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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Boxen: Bereit für Mega-Kampf: Kabayel fordert Champion Usyk heraus

Profiboxer Kabayel feiert vor packender Kulisse in Oberhausen seinen nächsten Sieg. Und steht vor seinem ersehnten WM-Kampf. Vielleicht in Deutschland? Es gibt schon Ideen für ein passendes Stadion.Angefacht von der stimmungsvollen Kulisse machte Agit Kabayel deutlich, gegen wen er seinen herbeigesehnten ersten WM-Kampf bestreiten will. Nach dem klaren Knockout-Erfolg des besten deutschen Schwergewichtsboxers über den Polen Damian Knyba vor 13.000 Zuschauern in Oberhausen riefen Fans laut "Usyk, Usyk". Die Anhänger und wohl ein großer Teil der deutschen Boxszene wünschen sich den Mega-Kampf zwischen Kabayel und Dreifach-Champion Oleksandr Usyk. "Dieser Mann ist der beste Boxer der Welt", huldigte Kabayel den Ukrainer. "Habe ich den Kampf gegen Usyk verdient? Ich denke schon, dass ich den Kampf verdient habe. Ja, ich bin ready", sagte der 33-Jährige in den Katakomben der Arena. "Er ist ungeschlagen, ich bin ungeschlagen. Warum nicht? Let's go." Halmich: "Erinnert mich an die gute alte Boxzeit"Kabayel feierte seinen 27. Sieg und will sich nach Max Schmeling vor mehr als 95 Jahren als zweiter Deutscher die WM-Krone im Schwergewicht aufsetzen. Die Bewerbung von Kabayel um einen großen Kampf war angesichts der elektrisierenden Kulisse erfolgreich. Die Stimmung in der vollen Halle begeisterte auch Ex-Weltmeisterin Regina Halmich: "Ich habe wirklich Gänsehaut, das erinnert mich an die gute alte Boxzeit. Das Boxen in Deutschland lebt wieder - und das tut so gut", sagte die DAZN-Expertin. Der Boxer mit kurdischen Wurzeln löste einen kleinen Hype aus. "Ich weiß nicht, ob ich den Boxsport verändert habe. Ich denke einfach, ich habe den Boxsport wiederbelebt", sagte er, nachdem sich das deutsche Boxen nach Henry Maske und den ukrainischen Klitschko-Brüdern lange nach derart ausverkauften Hallen gesehnt hatte. Dass viele Menschen mit kurdischen Wurzeln nach Oberhausen kamen, freut Kabayel. Der Profi stellte erneut klar, dass er sowohl Deutschland als auch Kurdistan im Herzen trage. Letztmals besuchten hierzulande mehr Zuschauer einen Boxkampf bei der Niederlage von Wladimir Klitschko gegen Tyson Fury. Vor mehr als zehn Jahren kamen etwa 50.000 Menschen nach Düsseldorf. Wenn es nach Kabayel geht, dann steigt sein gewünschter WM-Kampf hierzulande. "Ich denke, wir können das in einem deutschen Stadion organisieren. Es gibt hier auch sehr viele ukrainische Menschen in Deutschland", sagte der Boxer über einen möglichen Fight in Deutschland. Die Stadien in Düsseldorf und die Arena in Gelsenkirchen stoßen bei den Box-Organisatoren hinter Kabayel offenbar auf großes Interesse. Kabayel-Manager schwärmtDie Chancen auf ein WM-Duell hierzulande würden gut stehen, sagte Kabayels britischer Manager Spencer Brown der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn es Usyk ist, dann brauchen wir ein großes Stadion. Am besten mit 75.000 Zuschauern." Die Arena auf Schalke in Gelsenkirchen beispielsweise sei groß genug, um einen möglichen Kampf gegen Usyk durchzuziehen. "Wenn die Stimmung so wie hier sein wird, dann könnte es eines der besten Publikumserlebnisse aller Zeiten werden", schwärmte er.In der jüngsten Vergangenheit hatte sich Kabayel dank seiner drei Knockout-Erfolge in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gegen starke Gegner in der Weltspitze positioniert. Boxbeobachter hoffen auf ein Duell zwischen Usyk und Kabayel zum Ende des Jahres. Der Ukrainer hatte von der WBC die Möglichkeit bekommen, dass er eine freiwillige Titelverteidigung durchziehen kann - und wird wohl im Frühjahr gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder antreten. Möglicherweise kommt es auch noch zu einem nächsten Überbrückungskampf von Kabayel im Sommer.Kabayel in erster Runde verkrampftDas packende Ambiente war Kabayel anzumerken. Der Lokalmatador kämpfte in der ersten Runde gegen Knyba mit angezogener Handbremse. Der zehn Zentimeter größere Gegner nutzte seine größere Reichweite clever aus und traktierte Kabayel mit einigen satten Treffern und Aufwärtshaken. Der Bochumer zog sich einen empfindlichen Cut über dem Auge zu. "In der ersten Runde war ich einfach nicht da, weil ich von den Zuschauern abgelenkt war", sagte Kabayel, der angesichts der Kulisse ein "bisschen eingefroren" gewesen sei. "Dann hat der Coach zu mir gesagt: „Ey, du kämpfst auf Weltniveau. Du gehörst zu den Besten in der Welt. Was lässt du dich von so etwas durcheinander bringen?"" Es war Kabayels erster Kampf in Deutschland seit fast drei Jahren. Ab der zweiten Runde drehte er auf - und besiegte den zuvor ungeschlagenen Kontrahenten durch technischen Knockout nach drei Runden. Stolz präsentierte er dem Publikum seinen Gürtel als Interimsweltmeister des Verbands WBC, den er verteidigt hatte. Doch die harten Trainingswochen und fehlende Zeit mit der Familie forderten ihren Tribut. "Ich will einfach nur nach Hause", sagte Kabayel, der sich jetzt über die Zeit mit seiner Frau und seiner Tochter freut. Bevor er demnächst möglicherweise nur wenige Kilometer von seinem Haus in Bochum entfernt einen der größten Boxkämpfe in Deutschland seit langer Zeit austragen wird.

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NHL: Mit Hund und Familie: Oilers ehren Draisaitl für 1000 Punkte

Familie auf dem Eis, Hund mittendrin: Die Oilers feiern Leon Draisaitl für einen NHL-Rekord. Für einen Sieg gegen die LA Kings reicht es später aber nicht.Leon Draisaitl ist von den Edmonton Oilers für seine 1000 Scorerpunkte in der NHL im Beisein seiner Familie geehrt worden. Neben seiner Frau Celeste und seinem Hund Bowie standen auch Mutter Sandra und Vater Peter Draisaitl auf dem Eis im Rogers Place in Edmonton, als die Oilers ihren deutschen Star-Angreifer vor der Partie gegen die Los Angeles Kings für den Meilenstein würdigten. Draisaitl hatte die Schallmauer von 1.000 Scorerpunkten im Dezember als erster deutscher Eishockey-Profi in der NHL durchbrochen. Knappe Niederlage gegen die LA Kings "Wenn man hier unter das Hallendach schaut mit den Bannern der ganzen großen Spieler, die ich als Aktiver selbst bewundert habe, und jetzt ist der eigene Sohn Teil dieser Geschichte, dann ist das schon großartig", sagte Peter Draisaitl am Rande der knappen 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen der Oilers gegen die Kings. Die beiden ersten Tore für Edmonton und damit die Saisontore 22 und 23 erzielte: Leon Draisaitl. Damit steht der 30 Jahre alte Kölner inzwischen bei 1019 Scorerpunkten.

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16. Bundesliga-Spieltag: Mainz verspielt Sieg bei Fischer-Rückkehr – Freiburg besiegt den HSV

Union Berlin führte er einst von der 2. Liga in die Champions League. Bei seiner Rückkehr darf Urs Fischer lange auf drei Punkte mit Mainz hoffen - ohne Erfolg.Bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte hat Urs Fischer mit Schlusslicht FSV Mainz 05 zum Jahresauftakt einen Big Point im Abstiegskampf verpasst. Der Schweizer Coach, der Union Berlin einst von der 2. Liga in die Champions League geführt hatte, musste sich mit seinem neuen Club trotz 2:0-Führung mit einem 2:2 (1:0) in Köpenick begnügen. Damit warten die Mainzer weiter auf ihren ersten Erfolg in der Fußball-Bundesliga seit fast vier Monaten.Nur einen Punkt im Kampf um den Ligaverbleib sammelte der 1. FC Heidenheim, der beim 2:2 (2:1) gegen Aufsteiger 1. FC Köln zweimal eine Führung verspielte. Damit bleiben auch die Rheinländer nach dem siebten Spiel in Serie ohne Sieg in der gefährdeten Zone. Das gilt auch für Mitaufsteiger Hamburger SV, der beim SC Freiburg 1:2 (0:0) verlor.Die Mainzer lagen durch Tore von Nadiem Amiri (30.) und dem Ex-Berliner Benedict Hollerbach (69.) bereits 2:0 in Führung, doch Woo-Yeong Jeong (77.) und Marin Ljubicic (86.) sicherten den Gastgebern noch einen Punkt. Mainz liegt damit drei Punkte hinter Heidenheim und dem FC St. Pauli.Die Hamburger hatten am Samstag unfreiwillig Pause, weil das Spiel gegen RB Leipzig wegen des Schneechaos im Norden abgesagt wurde. Gleiches galt für die Partie zwischen Werder Bremen und der TSG 1899 Hoffenheim. Am Freitag hatten sich zum Auftakt des 16. Spieltages Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund 3:3 (1:1) getrennt.Herzlicher Empfang für FischerFischer, der fünfeinhalb Jahre erfolgreich an der Alten Försterei gewirkt hatte, wurde bei seiner Rückkehr herzlich empfangen. Launig hatte er zuvor schon vom obligatorischen Spaziergang zur Spielvorbereitung berichtet, bei dem ihm dutzendfach die Wiedersehensfreude der Menschen in Berlin-Köpenick zuteilwurde.In Heidenheim schossen Marvin Pieringer mit einem traumhaften Fallrückzieher (15.) und Julian Niehues (26.) die Gastgeber zweimal in Führung. Doch der FC kam durch Tore von Eric Martel (18.) und dem eingewechselten Jungstar Said El Mala (48.) jeweils zurück. Vor dem Spiel hatte es bei den Kölnern noch Unruhe gegeben, weil Luca Waldschmidt und Florian Kainz aus dem Kader gestrichen worden waren.Elfmeter sorgt für die WendeDer HSV war in Freiburg durch ein Tor von Luka Vuskovic in Führung gegangen (48.), doch die Freude währte nicht lange. Nach einem Foul von Daniel Elfadli, der dafür auch noch die Gelb-Rote Karte sah (51.), gab es Elfmeter für die Gastgeber. Vincenzo Grifo war wie gewohnt zur Stelle (53.). Für den Freiburger Sieg sorgte Igor Matanovic (83.).

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Wintersport: Skispringer Geiger und Paschke im Super Team chancenlos

Ohne die beiden aktuell Besten hat das deutsche Duo im Super Team keine Chance, in den Kampf um die Podestplätze einzugreifen. Die Begründung für eine Disqualifikation ist ungewöhnlich.Die dezimierten deutschen Skispringer haben beim Weltcup im polnischen Zakopane erneut enttäuscht. Karl Geiger und Pius Paschke konnten im Super-Team-Wettbewerb erwartungsgemäß nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Das deutsche Duo belegte den sechsten Platz. "Es ist nicht so gelungen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Training lief eigentlich gut", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD.Den Sieg sicherten sich die Österreicher Stephan Embacher und Jan Hörl mit großem Vorsprung. Rang zwei ging an die Mannschaft aus Slowenien, die auf Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc verzichtete. Auf Platz drei landete Polen. Die derzeit Besten aus dem Horngacher-Team fehlen an diesem Wochenende. Felix Hoffmann hat Knieprobleme, Philipp Raimund ist krank.Im Super Team, das in diesem Jahr erstmals bei Olympischen Winterspielen ausgetragen wird, springen zwei Athleten pro Nation. Die Sportler der besten Teams sind jeweils dreimal gefordert.Italiener disqualifiziertFür etwas Aufsehen sorgte in der polnischen Skisprung-Hochburg die Disqualifikation des Italieners Francesco Cecon. Seine Herausnahme aus dem Wettbewerb wurde vom Weltverband Fis mit einer Manipulation des Anzugs vor dem Start begründet. Worin diese genau bestand, teilte die Fis zunächst nicht mit. Die Begründung ist ungewöhnlich.Nach dem Skandal um manipulierte Sprunganzüge des norwegischen Teams bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Trondheim, wurden die Materialkontrollen verschärft. Schon bei der Vierschanzentournee und in weiteren bisherigen Weltcupspringen hatte es Disqualifikationen gegeben. Häufig wurden sie mit einer nicht zugelassenen Anzuglänge begründet.

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Alpiner Weltcup: US-Skistar Vonn rast zum Sieg in Zauchensee

Lindsey Vonn präsentiert sich knapp einen Monat vor Olympia weiter in bestechender Form. Auch die deutsche Hoffnungsträgerin Emma Aicher überzeugt. Eine Österreicherin verletzt sich schwer.Ski-Superstar Lindsey Vonn hat knapp einen Monat vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Die Amerikanerin feierte bei der Abfahrt in Zauchensee souverän ihren zweiten Saisonsieg. Sie triumphierte mit 0,37 Sekunden Vorsprung auf die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, Dritte wurde ihre US-Teamkollegin Jacqueline Wiles (+0,48).Deutschlands Alpin-Juwel Emma Aicher belegte einen guten sechsten Platz, Kira Weidle-Winkelmann wurde Zwölfte. Die österreichische Lokalmatadorin Magdalena Egger stürzte heftig und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden, was zu einer längeren Unterbrechung führte.Saison-Aus für Österreicherin EggerUntersuchungen im Krankenhaus hätten ergeben, dass sich die 24-Jährige einen Kreuzbandriss zugezogen hat, teilte der österreichische Verband mit. Zudem habe Egger weitere Verletzungen im rechten Knie erlitten. Sie werde in einer Klinik in Innsbruck operiert und falle für den Rest der Saison aus.Das Rennen auf der Kälberloch-Strecke war witterungsbedingt stark verkürzt worden. Bereits in den vergangenen Tagen hatte Schneefall die Pläne der Organisatoren durcheinandergewirbelt.Traum vom zweiten Olympia-GoldFür Vonn war es der insgesamt 84. Weltcup-Sieg ihrer Karriere und schon der fünfte Podestplatz beim sechsten Start in diesem Winter. Einzig beim Super-G in St. Moritz in der Schweiz Mitte Dezember war sie als Vierte haarscharf am Podium vorbeigeschrammt.Mit Blick auf die Winterspiele in Italien im Februar avanciert die 41 Jahre alte Weltcup-Rückkehrerin immer mehr zur großen Favoritin. In Cortina d'Ampezzo will die einstige Speed-Queen und Olympiasiegerin von 2010 unbedingt noch mal um Gold mitfahren. Im Super-G in Zauchensee am Sonntag kann sie sich weiteren Schwung dafür holen.

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Alpiner Weltcup: Ski-Ass Odermatt in Adelboden erneut nicht zu schlagen

Alpin-Dominator Marco Odermatt sorgt bei seinem Heim-Riesenslalom für einen Schweizer Festtag - wieder einmal. Immerhin ein Deutscher schafft es bei schwierigen Verhältnissen in die Top Ten.Der Schweizer Ski-Star Marco Odermatt hat seine famose Siegesserie in Adelboden fortgesetzt. Der Alpin-Dominator gewann seinen Heim-Riesenslalom am Chuenisbärgli bereits zum fünften Mal nacheinander. Ein Kunststück, das vor ihm noch keinem gelang - und mit dem der 28-Jährige die Zuschauer regelrecht in Ekstase versetzte.Zweiter wurde der für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen vor dem Franzosen Leo Anguenot. Fabian Gratz schaffte es bei dichtem Schneefall und mitunter schwierigen Sichtverhältnissen als einziger Deutscher in die Top Ten. Der 28-jährige Gratz machte im zweiten Durchgang noch reichlich Boden gut und belegte letztlich Rang neun. Teamkollege Anton Grammel fuhr auf Platz 22, Ex-Parallel-Weltmeister Alexander Schmid schied im Finale aus.Sechster Saisonsieg für OdermattFür Odermatt war es disziplinübergreifend schon der sechste Sieg in dieser Saison. Knapp einen Monat vor den Olympischen Winterspielen in Italien zeigt sich der viermalige Gesamtweltcupgewinner also weiter in bestechender Form.Am Sonntag steht in Adelboden noch ein Slalom an. In dem ruhen die deutschen Hoffnungen dann vor allem auf dem WM-Dritten Linus Straßer.

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Weltcup-Rückkehr: Traum-Comeback: Snowboarderin Hofmeister siegt in Scuol

Ramona Hofmeister ist nach langer Zwangspause zurück - und wie. Die viermalige Gesamtweltcupgewinnerin fährt in der Schweiz auf Anhieb zum Sieg. Damit knackt sie auch die nationale Olympia-Norm.Deutschlands Top-Snowboarderin Ramona Hofmeister ist mit einem Sensationssieg in den Weltcup zurückgekehrt. Die Oberbayerin gewann bei ihrem Comeback nach dreieinhalbmonatiger Verletzungspause den Parallel-Riesenslalom im schweizerischen Scuol. Im Finale besiegte sie die Italienerin Elisa Caffont. Hofmeisters Teamkollegin Melanie Hochreiter wurde Dritte.Sie könne es noch gar nicht realisieren, sagte Hofmeister kurz nach ihrem Triumph. Sie sei "so, so happy", meinte die 29-Jährige. Das Ganze sei doch "verrückt". Direkt nach der Zieleinfahrt hatte sich Hofmeister in den Schnee plumpsen lassen und ungläubig die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. "Oh Gott!", hatte sie vor Freude gerufen.Schwere Verletzung Ende SeptemberHinter der viermaligen Gesamtweltcupsiegerin liegt eine lange Leidenszeit. Bei einem Trainingssturz in Zermatt hatte sie Ende September eine Sprunggelenkfraktur erlitten. Seitdem hatte sie aussetzen müssen. Mit ihrem überraschenden Comeback-Sieg in Scuol erfüllte Hofmeister auch die nationale Qualifikationsnorm für die Olympischen Winterspiele im Februar. Die mit Abstand beste deutsche Snowboarderin der vergangenen Jahre wäre sicher auch so für das Saisonhighlight in Italien nominiert worden. So aber blickt sie ihren dritten Spielen nach 2018 und 2022 noch optimistischer entgegen.

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Fußball-Bundesliga: Spektakel mit Spaß: Eintracht und BVB mit "Werbung" für Liga

Das wilde 3:3 zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund macht Lust auf die zweite Saisonhälfte in der Fußball-Bundesliga. Der Meisterkampf dürfte dadurch allerdings nicht spannender werden.Am Ende hatte der packende Schlagabtausch von Frankfurt doch zwei Sieger: die Fußball-Fans und den FC Bayern München. Die eigentlichen Hauptprotagonisten von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund wiederum ärgerten sich zum Start ins Jahr 2026 über eine verpasste Chance, machten aber Lust auf mehr in dieser Bundesliga-Saison."Was ein Spiel! Fußball-Herz, was willst du mehr?", schwärmte Frankfurts Coach Dino Toppmöller von dem Spektakel beim 3:3 gegen den BVB. Dortmunds Sportgeschäftsführer Lars Ricken bezeichnete die Partie als "Werbung für die Liga". Wirklich zufrieden konnte er aber nicht sein.Ricken: "Unnötig zwei Punkte liegen gelassen"Denn um vielleicht doch noch mal das Meisterschaftsrennen mit dem schon enteilten Spitzenreiter FC Bayern spannend zu machen, war das Unentschieden des BVB am 16. Spieltag wieder einmal zu wenig.Es sei "definitiv mehr möglich gewesen", erklärte Ricken. Man habe "hier unnötig zwei Punkte liegen gelassen", fügte der 49-Jährige hinzu. Immerhin festigten die Dortmunder mit dem Zähler den zweiten Rang in der Tabelle und sind im Gegensatz zur siebtplatzierten Eintracht auf Kurs Champions League. Mehr scheint für den BVB derzeit einfach nicht drin zu sein.Ereignisse überschlagen sich in NachspielzeitUnd nach Abpfiff konnten die Schwarz-Gelben glücklich sein, überhaupt einen Punkt mitgenommen zu haben. Nach dem Treffer des Ex-Dortmunders Mahmoud Dahoud für die Eintracht in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:2 sah alles nach einem Frankfurter Sieg aus. Mit der quasi letzten Aktion des Spiels rettete Carney Chukwuemeka (90.+6) dem BVB das Remis."Nach der 91. kannst du zufrieden sein, davor unzufrieden. Jetzt haben wir einen Punkt mitgenommen, das ist okay, aber nicht das, was wir wollten", sagte Dortmunds Nationalspieler Nico Schlotterbeck. Nach den kommenden beiden Heimspielen gegen Werder Bremen am Dienstag (20.30 Uhr) und den FC St. Pauli am kommenden Samstag (15.30 Uhr) werde sich zeigen, wie viel der Punkt wert gewesen sei, äußerte Ricken.Guirassy als SorgenkindOb dann auch die Torflaute von Stürmer Serhou Guirassy endet, bleibt abzuwarten. Der Angreifer machte in Frankfurt wie auch schon in den Wochen vor der Weihnachtspause einen unglücklichen Eindruck. Dem 29-Jährigen, der seit dem neunten Spieltag am 31. Oktober gegen den FC Augsburg (1:0) auf einen Treffer wartet, gelang wenig bis gar nichts. Jeder Stürmer müsse "immer mal wieder durch solch eine Durststrecke durch", erklärte Dortmunds Trainer Niko Kovac und kündigte an: "Er kommt da wieder raus."Guirassy blieb nicht nur torlos, sondern verschuldete auch noch das zwischenzeitliche 1:1 durch Can Uzun per Foulelfmeter (22.). Der Profi aus Guinea hatte zuvor Eintracht-Verteidiger Robin Koch mit einer plumpen Aktion zu Fall gebracht. Ein unnötiges Vergehen. "Er weiß selbst, dass er da nicht so hingehen darf. Das passiert von zehnmal einmal, es ist in der Situation ärgerlich, da wir die Frankfurter in den ersten 20 Minuten gut im Griff hatten", sagte Guirassys Mitspieler Waldemar Anton.Frankfurts Zugänge liefern direktWährend Guirassy im Formtief steckt, zeigten die Frankfurter Zugänge Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo ihr Potenzial auf. In Co-Produktion sorgten die beiden für das 2:2. Während der von Nottingham Forest ausgeliehene Kalimuendo das Tor vorbereitete, erzielte der vom Zweitligisten SV Elversberg gewechselte Ebnoutalib seinen ersten Treffer im ersten Bundesliga-Spiel. "Ich glaube, das ist ein ganz besonderer Tag heute für ihn, auch noch vor der Kurve", sagte Toppmöller über seinen neuen Angreifer, der gebürtiger Frankfurter ist. Der Torjäger selbst zeigte sich beim Pay-TV-Sender Sky nach der Partie überwältigt. "Ich bin noch immer ein bisschen sprachlos, es ist wirklich ein sehr, sehr krasses Gefühl, dass ich bei meinem Debüt auch noch ein Tor schieße."Für Ebnoutalib setzt sich der rasante Aufstieg fort. Vor etwas mehr als einem Jahr spielte er noch in der Regionalliga für den FC Gießen. Wenigstens einer der Protagonisten vom 3:3 durfte sich also doch noch wie ein Sieger fühlen.

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Basketball: NBA: Schröder und Kings gehen bei den Warriors unter

Derbe Packung für Dennis Schröder: Mit den Sacramento Kings kassiert der deutsche Nationalmannschaftskapitän eine deutliche Niederlage bei den Golden State Warriors.Die Sacramento Kings um den deutschen Basketball-Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder finden in der NBA einfach nicht in die Spur. Bei den Golden State Warriors um Superstar Stephen Curry mussten sich die Kings deutlich mit 103:137 geschlagen geben und kassierten die siebte Niederlage in Folge. Mit nur acht Saisonsiegen bei jetzt 30 Niederlagen bleibt Sacramento auf dem letzten Platz der Western Conference. Ligaweit haben nur die Indiana Pacers im Osten eine schlechtere Bilanz.Schröder begann das Spiel einmal mehr auf der Bank, am Ende standen für den Braunschweiger 15 Punkte, drei Rebounds und drei Assists zu Buche. Lange konnten die Kings das Spiel relativ eng halten, zur Halbzeit betrug der Rückstand nur vier Punkte. In der zweiten Hälfte zogen die Warriors aber davon, vor allem im Schlussviertel entglitt Sacramento das Spiel komplett. Punktbester Spieler bei Golden State war erwartungsgemäß Curry, der 27 Zähler beisteuerte.Orlando verliert vor Berlin-Auftritt - da Silva fehlt angeschlagenUnterdessen verpassten es die Orlando Magic erneut, zum ersten Mal seit Ende November zwei Spiele in Folge zu gewinnen. Das Team aus Florida verlor ohne den kurzfristig wegen Rückenbeschwerden ausgefallenen Europameister Tristan da Silva gegen die Philadelphia 76ers mit 91:103. Am kommenden Donnerstag bestreitet Orlando das erste NBA-Spiel der Geschichte in Berlin, Gegner sind die Memphis Grizzlies. Ob die beiden Weltmeister Franz und Moritz Wagner rechtzeitig für die Partie fit werden, ist noch unklar.Eine starke Aufholjagd zeigte Meister Oklahoma City Thunder. Ohne zahlreiche Topspieler wie Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander und Isaiah Hartenstein gewannen die Thunder bei den Grizzlies mit 117:116. Zur Halbzeit lag OKC bereits mit 19 Punkten hinten, kämpfte sich aber ins Spiel zurück. Gilgeous-Alexander fehlte aufgrund einer Knöchelverletzung, Hartenstein wartet aufgrund einer Wadenverletzung weiter auf seinen ersten Einsatz 2026.Lakers und Knicks verlieren - Kleber und Hukporti kein FaktorDie Los Angeles Lakers mussten hingegen ihre zweite Niederlage nacheinander hinnehmen. Das Team um die beiden Ausnahmespieler LeBron James und Luka Doncic verlor zu Hause gegen die Milwaukee Bucks mit 101:105. James beendete das Spiel als bester Werfer der Partie mit 26 Punkten, Doncic erzielte 24 Zähler. Maximilian Kleber kam bei den Lakers nur kurzzeitig zum Einsatz.Die New York Knicks verloren bei den Phoenix Suns mit 107:112, der deutsche Profi Ariel Hukporti blieb komplett auf der Bank.

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Verrückte Schlussphase: Frankfurt und Dortmund bieten Spektakel zum Bundesliga-Auftakt 2026

Dauerregen und eine Punkteteilung: Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund liefern sich einen offenen Schlagabtausch – vor allem zum Schluss. Einen Sieger gibt es nicht.Borussia Dortmund hat in einem spektakulären Spiel einen Punkt in letzter Minute gerettet, droht im Fernduell mit dem FC Bayern aber weitere Punkte zu verlieren. Der BVB von Trainer Niko Kovac kam zum Auftakt des neuen Bundesliga-Jahres nicht über ein turbulentes 3:3 (1:1) bei Eintracht Frankfurt hinaus und könnte bereits am Sonntag elf Punkte hinter den Rekordmeister aus München zurückfallen. Platz zwei wird aber Bestand haben.Die Tore im Duell der beiden Champions-League-Klubs erzielten zunächst Maximilian Beier (10. Minute) und Felix Nmecha (68.) sowie Jungstar Can Uzun (22./Foulelfmeter) und Neuzugang Younes Ebnoutalib (71.) aufseiten der Gastgeber. In der Nachspielzeit trafen noch der Ex-Dortmunder Mahmoud Dahoud (90.+2) und Carney Chukwuemeka (90.+6). In einer rasanten Partie bekamen die 59.500 Zuschauer viele Torraumszenen und zwei offensiv eingestellte Mannschaften zu sehen. Für die Gastgeber von Trainer Dino Toppmöller ist die durchaus verdiente Punkteteilung zum Start in die restlichen 19 Spieltage ein Teilerfolg. Frankfurt belegt derzeit den siebten Rang, verpasste aber zumindest den vorübergehenden Sprung auf einen Europa-League-Platz.Kobel und Kauã Santos dabeiDass es in Frankfurt stundenlang nur regnete, erwies sich an einem Wochenende der Wetterturbulenzen als Segen. Denn einige Stunden vor Anpfiff des Liga-Auftakts ins neue Jahr waren die Spiele Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim und FC St. Pauli gegen RB Leipzig abgesagt worden. Grund sind die widrigen Bedingungen mit Schnee und stürmischem Wind.Im EM-Stadion von 2024 dagegen rollte der Ball planmäßig – und die beiden Stammtorhüter waren dabei. Frankfurts Kauã Santos verdrängte nach einigen Patzern im Herbst nun pünktlich zum Jahresstart wieder den Ex-Bremer Michael Zetterer. Beim BVB konnte Gregor Kobel auflaufen, obwohl er das Trainingslager in Marbella leicht verkühlt und mit Rückenproblemen verlassen hatte.Ryerson bedient Beier zur frühen FührungDoch als Kobel erstmals eingreifen musste, hatte der BVB-Angriff bereits geliefert. Auf Vorlage des starken Außenbahnspielers Julian Ryerson vollendete Nationalspieler Beier in der Mitte zur frühen 1:0-Führung – sowohl Assistgeber wie Torschütze wurden von der Eintracht-Defensive alleine gelassen und nutzten dies gnadenlos.Doch die Eintracht ließ sich im ausverkauften Stadion, das laut Mitteilung vom Freitag auch bis zum Jahr 2035 Deutsche Bank Park heißen soll, nicht verunsichern. Stattdessen griff das Toppmöller-Team an, häufig befeuert von Mittelfeldmotor Uzun. Den Flachschuss des Youngsters kurz nach dem Gegentreffer entschärfte Kobel ohne größere Probleme (17.).Guirassy leistet sich Fauxpas im StrafraumFür den Ausgleich brauchten die Gastgeber dann einen groben Fehler des BVB: Stürmer Serhou Guirassy traf Frankfurts Robin Koch nach einem Einwurf und verursachte damit einen Elfmeter. "Natürlich muss er sich umschauen. Er trifft ihn, klarer Elfmeter", gestand BVB-Assistent Robert Kovac zur Halbzeit bei Sky. Uzun verlud Kobel und schoss locker zum Ausgleich ein.Einen engagierten Eindruck machte Neuzugang Ebnoutalib, der aus Elversberg kam und vor einem Jahr noch in der Regionalliga spielte. Der 22 Jahre alte gebürtige Frankfurter kam früh zu Chancen, scheiterte aber zunächst noch mit einem zu harmlosen Volleyabschluss an Kobel und köpfte später am langen Eck vorbei. Auch Ansgar Knauff konnte den starken Kobel nicht überwinden.Neuzugänge beflügeln Eintracht FrankfurtRichtig turbulent wurde es nach gut einer Stunde. Zunächst brachte Mittelfeldmotor Nmecha den BVB in Führung. Sein Schuss kurz hinter der Strafraumgrenze wurde von Hugo Larsson unglücklich abgefälscht und prallte dann auch noch vom Innenpfosten ins Tor. Doch die Eintracht steckte wie nach dem Beier-Tor nicht auf und belohnte sich für den Aufwand. Auf präzises Zuspiel von Neuzugang Arnaud Kalimuendo vollendete Ebnoutalib eiskalt zum erneuten Ausgleich. Der von seinen Kollegen alleine gelassene Kobel war ohne Chance – und dann schlug der eingewechselte Ex-Dortmunder Dahoud noch zu, doch selbst das reichte nicht, weil sich noch mal eine Wendung ergab.

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