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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

ATP Finals: Happy End beim "Showturnier"? Zverev mit Frust zum Davis Cup

Seinen Ärger über das frühe Aus bei den ATP Finals will Alexander Zverev beim Team-Wettbewerb ein wenig mildern. Das Format mag er zwar nicht - der Sieg wäre aber ein versöhnlicher Jahresabschluss.Nach dem frühen Scheitern beim Turnier der Besten wirkte der tief gefrustete Alexander Zverev urlaubsreif. Vermutlich wäre der deutsche Tennisstar auch gerne schon jetzt auf die Malediven geflogen, um in seinem geplanten Urlaub unter Palmen die für ihn "unglaublich unbefriedigende" Saison schnell zu vergessen. Doch Zverev packt nach den ATP Finals noch mal den Schläger aus, denn ihm bietet sich eine letzte Chance auf einen versöhnlichen Abschluss: ein historischer Triumph im Davis Cup.Der Weltranglistendritte will bei der Endrunde in der kommenden Woche in Bologna für den ersten deutschen Sieg im Mannschafts-Wettbewerb seit 32 Jahren sorgen. Das würde auch seine persönliche Jahres-Bilanz aufhübschen - doch das ist nicht der Hauptgrund für sein Davis-Cup-Comeback sechs Tage nach dem Vorrunden-Aus bei den ATP Finals in Turin.Zverev ist kein Davis-Cup-Fan"Ich spiele, weil die Jungs mich gebeten haben", erklärte der 28-Jährige. Seine Teamkollegen um Jan-Lennard Struff (35) hätten im Herbst ihrer Karrieren für diesen Coup "nicht mehr viel Zeit", meinte er: "Und dann habe ich halt gesagt: Okay, dann spiel' ich halt einmal." Er selbst kann dem Wettbewerb in seinem aktuell Format mit dem Final 8 an einem Ort nur wenig abgewinnen: "Es ist im Grunde ein Showturnier, das man Davis Cup nennt."Viel lieber hätte er ohnehin bei den ATP Finals triumphiert. Doch von einem dritten Sieg beim Prestigeturnier nach 2018 und 2021 war der Hamburger weit entfernt. Und das nicht nur, weil die beiden Finalisten Carlos Alcaraz und Jannik Sinner auf einem ganz anderen Niveau spielten. Beim verlorenen Gruppen-Endspiel ums Halbfinale gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime zeigte der Olympiasieger von 2021 vor allem im zweiten Satz bedenklich viele Fehler und Unkonzentriertheiten.Tennis-Ikone Boris Becker wollte eine "mentale Blockade" bei der deutschen Nummer eins erkannt haben. Die 4:6, 6:7 (4:7)-Niederlage habe weniger tennisspezifische Gründe gehabt, meinte der Sky-Experte. Zverev sei am Ende "fast total verkrampft" gewesen: "Er kam mit dem Druck nicht klar, mit der Erwartungshaltung." "Kühle" Beziehung zwischen Becker und ZverevDarauf in der Presskonferenz angesprochen, seufzte Zverev kurz und antwortete betont gelangweilt: "Wenn das seine Meinung ist. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf seine Kommentare." Vor Wochen hatte er im "Bild"-Interview gesagt, dass Becker "so ein bisschen nach Aufmerksamkeit sucht, und die bekommt er über mich. Das ist leider so. Aber das ist mir inzwischen Latte."Becker (57) gibt zu, dass die Beziehung zu Zverev aktuell "etwas kühler" sei, dabei sei er "im Herzen sein größter Fan". Der sechsmalige Grand-Slam-Turniergewinner bescheinigte Zverev gar ein "extrem gutes Jahr" und meinte: "Er ist immer noch einer der besten Tennisspieler der Welt. Es gibt tausend Tennisspieler, die gerne auf seiner Position wären."Zverev zeigt sich selbstkritischFür Zverev selbst fühlt es sich zurzeit aber anders an. "Die Tennissaison ist lang, mit vielen Ups and Downs. Aber für mich gab es diesmal nicht viele Ups", sagte er. Den erhofften ersten Grand-Slam-Turniersieg holte der Australian-Open-Finalist nicht, einzig beim Heim-Turnier im April in München konnte er triumphieren. Immer wieder setzte es körperliche Rückschläge, der Rücken war ein Dauerproblem. Gesund und fit zu bleiben, habe deswegen "Priorität Nummer eins" für das nächste Jahr.Wie er sich spielerisch nochmal verbessern will, um den aktuell fast aussichtslos erscheinenden Kampf mit den zwei Ausnahmekönnern Alcaraz und Sinner aufzunehmen, ließ Zverev in der Stunde der Enttäuschung offen. Dass ihn Toni Nadal, der Onkel und Ex-Erfolgscoach von Spaniens Tennis-Held Rafael Nadal, bei den Australian Open im Januar unterstützt, wie von Zverev vor Monaten gewünscht, ist sehr fraglich. Klar scheint, dass Becker für die Rolle als Zverevs Supercoach nicht mehr infrage kommt.

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Nationalmannschaft: Rätsel und Lösung: WM-Puzzle mit Sané und Woltemade

Der eine spielt quasi auf Bewährung, der andere wird immer wichtiger: Sané und Woltemade sind für das Slowakei-Spiel Schlüsselfiguren. Für nächsten Sommer sind die Aussichten völlig unterschiedlich.So viele Tore wie Nick Woltemade in einem Spiel hat Leroy Sané in der kompletten Ära von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht geschossen. Dafür führt der Offensivspieler von Galatasaray Istanbul vor dem großen WM-Showdown am Montag (20.45 Uhr/ZDF) gegen die Slowakei ein anderes internes Ranking an: Kein Nationalspieler polarisiert sportlich so wie Sané. Spielt er, spielt er nicht? Wie viele Chancen bekommt er noch? Welche WM-Perspektive hat er? Hat er überhaupt die richtige Einstellung? Das Thema ist, auch durch Nagelsmann befeuert, seit Tagen omnipräsent - daran hat auch das holprige 2:0 in Luxemburg samt Sané-Assist nichts geändert. "Auf Bewährung war er nicht da, sondern er ist da, um das Spiel zu entscheiden, mitzuentscheiden, das hat er gemacht", kommentierte Nagelsmann Sanés Leistung. Gegen die Slowakei darf er wohl wieder ran. Karim Adeyemi ist keine Alternative.Tah lobt Sané für TrainingsfleißDer langjährige Bayern-Profi war für die Partien im September und Oktober nicht nominiert worden. Überhaupt hat Sané in zwei Jahren Nagelsmann erst ein Tor beigesteuert - eine echte Stammplatz-Perspektive besitzt er angesichts der großen Konkurrenz mit Florian Wirtz und dem derzeit verletzten Jamal Musiala bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko im kommenden Sommer kaum. Also stellt sich die Frage: Wie ist das Rätsel Sané für Nagelsmann zu lösen?Das November-Fenster läuft bislang solide für den Offensivspieler. Sané hat in Luxemburg ordentlich gespielt, seine Kollegen zeigen sich auch von seiner Mentalität angetan. "Er arbeitet sehr hart, auch im Training - das, was ihr jetzt nicht sehen könnt. Das ist der Leroy, den wir brauchen", sagte Aushilfskapitän Jonathan Tah.Nagelsmann hatte zum Wochenstart mit markanten Aussagen für Aufsehen gesorgt. "Er weiß, dass es nicht mehr unzählige Chancen gibt, sich auf Nationalmannschaftsebene zu beweisen, zumindest unter meiner Führung", hatte der 38-Jährige unter anderem betont.Woltemade kompensiert zahlreiche AusfälleFür Sané ist das offenbar kein Problem. "Julian und ich haben eine sehr gute Verbindung. Wir sprechen offen und ehrlich miteinander. Wir haben in der letzten Zeit viel gesprochen. Ich weiß, was ich tun muss. Ich bin froh, dass ich ein Stück weit Vertrauen zurückzahlen konnte", sagte Sané der ARD. Die WM stehe vor der Tür. "Das ist mein Ziel, dabei zu sein."Wo Sané ein Rätsel bleibt, ist Woltemade eine Lösung. Der 23-Jährige, der sich mit drei Quali-Toren zur WM-Versicherung entwickelt hat, kann sicher für Amerika planen, sofern die sportliche Qualifikation gelingt. Woltemade kompensiert derzeit im Alleingang den enormen personellen Aderlass im Angriff nach Ausfällen von Kai Havertz, Tim Kleindienst und Niclas Füllkrug.Ganz schön viel Druck für einen jungen Mann mit gerade einmal sieben Länderspielen. Oder? "Druck spüre ich ehrlicherweise nicht so. Ich habe sehr gutes Vertrauen in meine Fähigkeiten. Ich habe irgendwann mal aufgehört, alles zu lesen, und mache mir selbst keinen Druck. Schlussendlich hilft mir das am meisten", sagte Woltemade. WM-Teilnahme "wäre schon die Nummer eins"Der Angreifer hat das Wahnsinnsjahr 2025 mit Stuttgarts Pokalsieg, U21-EM, dem Aufstieg ins Nationalteam und natürlich dem monatelangen Transfer-Wirbel samt Wechsel zu Premier-League-Club Newcastle United selbst noch nicht richtig verarbeitet. Gelingt am Montag in Leipzig gegen die Slowakei der letzte Schritt zur WM-Qualifikation, hätte Woltemade am Amerika-Ticket großen Anteil. "Es ist das größte Turnier der Welt. Es ist für jeden natürlich ein Traum, da irgendwann mitzukicken. Das wäre schon die Nummer eins", sagte Woltemade auf die Frage, wo er eine erfolgreiche WM-Qualifikation bei all den Erfolgen der jüngeren Vergangenheit einsortieren würde.

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Auslosung: Rätsel um WM-Topf 1: Hilft Nagelsmann überhaupt ein Sieg?

Seit Monaten predigt Julian Nagelsmann die Bedeutung des besten WM-Lostopfes. Die Chancen für die Nationalmannschaft scheinen gut. Aber warum zögert die FIFA mit der Veröffentlichung der Los-Regeln?Das WM-Ticket bucht die Fußball-Nationalmannschaft schon mit einem Unentschieden gegen die Slowakei. Und doch ist ein Sieg am Montag (20.45 Uhr/ZDF) in Leipzig für Julian Nagelsmann von besonderer Wichtigkeit - dachte man bislang. Nur durch einen Erfolg würde die DFB-Elf nämlich den zehnten Platz in der Weltrangliste absichern und hätte mit allergrößter Wahrscheinlichkeit einen Platz in Topf 1 bei der WM-Auslosung sicher.Frühe Turnier-Duelle gegen Titelverteidiger Argentinien, Europameister Spanien oder andere europäische Topteams wie Frankreich oder England wären in der Gruppenphase ausgeschlossen. Das Problem: Noch hat die FIFA das Prozedere für die Auslosung am 5. Dezember in Washington nicht offiziell bestätigt. Spekulationen um RegeländerungAuch deshalb ranken sich Gerüchte um eine mögliche neue Regel, die für die deutsche Nationalmannschaft ein Nachteil wäre. Was steckt dahinter? Bisher ging man davon aus, dass die 16 europäischen Teams und sechs Mannschaften aus den anderen fünf Konföderationen, die in den Playoffs im März noch sechs WM-Teilnehmer ausspielen, in ihren jeweiligen K.o.-Pfaden mit den sechs schlechtesten qualifizierten Teams der Weltrangliste im vierten Topf landen.Spekuliert wird aber nun, dass die FIFA stattdessen die drei bis vier Teams pro Playoff-Pfad dem Topf zuordnet, den das in der Weltrangliste am besten platzierte Team aus jedem Pfad einnehmen würde. Italien ein möglicher NutznießerZum Beispiel Italien könnte so als Weltranglisten-Neunter doch noch in Topf eins rutschen, obwohl die Squadra Azzurra das WM-Ticket noch gar nicht sicher hat. Deutschland würde dann dafür nur in Topf zwei landen. Auch Portugal könnte das DFB-Team verdrängen, selbst wenn die direkte Qualifikation ohne den gesperrten Cristiano Ronaldo noch misslingt.Skurril würde es dann werden, wenn sich ein Außenseiter wie Nordirland oder gar Neukaledonien in einem Pfad durchsetzt und dadurch in einen besseren Lostopf katapultiert wird. Sportliche Ungerechtigkeiten wird allerdings auch die FIFA vermeiden wollen. Für die WM-Turniere 2018 und 2022 galt die Reihenfolge in der Weltrangliste nur für schon vor den Playoffs qualifizierte Teams. Allgemein geht man davon aus, dass diese Regel wieder angewendet wird.Bislang ist die Setz-Variante dementsprechend nur eine Vermutung, ein Gerücht. Der Weltverband schweigt aber und verweist darauf, dass die Regularien für die Auslosung erst nach Abschluss aller Qualifikationsspiele veröffentlicht werden sollen, also frühestens am Mittwoch. Für diesen Tag ist auch die Veröffentlichung der relevanten Ausgabe der Weltrangliste angekündigt. Nagelsmann sollte gegen die Slowakei zur Sicherheit in jedem Fall gewinnen, denn mit einem Remis wäre zwar das WM-Ticket sicher, die Einordnung in Topf eins aber ziemlich sicher futsch, egal welche Regel die FIFA wählt.

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Fußball: WM-Qualifikation: Das bringt der letzte Spieltag

Am Mittwoch werden 42 der 48 WM-Teilnehmer feststehen. Während Kap Verde und Usbekistan schon dabei sind, muss Italien bangen. Ein 78-Jähriger sorgt in der Karibik für Furore.30 der 48 Teilnehmer für die Fußball-WM im kommenden Sommer stehen fest. Bis zum Mittwoch wird das Feld für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada auf 42 Fix-Starter anwachsen - die restlichen Sechs werden im März in Playoff-Spielen ermittelt. Eine Übersicht über den letzten Spieltag vor den Playoffs:EuropaGruppe A: Deutschland und die Slowakei (beide 12 Punkte) machen Platz eins im direkten Duell in Leipzig aus. Die Slowaken müssen gewinnen, dem DFB-Team genügt schon ein Remis.Gruppe B: Die Schweiz (13 Punkte) und Kosovo (10) belegen die ersten beiden Plätze. Beim abschießenden direkten Duell kann sich die Schweiz eine Niederlage mit bis zu fünf Toren Differenz erlauben. Kosovo ist von Platz zwei nicht mehr zu verdrängen.Gruppe C: Dänemark (11) führt die Gruppe vor Schottland (10) an, am letzten Spieltag kommt es in Glasgow zum direkten Duell. Den Dänen reicht ein Punkt, die Schotten brauchen einen Sieg.Gruppe D: Vize-Weltmeister Frankreich ist mit 13 Punkten sicher qualifiziert, das Spiel in Aserbaidschan ist bedeutungslos. Die Ukraine und Island sind punktgleich und spielen Platz zwei aus. Während die Ukraine einen Sieg braucht, reicht Island ein Remis.Gruppe E: Spanien (15 Punkte, +19 Tore) hat vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen die Türkei (12, +5) alle Trümpfe in der Hand. Der Europameister kann sich für das WM-Ticket eine Niederlage mit bis zu sechs Toren Differenz erlauben.Gruppe F: Portugal (10 Punkte) ist nach der Niederlage in Irland nochmal gefordert. Ohne den gesperrten Cristiano Ronaldo würde ein Heimsieg gegen Armenien aber reichen. Ungarn (8) und Irland (7) duellieren sich in Budapest um Platz zwei.Gruppe G: Eine Qualifikation der Niederlande (17 Punkte, +19 Tore) ist vor dem letzten Spiel gegen Litauen nur noch Formsache. Auf Polen und Robert Lewandowski (14, +6) warten die Playoffs.Gruppe H: Österreich (18 Punkte) und Bosnien-Herzegowina (16) machen im direkten Duell den Startplatz aus. Österreich genügt in dem Heimspiel bereits ein Remis.Gruppe I: Norwegen (21 Punkte, +29 Tore) ist quasi Gruppensieger, Italien (18 Punkte, +12 Tore) drohen die Playoffs. Im direkten Duell in Mailand kann der viermalige Weltmeister zwar mit einem Sieg punktemäßig aufschließen. Um die Tordifferenz aufzuholen, bräuchte es aber einen Erfolg mit mindestens neun Toren Differenz.Gruppe J: Die Qualifikation von Belgien (15 Punkte) dürfte angesichts eines Heimspiels gegen Liechtenstein Formsache sein. Dahinter machen Wales und Nordmazedonien (beide 13) im direkten Duell Platz zwei aus - Wales braucht einen Sieg.Gruppe K: England (21 Punkte) ist als Gruppensieger sicher qualifiziert, auf Albanien (14) warten die Playoffs. Serbien (10) ist raus.Gruppe L: Kroatien (19 Zähler) hat das direkte Ticket schon vor dem Gruppenfinale gelöst. Tschechien (13) wird in den Playoffs antreten.Afrika:Nigeria (4:1 nach Verlängerung gegen Gabun) und DR Kongo (1:0 gegen Kamerun) spielen am Sonntag (20.00 Uhr) im afrikanischen Playoff-Finale um einen Platz für das interkontinentale Playoff-Turnier, bei dem im März zwei Tickets unter sechs Startern vergeben werden. Nigeria um Starstürmer Victor Osimhen gilt auf neutralem Platz im marokkanischen Rabat als favorisiert.Asien:Wie in Afrika wird auch in Asien noch ein Starter für das interkontinentale Playoff-Turnier gesucht. Im Hinspiel trennten sich die Vereinigten Arabischen Emirate und Irak 1:1. Das Rückspiel findet am Dienstag (17.00 Uhr) im irakischen Basra statt.Nord- und Mittelamerika:Gruppe A: Suriname (9 Punkte, +5 Tore) und Panama (9 Punkte, +2 Tore) liefern sich ein Fernduell um das WM-Ticket. Suriname gastiert am letzten Spieltag bei Guatemala, während Panama ein Heimspiel gegen El Salvador bestreitet.Gruppe B: Das Karibik-Duell zwischen Jamaika (10 Punkte) und Curacao (11) wird einen Direktstarter für die WM ermitteln. Jamaika, 1998 schon einmal bei der WM dabei, braucht beim Heimspiel in Kingston einen Sieg, um den Rivalen zu überholen. Für das von Dick Advocaat (78 Jahre) trainierte Curacao wäre es die erste WM-Teilnahme.Gruppe C: Honduras (8 Punkte, +3 Tore) und Haiti (8, +1 Tor) haben die besten Chancen auf den Gruppensieg. Costa Rica (6) kann das Direktticket nur noch bei einem Heimsieg gegen Honduras lösen, wenn Haiti im eigenen Stadion gegen Außenseiter Nicaragua patzt.Die besten Zweiten: Die zwei besten Zweiten aus den drei Gruppen komplettieren das interkontinentale Playoff-Turnier. Bolivien als Vertreter Südamerikas und Neukaledonien (Ozeanien) sind für dieses Event bereits qualifiziert, dazu kommen jeweils ein Asien- und Afrika-Vertreter.

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Fußball-WM-Qualifikation: Spanien, Schweiz und Österreich ganz nah am WM-Ticket

Europameister Spanien ist in der WM-Qualifikation weiter makellos unterwegs und kann fast sicher mit einem direkten Ticket planen. Auch Österreich und die Schweiz sind nahezu durch. Belgien patzt.Österreich mit dem deutschen Trainer Ralf Rangnick, Europameister Spanien und die Schweiz haben ihre Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft zum Greifen nah. Die spanische Nationalmannschaft kann nach dem 4:0 (3:0) in Tiflis nur noch theoretisch als Tabellenführer der Gruppe E von der Türkei eingeholt werden. Diese sicherte sich ihre rechnerische Chance mit einem 2:0 (1:0) gegen Bulgarien.Beide Mannschaften treffen am Dienstagabend (20.45 Uhr) in Sevilla im direkten Duell aufeinander. Dort müssten die Gäste jedoch eine Differenz von 14 Toren wettmachen, um sich noch das Ticket für das Turnier in Mexiko, Kanada und den USA zu sichern.Bei den Georgiern schossen Doppelpacker Mikel Oyarzabal (11. Minute/Handelfmeter, 63.), Martín Zubimendi (22.) und Ferran Torres (34.) die Tore zum sicheren Sieg. Matchwinner für die Türken in Bursa war Hakan Çalhanoğlu, der mit einem verwandelten Handelfmeter in der 18. Minute die Führung besorgte und das Eigentor von Bulgariens Atanas Tschernew (83.) auflegte.Glänzende Ausgangslagen für Österreich und die SchweizFast sicher qualifiziert ist dank eines Doppelpacks von Marko Arnautovic (18./Foulelfmeter, 55.) auch Österreich. Die Mannschaft von Ralf Rangnick gewann 2:0 (1:0) in Zypern und könnte als Sieger der Gruppe H erstmals seit 1998 wieder zu einer WM-Endrunde fahren. Dafür reicht beim Gruppenfinale am Dienstag in Wien ein Remis gegen Bosnien und Herzegowina. Die Balkan-Republik wahrte ihre Chance mit einem 3:1 (0:1) gegen Rumänien.Mit der direkten Qualifikation planen dürfen ebenfalls die Schweizer nach einem 4:1 (1:1)-Arbeitssieg gegen Schweden. Die Eidgenossen haben vor dem Endspiel in Gruppe B gegen den Kosovo drei Punkte und elf Tore Vorsprung vor den Kosovaren, die 2:0 (1:0) in Slowenien gewannen.Für die Schweizer waren mit Breel Embolo (12.), Granit Xhaka (60./Foulelfmeter) und Johan Manzambi (90.+4) drei Bekannte aus der Bundesliga erfolgreich, Dan Ndoye (75.) war für das 3:0 verantwortlich. Benjamin Nygrens zwischenzeitlicher Ausgleich (33.) war das erste Tor unter Schwedens neuem Trainer Graham Potter.Belgien stolpert in KasachstanEin deutlich spannenderes Finale gibt es in der Gruppe C, wo der Sieger des Duells Schottland gegen Dänemark das direkte WM-Ticket löst. Dem Verlierer bleibt der Umweg über die Playoffs. Die bessere Ausgangslage haben dabei die Dänen, denen nach einem 2:2 (1:0) gegen Belarus ein Remis reicht. Schottland verpasste eine bessere Position durch ein 2:3 (0:1) in Griechenland, das seine Führung trotz einer Gelb-Roten Karte in der Schlussphase in Unterzahl über die Zeit brachte.Schon am Nachmittag hatte Belgien mit einem 1:1 (0:1) in Kasachstan die vorzeitige Qualifikation verpasst. Nach dem frühen Schock durch Dastan Satpajew (9.), mit dem der 17-Jährige zum jüngsten Torschützen in der Geschichte seines Landes wurde, kam das Team von Trainer Rudi Garcia durch Hans Vanaken lediglich zum Ausgleichstreffer (48.). Trotzdem hat Belgien das direkte WM-Ticket mit einem Remis gegen den tor- und punktlosen Tabellenletzten Liechtenstein weiter in der eigenen Hand.30 von 48: Diese Teams sind bereits qualifiziertFür die Weltmeisterschaft 2026 sind bisher 30 von 48 Teams qualifiziert. Die drei Gastgeber USA, Kanada und Mexiko sind automatisch dabei. Geschafft haben es in Asiens Ausscheidung Australien, Iran, Japan, Jordanien, Katar, Saudi-Arabien, Südkorea und Usbekistan.Aus Afrika dabei sind bislang Algerien, Ägypten, die Elfenbeinküste, Ghana, Marokko, Tunesien, Kap Verde, Senegal und Südafrika. Als erste europäische Teams sicherten sich England, Frankreich und Kroatien die Teilnahme. Aus Südamerika kommen Titelverteidiger Argentinien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Paraguay und Uruguay. In Ozeanien hat Neuseeland das Ticket gelöst.

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Ehrung: Recktenwald und Topf sind Para-Sportler des Jahres

Der Nachwuchs glänzt und wird für seine Erfolge belohnt: Bei der Ehrung zum Para-Sportler des Jahres 2025 ist keiner der Gekürten älter als 24 Jahre.Biathletin Johanna Recktenwald, Schwimmer Josia Topf und die U23-Nationalmannschaft der Rollstuhlbasketballer sind die Para-Sportler des Jahres. Zudem erhielt Leichtathletin Jule Roß den Preis als Nachwuchssportlerin des Jahres. Die Wahl erfolgte durch ein Expertengremium sowie rund 12.000 Teilnehmer einer Online-Abstimmung. Die Preisübergabe wird heute (23.00 Uhr/ZDF) im "Aktuellen Sportstudio" übertragen.Das Jahr sei "herausragend" gewesen, sagte Marc Möllmann, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Behindertensportverband. "Daher freut es uns, dass wir zum Jahresausklang noch ein Mal ein großes Scheinwerferlicht auf einige der herausragenden Persönlichkeiten in diesem Jahr werfen können. Sie stehen zwar größtenteils erst am Anfang ihrer Karriere, können aber schon jetzt großartige Erfolge vorweisen." Keiner der Preisträger ist älter als 24 Jahre.Ski nordisch dominiertBei den Sportlerinnen komplettierten hinter Recktenwald mit Leonie Walter und Anja Wicker zwei weitere Athletinnen aus dem Bereich Ski nordisch die ersten drei Plätze. Die 24 Jahre alte Siegerin gewann bei den Weltmeisterschaften im slowenischen Pokljuka Gold über 12,5 Kilometer. Zudem holte sie jeweils Silber in der Verfolgung, über 7,5 Kilometer und mit der Staffel.Schwimmer Josia Topf gehörte zum erfolgreichen WM-Aufgebot. Er landete viermal auf dem Podest und holte über 150 Meter Lagen sowie 50 Meter Freistil die Goldmedaille. Hinter ihm belegte Leichtathlet Felix Streng den zweiten Platz vor Schwimmer Taliso Engel.Die U23-Rollstuhlbasketballer krönten sich nach zwölf Jahren ohne Titel zum Weltmeister. Zweite wurden die Ruderer Kathrin Marchand und Valentin Luz, die im Mixed-Doppelzweier als Weltmeister zu überzeugen wussten. Die erst 19 Jahre alte Roß stellte bei der WM in Indien einen deutschen Rekord über 400 Meter auf und gewann Bronze. Sie ließ in dieser Kategorie ihren Leichtathletik-Teamkollegen Max Marzillier hinter sich.

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Was macht eigentlich …?: Aílton: "Kugelblitz ist wie mein Nachname"

Aílton stürmte von 1998 bis 2004 erfolgreich für Werder Bremen. Welche Probleme der Brasilianer anfangs in Deutschland hatte – und warum er heute wieder an der Weser lebt.

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Ski alpin: Emma Aicher fährt in Levi aufs Slalom-Podest

Skirennfahrerin Emma Aicher gelingt beim Slalom in Levi ein starker Auftritt: Die 22-Jährige fährt als Dritte aufs Podest und lässt Teamkollegin Lena Dürr knapp hinter sich.Die deutsche Skirennfahrerin Emma Aicher hat einen Start nach Maß in die Slalom-Saison hingelegt. Beim Torlauf im finnischen Levi raste die 22-Jährige als Dritte gleich auf das Podest. Sie musste sich nur der einmal mehr überragenden Siegerin Mikaela Shiffrin aus den USA und der Albanerin Lara Colturi auf Rang zwei geschlagen geben. "Ich bin sehr zufrieden heute, das hatte ich überhaupt nicht erwartet", sagte Aicher.Ihre Teamkollegin Lena Dürr wurde Vierte und sorgte damit für das zweite deutsche Top-Resultat des Nachmittags. "Im ersten Moment bisschen bitter, vor allem wenn es so knapp hergeht", sagte die 34-Jährige, aus deren Sicht es aber dennoch ein "sensationeller Start in unsere Slalom-Saison" war. "Chapeau an Emma", lobte Dürr ihre Teamgefährtin.Aicher hatte es gegen Ende des vorigen Winters mit zwei Siegen und einem zweiten Platz jeweils in Speed-Events schon unter die Top 3 im Weltcup geschafft. Nun klappte es erstmals auch im Slalom. Die Zukunftshoffnung des Deutschen Skiverbandes (DSV) machte bei dem Event am Polarkreis im zweiten Durchgang vier Plätze gut und verdrängte Dürr sowie die zeitgleiche Amerikanerin Paula Moltzan um jeweils 15 Hundertstelsekunden vom Podium.Riesen-Vorsprung für ShiffrinEine Klasse für sich war derweil Shiffrin, die ihren 102. Sieg im Weltcup feierte - und das mit einem Vorsprung von 1,66 Sekunden auf Colturi und sogar 2,59 Sekunden auf Aicher. Der traditionelle Slalom-Saisonstart in Levi bleibt eines ihres Lieblingsevents: In Lappland feierte sie schon ihren neunten Weltcupsieg und damit die neunte Patenschaft für ein Rentier.Am Sonntag (10.00/13.00 Uhr/Eurosport und ZDF-Stream) sind in Finnland die Männer an der Reihe. Der DSV nominierte neben Topfahrer und Podestkandidat Linus Straßer noch drei weitere Athleten für das Flutlichtrennen.

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ATP Finals: "Unglaublich unzufrieden": Zverev hadert mit Abschlusspleite

Das frühe Aus bei den ATP Finals passt ins Bild von Alexander Zverevs vermaledeiten Saison. Die eigene Leistung nervt ihn mehr als die öffentliche Kritik von Boris Becker. Hilft jetzt der Davis Cup?Alexander Zverev seufzte kurz und antwortete betont gelangweilt, als er auf eine wenig schmeichelhafte Analyse von Boris Becker angesprochen wurde. "Wenn das seine Meinung ist. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf seine Kommentare", sagte der deutsche Tennisspieler in der Pressekonferenz nach seinem enttäuschendem Vorrunden-Aus bei den ATP Finals in Turin.Tennis-Ikone Becker hatte zuvor als Experte des TV-Senders Sky vor Ort kein Blatt vor den Mund genommen. Eine "mentale Blockade" hatte der sechsmalige Grand-Slam-Turniergewinner bei Zverev ausgemacht: "Ich bin kein Psychologe, ich kann nicht sehen, wie es in ihm drinnen aussieht." Die 4:6, 6:7 (4:7)-Niederlage im Gruppen-Endspiel gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime sei aber "weniger mit Tennis" zu begründen, meinte Becker. Er sehe die Gründe vielmehr im mentalen Bereich. Zverev sei am Ende "fast total verkrampft" gewesen, sagte der 57-Jährige. "Er kam mit dem Druck nicht klar, mit der Erwartungshaltung." Zverev zeigt sich selbstkritischDarauf eingehen wollte Zverev nicht. Doch der Olympiasieger von 2021 gab aber unumwunden zu: "Das war das schlechteste Match, das ich in den letzten Monaten gespielt habe." Das entscheidende Break im ersten Satz kassierte der Hamburger auch wegen eines verschlagenen Volleys der Kategorie Anfängerfehler. Im zweiten Satz schlichen sich noch mehr Unkonzentriertheiten in sein Spiel.Und so verpasste der 28-Jährige das mögliche Halbfinal-Duell mit dem spanischen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz. Das frühe Aus beim Prestigeturnier der besten Spieler des Jahres, das er bereits zweimal (2018 und 2021) gewinnen konnte, passte ins Bild einer für Zverev vermaledeiten Saison. Mit dem Jahr sei er sportlich "unglaublich unzufrieden", äußerte der Weltranglistendritte. Das ist Zverevs Hauptziel für 2025 Den erhofften ersten Grand-Slam-Turniersieg holte der Australian-Open-Finalist nicht, einzig beim Heim-Turnier im April in München konnte er triumphieren. Immer wieder setzte es körperliche Rückschläge für ihn, der Rücken war ein Dauerproblem. Gesund und fit zu bleiben habe deswegen "Priorität Nummer eins" für das nächste Jahr. Wie er sich spielerisch nochmal verbessern will, um den aktuell fast aussichtslos erscheinenden Kampf mit den zwei Ausnahmekönnern Alcaraz und Jannik Sinner (Italien) aufzunehmen, ließ Zverev in der Stunde der Enttäuschung offen. Dass ihn Toni Nadal, der Onkel und Ex-Erfolgscoach von Spaniens Tennis-Held Rafael Nadal, wie von ihm vor Monaten gewünscht bei den Australian Open im Januar unterstützt, ist sehr fraglich. Becker spricht von abgekühlter Beziehung zu ZverevBoris Becker kommt als möglicher neuer Coach wohl nicht mehr infrage. Zverev ist genervt darüber, dass der Ex-Star öffentlichkeitswirksam über ihn und seine Schwächen spricht. Im gemeinsamen Podcast mit Andrea Petkovic bezeichnete Becker die deutsche Nummer eins zuletzt als "Fackelträger der Generation, die hätte besser werden können". "Im Moment ist es etwas kühler in der Beziehung", erklärte Becker, der Zverev seit vielen Jahren kennt und nach eigener Aussage "im Herzen sein größter Fan" ist. Er würde ihm raten, in den entscheidenden Momenten mutiger zu sein und in der kommenden Woche wie angekündigt bei der Davis-Cup-Endrunde anzutreten. Deutschland habe mit Zverev eine "Bombenmannschaft", so Becker: "Das ist eine Riesenchance, die hässlichste Salatschüssel der Welt nach Deutschland zu holen." Der letzte deutsche Triumph liegt bereits 32 Jahre zurück. Versöhnlicher Abschluss beim Davis Cup?Zverev versicherte unmittelbar nach dem Aus in Turin, dass er seinen Start in Bologna nicht absagen werde. Auch wenn er mit dem aktuellen Format des Mannschafts-Wettbewerbs alles andere als glücklich ist. "Es ist im Grunde ein Showturnier, das man Davis Cup nennt", meinte Zverev: "Der wahre Davis Cup sind die Hin- und Rückspiele."Seine Teamkollegen um Jan Lennard-Struff (35), Kevin Krawietz (33) und Tim Pütz (37) hätten ihn aber um einen Start gebeten, weil diese Mannschaft von der Altersstruktur her "nicht mehr viel Zeit hat" habe, wie Zverev sagte. Doch auf ihn und seine großen Ziele - ein Grand-Slam-Sieg und die Nummer eins der Weltrangliste - trifft das auch zu.

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WM-Qualifikation: Nach Anti-Mutmacher: Nagelsmann beschwört Siegermentalität

Julian Nagelsmann hat seine längste Siegesserie als Bundestrainer geschafft. Doch das 2:0 in Luxemburg wirft viele Fragen auf. Reicht es für das direkte WM-Ticket im Showdown gegen die Slowakei?Das Tagesprogramm von Rudi Völler nach dem rumpeligen und zittrigen 2:0 in Luxemburg machte deutlich, dass bei der Fußball-Nationalmannschaft auf dem WM-Weg nach Amerika längst nicht alles nach Plan läuft. Ohne Spieler, so entschied es der DFB-Sportdirektor selbst, werde er einen Charity-Termin nach der Ankunft in Leipzig wahrnehmen. Die DFB-Profis um die herbeigesehnten Rekonvaleszenten Joshua Kimmich und Nico Schlotterbeck sowie Doppeltorschütze Nick Woltemade müssen sich auf den brisanten Qualifikations-Countdown gegen die Slowakei am Montag (20.45 Uhr/ZDF) konzentrieren. Tah verspricht Fokus"Es ist wichtig, dass wir es schaffen, uns souverän zu qualifizieren. Da ist aktuell der Fokus drauf", sagte Ersatzkapitän Jonathan Tah. Eine weitere Niederlage nach dem 0:2 im September gegen den unangenehmen Verfolger in der Gruppe A hätte fatale Folgen - nämlich zwei weitere Zitterspiele in den WM-Playoffs im März.Mit grimmiger Miene war Völler auf der Tribüne im Stade de Luxembourg zu sehen, wohl wissend, dass weiterhin eine noch größere Enttäuschung als die Turnierfehlleistung in Katar 2022 droht: Das erstmalige Scheitern auf dem Weg zu einer WM-Endrunde in der DFB-Historie. Genau für solche Krisenmomente war Völler vor knapp drei Jahren nach dem Desaster im Emirat beim DFB installiert worden. Bundestrainer Julian Nagelsmann wählte trotz des schwierigen Szenarios und dem Anti-Mutmacher gegen den großen Außenseiter Luxemburg aber die sanfte Tour. Nicht auf Mannschaft draufhauen"Am Ende habe ich schon das Gefühl, dass die Mannschaft das gerade nicht verträgt, wenn man jetzt super draufhaut, ehrlich gesagt, sondern wir wollen auch alle gemeinsam erfolgreich sein", sagte der 38-Jährige. Auch für Nagelsmann steht an seiner ehemaligen Club-Arbeitsstelle in Leipzig viel auf dem Spiel. Die Nationalmannschaft ist sieben Monate vor dem WM-Anpfiff ein fragiles Gebilde, ohne verlässliche Automatismen oder Erfolgsgarantien. Die Frage ist: Trotz oder wegen der Arbeit des Bundestrainers? Rückkehrer Leroy Sané, unter der Woche vom Bundestrainer öffentlich unter Druck gesetzt, reichten ein paar gute Szenen, um nun die Ansprüche zu befriedigen. "Auf Bewährung war er nicht da, sondern er ist da, um das Spiel zu entscheiden, mitzuentscheiden, das hat er gemacht", sagte Nagelsmann. Auch nach der persönlichen Rekordmarke von vier Siegen in Serie ist er längst zum Pragmatiker geworden. "Im Endeffekt ist Fußball Ergebnissport. Wir haben Druck in dieser Gruppe, den wir uns auch natürlich selber ein bisschen eingebrockt haben", sagte der Bundestrainer. Fakt bleibt, gegen die Slowaken reicht ein Remis für Platz eins und die sichere WM-Teilnahme. Das war die wichtigste Ausbeute der Reise nach Luxemburg. Andere Erkenntnisse machen weniger Hoffnung Richtung WM-Sommer. Der Kader genügt in der derzeitigen Konstellation nicht den höchsten Ansprüchen. Hoffen auf RückkehrerGegen die Slowakei will Nagelsmann die angeschlagenen Kimmich und Schlotterbeck wieder "auf dem Acker sehen". Tatsächlich wurde die Mentalität der Führungsspieler vermisst. Bei Schlotterbeck ist der Bundestrainer nach dessen Fußblessur "vorsichtig optimistisch", bei Kapitän Kimmich hingegen nach der Knöchelverletzung "vorsichtig skeptisch".Die Wahrheit ist auch, dass das Duo alleine keine Wunder bewirken kann. Für eine internationale Konkurrenzfähigkeit muss Nagelsmann auf die Rückkehr anderer fehlender Fixgrößen hoffen. Marc-André ter Stegen im Tor, Antonio Rüdiger in der Abwehr, Jamal Musiala und Kai Havertz in der Offensive, dazu eben noch Kimmich und Schlotterbeck: Mehr als die halbe Startelf könnte und dürfte bei der WM anders aussehen. Zu einer WM-Versicherung für Nagelsmann ist Torjäger Woltemade geworden. Noch vor wenigen Wochen wurde die Frage gestellt, warum dieser im DFB-Trikot nicht trifft. Nun gingen die letzten drei Treffer beim 1:0 in Nordirland und mit dem Doppelpack in Luxemburg auf das Konto des Angreifers. Nagelsmann lobte den 1,98-Meter-Schlaks nicht nur für seine Tore, sondern auch für seine Arbeit in die Tiefe, einen enormen Fleiß. "Ich freue mich. Er hat ähnliche Chancen gehabt in der Nations League, die er auch zu seinem Leidwesen noch nicht genutzt hat. Jetzt ist er halt super drin, auch in Newcastle, daher ist er wichtig für uns", sagte der Bundestrainer. Remis hätte auch schlechte AuswirkungenNagelsmann will nicht auf Unentschieden spielen lassen. Ein Remis würde auch den wichtigen Platz im besten WM-Lostopf zunichtemachen. Auf einen Topgegner wie Argentinien oder Spanien schon in der Gruppenphase hat bei der DFB-Elf keiner Lust. Und auf WM-Playoffs sicher auch nicht. "Generell haben wir schon irgendwie eine gewisse DNA in der Mannschaft und es kommen die meisten von Clubs, wo sie Favorit sind", erwartet Nagelsmann eine Siegermentalität. Aber: "Wir haben keine Phase, wo wir den Gegner aus dem Stadion schießen, sondern wir müssen uns Dinge erarbeiten".

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Nationalmannschaft: Prinzip Ketchupflasche: Fleißiger Woltemade als WM-Garant

Havertz, Füllkrug und Kleindienst verletzt? Problem behoben. Dank Nick Woltemade nimmt das schwache DFB-Team Kurs auf die WM. Das neue Trikot packt sich der Torjäger gleich doppelt ein.In den kargen Katakomben des Stade de Luxembourg wartete Nick Woltemade ganz geduldig. Bepackt mit gleich zwei neuen WM-Trikots ließ der deutsche Matchwinner in aller Ruhe Teamkollege Waldemar Anton den Vortritt, ehe er nach dem holprigen 2:0 selbst über seinen ersten Doppelpack für die A-Nationalmannschaft sprach. "Ich bin sehr glücklich. Tore zu schießen, tut immer gut - jetzt auch zwei sehr wichtige Tore", sagte Woltemade. Inmitten eines holprigen Herbsts in der Qualifikation wird der 23-Jährige von Newcastle United relativ unerwartet zur alleinigen WM-Versicherung von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Ohne die drei Woltemade-Treffer beim 1:0 in Nordirland und nun beim ernüchternden Rumpelkick in Luxemburg würde es für die DFB-Elf ziemlich düster aussehen mit dem großen Ziel Amerika 2026. Nagelsmanns Sonderlob"Die zwei Tore waren gut, wichtig. Es ist auch sein Job. Den hat er erledigt, den hat er sehr gut gemacht. Viel mehr freut mich sein Fleiß. Er ist unglaublich viel angelaufen. Gerade, was seinen Fleiß angeht, hat er ein Sonderlob verdient", sagte Nagelsmann über Sturmturm Woltemade, der den enormen personellen Aderlass im Angriff nach Ausfällen von Kai Havertz, Tim Kleindienst und Niclas Füllkrug derzeit quasi alleine kompensieren muss.Ganz schön viel Druck für einen jungen Mann mit gerade einmal sieben Länderspielen. Oder? "Druck spüre ich ehrlicherweise nicht so. Ich habe sehr gutes Vertrauen in meine Fähigkeiten. Ich habe irgendwann mal aufgehört alles zu lesen und mache mir selbst keinen Druck. Schlussendlich hilft mir das am meisten", sagte Woltemade. WM-Ticket für Woltemade über PokalsiegDer Angreifer hat das Wahnsinnsjahr 2025 mit Stuttgarts Pokalsieg, monatelangem Transfer-Wirbel, U21-EM und Aufstieg im Nationalteam selbst noch nicht richtig verarbeitet. Gelingt am Montag (20.45 Uhr/ZDF) in Leipzig gegen die Slowakei der letzte Schritt zur WM-Qualifikation, hätte Woltemade am Amerika-Ticket großen Anteil. "Es ist das größte Turnier der Welt. Es ist für jeden natürlich ein Traum, da irgendwann mitzukicken. Das wäre schon die Nummer eins", sagte Woltemade auf die Frage, wo er eine erfolgreiche WM-Qualifikation bei all den Erfolgen der jüngeren Vergangenheit einsortieren würde. Auch seine eigene Bilanz wird immer besser: Erst fünfmal torlos, dann ein Tor in Belfast und nun zwei in Luxemburg: Woltemade selbst bemühte den Ketchupflaschen-Vergleich, wonach lange nichts komme und dann alles auf einmal."Kein klassischer Zielspieler"Woltemade ist abschluss- und kopfballstark, er bringt seine Physis gekonnt ein. Trotzdem ist der Premier-League-Legionär für Nagelsmann nicht der typische Neuner. "Er ist kein klassischer Zielspieler, sondern er ist eigentlich einer, der sehr gut zwischen den Linien ist, von dem her kann man ihn da gut hinstellen", beschrieb der Bundestrainer zum Profil.Dass Woltemade im kommenden Sommer (11. Juni bis 19. Juli) das an 1994 angelehnte DFB-Trikot in Amerika tragen darf, ist am Freitag nochmal deutlich wahrscheinlicher geworden. Für das Shirt vom Gastspiel in Luxemburg hat der Stürmer bereits Verwendung. "Meine Schwester hat mir schon geschrieben, dass sie sehr heiß auf das Langarmtrikot ist. Deshalb geht es wahrscheinlich nach Bremen", sagte Woltemade.

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WM-Qualifikation: Duell mit der Slowakei: Das droht bei einer Niederlage

Große Mathematik-Künste braucht die DFB-Elf nun nicht mehr. Ein Punkt oder ein Sieg gegen die Slowakei - und das WM-Ticket ist fix. Bei einer Niederlage wird es komplizierter.Die Zeit der Rechenspiele ist vorbei: Nach dem holprigen 2:0 in Luxemburg und vor dem letzten Spieltag der WM-Qualifikation weiß die Fußball-Nationalmannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, was es noch braucht für das direkte Amerika-Ticket. Ein Sieg oder ein Remis gegen die Slowakei am Montagabend (20.45 Uhr/ZDF) reicht für Platz eins.Was passiert bei Platz zwei?Verliert Deutschland nach dem 0:2 im September auch das Heimspiel in Leipzig gegen den direkten Rivalen, fährt die Slowakei zur WM. Auf Deutschland hingegen würde die ultimative Nervenprobe in den Playoffs im März warten - zwei K.o.-Spiele, die beide gewonnen werden müssten, um mit erheblicher Verspätung auch noch einen der 48 Plätze zu ergattern.Das erste Duell wäre garantiert ein Heimspiel, da Deutschland aufgrund seiner guten Platzierung in der Weltrangliste im Topf der vier besten Teams gesetzt wäre. Dann würde es gegen einen der vier noch nicht qualifizierten Gruppensieger aus der Nations League gehen. Schweden, Rumänien oder erneut Nordirland wären — Stand jetzt – Kandidaten. Für das im Falle eines Sieges folgende Finale wird das Heimrecht aber ausgelost. Deutschland könnte dann zum Beispiel in Polen oder in Tschechien um ein WM-Ticket spielen müssen.Im Duell mit der Slowakei in Gruppe A wirkt sich für Nagelsmanns Team positiv aus, dass die Tordifferenz von der UEFA als erstes Quali-Kriterium gewichtet wird. So reicht in Leipzig ein Remis. Würde der direkte Vergleich zuerst zählen, müsste Deutschland am Montag zwingend gewinnen.Welches Szenario droht seit Freitag nicht mehr?Gruppenplatz drei hinter der Slowakei und Nordirland und damit ein anspruchsvollerer Pfad im Playoff-Turnier im März. In einem solchen Fall wäre Deutschland bei der Playoff-Auslosung am kommenden Mittwoch in Topf vier gelandet - bereits im ersten der beiden K.o.-Duelle hätte ein Gastspiel in Italien oder in der Türkei gedroht.Alle Eventualitäten und eine zusätzliche monatelange Wartzeit vermeidet das Team um Kapitän Joshua Kimmich mit einem Remis oder Sieg gegen die Slowakei. Sonst drohen erstmals seit Herbst 2001 wieder Relegationsspiele um die Teilnahme bei einer WM. Diese hat der viermalige Weltmeister bislang nie aus sportlichen Gründen verpasst.

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WM-Qualifikation: Woltemade-Doppelpack verhindert Blamage – 2:0 in Luxemburg

Ein Doppelpack von Nick Woltemade rettet die deutsche Mannschaft in der WM-Qualifikation. Blamage verhindert, drei wertvolle Punkte auf dem Weg zur Endrunde im kommenden Jahr geholt. Mehr nicht.Rumpelsieg statt Torefest: Der Weg zur WM bleibt für Julian Nagelsmann und die Fans der Nationalmannschaft eine Fußball-Qual. Ohne ihren verletzten Kapitän und Anführer Joshua Kimmich hat die DFB-Elf eine Blamage gegen Luxemburg nach einer indiskutablen ersten Halbzeit dank Doppelpacker Nick Woltemade noch abgewendet. Der Mittelstürmer (49./69. Minute) erlöste die von vielen Ausfällen geplagte und in allen Belangen enttäuschende DFB-Elf im mit 9214 Zuschauern ausverkauften Stade de Luxembourg mit seinen Treffern zum schmeichelhaften 2:0 (0:0)-Pflichtsieg gegen den punktlosen, aber mit viel Leidenschaft spielenden Außenseiter. Am Montag reicht in der WM-Qualifikation ein RemisDas von Nagelsmann einst vollmundig ausgerufenen Titelziel ist sieben Monate vor dem WM-Anpfiff nach einem mutlosen und uninspirierten Auftritt gegen die Nummer 97 der Welt unrealistisch. Erstmals stehen unter Nagelsmann als Bundestrainer vier Siege und drei Spiele ohne Gegentor in Serie in der Statistik. Doch die Art und Weise des Erfolgs macht keine Hoffnung auf einen rauschenden WM-Sommer. Bei der Premiere der an den Triumph 1990 erinnernden neuen WM-Trikots lief einfach nichts zusammen. Die einzig gute Nachricht nach einem ernüchternden Fußball-Abend im Großherzogtum: Am Montag reicht in Leipzig gegen die Slowakei ein Unentschieden, um Platz eins in der Gruppe A zu verteidigen und das direkte Ticket für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada zu lösen. Gibt es wie beim 0:2 im Hinspiel in Bratislava aber wieder eine Pleite gegen die Slowaken, muss der vierfache Weltmeister nach 24 Jahren wieder nervenaufreibende Playoffspiele gewinnen, um ein erstmaliges Scheitern in einer WM-Quali abzuwenden. Es ging schon nicht gut losPersonalsorgen hin oder her, so ein Auftritt macht keine WM-Hoffnung. Jonathan Tah musste als Ersatz-Kapitän nach gerade mal 180 Sekunden retten gegen überraschend selbstbewusste Luxemburger. Die deutsche Mannschaft dagegen - lasch, gerade zu blutleer. Von einem weiteren Stimmungsaufheller keine Spur.11. Minute: Danel Sinani vom FC St. Pauli verfehlt das deutsche Tor. Und der Angreifer des Tabellen-16. der Bundesliga versucht es weiter: Einmal blockt Tah ab (16.), dann pariert Oliver Baumann (21.), dazwischen zielt Aiman Dardari vom FC Augsburg knapp am deutschen Tor vorbei. Wirtz mit zwei Versuchen – zu schwachEntschlossenheit, Durchschlagskraft, Willen - Luxemburg machte es vor und brachte die DFB-Elf immer wieder höchst bedenklich in Bedrängnis. Von Sané, dem Nagelsmann eine klare Bewährungsansage gemacht hatte, war nach zwei, drei guten Szenen zu Beginn erstmal wieder wenig zu sehen. Florian Wirtz wirkte bei zwei Abschlüssen (9. und 18.) auch nicht überzeugend. Und je länger es dauerte, umso mehr rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen. Nach einer halben Stunde forderten die Luxemburger sogar Elfmeter. Nach einer Ecke klärte Ridle Baku. Vom Leipziger flog der Ball Bayerns Leon Goretzka an den Kopf und von dort schien er minimal seine Hand berührt zu haben. Eine Frage der Einstellung?Hier die Nummer 97 der Weltrangliste, dessen Trainer Jeff Strasser süffisant-zufrieden vor sich hingrinste, als der Pausenpfiff ertönte. Dort der viermalige Weltmeister, dessen Coach Nagelsmann an der Seitenlinie schimpfte und nach der ersten Halbzeit schnurstracks in die Kabine stapfte. Es gehe nicht nur um den Sieg, sondern auch die Art und Weise, wie sie gewonnen wollen, hatte Kimmich vor dem Spiel noch betont. Auch eine Mentalitätssache. Einer, der die Mannschaft mitreißt, fehlte aber auf dem Rasen. Sané und Wirtz konnten die Rolle in der Offensive nicht übernehmen, Tah hatte in der Abwehr mehr als erwartet mit den Luxemburgern zu tun. Nach der Pause alle auf BewährungNagelsmanns Alternativen auf der Bank waren auch eher überschaubar - zumindest in Sachen Erfahrung. Eintracht Frankfurts Jonathan Burkardt hatte mit fünf Länderspielen bis zum Match in Luxemburg die meisten Einsätze. In den Katakomben redeten die Spieler noch aufeinander ein, Nagelsmann hatte im Regen von Luxemburg längst schon wieder auf dem Trainerstuhl Platz genommen. Einen Wechsel nahm er erstmal nicht vor. Nun spielten alle auf Bewährung. Entsprechend groß die Freude, als der Ball im Tor der Gastgeber war. Endlich mal ein schneller, schöner Spielzug. Über Aleksandar Pavlović landete der Ball bei Sané und der legte von der rechten Seite das Spielgerät maßgerecht für Woltemade auf. Der doppelte WoltemadeDie Beinah-Ernüchterung folgte nicht mal zwei Minuten später. Augsburgs Dardari verpasste aber den Ausgleich um wenige Zentimeter. Und weil Goretzka auch noch nah an einer Gelb-Roten Karte war, nahm Nagelsmann den Bayern-Profi vom Platz und brachte Dortmunds Felix Nmecha. Zumindest phasenweise wirkte die deutsche Mannschaft nun mit der Führung im Rücken etwas souveräner, konnte allerdings auch von Glück sprechen, dass Christopher Martins den Ball aus drei Metern nicht ins deutsche Tor brachte. Kurz darauf schlug Woltemade zum zweiten Mal zu, und wieder auf Vorarbeit von Sané. Auch Ridle Baku war beteiligt. Und nun hatte sogar Kimmich auf der Bank wieder gut lachen. Die Blamage war verhindert, viel mehr aber auch nicht.

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ATP Finals im Tennis: Schwacher Zverev scheitert in Vorrunde der ATP Finals

In seinem Endspiel gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime lässt der deutsche Tennisstar erneut zu viele Breakchancen liegen. Das mögliche Halbfinale gegen die Nummer 1 der Welt fällt damit aus.Alexander Zverev schüttelte den Kopf und blickte enttäuscht zu Boden. Der deutsche Tennisstar ist bei den ATP Finals nach einer herben Enttäuschung bereits in der Vorrunde gescheitert. Der 28-Jährige verlor sein persönliches Endspiel zum Gruppenabschluss gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime mit 4:6, 6:7 (4:7) und verspielte zumindest für dieses Jahr seine Chance auf einen dritten Triumph beim Prestigeturnier."Das ist natürlich bitter, das letzte Match auf der ATP-Tour auf diese Art und Weise verloren zu haben", sagte Tennis-Ikone Boris Becker bei Sky: "Aus deutscher Sicht ist das frustrierend. Der zweite Satz war nicht gut genug."Statt Zverev darf sich nun Auger-Aliassime im Halbfinale am Samstag (20.30 Uhr/Sky) mit dem Weltranglistenersten Carlos Alcaraz messen. Der 22-jährige Alcaraz hat alle seine drei Gruppenpartien gewonnen und wird das Jahr definitiv als Nummer 1 der Tennis-Welt beenden. Im zweiten Halbfinale ist der italienische Titelverteidiger Jannik Sinner gegen den Australier Alex de Minaur der klare Favorit. Zverev bleibt noch die Davis-Cup-Endrunde Für Zverev endet eine für ihn eher schwache ATP-Saison bezeichnend. Den Traum von einem Grand-Slam-Turniersieg konnte er sich nicht erfüllen, seinen einzigen Turniersieg feierte er im April in München. Während des Jahres kassierte der Olympiasieger von 2021 immer wieder körperliche Rückschläge, vor allem der Rücken war ein Dauerproblem. Das Tennis-Jahr wird er trotzdem als Weltranglisten-Dritter beenden. Eine Chance aber bleibt Zverev noch, um die Saison mit einem Highlight-Sieg versöhnlich zu beenden: Deutschlands Topspieler will das DTB-Team bei der Endrunde im Davis Cup kommende Woche in Bologna zum ersten deutschen Triumph seit 1993 führen.Vor dem ersten Aufschlag gab es Pfiffe aus dem Publikum, weil sich die Spieler beim Einmarsch auf den Platz etwas zu lange Zeit ließen. Die TV-Bilder zeigten, wie Auger-Aliassime auf Zverev wartete. "Das ist ein Nervenspielchen", sagte Becker, "man lässt den anderen auch mal gerne warten".Wie gegen Sinner: Zverev vergibt BreakbälleBecker sah Zverev sportlich "in der Pflicht", denn: "Wir erwarten alle, dass er das Halbfinale gegen Carlos Alcaraz erreicht. Aber die Wahrheit liegt auf dem Platz." Und die lautete im ersten Satz: Zverev nutzte wie schon im Match zuvor gegen Sinner seine Chancen nicht. Zwei Breakbälle ließ er liegen, sein Gegner holte dagegen im ersten schwächeren Aufschlagspiel des Deutschen das Break zum Satzgewinn. Begünstigt wurde das von Zverev durch einen fatalen Volley-Fehler. Nachdem Zverev im zweiten Satz beim Stand von 2:2 zwei weitere Breakchancen liegen gelassen hatte, diskutierte er lautstark mit seiner Box. Anschließend maß er auf der Bank am Weltdiabetestag seinen Zuckerwert. Zverev ist seit der Kindheit an Diabetes erkrankt.Mit teilweise sehr viel Mühe brachte Zverev dann seine Services durch, im Tiebreak hatte er aber nicht das Glück auf seiner Seite - und damit stand die Niederlage nach 2:07 Stunden fest.Wieder Zwischenfall auf der TribüneDas Match war im ersten Satz kurz unterbrochen, weil es auf der Tribüne der Inalpi Arena erneut einen medizinischen Zwischenfall gab. Der Person gehe es aber gut, teilten die Veranstalter wenig später mit. Zuvor hatte es rund um das Turnier drei schwerere Fälle gegeben, zwei Männer im Alter von 70 und 78 Jahren waren im Krankenhaus gestorben.

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WM-Qualifikation: Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Kein Glanz, zahlreiche Fehler, aber zwei Woltemade-Tore. Die deutsche Nationalmannschaft müht sich bei Außenseiter Luxemburg zum vorletzten Schritt Richtung WM.Luxemburg (dpa) -Baumann: War - anders als beim 4:0 im Hinspiel - diesmal voll gefordert. Erlaubte sich Fehler im Spielaufbau, war dafür auf der Linie zur Stelle, wenn es ernst wurde.Baku: Hatte zwar einen großen Wirkungskreis. Seine Aktionen waren aber von Vorsicht geprägt. Defensiv von Barreiro unter Druck gesetzt. Konnte Kimmich zwar nicht ersetzen, legte aber immerhin das zweite Tor auf.Tah: Vertrat Kimmich als Kapitän, war gegen umtriebige Gastgeber von Anfang an als Abwehrchef gefordert. Klärte zweimal in großer Not, erlaubte sich mehrere Fehler im Aufbauspiel und ließ die gewohnte Souveränität vermissen.Anton: Ersetzte BVB-Vereinskollege Schlotterbeck, doch dessen Spielaufbau ging dem DFB-Team massiv ab. Wurde immer wieder von Sinani und Barreiro übertölpelt.Raum: Sorgte mit seinen halbhohen Hereingaben immer wieder für Gefahr. Seine Standards blieben diesmal harmlos.Pavlovic: Ließ sich wiederholt tief fallen, um sich die Bälle abzuholen und das Spiel aufzubauen. Wirklich Akzente setzen konnte der Bayern-Profi nicht.Goretzka: In einer dürftigen ersten Halbzeit noch einer der besseren Deutschen. Hatte Glück, dass sein Hand-Kontakt im Strafraum nicht mit Elfmeter geahndet wurde. Wegen einer Verwarnung früh vom Feld.Sané: Konnte bei seinem Comeback gegen den Fußball-Außenseiter zunächst kaum Akzente setzen. Präzision und Durchschlagskraft fehlten, bis er Woltemades Führungstor sauber vorbereitete.Gnabry: Knüpfte überhaupt nicht an seine starke Form beim FC Bayern an. Leistete sich leichte Abspielfehler und wurde von der Abwehr der Gastgeber immer wieder mit einfachen Mitteln gestellt.Wirtz: Hatte zwar einige Aktionen im letzten Drittel, doch keine war von Erfolg gekrönt. Schloss erst zu zaghaft ab und verzog dann. Seine Schaffenskrise bei Liverpool ist auch im DFB-Trikot zu sehen.Woltemade: Versuchte immer wieder seine 1,98 Meter gewinnbringend zum Einsatz zu bringen. Eine Halbzeit gelang das nicht, doch nach der Pause schlug der Stürmer zweimal eiskalt zu und wurde so zum Matchwinner.Nmecha: Kam für den von einem Platzverweis bedrohten Goretzka. Sollte für zusätzliche Stabilität sorgen, doch es blieb im Zentrum wacklig. Seinen wuchtigen Schuss in der Nachspielzeit parierte Moris.Schade: Ersetzte den schwachen Gnabry nach gut einer Stunde.Thiaw: Durfte noch ein paar Minuten für Kapitän Tah aufs Feld.Leweling: Anstelle von Sané in der Schlussphase auf dem rechten Flügel unterwegs.

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WM-Qualifikation: DFB-Elf mit Sané und Anton gegen Luxemburg

Julian Nagelsmann setzt im WM-Qualifikationsspiel auf vier Münchner Profis. Für den angeschlagenen Schlotterbeck rückt ein anderer Dortmunder nach. In der Offensive darf Sané von Beginn an ran.Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann gibt Leroy Sané im WM-Qualifikationsspiel in Luxemburg die Bewährungschance in der Startformation. Der 29-Jährige kommt in der WM-Saison somit erstmals für die Fußball-Nationalmannschaft zum Einsatz. Nagelsmann hatte vom Offensivspieler von Galatasaray öffentlich einen Leistungsnachweis eingefordert. Sané bildet am Abend im Stade de Luxembourg die offensive Mittelfeldreihe mit Serge Gnabry und Florian Wirtz hinter Stoßstürmer Nick Woltemade. Anton ersetzt SchlotterbeckIn der Abwehr ersetzt Waldemar Anton seinen angeschlagenen Dortmunder Club-Kollegen Nico Schlotterbeck. Ridle Baku kommt wie vom Bundestrainer angekündigt für den am Knöchel verletzten Joshua Kimmich zum Einsatz. Die Spielführerbinde übernimmt Jonathan Tah von Kimmich. Vier Münchner in der StartelfAußer Kimmich stehen alle vier weiteren Profis vom FC Bayern in der Startelf. Außer Tah und Gnabry sind dies Leon Goretzka und Aleksandar Pavlovic, die das Sechserduo bilden. Die DFB-Elf strebt in Luxemburg den vierten Sieg in Serie in der WM-Qualifikation an. Bei einem Erfolg kann mit einem weiteren Sieg am Montag in Leipzig gegen die Slowakei die direkte WM-Teilnahme gesichert werden.

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Schock-Nachrichten im Internet: "Macht was mit mir": Tennisprofi Lys über Stalker und Hass

Tausende Hassnachrichten nach Niederlagen, Drohungen gegen sie und die Familie – Tennisspielerin Eva Lys will trotzdem auf Social Media bleiben. Wie sie damit umgeht und was sie verändern will.Nach der Veröffentlichung von Hassnachrichten gegen sie hat Deutschlands derzeit beste Tennisspielerin Eva Lys nun auch von belastenden Erfahrungen mit Stalkern berichtet. "Ich hatte zuletzt auch mit Stalkern zu tun, die sich die Adressen von Trainingsplätzen, Hotels und sogar die Zimmernummern besorgt hatten", sagte Lys in einem Interview der "Zeit". "Die waren offenbar besessen von mir. Das hat jegliche Grenze überschnitten."Im Oktober hatte die 23-Jährige Hass-Kommentare gegen ihre Person öffentlich gemacht und in ihrer Instagram-Story einen Zusammenschnitt schockierender Nachrichten geteilt. "Mir wurde immer gesagt: Ignorieren, ignorieren, gib den Leuten keine Plattform. Und das habe ich jahrelang geglaubt. Bis ich dachte: So geht es nicht weiter. Wenn man nicht darüber redet, wird sie nie etwas ändern", erklärte Lys. Lys: "Den Hass nicht gewinnen lassen" Hassnachrichten bekomme sie, seit sie 16 Jahre alt sei, berichtete die Tennisspielerin. Detailliert werde beschrieben, wie man sie oder ihre Mutter vergewaltigt oder ihre Familie umbringen würde. "Ich habe alles gelesen, was man Schlimmes über sich und seine Familie lesen kann. Es macht was mit mir, aber ich muss lernen, damit umzugehen. Es ist Alltag. Leider", sagte Lys, die besonders nach Niederlagen tausende Hassnachrichten bekomme. Löschen will sie ihre Social-Media-Konten dennoch nicht. "Ich möchte den Hass nicht gewinnen lassen", betonte die Sportlerin. Stattdessen möchte sie Bewusstsein schaffen, indem sie offen über das Thema redet. "Je mehr wir Spielerinnen darüber reden, umso größer wird der Handlungsdruck", sagte Lys, die an diesem Wochenende in München im Billie Jean King Cup für Deutschland spielen wird.

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Ellenbogen-Schlag im Video: Ronaldo fliegt, wütet und erntet Häme

Portugal hätte mit einem Erfolg gegen Irland das WM-Ticket lösen können, verpasste die Chance jedoch – nicht zuletzt wegen eines groben Fehltritts des erfahrensten Spielers.Portugal hätte mit einem Erfolg gegen Irland das WM-Ticket lösen können, verpasste die Chance jedoch – nicht zuletzt wegen eines groben Fehltritts des erfahrensten Spielers.

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Platzverweis für Superstar: Ronaldos Rot hat Konsequenzen: Zuschauer bei der WM?

Cristiano Ronaldos erster Platzverweis im Nationalteam könnte ihn zum WM-Start zum Zuschauer machen. Zunächst muss Portugal sich aber für die Endrunde qualifizieren.Nach seinem Ellenbogenschlag gegen Irlands Dara O'Shea droht Cristiano Ronaldo zum Start der Fußball-WM die Rolle als Zuschauer. Der 40 Jahre alte Kapitän Portugals wurde am Donnerstag beim 0:2 in Dublin in der 61. Minute nach Videobeweis vom Platz gestellt – erstmals in seinem 226. Länderspiel. Unter Pfiffen der irischen Fans verließ er das Feld, verzog die Lippen, und reagierte mit ironischem Applaus und hochgestrecktem Daumen."Die Szene zeigt seinen Willen, das Spiel noch zu drehen. Ich finde, die Bilder wirken schlimmer, als es tatsächlich war, und man sollte nicht vergessen, dass es die erste Rote Karte seiner Karriere in der Nationalmannschaft ist", sagte sein Trainer Robert Martínez nach Abpfiff beim Sender SportTV. Mit Blick auf die verpasste vorzeitige WM-Quali sprach er von einem "Spiel zum Vergessen". Trainer über Ronaldo-Rot: "Er hatte Pech" Gegenüber dem Sender RTP betonte Martínez: "Es war keine Gewalt dabei, er wollte sich nur freimachen. Er hatte Pech." Doch der historische Platzverweis könnte weitreichende Folgen haben. Die WM-Regularien der FIFA legen fest, dass zwar Gelbe Karten nach der Qualifikation gestrichen werden, Sperren nach Platzverweisen aber mit in die Turnierphase getragen werden. Wie lange Portugals Superstar, der seine sechste WM-Teilnahme anstrebt, nun gesperrt wird, liegt in den Händen der Disziplinarkommission der FIFA, die das Strafmaß bei Platzverweisen festlegt. Fest steht nur, dass der 40-Jährige im letzten Gruppenspiel am Sonntag gegen Armenien nicht helfen kann, Platz eins und damit das direkte WM-Ticket zu sichern. Portugal muss Vorsprung in der WM-Quali behaupten Nach der Niederlage gegen Irland muss Portugal seinen Vorsprung in der Gruppe A auf Ungarn (8), das zeitgleich daheim auf Irland (7) trifft, behaupten. Sollte Portugal in die Playoffs müssen, fielen möglicherweise zwei weitere Spiele als schon vor der WM abgesessene Sperrzeit an.Üblicherweise wird für eine Tätlichkeit eine Zwangsauszeit von drei Spielen festgelegt. Die Richter des Weltverbandes können aber auch mildernde oder strafverschärfende Umstände geltend machen. Gegen das erste Urteil können Ronaldo und der portugiesische Verband in jedem Fall Einspruch bei der Berufungskommission der FIFA einlegen. Urteil wohl erst nach Abschluss der GruppenphaseFür eine geringere Strafe würde sprechen, dass Ronaldo in seinem 226. Länderspiel zum ersten Mal vom Platz gestellt wurde. Schiedsrichter Glenn Nyberg aus Schweden hatte auch zunächst Gelb gezeigt und nach Videostudium auf Rot entschieden. Pikant ist das FIFA-Urteil, mit dem frühestens in der kommenden Woche und damit nach Abschluss der Gruppenphase zu rechnen ist, in jedem Fall. Kommt Ronaldo mit einer Sperre von nur einem Spiel davon, könnte der Vorwurf einer "Lex Superstar" laut werden. Schließlich lebt die WM auch von den Auftritten der Altstars wie Cristiano Ronaldo und Argentiniens Lionel Messi. Sperren vor großen Turnieren: Auch Deutsche schon betroffenBeispiele für Rote Karten vor großen Turnieren gibt es auch im deutschen Fußball. Mike Hanke sah im Spiel um Platz drei des Confederations Cup 2005 die Rote Karte und wurde für zwei Pflichtspiele gesperrt. Da Gastgeber Deutschland bis zur Heim-WM 2006 nur noch Testspiele hatte, galt die Auszeit für die Endrunde. Bundestrainer Jürgen Klinsmann nominierte den Wolfsburger Stürmer dennoch für seinen Kader. Vor der Heim-EM 2024 sah Leroy Sané im Test gegen Österreich die Rote Karte. Die Tätlichkeit wurde von der FIFA mit drei Spielen Sperre geahndet. Ein DFB-Einspruch blieb ohne Erfolg. Sané saß seine Strafe aber in folgenden Tests vor dem Turnier ab und konnte bei der EM dabei sein.

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Fußball-Nationalmannschaft: Rechenschieber: So holt Nagelsmann das direkte WM-Ticket

Es kann ganz einfach sein. Gewinnt Deutschland die letzten beiden Partien in der Qualifikation, ist die WM-Teilnahme perfekt. Doch was passiert, wenn es schon in Luxemburg schiefgeht?Im vorletzten Gruppenspiel bei Tabellenschlusslicht Luxemburg kann Julian Nagelsmann das WM-Ticket noch nicht buchen. Und doch kommt dem Duell mit dem großen Außenseiter am Freitag (20.45 Uhr/RTL) eine sehr große Bedeutung zu. Im Stade de Luxembourg muss mit einem Sieg der Grundstein gelegt werden, sonst drohen der Fußball-Nationalmannschaft Nerven zehrende Playoff-Duelle im März 2026.Nach vier von sechs Spielen führt die DFB-Elf die Gruppe A mit neun Punkten und 8:3 Toren an. Es folgen die Slowaken mit ebenfalls neun Punkten und 5:2 Toren. Nordirland hat sechs Punkte und ein Torverhältnis von 6:5 und mischt somit auch noch mit im Kampf um Platz eins, der die Teilnahme an der WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada sichert. Luxemburg ist ohne Zähler bereits raus aus dem WM-Rennen.Tordifferenz wichtiger als direkter VergleichInsgesamt gibt es noch sieben Szenarien, wie sich Deutschland das direkte WM-Ticket sichert. Wichtig: Bei Punktgleichheit maßgeblich ist laut FIFA-Regularien nicht der direkte Vergleich, sondern zunächst die Tordifferenz und dann die Anzahl der erzielten Tore.Deutschland wird Gruppensieger: - mit zwei Siegen gegen Luxemburg und die Slowakei.- mit einem Sieg gegen Luxemburg und einem Remis gegen die Slowakei, wenn die Slowaken nicht durch einen höheren Sieg gegen Nordirland die Tordifferenz aufholen.- mit einem Sieg gegen Luxemburg und einer Niederlage gegen die Slowakei, wenn Nordirland seine Spiele gegen die Slowakei und Luxemburg gewinnt und die Tordifferenz zu Deutschland nicht aufholt oder Nordirland gegen Luxemburg nicht gewinnt. Auch gegenüber der Slowakei muss die Tordifferenz besser bleiben.- mit einem Remis gegen Luxemburg und einem Sieg gegen die Slowakei.- mit zwei Remis gegen Luxemburg und die Slowakei, wenn die Slowakei nicht gegen Nordirland gewinnt und Nordirland nicht beide Spiele gegen die Slowakei und gegen Luxemburg gewinnt.- mit einer Niederlage gegen Luxemburg und einem Sieg gegen die Slowakei, wenn Nordirland nicht sechs Punkte holt oder die Slowakei nicht in Nordirland gewinnt oder die Tordifferenz gegenüber Nordirland und der Slowakei besser bleibt.- mit einer Niederlage gegen Luxemburg und einem Remis gegen die Slowakei, wenn Nordirland gegen die Slowakei gewinnt, maximal einen Punkt gegen Luxemburg holt und die schlechtere Tordifferenz behält. Auch gegenüber der punktgleichen Slowakei muss die Tordifferenz besser bleiben.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·