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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball-Nationalmannschaft: Das sagt Nagelsmann zum Iran-Krieg und WM-Auswirkungen

Julian Nagelsmann will sich als Fußball-Bundestrainer nicht in die Weltpolitik einmischen. Er sei kein Politiker. Aber wenn er per Knopfdruck alle Kriege beenden könnte, würde er es sofort tun.Bundestrainer Julian Nagelsmann würde sich wünschen, dass der seit drei Wochen herrschende Krieg zwischen WM-Gastgeber USA und dem WM-Teilnehmer Iran schnellstmöglich endet. Ein längerer militärischer Konflikt hätte ansonsten auch Auswirkungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft, die vom 11. Juni bis 19. Juli in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen wird. "Krieg beeinflusst immer Stimmungen, das ist selbstredend", sagte Nagelsmann bei der Präsentation des ersten Nationalmannschafts-Kaders im WM-Jahr auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main: "Natürlich würde ich mir wünschen, dass kein Krieg herrscht. Wenn ich jetzt hier einen Knopf hätte, dass ich alle Kriege beenden kann und es eine WM wird mit Frieden und toller Stimmung, würde ich den sofort drücken. Aber den habe ich leider nicht."Nagelsmann mochte die aktuelle weltpolitische Lage in seiner Funktion als Bundestrainer nicht bewerten. "Ich habe als Privatperson eine Meinung dazu. Ich bin (als Bundestrainer) der falsche Ansprechpartner, der dafür eine Lösung präsentiert. Ich bin kein Politiker und auch keiner, der die weltpolitische Lage mit irgendwelchen Aussagen in irgendeine Richtung drückt", sagte der 38-Jährige."Der Fußball wird nicht die weltpolitische Lage verändern"Er halte auch jetzt an seiner vor dem Iran-Krieg geäußerten Meinung fest, dass "der Fußball - der Sport allgemein - eine verbindende Wirkung hat. Der Fußball wird aber nicht die weltpolitische Lage verändern", sagte Nagelsmann. Als Bundestrainer sei es nicht seine Aufgabe, zu bewerten, "was auf weltpolitischer Ebene passiert und was passieren muss".Sein Job sei es vielmehr, die deutsche Nationalmannschaft gut auf ein Turnier vorzubereiten, "dass wir auch den Menschen, die unter Negativeinflüssen leiden, zumindest innerhalb der 90 Minuten in der schönsten Nebensache der Welt gute Momente bescheren. Wir versuchen, fußballerische Themen zu beeinflussen."

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Fußball-Nationalmannschaft: Die größten Überraschungen im DFB-Kader

Der Countdown für die Fußball-WM läuft. Bundestrainer Nagelsmann gibt den DFB-Kader für die nächsten Länderspiele bekannt. Diese Nominierungen sind besonders spannend.Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft stehen die ersten Härtetests im WM-Jahr bevor. Am 27. März trifft die DFB-Elf auf die Schweiz (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) und am 30. März auf Ghana (ab 20.45 Uhr, live in der ARD). Beide Nationen sind auch für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Sommer qualifiziert.Nun steht der DFB-Kader für die Spiele fest. Dieser sei dem finalen WM-Aufgebot sehr ähnlich, verriet Bundestrainer Julian Nagelsmann im Interview mit dem „Kicker“ bereits vor der Bekanntgabe.Der DFB-Kader im ÜberblickTorhüter: Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart), Jonas Urbig (FC Bayern München) Defensive: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Joshua Kimmich (FC Bayern München), Alexander Pavlovic (FC Bayern München), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Anton Stach (Leeds United), Jonathan Tah (FC Bayern München), Malick Thiaw (Newcastle United), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart)Offensive: Serge Gnabry (FC Bayern München), Leon Goretzka (FC Bayern München), Kai Havertz (FC Arsenal), Lennart Karl (FC Bayern München), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul), Kevin Schade (FC Brentford), Deniz Undav (VfB Stuttgart), Florian Wirtz (FC Liverpool), Nick Woltemade (Newcastle United)Quellen: DFB, Nachrichtenagentur DPATransparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Europapokal: Hier laufen die Spiele von Stuttgart, Freiburg und Mainz live im TV und Stream

In der Europa League müssen der VfB Stuttgart und SC Freiburg Rückstände aufholen. Mainz hat es in der Conference League etwas leichter. Ein Spiel läuft live im Free-TV.Die Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und SC Freiburg hoffen am Donnerstag in den Achtelfinal-Rückspielen der Europa League trotz ihrer Hinspielniederlagen auf das Weiterkommen. Nach dem 1:2 in der ersten Begegnung in Stuttgart braucht der VfB beim portugiesischen Spitzenklub FC Porto einen Sieg mit zwei Toren Unterschied, um erstmals seit fast 30 Jahren wieder in ein europäisches Viertelfinale einzuziehen.Die Partie beginnt um 21 Uhr und läuft live und kostenlos im TV auf RTL und auf dem Tochtersender Nitro. Die Übertragungen mit Vorberichterstattung beginnen um 20.15 Uhr.Freiburg und Mainz wollen Historisches erreichenFreiburgmuss nach dem 0:1 beim KRC Genk im zweiten Duell ebenfalls zwei Tore mehr als die Belgier erzielen. Dann würde der Sport-Club in der Europa League sogar erstmals in der Vereinsgeschichte die Runde der letzten Acht erreichen. Das Spiel beginnt bereits um 18.45 Uhr und lässt sich auf dem kostenpflichtigen Streamingdienst RTL+ verfolgen.In der Conference League hat der FSV Mainz 05 im Rückspiel gegen Sigma Olmütz am Donnerstag eine bessere Ausgangsposition als Freiburg und Stuttgart. Nach dem 0:0 in der Vorwoche in Tschechien reicht der Mannschaft von Trainer Urs Fischer ein 1:0, um erstmals in der Klubhistorie in einem europäischen Viertelfinale spielen zu können. Anstoß ist ebenfalls auf 18.45 Uhr und RTL+ überträgt.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Weltcup-Finale: Ski-Historie winkt: Aicher vor Kugel-Showdown gegen Shiffrin

Nach zwei Olympia-Medaillen hat Emma Aicher auch im Weltcup den größtmöglichen Triumph im Visier. Sie fordert keine Geringere als US-Ass Mikaela Shiffrin. Der Showdown elektrisiert die Ski-Welt.Vor wenigen Tagen zog Emma Aicher noch symbolisch den Hut vor Ski-Star Mikaela Shiffrin - die Amerikanerin gab Lob und Anerkennung aber prompt zurück. Im prickelnden Generationenduell um den größtmöglichen Erfolg um Weltcup, den Sieg in der Gesamtwertung, sagte Shiffrin über ihre deutsche Rivalin: "Um ehrlich zu sein: Sie verdient das wirklich." Die 22 Jahre alte Aicher hat die große Chance, der besten Skirennfahrerin der Gegenwart den Gesamtsieg und die so begehrte große Kristallkugel noch zu entreißen.Es winkt ein ski-historischer Coup: Aus Deutschland hatten bislang nur Rosi Mittermaier (1976), zweimal Katja Seizinger (1996/1998) sowie zuletzt Maria Riesch 2011 in den Gesamtwertungen triumphiert. Aber keine von denen war bei ihren Siegen so jung und unerfahren wie Aicher. "Dass ich hier stehen kann, und sagen kann, dass ich im Kampf dabei bin, das ist schon riesig für mich", sagte Aicher zuletzt im ORF und erinnerte: "Vor einem Jahr war ich ja noch nirgends im Vergleich. Ich bin schon sehr stolz, dass das so ist."Chefcoach beeindruckt: "Chance ergreifen"Aichers Potenzial erkannten die Bosse und Trainer des Deutschen Skiverbands (DSV) zwar schon 2020. Damals holten sie die gebürtige Schwedin zu sich und nahmen sie als Teenagerin ohne Weltcup-Start gleich mit zur WM nach Cortina d'Ampezzo. Dort jubelte sie prompt über Bronze im Teamevent - seitdem geht es steil bergauf für die Tochter einer Schwedin und eines Deutschen."Das ist schon beeindruckend", lobt Cheftrainer Andreas Puelacher. Der erfahrene Coach sieht zwar auch schon seit Jahren, mit welchem Skigefühl und welcher Lernbereitschaft Aicher ausgestattet ist. Und dass sie perspektivisch um die Gesamtwertung mitfahren kann, das war ebenso der Plan mit ihr - schließlich ist sie die einzige im Weltcup, die alle vier Disziplinen bestreitet.Skifahren und rechnen: Wie holt man 140 Punkte auf?Von einem Shiffrin-Duell um die große Kugel schon in dieser Saison aber hatte selbst Puelacher nicht zu träumen gewagt. Aicher hatte mit zwei olympischen Silbermedaillen sowie bislang drei Siegen und sechs weiteren Podestplätzen im Weltcup eh schon eine ausgezeichnete Saison gezeigt. "Alles, was jetzt noch kommt, ist eine schöne Zugabe", sagte Puelacher der Deutschen Presse-Agentur. "Aber natürlich steigen die Erwartungen. Jetzt wollen wir die Kugel holen. Wenn man mal so eine Chance hat, dann will man sie ergreifen."Vor dem Weltcup-Finale von Lillehammer wird fleißig gerechnet. Ehe es auf der Piste von Kvitfjell am Samstag in die Abfahrt und am Sonntag in den Super-G geht, hat Aicher 140 Zähler Rückstand auf Shiffrin. Die Amerikanerin verzichtet auf die Abfahrt - da müsste Aicher also idealerweise siegen, um bis auf 40 Zähler an ihre Gegnerin heranzukommen.Wie das geht, das weiß sie: Just bei der Abfahrt von Kvitfjell gewann Aicher 2025 ihr erstes Weltcup-Rennen. Ganz nebenbei kann sie da auch noch die Disziplinwertung für sich entscheiden.Aicher will Kugel-Kampf ausblendenDann folgt der Super-G, wo die Deutsche auch zu den Sieganwärterinnen zählt. Am Dienstag und Mittwoch stehen Slalom und Riesenslalom in Hafjell an. Dort ist dann zwar Shiffrin wieder favorisiert - allerdings konnte Aicher zuletzt in Are im Slalom mit Platz zwei hinter der Amerikanerin den Druck hochhalten. "Es fühlte sich so an, als müsste ich um mein Leben fahren, und dennoch sprangen nur 20 Punkte mehr heraus", erzählte Shiffrin nach dem Rennen lachend.Im Zielauflauf in Schweden verbeugte sich Aicher noch leicht vor der Siegerin und machte eine Handbewegung, als wenn sie den Hut vor der 31-Jährigen ziehen würde. "Eigentlich ist es egal, wie es ausgeht", kündigte die DSV-Athletin nun an. "Ich möchte mich auf die Rennen konzentrieren, Spaß haben und werde nicht an Kugeln oder in Was-wäre-wenn-Szenarien denken."

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Fußball: Kein Comeback mit Müller: Vancouver früh raus in Pokal

Die Saison im nordamerikanischen Fußball ist gerade mal einen Monat alt, da hat sich die erste Titelchance für Thomas Müller bei den Vancouver Whitecaps bereits erledigt.Für Thomas Müller und die Vancouver Whitecaps ist die erste Titelchance der Saison bereits geplatzt. Das kanadische Fußball-Team scheiterte im Achtelfinale des Concacaf Champions Cups an den Seattle Sounders. Nach dem 0:3 im Hinspiel unterlag Vancouver im Rückspiel trotz langer Führung 1:2 (1:0) und ist als Finalist der vergangenen Saison ausgeschieden. Müller spielte über die volle Distanz und kam zu Halbchancen, traf aber nicht und konnte das frühe Aus seiner Mannschaft nicht verhindern.Der Weltmeister von 2014 ist nicht der einzige Star, dessen Titelchancen in dem Wettbewerb bereits geplatzt sind: Zuvor war Lionel Messi mit Inter Miami an Nashville SC gescheitert. Der Argentinier traf beim 1:1 zur Führung und markierte damit den 900. Treffer seiner Profi-Karriere, konnte aber nicht verhindern, dass Nashville dank der Auswärtstorregel und dem 0:0 im Hinspiel ins Viertelfinale einzog.Die Whitecaps hatten mehr Spielanteile, spätestens mit dem Ausgleich in der Schlussphase war der Glaube an ein Comeback aber weg. Danny Musovski traf in der 79. Minute per Kopf zum 1:1, Paul Rothrock sorgte mit dem 2:1 in der 83. Minute für die Entscheidung. Beide Profis waren erst kurz zuvor eingewechselt worden. Jeevan Badwal hatte mit dem 1:0 in der 24. Minute noch für große Hoffnung bei den Gästen gesorgt. Müller war an der Entstehung des Tores mit einem Pass beteiligt.

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Champions League: Trotz schlechter Ausgangslage setzen sich Liverpool und Barca sicher durch

Für eine kurze Zeit sah es nach einer Überraschung aus, in den Hinspielen konnten Arsenal, Liverpool und Barcelona nicht überzeugen. Am Ende setzen sich doch die Schwergewichte durch.Der FC Liverpool hat trotz Hinspiel-Niederlage souverän das Champions-League-Viertelfinale erreicht. Der englische Meister gewann mit Nationalspieler Florian Wirtz in der Startformation ein einseitiges Rückspiel gegen Galatasaray Istanbul mit 4:0 (1:0).Der starke Dominik Szoboszlai glich den Hinspiel-Rückstand in der ersten Halbzeit aus (25.), Hugo Ekitiké (51.) und Ryan Gravenberch (53.) entschieden die Partie in der zweiten Halbzeit mit einem Doppelschlag, danach traf auch der zuvor glücklose Mohamed Salah (62.). Als erster Afrikaner erzielte er seinen 50. Champions-League-Treffer.Kurz vor der Halbzeit scheiterte Salah noch mit einem Foulelfmeter an Galatasaray-Schlussmann Ugurcan Cakir (45.), der mit zahlreichen weiteren Paraden eine höhere Niederlage verhinderte. Leroy Sané kam beim türkischen Meister zur zweiten Halbzeit in die Partie.Der FC Liverpool trifft nun auf Titelverteidiger Paris Saint-Germain, gegen den das Team von Trainer Arne Slot in der Vorsaison im Achtelfinale im Elfmeterschießen gescheitert war.Barcelona liefert Gala im Champions-League-AchtelfinaleZuvor hatte der FC Barcelona nach einem spektakulären Offensivauftritt das Viertelfinale erreicht. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen Newcastle United gewann der spanische Meister mit 7:2 (3:2), nachdem die Mannschaft von Trainer Hansi Flick im Hinspiel noch spät ein 1:1-Unentschieden gerettet hatte.Der überragende Raphinha (6., 72.), Marc Bernal (18.), Lamine Yamal mit einem verwandelten Foulelfmeter (45.+7), Fermín López (51.) sowie Robert Lewandowski (56., 61.) erzielten die Treffer für Barcelona. Für Newcastle glich Anthony Elanga (15., 28.) in der ersten Halbzeit zweimal aus. Danach konnte sein Team aber nicht mehr mithalten.Atlético Madrid bringt Hinspiel-Vorsprung über die ZeitVon Beginn an war es ein offen geführtes Spiel, in dem Newcastle mit dem deutschen Nationalspieler Malick Thiaw in der Startformation zunächst zweimal zurückkam. Mit dem Foulelfmeter kurz vor dem Pausenpfiff und in der Viertelstunde nach Wiederbeginn nahm Barcelona Newcastles Defensive um Thiaw dann förmlich auseinander. Nick Woltemade kam wie im Hinspiel nicht zum Einsatz.Barcelona trifft im Viertelfinale nun in einem spanischen Duell auf Atlético Madrid, das bei den Tottenham Hotspurs zwar 2:3 (0:1) unterlag, aber nach dem klaren 5:2 aus dem Hinspiel nicht ernsthaft in Gefahr geriet. Bereits am Dienstag hatte Arsenal sich gegen Bayer Leverkusen durchgesetzt. Als einziger deutscher Klub ist noch der FC Bayern München im Turnier.

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Champions League: FC Bayern fertigt Atalanta Bergamo ab – jetzt wartet Real Madrid

Nach dem 6:1 gegen Atalanta Bergamo im Hinspiel hat der FC Bayern München auch das Rückspiel in der Champions League dominiert. Nun wartet der wohl schwerste Gegner. Und nun Real Madrid! Angeführt vom doppelt treffenden Kapitän Harry Kane hat der FC Bayern München ein zweites Torfest gegen Atalanta Bergamo in der Champions League gefeiert und darf nun dem Giganten-Duell mit den „Königlichen“ entgegenfiebern. Nach der 6:1-Gala in Italien dominierte der deutsche Fußball-Rekordmeister auch das Rückspiel gegen den Dortmund-Bezwinger Bergamo beim 4:1 (1:0) und machte den Einzug ins Viertelfinale ganz seriös perfekt. „Es war eine richtig gute Knockout-Runde für uns“, sagte Matchwinner Kane bei DAZN: „Es wird hart gegen Real. Wann immer du in der Champions League auf Real triffst, musst du für einen Kampf bereit sein. Aber wir fürchten niemanden.“Mann des Abends war der im Hinspiel noch angeschlagen zuschauende Torjäger Kane. Erst verwandelte der Engländer im zweiten Versuch einen Handelfmeter (25. Minute). Dann verzückte Kane die 75.000 Zuschauer in der Allianz Arena mit einer tollen Einzelaktion, die er mit einem Traumtor krönte (54.). Agiler Karl belohnt sich mit dem 3:0Der bemühte, aber lange glücklose Youngster Lennart Karl erhöhte unmittelbar danach (56.). Der 18-Jährige darf offenbar an diesem Donnerstag mit seiner ersten Nationalmannschafts-Nominierung rechnen. Nach einem wunderbaren Pass von Karl traf auch noch Luis Díaz (70.). In der 85. Minute traf der gebürtige Berliner Lazar Samardzic per Kopf für die Gäste zum Endstand.„Wir wollen wieder ein Statement setzen“, hatte Sportvorstand Max Eberl vor dem Anpfiff beim Streamingdienst DAZN angekündigt. Ganz so spektakulär wie eine Woche zuvor in Italien fiel der Bayern-Auftritt zwar nicht aus. Aber selbst der Champions-League-Rekordsieger Real Madrid dürfte gewarnt sein vor den gierigen Münchner Triple-Jägern von Trainer Vincent Kompany. Die Bayern-Fans skandierten in den Schlussminuten: „Europapokalsieger FCB“.Jonas Urbig beim FC Bayern im TorDie wichtigste Personalfrage hatte sich Stunden vor dem Anpfiff geklärt. Jonas Urbig bekam nach seiner im Hinspiel zugezogenen Gehirnerschütterung das grüne Licht der Ärzte für einen Einsatz. „Das freut mich für Jonas“, sagte Kompany. Er musste damit im Tor nicht die Notfall-Lösung mit dem erst 16 Jahre alten Debütanten Leonard Prescott aktivieren. Urbig war selten gefordert, aber im entscheidenden Moment da. Der Stellvertreter des nach einem zweiten Muskelfaserriss in der Wade noch pausierenden Manuel Neuer verhinderte mit einem starken Reflex das mögliche 1:1 für Atalanta durch Mario Palasic (44.). Beim Gegentor war Urbig machtlos.Harry Kane darf Elfmeter wiederholenKane schritt Mitte der ersten Hälfte an den Elfmeterpunkt, nachdem der Videobeweis bestätigt hatte, dass Atalanta-Verteidiger Giorgio Scalvini einen Volleyschuss des Engländers mit dem Arm abgewehrt hatte. Den ersten Versuch von Kane hielt Marco Sportiello. Doch der Torwart hatte dabei zu früh mit beiden Füßen die Torlinie verlassen. Bei der Wiederholung versenkte Kane dann hart und platziert unten rechts.Neben den gesperrten Joshua Kimmich und Michael Olise sowie den erneut verletzten Jamal Musiala und Alphonso Davies nahm Kompany nach dem hohen Hinspielerfolg die Möglichkeit wahr, auch die von einer Gelb-Sperre bedrohten Abwehrspieler Dayot Upamecano und Konrad Laimer auf die Bank zu beordern. Das Duo wird in drei Wochen gegen Real Madrid gebraucht. Im Achtelfinal-Rückspiel durften sich auch Spieler aus der zweiten Reihe wie Raphaël Guerreiro oder Tom Bischof empfehlen. Die Münchner gingen seriös zur Sache und zeigten sich spätestens nach der Pause auch wieder gierig auf Tore. Atalanta war erneut nur ein Spielball für die Münchner Offensivasse.Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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Länderspielauftakt: Nagelsmann beruft laut Medienbericht Karl ins DFB-Team

Der WM-Countdown der DFB-Auswahl beginnt – wer erhält einen Platz im Kader? Lennart Karl steht einem Bericht zufolge erstmals im Aufgebot von Bundestrainer Julian Nagelsmann.Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt für die ersten Länderspiele der Fußball-Nationalmannschaft im WM-Jahr offenbar auf Lennart Karl. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll der Jungstar des FC Bayern München zum Kader für die Testpartien am 27. März in Basel gegen die Schweiz sowie drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana zählen.Erste Nominierung für Lennart KarlFür den 18 Jahre alten Karl wäre es nach starken Auftritten für den FC Bayern die erste Nominierung. Zuletzt lief der offensive Mittelfeldspieler für die U21 des DFB auf und überzeugte: In zwei Spielen schoss er drei Tore. In den vergangenen Wochen war es etwas ruhiger um den Shootingstar geworden.Nagelsmann wird seinen Kader am Donnerstag (14.00 Uhr) in Frankfurt am Main bekanntgeben. Der Bundestrainer will 26 Spieler nominieren – so viele wie bei der WM erlaubt sind.

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Doku „Ein Sommer in Italien”: Lothar Matthäus über den Sommer, in dem er Weltmeister wurde

Die Doku „Ein Sommer in Italien“ erinnert mit emotionalen Bildern an die Fußball-WM 1990.  Im stern-Interview erinnert sich Lothar Matthäus an den Sommer, der ihn zum Weltmeister machte.

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Kluge Strategie des Körpers: Wie der Muscle Memory Effekt eine Trainingspause ausgleicht

Dranbleiben ist wichtig im Fitnessstudio. Wer mal eine Trainingspause einlegt, muss aber keinen großen Muskelschwund befürchten. Ein körpereigener Effekt hilft, die Form zu halten.Ob Krankheit, Verletzung oder Motivationsloch – Trainingspausen können unterschiedliche Gründe haben. Danach fällt es vielen Menschen schwer, wieder ins Fitnessstudio zu gehen. Schließlich muss man sich die zuvor antrainierte Form mit gleichem Aufwand wieder erarbeiten. Oder?Nicht ganz. Denn wer beim Muskeltraining einmal ein gewisses Level erreicht hat, profitiert vom sogenannten Muscle Memory Effekt, der auch als Muskelgedächtnis bekannt ist. „Er beschreibt die Fähigkeit des Körpers, nach einer Trainingspause schneller die ursprüngliche Muskelmasse und Kraft wiederzuerlangen“, erklärt Sportwissenschaftler Dr. Julian Bergmann. Der Effekt trete ein, wenn zuvor regelmäßig und intensiv trainiert wurde.Wie genau funktioniert das Muskelgedächtnis in unserem Körper? Das lässt sich nicht abschließend beantworten, denn verschiedene Mechanismen werden dahinter vermutet, so Bergmann. Es gebe aber mehrere Erklärungsansätze.Muskelgedächtnis auch bei längeren TrainingspausenDas Muskelgedächtnis lässt sich etwa auf zellularer Ebene erklären: „Beim Training vermehren sich die Zellkerne in den Muskelzellen. Diese bleiben auch während einer Trainingspause erhalten und können bei Wiederaufnahme des Trainings schnell reaktiviert werden.“Ein anderer Ansatz zielt auf neurologische Anpassungen ab. „Das Gehirn erinnert sich an bestimmte Bewegungsmuster, was zu einer verbesserten Koordination und einem besseren Muskelgefühl führt.“ Dabei setzt der Muscle Memory Effekt recht schnell ein – erste neurologische Anpassungen können demnach bereits nach zwei bis vier Wochen Krafttraining auftreten. Auch nach längeren Trainingspausen könne das Muskelgedächtnis noch wirksam sein.Laut dem Sportwissenschaftler zeigen Studien, dass selbst nach sieben Wochen Trainingspause ein rascher Wiederaufbau der Muskeln möglich ist. Zudem gebe es „Hinweise darauf, dass die Zellkerne der Muskelzellen, die den Grundstock für das Muskelgedächtnis bilden, bis zu 15 Jahre erhalten bleiben können.“Wie kann ich den Muscle Memory Effekt nutzen?Für Sportler bietet der Muscle Memory Effekt mehrere Vorteile. „Nach einer Trainingspause können Sportler ihre ursprüngliche Muskelmasse und Kraft schneller wiedererlangen.“ Demnach erzielen Athleten schneller sichtbare Erfolge als weniger trainierte Personen. Auch für die Stressreduktion ist das Muskelgedächtnis förderlich: „Bei der Rückkehr zum Training ist der Körper weniger Stress ausgesetzt, da er auf vorhandene Strukturen zurückgreifen kann.“Dennoch gibt es Faktoren, die den Effekt abschwächen. Je älter ein Mensch wird, desto mehr lässt der Effekt nach. Auch wer seine Muskeln über mehrere Jahre nicht beansprucht, verringert die Wirksamkeit des Muskelgedächtnisses erheblich.Kein Fitness-Mythos mehr, doch manche Aspekte noch unklarWährend der Muscle Memory Effekt lange als Mythos abgetan wurde, sei er nun durch mehrere Studien als reales Phänomen bestätigt, berichtet Bergmann. Einige Aspekte sind allerdings noch unklar: „Obwohl Studien zeigen, dass der Effekt mindestens sieben Wochen anhält, ist die maximale Dauer des Muscle Memory Effekts noch nicht eindeutig bestimmt.“Außerdem sei bisher nicht bekannt, wie stark der Effekt von Person zu Person variiert und welche Faktoren das beeinflussen. „Je länger und intensiver jemand vor einer Pause trainiert hat, desto stärker kann der Muscle Memory Effekt ausgeprägt sein.“ Es lohnt sich also, von Beginn an fleißig zu sein. Später, während einer Trainingspause, könnte man davon profitieren.

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Champions League: Wer überträgt Bayerns Spiel gegen Atalanta Bergamo?

Mit einem komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung tritt der FC Bayern München in der heimischen Arena gegen Atalanta Bergamo an. Hier läuft die Champions-League-Partie live. Der FC Bayern München geht am Mittwochabend mit einem Fünf-Tore-Vorsprung ins Champions-League-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo. Nach dem 6:1 in Italien dürfte der Einzug ins Viertelfinale für den deutschen Fußball-Rekordmeister in der Allianz Arena trotz einiger personeller Ausfälle nur noch Formsache sein.FC Bayern vs. Atalanta Bergamo: Wer steht in der Champions League im Tor?Um 21 Uhr ist Anstoß in München. Das Spiel läuft exklusiv bei Dazn. Die wichtigste Frage vor dem Anpfiff lautet: Wer steht im Bayern-Tor? Eine womöglich überstürzte Rückkehr von Kapitän Manuel Neuer ist kurz nach einem zweiten Muskelfaserriss in der Wade nicht vorgesehen.Stellvertreter Jonas Urbig hatte sich beim Hinspiel eine Gehirnerschütterung zugezogen, konnte aber wieder trainieren. Trainer Vincent Kompany kündigte seinen Einsatz an, falls die Ärzte nach der Kopfverletzung grünes Licht geben. Ansonsten würde der 16 Jahre alte Königsklassen-Debütant Leonard Prescott zum Einsatz kommen. Fehlen werden die gesperrten Joshua Kimmich und Michael Olise sowie die verletzten Jamal Musiala und Alphonso Davies.

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Fußball: "Schande" und "Zirkus": Afrika-Cup-Skandal mit neuem Kapitel

Der Senegal verliert den Afrika-Cup-Titel nach einem Gerichtsurteil zwei Monate nach dem Endspiel. Doch das juristische Nachspiel könnte noch eine weitere Wendung nehmen.Das Chaos nach dem skandalösen Afrika-Cup-Finale geht weiter: Rund zwei Monate nach dem Endspiel hat der Senegal nach dem sportlichen Sieg gegen Marokko (1:0 nach Verlängerung) den Titel aberkannt bekommen. Das Berufungsgericht des afrikanischen Fußball-Verbands Caf gab dem Einspruch der Nordafrikaner statt und wertete die von Tumulten geprägte Partie mit 3:0 für den Gastgeber. Die staatliche Tageszeitung im Senegal titelte: "Witz des Jahrhunderts". Doch Marokko kann sich noch lange nicht sicher sein, den Titel auch behalten zu dürfen.Was war überhaupt passiert?Das Finale des Afrika Cups am 18. Januar war infolge fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen komplett aus dem Ruder gelaufen. Nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff zugunsten Marokkos in der Nachspielzeit hatte Senegals Mannschaft im Januar fast geschlossen den Platz verlassen. In der Verlängerung hatte Pape Gueye das Siegtor für den Senegal erzielt, nachdem der Elfmeter durch Brahim Díaz verschossen worden war. Die Marokkaner legten anschließend Einspruch ein, dem nun stattgegeben wurde.Wie geht es nun weiter?In dem juristischen Hickhack kann es durchaus noch mal eine Wende geben. Denn der senegalesische Fußball-Verband kündigte an, nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zu ziehen. "Die senegalesische Fußballföderation verurteilt diese Entscheidung als ungerecht, beispiellos und inakzeptabel und sieht darin eine Diskreditierung des afrikanischen Fußballs", hieß es in einer Mitteilung. Generalsekretär Abdoulaye Seydou Sow erklärte im staatlichen Rundfunk RTS, dass die Entscheidung des Berufungsgerichts eine "Schande für Afrika" sei. Wann der Cas eine Entscheidung in der Angelegenheit trifft, ist offen. Die Regierung des Senegal fordert Korruptionsermittlungen gegen die Caf. "Der Senegal kann nicht hinnehmen, dass eine Verwaltungsentscheidung Engagement, Verdienst und sportliche Spitzenleistungen zunichtemacht", teilte Regierungssprecherin Marie Faye in Dakar mit.Wie begründet das Berufungsgericht seine Entscheidung?Das Berufungsgericht begründete die Entscheidung mit Artikel 82 und 84 des Afrika-Cup-Reglements. Unter Verweis auf Artikel 82 des Regelwerks wurde demnach befunden, das senegalesische Team habe durch das Verlassen des Platzes gegen Ende der regulären Spielzeit die Partie aufgegeben - und müsse daher als Verlierer gewertet werden. Nach Artikel 84 ist das Ergebnis mit 3:0 für Marokko zu werten.Was spricht gegen die Entscheidung des Berufungsgerichts?Die Regel 5 des International Football Association Board (Ifab), das weltweit die Fußballregeln festlegt, räumt dem Schiedsrichter die "volle Autorität" ein, zu bestimmen, was in einem Spiel geschieht. "Die Entscheidungen des Schiedsrichters zu Tatsachen im Zusammenhang mit dem Spiel, einschließlich ob ein Tor erzielt wurde oder nicht und wie das Spielergebnis lautet, sind endgültig. Die Entscheidungen des Schiedsrichters und aller anderen Spieloffiziellen müssen jederzeit respektiert werden", heißt es gemäß Regel 5.2.Wie reagierten die senegalesischen Nationalspieler?Mehrere Profis spotteten in den sozialen Medien nach der Titel-Aberkennung. "Ihr könnt den Heulsusen ruhig noch drei Tore geben", schrieb Pathé Ciss vom spanischen Erstligisten Rayo Vallecano auf der Plattform X. Habib Diarra vom FC Sunderland veröffentlichte ein Foto von sich mit der Afrika-Cup-Trophäe und stellte Lachsmileys dazu. El Hadji Malick Diouf vom Premier-League West Ham United schrieb auf seinem Instagram-Kanal: "Diese Trophäe gewinnt man auf dem grünen Rechteck, aber nicht per E-Mail." Und Idrissa Gueye vom FC Everton erklärte: "Wir wissen, was wir an jenem Abend in Rabat erlebt haben. Und das kann uns niemand nehmen."Wie verhält sich Marokko?Die marokkanische Botschaft in Dakar rief Marokkaner im Senegal in einer Mitteilung dazu auf, "Zurückhaltung, Wachsamkeit und Verantwortungsbewusstsein" zu zeigen. "Wichtig ist die Erinnerung daran, dass es unter allen Umständen nur ein Spiel ist, dessen Ausgang niemals irgendeine Form der Eskalation oder überzogene Bemerkungen zwischen brüderlichen Völkern rechtfertigen sollte", teilte die Botschaft mit. Sie bedankte sich zugleich bei den senegalesischen Behörden, dass sie um den Schutz von Marokkanern und deren Eigentum bemüht waren.Welche Reaktionen gab es darüber hinaus?Der frühere Nationaltrainer Senegals, Claude Le Roy, ging die Caf und ihren Präsidenten Patrice Motsepe hart an. "Ich hätte mir nicht im Traum vorstellen können, dass die Caf in diesem Zirkus so weit gehen würde. Wenn man sieht, wie die Caf von Herrn Motsepe geführt wird, der letztlich ein Vasall von Infantino (FIFA-Präsident, Anm. d. Red.) ist und der von Anfang an unbedingt diesen Pokal an Marokko vergeben wollte", sagte Le Roy in der französischen Sendung "L'Équipe Du Soir". Der deutsch-französische Nationaltrainer des Benin, Gernot Rohr, reagierte in der Zeitung "Die Rheinpfalz" mit Entsetzen: "Ich finde es bedauerlich für den Fußball in Afrika und der ganzen Welt, dass so etwas passiert ist. Man stelle sich vor, wie sich die Spieler des Senegal fühlen müssen, die jetzt zwei Monate später den Titel weggenommen bekommen. Das ist fast unmenschlich."Was sagt die FIFA zu dem Urteil?Die FIFA kommentierte die Entscheidung nicht weiter. Präsident Gianni Infantino hatte die Tumulte auf und neben dem Platz bereits nach dem Endspiel kritisiert. "Es ist inakzeptabel, das Spielfeld auf diese Weise zu verlassen, und Gewalt darf in unserem Sport nicht toleriert werden", sagte der Schweizer.

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Fitness-Trend: Stabil und bequem: So finden Sie den perfekten Schuh fürs Hyrox-Training

Der Fitness-Trend Hyrox vereint Lauf- und Kraftsport in einem Wettkampfformat und stellt deshalb besondere Ansprüche ans Schuhwerk. Worauf Sie beim Kauf achten sollten.Seit 2017 grassiert das Hyrox-Fieber in Deutschland. Eine stetig wachsende Zahl Fitness-Fans trainiert regelmäßig den fordernden Mix aus Laufen und Kraftsport. Der stetige Wechsel zwischen den Kraftübungen und dem Laufen ist nicht nur für den Körper eine Herausforderung. Hyrox fordert auch die Schuhe auf unterschiedlichste Weise.Auch wegen des Hypes und des permanenten Zulaufs um die in Deutschland erdachte Kombination aus Kraft und Cardio, haben viele Hersteller speziell auf Hyrox zugeschnittene Schuhe in ihr Sortiment aufgenommen. Eine zwingende Voraussetzung, um den Sport effektiv ausführen zu können, sind Hyrox-Schuhe aber nicht.Hyrox-Schuhe müssen flexibel seinGrundsätzlich müssen Schuhe für das Hyrox-Training zwei Voraussetzungen erfüllen. Einerseits sollten sie mit einem dämpfenden Fußbett ausgestattet und möglichst leicht sein, um beim Laufen bequem am Fuß zu sitzen und den permanenten Aufprall abzufedern. Indes müssen sie bei Kraftübungen wie dem Schlittenschieben und -ziehen festen seitlichen Halt und gute Bodenhaftung gewährleisten. Diese Anforderungen stehen zumindest teilweise im Widerspruch.Dicke und weich gepolsterte Sohlen bieten beim Laufen zwar viel Komfort, erschweren aber das Abstoßen vom Boden, wenn es um maximale Kraftübertragung geht. Feste Schuhe mit stabilem Halt und flacheren Sohlen wiederum sind beim Laufen schnell unbequem. Für das Hyrox-Training empfiehlt es sich daher, zwei Paar Schuhe zu verwenden, die je nach Disziplin gewechselt werden. Insbesondere Anfänger können zum Einstieg auf eine Kombi aus bequemem Laufschuh und einem festeren Crossfit-Schuh mit niedrigerem Sohlenprofil zurückgreifen, um mit maximalem Komfort zu trainieren.WIDGETFür den Wettkampf auf Hybridschuhe wechselnErst wenn Sie an Hyrox-Wettkämpfen teilnehmen wollen, bei denen die Disziplinen nahtlos ineinander übergehen, benötigen Sie Schuhe mit hybridem Charakter, die jedoch immer ein Kompromiss sind. Auch solche Lösungen müssen nicht gleich ein Loch ins Portemonnaie reißen. Es gibt durchaus erschwingliche Hybridschuhe, die zwar nicht explizit für Hyrox entwickelt wurden, aber dennoch einen breiteren Einsatzbereich abdecken.Hyrox-Schuhe: Gehen Sie Kompromisse einWenn Sie es ernst meinen und beim Hyrox an die äußersten Grenzen gehen wollen, lohnt der Griff ins Premiumregal. Doch auch Hyrox-Schuh ist nicht gleich Hyrox-Schuh. Bei der Wahl sollten Sie ganz individuell entscheiden, welche Eigenschaften für Sie Priorität haben. Ziehen Sie es vor, beim Laufen eine möglichst gute Dämpfung zu haben und dafür bei anderen Disziplinen einen leichten Nachteil in Kauf zu nehmen, den Sie durch etwas mehr Kraftaufwand ausgleichen müssen, ist ein Hyrox-Schuh mit hoher Dämpfung und Carbonplatte die bessere Wahl. Auch wenn der den Fuß seitlich eher weniger stützt.Fällt Ihnen das Laufen hingegen auch in etwas unbequemeren Schuhen leicht, aber wenn es an den Kraftsport geht, zählt jede Nuance, dann bietet sich eher ein Hyrox-Schuh mit viel Grip und hoher Seitenstabilität an. Zu guter Letzt gibt es auch Modelle, die versuchen, einen strikten Mittelweg zu gehen, um das Beste aus beiden Welten zu vereinen, ohne in einem Bereich wirklich hervorzustechen.Wichtig und entscheidend: Schuhe testenLetztendlich zählt das individuelle Empfinden, sodass es durchaus nötig sein kann, mehrere Ansätze zu testen und sich langsam an den perfekten Schuh heranzutasten. Wichtig ist, dass Sie Ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen und Ihren Hyrox-Schuh daran angepasst auswählen.

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Champions League: "Jeder will mich feuern": Guardiolas Sarkasmus nach Aus

Nach dem bitteren K.o. gegen Real Madrid brodelt die Gerüchteküche um Pep Guardiola. Verlässt er City wirklich? Was der Startrainer dazu sagt – und was nicht.Pep Guardiola übte sich nach dem erneuten Champions-League-Aus gegen Real Madrid erst einmal in Sarkasmus. "Jeder will mich feuern", antwortete Manchester Citys Startrainer nach der 1:2-Niederlage auf die Frage nach seiner Zukunft bei dem englischen Topclub. "Eines Tages werde ich hierherkommen und sagen: "Bye Bye‚ Leute"." Die Spekulationen, dass der 55-jährige Spanier nach zehn erfolgreichen Jahren am Ende dieser Saison City verlassen könnte, gibt es schon länger.So richtig lässt sich Guardiola bei seiner Zukunftsplanung nicht in die Karten schauen. Schon öfter gab es Rücktrittsspekulationen. Während seiner Trainer-Karriere beim FC Barcelona und Bayern München hat er keinen Vertrag vorzeitig beendet. Doch die Gerüchte verstummen nicht, dass es diesmal anders sein könnte. Sein aktueller Vertrag läuft am Ende der nächsten Saison aus.Guardiolas Nemesis heißt Real Madrid "Die Zukunft wird rosig sein. Nächste Saison kommen wir wieder zurück", sagte er nebulös nach dem Achtelfinal-Aus gegen die Königlichen. "Wenn ich in zehn Jahren in Rente gehe, werde ich immer City sein." Real Madrid ist für Guardiola und City zur Nemesis geworden. Es war das vierte Mal in fünf Jahren, dass der spanische Erzrivale Manchester City aus der Champions League geworfen hat. Nur 2023 bildete eine Ausnahme, als Guardiola mit seinem Team den Titel im Finale gegen Inter Mailand gewann. Am Dienstagabend war im Etihad Stadium für City schon früh klar, dass das kleine Fußball-Wunder nach der 0:3-Pleite im Hinspiel beim spanischen Rekordmeister ausbleiben würde. Bereits nach 20 Minuten sah Kapitän Bernardo Silva nach einem Handspiel auf der Torlinie die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Vinícius Júnior sicher zum 1:0 für die Spanier. In der Nachspielzeit machte der brasilianische Nationalspieler mit seinem zweiten Treffer den Sieg perfekt. Erling Haaland hatte kurz vor der Halbzeit den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Engländer erzielt. Zwei realistische Titelchancen für City Nach dem Champions-League-Aus müssen sich Guardiola und Man City nun auf die noch drei verbleibenden Titelchancen konzentrieren. Allerdings hat City im Kampf um die Meisterschaft gegenüber dem Premier-League-Rivalen FC Arsenal eindeutig die schlechteren Karten. Acht Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand auf die Gunners schon neun Punkte. Bleiben also noch die Hoffnungen auf die Triumphe in den beiden englischen Pokalwettbewerben.

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David Raum: „Ich will der Kleber sein, der das Team zusammenhält“

Als DJ legt er auf, auf dem Platz räumt er ab: Hier erzählt David Raum, wie er in der Kabine der deutschen Nationalmannschaft für Stimmung sorgt.

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Baseball: Nationalfeiertag: Venezuela schlägt USA im brisanten Duell

Das Baseball-Finale zwischen den USA und Venezuela ist politisch aufgeladen. Der Außenseiter triumphiert - und feiert überschwänglich. Auch Donald Trump äußert sich.Venezuela hat einen prestigeträchtigen Sieg im politisch brisanten Baseball-Duell mit den USA gefeiert und sich zum Weltmeister gekrönt. Die Südamerikaner holten mit einem 3:2-Finalsieg in Miami ihren ersten Titel in der World Baseball Classic. Die geschäftsführende Staatspräsidentin Delcy Rodríguez erklärte den heutigen Mittwoch zum nationalen Feiertag, an dem nur Beschäftigte in systemrelevanten Berufen arbeiten müssen. "Lang lebe Venezuela", sagte sie nach dem Spiel. "Dieser Sieg ist ein Beweis für die Leidenschaft, das Talent und die Einheit, die uns Venezolaner auszeichnen. Eine Errungenschaft, die für immer im Herzen unserer Nation weiterleben wird."US-Präsident Donald Trump hatte das Spiel vorab noch politisch angeheizt. Nach dem Finaleinzug Venezuelas hatte er bei seiner Plattform Truth Social geschrieben, dass Venezuela zuletzt viele gute Dinge passiert seien und implizierte, dass das Land der 51. Bundesstaat der USA werden könnte. Dies wiederholte er nach dem Finale mit dem Wort "STATEHOOD!!!". Venezuela im politischen UmbruchDas Duell von Venezuela und den USA war auch vor dem Hintergrund der politischen Lage aufgeladen: Anfang dieses Jahres hatte das US-Militär den autoritären venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau bei einem Angriff auf das südamerikanische Land gefangengenommen und außer Landes gebracht. Beide befinden sich inzwischen in New York, wo ihnen wegen angeblicher Verwicklung ins internationale Drogengeschäft der Prozess gemacht werden soll. Das südamerikanische Land befindet sich seit Maduros Sturz in einer Phase des politischen Umbruchs. Rodríguez, die zuvor Maduros Vize war, übernahm als geschäftsführende Präsidentin die Führung.Titelparty in CaracasIn der World Baseball Classic treffen alle drei Jahre die besten Nationalteams der Welt aufeinander, Venezuela stand das erste Mal überhaupt im Finale. "Mein Land brauchte diesen Titel", sagte Spieler Ronald Acuña Jr. mit Tränen in den Augen. "Ich wollte einfach nur unsere Leute stolz machen. Das haben wir heute geschafft." In der Hauptstadt Caracas feierten tausende Menschen auf der Straße und sangen die Nationalhymne.

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Urteil nach Skandalspiel: Senegals Titel aberkannt, Marokko nun Afrika-Meister

Das Finale um den Afrika-Cup wird zwei Monate später am grünen Tisch entschieden: Senegal ist den Titel los, Marokko nun Afrika-Meister. Dabei hatte der Senegal zunächst Recht bekommen.Eigentlich hatte Senegal das Endspiel um die Afrika-Meisterschaft im Januar mit 1:0 gewonnen – und danach den Sieg ausgiebig gefeiert. Doch nun wurde der Titel aberkannt. Knapp zwei Monate nach dem skandalösen Endspiel wurde der Titel überraschend dem Senegal zugesprochen. Das Berufungsgericht des Afrikanischen Fußball-Verbands CAF gab dem Einspruch Marokkos statt. Das Endspiel wird nun den Regularien entsprechend mit 3:0 für den Gastgeber gewertet. Senegal hatte die von Tumulten und Protesten begleitete Begegnung eigentlich nach Verlängerung gewonnen.Anlass für den damaligen Eklat war unter anderem ein umstrittener Elfmeterpfiff zugunsten Marokkos kurz vor Ende der regulären Spielzeit gewesen. Das hatte zu einem Tumult geführt, Fans des Senegals hatten sogar versucht, den Platz zu stürmen.Senegals Team verließ aus Protest fast geschlossen den Platz, kehrte erst nach einer Weile zurück. Marokko verschoss im Anschluss den Elfmeter, das Spiel ging in die Verlängerung. In der 94. Minute schoss Pape Gueye dann das Siegtor für den Senegal.Berufungsgericht stellt sich gegen afrikanischen VerbandDas Gericht stellte sich damit gegen die Entscheidung des afrikanischen Verbands. Der hatte zunächst zwar zahlreiche Geldstrafen ausgesprochen, das Spielergebnis aber unangetastet gelassen. Das Berufungsgericht entschied nun, auf Grundlage von Artikel 82 der Regeln für den Afrika-Cup, dass das Team vom Senegal durch das Verlassen des Spielfeldes die Partie praktisch aufgegeben hatte. Das Spiel hätte gar nicht fortgesetzt werden dürfen.Senegals Trainer Pape Thiaw hatte vom Verband lediglich eine Sperre über fünf Spiele und eine Geldstrafe über 100.000 US-Dollar aufgebrummt bekommen. Er hatte nämlich sein Team nach dem Elfmeterpfiff zum Verlassen des Platzes aufgefordert.Den aberkannten Titel will Senegals nationaler Fußball-Verband nicht akzeptieren. Man werde nun vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen, wie Generalsekretär Abdoulaye Seydou Sow im staatlichen Rundfunk RTS ankündigte. „Wir werden vor nichts zurückschrecken", sagte er. „Das Recht ist auf unserer Seite.“ Die Entscheidung des Berufungsgerichts sei eine „Schande für Afrika“.Skandal-Finale ging in die Geschichte einDas Finale in Rabat hatte als Skandalspiel weltweit Schlagzeilen gemacht: Nicht nur wegen der Tumulte am Schluss, sondern auch wegen des unsportlichen Verhaltens der Gastgeber. Mehrere Balljungen hatten bei strömendem Regen mehrfach versucht, Senegals Torwart Edouard Mendy dessen Handtuch zu klauen. Sogar der frühere Dortmunder Bundesliga-Profi Achraf Hakimi schnappte sich Mendys Handtuch und warf es über die Bande. Letztlich musste ein senegalesischer Ersatzspieler das Stück Stoff an sich nehmen und verteidigen.Auch auf dem Platz ging es rund. Nachdem der Schiedsrichter in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit ein regelkonformes Tor für den Senegal aberkannte und dafür wenig später einen sehr fragwürdigen Elfmeter für Marokko pfiff, reichte es Pape Thiaw: Senegals Trainer zitierte seine Mannschaft aus Protest in die Kabine.Sadio Mané schrie seine Mitspieler anNur wenige Spieler um Ex-Bayern-Profi Sadio Mané blieben auf dem Platz. Dann lief der Kapitän in die Kabine. „Er kam rein und schrie. Schrie uns an, auf den Platz zu gehen und das Spiel zu beenden“, berichtete Mittelfeldspieler Lamine Camara später. „Wenn Sadio redet, hört jeder zu. Wir haben auf ihn gehört und es lief gut für uns.“ Denn Marokkos Torjäger Brahim Díaz vergab vom Punkt – und so war das Spiel wieder offen.Die hitzige Partie und das Chaos hatten Folgen. Der afrikanische Fußball-Verband verfügte im Nachhinein eine fünf-Spiele-Sperre und eine Geldstrafe über 100.000 US-Dollar für Trainer Pape Thiaw. Insgesamt wurde der senegalesische Verband wegen diverser Vergehen – darunter der versuchte Platzsturm senegalesischer Fans – zu 615.000 Dollar Strafe verurteilt. Zwei Spieler wurden gesperrt. Diese Strafen ließ das CAF-Berufungsgericht unangetastet.Straferleichterung für MarokkoMarokko dagegen bekam nicht nur den Sieg zugesprochen, sondern auch Straferleichterungen. Ursprünglich war der Verband zu insgesamt 315.000 Dollar Strafe verurteilt worden, der Großteil davon für das unsportliche Verhalten der Balljungen. Diesen Betrag reduzierte das Berufungsgericht von 200.000 auf 50.000 Dollar. Die 100.000-Dollar-Strafe für Mittelfeldspieler Ismaël Saibari hob das Gericht ganz auf, seine Sperre wurde von drei auf zwei Partien verkürzt, davon eine auf Bewährung. Die Strafe über 15.000 Dollar für den Einsatz von Laserpointern durch marokkanische Fans reduzierte das Gericht auf 10.000 Dollar.Bestehen blieben bloß die Geldstrafe für den Verband über 100.000 Dollar im Zusammenhang mit den Protesten gegen den Videoschiedsrichter – sowie die Zwei-Spiele-Sperre für Hakimi. Ein Spiel davon war schon vom afrikanischen Verband für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt gewesen.

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Champions League: Bayer Leverkusen scheidet gegen FC Arsenal aus

Der Traum vom ersten Viertelfinale in der Champions League seit 24 Jahren ist für Bayer Leverkusen geplatzt. Nach dem Remis im Hinspiel verlor Bayer gegen den FC Arsenal. Der Traum vom ersten Königsklassen-Viertelfinale seit 24 Jahren ist für Bayer Leverkusen geplatzt. Auch ein überragender Bayer-Keeper Janis Blaswich konnte das 0:2 (0:1) im Achtelfinal-Rückspiel bei Premier-League-Spitzenreiter FC Arsenal nicht verhindern. Damit verbleibt aus deutscher Sicht nur noch der FC Bayern im Champions-League-Wettbewerb.Nach dem 1:1 im Hinspiel machte der haushohe Favorit, der in der Ligaphase alle acht Spiele gewann, durch Tore von 70-Millionen-Euro-Einkauf Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.) das Weiterkommen perfekt. Im Viertelfinale treffen die Gunners nun auf Sporting Lissabon. Bayer muss dagegen weiter auf das erste Viertelfinale seit 2002 warten, als Michael Ballack und Co. sogar bis ins Finale gestürmt waren.Champions-League-Achtelfinale: Torwart Blaswich hält Bayer im Spiel„Wir fahren dorthin, um eine Runde weiterzukommen. Sonst brauchen wir gar nicht erst anzureisen“, hatte Bayer-Kapitän und Hinspiel-Torschütze Robert Andrich angekündigt. Bis tief in die erste Halbzeit hinein durfte die Werkself auch tatsächlich auf den Coup hoffen, denn Schlussmann Blaswich wuchs mehrmals über sich hinaus und entschärfte mehrere gute Arsenal-Chancen.Die Engländer präsentierten sich nach dem müden Auftritt vor Wochenfrist in der BayArena, als der Ex-Leverkusener Kai Havertz durch ein Elfmeter-Tor kurz vor Schluss den Ausgleich erzielt hatte, dieses Mal von ihrer besseren Seite. Die Londoner drängten Bayer bis an den eigenen Strafraum zurück, kamen auch dank ihrer Stärken bei den Standards immer wieder zum Abschluss. Hinzu kam, dass die Leverkusener zu schnell die Bälle hergaben und so kaum für Entlastung sorgen konnten.Der deutsche Nationalspieler Havertz musste sich das Geschehen lange von der Bank aus ansehen. Nach langer Verletzungspause bleiben für den Offensivstar derzeit nur Kurzeinsätze. So auch am Dienstag: In der 69. Minute kam Havertz gegen seinen langjährigen Club ins Spiel und damit zu seinem 100. Auftritt im Arsenal-Trikot. Dauerdruck der GunnersErstmals im Blickpunkt stand Blaswich beim Schuss von Leandro Trossard (16.), den der Bayer-Keeper genauso wie einen Freistoß von Rice (23.) und einen guten Abschluss von Bukayo Saka (27.) entschärfte. Die Qualität der Arsenal-Chancen nahm aber zu. Einen Trossard-Schuss entschärfte Blaswich mit einem starken Reflex (29.), kurz darauf war er gleich zweimal zur Stelle, als es im Bayer-Strafraum drunter und drüber ging (32.).Kurz darauf war es aber doch passiert: Bei einem fulminanten Schuss von Eze, den Arsenal im Sommer von Crystal Palace geholt hatte, war der 34 Jahre alte Keeper chancenlos. Dabei ist Blaswich eigentlich nur der Stellvertreter des derzeit verletzten Stammtorhüters Mark Flekken. Keine Durchschlagskraft bei LeverkusenDie Leverkusener mussten sich etwas einfallen lassen, sollte die Europa-Reise in der englischen Hauptstadt nicht enden. Bayer wurde im zweiten Durchgang auch etwas mutiger, es fehlte allerdings die Durchschlagskraft. Besser machten es die Gastgeber: Als Bayer den Ball in der Defensive nicht richtig klären konnte, war Rice von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Schuss zur Stelle. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand brachte mit Torjäger Patrik Schick seine letzte Trumpfkarte – ohne Erfolg. Stattdessen lag auf der Gegenseite der Ball wieder im Tor, allerdings war Havertz mit der Hand am Ball, sodass der Treffer nicht zählte. Damit bleibt Leverkusen nur noch eine Titelchance: Im DFB-Pokal geht es im Halbfinale gegen den FC Bayern. Arsenal kann indes am Sonntag im Ligapokal-Finale gegen Manchester City den ersten Titel in dieser Saison klarmachen.

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Sebastian Steudtner: Er reitet Todeswellen – und braucht eine eigene Rettungsstation am Strand

Sebastian Steudtner hält den Weltrekord für die größte gesurfte Welle. Hier spricht er über seinen Kampf mit der Gischt – und das Gefühl, mit 147 km/h über den Comer See zu surfen.

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Champions League: Kompany verrät Lösung für Bayerns Torwartproblem

Der FC Bayern hat vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Bergamo ein Torwartproblem. Gleich drei Torhüter waren verletzt. Ein Keeper soll aber wohl doch rechtzeitig fit sein.Jonas Urbig soll eine Woche nach seiner Gehirnerschütterung im Champions-League-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo wieder im Tor des FC Bayern München stehen. Das hat Trainer Vincent Kompany nach dem Abschlusstraining angekündigt. „Die Entscheidung wird rein medizinisch sein“, sagte Kompany. Wenn alles normal verlaufe, „steht Jonas im Tor“, sagte der Bayern-Coach mit Blick auf die Achtelfinal-Partie an diesem Mittwochabend (21.00 Uhr/Dazn). Wenn Urbig kein grünes Licht erhalte, werde es „eine andere Lösung“ geben. Diese würde dann der erst 16 Jahre alte Leonard Prescott sein, bestätigte Kompany. Jonas Urbig steht dem FC Bayern gegen Atalanta wohl zur VerfügungDer deutsche Fußball-Rekordmeister geht nach dem 6:1 vor einer Woche in Italien mit einem beruhigenden Fünf-Tore-Vorsprung ins Achtelfinal-Rückspiel gegen Atalanta. Gegner im Viertelfinale wäre Real Madrid oder Manchester City.Beim Abschlusstraining umfasste die Münchner Torwartgruppe fünf Akteure. Dazu zählte eben auch der mögliche Königsklassen-Debütant Prescott. „Wenn er spielen muss, kriegt er volle Rückendeckung“, sagte Kompany.Beim Training am Dienstag war auch Kapitän Manuel Neuer nur anderthalb Wochen nach seinem zweiten Muskelfaserriss in der linken Wade dabei. Ein überstürztes Comeback des 39-Jährigen scheint aber nicht vorgesehen. Routinier Sven Ulreich, die Nummer drei bei den Bayern-Profis, hatte sich am vergangenen Wochenende in der Bundesliga beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen. Er fällt vorerst aus.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·