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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Olympische Winterspiele: Raimunds Wunsch im Super Team: Noch ein Coup zum Abschluss

Nach Einzel-Gold zu Olympia-Beginn soll es zum Ende der Olympischen Spiele noch ein Highlight für die deutschen Skispringer geben. Die Konkurrenz ist jedoch enorm.Der Dämpfer auf der Großschanze war deutlich, jetzt soll es für Philipp Raimund bei der Olympia-Premiere im Super Team einen versöhnlichen Abschluss der Winterspiele geben. "Ich bin guter Dinge, dass es wieder läuft", sagte der Olympiasieger von der Normalschanze. Raimund will die Spiele im italienischen Predazzo so beenden, wie er sie am vergangenen Montag beim sensationellen Gold-Coup begonnen hatte: mit einer Medaille."Man sieht bei Olympia passieren viele Dinge", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Allerdings weiß auch der Österreicher, der am Saisonende das deutsche Skisprung-Team verlassen wird, dass die Aussichten nicht zwingend goldig sind. "Das wird wieder ganz schwer - definitiv", sagte der 56-Jährige.Starke Konkurrenz im Super TeamMit den starken Japanern, Slowenien mit Topstar Domen Prevc, Norwegen und auch Österreich gibt es starke Konkurrenz. Favoriten sind Raimund, der im Einzel auf der Großschanze nur Neunter wurde, und sein Partner Andreas Wellinger nicht. Aber vielleicht ist das ein gutes Omen: Als Goldkandidat galt Raimund vor seinem Olympiasieg auch nicht.Die Erlebnisse nach seinem Olympiasieg verfolgen den 25-Jährigen weiterhin - und beschäftigen ihn. "Ich habe es schon mehr realisiert, es sickert immer mehr durch. Aber es wird erst durchdringen, wenn ich aus der olympischen Bubble raus und wieder zu Hause bin", sagte der gebürtige Göppinger.Neue Erlebnisse als OlympiasiegerZwar läuft es seitdem auf der Schanze nicht wie zuvor, aber die Erlebnisse als Goldmedaillengewinner sorgen bei Raimund für willkommene Abwechslung. "Ich bin letztens den zwei Türken begegnet, die mit uns mitspringen. Sie sind mir entgegengekommen und haben gesagt: "Hey Champ". Das hat sich gut angefühlt", erklärte er.Von Medaillen war Wellinger bislang weit entfernt. Platz 17 von der Normalschanze, Rang 15 am Samstag. Als zweitbester Deutscher von der Großschanze hofft der 30-Jahre alte Einzel-Olympiasieger von 2018 am Montag (19.00 Uhr/ZDF und Eurosport) mit Partner Raimund auf sein insgesamt fünftes olympisches Edelmetall. "Wenn ich was mit ihm holen will, brauchen wir noch ein paar Meter mehr", betonte Wellinger.Der Springer vom SC Ruhpolding kam schwer in die Saison und zeigte zuletzt immer wieder aufsteigende Tendenz. Als eine Art Belohnung folgt nun das mögliche Highlight im letzten Skisprungwettbewerb bei Olympia. "Es ist ein Prozess, der in den vergangenen Woche stetig bergauf gegangen ist. Langsam, aber sicher", beschrieb Wellinger seinen Weg. Den Eindruck hatte auch Raimund. "Ich werde mit dem "Welle" voll angreifen", erklärte er.Was ist das Super Team?Das Super Team wird erstmals bei Olympia ausgetragen und hat den altbekannten Mannschaftswettbewerb mit vier Athleten aus dem Programm gedrängt. Nun werden zwei Springer je Nation im besten Fall jeweils drei Sprünge absolvieren. Im Verlauf des Wettbewerbs wird das Teilnehmerfeld reduziert.Auch wenn Wellinger dabei ist, angetan ist er vom neuen Format nicht. "Ein Teamspringen besteht für mich aus vier Athleten", sagte er. "Hier bist du die ganze Zeit mit deinem Partner im Kreis laufend unterwegs. Du siehst ihn im Wettkampf nicht einmal." Im Optimalfall sieht er Raimund dann spätestens bei der Siegerehrung.

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Olympia: Nachschub bei Gratis-Kondomen

Valentinstag im Olympischen Dorf? Offenbar ist die Nachfrage nach Kondomen unter den Olympia-Athletinnen und Athleten größer als gedacht. Nun reagiert das Olympische Komitee.Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Italien haben Nachschub bei den Gratis-Kondomen für die Athletinnen und Athleten versprochen. „Wir können bestätigen, dass die Versorgung mit Kondomen in den olympischen Dörfern zeitweise aufgebraucht war, weil die Nachfrage höher als erwartet war“, teilte das Organisationskomitee auf Anfrage mit. Nachschub sei unterwegs und werde bis Montag über die Dörfer verteilt. Zunächst hatte die Nachrichtenagentur AP darüber berichtet.Ein Bericht, dass die Kondome in den olympischen Dörfern ausgegangen seien, hatte nicht nur für Gesprächsstoff bei den Athletinnen und Athleten gesorgt. „Das Klischee ist, dass der Valentinstag im olympischen Dorf im vollen Gange ist“, sagte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, am Wochenende mit einem Augenzwinkern. „10.000 wurden benutzt, 2.800 Athleten – man kann es sich ausrechnen.“Olympia-Kondome sind beliebtes SouvenirNun haben die italienischen Organisatoren auf den Kondom-Engpass reagiert. „Sie werden kontinuierlich bis zum Ende der Spiele aufgefüllt, um sicherzustellen, dass immer welche verfügbar sind“, teilte das IOC weiter mit. Die Winterspiele enden am 22. Februar.Bei jeder Ausgabe der Olympischen Spiele sind die Gratis-Kondome wieder ein großes Thema. Zum ersten Mal lagen 1988 bei den Sommerspielen im südkoreanischen Seoul Kondome für die Athletinnen und Athleten parat. Bei den Spielen 2024 in Paris sollen es etwa 300.000 gewesen sein. Die Kondome sind auch als Souvenir beliebt.

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Olympia-Paar: Anna Seidel ruft live im ZDF ihren Partner Moritz Seider an

Sie sitzt im Studio, er im Teambus: Shorttrackerin Anna Seidel ruft Moritz Seider kurz vor dem Eishockey-Start live im Fernsehen an. Der NHL-Star bleibt gelassen.Das Eis verbindet sie – nur auf ganz unterschiedliche Weise. Er jagt in der NHL den Puck für die Detroit Red Wings, sie wirbelte als Shorttrackerin über die Kurzstrecke: Eishockey-Nationalspieler Moritz Seider, 24, und die ehemalige Shorttrack-Athletin Anna Seidel, 27, sind seit einiger Zeit ein Paar und leben mittlerweile gemeinsam in den USA. Jetzt dürfen sich beide auch gegenseitig Olympionike nennen, da Seidel bereits für Deutschland auf Medaillenjagd ging und Seider am Donnerstag seinen ersten Einsatz für das deutsche Eishockey-Nationalteam bei Olympia feierte.Am Donnerstagabend sorgte das Wintersport-Duo zusätzlich für einen besonderen Moment im ZDF. Seidel war als Gast in der Olympia-Sendung von Moderator Jochen Breyer eingeladen, um über die deutschen Eishockey-Männer und deren Auftaktspiel gegen Dänemark (Endstand 3:1 für Deutschland) bei den Winterspielen in Mailand zu sprechen. Dabei rief sie ihren Freund gemeinsam mit Breyer kurzerhand sogar per Videocall an – live im Fernsehen, drei Stunden vor dem Anpfiff. Seider hatte vorab allerdings sein Einverständnis gegeben.Anna Seidel über Moritz Seider: „Er ist nie aufgeregt“Der NHL-Star nahm den Anruf entspannt im Mannschaftsbus entgegen. „Ich glaube, die Jungs sind alle gut drauf. Es ist relativ leise gerade hier, die Jungs haben alle ihre Kopfhörer drin und hören ihre Musik“, berichtete der DEB-Assistent-Captain. „Wir freuen uns einfach drauf, bald da zu sein. Das Schlimmste ist eher der Verkehr als alles andere.“Diese Gelassenheit überraschte Seidel wenig. „Er ist nie aufgeregt. Ich kann mich an keinen Moment erinnern, in dem er mal nervös war“, hatte sie zuvor im Studio erzählt. „Bei mir steigt die Anspannung schon seit Tagen.“ Ihrem Freund gab sie dann nur knapp ein „Wird gut“ mit auf den Weg. Mehr wollte sie vor dem TV-Publikum nicht loswerden: „Er weiß schon, was er zu tun hat.“Auch Anna Seidel kämpfte schon bei Olympia um MedaillenSeidel kennt sich mit Olympia bestens aus: Die Dresdnerin war selbst dreimal als Sportlerin dabei, bereits als Jugendliche mit nur 15 Jahren. 2014 in Sotschi, 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking stand sie auf dem olympischen Eis. Insgesamt gewann die Dresdnerin sieben EM-Medaillen in ihrer Karriere und galt lange Zeit als das Ausnahmetalent des deutschen Shorttracks. Im März 2024 beendete sie dann aber ihre aktive Karriere. „Ich bin unglaublich dankbar für alles, was ich in meiner Karriere erlebt habe“, sagte sie damals.Kennengelernt haben sich die beiden noch während Seiders Zeit in Deutschland. Medienberichten zufolge kamen sie über gemeinsame Bekannte aus der Wintersport-Szene in Kontakt. Was folgte, war zunächst eine Beziehung auf Distanz: Während Seidel in Dresden trainierte und im Weltcup um Erfolge kämpfte, machte Seider in Nordamerika Karriere. Erst in der AHL, dann als Stammspieler bei den Detroit Red Wings in der NHL. Zwischen beiden lagen Zeitzonen, Trainingslager und Wettkampfkalender. Gemeinsame Zeit war rar und musste um Saisonpausen herum geplant werden.Heute lebt Seidel nach ihrem Karriereende als Studentin in den USA, wo Seider seine außergewöhnliche Karriere weiterverfolgt. Der 1,93m große und 93kg schwere Athlet gilt aktuell als einer der besten und bestverdienenden Verteidiger der Welt.

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