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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Winterspiele: Sieg gegen Kanada: US-Frauen Eishockey-Olympiasiegerinnen

Die USA und Kanada liefern sich mal wieder einen harten Fight im olympischen Eishockey-Finale der Frauen. Diesmal triumphieren wieder das US-Team. Auf beiden Seiten verabschieden sich Ikonen.Die US-Frauen sind zum dritten Mal Eishockey-Olympiasiegerinnen. Gegen Kanada mit Rekordspielerin Marie-Philip Poulin gewannen die USA mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Im ewigen Finalduell der Erzrivalen schoss US-Ikone Hilary Knight das US-Team zwei Minuten vor dem Spielende in die Verlängerung, dort Megan Keller in der fünften Minute der Overtime. Die Schweiz hatte zuvor nach einem 2:1 nach Verlängerung gegen Schweden Bronze gewonnen. Die USA waren mit einem olympischen Rekord von fünf Spielen in Serie ohne Gegentor als Favorit ins Finale von Mailand eingezogen, mussten aber hart für ihren dritten Olympiasieg nach 1998 und 2018 kämpfen. Kristin O'Neill (21.) hatte Kanada in Unterzahl in Führung gebracht. Glück hatte das US-Team sechs Minuten vor Schluss, als es nach einem Bandencheck gegen die beste kanadische Verteidigerin Erin Ambrose nur eine Zwei-Minuten-Strafe für Britta Curl gab. Ambrose konnte danach nicht mehr weiterspielen. Nur einmal ein anderes Team im Frauen-FinaleNur ein einziges Mal hatte es bei Olympischen Winterspielen bislang eine andere Nation als Kanada und die USA ins Endspiel geschafft: 2006 hatte Schweden Silber gewonnen. Mit dem Endspiel ging auf beiden Seiten eine Ära zu Ende. Sowohl für die erfolgreichste Spielerin der Geschichte, Kanadas Poulin (34), als auch Knight (36) war es das jeweils letzte Spiel bei Olympischen WinterspielenKnight hatte zuvor mit einem Heiratsantrag an US-Eisschnellläuferin Brittany Bowe, den sie bei Instagram öffentlich gemacht hatte, für Aufsehen gesorgt. Poulin konnte ihren eigenen Olympiarekord in Mailand nicht ausbauen: In den vier Olympia-Endspielen zuvor hatte sie jeweils mindestens ein Tor geschossen.

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Biathlon bei Olympia: "Wie ein Blackout": Preuß bricht Schweigen zum Staffel-Drama

Biathletin Franziska Preuß braucht lange, um die Enttäuschung der Staffel zu verkraften. Erst mehr als einen Tag später meldet sie sich zu Wort - und verrät den Plan für ihr letztes Olympia-Rennen.Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß konzentriert sich nach ihrem Fehlschuss-Drama in der Frauenstaffel voll auf das letzte Rennen bei den Olympischen Winterspielen in Antholz. "Ich versuche alles, damit ich am Samstag wieder mit einem Lächeln am Start stehe und einfach die Freude am Biathlon wieder spüre", sagte die 31-Jährige mit Blick auf den abschließenden Massenstart. Auf dem Weg zum letzten großen Auftritt vor dem Karriereende versucht die Bayerin, "den Kopf freizubekommen". Das sei wegen der wenigen Ablenkungsmöglichkeiten aktuell aber nicht ganz so einfach.Preuß: "Mir tut es wahnsinnig leid"In Führung liegend hatte Preuß am Mittwoch eine Strafrunde geschossen und das Frauenteam, zu dem auch Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt gehörten, damit wohl um eine Medaille gebracht. Wieder versagten der Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im entscheidenden Moment die Nerven, Ähnliches geschah schon durch bittere Fehler im letzten Stehendschießen im olympischen Einzel und der Verfolgung. Tief enttäuscht und mit Tränen in den Augen hatte Preuß nach der Staffel wortlos die Südtirol-Arena verlassen. Die Staffel landete nur auf Platz vier und ging leer aus.Am offiziellen Training einen Tag später nahm sie nicht teil. "Gestern war natürlich kein schöner Tag. Gerade bei einer Staffel ist das immer besonders hart. Mir tut es wahnsinnig leid für die anderen drei Mädels und auch für das ganze Team", sagte Preuß in einem vom Deutschen Skiverband versandten Statement. "Entsprechend war die Stimmung natürlich nicht besonders gut und man braucht auch einfach ein bisschen Zeit, um das zu verdauen.""Wie ein Blackout, sobald ich auf der Matte stehe"Preuß machte noch einmal deutlich, wie sehr sie die Situation belastet. Vor allem, weil sie schon den ganzen Winter mit ähnlichen Situationen kämpft. "Man probiert jedes Mal wieder etwas Neues, baut sich wieder auf, und trotzdem ist es dann oft wie ein Blackout, sobald ich auf der Matte stehe", sagte Preuß. "Das ist natürlich nicht schön und tut weh."Eigentlich war Preuß nach Antholz gereist, um beim letzten Highlight ihrer langen Laufbahn endlich die erste Einzelmedaille zu gewinnen. Das gelang in drei Versuchen bislang nicht, eine Chance bleibt noch. Zum Auftakt hatte die Verfolgungs-Weltmeisterin mit der deutschen Mixed-Staffel Bronze gewonnen. Es ist in neun Rennen das einzige Erfolgserlebnis des Biathlon-Teams, dass das schwächste Olympia-Abschneiden seiner Geschichte fürchten muss. Seit Frauen und Männer 1992 gemeinsam bei Olympia antreten, hatte es immer mindestens zwei deutsche Medaillen gegeben.

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Olympische Winterspiele: "Beschissenes Unglück": Kombinierer erleben Olympia-Drama

Rydzek und Geiger liegen nach dem Skispringen auf Gold-Kurs. Am Ende reicht es für die deutschen Kombinierer wieder nicht für eine Medaille. Der Frust sitzt tief, die Zukunft der Sportart ist offen.Voller Enttäuschung und mit leerem Blick nahm Vinzenz Geiger die Schuld für das Sturz-Drama auf sich. "Es tut mir wahnsinnig leid. So hart gekämpft, so hart gearbeitet die ganzen Monate und dann so ein blöder Fehler. Das ist sehr, sehr bitter", sagte der Nordische Kombinierer. Geiger und sein Kollege Johannes Rydzek lagen im Teamsprit voll im Medaillenrennen, dann stürzte Geiger im Schneetreiben gleich zweimal und es wurde Platz fünf.Im Ziel pfefferte Geiger seinen Stock wütend weg, fiel erst in den tiefen Schnee und dann in die tröstenden Arme von Rydzek. Das Olympia-Debakel war perfekt. Trotz den nach dem Skispringen noch hervorragenden Medaillen-Aussichten steht nun fest: Erstmals seit 1998 verlässt das deutsche Kombi-Team Winterspiele ohne Edelmetall.Bundestrainer Frenzel komplett niedergeschlagen"Die zwei haben heute grandiose Sprünge gemacht, haben sich in eine Ausgangssituation gebracht, die eigentlich ideal war", sagte der sichtlich angefasste Bundestrainer Eric Frenzel. "Dann passiert halt einfach so ein beschissenes Unglück. Ich habe den Vinz noch nie irgendwo im Schnee liegen sehen. Dass es heute bei so einem Rennen passieren muss, ist doppelt ärgerlich."Bis zur achten Runde gehörte Deutschland, das mit 13 Sekunden Vorsprung als erstes Team gestartet war, zur Spitzengruppe. Dann stürzte Geiger bei schwierigen Bedingungen und heftigem Schneefall zweimal, kollidierte mit einem Konkurrenten und verlor wichtige Zeit.Rydzek: "Man gewinnt und man verliert zusammen""Ich habe einfach nicht viel gesehen. Meine Brille war zu. Dann bin ich in ein Loch reingefahren. Dann hat es mich rumgedreht, dann bin ich aufgestanden und dann bin ich direkt wieder gelegen. Es ging sehr schnell. Ich bin bis jetzt in noch keinem einzigen Rennen gestürzt", berichtete Geiger.Am Ende fehlten im Teamsprint 1:06,1 Minuten auf die siegreichen Norweger Andreas Skoglund und Jens Luraas Oftebro, der im dritten Rennen sein drittes Gold dieser Winterspiele gewann. Knapp 44 Sekunden lag Deutschland hinter den Österreichern Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter, die hinter den Silbermedaillengewinnern Eero Hirvonen und Ilkka Herola aus Finnland ins Ziel kamen. "Man gewinnt und man verliert zusammen und heute müssen wir leider zusammen verlieren. Wir sind trotzdem ein Team", erklärte Rydzek.Skispringen weckt Hoffnung auf deutsches GoldSchon die Einzel-Wettbewerbe auf der Normalschanze und auf der Großschanze in Predazzo waren ganz schlecht gelaufen. Dort hatte das Frenzel-Team vor allem im Skispringen große Probleme gehabt.Im Teamsprint lagen die beiden Oberstdorfer nach dem Springen dann jedoch überraschend auf Gold-Kurs. Im weißen Flockenwirbel sprang Rydzek am Vormittag 123 Meter weit, Geiger landete nach 122,5 Metern. Eigentlich war alles angerichtet für den Langlauf, doch es wurde nichts mit dem erhofften Podestplatz.Langlauf-Bronze von Rydzeks Schwester machte MutNach den zuvor schon verkorksten Rennen hatten sich Geiger und Rydzek viel vorgenommen. Man habe sich zusammengesetzt und gesagt: "Das ist nicht das, was in uns steckt. Das wollen wir heute zeigen. Einfach an uns glauben, an unser Können glauben", berichtete Rydzek.Mut habe auch die überraschende Bronzemedaille seiner Schwester Coletta Rydzek mit Laura Gimmler tags zuvor im Langlauf gemacht. Nach der riesigen Enttäuschung war Coletta Rydzek im Athletenbereich als Trostspenderin gefragt.Für ihren Bruder, der schon 2010 in Vancouver dabei war, waren es die letzten Winterspiele. Es bleibt bei vier Olympia-Medaillen - zweimal Gold und je einmal Silber und Bronze. Geigers Sammlung besteht aus dreimal Edelmetall bei Olympia, darunter zweimal Gold.Olympia-Zukunft der Kombination unklarOb noch Medaillen dazukommen können, liegt nicht nur in seiner Hand. Noch ist unklar, ob die Nordische Kombination auch in vier Jahren in Frankreich noch zum Olympia-Programm gehört. Auch ob Geiger überhaupt so lange weitermacht, ließ er in Tesero offen.IOC-Präsidentin Kirsty Coventry machte sich im Val di Fiemme selbst ein Bild von der traditionsreichen Sportart. Unter anderem der Deutsche Olympische Sportbund will sich für den Verbleib der Disziplin bei Winterspielen einsetzen.Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees darüber soll im Sommer fallen. Dann geht es auch darum, ob die Kombiniererinnen in Zukunft dabei sind. Ein Verbleib der Kombination im Programm ohne Frauen gilt als ausgeschlossen.

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Olympia-News: Deutsche Kombinierer vergeben Großchance

13 Sekunden Vorsprung und dann das Drama: Der Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger stürzt im Teamsprint. Nach dem Aus entschuldigte er sich bei seinem Teamkollegen.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Trotz Platz vier: Skibergsteigerin Paller froh über Premiere

Zum ersten Mal gehört Skibergsteigen zum Olympia-Programm: Während Tatjana Paller sogar bis ins Finale stürmt, scheitern Helena Euringer und Finn Hösch schon in ihren Vorläufen.Nur wenige Momente haderte Tatjana Paller nach der verpassten Medaille bei der Olympia-Premiere der Skibergsteigerinnen. Edelmetall wäre das "Nonplusultra gewesen", sagte die 30-Jährige. "Aber hätte mir vorher jemand gesagt, ich werde Vierte bei Olympia, dann hätte ich das genommen. Aber ich bin auch so froh." Nach einer Aufholjagd in der Abfahrt, bei der Paller von einem Sturz einer Konkurrentin profitierte, fehlten der WM-Dritten im Ziel nur etwas mehr als drei Sekunden auf die Spanierin Ana Alonso Rodriguez, die Bronze gewann. Die historisch erste Goldmedaille dieser Sportart ging an Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber an die Französin Emily Harrop. "Ich finde es hart, dass bei Olympia immer nur Medaillen zählen", sagte Paller. "Klar, Dritter ist besser als Vierter, aber beides ist die Weltspitze." In dieser ist die Bayerin längst angekommen.Stimmung besser als im WeltcupAngenommen wurde die Neuerung im olympischen Wettkampfprogramm indes gut. Die Stimmung auf der Tribüne und an der Piste sei ausgelassen und spürbar besser gewesen als bei einem Weltcup, meinte ein Sprecher des deutschen Teams. Angestachelt von der Atmosphäre erreichte Paller als Zweite ihres Vorlaufs das Halbfinale, in dem sie in einem engen Kampf ebenfalls einen guten Eindruck hinterließ und erneut direkt weiterkam. "Es war sehr, sehr cool, deswegen muss man das jetzt auch genießen. Mit so vielen Zuschauern ein Rennen laufen, das hatten wir noch nie", sagte Paller, die mit großer Nervosität in den Tag gestartet war. "Ich habe mich dreimal übergeben in der Früh, da wusste ich echt nicht, wie ich es machen soll. Ich bin das gewohnt, aber es ging mir noch viel schlechter als vor anderen Wettkämpfen."Skibergsteigen hat den Ursprung im Skitourengehen. Die Athletinnen und Athleten laufen mit ihren Skiern einen Hang hoch. Um dabei nicht rückwärts zu rutschen, sind Felle unten an die Skiflächen gespannt. Für ein kurzes Stück müssen sie auch Treppen steigen, auf diesem Streckenabschnitt werden die Skier abgeschnallt. Oben angekommen werden die Felle an den Skiern entfernt und es geht eine kurze Abfahrt hinunter.Ein unvergesslicher TagFrühzeitig waren indes Helena Euringer als Fünfte und Finn Hösch auf Rang vier in ihren Vorläufen gescheitert. "Vorwiegend überwiegt die Freude, das ist ein unvergesslicher Tag", sagte Hösch, dem fast vier Sekunden für das direkte Weiterkommen gefehlt hatten. "Das Ergebnis weiß ich sportlich einzusortieren. Ich weiß, dass es nicht an der Laufleistung gelegen hat, sondern, dass es eine falsche taktische Entscheidung mit der Fellwahl war."Hösch war der einzige Deutsche in der Männer-Konkurrenz, in der Oriol Cardona Coll aus Spanien Gold bejubeln durfte. Silber ging an den Russen Nikita Filippow, der offiziell als "Individueller Neutraler Athlet" (AIN) startet.Für Hösch und Paller gibt es indes noch eine weitere Chance, sich zu beweisen. Sie treten am Samstag in der Mixed-Staffel an. "Ich würde sagen, wir wären zufrieden, wenn wir einen Top-Fünf-Platz erreichen. Eine Medaille wäre toll, aber das wird sehr, sehr schwierig", sagte Paller.

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Olympische Winterspiele: Debakel nach Sturz: Deutsche Kombinierer vergeben Medaille

Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger liegen nach dem Skispringen auf Gold-Kurs. Am Ende reicht es für die deutschen Nordischen Kombinierer wieder nicht für eine Medaille.Vinzenz Geiger schmiss seinen Stock wütend weg, fiel erst in den tiefen Schnee und dann in die tröstenden Arme von Teamkollege Johannes Rydzek. Das Olympia-Debakel der deutschen Nordischen Kombinierer ist perfekt. Trotz den nach dem Springen noch hervorragenden Medaillen-Aussichten blieben Rydzek und Geiger auch im abschließenden Team-Wettbewerb ohne Medaille und fielen im Langlaufrennen von der Spitzenposition auf Rang fünf zurück.Für den Deutschen Skiverband ist es in dieser Disziplin die schlechteste Bilanz seit 1998. Bis zur achten Runde gehörte Deutschland, das mit 13 Sekunden Vorsprung gestartet war, zur Spitzengruppe. Dann stürzte Geiger bei schwierigen Bedingungen und heftigem Schneefall zweimal, kollidierte mit einem Konkurrenten und verlor wichtige Zeit.Geiger: "Es tut mir einfach richtig fett leid""Ich habe einfach nicht viel gesehen. Meine Brille war zu. Dann bin ich in ein Loch reingefahren. Dann hat es mich rumgedreht, dann bin ich aufgestanden und dann bin ich direkt wieder gelegen. Es ging sehr schnell. Ich bin bis jetzt in noch keinem einzigen Rennen gestürzt", berichtete ein niedergeschlagener Geiger und sagte dann ans ganze Team gerichtet: "Es tut mir einfach richtig fett leid."Am Ende fehlten im Teamsprint 1:06,1 Minuten auf die siegreichen Norweger Andreas Skoglund und Jens Luraas Oftebro. Rund 43 Sekunden auf die Österreicher Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter, die hinter den Silbermedaillengewinnern Eero Hirvonen und Ilkka Herola aus Finnland ins Ziel kamen. "Man gewinnt und man verliert zusammen und heute müssen wir leider zusammen verlieren. Wir sind trotzdem ein Team", erklärte Rydzek. Schon die Einzel-Wettbewerbe auf der Normalschanze und auf der Großschanze in Predazzo waren ganz schlecht gelaufen. Dort hatte das Team von Bundestrainer Eric Frenzel vor allem im Skispringen große Probleme gehabt.Skispringen weckt Hoffnung auf deutsches GoldIm Teamsprint lagen die beiden Oberstdorfer nach dem Springen dann jedoch auf Gold-Kurs. Im dichten Schneetreiben von Predazzo sprang Rydzek am Vormittag 123 Meter weit. Geiger landete nach 122,5 Metern. Deutschland ging in Führung ins entscheidende Langlaufrennen. Frenzel sprach von purer Enttäuschung."Die zwei haben heute grandiose Sprünge gemacht. Haben sich in eine Ausgangssituation gebracht, die eigentlich ideal war. Dann passiert halt einfach so ein beschissenes Unglück", beschrieb Frenzel die Situation. Im Teamsprint laufen zwei Athleten pro Mannschaft im Wechsel. Jeder Sportler absolviert fünf Runden, die jeweils 1,5 Kilometer lang sind."Ich glaube, dass wir das Springen gewinnen, damit hat niemand gerechnet", sagte Geiger an der Schanze. "Es ist noch nichts gewonnen. Es wird ein langes, hartes Rennen", ergänzte der 28-Jährige. "Der Johannes und ich werden alles reinhauen, was wir haben." Mit einem Einbruch rechnete zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Langlauf-Bronze von Rydzeks Schwester machte MutRydzek berichtete von einem Gespräch vor dem letzten Auftritt. Man habe sich zusammengesetzt und gesagt: "Das ist nicht das, was in uns steckt. Das wollen wir heute zeigen. Einfach an uns glauben, an unser Können glauben." Mut habe auch die überraschende Bronzemedaille seiner Schwester Coletta Rydzek mit Laura Gimmler tags zuvor im Langlauf gemacht.Für Rydzek, der schon 2010 in Vancouver dabei war, sind es wohl die letzten Winterspiele. Es bleibt bei vier Olympia-Medaillen - zweimal Gold und je einmal Silber und Bronze. Geigers Sammlung besteht aus dreimal Edelmetall bei Olympia. Olympia-Zukunft der Kombination unklarOb noch welche dazukommen können, liegt nicht nur in seiner Hand. Noch ist unklar, ob die Nordische Kombination auch in vier Jahren in Frankreich noch zum Olympia-Programm gehört.IOC-Präsidentin Kirsty Coventry machte sich im Val di Fiemme selbst ein Bild von der traditionsreichen Sportart. Unter anderem der Deutsche Olympische Sportbund will sich für den Verbleib der Disziplin bei Winterspielen einsetzen.Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees darüber soll im Sommer fallen. Dann geht es auch darum, ob die Kombiniererinnen in Zukunft dabei sind. Ein Verbleib der Kombination im Programm ohne Frauen gilt als ausgeschlossen.

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Live-Schalte aus Italien: Australische Journalistin berichtet betrunken von Olympischen Winterspielen

Vor einer Live-Übertragung bei Olympia hat eine Reporterin zu tief ins Glas geschaut. Sie entschuldigt sich bei den Zuschauern – auch Australiens Premier äußert sich.Die australische Journalistin Danika Mason hat mit einem beschwipsten Bericht über die Olympischen Winterspiele in Norditalien für Aufsehen gesorgt. Auf Social Media kursierte ein Clip der betrunkenen Reporterin, die vor allem für ihre Berichterstattung über die National Rugby League in Australien bekannt ist.Darin ist Mason bei einer Live-Übertragung des Senders Channel 9 in der Frühstücksshow „Today“ zu sehen. Sie hat Schwierigkeiten, sich zu artikulieren, und spricht über den Kaffeepreis vor Ort und über Leguane: „Der Preis für Kaffee hier ist eigentlich in Ordnung, es ist eher der Preis für Kaffee in den USA, an den wir uns gewöhnen müssen. Bei den Leguanen bin ich mir nicht sicher, wo soll das hinführen?“ Offenbar bezieht sie sich damit auf Kommentare aus dem Studio, ihr Gedankengang lässt sich in dem Clip jedoch nur schwer nachvollziehen.Der Rest von Masons Bericht dreht sich um Rugby-Ereignisse in ihrer Heimat. Auch dabei lallt sie und verwechselt die USA mit UK.Ihr Auftritt sorgte im Studio in Australien offenbar für Erheiterung: Das Lachen von „Today“-Moderator Karl Stefanovic ist in dem Clip zu hören. „Das kalte Wetter ist schon eine Sache, oder?“, sagte er anschließend. „Man kann seine Lippen kaum bewegen.“In den sozialen Netzwerken sorgte der Auftritt für gemischte Reaktionen. Viele Nutzer amüsierten sich darüber, andere warfen Mason mangelnde Professionalität vor.Reporterin entschuldigt sich nach Olympia-BerichtBei ihrem nächsten Auftritt in der „Today“-Show am Donnerstagmorgen dankte Mason Zuschauern, die ihr besorgte Nachrichten geschickt hatten, und entschuldigte sich. Es gehe ihr gut, der Auftritt sei ihr nur ein wenig peinlich.„Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt, ich hätte nichts trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Bedingungen – es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen“, sagte die Journalistin. „Aber ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Das entspricht nicht den Standards, die ich mir selbst gesetzt habe.“„Today“-Moderatorin Jenny Azzopardi zeigte sich verständnisvoll und sagte: „Wir wissen, wie hart du arbeitest, Danika.“ Moderator Stefanovic nannte Mason eine „Legende“.Das sagt Australiens PremierWie die BBC berichtet, schaltete sich auch Australiens Premierminister Anthony Albanese in die Debatte um Masons Bericht ein. Er sei „pro-Danika“, so der Regierungschef und Vorsitzende der Australian Labor Party.„Gut für sie. Sie ist gerade in Italien und muss müde sein“, sagte er und fügte hinzu: „Das liegt an der Zeitverschiebung, die hatte sicher einen Einfluss. Hier gibt es nichts zu sehen.“

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Nach Olympia-Aus: Welche Folgen der kümmerliche Eishockey-Auftritt hat

An den NHL-Stars lag das verkorkste Olympia-Turnier nicht. Bundestrainer und Sportdirektor räumen Fehler ein, Konsequenzen dürfte es aber kaum geben. Die Stimmung ein Jahr vor der Heim-WM ist mies.Schnell weg aus Mailand: Nach der kläglich verpassten und womöglich einmaligen Chance hatten die deutschen Eishockeyspieler endgültig genug von Olympia. Der erste Shuttle brachte die NHL-Stars um Leon Draisaitl schon am ganz frühen Donnerstagmorgen aus dem olympischen Dorf zum Flughafen, um zurück nach Nordamerika zu flüchten. "Es ist eine große verpasste Chance", sagte der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm vor seiner Abreise aus Mailand keine 16 Stunden nach dem 2:6-Viertelfinal-Debakel gegen die Slowakei. Ob diese Möglichkeit mit der "goldenen" deutschen NHL-Generation so noch einmal wieder kommt, ist ein Jahr vor der Heim-WM mehr als fraglich. Schon bei der WM im Mai in der Schweiz dürfte kaum einer der aktuellen NHL-Topspieler dabei sein, da nahezu alle aussichtsreich im Playoff-Rennen und somit wohl nicht verfügbar sind.Bei den nächsten Winterspielen in vier Jahren dürfte Draisaitl mit dann 34 Jahren kaum mehr wie jetzt zu den aktuell drei bis fünf besten Spielern der Welt gehören. Auch Sturm ist dann 34 und Torhüter Philipp Grubauer sogar schon 38. Und aus der Jugend kommt außer dem 16 Jahre alten Top-Talent Max Penkin so gut wie nichts nach. Künftige Weltklassespieler mit der Klasse von Draisaitl, Tim Stützle oder Moritz Seider sind aktuell nicht in Sicht."Wir haben Strukturen geschaffen, die wirklich gut sind. Aber jetzt muss aus der Struktur die Qualität kommen und da muss der nächste Schritt her", sagte der Sportvorstand des Deutschen Eishockey-Bundes, Christian Künast. Nur kommt der nächste Schritt eben nicht. "Art und Weise ist ja völlig enttäuschend"Platz sechs bei einem olympischen Turnier, bei dem erstmals seit 2014 wieder die besten Spieler der Welt dabei waren, ist auf dem Papier nicht so schlecht. "Wenn uns vor dem Turnier jemand gesagt hätte, wir scheiden im Viertelfinale aus, hätten wir wahrscheinlich gesagt: Ist okay. Aber die Art und Weise, wie wir hier gespielt haben, ist ja völlig enttäuschend", sagte Sturm ehrlich.Zumal sich aufgrund des seltsamen Olympia-Modus ein Weg für die erstmals überhaupt mit wirklichen NHL-Topspielern gespickte DEB-Auswahl bot, den die Spieler selbst nicht fassen konnten: Ein Viertelfinale gegen die personell in der Spitze nicht so gut besetzten Slowaken, die aber als Team wesentlich besser funktionierten. "Wir waren ein sehr, sehr gutes Team außerhalb des Eises. Auf dem Eis sind wir es nie so richtig geworden", sagte Künast im ZDF.Dass es einer Herkulesaufgabe gleicht, die neun Profis aus Nordamerika, die bis auf Draisaitl erst nach der Eröffnungsfeier in Mailand ankamen, in ein ansonsten fast nur aus DEL-Spielern bestehendes Team zu integrieren, wurde vom Bundestrainer teilweise barsch zurückgewiesen. Dabei hatten selbst Führungsspieler vor dem Turnier darauf hingewiesen, dass es darauf ankomme, schnell zusammenzufinden. Warum dies anderen Nationen wie etwa der Slowakei deutlich besser gelang, will Künast nun analysieren.Sportvorstand kündigt ehrliche Analyse an"Da müsst ihr uns ein bisschen Zeit geben", sagte der Sportvorstand, während der neue DEB-Vorstandsvorsitzende Frank Lutz bei Olympia komplett abtauchte und nicht einmal öffentlich in Erscheinung trat. Fast wirkte es bei Olympia so, als hätten zwei Nationalteams auf dem Eis gestanden: Die Hochveranlagten aus der NHL, an denen das kümmerliche Auftreten sicher nicht lag, und die DEL-Spieler, die in erschreckender Weise auf dem absoluten Top-Niveau überfordert schienen. Die einzige taktische Ausrichtung schien darin zu bestehen, den Puck wann immer möglich Draisaitl, Stützle und Co. zu geben - frei nach dem Motto: Die werden es schon richten. Bundestrainer Harold Kreis (67), dessen Vertrag von Künast ohne Druck schon vor Olympia bis zur Heim-WM im kommenden Jahr verlängert worden war, räumte Fehler ein. "Die Frage ist vielleicht berechtigt, ob ich die zu viel eingesetzt habe", gestand Kreis, angesprochen auf die sehr einseitig verteilten Eiszeiten zugunsten der NHL-Topspieler. Teamspitze gesteht Fehler einAuch die automatische Zuweisung der Kapitänsrollen für die drei größten NHL-Stars Draisaitl, Seider und Stützle war kaum zuträglich für die Bildung einer homogenen Einheit. Wie wichtig etwa der langjährige - für Olympia dann aber abgesetzte - Kapitän Moritz Müller (39) immer noch ist, wurde in Mailand offenbar. Als es nicht lief, war er es, der mit Einsatz auf dem Eis und mit deutlichen Worten voranging. "Man hätte insgesamt das Potenzial gehabt, sich hier besser zu verkaufen", stellte Müller vielsagend fest."Natürlich kann man jetzt im Nachhinein sagen: Hätte man vielleicht ein bisschen anders handeln können", gestand Künast, der die Kapitänsfrage zusammen mit Kreis entschieden hatte. Dass Künast den Vertrag mit Kreis wieder kündigt, ist kaum zu erwarten, zumal sich der ebenfalls gerade selbst erst zum Sportvorstand ernannte 54-Jährige damit auch infrage stellen würde. Eine mögliche Alternative zu Künast arbeitet als Sportdirektor in Nürnberg. Der frühere NHL-Profi Stefan Ustorf übte im Podcast "Schlagschuss" Kritik an den zugedachten Rollen für die Spieler. Dass die etwa maßlos enttäuschenden Marc Michaelis und Dominik Kahun teilweise mehr Eiszeit bekamen als Sturm, dem stur die Rolle als Anführer der vierten Reihen zugedacht war, verstand nicht nur Ustorf nicht.

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Winterspiele: Betrunken im TV: Olympia-Reporterin bittet um Entschuldigung

Lallend und recht zusammenhangslos redet eine australische TV-Reporterin während einer Live-Schalte aus Livigno unter anderem über italienische Kaffeepreise. Später gibt sie zu: Es war der Alkohol.Sie lallte betrunken in einer Live-Schalte bei Olympia: Die TV-Reporterin Danika Mason hat um Entschuldigung für einen Alkohol-Aussetzer im australischen Fernsehen gebeten. "Ich möchte kurz den Moment nutzen, wenn das okay ist, um mich zu entschuldigen", sagte Mason am Tag nach dem Geschehen. "Ich hätte nichts trinken sollen - und erst recht nicht unter diesen Bedingungen: Es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts zu Abend gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen."Von Kaffeepreisen in Italien zu LeguanenMason war am Mittwochmorgen im Rahmen einer Show des australischen Senders Channel9 live aus Livigno zugeschaltet. Dabei redete sie auffällig langsam und recht zusammenhangslos über die Kaffeepreise in Italien, Leguane und Lindsey Vonn, später legte sie sich noch hin, um einen Schneeengel zu machen. "Mir ist das ein bisschen peinlich. Ich habe eine Situation komplett falsch eingeschätzt", sagte Mason hinterher.Studio-Moderator Karl Stefanovic hatte unmittelbar nach dem Lall-Auftritt zunächst zu seiner Kollegin Jayne Azzopardi gesagt, die verwaschene Aussprache der Reporterin habe möglicherweise mit der eisigen Kälte in Livigno zu tun, sie habe Masons Lippen beeinträchtigt. Doch es war der Alkohol.Schon Tage zuvor hatte Mason bei einer Reportage aus einem Nachtclub berichtet, einige Limoncello von Italienern bekommen zu haben. In Australien kam nach der Lall-Schalte Kritik auf: Die Produzenten des Senders hätten Mason in ihrer Verfassung nicht auf Sendung gehen lassen sollen.TV-Reporterin: "Ich möchte die volle Verantwortung übernehmen"Doch die Betroffene selbst nahm die Schuld auf sich. "Ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Das entspricht nicht dem Anspruch, den ich an mich selbst habe. Deshalb: Es tut mir wirklich leid - und danke auch an alle für die Nachrichten, die ich bekommen habe."Zu den Mutmachern zählten auch ihre TV-Kollegen. "Wir wissen, wie hart du arbeitest, Danika", sagte Azzopardi nach Masons Beichte - und Stefanovic ergänzte: "Du bist die Beste, Danika. Mach dir wegen der Sache keine Sorgen, lass uns einfach weitermachen. Du bist eine Legende."

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Europa League im Free-TV: Hier läuft Stuttgarts Spiel bei Celtic Glasgow

Beim Europa-League-Spiel im Celtic Park erwartet den VfB Stuttgart eine besondere Stimmung. Wo die Playoff-Partie des Bundesligisten beim schottischen Klub zu sehen ist.Mit großer Vorfreude auf die Kulisse möchte der VfB Stuttgart bei Celtic Glasgow die Grundlage für den erhofften Achtelfinaleinzug in der Europa League legen. Anpfiff des Zwischenrunden-Hinspiels im populären Celtic Park ist am Donnerstag um 21.00 Uhr.Die Entscheidung, ob der DFB-Pokalsieger den Sprung unter die besten 16 schafft, fällt in einer Woche. Am 26. Februar hat das Team von Trainer Sebastian Hoeneß Heimrecht.Europa League: VfB Stuttgart vs. Celtic Glasgow live im Free-TVDas Stuttgarter Spiel bei Celtic Glasgow am Donnerstagabend läuft live bei RTL und beim Tochtersender Nitro. Die Übertragung beginnt ab 20.15 Uhr. Abonnenten von RTL+ können die Partie auch über den kostenpflichtigen Streamingdienst verfolgen.Anders als der VfB kam der SC Freiburg als zweiter Bundesliga-Vertreter im Wettbewerb ohne den Umweg über die Playoff-Runde weiter und steht bereits als Achtelfinalist fest.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Olympische Winterspiele: Gutes Springen: Deutsche Kombinierer haben Gold-Chancen

Bisher lief es für die deutschen Kombinierer bei den Winterspielen schlecht. Das ändert sich beim letzten Skispringen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger haben zum Abschluss Chancen auf Gold.Die deutschen Nordischen Kombinierer gehen als Führende ins letzte Langlaufrennen ihrer Disziplin bei den Olympischen Winterspielen in Italien und haben gute Gold-Chancen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger starten im Team Sprint 13 Sekunden vor den zweitplatzierten Norwegern. Beim Skispringen im dichten Schneetreiben sprang Rydzek 123 Meter weit. Geiger landete in Predazzo nach 122,5 Metern. Das entscheidende Langlaufrennen ist für 14 Uhr in Tesero angesetzt.Für die deutschen Kombinierer ist es die letzte Chance, ein Olympia-Debakel zu verhindern. Schaffen es Rydzek und Geiger nicht auf das Podest, wären es für den Deutschen Skiverband die ersten Winterspiele seit 1998, bei denen er ohne Edelmetall in der Disziplin nach Hause fahren würde.

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Winterspiele in Antholz: X-Faktor gesucht: Die schwierige deutsche Biathlon-Zukunft

Die schlechteste Olympia-Bilanz jemals droht. Vor den letzten Rennen gibt es bei Deutschlands Biathlon-Team wenig Grund zur Freude. Wie sich das ändern soll - und warum viel Geduld gefragt ist.Wenn in Antholz die Biathlon-Goldmedaillen gefeiert werden, sind die Deutschen nur Zuschauer. Während Frankreichs Superteam um die Dreifach-Olympiasieger Julia Simon und Quentin Fillon Maillet schon zehn Medaillen einsammelte und Norwegen selbst nach dem Rücktritt von Dominator Johannes Thingnes Bö neunmal Edelmetall gewann, reichte es für Deutschlands Skijäger in neun Rennen nur zu einmal Bronze. Es droht das schlechteste Abschneiden bei Winterspielen jemals - und die Zahlen bestätigen einen Trend: Im Biathlon hat Deutschland den Anschluss an die beiden Top-Nationen verloren."Wir haben wirklich gute Athleten, die auch gut performen können, die sich auch in der Weltspitze tummeln können, aber wir haben diese X-Faktor-Athleten derzeit nicht", sagte Sportdirektor Felix Bitterling. Was er damit meint: Es gibt keine selbstbewussten Siegertypen in herausragender Form, schlicht niemanden im Team, der "einfach mal in eine Strafrunde easy rausläuft", mit einer "brutal schnellen Schießzeit" Druck macht und anschließend wieder führen kann. "Das ist derzeit so. Das muss man einfach so akzeptieren.""Uns haben ein oder zwei Athletengenerationen einfach gefehlt"Doch damit abfinden darf man sich nicht. "Wir arbeiten sehr, sehr stark im Hintergrund, dass es diese Athleten oder Athletinnen in Zukunft wiedergeben wird", sagte Bitterling. Das Problem: Gerade im Männer-Bereich wurde jahrelang zu wenig gemacht. Das Weltcup-Team bekam zu wenig Druck, weil schlicht kein guter Nachwuchs vorhanden war. "Und das ist nie gut", sagte Bitterling: "Uns haben ein oder zwei Athletengenerationen einfach gefehlt."Eine effektivere und zielgerichtete Ausbildung von Sportlern und Trainern soll helfen, dass sich das ändert. "Das dauert wahrscheinlich Jahre. Man hätte es viel früher machen müssen", sagte Bitterling. Vor zweieinhalb Jahren habe man die Strukturen grundlegend geändert und erhofft sich von Maßnahmen wie einer Schießakademie mit Spezialisten sowie einer Taskforce für die Trainerausbildung, die Lücke zu den Franzosen und Norwegern zu schließen.Warum die Nachwuchsarbeit immer schwerer wirdWie schwer das ist, weiß auch David Zobel und wies in Antholz darauf hin, "wie viele Nachwuchssportler die Franzosen haben. Das geht in Richtung 200 und bei uns sind es 50. Da brauchst du das eine Übertalent, ansonsten wird es schwierig." Zudem fragte der Olympia-Starter noch, warum Deutschlands Nationalteam im Fußball wohl besser sei als das von Norwegen? "Weil wir mehr Fußballer haben", antwortete der 29-jährige Bayer.Eine "Sisyphusarbeit", sei die Suche nach hochtalentierten Biathletinnen und Biathleten, betonte Bitterling: "Die Nachwuchsarbeit generell ist eine Sache, die schwerer wird." Er habe die Erfahrung gemacht, dass in Deutschland "die Gruppe der Athleten und Athletinnen, die sich aktiv für Leistungssport entscheidet und diesen dann auch durchzieht, immer kleiner wird".Was der Klimawandel mit fehlenden Talenten zu tun hatUnd dann sind da noch die Standortnachteile. Durch die Verlagerung der Schneefallgrenze nach oben würden deutsche Nachwuchssportler später auf Schnee trainieren können als in Skandinavien. "Das alles wird irgendwann ein Mix, der nicht ganz leicht ist", sagte Bitterling, der am Saisonende aus dem Amt ausscheidet und in anderen Funktion zum Weltverband IBU zurückkehrt. All das sollen keine Ausreden sein, betonte der Bayer, für den es beim DSV noch keinen Nachfolger gibt: "Wir haben uns dessen angenommen. Ich glaube, wir haben viele Schritte unternommen, die richtig sind, aber das dauert eben."In Italien verpasste Deutschland teilweise auch knapp die Medaillen. Seit 1992 gab es immer mindestens zweimal Edelmetall. Kommt nach Mixed-Bronze in den Massenstarts am Freitag (Männer) und Samstag (Frauen) nicht noch einmal dazu, wäre das mit Abstand schlechteste Olympia-Abschneiden für das einst so erfolgsverwöhnte Team perfekt. Zwei vierte Plätze mit den Staffeln, Rang vier für Vanessa Voigt und Rang fünf für Philipp Nawrath im Einzel waren gute Ergebnisse. "Aber bei Olympia zählen die Medaillen", sagte Nawrath. Und eine Erkenntnis ist auch: Ohne Fehler der Franzosen und Norweger war das Podest auch bei eigenen Topleistungen kaum zu erreichen.Die Hoffnungsträger heißen Pfund, Seidl und TannheimerUmso wichtiger ist, dass Erfolge bei der nächsten Generation zu sehen sind. Junioren-Weltmeister Leonhard Pfund (22) sorgte bei seinem Weltcup-Debüt vor Olympia in Tschechien für Aufsehen, auch Elias Seidl (21) und Franz Schaser (23) wird viel zugetraut. Bei den Frauen hat Selina Grotian (21) trotz schwacher Olympia-Auftritte sogar schon im Weltcup gewonnen, Julia Tannheimer (20) ist für ihr junges Alter als Olympia-Starterin enorm weit.Neue Kräfte sind auch nötig, denn in Franziska Preuß (31) hört die letzte noch aktive deutsche Weltmeisterin spätestens im März auf, bei den Männern sind Nawrath (32) und Philipp Horn (31) im gleichen Alter. Es ist fraglich, ob sie bis zu den nächsten Spielen in vier Jahren in Frankreich weitermachen."Ich glaube, dass es ein paar sehr hoffnungsvolle Talente in Deutschland gibt", sagte Bitterling. Wichtig sei es aber, diese behutsam aufzubauen. "Wenn ich einen jüngeren Athleten zu früh oben reinschicke und der kriegt dann da richtig auf die Mütze, dann kann es auch schon mal sein, dass der eine kleine Delle bekommt."

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Olympisches Eishockey-Turnier: Eishockey-Finale Kanada gegen USA möglich - Sorgen um Crosby

Kanada, die USA und Finnland kämpfen sich jeweils in der Verlängerung ins Halbfinale des olympischen Eishockeyturniers. Sorgen gibt es um Kanadas Superstar Sidney Crosby, der verletzt vom Eis musste.Das Eishockey-Finale Kanada gegen USA ist bei den Olympischen Winterspielen in Mailand weiterhin möglich. Ob Kanadas Kapitän und Superstar Sidney Crosby dann allerdings mitwirken könnte, ist unklar. Der 39 Jahre alte Olympiasieger von 2010 und 2014 verletzte sich am Mittwoch beim dramatischen Viertelfinalsieg gegen Tschechien. Beim 4:3 (2:1, 0:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung war Crosby im Mittelabschnitt in die Kabine gegangen und danach nicht mehr wiedergekommen."Das ist natürlich hart, wenn du deinen Kapitän so siehst. Ich hoffe, dass er im nächsten Spiel wieder dabei sein kann", sagte Abwehrstar Drew Doughty von den Los Angeles Kings. Crosby hatte etliche harte Checks einstecken müssen.Drei Viertelfinals werden erst in der Verlängerung entschieden Die NHL-Startruppe um Connor McDavid, Nathan Mackinnon und Crosby hatte in Mailand viel Mühe mit den Tschechen, die bis kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch 3:2 geführt hatten. Nick Suzuki von den Montreal Canadiens rettete den Favoriten etwas mehr als drei Minuten vor Schluss mit seinem Ausgleich in die Verlängerung. Dort erzielte Mitch Marner von den Vegas Golden Knights das entscheidende Tor. Kanada spielt am Freitag nun gegen Finnland.Der amtierende Olympiasieger gewann gegen die Schweiz ebenfalls nach Verlängerung mit 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0). Artturi Lehkonen von Colorado Avalanche schoss die Finnen, die bis sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch 0:2 zurückgelegen hatten, zum Sieg. In NHL-Star Kevin Fiala und Ex-NHL-Profi Denis Malgin hatten sich zwei wichtige Schweizer Spieler in der Vorrunde verletzt. Im zweiten Halbfinale stehen sich Weltmeister USA und Deutschland-Bezwinger Slowakei gegenüber. Die neben Kanada als Top-Favoriten geltenden US-Boys rangen am Abend Schweden ebenfalls nach Verlängerung mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) nieder. Quinn Hughes von Minnesota Wild war der entscheidende Torschütze.

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Champions League: Doppelschlag von Schick öffnet für Bayer die Tür zum Achtelfinale

Nur vier Wochen nach dem Duell in der Ligaphase der Champions League trat Bayer Leverkusen erneut bei Olympiakos Piräus an. Diesmal behielt die Werkself die Nerven.Bayer Leverkusen hat im Hexenkessel von Olympiakos Piräus einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Achtelfinale gemacht. Dank Doppelpacker Patrik Schick gewann der Fußball-Bundesligist das Playoff-Hinspiel beim griechischen Meister mit 2:0 (0:0). Vier Wochen nach der 0:2-Niederlage in der Ligaphase an selber Stelle gelang damit diesmal die Revanche. Im lauten Karaiskakis-Stadion sorgte Schick mit einem Doppelschlag in der 60. und 63. Minute für den Sieg. Vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag hat Bayer 04 damit nun eine sehr komfortable Ausgangsposition.Aggressive Gastgeber geben zunächst den Ton an Die Hausherren suchten früh den Weg nach vorn und setzten Leverkusen unter Druck. Ein erster Abschluss von Medhi Taremi (5.) ging flach links am Tor vorbei. In den ersten zehn Minuten kam Bayer kaum aus der eigenen Hälfte und wirkte im Ballbesitz – jedes Mal begleitet von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert der griechischen Fans – zögernd. Versuche, das Pressing durch lange Bälle zu umgehen, brachten zunächst nur bedingt Entlastung. Nach überstandener Druckphase fand die Werkself aber zunehmend besser ins Spiel und übernahm mehr Kontrolle. Vor den Augen von UEFA-Präsident Aleksander Čeferin scheiterte Schick an Piräus-Keeper Konstantinos Tzolakis, ehe Ernest Poku aus spitzen Winkel verzog (17.). Auf der Gegenseite konnte sich auch Bayer-Keeper Janis Blaswich auszeichnen, als er einen Distanzschuss von Gelson Martins (25.) parierte. Chancen für Bayer Leverkusen – Abseitstor von Olympiakos Im Gegenzug lenkte Tzolakis eine Großchance von Ibrahim Maza (29.) an die Latte und Poku verfehlte im Eins-gegen-eins mit dem Schlussmann das lange Eck (31.). Dann unterbrach eine lange Verletzungspause den Sturmlauf der Gäste: Das griechische Innenverteidiger-Duo Panagiotis Retsos und Lorenzo Pirola war böse mit den Köpfen zusammengeprallt. Beide konnten nach minutenlanger Behandlung auf dem Rasen aber zunächst weiterspielen. Zurück im Spielfluss schockte dann Piräus' Top-Torjäger Ayoub El Kaabi kurz vor der Pause Leverkusen, als er einen fahrig verteidigten Freistoß mit dem Kopf ins Tor verlängerte und dröhnender Jubel ausbrach. Doch Glück für Bayer: Nach VAR-Überprüfung wurde der Treffer zurückgenommen – Taremi hatte den Ball im Abseits stehend noch leicht berührt. Doch auch in der achtminütigen Nachspielzeit blieben die Gastgeber gefährlich vor dem Tor. Schick-Doppelschlag lässt Stadion verstummen Nach dem Seitenwechsel übernahm zunächst wieder Piräus das Kommando, doch die Werkself blieb geduldig und schlug eiskalt zu: Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte spielte Poku im richtigen Moment in den Lauf von Schick, der vor Tzolakis cool einschob und damit das 200. Champions-League-Tor für Bayer Leverkusen erzielte.Nur drei Minuten später machte Schick den Doppelschlag perfekt, als er eine Ecke von Alejandro Grimaldo zum 2:0 einköpfte und das Stadion in der griechischen Hafenstadt verstummen ließ. In der nun deutlich ruhigeren Atmosphäre waren zeitweise sogar die 500 mitgereisten Bayer-Fans zu hören. Die Pfiffe gegen die Leverkusener im Ballbesitz waren da fast gänzlich verstummt.

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Olympische Winterspiele: So schaffte es der Hund bei Olympia ins Langlaufstadion

Ein tierischer Ausreißer wird im Langlaufstadion zum Star der Zielfotos. Nun verrät die Schwester des Besitzers, wie der Hund türmte - und was die Familie dachte, als sie Nazgul plötzlich im TV sah.Erst büxte er aus, dann lieferte er das tierischste Zielfoto der Olympia-Geschichte: Der zweijährige Tschechoslowakische Wolfshund Nazgul hat im olympischen Langlaufstadion für kuriose Bilder gesorgt. Jetzt verrät die Schwester des Besitzers, wie es der Hund bis in die Langlaufloipe bei der Qualifikation im Team Sprint schaffen konnte. "Er ist aus der Wohnung meines Bruders ausgebüxt. Er hat gleich zwei Türen selbst geöffnet und war plötzlich weg", sagte Elisa Varesco der "Bild".Hund büxte aus - und tauchte plötzlich im Fernsehen wieder aufWährend Nazguls Besitzer auf dem Weg zum Biathlon nach Antholz war, suchte seine Schwester den Ausreißer im Ort. Auf der Strecke, die Familie wohnt direkt an der Olympia-Loipe, vermutete sie ihn nicht. "Als wir ihn dann im Fernsehen gesehen haben, waren wir ganz erschrocken", erzählte Varesco.Während des Rennens tauchte das Tier plötzlich auf der Zielgeraden in Tesero auf. Der Hund verfolgte die Griechin Konstantina Charalampidou und die Kroatin Tena Hadzic bis hinter die Ziellinie.Nazgul manchmal extrem wild, aber auch sehr lieb Nach dem Lauf hatte laut "Bild" FIS-Streckenchef Michel Rainer den Hund im Zielbereich eingefangen und aus dem Skistadion gebracht. Aber da entwischte er wieder. Statt erneut auf die Strecke lief er dieses Mal jedoch in den Nachbarort. "Wir haben ihn dort dann endlich eingefangen. Nazgul ist manchmal extrem wild, aber auch ein sehr lieber Hund", sagte Elisa Varesco.Charalampidou: "Bin jetzt berühmt wegen eines Hundes" Für Charalampidou stellte der ungewöhnliche Mitstreiter kein Problem dar. "Ich bin jetzt berühmt wegen eines Hundes, der über die Ziellinie gelaufen ist, und jetzt wollen alle mich interviewen. Es ist das erste Mal, dass ich überhaupt Interviews gebe", sagte sie. "Er hat die Kamera verfolgt, die an der Ziellinie auf- und abfährt. Er war süß und nicht aggressiv, also war alles in Ordnung."Hund beschnuppert nach Zieleinlauf ArgentinierinDer Hund wurde beim Überqueren der Linie auch für ein Zielfoto von der offiziellen Kamera erfasst. Im Ziel stoppte er und beschnupperte die argentinische Sportlerin Nahiara Díaz Gonzalez. Die besten Athletinnen aus der ersten Startgruppe waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Ziel. Darunter auch die Oberstdorferin Laura Gimmler, die später im Finale mit Coletta Rydzek Bronze gewann."Er war superglücklich, als er die Ziellinie überquerte. Ich war so darauf konzentriert, das Rennen zu beenden, dass ich nicht auf den Hund geschaut habe", sagte Díaz Gonzalez und fügte an: "Es war einfach eine lustige Erfahrung. Das ist nicht normal. Ich weiß nicht, was er hier gemacht hat."

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Winterspiele 2026: Emma Aicher ist unser Lichtblick bei Olympia

Auch wenn Emma Aicher im letzten Rennen nicht den erhofften Triumph einfuhr: Keine zweite Athletin macht so viel Spaß wie die junge Deutsch-Schwedin.

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Champions League: Wer überträgt Bayer Leverkusen vs. Olympiakos im TV und Stream?

In den Champions-League-Playoffs trifft Bayer Leverkusen auf einen Gegner, mit dem man schlechte Erfahrungen gemacht hat. So sehen Sie das Spiel gegen Olympiakos Piräus live.Auf dem Weg in das Achtelfinale der Champions League muss Bayer Leverkusen den Umweg über die Play-offs nehmen. Für das Hinspiel reist Bayer nach Griechenland zu Olympiakos Piräus. Mit dem Gegner hat die Werkself erst jüngst schlechte Erfahrungen gemacht. Ausgerechnet in Piräus verpasste Bayer die direkte Qualifikation für das Achtelfinale – durch eine 0:2-Niederlage vor vier Wochen. Damals kassierte die Mannschaft beim griechischen Meister schon nach 92 Sekunden das erste Gegentor. „Dieser Warnschuss wird uns mit Sicherheit helfen, um hellwach zu sein. Uns erwartet wieder die gleiche Atmosphäre und die gleiche Art von Fußball. Für Piräus ist es das Spiel des Jahres“, sagte Sportchef Simon Rolfes.Bayer Leverkusen will Achtelfinale der Champions League erreichenIn der Ligaphase der Champions League belegte Bayer Leverkusen mit zwölf Punkten den 16. Platz. Erst am letzten Spieltag gelang es der Werkself, durch einen 3:0-Sieg gegen den FC Villareal noch das Ticket für die K.o.-Phase zu lösen. Beide Teams befinden sich in guter Form: Leverkusen unter Trainer Kasper Hjulmand ist seit sechs Spielen ungeschlagen. Der griechische Meister Olympiakos Piräus hat in der heimischen Liga die letzten vier Spiele gewonnen und in der Champions League neben Bayer auch Ajax Amsterdam geschlagen.Hier läuft Bayer – Olympiakos Die Partie von Bayer 04 Leverkusen bei Olympiakos Piräus wird beim Streaminganbieter DAZN live übertragen. Anpfiff ist um 21 Uhr. Daniel Herzog moderiert, Freddy Harder kommentiert das Spiel zusammen mit dem ehemaligen Profi Tobias Schweinstieger. Die Übertragung beginnt bereits um 20.15 Uhr. Außerdem ist die Partie in der Konferenz auf DAZN zu sehen.Borussia Dortmund hat sein Play-off-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo bereits am Dienstag mit 2:0 gewonnen. Der FC Bayern hat sich direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Für Eintracht Frankfurt war schon in der Ligaphase der Champions League Endstation.

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"Lächerlich" : Ski-Ikone lacht Olympia-Reporter nach frecher Frage aus

Freestyle-Ski-Star Eileen Gu gewinnt bei Olympia zweimal Silber. Auf die Frage nach fehlendem Gold reagiert die 22-Jährige mit höhnischem Lachen – und nennt sie "lächerlich".Freestyle-Ski-Star Eileen Gu gewinnt bei Olympia zweimal Silber. Auf die Frage nach fehlendem Gold reagiert die 22-Jährige mit höhnischem Lachen – und nennt sie "lächerlich".

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Olympia-News: Frauen-Staffel nach Preuß-Drama ohne Medaille

Biathletinnen bei Olympia glücklos. Dürr fädelt am ersten Tor ein. Und: eine deutsche Olympia-Medaille im Langlauf. Die wichtigsten News der Olympischen Spiele.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: "Verbrauchte Chance": Viertelfinal-Pleite für Eishockey-Team

Nie war eine deutsche Eishockey-Auswahl so gut besetzt wie bei Olympia. Das Viertelfinale gegen die Slowakei schien machbar. Stattdessen gab es ein Debakel. Der Bundestrainer gesteht Fehler ein.Müde und frustriert trauerten die deutschen Eishockey-Cracks um Superstar Leon Draisaitl ihrer leichtfertig vergebenen Medaillenchance nach. Gegen ausgeruhte Slowaken hat das mit so großen Erwartungen angetretene Team im Olympia-Viertelfinale ein Debakel erlebt. "In so einem Spiel musst du dir so lange wie möglich die Chance geben, das Spiel zu gewinnen. Das haben wir überhaupt nicht gemacht. Ich weiß nicht, wie viele Konter wir zugelassen haben. Auf jeden Fall viel zu viele", schimpfte Kapitän Draisaitl nach dem üblen 2:6 (0:1, 1:3, 1:2) gegen den Bronze-Gewinner von 2022."Das ist mit Sicherheit eine verbrauchte Chance, die wir nicht genutzt haben. Das tut mit Sicherheit weh", sagte der Weltklasse-Stürmer der Edmonton Oilers. Draisaitl, Tim Stützle und Moritz Seider - im deutschen Olympiakader steckte diesmal richtige Weltklasse aus der NHL, dazu in JJ Peterka und Torhüter Philipp Grubauer weitere Leistungsträger aus der nordamerikanischen Profiliga. Insgesamt neun Spieler aus Nordamerika waren bei den Winterspielen dabei - so gut besetzt war niemals zuvor eine deutsche Eishockey-Auswahl.Kein Schönreden bei den Spielern"Natürlich kann man nicht immer erwarten, dass man um Medaillen mitspielt. Aber ich glaube, das war eine sehr machbare Aufgabe heute. Besser hätten wir es nicht treffen können", sagte Top-Verteidiger Seider. "Das sollte schon unser Maßstab sein, dass man so ein Spiel gewinnen kann." Dass es gegen einen Gegner, der vermeintlich auf Augenhöhe ist, so deutlich wurde, ließ viele Fragen aufkommen. Die beiden Treffer von Lukas Reichel (35. Minute) und Frederik Tiffels (50.) kamen beide viel zu spät. Nur einen Tag nach dem 5:1 in der ersten K.-o.-Runde gegen Frankreich waren die vor allem in der Spitze des Kaders nicht besser besetzten Slowaken effektiver. Zudem leistete sich die DEB-Auswahl heftige individuelle Fehler in der Defensive. "Tempo hängt auch ein bisschen mit dem physischen Zustand zusammen. Wir spielen ein zweites Spiel innerhalb von nicht mal 24 Stunden, die Slowaken hatten drei Tage frei", sagte Bundestrainer Harold Kreis. DEB-Sportvorstand Christian Künast meinte ebenfalls: "Wenn man das Spiel nur heute nimmt, hat uns etwas die Frische gefehlt."Interessanterweise widersprachen die Spieler an dem Punkt. "Das darf keine Ausrede sein", sagte etwa Seider entschieden. Zudem hatte sich die Slowakei als Gruppensieger selbst in die Position gebracht, ausgeruht ins Viertelfinale zu gehen. Für das hochgelobte deutsche Team war dagegen schon die Vorrunde mit dem peinlichen 3:4 gegen Lettland ziemlich verkorkst.Draisaitl bestätigt: Mannschaft hat sich nie gefunden"Wir hätten schon gerne besser gespielt, haben aber nie so richtig zu unserem Spiel gefunden", sagte Draisaitl. "Manchmal finden sich Mannschaften schneller. Manchmal dauert es eben etwas länger. Bei uns hat es etwas zu lange gedauert, um unsere Identität zu finden."Viel zu sehr schien das deutsche Offensivspiel bei den Winterspielen auf Draisaitls und Stützles Fähigkeiten ausgerichtet zu sein. Ausnahmekönner Draisaitl erhielt auch gegen die Slowaken wieder knapp 30 Minuten Eiszeit und damit extrem viel. Dass am Ende die Frische fehlte, wie Kreis anmerkte, schien somit zusätzlich selbst verschuldet zu sein. "Die Frage ist vielleicht berechtigt, ob ich die zu viel eingesetzt habe", bekannte der Bundestrainer, dessen Vertrag bereits vor Olympia bis zur Heim-WM 2027 verlängert worden war. Dennoch wird sich auch Kreis bei der nun folgenden Analyse kritische Fragen stellen lassen müssen. "Man hätte insgesamt das Potenzial gehabt, sich hier besser zu verkaufen. Das ist uns leider nicht gelungen", sagte Abwehrroutinier Moritz Müller von den Kölner Haien, der wegen der NHL-Stars Draisaitl, Stützle und Seider diesmal nicht zum Kreis der drei Kapitäne gehörte. Seider merkte an, dass schon bei der WM-Enttäuschung im vergangenen Mai im dänischen Herning einiges nicht gestimmt hatte, als Deutschland das Viertelfinale verpasst hatte. "Wir müssen einfach wieder unser Mindset, unsere Strukturen verdeutlichen. Wir sind eine Mannschaft, die sehr viel über Stolz und Willen kommt. Ab und an versuchen wir, dass wir zu süß spielen, da außen rum. Wir müssen einfach wieder direkter werden. Das hat man schon in Dänemark gesehen", sagte der 24-Jährige.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·