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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

WM-Qualifikation: Schlotterbeck fehlt weiter im DFB-Training

Die Wunde am Fuß verhindert weiter die Trainingsteilnahme von Nico Schlotterbeck. Bundestrainer Julian Nagelsmann muss möglicherweise improvisieren. Ein junger Leipziger ist beim A-Team angekommen.Ohne den weiter angeschlagenen Nico Schlotterbeck, aber mit dem nachnominierten Assan Ouédraogo hat Bundestrainer Julian Nagelsmann die Trainingsarbeit für den Endspurt um das WM-Ticket fortgesetzt. BVB-Verteidiger Schlotterbeck fehlte bei der Übungseinheit auf einem Nebenplatz des AOK-Stadions in Wolfsburg wegen seiner Fußverletzung. Der 25-Jährige hatte im Dortmunder Bundesliga-Spiel beim Hamburger SV (1:1) am Samstag einen Cut am Fuß erlitten und musste getackert werden. Im DFB-Quartier wurde die Behandlung fortgesetzt. Ob der als Startspieler für die Viererkette vorgesehene Schlotterbeck für die Partien der Fußball-Nationalmannschaft am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Luxemburg und am Montag (20.45 Uhr/ZDF) in Leipzig gegen die Slowakei zur Verfügung steht, ist offen. Erstes A-Training für OuédraogoNagelsmann hatte durch den Ausfall Schlotterbecks 20 Feldspieler und vier Torhüter im Training. Der Leipziger Ouédraogo war am Montag von der U21 zur A-Auswahl gestoßen, nachdem der Mainzer Nadiem Amiri wegen Adduktorenproblemen absagen musste. Der junge RB-Profi ist neben dem ebenfalls 19 Jahre alten Said El Mala (1. FC Köln) der einzige Neuling im aktuellen DFB-Kader. Mit zwei Siegen WM-Ticket buchenDie Nationalmannschaft geht als Tabellenführer der Gruppe A vor den mit neun Zählern punktgleichen Slowaken und Nordirland (6) in die letzten Partien um die Teilnahme an der WM 2026. Mit zwei Siegen wäre der erste Platz definitiv gesichert, der das direkte Turnierticket bringt.

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Fußball-Nationalmannschaft: Ewiges Sané-Puzzle als WM-Reizpunkt für Nagelsmann

Wenige Fußballer polarisieren so sehr wie Leroy Sané. Auch Julian Nagelsmann arbeitet sich an ihm ab. Richtung WM gibt es eine Ansage, die viel über den Führungsstil des Bundestrainers verrät.Wenn Leroy Sané auch sportlich so schillernde Auftritte hinlegt wie vor dem Ritz Carlton in Wolfsburg, ist ihm ein Platz im WM-Kader von Julian Nagelsmann trotz der Knallhart-Ansage des Bundestrainers sicher. Modisch kommt an ihn keiner ran. In Zwei-Drittel-Hose und mit Gucci-Handtasche schlenderte der Offensivspieler nach seiner Zwangspause ins Teamhotel der Fußball-Nationalmannschaft. Sané lächelte und murmelte noch ein schnelles "Thank You" in die Kamera. Seine Serie an modischen Extravaganzen setzte der 29-Jährige damit fort. Ebenfalls in Wolfsburg hatte er 2019 mit einer bunt bemalten Flausch-Jacke im Eisbären-Stil viele Kommentare provoziert. Nationalspieler auf BewährungDiesmal folgte auf den Mode-Akzent eine nicht verklausulierte Forderung von Nagelsmann, die deutlich machte, dass Schnickschnack oder Accessoires keine Relevanz haben. Jetzt zählen nur noch sportliche Themen. Sané ist nur auf Bewährung zurück beim DFB-Team. "Wenn wir auf der Position sechs, sieben Spieler zur Auswahl hätten, dann hätte er es deutlich schwerer", sagte Nagelsmann. Der Bundestrainer setzte im Basta-Stil fort: "Leroy weiß, was gefragt ist und er weiß auch, dass es nicht mehr unzählige, viele Chancen gibt, sich auf der Nationalmannschaftsebene, zumindest unter meiner Führung, zu beweisen."Die finalen WM-Qualifikationsspiele in Luxemburg am Freitag (20.45 Uhr/RTL) und gegen die Slowakei am folgenden Montag (20.45 Uhr/ZDF) in Leipzig werden für Sané auch zu einer persönlichen Entscheidung um das WM-Ticket.Nagelsmann als Denkzettel-DiplomatDie Worte des Bundestrainers klingen hart. Sie passen aber zu seinem Führungsstil. Der 38-Jährige trifft nicht nur konsequente Entscheidungen. Er erklärt sie auch schonungslos und öffentlich. Nagelsmann operiert mit einer Art Denkzettel-Diplomatie. Seine DFB-Vorgänger Joachim Löw und Hansi Flick zeigten mehr Spielertreue. Das Prinzip Hire-and-Fire mussten auch schon andere Profis ertragen. Mats Hummels wurde von Nagelsmann bei dessen DFB-Dienstantritt vor zwei Jahren als Stabilisator zurückgeholt und nach nur zwei Einsätzen wieder aussortiert. Leon Goretzka bekam eine schmerzhafte Auszeit zur Heim-EM 2024 auferlegt. Jonathan Burkardt wurde nach ersten Trainingseindrücken im März öffentlich getadelt und ist jetzt als Sturm-Backup für Nick Woltemade zurück. Andere, wie Marvin Ducksch, Kevin Behrens oder jüngst Nnamdi Collins wurden einmal nominiert und kamen nicht wieder. Sammer moniert zu viele ReizpunkteDer Umgang mit Sané konnte nicht dazu beitragen, den aktuellen Zick-Zack-Vorwurf gegen den Bundestrainer im WM-Vorjahr zu entkräften. Matthias Sammer verpackte seine jüngste Generalkritik in einer Art alt-väterlichen Rat. Nagelsmann solle generell weniger "Reizpunkte" setzen, sagte er bei Sky. Lothar Matthäus hätte Sané "nie außen vor gelassen. Als Trainer muss ich dem Spieler das Vertrauen geben. Nur weil man in die Türkei wechselt, ist man doch kein schlechterer Spieler", sagte er ebenfalls bei Sky.Bei der Demission im August hatte der Bundestrainer von Sané deutlich eine Leistungssteigerung bei Galatasaray Istanbul gefordert, dass er den Abschied vom FC Bayern nicht nachvollziehen konnte, gab er dabei klar zu verstehen. Mangelnde AlternativenDieser Formnachweis sei zwar nach drei Liga-Toren "noch nicht zu 100 Prozent" vollbracht, aber derzeit fehlen Nagelsmann die Alternativen an schnellen Außenbahnspielern. "Aber er hat da schon auch noch Schritte zu gehen, dass es noch besser wird, hier und auch im Verein", sagte Nagelsmann.Sané hatte sich nach der verordneten Auszeit immer diplomatisch geäußert. Die offene und gute Kommunikation mit Nagelsmann gelobt, mit dem er auch schon in der gemeinsamen Bayern-Zeit seine Erfahrungen machte. Natürlich versichert er, dass die WM das Ziel bleibe. Es ist die vielleicht letzte Chance, bei einem großen Turnier zu glänzen. Für die WM 2018 wurde er von Löw überraschend nicht berücksichtigt, 2022 war er in Katar angeschlagen. Bei der EM 2016 war er noch Rookie, 2021 hinterließ er keinen bleibenden Eindruck und 2024 konnte er Nagelsmanns Vertrauen im Viertelfinale gegen Spanien überhaupt nicht rechtfertigen, wurde zur Halbzeit gegen Florian Wirtz ausgewechselt. Kein Schrei nach LiebeSich anzubiedern, der öffentlichen Meinung zu folgen, war noch nie Sanés Ding. "Ich bin keiner, der sagt: Schenkt mir ein bisschen mehr Liebe", sagte er dem "Kicker". So wirkt das Kapitel Sané und Nationalmannschaft wie ein dauerhafter Versuch, zwei Puzzleteile endlich einmal zusammenzufügen. Keiner im jetzigen Kader ist so lange dabei wie Sané, der im von der Pariser Terrornacht überschatteten Test gegen Frankreich vor zehn Jahren debütierte. 70 Länderspiele hat er seither bestritten. Nur Joshua Kimmich (105) hat im aktuellen Aufgebot mehr DFB-Einsätze. Der Ruf, sein außerordentliches Potenzial nicht abzurufen, prägt praktisch seine ganze Karriere. Schlampiges Genie, ewiger Lausbub. Ein wandelnder Provokateur mit guter Laune. Das sind die Etiketten, die dem bei den Kollegen hochgeschätzten Profi anhaften. In der Arbeiterstadt Wolfsburg muss er jetzt Gegenbeweise erbringen und Nagelsmann überzeugen.

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DFB-Team: Der Bundestrainer und das Testlabor der Nation

Julian Nagelsmann ist noch immer auf der Suche nach den elf Richtigen für seine Spielidee. Die Zeit drängt – und nebenbei muss die Qualifikation für die WM 2026 geschafft werden. Als das EM-Viertelfinale gegen Spanien abgepfiffen wurde am Abend des 5. Juli 2024, war dies der Beginn tränenreicher Stunden für die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. 1:2 verloren, durch ein Tor von Mikel Merino in der letzten Minute der Verlängerung. Beim Bundestrainer dauerte die Trauer sogar noch bis weit in den nächsten Tag an. Mit brüchiger Stimme hielt Julian Nagelsmann im Team-Camp in Herzogenaurach eine Rede, die als Liebeserklärung an seine Mannschaft verstanden werden durfte. Die EM sei nur der Anfang einer Entwicklung, sagte Nagelsmann, er glaube fest an seine Spieler. Jetzt gelte es, den Blick auf das WM-Turnier im Jahr 2026 zu richten. Nagelsmann schloss trotzig mit den Worten: "Wir wollen Weltmeister werden."Heute, ein Jahr und vier Monate später, ist nicht mehr viel übrig geblieben von jenem EM-Team, das doch Deutschlands Zukunft hätte sein sollen. Nur acht Spieler aus dem 26er-Kader von 2024 stehen im Aufgebot für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Luxemburg am Freitag (20.45 Uhr, RTL) und die Slowakei am kommenden Montag (20.45 Uhr, ZDF). Dass Nagelsmann sich für neues Personal entschieden hat, kann nur zum Teil mit den Verletzungen von Stammkräften wie Jamal Musiala, Kai Havertz und Antonio Rüdiger erklärt werden. Im Herbst 2025 ist Nagelsmann ein Bundestrainer auf der Suche. Er setzt auf Erkenntnisgewinn durch Experimente; er glaubt, dass er sein WM-Team findet, indem er verschiedene Konstellationen ausprobiert auf dem Feld.Julian Nagelsmann sieht Schwächen auf den FlügelpositionenNagelsmanns Versuche finden allerdings unter Ernstfallbedingungen statt. Das DFB-Team muss beide Qualifikationsspiele gewinnen, um als Gruppensieger sicher bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko dabei zu sein. Womöglich genügt auch ein Unentschieden gegen die punktgleichen Slowaken; das wird sich am Freitag klären, wenn die Slowakei gegen Nordirland spielt. Neu im DFB-Kader ist Said El Mala, geboren 2006 in Krefeld, in der Bundesliga am Ball für den 1. FC Köln. El Mala kann auf den Erfahrungsschatz von nur neun Erstligaspielen zurückgreifen – in denen ihm allerdings vier Tore und eine Vorlage gelungen sind. Nagelsmann sagte am Montag in Wolfsburg, wo die Nationalmannschaft sich derzeit auf die Länderspiele vorbereitet: "Ich bin kein Freund von extrem frühem Hypen und Hochpushen", doch diesen El Mala wolle er "mal in der Gruppe sehen" und beobachten, wie er sich im Training präsentiere. El Malas kometenhafter Aufstieg zu einem DFB-Kaderspieler liegt nicht nur in dessen starken Leistungen begründet, er ist auch Ausdruck einer chronischen Schwäche der Nationalmannschaft auf den Flügelpositionen. "Wir sind da nicht so stark besetzt", räumte Nagelsmann ein, "wir haben nicht viele Spieler, die von außen mit Druck in die rote Zone ziehen."Die rote Zone, das ist in Nagelsmanns Diktion der gegnerische Strafraum. Dort passierte in den letzten beiden Länderspielen tatsächlich wenig Aufregendes. Beim 1:0-Sieg gegen Nordirland in Belfast drückte Nick Woltemade den Ball mit der Schulter ins Tor, wenige Tage zuvor quälte man sich lange gegen das kleine Luxemburg, das ab der 20. Minute in Unterzahl spielte, bevor es am Ende 4:0 für Deutschland hieß. Nagelsmann wünscht sich nun weniger "Sucht nach Kontrolle" in der Offensive und mehr ungestümen Sturm und Drang. Neue Chance für Leroy SanéIn diesem Licht ist auch die Berufung von Leroy Sané zu sehen. Zu den vergangenen beiden Länderspielen im Oktober war Sané nicht eingeladen worden; Nagelsmann war unglücklich mit dessen Wechsel von Bayern München zu Galatasaray Istanbul. Das Niveau der türkischen Süper Lig hält der Bundestrainer für nicht herausfordernd genug für einen A-Nationalspieler. Jetzt ist Sané seltsamerweise wieder dabei. Nagelsmann treibt die Not auf den Flügeln zu unkonventionellen Maßnahmen. Sané hat schon viele Chancen in der Nationalmannschaft bekommen. Bereits die Bundestrainer Löw und Flick bestaunten sein Talent, seinen explosiven Antritt, sein unwiderstehliches Tempodribbling, aber keiner von beiden vermochte es, ihm seine Launenhaftigkeit auszutreiben. Sané schafft es problemlos, in einem Spiel Weltklasseleistungen zu zeigen und im nächsten komplett unterzugehen. So viel Wankelmut ist keinem Trainer geheuer, auch Nagelsmann nicht. Daher sprach er am Montag öffentlich eine Ermahnung an Sané aus: "Es gibt unter meiner Führung nicht mehr so viele Chancen für ihn, sich zu beweisen."Sané wird gegen Luxemburg und die Slowakei also liefern müssen, wie das im Branchenjargon heißt. Ansonsten steht ein junger Mann namens El Mala bereit, der mit der Nationalmannschaft nur allzu gern auf Amerikareise gehen würde im nächsten Sommer. 

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DFB-Team: Der Bundestrainer und das Testlabor der Nation

Julian Nagelsmann ist noch immer auf der Suche nach den elf Richtigen für seine Spielidee. Die Zeit drängt – und nebenbei muss die Qualifikation für die WM 2026 geschafft werden. Als das EM-Viertelfinale gegen Spanien abgepfiffen wurde am Abend des 5. Juli 2024, war dies der Beginn tränenreicher Stunden für die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. 1:2 verloren, durch ein Tor von Mikel Merino in der letzten Minute der Verlängerung. Beim Bundestrainer dauerte die Trauer sogar noch bis weit in den nächsten Tag an. Mit brüchiger Stimme hielt Julian Nagelsmann im Team-Camp in Herzogenaurach eine Rede, die als Liebeserklärung an seine Mannschaft verstanden werden durfte. Die EM sei nur der Anfang einer Entwicklung, sagte Nagelsmann, er glaube fest an seine Spieler. Jetzt gelte es, den Blick auf das WM-Turnier im Jahr 2026 zu richten. Nagelsmann schloss trotzig mit den Worten: "Wir wollen Weltmeister werden."Heute, ein Jahr und vier Monate später, ist nicht mehr viel übrig geblieben von jenem EM-Team, das doch Deutschlands Zukunft hätte sein sollen. Nur acht Spieler aus dem 26er-Kader von 2024 stehen im Aufgebot für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Luxemburg am Freitag (20.45 Uhr, RTL) und die Slowakei am kommenden Montag (20.45 Uhr, ZDF). Dass Nagelsmann sich für neues Personal entschieden hat, kann nur zum Teil mit den Verletzungen von Stammkräften wie Jamal Musiala, Kai Havertz und Antonio Rüdiger erklärt werden. Im Herbst 2025 ist Nagelsmann ein Bundestrainer auf der Suche. Er setzt auf Erkenntnisgewinn durch Experimente; er glaubt, dass er sein WM-Team findet, indem er verschiedene Konstellationen ausprobiert auf dem Feld.Julian Nagelsmann sieht Schwächen auf den FlügelpositionenNagelsmanns Versuche finden allerdings unter Ernstfallbedingungen statt. Das DFB-Team muss beide Qualifikationsspiele gewinnen, um als Gruppensieger sicher bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko dabei zu sein. Womöglich genügt auch ein Unentschieden gegen die punktgleichen Slowaken; das wird sich am Freitag klären, wenn die Slowakei gegen Nordirland spielt. Neu im DFB-Kader ist Said El Mala, geboren 2006 in Krefeld, in der Bundesliga am Ball für den 1. FC Köln. El Mala kann auf den Erfahrungsschatz von nur neun Erstligaspielen zurückgreifen – in denen ihm allerdings vier Tore und eine Vorlage gelungen sind. Nagelsmann sagte am Montag in Wolfsburg, wo die Nationalmannschaft sich derzeit auf die Länderspiele vorbereitet: "Ich bin kein Freund von extrem frühem Hypen und Hochpushen", doch diesen El Mala wolle er "mal in der Gruppe sehen" und beobachten, wie er sich im Training präsentiere. El Malas kometenhafter Aufstieg zu einem DFB-Kaderspieler liegt nicht nur in dessen starken Leistungen begründet, er ist auch Ausdruck einer chronischen Schwäche der Nationalmannschaft auf den Flügelpositionen. "Wir sind da nicht so stark besetzt", räumte Nagelsmann ein, "wir haben nicht viele Spieler, die von außen mit Druck in die rote Zone ziehen."Die rote Zone, das ist in Nagelsmanns Diktion der gegnerische Strafraum. Dort passierte in den letzten beiden Länderspielen tatsächlich wenig Aufregendes. Beim 1:0-Sieg gegen Nordirland in Belfast drückte Nick Woltemade den Ball mit der Schulter ins Tor, wenige Tage zuvor quälte man sich lange gegen das kleine Luxemburg, das ab der 20. Minute in Unterzahl spielte, bevor es am Ende 4:0 für Deutschland hieß. Nagelsmann wünscht sich nun weniger "Sucht nach Kontrolle" in der Offensive und mehr ungestümen Sturm und Drang. Neue Chance für Leroy SanéIn diesem Licht ist auch die Berufung von Leroy Sané zu sehen. Zu den vergangenen beiden Länderspielen im Oktober war Sané nicht eingeladen worden; Nagelsmann war unglücklich mit dessen Wechsel von Bayern München zu Galatasaray Istanbul. Das Niveau der türkischen Süper Lig hält der Bundestrainer für nicht herausfordernd genug für einen A-Nationalspieler. Jetzt ist Sané seltsamerweise wieder dabei. Nagelsmann treibt die Not auf den Flügeln zu unkonventionellen Maßnahmen. Sané hat schon viele Chancen in der Nationalmannschaft bekommen. Bereits die Bundestrainer Löw und Flick bestaunten sein Talent, seinen explosiven Antritt, sein unwiderstehliches Tempodribbling, aber keiner von beiden vermochte es, ihm seine Launenhaftigkeit auszutreiben. Sané schafft es problemlos, in einem Spiel Weltklasseleistungen zu zeigen und im nächsten komplett unterzugehen. So viel Wankelmut ist keinem Trainer geheuer, auch Nagelsmann nicht. Daher sprach er am Montag öffentlich eine Ermahnung an Sané aus: "Es gibt unter meiner Führung nicht mehr so viele Chancen für ihn, sich zu beweisen."Sané wird gegen Luxemburg und die Slowakei also liefern müssen, wie das im Branchenjargon heißt. Ansonsten steht ein junger Mann namens El Mala bereit, der mit der Nationalmannschaft nur allzu gern auf Amerikareise gehen würde im nächsten Sommer. 

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Fußball-Nationalmannschaft: Amiri fällt aus - Nagelsmann holt Neuling Ouédraogo

Gleich beim Trainingsstart muss Julian Nagelsmann einen Ausfall verkraften. Für den Mainzer Amiri holt der Bundestrainer nach Kölns El Mala einen weiteren Teenager erstmals zur Nationalmannschaft.Julian Nagelsmann muss für die letzten Länderspiele in der WM-Qualifikation auf Nadiem Amiri verzichten und hat dafür Assan Ouédraogo erstmals für die Fußball-Nationalmannschaft nominiert. Der Mainzer Amiri kann wegen Adduktorenproblemen in den Partien in Luxemburg am Freitag (20.45 Uhr/RTL) und drei Tage später in Leipzig gegen die Slowakei nicht mitwirken und reiste am Montag nicht zum DFB-Treffpunkt nach Wolfsburg an. Der 19 Jahre alte Ouédraogo von RB Leipzig stößt von der U21 zum A-Team und ist nach dem gleichaltrigen Kölner Said El Mala der zweite Debütant beim Jahresabschluss. Mit zwei Siegen löst die DFB-Elf das direkte WM-Ticket für die Endrunde 2026. "Es ist sehr schade, dass Nadiem für die beiden wichtigen Spiele ausfällt. Wir möchten seine Position im Kader gerne 1:1 nachbesetzen, deshalb haben wir uns für eine Nachnominierung von Assan Ouedraogo entschieden. Assan macht es aktuell sehr gut in der Bundesliga. Er ist ein junger Perspektivspieler, ähnlich wie Said El Mala, den wir gerne im Training sehen möchten", sagte Nagelsmann. Untersuchung bei SchlotterbeckNico Schlotterbeck musste wegen seiner Fußwunde in Wolfsburg von DFB-Ärzten untersucht werden. Der Innenverteidiger hatte die Blessur im Bundesligaspiel von Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV erlitten. Ein Einsatz am Freitag ist fraglich. Außer Schlotterbeck und Amiri hatte Nagelsmann zum Anfang bei der öffentlichen Trainingseinheit vor rund 4.000 Fans die weiteren 23 Spieler seines Kaders auf dem Platz. Mehrere Akteure, die am Sonntag noch für ihre Clubs gespielt hatten, verließen aber nach wenigen Minuten den Rasen für Regenerationsübungen.

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Fußball-Nationalmannschaft: Boss-Ansage an Nagelsmann - WM-Ticket ohne Jux und Tollerei

Für Julian Nagelsmann zählen im Endspurt ums WM-Ticket nur zwei Siege. Sonst drohen riskante Playoffs. Was der DFB-Präsident dazu sagt und wie der Bundestrainer seinen Personalkurs verteidigt.Im dicken Wolfsburger November-Nebel setzte Julian Nagelsmann mit seiner neuen, knallroten Trainingsjacke allein optisch schon ein klares Signal. Mit seiner Ansprache machte der Bundestrainer noch vor dem Training vor 4.000 Fans unmissverständlich dann deutlich, was im Endspurt um das WM-Ticket für die Fußball-Nationalmannschaft auf dem Spiel steht. "Wir haben keine weitere Möglichkeit für einen Ausrutscher, weil wir uns den schon genehmigt haben. Deswegen müssen wir die beiden Spiele gewinnen", sagte Nagelsmann. Mit zwei Siegen am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Luxemburg und drei Tage später beim Showdown gegen die Slowakei in Leipzig soll Platz eins in der Gruppe A gesichert und die direkte Qualifikation für die WM-Endrunde 2026 ganz ohne alle denkbaren Rechenspiele gesichert werden. Luxemburg und Slowakei. Das ist nicht der Gegner-Maßstab, an dem sich Nagelsmann im nächsten Sommer bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada messen lassen will, auch wenn von einer Titelansage schon lange keine Rede mehr ist. Aber für das WM-Ticket dürfen die Hürden aus Europas mittlerer und unterer Fußball-Kategorie jetzt bloß nicht unterschätzt werden. Slowakei-Hypothek wirkt nachDas 0:2 zum Start in der Slowakei wirkt weiter auf schmerzhafte Weise nach und wird auch Teil der Ansprache von Nagelsmann an sein Team um Kapitän Joshua Kimmich und beim FC Liverpool weiter um seine Bestform ringenden Florian Wirtz sein, verriet der Bundestrainer. "Es sollte schon bei allen dazu führen, dass wir gewarnt sind", erinnerte Nagelsmann an den Fehlstart von Bratislava. Wie angespannt die Lage um die DFB-Elf ist, wie sehr ein Umweg über risikobehaftete Playoffspiele im März 2026 wäre, wenn Platz eins noch verspielt wird, macht auch eine Ansage von Verbandsboss Bernd Neuendorf deutlich. DFB-Präsident formuliert Anspruch"Ich erwarte ganz klar, dass wir die beiden Spiele gewinnen und damit auch die Gruppe, sodass wir idealerweise in den Lostopf 1 kommen und bei der Auslosung Anfang Dezember dann Klarheit über alles haben und nicht in irgendwelche Qualifikationsrunden müssen", sagte der DFB-Präsident. Neuendorf bezeichnet sich selbst ausdrücklich nicht als Alphatier und muss Nagelsmann als wichtigsten Angestellten des Verbandes doch die Botschaft mit auf den Weg geben. "Wir gehen hoch konzentriert in diese beiden Spiele und ich bin überzeugt, dass wir sie erfolgreich gestalten", sagte Neuendorf. "Das ist die klare Erwartung."Immerhin: Der vierfache Weltmeister geht als Tabellenführer in die letzten Partien 2025. "Wir sind nicht abhängig von anderen Ergebnissen erst mal, sondern nur abhängig von unserer eigenen Leistung. Das ist gut", sagte Nagelsmann. Genau sieben Monate vor dem WM-Start haben sich seine Erwartungen für die Quali-Runde dennoch nicht erfüllt. Die dominante Spielweise, im August als Ziel ausgerufen, wurde nicht oder nur in sehr dosierter Art demonstriert. Vor dem letzten Doppelpack sah sich der Bundestrainer herausgefordert, gleich zu einer Vielzahl an Personalien Stellung zu beziehen. Rückkehr auf Bewährung von Leroy Sané, keine Berufung für Stuttgarts Angelo Stiller. Debüt mit ganz wenig Bundesliga-Erfahrung für den jungen Kölner Said El Mala (19), nicht aber für Bayerns Lennart Karl (17). Und dann die ewig bange Frage, wie es denn Wirtz in England geht. Da gab es trefflich viel zu erklären für Nagelsmann. Seine Offensivverteidigung gab der 38-Jährige im Eingangsstatement vor: "Wir machen ja keine Kader-Nominierung aus Jux und Tollerei", sagte er. Da klang im Unterton das Unverständnis mit, das seine Personalstrategie zuletzt auch als Zick-Zack-Kurs negativ interpretiert wurde. Fakt bleibt natürlich, dass Nagelsmann noch auf der Suche nach seinem WM-Konzept ist, während die Spitzenklasse aus Spanien, Argentinien, England und Brasilien schon an Feinschliff und unverzichtbaren Automatismen arbeitet. Erschwerend bleibt für Nagelsmann die Absenz seiner WM-Säulen Marc-André ter Stegen, Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Jamal Musiala. Aktuelle Verletzungssorgen bereitet Nico Schlotterbeck. Der Cut am Fuß, erlitten im Dortmunder Bundesliga-Spiel, macht mehr Probleme als zunächst auch vom Borussen-Verteidiger selbst angenommen. "Das ist über Nacht schon dick geworden, sieht nicht ganz optimal aus", sagte der Bundestrainer.

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ATP Finals im Tennis: "Normalität": Zverev will nach Start-Sieg weiter glänzen

Mit dem starken Auftaktmatch in Turin hat Alexander Zverev viele Zweifel vorerst beseitigt. Ein Experte sieht ihn fast schon in Titelform. Neue Energie erhält Zverev durch einen tierischen Begleiter.Nach seinem nahezu perfekten Start ins letzte Highlight der ATP-Saison zeigte Alexander Zverev tierische Freude - und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Der Tennisstar postete bei Instagram ein Video von seinem Dackel Mischka, der seinem Herrchen in den Katakomben der Inalpi Arena schwanzwedelnd in die Arme lief und ihm das Gesicht abschlecken durfte. Die Journalisten mussten rund anderthalb Stunden warten, ehe Zverev sich zu seinem durchaus beeindruckenden 6:3, 7:6 (8:6)-Auftaktsieg bei den ATP Finals gegen den US-Amerikaner Ben Shelton äußerte. "Bad Boy", sagte ein Medienvertreter schmunzelnd zu Zverev, ehe die Fragerunde um kurz vor Mitternacht begann. Der Weltranglistendritte reagierte äußerst gelassen auf diesen kleinen Scherz - genauso gelassen nahm er aber auch die Lobeshymnen auf seinen erfolgreichen Start ins Prestigeturnier in Turin. "Ich weiß, dass es alle sehr, sehr komisch finden, wenn ich auch mal gegen gute Spieler gewinnen kann heutzutage. Aber für mich möchte ich das immer noch als Normalität sehen und nicht mehr daraus machen, als es ist", sagte der 28-Jährige.Ex-Profi Kohlschreiber schwärmtVor Turnierstart hatten vor allem körperliche Probleme Zweifel aufkommen lassen, ob Zverev im Kräftemessen der besten Spieler des Jahres Chancen aufs Halbfinale, Finale oder gar auf seinen dritten Titel nach 2018 und 2021 hat. Im Duell mit Shelton wirkte der Olympiasieger von 2021 fit, frisch und hochkonzentriert. "Das war Sascha Zverev at his best", schwärmte Ex-Spieler Philipp Kohlschreiber bei Sky. Zverev habe damit auch an die Adresse der zwei Ausnahmekönner Jannik Sinner und Carlos Alcaraz "ein Ausrufezeichen gesetzt", meinte Kohlschreiber: "Mit so einer Leistung wie im ersten Satz: Halbfinale minimum!"Urschrei nach gewonnenem MatchballDie Statistiken im Match gegen Shelton sprechen zumindest nicht dagegen. Zverev gewann 84 Prozent der Punkte, wenn sein erster Aufschlag ins Feld kam - ein herausragender Wert. Und auch beim zweiten Aufschlag (70 Prozent) wackelte er nicht. Deswegen musste Zverev auch keine einzige Breakchance gegen sich abwehren. Der Hamburger leistete sich auch von der Grundlinie nur wenige Fehler, und im Tiebreak des zweiten Satzes kämpfte er sich von einem 0:4-Rückstand erfolgreich zurück und wehrte drei Satzbälle gegen sich ab. Die Freude über die starke Leistung ließ er in einem gewaltigen Jubelschrei heraus. "Ich finde, dass ich ein fantastisches Match gespielt habe, und da darf man sich auch freuen", sagte Zverev dazu.Jetzt gegen Sinner und Auger-AliassimeEr habe nun etwas Zeit zum Regenerieren und schaue "auf die nächsten Matches, die auch schwierig werden". Weitere Gruppengegner des Deutschen sind Italiens Tennis-Ass Sinner und der Kanadier Felix Auger-Aliassime. Die beiden Besten der zwei Vierergruppen ziehen ins Halbfinale ein. Vor allem das Duell mit Sinner, gegen den er jüngst beim Halbfinale in Paris beeinträchtigt durch einen geschwollenen Knöchel eine 0:6, 1:6-Pleite kassierte, wird richtungsweisend sein."Sinner ist momentan der beste Spieler auf diesem Belag, gar keine Frage. Deswegen erwarte ich ein sehr schweres Match", sagte die deutsche Nummer 1. Sollte er topfit sein, habe er aber auch gegen den Weltranglistenersten eine Chance. Kohlschreiber glaubt nach dem gelungenen Auftakt mehr denn je an Zverevs Möglichkeiten: "Sascha ist vollgepackt mit Selbstvertrauen." Und er hat einen neuen Wegbegleiter in seinem Team. Es ist zwar kein neuer Trainer, wie manche Experten wie Tennis-Ikone Boris Becker fordern. Aber Dackel Mischka scheint Zverev zumindest positive Energie zu geben. "Ich bin total verliebt in ihn", sagte er der "Bild". Er hat den Hund seiner Freundin Sophia Thomalla geschenkt, deren Hund in diesem Jahr verstorben ist. "Ich habe ihr Mischka zum Geburtstag gekauft und nun ist er Teil der Familie." Seit drei Wochen begleitet er Zverev auch auf der Tennis-Tour.

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Formel 1: Norris' Kampf um Anerkennung auf dem Weg zum WM-Triumph

Es ist eine Verstappen-Show für den Titel Weltmeister der Herzen. Im echten WM-Kampf deutet sehr viel auf den Premieren-Triumph von Norris hin. Der Brite hat dafür auch Gewohnheiten verändert.Lando Norris muss sich fast schon wie ein möglicher Weltmeister 2. Klasse vorkommen. Auch nach seiner tadellosen Fahrt zum triumphalen Sieg beim Großen Preis von São Paulo ertönten Buhrufe - wie schon zuvor beim noch viel souveräneren Erfolg des 25 Jahre alten Briten von McLaren in Mexiko-Stadt. "Es gibt immer Leute, die versuchen, einen ein wenig herunterzuziehen", sagte Norris: "Das ist nicht gerade das Schönste." Britische Presse: "Verstappen fuhr wie ein Gott"Norris' größtes Problem heißt Max Verstappen - nicht, wenn es um die Punkte im WM-Klassement der Formel 1 drei Grand Prix vor dem Ende geht. Es ist eine emotionale Sache, Verstappen krönte sich in Brasilien zum Weltmeister der Herzen. Aus der Boxengasse auf Platz drei. "Unglaublich", sagte er selbst. Und das ein Jahr, nachdem er auf dem Kurs in Interlagos schon einmal eine Leistung für die Geschichtsbücher der Motorsport-Königsklasse hingelegt hatte und von Startplatz 17 zum Sieg gerast war. "Verstappen fuhr wie ein Gott!", attestierte nun sogar die "Daily Mail" aus Norris englischer Heimat. "Es war eine außergewöhnliche Fahrt, auch wenn Lando Norris mit seinem Sieg in Interlagos ein perfektes Wochenende hinlegte und damit einen Anspruch auf den Titel geltend machte", schrieb der "Guardian". Nicht anders die Lobeshymnen aus Spanien. "Norris triumphiert in Brasilien und baut seinen Vorsprung aus, doch Verstappen bleibt der König: Max liefert eine Glanzleistung vom letzten Platz", hieß es bei "Mundo Deportivo". Doch der König muss seinen Thron räumen, sollte nicht noch ein kleines Formel-1-Wunder passieren. Mit 49 Punkten Rückstand reist Verstappen in knapp anderthalb Wochen nach Las Vegas. Dass er Zähler auf Oscar Piastri im zweiten McLaren aufholen konnte und 25 hinter dem Australier liegt, ist nicht mehr als Statistik. Die Abwärtsspirale von Norris-Teamkollege PiastriDer 24 Jahre alte Australier, der so lange in der Saison wie der Titelkandidat Nummer eins mit sieben Rennsiegen aussah, schaffte es nach seinem dritten Rang in Italien in den vergangenen fünf Grand Prix nicht mal mehr aufs Podest. "Wenig Form, kein Schwung: Piastris schlechte Serie hält an, und der Zeitpunkt könnte nicht schlechter sein", stellte Australiens "The Age" fest: Piastri befinde sich "in einer Abwärtsspirale".Konstanz auf höchstem Niveau zeigt pikanterweise seit Piastris Krise eingesetzt hat, dessen Teamkollege. "Obwohl er einst als zerbrechlich galt, hat sich der McLaren-Pilot deutlich verbessert und sich in der Schlussphase der Saison als ernstzunehmender Titel-Herausforderer etabliert", schrieb Frankreichs "L'Équipe" über Norris. Der Brite, der auch schon seine siebte Formel-1-Saison fährt, haderte oft mit sich. Er machte Fehler und haderte noch mehr. Offen sprach er im vergangenen Jahr auch mal darüber, dass er an Rennsonntagen so nervös sei, dass er kaum etwas essen oder trinken könne. Im WM-Duell mit Verstappen 2024 musste er sich letztlich klar geschlagen geben. In diesem Jahr kam die Wende zum richtigen Zeitpunkt. Aus den 34 Punkten Rückstand nach Piastris Sieg in den Niederlanden sind 24 Zähler Vorsprung geworden. Eines hat Norris in diesem Jahr gelerntEr habe sich zu Jahresbeginn wahrscheinlich zu viele Gedanken darüber gemacht, wie die Menschen ihn wahrnehmen würden und er dargestellt werde, sagte Norris in São Paulo nach seinem siebten Saisonsieg. "Ich habe gelernt, besser mit diesen Dingen umzugehen", betonte er. Nicht, indem es ihm nun egal sei. "Ich möchte immer noch einen guten Eindruck hinterlassen." Es gehe eher darum, sich auf sich selbst zu konzentrieren, sagte Norris. Dann sollte es auch mit dem Weltmeister 1. Klasse klappen.

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American Football: St. Brown feiert mit Gruß an Trump - Von Gegner geschlagen

Donald Trump besucht ein Hauptrunden-Spiel der NFL. Ein Deutsch-Amerikaner bejubelt seinen Touchdown mit einem Gruß in Richtung Tribüne. Später äußert er sich zu einem unsportlichen Zwischenfall.Erst auffällig gejubelt, später geschlagen: NFL-Profi Amon-Ra St. Brown stand beim 44:22 seiner Detroit Lions gegen die Washington Commanders gleich mehrfach im Mittelpunkt. Zunächst feierte der Deutsch-Amerikaner seinen achten Touchdown in dieser Saison mit einem Gruß an US-Präsident Donald Trump. Der 26 Jahre alte Footballer zeigte ein paar Tanzschritte, die stark an jene erinnerten, die Trump häufiger bei Wahlkampfveranstaltungen gemacht hatte. Zuvor hatte St. Brown in Richtung Tribüne gezeigt.Später sorgte eine weitere Szene mit St. Brown für Wirbel: Im zweiten Viertel schlug ihm Gegner Daron Payne mit der rechten Hand gegen den Helm. Payne wurde daraufhin des Feldes verwiesen. "Zwei Spielzüge zuvor hatten wir eine kleine Rangelei, hin und her. Dann haben wir gepunktet und ich bin zu ihm gegangen. Ich habe etwas zu ihm gesagt, nichts Verrücktes, und dann hat er beschlossen, auf mich loszugehen", wurde St. Brown vom Sportsender ESPN zitiert.Buhrufe für TrumpDen Jubel im ersten Viertel hatte Trump nicht live gesehen. Er war zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf seinem Platz angekommen. Die Air Force One, das Flugzeug des US-Präsidenten, war erst Minuten zuvor im Tiefflug über das Stadion der Commanders geflogen. "Ich habe mitbekommen, dass Trump beim Spiel sein wird", sagte St. Brown nach Angaben der "Detroit News". "Ich weiß nicht, wie oft der Präsident bei einem Spiel sein wird, also habe ich mich dazu entschieden, etwas Spaß zu haben." Als Trump auf der Videoleinwand im Stadion gezeigt wurde, buhte ein Teil der Zuschauer ihn aus.Trump-Dance war vor einem Jahr bereits populär in der NFLSt. Browns Touchdown war für die Lions der zweite des Abends, zuvor hatte bereits Runningback Jahmyr Gibbs für Detroit gepunktet. Beim Sieg überzeugte Quarterback Jared Goff mit drei Touchdown-Pässen und einem Raumgewinn über 320 Yards ohne Fehlpass. Gibbs beendete die Partie mit zwei Touchdowns.St. Brown ist nicht der erste NFL-Spieler, der Trumps etwas ungelenke Tanz-Bewegungen imitierte. Vor allem in den Wochen unmittelbar nach dem Wahlsieg vor einem Jahr ahmten NFL-Profis den sogenannten Trump-Dance beim Jubeln nach.US-Präsidenten bei NFL-Spielen sind eine absolute SeltenheitNach Angaben von US-Medien unter Berufung auf die NFL ist Trump erst der dritte amtierende US-Präsident, der ein Hauptrundenspiel in der National Football League persönlich vor Ort angeschaut hat. Vor ihm hatten das nur Richard Nixon 1969 und Jimmy Carter 1978 gemacht. Trump gab dem übertragenden Sender Fox während der Partie ein Interview, kommentierte Spielszenen und sagte auf die Frage, warum er Sport so sehr möge: "Ich liebe es einfach, es ist ein Mikrokosmos des Lebens. Es ist ein bisschen wie das Leben: das Gute, das Schlechte und das Hässliche."Trump hat seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit als Präsident bereits einige Sport-Events besucht, darunter den Super Bowl zwischen den Kansas City Chiefs und den Philadelphia Eagles zum Ende der vergangenen Saison, die US Open im Tennis sowie den Ryder Cup im Golf. Die Sicherheitsvorkehrungen müssen jedes Mal massiv erhöht werden.Trump will Namensgeber des neuen Commanders-Stadions werdenAus dem Weißen Haus hatte es zuletzt Äußerungen gegeben, denen zufolge Trump das neue Stadion der Commanders nach sich benannt haben will. "Das wäre ein schöner Name, denn es war Präsident Trump, der den Wiederaufbau des neuen Stadions ermöglicht hat", sagte Sprecherin Karoline Leavitt vor wenigen Tagen dem Portal "The Hill" und ESPN. Ein hochrangiger Vertreter des Weißen Hauses wurde von ESPN zudem mit den Worten zitiert: "Das ist es, was der Präsident will. Und es wird wahrscheinlich auch so kommen."Das neue Stadion soll vor allem der Football-Mannschaft Washington Commanders als Heimstätte dienen. Es ist mit rund 65.000 Plätzen geplant und soll am östlichen Stadtrand auf dem Gelände des verfallenden RFK-Stadiums entstehen. Die Kosten werden auf rund 3,7 Milliarden US-Dollar (3,2 Milliarden Euro) veranschlagt. Im Zuge des Projekts ist zudem eine umfassende Neugestaltung des Viertels vorgesehen – mit Geschäften, Wohnungen und Grünflächen.Das bisherige Stadion am Anacostia-Fluss, etwa drei Kilometer vom Kapitol entfernt, ist nicht mehr nutzbar. Die Commanders spielen seit 1996 nicht mehr dort, sondern im Northwest Stadium im benachbarten Bundesstaat Maryland.

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Fußball-Nationalmannschaft: Verbandsboss mit klarem WM-Auftrag an DFB-Kicker

Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft geht es in den kommenden Tagen um das Direkt-Ticket für die WM 2026. Der DFB-Präsident formuliert seine Erwartungen sehr deutlich.DFB-Boss Bernd Neuendorf hat den deutschen Nationalspielern für das Finale in der WM-Qualifikation einen klaren Auftrag erteilt. "Ich erwarte ganz klar, dass wir die beiden Spiele gewinnen und damit auch die Gruppe, sodass wir idealerweise in den Lostopf 1 kommen und bei der Auslosung Anfang Dezember dann Klarheit über alles haben und nicht in irgendwelche Qualifikationsrunden müssen", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann geht als Tabellenführer der Gruppe A in die abschließenden Partien beim abgeschlagenen Schlusslicht Luxemburg (0 Punkte) am Freitag und gegen den punktgleichen Rivalen Slowakei am 17. November in Leipzig. "Wir gehen hoch konzentriert in diese beiden Spiele und ich bin überzeugt, dass wir sie erfolgreich gestalten", sagte Neuendorf und bekräftigte nochmals: "Das ist die klare Erwartung."Play-Off-Spiele sollen vermieden werdenIm Falle der angestrebten zwei Siege wäre die DFB-Auswahl definitiv direkt für das XXL-Turnier mit 48 Mannschaften in den USA, Mexiko und Kanada qualifiziert. Auch auf Platz zwei oder drei der Gruppe A könnte sich Deutschland noch für die WM vom 11. Juni bis 19. Juli kommenden Jahres qualifizieren. Dann müssten aber erstmals seit 2001 wieder Play-Off-Spiele bestritten werden, die nicht nur Neuendorf unbedingt vermeiden möchte. "Aber das muss ich gar nicht ansprechen, denn das ist auch die Erwartungshaltung und der Anspruch des Bundestrainers und der ganzen sportlichen Leitung", sagte der 64-Jährige.

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NBA: Basketball-Legende Lenny Wilkens gestorben

Lenny Wilkens gewann Titel in der NBA und bei Olympia. Nun ist der frühere Weltklasse-Spieler und -Coach im Alter von 88 Jahren gestorben.Basketball-Legende Lenny Wilkens ist tot. Der frühere Spieler und Trainer starb im Alter von 88 Jahren, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die Familie des US-Amerikaners berichtet. Wilkens coachte 2.487 Spiele in der NBA und ist damit Rekordtrainer der besten Basketball-Liga der Welt. Er wurde als Spieler, Trainer und Teil der US-Olympiaauswahl von 1992, die er als Assistent betreute, in die Hall of Fame aufgenommen."Lenny Wilkens verkörperte das Beste der NBA - als Spieler in der Hall of Fame, Trainer in der Hall of Fame und einer der angesehensten Botschafter des Sports", sagte NBA-Boss Adam Silver. Als erster NBA-Coach erreichte Wilkens die Marke von 1.000 Siegen. Als Spieler war er zwischen 1960 und 1975 aktiv, als Trainer von 1969 bis 2005. Wilkens fungierte zeitweise als Spielertrainer. Am All-Star Game nahm er neunmal als Spieler und viermal als Coach teil.Zweimal Olympia-Gold1979 gewann Wilkens mit den Seattle SuperSonics den NBA-Titel. Bei den Olympischen Spielen gewann er Gold mit dem berühmten Dream Team der USA als Assistent (1992) und als Head Coach (1996)."Noch beeindruckender als Lennys Erfolge im Basketball, darunter zwei olympische Goldmedaillen und eine NBA-Meisterschaft, war sein Engagement für gemeinnützige Arbeit - insbesondere in seiner geliebten Stadt Seattle, wo ihm zu Ehren eine Statue errichtet wurde", sagte Silver. "Er hat das Leben unzähliger junger Menschen sowie ganzer Generationen von Spielern und Trainern beeinflusst, die Lenny nicht nur als großartigen Teamkollegen oder Trainer schätzten, sondern auch als außergewöhnlichen Mentor, der mit Integrität und echter Klasse voranging."

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Perfekter Halt: Große Größen: Die wichtigsten Kriterien für einen gut sitzenden Sport-BH

Beim Sport wird der Busen starken Fliehkräften ausgesetzt. Für Frauen mit mehr Oberweite meist eine schmerzvolle Erfahrung. Ein gut sitzender BH ist hier unerlässlich.Die weibliche Brust besteht aus Drüsen, Fett- und Bindegewebe. Letzteres ist besonders empfindlich und kann durch zu starke Beanspruchung einreißen oder ausleiern – sichtbare Risse auf der Haut sind die Folge. Diese sogenannten Dehnungsstreifen sind für viele Frauen ein Graus, da sich der Prozess auf natürlichem Wege nicht mehr rückgängig machen lässt. Umso wichtiger ist das Tragen eines gut sitzenden BHs, nicht nur im Alltag, sondern auch beim Sport. Das gilt für alle Frauen, unabhängig von ihrer Körbchengröße. Denn auch wenn größere Brüste, rein faktisch gesehen, häufiger von Dehnungsstreifen betroffen sind, können Frauen mit kleiner Oberweite unter einem schwachen Bindegewebe leiden. Was Sie beim Kauf eines Sport-BHs beachten sollten und welche Vorteile er Ihnen (und Ihren Brüsten) gegenüber herkömmlichen Büstenhaltern bietet, wird wie folgt erläutert.Darum ist ein Sport-BH für jede Frau empfehlenswertEin normaler BH stützt zwar Ihre Brüste, die Belastung des Brustgewebes liegt jedoch immer noch bei 62 Prozent. Ein Sport-BH hingegen kann die Belastung auf ein Viertel reduzieren. Das ist vor allem für Frauen mit viel Oberweite ein großer Vorteil, um ihre Brüste vor einer dauerhaften Dehnung und irreversiblen Absenkung zu schützen. Was noch lange nicht heißen soll, dass sich Frauen mit kleinen Körbchen keine Sorgen um ihr Bindegewebe machen müssen – auch ihre Brüste werden beim Sport belastet. Zu den weiteren Vorteilen eines guten Sport-BHs zählen:Je nach Hersteller und Modell kann ein Sport-BH die Eigenbewegung der Brust um bis zu 70 Prozent mindern.Ein gut sitzender Sport-BH ist so konzipiert, dass er Ihre Brüste komplett umschließt und sie somit optimal stützen kann.Die Träger sind extra breit, um das Gewicht Ihrer Brüste gleichmäßig zu verteilen und Ihre Schultern zu entlasten.Das Material nimmt den Schweiß von Ihren Brüsten auf und transportiert ihn nach außen, das sorgt für mehr Tragekomfort.Woran erkennt man einen guten Sport-BH?Für den optimalen Halt muss ein Sport-BH in erster Linie gut sitzen, möglich wird das durch die hohe Stützkraft des Materials. Die meisten Hersteller verwenden eine Mischung unterschiedlicher Mikrofasern, da sie atmungsaktiv, elastisch und fest sind – wie etwa Polyamid und Elasthan. Achten Sie beim Kauf in jedem Fall darauf, dass der Sport-BH keine Baumwolle enthält, da sie Feuchtigkeit speichert und nicht schnell trocknet. Weiter ist das Gummiband unter den Brüsten ein Qualitätsmerkmal: normalerweise sollte es sich nach dem Tragen bzw. Dehnen wieder zurückziehen, um nicht auszuleiern. Die Träger hingegen müssen nicht nur breit, sondern verstellbar sein, damit Sie den BH der Brustgröße anpassen können. Und zu guter Letzt ist (leider) der Preis ein Indiz für die Hochwertigkeit. Teure Modelle sind besser verarbeitet, was ihre Nähte und die verwendeten Materialien angeht.    Für jede Größe gibt es einen passenden Sport-BH für den optimalen Halt© TomFoldesDer richtige Sport-BH für große GrößenJe größer die Brüste einer Frau sind, desto mehr Gewicht lastet auf ihren Schultern. Auch wenn Sie Ihre Kurven in keinen Fall verstecken müssen, so ist das Tragen eines BHs unerlässlich. Gerade dann, wenn Sie im Alltag bereits eine große Größe tragen, ist er beim Sport unerlässlich. Dabei spielt es keine Rolle, wie viel Oberweite Sie haben – auch hier gibt es eine große Auswahl hochwertiger Sport-BHs für große Größen. Beim Kauf bzw. der Anprobe sollten Sie jedoch folgende Kriterien beachten:der BH sollte zwar eng anliegen, aber nicht einschneidender BH sollte Ihre Brüste komplett umschließen der BH sollte unter den Schulterblättern abschließender BH sollte Ihre Brüste nicht nach oben drückender BH sollte bequem sitzenReinigungstipp: So waschen Sie den Sport-BH richtigEin Sport-BH kostet deutlich mehr als ein normaler Büstenhalter, den Sie im Alltag tragen. Die aufwendige Verarbeitung in Kombination mit atmungsaktiven Materialien lassen sich viele Hersteller einiges kosten – daher sollten Sie bei der Reinigung unbedingt darauf achten, keine chlorhaltigen Waschmittel oder Weichspüler zu verwenden. Andernfalls verliert der teure Sport-BH an Elastizität. Im schlimmsten Fall verändert er sogar seine ursprüngliche Form, die Sie für einen optimalen Halt beim Sport benötigen. Sie können den Büstenhalter von Hand waschen, alternativ verträgt er eine Waschmaschinenwäsche bis 30 Grad.

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Bike-Equipment: Mini-Fahrradpumpen: Sechs Modelle für unterwegs im Vergleich

Eine Mini-Fahrradpumpe ist neben dem Pannenkit das wichtigste Tool auf Biketouren. Welche sechs Modelle in der Not den Reifen mit frischer Luft füllen, verrät der Vergleich.Reifenpannen sind ärgerlich. Keine Frage. So richtig nervig und zeitaufwendig werden sie aber erst, wenn Sie sich schlecht darauf vorbereitet haben. Um im Falle eines Falles nach einem kurzen Stopp am Straßenrand weiterfahren zu können, sollte neben dem Pannenset und einem kleinen Werkzeugtool immer auch eine Mini-Fahrradpumpe mit "on Tour" sein. Denn selbst der akkurat geflickte Schlauch ist wertlos, wenn er nicht mit Luft gefüllt werden kann. An die Zeiten, in den Luftpumpen zwischen die Rahmenrohre geklemmt wurden, können sich mutmaßlich nur noch Fans der Rahmenschaltung dunkel erinnern. Einige Male rutschte mir die Pumpe beim kleinsten Schlagloch aus dem Rahmen und kullerte unkontrolliert über die Straße, bis ich sie wieder eingesammelt hatte. Besonders smart war das nicht.Mittlerweile sind Fahrradpumpen für unterwegs kaum länger als ein kleines Lineal und passen locker in jede Trikot- oder Satteltasche. Das Beste: Sie sind technisch derart ausgereift, dass mit etwas Ausdauer, dafür überschaubarem Kraftaufwand 10 Bar und mehr Luftdruck in die Pneus gepustet werden kann. In diesem kleinen Vergleich stellen wir sechs aktuelle Modelle für die Trikottasche vor. 1. Topeak Micro Rocket CarbonLos geht's mit dem absoluten Fliegengewicht dieses Vergleichs. Die 55 Gramm dieser Pump-Rakete aus Kohlefaser sind auch für Gewichtsfetischisten zu vernachlässigen. Selbst in der Alu-Version wiegt die Micro Rocket nur zehn Gramm mehr. Die Topeak Micro Rocket kann bequem in eine Halterung geklemmt am Rahmen befestigt werden. Schmutz und Staub müssen draußen bleiben. Dafür sorgt eine integrierte Schutzkappe. Bis zu elf Bar können laut Topeak in Schläuche mit Presta-Ventil gedrückt werden. Das ist allerdings, wenn überhaupt, nur für Rennradreifen relevant. MTB-Schläuche begnügen sich in der Regel mit etwa drei Bar. Womit wir auch schon beim kleinen Wermutstropfen dieser Carbonpumpe sind: Für Schrader- oder auch Autoventile ist die Micro Rocket nichts. Kurzum: Die sehr leichte Minipumpe von Topeak ist ein optisches Highlight und für jeden Renner das richtige Tool.Kurz & knapp:Länge: 16 cmGewicht: 55 g/65 g (ohne Halterung)Ventilart: Presta/SclaverandMaterial: Carbon/AluminiumMax. möglicher Reifendruck: 11 Bar 2. BBB Traveller TelescopicDer ausklappbare Fuß ist das Highlight dieser Mini-Fahrradpumpe aus dem Hause BBB. Mit knapp 37 Zentimetern ist der Zylinder dafür auch der längste in diesem Vergleich. Aber: Die Mini-Standpumpe zeigt per Manometer den aktuellen Luftdruck an. Klarer Pluspunkt. Zum Pumpen wird ein integrierter Schlauch mit austauschbaren Aufsätzen mit dem Ventil verbunden. Damit ist die Traveller Telescopic für E-Biker, Gravel-Fans, MTB-Fahrer und Rennradler gleichermaßen geeignet und interessant. Für die Trikottasche ist dieses Modell ob seiner Länge allerdings eher unpraktisch. Dafür ist eine Halterung für die Montage am Rahmen inklusive. Mit maximal möglichen acht Bar kann die Pumpe locker mit der Konkurrenz im Vergleich mithalten. Fazit: Biker, die 250 Gramm zusätzlicher Ballast nicht stören, werden viel Freude an der Ständerpumpe im Miniaturformat haben.Kurz & knapp:Länge: 36,9 cmGewicht: 248 gVentilart: Presta und Schrader (Auto)Material: AluminiumMax. möglicher Reifendruck: 8 Bar3. Lezyne Pocket Drive ProMit ihrer Länge von 14 Zentimetern passt die Lezyne Pocket Drive Pro ganz locker in jede Trikottasche. Wer kein Trikot hat, klemmt die Pocket Drive Pro per mitgelieferter Halterung an den Rahmen. Die Holländer bieten diese Mini-Fahrradpumpe noch in einer leicht abgespeckten Version an. Das schwarze Modell Pocket Drive HV ist optisch beinahe baugleich, aber bei Weitem nicht so leistungsfähig. Die Pro-Version kommt mit einem lässigen Neo-Metallic Zylinder und soll bis zu elf Bar in Schläuche mit Presta- und Schraderventilen drücken. Das für Mountainbiker empfohlene HV-Modell schafft laut Hersteller nur einen Luftdruck von 6,2 Bar. Dafür hat Lezyne in beide Mini-Pumpen einen etwa zehn Zentimeter langen ABS-Flex-Schlauch mit integriertem Ventilwerkzeug verbaut. Der kann nach Lust, Laune und Ventil im Handumdrehen umgebaut werden. Kurz & knapp:Länge: 14 cmGewicht: 98 gVentilart: Presta und Schrader/AutoMaterial: AluminiumMax. möglicher Luftdruck: 11 Bar4. SKS Germany Airflex RacerAuch bei der Mini-Fahrradpumpe aus dem Hause SKS Germany setzt der Hersteller auf ein kurzes Schlauchstück, das im knapp 20 Zentimeter langen Zylinder versteckt wurde. Leider kann das Endstück nur auf die Köpfe von Presta/Sclaverand-Ventile geschraubt werden und ist damit für die meisten Mountainbiker keine Option. Mit maximal acht Bar Reifendruck muss sich der Airflex Racer nicht verstecken. Das reicht auch locker für den Alltag und die Wochenendausfahrt mit dem Renner. Die in Deutschland gefertigte Minipumpe besteht hauptsächlich aus Aluminium- und Karbonkomponenten. Wie bei einigen weiteren Pumpen im Vergleich schützt eine Kappe das Schlauch-Endstück und den Zylinder während der Fahrt vor Staub und Schmutz.  Kurz & knapp:Länge: 19,6 cmGewicht: 105 gVentilart: Presta/SclaverandMaterial: AluminiumMax. möglicher Luftdruck: 8 Bar5. HiLo sports Tour Air MinipumpeWeniger als eine Tafel Schoki wiegt auch die Tour Air Minipumpe von HiLo Sports. Mit maximal 6 Bar ist sie nicht ganz so druckvoll wie ihre Mitbewerber in diesem kleinen Vergleich. In Sachen Flexibilität muss sich die knapp 20 Zentimeter lange Minipumpe aber nicht verstecken. Neben Dunlop-Ventilen nimmt sie es auch mit den gängigen Sclaverand- und Autoventilen auf und ist somit gleichermaßen für E-Bikes, MTB, Rennräder und Fahrradanhänger ein zuverlässiger Begleiter. Laut Hersteller genügen rund 120 Hübe, um einen platten Rennradreifen wieder fahrbereit zu machen. Praktisch: Im Lieferumfang enthalten, sind eine Halterung samt Schrauben für den Rahmen (Flaschenhalter) sowie eine kleine Transporttasche.Kurz & knapp:Länge: 19 cmGewicht: 90 gVentilart: Presta und Schrader (Auto)Material: AluminiumMax. möglicher Reifendruck: 6 Bar6. Xiaomi Mobiler LuftkompressorAuch wenn der Luftkompressor von Xiaomi keine klassische Mini-Fahrradpumpe ist, soll er diesen Vergleich abschließen. Mit mehr als 500 Gramm fällt das kompakte Gerät spürbar aus dem Rahmen, kann aber für mehrtägige Touren bequem im Rucksack oder einer Fahrradtasche verstaut werden. Bis zu 10,2 Bar können voreingestellt und per Knopfdruck in nahezu jeden Schlauch gepustet werden. Wie viel oder wenig Luft im Reifen ist, zeigt ein digitales Display. Der integrierte Akku kann per Micro-USB aufgeladen werden. Etwa drei Stunden sollte man für eine Akkuladung einplanen. Geliefert wird der Mi Portable Electric Air Compressor mit Adaptern für Presta- und Schraderventile sowie Ladekabel und einer kleinen Aufbewahrungstasche. Alternativ hilft die E-Pumpe auch, wenn aus den Bällen der Kinder mal die Luft raus ist. Eine passende Nadel gibt's nämlich auch dazu.   Kurz & knappLänge: 12,4 cmGewicht: 500 gVentilart: Presta und Schrader (Auto)Material: KunststoffMax. möglicher Reifendruck: 10,3 BarPraxistipp: Die in einige Mini-Pumpen integrierten und flexiblen Schläuche, die auf das Ventil geschraubt werden können, erleichtern das Aufpumpen im Pannenfall enorm. Sie haben jedoch einen kleinen Nachteil: Beim Abschrauben muss man höllisch aufpassen, dass der obere Teil des Ventils nicht mit herausgeschraubt wird. Denn dann ist nicht nur binnen Sekunden die Luft wieder raus, sondern zugleich die Luftpumpe "verstopft" und blockiert. Helfer in der Not ist dann ein sogenannter Ventilschlüssel, mit dem der Eindringling wieder aus der Mini-Pumpe herausgedreht werden kann. 

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Fußball-Nationalmannschaft: Endspurt in WM-Quali: Darum geht es für Nagelsmann

Julian Nagelsmann ist längst Experte auch für die Feinheiten im Qualifikations-Modus. Das WM-Ticket soll im Gruppen-Endspurt souverän gelöst werden. Zwei Siege sind wichtig für einen ersten USA-Trip.Das WM-Ticket ist zum Greifen nah. Der Makel des Fehlstarts in die Qualifikation ist fast behoben. Nach dem 0:2 in der Slowakei hat Julian Nagelsmann mit der Fußball-Nationalmannschaft die folgenden drei Spiele gegen Nordirland (3:1/1:0) und Luxemburg (4:0) gewonnen. Die DFB-Elf geht deshalb mit neun Zählern als Tabellenführer der Gruppe A vor den punktgleichen Slowaken und Nordirland (6 Punkte) in die letzte Quali-Runde. In den Partien beim abgeschlagenen Schlusslicht Luxemburg (0 Punkte) am Freitag (20.45 Uhr/RTL) und gegen die Slowakei am 17. November (20.45 Uhr/ZDF) in Leipzig soll die WM-Teilnahme 2026 nun klargemacht werden. "Mit zwei Siegen möchten wir die WM-Qualifikation perfekt machen - und obendrein noch Lostopf eins bei der Auslosung der WM-Gruppen in vier Wochen. Dann können wir die Planungen für 2026 weiter vorantreiben und konkretisieren", sagte der Bundestrainer. Wie löst Deutschland das direkte WM-Ticket?Gewinnt die DFB-Elf in Luxemburg und gegen die Slowakei, ist die WM-Qualifikation definitiv geschafft. Es kann aber auch komplizierter werden. Insgesamt gibt es sechs weitere Varianten, wie Deutschland auch mit vier, drei, zwei oder gar nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen auf Platz eins landet, der den direkten Weg nach Amerika sichert. Für diese Konstellationen sind allerdings auch die Resultate der Parallelspiele zwischen der Slowakei und Nordirland sowie Nordirland gegen Luxemburg relevant. Bei Punktgleichheit ist die Tordifferenz aus allen Spielen und nicht der direkte Vergleich von zwei oder mehr Teams relevant. Nagelsmann wird jede Rechnerei vermeiden wollen. Was passiert, wenn der Gruppensieg verpasst wird?Auch auf Platz zwei oder drei der Gruppe A kann sich Deutschland noch für die WM qualifizieren. Dann müssten aber erstmals seit 2001 wieder Playoffspiele bestritten werden. Damals führte DFB-Sportdirektor Rudi Völler als Teamchef die Auswahl um Kapitän Michael Ballack und Torwart Oliver Kahn gegen die Ukraine (1:1/4:1) zum Turnier in Japan und Südkorea. Als Gruppenzweiter wäre Deutschland bei der Playoff-Auslosung am 20. November in Zürich unter den vier besten Teams gesetzt und könnte das erste von zwei K.o.-Spielen Ende März 2026 in jedem Fall zuhause bestreiten.  Als Gruppendritter würde in der ersten Runde ein schwerer Gegner warten. Italien oder Polen wären, Stand jetzt, in einem Auswärtsspiel mögliche Kontrahenten. Das Recht für diesen Umweg hat sich Deutschland durch den Gruppensieg in der Nations League im Vorjahr als WM-Fallschirm gesichert. Ihn zu nutzen, wird Nagelsmann unbedingt vermeiden wollen. Zumal der vierfache Weltmeister Deutschland dann bei der WM-Auslosung am 5. Dezember nur als Platzhalter im vierten Topf landen würde - mit schweren Gruppengegnern bei der Endrunde als Konsequenz.Gruppenvierter kann Deutschland in der Qualifikation nicht mehr werden, da Luxemburg schon abgeschlagen ist. Warum sind zwei Siege zum Gruppenabschluss noch wichtig?Seit Monaten predigt Nagelsmann den Blick auf die Weltrangliste. Sie ist das Kriterium für die Setzliste bei der Gruppenauslosung. Nach viel Auf und Ab scheint jetzt gesichert: Gewinnt Deutschland beide Spiele, könnten die Verfolger Kroatien und Marokko in dem Ranking nicht mehr an Deutschland auf Platz 10 vorbeiziehen. Da Italien die direkte Qualifikation zu verpassen droht, würde die DFB-Elf als Zehnter zu den neun bestplatzierten und sicher qualifizierten WM-Teams gehören. Dann wäre man im besten Lostopf, in dem zudem die drei Gastgeber USA, Mexiko und Kanada sein werden. Ein dicker WM-Brocken wie Spanien oder Argentinien bliebe Nagelsmann in der Gruppenphase erspart - wie auch die Mexiko-Gruppe A mit widriger Logistik und Extrem-Klima.Wie geht es für Nagelsmann nach den November-Spielen weiter?Der 5. Dezember ist für den Bundestrainer dick im Terminkalender angestrichen. Dann werden im John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington die WM-Gruppen ausgelost (18.00 Uhr/MEZ). Danach kennt Nagelsmann nicht nur die drei Gruppengegner, sondern auch die für die Turnierlogistik wichtigen Spielorte und Anstoßzeiten. Dann kann der DFB auch eine Entscheidung für das Teamquartier treffen. Bisher gibt es offenbar mindestens drei Varianten, um alle regionalen WM-Cluster an Ost- und Westküste und im Herzen der USA abdecken zu können. Unter dem Vorbehalt der direkten Qualifikation schon vereinbart, sind Testspiele am 30. März in Stuttgart gegen die Elfenbeinküste und am 31. Mai in Mainz gegen Finnland. Danach soll es nach Amerika gehen. Offen sind noch zwei weitere Testkontrahenten, einer für Ende März und einer für den letzten WM-Feinschliff in Übersee Anfang Juni.

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Großer Preis von Brasilien: Pressestimmen zur Formel 1: "Verstappen fuhr wie ein Gott"

Lando Norris gewinnt zum zweiten Mal nacheinander. Der Brite ist nun Titelkandidat Nummer eins. Doch die internationale Presse lobt auch einen anderen Fahrer in den höchsten Tönen.Nur noch drei Rennen und ein Sprint stehen in diesem Jahr auf dem Formel-1-Programm. Vor den WM-Läufen in Las Vegas, Katar und Abu Dhabi ist Lando Norris kurz davor, Max Verstappen als Weltmeister abzulösen. Am Sonntag siegte der Brite in Brasilien im McLaren souverän. In der Gesamtwertung führt der 25-Jährige mit 24 Zählern vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri. Titelverteidiger Max Verstappen liegt im Red Bull schon 49 Punkte dahinter und hat kaum noch Chancen auf Titel Nummer fünf.Großbritannien"Daily Mail": "Verstappen fuhr wie ein Gott! Vom Ende des Feldes schoss er nach vorn und belegte einen glänzenden dritten Platz.""The Sun": "Lando Norris krönte ein Traumwochenende im Kampf um den Titel mit dem Sieg beim dramatischen, von Unfällen geprägten Großen Preis von Brasilien."Niederlande"AD": "Mit einem perfekten Wochenende sicherte sich Lando Norris eine goldene Chance in der Weltmeisterschaft, doch Max Verstappen stahl in Brasilien mit einer beeindruckenden Aufholjagd erneut allen die Show. Der Weltmeister startete aus der Boxengasse und fuhr bis auf den dritten Platz vor. Eine unglaubliche Leistung, über die die Welt noch tagelang sprechen wird.""De Telegraaf": "Max Verstappen beeindruckte beim Großen Preis von Brasilien erneut. Der Red-Bull-Pilot zeigte ein grandioses Comeback und belohnte sich mit einem exzellenten dritten Platz."Österreich"Kleine Zeitung": "In einem wahren Strategiepoker behielt Pole-Mann Lando Norris beim Großen Preis von Brasilien in Interlagos einen kühlen Kopf und jubelte über einen enorm wichtigen Sieg im Kampf um die Fahrer-Weltmeisterschaft. (...) Die ganz große Show lieferte Max Verstappen ab. Aus der Boxengasse gestartet, pflügte der Niederländer auch aufgrund der besten Strategie durch das Feld und wurde am Ende noch Dritter.""Kronen-Zeitung": "Verstappen zaubert sich aufs Podium""Salzburger Nachrichten": "Norris überwindet mit Sieg sein Trauma (...) Der McLaren-Pilot absolvierte in Brasilien ein perfektes Wochenende und baute seine WM-Führung weiter aus."Schweiz"Blick": "Max Verstappen stiehlt Brasilien-Sieger Lando Norris die Show (...) Ja, WM-Leader Lando Norris gewinnt zwar nach dem Sprint auch den GP, aber für die große Show in Interlagos bei São Paulo sorgt ein anderer F1-Pilot: Max Verstappen."Spanien"Marca": "Norris ist nicht länger weich, sondern ein Fels in der Brandung. Ein perfekter Sieg für den Briten und ein weiteres historisches Comeback für Max Verstappen, vom letzten Platz auf den dritten.""Mundo deportivo": "Norris triumphiert in Brasilien und baut seinen Vorsprung aus, doch Verstappen bleibt der König: Max liefert eine Glanzleistung vom letzten Platz.""As": "Der Titel ist für Norris, der den Großen Preis von São Paulo von der Pole Position aus mühelos gewann, so gut wie sicher."Italien"Gazzetta dello Sport": "Traumwochenende für Lando Norris."Frankreich"Le Parisien": "Trotz Max Verstappens Comeback bleibt Lando Norris auf Weltmeisterkurs.""L'Équipe": "Nach einem perfekten Wochenende in Brasilien baute Lando Norris seine Führung in der Fahrer-WM weiter aus. Obwohl er einst als zerbrechlich galt, hat sich der McLaren-Pilot deutlich verbessert und sich in der Schlussphase der Saison als ernstzunehmender Titel-Herausforderer etabliert."

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American Football: NFL macht Berlin zu Little America – nur die Fans halten nicht ganz mit

Bei den "Berlin Games" der NFL wandelt sich das Olympiastadion deutlich. Nur die deutschen Fans von American Football bleiben reservierter als ihre Vorbilder aus den USA.Eine ältere Dame spricht in der überfüllten U-Bahn einen Mann im Colts-Trikot an: "Fahren Sie zum Public Viewing?" American Football, hier, in Berlin? Sie ist erstaunt. Willkommen beim NFL-Sonntag, an dem niemand vorbeikommt.Schon in der Woche davor hängen überall im Stadtbild die Plakate der National Football League, die Berliner Verkehrsbetriebe haben ein eigenes Trikot designt, Dönerbuden verkaufen eigens entwickelte Teigtaschenspezialitäten. Die Stadt fieberte auf dieses Spiel hin. Oder zumindest sollte eine Werbekampagne diesen Eindruck erwecken. Amerika kommt nach Berlin. Funktioniert das?Nach dem Aussteigen am Olympiastadion zeigt sich der erste große Unterschied zu Football in Amerika: Dort gibt es Tailgating – Fans grillen auf den Parkplätzen, trinken dabei ein, zwei, ein paar mehr Biere. Hier gibt es das Kiosk "Zur Blau-Weißen-Legende": Buletten und Bratwurst für 4 Euro. Manch ein Fan kauft sich dazu ein Berliner Jubiläums-Pils – Budweiser steht nicht auf der Karte.Mit dem Bier in der Hand geht es an Sprengstoffspürhunden und Westen mit der amerikanischen Aufschrift "K-9-Unit" vorbei. Die Besucher sind ein buntes Wimmelbild: Trikots der Falcons, der Colts, anderer Teams, Football-Helme aus Plastik, manchmal sogar NFL-Ledermasken.Little America im OlympiastadionUnd dann, hinter den Sicherheitskontrollen, steht man plötzlich in Little America. Überlebensgroße Football-Helme begrüßen die Besucher, der Duft von Hot Dog liegt in der Luft. Budweiser kostet hier 8 Euro pro halbem Liter, bestellt bei herumlaufenden Menschen mit Fass auf dem Rücken – oder an einem automatisch zapfenden Automaten. Wer ein Bier will, der zahlt, und nimmt sich sein frisches Getränk. Die Stände, an denen Menschen das Bier zapfen, scheinen aber noch beliebter zu sein. Es gibt Smashburger, Pommes, Nachos. Und Käsespätzle, und das alles zu einem gepfefferten Preis. Aber der größte Hinweis darauf, dass das hier eine andere Welt ist: An vielen Ständen kann man nicht nur mit Karte zahlen – sondern ausschließlich mit Karte. "Hier haut sich niemand auf die Schnauze"Nadine und Johannes sind wegen der Stimmung hier. Sie hat während Corona den Fernseher angemacht, der übertrug Football, und dann ist sie irgendwie "hängen geblieben." Aber entscheidend ist für sie etwas anderes: "Hier haut sich niemand auf die Schnauze." Fans beider Mannschaften feiern miteinander und sind nicht aggressiv, wie bei so manch anderen Sportarten, die im Olympiastadion stattfinden. Was sie in den 90 Minuten bis zum Anpfiff machen? "Schlechtes Bier trinken." Bei amerikanischem Bier, Budweiser, hört der Spaß für manche Deutsche dann doch auf.Je mehr Besucher ins Stadion strömen, desto größer wird die Partystimmung. Ein amerikanisch gestyltes Volksfest: Fans tanzen vor einem DJ-Pult, drehen am Nacho-Glücksrad, werfen Footballs auf Ziele. Familien mit Kindern, Väter mit Babys. Es ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Event. Ein Event, das funktioniert, weil Football kein Nischensport mehr ist. Eine halbe Million Menschen wollte Tickets für dieses Spiel kaufen, obwohl die Tickets teilweise mehrere hundert Euro kosten. American Football ist in Deutschland angekommen. Auch Jessica, Sven und Basti schauen Football seit den 90ern, es ist ihr viertes Spiel, das sie im Stadion sehen. "Hier ist man wie so eine große Familie", sagt Jessica. Lässt sich das mit Spielen in Amerika vergleichen? "Nein. Nein. Nein." Die drei schütteln vehement den Kopf. "Ist schon gut hier – aber es reicht einfach nicht heran." Die Tailgate-Party fehlt. Auch die Hüte, die Verkleidungen, die man aus Amerika kennt, fehlen im Olympiastadion beinahe vollkommen, es laufen keine als Maskottchen verkleideten Fans herum. Deutschland ist auch beim American Football zurückhaltend. Mauerfall und Baxxter bei der NFL in BerlinLangsam füllen sich die Ränge. Das Olympiastadion ist kaum wiederzuerkennen, so stark wurde es umgebaut. Die deutsche und die US-Fahne hängen prominent neben dem Stadion-Monitor.Bevor das Spiel losgeht, wird erst einmal – auf amerikanische Art und Weise – des Mauerfalls gedacht. Genau vor 36 Jahren fiel die Berliner Mauer, und deshalb wedeln die 72.203 Besucher nun mit Fahnen in den Farben Amerikas und Deutschlands. Dazu spielt eine Band "Wind of Change" von den Scorpions. Das kann man für großes Entertainment halten oder als überbordend ablehnen. Das ändert aber nichts an der Gänsehaut, die man dabei spürt. Dann erklingen beide Nationalhymnen, dazu farblich passendes Feuerwerk. Pyrotechnik ist für die NFL wohl kein Verbrechen. Gegen 15.30 Uhr beginnt das Spiel. Die Defensive der Falcons hält gut gegen die Offensive der Colts stand. Und zwischen jedem Spielzug nutzt die NFL alles, damit auch ja niemandem langweilig wird. Das Stadion erinnert an den TikTok-Algorithmus, der keine Sekunde Langeweile zulässt: die Chio-Tortilla-Kanone, der FedEx Box Shuffle. Warum dazu die Europahymne läuft, bleibt ungeklärt. Und dann tritt auch noch H.P. Baxxter kurz auf. Sein "Maria (I Like it Loud)" ist seit 2003 die Touchdown-Hymne der Colts. Baxxter in der NFL – und Tausende Menschen singen mit. The Kid Laroi enttäuscht bei HalbzeitshowDie Halbzeitshow ist enttäuschend. Der australische Rapper The Kid Laroi tritt auf, singt. Die Zuschauer singen nicht mit, gehen Bier holen, auf die Toilette. Das ist kein Vergleich zu den großen Halftimeshows des Super Bowls.Die Stimmung im Stadion bleibt trotzdem ausgelassen. Bei der Kiss-Cam bejubeln die Zuschauer die küssenden Paare, beide Teams werden angefeuert. Im dritten Viertel startet – diesmal anscheinend ohne die Einheizer der NFL – eine La-Ola-Welle. Auf dem Feld liefern sich Colts und Falcons ein würdiges Duell.Draußen bauen schon die ersten Stände ab, Little America verschwindet. Währenddessen rennen die Colts im letzten Viertel einem Rückstand hinterher. 25 Sekunden vor Schluss schafft es dann der Kicker Michael Badgley: Er schießt ein Field Goal, gleicht aus. Am Ende der regulären Spielzeit steht es 25 zu 25. Also gibt es Verlängerung: Und in der rennt Jonathan Taylor, der Running Back der Colts, in die Endzone, macht den Touchdown. Das Stadion brüllt sich die Seele aus dem Leib – zumindest hört es sich so an. Die Indianapolis Colts gewinnen in der Verlängerung gegen die Atlanta Falcons.Tschüss AmerikaDrinnen feiern die Profisportler ihren Sieg, draußen schieben Angestellte blaue Müllsäcke durch die Gegend. Kioske zeigen an, dass der Alkoholverkauf beendet ist.72.203 Fans strömen aus dem Stadion, im Hintergrund läuft "Don't stop believing." Die Ersten unterhalten sich schon wieder über Fußball: "Der stand aber nicht im Abseits!"Die NFL geht, Hertha kommt bald wieder. Aber für einen Nachmittag war Berlin ein bisschen Amerika. Mit allem Kitsch, Kommerz und Gänsehaut, die dazugehören. Die drei überlebensgroßen Football-Helme hinter dem Eingang sind mit schwarzen Tüchern verdeckt und ordentlich verstaut. Typisch deutsch. Auch beim American Football.

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Tennis: Starker Zverev feiert Auftaktsieg bei ATP Finals

Dieser Auftakt macht Lust auf mehr. Alexander Zverev zeigt im ersten Spiel der ATP Finals eine sehr gute Leistung. Das deutsche Davis-Cup-Duo legt dagegen als Titelverteidiger mit einem Fehlstart los.Nach seinem perfekten Start in die ATP Finals ließ Alexander Zverev einen gewaltigen Urschrei los. "Let's go!", sagte der deutsche Tennisstar dann zu sich selbst. Der 28-Jährige setzte sich zum Auftakt des Prestige-Turniers in Turin gegen den US-Amerikaner Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (8:6) durch und hat damit gute Chancen aufs Halbfinale. "Ich habe die Dinge gut gemacht und hatte die Kontrolle. Ich bin super glücklich mit dem Sieg", sagte Zverev im Interview auf dem Platz der Inalpi Arena. Für den Weltranglistendritten war es der fünfte Sieg im fünften Duell mit Shelton. Schon bei seinem einzigen Saisonsieg im April in München hatte er im Finale den US-Amerikaner geschlagen. Von den Knöchelproblemen, die Zverev bei der jüngsten 0:6, 1:6-Halbfinalpleite in Paris gegen Italiens Tennis-Ass Jannik Sinner beeinträchtigt hatten, war in der Inalpi Arena nichts zu sehen. Zverev nutzt Sheltons SchwächeZverev spielte hochkonzentriert und konnte sich einmal mehr auf seinen starken Aufschlag verlassen. Im gesamten Match musste der Olympiasieger von 2021 keine einzige Breakchance gegen sich abwehren. Shelton dagegen schwächelte beim eigenen Service, was Zverev zu zwei Breaks im ersten Satz nutzte. Im zweiten Durchgang spielte Shelton mit noch größerem Risiko - was seine Fehlerquote noch mehr nach oben trieb. Zverev machte deutlich weniger Fehler und spielte in den entscheidenden Momenten abgeklärter. Im Tiebreak des zweiten Satzes kämpfte sich Zverev von einem 0:4-Rückstand noch erfolgreich zurück und verwandelte nach 1:32 Stunden seinen ersten Matchball.Titelverteidiger Krawietz/Pütz mit FehlstartWeitere Gruppengegner des Hamburgers, der die inoffizielle Tennis-Weltmeisterschaft der acht besten Spieler des Jahres 2018 und 2021 gewinnen konnte, sind Sinner und der Kanadier Felix Auger-Aliassime. Bei den ATP Finals werden zunächst im Tennis ungewohnte Gruppenspiele ausgetragen. Die beiden Besten der zwei Vierergruppen ziehen ins Halbfinale ein. Das Endspiel steigt am 16. November.Im Doppel-Wettbewerb treten Kevin Krawietz und Tim Pütz als Titelverteidiger an. Das Davis-Cup-Duo kassierte zum Auftakt aber eine Niederlage im Match-Tiebreak gegen Marcel Granollers (Spanien) und Horacio Zeballos (Argentinien).Auch Alcaraz feiert AuftaktsiegSpaniens Tennisstar Carlos Alcaraz hatte sich zum Auftakt ebenfalls keine Blöße gegeben. Der 22-Jährige gewann gegen den Australier Alex de Minaur nach leichten Anlaufschwierigkeiten mit 7:6 (7:5), 6:2. Alcaraz, der die meisten Einzelsiege (68) und Turniersiege (8) in diesem Jahr auf der Tour aufweist, will sich zum ersten spanischen Sieger des Prestigeturniers seit 27 Jahren küren. Doch für Alcaraz geht es im Duell mit seinem Dauerrivalen Sinner auch darum, wer von den beiden das Tennis-Jahr als Nummer 1 abschließt. Sinner greift am Montag gegen Auger-Aliassime ins Wettkampfgeschehen ein.Kerber glaubt an ZverevGegen die zwei Überflieger Sinner und Alcaraz ist Zverev keineswegs chancenlos - das glaubt zumindest Ex-Spielerin Angelique Kerber. "Ich weiß - und das hat er auch bewiesen, dass er einen Sinner und Alcaraz schlagen kann", sagte die dreimalige Grand-Slam-Turniergewinnerin bei Sky. Die teilweise Kritik an Zverev sei "Jammern auf hohem Niveau", so Kerber: "Seien wir glücklich, was wir mit Sascha haben."

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Formel 1: Norris rast WM-Titel entgegen - Aufholjagd von Verstappen

Lando Norris gewinnt das zweite Formel-1-Rennen nacheinander. Auch in Brasilien ist der Brite nicht zu schlagen - und hat nun beste Chancen, Max Verstappen als Weltmeister abzulösen.In den Armen seiner Mechaniker genoss Lando Norris das Ende eines perfekten Wochenendes in Brasilien. Vom immer wahrscheinlicher werdenden erstmaligen Formel-1-Titelgewinn wollte der britische McLaren-Pilot aber trotz seiner erneut fehlerlosen Vorstellung nichts wissen. "Ich denke da gar nicht dran. Das kann sich alles noch ganz schnell drehen, deswegen konzentriere ich mich auf mich und ignoriere alles andere", sagte Norris, der sich auch von einer irren Aufholjagd von Weltmeister Max Verstappen nicht aus der Ruhe bringen ließ.Einen Tag nach seinem Sprintsieg gewann der 25-jährige Norris auch den Großen Preis in São Paulo und erschwerte dem Titelverteidiger den nächsten Triumph erheblich. Verstappen belegte auf dem Traditionskurs im Red Bull nach einem Start aus der Boxengasse zwar noch sensationell den dritten Platz hinter Kimi Antonelli im Mercedes. Bei nur noch drei ausstehenden Saisonläufen hat der 28-jährige Niederländer in der Gesamtwertung als Dritter allerdings bereits 49 Punkte Rückstand.Verstappen überrascht sich selbstTrotz Verstappens Wahnsinnsritt bis fast an die Spitze deutet fast alles darauf hin, dass es bei den verbleibenden Rennen in Las Vegas, Katar und Abu Dhabi nur noch darum geht, welcher McLaren-Fahrer Weltmeister wird. Der Australier Oscar Piastri, der in Brasilien Fünfter wurde, liegt nun 24 Zähler hinter Norris auf dem zweiten Rang. Maximal 83 Punkte sind bis zum Saisonende im kommenden Monat noch zu vergeben."Ich hätte nicht erwartet, hier aus der Boxengasse noch aufs Podium zu fahren. Das ist ein unglaubliches Ergebnis, ich bin sehr stolz auf das Team", sagte Verstappen zu seinem persönlichen Happy End. "Wir hatten eine starke Pace." Das beunruhigte auch Norris: "Wenn man sieht, wie schnell Max heute war, ist es schon enttäuschend, dass wir nicht schneller waren." Verstappen hatte im Ziel gerade mal gut zehn Sekunden Rückstand bei Norris' siebtem Saisonsieg.Leclerc und Bortoleto scheiden in wilder Startphase ausNorris verteidigte den ersten Startplatz ohne Mühe. Allerdings konnte der 25-Jährige gerade eine Runde Tempo machen, ehe das Safety Car auf die Strecke kam. Der Brasilianer Gabriel Bortoleto krachte bei seinem Heimspiel im Sauber direkt in die Streckenmauer, weil Aston-Martin-Fahrer Lance Stroll ihn von der Piste rammte. Rekordweltmeister Hamilton fuhr sich kurz darauf nach einem Fahrfehler den Frontflügel seines Ferraris ab, der 40-Jährige wurde weit nach hinten durchgereicht. Am Ende des Feldes traf der Brite auf Verstappen. Dieser hatte am Samstag in der Qualifikation nach großen Abstimmungsproblemen nur Platz 16 belegt und sich anschließend dazu entschlossen, das Auto umzurüsten. Wegen des Regelverstoßes durfte er sogar nur hinter dem Feld aus der Boxengasse starten. Mit neuer Technik wollte sich der viermalige Champion schnell nach vorn kämpfen - und wurde beim Restart erneut schnell ausgebremst. Nach einem gewagten Manöver am Ende der Zielgeraden berührte Piastri den Mercedes von Kimi Antonelli, der wiederum den Ferrari von Charles Leclerc von der Strecke schob. Leclerc verlor einen Reifen und schied aus. Als es nach der Unterbrechung weiterging, zog Norris an der Spitze vor dem nun Zweitplatzierten Piastri davon. Für den von ihm verschuldeten Crash bekam Piastri allerdings eine Zehn-Sekunden-Strafe.Verstappen rast vom Ende des Feldes schnell in die Top FünfVerstappen nutzte die Phase für einen frühen Reifenwechsel und machte anschließend mächtig Tempo. Schon vor einem Jahr hatte er in Interlagos mit einer Aufholjagd vom 17. Startplatz zum Sieg in einem irren Regenrennen für eine der beeindruckendsten Fahrten in der Formel-1-Geschichte gesorgt. Bei diesmal trockenen Bedingungen war Verstappen nach 21 von 71 Runden schon Fünfter und lag keine 20 Sekunden mehr hinter dem Führenden Norris.Der Brite zeigte eine fehlerfreie Vorstellung und verwaltete seinen Vorsprung ohne größere Mühen. Verstappen raste trotzdem immer näher heran und hatte plötzlich nur noch den Mercedes von George Russell sowie Piastri und Norris im McLaren vor sich. An Norris zog er 40 Runden vor Schluss nur kurz vorbei, nachdem dieser die Reifen gewechselt hatte. An der Spitze war die alte Reihenfolge schnell wieder hergestellt.Im Mittelfeld setzte sich derweil Nico Hülkenberg fest. Der Rheinländer lag zur Hälfte des Rennens auf Rang neun und hatte die nächsten WM-Punkte fest im Blick. Im viertletzten Saisonrennen fuhr er im Sauber als Neunter ins Ziel.Erneutes Debakel für Ferrari: Beide Fahrer raus30 Runden vor Schluss musste auch Hamilton seinen Ferrari abstellen, die Scuderia blieb damit ganz ohne Zähler und erlebte einen frustrierenden Sonntag. Währenddessen übernahm Verstappen nach weiteren Boxenstopps der Konkurrenz nach zwei Dritteln des Grand Prix erstmals die Spitze. Auch der einstige Dauersieger benötige aber neue Reifen und war vor den finalen zehn Runden Vierter. Der Jubel der Fans war groß, als Verstappen im packenden Finale noch Russell überholte, um sich tatsächlich noch einen Platz auf dem Podium zu sichern.

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Premier League: Trotz Haaland-Patzer: Man City deklassiert Liverpool mit 3:0

Fußballmeister FC Liverpool kommt nicht in die Spur. Wenige Tage nach dem Prestige-Sieg gegen Real Madrid kassieren die Reds in der Premier League eine deutliche Niederlage bei Manchester City.Der englische Fußballmeister FC Liverpool hat in der Premier League erneut einen herben Rückschlag erlebt. Mit dem deutschen Nationalspieler Florian Wirtz in der Startelf kassierten die Reds bei Manchester City ein bitteres 0:3 (0:2). Die Tore für die Gastgeber erzielten Erling Haaland (29. Minute), Nico González (45.+3) und der überragende Jeremy Doku (63.).Haaland vergibt ElfmeterLiverpool-Coach Arne Slot schicke dieselbe Aufstellung aufs Feld, die unter der Woche in der Champions League mit 1:0 gegen Real Madrid gewonnen hatte. Man City, das sich mit 4:0 gegen Borussia Dortmund durchgesetzt hatte, erwischte vor eigenem Publikum den besseren Start.Bereits nach elf Minuten bekam die Elf von Trainer Pep Guardiola einen Foulelfmeter zugesprochen. Doch Liverpool-Keeper Giorgi Mamardashvili, der Doku touchiert und den Strafstoß damit verursacht hatte, parierte den ungewohnt schwachen Schuss des Ex-Dortmunders Haaland.Der Norweger korrigierte seinen Patzer nach einer halben Stunde mit dem längst überfälligen Führungstreffer. Der vermeintliche Ausgleich zehn Minuten später durch Virgil van Dijk zählte wegen einer Abseitsposition nicht - eine umstrittene Entscheidung. Daraufhin erhöhte der Spanier Nico González kurz vor der Pause für die Gastgeber.Doku sorgt für die EntscheidungMit Beginn der zweiten Halbzeit steigerte sich der FC Liverpool deutlich, hatte mehr Ballbesitz und erhöhte den Druck auf Man City. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Der Belgier Doku, der an zahlreichen gefährlichen Aktionen beteiligt war, sorgte mit dem 3:0 für City nach einer guten Stunde für die Vorentscheidung.Liverpool kam danach zwar immer wieder auch gefährlich vor das Tor von City-Keeper Gianluigi Donnarumma, doch ein Treffer gelang den Reds nicht mehr. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie - in der Liga gelang zuvor ein 2:0 gegen Aston Villa - erlebt die Mission Titelverteidigung von Wirtz und Co. einen weiteren Dämpfer.Liverpools Tabellenrückstand auf Spitzenreiter Arsenal, der beim AFC Sunderland wegen eines Gegentreffers in der Nachspielzeit nur zu seinem 2:2 gekommen war, beträgt acht Punkte. Der Tabellenzweite Manchester City rückte hingegen bis auf vier Punkte an den Liga-Primus heran.Schade trifft für Brentford gegen Woltemades NewcastleDer deutsche Nationalspieler Nick Woltemade kassierte mit Newcastle United nach Führung ein bitteres 1:3 (1:0) beim FC Brentford. Während Woltemade torlos blieb, erzielte sein DFB-Kollege Kevin Schade auf der anderen Seite per Kopf das 3:1 für Brentford. Newcastle steht nach der Niederlage auf einem enttäuschenden Platz 14.

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WTT Champions: Dang Qiu verliert Tischtennis-Finale in Frankfurt

Die deutschen Tischtennis-Stars müssen weiter auf einen Heimsieg in Frankfurt warten. Dang Qiu verlor im Finale des WTT Champions – kam bei dem Turnier aber so weit wie kein Ovtcharov oder Boll zuvor.Der deutsche Nationalspieler Dang Qiu hat das Endspiel des internationalen Tischtennis-Turniers in Frankfurt am Main verloren. Der Europameister von 2022 unterlag dem erst 18 Jahre alten Japaner Sora Matsushima in 1:4 Sätzen.Drei von fünf Sätzen dieses hochklassigen Finals gingen in die Verlängerung. Matsushima hatte am Samstag bereits den früheren Weltranglisten-Ersten Dimitrij Ovtcharov klar geschlagen (4:0).Final-Teilnahme "eine große Ehre"Zwei Wochen nach seinem Turniersieg in London wertete Dang Qiu auch seinen Finaleinzug vor heimischer Kulisse als Erfolg. "Es ist eine große Ehre", sagte der 29-Jährige von Borussia Düsseldorf. "Wir haben so viele starke Spieler. Ich hoffe, dass es eine Konstante wird und wir regelmäßig jemanden am letzten Champions-Tag jemanden vertreten haben."Vor der aktuellen Nummer zwölf der Weltrangliste hatte noch nie ein deutscher Spieler beim Frankfurter Turnier auch nur das Halbfinale erreicht. Das erste Turnier der neuen Serie "World Table Tennis" (WTT) fand 2020 statt. Seit 2023 wird jedes Jahr ein Wettbewerb der zweithöchsten Kategorie "WTT Champions" in Frankfurt ausgetragen.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·