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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Erstes Rennen nach Olympia: Biathletin Fichtner überraschend Weltcup-Fünfte

Fehlerfrei im Schießen, zufrieden im Ziel: Marlene Fichtner belohnt sich mit dem besten Ergebnis ihrer Karriere. Während zwei Schwestern jubeln, hadert Janina Hettich-Walz mit ihrem Stehendschießen.Zwölf Tage nach den für die deutschen Biathletinnen medaillenlosen Olympischen Winterspielen hat Marlene Fichtner für eine Überraschung gesorgt. Die 22-Jährige blieb im Einzel von Kontiolahti als nur eine von fünf Skijägerinnen fehlerfrei und holte mit Rang fünf die bisher beste Weltcupplatzierung ihrer Laufbahn. Zu Recht zeigte Fichtner im Zielraum in Finnland die Faust und freute sich riesig. "Ich kann es gerade noch gar nicht fassen und bin jetzt sehr glücklich, dass das so geklappt hat", sagte Fichtner im ZDF.Im ersten Rennen nach dem Rücktritt von Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß lag Janina Hettich-Walz bis zum letzten Schießen auf einem Podestrang. Doch mit zwei Strafminuten vergab sie das dritte Podium ihrer Karriere, mit 20 Treffern wäre die 29-Jährige Zweite geworden. So reichte es am Ende zu Platz neun. "Das verfolgt mich schon das ganze Jahr, ich bekomme das zweite Stehendschießen nicht hin. Langsam ist es eine Kopfsache", sagte Hettich-Walz.Zwei Schwestern auf dem PodestEinen Doppelerfolg feierten die schwedischen Schwestern Elvira und Hanna Öberg. Elvira Öberg blieb ohne Fehlschuss und hatte nach 15 Kilometern 41,3 Sekunden Vorsprung auf Hanna, die eine Strafminute kassierte. Dritte wurde die Slowakin Paulina Batovska Fialkova (1 Fehler/+ 45 Sekunden).Selina Grotian wurde nach drei Strafminuten 20., Vanessa Voigt (3 Fehler) kam auf Rang 25, Julia Tannheimer schoss viermal daneben und beendete das Rennen nach der fünftbesten Laufzeit auf Rang 28. Anna Weidel war kurzfristig erkrankt ausgefallen.Die kleine Kristallkugel für die Einzel-Disziplinwertung sicherte sich die Französin Lou Jeanmonnot. Die Gesamtweltcupführende hatte aber Glück, denn nach dem enttäuschenden 35. Rang rettete sie in der Wertung zwei Punkte vor der Schwedin Anna Magnusson, die das Rennen als Sechste beendet hatte. Die Männer starten am Freitag (17.10 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem Einzel über 20 Kilometer in das letzte Trimester.

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Winter-Paralympics: Zwischen Konflikten und Medaillen: Team D startet in Italien

Keine Athleten beim Einmarsch, politische Spannungen und Sonne statt Schnee: Vor dem Start der Paralympics in Italien steht nicht nur der Sport im Fokus. Deutschland hat aber ein klares Ziel.Bei der Suche nach dem Quartier von Team D im Paralympischen Dorf von Cortina d'Ampezzo hält man vergeblich Ausschau nach einer deutschen Fahne. Erst im hinteren Drittel des Areals markieren schwarz-rot-goldene Wimpelketten die Unterkünfte von Alpin-Ass Anna-Lena Forster und ihren Mitstreitern. "Das Dorf in Cortina ist schön. Es gefällt allen. Man fühlt sich wie auf dem Campingplatz. Wenn man die Mobile Homes verlässt, ist man direkt draußen", heißt es aus dem deutschen Team.Bei der Eröffnungsfeier der 14. Winter-Paralympics im antiken Amphitheater von Verona an diesem Freitagabend (20.00 Uhr/ZDF) wird die deutsche Fahne dann zwar wehen - jedoch nicht wie üblich in den Händen eines Athleten-Duos hereingetragen. Ausgerechnet zum 50. Jubiläum der Winterspiele für Sportlerinnen und Sportlern mit Handicap wird keine Nation mit Athleten einmarschieren. Die Fahnenträger werden nur per Video auf einer Leinwand gezeigt, während Freiwillige die Fahnen hereintragen. Protest und Logistik überschatten Eröffnungsfeier Ziel sei es, "Einheitlichkeit zwischen den Delegationen zu gewährleisten", teilte das Internationale Paralympische Komitee (IPC) der Deutschen Presse-Agentur mit. Hintergrund der Entscheidung sind demnach logistische Gründe - vor allem mit Blick auf die langen Reisezeiten zwischen den Wettkampforten Mailand, Cortina und Tesero sowie Verona. Viele Delegationen hätten wegen Wettkämpfen am folgenden Morgen keine Aktiven zur Feier entsandt, hieß es. Doch zur Wahrheit gehört auch: Als Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge hatten mehrere Länder - auch Deutschland - angekündigt, nicht am Einmarsch teilzunehmen oder der Feier gar ganz fernzubleiben. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) wird nur mit Repräsentanten in der Arena sein: Verbandspräsident Hans-Jörg Michels und Ehrenpräsident Friedhelm Julius Beucher. Forster, vor vier Jahren in Peking deutsche Fahnenträgerin, hatte bereits im Vorfeld bedauert, dass sie nicht wie bei ihren bisherigen drei Winter-Paralympics bei der Eröffnungsfeier einmarschieren kann. "Für mich war das immer eine große Motivation, dort einzulaufen und die ganze Atmosphäre und Euphorie mit aufzusaugen", sagte die viermalige Paralympicssiegerin im dpa-Gespräch. Spiele erneut im Schatten von Krieg und Krisen Während die 30-Jährige bei blauem Himmel und Sonnenschein eifrig trainierte, besuchte auch IPC-Präsident Andrew Parsons das Paralympische Dorf in den Dolomiten. Der Brasilianer muss in Italien nicht nur mit der sportlerlosen Eröffnung umgehen, sondern einmal mehr auch mit den weltweiten Krisen. Aktuell fliegen im Nahen und Mittleren Osten Bomben und Drohnen. Auch der seit vier Jahren andauernde Krieg Russlands in der Ukraine dauert weiter an."Wenn man Nachrichten liest und schaut, geht es ja um nichts anderes. Wirklich ärgerlich, dass eine neue Krise ausgebrochen ist und es irgendwie jedes Mal das Thema ist vor den Spielen und nicht der Sport im Vordergrund steht", sagte die nordische Paralympicssiegerin Anja Wicker vor ihrer vierten Paralympics-Teilnahme der dpa. "Aber für mich ist der Fokus jetzt hier auf dem Sport, nachdem ich vier Jahre hart darauf hingearbeitet habe." "Tricky" Bedingungen im nordischen Stadion Die 34-Jährige und ihre Mitstreiter müssen dabei in Tesero auch mit der nicht gerade idealen Witterung klarkommen. Bei Temperaturen nahe der Zehn-Grad-Marke und strahlendem Sonnenschein präsentierte sich das Langlaufstadion alles andere als winterlich. "Es war heute tatsächlich ganz okay. Man merkt, dass die Nacht kälter und klar war. Für 11.00 Uhr ist es jetzt noch recht gut. So gut war es gestern nicht. Am Samstag würde ich das so nehmen", sagte Wicker. Als Gesamtweltcupsiegerin im Para-Biathlon gehört sie zu den Favoritinnen, weiß aber um die tückischen Bedingungen: "Nur ein Grad wärmer nachts und wir haben die Suppe schon um 10.00 Uhr. Es wird ganz tricky werden, aber da müssen alle durch." Ihr Ziel ist dennoch klar: "Natürlich will ich eine Medaille gewinnen. Aber keine Ahnung, was meine Leistung hier bei den Bedingungen wert ist und wie die anderen so zurechtkommen", so Wicker. Deutsches Ziel trotz starker Konkurrenz: Top sechs Eine konkrete Medaillenvorgabe gibt es für Team D, das mit 40 Aktiven und acht Guides mit dem zweitgrößten deutschen Aufgebot in der Geschichte der Winter-Paralympics antritt, nicht. Der DBS peilt aber einen Platz unter den besten sechs Nationen an. "Natürlich wollen wir sportlich in der absoluten Weltspitze dabei sein", sagte der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska. Vor vier Jahren in Peking wurde Deutschland im Medaillenspiegel Siebter und gewann 19 Medaillen, so viele wie zuvor auch in Pyeongchang.Doch die internationale Konkurrenz ist stark - nordisch wie alpin. Vor allem China hat auch im Wintersport – insbesondere durch die Ausrichtung der Spiele 2022 – einen bemerkenswerten Aufschwung hingelegt und sich mit zuletzt 61 Medaillen (18x Gold, 20x Silber, 23x Bronze) bei 78 Entscheidungen ganz nach vorn geschoben. Auf Platz zwei im Medaillenspiegel landete vor vier Jahren die Ukraine mit 29 Medaillen, gefolgt von Kanada mit 25 Mal Edelmetall.

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Formel-1-Start in Melbourne: Risiken und Nebenwirkungen: Aston Martin droht Debakel

Der neue Aston Martin ist gesundheitsgefährdend. Alonso spricht von Taubheitsgefühlen, Stroll kommt sich vor wie auf dem elektrischen Stuhl. Die Formel 1 hat vor dem ersten Rennen einen Verlierer.Die Nebenwirkungen des neuen Formel-1-Autos von Aston Martin haben es in sich. Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso berichtete vor seinem Jubiläum in der Motorsport-Königsklasse von einem Taubheitsgefühl an Hand und Fuß. Sein Teamkollege Lance Stroll fühlt sich schon vor dem ersten Grand Prix der Saison an diesem Sonntag (5.00 MEZ Uhr/Sky) in Melbourne wie auf einem elektrischen Stuhl. Wie wurde Aston Martin schon jetzt zum Fall für die Notaufnahme?Das liegt am neuen Motorenpartner Honda. Die Japaner, die mit McLaren und Red Bull Weltmeisterschaften abräumten, sind erst zu dieser Saison, die einen der größten Reglementeinschnitte in der Formel-1-Geschichte erlebt, zurückgekehrt. Und mit dem Honda-Motor läuft bisher so einiges schief.Sogar der Rückspiegel fällt abAntriebsbedingte Vibrationen würden "einige Probleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit" verursachen, räumte Aston-Martin-Teamchef Adrian Newey, der erfolgreichste Rennwagen-Designer der Formel-1-Historie, ein. "Rückspiegel fallen ab und so weiter, was wir beheben müssen. Das viel größere Problem ist jedoch, dass sich die Vibrationen letztendlich auf die Finger des Fahrers übertragen werden."Alonso und Stroll können ihren Dienstwagen stärker spüren, als ihnen lieb sein kann. Der Spanier, der 2001 in Melbourne sein Formel-1-Debüt im Minardi gefeiert hatte, habe ihm gesagt, "dass er nicht mehr als 25 Runden am Stück" fahren könne, "ohne eine dauerhafte Schädigung der Nerven in seinen Händen zu riskieren", meinte Newey. Stroll wiederum, der bei Alonsos Premiere in der Motorsport-Königsklasse erst zwei Jahre alt war, rechne damit, "dass er nicht mehr als 15 Runden" fahren könne.Nur in homöopathischen Dosen fahrenDer auf das Kürzel AMR26 getaufte Rennwagen ist verschreibungspflichtig. Alonso und Stroll dürfen ihn nur in homöopathischen Dosen nutzen. "Wir werden die Anzahl der Runden, die wir im Rennen fahren, stark einschränken müssen, bis wir den Vibrationen auf den Grund gegangen sind und Verbesserungen erzielt haben", verordnete Newey.58 Runden beträgt die Renndistanz auf dem Albert Park Circuit. Aktuell ist diese Marke für Aston Martin illusorisch. "Wir haben für dieses Wochenende eine Lösung geschaffen, die auf dem Prüfstand getestet wurde und die Vibrationen, die auf die Batterie einwirken, erfolgreich und deutlich reduziert hat", erläuterte Newey. Nur verschwunden sind die heftigen Schwingungen nicht, was die Fahrer heftig zu spüren bekommen.Empfänger und Verstärker"Man muss jedoch bedenken, dass die Antriebseinheit die Quelle der Vibrationen ist, sie ist der Verstärker. Das Chassis ist in diesem Szenario der Empfänger", erläuterte Newey, dessen Designs 12 Konstrukteurs-Titel und 13 Fahrer-Titel gewannen. "Ein Carbon-Chassis ist von Natur aus eine steife Struktur mit sehr geringer Dämpfung, sodass wir bei der Übertragung dieser Vibrationen auf das Chassis keine Fortschritte erzielt haben."Schon die Testfahrten in Bahrain wurden für das ambitionierte Projekt des kanadischen Teambesitzers Lawrence Stroll, der im Modegeschäft Milliarden gemacht hat, zum Debakel. Die übermäßigen Vibrationen des Motors beschädigten die Batterieeinheit, bis Aston Martin die Ersatzteile ausgingen. Am Ende mussten Alonso und Stroll länger in der Garage stehen, als sie Runden drehen konnten.Honda und Alonso - da war was"Es ist eine sehr unangenehme Vibration, die schlecht für den Motor und schlecht für den Menschen im Auto ist", sagte Lawrence Strolls Sohn Lance. "Es ist so, als ob man auf einem elektrischen Stuhl sitzen würde, und das ist nicht weit hergeholt." Alonso berichtete wiederum, dass die Frequenz der Vibrationen dafür sorge, dass sich "ein leichtes Taubheitsgefühl in den Händen, Füßen oder wo auch immer" einstelle.Mit seinen 44 Jahren wollte Alonso trotz des drohenden Desasters mit Aston Martin zum Saisonstart aber nicht von der schwierigsten Situation seiner Karriere sprechen. Der Asturier erinnerte an seine Anfänge bei Minardi, als er nicht sicher sein durfte, seine Karriere fortsetzen zu können. Mit zwei Weltmeistertiteln 2005 und 2006, 32 Rennsiegen und 428 Grand Prix - kein anderer Fahrer hat mehr Rennen absolviert - habe seine Formel-1-Reise schließlich seine "eigenen Erwartungen" übertroffen.Dass nun ausgerechnet Honda Aston Martin so große Probleme bereitet, ist einigermaßen kurios. Denn als Alonso ab 2015 ein zweites Mal für McLaren fuhr, waren ebenfalls die Japaner Motorenpartner. Und damals lief die Zusammenarbeit so katastrophal, dass der Star-Pilot den Antrieb kaltblütig als "GP2-Motor" verhöhnte und das Klima vergiftete.Alonsos ungewisse ZukunftNun wählt Alonso einen diplomatischen Ansatz, um den Partner nicht wieder bloßzustellen. "Wenn wir um den Sieg kämpfen würden, könnten wir auch drei Stunden in dem Auto aushalten", spielte er die Probleme herunter. "Ich habe zu 100 Prozent den Glauben, dass sie die Probleme lösen, weil sie das schon in der Vergangenheit geschafft haben", betonte er. Nach den problematischen drei Jahren mit McLaren und Alonso holte Honda im Anschluss mit Red Bull wieder die Weltmeisterschaft.Der Spanier weiß aber nur zu gut, dass ihm die Zeit davon läuft. Sein Vertrag bei Aston Martin läuft nur noch bis zum Ende der Saison. Seine Zukunft ist ungewiss. Die Erfolgsaussichten ebenfalls. "Dieses Team wird die Weltmeisterschaft gewinnen - es ist nur eine Frage der Zeit", meinte Alonso und ergänzte: "Ich werde mit dem Team eine WM gewinnen - früher oder später."

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Basketball: NBA: Hartenstein bei Thunder-Sieg verletzt

Oklahoma City gewinnt erneut, doch Isaiah Hartenstein muss wegen Wadenproblemen früh vom Feld. Eine Untersuchung soll Klarheit bringen, wie schwer die Verletzung ist.Die Oklahoma City Thunder haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ihre starke Form unterstrichen, bangen aber um den Deutsch-Amerikaner Isaiah Hartenstein. Der Meister der Vorsaison gewann sein Auswärtsspiel bei den New York Knicks mit 103:100 und feierte den vierten Sieg in Folge. Von den vergangenen acht Spielen konnte OKC sogar sieben gewinnen. Hartenstein hatte bereits das vorherige Spiel der Thunder bei den Chicago Bulls wegen Wadenproblemen verpasst, die sich nun offenbar verschlimmerten. Der 27-Jährige stand im Madison Square Garden deshalb nur 17 Minuten auf dem Feld und konzentrierte sich komplett auf Defensivaufgaben. Als einziger Spieler seiner Mannschaft blieb Hartenstein ohne Wurfversuch, verbuchte aber immerhin fünf Rebounds.Untersuchung bei Hartenstein geplantWie schwer sich Hartenstein verletzt hat, ist noch unklar. Cheftrainer Mark Daigneault erklärte, am Donnerstag werde eine genauere Untersuchung durchgeführt. "Er saß auf der Bank und dann wurde mir gesagt, dass er nicht weitermachen kann", erklärte der Coach mit Blick auf Hartenstein. "Ich weiß nicht, ob es einen Vorfall gab oder nicht, oder ob es akut war." Bester Werfer bei Oklahoma war Chet Holmgren mit 28 Punkten, Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander erzielte 26 Zähler. Aufseiten der Knicks kam der Deutsche Ariel Hukporti insgesamt neun Minuten zum Einsatz.OKC untermauert SpitzenpositionDurch den Sieg festigte Oklahoma nicht nur den Spitzenplatz der Western Conference, sondern weist auch weiterhin die beste Bilanz der gesamten NBA auf. Die Knicks hingegen kassierten nach drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage, gehören als Tabellendritter der Eastern Conference aber weiterhin zum Spitzenfeld der Liga.

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Hollywood: Hamilton arbeitet an Fortsetzung von Formel-1-Film

Für vier Oscars ist "F1" nominiert. Der Film über die Rennserie mit Brad Pitt in der Hauptrolle war kommerziell ein Erfolg. Lewis Hamilton werkelt schon am Nachfolger.Formel-1-Superstar Lewis Hamilton arbeitet an einer Fortsetzung des Erfolgsfilms "F1" über die Motorsport-Königsklasse. "Ich bin schon super gespannt", sagte der Ferrari-Fahrer vor dem ersten Grand Prix des Jahres an diesem Sonntag (5.00 MEZ Uhr/Sky) in Melbourne. "Wir arbeiten an einem ersten Skriptentwurf."Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer hatte schon vor kurzem angekündigt, dass es einen zweiten Teil von "F1" geben werde. Der erste Teil mit Hollywood-Star Brad Pitt in der Hauptrolle und von Hamilton Co-produziert ist viermal für die diesjährigen Oscars nominiert. In "F1" spielte Pitt den gealterten Formel-1-Piloten Sonny Hayes, der aus dem Ruhestand geholt wird, um ein erfolgloses Team vor dem Aus zu bewahren.Hamilton selbst zieht es nicht vor die Kamera. "Ich hatte schon viele Möglichkeiten, in Filmen aufzutreten. Ich habe aber nicht den Drang, vor der Kamera zu stehen", sagte der siebenmalige Weltmeister.

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Nach schwerer Krankheit: Ex-Torwart Georg Koch ist tot

Der ehemalige Bundesliga-Torwart Georg Koch ist im Alter von 54 gestorben. Koch hatte vor anderthalb Jahren seine Krebserkrankung öffentlich gemacht.Der frühere Bundesliga-Torwart Georg Koch ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Der Ex-Profi von Fortuna Düsseldorf war an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Den Tod Kochs bestätigte ein Fortuna-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur unter Berufung auf die Familie.„Die Fortuna nimmt in großer Trauer Abschied von Georg Koch und wird ihm allzeit ein ehrendes Andenken bewahren. Die Anteilnahme und das Mitgefühl aller Fortunen gelten seiner Familie, seinen Freunden und allen, die Georg Koch kannten und schätzten“, teilte der Club mit. Für Düsseldorf bestritt Koch mit 118 Spielen so viele wie für keinen anderen Verein. Auch der MSV Duisburg und der 1. FC Kaiserslautern trauerten in den sozialen Medien um ihren ehemaligen Torwart.Georg Koch: Diagnose nach Routine-UntersuchungKoch absolvierte in seiner Karriere 213 Spiele in der Bundesliga sowie 165 Partien in der 2. Bundesliga. Nach seinem Durchbruch in Düsseldorf war er unter anderem in Eindhoven, Bielefeld, Kaiserslautern, Duisburg und Cottbus aktiv. Zuletzt arbeitete er im Profi-Bereich als Torwarttrainer von Drittligist Viktoria Köln in der Saison 2022/23.2023 war die Krebserkrankung bei Koch diagnostiziert worden, ein Jahr später machte er die Diagnose öffentlich. Festgestellt worden sei „der ganze Mist bei einer Routine-Untersuchung. Mir ging es zuvor schon nicht so gut, und meine Blutwerte waren auffällig schlecht“, sagte Koch damals der „Bild am Sonntag“. 

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Skeleton-Pilot Heraskewytsch: Ukrainer nach Olympia-Eklat: Trete 2030 an - mit dem Helm

Wladyslaw Heraskewytsch wird bei den Winterspielen ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Kriegsopfern tragen will. Vor den Paralympics ruft er zum aktiven Protest auf - und verrät auch eigene Pläne.Sichtbare Zeichen auf der großen Bühne statt stiller Boykott: Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch ruft die paralympischen Athleten zum Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge auf. Der Ukrainer erklärte wenige Tage vor dem Start der Paralympics, warum er dabei einen Boykott der Wettkämpfe nicht für den besten Weg hält. "Wenn wir die Bühne verlassen, überlassen wir sie Russland. Das ist meine größte Sorge. Deshalb glaube ich eher an sichtbaren Protest", sagte Heraskewytsch der "Bild". "Unsere Athleten sollten im Wettkampf zeigen, dass sie damit nicht einverstanden sind."Der 27-Jährige selbst war bei den Olympischen Winterspielen in Italien kurz vor dem Start der Skeleton-Rennen disqualifiziert worden, weil er nicht auf seinen vom IOC untersagten Helm verzichten wollte. Der Kopfschutz zeigt die Bilder von mehr als 20 Sportlerinnen und Sportlern, die infolge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine ums Leben gekommen sind.Der Fall schlug Wellen, Bilder der IOC-Präsidentin Kirsty Coventry, die den Skeletoni in Cortina noch umzustimmen versuchte und in einem Interview nach dem Ausschluss in Tränen aufgelöst war, gingen um die Welt.Skeleton-Pilot will 2030 bei Olympia eine Medaille holenHeraskewytsch will sich in verschiedenen Projekten weiter bei dem Thema engagieren und auch vor Gericht weiterkämpfen. "Wir werden juristisch weiter gegen meine Disqualifikation vorgehen", sagte er. Sein Ziel: "Ich trete 2030 mit meinem Helm bei den Winterspielen in Frankreich an und hole dort eine Medaille."

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Italien: Keine Athleten als Fahnenträger bei Paralympics-Eröffnung

Bei der Paralympics-Eröffnung in Verona tragen am Freitag Freiwillige die Flaggen. Doch Athleten bleiben der Feier nicht nur aus logistischer Gründen fern.Bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele in Italien werden am Freitag keine Athletinnen und Athleten als Fahnenträger für ihre Länder auftreten. Stattdessen übernehmen Freiwillige im römischen Amphitheater in Verona diese Rolle, wie das Internationale Paralympische Komitee (IPC) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Ziel sei es, "Einheitlichkeit zwischen den Delegationen zu gewährleisten".Hintergrund der Entscheidung sind nach Angaben des IPC logistische Gründe - vor allem mit Blick auf die langen Reisezeiten zwischen den Wettkampforten Mailand, Cortina und Tesero sowie Verona. Viele Delegationen hätten wegen anstehender Wettkämpfe am folgenden Morgen keine Athletinnen und Athleten zur Feier entsandt, hieß es. So hatte etwa Österreich angekündigt, sein vorgesehenes Fahnenträger-Duo lediglich per Video zuzuschalten.Zahlreiche Nationen mit BoykottAls Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Athleten unter eigener Flagge hatten einige Länder jedoch angekündigt, der Eröffnungsfeier komplett fernzubleiben und nicht am Einmarsch teilzunehmen. Dem Aufruf der Ukraine zum Boykott waren zuletzt unter anderem Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, die Niederlande und Tschechien gefolgt.Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hatte ein Fernbleiben zunächst abgelehnt, am Dienstag jedoch mitgeteilt, er werde sich am Einmarsch der Nationen nicht beteiligen und weder Sportler noch Offizielle entsenden. "Diese Entscheidung dient sowohl der Konzentration auf die bevorstehenden Wettkämpfe als auch dem Anliegen, die solidarische Haltung gegenüber der ukrainischen Delegation respektvoll zum Ausdruck zu bringen", hieß es.

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Marko Johansson: Ehemaliger HSV-Torwart flieht vor Irankrieg

Der langjährige Zweitliga-Torwart Marko Johansson spielt seit dem Sommer für einen Klub im Iran. Dann greifen die USA und Israel das Land an – und Johansson sucht das Weite.In Deutschland spielte Marko Johansson für den Hamburger SV, den VfL Bochum, Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig. Im Iran geriet der Fußball-Torwart am vergangenen Wochenende mitten in den Krieg hinein. Über die Türkei floh der 27-jährige Schwede noch am ersten Tag der israelischen und amerikanischen Luftangriffe in seine Heimat. „Es wurde uns schnell klar, dass wir das Land am besten verlassen sollten“, sagte Johansson der „Bild“.Nach Ablauf seines Vertrags in Braunschweig war der frühere schwedische U21-Nationaltorwart im vergangenen September zum iranischen Klub Tractor FC in die Millionenstadt Täbris im Nordwesten des Landes gewechselt. Als der Krieg begann, befand er sich gerade mit seinem Team in der Vorbereitung auf das Spiel der asiatischen Champions League gegen Shabab Al-Ahli aus Dubai, das an diesem Montag stattfinden sollte.„Am Samstagvormittag habe ich mich mit den anderen ausländischen Spielern des Vereins zum Frühstück getroffen. Dort sagte einer plötzlich, dass Teheran angegriffen wurde“, sagte Johansson. „Statt einer Tasche für Dubai habe ich zwei Taschen gepackt.“Marko Johansson: „Das ganze Gebäude hat gezittert“Konkret wurde die Flucht wenig später, als ein Luftangriff offenbar einer iranischen Militärbasis galt, die nur wenige Kilometer vom Trainingsgelände seines Klubs entfernt liegt. „Wir saßen im Hotel auf dem Trainingsgelände, als es auf einmal einen Riesen-Schlag gab. Das ganze Gebäude hat gezittert. Wir sind vor Schreck aufgesprungen und wussten nicht, wo wir hinsollten“, erzählte Johansson.Innerhalb weniger Minuten habe der Klub ein Auto für seine ausländischen Spieler bereitgestellt, „mit dem wir zur türkischen Grenze gefahren wurden. Die Fahrt dauerte fünf Stunden, während derer wir gesehen haben, wie die Iraner Raketen für den Gegenschlag vorbereitet haben.“ Neben Johansson spielten auch vier Kroaten, ein Albaner und ein Serbe für den Tractor FC.Nach der Einreise in die Türkei flog Johansson über Istanbul nach Göteborg, wo er jetzt bei seiner Frau und seiner Tochter ist. „Meine Gedanken sind bei den Menschen im Iran. Ich bin mit vielen in Kontakt. Ich hoffe, der Konflikt geht schnell vorbei“, sagte der frühere HSV-Keeper. Er trainiere jetzt „erst mal alleine. Und was meinen Vertrag angeht – darum kümmert sich mein Berater.“

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Fußball: Tritt Irans Team bei der WM an? Trump: "Mir wirklich egal"

Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen wird spekuliert, ob der Iran wirklich bei der Fußball-WM in den USA spielen wird. Nun äußert sich der US-Präsident dazu.US-Präsident Donald Trump hat sich gleichgültig über ein mögliches Fehlen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM im Sommer geäußert. Ihm sei es "wirklich egal", ob der für das Endturnier in den USA, Kanada und Mexiko qualifizierte Iran teilnehmen werde oder nicht, sagte Trump (79) im Interview des Magazins "Politico": "Ich denke, Iran ist ein sehr schwer geschlagenes Land. Sie pfeifen auf dem letzten Loch."Der Iran soll bei der Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. Doch einen Start hatte der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj am Wochenende nach dem Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen offen gelassen.Iran nicht beim Planungstreffen dabei"Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken", hatte Taj gesagt. Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. "Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen, und das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird", betonte Taj weiter. Laut "Politico" hat der Iran als einziges Land bei einem Planungstreffen aller WM-Teams in Atlanta in dieser Woche gefehlt. Die Auslosung der WM-Vorrunden-Gruppen im Dezember in Washington hatte der Iran boykottiert, da die US-Regierung drei Funktionären, darunter dem Verbandspräsidenten Taj, Visa für Einreise verweigert haben soll.

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Tennis: Zverev mit Spaß und guter Laune ins Sunshine Double

Alexander Zverev hat weiter große Ziele, doch so ganz verbissen will er diese nicht mehr verfolgen. Bringt ihm das die notwendige Lockerheit, um es mit Alcaraz und Sinner aufzunehmen?Für das Sunshine Double scheint Alexander Zverev in genau der richtigen Stimmung zu sein. "Generell will ich Tennis in diesem Jahr einfach ein bisschen mehr genießen", hatte der 28-Jährige vor dem Start der beiden Masters-1000-Turniere in Indian Wells und Miami gesagt. Er hoffe zwar, dass er noch mindestens zehn Jahre seinen ehrgeizigen Zielen nachgehen könne, "aber es geht auch darum, Spaß daran zu haben".Und Spaß hatte Zverev zuletzt. Im Doppel-Wettbewerb des ATP-Turniers in Acapulco holte Zverev mit seinem brasilianischen Kumpel Marcelo Melo überraschend den Titel. Das sei für ihn "etwas ganz Besonderes", sagte der Weltranglistenvierte, der den Triumph in Mexiko mit einem Sombrero auf dem Kopf feierte und dabei sehr zufrieden wirkte.Noch bedeutender für Zverevs gute Laune war aber Tochter Mayla, die ihn in Mexiko begleitet hatte. Dadurch entstand ein etwas anderes Bild vom sonst eher unnahbaren Zverev, der der Vierjährigen nach dem gewonnenen Doppel-Finale einen väterlichen Kuss gab und ihr die Trophäe versprach ("Den Pokal nimmst du mit nach Hause, ja?"). Achtung, Stolpergefahr!Es scheint ein wenig, als wolle Zverev in diesem Jahr nicht mehr ganz so verbissen seinen beiden großen Karriere-Zielen hinterherjagen: dem Grand-Slam-Turniersieg und der Nummer 1 der Tenniswelt. Ob das im Kampf gegen die beiden Ausnahmekönner Carlos Alcaraz und Jannik Sinner hilft? Das Masters in Indian Wells, das aufgrund seiner Größe und Bedeutung oft auch als "fünftes Grand-Slam-Turnier" bezeichnet wird, dürfte bereits Aufschluss darüber geben.In der kalifornischen Wüste ist der Hamburger bislang nie übers Viertelfinale hinausgekommen. Und auch in diesem Jahr besteht eine frühe Stolpergefahr: Nach einem Freilos in der ersten Runde wartet als erster Gegner der Italiener Matteo Berrettini oder der Franzose Adrian Mannarino. Jeder von ihnen ist an einem guten Tag sehr unangenehm zu spielen. Für Zverev ist es wichtig, nach dem Achtelfinal-Aus im Einzel in Acapulco wieder Matchrhythmus zu bekommen und sich möglichst wieder auf Augenhöhe mit Alcaraz, Sinner und Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic zu präsentieren. So wie bei den Australian Open, als er erst im Halbfinale am späteren Sieger Alcaraz auf dramatische Weise gescheitert war. Zverev zieht Lehren aus der VorsaisonIm Anschluss geht es beim Sunshine Double mit dem Masters in Miami weiter. Für Zverev gibt es im März eine Chance, die Weltranglisten-Position drei vom serbischen Tennisstar Djokovic zurückzuerobern. Viele Punkte muss er in den USA nämlich nicht verteidigen: Im Vorjahr flog er in Indian Wells bereits in der zweiten Runde raus, in Miami war im Achtelfinale Endstation gewesen. Damals trat er allerdings auch geschlaucht von einem Sandplatz-Abstecher in Buenos Aires und Rio de Janeiro an. Daraus hat er seine Lehren gezogen. "Vergangenes Jahr war mein Zeitplan verrückt, besonders zu Beginn des Jahres", sagte der Olympiasieger von 2021: "Da fingen meine Probleme an, weil ich mental erschöpft war, und wenn man mental erschöpft ist, fangen auch die Verletzungen an."Jetzt geht es Zverev anders an. Etwas entspannter und weniger verbissen. Seine kleine Tochter dürfte zwar wieder zurück nach Deutschland geflogen sein und nur aus der Ferne für gute Laune sorgen. Doch dafür sind jetzt Freundin Sophia Thomalla und auch wieder Dackel Mishka mit dabei.

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Tipps & Tricks: Fahrrad reinigen: So befreien Sie Ihr Rad schonend vom Schmutz

Die nächste Reinigung steht an und da darf der Drahtesel nicht fehlen. Wie Sie Ihr Fahrrad reinigen, und dabei Lack und Bremsscheiben schonen, verraten wir Ihnen.Gerade wer bei schlechtem Wetter radelt, kennt das Problem eines verdreckten Fahrrads. Wer seine Maschine liebt, der reinigt sie entsprechend. Aber Vorsicht ist geboten, denn es lauern ein paar Stolpersteine, die dem Rad eher schaden denn nützen. So sollten wir auf jeden Fall schonend unser Rad säubern. Nicht zuletzt, weil der Lack am Rahmen etwas weicher ist als der, den wir von Autos kennen. Und wenig ist ärgerlicher, als uns diesen beim Reinigen zu zerkratzen. Wie Sie das hinbekommen und warum ein Hochdruckreiniger mit Vorsicht zu benutzen ist, verraten wir Ihnen. Tipp 1: Mehrere weiche Schwämme benutzenWidmen wir uns erst einmal dem Werkzeug. Zum Reinigen des Rads eigenen sich Schwämme hervorragend. Allerdings wollen Sie wenigstens zwei benutzen. Einen für die etwas schmierigen Teile des Rads wie die Kette. Und einen für den Rahmen. Das ist fast selbsterklärend, denn im Schwamm für die Kette sammelt sich das Öl und der dunkle Schmutz ebenjener. Wenn Sie den gleichen Schwamm auch für den Rahmen des Rads benutzen, dann laufen Sie Gefahr diesen eher zu verdrecken denn zu reinigen. Tipp 2: Weiche Bürsten benutzenGerade am Kettenblatt ergibt es Sinn, lieber auf eine Bürste zu setzen, denn der weichere Schwamm bleibt gerne an den Rillen hängen. Eine Bürste ist hier das etwas bessere Reinigungswerkzeug. Apropos weich: Achten Sie darauf, dass die Borsten der Bürste weich sind. Sonst laufen Sie abermals Gefahr, sich Teile des Rahmens zu verkratzen. Praktisch sind Bürsten in unterschiedlichen Größen, mit denen Sie auch an schwer erreichbare Winkel kommen. Tipp 3: Wenn Wasser, dann sanftViele Radlerinnen und Radler nutzen gerne einen Hochdruckreiniger und sprühen damit das Fahrrad sauber. Der hilft bei besonders groben Dreck. Allerdings sollten Sie das nur unter höchster Vorsicht machen, denn der hohe Druck des Wassers kann Ihr Rad nachhaltig beschädigen. Vor allem bei sensiblen Bauteilen wie der Gangschaltung sollten Sie deshalb Vorsicht walten lassen.Hier gilt: lieber sanft als mit Gewalt. Entweder, Sie stellen den Hochdruckreiniger etwas schwächer ein und sind vorsichtig an sensiblen Gerätschaften wie Bremse und Gangschaltung oder Sie greifen gleich zur Gießkanne oder dem Gartenschlauch. Außerdem sollten Sie das Rad zum Trocknen entweder in die Sonne stellen oder mit einem Handtuch trocknen. Ansonsten laufen gerade sensible Teile wie die Kette Gefahr, zu rosten. Tipp 4: Uhren und Armbänder abnehmen!Nachdem Sie den groben Schmutz entfernt haben, gehen Sie in der Regel mit Schwamm und Bürste ans Werk. Nehmen Sie aber vorher Ihre Sportuhr, Ringe und sonstigen Schmuck ab. Sonst laufen Sie Gefahr, den Lack zu schädigen.Tipp 5: Schonende Reiniger verwendenWomit wir zu Tipp Nummer 5 kommen, und zwar schonenden Reinigern. Weiter oben haben wir bereits erläutert, dass der Lack am Rahmen eines Fahrrads in der Regel sensibler ist als bei Autos. Stark ätzende Reiniger wollen Sie deshalb nicht am Fahrrad verwenden. Hier ergibt es durchaus Sinn, einen schonenden Reiniger zu investieren, der sich konkret für Fahrräder eignet. Tipp 6: Kette ölen nach dem Fahrrad reinigenNach der Reinigung ergibt es durchaus Sinn, die Kette erneut zu ölen. Wichtig: Bitte ölen Sie diese erst, wenn sie vollständig getrocknet ist! Das Kettenöl tupfen Sie bitte nur auf die beweglichen Teile ebenjener. Die liegen auf der Innenseite der Kette, zwischen Rolle und Pin. Und diese Stellen wollen wir sparsam ölen. Kommt Öl auf die Außenseite der Kette, verdreckt sie wieder schnell und das wollen wir vermeiden. Wie Sie Ihre Kette schonend säubern, klärt der dieser Ratgeber.Tipp 7: Vorsicht bei der BremseWenn Sie den Antrieb des Rads mit einem Spray ölen, sollten Sie tunlichst darauf achten, dass nichts von dem Spray auf die Bremsscheiben und vor allem die Bremsbelege kommt. Gerade die Bremsbelege können sich mit dem Öl vollsaugen, was in einer verminderten Bremsleistung resultiert. Genau hierbei hilft ein Bremsscheibencover. Nutzen Sie keines, kann gefährlich werden! Im schlimmsten Fall müssen Sie Bremsscheiben und die Belege tauschen. Die Scheiben können Sie gegebenenfalls noch mit Isopropylalkohol retten. Trotzdem wollen Sie die Bremse lieber mit einem Bremsreiniger säubern. Warum das wichtig ist? Befindet sich Schmutz wie Staub oder Sand auf den Bremsbelegen sorgt das für eine schnellere Abnutzung der Bremsen. Tipp 8: Fahrradständer benutzen Im Idealfall nutzen Sie einen Bikestand, um Ihr Rad zu säubern. Zwingend notwendig ist das nicht, es erleichtert Ihnen aber die Arbeit, weil Sie einfacher an schwierige Stellen des Rads kommen. Tipp 9: der letzte SchliffIst das Fahrrad sauber, wollen wir ihm den letzten Schliff geben und das machen wir mit Produkten wie Poliermitteln. Wichtig: Schmieren Sie dieses nicht direkt auf den Rahmen. Mit Pech tropft es auf die Bremsscheiben und kontaminiert diese. Geben Sie die Flüssigkeit lieber auf ein Mikrofasertuch und bearbeiten Sie danach den Rahmen. So vermeiden Sie, dass die Bremse in Mitleidenschaft gezogen wird. Quellen: gcn/youtube.de

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Eishockey: Fünf Scorerpunkte: Draisaitl führt Oilers zu großem Comeback

Den Edmonton Oilers gelingt dank Superstar Leon Draisaitl eine unglaubliche Aufholjagd gegen Tim Stützle und die Ottawa Senators. Der entscheidende Treffer fällt erst in der Verlängerung.Eishockey-Star Leon Draisaitl hat das deutsche Duell mit Tim Stützle in der NHL nach einer spektakulären Aufholjagd für sich entschieden. Der Fahnenträger bei den Olympischen Winterspielen war an allen Toren seiner Edmonton Oilers beim 5:4 nach Verlängerung gegen die Ottawa Senators beteiligt. Durch den Sieg hielt Edmonton seinen hauchdünnen Vorsprung im engen Rennen um die Playoff-Plätze in der nordamerikanischen Liga, während die Senators zurückfielen.Draisaitl, der erstmals seit mehr als drei Jahren wieder fünf Scorerpunkte verbuchte, erzielte die ersten beiden Tore der Oilers selbst und hielt sein Team damit im ersten Drittel im Spiel. Es ging mit 2:2 in den zweiten Abschnitt, wo die Gäste die Tür zum Auswärtssieg mit zwei weiteren Treffern zum 4:2 weit aufstießen. Stützle war daran mit zwei Vorlagen maßgeblich beteiligt.Strafzeit für Olympiasieger Brady TkachukDoch Edmonton steckte nicht auf und kam dank Vorbereiter Draisaitl zunächst zum Anschluss und anderthalb Minuten vor dem regulären Ende zum erneuten Ausgleich. "Wir brauchten nur noch zwei Plays, und am Ende hat das geklappt für uns", sagte Draisaitl. Er warnte aber auch: "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht so oft in solche Situationen geraten. Du kannst nicht immer hinterherlaufen, wenn Du ins letzte Drittel gehst. Das ist kein Erfolgsrezept."In der Verlängerung leistete sich Senators-Kapitän und US-Olympiasieger Brady Tkachuk ein Halten und wurde dafür mit einer Zeitstrafe belegt. Die folgende Überzahl nutzten die Hausherren und schnappten sich durch einen Schlagschuss von Evan Bouchard doch noch den Sieg. Auch bei diesem Treffer war zuvor der gebürtige Kölner Draisaitl an der Scheibe.

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Sporthose: Mehr Tragekomfort beim Joggen: Darum sind Lauftights die bessere Wahl

Druckstellen und Hautirritationen durch zu viel Reibung sind beim Joggen keine Seltenheit. Um den Tragekomfort zu erhöhen, sollten Sie Ihrer Sporthose mehr Aufmerksamkeit schenken.Bei Lauftights ("tight" bedeutet übersetzt "eng") handelt es sich um nichts anderes als eng anliegende Sporthosen. Doch im Gegensatz zu gewöhnlichen Leggings wurden diese speziell auf die Bewegungen beim Laufen abgestimmt, um Hautirritationen zu vermeiden. Die Materialien sind atmungsaktiv, damit der Schweiß schneller vom Körper wegtransportiert werden kann. Zudem sind in Lauftights praktische Details eingearbeitet, wie etwa flach gesteppte Nähte für weniger Reibung, netzförmige Mesh-Einsätze für eine bessere Luftzirkulation oder reflektierende Elemente für mehr Sichtbarkeit beim Joggen im Dunkeln. Ob Sie sich für eine kurze oder lange, dünne oder dicke Sporthose entscheiden, sollte immer von den jeweiligen Wetterverhältnissen abhängen.Wichtige Eigenschaften von LauftightsWie zu anfangs erwähnt, besitzen Lauftights andere Eigenschaften als gewöhnliche Leggings. Ermöglicht werden diese durch bestimmte Materialien. Welche das sind und worauf Sie beim Kauf sonst noch achten sollten, wird wie folgt erklärt:Das Material checkenDamit der Schweiß, den Sie beim Laufen produzieren, vom Körper wegtransportiert wird, müssen Lauftights atmungsaktiv und schnelltrocknend sein. Hautfreundliche Stoffe wie Baumwolle sind zwar besonders angenehm zu tragen, saugen die Feuchtigkeit jedoch auf und speichern diese – dadurch kühlt der Körper (insbesondere an kalten Tagen) schneller aus. Aus diesem Grund sind strapazierfähige Materialien besser zum Joggen geeignet, wie beispielsweise Polyester. Aber auch die Zugabe von Merinowolle ist vor allem im Winter ein wichtiger Punkt, da sie den Körper noch besser wärmt. Elasthan hingegen gibt den eng anliegenden Lauftights noch mehr Bewegungsfreiheit.Die Passform findenUm unangenehme Druckstellen und Hautirritationen oder -reizungen vermeiden, sollten Lauftights immer bequem sitzen. Möglich wird das unter anderem durch flach gesteppte Nähte oder einen breiten und hohen Bund mit integriertem Gummi – dadurch bietet die Sporthose noch mehr Halt beim Laufen und rutscht nicht. Für den nötigen Stretchanteil, der den Stoff erst richtig dehnbar macht, sorgt Elasthan. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Lauftights zu geringen Teilen auch aus diesem Material bestehen. Dadurch erhöht sich der Tragekomfort.Die Details beachtenZu guter Letzt sollten Sie auch auf die Details einer Sporthose achten, die nicht uninteressant sind: Wie etwa eine integrierte Tasche für den Hausschlüssel oder das Handy. Und auch reflektierende Elemente spielen eine wichtige Rolle für Jogger:innen, die ihre Runde am liebsten abends (oder früh am Morgen) drehen, wenn es draußen dunkel ist und man in seiner Sportkleidung kaum auffällt.Lauftights für kalte und warme TageNeben den Materialien darf auch die Länge der Lauftights nicht außer Acht gelassen werden. Die folgenden Tipps sollen Ihnen in erster Linie weiterhelfen, wenn Sie noch ein:e Laufanfänger:in oder nicht im (regelmäßigen) Training sind:Wenn es draußen trocken und warm ist, sind kurze Lauftights die bessere Wahl, damit die Haut besser atmen und der Schweiß an der Luft schneller trocknen kann.Dreiviertelhosen sind vor allem in den Übergangsmonaten eine sinnvolle Anschaffung. Sie halten Ihre Beine schön warm, lassen jedoch noch etwas Luft an die Haut.Lange Lauftights mit Reflektoren machen vor allem an dunklen Herbsttagen Sinn, damit Ihr Körper nicht so schnell auskühlt und Sie beim Joggen besser erkannt werden.Sogenannte Thermohosen sind für kalte Wintertage bestens geeignet, da sie von innen mit Fleece gefüttert sind und (im Idealfall) feuchtigkeitsabsorbierende Eigenschaften besitzen.So pflegen Sie die Lauftights richtigAufgrund der empfindlichen Materialien sollten Sie bei der Reinigung Ihrer Lauftights folgende Hinweise berücksichtigen:Halten Sie sich an die Pflegehinweise in dem eingenähten Etikett Ihrer Sporthose. Waschen Sie Lauftights heißer als empfohlen, können die Fasern beschädigt werden. Grundsätzlich wird empfohlen, das Material bei maximal 30 Grad zu waschen.Verzichten Sie auf Bleichmittel oder Weichspüler, sonst verkleben die Fasern und die Lauftights verlieren ihre atmungsaktiven Eigenschaften. Am besten verwenden Sie nur ein Feinwaschmittel oder ein spezielles Waschmittel für Sportkleidung.Auch die Temperaturen im Trockner sind für Lauftights ungeeignet. Da die Materialien (vor allem Kunstfasern) grundsätzlich schneller trocknen als bei gewöhnlichen Sporthosen aus Jersey oder Baumwolle, sollten Sie die Kleidung auf der Wäscheleine trocknen lassen.

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Spanischer Fußball: Aufholjagd vergebens: Barça scheitert im Pokal an Atlético

Trotz des 3:0-Sieges im Rückspiel reicht es für den FC Barcelona nicht: Nach dem 0:4 im Hinspiel scheidet das Team von Hansi Flick gegen Atlético in der Copa del Rey aus.Das kleine Fußball-Wunder ist ausgeblieben. Trainer Hansi Flick ist mit dem FC Barcelona im Halbfinale des spanischen Pokals an Atlético Madrid gescheitert. Der Titelverteidiger aus Katalonien gewann zwar im heimischen Camp Nou das Rückspiel mit 3:0 (2:0), konnte aber trotz der starken Leistung die 0:4-Pleite aus dem Hinspiel nicht wettmachen. Barças Marc Bernal (29. Minute) brachte die Flick-Elf nach Vorarbeit von Jungstar Lamine Yamal in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Raphinha (45.+5) per Foulelfmeter auf 2:0. Auch in der zweiten Halbzeit dominierte Barcelona das Geschehen auf dem Platz. Ein weiterer Treffer von Bernal (72.) ließ den Tabellenführer der Primera División weiter hoffen. Doch Atlético rettete sich mit einer starken Abwehrleistung ins Finale. Dort trifft das Team von Trainer Diego Simeone auf Real Sociedad San Sebastian oder Athletic Bilbao.Im Vorjahr hatte sich Barça gegen Atlético in der Copa del Rey nach zwei hart umkämpften Spielen noch knapp durchgesetzt und am Ende im Finale gegen Real Madrid triumphiert.

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Winter-Paralympics 2026: Wegen Russland: Deutsches Para-Team nicht bei Athletenparade

Russlands Teilnahme an den Paralympics empört nicht nur die Ukraine. Auch das deutsche Team will dem wichtigsten Teil der Eröffnungsfeier fernbleiben.  Aus Protest an der Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge bei den Paralympics in Italien wird das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier in Verona nicht an der Athletenparade der Nationen teilnehmen. Das teilte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) drei Tage vor dem Start der Paralympics mit.Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, entschied daraufhin, "ebenfalls nicht an der Eröffnungsfeier" teilnehmen zu wollen, wie die CDU-Politikerin in einer Stellungnahme mitteilte. Die Para-Wettkämpfe im Rahmen der Spiele wolle sie aber weiterhin besuchen.Deutschland zeigt Solidarität mit der Ukraine"Diese Entscheidung dient sowohl der Konzentration auf die bevorstehenden Wettkämpfe als auch dem Anliegen, die solidarische Haltung gegenüber der ukrainischen Delegation respektvoll zum Ausdruck zu bringen", heißt es in einer Stellungnahme des Verbands. Die Ukraine wehrt sich seit vier Jahren gegen eine russische Invasion, bei der Belarus als Verbündeter in Erscheinung tritt.An den sogenannten Pre-Recordings, also den im Vorfeld aufgezeichneten und dann bei der Eröffnungsfeier gezeigten Aufnahmen, werde das Team Deutschland Paralympics aber wie vorgesehen teilnehmen, hieß es weiter.Ukraine und Estland boykottieren Eröffnungsfeier komplettZuvor hatten die Ukraine und Estland angekündigt, der Eröffnungsfeier aus Protest komplett fernbleiben zu wollen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha rief alle Länder und nationalen Paralympischen Komitees dazu auf, die Eröffnungsfeier zu boykottieren. Er verurteilte den Beschluss des Internationalen Paralympischen Komitees. Das IPC hatte im vergangenen September entschieden, die Sanktionen gegen die Dachverbände Russlands und seines Verbündeten Belarus aufzuheben.Die Athleten aus beiden Ländern dürfen demnach wieder unter ihrer Landesfahne starten. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina war ein Start nur von Einzelsportlern aus Russland und nur im neutralen Status möglich gewesen. Schenderlein kritisiert IPCDie IPC-Entscheidung habe "internationale Kritik ausgelöst, die ich teile", ließ Sport-Staatsministerin Schenderlein verlauten: "Wir respektieren die Autonomie des Sports. Zugleich sehen wir, dass diese Entscheidung international auf erhebliche Vorbehalte stößt."Der DBS kritisierte die Zulassung von Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus für das Event in Mailand und Cortina. "Gerade in herausfordernden Zeiten bleibt es unsere gemeinsame Aufgabe, die Paralympischen Werte sichtbar zu leben und die Integrität des Sports entschlossen zu schützen", ließ der Verband verlauten.

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Fußball: Start in WM-Quali: DFB-Frauen wirbeln gegen Slowenien

Zum Jahresauftakt sprüht das deutsche Nationalteam um Kapitänin Giulia Gwinn vor Spiellaune. Slowenien macht es den Gastgeberinnen allerdings auch leicht.Die Fans feierten die deutschen Fußballerinnen mit "Oh, wie ist das schön"-Gesängen und viel Applaus für einen Start nach Maß in die WM-Qualifikation. Das Nationalteam von Bundestrainer Christian Wück wirbelte vor 19.169 Zuschauern in Dresden teilweise ansehnlich gegen Slowenien und landete einen hoch verdienten 5:0 (2:0)-Sieg im ersten Spiel der Qualifikation zur WM 2027 in Brasilien. Auf dem erhofften Weg in die absolute Weltspitze war der Außenseiter allerdings kein Maßstab für den EM-Halbfinalisten. "Wir sind in beide Halbzeit sehr gut reingestartet, haben sehr viel Energie reingebracht", sagte Kapitänin Giulia Gwinn in der ARD. Sie bemängelte aber auch "viele Unsauberkeiten im Spiel, das müssen wir ablegen. Trotzdem macht das Spiel wieder Lust auf mehr." Auch Bundestrainer Wück war grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt: "Wir haben ziemlich schnell für klare Verhältnisse gesorgt und in der zweiten Hälfte nachgelegt."Tor für eine Debütantin Vivien Endemann (6. Minute), Elisa Senß (11.), Linda Dallmann (48.), Debütantin Larissa Mühlhaus (53.) und Lea Schüller (71.) erzielten die Tore, die Gastgeberinnen ließen aber auch einige Chancen liegen. Bereits am Samstag (18.00 Uhr/ZDF) geht es für die DFB-Frauen in Stavanger gegen Norwegen weiter. Dritter Gegner auf dem Weg zur WM ist Österreich. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für das Turnier - genau das strebt das Wück-Team an. Nach dem Ausfall von Klara Bühl (Muskelverletzung) baute Wück seine Offensive fast komplett um: Für die Flügelstürmerin vom FC Bayern spielte links Wolfsburgs Endemann. Jule Brand kehrte von der Zehn auf die rechte Seite zurück, dafür rückte Münchens Dallmann auf die Spielmacher-Position. England-Profi Martinez in der Startelf In der Spitze lief etwas überraschend erstmals von Anfang an Shekiera Martinez von West Ham United auf. Die 24-Jährige bewegte sich gut, ihr erstes Tor im dritten Länderspiel gelang ihr aber trotz einiger Möglichkeiten nicht.Nachdem Gwinn die DFB-Elf zum 20. Mal als Kapitänin auf den Rasen geführt hatte, taten sich schnell Lücken auf beim Gästeteam. Slowenien war noch nie bei einem großen Turnier dabei und ging als Außenseiter in die europäische Ausscheidung.Slowenien schnell überfordertEin öffnender Pass von Dallmann führte auch früh zum 1:0 - Endemann schob den Ball an Torfrau Zala Mersnik vorbei. Senß nutzte kurz darauf die nächste Einschusschance. Im Gegensatz zu den beiden Nations-League-Finals gegen die Weltmeisterinnen aus Spanien (0:0/0:3) zum Jahresende hatten die deutschen Frauen dieses Mal leichtes Spiel. Vor allem Dallmann mit ihrer Technik und Übersicht tat der deutschen Auswahl sichtlich gut. Die Sloweninnen um Spielführerin Maja Sternad von Werder Bremen wirkten schnell überfordert. Aber das DFB-Team schluderte auch mal wieder im Abschluss und machte danach zu wenig aus der Überlegenheit.Torhüterin Berger muss 1:2 verhindern So vergab Endemann frei vor Marsnik zunächst das überfällige 3:0. Und Torhüterin Ann-Katrin Berger musste kurz vor der Pause mit dem Fuß gegen Zara Kramzar retten.Nach dem Wechsel verstärkten die DFB-Frauen wieder den Druck. Dallmann erhöhte entschlossen auf 3:0. Die eingewechselte Mühlhaus von Werder Bremen nutzte dann einen abgewehrten Schuss von Sjoeke Nüsken und traf zum 4:0 unter die Latte.Schüller trifft nach Einwechslung Nach einer guten Stunde durfte auch Schüller ran: Die in der Winterpause vom FC Bayern zu Manchester United gewechselte Stürmerin hatte sich viel vorgenommen für den Jahresauftakt. Auf Zuspiel der starken Endemann gelang ihr auch prompt ihr 55. Tor im 83. Länderspiel.

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Ab Saison 2026/27: DFL deckelt Kaderkosten der Bundesliga-Klubs

Historischer Einschnitt für den deutschen Profi-Fußball: Die Kaderkosten in der Fußball-Bundesliga-werden ab der nächsten Saison auf 70 Prozent des Gesamtetats begrenzt. Die Kaderkosten der 36 Vereine im deutschen Profifußball werden gedeckelt. Künftig dürfen die Klubs maximal 70 Prozent ihrer relevanten Einnahmen für Personalausgaben aufwenden. Das haben die Erst- und Zweitligisten auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga in Düsseldorf beschlossen.„Es handelt sich um eine der umfassendsten Weiterentwicklungen der nationalen Finanzregularien in der Geschichte des deutschen Profifußballs“, sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz. Die DFL gehe damit „einen wichtigen und für alle Klubs sinnvollen Schritt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit und Finanzstabilität in den Lizenzligen“.Vollständige Umsetzung ab Sommer 2028Die Kaderkostenregel wird ab der kommenden Saison schrittweise eingeführt und ab der Spielzeit 2028/29 vollständig umgesetzt. Sie orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden Uefa-Finanzregularien. Durch die Einführung eines transparenten und klaren Systems sollen vor allem finanzielle Extremfälle vermieden werden, „die der Wettbewerbsintegrität und der Stabilität des jeweiligen Klubs und Muttervereins schaden“, teilte die DFL mit.Die Dachorganisation erachtet die neuen Maßnahmen zur Regulierung von Defiziten und Förderung nachhaltiger Mittelverwendung als notwendig und wird die Umsetzung mittels eines umfassenden Monitorings überwachen. Bei Verstößen drohen monetäre und sportliche Sanktionen. Diese reichen von finanziellen Maßnahmen über Punktabzüge bis zu Spielberechtigungssperren – einem neuen Sanktionsinstrument, bei dem ein Club keine neuen Spieler verpflichten darf.Finanzielle Stabilität der Bundesliga-Klubs stärkenZiel der Kaderkostenregel ist es, die finanzielle Stabilität und Planbarkeit der Klubs zu stärken, ohne die nationale Wettbewerbsdynamik oder die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu reduzieren. „Deutsche ProfiKlubs wirtschaften im internationalen Vergleich sehr rational“, sagte Ligapräsident Hans-Joachim Watzke. Es sei aber „notwendig, die Finanzregularien weiter zu schärfen.“

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Nach Eklat um Fridtjof Petzold: Eisschnellläufer Maly verzichtet aus Protest auf WM

Felix Maly setzt ein Zeichen: Aus Protest gegen das Startverbot für seinen Teamkollegen Petzold verzichtet er auf die WM. Was steckt hinter dem Eklat im Eisschnelllauf-Verband DESG?Aus Solidarität mit seinem Teamkollegen Fridtjof Petzold wird der deutsche Eisschnellläufer Felix Maly nicht an der bevorstehenden Mehrkampf-WM in Heerenveen teilnehmen. "Die Entscheidung des Verbandes gegenüber meinem Teamkollegen Fridtjof Petzold hat mich persönlich und sportlich stark beschäftigt. Unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen auf Inhalte oder Kommunikationsformen halte ich es für problematisch, wenn öffentliche Kritik zu sportlichen Konsequenzen in Form eines Startverbots führt", sagte Maly in einer Erklärung, die der dpa vorlag.Demnach hat der 31-Jährige die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) darüber informiert, eine mögliche WM-Nominierung nicht wahrzunehmen. "Als Leistungssportler bin ich auf faire, transparente und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Dazu gehört für mich auch die Möglichkeit, Missstände oder Kritikpunkte anzusprechen, ohne befürchten zu müssen, dadurch sportlich benachteiligt zu werden", schrieb Maly weiter.Verband erteilt Startverbot für PetzoldDie DESG hatte in der Vorwoche die von Petzold erhobenen Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Dieser hatte von strukturellen Defiziten im Verband sowie einer unzureichenden Betreuung bei den Olympischen Winterspielen gesprochen.Das DESG-Präsidium hat ein vorläufiges Startverbot für den 28-Jährigen verfügt und dessen Status als Bundeskaderathlet mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Petzold muss nun um die Fortsetzung seiner Karriere bangen.DESG als Thema im SportausschussDie Anschuldigungen aus einem ARD-Bericht hatte DESG-Präsident Matthias Große ebenfalls als Lüge bezeichnet und die Journalisten Hajo Seppelt und Jörg Mebus von einer Verbands-Pressekonferenz ausgeschlossen. Beide hatten von angeblichen Unregelmäßigkeiten innerhalb der DESG und einem belasteten Verhältnis zwischen Teilen der Athletenschaft und der Verbandsspitze berichtet.An diesem Mittwoch ist die Situation bei der DESG auch Thema im Bundestags-Ausschuss für Sport und Ehrenamt. Laut Tagesordnung will die Bundesregierung einen Bericht vorstellen.

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Challenger-Event in Fujairah: Krieg in Nahost: Tennis-Turnier unterbrochen

Die iranischen Vergeltungsangriffe in den Golfstaaten beschäftigen auch den Sport. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein Challenger-Turnier unterbrochen worden - ein Alarm wurde ausgelöst.Ein Tennis-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist aufgrund einer Sicherheitswarnung unterbrochen worden. "Die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Spieler, Mitarbeiter und des Turnierpersonals haben für uns oberste Priorität", bestätigte die Tennisspielervereinigung ATP bei BBC Sport. Zuvor hatten unter anderem das Portal "The Athletic" und die Zeitung "Gulfnews" darüber berichtet.Beim Challenger-Turnier in Fujairah wurde unter anderem das Match zwischen dem Japaner Hayato Matsuoka und Daniil Ostapenkow aus Belarus am Dienstag gegen 13.00 Uhr Ortszeit unterbrochen. Im Internet verbreitete Videoaufnahmen zeigen, wie beide Spieler und der Schiedsrichter eilig den Platz verließen. Matsuoka postete das Video auf seinem Instagram-Account und schrieb dazu, dass ein Alarm ausgelöst und das Spiel daraufhin unterbrochen worden sei. Berichten zufolge sollen in der Nähe Explosionen zu hören gewesen sein. Der Grund dafür soll ein Angriff iranischer Drohnen auf die Ölanlagen in Fujairah gewesen sein. Ob und wann das Turnier fortgesetzt werden kann, war zunächst offen. Für Dienstag war ursprünglich auch das Match des deutschen Jung-Profis Max Schönhaus gegen den Chinesen Yi Zhou angesetzt. Auch Medwedew hatte Probleme in den EmiratenMit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Samstag unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Es sind Vergeltungsaktionen gegen Verbündete der USA, die gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen hatten.Zuletzt hatte die ATP in einer Stellungnahme mitgeteilt, die Situation im Nahen Osten genau beobachten und mit Spielern und Behörden Kontakt halten zu wollen. Nach dem Ende 500er-Turniers der Männer in Dubai war bekannt geworden, dass unter anderem der Sieger Daniil Medwedew aus Russland vor Ort festsaß und aufgrund gestrichener Flüge das Land nicht verlassen konnte.

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