfB hatte Maccabi Mitte Dezember zu Gast und gewann 4:1. Dort war es relativ ruhig geblieben.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Handball-EM live: Wer überträgt Deutschland gegen Portugal?

Deutschland steht bei der Handball-EM in der Hauptrunde, es warten Kracher-Duelle. Alle DHB-Spiele lassen sich live und kostenlos verfolgen – auf diesen Sendern.Die Hauptrundengegner des DHB-Teams bei der Handball-EM in Nordeuropa haben es in sich: Portugal, Norwegen, Dänemark und Frankreich. Vor allem die Duelle gegen den Titelverteidiger Frankreich und Olympiasieger und Weltmeister Dänemark dürften den deutschen Handballern auf der Platte alles abverlangen.Doch auch Portugal machte durch einen Sensationssieg (31:29) gegen die Handball-Übermacht aus Dänemark jüngst auf sich aufmerksam. Mit ihrem nächsten Gegner hat die DHB-Auswahl zudem noch eine Rechnung offen: Vor einem Jahr unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason den Portugiesen im WM-Viertelfinale in der Verlängerung mit 30:31.Handball-EM: Deutschland-Spiele im Free-TVWie bereits in der Gruppenphase bestreitet das DHB-Team alle seine Hauptrundenspiele im dänischen Herning. Weiterhin zeigen die Öffentlich-Rechtlichen alle deutschen Spiele im TV und im Livestream. Eine Übersicht:Donnerstag, 22. Januar, 15.30 Uhr gegen Portugal – ARDSamstag, 24. Januar, 20.30 Uhr gegen Norwegen – ZDFMontag, 26. Januar, 20.30 Uhr gegen Dänemark – ARDMittwoch, 28. Januar, 18 Uhr gegen Frankreich – ZDFIn den Mediatheken zeigen die Sender zudem täglich mindestens ein weiteres Hauptrundspiel. Um alle Begegnungen bei der Handball-EM in Dänemark, Norwegen und Schweden sehen zu können, müssen Zuschauer ein Abo beim Bezahlsender Dyn abschließen. Für 15 Euro kann man sich dort einen EM-Pass kaufen.Das sind die TV-ExpertenDie ARD baut auf die Expertise zweier Handball-Weltmeister von 2007: Dominik Klein und Johannes Bitter sind für das Erste im Einsatz. Das ZDF setzt einmal mehr Ex-Nationalspieler Sven-Sören Christophersen als Experten ein.Auch bei Dyn bewerten bekannte Handballer die Auftritte des DHB-Teams und das Geschehen rund um das Turnier: Ikone Stefan Kretzschmar, die ehemaligen Nationalspieler Pascal Hens, Michael Kraus (beide ebenfalls Weltmeister von 2007), Tobias Reichmann und Silvio Heinevetter sowie Frankreichs Welt- und Europameister Kentin Mahé.Neu im Expertenteam sind die noch aktiven Bundesliga-Profis Fabian Wiede, Timo Kastening und Leif Tissier, die frischgebackene Vize-Weltmeisterin Antje Döll und Florian Kehrmann, Trainer des Bundesliga-Dritten TBV Lemgo.Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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Ex-Bayern-Star: Lucas Hernández und Partnerin wegen Verdachts auf Menschenhandel angezeigt

Eine kolumbianische Familie erhebt schwere Anschuldigungen gegen Ex-Bayern-Star Lucas Hernández und seine künftige Ehefrau. Die Vorwürfe reichen bis zu "moderner Sklaverei".Der frühere Bayern-Verteidiger und Ex-Weltmeister Lucas Hernández sowie seine zukünftige Ehefrau Victoria Tray sind nach Informationen des französischen Magazins "Paris Match" wegen Menschenhandels und Schwarzarbeit bei der Staatsanwaltschaft in Versailles angezeigt worden. Hinter den Anschuldigungen, die Hernández und seine Partnerin in einer Stellungnahme zurückwiesen, soll eine kolumbianische Familie stehen – die Eltern und ihre drei Kinder.Demnach soll das Paar die Familie von September 2024 bis November 2025 mit diversen Tätigkeiten im Haushalt betraut und diese Anstellungen nicht ordnungsgemäß angemeldet haben. Lola Dubois, die Anwältin der Familie, wirft dem Fußballstar von Paris Saint-Germain und seiner Partnerin vor, einer ganzen Familie ihre Rechte vorenthalten zu haben, und spricht von einer Haltung, "die an moderne Sklaverei" grenzt.Lucas Hernández und Partnerin sprechen von "Vertrauensbruch"Hernández und Tray wiesen die Vorwürfe in einer gemeinsamen Stellungnahme auf Instagram zurück und sprechen von einem "Vertrauensbruch". Das Paar bestreitet, in "böser Absicht" oder "unter Missachtung des Gesetzes" gehandelt zu haben."Wir öffneten unser Haus und unser Leben für Menschen, die sich als Freunde vorstellten, die unsere Freundlichkeit suchten und für die wir aufrichtige Zuneigung empfanden", schrieben sie. "Wir halfen ihnen, unterstützten sie und glaubten ihnen, als sie uns versicherten, dass sie dabei seien, ihren Status zu legalisieren. Dieses Vertrauen wurde missbraucht."Hernández wechselte ein Jahr nach dem WM-Titel mit Frankreich 2019 für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid zum FC Bayern. Mit den Münchnern gewann er unter anderem 2020 die Champions League. 2023 ging er zum französischen Serienmeister PSG, mit dem er ebenfalls im vergangenen Jahr die Königsklasse gewann.

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Australian Open: Zehn Jahre nach Kerber-Sieg: Deutsche in Melbourne früh raus

Das war es für die deutschen Tennisspielerinnen bei den Australian Open. Laura Siegemund scheidet in Runde zwei als letzte Vertreterin aus. Und das zehn Jahre nach dem Coup von Angelique Kerber.An die Bilder von damals kann sich Torben Beltz noch bestens erinnern. Als Trainer erlebte Beltz 2016 den ersten Grand-Slam-Titel von Angelique Kerber bei den Australian Open hautnah mit. "Das war natürlich ein tolles Jahr", sagte Beltz. "Es sind fantastische Erinnerungen, wenn man hier so über die Anlage läuft. Verrückt, dass das schon zehn Jahre her ist."2016 triumphierte Kerber in Melbourne im Finale gegen Serena Williams und holte ihren ersten von drei Grand-Slam-Titeln. Am Tag danach sprang sie vor Freude in den Yarra River, Beltz war als ihr damaliger Coach stets an ihrer Seite.Zehn Jahre später ist Beltz wieder in Melbourne, zum Feiern ist dem 49-Jährigen dieses Mal aber nicht zumute. Schließlich ist er als Bundestrainer für das Gesamtabschneiden der deutschen Tennisspielerinnen in Melbourne verantwortlich - und das ist ernüchternd.Siegemund als letzte Deutsche rausAls letzte Deutsche schied Laura Siegemund in der zweiten Runde aus. Die 37-Jährige unterlag der australischen Qualifikanten Maddison Inglis mit 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (7:10) und verpasste damit beim ersten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison den Sprung in Runde drei. Zuvor hatten Eva Lys, Tatjana Maria und Ella Seidel allesamt bereits in der ersten Runde verloren."Wir sind schon geknickt, dass bereits in der zweiten Runde alle raus sind", gestand Beltz, der Siegmund 3:20 Stunden in der Sonne von Melbourne die Daumen drückte. Doch am Ende leistete sich die Schwäbin zu viele unnötige Fehler und kassierte gegen die Nummer 168 der Welt eine völlig unnötige Niederlage.Hoffnungen ruhen auf Lys"Im vergangenen Jahr war es mit Eva Lys super, die es bis in die vierte Runde geschafft hat. Dieses Mal hat es leider nicht gereicht", bilanzierte Beltz das enttäuschende Abschneiden der deutschen Spielerinnen am Yarra River.2025 hatte Lys als sogenannte Lucky Loserin für Furore gesorgt, dieses Mal war für die deutsche Nummer eins gleich zum Auftakt Schluss. Dennoch ist es vor allem die 24-Jährige, auf der die deutschen Hoffnungen in naher Zukunft ruhen. Tatjana Maria und Siegemund befinden sich auf der Zielgeraden ihrer Karrieren. Punktuell sind die beiden Routiniers immer noch für gute Ergebnisse fähig, die Zukunft bilden die beiden Tennis-Veteraninnen aber nicht.Die Last der deutschen Erwartungen wird vor allem auf Lys liegen. "Spielerisch habe ich sie zu Beginn des Jahres hier sehr gut gesehen, jetzt muss noch die Gesundheit mitspielen", sagte Beltz. Bei den Australian Open klagte Lys über Knieprobleme, zudem leidet die Hamburgerin an einer chronischen rheumatischen Autoimmunerkrankung.Nachwuchs braucht noch ZeitNeben der Hoffnungsträgerin stand Ella Seidel in Melbourne im Hauptfeld. Die 20-Jährige scheiterte in der ersten Runde gegen die Russin Oxana Selechmetewa - aber vor allem an ihren eigenen Nerven.Und dahinter? Klafft im deutschen Damen-Tennis eine große Lücke. "Wir haben einige richtig gute Talente", sagte Beltz zwar. Doch Spielerinnen wie Mariella Thamm (16), Eva Bennemann (18), Tessa Brockmann (20), Julia Stusek (17) oder Sonja Zhenikhova (17) brauchen noch eine Weile, ehe sie bei den Grand-Slam-Turnieren im Hauptfeld dabei sind."Wir hoffen, dass wir durch Training und harte Arbeit wieder nach vorne kommen und es dann bei den French Open schon wieder anders aussieht", sagte Beltz mit Blick auf das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres in Paris im Mai. Bis es wieder Erfolge wie zu Kerbers Zeiten gibt, wird es aber wohl noch lange dauern. Bis dahin muss sich Beltz mit den tollen Erinnerungen an 2016 begnügen.

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Australian Open: Nach Schrecksekunde: Zverev trainiert normal in Melbourne

In seinem Zweitrunden-Spiel bei den Australian Open braucht Tennisstar Alexander Zverev auf einmal medizinische Hilfe und bekommt eine Schmerztablette. Doch Anlass zur Sorge gibt es offenbar nicht.Alexander Zverev scheint bereit für seine Drittrundenpartie bei den Australian Open gegen den Briten Cameron Norrie. Einen Tag, nachdem sich der Vorjahresfinalist in Melbourne beim Zweitrundensieg gegen den Franzosen Alexandre Müller am Fuß behandeln ließ und eine Schmerztablette bekam, stand der Tennisstar am Donnerstag ganz normal auf dem Trainingsplatz.Auf Court 23 abseits des ganz großen Trubels auf der Anlage im Melbourne Park spulte der 28-Jährige mit seinem Team eine Stunde lang ganz normal sein Programm ab. Probleme mit dem linken Fuß, den er gegen Müller nach eigener Aussage "überstreckt" hatte, schien Zverev nicht mehr zu haben.Gute Bilanz gegen NorrieZverev kämpft an diesem Freitag ab 8.30 Uhr MEZ (Eurosport) gegen Norrie um den Einzug ins Achtelfinale. Nach dem Aus von Laura Siegemund ist Zverev in Melbourne der letzte deutsche Tennisprofi im Einzel. Gegen Norrie hat er bislang in sechs Duellen noch nie verloren. 2024 setzte sich die deutsche Nummer eins gegen den Briten im Achtelfinale der Australian Open in fünf Sätzen durch.

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Basketball: 54 Punkte Vorsprung: Knicks holen Rekordsieg in der NBA

Neun Niederlagen in elf Spielen - für die ambitionierten Knicks lief es in der NBA zuletzt gar nicht. Ausgerechnet im Stadtduell mit den Nets aber gelingt dem Team ein historischer Vereinserfolg.Die New York Knicks haben in der NBA das Stadtduell mit den Brooklyn Nets haushoch gewonnen und eine Bestmarke in ihrer langen Geschichte aufgestellt. Die 54 Punkte Vorsprung beim 120:66 waren der deutlichste Sieg in den 80 Jahren ihres Bestehens. Nach zuletzt neun Niederlagen in elf Partien war der deutliche Erfolg im Madison Square Garden eine willkommene Entschädigung für die Fans. "Ein Sieg. Das war das Wichtigste, einfach ein Weg finden, das Eis zu brechen und in der linken Spalte einen draufzupacken", sagte Knicks-Profi Karl-Anthony Towns.Schröder verliert erneut mit den KingsFür die Sacramento Kings um Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder hält die Niederlagenserie dagegen an. Gegen die Toronto Raptors verlor das zweitschlechteste Team der Western Conference zu Hause 109:122, es war die dritte Pleite in Folge. Vor diesem Negativlauf hatten die Kings zum bislang einzigen Mal in dieser Saison vier Partien in Serie gewonnen. Gegen die Raptors lagen die Gastgeber zwar lange in Führung, gaben ihren Vorsprung in einem schwachen dritten Viertel dann aber aus der Hand und erholten sich davon nicht mehr. Schröder kam von der Bank und verbuchte in 20 Minuten auf dem Feld 16 Punkte.Zuvor hatten die Oklahoma City Thunder ohne den weiter an der Wade verletzten Isaiah Hartenstein bei den Milwaukee Bucks gewonnen und Rang eins in der Western Conference gefestigt. Der Titelverteidiger siegte mit 122:102, bester Werfer war Shai Gilgeous-Alexander mit 40 Zählern.

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Champions League: Bayern München siegt – Eintracht Frankfurt fliegt

Mit einem klaren Sieg hat der FC Bayern München sich das Weiterkommen in der Champions League gesichert. Für Eintracht Frankfurt ist der Wettbewerb dagegen fast vorbei.Dank Torjäger Harry Kane hat der FC Bayern München das erste Etappenziel in der Champions League vorzeitig erreicht. Der Engländer führte den deutschen Fußball-Rekordmeister mit einem Doppelschlag in der 52. und 55. Minute zum 2:0 (0:0) gegen Belgiens Champion Royale Union Saint-Gilloise. Einen weiteren Strafstoß schoss der bis Mittwochabend in der Königsklasse im Bayern-Trikot unfehlbare Kane an die Latte (81.).Nach dem sechsten Sieg im siebten Vorrundenspiel stehen die Bayern schon vor der letzten Partie am kommenden Mittwoch in den Niederlanden gegen PSV Eindhoven im Achtelfinale. Das Team von Trainer Vincent Kompany erspart sich in dieser Saison damit zwei zusätzliche kraftraubende K.o.-Spiele im Februar. Für Eintracht Frankfurt endet die Champions LeagueDie weißen Trikots von Eintracht Frankfurt verschwanden zunächst in einer schwarzen Jubeltraube von Außenseiter FK Karabach Agdam – und dann so schnell wie möglich in der Kabine. Nach dem bitteren Last-Minute-K.o. in der Champions League wollten Robin Koch und seine Kollegen in der eisigen Kälte von Baku nur noch weg. Die Eintracht von Interimstrainer Dennis Schmitt unterlag am Abend trotz einer 2:1-Führung noch in letzter Minute mit 2:3 (1:1) beim Außenseiter aus Aserbaidschan und hat vor dem letzten Spieltag keine Chance mehr, einen Platz unter den ersten 24 der Königsklassen-Tabelle zu erreichen. Das späte Siegtor von Bahlul Mustafazada in der vierten Minute der Nachspielzeit machte die letzten minimalen Hoffnungen zunichte."Das kann nicht sein, dass wir wieder so spät zwei Gegentore bekommen. Wir kriegen jedes Spiel drei Gegentore. Dann wird es einfach schwer, Spiele zu gewinnen", sagte Ansgar Knauff bei DAZN. "Es ist einfach sehr, sehr ärgerlich."Vor rund 30.000 Zuschauern trafen Can Uzun (10. Minute) und Joker Fares Chaibi (78./Foulelfmeter) aufseiten der Gäste, die erstmals seit der Trennung von Dino Toppmöller wieder aufliefen. Der starke Doppeltorschütze Camilo Duran (4./80.) hielt die Gastgeber im Spiel – bevor Mustafazada die euphorischen Heimfans mit dem letzten Angriff der Partie jubeln ließ.Damit ist das letzte Spiel der Eintracht in der Liga-Phase am nächsten Mittwoch (21.00 Uhr) gegen Tottenham Hotspur ohne Relevanz, mit nur vier Punkten ist der Rückstand zu groß. 

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TV-Einsatz abgesagt: Ski-Unfall: Matthäus muss an Schulter operiert werden

Lothar Matthäus berichtet, wie er bei einem Kurztrip auf Skiern bei der letzten Abfahrt folgenschwer stürzte. Wegen einer Operation verpasst die Fußball-Legende auch einen Einsatz als TV-Experte.Fußball-Legende Lothar Matthäus hat sich bei einem Sturz auf Skiern verletzt. Er muss sich einer Operation an der Schulter unterziehen, wie der 64-Jährige der "Bild" sagte. Bei Matthäus' Rückkehr nach München diagnostizierte demnach der ehemalige Bayern-Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt unter anderem einen doppelten Bänderriss."Ich habe mir auf der rechten Seite auch noch Rippen geprellt, was natürlich schmerzhaft ist. Und ich trage den rechten Arm in einer Schlaufe. Aber insgesamt geht es mir gut. Wichtig ist jetzt die schnelle OP, die wohl kein großer Eingriff ist", wurde Matthäus von der "Bild" zitiert. Auf dpa-Anfrage war der Rekordnationalspieler zunächst nicht zu erreichen.Kein Einsatz am Donnerstagabend im TVZu dem Unfall schilderte Matthäus: "Es war die letzte Abfahrt am letzten Urlaubstag. Die Piste war eisig und wellig. Ich hatte mich schon auf das Mittagessen auf der Hütte gefreut – da stürze ich plötzlich auf die rechte Seite. Eine Welle habe ich nicht richtig erwischt, die Ski haben verkantet." Das Problem sei demnach das Eis gewesen.Für den geplanten Einsatz als RTL-Experte am Donnerstagabend beim Europa-League-Spiel AS Rom gegen den VfB Stuttgart fällt der Weltmeister von 1990 aus, wie der Sender bestätigte. Die Fußball-Größe soll nach seinem Sturz in Österreich in einem Münchner Krankenhaus operiert werden. Matthäus sagte, er glaube an eine zeitnahe Rückkehr nach der Operation.Matthäus ist nicht nur für RTL im Einsatz, sondern regelmäßig auch für den Pay-TV-Sender Sky. Dort wird er als Experte vor allem bei den Bundesliga-Topspielen am Samstagabend eingesetzt.

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Champions League: "Regelrecht vernichtet": Haaland ratlos nach Bodö-Blamage

Party am Polarkreis: Bodö/Glimt schockt Manchester City in der Champions League, Superstar Haaland ist es "peinlich". Der Held des Abends bekommt ein besonders Lob.Kjetil Knutsen hatte nach der Sensation gegen das Star-Ensemble von Manchester City ein dringendes Anliegen. Der Trainer des norwegischen Fußball-Zwergs FK Bodö/Glimt erklärte den Helden des 3:1 gegen den englischen Super-Club noch live im Fernsehen für unverkäuflich. "Wir haben keinerlei Pläne, Kasper Högh an irgendjemanden zu verkaufen", sagte Knutsen.Dieser Högh, ein 25 Jahre alter Däne, machte in der Champions League gegen City das Spiel seines Lebens. Zwei Tore in der ersten Halbzeit binnen zwei Minuten, ein weiteres wegen Abseits aberkanntes nach der Pause. Den dritten Treffer der Norweger erzielte dann der Ex-Frankfurter Jens Petter Hauge per Traumtor. Als Belohnung gab es für Högh das Trikot von Superstar Erling Haaland, dessen Rückkehr in die Heimat am Ende zur peinlichen Dienstreise wurde.Högh besser als Idol HaalandFür Högh war es nicht irgendein Trikot. "Ich weiß, dass Kasper zu Erling aufschaut. Er ist sein großes Idol", sagte Bodös Kapitän Patrick Berg. Knutsen erklärte zudem, dass man sich mit Högh oft Videos von Haalands Bewegungen und dessen Timing angeschaut habe, damit er davon lernen könne.Den Lerneffekt gab es ausgerechnet gegen den großen Haaland. "Ich übernehme die volle Verantwortung dafür, dass ich keine Tore geschossen habe. Es ist peinlich", sagte der Superstar. "Das ist nicht gut genug. Wir sind Manchester City. So sollte es nicht sein." Haaland und Co. gaben einen Tag später bekannt, dass man den etwa 400 mitgereisten Fans die Ticketkosten erstatten werde. Eine Karte hatte umgerechnet etwas weniger als 29 Euro gekostet. Insgesamt kostet die City-Mannschaft die Erstattung circa 11.500 Euro.City zeigte eine schwache und ideenlose Leistung, allein Haaland hatte in der ersten Halbzeit nicht einmal zehn Ballkontakte. Nach dem Treffer zum 1:3 durch Ryan Cherki verlor das Team von Starcoach Pep Guardiola auch noch den Mittelfeldstrategen Rodri, der binnen etwas mehr als einer Minute zweimal die Gelbe Karte sah."Regelrecht vernichtet"Die Reaktionen waren entsprechen. "Das wird Schockwellen durch Europa senden", sagte der Kommentator des norwegischen Senders TV2. Die Manchester Evening News schrieben vom "Spiel aus der gefrorenen Hölle Norwegen." Ex-Stürmer Chris Sutton war ebenfalls deutlich: "Bodø/Glimt hat Manchester City nicht nur geschlagen – sie haben sie regelrecht vernichtet."Guardiola lobte Bodö als "absolute Spitzenmannschaft", akzeptabel dürfte es die Niederlage keinesfalls machen. Es war nicht die erste internationale Überraschung des Clubs, in der Conference League besiegte man im Oktober 2021 die AS Rom mit 6:1. Doch der Erfolg gegen City war bedeutender. "Ich würde sagen, das ist das Größte, was wir je erreicht haben. Wir haben eine der besten Fußballmannschaften der Welt geschlagen und das haben wir uns verdient", sagte Berg.

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Champions League: Hier läuft das Spiel des FC Bayern gegen St. Gilloise im TV und Stream

In der Ligaphase der Champions League stehen für den FC Bayern und Eintracht Frankfurt wichtige Partien an. So können Sie die Spiele der deutschen Mannschaften live sehen.Der FC Bayern und Eintracht Frankfurt treten am Mittwoch in der Champions League gegen schlagbare Gegner an. Während die Münchner am siebten Spieltag der Ligaphase ganz nah vor dem direkten Einzug ins Achtelfinale stehen, kämpft Eintracht Frankfurt um seine Chance auf die Playoffs. Der FC Bayern empfängt Union St. Gilloise aus Belgien. In der Champions League haben die Bayern ihre bisher einzige Saisonniederlage kassiert, gegen den Tabellenführer Arsenal. Ansonsten hat der deutsche Rekordmeister alle seine Partien in der Königsklasse gewonnen. Bei einem weiteren Sieg gegen St. Gilloise dürfte der direkte Einzug ins Achtelfinale wegen der deutlich besseren Tordifferenz so gut wie sicher sein. Der Gegner aus Belgien hat aus den bisherigen sechs Partien nur sechs Punkte geholt.Das Spiel des FC Bayern gegen Union St. Gilloise wird live beim Streaminganbieter DAZN übertragen. Anpfiff ist um 21 Uhr, die Übertragung aus München beginnt um 20.15 Uhr. Jan Platte kommentiert das Spiel mit Ex-Nationalspieler Michael Ballack als Experte an seiner Seite.Champions League: Eintracht Frankfurt mit InterimstrainerFür Eintracht Frankfurt könnte sich der Traum vom Champions-League-Achtelfinale schon vorzeitig erledigen. Verliert die Eintracht beim kasachischen Klub Qairat Almaty, sind auch die Playoffs nicht mehr möglich. Allerdings gilt Almaty als krasser Außenseiter, das Team hat bisher nur einmal gepunktet. Ausgerechnet vor dieser wichtigen Partie haben die Frankfurter ihren Trainer entlassen: Dino Toppmöller musste nach dem Unentschieden in der Bundesliga gegen Werder Bremen gehen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, U21-Trainer Dennis Schmitt übernimmt interimsweise.Die Partie von Eintracht Frankfurt bei Qairat Almaty läuft ebenfalls live bei DAZN, wird aber bereits um 18.45 Uhr angepfiffen. Kommentator ist hier Max Siebald, zusammen mit Sebastian Kneißl als Experte. DAZN überträgt zudem alle Spiele der Champions League in der Konferenz.

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Konflikt um Arktisinsel: Trump will Grönland: Boykottieren wir jetzt die Fußball-WM?

"Feuer mit Feuer" bekämpfen, US-Präsident Donald Trump in Verlegenheit bringen: Der Konflikt um Grönland hat auch die Fußball-WM 2026 erreicht. Wie wahrscheinlich ist ein Boykott?Inmitten des Konflikts zwischen den USA und den europäischen Nato-Staaten wegen Donald Trumps Ansprüchen auf Grönland holt den Fußball eine bekannte Debatte ein. In Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden werden insbesondere in der Politik Stimmen laut, die Fußball-WM in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko zu boykottieren. Der US-Präsident hatte das Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) schon vor Wochen für seine Zwecke genutzt.Wer fordert einen WM-Boykott? Und warum?In Deutschland hatte sich unter anderem CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt ausführlich geäußert. Für den Fall einer Annexion Grönlands durch die USA könne er sich nicht vorstellen, im Sommer in den Staaten ein fröhliches Fußballfest zu feiern, sagte er im Deutschlandfunk. Eine widerrechtliche Besetzung Grönlands bedeute aus seiner Sicht, dass die Europäer überprüfen müssten, "ob man an solchen Spielen teilnehmen kann". Er gehe aber fest davon aus, dass es dazu nicht komme, sondern dass Trump von seinem Plan absehe.In Großbritannien äußerte sich unter anderem das konservative Parlamentsmitglied Simon Hoare. Die Regierung müsse "Feuer mit Feuer" bekämpfen und Trump entschieden entgegentreten. Den geplanten Besuch von König Charles III. in den USA stellte er aus denselben Gründen infrage. Trump müsse da getroffen werden, wo es ihm wehtue - bei seinem Ego. Der US-Präsident sei "dünnhäutig" und möge es nicht, in Verlegenheit gebracht zu werden.In den Niederlanden wurde eine Boykott-Petition an den nationalen Verband KNVB und die Regierung adressiert, die in nur wenigen Tagen mehr als 100.000 Mal unterzeichnet wurde. In dem Aufruf heißt es, es sei "unvereinbar, dass unsere Fußballer an einem Turnier eines Präsidenten teilnehmen, der damit droht, seinen eigenen Verbündeten Grönland zu überfallen und zu besetzen, wodurch er die Nato zerstört und den Weltfrieden gefährdet".Wie wichtig ist die WM für Trump? Wie wichtig ist Trump für die WM?Für Trump ist die Fußball-WM eine riesige Bühne im zweiten Jahr seiner zweiten Amtszeit - auch wenn er mit "Soccer" bislang eigentlich nicht viel zu tun hatte, die Grenze zu Co-Gastgeber Mexiko gerne komplett schließen, und Kanada am liebsten in die USA einverleiben würde. Die WM-Ausrichtung ist ein riesiges Prestigeprojekt.Zwischen dem US-Präsidenten und FIFA-Chef Gianni Infantino hatte sich schon weit vor dem Grönland-Konflikt eine besondere, teils sehr kritisch bewertete Dynamik ergeben. Während der WM-Auslosung im Dezember hatte Infantino anbiedernd den sogenannten FIFA-Friedenspreis an den US-Präsidenten übergeben, der gerne offiziell den Friedensnobelpreis gewonnen hätte. Kommentaren in den sozialen und klassischen Medien zufolge empfanden viele Menschen das Schauspiel auf der FIFA-Bühne befremdlich.Die FIFA hatte zur Kritik an der Nähe zu Trump mitgeteilt, dass Infantino als Präsident "gute Beziehungen" zu den Staatschefs der Gastgeberländer haben müsse, um eine erfolgreiche Veranstaltung zu gewährleisten. Ähnlich sieht es offenkundig auch das Internationale Olympische Komitee, nicht zuletzt mit Blick auf die Sommerspiele in Los Angeles 2028. "Er hat ja in ein paar Monaten seine Weltmeisterschaft. Da wäre ich etwas besorgt, wenn es keine gute Beziehung geben würde", sagte IOC-Chefin Kirsty Coventry über Infantinos Verbindung zu Trump. Der FIFA-Präsident ist in seiner Funktion auch IOC-Mitglied.Tatsächlich scheint ein wohlgesinnter Trump eine essenzielle Bedeutung für die Ausrichtung des Turniers mit 48 Mannschaften zu haben. Mit der Drohung, unliebsamen, weil demokratisch geführten Städten die Spiele wieder zu entziehen, hatte der Republikaner für Aufregung gesorgt. Auch bei der WM 2018 in Russland (Wladimir Putin) und 2022 in Katar (Emir Tamim bin Hamad Al Thani) hatte sich die FIFA in ähnliche, auf Personen bezogene Abhängigkeitsverhältnisse gestürzt.Wie wahrscheinlich ist ein WM-Boykott? Stand heute wird die WM ebenso pünktlich mit dem Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko angepfiffen wie das erste deutsche Spiel am 14. Juni gegen Außenseiter Curaçao. Der Deutsche Fußball-Bund ist bei Boykott-Debatten ein gebranntes Kind. Auch vor der WM 2022 war hitzig debattiert worden - damals wegen der Menschenrechtslage im Gastgeberland. Die deutsche Nationalmannschaft schleppte die Diskussion, wer sich wann wie verhalten sollte, ins Turnier und schied in der Vorrunde aus.Zwar hatte es im Weltsport schon Boykotte gegeben - etwa bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau und 1984 in Los Angeles. Die Sportverbände betonen aber immer wieder, dass Politik und Sport getrennt voneinander betrachtet werden sollen. Boykotte werden nicht als Lösung geopolitischer Probleme angesehen. Der niederländische Verband KNVB teilte mit: "Wir haben uns für die Endrunde qualifiziert und werden daran teilnehmen."Treffen würde ein Boykott europäischer Mannschaften zudem auch die Fans. Die Spielpaarungen stehen seit Wochen fest, Tausende Menschen haben Tickets gekauft, teils teure und lange Reisen gebucht. "Was Boykottdrohungen im Sport angeht, bin ich generell skeptisch. Man bestraft damit die Fans und die Sportler, der Nutzen ist fragwürdig", sagte der Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner (SPD) der "Süddeutschen Zeitung".

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Sportpolitik: IOC-Chefin Coventry verteidigt Infantinos Nähe zu Trump

Kirsty Coventry sieht als IOC-Chefin keinen Grund zur Sorge über eine enge Verbindung zwischen FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Was sie zur aktuellen Debatte sagt.IOC-Chefin Kirsty Coventry teilt die Kritik an der großen Nähe von FIFA-Präsident Gianni Infantino zu US-Präsident Donald Trump nicht. "Er hat ja in ein paar Monaten seine Weltmeisterschaft. Da wäre ich etwas besorgt, wenn es keine gute Beziehung geben würde", sagte die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees, dessen Mitglied auch Infantino als Chef des Fußball-Weltverbands ist. Die WM findet im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko statt.Zwischen Trump und Infantino hatte sich in den vergangenen Jahren eine besondere, teils sehr kritisch bewertete Dynamik ergeben. Während der WM-Auslosung im Dezember in Washington hatte Infantino den sogenannten FIFA-Friedenspreis an den US-Präsidenten übergeben, der gern offiziell den Friedensnobelpreis gewonnen hätte. Kommentaren in den sozialen und klassischen Medien zufolge empfanden viele Menschen das Schauspiel auf der FIFA-Bühne befremdlich.Auch die olympische Welt ringt vor dem Hintergrund von Trumps Politik um den Umgang mit den USA, die 2028 auch Gastgeber der Sommerspiele von Los Angeles sein werden. Inmitten der jüngsten Geschehnisse wie dem Angriff des US-Militärs auf Ziele in der venezolanischen Hauptstadt Caracas oder den von Trump mehrfach bekräftigten Ansprüchen auf Grönland habe es aber "keine formale Kommunikation mit dem Weißen Haus" gegeben, ließ Coventry wissen.Vance und Rubio bei Olympia-Eröffnungsfeier in MailandDas IOC habe Trumps Ankündigung zur Kenntnis genommen, dass Vizepräsident JD Vance mit seiner Ehefrau Usha sowie Außenminister Marco Rubio die Eröffnungsfeier der Winterspiele von Mailand und Cortina besuchen werden. Mit den Organisatoren der nächsten Sommerspiele in Kalifornien gebe es gute Gespräche. "Es läuft alles in die richtige Richtung", beteuerte Coventry.Vereinzelte Forderungen nach einem Ausschluss des US-Teams von den Winterspielen in Italien hatte das IOC schon vor einigen Tagen gekontert. Die Dachorganisation könne sich "nicht direkt in politische Angelegenheiten oder Konflikte zwischen Ländern einmischen, da diese nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fallen. Dies ist Sache der Politik. Unsere Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass Athletinnen und Athleten unabhängig von ihrer Herkunft an den Olympischen Spielen teilnehmen können", hieß es in einer Mitteilung.

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Australian Open: Nach Regenpause und Schmerzen: Zverev in Melbourne weiter

Alexander Zverev erlebt in Melbourne eine turbulente Partie mit Regenpause und Schmerzen am Fuß. Doch am Ende kommt Deutschlands bester Tennisprofi weiter.Alexander Zverev hat sich bei den Australian Open auch von einem plötzlichen Regenschauer und Schmerzen am Fuß nicht stoppen lassen. Der Vorjahresfinalist gewann in Melbourne gegen den Franzosen Alexandre Müller mit 6:3, 4:6, 6:3, 6:4 und erreichte damit die dritte Runde. Dort trifft Zverev am Freitag auf den Briten Cameron Norrie.Gegen Müller verwandelte Zverev nach 3:04 Stunden seinen dritten Matchball. Die Partie war Mitte des dritten Satzes wegen eines plötzlichen Regenschauers für 37 Minuten unterbrochen. Im vierten Satz ließ sich Zverev am linken Fuß behandeln."Da war etwas mit der Achillessehne. Es ist mir da ein bisschen reingefahren. Ich hatte etwas Angst", sagte Zverev im Interview auf dem Court. Er habe dann den Physiotherapeuten gerufen und eine Schmerztablette bekommen. "Ich habe mich dann gut bewegt und gut gespielt. Hoffentlich wird es morgen wieder gut sein." Eine Stunde nach dem Spiel gab Zverev in der Pressekonferenz weitere Entwarnung. "Es ist etwas dick. Ich glaube aber nicht, dass es etwas Ernstes ist." Lob gab es von Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker, der ihn zuletzt häufig kritisiert hatte. "Da hat mir sehr vieles gut gefallen. Eineinhalb Sätze fand ich es sehr gut, dann hat er eine kleine Krise gehabt", sagte Becker als Experte bei Eurosport. "Ich glaube, die Regenunterbrechung hat ihm geholfen. Er kam wieder zur Ruhe und hat im vierten Satz vielleicht seinen besten Satz gespielt."Alcaraz für Hanfmann zu starkZuvor hatte Yannick Hanfmann eine Überraschung gegen den Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz trotz einer starken Leistung klar verpasst. Der 34 Jahre alte Karlsruher verlangte dem Spanier in seinem Zweitrunden-Match vor allem im ersten Satz alles ab, musste sich am Ende aber doch mit 6:7 (4:7), 3:6, 2:6 geschlagen geben.Bei den Frauen ist am Donnerstag (3.00 Uhr MEZ/Eurosport) noch Laura Siegemund gegen die australische Qualifikantin Maddison Inglis im Einsatz. Eva Lys, Tatjana Maria und Ella Seidel waren alle bereits in der ersten Runde ausgeschieden.Zverev beginnt starkZverev hatte gegen Müller zunächst alles im Griff. Der Weltranglisten-Dritte führte mit 6:3, 3:0 und spielte konzentriert und variabel. Immer wieder streute der Olympiasieger von 2021 einen Stoppball ein, rückte für seine Verhältnisse oft ans Netz vor.Doch dann verlor Zverev auf einmal völlig seinen Rhythmus. Im anders als an den Vortagen dieses Mal deutlich kühleren Melbourne haderte Zverev auf einmal mit der Stärke seiner Schlägerbespannung. Müller nutzte die Schwächephase des Deutschen, machte fünf Spiele in Serie und schaffte wenig später völlig überraschend den Satzausgleich.Plötzlich regnet esZverev schaute verunsichert zu seinem Team am Spielfeldrand, fing sich dann aber wieder. Im dritten Satz schaffte er ein frühes Break und ließ sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen, dass Müller ihm sofort ebenfalls das Service abnahm. Zverev gelang zum 4:2 ein weiteres Break, ehe plötzlich ein heftiger Regenschauer alle überraschte.Weil das Dach über der John Cain Arena nicht rechtzeitig geschlossen werden konnte, musste die Partie für 37 Minuten unterbrochen werden. Ballkinder sorgten mit Handtüchern dafür, dass der Platz getrocknet und wieder bespielbar wurde.Zverev nach Unterbrechung mit BehandlungNach der Unterbrechung brauchte Zverev unter dem nun geschlossenen Dach nur wenige Minuten, um sich den dritten Satz zu sichern. Auch im vierten Durchgang begann der gebürtige Hamburger gut und nahm dem Franzosen sofort der Aufschlag ab.Doch dann ließ Zverev auf einmal den Physiotherapeuten kommen, um sich am Fuß behandeln zu lassen. Auch sein Vater Alexander Senior und Bruder Mischa rätselten, was die Probleme verursacht hatte. Doch Zverev kehrte auf den Platz zurück und brachte den Vorsprung ins Ziel. Mit einem Ass machte er den Sieg perfekt. "Ich war ein bisschen besorgt, deshalb habe ich es checken lassen", sagte Zverev.Hanfmann spielt einen Satz richtig stark Hanfmann zeigte in der Rod Laver Arena von Beginn an keinen Respekt vor Alcaraz. Der Davis-Cup-Profi spielte mutig und druckvoll und brachte den French-Open- und US-Open-Champion des vergangenen Jahres damit immer wieder in Bedrängnis. Erst im Tiebreak holte sich Alcaraz den ersten Durchgang - nach 78 Minuten. "Ich wusste, dass er gut spielen würde. Aber es war am Anfang schwerer als gedacht", räumte Alcaraz ein. "Seine Bälle kamen wie Bomben."Für Hanfmann war der verlorene erste Satz extrem bitter. "Das ist keine leichte Situation. Du weißt, wir haben jetzt eineinhalb Stunden auf hohem Niveau gespielt und jetzt musst du trotzdem noch drei Sätze gegen die Nummer eins der Welt gewinnen", sagte Hanfmann, der vor dem dritten Satz wegen Schmerzen am Bauchmuskel auch noch behandelt werden musste. "Deshalb ist es über Best-of-Five so brutal schwer, die Topjungs zu schlagen."

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EM-Hauptrunde: Für die deutschen Handballer kommt jetzt ein Hammer nach dem anderen

In der Hauptrunde der Handball-EM warten auf das deutsche Team unter anderem die beiden besten Mannschaften der Welt. So geht es für die DHB-Auswahl jetzt weiter.Die erste große Hürde hat die deutsche Nationalmannschaft bei der Handball-EM genommen: Die Vorrunde ist überstanden, der Einzug in die Hauptrunde geschafft. Wenn auch nicht ohne Mühe, nach der Niederlage im zweiten Spiel gegen Serbien musste die DHB-Auswahl im Gruppenfinale gegen Spanien zittern.Nun steht die Hauptrunde an – und die hat es in sich. Deutschland trifft auf Portugal, Norwegen, Dänemark und Frankreich. "Jeder Gegner, der jetzt kommt, ist sehr stark", weiß Bundestrainer Alfred Gislason, und auch Kapitän Johannes Golla spricht von "hammerharten Aufgaben", die in den nächsten Tagen anstehen. Nicht zu Unrecht macht das Wort "Todesgruppe" die Runde. Teammanager Benjamin Chatton sieht "die wahrscheinlich schwerste Hauptrunde seit vielen Jahren" kommen.Handball-EM: Das sind die Gegner in der HauptrundeAm Donnerstag (15.30 Uhr) wartet Portugal als erster Gegner. An die Portugiesen hat man beim DHB seit dem Ausscheiden bei der WM im vergangenen Jahr keine guten Erinnerungen. Das Team machte außerdem durch seinen sensationellen Sieg gegen Dänemark in der Vorrunde von sich reden.Im Zwei-Tages-Rhythmus geht es weiter, und die Gegner werden nicht leichter. Co-Gastgeber Norwegen rund um Sander Sagosen wird die deutsche Mannschaft am Samstag (20.30 Uhr) fordern. Die beiden dicksten Brocken kommen zum Schluss: Dänemark, ebenfalls Gastgeberland, ist viermal hintereinander Weltmeister geworden und hat bei Olympia Gold gewonnen. Das Duell mit der derzeit stärksten Handball-Nation der Welt steht am Montag (20.30 Uhr) an. Gegen Frankreich könnte es dann am Mittwoch (18 Uhr) zum großen Finale kommen. Die Franzosen sind Titelverteidiger und gehören ebenfalls zur absoluten Weltklasse.Außenseiterchance aufs HalbfinaleFür das Halbfinale qualifizieren sich die ersten beiden aus der Gruppe. Als Favoriten dafür dürften Dänemark und Frankreich gelten, ein deutsches Weiterkommen wäre eher eine Überraschung. Als Gruppendritter ginge es immerhin noch ins Spiel um Platz fünf.Einen großen Vorteil hat die DHB-Mannschaft allerdings: Durch den Sieg über Spanien nimmt sie zwei Punkte aus der Vorrunde mit, so wie auch Frankreich und Portugal.

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EM-Duell mit Portugal: Auftakt in die "Todesgruppe": DHB-Team heiß auf Revanche

Zum Hauptrunden-Start wartet mit Portugal der Angstgegner. Nach der WM-Pleite haben Deutschlands Handballer noch eine Rechnung offen. Jetzt beginnen die "Hitchcock-Klassiker im Zwei-Tages-Rhythmus".Beim gemütlichen Teamabend in einem Restaurant in Silkeborg wollten Deutschlands Handballer die letzte Ruhe vor dem großen Knall genießen. Keine Kameras, kein Lärm, dafür leckeres Essen und entspannte Gespräche. Noch einmal Kraft tanken vor dem Hauptrundenstart am Donnerstag gegen Dänemark, das beste Team der Welt. Doch der Abend verlief anders als gedacht.Die erwartete "Hölle von Herning" mit einer roten Wand aus 15.000 Fans dürfte sich wie schon in den Vorrundenspielen in ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer verwandeln. Denn nicht der Co-Gastgeber aus dem Norden ist der Gegner. Sondern der WM-Vierte Portugal, der den Olympiasieger entzauberte und ihm die erste Niederlage in Herning seit 2014 zufügte."Das war schon überraschend. Es gab lecker Steak bei uns und ein paar Handys liefen. Wir sind auf keinen Fall satt. Wir haben jetzt richtig Feuer gefangen", sagte Kreisläufer Justus Fischer über seinen Titelhunger. Bundestrainer Alfred Gislason, der sich voll auf Dänemark eingestellt hatte, warnte vor dem Brüder-Duo Francisco und Martim Costa und berichtete: "Es hat mich einige Stunden Arbeit gekostet, umzuschalten auf Portugal."Ungewohnte Anwurfzeit: DHB-Team macht SpaziergangDie DHB-Auswahl kann somit gleich zum Auftakt der zweiten Turnierphase Revanche nehmen für die bittere Niederlage im WM-Viertelfinale 2025. Durch das 30:31 nach Verlängerung hatte Deutschland damals seine Medaillenchance eingebüßt - trotz einer Gala-Vorstellung von Torhüter Andreas Wolff. "Es ist präsent, aber spornt uns an, dass wir es dieses Mal besser machen möchten", sagte Fischer.Eine Umstellung für das DHB-Team bringt die frühe Anwurfzeit um 15.30 Uhr (ARD/Dyn). "Wir werden morgens auf die übliche Aktivierung verzichten. Wir werden einen Spaziergang machen und auf das Pre-Match-Meal verzichten, weil wir schon gegen 13 Uhr Richtung Halle aufbrechen", erklärte DHB-Teammanager Benjamin Chatton, nachdem Deutschland bislang immer um 20.30 Uhr gespielt hatte."Hitchcock-Klassiker im Zwei-Tages-Rhythmus"Dass auf der deutschen Pressekonferenz am Vortag nur über die dänischen Überflieger gesprochen wurde und weder Spieler noch DHB-Verantwortliche Portugal als Auftaktgegner in Erwägung zogen, verdeutlicht die kleine Handball-Sensation.Nach dem Duell mit den Südeuropäern wartet am Samstag Norwegen. Dann Dänemark am Montag, bevor es zum Hauptrundenabschluss am Mittwoch gegen Titelverteidiger Frankreich geht. "Das macht unsere Gruppe nicht nur wahrscheinlich zur schwersten Hauptrunde seit vielen Jahren, sondern zur absoluten Todesgruppe und verspricht Hitchcock-Klassiker im Zwei-Tages-Rhythmus", sagte Chatton.Heißt: Jedes Spiel ein Thriller, körperliche Dauerbelastung und dramatische Spielverläufe. Deutschland bestimmt selbst, ob es lieber einen Horrorstreifen dreht oder einen Psychokrimi mit Happy End. "Die Handball-Fans in Europa und auf der Welt können sich auf Top-Begegnungen freuen. Für alle Beteiligten heißt das intensive Tage", betonte Chatton.Gislason hatte die Konstellation unabhängig von der Reihenfolge der Gegner schon vorab so zusammengefasst: "Jetzt kommen nur noch Endspiele."Knorr: Es könnte eine schöne Geschichte werdenMut macht Deutschland die Leistungssteigerung zum Vorrundenabschluss gegen Spanien. Der nervenstarke Auftritt des Olympia-Zweiten im Alles-oder-Nichts-Spiel hat neue Kräfte freigesetzt. Anstatt nach dem Ausrutscher gegen Serbien die Hauptrunde vor dem Fernseher in Deutschland zu verfolgen, startet man mit der bestmöglichen Punkteausbeute in die Knaller-Duelle. "Wir haben alle Extreme, die im Sport passieren können, kennengelernt in der Vorrunde. Wir lagen am Boden, sind aber aufgestanden", sagte Sportvorstand Ingo Meckes. Nachdem gefühlt halb Deutschland die Mannschaft nach der Serbien-Pleite schon abgeschrieben hatte, befand Spielmacher Juri Knorr: "Es könnte eine schöne Geschichte werden."Die deutsche Riege ist optimistisch. Das Problem: Portugal dürfte nach seinem Sieg gegen Weltmeister Dänemark vor Selbstvertrauen strotzen wie selten zuvor. "Wir kennen Deutschland. Sie haben einen der besten Torhüter und eine starke Abwehr. Aber wir wissen, was wir zu tun haben", sagte Rückraumspieler Martim Costa mit Blick auf den WM-Krimi vor zwölf Monaten. "Es wird für uns ein Endspiel werden wie heute", stellte der Portugiese klar.

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Champions League: Chance vertan - Redebedarf beim BVB nach 0:2 gegen Tottenham

Borussia Dortmund vergibt in der Champions League eine große Chance. Beim 0:2 in Tottenham lässt es der BVB an allem vermissen. Trainer Kovac ist verärgert. Sportdirektor Kehl warnt die Profis.  Nach der vergebenen Chance in London wollte BVB-Trainer Niko Kovac nichts beschönigen. "Mich ärgert in erster Linie nicht nur das Ergebnis, sondern die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind", sagte Kovac nach der verdienten 0:2-Niederlage in der Champions League beim kriselnden Tottenham Hotspur. Seine Mannschaft habe Körperlichkeit, Intensität und Zweikampfhärte vermissen lassen. "Wir sind selbst schuld. Denn ich glaube, wir haben heute nicht gegen eine super starke Tottenham-Mannschaft gespielt."Kehl glaubt nicht mehr an direkte QualifikationBorussia Dortmund hätte sich mit einem Sieg eine ideale Ausgangslage für das Heimspiel gegen Inter Mailand schaffen können, um dort das Achtelfinale ohne Umweg über die Playoffs zu erreichen. "Das wird jetzt womöglich nicht mehr für die besten Acht reichen", räumte Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem Dämpfer in London in der Mixed Zone ein.Die Westfalen hatten sich für den Trip auf die Insel viel vorgenommen, wollten den Schwung aus dem Last-Minute-Sieg gegen St. Pauli mit in die Königsklasse nehmen. Zu sehen war davon zumindest in den ersten 45 Minuten überhaupt nichts. Im Gegenteil, im verregneten Norden der britischen Hauptstadt bekam der BVB eine kalte Dusche. In der Anfangsphase spielten nur die Spurs, die in diesem Jahr noch kein Spiel gewonnen und zuletzt dreimal in Serie verloren hatten.Kovac: "Wussten um die Situation, die hier herrscht""Wenn du so passiv ins Spiel gehst, ohne Aggressivität, ohne Zweikampfverhalten, dann wird es schwierig, denn wir wussten um die Situation, die hier herrscht", sagte Kovac. "Wir konnten auch erwarten, dass uns der Gegner erst einmal physisch und athletisch Paroli bieten möchte. Dem haben wir in der ersten Halbzeit nicht entgegenhalten können."Bereits nach einer Viertelstunde traf Cristian Romero (14. Minute) zur verdienten Führung für die Gastgeber. Kurz darauf sah Daniel Svensson beim BVB Rot (26.) - sowohl für Kovac als auch für Kehl eine harte Entscheidung, die aber keiner der beiden als Entschuldigung gelten lassen wollte. "Wir haben einfach nicht gut gespielt und deswegen auch verdient verloren", stellte Kehl klar. "Wir sind einfach schlecht ins Spiel gekommen und da müssen wir schon drüber reden."0:11 Torschüsse in der ersten HalbzeitOffensiv hatte Dortmund in der ersten Hälfte nichts anzubieten. Die Formkrise von Serhou Guirassy dauert an. So spielten praktisch nur die Spurs. 36 Prozent Ballbesitz und 0:11 Torschüsse aus Dortmunder Sicht sprechen für sich. Folglich erhöhte Dominic Solanke (37.) - mit einem Stolpertor - auf 2:0 für Tottenham.Defensiv offenbarte der BVB, der in der Bundesliga die zweitbeste Abwehr (17 Gegentore in 18 Spielen) stellt, eklatante Schwächen. "Ja, es ist eine Diskrepanz, gerade was die Gegentreffer anbetrifft", räumte Kovac ein. "In der Bundesliga verteidigen wir das besser. Aber ich glaube auch, dass in der Champions League ein sehr viel höheres Niveau zu sehen ist. Das muss man auch sagen."Kehl: "Müssen wirklich aufpassen"Erst nach dem Seitenwechsel rappelten sich die Gäste aus Dortmund auf. "In der zweiten Halbzeit mit einem Mann weniger haben wir das Spiel deutlich besser, offener gestaltet und vielleicht auch Möglichkeiten gehabt, sogar noch mal einen Anschluss zu erzielen", befand Kehl. "Aber dass es überhaupt so weit kommt, darf uns heute nicht passieren." Jeder Spieler müsse sich hinterfragen.Vor dem Heimspiel gegen Inter Mailand am nächsten Mittwoch geht es für den BVB in der Bundesliga weiter - am Samstag beim 1. FC Union Berlin. "Ich erwarte, und ich glaube, wir alle erwarten von uns selber, dass wir in Berlin jetzt eine andere Leistung zeigen", sagte Kehl. Der Sportdirektor warnte davor, den Fokus zu verlieren. "Da müssen wir wirklich aufpassen. Wenn wir die Lehren daraus ziehen müssen heute, dann muss die Mannschaft verstehen, dass das nicht der Anspruch ist, den wir alle haben."

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