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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball-Nationalmannschaft: Monstergrätsche, Torvorlage: Kimmich ist schon im WM-Modus

Joshua Kimmichs Tackling beim 6:0 gegen die Slowakei dürfte es in die Sport-Jahresrückblicke schaffen - auch als Zeichen für die kommende WM. Ohne Einsatz geht's nicht. Geschweige denn ohne Kimmich.Die übliche Glückwunsch-Nachricht per Handy an Torschütze Nick Woltemade konnte sich Joshua Kimmich sparen. Der Kapitän erledigte das auf dem kurzen Dienstweg. Erst Vorbereiter, dann Gratulant - insgesamt der Antreiber, der Anführer, der Kapitän, den die deutsche Fußball-Nationalmannschaft an diesem denkwürdigen Abend gebraucht hatte. "Ich habe es den Jungs auch gesagt, die WM ist das Größte, was es gibt für einen Spieler in seiner Karriere, für sein Land eine Weltmeisterschaft spielen zu dürfen", sagte Kimmich nach dem triumphalen 6:0 gegen die Slowakei in Leipzig im letzten und entscheidenden WM-Qualifikationsspiel. "In Deutschland ist man es nicht gewohnt, dass das auf der Kippe steht." Diesmal war es so. Die Sache mit den Glückwunsch-NachrichtenRein faktisch leitete Rückkehrer Kimmich den 6:0-Sieg gegen ein, als er eine klasse Flanke auf den Kopf von Woltemade schlug. "Ich habe schon gemerkt, als er ihn losgelassen hat, dass er sehr gut für mich kommt", betonte der 1:0-Torschütze. Und der 23 Jahre Mittelstürmer erzählte dann noch eine bemerkenswerte Anekdote in Sachen Mitarbeiter-Führung und Menschlichkeit.Er sei ja noch nicht so lange dabei, betonte Woltemade nach seinem erst achten Länderspiel. "Aber ich kriege zum Beispiel nach jedem Spiel, wenn ich für Newcastle ein Tor schieße, eine Nachricht von ihm. Das ist so ein kleines Beispiel." Eine Frage des SchmerzesEin kleines Beispiel, wie ein Kapitän eine Mannschaft auf dem Platz mitreißen kann, hatte Kimmich noch vor der Torvorlage geliefert, als er an der Seitenlinie eine spektakuläre Grätsche hinlegte - Ballgewinn inklusive. "Ich glaube, dass jeder heut ein Zeichen setzen wollte", sagte der Bayern-Profi.Auch deswegen ließ sich Kimmich erst gar nicht davon abhalten, überhaupt zu spielen. Beim 2:0 in Luxemburg hatte er wegen einer Kapselverletzung noch aussetzen müssen. Ein Risiko habe es nicht gegeben, versicherte er in Leipzig: "Es ist eine Frage dann des Schmerzes, ob es geht oder nicht." Kimmich biss auf die Zähne, bei seiner Auswechslung nach einer guten Stunde gab's Applaus von den Rängen der Red Bull Arena und eine Umarmung vom Trainer. "Man könnte auch sich zurücklehnen und sagen: 'Ich schaue, dass ich im Club wieder fit bin'", betonte Julian Nagelsmann: "Aber er gibt für den Club alles und für die Nationalmannschaft und ist zu Recht unser Kapitän." Kimmich Vorrunden-Trauma: Nur sechs WM-Spiele bisherMit seinen 30 Jahren - im Februar wird Kimmich 31 - ist er auch eine Art Generationenverbinder. 106 Länderspiele hat Kimmich nun bestritten. Zweimal hat er es schon zu einer Weltmeisterschaft geschafft - in der Bilanz stehen aber nur sechs Turnierspiele. Das ist Kimmichs WM-Trauma. Vorrunden-Aus in Russland mit der DFB-Mannschaft, Vorrunden-Aus in Katar. Er hatte nach dem verpassten Achtelfinale vor drei Jahren vom schwierigsten Tag seiner Karriere gesprochen. Der Schmerz des Scheiterns und die Sehnsucht nach dem Erfolg treiben den "großen Kapitän der Mannschaft" ("Mundo deportivo") nun weiter an. Der Schweizer "Blick" pries "das Monstertackling an der Seitenlinie" gegen die Slowaken. Und Torschütze Woltemade schwärmte: "Ich glaube, über Jo braucht man nichts sagen: Absoluter Leader, absoluter Führungsspieler, absoluter Qualitätsspieler."

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Presseschau: "Deutschland hat nicht gezittert"

Das DFB-Team qualifiziert sich mit einem souveränen Sieg über die Slowakei für die Fußball-WM 2026. Das macht Eindruck nicht nur auf deutsche Medien – doch Probleme bleiben.Als es darauf ankommt, spielt sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in einen Rausch. Das 6:0 im entscheidenden Spiel gegen die Slowakei zur direkten Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in den USA, in Kanada und Mexiko hinterlässt Eindruck – nicht nur bei der deutschen, sondern auch der internationalen Presse.Das schreiben Medien zum 6:0 des DFB-Teams gegen die SlowakeiBild: "Nach der 'Draufhauen'-Debatte in den vergangenen Tagen durch die Aussage von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38/'Die Mannschaft verträgt gerade nicht, wenn man super draufhaut') schlägt das Team imposant zurück und lässt die Kritiker verstummen."Faz.net: "Nun aber kann der Blick nach vorn gehen, nicht auf diesen Donnerstag, wenn die Pfade für den Hoffnungslauf ermittelt werden, in dem vier weitere Tickets zu vergeben sind – in dieser Schlange stehen nun die Slowaken. Sondern auf den 5. Dezember, wenn in Washington die WM-Gruppen ausgelost werden. Was die Deutschen dann daraus machen, das wird sich im Verlauf des Frühjahrs besser erkennen lassen, wenn auch die Verletzten zurückkommen – und vielleicht auch wieder bessere Gegner. Aber am guten Gefühl, vielleicht auch so ein Fundament für das neue Jahr geschaffen zu haben, musste das nicht rütteln."Kicker: "Der Montagabend von Leipzig hat nicht die komplette Welt verändert, er hat aber (endlich) wieder Hinweise geliefert, dass diese Mannschaft doch besser spielen kann, als sie es über weite Strecken in diesem Kalenderjahr getan hat."Der Spiegel: "Ein wichtiges Spiel hat Deutschland gewonnen, einen Nachhaltigkeitspreis deshalb aber noch nicht. Schlotterbeck ordnete nach Abpfiff ein: 'Ich würde gerne öfters so spielen. War leider nicht so häufig der Fall im Nationalmannschaftsdress.' Dem ist nichts hinzuzufügen."Die Welt: "So gut der Auftritt am Montag vor allem in der ersten Halbzeit war, dass noch viel zu tun ist, um bei der WM eine gute Rolle zu spielen, ist nicht von der Hand zu weisen."SlowakeiNovy Cas: "Blamage, Debakel und verzweifeltes Warten auf das Ende: Die höchste Niederlage in der Geschichte der slowakischen Nationalmannschaft! (...) Damit hat Deutschland die 0:2-Niederlage, die ihnen die Slowaken im ersten Qualifikationsspiel zugefügt hatten, perfekt wettgemacht."Plus jeden den: "Höchste Niederlage in der Geschichte: Deutschland besiegte die Slowaken mit sechs Toren."GroßbritannienGuardian: "Deutschland sicherte sich einen Platz bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr, indem es die Slowakei im letzten Qualifikationsspiel mit 6:0 besiegte, sie mit vier Toren in der ersten Halbzeit in die Knie zwang und ihren Gegner in die Playoffs im März schickte."ItalienCorriere dello Sport: "Deutschland überrollt die Slowakei und fliegt zur Weltmeisterschaft."La Repubblica: "Deutschland bei der Weltmeisterschaft: Slowakei mit 6:0 überrollt. Deutschland zeigte sich im WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei, (...) unbeeindruckt. In Leipzig dominierte es das Spiel, gewann mit 6:0 und sicherte sich damit die Teilnahme an der Endrunde, während es seinen Rivalen in die Playoffs verwies."SpanienMundo deportivo: "6:0 – Revanche mit Kantersieg für Deutschland und Qualifikation für die WM. Die 'Mannschaft' hat mit der Slowakei, die sie zu Beginn der Qualifikationsrunde besiegt hatte, abgerechnet und sich mit einer endlich überzeugenden Leistung die Qualifikation gesichert. Deutschland durfte bei der Weltmeisterschaft nicht fehlen und hat zudem eine Warnung ausgesprochen: Man muss es im Kampf um den Titel immer berücksichtigen."As: "So ist das eben mit Deutschland. Wenn es darauf ankommt, versagt es selten, und so war es auch am Montag in einem entscheidenden Spiel für die Zukunft einer Mannschaft, die während dieser Qualifikationsphase für die Weltmeisterschaft stark infrage gestellt worden war. Die Mannschaft kam und besiegte die Slowakei, die ihr den Weg zur Weltmeisterschaft mit einem 2:0-Sieg am ersten Spieltag der Gruppe erschwert hatte, mit einem beeindruckenden 6:0."SchweizTages-Anzeiger: "Deutschland zerpflückt die Slowaken und reist fix an die WM. Nach etwas Geknorze hat sich Deutschland doch noch ohne Umweg für die Fussball-WM 2026 qualifiziert."Blick: "Deutschland völlig losgelöst – WM klargemacht. (...) Dass die Deutschen, denen bei einer erneuten Niederlage gegen die Slowaken die Playoffs gedroht hätten, von Anfang an bereit sind, verkörpert keiner so stark wie Joshua Kimmich. Der wieder genesene Captain (Knöchelverletzung) setzt früh mit einem Monstertackling an der Seitenlinie ein Zeichen und ermöglicht so Florian Wirtz die erste Torchance der Partie. Und wenig verwunderlich ist es dann auch Kimmich, der Woltemades Dosenöffner per Kopf mit einer perfekten Flanke einleitet."ÖsterreichKronen-Zeitung: "Deutschland zaubert sich mit Kantersieg zur WM."Kleine Zeitung: "Halbes Dutzend voll! Deutschland fixiert WM-Ticket mit Galavorstellung. Während das DFB-Team nach dieser Galavorstellung mit breiter Brust zur WM-Endrunde fährt, müssen die Slowaken den Gang in die Playoffs antreten."NiederlandeDe Telegraaf: "Deutschland demütigt direkten Konkurrenten Slowakei in entscheidendem Duell."FrankreichL'Équipe: "Deutschland hat nicht gezittert. In einem spannungslosen Finale der Gruppe A gegen die Slowakei (6:0) am Montagabend hat die Mannschaft von Julian Nagelsmann, die vor diesem letzten entscheidenden Spiel unter Druck stand, dank einer nahezu perfekten ersten Halbzeit ihre Qualifikation für die nächste Weltmeisterschaft gesichert."

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Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmann: Baldige Rückkehr von Musiala und Havertz

Julian Nagelsmann hofft auf das Club-Comeback von Musiala und Havertz noch in diesem Jahr. Eine Garantie für einen Platz im WM-Kader will er aber jetzt noch niemandem geben.Julian Nagelsmann rechnet nach der geglückten WM-Qualifikation mit einer baldigen Rückkehr von Jamal Musiala, Kai Havertz und Marc-André ter Stegen. Eine Garantie für eine WM-Nominierung kann der Fußball-Bundestrainer aber auch seinen lange verletzten Nationalmannschafts-Stammkräften nicht geben. "Natürlich haben wir den Idealkader im Kopf, aber da sind so viele Faktoren, die wir nicht bestimmen können", sagte Nagelsmann nach dem 6:0 gegen die Slowakei zum Abschluss der WM-Qualifikation."Ich kann jetzt nicht sagen, ich lege mich fest, dass Kai und Jamal bei uns die tragende Rolle spielen und dann sind sie gar nicht da. Das hatten wir jetzt über fast zwölf Monate bei dem einen oder anderen", spielte der 38-Jährige auf die lange Ausfallzeit mehrere Akteure an. Havertz ohne DFB-Einsatz 2025Bayern-Profi Musiala fehlt dem Bundestrainer seit seinem schweren Beinbruch bei der Club-WM im Sommer. Havertz vom FC Arsenal hat im ganzen Jahr 2025 nach diversen Verletzungen kein Länderspiel bestritten. Zuletzt musste er am Knie operiert werden. Noch in diesem Jahr rechnet Nagelsmann aber mit der Rückkehr beider Spieler. "Kai hat einen kleinen Rückfall gehabt, aber ihm geht es an sich gut", sagte der DFB-Chefcoach. Trotz der Probleme glaube er, dass Havertz, "wenn alles gut läuft gegen Ende des Jahres wieder spielen kann". Gleiches gelte für Musiala beim FC Bayern. "Bei uns haben sie ja Zeit, bis März wieder gesund zu werden, aber die müssen natürlich jetzt stabil werden", sagte Nagelsmann. Zuversichtlich sei er auch bei der Genesung von Real-Verteidiger Antonio Rüdiger. Gleiches gelte für ter Stegen, der sich zudem beim FC Barcelona oder eventuell einem anderen Club einen Stammplatz als Torwart erkämpfen müsse. WM-Kader voraussichtlich im MaiNagelsmann wird seinen WM-Kader vermutlich Mitte Mai rund um den letzten Bundesligaspieltag (16. Mai) verkünden. Seinen finalen WM-Kader mit 26 Spielern muss er dann vermutlich Anfang Juni der FIFA übermitteln. "Wir müssen uns schon immer so ein paar Türchen auch offen lassen, um auf die Dinge auch zu reagieren", sagte Nagelsmann. Er könne nur versprechen, "dass wir versuchen werden, die beste Auswahl zu treffen, dass die besten Spieler auch mit in die USA fliegen", sagte er.

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Nach furiosem Sieg: So geht es jetzt für die DFB-Elf auf dem Weg zur WM weiter

Nach der Quali ist vor der WM. Vor den nächsten Spielen reist DFB-Coach Julian Nahgelsmann nicht nur zur Auslosung in die USA. Welche Termine für die WM entscheidend sind.Bis März muss Julian Nagelsmann nach der famos gesicherten WM-Qualifikation (der stern berichtete) auf die nächsten Länderspiele warten. Der Bundestrainer ist kein Freund dieser langen Auszeit, aber an Arbeit mangelt es ihm nicht. "Die nächsten vier Monate haben viel mit Scouting, viel mit Gesprächen, auch mit Vereinstrainern zu tun, die alle natürlich ein Interesse haben, dass sie guten Fußball spielen", berichtete der Bundestrainer nach dem 6:0 gegen die Slowakei von seinem Programm. Einer der wichtigsten Termine steht für Nagelsmann aber schon in gut zwei Wochen in den USA an. Dann erfährt er, gegen wen die Fußball-Nationalmannschaft im kommenden Sommer in der Gruppenphase ran muss. Die Vorbereitung nimmt dann richtig Fahrt auf. Die wichtigsten Meilensteine für die DFB-Auswahl vor der WMTerminEreignisOrt5. Dezember WM-GruppenauslosungWashingtonca. bis JahresendeBekanntgabe WM-Quartieroffen27. März*Testspiel, Gegner offenoffen30. MärzTestspiel ElfenbeinküsteStuttgartMitte MaiBekanntgabe vorläufiger WM-Kaderoffen16. Mailetzter Bundesliga-Spieltagdiverse23. MaiDFB-PokalfinaleBerlinca. 25. Mai*Start Trainingslagervermutlich Herzogenaurach31. MaiTestspiel gegen FinnlandMainzAnfang JuniAbflug in die USAoffen1. od. 2. Juni-WocheTestspiel in den USA, Gegner offenoffen11. Juni-19. JuliWM-EndrundeUSA, Mexiko, Kanada* Termin noch nicht bestätigt

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Fußball-Nationalmannschaft: Das steht jetzt an für Nagelsmann Richtung WM

Julian Nagelsmann reist für die Auslosung in die USA. Bis zu den nächsten Länderspielen plant der Bundestrainer viele Gespräche mit Club-Trainern. Welche Termine jetzt für die WM entscheidend sind.Bis März muss Julian Nagelsmann nach der famos gesicherten WM-Qualifikation auf die nächsten Länderspiele warten. Der Bundestrainer ist kein Freund dieser langen Auszeit, aber an Arbeit mangelt es ihm nicht. "Die nächsten vier Monate haben viel mit Scouting, viel mit Gesprächen, auch mit Vereinstrainern zu tun, die alle natürlich ein Interesse haben, dass sie guten Fußball spielen", berichtete der Bundestrainer nach dem 6:0 gegen die Slowakei von seinem Programm. Einer der wichtigsten Termine steht für Nagelsmann aber schon in gut zwei Wochen in den USA an. Dann erfährt er, gegen wen die Fußball-Nationalmannschaft im kommenden Sommer in der Gruppenphase ran muss. Die Vorbereitung nimmt dann richtig Fahrt auf. Ein Überblick über die wichtigsten Eckdaten: TerminEreignisOrt5. Dezember WM-GruppenauslosungWashingtonca. bis JahresendeBekanntgabe WM-Quartieroffen27. März*Testspiel, Gegner offenoffen30. MärzTestspiel ElfenbeinküsteStuttgartMitte MaiBekanntgabe vorläufiger WM-Kaderoffen16. Mailetzter Bundesliga-Spieltagdiverse23. MaiDFB-PokalfinaleBerlinca. 25. Mai*Start Trainingslagervermutlich Herzogenaurach31. MaiTestspiel gegen FinnlandMainzAnfang JuniAbflug in die USAoffen1. od. 2. Juni-WocheTestspiel in den USA, Gegner offenoffen11. Juni-19. JuliWM-EndrundeUSA, Mexiko, Kanada* Termin noch nicht bestätigt

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WM-Qualifikation: Pressestimmen zum 6:0 der DFB-Elf: Eine deutsche Warnung

Der deutliche Sieg gepaart mit einer beeindruckenden Leistung der deutschen Mannschaft wird auch international wahrgenommen.Als es drauf ankommt, spielt sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in einen Rausch. Das 6:0 im entscheidenden Spiel gegen die Slowakei zur direkten Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in den USA, in Kanada und Mexiko hinterlässt Eindruck. Das schreibt die internationale Presse: Slowakei: "Novy Cas": "Blamage, Debakel und verzweifeltes Warten auf das Ende: Die höchste Niederlage in der Geschichte der slowakischen Nationalmannschaft! (...) Damit hat Deutschland die 0:2-Niederlage, die ihnen die Slowaken im ersten Qualifikationsspiel zugefügt hatten, perfekt wettgemacht.""Plus jeden den": "Höchste Niederlage in der Geschichte: Deutschland besiegte die Slowaken mit sechs Toren."Großbritannien:"Guardian": "Deutschland sicherte sich einen Platz bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr, indem es die Slowakei im letzten Qualifikationsspiel mit 6:0 besiegte, sie mit vier Toren in der ersten Halbzeit in die Knie zwang und ihren Gegner in die Playoffs im März schickte."Italien:"Corriere dello Sport": "Deutschland überrollt die Slowakei und fliegt zur Weltmeisterschaft.""La Repubblica": "Deutschland bei der Weltmeisterschaft: Slowakei mit 6:0 überrollt. Deutschland zeigte sich im WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei, (...) unbeeindruckt. In Leipzig dominierte es das Spiel, gewann mit 6:0 und sicherte sich damit die Teilnahme an der Endrunde, während es seinen Rivalen in die Playoffs verwies."Spanien:"Mundo deportivo": "6:0 - Revanche mit Kantersieg für Deutschland und Qualifikation für die WM. Die 'Mannschaft' hat mit der Slowakei, die sie zu Beginn der Qualifikationsrunde besiegt hatte, abgerechnet und sich mit einer endlich überzeugenden Leistung die Qualifikation gesichert. Deutschland durfte bei der Weltmeisterschaft nicht fehlen und hat zudem eine Warnung ausgesprochen: Man muss es im Kampf um den Titel immer berücksichtigen.""As": "So ist das eben mit Deutschland. Wenn es darauf ankommt, versagt es selten, und so war es auch am Montag in einem entscheidenden Spiel für die Zukunft einer Mannschaft, die während dieser Qualifikationsphase für die Weltmeisterschaft stark infrage gestellt worden war. Die Mannschaft kam und besiegte die Slowakei, die ihr den Weg zur Weltmeisterschaft mit einem 2:0-Sieg am ersten Spieltag der Gruppe erschwert hatte, mit einem beeindruckenden 6:0."Schweiz:"Tages-Anzeiger": "Deutschland zerpflückt die Slowaken und reist fix an die WM. Nach etwas Geknorze hat sich Deutschland doch noch ohne Umweg für die Fussball-WM 2026 qualifiziert.""Blick": "Deutschland völlig losgelöst – WM klargemacht. (...) Dass die Deutschen, denen bei einer erneuten Niederlage gegen die Slowaken die Playoffs gedroht hätten, von Anfang an bereit sind, verkörpert keiner so stark wie Joshua Kimmich. Der wieder genesene Captain (Knöchelverletzung) setzt früh mit einem Monstertackling an der Seitenlinie ein Zeichen und ermöglicht so Florian Wirtz die erste Torchance der Partie. Und wenig verwunderlich ist es dann auch Kimmich, der Woltemades Dosenöffner per Kopf mit einer perfekten Flanke einleitet."Österreich:"Kronen-Zeitung": "Deutschland zaubert sich mit Kantersieg zur WM.""Kleine Zeitung": "Halbes Dutzend voll! Deutschland fixiert WM-Ticket mit Galavorstellung. Während das DFB-Team nach dieser Galavorstellung mit breiter Brust zur WM-Endrunde fährt, müssen die Slowaken den Gang in die Playoffs antreten."Niederlande:"De Telegraaf": "Deutschland demütigt direkten Konkurrenten Slowakei in entscheidendem Duell."Frankreich:"L'Équipe": "Deutschland hat nicht gezittert. In einem spannungslosen Finale der Gruppe A gegen die Slowakei (6:0) am Montagabend hat die Mannschaft von Julian Nagelsmann, die vor diesem letzten entscheidenden Spiel unter Druck stand, dank einer nahezu perfekten ersten Halbzeit ihre Qualifikation für die nächste Weltmeisterschaft gesichert."

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DFB-Team: Major Tom fliegt wieder

Die deutsche Nationalmannschaft zeigt beim 6:0 gegen die Slowakei eine verstörend starke Leistung. Ist das DFB-Team wirklich so gut, wie die Spieler sich nach Abpfiff fühlten?

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6:0-Erfolg gegen Slowakei: DFB-Elf stürmt mit furiosem Sieg zur WM

Krise? Davon war im letzten Spiel der WM-Qualifikation der DFB-Elf keine Rede mehr. Mit 6:0 fertigte sie die Slowakei ab und löste das Ticket für die WM.Julian Nagelsmann hat mit der Fußball-Nationalmannschaft die WM-Qualifikation geschafft und kann nach einer Tore-Gala für die Endrunde 2026 planen. Die DFB-Elf setzte sich im letzten Gruppenspiel gegen die Slowakei in Leipzig nach viel Kritik auf beeindruckende Weise mit 6:0 (4:0) durch und verteidigte damit den für das Direkt-Ticket notwendigen ersten Platz in der Gruppe A.Wieder einmal Nick Woltemade machte mit dem 1:0 in der 18. Minute den Anfang. Serge Gnabry (29.) und der wie befreit aufspielende Leroy Sané mit gleich zwei Treffern (36. und 41.) stellten dann gegen hilflose Slowaken schon vor der Halbzeitpause die Weichen auf Sieg. Nach der Pause erhöhten vor 40.120 Zuschauern dann noch Ridle Baku (67.) und DFB-Debütant Assan Ouedraogo (79.) zum 6:0-Endstand.Die Slowaken müssen als Gruppenzweiter nun in den Playoffs antreten. Die Ausscheidungsrunde im März mit zwei K.o.-Spielen bleibt Nagelsmann durch den fünften Sieg in Serie erspart.Gruppenauslosung in WashingtonDer Bundestrainer reist nun zur Gruppenauslosung am 5. Dezember nach Washington. Dann wird ermittelt, wer die drei Kontrahenten in der Vorrunde beim Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada sein werden. Erstmals nehmen 48 Länder an der WM teil.Der Weltverband Fifa hat das Auslosung-Prozedere noch nicht offiziell bestätigt, aber nach jetzigem Stand ist davon auszugehen, dass die DFB-Auswahl gemeinsam mit den Turnierfavoriten aus Argentinien, Spanien oder Frankreich sowie den bereits gesetzten drei Gastgebern zu den insgesamt zwölf Teams in Topf 1 gehören wird. Gruppenduelle mit diesen Mannschaften sind damit ausgeschlossen.Die Qualifikation hatte mit dem 0:2 in der Slowakei im September für Nagelsmann denkbar schlecht begonnen. Anschließend folgten aber fünf Siege in Serie. Sein noch im Spätsommer geäußertes Ziel, den WM-Pokal zu gewinnen, hatte der Bundestrainer zuletzt so explizit nicht mehr geäußert.Zwei Testgegner schon fix für DFB-ElfIm März startet Nagelsmann in die WM-Vorbereitung. Bereits vereinbart sind Testspiele am 30. März in Stuttgart gegen WM-Teilnehmer Elfenbeinküste und kurz vor dem Abflug nach Amerika am 31. Mai in Mainz gegen Finnland. Eine Entscheidung über das WM-Quartier in den USA soll noch in diesem Jahr fallen.

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WM-Qualifikation: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Eine Mannschaft wie verwandelt. Entschlossen, spielfreudig - und treffsicher. Jeder Einzelne leistet gegen die Slowakei seinen Beitrag im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel.Leipzig (dpa) - Baumann: Rettet unmittelbar nach dem 1:0 mit starker Parade die Führung. Viel mehr wird er nicht gefordert. Und wenn, ist auf den Keeper Verlass. Kimmich: Der Kapitän geht voran und verkörpert, was die Mannschaft braucht. Das 1:0 legt er toll auf, zur Auswechslung gibt's eine Umarmung vom Trainer.Tah: Diesmal wieder ohne Kapitänsbinde nach Kimmichs Rückkehr. Wird nicht viel gefordert. Wenn, ist der da und klärt. Kassiert aber eine Gelbe Karte. Schlotterbeck: Kehrt wie Kimmich zurück, strahlt Sicherheit und Souveränität aus. Hat wie der Kapitän nach gut einer Stunde mit Applaus vom Platz.Raum: Eine unauffällige Vorstellung. Macht seine Sache nach hinten gut, ist wie die anderen aber auch nicht so viel gefordert. Akzente nach vorn eher selten.Pavlovic: Eine Halbzeit lang Ballverteiler vor der Abwehr. Beweist Übersicht, Ruhe - die Slowaken lassen dem 21-Jährigen viel Platz - er nutzt ihn.Goretzka: Noch offensiver und klarer auf der 10 als in Luxemburg. Der Pass zum Gnabry-Tor - eine Augenweide.Sané: Müht sich, nicht alles klappt - bis er zum 3:0 (36.) trifft. Die Vorentscheidung. Nur fünf Minuten später jubelt er über sein zweites Tor. Gnabry: Vergibt in der 25. Minute nach feiner Woltemade-Vorarbeit noch das 2:0. Nach Traumpass von Goretzka macht er es vier Minuten später besser. Wirtz: Müht sich, aber dem Supertalent gelingt auch im vierten Spiel nacheinander kein Tor. Dafür aber legt er zwei Treffer (3:0 und 4:0) auf. Woltemade: Torgarant und WM-Wegweiser. Viertes Tor für Deutschland nacheinander. Mit gerade mal acht Länderspielen nicht mehr wegzudenken.Nmecha: Kommt für Pavlovic nach der Pause. Prüft mit einem guten Schuss den Slowaken-Keeper. Thiaw: Kommt in der 62. für Kimmich und sieht nur wenig später die Gelbe Karte. Baku: Darf nach einer guten Stunde in seinem Heimstadion von RB Leipzig spielen und trifft nach wenigen Minuten zum 5:0 - zweites Länderspieltor.Brown: Kommt in der Schlussphase zu seinem zweiten Länderspieleinsatz. Ersetzt Raum auf der linken Seite. Ouédraogo: Der Leipziger gibt sein Debüt - und was für eins. Der 21. Neuling unter Nagelsmann kommt in der 77. Minute, zwei Minuten später trifft er.

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Tochter von Ex-Profi: Klopp: Rührende Worte für krebskranke Delani Diekmeier

Die Tochter von Ex-Fußballprofi Dennis Diekmeier ist an Krebs erkrankt. In einer Botschaft mit Genesungswünschen sagt Jürgen Klopp, wie sehr er die 14-Jährige bewundert. Er möchte sie kennenlernen.Jürgen Klopp hat in einer Videobotschaft rührende Worte an die an Krebs erkrankte Delani Diekmeier gerichtet. Die 14 Jahre alte Tochter des ehemaligen Bundesliga-Profis Dennis Diekmeier kämpft seit Monaten gegen einen Nierentumor, der bereits in die Lunge gestreut hatte. Sie hat seitdem mehrere Operationen und Chemotherapien über sich ergehen lassen, die Ärzte geben ihr der Familie zufolge keine großen Überlebenschancen.Er bewundere sie für ihre Kraft, Stärke und Positivität, für all das, sagte Klopp in einem Video für die Charityvereinigung "Legenden für Leben". "Das ist nicht leicht, aber du schaffst das, jeden Tag." Mit Blick auf Tage, an denen sie das manchmal vielleicht auch nicht schaffe, sprach Klopp über den Glauben. Man könne an den lieben Gott glauben, aber "auch einfach an die Zukunft glauben". Glaube heiße, es nicht zu wissen, was in der Zukunft sein wird. Es sei dabei erlaubt zu träumen.Klopp: "Ich würde dich total gerne kennenlernen""Und zum Träumen muss man ein bisschen die Fantasie anschmeißen", sagte der ehemalige Erfolgstrainer, der mittlerweile als Fußballchef bei Red Bull arbeitet. "Also was könnte in der Zukunft sein. Was könnte man nächstes Jahr alles machen? Worauf hätten wir Lust?" Der 58-Jährige sinnierte über mögliche Events wie Konzerte oder auch die nächste Fußball-WM. "Ich würde dich total gerne kennenlernen", sagte der 58-Jährige schließlich - und wünschte ihr neben viel Kraft und viel Glauben "nur das Allerbeste".Diekmeier: "Sie ist eine brutale Kämpferin"Dennis Diekmeier spielte als Profi acht Jahre für den Hamburger SV und war zuletzt Co-Trainer beim Regionalligisten SV Sandhausen, wo er auch seine letzten Jahre als aktiver Profifußballer verbracht hatte. Wegen der Erkrankung seiner Tochter nimmt er dort seit einigen Monaten eine Auszeit."Vor einem Jahr war unser Leben in Ordnung. Im Januar wurde uns der Boden unter den Füßen weggerissen", sagte der 36-Jährige beim Spiel des HSV gegen Borussia Dortmund im Volksparkstadion. Über seine Tochter sagte er: "Sie ist eine brutale Kämpferin. Was sie für eine Lebensfreude mit dieser Krankheit ausstrahlt, ist enorm."

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Gewaltvorwürfe: Jérôme Boateng äußert sich erstmals ausführlich zum Tod seiner Ex-Freundin

In einer ARD-Dokumentation spricht Jérôme Boateng zum ersten Mal umfassender über den Tod seiner Ex-Freundin Kasia Lenhardt. Der Weltmeister räumt dabei auch einen Fehler ein.Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng hat sich erstmals umfassend zum Tod seiner früheren Partnerin Kasia Lenhardt geäußert. In der Dokumentation "Being Jérôme Boateng", die ab diesem Freitag in der ARD ausgestrahlt wird, sagte der 37-Jährige: "Ich habe einen Menschen verloren, den ich sehr geliebt habe."Weiter erklärte Boateng in der dreiteiligen Doku: "Ich habe öffentlich wahrgenommen, dass mir so ein bisschen abgesprochen wird, dass ich trauern darf. Wie es in einem Menschen aussieht, kann nur ich selbst beantworten. Ich bin immer noch dabei, ihren Tod zu verarbeiten." Lenhardt hatte im Februar 2021 in Berlin Suizid begangen."Situation falsch eingeschätzt"Die Beziehung zwischen dem langjährigen Innenverteidiger des FC Bayern München und Lenhardt, die einmal Finalistin bei "Germany's Next Topmodel" war, hatte Schlagzeilen gemacht – vor allem, weil Boateng in einem Interview kurz nach der Trennung des Paares und vor Lenhardts Tod schwere Vorwürfe gegen sie erhoben hatte.Das Interview bezeichnet Boateng in der Dokumentation als Fehler. "Was deutlich und klar für mich ist, ist, dass ich die Situation im Nachhinein falsch eingeschätzt habe und damit einfach besser hätte umgehen müssen, anders", sagte der Weltmeister von 2014. Der Fehler werde ihn den Rest seines Lebens begleiten, erklärte Boateng.Jérôme Boatengs Bayern-Hospitanz scheitert an Protest der FansDer frühere Verteidiger strebt nach dem Ende seiner aktiven Karriere eine Laufbahn als Trainer an. Eine Hospitanz bei seinem Ex-Club FC Bayern und seinem früheren Mannschaftskollegen Vincent Kompany scheiterte jüngst an heftigen Fan-Protesten. "Jérôme fühlt sich dem FC Bayern sehr verbunden und möchte nicht, dass der FC Bayern aufgrund der aktuellen kontroversen Diskussion um seine Person Schaden nimmt", teilte der Club im Oktober mit.Die Bayern-Fans beziehen sich mit ihrem Protest augenscheinlich auch darauf, dass Boateng 2024 vom Landgericht München I wegen vorsätzlicher Körperverletzung an einer Ex-Freundin schuldig gesprochen und verwarnt worden war. Boateng bestreitet, jemals eine Frau geschlagen zu haben.

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Billie Jean King Cup: Nach DTB-Abstieg: Tennis-Teamchef Schüttler tritt zurück

Die deutschen Tennis-Frauen sind 2026 im Billie Jean King Cup nur noch zweitklassig. Teamchef Rainer Schüttler zieht nun die Konsequenz.Nach dem Abstieg der deutschen Tennisspielerinnen aus der Weltgruppe des Billie Jean King Cups ist Rainer Schüttler als Teamchef zurückgetreten. Damit möchte der 49-Jährige "Raum für neue Impulse und eine personelle Neuausrichtung schaffen", wie der Deutsche Tennis Bund (DTB) mitteilte.Schüttler hatte das Amt des Teamkapitäns im Jahr 2020 übernommen. Unter seiner Leitung erreichte die Mannschaft in den vergangenen fünf Jahren dreimal die Finals des Nationenwettbewerbs, am Sonntag folgte aber der bittere Abstieg in die Zweitklassigkeit."Ich habe diese Aufgabe mit großer Leidenschaft ausgeübt und bin stolz auf die Entwicklung der Spielerinnen und des gesamten Teams. Nach dem enttäuschenden Ausgang der Playoffs ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Verantwortung zu übernehmen und Platz für neue Akzente zu machen", sagte Schüttler laut Mitteilung.Nach Analyse kommt die Suche nach NachfolgerDer DTB will in den kommenden Wochen die sportliche Situation "umfassend analysieren" und dann nach einer geeigneten Nachfolgerin oder einem geeigneten Nachfolger für das Amt des Teamkapitäns suchen. "Mit seinem großen Einsatz, seiner fachlichen Expertise und seiner menschlichen Art hat er über die vergangenen fünf Jahre die Mannschaft immer wieder zu Bestleistungen geführt", sagte DTB-Vorstand Veronika Rücker und dankte Schüttler für seine Arbeit.Schnelle EntscheidungDie deutschen Tennisspielerinnen waren bei den Playoffs des Billie Jean King Cups nach Niederlagen gegen die Türkei am Freitag und gegen Belgien am Sonntag nach zwölf Jahren in der internationalen Elite in die Zweitklassigkeit abgestürzt. Diese hatte 2014 begonnen, als das Event noch Fed Cup hieß. Damals stürmte die Auswahl mit Stars wie Angelique Kerber und Andrea Petkovic bis ins Finale. Jetzt fehlten in Tatjana Maria, Laura Siegemund und Eva Lys drei Top-50-Spielerinnen.Nach dem Aus hatte Schüttler zunächst noch angekündigt, im Dezember mit den Spielerinnen sprechen zu wollen. Verbandspräsident Dietloff von Arnim sagte der dpa auf die Frage nach einer möglichen Trennung von Schüttler wegen des Abstiegs: "Wir sind ja kein Fußballverein." Jetzt traf Ex-Profi Schüttler eine schnelle Entscheidung.

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Wahnsinn in WM-Quali: Dieses Tor zeigt, warum wir den Fußball lieben

In letzter Minute sichert sich Irland gegen Ungarn noch das Ticket für die WM-Playoffs. Held der Iren ist Troy Parrott – mit dem Siegtor in der sechsten Minute der Nachspielzeit.In letzter Minute sichert sich Irland gegen Ungarn noch das Ticket für die WM-Playoffs. Held der Iren ist Troy Parrott – mit dem Siegtor in der sechsten Minute der Nachspielzeit.

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Verpasste WM-Teilnahme: Nigerias Nationalcoach wirft Gegner Voodoo-Praktiken vor

Nigeria ist in der Qualifikation zur Fußball-WM vorzeitig gescheitert. Nach dem entscheidenden Elfmeterschießen äußerte Nationaltrainer Éric Chelle eine kuriose Beschwerde.Nach der verpassten Qualifikation für die Fußball-WM 2026 hat Nigerias Nationaltrainer Éric Chelle dem gegnerischen Team aus der Demokratischen Republik Kongo Voodoo-Praktiken vorgeworfen. "Während allen Elfmetern hat einer der Typen aus dem Kongo Voodoo gemacht. Jedes Mal. Deswegen war ich etwas nervös wegen ihm", sagte Chelle und ahmte in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video eine Geste mit seinem Arm nach, die er gesehen hatte.Nigeria-CoachNigeria scheitert im ElfmeterschießenDer große Favorit Nigeria hatte am Sonntagabend das afrikanische Playoff-Finale auf dem Weg zur Weltmeisterschaft überraschend mit 3:4 im Elfmeterschießen gegen die Kongolesen verloren. Damit verpassten die Super Eagles um ihre Stars Victor Osimhen und Ademola Lookman frühzeitig die Teilnahme am Turnier in den USA, Kanada und Mexiko im kommenden Jahr. Die Demokratische Republik Kongo qualifizierte sich hingegen für die interkontinentalen WM-Playoffs und darf weiter von einer Teilnahme träumen.Die Fußball-Weltmeisterschaft findet im kommenden Jahr in den USA, Kanada und Mexiko statt. Die deutsche Nationalmannschaft kämpft am Montagabend im Duell mit der Slowakei um ein Ticket für die WM. Bei Sieg oder Unentschieden ist Deutschland qualifiziert, bei einer Niederlage führt der Weg für die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann in die europäischen Playoff-Spiele.

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WM-Qualifikation: So sehen Sie Deutschland gegen die Slowakei live im Free-TV

Die DFB-Elf spielt gegen die Slowakei um den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für die WM 2026. So können Fans die entscheidende Partie im Free-TV verfolgen.Finale in der Gruppe A der WM-Qualifikation: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann gegen die Slowakei das Ticket für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko im nächsten Jahr klarmachen. Beide Teams liegen mit zwölf Zählern gleichauf, Deutschland hat jedoch die bessere Tordifferenz. Somit reicht der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann ein Unentschieden, um sich direkt zu qualifizieren.Der Gegner weckt böse Erinnerungen: Das Hinspiel im September war die schlechteste Leistung des DFB-Teams seit Jahren. Beim 0:2 in der slowakischen Hauptstadt Bratislava blieb die Mannschaft alles schuldig. Nach der Niederlage war sogar die Sorge groß, Deutschland könnte erstmals die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft verpassen."In der Herangehensweise muss es ein ganz anderes Spiel sein. Dann wirst du auch fußballerisch anders auftreten, als wir es in der Slowakei gemacht haben", sagt Julian Nagelsmann mit Blick auf das Hinspiel. Sein Team hat sich allerdings gefangen und nach der Blamage von Bratislava alle folgenden Spiele gegen die weiteren Gruppengegner Luxemburg und Nordirland gewonnen – freilich ohne dabei immer zu überzeugen. Auch die Slowakei hat bis auf eine Niederlage alle ihre Qualifikationsspiele gewonnen.Hier läuft das DFB-Spiel gegen die Slowakei im Free-TVDas Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowakei findet in Leipzig statt und ist im Free-TV zu sehen. Das ZDF überträgt die Partie live, Anstoß ist um 20.45 Uhr. Die Übertragung bei dem öffentlich-rechtlichen Sender beginnt bereits um 20.15. Moderiert wird die Sendung von Jochen Breyer, Oliver Schmidt ist der Kommentator. Als Experten unterstützen die früheren Nationalspieler Per Mertesacker und Christoph Kramer.Bei einer erneuten Niederlage gegen die Slowakei geht es für die deutsche Nationalmannschaft in die Play-offs. Dort würde man im März in zwei Spielen mit einem anderen Gruppenzweiten um die WM-Qualifikation kämpfen.

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1:4 gegen Norwegen: Pfiffe nach Blamage: Italien blüht nächstes WM-Quali-Debakel

Zweimal mussten die Italiener zuletzt bei Fußball-Weltmeisterschaften zuschauen. Folgt bald der nächste Schock? Coach Gattuso wird deutlich.Vom gellenden Pfeifkonzert dürften Gennaro Gattuso noch die Ohren geklingelt haben, als er sichtlich geknickt um Verzeihung bat. "Ich möchte mich bei unseren Fans entschuldigen", sagte der Fußball-Nationaltrainer Italiens nach der 1:4-Heimblamage in der WM-Qualifikation gegen Norwegen. Die zweite Pleite gegen die Skandinavier besiegelte den Gang der Azzurri in die Quali-Playoffs - und diese Strafrunden waren zuletzt schon zweimal fatal."Gedemütigtes Italien", schrieb die "Gazzetta dello Sport" am Tag nach der Pleite. Kurioserweise konnten sich Gattuso und seine Fußballer noch bei Jannik Sinner bedanken: Durch dessen Sieg bei den ATP Finals am Sonntagabend verdrängte der jubelnde Tennis-Star auf den Fotos mitsamt dem silbernen Pokal die enttäuschten Kicker etwas von den Titelseiten der drei wichtigsten Sportblätter. Die ganz großen und vernichtenden Schlagzeilen fielen also vorerst aus.Italien enttäuscht schon seit mehreren SpielenDas Publikum im Giuseppe-Meazza-Stadion von Mailand hatte da weniger Rücksicht genommen und das eigene Team beim Schlusspfiff heftig ausgepfiffen und ausgebuht. "So einen Abend hat niemand verdient, vor allem nicht jene, die hier ins Stadion gekommen sind", räumte Gattuso ein.Dabei war die direkte Qualifikation für die WM 2026 bereits vor Spielbeginn quasi futsch: Die Italiener hätten mit neun Toren Unterschied gewinnen müssen, um Norwegen auf Rang eins noch abzufangen. Doch statt sich Mut zu holen für die Playoffs im März setzte es einen ähnlichen Dämpfer wie zum Quali-Start beim 0:3 in Norwegen. Danach hatte Coach Luciano Spalletti gehen müssen.Nachfolger Gattuso ist mit der Squadra Azzurra aber nicht viel weiter gekommen. Das 1:4 vom Sonntagabend reihte sich ein in eine Liste von schwachen Auftritten: Gegen Israel etwa mühte sich Italien im September zu einem 5:4 in der Nachspielzeit, auch das 2:0 vor wenigen Tagen beim Fußball-Zwerg in Moldau wurde erst durch zwei Treffer in der Schlussphase festgezurrt.Heftiger Einbruch nach guter erster HalbzeitSo wird es auch in den Playoffs schwierig, das wissen die Italiener. Sie klammern sich an kleine Mutmacher. Vor der Pause gegen Norwegen etwa waren die Gastgeber dominant, gingen durch Francesco Pio Esposito in Führung (11. Minute) und hätten noch weitere Treffer nachlegen können. "Wir müssen auf dieser ersten Halbzeit aufbauen", sagte Trainer Gattuso.Und die zweiten 45 Minuten im Regen von Mailand am besten vergessen, hätte der Ex-Profi ergänzen können. Leipzigs Profi Antonio Nusa (63. Minute), zweimal Weltklasse-Stürmer Erling Haaland (78./79.) und Jørgen Strand Larsen (90.+3) drehten das Match. Gattuso fand, sein Team sei "zu schwer bestraft worden".Wiedersehen mit alten Schreckgespenstern?Jetzt geht das Bangen wieder los in der stolzen Fußball-Nation. Zunächst wird am Donnerstag ausgelost, gegen wen man im März im ersten K.o.-Spiel ran muss. Dass dabei Schweden oder Nordmazedonien mögliche Gegner sind, also just jene Teams, gegen die Italien in den Playoffs die WM-Teilnahmen 2018 und 2022 vergeigt hatte, dürfte die Stimmung nicht wesentlich heben."Jetzt haben wir Zeit, uns bestmöglich vorzubereiten", kündigte Verteidiger Giovanni di Lorenzo an. "Wir werden die Wunden lecken", meinte Coach Gattuso und blickte auf März voraus: "Hoffentlich können wir unseren Fans dann doch noch eine Freude machen." Überzeugt klang er dabei nicht.

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ATP Finals: Chance oder Risiko fürs Tennis? Pure Dominanz von "Sincaraz"

Die ATP Finals beweisen: Jannik Sinner und Carlos Alcaraz spielen in einer anderen Liga als der Rest der Tennis-Welt. Die sportliche Rivalität treibt sie an, die Freundschaft leidet darunter nicht.Carlos Alcaraz lächelte verschmitzt zu Jannik Sinner herüber und schickte seinen Kumpel mit einer nett verpackten Revanche-Warnung in den Urlaub. "Ich hoffe, du bist bereit für das nächstes Jahr – denn ich werde bereit sein", sagte Spaniens Tennisstar bei der Siegerzeremonie nach dem von ihm verlorenen Endspiel der ATP Finals gegen seinen italienischen Dauerrivalen. Dass es auch 2026 zu großen Duellen der beiden Ausnahmekönner um die wichtigsten Titel im Tennis kommt, bezweifelt kaum jemand. Die letzten acht Grand-Slam-Titel gehen allesamt auf das Konto von Sinner und Alcaraz, die in Turin wie erwartet auch das Prestigeturnier der besten Spieler des Jahres unter sich ausmachten. Die deutliche Überlegenheit von "Sincaraz" ist Chance und Risiko zugleich für das Tennis. Für die fast schon bemitleidenswerte Konkurrenz um Alexander Zverev ist sie ohne Zweifel erdrückend, denn mit gerade mal 24 und 22 Jahren haben Sinner und Alcaraz ihre beste Zeit vermutlich erst noch vor sich."Big Two" statt "Big Three"Was vor nicht allzu langer Zeit die "Big Three" mit Roger Federer, Rafael Nadal und dem noch aktiven Novak Djokovic waren, seien heute "die Big Two", wie US-Profi Taylor Fritz in Turin leicht resignierend feststellte. Sinner und Alcaraz seien "Lichtjahre" entfernt vom Rest, hatte Deutschlands Tennis-Ass Zverev schon vor Wochen geäußert.In der am Montag von der ATP aktualisierten Weltrangliste liegt Zverev als Dritter sagenhafte 6.340 Punkte hinter dem Duo zurück. Sein Vorsprung auf die Nummer 1.000 der Welt ist da deutlich kleiner. "Zwei Jahre pure Dominanz" attestierte Tennis-Ikone Boris Becker den beiden Superstars. Manche Experten befürchten bei einer ewig gleichen Final-Paarung Langeweile. Becker sieht das anders. "Wir erleben einen wirklichen Tennisboom", sagte er bei Sky, "und das aufgrund von Alcaraz und Sinner".Spanischer Spielwitz gegen italienische KIDer Reiz des Duells wird durch die deutlichen Unterschiede im Spiel und Charakter verstärkt. Hier der extrovertierte Lebemann Alcaraz, der mit viel Spielwitz die Fanherzen erobert und auch von den Tifosi in Turin gefeiert wurde. Dort der kühle Perfektionist Sinner, der für Ex-Spielerin Andrea Petkovic vor allem in der Halle "zu einer Art künstlichen Intelligenz" wird. Das Problem der "Verfolger": Die sportliche Rivalität untereinander motiviert Sinner und Alcaraz zusätzlich, lässt sie im Training härter arbeiten und macht sie letztlich immer besser. Gegen Alcaraz müsse man "über sich hinauswachsen", erklärte Sinner, und natürlich sei die Match-Bilanz mit seinem großen Widersacher "bedeutsam". Durch das 7:6 (7:4), 7:5 und den zweiten Triumph in Serie bei den ATP Finals konnte er in der offiziellen Bilanz auf 6:10 verkürzen.Wie eng beide Ausnahmespieler beieinander liegen, zeigt eine vom französischen Tennis-Reporter Bastien Fachan auf der Plattform X gepostete Statistik: Demnach würden sich die bislang 3.302 gegeneinander gespielten Punkte wie folgt aufteilen: 1.651 für Alcaraz, 1.651 für Sinner.Rivalen auf dem Platz, Freunde im Leben Was ebenfalls beeindruckt: Trotz des riesigen Ehrgeizes auf beiden Seiten hat sich zwischen den Spielern eine Freundschaft entwickelt, die nicht aufgesetzt erscheint. "Wir sind auch abseits des Platzes gute Freunde", sagte Sinner. Auch unter den Teams herrsche "eine gute Harmonie". Müsste er einen anderen Spieler als ATP-Champion wählen, "würde ich mich immer für dich entscheiden", sagte Sinner an Alcaraz gerichtet: "Du bist definitiv ein Spieler, zu dem ich aufsehe. Du bist eine große Motivation." Dann wünschte der Italiener dem Spanier noch "viel Glück" für die Endrunde im Davis Cup in dieser Woche in Bologna.Dort will Alcaraz trotz seiner leichten Oberschenkelprobleme im Finale gegen Sinner Spanien zum Sieg führen. Ein erneutes Duell mit Sinner wird es dort nicht geben, der ATP-Champion verzichtet aus Belastungsgründen auf einen Start mit Titelverteidiger Italien. Er weiß: Auch im nächsten Jahr wird ihm Alcaraz alles abverlangen. Angekündigt hat er es ja schon.

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Haaland als Schützenhelfer?: So landet die DFB-Elf doch noch im WM-Lostopf 1

Norwegens Sieg in Italien eröffnet der deutschen Nationalmannschaft neue Chancen bei der WM-Auslosung – unter einer Bedingung.Erling Haaland hat Julian Nagelsmann einen großen Gefallen getan. Mit seinen Toren zum 4:1-Sieg Norwegens in Italien schoss der Superstar nicht nur sein Team zur WM, er verbesserte auch wieder die Ausgangslage für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im monatelangen Hin und Her um einen Platz im besten Lostopf bei der Auslosung der WM-Gruppen am 5. Dezember in Washington. Der Grund: Italien rutscht durch die Niederlage in der nächsten Weltrangliste am Mittwoch dramatisch ab. Und Deutschland kann mit einem Sieg gegen die Slowakei am Montag (20.45 Uhr/'ZDF) nicht nur das direkte WM-Ticket lösen, sondern kehrt definitiv wieder unter die Top 9 der Weltrangliste zurück. Kein frühes Duell zwischen der DFB-Elf und SpanienDamit wäre unabhängig der weiterhin möglichen verschiedenen Setzvarianten der Fifa Deutschland ein Platz im besten Lostopf sicher – gemeinsam mit WM-Favoriten wie Argentinien, Spanien, Frankreich, Brasilien oder England. WM-Gruppenduelle mit diesen Teams blieben dem DFB-Team im kommenden Sommer in Amerika erspart.Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, die Fifa könne ihr zuletzt genutztes Setzsystem ändern und Teams aus den sechs Playoff-Pfaden nicht automatisch in den schlechtesten Topf 4, sondern in den Topf einordnen, dem das am besten platzierte Team des Pfades angehören würde. Im Falle Italiens wäre das bis zu Niederlage gegen Norwegen Topf 1 gewesen, zum Leidwesen der DFB-Elf, die dann in Topf 2 gemusst hätte. Warten auf Fifa-RegelnNun könnte diese neue Setzvariante sogar zum Vorteil für Deutschland werden. Verspielt die DFB-Elf nämlich durch eine Niederlage gegen die Slowakei das direkte WM-Ticket und rutscht in der Weltrangliste dadurch hinter die Verfolger aus Kroatien oder Marokko zurück, würde sie als Playoff-Teilnehmer nicht in Topf 4, sondern immerhin in Topf 2 eingruppiert. Diesen Vorteil will Nagelsmann aber ganz sicher nicht nutzen müssen. Topf 1 ist nämlich aus eigener Kraft wieder drin. Die Fifa will ihre Los-Regularien und die Setztöpfe nach Ende der Qualifikationsphase in dieser Woche verkünden.

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Nationalmannschaft: Haalands Hilfe für Nagelsmann: WM-Topf 1 ist drin

Norwegens Sieg in Italien eröffnet der DFB-Elf neue Chancen bei der WM-Auslosung. Das Zögern der FIFA bei den Regeln ist kein Problem mehr - aber nur, wenn Deutschland gegen die Slowakei gewinnt.Erling Haaland hat Julian Nagelsmann einen großen Gefallen getan. Mit seinen Toren zum 4:1-Sieg Norwegens in Italien schoss der Superstar nicht nur sein Team zur WM, er verbesserte auch wieder die Ausgangslage für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im monatelangen Hin und Her um einen Platz im besten Lostopf bei der Auslosung der WM-Gruppen am 5. Dezember in Washington. Der Grund: Italien rutscht durch die Niederlage in der nächsten Weltrangliste am Mittwoch dramatisch ab. Und Deutschland kann mit einem Sieg gegen die Slowakei am Montag (20.45 Uhr/'ZDF) nicht nur das direkte WM-Ticket lösen, sondern kehrt definitiv wieder unter die Top 9 der Weltrangliste zurück. Kein frühes Spanien-DuellDamit wäre unabhängig der weiterhin möglichen verschiedenen Setzvarianten der FIFA Deutschland ein Platz im besten Lostopf sicher - gemeinsam mit WM-Favoriten wie Argentinien, Spanien, Frankreich, Brasilien oder England. WM-Gruppenduelle mit diesen Teams blieben dem DFB-Team im kommenden Sommer in Amerika erspart.Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, die FIFA könne ihr zuletzt genutztes Setzsystem ändern und Teams aus den sechs Playoff-Pfaden nicht automatisch in den schlechtesten Topf 4, sondern in den Topf einordnen, dem das am besten platzierte Team des Pfades angehören würde. Im Falle Italiens wäre das bis zu Niederlage gegen Norwegen Topf 1 gewesen, zum Leidwesen der DFB-Elf, die dann in Topf 2 gemusst hätte. Warten auf FIFA-RegelnNun könnte diese neue Setzvariante sogar zum Vorteil für Deutschland werden. Verspielt die DFB-Elf nämlich durch eine Niederlage gegen die Slowakei das direkte WM-Ticket und rutscht in der Weltrangliste dadurch hinter die Verfolger aus Kroatien oder Marokko zurück, würde sie als Playoff-Teilnehmer nicht in Topf 4, sondern immerhin in Topf 2 eingruppiert. Diesen Vorteil will Nagelsmann aber ganz sicher nicht nutzen müssen. Topf 1 ist nämlich aus eigener Kraft wieder drin. Die FIFA will ihre Los-Regularien und die Setztöpfe nach Ende der Qualifikationsphase in dieser Woche verkünden.

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Qualifikation: Haaland schießt Norwegen in Italien zur WM - Portugal-Gala

Der Super-Torjäger aus Norwegen trifft in der Qualifikation wie er will und sorgt für die erste WM-Teilnahme seiner Nation seit Ewigkeiten. Portugal löst ohne seinen Star das WM-Ticket mit einer Gala.Norwegen und Portugal haben sich die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr gesichert. Norwegen mit Doppel-Torschütze Erling Haaland qualifizierte sich nach einem in der zweiten Hälfte furiosen 4:1 (0:1) in Italien erstmals seit 1998 wieder für eine WM, die Squadra Azzurra muss in die Playoffs. Portugal machte ohne den rot-gesperrten Cristiano Ronaldo mit einer 9:1-Gala gegen Armenien in der Gruppe F alles klar und darf sich 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zum siebten Mal in Serie auf eine WM-Endrunde freuen.Norwegen hätte sich gar eine Neun-Tore-Niederlage in Mailand zum Sieg in der Gruppe I leisten können. Das in der Qualifikation zuvor so überzeugende Haaland-Team hatte allerdings 45 Minuten einige Probleme mit dem Champion von 2006. Mehr als das 1:0 durch Inter-Stürmer Pio Esposito (11. Minute) kam trotz klarer Überlegenheit für Italien nicht heraus. Haaland dreht das MatchNach der Pause wurde Norwegen deutlich besser und konnte durch den starken Leipzig-Profi Antonio Nusa ausgleichen (63.). Haaland drehte mit seinem 15. und 16. Treffer in der Qualifikation endgültig die Partie (78./79.). Jørgen Strand Larsen traf in der Nachspielzeit zum 4:1-Endstand und machte den achten Sieg im achten Match perfekt.Die portugiesische Nationalmannschaft hat sich mit einem Fußball-Fest für die WM qualifiziert. Das Team von Roberto Martinez fertigte Armenien mit 9:1 (5:1) ab und verhinderte damit den Umweg über die Playoffs. Kapitän Ronaldo (40) fehlte in Porto wegen seines Platzverweises beim 0:2 in Irland am Donnerstag. Seine Freude war dennoch groß. "Wir sind bei der WM. Auf gehts, Portugal", schrieb er auf der Plattform X.In letzter Minute sicherten sich die Iren durch das 3:2 (1:2) gegen Ungarn in Budapest noch den zweiten Rang hinter Portugal und können damit noch auf einen WM-Platz über die Playoffs hoffen. Held der Iren war Troy Parrott, der alle drei Treffer seines Teams erzielte. Das Siegtor markierte er in der sechsten Minute der Nachspielzeit. Kane trifft und trifft - Frankreich siegt ohne Mbappé Harry Kane hat Thomas Tuchel und die bereits qualifizierten Engländer in der Gruppe K zum achten Sieg im achten Qualifikationsspiel geschossen. Der Stürmerstar des FC Bayern München sorgte in seinem 112. Länderspiel mit seinen Toren 77 und 78 für ein 2:0 (0:0) beim Gruppenzweiten und Playoff-Teilnehmer Albanien. Damit blieben die Three Lions in der Qualifikation ohne Gegentreffer bei einem Torverhältnis von plus 22.Vizeweltmeister Frankreich siegte ohne den geschonten Superstar Kylian Mbappé in Aserbaidschan mit 3:1 (3:1). Das Team von Trainer Didier Deschamps hat sich in der Gruppe D mit 16 von 18 möglichen Punkten problemlos für die WM qualifiziert. Die Ukraine sicherte sich durch ein spätes 2:0 (0:0) im Duell um Platz zwei mit Island das Playoff-Ticket.32 von 48: Diese Teams sind bereits qualifiziertFür die WM 2026 sind bisher 32 von 48 Teams qualifiziert. Die drei Gastgeber USA, Kanada und Mexiko sind automatisch dabei. Geschafft haben es in Asiens Ausscheidung Australien, Iran, Japan, Jordanien, Katar, Saudi-Arabien, Südkorea und Usbekistan.Aus Afrika haben bislang Algerien, Ägypten, die Elfenbeinküste, Ghana, Marokko, Tunesien, Kap Verde, Senegal und Südafrika ihre Tickets sicher. Aus Europa machten England, Frankreich, Kroatien und nun auch Portugal sowie Norwegen die Teilnahme klar. Aus Südamerika kommen Titelverteidiger Argentinien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Paraguay und Uruguay. In Ozeanien hat Neuseeland das Ticket gelöst.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·