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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

23. Bundesliga-Spieltag: FC Bayern macht es gegen Frankfurt unnötig spannend

Der FC Bayern legt im Bundesliga-Fernduell mit dem BVB vor, siegt am Ende aber mit viel Mühe gegen Eintracht Frankfurt. Was sonst noch am 23. Spieltag passierte.Der FC Bayern München hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga vorgelegt. Gegen Eintracht Frankfurt siegten die Münchner am Nachmittag 3:2 (2:0) und bauten den Vorsprung vor dem Dortmunder Abendspiel bei RB Leipzig vorerst auf neun Punkte aus. Am nächsten Samstag kommt es dann in Dortmund zum Gipfeltreffen.Einen Dämpfer im Kampf um die Champions-League-Ränge musste Bayer Leverkusen hinnehmen. Die Werkself verlor 0:1 (0:1) bei Union Berlin. Auch die drittplatzierte TSG Hoffenheim patzte beim 2:2 (1:1) in Köln. Immer kritischer wird die Lage im Abstiegskampf für den VfL Wolfsburg, der 2:3 (1:0) gegen den FC Augsburg verlor.Kane trifft doppelt für die BayernAleksandar Pavlovic (16. Minute) und Torjäger Harry Kane (20./68.) mit einem Doppelpack führten die Münchner zu einem am Ende knappen Heimerfolg gegen ersatzgeschwächte Frankfurter. Für die Gäste trafen Jonathan Burkardt (77./Foulelfmeter) und Arnaud Kalimuendo (86.), der von einem kapitalen Fehlpass von Joshua Kimmich profitierte.Bitter für die Bayern: Der in dieser Saison lange nach einem Kreuzbandriss fehlende Alphonso Davies musste kurz nach dem Beginn der zweiten Spielhälfte verletzt vom Platz. Von Trainer Vincent Kompany gab es beim Weg in den Arena-Tunnel einen aufmunternden Klaps.Ache macht es artistischEin traumhaft schönes Fallrückziehertor sahen die Fans des 1. FC Köln von Ragnar Ache (15.). Zudem traf Toptalent Said El Mala (63.) für die Gastgeber, die zumindest einen Punkt im Kampf gegen den Abstieg sammelten. Ozan Kabak (45.) und Grischa Prömel (60.) erzielten die TSG-Tore.Überschattet wurde die Partie von einem medizinischen Notfall in der Anfangsphase. Die Fanlager verzichteten in der Folge auf organisierte Unterstützung ihrer Teams, der betroffene Stadionbesucher wurde ins Krankenhaus transportiert.Khedira setzt sich gegen Andrich durchUnion Berlin beendete seine Sieglos-Serie nach sieben Spielen dank Rani Khedira (28.), der sich beim entscheidenden Tor erst gegen den früheren Unioner Robert Andrich durchsetzte und den Ball anschließend cool über Leverkusens Torwart Janis Blaswich lupfte. Durch den Sieg sprangen die Berliner in die obere Tabellenhälfte, Leverkusen bleibt Sechster.Handspiel kostet Wolfsburg den SiegEin unnötiges Handspiel brachte den VfL Wolfsburg gegen den FC Augsburg völlig aus dem Konzept. Denis Vavro klärte den Ball nach einer Gästeflanke klar mit der Hand, den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Gregoritsch (87.) zum 2:2. In der Nachspielzeit schockte Elvis Rexhbecaj (90.+3) die Wolfsburger endgültig. Zuvor hatte Winter-Zugang Rodrigo Ribeiro (59.) das zwischenzeitliche 1:1 für die Gäste erzielt.Für den VfL, der vor den Sonntagsspielen weiter nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz liegt, trafen Yannick Gerhardt (41.) und der eingewechselte Kento Shiogai (71.).

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Winterspiele in Antholz: Sieben Strafrunden: Preuß verlässt ohne Happy End die Bühne

Sieben Strafrunden, Platz 28 - das war's. Für Franziska Preuß endet die Karriere ohne olympische Einzelmedaille. Lachen kann sie trotzdem.Im dichten Schneetreiben winkte Franziska Preuß ins Publikum und konnte trotz einer weiteren sportlichen Enttäuschung lachen. Anschließend schnappte sie sich eine Deutschland-Fahne - und verabschiedete sich endgültig von der Biathlon-Bühne. Das Happy End im letzten Rennen ihrer Karriere blieb bei den Olympischen Winterspielen allerdings aus. Die Ausnahmesportlerin belegte nur Platz 28 nach sieben Strafrunden im Massenstart über 12,5 Kilometer in Antholz. Damit verpasste sie die erhoffte Einzelmedaille deutlich.Preuß war mit sich aber im Reinen. "Bei den Olympischen Spielen die Karriere zu beenden, ist schon etwas Spezielles", sagte sie der ARD: "Nach dem ersten Fehler habe ich es gelassen gesehen. Es war halt egal, was da rauskommt. Ich wollte es nur noch aufsaugen. Das ist mir gelungen, es war ein cooler Abschluss."So blieben die einst erfolgsverwöhnten deutschen Biathletinnen ohne Medaille, stattdessen setzte Oceane Michelon die französischen Biathlon-Festspiele in Antholz fort und gewann Gold vor Teamkollegin Julia Simon und der Tschechin Tereza Vobornikova. Es waren bereits das 6. Gold und die Medaillen Nummer 12 und 13 für die Équipe Tricolore in Antholz. Beste Deutsche war Vanessa Voigt, die bis zum letzten Schuss sogar von einer Medaille träumen durfte. Doch die Strafrunde bedeutete am Ende Platz sieben für die Thüringerin. "Da war ich eine Sekunde gar nicht bei mir. (...) Ich fahre mit einer Medaille und ein bisschen Blech nach Hause", haderte Voigt. Janina Hettich-Walz belegte Platz 17.Preuß: "Es fühlt sich gut an"Als bei Schneefall der Startschuss in der Antholz Biathlon Arena erfolgte, waren alle Augen auf Preuß gerichtet. Viele Hände musste die Gesamtweltcupsiegerin schütteln, äußerlich locker nahm sie ihr letztes Rennen mit der Startnummer 13 in Angriff. "Es fühlt sich gut an. Ich freue mich auf das Rennen, genauso wie auf das Ende vom Rennen. Ich versuche nicht allzu viel darüber nachzudenken, was dann ist, sondern jeden Moment bewusst wahrzunehmen. Denn das wird es nicht mehr geben", sagte Preuß.Doch ihre Misere am Schießstand blieb Preuß auch im letzten Rennen treu. Ein Fehler im ersten Liegendschießen, ein weiterer beim zweiten - der Traum von einer Medaille war quasi schon vor der Halbzeit dahin. Und es kam noch schlimmer. Beim ersten Stehendschießen folgten weitere vier Patzer. Danach war es für die Gesamtweltcupsiegerin des vergangenen letzten Jahres nur noch eine lockere Abschiedstournee durch die italienische Winterlandschaft.Karriereende direkt nach OlympiaPreuß hatte am Freitag angekündigt, nur noch den Massenstart zu bestreiten und anschließend sofort zurückzutreten. Die Bayerin nimmt nicht mehr an den verbleibenden drei Weltcups in Estland, Finnland und Norwegen teil. Damit verliert das deutsche Team die erfolgreichste Biathletin der vergangenen Jahre."Ich wusste es schon länger, dass es heute mein letztes Rennen ist. Es hätte ein Wunder passieren müssen, dass ich mich doch noch irgendwie motivieren könnte", sagte Preuß zu ihrer Entscheidung. In der vergangenen Saison hatte sie erstmals den Gesamtweltcup gewonnen und sich in der Schweiz zur Weltmeisterin in der Verfolgung gekrönt. Die Hoffnung, dass es auch bei Olympia ähnlich glänzend läuft, erfüllte sich aber nur bedingt. Mixed-Bronze war ein starker Auftakt, doch ihre unerklärliche Schwäche beim Stehendschießen kosteten weitere Medaille. Im Einzel und der Verfolgung war weiteres Edelmetall greifbar, doch Fehler im letzten Schießen verhinderten den Sprung auf Podium. Der bitterste Moment in Südtirol war dann eine Strafrunde in der Frauenstaffel. Anstatt der Medaille gab es nur Rang vier, hinterher vergoss Preuß Tränen und braucht lange, sich wieder zu fangen."Die letzten Wochen hier in Antholz bei Olympia sind definitiv nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte und wofür ich nach dem Gewinn des Gesamtweltcups noch einmal so hart gearbeitet habe", hatte Preuß vor dem Start gesagt: "Ich habe immer hundert Prozent gegeben. Aber im Moment merke ich, dass ich diese hundert Prozent für die letzten Weltcupstationen nicht mehr aufbringen würde." Deshalb ziehe sie "jetzt ganz bewusst und konsequent einen Schlussstrich".

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Olympia-News: Schwerer Unfall im Eiskanal – Österreicher Jakob Mandlbauer in Klinik

Schock bei Olympia: Bei 115 km/h kippt der Bob von Pilot Jakob Mandlbauer zur Seite. Der Wettkampf wird unterbrochen. Alle News zu den Olympischen Winterspielen im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Winterspiele: Unaufhaltsam in der Loipe: Klaebos nächster Olympia-Rekord

Zum Abschluss seiner überragenden Winterspiele setzt Klaebo die nächste Bestmarke. In der Königsdisziplin des Langlaufs dominiert Norwegen. Nach dem Rennen denkt Klaebo auch an seine Verlobte.Ungläubig schüttelte Johannes Hoesflot Klaebo den Kopf. Der Ausnahme-Skilangläufer riss die Arme nach oben und glitt triumphal über die Ziellinie. Klaebo hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien seine sechste Goldmedaille gewonnen und damit den nächsten Rekord aufgestellt. Der Norweger siegte auch über 50 Kilometer in der klassischen Technik. Damit ist er der erste Sportler bei Winterspielen, der bei einer Olympia-Ausgabe sechs Titel gewinnt.Als das geschafft war, sank der 29-Jährige erschöpft zu Boden und nahm die ersten Glückwünsche liegend entgegen. Minuten später bei der Siegerehrung wirkte Klaebo schon wieder topfit.Klaebo: "Es ist unglaublich""Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Es ist unglaublich", sagte Klaebo. "Als ich die Ziellinie überquerte, haben mich so viele Emotionen überwältigt." Er erklärte zudem: "Ich habe eine Familie und Verlobte, die mich sehr unterstützen. Gemeinsam treffen wir die richtigen Entscheidungen. Das Ergebnis davon sind sechs Goldmedaillen."Mit nun elf Goldmedaillen führt Klaebo zudem souverän die Rangliste der erfolgreichsten Winterspiele-Athleten vor seinen Landsleuten Marit Björgen (Langlauf), Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf) an, die jeweils achtmal Gold gewonnen haben.Norweger unter sichUnd ein Ende von Klaebos Dominanz ist nicht in Sicht. "Er wird wohl noch einmal Olympische Spiele machen und da kann man sechs Medaillen gewinnen, oder? Die wird er mitnehmen", sagte der deutsche Teamchef Peter Schlickenrieder. "Sag niemals nie. Aber das ist schon Extraklasse, die er sich da erarbeitet hat."Klaebo, der nun bei allen Starts in Tesero gewonnen hat, setzte sich schon früh im Rennen mit Emil Iversen und Martin Löwström Nyenget ab. Die drei Norweger machten die Medaillen unter sich aus. Nyenget holte Silber, Iversen Bronze.Als bester Deutscher lief Florian Notz auf den zehnten Platz. Der 33-Jährige erreichte 6:29,02 Minuten nach Klaebo das Ziel. "In der letzten Runde habe ich nur noch Sterne gesehen", sagte Notz angesichts der enormen Anstrengung über mehr als zwei Stunden.

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Olympische Winterspiele: Lochner zur Halbzeit auch im Viererbob in der Goldspur

Sein letztes Bob-Rennen geht furios los: Mit Start- und Bahnrekord. So liegt Johannes Lochner auch in der Königsklasse auf Goldkurs. Sein größter Konkurrent liegt schon deutlich zurück.Zweierbob-Olympiasieger Johannes Lochner liegt auch im Viererbob auf Goldkurs. Vor den beiden abschließenden Läufen am Schlusstag der Winterspiele hat der Berchtesgadener mit seiner Crew Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer 0,43 Sekunden Vorsprung auf Francesco Friedrich aus Pirna. Adam Ammour von Eintracht Frankfurt verbesserte sich in Cortina d'Ampezzo im zweiten Durchgang von Rang fünf auf drei.Friedrich schnappt sich StartrekordLochner darf damit auf einen krönenden Abschluss seiner Karriere hoffen. Der Bayer, der vor vier Jahren in Peking zweimal Zweiter hinter Friedrich wurde, zauberte mit Startnummer eins gleich Start- und Bahnrekord ins Eis. Friedrich war zwar im zweiten Durchgang am Start noch schneller, verlor aber dennoch insgesamt weitere vier Hundertstelsekunden. "Wir haben zu viele Fehler im ersten Lauf gemacht", sagte Friedrich. "Morgen nochmal richtig gut starten. Genauso gut wie im zweiten oder noch schneller." In der Bahn macht Lochner die wenigsten Fehler. "Der erste Lauf war schon echt gut. Auch der zweite Lauf stimmt mich gerade sehr zuversichtlich, weil der war wirklich nicht so gut, trotzdem läuft es unten heraus", sagte der 35-Jährige. Im zweiten Lauf war sogar Ammour, der die vergangenen zwei Rennen im Weltcup gewann, eine Hundertstelsekunde schneller. Auf den viertplatzierten Schweizer Michael Vogt hat Ammour zwölf Hundertstelsekunden Vorsprung. Der im Training jeweils mit Bestzeiten überzeugende Italiener Patrick Baumgartner liegt auf Rang fünf vor dem Briten Brad Hall. Margis könnte Ex-Chef Friedrich überholenLochner würde mit Gold seinen Anschieber Margis zum erfolgreichsten Bobfahrer der Olympia-Geschichte machen. Dies ist aktuell noch der frühere Anschieber Kevin Kuske, der viermal Gold und zweimal Silber gewonnen hat. Fünf Olympiasiege, die Margis erreichen könnte, hat noch niemand.Vor zwei Jahren hatte er seine Karriere eigentlich schon beendet. Dann gab Margis ein Comeback bei Lochner - ganz zum Unmut seinen Ex-Chefs Friedrich. "Wir wollen Gold holen und Olympiasieger werden - nichts anderes. Es ist machbar, Franz zu schlagen", meinte Margis damals.

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Winterspiele zum Schmunzeln: Hund im Ziel, Curling-Zoff, Sex-Alarm: So kurios war Olympia

Die Winterspiele schufen nicht nur Sieger und Verlierer. Es gab auch reichlich Geschichten, die zum Lachen oder Kopfschütteln anregten - und teilweise sogar die sportlichen Schlagzeilen verdrängten.Die Olympischen Winterspiele lieferten auch abseits des Sports reichlich Geschichten, viele auch zum Lachen oder Kopfschütteln. Ein Hund im Langlaufstadion, das F-Wort beim eigentlich stillen Eis-Schach Curling und ein Affären-Geständnis mitten im TV-Interview: Das waren die kuriosesten Geschichten aus Italien.Ein ausgebüxter Hund macht Zielfoto beim LanglaufAls im Langlaufstadion plötzlich ein Hund in der Loipe auftauchte und an der Seite von zwei Athletinnen fröhlich ins Ziel lief (incl. Zielfoto), trauten viele Fernsehzuschauer ihren Augen nicht. Doch der Tschechoslowakische Wolfshund namens Nazgulwar war wirklich keine KI-Kreation, sondern echt. "Er ist aus der Wohnung meines Bruders ausgebüxt. Er hat gleich zwei Türen selbst geöffnet und war plötzlich weg", sagte die Schwester des Besitzers, die den Hund eine Zeit lang vergeblich gesucht hatte. "Als wir ihn dann im Fernsehen gesehen haben, waren wir ganz erschrocken." Erschrocken waren die Langläuferinnen eher nicht. "Er war süß und nicht aggressiv", sagte die Griechin Konstantina Charalampidou.Laegreids Affären-Geständnis im TV-InterviewEin solches Interview gab es bei Olympia wohl noch nie: Der norwegische Biathlet Sturla Holm Laegreid legte nach dem Gewinn der Bronzemedaille in einem TV-Interview ungefragt ein Affären-Geständnis ab. "Vor drei Monaten habe ich meinen größten Fehler begangen", sagte Laegreid dem TV-Sender NRK unter Tränen. Er habe seine Partnerin, die er erst vor sechs Monaten kennengelernt hatte, betrogen. Sie sei die "Liebe meines Lebens" gewesen, sagte der 28-Jährige. Der Grund für sein Interview? Er hoffte, seine Partnerin ("Meine persönliche Goldmedaille") zurückzugewinnen. Klappte nicht. Laegreid tröstete sich mit weiteren Medaillen, am Ende wurden es fünf. Wie und vor allem warum Max Langenhan den Kanzler wegdrückteDer Kanzler rief an, aber Max Langenhan sah sich eben gerade "Die Geissens" an. Als ihm die Realitystars Carmen und Robert Geiss mit einer Videobotschaft zu Gold gratulierten, wischte der Rodel-Olympiasieger einen anonymen Anruf weg. Das Problem: Am Telefon war Friedrich Merz. Der Kanzler nahm's sportlich, sprach von einer "schönen Geschichte" und drohte augenzwinkernd: "Beim nächsten Mal gehst du ran." Vielleicht, um sich in Merz' Heimat im Sauerland zu einer gemeinsamen Rodelfahrt zu treffen, wie sie Langenhan vorschlug. Die Bahn in Winterberg liegt quasi um die Ecke.Schummelvorwürfe und "Verpiss dich"-Eklat beim CurlingSchummelvorwürfe und das "F-Wort" beim Curling: Ausgerechnet beim Schach auf dem Eis gerieten bei Olympia Spieler aneinander. Der Schwede Oskar Eriksson warf dem Kanadier Jack Kennedy eine irreguläre mehrmalige Berührung des Steins während der Abgabe vor. Der giftete sichtlich verärgert zurück: "Wer macht das? Wer? Ich hab' das kein einziges Mal gemacht." Danach rief er dem Schweden noch ein derbes "Fuck off" hinterher: "Verpiss dich." Der Curling-Weltverband verwarnte Kennedy mündlich und führte wegen mehrerer angeblicher Schummeleien dieser Art eine verstärkte Überwachung der Steinabgaben ein. Auch das Netz schaute genauer hin: Lustige Memes der angeblichen Schummelei Kennedys eroberten soziale Medien."Nicht damit springen": Medaillen-Pannen bei Olympia-StarsWas haben Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson, Eisschnelllaufstar Jutta Leerdam und Eiskunstlauf-Queen Alysa Liu mit Deutschlands Biathlet Justus Strelow gemeinsam? Sie alle zerlegten kurz nach ihrer jeweiligen Medaillenzeremonie ihr Edelmetall in Einzelteile. Die Medaille selbst blieb zwar ganz, löste sich aber bei vielen Athletinnen und Athleten vom Medaillenband. Obwohl Johnson recht früh den Tipp "Nicht damit springen" gab, fanden sich immer mehr Opfer, die gewissermaßen einen Medaillenbandriss erlitten. Die Olympia-Macher reagierten und lösten das Konstruktionsproblem: "Wir fühlen uns verpflichtet, dass die Medaillen die höchsten Qualitätsstandards erfüllen", hieß es. Betroffene Athleten konnten ihre Medaillen umtauschen.Kondom-Alarm bei Olympia - mal wiederKondom-Alarm bei Olympia: Seit vielen, vielen Jahren kommen Sommer- wie Winterspiele nicht ohne diese Schlagzeile aus. 10.000 Kondome sollten Veranstalterangaben zufolge zu Beginn der Spiele ausliegen. Wenige Tage später meldete Cortina bereits einen Kondom-Engpass. IOC-Sprecher Mark Adams kündigte in einer Pressekonferenz Nachschub an, nicht ohne das Thema verschmitzt zu kommentieren: "10.000 wurden benutzt, 2.800 Athleten - man kann es sich ausrechnen." Was er zugegebenermaßen verschwieg: Die Kondome sind natürlich auch als Souvenir beliebt.Der Date-Marathon der selbst ernannten "Olympia-Bachelorette"Als selbst ernannte "Olympia-Bachelorette" machte die US-Rodlerin Sophia Kirkby im olympischen Dorf einige Männer verrückt. Sie kündigte schon Wochen vor den Winterspielen an, nach ihren Wettkämpfen einige Dates zu planen - und ging durchaus systematisch vor: "Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal." Auch Fans sollten ihre Chance erhalten. Am Valentinstag postete sie auf ihrem Instagram-Kanal gleich mehrere Fotos mit einem Date. Es ging in einen Spa-Bereich und ein Sterne-Restaurant. Danach schwärmte Kirkby: "Als dritten Gang hatte ich die beste Pasta meines Lebens. Ich werde noch jahrelang an diese Pasta zurückdenken."Penis-Wirbel im Skispringen schafft es bis zu OlympiaGibt es wirklich Penis-Tricks im Skispringen? Erstmals kam das skurrile Thema bei der Vierschanzentournee auf, während der Winterspiele eroberte es auch US- und UK-Medien. Die "Bild" hatte um den Jahreswechsel herum berichtet, es solle Sportler geben, die für ein paar Millimeter mehr Stoff zu Hyaluronsäure gegriffen hätten, um vor der Messung ihren Penis aufzuspritzen. Bei Olympia musste auch DSV-Sportdirektor Horst Hüttel Penis-Fragen beantworten. "Das Problem an der ganzen Sache ist: Die derzeitige Vermessung wird von einem 3D-Scanner gemacht. Der Punkt, wo das Schrittmaß genommen wird, wird aber händisch festgelegt", sagte Hüttel. "Je weiter unten sich die Geschlechtsteile befinden, desto weiter unten ist der Schritt beim Athleten in der Fis-Tabelle manifestiert." Chefkontrolleur Mathias Hafele stellt neue Messmethoden in Aussicht.Häme für Mariah Carey (wenn man sie denn erkannt hat…)Der erste Viral-Hit dieser Winterspiele ging auf die Kappe von Mariah Carey: Die Popdiva sang auf der Eröffnungsfeier den italienischen Klassiker "Nel blu, dipinto di blu", dabei las sie aber von einem Teleprompter ab, der den Text in Lautschrift angezeigt hatte. Statt "infinito" stand dort etwa "een-fee-nee-toe". Kritiker frotzelten, nur deshalb habe sie so eine langsame Interpretation der Hymne gewählt. Einen anderen kostete Careys Auftritt sogar den Job. Der Sportchef des italienischen Fernsehsenders Rai, Paolo Petrecca, verwechselte die weltberühmte Sängerin mit der in Italien populären Schauspielerin Matilda De Angelis. Die IOC-Präsidentin Kirsty Coventry, die auf der Ehrentribüne neben Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella saß, hielt er für dessen Tochter. Nach herber Kritik reichte der ohnehin umstrittene Petrecca seinen Rücktritt ein, nicht ohne kurz zuvor bei Instagram auf einen Jesus während des letzten Abendmahls zugeschriebenen Satz aus dem Matthäus-Evangelium zu zitieren: "Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten."

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Winterspiele: Letztes Rennen für Preuß: "Noch mal die Freude spüren"

Der Massenstart bei den Olympischen Winterspielen ist der letzte Wettkampf in der langen Biathlon-Laufbahn von Franziska Preuß. Was sie sich für das große Finale vorgenommen hat.Franziska Preuß geht das letzte Biathlonrennen ihrer Karriere ohne den Druck an, doch noch ihre erste olympische Einzel-Medaille gewinnen zu müssen. "Mein Hauptziel ist, noch mal die Freude zu spüren und den Grund, warum ich mich damals entschieden habe, Biathlon zu machen", sagte die 31-Jährige dem ZDF: "Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, dass ich das fühle und alles andere komplett ausklammern kann." Um ein besonders gutes Ergebnis geht es der Bayerin dabei nur bedingt. "Was auch immer dann kommt, ich bin völlig fein damit", sagte die Verfolgungs-Weltmeisterin. Bei den Winterspielen in Antholz wird Preuß heute (14.15 Uhr) im Massenstart letztmals antreten, ehe sie ihre Laufbahn anschließend sofort beendet und nicht mehr bei den noch drei ausstehenden Weltcups bis Ende März antritt. "Ich habe ehrlicherweise schon gewusst, egal, wie es hier läuft, hier wird Schluss sein", sagte Preuß.Bei ihrer Rücktrittsankündigung unmittelbar vor Olympia hatte sie noch gesagt, erst in Italien entscheiden zu wollen, ob sie doch noch mal im Weltcup startet. Nun finden die verbleibenden Stationen in Estland, Finnland und Norwegen bereits ohne Deutschlands Sportlerin des Jahres statt. "Morgen geht es nicht um Zeiten oder Platzierungen. Morgen geht es um Dankbarkeit. Ein letztes Mal alles geben", schrieb Preuß schon am Freitag bei Instagram.Noch keine konkreten Zukunftspläne"Es fühlt sich einfach genau richtig an. Ich freue mich, dass dann auch was anderes kommt", sagte Preuß. Wie genau ihr Leben weitergeht, weiß die elfmalige WM-Medaillengewinnerin aber noch nicht. "Ich war immer der Typ von Sportler, der jeden Tag 100 Prozent gegeben hat", sagte Preuß: "Es ist eine coole Zeit, wo man alles ausprobieren kann. Ich freue mich einfach darauf, etwas komplett anderes zu erleben."Bei ihren vierten Olympischen Spielen in Südtirol hatte Preuß mit großen Problemen am Schießstand zu kämpfen. Mehrfach vergab sie durch Fehler im letzten Stehendschießen mögliche Medaillen, zuletzt am Mittwoch mit der Frauenstaffel, die am Ende Vierte wurde. Zum Auftakt hatte sie mit der Mixed-Staffel aber bereits Bronze gewonnen.

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Olympia-News: Horror-Sturz: Polin von Kufe getroffen und blutend vom Eis gebracht

Beim Shorttrack kommt es zu einem blutigen Sturz, Biathlon-Weltmeisterin Preuß kündigt ihr Karrierende an. Alle News zu den Olympischen Winterspielen im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Fußball-Bundesliga: Der HSV verlernt das Verlieren

An seinem runden Geburtstag hofft der Mainzer Trainer Urs Fischer vergeblich auf ein Sieggeschenk gegen den HSV. Die Hamburger bauen mit dem Remis ihre Serie aus.Der FSV Mainz 05 hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen weiteren Befreiungsschlag verpasst und Trainer Urs Fischer zum 60. Geburtstag nicht mit einem Sieg beschenken können. Zum Auftakt des 23. Spieltages kamen die Rheinhessen gegen den Hamburger SV nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Der Aufsteiger ist damit seit sechs Spielen ungeschlagen.Vor 33.305 Zuschauern brachte Nadiem Amiri die Mainzer in der 42. Minute in Führung, die Fábio Vieira (64.) ausglich. Während der FSV mit 22 Punkten weiter im Tabellenkeller festsitzt, haben die Hamburger bei einem Spiel weniger nun schon 26 Zähler auf dem Konto.Gäste stehen im StauVor dem Spiel erhielt Geburtstagskind Fischer in der Kabine unerwarteten Besuch von seinen beiden Töchtern. „Die Überraschung ist geglückt“, sagte der Jubilar. Vom Verein gab es dann noch Blumen und Schampus.Der HSV kam zu seinem ersten Auftritt in Mainz seit mehr als acht Jahren erst einmal zu spät. Weil der Teambus der Hamburger im Stau steckte, verzögerte sich der Anpfiff um zehn Minuten. „Optimal ist anders. Aber wir haben maximal Bock, unsere gute Form zu beweisen“, sagte Gäste-Trainer Merlin Polzin.Entsprechend couragiert begannen seine Schützlinge. Bereits in der vierten Minute bot sich Viera die erste Chance, doch der Portugiese scheiterte mit seinem Schuss am Mainzer Torwart Daniel Batz. Der 35 Jahre alte Routinier bewahrte sein Team nach 20 Minuten bei einem Versuch von Warmed Omari erneut vor einem Rückstand. HSV dominiert, Mainz trifftDie Mainzer, die zuletzt eine empfindliche 0:4-Pleite bei Borussia Dortmund kassiert hatten, taten sich in der Offensive schwer. Die HSV-Abwehr kam kaum in Bedrängnis, weil es den Hausherren an der nötigen Durchschlagskraft mangelte.Erst nach einer halben Stunde verirrte sich erstmals ein Ball auf das Hamburger Tor. Der harmlose Schuss von Silas war kein Problem für HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes. Echte Chancen erspielte sich nur der Aufsteiger, doch auch Robert Glatzel konnte Batz aus aussichtsreicher Position nicht überwinden.In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurden die Zweikämpfe giftiger, was zu vielen Freistoß-Unterbrechungen führte. Und dann gab es doch noch einen spielerischen Leckerbissen: Bei einem gelungenen Angriff der Hausherren über die rechte Seite kam der Ball zu Danny da Costa, dessen halbhohe Hereingabe Amiri per Direktabnahme verwertete. Es war bereits das zehnte Saisontor des Nationalspielers.Hamburg antwortet nach dem WechselNach dem Wechsel hatten die Gastgeber Glück, dass der bereits verwarnte Dominik Kohr bei einem Foul an Miro Muheim nicht die Gelb-Rote Karte sah. Kurz darauf holte Fischer den Verteidiger vorsichtshalber vom Feld, um nicht eine Unterzahl zu riskieren.Das half aber nichts, denn der HSV kam nach gut einer Stunde zum Ausgleich. Ein eigentlich harmloser Freistoß von Vieira wurde von der Mainzer Mauer unerreichbar für Batz abgefälscht. Darauf hatten die Hausherren keine Antwort mehr.

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Olympische Winterspiele: Pistorius feuert an: Laura Nolte im Bob auf Goldkurs

Laura Nolte beginnt im Zweierbob bei Olympia mit Start- und Bahnrekord - und wird sofort von US-Rivalin Kaillie Armbruster Humphries gekontert. Doch Nolte hat eine Antwort.Laura Nolte kämpft auch im Zweierbob um olympisches Gold mit. Unter den Augen von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) holte sich die Sportsoldatin mit Anschieberin Deborah Levi bei den Winterspielen in Cortina d'Ampezzo die Halbzeit-Führung. Vor den beiden abschließenden Läufen an diesem Samstag haben die beiden Peking-Olympiasiegerinnen 0,18 Sekunden Vorsprung auf Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Fünf Hundertstelsekunden dahinter folgt auf Platz drei US-Pilotin Kaillie Armbruster Humphries, die mit Jasmine Jones fährt.Nolte und Levi, die fünf der sieben Saisonrennen gewannen, legten mit Startnummer eins gleich Start- und Bahnrekord hin. Doch die 40 Jahre alte Armbruster Humphries, die als beste Pilotin der Welt gilt, konterte prompt mit Bahnrekord. Im Monobob wurde Nolte noch abgefangenIm zweiten Lauf folgte die Antwort von Nolte, die den Zweierbob als "unsere Parade-Disziplin" bezeichnet. "Die zweite Fahrt war supergut, von daher sind wir superzufrieden", sagte Nolte im ZDF. Im Monobob hatte sie nach drei von vier Läufen geführt und dann Gold um vier Hundertstel noch verloren. "Es wird ziemlich spannend, uns dürfen keine Fehler passieren. Zweimal sauber fahren, darauf kommt es am Ende an", sagte Nolte. "Es ist sehr spannend und großartig, dass drei deutsche Bobs vorne liegen. Ein Großteil der Medaillen wird ja von Bundeswehr-Soldaten und -Soldatinnen geholt. Da gehört es sich doch, dass man da auch vorbeischaut", sagte Zuschauer Pistorius. Vierte vor den entscheidenden zwei Durchgängen ist Ex-Weltmeisterin Kim Kalicki mit Talea Prepens. Das Duo aus Wiesbaden und Magdeburg hat 21 Hundertstelsekunden Vorsprung vor den US-Schlitten von Kaysha Love.

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Winterspiele: Nur noch ein Rennen: Preuß beendet Karriere nach Olympia

Der Massenstart bei den Olympischen Winterspielen ist das letzte Rennen in der langen Biathlon-Laufbahn von Franziska Preuß. Danach ist für die Weltmeisterin mit der aktiven Karriere Schluss.Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß beendet ihre Karriere nach dem olympischen Massenstart sofort und wird nicht mehr in den Weltcup zurückkehren. "Ich habe immer hundert Prozent gegeben. Aber im Moment merke ich, dass ich diese hundert Prozent für die letzten Weltcupstationen nicht mehr aufbringen würde", sagte Preuß in Antholz. Die letzte Chance ihrer Karriere, doch noch eine olympische Einzelmedaille zu gewinnen, bietet sich demnach in Südtirol am Samstag (14.15 Uhr) über 12,5 Kilometer. Danach wird Preuß nie wieder mit dem Gewehr auf dem Rücken antreten."Der richtige Zeitpunkt" ist für Preuß gekommenPreuß gewann bei ihren vierten Olympischen Spielen zwar zum Auftakt Bronze mit der Mixed-Staffel, danach versagten ihr vor allem im Stehendschießen in entscheidenden Situationen aber ungewohnt oft die Nerven. Gleich mehrere weitere Medaillen gab die 31-Jährige aus Ruhpolding so noch aus der Hand. Negativer Höhepunkt war eine Strafrunde in der Frauenstaffel, die dem Team mindestens Bronze kostete. Wortlos und mit Tränen in den Augen verließ Preuß anschließend die Südtirol-Arena und brauchte lange, um sich zu sammeln.Sie spüre "nach so vielen Jahren im Leistungssport, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen", sagte Preuß in einer Mitteilung des Deutschen Skiverbands. Sie ziehe jetzt "ganz bewusst und konsequent einen Schlussstrich", sagte Preuß: "Die letzten Wochen hier in Antholz bei Olympia sind definitiv nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte und wofür ich nach dem Gewinn des Gesamtweltcups noch einmal so hart gearbeitet habe."Karriere fühlt sich "einfach nur unglaublich" anIm vergangenen Jahr erlebte Preuß die Saison ihres Lebens. Sie gewann in der Gesamtwertung und erfüllte sich einen Lebenstraum, mit einem perfekten Rennen wurde sie zudem Weltmeisterin in der Verfolgung in Lenzerheide. Die Form konnte sie jedoch nicht mit in den Olympia-Winter nehmen und wurde erneut von Krankheitspausen zurückgeworfen."Ich muss ehrlich sagen, wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, dann fühlt sich das einfach nur unglaublich an. Als ich damals mit Biathlon angefangen habe, hätte ich mir vieles von dem, was ich erleben und erreichen durfte, wirklich nicht erträumt", sagte Preuß: "Es war eine wahnsinnig spannende Zeit mit ganz vielen besonderen Momenten. Und vor allem mit ganz vielen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte."Preuß holte elf WM-MedaillenPreuß wird im deutschen Frauenteam nicht so schnell zu ersetzen sein. Die elfmalige WM-Medaillengewinnerin ist die erfahrenste Athletin von Bundestrainer Kristian Mehringer. Schon 2013 feierte sie ihr Debüt im Weltcup, nachdem sie im Jahr zuvor vier Goldmedaillen bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck gewonnen hatte.Die Geschichte von Preuß ist auch eine von unzähligen gesundheitlichen Rückschlägen. Sie hatte immer wieder Saison-Höhepunkte zumindest teilweise verpasst, weil sie krank war und der Körper nicht richtig mitspielte. Auch Partner Simon Schempp, selbst Ex-Weltmeister, musste sie immer wieder emotional auffangen. Weder bei Olympia 2022 noch bei den anschließenden Weltmeisterschaften 2023 in Oberhof war sie topfit und dachte schon früher ans Aufhören.Ihr finales Rennen will Preuß nun ohne Druck angehen. "Morgen geht es nicht um Zeiten oder Platzierungen. Morgen geht es um Dankbarkeit. Ein letztes Mal alles geben", schrieb die bei Instagram.

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Formel 1: Leclerc düpiert am letzten Testtag im Ferrari die Konkurrenz

Der Ferrari legt zum Abschluss eine klare Bestzeit hin. Zudem spult Charles Leclerc zwei Renndistanzen ab. Ist die Scuderia nun der Topfavorit für den WM-Start in gut zwei Wochen?Charles Leclerc hat zum Abschluss der offiziellen Formel-1-Testfahrten im neuen Ferrari die Konkurrenz düpiert. Rund zwei Wochen vor dem Auftakt mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne verwies der 28 Jahre alte Monegasse Weltmeister Lando Norris klar auf den zweiten Platz. Der Brite, an dessen McLaren zunächst länger geschraubt werden musste am Nachmittag, war auf seiner besten Runde deutliche 0,817 Sekunden langsamer als Leclerc. Auf Rang drei fuhr im Red Bull der viermalige Weltmeister Max Verstappen - sein Rückstand: 1,117 Sekunden. Vierter wurde George Russell im Mercedes (+1,205). Aston Martin mit massiven Problemen - und Ersatzteilmangel Das neue Audi-Team reihte sich mit Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto aus Brasilien auf den Plätzen 15 und 7 ein. Allerdings sind die Zeiten sowie die Platzierungen nur sehr bedingt aussagekräftig. Die Teams fahren unterschiedliche Programme, die Spritmengen können sehr variieren. Zudem wählen manche weichere und damit schnellere, andere haltbarere und langsamere Reifen. Mit offensichtlich großen Problemen hatte aber auch am letzten Tag der Übungsrunden Aston Martin zu kämpfen. Nachdem am Vortag Probleme an der Batterie aufgetreten waren, die in dieser Saison rund die Hälfte der etwa 900 PS liefert, und die Ersatzteile ausgegangen waren, kam das Team zum Abschluss nur auf mickrige sechs Runden - und die nicht mal auf Zeit. Über zwei Stunden vor dem regulären Ende beschloss das Team den finalen Testtag, während Leclerc noch mal richtig aufdrehte und die schnellsten seiner insgesamt 132 Runden drehte.

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Olympia: "Um mein Leben gekämpft": Biathlet Horn verfehlt Bronze

Philipp Horn zeigt ein starkes Rennen im Massenstart. Nach dem letzten Schießen ist der deutsche Biathlet Dritter - und bleibt doch wieder ohne Olympia-Medaille.Nach dem Platzen seines olympischen Traums fiel Biathlet Philipp Horn als Erstes seiner weinenden Frau Antonia in die Arme. Beide suchten angesichts der Dramatik gegenseitig Trost. Denn auf Rang drei liegend in die Schlussrunde gegangen, musste sich der 31-Jährige im abschließenden olympischen Massenstart von Antholz mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben. Dabei war sein größter sportlicher Triumph zum Greifen nah."Normalerweise ist so eine letzte Runde meine absolute Stärke, aber ich war heute einfach nicht stark genug", sagte der enttäuschte Horn und musste Bronze-Gewinner Quentin Fillon Maillet gratulieren: "Es war beeindruckend, wie er mich überholt hat. Es sah unfassbar leicht aus und ich habe um mein Leben gekämpft." Horn habe alles gegeben, um dem Franzosen zu folgen: "Mir sind einfach nur Arme, Beine und alles zugegangen, alles ist verkrampft gewesen."Damit beendeten die deutschen Biathleten zum zweiten Mal nacheinander Olympische Spiele ohne Medaille in einem Männer-Wettbewerb. Nach 15 Kilometern sackte Horn trotz seiner starken Leistung im Ziel enttäuscht zusammen und lief dann zu seiner Frau, die auf der Tribüne stand. "Bei Philipp sollte übrig bleiben, dass das eine Weltklasse-Leistung war", sagte Sportdirektor Felix Bitterling. Verstecken müsse er sich nach diesem Auftritt nicht. "Aber klar: wir sind gerade genervt, denn jetzt sind wir wieder Vierter", sagte BitterlingWarum er?Beim umjubelten norwegischen Doppelsieg von Johannes Dale-Skjevdal vor Sturla Holm Laegreid zeigte Horn bis zum letzten Schießen eine ganz starke Leistung. Erst beim finalen Showdown ließ er eine Scheibe stehen, ging aber auf einem Medaillenrang liegend in die letzte Runde. Doch Fillon Maillet, der dank Laufbestzeit gar vier Strafrunden kompensierte, fing den Thüringer am letzten Anstieg ab. Horn kämpfte zwar verbissen, am Ende fehlten ihm nur 9,9 Sekunden zum Bronze-Coup. "Als ich auf Rang drei raus bin und dann hörte, dass Quentin hinter mir ist, dachte ich mir, warum er, warum nicht irgendjemand anderes", sagte Horn. "Er ist mit Abstand der Schnellste hier und eine Maschine." Er habe alles versucht, aber die Attacke des dreimaligen Antholz-Olympiasiegers an der Huberalm konnte er nicht mehr kontern. Es droht die schlechteste Bilanz der GeschichteVor dem abschließenden Massenstart der Frauen am Samstag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) hat das deutsche Biathlon-Team insgesamt nur eine Medaille gewonnen. Bleibt es auch nach elf Wettbewerben bei Bronze in der Mixed-Staffel, wäre das schwächste deutsche Abschneiden bei Olympia perfekt. Seit Frauen und Männer bei Winterspielen 1992 gemeinsam antreten, hatte es zuvor immer mindestens zweimal für das Podest gereicht.Die besten Ergebnisse der Männer in Italien waren Rang vier mit der Staffel und Horns Massenstartergebnis. Die bislang letzte deutsche Medaille in einem Individualwettbewerb hatte Simon Schempp 2018 mit Silber im Massenstart gewonnen. Bei den Spielen in Südkorea gab es durch Arnd Peiffer im Sprint auch das bislang letzte Männer-Gold für den Deutschen Skiverband.Nur Franzosen, Norweger und Schweden auf dem PodiumDamit standen außer beim Verfolgungssieg des Schweden Martin Ponsiluoma in den Einzelrennen ausnahmslos die Norweger und Franzosen auf dem Podium. Eine erdrückende Dominanz. Auch in der Staffel teilten sich Frankreich, Norwegen und Schweden das Podest. Während Italiens Mitfavorit Tomaso Giacomel angeschlagen das Rennen aufgeben musste, hatten Philipp Nawrath und David Zobel keine Chance auf eine absolute Topplatzierung. Nawrath wurde nach fünf Strafrunden Siebter, Zobel landete nach sieben Fehlern auf Rang 23.Dabei hatten sich die deutschen Skijäger als Motivation etwas ausgedacht. "Wir haben einen Zettel ausgeteilt, jeder hat aufgeschrieben, wie er sich gefühlt hat am geilsten Renntag der Saison bisher", erzählte Horn. "Heute Morgen haben wir alle die Zettel nochmal gelesen, um wieder in diesen Zustand zu kommen. Mir ging das ganz gut, ich habe mich aufs Rennen gefreut." Dass er am Ende nicht auf dem Podest jubelt konnte, muss Horn erst mal verdauen.

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Olympia in Italien: Gefühlskino und Theaterdonner: So waren die Winterspiele

Glückliche Gastgeber, viele deutsche Tränen und ein Hund auf Abwegen: Olympia in Italien hatte einiges zu bieten. Für das IOC könnte das Spektakel ein Nachspiel haben.Nach gut zwei Wochen großer Gefühlsoper verlässt das Spektakel Winter-Olympia Italiens Bühnen. Für die bitteren Tränen war diesmal allzu oft das deutsche Team zuständig, die Geschichten strahlender Helden erzählten meist andere Nationen. Der Theaterdonner kam einmal mehr vom Internationalen Olympischen Komitee mit dem Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch. Als Sound dieser Winterspiele wird der 80er-Jahre-Ohrwurm "Sarà perché ti amo" von Ricchi e Poveri unvergessen bleiben: "Es wird sein, weil ich Dich liebe". Eine Bilanz der Winterspiele:Olympische InselnOffiziell erstmals zwei Gastgeber, sieben Austragungsorte, viele weite Wege. Diese Winterspiele waren dezentral wie nie zuvor - ein Wagnis im Sinne der IOC-Vorgaben für mehr Nachhaltigkeit. Vor allem die Skirennfahrer fühlten sich in Bormio wie auf einer einsamen Insel und klagten, dass sich ein olympisches Gemeinschaftsgefühl so nicht herstellen ließ. In einigen Athletendörfern wie in Cortina d'Ampezzo waren dagegen die Gratis-Kondome für die Sportlerinnen und Sportler zeitweilig aufgebraucht. An die großen Distanzen wird sich die Wintersport-Welt gewöhnen müssen. In Frankreichs Alpen 2030 sieht das Konzept sehr ähnlich aus.Italienische Herzlichkeit So mancher hatte klischeehaft an italienischer Organisationskunst gezweifelt. Mailands Eishockeytempel funkelte ziemlich unfertig auf Brachland und weil die Tramlinie 12 nicht rechtzeitig verlängert wurde, improvisierten die Gastgeber eher mittelgut mit Shuttlebussen. Doch ob gelegentliches Verkehrschaos, Pannen mit kaputten Medaillen oder Stromausfall im Curling-Stadion - mit Gelassenheit und Herz lächelten die Macher der Spiele alle vermeintlichen Sorgen klein. "Diese Spiele waren wahrhaft erfolgreich und haben alle Erwartungen übertroffen", schwärmte IOC-Präsidentin Kirsty Coventry.Grande EmozioneSportlich machten die Gastgeber sowieso "bella figura". Nie waren die Italiener bei Winter-Olympia erfolgreicher als diesmal. Schon zur Halbzeit hatten sie ihre Bestmarke von 20 Mal Edelmetall übertroffen. Skirennfahrerin Federica Brignone und Eisschnelllauf-Mama Francesca Lollobrigida trieben die Begeisterung für die Heimspiele mit Doppel-Gold in die Höhe. "Dieser Erfolg macht uns so glücklich, weil wir die Früchte jahrelanger harter Arbeit ernten", sagte Organisationschef Giovanni Malagò.Deutsche TristesseVom Glücksrausch war das deutsche Team weit entfernt. Die Fehlschuss-Tränen von Biathletin Franziska Preuß, das Aus von Skirennfahrerin Lena Dürr am ersten Tor des finalen Slalom-Durchgangs und der Doppel-Sturz von Kombinierer Vinzenz Geiger waren Sinnbilder des Scheiterns.Frust schoben auch die Fahnenträger: Skispringerin Katharina Schmid war bei ihrem letzten Karriere-Auftritt völlig außer Form, Superstar Leon Draisaitl kassierte mit dem besten deutschen Eishockey-Kader der Geschichte eine Viertelfinal-Klatsche. Eine Medaillenbank war allein der Eiskanal mit Rodlern, Skeletonis und Bobfahrern. Immerhin: Ski-Hoffnung Emma Aicher malte zwei Silberstreifen in ein lange ziemlich düsteres Gemälde, das kurz vor Schluss auch Daniela Maier mit Gold im Ski Cross noch etwas aufhellte.ErfolgsmenschenDie größten Medaillenhamster stellten andere Teams. Norwegen festigte seine Position als Wintersport-Supermacht. Der Goldhunger von Ski-Langläufer Johannes Hoesflot Klaebo ist unstillbar, in Tesero stieg er zum erfolgreichsten Athleten in der Geschichte von Winterspielen auf. Im Biathlon gab es französische Festspiele mit Mehrfach-Gold für Julia Simon und Quentin Fillon Maillet. Als Alpin-König durfte sich der dreimalige Olympiasieger Franjo von Allmen aus der Schweiz feiern lassen. Der Norweger Jens Luraas Oftebro räumte alle drei verfügbaren Goldmedaillen in der Nordischen Kombination ab.Drama-Queen Die größte Storyline der Spiele lieferte eine, die gar nichts ins Ziel kam: Lindsey Vonn. Ihr Comeback war von viel Kritik begleitet, nach einer starken Weltcup-Saison zog sich die 41-Jährige kurz vor Olympia nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss zu. Sie startete trotzdem - und stürzte nach 13 Sekunden in der Abfahrt von Cortina schwer. Per Hubschrauber ging es in die Unfallklinik, dort wurde eine komplexe Schienbeinverletzung festgestellt. Updates aus dem Krankenhaus hielten die Sportwelt in Atem, ehe sie nach mehreren Operationen in die Heimat flog. Dort angekommen machte sie bekannt, dass kurz nach dem Skidrama ihr geliebter Hund Leo gestorben ist.Tierisches und MenschlichesQuicklebendig sprintete der Tschechoslowakische Wolfshund Nazgul ins Ziel des olympischen Langlaufstadions. Das zwei Jahre alte Tier war seinem Besitzer ausgebüxt und sorgte während des Teamsprints für kuriose Bilder - Zielfoto inklusive. Großen Wirbel gab es auch um den norwegischen Biathleten Sturla Holm Laegreid. Nach dem Gewinn von Einzel-Bronze gestand er im Fernsehen einen Seitensprung und bat seine Ex-Freundin um Vergebung. Zunächst ohne Erfolg.Skandal um einen HelmEin Nachspiel könnte für das IOC die Eskalation in der Debatte um den Helm des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch haben. Der Skeleton-Pilot wollte nicht auf das Tragen seines Kopfschutzes verzichten, der mehr als 20 bei russischen Angriffen getötete Sportkollegen zeigt. Das IOC hatte den Helm verboten, weil Meinungsäußerungen dieser Art während der olympischen Wettbewerbe nicht erlaubt sind. Im Eilverfahren wies der Internationale Sportgerichthof Cas den Einspruch von Heraskewytsch ab. Der 27-Jährige könnte den Fall nun vor ein ordentliches Gericht bringen.Und was kommt jetzt?Sportpolitisch bietet der Blick in die Zukunft für IOC-Chefin Coventry weitere heikle Herausforderungen. Dafür steht allein der Gastgeber des nächsten Olympia-Spektakels. 2028 empfängt Donald Trump die Sportwelt in Los Angeles.

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Olympia: Bronze knapp verpasst: Biathlet Horn im Massenstart Vierter

Philipp Horn zeigt ein starkes Rennen im Massenstart. Nach dem letzten Schießen ist der deutsche Biathlet Dritter - und bleibt doch wieder ohne Olympia-Medaille.Für Philipp Horn war seine erste olympische Medaille zum Greifen nah, am Ende musste sich der 31-Jährige im olympischen Massenstart von Antholz mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben. Damit beendeten die deutschen Biathleten zum zweiten Mal nacheinander Olympische Spiele ohne Medaille in einem Männer-Wettbewerb. Nach 12,5 Kilometern sackte Horn trotz seiner starken Leistung im Ziel enttäuscht zusammen und fiel seiner weinenden Frau Antonia in die Arme. Beim umjubelten norwegischen Doppelsieg von Johannes Dale-Skjevdal vor Sturla Holm Laegreid ging Horn als Dritter in die letzte Runde. Doch der Franzose Quentin Fillon Maillet, der im Gegensatz zu Horn (1 Fehler) dank Laufbestzeit gar vier Strafrunden kompensierte, fing den Thüringer am letzten Anstieg ab. Horn kämpfte zwar verbissen, musste sich aber geschlagen geben. Am Ende fehlten ihm nur 9,9 Sekunden zum Bronze-Coup. "Als ich auf Rang drei raus und dann hörte, dass Quentin hinter mir ist, dachte ich mir, warum er, warum nicht irgendjemand anderes", sagte Horn im ZDF. "Er ist mit Abstand der Schnellste hier und eine Maschine." Er habe alles versucht, aber die Attacke an der Huberalm habe er nicht mehr kontern können, sagte Horn. "Ich habe alles gegeben. Mir ist alles eingeschlafen - Arme und Beine", sagte Horn.Es droht die schlechteste Bilanz der GeschichteVor dem abschließenden Massenstart der Frauen am Samstag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) hat das deutsche Biathlon-Team insgesamt nur eine Medaille gewonnen. Bleibt es auch nach elf Wettbewerben bei Bronze in der Mixed-Staffel, wäre das schwächste deutsche Abschneiden bei Olympia perfekt. Seit Frauen und Männer bei Winterspielen 1992 gemeinsam antreten, hatte es zuvor immer mindestens zweimal für das Podest gereicht.Die besten Ergebnisse der Männer in Italien waren Rang vier mit der Staffel und Horns Massenstartergebnis. Die bislang letzte deutsche Medaille in einem Individualwettbewerb hatte Simon Schempp 2018 mit Silber im Massenstart gewonnen. Bei den Spielen in Südkorea gab es durch Arnd Peiffer im Sprint auch das bislang letzte Männer-Gold für den Deutschen Skiverband.Nur Franzosen, Norweger und Schweden auf dem PodiumDamit standen außer beim Verfolgungssieg des Schweden Martin Ponsiluoma in den Einzelrennen ausnahmslos die Norweger und Franzosen auf dem Podium. Eine erdrückende Dominanz: Auch in der Staffel teilten sich Frankreich, Norwegen und Schweden das Podest. Während Italiens Mitfavorit Tomaso Giacomel angeschlagen das Rennen aufgeben musste, hatten Philipp Nawrath und David Zobel keine Chance auf eine absolute Topplatzierung. Nawrath wurde nach fünf Strafrunden Siebter, Zobel landete nach sieben Fehlern auf Rang 23.

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Wenig Edelmetall bei Olympia: Medaillen-Krise: Was kann Deutschland von Norwegern lernen?

Mehr Schnee, mehr Spaß, mehr Gold? Warum Norwegens Kinder schon mit Skiern aufwachsen - und was Deutschland von den bei Olympischen Winterspielen so erfolgreichen Skandinaviern lernen könnte.Der deutsche Langlauf-Teamchef hatte schon vor ein paar Jahren eine gute Idee. "Wir machen jetzt alles wie die Norweger", sagte Peter Schlickenrieder mit einem Augenzwinkern - wohl wissend, so einfach ist das nicht. Norwegen ist auch bei diesen Olympischen Winterspielen die dominante Ski-Nation. Warum ist das so und was können die in diesen Tagen bei Olympia so enttäuschenden Deutschen davon lernen?Besondere SportkulturEin Erfolgsfaktor ist die tiefe Verankerung des Sports im Leben der Norwegerinnen und Norweger. "In Norwegen spielt Sport eine große Rolle in der Kultur. Das ist der größte Faktor", sagte der achtmalige Olympiasieger Ole Einar Björndalen "t-online". Der frühere Biathlet ergänzte: "Wir genießen es einfach, draußen zu sein und Sport zu machen."Das "Friluftsliv" – Freizeitaktivitäten im Freien – wird Kindern schon von klein auf nahegebracht. Auch in der Schule spielt der Sport an der frischen Luft eine große Rolle. Im breiten Angebot von Sportarten hat Wintersport zudem eine ganz spezielle Bedeutung.Vorteil SchneeIn Norwegen sagt man, die Kinder werden mit Skiern an den Füßen geboren. Sobald sie laufen können, lernen viele Kinder Skifahren. Dazu haben sie bessere Gelegenheiten als Kinder in Deutschland. Schneereiche Winter und viele Skianlagen und Langlaufspuren helfen dabei, dass Norweger manchmal das halbe Jahr lang Wintersport in ihrer Heimat betreiben können."Das ist unser Nachteil, dass wir einen Monat oder zwei Monate weniger Schnee haben", sagte Schlickenrieder. "Klaebo hatte bis zu seinem 25. Lebensjahr bestimmt eine Weltumrundung auf Schnee mehr als wir."Langläufer Johannes Hoesflot Klaebo hat bei diesen Winterspielen bereits fünfmal Gold gewonnen und an diesem Samstag über 50 Kilometer noch eine weitere Chance. Sechsmal Gold bei einer Ausgabe von Winterspielen holte noch niemand.Kleines Land dominiert MedaillenspiegelNeben den klimatischen Bedingungen spielt auch die Herangehensweise an Sport mit Kindern eine Rolle. Skiclubs legen in Norwegen besonderen Wert darauf, Kinder spielerisch an den Sport heranzuführen."Man versucht, den extremen Leistungsgedanken möglichst lange von den Kindern fernzuhalten", sagt Schlickenrieder. Der 56-Jährige sieht auch darin einen von mehreren Gründen dafür, warum Klaebo zum Ausnahme-Langläufer werden konnte. Der 29-Jährige ist mit insgesamt zehn Olympiasiegen der erfolgreichste Sportler bei Winterspielen. Gerade im Kinder- und Jugendbereich könnte Deutschland von Norwegen lernen.Hinter Klaebo folgen in der Rangliste seine Landsleute Marit Björgen (Langlauf), Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf), die jeweils achtmal Gold gewonnen haben. Seit 2014 hat Norwegen jeden Medaillenspiegel beim wichtigsten Wintersport-Event der Welt gewonnen. Dabei hat das skandinavische Land mit rund 5,6 Millionen Einwohnern weniger als das Bundesland Hessen.Viele VorbilderSchon seit den 1990er Jahren werden in Norwegen Wintersportarten gezielt gefördert – auch im Jugendsport. Dass die Norweger so erfolgreich sind, schafft zudem ständig neue Vorbilder und motiviert Kinder, auch Ski zu fahren.Auch der Wirbel um die Seitensprung-Beichte des Biathleten Sturla Holm Laegreid bei diesen Winterspielen oder der Skandal um manipulierte Skisprung-Anzüge von Marius Lindvik und Johann Andre Forfang bei den Heim-Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Trondheim wirken sich nicht dauerhaft negativ aus.Dass deutsche Sportlerinnen und Sportler in früher einmal starken Disziplinen bei diesen Winterspielen nicht liefern wie einst, fällt auch in Norwegen auf. Die Nordischen Kombinierer etwa nahmen erstmals seit 1998 keine einzige Medaille von Winterspielen mit nach Deutschland. Auch im Biathlon läuft es alles andere als gewünscht."Sie müssen in Deutschland irgendeine Art von Veränderung vornehmen, um zurückzukommen, denn wir wissen, dass sie die Möglichkeiten dazu haben", sagte der norwegische Biathlon-Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö bei Sport1. Seine Nation kann dabei jetzt als Vorbild dienen. Das wusste schon Peter Schlickenrieder.

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Olympia-News: Daniela Maier holt Olympia-Gold im Ski Cross

Nach Bronze vor vier Jahren in Peking heißt es jetzt in Norditalien: Gold für Skicrosserin Daniela Maier. Alle News zu den Olympischen Winterspielen im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Eiskunstlauf bei Winterspielen: Hollywoodreifer Sieg: Golden Girl Liu auf dem Olympia-Thron

Eiskunstläuferin Alysa Liu aus den USA krönt ihr Comeback in den Leistungssport auf eindrucksvolle Weise mit Olympia-Gold. Ihre Lebensgeschichte ist filmreif.Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Alysa Liu schrieb ihr schönstes Märchen selbst. "Ich bin eine Geschichten-Erzählerin", sagte die 20-Jährige mit einem Dauergrinsen nach ihrer sportlichen Krönung. Liu verwandelte die olympische Eisfläche bei den Winterspielen in Italien in ihre persönliche Bühne und belohnte sich für ihren Mut zum Comeback nach einem zwischenzeitlichen Rücktritt mit Gold.Doch die Medaille war dem schillernden US-Star gar nicht so wichtig. "Ich hoffe, dass die Leute nicht nur die Schlagzeile lesen: Oh, sie hat Gold gewonnen", sagte Liu, die bei ihrem Coup modisch passend als Golden Girl in Erscheinung trat.In ihrem auffallenden und rebellisch wirkenden Outfit mit einem glitzernden, goldfarbenen Kleid mit Pailletten, ihrem markanten Piercing im Mund und platingoldenen Strähnen in ihrem dunkelbraunen Haar verzückte Liu die Eiskunstlaufwelt. "Ich brauchte das hier nicht", sagte sie über die Goldmedaille um ihren Hals und fügte an: "Aber was ich brauchte, war die Bühne - und die habe ich bekommenTochter eines politisch geflüchteten ChinesenIhre unbeschwerte Art sei ihr wichtiger als die Ergebnisse, betonte Liu. Vielmehr geht es der Tochter eines chinesischen Vaters, der als Aktivist angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der chinesischen Protestbewegung auf dem Tian'anmen-Platz in Peking am 4. Juni 1989 in die USA geflüchtet war, um ihre Lebensgeschichte. Und die ist tatsächlich besonders.Arthur Liu bringt seine in Kalifornien gebürtige Tochter mit fünf Jahren zum Eiskunstlaufen. Schnell wird klar, dass Alysa talentiert ist - talentierter als andere, talentierter als alle anderen. Schon im Alter von 13 Jahren holt Liu den ersten nationalen Titel im Erwachsenenbereich. Als erste amerikanische Frau in der Geschichte des Sports zeigt sie zudem den vierfachen Lutz. Sie gilt schon da als US-Wunderkind.Abrupter Rücktritt vom LeistungssportIn der Saison 2021/2022 startet sie dann auch international durch: Sechste bei den Olympischen Spielen in Peking, Dritte bei der Weltmeisterschaft im französischen Montpellier. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis sie den Eiskunstlauf-Thron erklimmt. Doch dann: ein abruptes und vollkommen überraschendes Karriereende im Alter von gerade einmal 16 Jahren.Warum es dazu kam? Da hält sich die ansonsten sehr aufgeweckte und offene Liu bislang bedeckt - auch in den Stunden nach ihrem größten sportlichen Erfolg. "Ich hoffe, die Leute nehmen sich die Zeit, meine Geschichte zu lesen, auch wenn sie noch nicht vollständig veröffentlicht ist. Eines Tages wird sie es sein", kündigte Liu fast schon geheimnisvoll an. Die Rückkehr auf die Eisfläche - dieses Mal ohne ihren Vater Arthur - bereut sie nicht: "Oh mein Gott. Es war einfach genau richtig."Mit Spaß zum OlympiasiegMit einer nahezu perfekten Olympia-Kür zur Musik "MacArthur Park Suite" von Donna Summer verbesserte sich Liu vom dritten Rang nach dem Kurzprogramm auf den ersten Platz und überholte die beiden Japanerinnen Kaori Sakamoto und Ami Nakai, die Silber und Bronze gewannen. Liu freute sich mit der 17-jährigen Nakai, die als Führende nach dem Kurzprogramm als letzte Sportlerin in der Kür laufen musste, fast mehr als über ihren eigenen Olympiasieg. Beide hüpften nach der Punktevergabe wie Flummis und umarmten sich innig.Abgesehen davon waren die Konkurrentinnen bei der energiegeladenen und schwerelos wirkenden Eiskunstlauf-Show Lius aber eher Nebendarstellerinnen. "Ich fühlte mich ruhig, glücklich und selbstbewusst. Ich habe die ganze Zeit Spaß gehabt. Diese Erfahrung ist wirklich toll", sagte Liu.Trainer DiGuglielmo: "Ich denke, sie weiß, wer sie ist"Ohne Druck, stattdessen mit Freude laufen - das war offenbar genau das richtige Erfolgsrezept. Auch aus Sicht ihres Trainers Phillip DiGuglielmo. "Ich denke, wenn man Spaß daran hat, etwas zu tun, kann man darin herausragend werden. Natürlich gibt es Dinge auf der Welt, die schwer für uns sind, und wir ziehen trotzdem einen Wert daraus", sagte er.Der Coach ist sich zu "100 Prozent" sicher, dass Liu nicht bei diesen Winterspielen gewesen wäre, wenn sie nicht zwischenzeitlich zurückgetreten wäre. "Ich denke, sie weiß, wer sie ist, was sie in dieser Welt wertschätzt – ihre Familie, ihre Freunde, das Eiskunstlaufen", sagte DiGuglielmo und fügte hinzu: "Diese Pause hat ihrem Körper und ihrem Geist geholfen."Liu "einfach magisch"Als "glücklichste Eiskunstläuferin der Welt - und Olympiasiegerin" bezeichnete die Tageszeitung "USA Today" Liu nach ihrem märchenhaften Gold-Coup. Die Expertin des US-Senders NBC und frühere Eiskunstläuferin Tara Lipinski schrieb auf Instagram, dass sie Gänsehaut gehabt habe. "Alysa, du warst einfach magisch da draußen!"Vor eineinhalb Monaten musste sich Liu bei den US-Meisterschaften als Zweite noch Amber Glenn geschlagen geben, die bei den Winterspielen Fünfte wurde. Allerdings trug Liu in der Kür bei den nationalen Titelkämpfen auch noch ein silbernes Kleid - als würde sie ihre Platzierungen erahnen. Selbst das passte in die hollywoodreife Geschichte.

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Live-Schalte aus Italien: Australische Journalistin berichtet betrunken von Olympischen Winterspielen

Vor einer Live-Übertragung bei Olympia hat eine Reporterin zu tief ins Glas geschaut. Sie entschuldigt sich bei den Zuschauern – auch Australiens Premier äußert sich.Die australische Journalistin Danika Mason hat mit einem beschwipsten Bericht über die Olympischen Winterspiele in Norditalien für Aufsehen gesorgt. Auf Social Media kursierte ein Clip der betrunkenen Reporterin, die vor allem für ihre Berichterstattung über die National Rugby League in Australien bekannt ist.Darin ist Mason bei einer Live-Übertragung des Senders Channel 9 in der Frühstücksshow „Today“ zu sehen. Sie hat Schwierigkeiten, sich zu artikulieren, und spricht über den Kaffeepreis vor Ort und über Leguane: „Der Preis für Kaffee hier ist eigentlich in Ordnung, es ist eher der Preis für Kaffee in den USA, an den wir uns gewöhnen müssen. Bei den Leguanen bin ich mir nicht sicher, wo soll das hinführen?“ Offenbar bezieht sie sich damit auf Kommentare aus dem Studio, ihr Gedankengang lässt sich in dem Clip jedoch nur schwer nachvollziehen.Der Rest von Masons Bericht dreht sich um Rugby-Ereignisse in ihrer Heimat. Auch dabei lallt sie und verwechselt die USA mit UK.Ihr Auftritt sorgte im Studio in Australien offenbar für Erheiterung: Das Lachen von „Today“-Moderator Karl Stefanovic ist in dem Clip zu hören. „Das kalte Wetter ist schon eine Sache, oder?“, sagte er anschließend. „Man kann seine Lippen kaum bewegen.“In den sozialen Netzwerken sorgte der Auftritt für gemischte Reaktionen. Viele Nutzer amüsierten sich darüber, andere warfen Mason mangelnde Professionalität vor.Reporterin entschuldigt sich nach Olympia-BerichtBei ihrem nächsten Auftritt in der „Today“-Show am Donnerstagmorgen dankte Mason Zuschauern, die ihr besorgte Nachrichten geschickt hatten, und entschuldigte sich. Es gehe ihr gut, der Auftritt sei ihr nur ein wenig peinlich.„Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt, ich hätte nichts trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Bedingungen – es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen“, sagte die Journalistin. „Aber ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Das entspricht nicht den Standards, die ich mir selbst gesetzt habe.“„Today“-Moderatorin Jenny Azzopardi zeigte sich verständnisvoll und sagte: „Wir wissen, wie hart du arbeitest, Danika.“ Moderator Stefanovic nannte Mason eine „Legende“.Das sagt Australiens PremierWie die BBC berichtet, schaltete sich auch Australiens Premierminister Anthony Albanese in die Debatte um Masons Bericht ein. Er sei „pro-Danika“, so der Regierungschef und Vorsitzende der Australian Labor Party.„Gut für sie. Sie ist gerade in Italien und muss müde sein“, sagte er und fügte hinzu: „Das liegt an der Zeitverschiebung, die hatte sicher einen Einfluss. Hier gibt es nichts zu sehen.“

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Olympische Winterspiele: Rodler Wendl und Arlt deutsche Fahnenträger bei Schlussfeier

Tobias Wendl und Tobias Arlt wurden in Italien zu Deutschlands erfolgreichsten Winter-Olympioniken. Nun übernehmen sie bei der Schlussfeier - natürlich zu zweit - eine ehrenvolle Aufgabe.Die Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt werden bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele am Sonntagabend in Verona als Fahnenträger das deutsche Team anführen. "Was sie geschaffen haben, bleibt für immer. Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Tobis zwei wunderbare Fahnenträger gefunden haben. Sie haben sich diese Auszeichnung absolut verdient", sagte Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Wendl und Arlt hatten bei ihren letzten olympischen Spielen Bronze im Doppelsitzer sowie Gold in der Team-Staffel geholt. Damit sind die beiden 38-Jährigen die erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken. Insgesamt kommen sie auf sieben Gold- und eine Bronzemedaille seit den Winterspielen von Sotschi 2014 und übertrafen damit ihre ehemalige Teamkollegin Natalie Geisenberger (38), die sechsmal Gold und einmal Bronze gewinnen konnte. "Wir werden sie im Team D vermissen und hoffen, ihnen mit dem Erlebnis als Fahnenträger einen würdigen Abschied bereiten zu können", sagte Weikert.

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