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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Premier League: City patzt - Havertz mit Arsenal englischer Fußballmeister

Arsenal ist am Ziel. Das Team um Kai Havertz steht nach dem Remis des Rivalen Man City vorzeitig als Meister fest. City-Coach Guardiola weicht auf Fragen zu seinem Rücktritt aus.Der FC Arsenal ist nach 22 Jahren wieder englischer Fußballmeister. Die Mannschaft um den deutschen Nationalspieler Kai Havertz profitierte davon, dass Verfolger Manchester City beim AFC Bournemouth nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden hinauskam. Eli Junior Kroupi brachte Bournemouth in der 39. Minute früh in Führung. Der Ausgleich von Citys Stürmerstar Erling Haaland (90.+5) kam zu spät.Bei vier Punkten Rückstand in der Tabelle kann Man City den Spitzenreiter am letzten Spieltag nicht mehr überholen. Die Londoner, die zuletzt 2004 unter Trainer Arsène Wenger Meister wurden, hatten am Montagabend dank eines Treffers von Havertz ihr Heimspiel gegen den FC Burnley mit 1:0 gewonnen.Es ist der 14. Meister-Titel für den FC Arsenal. Der Club von Trainer Mikel Arteta teilte in sozialen Medien ein Video, in dem zu sehen ist, wie Havertz und seine Teamkollegen den Triumph ausgelassen feiern. Rund um das Emirates-Stadion bejubelten Tausende Fans den Titel auf den Straßen.Kein dritter Titel für GuardiolaLange Gesichter hingegen in Manchester. Startrainer Pep Guardiola verpasste in seiner offenbar letzten Spielzeit die Chance auf einen dritten Titel, nachdem City bereits den Ligapokal und den FA Cup gewonnen hat. Guardiola gratulierte seinem früheren Co-Trainer Arteta und dessen Team am Sky-Mikrofon zum Titel. "Sie haben ihn verdient."Laut Medienberichten soll der Spanier seine Spieler informiert haben, dass er am Saisonende nach zehn Jahren zurücktreten wird. Nach dem Spiel in Bournemouth reagierte er ausweichend. "Ich könnte sagen, dass ich noch ein Jahr Vertrag habe", sagte er im Sky-Interview. "Die erste Person, mit der ich sprechen muss, ist mein Vorsitzender. Wir haben entschieden, dass wir am Ende der Saison schauen und reden. Dann treffen wir eine Entscheidung."Insgesamt holte Guardiola mit dem von Abu Dhabi finanzierten Verein sechsmal die Meisterschaft, einmal die Champions League, dreimal den FA Cup und fünfmal den Ligapokal. Man City wartet weiter auf das Ergebnis eines Verfahrens wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League. Der Club weist die Vorwürfe zurück.Zuvor dreimal VizemeisterArsenal stand seit dem 7. Spieltag fast durchgehend an der Tabellenspitze. Zwischenzeitlich hatten die Londoner einen komfortablen Vorsprung, ehe City im dramatischen Saisonendspurt aufholte, vorübergehend sogar vorbeizog - und dann beim FC Everton (3:3) und nun in Bournemouth patzte.Zuvor war Arsenal dreimal nacheinander Vizemeister geworden. In der Saison 2023/24 fiel die Entscheidung erst am letzten Spieltag, am Ende lag Artetas Team zwei Punkte hinter City. 2004 hatten die Gunners unter ihrem langjährigen Trainer Wenger letztmals die Premier League gewonnen.Am 30. Mai könnte der neue englische Meister das Double perfekt machen - im Finale der Champions League gegen Paris Saint-Germain.

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Torwartdebatte: Neuer und Baumann im Vergleich – wer laut Statistik besser ist

Torwart-Wirbel kurz vor der WM: Bundestrainer Nagelsmann plant im DFB-Tor wohl doch mit Manuel Neuer statt Oliver Baumann. Welcher Keeper hat in der Statistik die Nase vorn?Wie schnelllebig die Fußballwelt ist, zeigt aktuell die Torwartdebatte beim DFB-Team. Im März noch hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem Länderspiel gegen Ghana erneut versichert: „Oli ist unsere Nummer eins“. Nicht einmal zwei Monate später zeichnet sich ab, dass er dieses Bekenntnis zu Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann verworfen hat.Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wird nun doch Torwart-Urgestein Manuel Neuer die Nummer eins bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada. Demnach akzeptiert Baumann seine spontane Degradierung drei Wochen vor dem Turnier und erklärt sich bereit, als Nummer zwei auf der Bank Platz zu nehmen.Der Erfolg gibt Neuer recht: Er zeigte in der abgelaufenen Saison sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League abermals herausragende Leistungen und holte mit Bayern München die deutsche Meisterschaft, womöglich auch den Pokal (Finale gegen Stuttgart am Samstag, 20 Uhr/ARD). Kürzlich gab der FCB bekannt, dass man den Vertrag des 40-jährigen Keepers um ein weiteres Jahr verlängert hat.Der Zeitpunkt des Umdenkens und die Kommunikation von DFB und Nagelsmann treffen jedoch bei vielen auf Unverständnis. Die Diskussion wird teils hitzig geführt. Zeit also, einen kühlen Blick auf die Zahlen zu werfen. Wer ist laut Statistik derzeit besser – Baumann oder Neuer?Die Bundesliga-Statistik beider KeeperIn der Bundesliga-Saison 2025/26 kassierte Baumann 52 Gegentore und spielte siebenmal zu null. Neuer ließ nur 20 Gegentore zu und behielt in sechs Spielen eine weiße Weste. Allerdings absolvierte der Bayern-Torwart auch nur 22 Spiele, während Baumann in jedem der 34 Bundesliga-Spiele zwischen den Pfosten stand. Daher hat der Keeper der TSG Hoffenheim mit einer Paradequote von rund 65 Prozent die Nase vorn. Er liegt auf Platz fünf aller Torhüter der ersten Liga. Manuel Neuer kommt mit knapp 61 Prozent direkt dahinter auf Platz sechs.In einer weiteren Bundesliga-Statistik ist Baumann sogar noch weiter vorn: Der 35-Jährige parierte in der abgelaufenen Saison insgesamt 101 Torschüsse. Manuel Neuer kommt nur auf 34 gehaltene Torschüsse. Diese Zahlen muss man jedoch einordnen: Die Defensive des deutschen Meisters hat eine höhere Qualität als die der TSG Hoffenheim, die am Ende der Spielzeit Fünfter wurde. Bei Neuer kommen also nicht so viele Schüsse an wie bei Baumann.Neuer mit mehr Risiko, Baumann spielt nach dem Motto „safety first“Laut dem Portal „Liga-Insider“ vereitelte Neuer acht Großchancen, das entspricht bei nur 22 Spielen 40 Prozent. Baumann landet mit 17 vereitelten Großchancen bei rund 33 Prozent, weil er alle Saisonspiele machte.Eine andere Statistik lässt Neuer alt aussehen: Bayern Münchens Torwartlegende machte demnach ligaweit die meisten Fehler vor einem Schuss beziehungsweise Gegentor, nämlich sieben. Dadurch ergibt sich ein Schnitt von 0,32 Fehlern pro 90 Minuten. Oliver Baumann kommt auf vier Fehler und einen Schnitt von 0,14 pro 90 Minuten.Hier muss man aber berücksichtigen, dass Neuer für sein riskantes Spiel außerhalb des Strafraums bekannt ist, und so manchmal auch dafür sorgt, dass Torchancen gar nicht erst zustande kommen. Baumann spielt im Vergleich nach dem Motto „safety first“.Dauerbrenner in der BundesligaFest steht, dass beide Torhüter eine beachtliche Karriere vorzuweisen haben; sie gehören zur Top 10 der „Dauerbrenner“ in der Fußball-Bundesliga. Neuer ist mit 545 Spielen auf Platz sechs der Spieler mit den meisten Partien und Baumann mit 523 auf Platz neun. Unter den Torhütern schaffen sie es sogar in die oberste Spitze. Oliver Baumann belegt Platz vier hinter Eike Immel, Manuel Neuer und Oliver Kahn.Baumann kommt in seiner Laufbahn bislang auf 114 Zu-Null-Spiele. In dieser Statistik macht Manuel Neuer keiner etwas vor: Er führt sie mit 246 Spielen ohne Gegentor an. Außerdem genießt Neuer beim DFB und in Deutschland ein Standing wie kein Zweiter. Er revolutionierte das Torwartspiel und wurde 2014 Weltmeister. Im Sommer 2024 erklärte Neuer seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.Es bleibt abzuwarten, wie Nagelsmann sich final entscheiden wird. Am Donnerstag ab 13 Uhr gibt er den DFB-Kader für die WM bekannt. Die Vorzeichen deuten mittlerweile auf Manuel Neuer. Der wurde am letzten Bundesliga-Spieltag gegen Köln in der 60. Minute aufgrund von Wadenproblemen für Jonas Urbig ausgewechselt. Baumann ging währenddessen mit der TSG Hoffenheim bei Borussia Mönchengladbach 0:4 unter – ist aber weiterhin fit.Weitere Quellen:Bundesliga, „Kicker", „Bild“ (2), RND

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Rasen-Klassiker: Tennisstar Alcaraz sagt auch Wimbledon-Start ab

Carlos Alcaraz verpasst ein weiteres Tennis-Highlight: Nach den French Open muss der Spanier auch für das Turnier in Wimbledon absagen. Das Handgelenk des Stars macht weiter Probleme.Tennisstar Carlos Alcaraz wird nach den French Open auch das Rasen-Turnier in Wimbledon verletzungsbedingt verpassen. Der 23 Jahre alte Spanier gab seinen Startverzicht beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres vom 29. Juni bis 12. Juli in London bekannt. Die Verletzung an seinem rechten Handgelenk ist noch nicht richtig ausgeheilt. "Meine Erholung verläuft gut, und ich fühle mich viel besser, aber leider bin ich noch nicht bereit, um wieder spielen zu können, und deshalb muss ich auf die Rasentour in Queen’s und Wimbledon verzichten", schrieb Alcaraz in einem Beitrag auf der Plattform X. "Es sind zwei wirklich besondere Turniere für mich, und ich werde sie sehr vermissen. Wir arbeiten weiter daran, so schnell wie möglich zurückzukehren! "2023 und 2024 hatte Alcaraz in Wimbledon triumphiert. In der vergangenen Saison war der Spanier erst im Endspiel von seinem Rivalen Jannik Sinner gestoppt worden.Zverev ist möglicher Nutznießer der Absage von AlcarazDer siebenmalige Grand-Slam-Sieger hatte sich die Verletzung in Barcelona zugezogen, das Heimturnier beendete er vorzeitig. Danach musste er seine Starts bei den Masters-1000-Turnieren in Madrid und Rom sowie bei den French Open absagen. Nun folgte die Absage für den Rasen-Klassiker in Wimbledon. Alcaraz galt neben dem italienischen Weltranglistenersten Sinner als Topfavorit für das Turnier in London. In den vergangenen zweieinhalb Jahren war Alcaraz der Einzige, der dem starken Italiener auf Augenhöhe begegnete. Nutznießer seiner Absage könnte der deutsche Spitzenspieler Alexander Zverev sein. Der Hamburger rückte bereits bei den am Sonntag beginnenden French Open in Paris wegen des Ausfalls von Alcaraz in der Setzliste auf Position zwei vor; auf Sinner kann Zverev damit frühestens im Endspiel treffen. Dies könnte nun auch in Wimbledon der Fall sein.

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Portugals WM-Kader: Ronaldo schreibt Geschichte – sechste WM-Teilnahme bestätigt

Cristiano Ronaldo steht vor seiner sechsten WM-Teilnahme – eine Premiere im internationalen Fußball. Nur einem weiteren sehr prominenten Spieler winkt im Sommer diese historische Marke.Jetzt ist es offiziell: Cristiano Ronaldo wird im Sommer zum sechsten Mal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen. Der 41 Jahre alte Topstar steht im Aufgebot des Europameisters von 2016, wie Trainer Roberto Martínez auf einer Pressekonferenz mitteilte. Sofern sie von Verletzungen verschont bleiben, würden Ronaldo und Argentiniens Superstar Lionel Messi bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko die ersten Spieler mit dann sechs WM-Teilnahmen werden.Mannschaft um Ronaldo geht als Favorit in die GruppenphaseNeben Ronaldo von Al Nassr nominierte Martínez in João Félix (Al Nassr) und Rúben Neves (Al Hilal) zwei weitere Profis, die bei Clubs in Saudi-Arabien unter Vertrag stehen. Von Champions-League-Titelverteidiger Paris Saint-Germain sind Nuno Mendes, João Neves, Vitinha und Gonçalo Ramos dabei. Offensiv sollen Bruno Fernandes von Manchester United und Bernardo Silva von Stadtrivale City den Takt angeben.Portugal geht klar favorisiert in die Gruppe K, in der mit Kolumbien am 28. Juni der stärkste Gegner auf Ronaldo und Co. wartet. Zudem treffen die Iberer auf Usbekistan (23. Juni) und zum Auftakt am 17. Juni auf die Demokratische Republik Kongo.

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Portugals WM-Kader: Ronaldo schreibt Geschichte – sechste WM-Teilnahme bestätigt

Cristiano Ronaldo steht vor seiner sechsten WM-Teilnahme – eine Premiere im internationalen Fußball. Nur einem weiteren sehr prominenten Spieler winkt im Sommer diese historische Marke.Jetzt ist es offiziell: Cristiano Ronaldo wird im Sommer zum sechsten Mal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen. Der 41 Jahre alte Topstar steht im Aufgebot des Europameisters von 2016, wie Trainer Roberto Martínez auf einer Pressekonferenz mitteilte. Sofern sie von Verletzungen verschont bleiben, würden Ronaldo und Argentiniens Superstar Lionel Messi bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko die ersten Spieler mit dann sechs WM-Teilnahmen werden.Mannschaft um Ronaldo geht als Favorit in die GruppenphaseNeben Ronaldo von Al Nassr nominierte Martínez in João Félix (Al Nassr) und Rúben Neves (Al Hilal) zwei weitere Profis, die bei Clubs in Saudi-Arabien unter Vertrag stehen. Von Champions-League-Titelverteidiger Paris Saint-Germain sind Nuno Mendes, João Neves, Vitinha und Gonçalo Ramos dabei. Offensiv sollen Bruno Fernandes von Manchester United und Bernardo Silva von Stadtrivale City den Takt angeben.Portugal geht klar favorisiert in die Gruppe K, in der mit Kolumbien am 28. Juni der stärkste Gegner auf Ronaldo und Co. wartet. Zudem treffen die Iberer auf Usbekistan (23. Juni) und zum Auftakt am 17. Juni auf die Demokratische Republik Kongo.

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Laut Medienbericht: Guardiola soll Spieler über Rücktritt informiert haben

Die Anzeichen für einen vorzeitigen Abschied von Pep Guardiola bei Manchester City verdichten sich. Der Spanier soll nun seine Mannschaft eingeweiht haben.Star-Trainer Pep Guardiola hat offenbar seine Spieler über seinen bevorstehenden Rücktritt bei Manchester City informiert. Einem Bericht der „Sun“ zufolge, teilte der 55-Jährige den Fußballprofis die Entscheidung in einer eilends einberufenen Telefonschalte am Montagabend mit. Zuvor waren mehrere Berichte über den Abschied des Spaniers nach dem Spiel gegen Aston Villa am Sonntag erschienen.Guardiola soll wütend über den Zeitpunkt der Veröffentlichungen gewesen sein. City spielt heute Abend beim AFC Bournemouth und muss zur Wahrung der Meister-Chance zwingend gewinnen. Laut des Berichts soll sich Guardiola bei seinen Spielern dafür entschuldigt haben, dass sie von seinem Rücktritt aus den Medien erfahren haben. Die Berichte hätten ihn überrascht.Spieler von Guardiolas mutmaßlichem Rücktritt überraschtNoch am Samstag war den Spielern nach dem Gewinn des FA-Cups offenbar gesagt worden, Guardiola würde seinen bis 2027 laufenden Vertrag erfüllen. Nun deutet alles auf einen Abschied des 2016 vom FC Bayern München gekommenen Trainers nach zehn Jahren hin. Die Spieler sollen entsprechend überrascht reagiert haben.Auch über Nachfolger wird schon spekuliert. Als aussichtsreichster Kandidat gilt demnach der frühere Chelsea-Coach Enzo Maresca, der unter Guardiola schon Co-Trainer war. Guardiola gewann mit Manchester unter anderem sechsmal die Meisterschaft. Höhepunkt der gemeinsamen Zeit von Guardiola und ManCity war die Saison 2022/23, in der der Verein nicht nur Meister wurde, sondern obendrein den FA Cup und erstmals die lang ersehnte Champions League gewann.

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Laut Medienbericht: Nagelsmann nimmt Neuer als Nummer eins mit zur WM

Manuel Neuer steht vor einem Comeback in der Nationalmannschaft. Laut einem Medienbericht ist auch der bisherige Stammkeeper Oliver Baumann darüber informiert.Torwart Manuel Neuer wird nach Informationen der „Bild“ als Nummer eins im deutschen Nationalteam zur Fußball-WM in diesem Sommer reisen. Bundestrainer Julian Nagelsmann habe den bisherigen Stammkeeper Oliver Baumann angerufen und ihm mitgeteilt, dass er mit Bayern-Torhüter Neuer zwischen den Pfosten plane, berichtete „Bild“ am frühen Morgen. Baumann, 35, habe dem Bundestrainer zugesichert, dass er dem DFB-Team auch als Ersatzkeeper für die WM zur Verfügung stehen werde. Bereits am Wochenende berichtete "Sky" ebenfalls, dass die Neuer-Rückkehr beschlossen sei.Nagelsmann wird seinen 26-Mann-Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada am Donnerstag offiziell bekannt geben.WM-Kader wird Donnerstag bekannt gegeben – mit Manuel Neuer?Bis zuletzt hatte Nagelsmann eine klare Aussage zu Neuer vermieden. Am Samstag verwies er im ZDF darauf, er wolle zuerst das Gespräch mit allen Spielern suchen, das habe noch nicht stattgefunden. Neuer selbst hatte nach dem letzten Bundesliga-Spieltag ein Comeback nicht mehr ausgeschlossen und auf eine Frage danach geantwortet: „Das müsst ihr nicht wissen.“ Baumann hatte die komplette WM-Qualifikation gespielt und war davon ausgegangen, als Nummer eins zur WM zu fahren.Neuers Waden-Verletzung offenbar nicht so schlimmDerzeit hat Neuer Probleme mit seiner Wade, im letzten Spiel vor der Nominierung wurde er am Samstag ausgewechselt. Laut „Bild“-Informationen ist die Verletzung aber nicht so schlimm, der Weltmeister von 2014 könnte wohl bereits beim DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart am Samstag (20.00 Uhr) wieder auf dem Platz stehen. Am Freitag hatte Neuer seinen Vertrag beim FC Bayern um ein Jahr bis zum Sommer 2027 verlängert. Von der WM 2010 bis zur EM 2024 war er bei allen großen Turnieren die Nummer eins im deutschen Tor. Nach dem Heimturnier vor zwei Jahren trat er aus dem Nationalteam zurück. Mit 124 Länderspielen ist er Deutschlands Rekordkeeper. Sein größter Erfolg war der Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

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Eishockey-WM: Offensive, Qualität und Identität: Das läuft beim DEB falsch

Ganze zwei Tore in drei Spielen, ratlose Gesichter auf der Bank und fehlende Führung – warum die Eishockey-WM für das DEB-Team zum Alptraum werden könnte. Und das ein Jahr vor der Heim-WM.Es droht die dritte deutsche Turnier-Enttäuschung in Serie: Die Eishockey-Nationalmannschaft steht bei der WM in der Schweiz schon früh vor dem K.o. Noch 2023 wurde das Team von Bundestrainer Harold Kreis überraschend Vize-Weltmeister. Danach gab es fast nur noch Rückschritte. Ein Jahr vor der Heim-WM steht der Deutsche Eishockey-Bund vor zahlreichen Problemen. Fünf Gründe für das bislang schwache Abschneiden in Zürich.Keine TorgefahrZwei Treffer aus drei Partien sind eigentlich Zahlen eines möglichen Absteigers. "Es ist frustrierend", sagte Coach Kreis. "Bitter ist auch ein Begriff, den man nutzen kann. Aber es ist frustrierend." Natürlich fehlen in Superstar Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Tim Stützle (Ottawa Senators) oder auch JJ Peterka (Utah Mammoth) Spieler auf höchstem Niveau, doch die Auftritte im Powerplay sind teilweise unwürdig. Zahlreiche Gelegenheiten mit einem Spieler mehr auf dem Eis blieben ungenutzt. Kurios: In Dominik Bokk (Kölner Haie) und Augsburgs Alexander Blank waren zwei Stürmer im vorläufigen WM-Kader, die in der DEL-Saison in den Playoffs (Bokk/6 Tore) oder der regulären Spielzeit (Blank/19) treffsicher waren. Beide wurde vom Bundestrainer gestrichen. Fehlende QualitätDie Absageflut der NHL-Stars um Draisaitl und Co. kann durch Profis aus der Deutschen Eishockey Liga natürlich nicht aufgefangen werden - im Gegenteil. Offiziell sind die meisten Spieler, die abgesagt haben, verletzt. Doch nach dem verkorksten Olympia-Turnier war auch der Frust der Stars über Coaching und die Organisation in Mailand groß. Bis auf Kapitän Moritz Seider (Detroit Red Wings), Torhüter Philipp Grubauer (Seattle Kraken) und die Sturmreihe um Frederik Tiffels (Eisbären Berlin), Joshua Samanski (Edmonton Oilers) und Lukas Reichel (Boston Bruins) gibt es höchstens WM-Mittelmaß. Und selbst diese Formation steuerte erst ein Törchen bei. An das Viertelfinale ist daher kaum zu denken. "Die Mannschaft macht alles, um erfolgreich Eishockey zu spielen", betonte Kreis. Es reicht nicht für höhere Aufgaben.IdentitätsproblemOhne Moritz Müller, der nach Olympia lieber bei MagentaSport als Experte auftritt oder auch den erneut nicht berücksichtigten Marcel Noebels fehlen zwei Leader der vergangenen Jahre. Ihre Rollen in der Kabine haben das Team etwa zur Vize-Weltmeisterschaft 2023 geführt. Bereits im vergangenen Jahr in Dänemark blickten dagegen die Spieler auf die NHL-Stars um Seider und Stützle. Die Nordamerika-Profis sind zwar sportlich überragend, wollten aber alles allein lösen. Vor allem bei Olympia 2026 herrschte deswegen eine große Diskrepanz: Alle anderen Profis blickten auf Draisaitl und Co., nach dem Motto: Die machen das schon. Ein Team-Gedanke kam nicht zustande. Das 2:6-Debakel des besten deutschen Kaders im Viertelfinale gegen die Slowakei beendete mögliche Medaillenträume.Wenig Impulse von der TrainerbankBeim 1:6 am Montag zerlegte die Schweiz innerhalb von 35 Sekunden mit zwei Toren zum 3:0 die deutsche Mannschaft und entschied damit die Partie. In einem solchen Rausch des Gegners nehmen viele Trainer eine Auszeit, um die Mannschaft neu einzustellen. Kreis beließ es dagegen bei Gesprächen in den sogenannten TV-Timeouts. "Wir haben dann diese Pausen genutzt, um etwas durchzuatmen", erklärte der 67-Jährige. Kreis und sein Trainerteam griffen auch nicht ein, als Keeper Grubauer beim WM-Auftakt gegen Finnland (1:3) vor dem ersten Gegentor im Torraum berührt wurde. "Grubi moniert das sofort. Das hätte man challengen können", sagte MagentaSport-Experte Müller. Kreis und Co. haben die Szene gesehen, entschieden sich jedoch auf eine Prüfung zu verzichten. Ähnliche Szenen gab es bereits bei Olympia. Kopfproblem"Nein", sagte Coach Kreis, ein Problem mit dem Kopf gebe es nicht. Kapitän Seider allerdings betonte nach dem 1:6-Debakel gegen die Schweiz: "Nach unserem Pfostenschuss haben wir direkt das erste Tor kassiert. Danach noch das Zweite und dann ging das Kopfkino los. Dann fangen die Köpfe an zu hängen. Das Rad fängt an zu rollen. Das geht einfach nicht." Auch Sportvorstand Künast gestand: "Wenn eine kleine Sache nicht passt, bricht bei uns direkt ein Kartenhaus zusammen."

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Gefährliches Experiment?: Enhanced Games: Warum diese Spiele so umstritten sind

Dopen ist nicht nur möglich. Dopen ist ausdrücklich erwünscht. Die Enhanced Games verschieben die Grenzen des Erlaubten im Sport - ein Tabubruch. Zu den Geldgebern gehört auch Donald Trumps Sohn.Die Ansage von den Machern der sogenannten Enhanced Games lässt keine Zweifel an den Zielen. "Das menschliche Potenzial in Übermenschlichkeit verwandeln", heißt es. Leistungssteigerung ohne Limit und vor allem ohne Doping-Verbote. Sonst untersagte Substanzen sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Ausreizen, was geht.Nach aktuellem Stand wollen 42 Athletinnen und Athleten - darunter zwei Deutsche - Rekorde unterbieten und in neue Sphären der Leistungsfähigkeit vordringen. Gelockt wurden die Sportler, unter denen auch der wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Meldepflicht gesperrte ehemalige Sprint-Weltmeister Fred Kerley ist, mit Prämien von bis zu einer Million US-Dollar. Eigens für das Event am kommenden Wochenende wird in der Resorts World von Las Vegas ein Komplex errichtet. 2.500 Gäste sind geladen. Wer steckt hinter den Enhanced Games? Gründer der Spiele ist Aron D'Souza. Er sieht sich auf einer Mission, "eine neue Supermenschheit zu schaffen". Der Mitte der 1980er Jahre geborene Australier machte seinen Abschluss in Rechtswissenschaften in Oxford. Er ist auch Gründer eines KI-Tribunals, das Behauptungen in Medien überprüfen soll. Der Kampf gegen Doping ist für D'Souza heuchlerisch, 99 Prozent der Sportler würden ohnehin zu Doping greifen, behauptete er. Geschäftsführer der Spiele ist der gebürtige Münchner Maximilian Martin. Ein ehemaliger Investmentbanker, der in Deutschland und den USA studierte. Martin investierte viel in das neue Projekt. "Ich habe schnell bemerkt, dass Enhanced für mich die aufregendste Firma ist, die ich je gesehen habe", sagt er in einem "Forbes"-Bericht.Er und Christian Angermayer, der als Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer geführt wird, waren D'Souza 2023 begegnet. Angermayer ist Milliardär, Filmproduzent und unter anderem auch Mitgründer eines Biopharma-Unternehmens. Er stammt aus der Oberpfalz und investierte schon in Kryptowährungen, Psychedelika, Gehirnimplantate und Longevity (Langlebigkeit). Zu begeisterten Investoren der Enhanced Games gehören auch der Paypal-Gründer Peter Thiel oder US-Präsidentensohn Donald Trump Jr.Welche Substanzen werden verabreicht?Der Blick in den Online-Shop der Enhanced Games dürfte für nicht wenige absurd wirken: Testosteron oder Sermorelin, ein Wachstumshormon, für sechs Monate jeweils im Topangebot. Einfach klicken und bestellen. Immerhin: nur für Erwachsene ab 18 Jahren.Der Verkauf und die Entwicklung von Medikamenten gehört auch zum Konzept: Deshalb seien sie auch nicht auf Medienrechte oder Ticketverkäufe angewiesen wie das Internationale Olympische Komitee (IOC), erklärte D'Souza dem Schweizer "Tagesanzeiger". Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Enhanced Games werden bestimmte Testosteron-Präparate, anabole Steroide, Erythropoetin, Meldonium, Adderall und Modafinil verabreicht, wie die Veranstalter dem "Deutschen Ärzteblatt" mitteilten. Alles unter medizinischer Aufsicht. Geleitet wird die Studie Berichten zufolge vom Sheikh Shakhbout Medical Center in Abu Dhabi. Im Königreich in den Vereinigten Arabischen Emiraten bereiteten sich die Teilnehmer auch vor. In welchen Sportarten treten die Athletinnen und Athleten an?Drei Sportarten haben die Macher vorgesehen: Schwimmen, Leichtathletik, Gewichtheben - hier gibt es auch noch die Kategorie Strongman. Über 50 und 100 Meter wird geschwommen, jeweils Freistil und Schmetterling. Bei der Leichtathletik geht's über 100 Meter sowie 100 und 110 Meter Hürden, im Gewichtheben sollen in drei Kategorien bisher nicht erreichte Lasten bewältigt werden.Wie hoch sind die Prämien?Die Veranstalter werben damit, dass eine Gesamtprämie von 25 Millionen US-Dollar ausgeschüttet wird. Für den ersten Platz gibt es 250.000 US-Dollar. Wer unter den Weltrekorden über die 100 Meter in der Leichtathletik oder den 50 Meter Freistil im Schwimmen bleibt, kassiert eine Million US-Dollar. Was sagen Teilnehmer?"Schwimmen war mein Leben für viele Jahre", erklärte Marius Kusch, einer der beiden deutschen Starter: "Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe, aber die Wahrheit ist, dass mir der Sport nie die finanzielle Stabilität gegeben hat, um mir eine Zukunft aufzubauen. Die Wirklichkeit war immer eine Herausforderung." Er wolle sich jetzt um seine Familie kümmern und ihr alles zurückgeben, was sie ihm gegeben habe. Der Ex-Europameister ist 33 Jahre alt und macht wie auch andere keinen Hehl über den Hauptantrieb für eine Teilnahme an den Enhanced Games: das Geld. Zweiter Deutscher ist Sprinter Michael Bryan, der hierzulande aber eher unbekannt ist.Wie steht der DOSB zu den Enhanced Games?Der Deutsche Olympische Sportbund übt deutliche Kritik. "Wir lehnen die Enhanced Games ab. Jeder Mensch hat das Recht, frei über seinen Körper bestimmen zu können. Wer sich allerdings gesundheitsgefährdenden Projekten wie den Enhanced Games anschließt, nimmt wissentlich in Kauf, sich damit außerhalb der Gemeinschaft des Sports zu positionieren", teilte der DOSB mit.Die Enhanced Games seien mit den Werten des Sports nicht vereinbar, hieß es weiter. "Sie verstoßen durch den Einsatz von Doping gegen in Deutschland geltendes Recht und stehen in ihrer Ausrichtung auf Leistungsoptimierung mit Hilfe verbotener Substanzen dem entgegen, wofür sich der Sport in Deutschland und weltweit einsetzt: faire und saubere Wettkämpfe."Was sagen andere Verbände?Die Vereinigung Athleten Deutschland lehnt die Enhanced Games ebenfalls ab. "Sie stehen für ein System, das gesundheitliche Risiken ökonomisch belohnt – und damit Anreize zur Ausbeutung von Athletinnen und Athleten schafft."Gleichzeitig fordert die Vereinigung eine bessere Athletenförderung durch die Bundesregierung und eine angemessene Beteiligung an den Einnahmen des IOC. "Nur so lässt sich gewährleisten, dass sie sich ohne existenzielle Sorgen auf ihren Sport konzentrieren können. Das stärkt Leistung und Erfolg – und entzieht Initiativen wie den Enhanced Games den Sauerstoff."Als "gefährliches und unverantwortliches" Konzept verurteilte die Welt-Anti-Doping-Agentur die Spiele. "Die Macher der Enhanced Games wollen vielleicht schnelles Geld verdienen, aber dieser Gewinn geht auf Kosten von Kindern auf der ganzen Welt, die glauben, dass sie Dopingmittel nehmen müssen, um ihre Träume zu verwirklichen", erklärte der Chef der amerikanischen Anti-Doping-Agentur, Travis Tygart.Lars Mortsiefer, Vorstandsvorsitzender der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland, betonte: "Ein Wettbewerb, der gezielt auf den Einsatz von Dopingmitteln setzt, ist ethisch und moralisch absolut verwerflich."

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Laut Medienbericht: Nagelsmann nimmt Neuer als Nummer eins mit zur WM

Manuel Neuer steht vor einem Comeback in der Nationalmannschaft. Laut einem Medienbericht ist auch der bisherige Stammkeeper Oliver Baumann darüber informiert.Torwart Manuel Neuer wird nach Informationen der „Bild“ als Nummer eins im deutschen Nationalteam zur Fußball-WM in diesem Sommer reisen. Bundestrainer Julian Nagelsmann habe den bisherigen Stammkeeper Oliver Baumann angerufen und ihm mitgeteilt, dass er mit Bayern-Torhüter Neuer zwischen den Pfosten plane, berichtete „Bild“ am frühen Morgen. Baumann, 35, habe dem Bundestrainer zugesichert, dass er dem DFB-Team auch als Ersatzkeeper für die WM zur Verfügung stehen werde. Nagelsmann wird seinen 26-Mann-Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada am Donnerstag offiziell bekannt geben.WM-Kader wird Donnerstag bekannt gegeben – mit Manuel Neuer?Bis zuletzt hatte Nagelsmann eine klare Aussage zu Neuer vermieden. Am Samstag verwies er im ZDF darauf, er wolle zuerst das Gespräch mit allen Spielern suchen, das habe noch nicht stattgefunden. Neuer selbst hatte nach dem letzten Bundesliga-Spieltag ein Comeback nicht mehr ausgeschlossen und auf eine Frage danach geantwortet: „Das müsst ihr nicht wissen.“ Baumann hatte die komplette WM-Qualifikation gespielt und war davon ausgegangen, als Nummer eins zur WM zu fahren.Neuers Waden-Verletzung offenbar nicht so schlimmDerzeit hat Neuer Probleme mit seiner Wade, im letzten Spiel vor der Nominierung wurde er am Samstag ausgewechselt. Laut „Bild“-Informationen ist die Verletzung aber nicht so schlimm, der Weltmeister von 2014 könnte wohl bereits beim DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart am Samstag (20.00 Uhr) wieder auf dem Platz stehen. Am Freitag hatte Neuer seinen Vertrag beim FC Bayern um ein Jahr bis zum Sommer 2027 verlängert. Von der WM 2010 bis zur EM 2024 war er bei allen großen Turnieren die Nummer eins im deutschen Tor. Nach dem Heimturnier vor zwei Jahren trat er aus dem Nationalteam zurück. Mit 124 Länderspielen ist er Deutschlands Rekordkeeper. Sein größter Erfolg war der Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

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Fußball-Serie: Schauspieler aus „Ted Lasso“ erhält Vertrag als Profifußballer

Bekannt ist er als Sonnenschein aus der Serie „Ted Lasso“, jetzt will Schauspieler Cristo Fernández auch seiner zweiten Leidenschaft erfolgreich nachgehen – als Fußballer.In der Serie „Ted Lasso“ spielt Cristo Fernández den Fußballer Dani Rojas – immer positiv, motiviert, manchmal auch etwas naiv. Sein Lebensmotto lautet: „Fútbol is life“.Seine Fähigkeiten vom Bildschirm überträgt der Schauspieler auch auf den Rasen: Im Alter von 35 Jahren hat Fernández einen Vertrag als Profifußballer erhalten. Der US-amerikanische Zweitligist El Paso Locomotive FC, beheimatet in Texas, hat den Mexikaner verpflichtet. Auch im echten Leben läuft Fernández als Stürmer auf.„Ted Lasso“-Schauspieler musste Karriere nach Verletzung beendenFür Fernández geht damit ein Lebenstraum in Erfüllung. „Mein inneres Kind ist sehr glücklich“, sagte er der „Washington Post“. Eigentlich hatte seine Karriere aufgehört, bevor sie wirklich begonnen hatte. Fernández spielte als vielversprechendes Talent in einer mexikanischen Jugendliga und machte sich Hoffnungen auf eine Laufbahn als Profifußballer. Nach einer Knieverletzung musste er diesen Traum jedoch aufgeben.Er zog nach London und konzentrierte sich fortan auf die Schauspielerei. In der Rolle als Dani Rojas konnte er seine beiden Leidenschaften verbinden. Nun wagt er überraschend noch einmal eine Rückkehr auf den Fußballplatz.„Fußball war schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens und meiner Identität, und egal, wohin mich das Leben geführt hat, der Traum vom Profifußball hat mein Herz nie wirklich verlassen“, sagte er laut einer Mitteilung seines neuen Vereins.Ein Spieler wie jeder andereJunior Gonzalez, der Trainer von El Paso Locomotive FC, betont, dass es sich bei der Verpflichtung des international bekannten Schauspielers nicht nur um einen PR-Stunt handelt. „Er ist ein Angreifer, ein Torjäger, ähnlich wie in seiner Rolle in Ted Lasso“, beschreibt er seinen neuen Spieler. „Cristo ist eine großartige Verstärkung für unseren Kader und verleiht unserem Angriff zusätzliche Durchschlagskraft.“Vor seiner Verpflichtung hat Fernández zwei Monate lang zur Probe mit der Mannschaft trainiert. Für seine Einsatzzeiten werde er sich wie jeder andere Spieler auch arbeiten müssen, sagt Trainer Gonzalez.Quellen: El Paso Locomotive FC, „Washington Post“

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Eishockey-WM: 1:6-Debakel gegen Schweiz: Eishockey-Team wie ein Absteiger

Fünf Gegentore in einem Drittel, null Punkte und nur zwei Tore nach drei Spielen: Die Eishockey-Nationalmannschaft erlebt gegen die Schweiz ein historisches WM-Debakel.Die Offensive eines Absteigers, katastrophale Fehler und kaum Impulse von der Trainerbank: Ein Jahr vor der Heim-WM droht dem deutschen Eishockey ein Fiasko bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz. Beim 1:6 (0:0, 0:5, 1:1) am Montag in Zürich kassierte die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis die höchste WM-Niederlage gegen die Schweiz seit 89 Jahren. Nach drei Spielen ist der Vize-Weltmeister von 2023 noch immer punktlos. Das Minimalziel Viertelfinale ist nun in ganz weiter Ferne. Mit null Punkten und einem Torverhältnis von 2:11 nach drei Partien ist die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes in der Gruppe A derzeit nicht konkurrenzfähig. "Es ist eine große Frustration da. Wir haben uns alle mehr vorgenommen", sagte Kapitän Moritz Seider von den Detroit Red Wings bei MagentaSport: "Wir sind völlig auseinander gefallen. Dann kommt so ein Spiel zustande." Immerhin kann der DEB als WM-Ausrichter 2027 nicht absteigen. Mit vier Siegen in den ausstehenden Partien hat Deutschland sogar noch eine Viertelfinal-Chance. Doch mit den bisherigen Leistungen sind Erfolge gegen Titelverteidiger und Olympiasieger USA am Mittwoch (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport), Ungarn, Österreich und Großbritannien unwahrscheinlich. Nur im ersten Drittel auf AugenhöheDie Reaktion der Mannschaft nach den beiden Niederlagen gegen Finnland (1:3) und Lettland (0:2) war im ersten Drittel noch positiv. Dann folgte der Einbruch. Die favorisierten Schweizer mit sechs NHL-Stars um Kapitän Roman Josi wirkten über das Tempo der Deutschen fast überrascht. Doch die deutsche Offensive zeigte sich einmal mehr bei der WM als harmlos. Keine weitere Mannschaft im Turnier hat so eine schlechte Tor-Ausbeute.Gegentor in ÜberzahlEs folgte das Albtraum-Drittel: Zweimal hatte die DEB-Auswahl im zweiten Durchgang die Chance, in Überzahl endlich den dringend benötigten Treffer zu erzielen. Dann gaben die Schweizer NHL-Cracks dem Erzrivalen eine Lehrstunde. Denis Malgin traf sogar in deutscher Überzahl zum 0:1 (26. Minute). Das Gegentor schockte die deutsche Mannschaft spürbar. Innerhalb von 35 Sekunden machten Sven Andrighetto (29.) und Christoph Bertschy (30.) aus einem zuvor ausgeglichenen Spiel eine klare Sache. Trotzdem verzichtete Bundestrainer Kreis auf eine Auszeit.Die Schweiz blieb mit ihren Nordamerika-Stars in Torlaune. Nico Hischier (38.) und Josi (39.) machte mit einem weiteren Doppelpack das deutsche Debakel im Mitteldrittel perfekt. Aus neun Schüssen machte die Schweiz fünf Treffer. Weiterhin gab es keine Auszeit vom Bundestrainer, der auch Jonas Stettmer überraschend im Schlussdrittel im Tor beließ.Der Berliner Meistergoalie vertrat bei seinem DEB-Debüt diesmal NHL-Keeper Philipp Grubauer, der 24 Stunden nach dem 0:2 gegen Lettland eine Pause bekam. "Das war ein schwieriges Spiel. Mein Debüt habe ich mir natürlich anders vorgestellt", sagte Stettmer, der sogar eine noch höhere Niederlage mit seinen starken Paraden verhinderte. Der Gastgeber und WM-Mitfavorit Schweiz hatte allerdings noch längst nicht genug. Andrighetto mit seinem zweiten Treffer sorgte für das 0:6 (46.). Tiffels betrieb nur noch Ergebniskosmetik. Am Debakel änderte auch sein Treffer nichts mehr.

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WM 2006: Hätten Sie die Helden des Sommermärchens alle erkannt?

2006 entfachte die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM große Euphorie. 20 Jahre später haben sich die Helden des „Sommermärchens“ getroffen. So sehen sie heute aus.Nein, zum Titel hat es damals nicht ganz gereicht. Gefeiert wurde die deutsche Nationalelf 2006 trotzdem wie ein Weltmeister. Denn die Mannschaft hatte in nur wenigen Wochen bei der Heim-WM eine Euphorie entfacht, für die schnell der Begriff „Sommermärchen“ gefunden wurde. Gestartet war Deutschland als Außenseiter. Kaum jemand hatte dem unerfahrenen Team eine ernsthafte Chance eingeräumt. Doch der Juni 2006 brachte eine Überraschung: Cheftrainer Jürgen Klinsmann hatte die Spieler auf den Punkt motiviert und ihnen Zuversicht eingeimpft. Sein Assistent Jogi Löw hatte die entsprechende Taktik ausgetüftelt. Jürgen Klinsmann entfachte das „Sommermärchen“Das Resultat war erstaunlich: Die bis dato für ihren Rumpelfußball bekannte deutsche Mannschaft kickte sich mit erfrischendem Offensivspiel in die Herzen der Nation. Der 4:2-Erfolg im Eröffnungsspiel gegen Costa Rica entfachte eine Euphorie, die das Team im weiteren Turnierverlauf zu weiteren Erfolgen gegen Polen, Ecuador und Schweden beflügelte. Im Viertelfinale konnte sogar Favorit Argentinien in einem dramatischen Elfmeterschießen ausgeschaltet werden. Erst im Halbfinale mussten sich die Klinsmänner dem späteren Weltmeister Italien geschlagen geben – nach Verlängerung. Der bitteren Niederlage zum Trotz wurden die Spieler gefeiert wie Helden. Zu Recht. Das Team um Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm weckte Gefühle, die in Deutschland äußerst selten auftreten: Freude, Leidenschaft, Euphorie.Das sind die Spieler von 200620 Jahre nach dem unvergessenen Turnier sind die Helden dieses Erfolges zusammengetroffen. Auch wenn seither viel Zeit vergangen ist, haben sich die Helden dieses goldenen Sommers gut gehalten: In der hinteren Reihe strahlen Thomas Hitzelsberger, Gerald Asamoah, Abwehrrecke Per Mertesacker, Arne Friedrich und Marcell Jansen (v.l.). In der mittleren Reihe stehen Jens Nowotny, Teammanager Oliver Bierhoff, „Capitano“ Michael Ballack, Co-Trainer Joachim Löw, Torwarttrainer Andreas Köpke und Chefcoach Jürgen Klinsmann. Ganz vorne: Torwart Jens Lehmann, Flügelflitzer David Odonkor, Bernd Schneider, Philipp Lahm und Torwart Timo Hildebrand. Einige der Protagonisten fehlen, darunter die Stürmer Miro Klose, Oliver Neuville und Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger, Torsten Frings, Tim Borowski und Ersatz-Keeper Oliver Kahn.Der Anlass für das Treffen im fränkischen Herzogenaurach war die dreiteilige ZDF-Doku „Mission Sommermärchen“. Darin schildern die Filmemacher Simone Schillinger und Florian Nöthe die zwei Jahre vor dem Turnier, beginnend mit dem Amtsantritt von Jürgen Klinsmann als Bundestrainer. Am 30. Mai wird die Serie im ZDF ausgestrahlt, ab dem 20. Mai ist sie in der ZDF-Mediathek abrufbar.

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Fußball in Spanien: Mourinho kurz vor Rückkehr zu Real Madrid

Die Rückkehr von José Mourinho zu Real Madrid soll bereits beschlossene Sache sein. Eine Bestätigung der Königlichen steht noch aus. Bekommt der Trainer die Real-Stars in den Griff?Startrainer José Mourinho steht einem Bericht zufolge kurz vor der Rückkehr zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid. Wie Transferexperte Fabrizio Romano mitteilte, haben sich die Königlichen mit dem Portugiesen auf einen Zwei-Jahres-Vertrag geeinigt. Nach dem Spiel gegen Athletic Bilbao am nächsten Samstag soll Mourinho demnach den Kontrakt unterschreiben. Von Real gab es bislang keine Bestätigung.Mourinho, der aktuell Benfica Lissabon trainiert, hatte die Madrilenen bereits zwischen 2010 und 2013 trainiert. Dabei gewann er 2011 den spanischen Pokal und 2012 die Meisterschaft.Real-Präsident Florentino Pérez gilt als großer Anhänger von Mourinho, dessen Vertrag bei Benfica noch ein Jahr läuft. Der Trainer soll aber eine Ausstiegsklausel besitzen und wollte sich zu seinem möglichen Abschied von Portugals Rekordchampion zuletzt nicht konkret öffentlich äußern. Mit Benfica hatte "The Special One" in dieser Saison die Meisterschaft verpasst.Kein Erfolg mit Xabi Alonso und ArbeloaDer 63-Jährige folgt in Madrid auf Alvaro Arbeloa, der die Königlichen auch nicht zurück in die Erfolgsspur führen konnte und am Ende ohne Titel blieb. In der Königsklasse war der Hauptstadt-Club im Viertelfinale an Bayern München gescheitert, in der Meisterschaft hatte man wieder gegen Erzrivale FC Barcelona das Nachsehen.Real war mit dem früheren Leverkusener Meistertrainer Xabi Alonso in die Saison gestartet, nach einem halben Jahr musste der langjährige Mittelfeldstar aber wieder gehen. Immer wieder war über Differenzen mit Starspielern wie dem exzentrischen Vinícius Junior berichtet worden.

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Fußball-Nationalmannschaft: Matthäus und Lahm kritisieren Termin für WM-Kaderverkündung

Zwei Tage vor dem Pokal-Endspiel will Bundestrainer Nagelsmann den WM-Kader verkünden – und riskiert laut Matthäus und Lahm bittere Enttäuschungen. Was bedeutet das für die Spieler?Die Weltmeister-Kapitäne Lothar Matthäus und Philipp Lahm haben den Zeitpunkt der Bekanntgabe des WM-Kaders der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 21. Mai kritisiert. "Wir haben zwei Tage später ein Pokal-Endspiel, da spielt Stuttgart gegen Bayern. Wie kann ich diese Kadernominierung zwei Tage davor machen, wo ich ganz sicher zwei, drei Spielern wehtun muss, die sich Hoffnungen auf diese Weltmeisterschaft machen?", sagte Matthäus (65) in einem Doppel-Interview für das WM-Sonderheft der "Sport Bild". Lahm (42) ist der gleichen Meinung wie Deutschlands Rekordnationalspieler Matthäus. Bei einigen Spielern könne es im Falle einer Nichtnominierung große Enttäuschungen geben. "Jetzt kann man sagen, wir sind Profis. Aber es macht ja trotzdem was mit den Spielern", erklärte der Weltmeister von 2014. Matthäus: "Psychologisch nicht unbedingt gut terminiert"Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte die Nominierung des 26-köpfigen Kaders für die WM in den USA, Kanada und Mexiko vom 12. auf den 21. Mai verlegt. Grund dafür war, dass der DFB-Coach noch den letzten Bundesliga-Spieltag abwarten wollte, um bis zuletzt Eindrücke potenzieller WM-Spieler zu sammeln."Ich finde das psychologisch auf jeden Fall nicht unbedingt gut terminiert", sagte Matthäus weiter. "Die Festlegung der Termine sollte sich auch ein bisschen nach dem Spielplan der Vereine richten, die Nationalspieler haben und an dem Tag oder einen Tag später ein wichtiges Spiel haben. Das kannst du am 24. machen nach dem Pokal-Endspiel. Diese Terminierung, die stört mich schon seit langer Zeit."

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Turnier in Philadelphia: PGA Championship: Schmid verpasst als Vierter Golf-Sensation

Matti Schmid spielt starkes Golf – doch am Ende fehlen ihm ein paar Schläge zum historischen Major-Triumph. Wie Aaron Rai das Blatt wendete und wer noch überzeugte.Matti Schmid hat einen möglichen Sensationssieg bei der 108. PGA Championship knapp verpasst. Der deutsche Golfprofi beendete das zweite Major-Turnier des Jahres in der Nähe von Philadelphia mit insgesamt 275 Schlägen auf dem geteilten vierten Platz. Den Sieg sicherte sich Aaron Rai mit einem Gesamtergebnis von 271 Schlägen vor Jon Rahm aus Spanien und dem US-Amerikaner Alex Smalley (beide 274 Schläge). Der Engländer kassierte für den bislang größten Erfolg seiner Karriere ein Preisgeld von 3,69 Millionen US-Dollar (umgerechnet 3,17 Millionen Euro). Schmid war von Rang zwei in die Finalrunde des mit 20,5 Millionen US-Dollar dotierten Turniers gestartet. Nach der ersten Hälfte der Schlussrunde auf dem schweren Par-70-Kurs im Aronimink Golf Club drehte Rai auf und spielte sein bestes Golf. Mit Birdies (ein Schlag unter Platzstandard) auf den Spielbahnen 11, 13, 16 und 17 machte der Engländer den Triumph endgültig perfekt. Schmid für das Masters 2027 qualifiziertSchmid unterliefen im Finale dagegen einige kleine Fehler - er musste seinen Traum begraben, als dritter Deutscher ein Major-Turnier zu gewinnen. Bisher gelang es nur Golf-Idol Bernhard Langer (Masters 1985 und 1993) und Martin Kaymer (PGA Championship 2010 und US Open 2014), bei einem der vier wichtigsten Golf-Turniere den Titel zu holen. Als Belohnung für den bisher größten Erfolg seiner Karriere erhielt Schmid ein Preisgeld von knapp 844.000 US-Dollar und einen Startplatz beim legendären Masters im Augusta National Golf Club im nächsten Jahr.Jäger und Kaymer mit guten PlatzierungenEine starke PGA Championship spielten auch Stephan Jäger und Routinier Kaymer. Der 36-jährige Jäger (279 Schläge) belegte am Ende den geteilten 18. Rang, der 41 Jahre alte Kaymer (281) beendete das Turnier auf Position 35. Nordirlands Golfstar und Masters-Sieger Rory McIlroy (276) schloss das Turnier auf dem siebten Platz ab. Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste Scottie Scheffler (278) kam nicht über den 14. Rang hinaus.

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Eishockey: Viertelfinale stark in Gefahr: DEB enttäuscht gegen Lettland

Lettlands Konter eiskalt, Deutschlands Eishockey-Stars ratlos: Nach dem zweiten WM-Rückschlag droht auch in der Schweiz ein Fiasko. Am Montag wartet ein Mitfavorit.Nächste Niederlage, nächster herber Rückschlag: Die Eishockey-Nationalmannschaft verlor bei der WM in der Schweiz nicht nur mit 0:2 (0:1, 0:1, 0:0) gegen Lettland, sondern droht zum zweiten Mal in Serie das WM-Viertelfinale zu verpassen. Mit zwei Pleiten und nur einem erzielten Treffer steht das Team von Bundestrainer Harold Kreis stark unter Druck. An diesem Montag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) kommt es zum Duell mit Gastgeber und Vizeweltmeister Schweiz."Gegen die Letten haben wir noch eine Rechnung offen", sagte Coach Kreis direkt vor dem Match bei ProSieben. Bei Olympia 2026 in Mailand verlor die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes trotz Star-Aufgebots um Leon Draisaitl überraschend mit 3:4 gegen Lettland. Dominanz, wie von Kapitän Moritz Seider gefordert, zeigte die deutsche Mannschaft von der ersten Sekunde an. Gute Torchancen gab es im ersten Drittel jedoch kaum, auch wenn mit Lukas Reichel (Boston Bruins) der vierte NHL-Profi nach Philipp Grubauer, Seider und Joshua Samanski zum Einsatz kam. An seinem 24. Geburtstag brachte Reichel viel Geschwindigkeit in die Partie, helfen konnte er der Nationalmannschaft nicht sofort.Konterstarke Letten eiskaltDie auf Konter-Spezialisten aus Lettland überließen dem Kreis-Team zwar die Kontrolle, besaßen aber die besseren Gelegenheiten. Wie schon zum Auftakt gegen Finnland konnte sich Deutschland auf den Torhüter verlassen: NHL-Keeper Grubauer bekam mehr zu tun als erhofft und bewahrte sein Team vorerst vor einem Gegentreffer.Kurz vor Ende des ersten Drittels fiel dennoch der verdiente Rückstand - nach einem Fehler im Spielaufbau. Martins Dzierkals von Sparta Prag hatte viel zu viel Zeit und traf zum 0:1 (19.). Grubauer hatte beim Schuss keine Sicht. "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Dann wurde Lettland besser und wir haben nachgelassen", erklärte Frederik Tiffels.Eine Besserung gab es im zweiten Drittel nicht - im Gegenteil. Rudolfs Balcers stand nach einer abermaligen Unkonzentriertheit der deutschen Abwehr frei vor Grubauer und ließ dem NHL-Torhüter keine Chance (25.). Die lettischen Fans in Zürich feierten, die deutschen Anhänger hatten dagegen erneut nichts zu lachen.Reaktion nach zweitem GegentorDer zweite Gegentreffer hat zumindest für eine kleine Reaktion gesorgt. Die deutsche Mannschaft kam zu Gelegenheiten. NHL-Profi Samanski lief allein auf das lettische Tor zu, scheiterte jedoch am lettischen Keeper Kristers Gudlevskis von den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Der Schussmann aus der Seestadt wurde immer mehr zum Mittelpunkt. Zehn Minuten drückte die DEB-Auswahl auf den Anschluss, doch Gudlevskis zeigte seine Stärken. "Wir haben jetzt noch 20 Minuten Zeit, das Spiel zu drehen", sagte Seider.Die Hoffnungen des NHL-Stars erfüllten sich allerdings nicht. Lettland verwaltete das 2:0. Deutschland probierte viel, griff über die schnelle Reihe mit Reichel, Samanski und Tiffels an. Vor dem Tor blieb die Mannschaft weiter glücklos und insgesamt in der Offensive zu harmlos. Auch das frühe Herausnehmen von Torhüter Grubauer und einem Spieler mehr auf dem Eis blieb ohne Wirkung. Es droht die nächste deutsche Eishockey-Enttäuschung.

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Rauswurf: Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Albert Riera

Bundesligist Eintracht Frankfurt hat Trainer Albert Riera schon wieder vor die Tür gesetzt. Das Engagement des Spaniers war kurz und äußerst glücklos.Albert Riera ist nicht mehr Coach des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Das gab der Club einen Tag nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart am letzten Spieltag und am Ende einer enttäuschenden Saison mit der verpassten Europapokal-Qualifikation bekannt. Ein Nachfolger steht zunächst nicht fest.„Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden“, sagte Sportvorstand Markus Krösche zu der Trennung vom Spanier nach gerade einmal dreieinhalb Monaten. „Albert Riera hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und sich mit großem Fleiß und hohem Engagement in den Dienst von Eintracht Frankfurt gestellt“, fuhr Krösche fort. Nach einer Analyse der Entwicklung sei der Club dem Schluss gekommen, „zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen“ zu wollen. Riera hatte noch einen Vertrag bis Sommer 2028.Es lief nicht auf dem FußballplatzAuf dem Platz stimmten Leistungen und Ergebnisse unter Krösches Wunschtrainer nur selten. In den gerade einmal 14 Partien unter dem 44-Jährigen gab es vier Siege, fünf Remis und fünf Niederlagen. Das entspricht im Durchschnitt 1,21 Punkten pro Begegnung. Zum Vergleich: Vorgänger Dino Toppmöller holte in dieser Saison durchschnittlich 1,5 Zähler pro Bundesliga-Spiel. Einen noch schlechteren Wert als Riera im Oberhaus hatte zuletzt Armin Veh in der Saison 2015/2016 (0,96 Punkte).Die Pleite gegen den VfB war das fünfte sieglose Spiel in Serie. Die angestrebte Europapokal-Qualifikation wurde am Ende klar verpasst. Die Hessen beendeten die Spielzeit als Achter. Zuletzt spielte die Eintracht in der Saison 2020/2021 nicht international.„Ich übernehme als Trainer die Verantwortung für die sportlichen Ergebnisse, und mein einziger Fokus lag in dieser Zeit darauf, die Mannschaft zu verbessern und erfolgreich zu machen“, wurde Riera in der Vereinsmitteilung zitiert. „Ich hatte das Gefühl, den Club und die Spieler schützen zu müssen, und ich würde jederzeit wieder genauso handeln.“Es lief nicht abseits des FußballplatzesDoch nicht nur die Leistungen auf dem Platz dürften ausschlaggebend für die Trennung gewesen sein, sondern auch die zum Teil rätselhaften und polarisierenden Aussagen von Riera auf Pressekonferenzen sowie das offenbar angespannte Verhältnis zu einigen Spielern. Im April hatte er erklärt, dass er bei seinem Amtsantritt Anfang Februar die schlechteste Mannschaft in Europa vorgefunden habe, was die Gegentore angeht.Den WM-Finaltorschützen von 2014, Mario Götze, setzte Riera auf die Tribüne - ausgerechnet kurz bevor die Vertragsverlängerung mit dem Routinier offiziell wurde. Offensivjuwel Can Uzun kam zwischenzeitlich kaum oder sogar gar nicht zum Einsatz, obwohl die Kreativität im Eintracht-Spiel zu wünschen übrig ließ. Die Nicht-Berücksichtigung des 20-Jährigen begründete Riera mit Schwächen in der Arbeit gegen den Ball.Denkwürdige Wutrede von Albert RieraFür die Spitze des verbalen Eisbergs sorgte Riera einen Tag vor dem Spiel gegen den Hamburger SV, als er zu einer großen Medienschelte ausholte. Als „totalen Bullshit“ bezeichnete der Spanier übereinstimmende Medienberichte über einen angeblichen Zwist mit Nationalspieler Jonathan Burkardt.Riera soll demnach ein Problem mit den vermeintlich hohen Körperfettwerten des Stürmers gehabt haben. Er soll aber nicht persönlich mit Burkardt darüber gesprochen, sondern Co-Trainer Jan Fießer vorgeschickt haben. Vor dem Spiel gegen den VfB erhielt Burkardt eine Geldstrafe, weil er Medienberichten zufolge Riera beleidigt haben soll.Und auch mit den Fans hatte es sich Riera längst verscherzt. Die Frankfurter Anhänger rollten zum Ende des Spiels gegen Stuttgart ein Banner mit den Worten „Nada de gracias, Alberto“ aus. Das bedeutet übersetzt so viel wie „Danke für Nichts, Alberto“.Image von Krösche als Top-Manager angekratztDas riskante Eintracht-Experiment mit dem extrovertierten Spanier ist krachend gescheitert - und setzt auch Kaderplaner Krösche, der noch einen Vertrag bis 2028 bei der Eintracht hat, zunehmend unter Druck. Er hatte in seiner bislang knapp fünfjährigen Amtszeit oft ein glückliches Händchen bei Trainern und Transfers, zuletzt griff er aber häufiger auch mal daneben. Riera ist da nur das prominenteste und jüngste Beispiel.

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Radsport: Giro: Favorit Vingegaard nähert sich dem Rosa Trikot

Zwei Etappensiege, Rosa Trikot in Reichweite: Vingegaard jagt beim Giro einem historischen Erfolg hinterher. Wer ihm noch gefährlich werden kann.Topfavorit Jonas Vingegaard hat seinen zweiten Etappensieg beim Giro d'Italia gefeiert und nähert sich dem Rosa Trikot. Der zweimalige Tour-Champion aus Dänemark holte sich auf der neunten Etappe den Sieg bei der Bergankunft in Corno alle Scala und verkürzte damit weiter den Rückstand auf den portugiesischen Spitzenreiter Afonso Eulalio.Vingegaard siegte nach 184 Kilometer mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden auf den Österreicher Felix Gall, der bereits bei der Bergankunft zum Blockhaus hinauf am Freitag den zweiten Platz belegt hatte. Eulalio verlor weitere 41 Sekunden auf Vingegaard, verfügt aber noch über einen Vorsprung von 2:24 Minuten auf den Dänen.Gall kann Attacke von Vingegaard nicht konternDie Entscheidung fiel weniger als einen Kilometer vor dem Ziel, als Vingegaard die entscheidende Attacke setzte. Gall konnte nicht mehr reagieren. Zuvor hatte das Duo den italienischen Ausreißer Giulio Ciccone eingeholt.Vingegaard will beim Giro nach der Tour de France und der Vuelta a España auch die dritte große Landesrundfahrt gewinnen. Das schafften erst sieben Fahrer. Nach dem Ruhetag geht es beim Giro am Dienstag mit dem Einzelzeitfahren über 42 Kilometer von Viareggio nach Massa weiter.

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Fußball-Märchen: Dorfklub Elversberg steigt in die Bundesliga auf

Die SV Elversberg spielt nächstes Jahr in der Fußball-Bundesliga. Der Dorfverein aus dem Saarland machte am letzten Spieltag den Aufstieg perfekt.Die SV Elversberg ist erstmals in der Vereinsgeschichte in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Der Dorfverein aus dem Saarland besiegte am letzten Spieltag der zweiten Liga Preußen Münster mit 3:0 und machte so das Fußball-Märchen perfekt.Elversberg beendete damit auch eine 33 Jahre lange Flaute des Saarlandes im Oberhaus. Das Team von Trainer Vincent Wagner schaffte ein Jahr nach dem bitteren Relegations-K.o. gegen den 1. FC Heidenheim den Sprung in die erste Liga. Zweitliga-Meister FC Schalke 04 stand schon zuvor als Aufsteiger fest.Hecking und Schröder live dabeiSeine Chance auf den Aufstieg erhalten hat der SC Paderborn, der beim 2:0 beim SV Darmstadt 98 seine Aufgabe meisterte und von einem Patzer von Hannover 96 profitierte. Als Dritter bekommt Paderborn zwei Duelle mit dem VfL Wolfsburg, der die Erstliga-Saison als Tabellen-16. abschloss. Am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr) spielt der SCP zuerst in Wolfsburg, bevor am 25. Mai in Paderborn die Entscheidung fällt. VfL-Coach Dieter Hecking war am Sonntag ebenso im Stadion wie Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Glück brachte der frühere Spitzenpolitiker nicht, die Niedersachsen kamen nach einem späten Gegentor in der Schlussphase nicht über ein 3:3 gegen den 1. FC Nürnberg hinaus.Drama im AbstiegskampfDen Gang in die 3. Liga muss Fortuna Düsseldorf antreten. Die Rheinländer verloren im direkten Duell mit Greuther Fürth auswärts mit 0:3 und büßten damit den Vorsprung auf die Franken noch ein. Die Fürther treten am Freitag sowie am 26. Mai in der Relegation gegen Rot-Weiss Essen an. Eintracht Braunschweig rettete sich mit einer 0:1-Niederlage bei Zweitliga-Meister FC Schalke 04.Die Rettung geschafft hat auch Arminia Bielefeld, das nach einem 0:1-Rückstand furios mit 6:1 gegen Hertha BSC gewann. Zwischenzeitlich war der Pokalfinalist der Vorsaison sogar auf Rang 17 abgerutscht. Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg gerieten im Verlauf des Nachmittags nicht mehr in Gefahr.Elversberg freut sich auf die großen NamenViele Traditionsklubs kämpfen gegen den Absturz in die Bedeutungslosigkeit, das kleine Elversberg wird dagegen ab August erstmals ganz oben mitspielen und Duelle mit dem großen FC Bayern oder Borussia Dortmund im Ligabetrieb bekommen. Das 15 Kilometer nordöstlich von Saarbrücken gelegene Örtchen mit gerade einmal 13.000 Einwohnern wird zum wohl ungewöhnlichsten Klub der Bundesliga-Geschichte.Trainer Wagner folgte zu Saisonbeginn auf Horst Steffen und verzichtete zum Start seiner Amtszeit bis zur ersten Niederlage darauf, sich die Haare zu schneiden. Einen solchen Einsatz gab es vor dem problemlos gemeisterten Schlussakt gegen Münster nicht. „Es gibt keine speziellen Wetten für heute“, sagte Wagner bei Sky.Obwohl die Saarländer vor der Saison zahlreiche Leistungsträger und den Trainer verloren haben, mischte die SVE bis zum Ende oben mit und schaffte diesmal den letzten Schritt. Dieser war Elversberg im Vorjahr gegen das nun direkt abgestiegene Heidenheim noch verwehrt geblieben. Gegen Münster ließen Bambasé Conté und Doppeltorschütze David Mokwa die Elversberg-Fans schon in den ersten 15 Minuten jubeln.

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