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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Asien Cup: Iranische Fußballerinnen feiern Asyl in Australien

Nach ihrem stillen Protest beim Asien Cup drohte ihnen im Iran Verfolgung. In Australien erleben fünf Fußballerinnen nun einen emotionalen Neuanfang. Aber die Sorge um den Rest des Teams bleibt.Ohne Kopftuch und mit der beliebten australischen Parole "Aussie, Aussie, Aussie" haben fünf iranische Fußballerinnen die Zusage humanitärer Visa in Australien gefeiert. Davon berichtete Australiens Innenminister Tony Burke, der den Spielerinnen die Entscheidung der Regierung an einem geheim gehaltenen Ort in Brisbane mitteilte - und mit ihnen für ein symbolträchtiges Foto posierte.Auf dem Bild sind die Iranerinnen ohne Kopftuch zu sehen, dafür aber mit einem Lächeln im Gesicht. Hinter Kapitänin Zahra Ghanbari (34), Fatemeh Pasandideh (21), Zahra Sarbali (32), Mona Hamoudi (32) und Atefeh Ramezanizadeh (33) lagen bange Momente der Unsicherheit und vielleicht auch des Zweifels. Die Athletinnen hatten nach dem Aus beim Asien Cup an der Gold Coast unter Polizeischutz das Teamhotel verlassen, nachdem sie im Iran wegen ihres stillen Protests in die Kritik geraten waren.Das restliche Team verließ Australien am späten Dienstagabend (Ortszeit) - allerdings gab es zunächst Zweifel, ob wirklich alle Spielerinnen ins Flugzeug gestiegen waren. Alle in Australien gebliebenen Spielerinnen könnten jederzeit in den Iran und ins Nationalteam zurückkehren, versicherte Irans Sportminister Ahmad Donjamali laut Nachrichtenagentur Isna. Er sprach von einer "politischen Verschwörung". US-Präsident Donald Trump und "feindliche Akteure" hätten versucht, den Asien Cup "propagandistisch zu instrumentalisieren"."Sie standen unter großem Stress""Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie schwer diese Entscheidung für jede einzelne Frau war", sagte Burke, während er die Visa-Dokumente unterzeichnete. "Die Menschen freuen sich sehr darauf, ein neues Leben in Australien zu beginnen." Sie seien "keine politischen Aktivistinnen", betonte der Minister. Die Migrationsberaterin der Regierung, Naghmeh Danai, berichtete nach Gesprächen mit den Asylsuchenden: "Sie standen unter großem Stress. Sie wussten nicht, was sie tun sollten, sie machten sich Sorgen um ihre Familie, ihr Vermögen im Iran und fragten sich, welche Entscheidung jetzt die beste sei."Auch Trump mischt sich einBeim ersten Gruppenspiel des Turniers unmittelbar nach den Luftangriffen auf den Iran durch die USA und Israel hatte das iranische Team beim Abspielen der Nationalhymne geschwiegen. Dies wurde als Zeichen gegen die iranischen Machthaber gewertet. Befürchtet wurde, dass ihnen nach der Rückkehr in ihre Heimat schlimme Konsequenzen drohen könnten.Sogar Donald Trump schaltete sich ein. Der US-Präsident forderte vom australischen Premierminister Anthony Albanese Asyl für die iranischen Spielerinnen, die seiner Meinung nach bei einer Rückkehr in die Heimat "mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet" würden. Wenig später verkündete Trump auf seiner Plattform Truth Social nach einem Gespräch mit Albanese zu dem Asyl-Thema: "Er kümmert sich darum!" "Sie werden sich in Australien zu Hause fühlen"Burke erklärte, die Regierung habe zunächst bewusst nicht öffentlich über ihre Hilfsbemühungen gesprochen, um die Sicherheit der Spielerinnen nicht zu gefährden. "Diese Frauen sind großartige Sportlerinnen und großartige Menschen, sie werden sich in Australien sehr zu Hause fühlen", sagte er. "Australien hat die iranische Frauenfußballmannschaft in seine Herzen geschlossen."Regierungschef Albanese erklärte, viele Australier seien vom Schicksal der Spielerinnen bewegt gewesen. "Sie sind hier sicher und sollen sich willkommen fühlen", betonte er vor Journalisten. Auch weitere Teammitglieder ermutigte er, Asyl zu beantragen, falls sie das wollten - "wohl wissend, dass es sich um eine sehr heikle Situation handelt und die Entscheidung bei ihnen liegt." Die Hilfe seiner Regierung stehe aber bereit. Iranischer Verband fordert Untersuchung wegen TrumpTrump vermutete, dass nicht alle Spielerinnen aus freien Stücken in den Iran zurückreisen würden. "Einige fühlen sich jedoch gezwungen, zurückzukehren, weil sie um die Sicherheit ihrer Familien fürchten, auch wegen Drohungen gegen Familienmitglieder, sollten sie nicht zurückkehren."Laut Nachrichtenagentur AP berichtete das iranische Staatsfernsehen, dass der iranische Fußballverband die internationalen Verbände aufgefordert habe, Trumps "direkte politische Einmischung in den Fußball" zu überprüfen. Dass aber ausgerechnet der Weltverband FIFA, dessen Präsident Gianni Infantino beste Kontakte zu FIFA-Friedenspreisträger Trump pflegt, in dieser Sache aktiv wird, gilt als nahezu ausgeschlossen.Emotionale Szenen bei der Abreise vom HotelAls der Rest des Teams, das kurz vor Ausbruch des Kriegs nach Australien gereist war, das Hotel in Richtung Flughafen verließ, kam es laut Beobachtern zu emotionalen Szenen. In einem von Medien veröffentlichten Video war zu sehen, wie eine Spielerin von einer Teamkollegin offenbar in den Bus gezerrt wurde. Am Airport der Stadt Gold Coast hatten dann Demonstranten versucht, den Bus aus Sorge um die Frauen zu blockieren.Ähnliche Tumulte hatte es schon bei der Abreise vom Stadion nach dem letzten Gruppenspiel gegen die Philippinen am Sonntag gegeben. Die iranische Nationaltrainerin Marziyeh Jafari sagte der Nachrichtenagentur AAP nach dem Vorrunden-Aus: "Ich möchte bei meinem Land und den Iranern in meiner Heimat sein. Wir sehnen uns nach der Rückkehr."Im Iran hatten konservative Kommentatoren das Schweigen der Spielerinnen während der Nationalhymne im ersten Gruppenspiel als Verrat an der iranischen Führung bezeichnet. Das Team sang anschließend in seinen letzten beiden Spielen die Nationalhymne und salutierte dazu.Parallele zur Männer-WM 2022Die Szenen in Australien erinnerten an das Verhalten der iranischen Männer-Nationalmannschaft während der WM 2022 in Katar. Auch da blieb das Team vor dem ersten Spiel stumm und sang die Nationalhymne vor der zweiten Partie wieder mit - mutmaßlich auch auf Druck des Verbands.

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Winter-Paralympics in Italien: Drama und Medaillen für Langläufer und Alpin-Ass Forster

Ärger und Jubel im Langlauf: Leonie Walter wird bestraft, Sebastian Marburger und Linn Kazmaier holen Medaillen. Auch Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Paralympics wieder Grund zur Freude.Auf dem Siegerpodest fühlte sich Linn Kazmeier neben der russischen Siegerin Anastasija Bagijan sichtlich unwohl. Die sehbehinderte Langläuferin senkte den Blick und hielt ihr Plüschmaskottchen fest, als die russische Flagge gehisst und die Hymne gespielt wurde. Beim Abschlussfoto auf dem Podium für die Entscheidung im Klassik-Sprint standen Silbermedaillengewinnerin Kazmaier und ihr Guide mit deutlichem Abstand zum russischen Duo und den drittplatzierten Chinesen. Einen Tag nach Gold für Warwara Worontschichina im alpinen Super-G wurde bei den Winter-Paralympics in Italien zum zweiten Mal die russische Hymne gespielt - erstmals mit deutscher Beteiligung. "Ich finde es total schwierig", sagte die 19-jährige Kazmaier trotz aller Freude über Platz zwei. "Auf der sportlichen Seite war sie heute die Stärkste und da kann man ihr auf der sportlichen Seite Respekt zollen. Aber vier Jahre keine Dopingkontrollen und dann auch der politische Hintergrund - da kann man Sport und Politik nicht trennen." Drama um Walter und ihren Guide Eigentlich hätten zwei Deutsche neben der Russin stehen sollen, doch Leonie Walter wurde nachträglich wegen eines Regelverstoßes am Anstieg auf den letzten Platz gesetzt, sodass Kazmaier auf Rang zwei vorrückte. Walters Guide Christian Krasman hatte beim Umschauen zu seiner sehbehinderten Athletin mehrmals einen Seitenschritt gemacht, der als Skatingschritt gewertet wurde. "Es ist super unglücklich. Die Jury meint es nicht böse mit uns, die folgt nur den Regeln", sagte Bundestrainer Ralf Rombach. Während also nur eine deutsche Fahne neben der russischen Flagge wehte, feierte die russische Goldmedaillengewinnerin ihren Triumph. "Ich freue mich sehr, dass zum ersten Mal seit vielen Jahren die russische Nationalhymne gespielt und die russische Flagge zu Ehren unseres Sieges gehisst wird", sagte Bagijan beim russischen Sender Match TV. "Ich möchte diese Goldmedaille meinem ganzen Land und allen, die uns angefeuert haben, widmen."Silber für Marburger und Tränen trotz Sportgeschichte Im Trubel um das folgenschwere Missgeschick ging die Silbermedaille von Sebastian Marburger fast unter. Bei seiner paralympischen Premiere musste sich der 28-Jährige im Zielsprint bei den stehenden Männern nur dem belarussischen Sieger Raman Svirdydzenka geschlagen geben - obwohl er vor den Wettkampf noch krank war. Tränen flossen bei Kathrin Marchand, die bei ihrem historischen Start Vierte wurde. "Ich bin zufrieden mit dem vierten Platz, aber es ist immer noch der erste Verlierer. Ich werde halt immer Vierte", sagte die 35-Jährige, die bereits als Ruderin bei den Paralympics in Paris knapp eine Medaille verpasste und auch aus Frust darüber im Langlauf neue Impulse suchte. Trotzdem schrieb die Kölnerin als erste Athletin, die sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei den Paralympischen Sommer- und Winterspielen gestartet ist, Sportgeschichte. Forster mit Aufholjagd und SilberErneuten Grund zur Freude hatte Alpin-Ass Anna-Lena Forster. Drei Tage nach ihrem Abfahrtssieg jubelte die 30 Jahre alte Monoskifahrerin in Cortina d'Ampezzo über Silber in der Super-Kombination. Nach jeweils einem Lauf im Super-G und im Slalom hatte sie nur 0,46 Sekunden Rückstand auf Siegerin Audrey Pascual Seca aus Spanien. Im Slalom gelang ihr dabei ein starkes Rennen, bei dem sie 2,36 Sekunden Rückstand aus dem Super-G noch aufholte."So soll es sein. Dass es so spannend wird, ist wichtig für unseren Sport. Klar hätte ich es auch anders machen und im Super-G mehr Gas geben können. Aber jetzt mit dem Slalom bin ich einfach happy und kann selbstbewusst in die Technikrennen gehen", sagte sie im Zielraum. Nach einem Ruhetag steht am Donnerstag auf dem Programm, am Samstag folgt dann der Slalom.Am Alpin-Hang in Cortina d'Ampezzo blieb Russland in der Super-Kombination eine mögliche weitere Goldmedaille verwehrt. Alexej Bugajew schied als Führender nach dem Super-G im Slalom aus. Seine Teamkollegin Warwara Worontschichina, für die am Vortag erstmals seit 2014 wieder die russische Hymne bei Paralympics gespielt worden war, patzte bereits im Super-G und kam nicht ins Ziel.

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Winter-Paralympics in Italien: Silber in Super-Kombination: Forster gewinnt zweite Medaille

Erst ein Super-G, dann ein Slalom: Anna-Lena Forster gewinnt nach einer Aufholjagd in der Kombination ihre zweite Medaille.Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Winter-Paralympics in Italien ihre zweite Medaille gewonnen. Drei Tage nach ihrem Abfahrtssieg jubelte die 30 Jahre alte Monoskifahrerin in Cortina d'Ampezzo über Silber in der Super-Kombination. Nach jeweils einem Lauf im Super-G und im Slalom hatte sie nur 0,46 Sekunden Rückstand auf Siegerin Audrey Pascual Seca aus Spanien. Im Slalom gelang ihr dabei ein starkes Rennen, bei dem sie 2,36 Sekunden Rückstand aus dem Super-G noch aufholte."So soll es sein. Dass es so spannend wird, ist wichtig für unseren Sport. Klar hätte ich es auch anders machen und im Super-G mehr Gas geben können. Aber jetzt mit dem Slalom bin ich einfach happy und kann selbstbewusst in die Technikrennen gehen", sagte sie im Zielraum.Andrea Rothfuss in der stehenden Klasse hatte zuvor den sechsten Rang belegt. Platz fünf verpasste die 36-Jährige lediglich um 0,01 Sekunden, nachdem sie nach dem Super-G noch Achte war. Im Zielhang hatte sie an einer Stange ihren Unterarmschutz verloren. "Es ist meistens so dieser erste Moment, wenn ich das Ding verliere, was dann kurz mal irritiert. Ich würde sagen, das entspricht so etwa einer Hundertstel", sagte sie.

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Kluge Strategie des Körpers: Wie der Muscle Memory Effekt eine Trainingspause ausgleicht

Dranbleiben ist wichtig im Fitnessstudio. Wer mal eine Trainingspause einlegt, muss aber keinen großen Muskelschwund befürchten. Ein körpereigener Effekt hilft, die Form zu halten.Ob Krankheit, Verletzung oder Motivationsloch – Trainingspausen können unterschiedliche Gründe haben. Danach fällt es vielen Menschen schwer, wieder ins Fitnessstudio zu gehen. Schließlich muss man sich die zuvor antrainierte Form mit gleichem Aufwand wieder erarbeiten. Oder?Nicht ganz. Denn wer beim Muskeltraining einmal ein gewisses Level erreicht hat, profitiert vom sogenannten Muscle Memory Effekt, der auch als Muskelgedächtnis bekannt ist. "Er beschreibt die Fähigkeit des Körpers, nach einer Trainingspause schneller die ursprüngliche Muskelmasse und Kraft wiederzuerlangen", erklärt Sportwissenschaftler Dr. Julian Bergmann. Der Effekt trete ein, wenn zuvor regelmäßig und intensiv trainiert wurde.Wie genau funktioniert das Muskelgedächtnis in unserem Körper? Das lässt sich nicht abschließend beantworten, denn verschiedene Mechanismen werden dahinter vermutet, so Bergmann. Es gebe aber mehrere Erklärungsansätze.Muskelgedächtnis auch bei längeren TrainingspausenDas Muskelgedächtnis lässt sich etwa auf zellularer Ebene erklären: "Beim Training vermehren sich die Zellkerne in den Muskelzellen. Diese bleiben auch während einer Trainingspause erhalten und können bei Wiederaufnahme des Trainings schnell reaktiviert werden."Ein anderer Ansatz zielt auf neurologische Anpassungen ab. "Das Gehirn erinnert sich an bestimmte Bewegungsmuster, was zu einer verbesserten Koordination und einem besseren Muskelgefühl führt." Dabei setzt der Muscle Memory Effekt recht schnell ein – erste neurologische Anpassungen können demnach bereits nach zwei bis vier Wochen Krafttraining auftreten. Auch nach längeren Trainingspausen könne das Muskelgedächtnis noch wirksam sein.Laut dem Sportwissenschaftler zeigen Studien, dass selbst nach sieben Wochen Trainingspause ein rascher Wiederaufbau der Muskeln möglich ist. Zudem gebe es "Hinweise darauf, dass die Zellkerne der Muskelzellen, die den Grundstock für das Muskelgedächtnis bilden, bis zu 15 Jahre erhalten bleiben können."Wie kann ich den Muscle Memory Effekt nutzen?Für Sportler bietet der Muscle Memory Effekt mehrere Vorteile. "Nach einer Trainingspause können Sportler ihre ursprüngliche Muskelmasse und Kraft schneller wiedererlangen." Demnach erzielen Athleten schneller sichtbare Erfolge als weniger trainierte Personen. Auch für die Stressreduktion ist das Muskelgedächtnis förderlich: "Bei der Rückkehr zum Training ist der Körper weniger Stress ausgesetzt, da er auf vorhandene Strukturen zurückgreifen kann."Dennoch gibt es Faktoren, die den Effekt abschwächen. Je älter ein Mensch wird, desto mehr lässt der Effekt nach. Auch wer seine Muskeln über mehrere Jahre nicht beansprucht, verringert die Wirksamkeit des Muskelgedächtnisses erheblich.Kein Fitness-Mythos mehr, doch manche Aspekte noch unklarWährend der Muscle Memory Effekt lange als Mythos abgetan wurde, sei er nun durch mehrere Studien als reales Phänomen bestätigt, berichtet Bergmann. Einige Aspekte sind allerdings noch unklar: "Obwohl Studien zeigen, dass der Effekt mindestens sieben Wochen anhält, ist die maximale Dauer des Muscle Memory Effekts noch nicht eindeutig bestimmt."Außerdem sei bisher nicht bekannt, wie stark der Effekt von Person zu Person variiert und welche Faktoren das beeinflussen. "Je länger und intensiver jemand vor einer Pause trainiert hat, desto stärker kann der Muscle Memory Effekt ausgeprägt sein." Es lohnt sich also, von Beginn an fleißig zu sein. Später, während einer Trainingspause, könnte man davon profitieren.

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Champions League: Hier läuft das Spiel des FC Bayern gegen Atalanta Bergamo im TV

Der FC Bayern startet gegen Atalanta Bergamo in die K.-o.-Runde der Champions League und hofft auf die Rückkehr von Harry Kane. Hier sehen Sie das Spiel live im TV.Der FC Bayern tritt am Dienstagabend im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales auswärts bei Atalanta Bergamo an – und ist gewarnt. Bergamo warf Borussia Dortmund in den Play-off-Spielen aus dem Wettbewerb, obwohl die Dortmunder das Hinspiel mit 2:0 gewonnen hatten. Das Rückspiel entschieden die Italiener dank einer furiosen Leistung mit 4:1 für sich. Dennoch gehen die Bayern nach sieben Siegen und Platz zwei in der Ligaphase als Favorit in das Duell. Der zuletzt wegen einer Wadenprellung pausierende Torjäger Harry Kane war beim Abschlusstraining wieder dabei. Er dürfte damit wieder in der Startelf stehen.Eberl zum Champions-League-Duell: „Underdog nie unterschätzen“Im Hinspiel geht es für Trainer Vincent Kompany und seine Mannschaft vor allem darum, sich eine gute Ausgangsposition für das entscheidende Rückspiel in der kommenden Woche in München zu verschaffen. Gegner im Viertelfinale wäre definitiv ein europäisches Schwergewicht, nämlich der Sieger des Achtelfinalduells zwischen Real Madrid und Manchester City. Das Spiel gegen Bergamo wird ab 20.00 Uhr exklusiv bei Amazon Prime übertragen, Anpfiff ist um 21.00 Uhr. „Atalanta hat gegen Dortmund gezeigt, wo die Gefahren liegen“, mahnte Sportvorstand Eberl. „Das wird ein sehr hitziges und sehr intensives Spiel werden. Es kommt eine große Aufgabe auf uns zu. Wir sind Favorit, trotzdem sollte man den Underdog nie unterschätzen.“

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Asien Cup: Fünf iranische Fußballerinnen erhalten in Australien Asyl

Nach dem Aus beim Asien Cup beantragen Spielerinnen der iranischen Nationalmannschaft Asyl in Australien - mit Erfolg. Sogar US-Präsident Donald Trump hatte sich eingeschaltet.Fünf Mitglieder der iranischen Frauenfußball-Nationalmannschaft haben in Australien Asyl erhalten. Wie der australische Innenminister Tony Burke mitteilte, sei die Bearbeitung ihrer humanitären Visa abgeschlossen worden. Zuvor hatte sich bereits US-Präsident Donald Trump für die fünf Spielerinnen, die mit dem iranischen Team beim Asien Cup in Australien im Einsatz waren, eingesetzt und eine bevorstehende Lösung angekündigt. "Ich habe gerade mit dem australischen Premierminister Anthony Albanese über die iranische Frauenfußballnationalmannschaft gesprochen. Er kümmert sich darum!", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.Fünf Spielerinnen seien bereits versorgt, die anderen auf dem Weg, so Trump. "Einige fühlen sich jedoch gezwungen, zurückzukehren, weil sie um die Sicherheit ihrer Familien fürchten, auch wegen Drohungen gegen Familienmitglieder, sollten sie nicht zurückkehren", schrieb Trump.Trumps markige Worte nach AustralienZuvor hatte der US-Präsident mit gewohnt markigen Worten Asyl für Irans Fußballerinnen gefordert - und im Falle einer Ablehnung in Australien Hilfe durch die USA zugesagt. "Australien begeht einen schweren humanitären Fehler, indem es zulässt, dass die iranische Frauenfußball-Nationalmannschaft in den Iran zurückgeschickt wird, wo sie höchstwahrscheinlich getötet werden. Tun Sie das nicht, Herr Premierminister! Gewähren Sie ASYL! Die USA werden sie aufnehmen, wenn Sie es nicht tun", schrieb Trump.Die USA und Israel befinden sich seit Tagen in einer kriegerischen Auseinandersetzung mit dem Iran. Beim ersten Gruppenspiel des Turniers hatten die iranischen Spielerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Gewertet wurde dies als Zeichen gegen die Machthaber im Iran. Auch die FIFA reagiertDie Spielerinnen hätten aus Sorge um ihre Sicherheit das Teamhotel verlassen und sich in die Obhut der Polizei begeben, wie CNN berichtete. Der iranische Fußballverband teilte später mit, dass fünf Spielerinnen der Nationalmannschaft das Hotel heimlich verlassen hätten - und sich der Verband um Kontakt bemühe. Laut der britischen Nachrichtenagentur PA befand sich das am Sonntag ausgeschiedene Team am Montagnachmittag weiter in Australien."Die Sicherheit der iranischen Frauen-Nationalmannschaft hat für die FIFA höchste Priorität", sagte ein Sprecher des Fußball-Weltverbandes bei PA. Man stehe in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden und den relevanten Verbänden. Die iranische Trainerin Marziyeh Jafari hatte laut der australischen Nachrichtenagentur AAP gesagt: "Ich möchte bei meinem Land und den Iranern in meiner Heimat sein. Wir sehnen uns nach der Rückkehr."Probleme wegen des stillen Protests?Zuletzt war von zahlreichen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Gruppen die Sorge zum Ausdruck gebracht worden, die Spielerinnen könnten bei einer Rückkehr in ihr Heimatland von Hardlinern verfolgt werden.Das Schweigen der Spielerinnen während der Nationalhymne im ersten Gruppenspiel hatten konservative Kommentatoren im Iran als Verrat an der iranischen Regierung bezeichnet. Das Team sang anschließend in seinen letzten beiden Spielen die Nationalhymne und salutierte dazu. Die Szenen in Australien erinnerten an das Verhalten der iranischen Männer-Nationalmannschaft während der WM 2022 in Katar. Auch da blieb das Team vor dem ersten Spiel stumm und sang die Nationalhymne vor der zweiten Partie wieder mit - mutmaßlich auch auf Druck des Verbands.

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Paralympics in Italien: Para-Gold für Russland - Hymne erstmals wieder gespielt

Die Russin Warwara Worontschichina gewinnt Gold. Bei der Siegerehrung wird erstmals seit 2014 wieder bei Paralympics die russische Hymne gespielt. Was die deutsche Konkurrentin dazu sagt.Skirennfahrerin Warwara Worontschichina hat als erste Sportlerin aus Russland bei den Winter-Paralympics in Italien eine Goldmedaille gewonnen. Zwei Tage nach Rang drei in der Abfahrt siegte die 23-Jährige in Cortina d'Ampezzo im Super-G in der stehenden Klasse. Bei der Siegerehrung wurde erstmals seit 2014 in Sotschi bei Paralympics nicht nur die russische Fahne gehisst, sondern auch die Hymne gespielt. Bei der Zeremonie gab es von der gut gefüllten Tribüne wie bei allen Medaillengewinnern Beifall für Worontschichina. Einige Zuschauer sangen wie die Sportlerin die Hymne mit, die erstmals bei Olympischen oder Paralympischen Spielen seit Rio de Janeiro 2016 wieder für einen Goldmedaillen-Gewinn abgespielt wurde.Das sagt Rothfuss zum Erfolg der russischen Konkurrentin"Das ist jetzt vielleicht ein Ergebnis, was wir uns alle so nicht gewünscht haben mit der Situation momentan. Aber man muss in sportlicher Hinsicht ganz klar sagen, die Warwara hat heute die beste Fahrt hingelegt, daher verdient Platz eins", sagte Andrea Rothfuss, die in dem Rennen hervorragende Vierte wurde.Wegen staatlich organisierten Dopings und vor allem wegen des seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine durften einzelne Sportler aus dem Land des Aggressors zuletzt allenfalls als neutrale Athleten ohne Flaggen, Symbole und Hymne im internationalen Sport antreten. Gleiches galt für Belarus als Unterstützer der Invasion.Rothfuss als Vierte beste DeutscheDas Internationale Paralympics Komitee (IPC) unter Führung des Brasilianers Andrew Parsons hatte den Bann bereits im vergangenen September aufgehoben. Die vier Weltverbände für Ski und Snowboard, Biathlon, Curling sowie Para-Eishockey, die Wettbewerbe bei Paralympics austragen, sperrten sich zunächst dagegen. Doch der Internationale Sportgerichtshof (Cas) urteilte nach einem Einspruch Russlands, dass der pauschale Ausschluss nicht rechtens ist. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hatte die Zulassung von russischen Athletinnen und Athleten mit allen Symbolen kritisiert.Hinter Aurelie Richard aus Frankreich und der Schwedin Ebba Aarsjoe wurde Andrea Rothfuss als Vierte beste Deutsche und war glücklich mit dem Resultat. "Als ich die Vier im Ziel aufleuchten gesehen habe, habe ich es gar nicht so richtig glauben können. Ich habe mir gedacht: Wahnsinn, Wahnsinn! Der vierte Platz - mega", sagte die 36-Jährige. Nach einer mehrjährigen Pause wegen mentaler Probleme war die Riesenslalom-Spezialistin erst im Dezember in den Weltcup zurückgekehrt und fährt erst seit zwei Wochen wieder mit den langen Ski für die Speeddisziplinen. Ihre Teamkollegin Anna-Maria Rieder belegte den elften Platz.

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Wissenstest: Wie fit sind Sie im Fahrradfahren? Testen Sie es im großen Quiz

Sie kennen sich gut mit Fahrrädern und Radwegen aus? Das wollen wir sehen! Testen Sie Ihre Kenntnisse im Fahrrad-Quiz des stern und radeln Sie in Zukunft noch sicherer.Fahrradfahren ist für viele mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung. Es ist eine umweltfreundliche Art der Fortbewegung, ein Beitrag zur eigenen Gesundheit und hilft dabei, sich schnell und flexibel durch den Verkehr zu bewegen, Stau ade. Doch kennen Sie wirklich alle Regeln, die für Radfahrer in Deutschland gelten?Kennen Sie die Promillegrenze auf dem Fahrrad? Oder wissen Sie, welche deutsche Stadt als besonders fahrradfreundlich gilt? Oder welche deutsche Insel autofrei ist? Falls Sie jetzt ins Grübeln kommen, wird es höchste Zeit, Ihr Wissen auf die Probe zu stellen.Das Fahrradquiz des stern bietet die Gelegenheit dazu. Egal, ob Sie täglich mit dem Bike zur Arbeit fahren, am Wochenende lange Touren genießen oder nur gelegentlich aufs Rad steigen – unser Quiz zeigt, wie fit Ihr Wissen ist. Es geht um das Material, aus dem Fahrradrahmen typischerweise hergestellt werden, um die Breite von Rennradreifen und um das Alter bis zu dem Kinder auf dem Gehweg fahren dürfen.Fahrradquiz: Zwölf Fragen testen Ihr WissenRadfahren ist für viele Freiheit pur. Man entscheidet selbst, wo es langgeht, ist an der frischen Luft und erlebt die Umgebung viel intensiver als im Auto oder in der Bahn. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als mit Rückenwind über einen Feldweg zu gleiten oder am Fluss entlangzuradeln. Jede Strecke kann zum kleinen Abenteuer werden – sei es die entspannte Feierabendrunde oder eine mehrtägige Tour mit Freunden.Und nicht zu vergessen: Radfahren kann ein echter Stresskiller sein. Die gleichmäßige Bewegung, das Rauschen der Reifen auf dem Asphalt und die frische Luft helfen dabei, den Kopf freizubekommen und den Alltag hinter sich zu lassen.Schnappen Sie sich Ihren imaginären Helm, treten Sie in die Pedale und stellen Sie sich den zwölf Fragen unseres Fahrradquizzes. Schicken Sie es auch gern an Freunde, Kollegen, Verwandte, Bekannte. Nur eines sollten Sie nicht tun: Das Quiz lösen, während Sie auf dem Fahrrad unterwegs sind, auch nicht an einer roten Ampel. Denn auf der Straße sollte die volle Aufmerksamkeit den anderen Verkehrsteilnehmern gelten!

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Fußball-Massenschlägerei: Mehr rote Karten als Spieler auf dem Feld? In Brasilien war das nötig

In der Nachspielzeit geht es bei einem Fußballspiel in Brasilien rund. Sogar die Militärpolizei muss auf den Platz. Mittendrin: Brasiliens ehemaliger Nationalspieler Hulk.Massenschlägerei im Fußball-Finale: Das Stadtderby in Belo Horizonte zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro ist am Sonntagabend in der Nachspielzeit außer Kontrolle geraten. Es kam auf den Rängen und auf dem Rasen zu Tumulten. Im Spielbericht im Endspiel des Pokalwettbewerbs „Campeonato Mineiro“ standen am Ende 23 Rote Karten – der prominenteste Sünder war Atlético-Kapitän Hulk. Auch der erst 17 Jahre alte Abwehrspieler Kaua Prates, der im Sommer in die Bundesliga zu Dortmund wechselt, war dabei.Der Auslöser? Als in der sechsminütigen Nachspielzeit nur noch wenige Sekunden zu spielen waren, rauschte Cruzeiros Angreifer Christian nach einem Schussversuch in Atlético-Torwart Everson hinein. Der reagierte, drückte seinen Gegenspieler mit den Knien zu Boden. Innerhalb weniger Sekunden kam es zu einer Rudelbildung, fast alle Spieler mischten sich ein – mit Faustschlägen und Tritten.Militärpolizei musste in Brasilien eingreifenRund zehn Minuten benötigten Sicherheitskräfte und Militärpolizei, um für Ordnung zu sorgen. Danach wurde die Partie beim Stand von 1:0 für Cruzeiro schließlich beendet. Vor der Massenschlägerei hatte Schiedsrichter Matheus Delgado Candançan keine einzige Karte gezeigt.„Ich habe dem Schiedsrichter schon zu Beginn des Spiels gesagt, dass es Ärger geben würde. Er hatte keine Persönlichkeit. (...) Er hatte Angst, das Finale zu pfeifen“, sagte der ehemalige brasilianische Nationalspieler Hulk. Der 39-Jährige weiter: „Ich werde nicht müde dabei, mich zu entschuldigen. Wir versuchen zu beschwichtigen, aber wenn man heißblütig ist und sieht, wie ein Mitspieler angegriffen wird, reagiert man automatisch. Trotzdem hätte das so nicht passieren müssen.“

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Interview: Der Sommer seines Lebens: Lothar Matthäus und wie er Weltmeister wurde

1990 gewann Lothar Matthäus mit Deutschland die WM und stieg vom Sportstar zum besten Fußballer der Welt auf. Im stern-Interview erinnert er sich an den italienischen Sommer.

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Champions League: Trainer Arbeloa unter Druck – Real wartet auf City

Nach zuletzt schwachen Liga-Ergebnissen und internen Querelen muss Real gegen Manchester City liefern. Kann Coach Álvaro Arbeloa das Team wieder auf Kurs bringen?Die erleichterten Worte von Álvaro Arbeloa verdeutlichten den derzeit kläglichen Zustand von Real Madrid womöglich ungewollt. "Das ist Real Madrid, Kampf bis zum Ende", sagte der Trainer. "Das ist hoffentlich wirklich ein Wendepunkt, dass alles ab jetzt besser läuft."Vor dem Kracher in der Champions League gegen Manchester City hatte Real nicht etwa den Erzrivalen aus Barcelona besiegt. Nein, es war lediglich ein in der Nachspielzeit erzitterter Erfolg beim spanischen Mittelklasse-Team Celta Vigo. Zweimal hatte man zuvor in La Liga verloren, die Tabellenführung an Barça abgeben müssen. Da tut so ein Sieg im fernen Galicien auch mal gut.Courtois ist siegessicherOb es allerdings am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen das Star-Ensemble von Trainer Pep Guardiola reichen wird, darf bezweifelt werden. Der Rekordsieger der Königsklasse ist zu sehr mit internen Querelen externen Eklats beschäftigt. Und selbstverständlich wackelt der Stuhl von Trainer Arbeloa nach gerade einmal zwei Monaten im Amt gehörig, schließlich ist man in der Liga nur Zweiter und im Pokal längst gescheitert.Bleibt also die Champions League. So etwas wie der Haus-und-Hof-Wettbewerb der Königlichen, da ging bisher eigentlich immer was. Womöglich schöpft man daraus rund um das Estadio Santiago Bernabéu einen gewissen Optimismus. "Es kann ein großer Abend werden", meinte Torhüter Thibaut Courtois. Spieler und Fans müssten nach Ansicht des wohl einzigen Madrilenen in Normalform bei 200 Prozent sein. "Ich bin mir sicher, dass wir gewinnen."Dann ging es bei Real auch wieder mehr um das Sportliche. Das geriet zuletzt ein wenig in den Hintergrund. Stattdessen schlug der Rassismus-Skandal um die Beleidigung gegen Vinícius Júnior in Lissabon enorm hohe Wellen. Sieben Tage später stand einmal mehr Antonio Rüdiger in den weniger schmeichelhaften Schlagzeilen, als ihm sein Gegenspieler "absichtliche Körperverletzung" vorwarf. Der Nationalspieler hatte den bereits am Boden liegenden Diego Rico vom FC Getafe mit dem Knie im Gesicht getroffen.Comeback von HaalandUnd dann ist da noch Kylian Mbappé. Der Superstar ist seit gut zwei Wochen unpässlich. Mit seinen Knieproblemen ließ sich der Ex-Weltmeister lieber in Paris statt in Madrid behandeln. Ob der 27-Jährige am Mittwochabend auflaufen kann, ist völlig unklar.Bei City dürfte der Superstar hingegen auf dem Platz stehen. Nachdem Erling Haaland beim Erfolg im Pokal in Newcastle nicht dabei war, wird es der Norweger im Achtelfinal-Hinspiel mit Verteidiger Rüdiger zu tun bekommen. Guardiola hatte Haaland wegen Knöchelproblemen geschont.In der Meisterschaft läuft es für City zwar ähnlich bescheiden wie für Real, doch die Formkurve zeigt nach oben und man kann noch drei Titel gewinnen. "Wir haben Erfahrung mit Triplen", sagte Guardiola. "Man muss im entscheidenden Moment der Saison einfach da sein." Für Guardiola gehe es nicht ums Verlieren oder Gewinnen: "Wir müssen wir selbst sein. Darauf liegt mein Fokus auf den größten Bühnen."Auf jeden Fall muss City wachsam bis zum Schluss sein. Denn eine Qualität - ob freiwillig oder nicht - hat Real Madrid unter Xabi Alonsos Nachfolger Arbeloa entwickelt: späte Tore. In sieben der bisher 13 Spiele währenden Amtszeit des 43-Jährigen traf Real nach der 80. Minute. So auch beim erhofften Wendepunkt in Vigo, als Federico Valverde in der vierten Minute der Nachspielzeit traf.

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Nach Regelzäsur: Kritik an neuer Formel 1: Wie bei Videospiel "Mario Kart"

Die Formel 1 hat nach der größten Regelreform ihrer Geschichte beim Grand Prix von Australien gerade einmal rund 300 Kilometer zurückgelegt. Doch von zwei Weltmeistern gibt es Gemecker.Max Verstappen kommt sich bei der neuen Formel 1 wie in einem Videospiel vor. Das will der viermalige Weltmeister von Red Bull und leidenschaftliche Sim Racer nach dem packenden Saisonstart in Australien aber überhaupt nicht als Lob verstanden wissen.Von "Chaos hoch und runter" sprach Verstappen nach dem Aufbruch in eine neue Zeitrechnung in der Königsklasse des Motorsports bei Viaplay. Die Notwendigkeit, die Batterie im Motor nach dem Entladen wieder aufzuladen, würde im Mittelfeld zu "seltsamen Dingen" führen, die ihn an "Mario Kart" erinnern. Verstappen würde am liebsten die Zeit zurückdrehen.Laden und EntladenDer 71-malige Grand-Prix-Sieger wird mit der neuen Formel 1 nicht warm. Schon während der Testfahrten regte er sich über die Generation 2026 auf. "Es hat mit der Formel 1 eigentlich nichts zu tun", hatte Verstappen geklagt. "Es fühlt sich eher an wie die Formel E auf Steroiden."Nach der Regelreform sind die Fahrer zu permanentem Batterie-Management aufgerufen. Vollgas fahren können sie nicht mehr komplett, sonst geht ihnen mit den neuen Motoren der Saft aus. Die Aggregate beziehen zu gut 50 Prozent Leistung vom Verbrenner und zu fast 50 Prozent aus der Batterie, die wieder geladen werden muss.Verstappens Instinkt als RennfahrerVerstappen ist aber ist ein vehementer Vertreter des Vollgasfahrens: So spät wie möglich bremsen, so früh wie möglich beschleunigen. Auf der Geraden Herunterschalten, vom Gas gehen und ausrollen, um dann mit geladener Batterie wieder voll beschleunigen können, wie in der Qualifikation praktiziert, das widerspricht dem Instinkt des Niederländers."Fahrer und Fans wollen nur das Beste für den Sport. Wir sind nicht einfach nur um der Kritik willen kritisch", sagte Verstappen, der nach Startplatz 20 in Melbourne noch Sechster wurde. "Wir sind aus gutem Grund kritisch, denn wir wollen, dass es die Formel 1 bleibt, also die richtige Formel 1 auf Steroiden."In der Welt des schnurbärtigen KlempnersDie Fans bekamen vor allem in der Anfangsphase ein Spektakel geboten, als sich der spätere Rennsieger George Russell im Mercedes und Ferrari-Fahrer Charles Leclerc an der Spitze mehrfach überholten. Dank der neuen Modi "Boost" (Schub) und "Overtake" (Überholen) wurden schlussendlich 125 Überholmanöver gezählt. Dem gegenüber stellten die Statistiker der Formel 1 gerade einmal 45 beim Saisonstart in Melbourne vor einem Jahr.Leclerc fühlte sich im Rennen phasenweise ebenfalls in die Welt des schnurbärtigen Videospiel-Klempners Super Mario versetzt. Einen Geschwindigkeitsschub bei Mercedes verglich er mit dem Turboantrieb in der Gaming-Reihe. "Das ist wie ein Pilz in Mario Kart", funkte Leclerc und amüsierte damit auch seinen Renningenieur: "Der war gut."Wie auf Knopfdruck"Das Racing hat im Vergleich zu den vergangenen Jahren gar nicht so viel Unterschied gemacht. Und das auf einer Strecke, die energetisch besonders anspruchsvoll ist", befand Mercedes-Teamchef Toto Wolff.Verstappen würde dem aber nicht vorbehaltlos zustimmen. Die Frage für ihn dürfte sein: Werden bei Überholmanövern die Kontrahenten ausgebremst, um eine Position zu gewinnen, oder wird dafür wie bei einem Videospiel ein Knopf auf einem Joypad gedrückt? Reine Lehre gegen Gaming Lehre.Norris sorgt sich um die SicherheitWeltmeister Lando Norris, der die neue Formel 1 während der Tests noch verteidigt hatte, führte wiederum Sicherheitsbedenken an und begründete das mit den Tempounterschieden. Ein Beispiel lieferte der Start, als Franco Colapinto im Alpine gerade noch um den fast liegengebliebenen Racing Bull von Liam Lawson manövrieren musste.Viel zu hektisch fand Norris das erste Saisonrennen. "Es ist ein Chaos, es kommt zu schweren Unfällen. Man fährt und wartet nur darauf, dass etwas passiert und etwas schrecklich schiefgeht", meinte Norris, der vor Verstappen Fünfter wurde."Jeder schaut immer nur auf sich selbst"Situationsbedingt sprach der 35. Weltmeister der Formel-1-Geschichte von Unterschieden "von 30, 40 oder 50 km/h. Wenn jemand bei diesem Tempo einen trifft, fliegt man durch die Luft, landet über dem Zaun und fügt sich selbst und möglicherweise auch anderen großen Schaden zu. Das ist eine ziemlich schreckliche Vorstellung", sagte Norris.Während er keine Aussicht auf schnelle Abhilfe sieht, appellierte Verstappen an Motorsport-Weltverband Fia und Formel-1-Geschäftsführung, schnell für Änderungen zu sorgen. Aber wollen das alle? "Jeder schaut immer nur auf sich selbst. Wir sind in dieser Hinsicht alle egoistisch", räumte Russell ein.Die alten Wagen verursachten RückenschmerzenDer Engländer erinnerte an die sogenannten Ground-Effekt-Wagen der Vorgängergeneration, die aufgrund ihrer aerodynamischen Besonderheit auf dem Asphalt teils heftig hüpften. "Alle hatten davon Rückenschmerzen und die Fahrer haben sich darüber beschwert", sagte Russell.Der Mercedes-Teamchef findet die aktuelle Kritikwelle ebenfalls nicht ganz angebracht. "Wir neigen dazu, sehr nostalgisch zu sein, wenn wir auf vergangene Ereignisse zurückblicken", sagte Wolff, der sich natürlich selber freut, dass sein Rennstall die neuen Regularien schon jetzt sehr erfolgreich umzusetzen scheint.Die Fans entscheiden mitAnpassungen im Reglement hält Wolff aber nicht für ausgeschlossen. "Wir müssen die Fans begeistern, deshalb müssen wir uns einfach das Produkt ansehen", sagte der Österreicher. "Und wenn es angepasst werden muss, wenn wir etwas ändern müssen, dann haben wir meiner Meinung nach in der Formel 1 die Flexibilität, solche Entscheidungen immer zu treffen."

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ATP-Turnier: Zverev freut sich über neue Herangehensweise

Alexander Zverev besteht einen schwierigen Test in Indian Wells. Gegen den starken Amerikaner Brandon Nakashima behält er in einem knappen Match die Nerven. Sein nächster Gegner ist ausgeruhter.Tennis-Profi Alexander Zverev hat Spaß an seiner neuen Herangehensweise. "Es ist aufregend. Es dauert, wie ich schon gesagt habe. Und ich will noch immer Spiele gewinnen und werde deswegen hin und wieder auf meine alte Art spielen. Aber es gibt wichtige Momente wie heute im Tiebreak", sagte der 28 Jahre alte Hamburger nach dem Einzug ins Achtelfinale beim Masters in Indian Wells. Zverev gewann sein Duell mit dem US-Amerikaner Brandon Nakashima 7:6 (7:2), 5:7, 6:4. "Ich habe den Tiebreak selbst gewonnen, weil ich aggressives Tennis gespielt habe. Das ist etwas, auf das ich mich freue", sagte er. Zverev hat sich vorgenommen, weniger abwartend zu spielen und häufiger aktiv und aggressiv zu sein.Nächster Gegner setzt sich in nur 67 Minuten durchBei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste trifft Zverev nun auf Frances Tiafoe aus den USA, der sein Drtittunden-Duell mit dem Italiener Flavio Cobolli 6:1, 6:2 gewann und dafür nur 67 Minuten benötigte. Zverev stand gegen Nakashima zweieinhalb Stunden auf dem Platz.Zverev betonte nach seinem Sieg, dass Nakashima noch nie so gut aufgeschlagen habe, wie gegen ihn. "Er hat einen unfassbaren Aufschlag, darüber denkt man gar nicht so nach. Ich bin sehr glücklich über den Sieg, das war nicht einfach", sagte Zverev. "Als ich die Chance hatte, war ich aggressiv. Wenn ich das Spiel kontrollieren konnte, hab’ ich das gemacht. Das ist nicht einfach, wenn jemand 20 Asse aufschlägt gegen dich."

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Fußball-Bundesliga: Wolfsburg räumt auf: Trainer und Sportchef weg, Hecking da

Mit einem der teuersten Kader der Bundesliga droht dem VfL Wolfsburg der Abstieg. Deshalb greift der Verein jetzt massiv durch. Ein alter Bekannter soll in der Not helfen.Im Kampf gegen die vorherrschende Untergangsstimmung und den ersten Bundesliga-Abstieg überhaupt setzt der VfL Wolfsburg auf eine Klub-Legende aus der erfolgreichen Vergangenheit. Dieter Hecking tritt bei den taumelnden Niedersachsen die Nachfolge von Trainer Daniel Bauer an, von dem sich der Tabellenvorletzte nach dem 1:2 gegen den Hamburger SV getrennt hatte. Neben Bauer stellte der VW-Klub auch den schon lange umstrittenen Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen frei.„Dieter Hecking bringt genau die Erfahrung mit, die wir in der aktuellen Situation brauchen. Er kennt den Verein, das Umfeld und auch die Anforderungen der Bundesliga sehr genau“, sagte Sportdirektor Pirmin Schwegler zur Verpflichtung von Hecking, der nach zehn Jahren nach Wolfsburg zurückkehrt. „Wir sind überzeugt, dass er der Mannschaft mit seiner Ruhe, seiner Expertise und seiner klaren Linie die nötige Stabilität geben wird, um unser gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen.“Mit den personellen Radikalmaßnahmen holen die Verantwortlichen um den zuletzt zaudernd wirkenden Aufsichtsratsboss Sebastian Rudolph das nach, was eigentlich bereits im Anschluss an das desaströse 0:4 beim VfB Stuttgart eine Woche zuvor erwartet worden war. Doch danach hatte sich Christiansen ein letztes Mal durchsetzen und Bauer noch ein persönliches Endspiel gegen den HSV verschaffen können.Chaos nach Niederlage gegen den HSVDoch auch im brisanten Nordduell gelang dem 43 Jahre alten Coach nicht die Wende. Stattdessen herrschten nach Schlusspfiff in der Volkswagen Arena teilweise chaotische Zustände. Vor der Fankurve des VfL stiegen schwarze Rauchschwaden auf, auf dem Boden lagen brennende Pyrofackeln und Fanutensilien. Und eine Ordnerkette schützte das VfL-Team vor den wütenden Ultras. Es wirkte so, als sei der VW-Klub bereits abgestiegen.Dass es dazu nicht wirklich kommt, soll nun Hecking verhindern. Der 61-Jährige führte die Wolfsburger 2015 zum DFB-Pokalsieg und in die Champions League. Jetzt soll er verhindern, dass die Grün-Weißen mit einem der teuersten Kader der Liga in die Zweitklassigkeit abstürzen.„Zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, bedeutet mir viel. Ich habe hier eine intensive und erfolgreiche Zeit erlebt und weiß, welche Qualität und Energie in diesem Verein steckt“, sagte Hecking, der an diesem Montag offiziell vorgestellt werden soll. Über die Vertragslaufzeit machte der Club noch keine Angaben. „Jetzt gilt es, den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben zu richten und gemeinsam alle Kräfte zu bündeln, um in der Bundesliga zu bleiben.“ Am Samstag geht es für den VfL nach Hoffenheim.VfL Wolfsburg: Christiansen schon lange in der KritikDass die Situation in der VW-Stadt so brenzlig ist und der VfL neun Spieltage vor dem Saisonende den vorletzten Tabellenplatz belegt, hat viel mit dem jetzt freigestellten Geschäftsführer Christiansen zu tun. Der 51 Jahre alte Däne ist für den gänzlich falsch zusammengestellten Kader verantwortlich und lag zudem in der Trainerfrage zweimal falsch. Der junge Niederländer Paul Simonis war bei seiner ersten Auslandsstation ebenso überfordert wie dessen Nachfolger Bauer, der zuvor erfolgreich die U19 des Klubs trainiert hatte.Wolfsburgs Aufsichtsratsvorsitzender Rudolph lobte zwar Christiansens Arbeit für die Fußballerinnen des VfL. „Bei den Männern fehlten leider die sportlichen Ergebnisse. Deswegen haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden“, sagte Rudolph. Über eine Nachfolge soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.Zunächst übernimmt der erst im Dezember verpflichtete Sportdirektor Schwegler mehr Verantwortung. Auch der im Aufsichtsrat sitzende frühere Torwart Diego Benaglio könnte sich mehr einbringen. Beide waren es auch, die nach der Niederlage gegen den HSV im Dialog mit den frustrierten Fans versuchten, die Wogen zu glätten.Bauer schafft Wende nichtBauer hatte im November des vergangenen Jahres die Nachfolge von Simonis angetreten und war kurz vor Weihnachten zum Cheftrainer befördert worden. Zuletzt gab es in den vergangenen sieben Spielen aber sechs Niederlagen.„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Wir haben gehofft, die Wende gemeinsam hinzubekommen. In der Analyse der Gesamtsituation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir der Mannschaft einen neuen Impuls geben müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen“, sagte Schwegler. Bauer verließ am Samstag um 19.14 Uhr die Arena und wusste da wohl schon, dass seine Zeit abgelaufen war.Hecking dagegen kennt sich seit Jahren mit allen sportlichen Lagen aus. Vor und nach seiner ersten Wolfsburger Zeit trainierte er unter anderem Hannover 96, den 1. FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach und auch den Hamburger SV. Zuletzt musste er am 15. September jedoch beim VfL Bochum gehen, weil es nach dem Bundesliga-Abstieg auch beim Neuaufbau der Mannschaft hakte.Dass der Neuaufbau in Wolfsburg krachend scheiterte, liegt hauptsächlich an Christiansen. Als der Däne im Sommer 2024 vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg kam, versprach er eine neue Klub-Identität und Powerfußball. Doch die dafür nötigen Spieler holte er nicht. Die großen Schwachstellen in Angriff und Abwehr wurden auch in diesem Winter nicht behoben.Radikalmaßnahme wie 2011Nach dem ersten Trainerwechsel im November war erst einmal nur der Sportdirektor auf der Ebene unter Christiansen ausgetauscht worden: Der Schweizer Schwegler kam für Sebastian Schindzielorz.Jetzt aber greift der vom Mutterkonzern Volkswagen dominierte Aufsichtsrat beim VfL so stark durch wie seit dem Frühjahr 2011 nicht mehr. Damals verloren der Geschäftsführer Dieter Hoeneß sowie Interimstrainer Pierre Littbarski auf einen Schlag ihre bisherigen Jobs. Für sie kehrte mitten im Abstiegskampf der Wolfsburger Meistertrainer Felix Magath noch einmal zurück.

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EM-Qualifikation: "Toller Moment": Handballerinnen lösen EM-Ticket

Die deutschen Handballerinnen haben die Qualifikation für die Europameisterschaft vorzeitig perfekt gemacht. Der Sieg gegen Slowenien gerät nie in Gefahr.Deutschlands Handballerinnen ließen sich nach ihrem Gala-Auftritt gegen Slowenien von den begeisterten Fans für das vorzeitig gelöste EM-Ticket feiern. Beim souveränen 33:18 (18:8)-Sieg vor 3.791 Zuschauern im ausverkauften Heidelberger SNP Dome sorgte der WM-Zweite mit einer überzeugenden Vorstellung für Party-Stimmung auf den Rängen und kann nun in Ruhe für die Endrunde planen."Das ist ein toller Moment. Es war ein schöner und würdiger Rahmen für das erste Heimspiel nach WM-Silber", lobte Bundestrainer Markus Gaugisch erst das Publikum und dann auch seine Schützlinge: "Ich bin natürlich zufrieden. Es macht einfach Bock mit dieser Mannschaft. Alle haben Spaß an dem, was wir machen." Beste deutsche Werferinnen beim ungefährdeten Start-Ziel-Sieg waren Kapitänin Antje Döll und Nina Engel mit jeweils fünf Toren. Vor den abschließenden Qualifikationsspielen am 8. April in Nordmazedonien und 12. April in Hamm gegen Belgien führt das DHB-Team die Gruppe 3 mit 8:0 Punkten uneinholbar an. Die EM steigt vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei.Jubiläum für Rückraum-Ass Vogel Das deutsche Team legte einen perfekten Start hin, den Jubilarin Emily Vogel in ihrem 150. Länderspiel mit dem ersten Treffer einleitete. "Ich trage den Adler voller Stolz auf der Brust und bin nach wie vor happy, dieses Trikot anzuhaben", sagte die 27-Jährige vor dem Anpfiff. Nach einem schnellen 3:0 (4. Minute) war Deutschland Mitte der ersten Halbzeit beim 12:3 bereits auf neun Tore enteilt. Vor allem Engel, die im Sommer vom Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach nach Rumänien zu CS Gloria Bistrita wechselt, zeichnete sich als sichere Vollstreckerin aus dem Rückraum aus."Es fühlt sich natürlich gut an, nach der WM vor so einem Publikum solch ein Spiel zu machen", sagte die 22-Jährige und kündigte an: "Wir können jetzt schon ein bisschen feiern, deshalb genießen wir den restlichen Abend." DHB-Auswahl ungefährdetSchon zur Pause war die Partie angesichts eines Zehn-Tore-Polsters entschieden. "Wir wollten zeigen, dass das WM-Fieber noch in uns steckt. Das ist uns bestens gelungen", stellte Döll fest. Auch Sportvorstand Ingo Meckes war mit dem schwungvollen Auftritt zufrieden: "Das war sehr souverän und genau so, wie wir uns das vorgestellt haben."Und das, obwohl Gaugisch einige Stammspielerinnen über weite Strecken der einseitigen Partie schonte. "Wir müssen schauen, wie wir die Belastungen verteilen und jungen Spielerinnen den ersten Step ermöglichen", begründete der Bundestrainer die Maßnahme.Auch eine kurze Schwächephase nach Wiederbeginn, als die Sloweninnen mit einem 4:1-Lauf etwas verkürzen konnten, brachte den WM-Zweiten nicht aus dem Rhythmus. In der Schlussphase zog der Favorit das Tempo noch einmal an und am Ende sogar auf 15 Tore davon. "Wir sind glücklich, nach der Heim-WM so zurückgekommen zu sein", sagte Linksaußen Alexia Hauf.

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Aufreger in 2. Bundesliga: Ultras ziehen VAR den Stecker – Schiedsrichter kann Foul nicht prüfen

Im Zweitliga-Spiel zwischen Münster und Hertha BSC will der Referee ein Foul überprüfen. Doch der Bildschirm bleibt schwarz, Schuld sind offenbar zwei Fans. Was dann passiert.Ein schwarzer Bildschirm hat dem Schiedsrichter im LVM-Preußenstadion in Münster die Möglichkeit verwehrt, am Spielfeldrand selbst ein Foul zu überprüfen. Der Grund für den Ausfall: Zwei Vermummte sollen kurz zuvor zum Monitor gelaufen sein, wo schließlich der Stecker gezogen wurde, wie ein Sicherheitsmitarbeiter dem Sender Sky sagte. Auch die „Bild“ hatte darüber berichtet. Im Münsteraner Fanblock war außerdem kurz ein Banner hochgehalten worden, auf dem es hieß: „Dem VAR den Stecker ziehen.“ Im Spiel des SC Preußen Münster gegen Hertha BSC hatte der Münsteraner Niko Koulis kurz vor der Pause im Strafraum den Berliner Michael Cuisance abgeräumt. Als Schiedsrichter Felix Bickel, der den Elfmeter zunächst nicht gab, die Szene am Spielfeldrand selbst überprüfen wollte, blieb der Monitor allerdings schwarz.Münster vs. Hertha: Schiedsrichter vertraut auf Video-AssistentinBei seiner Stadiondurchsage verwies Bickel anschließend explizit darauf, dass seine Kollegin Katrin Rafalski als Video-Assistentin im Kölner Keller die Szene als Foul gewertet habe. Fabian Reese verwandelte den Foulelfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zur 1:0-Pausenführung für Hertha. Am Ende gewannen die Berliner durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1.

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Ex-Top-Tennisspielerin: Andrea Petković: „Ich aß Süßigkeiten, bis mir schlecht wurde“

Andrea Petković gehörte zu den Besten der Tenniswelt. Ihr Weg dorthin war geprägt von Angst, Wut und Tränen. Ein Gespräch über die guten Seiten des Scheiterns.

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Winterspiele in Italien: Medaillenreicher Auftakt für Team D bei Paralympics

Das deutsche Team erwischt bei den Winter-Paralympics einen glänzenden Auftakt. Zwei Biathleten gewinnen ihre zweite Medaille. Im Deutschen Haus wird Anna-Lena Forster für ihren Gold-Coup gefeiert.Glänzender Auftakt dank Frauen-Power: Einen Tag nach dem Abfahrts-Gold für Anna-Lena Forster haben starke Biathletinnen die Medaillenbilanz für das Team D bei den Winter-Paralympics in Italien kräftig aufgebessert. Anja Wicker, am Vortag bereits Sprint-Dritte, schaffte es als Zweite im Einzelrennen ebenso auf das Podest wie die sehbehinderte Johanna Recktenwald auf Rang drei. Einziger deutscher Mann mit Medaillen ist Marco Maier, der wie im Biathlon-Sprint auch im Einzel Dritter wurde.Erschöpft, aber über das ganze Gesicht strahlend, rollte Wicker nach ihrer Silbermedaille durch das sonnige Langlaufstadion in Tesero. "Unglaublich. Davon träumt man. Zwei Rennen, zwei Medaillen. Ich muss mich kneifen", sagte die 34-Jährige. Nur 12,8 Sekunden Rückstand hatte Wicker, die direkt den ersten von 20 Schuss daneben setzte und damit eine Strafminute kassierte, am Ende auf die siegreiche Südkoreanerin Yunji Kim.Wicker freut sich über "i-Tüpfelchen" – Eskau disqualifiziert"Es hat vom ersten Meter an Spaß gemacht und es freut mich, dass es so eng ist und ich um Silber mitlaufen konnte", sagte die Stuttgarterin, deren untere Wirbelsäule fehlgebildet ist. Nach Bronze am Vortag war es für Wicker insgesamt bereits die fünfte Paralympics-Medaille. "Ich war super entspannt am Start, weil mit der Medaille gestern mein Ziel erreicht und damit der Druck weg war. Jetzt habe ich noch das i-Tüpfelchen draufgesetzt", berichtete sie. Bitter endete das Rennen für ihre Teamkollegin Andrea Eskau. Bei ihren neunten Paralympics und nach eigener Aussage letzten Winterspielen blieb die 54-Jährige in der sitzenden Klasse als einzige Athletin fehlerfrei, wurde jedoch wegen einer nicht korrekt genommenen Wende disqualifiziert. Eskau, die am Vortag Neunte geworden war, nahm es aber mit Humor: "So ist es im Leben – manchmal hat man kein Glück, und dann kommt manchmal noch Pech dazu."Zweite Bronzemedaille für Maier - Auch Recktenwald auf drei Zum zweiten Mal jubeln konnte auch Maier. Wie tags zuvor bei frühlingshaften Temperaturen in kurzer Hose und T-Shirt unterwegs, kam der 26-Jährige nach Bronze im Sprint auch im Einzel mit einem Schießfehler als Dritter ins Ziel. "Ich hätte nie gedacht, dass ich gleich hintereinander zwei Medaillen gewinne, gerade weil ich vorher krank war", sagte Maier, der wegen verkürzter Finger an der linken Hand nur mit einem Stock startet. Den erfolgreichen Tag komplettierte bei den sehbehinderten Frauen Recktenwald mit Guide Emily Weiss. Nach einem fehlerfreien Schießen konnte sich die 24-Jährige beim erneuten Sieg der Chinesin Yue Wang über Bronze und damit ihre erste paralympische Medaille freuen. "Es ist ein Riesentraum, der in Erfüllung geht", sagte Recktenwald sichtlich gerührt. Teamkollegin Leonie Walter - am Vortrag im Sprint noch mit Bronze - kam auf Platz fünf. Forster wird gefeiertAm Vorabend wurde Anna-Lena Forster mit großem Tamtam im Deutschen Haus für den ersten Goldmedaillengewinn bei den italienischen Spielen gefeiert. Beim sogenannten Medal Walk bejubelten die zahlreichen Gäste die 30-Jährige mit Kuhglockengeläut, lauten Rasseln und Jubelrufen. "Ich bin überwältigt", gestand die nun fünfmalige Paralympicssiegerin. Mitten im Trubel war auch Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein, die mitklatschte und Forster beglückwünschte, nachdem sie den Goldlauf bereits an der Strecke verfolgt hatte. "Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit dabei zu sein, diesen Moment hautnah mitzuerleben - und war ja haarscharf und hochgradig spannend", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Für Forster hatte sie nur lobende Worte parat. "Sie ist ein unglaublich positiver Mensch und natürlich auch ganz erfahren. Es ist immer sehr berührend, das mitzubegleiten und im Austausch mit den Athleten zu sein", erklärte sie. Am Tag darauf freute sich Schenderlein in Tesero mit den Medaillengewinnern im Biathlon.Tränen im ZielraumIhr erstes Abfahrts-Gold hatte die Zollbeamtin mit dem Wimpernschlag von 0,05 Sekunden Vorsprung nach rund 2,1 Kilometern auf der berühmten Tofana-Piste vor der Spanierin Audrey Pascual Seco gewonnen. "Das ist so geil, jetzt diese Medaille gerade in der Abfahrt in der Hand zu haben. Ich freue mich einfach riesig", sagte Forster. Mit dem Sieg im ersten alpinen Wettbewerb der Winter-Paralympics in Cortina d'Ampezzo fiel auch eine gewaltige Last von der Monoskifahrerin ab. "Ergreifend" sei es für sie im Zielraum gewesen. "Als Audrey hier runterkam und mir bewusst wurde, krass, okay, das ist jetzt die Goldmedaille, da sind dann doch ein paar Tränen geflossen", berichtete sie. Ihren weiteren Starts beginnend mit dem Super-G an diesem Montag blickt sie nach einem trainingsfreien Sonntag viel entspannter entgegen. "Ich glaube schon, dass es hilft, dass die Goldmedaille da ist und ich weiß, dass ich mich hier wohlfühle. Ich mache einfach so weiter, wie ich heute angefangen habe von meinem Gefühl her und dann schauen wir, was noch rausspringt", sagte Forster.

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Paralympics: Wicker holt Biathlon-Silber - Maier und Recktenwald Bronze

Anja Wicker schrammt im Biathlon-Einzel bei den Paralympics nur um wenige Sekunden an Gold vorbei. Für sie ist es die zweite Medaille in Italien. Auch zwei Teamkollegen jubeln über Medaillen.Biathletin Anja Wicker hat bei den Paralympischen Spielen in Italien auch in ihrem zweiten Wettkampf eine Medaille gewonnen und nur um 12,8 Sekunden Gold verpasst. Im schießlastigen Einzelrennen sicherte sich die 34-Jährige beim Sieg der Südkoreanerin Yunji Kim die Silbermedaille. Bronze ging an die US-Amerikanern Kendall Gretsch. Bei vier Schießeinlagen unterlief Wicker, deren untere Wirbelsäule fehlgebildet ist, ein Fehler, der eine Strafminute nach sich zog. Am Vortag hatte die Stuttgarterin bereits Bronze im Sprint gewonnen. Nach Gold und Silber bei den Spielen 2014 in Sotschi sowie Bronze vor vier Jahren in Peking ist es für die Gesamtweltcupsiegerin im Para Biathlon die fünfte paralympische Medaille. Teamkollegin Eskau disqualifiziert "Einen Einzelwettkampf will man nicht mit einem Fehler beginnen. Aber ich bin super stolz, dass ich die 19 danach getroffen habe und es läuferisch so super ging heute auf der Runde", sagte Wicker nach dem Rennen "Es hat vom ersten Meter an Spaß gemacht und es freut mich, dass es so eng ist und ich um Silber mitlaufen konnte." Die 54 Jahre alte Andrea Eskau als zweite deutsche Starterin blieb als einzige Starterin im Feld fehlerfrei, wurde aber wegen einer nicht ordnungsgemäß genommenen Wende disqualifiziert. Zweite Bronzemedaille für Maier - auch Recktenwald mit Bronze Biathlet Marco Maier sicherte sich wenig später in der stehenden Klasse seine zweite Bronzemedaille. Nach dem Bronzeerfolg im Sprint am Vortag belegte der 26-Jährige, der wegen verkürzter Finger an der linken Hand nur mit einem Stock startet, im Einzel mit einem Fehler in vier Schießeinlagen erneut den dritten Platz. Gold ging wie tags zuvor an den Chinesen Jiayun Cai. Silber sicherte sich der Kanadier Mark Arendz.Eine zweite Bronzemedaille gab es dann auch in der Klasse der sehbehinderten Frauen. Ohne Schießfehler lief Johanna Recktenwald mit Guide Emily Weiss auf den Bronzerang. Der Sieg ging erneut an die Chinesin Yue Wang vor der Tschechien Simona Bubenickova. Leonie Walter, die am Samstag im Sprint Bronze gewonnen hatte, kam nach zwei Fehlern und damit Strafminuten auf Platz fünf. Linn Kazmaier belegte mit einem Fehler direkt dahinter Rang sechs.

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Alpiner Weltcup: Frust im Kugel-Kampf: Ski-Juwel Aicher hadert

Für Emma Aicher enden die Tage in Val di Fassa mit einer bitteren Nullnummer. Was geht noch im Kampf um die Kristallkugeln? Für den DSV-Sportchef ist der Olympia-Star schon jetzt eine "Kultfigur".Emma Aicher saß tief enttäuscht in einer Ecke des Zielraums. So hatte sich das deutsche Ski-Juwel den Abschluss des Speed-Wochenendes in Val di Fassa nicht vorgestellt. "Ich bin einfach nur angepisst von mir selbst heute", sagte die zweimalige Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo später dem ZDF. Mit ihrem Aus im Super-G hat sich Aicher eine empfindliche Nullnummer im Kampf um den Gesamtweltcupsieg geleistet. Mikaela Shiffrin fuhr beim Heimerfolg der Italienerin Elena Curtoni zwar auch nur auf Rang 23. In die finalen Wochen der Saison geht der US-Superstar nun aber wieder als klare Favoritin auf die große Kristallkugel - und mit 125 Punkten Vorsprung auf Aicher."Dummer" Fehler kostet wertvolle PunkteSo vielversprechend die Tage in den Dolomiten für Aicher begonnen hatten, so frustrierend gingen sie zu Ende. Platz zwei in der ersten Abfahrt am Freitag, Rang zwölf in der zweiten am Samstag - dann der grobe Schnitzer am Sonntag. "Dumm" sei ihr Fahrfehler gewesen, sagte die 22-Jährige. Sie war an einer Bodenwelle ausgehoben worden und hatte den Kurs nicht mehr halten können. "Das sollte nicht passieren". Und kostete sie wertvolle Punkte im Kugel-Kampf.Kann sie Shiffrin im Gesamtweltcup trotzdem noch abfangen? Die dreimalige Olympiasiegerin und achtmalige Weltmeisterin tritt mittlerweile fast nur noch in den technischen Disziplinen an. Da ihr Aicher im Rennen um die große Kristallkugel zuletzt aber immer näher gekommen war, hatte sie sich kurzfristig dazu entschlossen, auch den Super-G in Val di Fassa zu bestreiten.Vor dem Saisonfinale in Norwegen stehen noch ein Riesenslalom und ein Slalom im schwedischen Are an. Hier könnte Shiffrin entscheidende Weichen stellen und Kurs auf ihren insgesamt sechsten Triumph im Gesamtweltcup nehmen.In Abfahrts-Wertung knapp hinter PirovanoSie freue sich darauf, nach Schweden, ihr Geburtsland und die Heimat ihrer Mutter, zu fahren, sagte Aicher. Erst mal den Kopf freibekommen - und dann rein in den Endspurt. Womöglich gibt's ja doch noch ein furioses Finale.Im Abfahrts-Weltcup jagt der neue deutsche Alpin-Star jetzt nicht mehr die bei Olympia schwer gestürzte und verletzte Amerikanerin Lindsey Vonn, sondern die Italienerin Laura Pirovano. 28 Punkte liegt das Duo auseinander. Pirovano sei ja auch "keine Seriensiegerin", sagte Wolfgang Maier, der langjährige Sportchef des Deutschen Skiverbands, im ZDF. Entscheiden am Ende die Nerven?DSV-Sportchef Maier adelt die "Kultfigur"Geht es nach Maier, sollte sich Aicher im Saisonendspurt ohnehin nicht zu sehr unter Druck setzen. Die Entwicklung der jungen Allrounderin könne man "nur in höchstem Maße wertschätzen", meinte er. Aicher sei nicht nur für die Deutschen, sondern den gesamten Skisport "ein Glücksfall", so der 65-Jährige. "Die Art und Weise, wie sie den Sport repräsentiert, trifft viele Menschen." Sie werde allmählich schon eine Art "Kultfigur", meinte Maier. "Wenn du das Wort Emma sagst, verbindet jeder Emma Aicher, die Skifahrerin, damit."So viel scheint sicher: Aicher wird sich auch im Showdown um die Kristallkugeln nicht verbiegen. Ob sie die Welle, die sie in Val di Fassa vom Kurs abbrachte, länger besichtigen sollen hätte? "Wenn ich länger besichtige, habe ich sowieso nur Scheiße im Kopf", sagte der Olympia-Star in gewohnt trockener Art. Abhaken und dranbleiben, heißt das Motto. Für das Finale im Kugel-Kampf.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·