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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Olympische Winterspiele: Vonn zurück in den USA: "Bein immer noch in Trümmern"

Lindsey Vonn ist nach ihrer schweren Verletzung bei Olympia in den USA gelandet. Warum sich der Alpin-Star auf die nächste Operation sogar freut.Nach ihrer Rückkehr in die USA hat sich Ski-Star Lindey Vonn mit neuen Informationen zu den Auswirkungen ihrer Verletzung gemeldet. "Meine Verletzung war deutlich ernster als nur ein gebrochenes Bein. Ich versuche immer noch, das alles zu begreifen, was es bedeutet und was noch kommt", schrieb die 41-Jährige auf Instagram. "Mein Bein ist immer noch in Trümmern, aber ich bin endlich zu Hause."Dazu zeigte sie ein Video mit Eindrücken von ihrem Flug vom Airport Marco Polo in Venedig. In den kommenden Tagen werde sie weitere Details über ihre Verletzung bekanntgeben, zudem werde sie erneut operiert. "Ich freue mich ernsthaft über die nächste OP", teilte Vonn mit. Dort werde der sogenannte Fixateur entfernt und "ich werde mich ein wenig mehr bewegen können".Eine Woche liegendBereits nach ihrer Landung hatte sich die Amerikanerin auf der Plattform X mit einem Gesundheitsupdate gemeldet. "Ich habe seit über einer Woche nicht mehr auf meinen eigenen Beinen gestanden, ich liege seit meinem Rennen unbeweglich in einem Krankenhausbett", schrieb Vonn. "Und auch wenn ich noch nicht stehen kann, fühlt es sich unglaublich an, wieder auf heimischem Boden zu sein."In den USA sollen nun weitere Operationen folgen, wie Sophie Goldschmidt, Chefin des US-Skiteams, bereits am Sonntag mitgeteilt hatte."Ich kehre langsam zurück ins Leben"Die nach ihrem Sturz in der olympischen Abfahrt schwer verletzte Vonn war nach ihrem Klinikaufenthalt in Treviso am Montag mit dem Krankenwagen zum Flughafen Marco Polo gebracht worden. Am Abend hatte sie bei Instagram ein Video mit privaten Einblicken aus dem Krankenhaus veröffentlicht. "Ich kehre langsam zurück ins Leben, zurück zu den Grundlagen und den einfachen Dingen, die im Leben am meisten bedeuten. Lächeln. Lachen. Lieben", schrieb sie dazu und bedankte sich bei Familie, Freunden, ihrem Team und dem medizinischen Personal.Bei ihrem Sturz in Cortina d'Ampezzo hatte sich Vonn eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. Die Amerikanerin hat bereits mehrere Operationen hinter sich, was für derartige Verletzungen aber nicht ungewöhnlich ist. Die Olympiasiegerin von 2010 war trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie zu dem Wettkampf angetreten.

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Biathlon bei Olympia: Klopp genießt Olympia-Besuch: Auf Tour mit Björndalen

Jürgen Klopp ist unterwegs in Italien. Der langjährige Fußball-Trainer macht beim Biathlon in Antholz Station. Schon am Tag davor traf er im Deutschen Haus auf Boris Becker.Jürgen Klopp hat seinen Olympia-Besuch beim Biathlon genossen. Gemeinsam mit der norwegischen Legende Ole Einar Björndalen (52) verfolgte der 58-Jährige den Staffel-Wettkampf im italienischen Antholz und ließ sich bereitwillig viel erklären. Vor der Schlussrunde mit der Entscheidung um Gold läutete Klopp motiviert die Glocke. Zuvor hatte er schon am Schießstand mitgefiebert, durfte aber keinen deutschen Erfolg bejubeln.Nach 4 x 7,5 Kilometern siegte Frankreich vor Norwegen und Schweden, das deutsche Quartett ging auf Rang vier leer aus. Recht schnell nach Ende des Rennens verschwand Klopp in den unterirdischen Gängen des Stadions wieder. "Ich freue mich riesig darauf. Das ist meine erste Erfahrung bei Olympischen Winterspielen", sagte Klopp bei seiner Ankunft in Antholz dem norwegischen Sender TV2. Seit drei Jahren habe Klopp schon eine Einladung zum Biathlon, erzählte der achtmalige Olympiasieger Björndalen.Zwei Wochen vor dem Start der Winterspiele habe sich Klopp entschieden, in Antholz vorbeizuschauen. Björndalen half dann bei der Organisation. 2019 hatte Björndalen dem damaligen Fußballtrainer Klopp beim FC Liverpool besucht und dort unter anderem eine Tour im Stadion bekommen. Klopp beim Biathlon, Becker beim EishockeyKlopp, der als "Global Head of Soccer" für den Fußball bei Red Bull zuständig ist, war schon am Montag bei den Winterspielen zu Gast. Er hatte am Abend bereits das Deutsche Haus in Cortina d'Ampezzo besucht und dort auch Boris Becker getroffen. Die Tennislegende hatte sich am Wochenende in Mailand das Spiel der deutschen Eishockey-Männer gegen die USA angesehen.

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Champions League: Hier läuft das Spiel des BVB gegen Atalanta Bergamo im TV und Stream

Borussia Dortmund hat in der Champions League den direkten Einzug ins Achtelfinale verpasst. Der BVB muss in die Play-offs – so sehen Sie das Spiel gegen Atalanta Bergamo live.Extra-Runde für Borussia Dortmund in der Champions League: Um ins Achtelfinale der Königsklasse zu kommen, muss der BVB sich in den Play-offs gegen Atalanta Bergamo durchsetzen. In der Ligaphase kamen die Dortmunder im Gesamtklassement nur auf Platz 17 und verpassten damit den direkten Einzug in die Runde der letzten 16 deutlich. Nur die ersten acht Klubs kamen direkt weiter. Nach Niederlagen gegen Inter Mailand, Tottenham Hotspur und Manchester City heißt es nun also Nachsitzen.Beim BVB fehlen vier AbwehrspielerVor eigenem Publikum möchte sich der BVB eine gute Ausgangsposition verschaffen. Das Rückspiel steigt am Mittwoch kommender Woche. Den Tabellenzweiten der Bundesliga plagen allerdings einige Personalsorgen in der Abwehr. Mit Nationalspieler Nico Schlotterbeck, Niklas Süle, Emre Can und Filippo Mane fallen gleich vier Innenverteidiger verletzt aus.Der italienische Vertreter Atalanta Bergamo belegte in der Ligaphase der Champions League Platz 15. Auf einen Bundesligisten trafen die Bergamasken in der Königsklasse bereits: Das Spiel bei Eintracht Frankurt gewannen sie souverän mit 3:0. In der heimischen Serie A belegt Atalanta Platz sechs.So sehen Sie das Champions-League-Spiel des BVB liveDas Play-off-Spiel von Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo wird am Dienstag um 21 Uhr angepfiffen. Amazon Prime Video überträgt die Partie live im Stream. Moderator Jonas Friedrich wird von Ex-Nationalspieler Christoph Kramer, dem früheren BVB-Verteidiger Mats Hummels und der früheren Nationalspielerin Josephine Henning als Experten unterstützt. Es kommentiert Hannes Herrmann mit Ex-Profi Benedikt Höwedes an seiner Seite. Die Übertragung beginnt bereits um 20 Uhr.Daneben ist das Dortmunder Spiel bei DAZN in der Konferenz zu sehen. Eine Übertragung bei einem Free-TV-Sender gibt es nicht.

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Nächste Olympia-Enttäuschung: Auch Edelfan Klopp hilft nicht: Biathleten in Staffel Vierte

Für die deutschen Biathleten bleibt bei der Siegerehrung wieder nur die Zuschauerrolle. Auch in der Staffel reicht es bei Olympia nicht zum Podium.Auch die Unterstützung von Edelfan Jürgen Klopp brachte kein Glück: Die Medaillenflaute der deutschen Biathleten bei den Olympischen Winterspielen in Antholz geht weiter. In der Staffel mussten sich Justus Strelow, David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn nach insgesamt zu schwachen Schießleistungen mit Rang vier zufriedengeben. Während sich die Franzosen nach einem packenden Kampf erstmals zum Staffel-Olympiasieger krönten, waren die vier DSV-Skijäger anschließend wieder nur in der Rolle der Gratulanten."Ich habe hier vor zwei Tagen eine kleine Kampfansage gemacht und jetzt stehe ich hier enttäuscht. Das war unsere größte Chance", sagte Schlussläufer Philipp Horn: "Es hat nicht sollen sein. Wir wussten, es muss sehr, sehr viel passen, dass wir eine Chance zu haben." Doch das geschah nicht. "Die Enttäuschung ist sehr groß", ergänzte der Thüringer Horn. Nach insgesamt zwölf Nachladern kamen die Deutschen mit einem Rückstand von 1:48,3 Minuten auf Frankreich ins Ziel. Klopp hatte am Schießstand mitgefiebert, ehe er die Schlussrunde mit der Glocke einleitete. "Ich freue mich riesig darauf. Das ist meine erste Erfahrung bei Olympischen Winterspielen", sagte Klopp bei seiner Ankunft in Antholz dem norwegischen Sender TV2. Einen deutschen Erfolg durfte er nicht bejubeln.Deutscher Sportdirektor: "Sicher kein Debakel"Silber sicherte sich Norwegen, Bronze ging an Schweden. "Zwölf Nachlader sind einfach viel zu viel verlorene Zeit", sagte Sportdirektor Felix Bitterling: "Es war jetzt kein super schlechtes Rennen und sicher auch kein Debakel." Aber Vierter wolle man bei Olympia nicht werden. "Du willst aufs Podium, das haben wir einfach nicht geschafft", sagte Bitterling.Bereits vor vier Jahren hatte es in Peking für Deutschland auf dem vierten Platz keine Staffelmedaille gegeben. 2018 hatte es zu Bronze gereicht, 2014 gab es im russischen Sotschi nach der späten Disqualifikation Russlands Gold. Schon in den vorangegangenen drei Einzelrennen hatte es für die Schützlinge von Bundestrainer Tobias Reiter in Antholz nicht für das Podest gereicht, lediglich zum Auftakt in der Mixed-Staffel gab es Bronze. Die letzte Chance in Südtirol bietet sich Nawrath und Co. am Freitag im Massenstart.Vorentscheidung gegen Deutschland fällt frühDie Vorentscheidung fiel beim sechsten Schießen. Nawrath war mit einem Rückstand von 32 Sekunden als Sechster auf die Jagd nach dem Spitzentrio mit Frankreich, Finnland und Schweden gegangen. Im wohl vorentscheidenden Moment zeigte der 33-Jährige im Stehendschießen aber Nerven: Weil die vor ihm liegenden Norweger, Schweden und Franzosen Druck machten, musste auch der Allgäuer Risiko nehmen: Aber es ging mit drei Extrapatronen daneben - die Spitze enteilte weiter. "Aber ich war im Zugzwang und habe versucht, die Lücke nach vorn zu schließen", sagte Nawrath. "Die letzte Runde kam der Mann mit dem Hammer und die drei Nachlader waren auch nicht förderlich." Weil die Konkurrenz vorn nicht mehr patzte, konnte der ebenfalls nicht fehlerfrei schießende Schlussläufer Horn nichts mehr gegen die nächste Enttäuschung ausrichten. Starker Auftakt von StrelowDabei hatte Startläufer Strelow stark begonnen. Nach schnellen fünf Liegendtreffern ging er Führung und behielt diese auch bis zum zweiten Schießen. Doch stehend brauchte der 29-Jährige zwei Nachlader, sodass er in einer größeren Gruppe hinter dem führenden Norweger Martin Uldal in seine Schlussrunde ging. Er schickte Zobel in einer Fünfergruppe mit gut 15 Sekunden Rückstand in sein Rennen. "Der erste Nachlader war ärgerlich, aber wir hatten überragendes Material", sagte Strelow in der ARD. Und der 29-jährige Zobel, der am Saisonanfang nicht im Weltcupkader stand und sich dann mit guten Leistungen seine erste Olympia-Teilnahme sicherte, machte es wie Strelow und blieb fehlerfrei im ersten Anschlag. Aber dann kam das große Zittern.Mit Mühe und Not vermied Zobel mit drei Nachladern in seinem zweiten Schießen gerade so die Strafrunde. "Auf so was bereitet einen niemand vor. Bei den Nachladern habe ich alles gedacht, was man nicht denken soll. Ich habe gekämpft und hatte Glück", sagte Zobel.Frauen mit neuer Schlussläuferin am Mittwoch gefordertAm Mittwoch (14.45 Uhr) kämpft die deutsche Frauenstaffel um die erhoffte nächste Medaille. Nach ihren gehäuften Problemen beim letzten Schießen ist Franziska Preuß dabei überraschend nicht mehr als Schlussläuferin im Einsatz. Die 31-Jährige läuft bereits an Position zwei an und will gemeinsam mit Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und der neuen Schlussläuferin Vanessa Voigt über 4 x 6 Kilometer überzeugen. In bislang drei Einzelrennen waren auch die Frauen leer ausgegangen.

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K.-o.-Runde bei Olympia: Aussprache wirkt: Eishockey-Cracks wittern Medaillenchance

Nach einer internen Aussprache zieht das Eishockey-Team bei Olympia ins Viertelfinale ein. Das 5:1 gegen Frankreich ist aber nur ein erster Schritt zur möglichen Medaille. Jetzt wartet die Slowakei.Nach dem Pflichtsieg gegen Frankreich ist die Medaillenjagd der deutschen Eishockey-Cracks eröffnet. Die NHL-Stars um Kapitän Leon Draisaitl riefen das Olympia-Viertelfinale am Mittwoch (12.10 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen die Slowakei zur historischen Chance auf erneutes Edelmetall nach Bronze 1976 und Silber 2018 aus. "Die Möglichkeit, die wir hier haben, die vor uns liegt - das müssen wir realisieren", sagte Superstar Draisaitl.Er hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) mit einem Tor (4. Minute) und zwei Vorlagen beim 5:1 (3:0, 0:1, 2:0) gegen Frankreich in die Runde der letzten Acht geführt. "Alles in allem war das ein verdienter Sieg und definitiv ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Draisaitl nach dem erst zweiten Turniersieg im vierten Spiel. Frederik Tiffels (11.) von den Eisbären Berlin sowie die NHL-Profis JJ Peterka (19.) von Utah Mammoth, Joshua Samanski (48.) von Draisaitls Edmonton Oilers und Nico Sturm (60.) von Minnesota Wild schossen die weiteren Tore. Am Tag zuvor war es zur großen teaminternen Aussprache gekommen. Die war nach der verkorksten Vorrunde mit Niederlagen gegen Lettland (3:4) und die USA (1:5) offenbar nötig. Moritz Müller: "Gelegenheit, die sich uns bietet, ist Wahnsinn"Trotzdem ergab sich eine Ausgangslage mit den Spielen gegen Außenseiter Frankreich und nun gegen die Slowakei, die so niemand erwartet hatte. "Man hätte kein besseres Los haben können. Das sollten wir uns alle bewusst machen", sagte NHL-Topverteidiger Moritz Seider von den Detroit Red Wings.Der langjährige DEB-Kapitän Moritz Müller von den Kölner Haien ergänzte: "Die Gelegenheit, die sich uns bietet, ist Wahnsinn. Wir spielen morgen gegen die Slowakei und wer das Spiel gewinnt, spielt um eine Medaille."Der 39 Jahre alte Abwehrroutinier war 2018 bei Olympiasilber in Pyeongchang und 2023 bei der Vize-Weltmeisterschaft in Riga dabei. Nach der Vorrunde hatte Müller öffentlich einen Weckruf gesendet. Er mahnte, dass die Olympia-Auswahl mit sieben NHL-Cracks, die als bestes deutsches Team jemals gilt, als Mannschaft erst so gut werden müsse wie die Teams von 2018 und 2023. "Für uns geht es darum, unser Spiel weiter zu verbessern. Das Spiel heute wird uns mit Sicherheit Rückenwind und Selbstvertrauen geben", sagte Müller nun. Tatsächlich war der Sieg gegen die Franzosen nicht mehr als eine Pflichtaufgabe. Wieder 31 Torschüsse gegen sich darf sich die DEB-Auswahl gegen die Slowaken nicht erlauben. "Das beste Spiel des Turniers werden wir morgen spielen müssen, wenn wir weiterkommen wollen", sagte Stanley-Cup-Sieger Sturm, der in der vierten Reihe kaum Eiszeit bekommt. Spiel bleibt auf NHL-Stars zugeschnittenIn der Tat verwundert das Eiszeit-Management von Bundestrainer Harold Kreis offenbar selbst die Top-Stars. "Ich bin das gewohnt aus Edmonton, relativ viel auf dem Eis zu stehen. Jungs, die viel spielen, die brauchen diese Eiszeit auch", sagte Draisaitl zwar. Der 30-Jährige, der selbst beim Stand von 4:1 keine Schonpause für Mittwoch bekam, bemerkte aber auch: "Natürlich muss man auch genügend Eiszeit für die anderen Jungs finden. Das muss man gut balancieren können, weil die anderen Jungs genauso wichtig sind für unseren Erfolg." Dies ist aber nicht der Fall. Das Spiel ist insgesamt mehr oder weniger einzig auf die Ausnahmekönner Draisaitl und Tim Stützle (Ottawa Senators) sowie die anderen NHL-Stars ausgelegt. Nur drei der bislang zwölf Turniertore wurden von Nicht-NHL-Spielern erzielt. "Das sind K.-o.-Spiele, da bringst du deine besten Spieler", sagte der Bundestrainer dazu und der Tatsache, dass er gegen Außenseiter Frankreich wieder auf seine Nummer eins Philipp Grubauer (Seattle Kraken) im Tor setzte. Dieser muss nun - ungewöhnlich für einen Goalie - schon 24 Stunden später erneut ran. Obwohl sich die Slowakei als Gruppenerster für das Viertelfinale direkt qualifizierte, ist diese Aufgabe für das deutsche Team dennoch machbar. "Das wird ein Spiel auf Augenhöhe", sagte Seider. Die Slowakei überzeugte in Mailand bislang eigentlich nur in einem Spiel und das war das erste gegen Finnland (4:1).Gleich drei Tage Pause nach dem letzten Gruppenspiel gegen Schweden (3:5) können auch ein Vorteil für Deutschland sein. "Die warten jetzt schon ein bisschen auf ihr nächstes Spiel. Vielleicht können wir da angreifen", sagte Seider und versprach: "Wir werden bereit sein."

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Olympische Winterspiele: Wieder nichts: Kombinierer verfehlen Olympia-Podest erneut

Die deutschen Kombinierer enttäuschen bei den Winterspielen bisher. Im zweiten Olympia-Wettkampf fallen schon nach dem Skispringen deutliche Worte. Eine Chance auf Edelmetall gibt es noch.Als die Medaillengewinner in der Sonne von Tesero die Siegerehrung genossen, hatte Vinzenz Geiger sein letztes Interview bereits hinter sich. Die deutschen Nordischen Kombinierer steuern auf ein olympisches Debakel zu. Das Team von Bundestrainer Eric Frenzel gewann auch im zweiten Wettkampf der Winterspiele von Italien keine Medaille. Geiger belegte als bester Deutscher im Einzel von der Großschanze mit dem entscheidenden Skilanglaufrennen über zehn Kilometer den neunten Platz.Gold sicherte sich wie schon im Normalschanzen-Wettbewerb der Norweger Jens Luraas Oftebro. Silber ging erneut an den Österreicher Johannes Lamparter. Bronze holte Ilkka Herola aus Finnland."Es gehören zwei Disziplinen zu unserem Sport. Letzte Woche hat die eine gut geklappt, diese Woche die andere. Ich hoffe, dass ich am Donnerstag beides hinkriege", sagte Geiger mit Blick auf seine Leistungen im Skispringen und Langlauf und den anstehenden Teamsprint. Zum Auftakt war er Zehnter geworden.Chancen nach dem Skispringen nur noch minimalAls zweitbester Deutscher lief Johannes Rydzek bei seinen wohl letzten Einzelrennen bei Olympischen Winterspielen auf Rang zehn. Julian Schmid kam auf Platz zwölf. Auf den Sieger hatten Geiger und Rydzek jeweils mehr als anderthalb Minuten Rückstand, Schmid fehlten sogar knapp zweieinhalb Minuten.Zum Abschluss werden nun wohl Geiger und Rydzek das deutsche Team vertreten. Frenzel gab zwar noch keine Aufstellung bekannt, doch Schmid rechnet selbst nicht damit, dass er dabei ist. "Realistisch ist natürlich, dass die anderen zwei starten. Das würde ich als Trainer auch sofort so entscheiden", sagte der 26-Jährige.Schon beim Skispringen am Vormittag in Predazzo waren die deutschen Medaillenchancen auf ein Minimum gesunken. Rydzek lag vor dem Langlaufrennen mit einem Rückstand von 1:23 Minuten auf den führenden Ryota Yamamoto aus Japan auf Rang 15. Schmid hatte 1:35 Minuten, Geiger sogar 1:43 Minuten Rückstand auf die Spitze.Schmid: "Es war grottenschlecht""Ein Witz", hatte Geiger nach seiner Landung verärgert ausgerufen. Damit meinte er sowohl seinen Sprung als auch die Bedingungen auf der Großschanze. "Ich war frustriert. Da kommt so etwas raus", sagte der 28-Jährige. Schmid versteckte seinen Ärger ebenfalls nicht. "Es war grottenschlecht. Das kann man ganz klar so sagen", sagte er.Um nicht erstmals seit 1998 komplett ohne Edelmetall von Winterspielen abzureisen, muss nun am Donnerstag ein Podestplatz her. "Wir sind alle hochmotiviert. Wir lassen uns nicht so schnell unterkriegen und greifen auf jeden Fall nochmal an", sagte Geiger.

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Olympische Winterspiele: Berichte: Trump erwägt Olympia-Kurzbesuch in Mailand

Die lokalen Sicherheitsbehörden bereiten sich offenbar schon vor: US-Präsident Donald Trump denkt italienischen Medien zufolge über einen Besuch bei den Olympischen Winterspielen in Italien nach.US-Präsident Donald Trump erwägt Medienberichten zufolge einen Kurzbesuch in Italien zu den Olympischen Winterspielen. Wie unter anderem die italienische Zeitung "Corriere della Sera" berichtete, bereiten sich die Behörden bereits auf eine mögliche Visite von Trump in Mailand vor. Am Sonntag findet dort das Eishockey-Finale der Männer statt, das Trump den Berichten zufolge im Falle des Einzugs des US-Teams vor Ort verfolgen will.Eine offizielle Bestätigung für eine möglicherweise bevorstehende Reise des US-Präsidenten zu den Olympischen Winterspielen in Norditalien gibt es nicht. Auf die Medienberichte angesprochen sagte der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Mark Adams, das IOC äußere sich nicht zu Reisen von Staatsoberhäuptern. Er verwies in dieser Frage an das Weiße Haus.Auch Abschlussfeier in Verona im BlickDer "Corriere della Sera" berichtete weiter, Trump könnte nach dem Eishockey-Finale am Nachmittag (14.10 Uhr) auch an der Abschlussfeier in Verona am Sonntagabend teilnehmen. An der großen Eröffnungsshow Anfang Februar nahmen von US-Seite Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio teil. Der Besuch von Vance bei einigen Wettbewerben der Spiele hatte bereits für großes Polizeiaufkommen und viel Chaos in den umliegenden Gegenden gesorgt.Im Rahmen der Winterspiele gab es bereits mehrfach Proteste gegen die Politik von Trump - besonders mit Blick auf die Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten. Auch mehrere US-Athleten hatten sich kritisch über die politische Lage in ihrer Heimat geäußert. Ski-Freestyler Hunter Hess hatte erklärt, es rufe in ihm "gemischte Gefühle" hervor, derzeit die USA zu vertreten. Trump bezeichnete ihn daraufhin als "Loser".

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Olympische Winterspiele: Raimund und sonst nichts: Skisprung-Team überzeugt nicht

Die Medaillen-Bilanz bei Olympia ist für die deutschen Skispringer dürftig. Raimunds Gold-Coup ist ein großes, aber einziges Highlight. Nun wird die Suche nach einem neuen Bundestrainer intensiviert.Sein Sensations-Gold vergaß Skispringer Philipp Raimund für kurze Zeit. "Ich fühle mich nicht so happy", schimpfte der 25 Jahre alte Olympiasieger von der Normalschanze. Das Schneechaos von Predazzo und der vorzeitige Abbruch im Super Team brachten Raimund womöglich um sein zweites Edelmetall. Viel mehr als die Heldentat des gebürtigen Göppingers war von den deutschen Skispringern in Italien allerdings nicht zu sehen. Raimund und sonst nichts."Der Olympiasieg überragt natürlich alles", sagte Männer-Bundestrainer Stefan Horngacher. "Das war eine außergewöhnliche Leistung von ihm." Bei den vierten Plätzen im Mixed und im abgebrochenen Super-Team-Wettbewerb schrammten die deutschen Skispringer jeweils knapp am Podest vorbei, auch hier getragen von Raimunds Glanzleistungen. "Man muss froh über eine Goldmedaille sein. Damit hatte man nicht gerechnet", sagte Ex-Bundestrainer Werner Schuster bei Eurosport. "In der Summe lief es nicht perfekt, aber man kann leicht positiv bilanzieren."Schmitt: Kein uneingeschränkt positives FazitDie weiteren Platzierungen sind allerdings nicht unbedingt erfreulich. Weder Felix Hoffmann mit Platz 13 von der Normalschanze und Rang 25 auf der großen Anlage, noch Pius Paschke (23./24.) konnten überzeugen. Andreas Wellinger (17./15.) steigerte sich zumindest und verpasste im Super Team mit Raimund am Ende extrem knapp die Medaille. Es ist Spekulation, ob es mit dem zuletzt formstarken Karl Geiger in Predazzo besser gelaufen wäre. Geiger kam kurz vor Olympia mit Platz drei in Willingen richtig in Schwung.Der frühere Skisprung-Star Martin Schmitt unterstrich daher den Coup von Raimund nochmals: "Gold überstrahlt alles. Im Rückblick wird immer die Goldmedaille zählen", erklärte der heute 48-Jährige bei Eurosport. "Es ist aber nicht ein uneingeschränkt positives Fazit. Es gelingt nicht bei jedem Großereignis, dass man auf den Tag x abliefert." Nur eine Medaille gab es zuletzt vor 16 JahrenWeil die Frauen ohne Medaille komplett enttäuschten, gab es wie zuletzt 2010 in Vancouver nur einen Podestplatz für die Skispringer. Damals holte die Mannschaft Silber. Vor vier Jahren in Peking sammelte das deutsche Team drei Medaillen, wenn auch kein Gold. "Wir sind fulminant rein gestartet mit dem Philipp. Die Saison lief ja nicht so toll bis dahin. Sie lief auch nicht total schlecht", erklärte Horst Hüttel, Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV). In den verbleibenden sechs Wochen bis zum Saisonende soll zumindest der Raimund-Schwung mitgenommen werden. "Die Arbeit wird uns nicht ausgehen", sagte Hüttel. "Es gibt einiges zu resümieren." In zwei Wochen geht es im österreichischen Bad Mitterndorf im Skifliegen weiter. Raimund ist im Weltcup Sechster, Hoffmann auf Platz acht.Bis dahin könnte es auch eine Entscheidung geben, wer die Nachfolge von Bundestrainer Horngacher antritt. Der Österreicher hört nach über sieben Jahren als Coach beim DSV auf. "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer guten Lösung fürs Gesamtsystem", betonte Hüttel, der mit einer Entscheidung bis spätestens "Mitte/Ende März" rechnet. Während der Olympischen Spiele wollte Hüttel "keine Wasserstandsmeldungen" abgeben.Bundestrainer-Kandidat Stöckl?Gehandelt wurde zuletzt der Österreicher Alexander Stöckl. Der 52-Jährige war früher selbst Skispringer. Als Trainer betreute er viele Jahre die norwegische Nationalmannschaft. Das Ende seiner Amtszeit dort ging alles andere als geräuschlos über die Bühne. Mehrere Springer hatten Stöckl in einem Brief an das Skisprung-Komitee kritisiert.

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Meinung: Deutschland bei den Winterspielen: Olympiasieger im Finden von Ausreden

Die deutschen Olympia-Athletinnen und -Athleten bemühen sich sehr bei den Winterspielen in Italien. Führend sind sie im Schönreden.

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Eiskunstlauf bei Olympia: Duo Hase/Volodin "stolz" auf Bronze - Zukunft unklar

Nach dem dritten Platz bei den Olympischen Winterspielen genießt das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin seinen Erfolg. Doch eine Frage lässt das Duo erst einmal offen.Kaum glänzte in den Händen von Minerva Hase und Nikita Volodin die olympische Bronzemedaille, schon musste das deutsche Paarlauf-Duo nach dem wichtigsten Wettbewerb seiner Karriere die ersten Fragen nach der gemeinsamen Zukunft beantworten. Doch statt sich damit intensiver zu beschäftigen, kosteten die beiden lieber erst einmal den Moment ihres größten Erfolgs aus."Wir sind einfach sehr erleichtert, dass es jetzt gereicht hat für eine Bronzemedaille. Es ist egal, welche Farbe die hat. Wir sind einfach sehr stolz, dass wir eine Medaille mit nach Hause nehmen dürfen bei unseren ersten gemeinsamen Olympischen Spielen", sagte Minerva Hase nach dem dritten Platz und der damit erfüllten Medaillen-Mission in Mailand.Im Trubel der Aufregung vergaßen beide auf dem Eis sogar ihre Maskottchen, die sie bei der Siegerehrung erhielten. "Wir waren auf dem Podium, haben dann noch Fotos gemacht. Ich habe die Maskottchen an die Bande gelegt und dann war irgendwie alles so hektisch", sagte Hase. "Jetzt sind unsere Maskottchen weg. Ehrlich gesagt war das mit das Schönste an der Medaille, dass ich wusste, ich habe die besonderen Maskottchen bekommen."Erst kurz enttäuscht, dann lange stolzNach einem nahezu perfekten Kurzprogramm mit einer persönlichen Bestleistung und dem ersten Platz rutschten Hase/Volodin in der Kür nach Fehlern von ihr beim dreifachen Salchow und in der Kombination noch auf den dritten Platz hinter den Olympiasiegern Riku Miura/Ryuichi Kihara aus Japan und den zweitplatzierten Georgiern Anastasia Metelkina/Luka Berulawa ab. "Ich habe im Endeffekt die Fehler gemacht", räumte Hase ein.Die erste Enttäuschung direkt nach dem Lauf wich aber schnell dem Stolz. "Ich würde auf jeden Fall sagen: Wir haben Bronze gewonnen und nicht Gold verloren", sagte Hase am Tag nach dem nervenaufreibenden Kürfinale.Sie habe im sogenannten Kiss-and-Cry-Bereich - dort warten die Läuferinnen und Läufer auf ihre Wertung der Punktrichter - noch gar nicht wirklich verstanden, dass es zu Bronze gereicht habe. "Als ich das realisiert habe, war ich trotzdem super glücklich. Ich meine, Olympia ist alle vier Jahre." So eine Chance kommt womöglich nie wieder - vielleicht schon gar nicht in dieser Konstellation.Zukunft "nach Bauchgefühl" entscheidenHinter Hase/Volodin stecken mehr als drei Jahre harte Arbeit. Alles war auf den Olympia-Wettbewerb ausgerichtet. Ob und wie lange die beiden sich noch einmal zusammen schinden, ließ das Duo offen.Man wolle sich nicht festnageln lassen, antwortete Hase in der ARD auf die Frage, wie groß die Chance sei, als Eiskunstlauf-Paar auch nach der Weltmeisterschaft im März in Prag weiterzumachen. "Wir entscheiden da ganz nach Bauchgefühl", sagte sie - und ließ damit Raum für Spekulationen.Hase/Volodin sind das deutsche AushängeschildEine Trennung des Duos Hase/Volodin nach der Saison wäre das für das deutsche Eiskunstlaufen ein herber Schlag. Mit Ausnahme von Annika Hocke und Robert Kunkel, die in Italien im Paarlauf-Wettbewerb einen guten zehnten Platz belegten, blieb die Deutsche Eislauf-Union in Mailand ohne Finaleinzug. Für die Einzelkonkurrenzen konnten sich deutsche Sportlerinnen und Sportler gar nicht erst qualifizieren. Auch im Teamevent fehlte Deutschland."Wir werden die Saison beenden, werden ein bisschen den Sommer genießen, ein bisschen freimachen. Ich habe einen Bundeswehr-Lehrgang. Und dann schauen wir, wie es weitergeht, wie lang, in welchem Rahmen", sagte Hase.Hase hofft auf "mehr Förderung" und "mehr Geld"Die Berlinerin hofft, dass der Bronze-Coup dem deutschen Eiskunstlaufen einen Schub gibt. "Das bedeutet vielleicht, dass es in den nächsten Jahren viel mehr Kinder geben wird, mehr Förderung für den Eiskunstlauf und hoffentlich auch mehr Geld, damit kleine Mädchen und Jungen so ihren Weg machen können wie wir", erklärte Hase. Denn die goldenen deutschen Eiskunstlauf-Zeiten sind längst vorbei.Immerhin war die Bronzemedaille von Hase/Volodin das erste deutsche Eiskunstlauf-Edelmetall seit dem Olympiasieg von Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren in Pyeongchang in Südkorea. "Alle haben erwartet, dass wir hier eine Medaille gewinnen", sagte Hase.Für Volodin ist Bronze "unglaublich"Auch bei Volodin war die Freude über die erste olympische Medaille gleich bei seinem Debüt groß. "Es ist unglaublich. Seit drei Jahren laufen wir zusammen und stehen jetzt mit der Bronzemedaille auf dem olympischen Podium", sagte der gebürtige Russe, der im vergangenen Jahr den deutschen Pass erhielt und somit erst berechtigt war, für Deutschland an den Winterspielen teilzunehmen.Ob er noch einmal für Deutschland bei Olympia teilnehmen wird, ist offen. 2030 bei den Spielen in Frankreich sind Hase/Volodin jeweils 30 Jahre alt - für Edelmetall wäre es damit noch nicht zu spät. Savchenko war bei ihrem Olympiasieg mit Massot 34 Jahre alt, der gebürtige Franzose 29.

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Verletzter Olympia-Star: Lindsey Vonn teilt witzigen Krankenhaus-Einblick

Knapp zehn Tage nach dem großen Drama bei der Abfahrt der Frauen hat Lindsey Vonn Italien verlassen. Zurück in den USA ist sie erleichtert, doch eine weitere Operation steht bevor.Knapp zehn Tage nach dem großen Drama bei der Abfahrt der Frauen hat Lindsey Vonn Italien verlassen. Zurück in den USA ist sie erleichtert, doch eine weitere Operation steht bevor.

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Olympia-News: Medaillen-Traum der deutschen Curler vor dem Aus

Der Medaillen-Traum der deutschen Curler droht zu platzen. Gegen Tschechien kassiert das Team eine überraschende Niederlage.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Deutsche Eiskunstläufer holen Bronze – Bobpilotin verpasst Gold

Minerva Hase und Nikita Volodin sichern sich bei Olympia Bronze. Monobobfahrerin Laura Nolte macht eine "sehr bittere" Erfahrung und verpasst Gold. Auch die Skispringer sind sauer.Minerva Hase und Nikita Volodin sichern sich bei Olympia Bronze. Monobobfahrerin Laura Nolte macht eine "sehr bittere" Erfahrung und verpasst Gold. Auch die Skispringer sind sauer.

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Olympia: Nach Silbertränen will Nolte Gold im Zweierbob

Vier Hundertstel fehlten zum Gold – jetzt setzt Nolte im Zweierbob alles auf Sieg. Wie Freundschaft und Teamgeist sie nach dem Silber-Drama antreiben.Nach dem Millimeter-Krimi ohne Happy End im Monobob will sich Laura Nolte nun im Zweierbob ihr zweites Olympia-Gold holen. Mit ihrer Anschieberin Deborah Levi, mit der sie bereits vor vier Jahren in Peking Olympiasiegerin wurde, ist sie die Topfavoritin. "Debbie hat mir gesagt, dass sie superstolz auf mich ist und wir das Ding jetzt im Zweier rocken. Das gibt mir ein Supergefühl", sagte Nolte einen Tag nach Silber bei einer Pressekonferenz. Nolte war am Montagabend als Führende in den vierten Lauf gegangen, musste sich dann aber um vier Hundertstelsekunden der Amerikanerin Elana Meyers Taylor (41) geschlagen geben. Levi hatte im Ziel auf ihre Freundin gewartet und sie umarmt. "Es ist schön, bei solch emotionalen Momenten eine Freundin und Teampartnerin dabei zu haben", sagte Nolte. Nolte: "Deswegen sind wir auch oft unschlagbar" Mit etwas Abstand kann Nolte auch ihre zweite olympische Medaille genießen, nachdem bei der Siegerehrung noch viele Tränen geflossen waren. Aufgefangen sie hat dann der Empfang im deutschen Haus, wo Familie und Freunde sie feierten. "Das war dann meine Siegerehrung. Sie haben mir gesagt, dass sie alle stolz auf mich sind und so kann ich es jetzt auch sehen", sagte die 27-Jährige. Direkt nach dem Rennen hatte die Weltcup-Gesamtsiegerin noch von "verlorenem Gold" gesprochen. Am Freitag und Samstag will sie nach vier Läufen ganz oben stehen und wie in Peking mit ihrer starken Anschieberin Levi jubeln. "Sie vertraut mir, ich vertraue ihr. Deswegen sind wir auch oft unschlagbar", sagte Nolte."Hätten es auch zeitgleich machen können"Im Zweierbob legt Nolte mit Kraftpaket Levi oft die Startbestzeiten hin. Dass im Monobob ihr nun ausgerechnet zwei Athletinnen mit 41 (Meyers Taylor) und 40 Jahren (Kaillie Armbruster Humphries) das Leben so schwer machten, hatte sie nicht erwartet. "Ja, echt krass, was Elana jetzt auch am Start nochmal gemacht hat, das ist auch sehr überraschend. Es gab kein einziges Weltcuprennen, in dem sie schneller war am Start als ich", sagte Nolte über die Olympiasiegerin. Diese ist bei ihren fünften Winterspielen nach drei Silber- und zwei Bronzemedaillen am Ziel ihrer Träume angekommen. Nolte freute sich für Meyers Taylor: "Sie ist wirklich ein sehr netter Mensch, eine klasse Sportlerin und sie jagt ja auch schon lange das Gold. Aber dann hätten wir es ja auch zeitgleich machen können." Bronze ging acht Hundertstel hinter Nolte an die 40 Jahre alte dreimalige Olympiasiegerin Armbruster Humphries aus den USA.

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FC Bayern München: Uli Hoeneß kritisiert Spielerberater: „Werden diesen Wahnsinn nicht mitmachen“

FC-Bayern-Funktionär Uli Hoeneß schimpft in einem Interview über aus seiner Sicht maßlose Spielerberater. Gehalt und Arbeit stünden in keinem Verhältnis.Uli Hoeneß will als Konsequenz aus dem zähen Vertrags-Poker um Abwehrspieler Dayot Upamecano die Macht der Berater künftig beschneiden. Die Verantwortlichen des FC Bayern werden es sich „nicht mehr gefallen lassen, dass Berater allein bestimmen, wie es läuft. Ihr Beitrag steht zunehmend in keinem Verhältnis mehr zur Honorierung, die aufgerufen und am Ende auch oft gezahlt wird“, sagte der 74-Jährige im „Bild“-Interview: „Wir werden verstärkt ‚Nein‘ sagen und diesen Wahnsinn nicht mitmachen.“Der Spieler selbst müsse diesbezüglich wieder mehr in die Pflicht genommen werden, meinte der Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters. „Man kann auch dem Spieler einmal sagen: ‚Wenn dein Berater weiter so unverschämt verhandelt, werden wir mit ihm nicht mehr über deine Zukunft bei uns sprechen.‘ So weit muss das gehen.“Ihm sei deswegen klar, dass das Wort Nein in Vertragsverhandlungen künftig von Vereinsseite häufiger fallen werde. „Wir werden vielleicht auch den ein oder anderen Berater – wenn er sich unfair verhält – auf eine Liste nehmen und ihm sagen, dass wir Spieler, die er vertritt, nicht mehr verpflichten werden“, ergänzte der langjährige Erfolgs-Manager der Bayern: „Das wäre der nächste Schritt.“Das störte Uli Hoeneß am Upamecano-PokerUpamecano hatte in der Vorwoche seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nach langwierigen Verhandlungen bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Der 27-Jährige darf sich über eine deutliche Gehaltsverbesserung freuen. Hoeneß hatte sich vor der Vertragsunterschrift „entsetzt“ über das Verhalten der Berater des Franzosen gezeigt. Öffentliche Attacken des Vereinspatrons gegen Spielerberater sind nicht neu. Es gab sie auch schon bei anderen Bayern-Profis, deren Zukunft in der Vergangenheit offen war.„Im Fall Upamecano wollten die Berater entweder den Preis bei uns hoch- oder ihn zu einem anderen Club treiben, und als Dankeschön sollen wir ihnen Handgeld zahlen“, sagte Hoeneß nun: „Das ist ein Widerspruch in sich, den wir so nicht länger hinnehmen sollten.“

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Olympia: Deutsche Eiskunstläufer holen Bronze – Wahnsinnskür der Japaner

Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Hase/Volodin gewinnt Bronze im olympische Finale. Zur Musik aus "Gladiator" holt die Konkurrenz aus Japan mit Weltrekord-Punktzahl Gold.Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Hase/Volodin gewinnt Bronze im olympische Finale. Zur Musik aus "Gladiator" holt die Konkurrenz aus Japan mit Weltrekord-Punktzahl Gold.

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Hase/Volodin verwackeln Gold: Hinreißende Weltrekord-Kür reißt Olympia-Fans vom Hocker

Nach dem Olympia-Paarlauf-Kurzprogramm lagen Minerva Hase und Nikita Volodin noch in Führung. Doch in der Kür konnten sie dem Druck nicht standhalten – eine Medaille gab's trotzdem.Dieser Artikel erschien zuerst bei ntv.de.Ryuichi Kihara heulte und hörte gar nicht mehr auf. Aus seinem Gesicht flossen Tränen-Sturzbäche des Glücks und der Erleichterung. Der Japaner hatte am späten Montagabend Gold im Paarlauf-Wettbewerb gemeinsam mit seiner Partnerin Riku Miura gewonnen. Sie hatten gewonnen, weil sie eine im Eiskunstlaufen noch nie gesehene Kür zeigten, weil sie eine Weltrekord-Wertung für ihren Vortrag bekamen. Und sie gewannen, weil die nach dem Kurzprogramm führenden Minerva Hase und Nikita Volodin patzten.Der Sonntagabend war die Ouvertüre, der Montagabend der Showdown. Und im einleitenden Teil, dem Kurzprogramm, hatte die Welt noch so viel anders ausgesehen. Nach einem Fehler bei der Hebung war Kihara untröstlich. Er war wütend auf sich selbst. Er war wütend, weil er, der amtierende Weltmeister, die Medaillen in weite Ferne rücken sah. Nicht aber sein motivierender Trainer, der ihm auf dem Weg vom Eis zuflüsterte: „Es ist noch nicht vorbei“. Und auch nicht Miura, die ihren innerlich brodelnden Partner sofort rührend aufgebaut hatte. Das waren Szenen fürs Herz.Alles bei Olympia war auf diese Kür ausgerichtetUnd was zeigten die beiden für eine Nervenstärke. Jedes einzelne Element saß. 158,13 Punkte waren noch nie verteilt worden. Das Publikum war außer sich vor Begeisterung. Das sah plötzlich sehr nach Medaille aus und nicht mehr nach Platz fünf. Ein Paar nach dem anderen tanzte vergeblich auf dem Eis. Doch die Wertung der Japaner blieb eingefroren. Und dann kamen Minerva Hase und Nikita Volodin. Seit dreieinhalb Jahren arbeiten sie nun schon zusammen. Und sie hatten all diese Arbeit auf diesen Moment, auf diese olympischen vier Minuten ausgerichtet (plus eben das Kurzprogramm zuvor). Eine Medaille war der mindeste Anspruch, Gold war das klare Ziel dieses ungleichen Duos, das sich so perfekt ergänzt. Sie, der Strukturmensch, und er, der Freigeist.Minerva Hase und Nikita Volodin holten die Bronzemedaille© Peter KneffelDafür, für Gold, hatten sie in den vergangenen Wochen nochmal die Sinne geschärft. Sich selbst noch mal härtere Arbeit verordnet. Die Fehler bei der Europameisterschaft hatten sie aufgeschreckt. Und so arbeiteten sie am Feinschliff. Nach einem kurzen Trainings-Abstecher nach Mailand zogen sie sich abermals in die Schweiz zurück. Die beiden Perfektionisten wollten das letzte Prozent wecken. Alles für ihre Mission, der am Montagabend eben diese vier verdammten Minuten gegenüberstanden.Eigentlich ging’s perfekt losEs ging vorzüglich los mit dem Dreifach-Twist in der höchsten Schwierigkeit. Minerva Hase flog durch die Luft, Nikita Volodin fing sie butterweich auf. Doch dann kamen die Fehler. Hase unterdrehte beim zweiten Axel, den Salchow brachte sie nur einfach und nicht dreifach zustande. Gold rann ihnen durch die Hände, Silber wackelte. Bronze wirkte wahrscheinlicher, sicher war es nicht. Sie brachten die Kür professionell zu Ende, sanken aufs Eis und als sie ihre letzte Position verlassen hatten, lächelte Hase verzweifelt. Sie wusste natürlich, dass dieser Abend ganz anders verlaufen war, als sie sich das, völlig abgeschirmt von allen anderen Einflüssen, vorgestellt hatte.„Es war auf jeden Fall nicht leicht, heute als Letzte aufs Eis zu gehen, mit dem Wissen: Jetzt sind nur noch wir dran und danach steht das Ergebnis fest“, sagte Hase nach der Kür zu Olympics.com. „Bei den Sprüngen habe ich gemerkt, dass ich etwas wackelig war – das hat dann zu dem großen Fehler geführt. Umso stolzer bin ich darauf, wie wir danach zurückgekommen sind.“ Volodin sei in diesen Momenten „der Fels in der Brandung gewesen“.Im TV-Bild war zu erahnen, dass der 26-Jährigen ein leises „Scheiße“ über die Lippen kam. Volodin nahm sie in den Arm, zum Trost. Derweil konnten die Japaner kaum glauben, was sich da abgespielt hatte. Sie hatten Gold, aber sie trauten der Lage noch nicht. Es hatte ja noch niemand etwas angezeigt. Kihara kämpfte gegen die Tränen. Er war in einem leeren Raum gefangen, der sich nur ganz langsam golden zu verfärben begann. In Miuras Gesicht war gar nichts abzulesen. Sie wirkte völlig eingefroren.Lächeln gegen die AnspannungHase und Volodin kämpften ebenfalls gegen ihre Gefühle an. Auf eine entschuldigende Geste folgte das professionelle Lächeln und ganz viele mit den Händen geformte kleine Herzchen. Es galt das Vakuum zu füllen, das zwischen Enttäuschung und Anspannung entstanden war. Das sich nur über die Jury-Wertung auflösen ließ. 139,08 Punkte gab’s, das war die viertbeste Kür, dank der Vorlage aus dem Kurzprogramm reichte das zu Bronze. Nur zu Bronze. Das war den Gesichtern deutlich abzulesen. Damit waren sie zwar gefallen, aber weicher als „Vierfach“-Gott Ilia Malinin, der in der Milano Ice Skating Arena in einem epischen Drama aus dem Olymp gefallen war.Erst nach und nach formte sich aus der Blitz-Schockstarre ein Lächeln bei Volodin und Hase. Erst nach und nach verschwand das Kopfschütteln des 26-Jährigen, ehe die beiden bei der Vergabe der Medaillen wieder lachen konnten. Zuvor hatten sie trotz der Enttäuschung schon fair gratuliert.Die Aufgabe für den Olympiasieg war an diesem Abend in Mailand ohnehin gigantisch gewesen. Die Herausforderung, die die Japaner dem deutschen Duo gestellt hatte, historisch groß. Für Gold hätten Hase und Volodin eine so gute Kür laufen müssen wie nie zuvor. Mit den Patzern platzte der Traum schnell. Und schließlich auch der Griff nach Silber, das nach Georgien ging, an die amtierenden Europameister Anastassia Metelkina und Luka Berulava. Sowohl Japan als auch Georgien hatten nie zuvor eine Medaille im Paarlauf geholt. Deutschland zuletzt 2018, damals in Pyeongchang gab’s Gold für Aljona Savchenko und Bruno Massot. Das zweite Berliner Duo Annika Hocke/Robert Kunkel lief mit Saisonbestleistung auf Rang zehn (194,11).Transparenzhinweis: Der stern ist wie ntv.de Teil von RTL Deutschland.

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Olympische Winterspiele 2026: Darum stürmte Ski-Star McGrath vor Wut in den Wald

Da gewannen Frust und Trauer die Oberhand: Als Atle Lie McGrath eine Olympia-Medaille verpasst, stürmt er vor Wut in den Wald. Das liegt nicht nur am sportlichen Ehrgeiz.Die Bilder von Atle Lie McGraths Flucht in den Wald gingen um die Welt: Jetzt hat der norwegische Skirennfahrer über seine Gefühle nach dem bitteren Slalom-Aus bei Olympia gesprochen. „Ich musste einfach weg von allem. Ich dachte, ich würde etwas Ruhe finden – was nicht der Fall war, weil Fotografen und Polizei mich im Wald gefunden haben. Ich brauchte einfach etwas Zeit für mich“, sagte der 25-Jährige Stunden nach dem Ausscheiden.Die Goldmedaille vor Augen war McGrath in Bormio als Führender mit deutlichem Vorsprung in den zweiten Durchgang gegangen. Dann fädelte er allerdings ein und schied aus. Tief enttäuscht warf McGrath daraufhin erst in hohem Bogen seine Skistöcke weg und stapfte dann zu Fuß los Richtung Wald. Der Skandinavier lief einmal quer über die Piste, passierte die Streckenbegrenzung, ging weiter und weiter – und ließ sich schließlich in der Nähe von ein paar Bäumen in den Schnee fallen.Trauer am Tag der Olympia-Eröffnungsfeier„Normalerweise bin ich jemand, der Dinge gut einordnen kann. Wenn ich in einem Rennen nicht gut fahre, kann ich mir zumindest sagen, dass ich gesund bin, dass meine Familie gesund ist und die Menschen, die ich liebe, da sind.“ Dies sei aber dieses Mal nicht der Fall gewesen. Am Tag der Eröffnungsfeier war sein Großvater gestorben. „Ich habe jemanden verloren, den ich so sehr liebe, und das macht es wirklich schwer.“ Er habe gehofft, diese schwere Zeit mit etwas Gutem abschließen zu können, sagte McGrath. „Ich musste so viel Schwieriges durchstehen und wirklich stark bleiben. Das macht es noch einmal besonders hart.“„Einer der härtesten Momente meines Lebens“„Es ist nicht der schlimmste Moment meines Lebens, aber es ist der schlimmste Moment meiner Karriere – und mit allem, was gerade passiert ist, einer der härtesten Momente meines Lebens“, sagte McGrath, der nach einer bislang starken Saison den Slalom-Weltcup anführt. „Ich habe meine Zeit im Wald verbracht, jetzt werde ich Zeit mit den Menschen verbringen, die ich liebe – und das ist alles, was ich brauche.“McGrath ist aktuell einer der besten Slalomfahrer der Welt. Der Norweger fuhr in der laufenden Saison schon fünfmal auf ein Weltcup-Podest und führt damit auch die Gesamtwertung im Torlauf an.Bei den Winterspielen in Norditalien hatte er im ersten Lauf auch von seiner frühen Startnummer eins profitiert. Etliche andere Topfahrer waren bei Schneefall und schwierigen Sichtverhältnissen früh ausgeschieden. Nach seinem Patzer im Finale musste McGrath die Goldmedaille allerdings dem Schweizer Weltmeister Loic Meillard überlassen.

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Fifa-Boss: Gianni Infantino ist jetzt „offiziell“ Libanese

Gianni Infantino hat schon so manches Mal für Stirnrunzeln gesorgt. Nun macht er erneut von sich reden: Der Fifa-Boss hat eine neue Staatsbürgerschaft.FIFA-Präsident Gianni Infantino ist dank einer für ihn angewendeten Ausnahmeregel nun offiziell auch Staatsbürger des Libanons. „Es war mir eine Ehre, in Beirut zu sein, um meinen libanesischen Pass vom Ministerium für Inneres und Stadtverwaltungen entgegenzunehmen“, schrieb der 55-jährige Schweizer Fußballfunktionär in der Nacht zu Dienstag auf seinem Instagram-Account. Betitelt war sein Post mit der Überschrift: „STOLZ, LIBANESE ZU SEIN – OFFIZIELL!“Gianni Infantino: „Ich liebe Libanon“Dazu veröffentlichte Infantino einen Videoclip, in dem er – auf Englisch – seine Liebe zu dem arabischen Mittelmeerstaat erklärt, sich Fingerabdrücke für den Pass nehmen lässt und diesen dann strahlend vorzeigt. Unter dem Beitrag heißt es: „Ich liebe Libanon und fühle mich in diesem wunderschönen Land zu Hause!“Infantino wurde als Sohn italienischer Einwanderer in der Schweiz geboren und ist mit einer Libanesin verheiratet. Der Präsident des libanesischen Fußballverbands, Haschem Haida, hatte ihm bereits vor Monaten zur Verleihung der Staatsbürgerschaft durch Staatspräsident Joseph Aoun gratuliert. Aoun hatte Infantino aufgefordert, die notwendigen Schritte für eine Einbürgerung zu vollziehen.Ausnahme für den FIFA-PräsidentenNormalerweise können libanesische Frauen nach libanesischem Recht ihre Staatsbürgerschaft nicht an ihre ausländischen Ehemänner und Kinder weitergeben. Aber Aoun machte für Infantino eine Ausnahme und gewährte ihm und seinen Familienmitgliedern die Staatsbürgerschaft. Libanesische Männer, die mit ausländischen Frauen verheiratet sind, geben ihre Staatsangehörigkeit automatisch an ihre Kinder weiter, während ihre Ehefrauen erst nach einer bestimmten Zeit der Ehe Anspruch auf die Staatsbürgerschaft haben.Im November hatte Infantino auf die Frage, wie die FIFA dem von Krieg und Krisen gebeutelten Land helfen könne, geantwortet, man prüfe den Bau eines modernen Fußballstadions für 20.000 oder 30.000 Zuschauer, in dem die Nationalmannschaft Länderspiele austragen könne. Die Menschen im Libanon verdienten das.

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Olympische Winterspiele: Erstes Update aus Heimat: Vonn kann noch nicht wieder stehen

Lindsey Vonn ist nach ihrer schweren Verletzung bei Olympia in den USA gelandet. Vor ihr liegen weitere Operationen, der Weg zur Genesung scheint weit, wie eine neue Mitteilung des Ski-Stars zeigt.Ski-Star Lindsey Vonn hat sich nach ihrer Rückkehr in die USA mit einem Gesundheitsupdate zurückgemeldet. "Ich habe seit über einer Woche nicht mehr auf meinen eigenen Beinen gestanden, ich liege seit meinem Rennen unbeweglich in einem Krankenhausbett", schrieb die 41-jährige Amerikanerin auf der Plattform X. "Und auch wenn ich noch nicht stehen kann, fühlt es sich unglaublich an, wieder auf heimischem Boden zu sein."In den USA sollen nun weitere Operationen folgen, wie Sophie Goldschmidt, Chefin des US-Skiteams, bereits am Sonntag mitgeteilt hatte."Ich kehre langsam zurück ins Leben"Die nach ihrem Sturz in der olympischen Abfahrt schwer verletzte Vonn war nach ihrem Klinikaufenthalt in Treviso am Montag mit dem Krankenwagen zum Flughafen Marco Polo nach Venedig gebracht worden. Am Abend hatte sie bei Instagram ein Video mit privaten Einblicken aus dem Krankenhaus veröffentlicht. "Ich kehre langsam zurück ins Leben, zurück zu den Grundlagen und den einfachen Dingen, die im Leben am meisten bedeuten. Lächeln. Lachen. Lieben", schrieb sie dazu und bedankte sich bei Familie, Freunden, ihrem Team und dem medizinischen Personal.Bei ihrem Sturz in Cortina d'Ampezzo hatte sich Vonn eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. Die Amerikanerin hat bereits mehrere Operationen hinter sich, was für derartige Verletzungen aber nicht ungewöhnlich ist. Die Olympiasiegerin von 2010 war trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie zu dem Wettkampf angetreten.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·