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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

DFB-Pokal: Stuttgart siegt souverän in Rostock – neuer Stürmer trifft dreimal

Einstand nach Maß für Dzenan Pejcinovic beim VfB Stuttgart: Sein erstes Pokalspiel entscheidet er fast im Alleingang. Die Schwaben ziehen ungefährdet in die nächste Runde ein.25-Millionen-Euro-Transfer Dzenan Pejcinovic hat den VfB Stuttgart in die zweite Runde des DFB-Pokals geschossen. Der Neueinkauf vom VfL Wolfsburg erzielte bei seinem Pflichtspieldebüt für den VfB gleich drei Tore zum 4:0 (2:0)-Erfolg beim Drittligisten FC Hansa Rostock.Vor 27.453 Zuschauern im Ostseestadion traf der 21 Jahre alte Pejcinovic in der 18., 37. sowie 82. Minute und belohnte damit einen sehr dominanten und spielfreudigen Auftritt des Fußball-Bundesligisten. Tiago Tomas (74.) schoss in der zweiten Halbzeit das 3:0. „Ich freue mich, so einen Einstand hingelegt zu haben. Für mich ist auch wichtig, dass ich für die Mannschaft arbeite, dass ich meinen Teil erledige für den Erfolg, und das ist mir heute ganz gut gelungen“, sagte Pejcinovic im ZDF. Der DFB-Pokal ist mittlerweile so etwas wie ein Lieblingswettbewerb der Stuttgarter: 2025 gewann das Team von Sebastian Hoeneß den Cup, 2026 stand man im Finale. Von den vergangenen 22 Pokalspielen hat der VfB nur drei verloren.Ex-Rostocker früh rausDabei begann das Spiel in Rostock für den Favoriten sehr schmerzhaft. Nikolas Nartey musste schon in der neunten Minute verletzt ausgewechselt werden. In der Saison 2019/20 hatte der auf vielen Positionen einsetzbare Däne auch einmal auf Leihbasis für den FC Hansa gespielt.Stuttgart dominierte das Spiel jedoch völlig unbeeindruckt von diesem frühen Rückschlag. Allein in der ersten Halbzeit betrug das Ballbesitzverhältnis 71:29 Prozent für den VfB. 362 Stuttgarter Pässen hatte der ambitionierte Drittligist nicht einmal die Hälfte dieses Wertes (144) entgegenzusetzen.Unter diesem Druck verloren die Rostocker den Ball vor beiden Pejcinovic-Toren in der ersten Hälfte jeweils beim Spielaufbau. Trotzdem wurde es zumindest nach dem 1:0 des neuen Stürmers noch einmal turbulent.Eine Großchance für HansaErst verpasste Chris Führich nur knapp einen Stuttgarter Doppelschlag (20.). Auf einmal hatte Hansa jedoch die große Chance zum Ausgleich (22.): Andreas Voglsammer schickte seinen Sturmpartner Leon Dajaku steil. Der frühere Jugendspieler des VfB wollte den Ball frei vor dem Tor noch einmal querlegen, doch sein Pass geriet zu ungenau. Ebenfalls fast im Gegenzug lenkte Rostocks Torwart Luca Unbehaun einen Distanzschuss von Jeff Chabot (25.) an den Pfosten. Auch gegen Tiago Tomas musste der beste Hansa-Spieler dieses Abends noch einmal eingreifen (44.).Auf der Gegenseite rechtfertigte auch Stuttgarts Torwart Fabian Bredlow das Vertrauen als zumindest vorübergehender Ersatz für den verletzten Stammkeeper Dennis Seimen. Der 31-Jährige parierte sehenswert eine Direktabnahme von Rostocks Yannick Michaelis (41.). Ob der VfB dennoch einen neuen Torwart verpflichtet, ist weiter unklar.Pyro-Unterbrechung nach der HalbzeitZu Beginn der zweiten Halbzeit musste das Spiel für acht Minuten unterbrochen werden (49.). Weil Rostocker Fans auf der Südtribüne massiv Pyrotechnik gezündet hatten, lag das ganze Spielfeld zeitweise im Nebel.Stuttgart ließ es nun etwas ruhiger angehen, ohne die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Trotzdem hatte der FC Hansa die erste Chance der zweiten Hälfte: Aber auch Dajaku scheiterte an Bredlow (62.).Viel kam danach nicht mehr vom Aufstiegsfavoriten der 3. Liga. Er war fast ausnahmslos damit beschäftigt, den Stuttgartern hinterherzulaufen. Der Portugiese Tiago Tomas machte alles klar. Pejcinovic gelang sogar noch der Dreierpack. Der VfB gewann damit auch das dritte von vier Pokalspielen in Rostock seit der Saison 2018/19.

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Reit-WM in Aachen: Feier unter Flutlicht: Springreiter bejubeln Gold

Die deutsche Mannschaft reitet bei der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen als führendes Team in die letzte Runde - und behält die Nerven. Das Publikum im größten Stadion der Welt tobt.Schon nach dem dritten Paar begann die Gold-Feier. Die deutschen Springreiter sicherten sich bei den Weltmeisterschaften in Aachen souverän und vorzeitig den Titel. Das Team von Bundestrainer Otto Becker durfte Platz eins schon eine knappe Stunde vor dem Ende der letzten Teilprüfung feiern.Als Daniel Deußer im Sattel von Otello seine dritte Runde bei dieser WM beendet hatte, gab es kein Halten. Die meisten der 40.000 Zuschauer im größten Reitstadion der Welt waren bis zum letzten Sprung mucksmäuschenstill und feierten dann enthusiastisch den Heimsieg unter Flutlicht. Deußers Teamkameraden und Bundestrainer Becker beglückwünschten den in Belgien lebenden Profi, als er aus dem Parcours kam.„Abnormal“, rief Marcus Ehning seinem Teamkollegen zu. „Das ist unglaublich“, kommentierte der strahlende Deußer. Silber ging an Belgien, Bronze an Großbritannien.Zuletzt gab es 2010 Team-Gold bei der WMDer Ritt von Schlussreiter Richard Vogel und United Touch war für die Mannschaftswertung ohne Belang, denn es zählten auch in der letzten von drei Teilprüfungen über drei Tage die drei besten Ergebnisse jeder Mannschaft - und so war nach Deußers Ritt schon alles klar.Neben Deußer, Ehning und Vogel gehört Sophie Hinners, das für das erste deutsche Team-Gold seit 2010 in Lexington/Kentucky sorgte. Auch damals gehörte Ehning schon zur Sieger-Mannschaft, Becker war der Coach. Es ist das vierte Team-Gold für Deutschland in der WM-Geschichte.Ehning reitet erneut ohne FehlerDas deutsche Team war am Freitagabend als führende Mannschaft in den Parcours geritten. Am Mittwoch und Donnerstag gelangen bei insgesamt acht Ritten sieben fehlerfreie Runden. Mit minimalem Vorsprung vor der US-Mannschaft startete der Abend.Als erster Reiter des Gastgeber-Teams blieb Marcus Ehning auch in seiner dritten WM-Prüfung ohne Fehler. Der 52-Jährige ritt mit seinem Coolio eine souveräne Runde und ließ den sehr schweren Parcours leicht aussehen. Elegant überwand das Paar die 14 Hindernisse. „Also ich bin fasziniert von meinem Pferd, wie es diese drei Tage hier abgeliefert hat“, schwärmte der dreimalige Sieger des Großen Preises von Aachen im WDR-Interview: „Das ist wirklich unglaublich.“WM-Debütantin Hinners kassiert einen StrafpunktOhne Abwurf ritt auch Sophie Hinners mit Singclair. Aber die WM-Debütantin war einen Tick zu langsam, überschritt die erlaubte Zeit für den 580 Meter langen Parcours von 87 Sekunden und kassierte dafür einen Strafpunkt. „Singclair sprang wieder fantastisch, das ist ein ganz gigantisches Gefühl“, kommentierte die 28-Jährige und lobte den Wallach, der erneut mühelos über die Hindernisse flog. „Das ist eine abnormale Stimmung da draußen.“Deußer macht frühzeitig alles klarNach der Vorlage von Ehning und Hinners mit ihren starken Runden für Deutschland blieb Deußer mit Otello ebenfalls fehlerfrei. Der 45 Jahre alte Profi zeigte erneut eine souveräne Vorstellung. Nach seiner Runde entlud sich die Freude bei Publikum und Mannschaft.Auch Vogel blieb ohne Abwurf. Der Einzel-Europameister ritt als Mannschafts-Weltmeister ein und kassierte mit United Touch nur zwei Strafpunkte wegen Überschreitung der erlaubten Zeit. Glücklich winkte Vogel ins feiernde Publikum. In der Einzelwertung sind Deußer und Otello das beste deutsche Paar und liegen - gleichauf mit dem Schweizer Steve Guerdat und Dynamix - auf Platz eins. Auf Platz vier fünf folgt Ehning mit Coolio. Das Einzel wird in zwei weiteren Runden am Sonntag entschieden.Druck standgehaltenDas deutsche Quartett hielt dem Druck stand, der über den Tag gewachsen war. „Das Warten ist zäh“, sagte Bundestrainer Becker. „Das ist auch anders als auf anderen Turnieren, bei denen die Reiter oft vier, fünf Pferde dabei haben und über den ganzen Tag beschäftigt sind.“ Es seien bei der WM „sowieso lange Tage, das haben wir auch im Vorfeld angesprochen. Das wussten die Reiter.“ Am Nachmittag vor der Entscheidung gaben Becker und Ehning noch Autogramme am Stand des Verbandes.Als Führender sei der Druck „als Gejagter“ größer sagte der 67 Jahre alte Becker, der bereits 2010 Trainer des deutschen Gold-Teams in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky war. „Aber das ist natürlich auch die beste Ausgangsposition.“ Begeistert zeigte sich Becker vom Ambiente in Aachen. „Das ist der Hammer“, schwärmte der erfahrene Coach: „Das haben wir ja letzte Woche schon erleben können bei den Kollegen, bei den anderen Disziplinen.“ In der Dressur und in der Vielseitigkeit hat bei jeder Prüfung eine Medaille gegeben, davon zwei goldene. Becker lobte das „geniale, fachkundige, begeisterungsfähige Publikum.“

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DFB-Pokal: Frankfurt überrollt Fünftligisten – FCK siegt nach Ausschreitungen

Frankfurt feiert im DFB-Pokal ein historisches Torfestival. Karlsruhe schaltet Münster aus. Und: Im Südwest-Derby zwischen Kaiserslautern und Mannheim drohte der Abbruch.Eintracht Frankfurt hat sich zum Saisonauftakt im DFB-Pokal mit einem historischen Kantersieg souverän für die zweite Runde qualifiziert. Der favorisierte Bundesligist ließ dem Fünftligisten und Pokal-Debütanten SC St. Tönis beim 11:0 (10:0) nicht den Hauch einer Chance und stellte beim höchsten Pokalsieg der Vereinsgeschichte nicht nur eine Bestmarke auf.Vor 10.893 Zuschauern in der ausverkauften Krefelder Grotenburg trafen im ersten Pflichtspiel unter Trainer-Rückkehrer Adi Hütter Jonathan Burkardt (4./29./41. Minute) mit einem Hattrick, Robin Koch (10.), Ayoube Amaimouni (17.), Can Uzun (34./36.), Elias Baum (44.), Younes Ebnoutalib (45.+1) und Mario Götze (45.+5) und Fares Chaibi (87.).Früher Doppelschlag beendet St. Tönis' PokalträumeFür Stimmung sorgten schon vor Anpfiff die rund 6000 mitgereisten Eintracht-Fans mit einer schwarz-roten Choreographie. Die Heimfans des Vereins aus der 30.000‑Einwohner-Stadt Tönisvorst zündeten auf der Gegenseite eine bunte Konfettikanone. Auf dem Rasen mit noch sichtbaren Markierungen vom vergangenen Heimspiel der Footballer Krefeld Ravens verzögerte sich der Anpfiff kurz, weil ein Stück des Tornetzes nicht befestigt war.Trotz eines durchaus mutigen Beginns der Amateure nahmen die Hessen dem Oberligisten mit zwei frühen Kopfballtoren nach Ecken durch Burkardt und Kapitän Koch schnell die Hoffnung auf eine Überraschung. Nach der krachenden 0:7-Pleite gegen den FC Brentford im letzten Testspiel schöpften die Frankfurter durch den frühen Doppelschlag Selbstvertrauen und ließen sich von vereinzelten offensiven Bemühungen der Außenseiter nicht verunsichern.Eintracht Frankfurt stellt schon zur Pause DFB-Pokal-Rekord aufWeil bei St. Tönis in der Defensive aber kaum etwas zusammenpasste und die Frankfurter Offensive die Mannschaft von Trainer Bekim Kastrati an allen Ecken und Enden überforderte, hatten die Frankfurter leichtes Spiel und schossen sich regelrecht in einen Torrausch. Bis zur Pause bauten die Hessen ihre Führung auf 10:0 aus und sorgten mit dem zweistelligen Pausenstand für den höchsten Halbzeitstand in der Geschichte des DFB-Pokals.Nach der Pause ließ es die Eintracht deutlich ruhiger angehen. So bot sich St. Tönis unter lautstarkem Applaus der Fans sogar die Chance auf den Ehrentreffer (57.). Doch Lenni Castrop, der jüngere Bruder von Borussia-Mönchengladbach-Profi Jens Castrop, vergab frei vor SGE-Keeper Kauã Santos. Nach mehreren Verletzungsunterbrechungen sorgte der eingewechselte Chaibi für den Endstand.KSC schaltet Münster ausDer Karlsruher SC hat sich im Parallelspiel nach einem Kraftakt in die zweite Runde des DFB-Pokals gekämpft. Der Zweitligist gewann beim Drittligisten Preußen Münster nach Rückstand 2:1 (0:1) und verdiente sich den Erfolg durch eine starke zweite Halbzeit. In einem engen Duell sorgte Sebastian Jung (81.) mit seinem Treffer spät für die Entscheidung.Zuvor hatte Montell Ndikom (35.) Münster in Führung geschossen, doch Marvin Wanitzek (69.) gelang der Ausgleich und leitete eine spannende Schlussphase ein. In dieser schlug Routinier Jung noch zu, in der Nachspielzeit (90.+5) flog Münsters Samuel Althaus wegen groben Foulspiels noch mit Rot vom Platz. Der Sieg war nicht unverdient – vor allem aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause. Im ersten Durchgang hatte der KSC noch Probleme, sich Chancen zu erspielen. Münster ließ kaum etwas zu und nutzte selbst eine der wenigen Gelegenheiten zur Führung.Doch der KSC kam zurück: Zunächst vergab der Favorit noch mehrere Möglichkeiten, aber gegen Wanitzeks Distanzschuss war Preußen-Torhüter Morten Behrens machtlos. Münster fand keine Entlastung mehr, Jung belohnte letztlich Karlsruhe.FCK siegt nach Ausschreitungen in der VerlängerungChaos auf den Rängen, Polizisten mit Pferden auf dem Platz – und ein gerade so abgewendeter Spielabbruch: Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat sich in einem hochemotionalen und von Ausschreitungen überschatteten Südwest-Derby in die zweite Runde des DFB-Pokals gekämpft. Der Pokalfinalist von 2024 gewann beim Drittligisten Waldhof Mannheim dank eines Last-Minute-Treffers mit 1:0 (0:0) nach Verlängerung. Nach der regulären Spielzeit stand das Spiel dicht vor dem Abbruch. Erst waren die Spieler beider Mannschaften aneinandergeraten, dann schossen Mannheim-Fans Raketen auf das Spielfeld und die Haupttribüne. Einige stürmten auf den Platz. Die Polizei beruhigte das Geschehen mit Hunderten von Beamten. Nach rund 30-minütiger Unterbrechung pfiff Schiedsrichter Robert Schröder zur Verlängerung an.Dort traf Ibrahim Kanate (120.) vor 23.513 Zuschauern zum Sieg für den FCK, der mit zwei Punkten aus zwei Spielen in die 2. Bundesliga gestartet war und zum vierten Mal in Folge die erste Runde überstand. Die Mannheimer kassierten nach einem guten Saisonstart mit vier Zählern in der 3. Liga die erste Pflichtspielniederlage der Spielzeit.Die Partie war gleich zu Beginn für einige Minuten unterbrochen, nach dem Einsatz von Pyrotechnik auf den Rängen vernebelte Rauch das Spielfeld. In der Folge war der Favorit das klar bessere Team, belohnte sich aber nicht. Thierry Tazemeta traf nur den Pfosten (40.). Nach dem Seitenwechsel waren die Mannheimer besser im Spiel. Ein leicht abgefälschter Schuss von Goncalo Gregorio (74.) klatschte ans Aluminium. Die Partie entwickelte sich zum Nervenspiel – bis das Sportliche überschattet wurde. In der Verlängerung traf Kanate ganz spät und sehenswert.Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert und um das Ergebnis des unterbrochenen Spiels ergänzt.

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Mannheim gegen Kaiserslautern: Südwest-Derby eskaliert: Rudelbildung und Platzsturm im DFB-Pokal

Pyrotechnik, Unterbrechung und ein Platzsturm: Das DFB-Pokalspiel zwischen Mannheim und Kaiserslautern ist zeitweise außer Kontrolle geraten.Das Südwest-Derby im DFB-Pokal zwischen dem Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim und dem Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ist nach der regulären Spielzeit eskaliert. Beim Stand von 0:0 gerieten nach Abpfiff zunächst die Spieler aneinander. Anschließend schossen FCK-Fans Feuerwerkskörper in Richtung der Tribünen. Daraufhin stürmten Waldhof-Anhänger auf das Feld. Die Mannschaften wurden in die Kabine geschickt. Polizeikräfte mussten in den Heimblock, während berittene Polizisten versuchten, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Der Anpfiff der Verlängerung verzögerte sich.Mannheim vs. Kaiserslautern: Spiel schon früh unterbrochenBereits nach wenigen Minuten war das Duell unterbrochen worden. Grund war zunächst Pyrotechnik aus dem Block der Gäste aus Rheinland-Pfalz. Die Heimfans warfen Gegenstände in Richtung FCK-Keeper Julian Krahl und zündeten ebenfalls Feuerwerkskörper.Schiedsrichter Robert Schröder pfiff das Duell nach wenigen Minuten wieder an, nachdem sich der Rauch im Carl-Benz-Stadion verzogen hatte. Unmittelbar nach Wiederbeginn flogen erneut Feuerwerkskörper auf das Spielfeld, die Partie lief aber zunächst weiter.

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Experten-Analyse: War das Abseitstor der Spanier im WM-Finale doch korrekt?

Der zweite Treffer der Spanier im WM-Finale wurde wegen Abseits aberkannt. Nach einer Untersuchung zweifeln Experten die Entscheidung an – und werfen weitere Fragen auf.Das WM-Finale 2026 hatte einen verdienten Sieger: Spanien schlug Argentinien im Metlife-Stadion in New Jersey nach Verlängerung mit 1:0. Ferran Torres hatte in der 106. Minute das Siegtor erzielt gegen einen Gegner, der durch Fouls, Theatralik und Spielzerstörung auffiel, aber weniger durch Fußball.Sieben Minuten später erzielte Torres nach einem Konter sogar das 2:0, doch der Treffer wurde wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aberkannt. Es war eine Millimeterentscheidung. Hätte das Tor gegolten, das Finale wäre entschieden gewesen. Doch so wahrte Argentinien die Chance, sich durch einen Ausgleichstreffer ins Elfmeterschießen zu retten. Selbst wenn man 120 Minuten völlig unterlegen war, so wie die Argentinier gegen Spanien, kann man dort bekanntermaßen am Ende gewinnen. Zweifel an der Korrektheit der 3D-Grafik im WM-FinaleDie Argentinier hatten in den letzten Sekunden noch zwei Chancen. Man stelle sich vor, sie hätten sie genutzt und dann noch das Elfmeterschießen gewonnen. Es hätte in der Folge hitzige Diskussionen gegeben. Das aberkannte Tor zum vermeintlichen 2:0 wäre in den Fokus geraten.Die Abseitsstellung war mit bloßem Auge nicht zu erkennen. In der grafischen Auflösung der halbautomatischen Fifa-Messung, die die Zuschauer im Stadion und am Fernseher präsentiert bekamen, waren Torres rechte Schulter und ein Teil seines Kopfes über der gezogenen Linie. Die Abseitsentscheidung war demnach richtig.Doch an der Korrektheit der Grafik bestehen berechtigte Zweifel. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat die Szene von zwei Experten prüfen lassen. Das Resultat: kein Abseits. Einer der Experten ist der Chef der französischen Firma Goodgame, Pierre Sallet. Das Unternehmen untersucht für Vereine und Verbände Spielmanipulationen. Sallet kam in der Analyse der TV-Bilder zu dem Ergebnis, dass die angezeigte 3D-Grafik mit der grünen Abseitslinie und den Spielerpositionen keine präzise 1:1-Umwandlung der realen Szene ist. Demnach gebe es Verschiebungen bei der Körperanordnung, der Armstellung des argentinischen Verteidigers Paredes und der Schuhfarbe von Torres.Vertikale Verzerrung wurde offenbar falsch berechnetHinzu kommt der Effekt der „vertikalen Verzerrung“. Während die „horizontale Verzerrung“ berücksichtigt worden sei, sei sie vertikal nicht mitberechnet worden. Soll heißen: Die Abseitslinie, die Goodgame misst, ist nicht identisch mit der in der Fifa-Grafik. Sallet hält die Abseitsentscheidung von Schiedsrichter Slavko Vinčić deshalb für falsch.Der zweite Experte ist der Astronom Tobias Weber, der sich schon länger mit der halbautomatischen Abseitserkennung beschäftigt. Auch er kam zu dem Ergebnis: „Nach den Bildern, die mir vorliegen, ist das kein Abseits.“Zwei weitere Punkte verstärken die Zweifel: Schiedsrichter Slavko Vinčić hatte sofort auf Abseits entschieden, vom VAR bestätigt. Dennoch brauchte die Fifa ganze vier Minuten, um die Grafik im TV zu präsentieren. Nach drei Minuten soll sie über die Stadionleinwand zu sehen gewesen sein. Das ist ein Umstand, der geradezu dazu einlädt, das Abseits und den angeblichen Nachweis anzuzweifeln. Und: Die Technik hat auch schon in der Bundesliga oder bei der WM in Katar Fehler produziert.Wenn man bedenkt, dass es sich bei der Fifa-Grafik lediglich um eine halbautomatische Technik handelt, wachsen die Zweifel weiter. Die VAR-Schiedsrichter können den Abspielpunkt verändern, quasi per Hand, wenn ihnen etwas nicht korrekt erscheint. Die Zweifel passen zu dem Eindruck, dass die Argentinier um Superstar Messi zuvor im Turnier wie auch im Finale gegen Spanien von den Schiedsrichtern zumindest nachsichtig behandelt wurden.Würde die Fifa alle Bilder und Daten veröffentlichen, die der Abseitsentscheidung und der Grafik zugrunde lagen, könnte man die Entscheidung unabhängig prüfen. Die Fifa hält sie aber unter Verschluss.Quellen: „Süddeutsche Zeitung“, „Sportschau“

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Konkurrent von Zverev: Weltranglistenerster Sinner sagt für US Open ab

Tennis-Star Jannik Sinner gewann in diesem Jahr Wimbledon. Einen zweiten Grand-Slam-Titel wird es 2026 für den 25-Jährigen nicht geben. Auf die US Open muss er verzichten.Der italienische Tennis-Weltranglistenerste Jannik Sinner hat seine Teilnahme an den US Open abgesagt. „Obwohl ich mit meinem Team und meinem medizinischen Personal hart gearbeitet habe, mussten wir jetzt die schwierige Entscheidung treffen, dass ich dieses Jahr nicht bei den US Open antreten kann“, teilte der 25-Jährige auf seinem Instagram-Kanal mit. Damit fällt der Topfavorit für das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres aus. In New York wäre Sinner einer der Hauptkonkurrenten von French-Open-Sieger Alexander Zverev gewesen, der allerdings auch eine schwache Vorbereitung spielte.Sinner wurde zuletzt von einer Knieverletzung ausgebremst. Seine bislang letzte Partie absolvierte er vor mehr als einem Monat beim Sieg im Wimbledon-Finale gegen Zverev, der nun als top gesetzter Spieler in die US Open gehen wird.Sinner siegte 2024 in New York„Wir standen in den vergangenen Tagen wieder auf dem Platz in Monte-Carlo und haben erkannt, dass ich noch mehr Zeit brauche, um mich von meiner Verletzung mit meinem rechten Knie zu erholen. Ich bin natürlich sehr traurig und enttäuscht, da New York einen besonderen Platz in meinem Herzen hat“, erklärte Sinner, der 2024 die US Open gewann.Für Zverev bietet sich damit eine große Chance auf den zweiten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Der zweite Hauptkonkurrent - Carlos Alcaraz aus Spanien - hatte zuletzt Probleme mit dem Handgelenk, will aber in New York sein Comeback geben. Die US Open finden vom 30. August bis 13. September statt.

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Franz-Beckenbauer-Supercup: Hier läuft Dortmund gegen Bayern im TV und Stream

Der Klassiker zum Pflichtspielauftakt: Vizemeister Borussia Dortmund empfängt im Supercup den Deutschen Meister und Pokalsieger FC Bayern. Wo das Spiel zu sehen ist.Fußballfans kommen gleich zu Beginn der Saison 2026/27 voll auf ihre Kosten: Im Franz-Beckenbauer-Supercup treffen am Samstag Borussia Dortmund und der FC Bayern München aufeinander. Weil die Bayern in der vergangenen Spielzeit das Double aus deutscher Meisterschaft und Pokalsieg holten, treten sie gegen den Vizemeister BVB an.„Ich glaube, es gibt nichts Schöneres, als auswärts in Dortmund einen Titel zu holen“, sagte FCB-Coach Vincent Kompany vor dem Spiel. Die Bedeutung des Supercups wollte er nicht kleinreden. Er mache keinen Unterschied bei möglichen Titeln, so der 40-jährige Belgier. Zum Gegner sagte er: „Die Qualität und die Power der Dortmunder Mannschaft sind hoch.“ Und: „Es gibt keine schwierigere Aufgabe in der Bundesliga.“Auch sein Gegenüber, BVB-Trainer Niko Kovač, zeigte sich voller Vorfreude und weiß um die Wichtigkeit des ersten möglichen Titels der Saison. „Wir sind Leistungssportler – und Leistungssportler kämpfen immer um Titel“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Duell. „Wer an diesem Spiel teilnimmt, will es auch gewinnen. Ich erwarte ein heißes Duell.“Diese Sender zeigen den Supercup zwischen Dortmund und BayernIm Dortmunder Signal-Iduna-Park geht es am Samstagabend um 20.30 Uhr los. Der Free-TV-Sender Sat.1 zeigt das Spiel live, die Übertragung beginnt bereits um 19.30 Uhr und wird nur kurz für die Nachrichten unterbrochen. Kostenlos streamen lässt sich die Partie über die Plattform Joyn. Außerdem ist das Spiel bei den Pay-TV-Sendern Sky und MagentaTV zu sehen.Überlagert wird die Partie nach wie vor vom dramatischen Geschehen um Jamal Musiala. Der 23‑jährige Bayern-Star war in den Testspielen gegen Leipzig und Heidenheim zusammengebrochen und hatte anschließend bei Instagram öffentlich gemacht, dass das auf eine „neurologische Dysfunktion“ mit Absencen zurückzuführen sei. Musiala wird gegen den BVB nicht im Kader stehen. Ansonsten werden beide Klubs aber wohl aus den Vollen schöpfen.Die voraussichtlichen Aufstellungen laut Nachrichtenagentur DPA:Borussia Dortmund: Kobel – Gadou, Anton, Bensebaini – Ryerson, Veerman, Nmecha, Svensson – Karetsas, Inacio – GuirassyBayern München: Neuer – Stanisic, Upamecano, Tah, Brown – Kimmich, Pavlovic – Olise, Bischof, Luis Díaz – KaneSchiedsrichter: Schlager (Bietigheim)Von Freitag bis einschließlich Montag finden auch einige DFB-Pokalspiele statt. Wo diese zu sehen sind, lesen Sie hier. Der BVB und die Bayern haben ihre Pokalspiele aufgrund des Supercups erst Anfang September.Transparenzhinweis: Sky gehört wie der stern zu RTL Deutschland.

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Fußball: Nach WM-Finale: Argentiniens Paredes zehn Spiele gesperrt

Die Tumulte nach dem WM-Finale haben Folgen: Drei argentinische Spieler werden gesperrt, Anführer Leandro Paredes gleich für zehn Partien. Auch ein Spanier wird sanktioniert.Der argentinische Nationalspieler Leandro Paredes ist wegen seiner Tätlichkeit nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien zu einer Sperre von zehn Spielen und einer Geldstrafe in Höhe von 90.000 US-Dollar (77.000 Euro) verurteilt worden. Die durch die Disziplinarkommission verhängte Strafe teilte der Fußball-Weltverband FIFA mit. Neben Paredes wurde dessen Teamkollegen Nahuel Molina (sieben Spiele und 90.000 Dollar) und Thiago Almada (ein Spiel und 30.000 Dollar) mit Sperren und Geldstrafen belegt. Der argentinische Co-Trainer Roberto Ayala muss drei Partien aussetzen und 30.000 US-Dollar zahlen. Der Spanier Gavi (ein Spiel und 30.000 US-Dollar) wurde ebenfalls bestraft.Sechsstellige Geldstrafe gegen argentinischen VerbandDer argentinische Fußball-Verband AFA wurde wegen der Verstöße bei mehreren Spielen zu einer zusätzlichen Geldstrafe von insgesamt 321.000 US-Dollar verurteilt. Davon sollen 100.000 US-Dollar in einen Plan zur Bekämpfung von Diskriminierung investiert werden. Außerdem ist bei den nächsten beiden Heimspielen Argentiniens nur jeweils die Hälfte der maximalen Zuschauer-Kapazität zugelassen. Die Vollstreckung eines Teils der Sanktion wird ausgesetzt, wobei eine Bewährungsfrist gilt.Begründet wurde die Strafe gegen den Verband mit dem Fehlverhalten des Teams, der Diskriminierung und den rassistischen Beleidigungen, der Nutzung einer Sportveranstaltung für sportfremde Kundgebungen und dem Verstoß gegen die Ordnung und Sicherheit bei Spielen.Grundlage der Strafen ist ein Bericht des eingesetzten Disziplinar- und Ethikanklägers zu den Vorfällen vom 19. Juli beim WM-Finale in East Rutherford. Nach dem Schlusspfiff war es zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen, die vor allem von argentinischer Seite ausgegangen waren. Die Parteien haben nun zehn Tage Zeit, eine Begründung zu beantragen. Diese würde bei einem stattgegebenen Antrag auch veröffentlicht. Tätlichkeit von Paredes Paredes hatte sich nach Spielende zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Er griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Gavi war der einzige spanische Spieler, gegen den ermittelt wurde. Argentiniens Co-Trainer Ayala war den spanischen Mittelfeldspieler Dani Olmo heftig angegangen, was für große Empörung gesorgt hatte. Olmo hatte die Entschuldigung Ayalas anschließend nicht angenommen. Bei den Ermittlungen der FIFA ging es auch um verbotene politische Botschaften bei Sportereignissen. Argentinische Spieler hatten nach dem 2:1 im Halbfinale gegen England ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ („Die Falkland-Inseln sind argentinisch“) auf dem Platz gezeigt. Sie spielten damit auf den bewaffneten Konflikt um die Inselgruppe im Südatlantik zwischen Großbritannien und Argentinien im Jahr 1982 an.

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Fußball: Wo läuft der DFB-Pokal im TV?

Drei Sender, sechs Tage: Die erste Runde im DFB-Pokal zieht sich hin. Wir sagen Ihnen, wo Sie die Spiele im Fernsehen live verfolgen können.Die erste Runde im DFB-Pokalzieht sich diesmal über sechs Tage. Das liegt daran, dass Titelverteidiger FC Bayern München und Vize-Meister Borussia Dortmund am Samstag den Franz-Beckenbauer-Supercup (Sat1) ausspielen und ihre Pokalspiele deswegen auf den 1. und den 2. September verschoben wurden. Der Rest der Teams tritt vom Freitag, 21. August, bis zum Montag, 24. August, zur ersten Runde an.Alle Partien sind wie gewohnt beim Bezahlsender Sky bzw. Wow (Stream) zu sehen. Am Freitagabend ab 18.00 Uhr geht es los. Da Sky mittlerweile zu RTL Deutschland gehört, wird RTL drei Spiele der ersten Runde frei empfangbar zeigen. Im Bezahlprogramm RTL+  ist ebenfalls der komplette DFB-Pokal zu sehen.ARD und ZDF sind im DFB-Pokal dabeiZudem übertragen ARD und ZDF drei Spiele. Das Zweite überträgt am Freitagabend die Partie Hansa Rostock gegen den VfB Stuttgart. Das Erste bietet am Montagabend Hallescher FC gegen Schalke 04 und den VfL Osnabrück gegen Titelverteidiger FC Bayern. Zusätzlich zeigt die ARD-Sportschau am Samstag um 18.00 Uhr, am Sonntag ab 17.30 Uhr und 22.05 Uhr jeweils die Zusammenfassungen. ARD und ZDF halten für die Saison 2026/27 die Rechte an zwölf Partien.Alle sechs Free-Spiele der 1. Runde im Überblick:ZDF: Freitag, 21.08.2026, 20:45 Uhr: Hansa Rostock vs. VfB StuttgartRTL: Samstag, 22.08.2026, 15:30 Uhr: 1. FC Saarbrücken vs. Hertha BSCRTL: Montag, 24.08.2026, 18:00 Uhr: Würzburger Kickers vs. 1. FC KölnARD: Montag, 24.08.2026, 20:45 Uhr: Hallescher FC vs. FC Schalke 04RTL: Dienstag, 01.09.2026, 20:45 Uhr: HEBC Hamburg vs. Borussia DortmundARD: Mittwoch, 02.09.2026, 20:45 Uhr: VfL Osnabrück vs. Bayern MünchenWer partout keine TV-Abos abschließen möchte oder sich nicht für die frei empfangbaren Duelle interessiert, kann auf das Radio ausweichen. Viele Vereine bieten eine eigene Radioübertragung online an, bei der aus Anhänger-Perspektive kommentiert wird. Neutraler geht es im Radio-Angebot der Sportschau zu. Dort wird jede Partie im Einzelstream kommentiert.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Mehr Bewegung im Alltag: Abnehmen mit Joggen: So bringen Sie die Pfunde zum Schmelzen

Es gibt keine bessere Sportart, mit der Sie so schnell abnehmen können, als Joggen. Trotzdem birgt das Thema ein Problem: Sie müssen Ihren inneren Schweinehund überwinden. Spätestens wenn auch die letzte bequeme Jeans kneift, müssen wir uns der Tatsache stellen, dass wir ein paar Pfunde zugelegt haben. Gerade in Zeiten der Corona-Krise, die Millionen Menschen ins Home-Office verbannt hat, mangelt es uns an ausreichender Bewegung im Alltag. Aus diesem Grund beschließen viele kurzerhand und notgedrungen, wieder mehr Sport zu treiben. Hier stellt sich nur die Frage, wie man sich mit möglichst geringem Aufwand von ein paar Pfunden trennen kann? Die Antwort hören die meisten Sportmuffel überhaupt nicht gerne: mit Joggen. Denn so lästig es auch sein mag, sich regelmäßig aus dem Haus zu quälen, um eine kurze Runde laufen zu gehen, so schnell werden Sie eine spürbare Verbesserung auf der Waage feststellen.Finden Sie Ihren persönlichen WohlfühlbereichAlleine in Deutschland gehen bereits über fünf Millionen Menschen (ab 14 Jahren) in ihrer Freizeit joggen oder machen einen Wald- bzw. Geländelauf. Sie halten sich dadurch nicht nur körperlich fit, sondern fördern ihren Fettstoffwechsel. Und JETZT kommt erst die gute Nachricht: Sie müssen nicht mal besonders schnell laufen, um die Kalorien zu verbrennen – ganz im Gegenteil! Denn Fakt ist, dass der Körper bei erhöhtem Tempo mehr Kohlenhydrate verbraucht und beim langsamen Laufen mehr Fettreserven. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich nicht: Je langsamer Sie sich bewegen, desto schneller nehmen Sie ab. Im Klartext bedeutet das eigentlich nur, dass Sie effektiver abnehmen können, wenn Sie sich dauerhaft mehr bewegen – und das bei einem normalen Lauftempo. Wenn Sie Ihren Wohlfühlbereich finden, macht das Joggen gleich mehr Spaß.Mehr Muskeln verbrennen mehr MasseDas Praktische beim Joggen ist, dass Sie – neben dem erhöhten Kalorienverbrauch – nicht nur Ihre Beine trainieren, sondern auch Ihren Po und Ihren Bauch. Wenn Sie regelmäßig laufen gehen, wird Ihr Körper definierter und somit auch schlanker. Erschrecken Sie jedoch am Anfang nicht, wenn die Waage mehr Gewicht anzeigen sollte: Wenn Sie Muskulatur aufbauen, nehmen Sie erst einmal zu, da Muskeln schwerer sind als Fettzellen. Sobald Sie jedoch mehr Kalorien verbrennen als Sie zu sich nehmen, purzeln auch die Pfunde. Zum Vergleich: Wenn Sie beispielsweise 75 Kilogramm wiegen und 30 Minuten laufen gehen, verbrauchen Sie bis zu 385 Kalorien. Beim Fahrradfahren würden Sie in der gleichen Zeit nur 231 Kalorien verbrennen und beim Schwimmen 308 Kalorien. Sogar beim Walken, also dem schnellen Gehen, können Sie nur bis zu 135 Kalorien in einer halben Stunde loswerden.Joggen ist gesund – und macht glücklichWer schon einmal joggen war, der weiß – selbst wenn er sich dabei gequält hat – spätestens nach dem Laufen: man fühlt sich besser, wenn nicht sogar glücklich. Zum einen, weil man seinen inneren Schweinhund überwunden hat, zum anderen, weil der Körper Glückshormone ausschüttet. Abgesehen davon wird nebenbei auch noch der Kreislauf angekurbelt, der Stoffwechsel angeregt, das Immunsystem gestärkt und Stress abgebaut. Das sind alles Faktoren, die neben dem Abnehmen beim Joggen für die Laufsportart sprechen. Und jetzt kommt natürlich noch ein großes Aber: Damit Sie Ihr Gewicht schnell und effektiv reduzieren können, sollten Sie Lauftempo und Laufdauer nach ein paar Wochen langsam aber sicher steigern. Denn Ihr Körper gewöhnt sich sehr schnell an das Training, sodass die Leistungsfähigkeit eingestellt wird, wenn Sie die Reize nicht erhöhen.Richtig ausgestattet vor dem ersten LaufDas wichtigste Zubehör beim Joggen sind die Schuhe: Beim Laufen ist es wichtig, dass Ihre Füße genügend Bewegungsfreiheit haben – aus diesem Grund sollten die Joggingschuhe immer eine halbe bis ganze Größe größer sein als Ihre Straßenschuhe, die Sie im Alltag tragen. Darüber hinaus übernehmen bei der Anprobe auch die Passform sowie die Abrollbewegung Ihrer Füße eine wichtige Funktion: Nur wenn Ihre Füße richtig unterstützt werden und vernünftig abrollen können, laufen Sie darin optimal. Bei der Kleidung hingegen haben Sie völlig freie Hand, was Größe, Farbe und Länge angehen. Achten Sie jedoch auf atmungsaktive Materialien, die den Schweiß nach außen transportieren. Das gilt für die Laufhose, das T-Shirt, die Funktionsunterwäsche und die Socken gleichermaßen.Joggen mit Kinderwagen? Kein Problem!Junge Eltern vernachlässigen das Thema Sport oftmals, da sie schlichtweg keine Zeit dafür finden. Doch gerade beim Joggen lässt sich das Laufen mit dem Kind optimal verbinden – Sie brauchen dafür nur einen Sportbuggy, auch Jogger oder Buggy Runner genannt. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Kinderwagen hat er nur drei Räder: zwei hinten und eins vorne. Das macht den Buggy geländetauglicher, sodass Sie den Wagen auf Feld- und Waldwegen wie auch asphaltierten Straßen ohne Probleme vor sich hinschieben können. Abgesehen davon trainieren Sie dadurch automatisch Ihre Arme mit. Vor dem Joggen sollten Sie noch Folgendes beachten:Durch die zusätzliche Last sollten Sie anfangs langsamer laufen, damit sich Ihr Körper an das zusätzliche Gewicht gewöhnen kann und sie nicht so schnell aus der Puste sind.Schnallen Sie Ihr Kind immer an, damit es bei jeder Geschwindigkeit gesichert ist und auch auf unebenen Strecken nicht aus dem Kinderwagen fallen kann.Damit Sie beim Joggen mit dem Sportbuggy keine Rückenschmerzen bekommen, sollte der Handlauf des Kinderwagens immer hüfthoch sein.Wenn Sie eine größere Runde joggen wollen, sollten Sie Ihren Lauf mit dem Mittagsschlaf Ihres Kindes kombinieren – dann haben beide Seiten etwas davon.In den kalten Monaten muss Ihr Kind immer warm eingepackt werden, damit es nicht anfängt zu frieren. Ihnen wird beim Laufen warm, das gilt aber nicht für den Mitfahrer.Nehmen Sie nur das Nötigste für Ihr Kind mit, wie etwa was zu trinken oder einen kleinen Snack und eine Ersatzwindel. Je mehr Ballast Sie im Buggy verstauen, desto schwerer wird er.Denken Sie an sonnigen Tagen daran, die Haut Ihres Kindes mit einem Sonnenschutzmittel einzureiben – das gilt vor allem für die warmen Sommermonate.Quelle: Statista

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Formel 1: Hamilton-Ansage im Titelkampf: Fit wie nie zuvor

Die Fotos mit Kim Kardashian sahen nach Erholung und Sommerfreuden aus. Lewis Hamilton nutzte die Formel-1-Ferien aber vor allem für den Kampf um den achten WM-Titel.Diese letzte Gelegenheit will sich Lewis Hamilton nicht entgehen lassen. Ein Triumph in den Dünen von Zandvoort fehlt dem wieder erstarkten Rekordweltmeister der Formel 1 noch. „Das will ich definitiv ändern“, kündigte der 41 Jahre alte Brite an. „Romantischer Sommer mit Kim Kardashian“Ein Sieg beim Großen Preis der Niederlande an diesem Sonntag (15.00 Uhr/Sky und RTL) wäre zudem die perfekte Einstimmung für das noch größere Ziel: WM-Titel Nummer acht. Was in der vergangenen Saison noch unmöglich schien, ist längst kein verzweifeltes Wunschdenken mehr. Nach der selbst empfundenen Nutzlosigkeit vor fast genau einem Jahr wirkt der Superstar der Formel 1 entschlossen wie zu besten Titelzeiten. „Ich bin so fit zurückgekommen wie noch nie zuvor im Sommer in den 20 Jahren – oder wie lange ich nun schon hier bin“, sagte Hamilton im Fahrerlager. „Lewis Hamilton warnt seine F1-Titelkonkurrenten: Nach einem romantischen Sommer mit Kim Kardashian ist er in der Form seines Lebens“, schrieb umgehend die britische Boulevardzeitung „Sun“. Eine Trainingsauszeit gönnte sich Hamilton nach eigenen Angaben nicht, neben Fotos mit Kardashian am Strand postete der Brite immer wieder auch Videos von der körperlichen Schinderei im Gym. Hamiltons Weg an die Spitze, der Rückschlag und die Wiederkehr2007 stieg Hamilton als erster Schwarzer unter den Piloten in die Formel 1 ein. 2008 holte er im McLaren den ersten Titel. Nach der Saison 2012 wechselte er zu Mercedes und wurde dort auch faktisch der Nachfolger von Michael Schumacher. Damals war der Deutsche alleiniger Rekordweltmeister. 2020 holte Hamilton ihn mit seinem insgesamt siebten Titel ein. Danach zeigte die Form- und Ergebnis-Kurve allerdings eher nach unten. Auf dem Tiefpunkt angekommen, zweifelte Hamilton nach seinem Wechsel zu Ferrari an sich selbst und andere an der Fortsetzung seiner Karriere. 2026 könnte nun wieder sein Jahr werden. Im Klassement liegt er zur Halbzeit auf dem zweiten Rang. Auf Kimi Antonelli, der ihn wiederum bei Mercedes beerbt hatte, hat Hamilton einen Rückstand von 50 Punkten. Bei zwölf noch geplanten Grand Prix in diesem Jahr kein Hexenwerk. „Ich glaube fest daran, dass wir die Lücke schließen können. Weit weg sind wir nicht“, betonte Hamilton mit Blick auf Mercedes. Hamilton vs. Antonelli - auch ein PR-Segen für die Formel 1Ein Duell des Altmeisters mit dem Wunder-Teenager um den Titel wäre für die Formel 1 selbst auch ein weiterer PR-Segen. Die beiden verstehen sich bestens, Antonelli spricht voller Respekt über Hamilton. Der Brite wiederum gibt dem Teenager aus Bologna auch mal Tipps und schrieb ihm zum Einstand bei den Silberpfeilen sogar einen Brief. Schenken wird Hamilton Antonelli aber nichts. Der Brite tritt mit der Erfahrung von bald 400 Formel-1-Rennen an, der nicht mal halb so alte Italiener kommt nicht mal auf ein Zehntel davon. Mit sechs Siegen in den ersten elf Rennen in diesem Jahr legte der 19-Jährige aber schon mal eine beeindruckende Reifeprüfung ab. Antonelli zwischen Mega-Druck und Genuss„Natürlich möchte ich nicht ins Auto steigen und dabei über die Meisterschaft nachdenken oder Angst haben, Fehler zu machen oder so etwas“, erklärte Antonelli in Zandvoort. „Natürlich wird es Momente geben, in denen ich vielleicht erst einmal nachdenke, bevor ich etwas tue, aber ansonsten möchte ich einfach so ungezwungen wie möglich fahren und es in vollen Zügen genießen.“ Der Tatsache, dass er der erste italienische Formel-1-Weltmeister seit Alberto Ascaris Triumph 1953 werden könnte, ist sich Antonelli bewusst. Dass er als Italiener für ein deutsches Team um den Titel fährt und der Brite Hamilton für die italienische Herzensangelegenheit Ferrari, verleiht diesem WM-Kampf auch noch eine besondere Note.

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Zusammenbrüche: Musiala fehlt im Supercup – FC Bayern erklärt seine „Absencen“

Jamal Musiala bricht in zwei Testspielen auf dem Rasen zusammen. Der Schock um den Nationalspieler des FC Bayern ist groß. Die Münchner erklären vor dem Supercup Hintergründe.Der FC Bayern München hat die jüngsten Zusammenbrüche von Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala auf dem Rasen mit einer veränderten Medikation im Rahmen von dessen Erkrankung begründet.Musiala habe bei seiner Behandlung etwas geändert, was ein bisschen Nebenwirkungen gehabt habe, erläuterte der Münchner Trainer Vincent Kompany vor dem Spiel um den Franz-Beckenbauer-Supercup am Samstag bei Borussia Dortmund. Es sei „völlig normal, dass man in einer Behandlung etwas probiert.“Musiala trainiert aktuell individuell, er fehlt im Kader in Dortmund. Er solle sich jetzt erstmal „ohne Druck“ auf seine neue Behandlung einstellen, kündigte Kompany an. „Wir sind sehr optimistisch, was Jamal angeht.“ Danach wird der Offensivstar wieder zum Einsatz kommen.„Absencen“ bei Jamal MusialaMusiala war in den letzten Vorbereitungspartien des deutschen Rekordmeisters gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim jeweils auf dem Rasen zusammengebrochen.Der 23-Jährige hatte nach dem zweiten Vorfall in Heidenheim eine Erklärung für seine schon längere Erkrankung geliefert. Demnach gehe es um „Absencen“, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen seien. Wegen der veränderten Medikation seien die „Krampfanfälle jetzt auch augenscheinlicher in der Kürze der Zeit“ gewesen, sagte Sportvorstand Max Eberl.Der FC Bayern ist aber schon lange über Musialas Zustand informiert. „Wir wissen es schon die ganze letzte Saison“, sagte Eberl. „Unser erster Schockmoment ist schon einige Zeit her“, versicherte auch Kompany. Die Münchner hätten daher schon seit langem weitere Informationen von Experten einholen können. „Wir gehen nicht in einer Unruhe damit um“, versicherte Kompany.

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Seilspringen: Warum das Workout für drinnen und draußen effizienter ist als Joggen

Seilspringen ist erwachsen geworden. Vom Schulhof-Spaß für Teenager hat sich Rope-Skipping zu einem Fitnesstrend entwickelt. Hier finden Sie Kauf- und Trainingstipps für Einsteiger.Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke und an das, womit wir damals auf dem Schulhof die große Pause verbrachten, fallen mir als erstes Gummitwist, Käsekästchen und Seilspringen ein. Das ist jetzt schon ein paar Jährchen her und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Springseil in der Hand hatte. Dafür beobachte ich zurzeit immer wieder hüpfende Frauen, Männer und Kinder. Auf Spielplätzen, aber auch in den Open Air Fitness-Areas, die es mittlerweile in vielen Städten in Deutschland gibt. Seilspringen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Fitnesstrend entwickelt. Längst nutzen nicht mehr nur Kampfsportler das praktische Sportgerät für ihr Warm-up und als Cardio-Workout.Warum Seilspringen eine zeitsparende und zugleich effiziente und gesunde Alternative zum Joggen ist und worauf Einsteiger beim Training mit einem Springseil achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel. Seilspringen für Einsteiger: Das ist wichtigSeilspringen ist vor allem eins: unkompliziert. Das Sportgerät selbst, ein Paar gewöhnliche Freizeitschuhe, etwas Platz und eine kleine Prise Koordination. Fertig ist das Fitness-Set-up für Einsteiger. Nur dürften sich vor allem Seilsprung-Neulinge fragen, worauf sie beim Kauf eines Springseils achten sollten. Nun, im Grunde kann man nicht viel falsch machen. In der Regel sind die Griffe von Springseilen über Kugellager mit dem Seil verbunden. Das hat den Vorteil, dass man nicht mehr mit dem ganzen Arm, sondern nur noch mit dem Handgelenk arbeiten muss, um das Seil zum Schwingen zu bringen. Gute Ropes sind zudem über ein kleines Schräubchen in der Länge verstellbar, sodass sich die ganze Familie im Seilspringen ausprobieren kann. Das Springseil selbst besteht aus mit Kunststoff ummanteltem Stahlseilen oder Nylon. Einige Modelle sind in unterschiedlichen Dicken erhältlich. Einsteiger sollten zunächst zu Seilen aus PVC greifen. Leder- und Drahtseile gehören eher in die Hände fortgeschrittener Rope Skipper. Bei Seilen, deren Länge nicht verstellbar ist, sollten die Griffe bis unter die Achselhöhlen reichen, wenn man sich mittig auf das straff gezogenen Seil stellt. Ansonsten gilt die Regel: Je kürzer das Seil, desto anspruchsvoller das Training. Hier ist ein Einsteigermodell von Cravallo erhältlich.3 plus 1: Worauf Sie beim Kauf achten solltenGriffe mit Kugellagerin der Länge verstellbarnicht dicker als 25 Millimeteroptional: Durchschlagzähler im GriffWas wird beim Seilspringen eigentlich trainiert?Eines vorweg: Seilspringen ist ein Ganzkörpertraining. Es werden nicht etwa nur die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur beansprucht, wie man zunächst vermuten könnte. Auch der Rumpf, genauer die Rumpfstabilität, sowie Brust und Arme profitieren von regelmäßigem Rope Skipping. Der Muskelaufbau steht beim Seilspringen allerdings eher an zweiter Stelle. Vielmehr geht es darum, die Grundlagenausdauer zu verbessern. Wer richtig und regelmäßig trainiert, kann sogar etwas für sein Gewicht tun. Denn Seilspringen bringt nicht nur Abwechslung ins Cardio-Training. Beim Work-out mit dem Seil werden auch einige Kalorien verbrannt. Gerade für Joggingmuffel und Schönwetterläufer könnten Rope Skipping eine interessante Alternative für das Konditionstraining im Park sein. Es funktioniert drinnen wie draußen, kostet kaum Platz und deutlich weniger Zeit. Dafür ist eine kleine Portion koordinatives Talent gefragt. Kurzum: Beim Seilspringen werden nicht nur konditionelle, sondern auch koordinative Fähigkeiten verlangt. Hier gibt's ein Speed Rope mit Tasche und Guide für Einsteiger. Das könnte Sie auch interessieren:Functional Training: Mehr als nur ein FitnesstrendEMS-Training: Wie es funktioniert und wem es wirklich etwas bringtKlimmzugstange für die Tür: Wie stabil sind mobile FitnessgeräteSpringseil-Springen: Trainingstipps für EinsteigerStatt der Dauermethode, die häufigste Trainingsvariante beim Joggen, steckt das Potenzial des Seilspringens im Intervalltraining. Wichtig: Kein Kaltstart! Um Verletzungen vorzubeugen und den Körper auf die folgende Belastung vorzubereiten, sollten Sie ein 10 Minuten langes Warm-up einplanen. Lockeres Joggen mit leichtem Armkreisen bringt den Kreislauf in Schwung. Einsteiger sollten mit 60-Sekunden-Intervallen beginnen. Heißt konkret: Eine Minute in moderatem Tempo springen, danach eine Minute Pause. Das Ganze je nach Fitnesszustand fünf bis zehn Mal. Wer das an zwei bis drei Tagen pro Woche schafft, erhöht auf eine Übungszeit von zwei Minuten mit 60 bis 90 Sekunden Pause. Für den Anfang dürfte das einfache Springen auf dem Vorfuß die Herzfrequenz ausreichend in Schwung bringen.Alternatives Intervalltraining (2-3 Mal pro Woche)4 x 60 Sekunden mit jeweils 30 Sekunden Pausenach jedem Satz zwei Minuten PauseAblauf vier Mal wiederholenSelbst wenn Sie sich zunächst unterfordert fühlen: Übertreiben Sie es nicht und halten Sie unbedingt die Pausen ein. Ihr Körper braucht diese Zeit, um genügend Energie für das nächste Intervall bereitzustellen.Fazit: Seilspringen ist deutlich mehr, als aus Jux und Tollerei ein bisschen auf dem Schulhof herumzuhüpfen. Richtig ausgeführt, verbindet es Kondition mit Koordination in idealer Weise und gehört damit zu den effizientesten und zugleich günstigsten Fitness-Workouts. 

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Reit-Weltmeisterschaft: Pferdesport unter Beobachtung: Von Kritikern und „Stalkern“

Pferdesport spaltet: Während Fans feiern, lehnt eine Tierschutz-Organisation die Sportart generell ab. Die Diskussion ist emotional.40.000 begeisterte und feiernde Menschen im größten Reitstadion der Welt findet nicht jeder toll. Neben Millionen von Fans hat der Reitsport auch Kritiker - und zudem noch „Stalker“, wie Rekordreiterin Isabell Werth es ausdrückt.Der Pferdesport steht unter Beobachtung, ganz besonders während der Weltmeisterschaften in Aachen. Völlig konträr sind dabei die Ansichten des Reitsport-Verbandes Pferdesport Deutschland und des organisierten Tierschutzes. Peta lehnt Pferdesport grundsätzlich ab Die Organisation Peta „lehnt Veranstaltungen wie die Reit-WM in Aachen und den sogenannten Pferdesport grundsätzlich ab“, heißt es auf Anfrage. „Das Wohl der Tiere darf nicht dem Unterhaltungswert oder sportlichen Erfolg untergeordnet werden.“Dennis Peiler, der Vorstandvorsitzende von Pferdesport Deutschland, sagt hingegen: „Pferden geht es heutzutage besser denn je.“ Und der Verbandschef betont: „Wir bekennen uns zum Leitungssport mit Pferden.“ Die Sichtweisen sind also unvereinbar, denn Petas Ablehnung ist eindeutig.Sensibilität beim Thema Pferdewohl angeblich gewachsen„Angesichts der erzwungenen Leistungen der Pferde ist es absurd, von Sport zu sprechen, denn ein echtes sportliches Event basiert auf Freiwilligkeit“, lautet Petas Position. „Beim Reitsport werden Pferde zu Leistungen gebracht, die nicht ihrem natürlichen Verhalten entsprechen.“ Hinter Peta steht nach eigenen Angaben ein eingetragener Verein mit nur acht ordentlichen Mitgliedern und rund 50.000 Fördermitgliedern.Aus Sicht von Pferdesport Deutschland ist „in den letzten Jahren die Sensibilität beim Thema Pferdewohl gewachsen“, wie Peiler sagt. Auch deshalb sei die „korrekte Ausbildung von Reitern und Pferden wichtig, weil das präventiv und gelebter Pferdeschutz“ sei. Strafen bei Verstößen gegen das Tierwohl seien deutlich erhöht worden.Themen rund ums Pferd seien „insbesondere in den sozialen Medien sehr emotional besetzt - positiv wie auch negativ“, sagt der Sport-Funktionär. Da gehe es nicht um Tierschutz-Organisationen, sondern auch um „Stalker“, wie Rekordreiterin Isabell Werth moniert.„Viele Verrückte und viele Spinner“ Verbandspräsident Martin Richenhagen sagt noch deutlicher, es gebe „auch viele Verrückte und viele Spinner“. Für fachliche Diskussionen mit Kritikern stehe er hingegen gerne zur Verfügung. Tierschutz-Organisationen hätten sich aber bisher verweigert, sagt Peiler.Die Diskussionen im Internet „sind teilweise vernünftig und kritisch, aber sehr häufig wirklich nur polemisch, frustrierend, beschimpfend und ohne sachlichen Hintergrund“, beklagt Werth. „Wir müssen uns rechtfertigen, dass wir mit Pferden Sport treiben dürfen, wollen und können“, sagt die Reiterin. „Da fühle ich mich auch weiterhin in der Pflicht, das auch mit breiter Brust zu vertreten. Sonst finden irgendwann in zehn Jahren Pferde nur noch im Zoo statt“.Es gebe einzelne, „die gezielt losgehen und versuchen, schlechte Bilder zu machen“, klagt Sport-Funktionär Peiler. „Da teile ich die Auffassung von Isabell“. Es werden aus seiner Sicht „Reiter gezielt attackiert“. Der Verbandschef betont aber: „Wir sagen ausdrücklich, Kritik, die berechtigt ist, die darf und muss auch benannt werden. Jeder Reiter muss sich sachlicher Kritik auch stellen.“Olympiasieger entschuldigt sichSo geschehen bei Olympiasieger Christian Kukuk, der im Vorjahr nach dem Vorwurf des unsachgemäßen Trainings einen Fehler eingeräumt hatte. „Ich habe das verstanden und sehe das auch total ein“, hatte der Reiter erklärt. „Es tut mir außerordentlich leid, dass ich die Menschen, unseren Sport und auch mich persönlich in diese Situation gebracht habe und einige enttäuscht habe.“Zuvor war ein privat erstelltes Video vom Weltcup-Turnier in Verona aufgetaucht. Das zeigte, wie Kukuk beim Training mit seinem Pferd Just be Gentle mit speziellen Zügeln ritt, die nach Verbandsangaben in Deutschland nicht erlaubt sind, aber international.

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Smart Running: Handyhalter beim Joggen: Fünf Fakten, die dafür sprechen

Smartphone statt Sportuhr. Oberarm statt Handgelenk. Wer joggen geht, nimmt immer häufiger das Handy mit. Doch wohin mit dem sperrigen Teil? Wie wäre es mit einem Handyhalter?Smartphones sind die Allzweckwaffe für den Alltag. Es gibt fast nichts mehr, wofür das mobile Multitalent nicht in irgendeiner Weise hilfreich sein kann. Dabei löst es zunehmend auch Gadgets ab, die jahrelang beliebte und zuverlässige Begleiter waren. Vor allem beim Sport läuft für viele ohne Smartphone nichts. Wer geht heute noch ohne Handy ins Gym? Auch beim Radfahren und Joggen sind iPhone & Co. häufig an Bord. Als musikalischer Sparring-Partner und Motivator, smarter Navigator oder fürs Tracking von Tempo, Herzfrequenz und anderer Parameter. Nun ist es nicht nur im Winter aus verschiedenen Gründen eher unpraktisch, den smarten Trainingskollegen permanent mit der Hand zu umklammern. Warum alternative Handyhalter das Joggen erleichtern und welche sich am besten für Einsteiger und Experten eignen, erklärt der stern.Handyhalter beim Joggen: 5 Argumente, die dafür sprechenStolpern Sie mit dem Handy in der Hand, haben Sie gute Chancen, sich das Nasenbein zu brechen. Falls Sie es schaffen, sich im Fallen mit der freien Hand abzufangen, braucht es viel Glück, damit das Smartphone nicht beschädigt wird. Es ist also nicht gleich aus zwei Gründen eine smarte Idee, das Handy an einer anderen Stelle zu verstauen.Nun könnten Sie das Handy auch zu Hause lassen, damit es nicht kaputtgeht. Doch vor allem in Regionen, in denen Sie sich nicht so gut auskennen, ist das Smartphone als Jogging-Guide sehr nützlich. Verschiedene Apps können die Laufstrecke tracken und Sie jederzeit zurück nach Hause navigieren. Wer sich für das Handy als Trainingspartner entscheidet, kann viel Geld sparen. Smarte Sportuhren können zwar häufig noch allerlei mehr als nur die Laufstrecke aufzuzeichnen und Auskunft über die Herzfrequenz zu geben, dafür ist man für gute Modelle schnell mehrere Hundert Euro los. Niederschläge jeglicher Art sind für elektronische Geräte auf Dauer ein Killer. Auch deshalb lohnt es sich, darüber nachdenken, das Smartphone beim Joggen in einem Handyhalter zu verstecken. Die meisten entsprechen den wichtigsten IP-Standards und schützen das teure Gerät vor einem Wasserschaden.Zu guter Letzt lässt sich das im Handyhalter am Arm verstaute Smartphone ohne größeres Fummeln auch während des Laufens noch gut bedienen. Durch die transparenten Hüllen klappen die meisten Touch-Funktionen zuverlässig. Dass die Anzeige auf dem Kopf steht, lässt sich nicht vermeiden. Doch auch diese kleine kognitive Herausforderung kann man meistern.Handyhalterung am Arm: Das sind die AlternativenKlassischerweise schnallt man sich den Handyhalter vor dem Training per Klettverschluss um den Oberarm. Wer damit nicht zurechtkommt, beim Laufen aber sein Smartphone an Bord haben will, kann über zwei Alternativen nachdenken. 1. Alternative: Um noch schneller einen Blick auf die Playlist, die gelaufene Strecke oder den Puls werfen zu können, lohnen sich Handyhalter, die am Unterarm oder Handgelenk befestigt werden. Vorteil: Sie sind drehbar. Beim Laufen liegt das Handy längs am Unterarm an, damit der Arm locker durchschwingen kann. Fürs Checken von Herzfrequenz oder Kilometerzeit dreht man das Smartphone um 90 Grad und kann blitzschnell die Zahlen ablesen.2. Alternative: Wem nicht wichtig ist, dass das Handy beim Laufen in Blick- oder Griffweite ist, der versteckt sein Device am besten in einem Laufgürtel (einen stern-Laufgürtel-Test lesen Sie hier). Achten Sie dabei darauf, dass der Gürtel straff sitzt und das Verschlussband nicht zu schmal und flexibel ist. Dann besteht die Gefahr, dass der Gürtel durch das Gewicht des Smartphones an der Hüfte mit dem Laufrhythmus ins Wippen kommt. Je breiter der Laufgürtel, desto sicherer das Handy.Handytasche: Und es kommt doch auf die Größe anDamit das Eckige auch ins Eckige passt, sollte man beim Kauf einer Handytasche fürs Joggen aufs Kleingedruckte achten. Checken Sie, ob Ihr Handy in der Liste der passenden Geräte auftaucht, die die meisten Hersteller in den Onlineshops ausweisen. Wichtig: Es sollte weder zu groß noch zu klein sein. Tipp: Laden Sie sich im App-Store Ihres Vertrauens eine kompatible Applikation für Ihr Smartphone herunter, mit der Sie Ihr Training aufzeichnen und danach stolz anschauen können, was Sie geleistet haben. Wer mit Bluetooth-fähigen Sportkopfhörern läuft, kann diese mit dem Smartphone koppeln und bekommt, wenn gewünscht, die wichtigsten Trainingsinfos aufs Ohr. 

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Conference-League-Playoffs: SC Freiburg siegt bei Pflichtspieldebüt in Schottland

Matthias Ginter verschafft dem SC Freiburg mit zwei Treffern eine gute Position für das Rückspiel in den Conference-League-Playoffs. Die Schotten beenden das Spiel in Unterzahl.Dank Doppeltorschütze Matthias Ginter hat der SC Freiburg trotz eines frühen Schocks im Playoff-Hinspiel der Conference League vorgelegt. Der Fußball-Bundesligist siegte beim schottischen Vertreter Motherwell FC verdient mit 3:1 (1:1). Ginter (28. Minute und 65./Foulelfmeter) drehte mit seinen Toren die Partie vor 13.742 Zuschauern im ausverkauften Fir Park. Keisuke Goto (90.+6) besorgte den Endstand. Regan Charles-Cook hatte den Klub aus der Nähe von Glasgow bereits nach 69 Sekunden in Führung geschossen.Freiburg spielte ab der 65. Minute in Überzahl. Martin Moormann hatte für sein Foul an SC-Neuzugang Yannik Engelhardt, das zum Elfmeter führte, die Rote Karte nach Videobeweis gesehen. Das entscheidende Rückspiel um den Einzug in die Gruppenphase der Conference League findet am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) in Freiburg statt.Motherwell-Fans in EkstaseDie Südbadener liefen die Schotten zwar gleich hoch an, erwischten aber einen Fehlstart nach Maß. Einen präzisen Angriff über die linke Seite vollendete Charles-Cook, SC‑Innenverteidiger Max Rosenfelder kam gar nicht erst in den Zweikampf. Die glücklichen Heimfans sorgten beim Jubel dafür, dass ein kleiner Teil der Werbebande umkippte – ohne schwerwiegende Folgen.Danach kamen auch die rund 450 Gästefans auf ihre Reisekosten. Bis zur Pause spielte nur noch das klar favorisierte Team von Trainer Julian Schuster, ließ jedoch etliche Chancen ungenutzt. Unter anderem vergaben Philipp Treu, Ginter und Yuito Suzuki gute Gelegenheiten.Ginter per Kopf und vom PunktNachdem Derry Scherhant Mitte der ersten Hälfte den Ball per Freistoß noch an das Lattenkreuz geschossen hatte, sorgte ein weiterer Standard kurz darauf für den Ausgleich: Diesmal fand Scherhant im Zentrum den lauernden Ginter, der per Kopf das 1:1 erzielte.Der Vorjahresvierte der schottischen Liga war nach der Pause wieder etwas munterer, Freiburg cleverer. Engelhardt holte bei seinem Pflichtspieldebüt einen Elfmeter heraus, nachdem ihn Moormann kurz am rechten Arm gezupft hatte. Weil der Ball bei dem Foul keine Rolle spielte, entschied Schiedsrichter Radu Petrescu nach VAR-Einsatz sogar auf Rot statt der zunächst gezeigten Gelben Karte. Ginter traf anschließend präzise ins linke untere Eck, der Rest war Formsache.Für den Europa-League-Finalisten, der im Mai in Istanbul gegen Aston Villa das Endspiel 0:3 verloren hatte, geht es bereits am Sonntag (18.00 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Drittligist Fortuna Düsseldorf weiter.

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Tennis: Alcaraz kündigt Comeback bei US Open an

Seit vier Monaten fehlt Carlos Alcaraz aus Verletzungsgründen auf der Tennis-Tour. Jetzt meldet er sich zurück.Tennis-Star Carlos Alcaraz will bei den US Open nach viermonatiger Verletzungspause sein Comeback geben. Dies teilte der Spanier in einem gemeinsamen Instagram-Post mit dem Fußball-Transferexperten Fabrizio Romano mit. Alcaraz hatte sich Mitte April beim ATP-Turnier in Barcelona eine Handgelenkverletzung zugezogen und daraufhin die French Open und Wimbledon verpasst. Bei den US Open, die am 30. August in New York beginnen, ist der siebenmalige Grand-Slam-Gewinner Titelverteidiger. Der 23-Jährige hatte zuletzt noch seine Teilnahme am derzeit laufenden Turnier in Cincinnati - ebenso wie der Weltranglistenerste Jannik Sinner aus Italien (Knieprobleme) - abgesagt. Nun scheint sich Alcaraz aber fit für die Rückkehr auf den Court zu fühlen. Trotz der langen Verletzungspause rangiert der Olympia-Zweite in der Weltrangliste hinter Sinner und Alexander Zverev immer noch auf Rang drei.

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Ehemaliger Weltfußballer: Ronaldinho in Italien gelandet – Comeback in 3. Liga steht bevor

Sein bislang letztes Spiel als Profifußballer machte Ronaldinho 2015 für den Klub Fluminense Rio de Janeiro. Jetzt kehrt er wohl überraschend als Spieler zurück.Überraschendes Fußball-Comeback ein Jahrzehnt nach seinem Karriereende: Der zweimalige Weltfußballer Ronaldinho ist in Italien angekommen. Der 46 Jahre alte Brasilianer wird demnächst beim italienischen Drittligisten Ravenna FC vorgestellt. Ronaldinho landete mit einem Privatjet am Flughafen von Forlì, wie der Verein bei Instagram mitteilte.Am Airport gab er Autogramme, später ging es für ihn weiter nach Ravenna. Am Abend soll Ronaldinho bei einem großen Event am Strand auftreten. Bei der Mannschaftspräsentation für die kommende Saison soll er dann feierlich als Letzter auf die Bühne kommen. Tausende Fans werden dazu erwartet.Ronaldinhos letztes Tor als Profi in Italien?Ronaldinho und der Traditionsclub machten im Juni überraschend bekannt, dass der Brasilianer sich dem Serie-C-Klub anschließt. Sein bislang letztes Spiel als Profi absolvierte Ronaldinho 2015 für Fluminense Rio de Janeiro. Etwas mehr als zwei Jahre später beendete er dann auch ganz offiziell seine Karriere. Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtete, soll Ronaldinho bei Ravenna mindestens ein Pflichtspiel bestreiten und seine Karriere mit einem letzten Tor in Italien krönen. Sein Engagement bei dem Klub soll demnach aber weit darüber hinausgehen. Laut „Gazzetta“ soll er auch in unternehmerische Projekte des Vereins und dessen Präsidenten Ignazio Cipriani eingebunden sein.

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Vor Entscheidung am Freitag: Springreiter trotz Schrecksekunde kurz vor WM-Gold

Das deutsche Team liegt bei der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen weiter in Führung - und hat am Freitag den Titel selbst in der Hand.Die deutschen Springreiter liegen bei den Weltmeisterschaften in Aachen auf Gold-Kurs. Das Team von Bundestrainer Otto Becker verteidigte in der zweiten von drei Teilprüfungen Platz eins und benötigt am Freitag (20.15 Uhr/WDR) nur noch drei fehlerfreie Ritte für den Titel. „Der Druck war da“, sagte Daniel Deußer, der mit einer fehlerfreien Runde im Sattel von Otello vorzeitig dafür sorgte, dass das deutsche Team auf Platz eins liegend übernachtet. „Umso schöner ist es, wenn man über den letzten Sprung reitet und das ganze Publikum hier hinter dir steht. Also von daher war es ein absolut gelungener zweiter Tag.“Da bei jeder Teilprüfung nur die drei besten Ergebnisse zählen, konnte Richard Vogel als letzter deutscher Starter unbeschwert reiten, weil die drei deutschen Paare vor ihm wie am Vortag fehlerfreie Runden ablieferten und Rang eins schon früh sicherten. „Wir gehen als führende Mannschaft in das Finale und hoffentlich können wir es reißen“, sagte Deußer. Erster Verfolger des deutschen Teams sind die USA. Auf Rang drei liegen Belgien und Italien.Ehning macht es spannendAls erster Reiter des Gastgeber-Teams blieb Marcus Ehning auch in der zweiten WM-Prüfung ohne Fehler, sorgte aber für eine Schrecksekunde. Beim letzten Sprung war der 52-Jährige mit seinem Coolio etwas zu nahe an das Hindernis geritten und rettete sich mit Mühe zu einer Null-Runde. Das Publikum atmete hörbar auf - und Ehning sagte später: „Am letzten Sprung haben wir es noch einmal ein bisschen spannend gemacht, aber ohne Glück kann man nichts abkriegen.“„Der letzte Sprung ist immer etwas Besonderes“, betonte Bundestrainer Becker. „Und wenn er da drüber ist, fällt einem dann doch ein Stein vom Herzen.“ Bis dahin war der Routinier „eigentlich super im Flow“, wie Ehning selbst äußerte.Mit Blick auf die letzte Runde der Teamwertung am Freitag unter Flutlicht sagte der dreimalige Sieger des Großen Preises von Aachen zu den Anforderungen: „Morgen wird es sicherlich noch mal eine Schippe mehr.“ Das Einzel wird anschließend in zwei weiteren Runden am Sonntag entschieden.WM-Debütantin Hinners bleibt fehlerfreiTadellos ritt auch Sophie Hinners mit Singclair. „Er sprang großartig“, lobte die 28-Jährige den Wallach, der scheinbar mühelos über die Hindernisse flog. „Er war vom ersten Sprung an super konzentriert. Wir konnten wieder unser Ding durchziehen.“Nur an einem Sprung „haben wir ein klitzekleines bisschen Glück gehabt“. Sie habe „auch das Publikum“ aufatmen gehört, sagte Hinners. Die WM-Debütantin brachte die Runde danach sicher zu Ende. „Das war natürlich ein unglaubliches Gefühl vor dieser Kulisse, vor diesem Publikum über die Ziellinie zu reiten.“Im Einzel sind Hinners und Singclair das beste deutsche Paar und liegen auf Platz zwei hinter dem Briten Scott Brash mit Mango. Aber „darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken - ich schaue erst mal, dass wir das als Mannschaft schaffen.“Deußer macht frühzeitig alles klarNach zwei Null-Runden für Deutschland blieb Deußer mit Otello ebenfalls fehlerfrei. Der 45 Jahre alte Profi zeigte erneut eine souveräne Vorstellung und liegt in der Einzelwertung als Dritter in aussichtsreicher Position.Vogel ritt als letztes Reiter des Starterfeldes ein. Und anders als am Vortag, als er mit United Touch einen Abwurf kassiert hatte, blieb der Einzel-Europameister fehlerfrei.

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Formel 1 beendet Sommerpause: Vorbild für die Ehe: Verstappens Bekenntnis zu Red Bull

Max Verstappen wird zum Red-Bull-Lebenswerk. Der Niederländer beendet alle Spekulationen und sein Arbeitgeber behält den wichtigsten Mitarbeiter.Die Langzeit-Ehe mit Red Bull will Max Verstappen nur privat noch toppen. „Ich übe für meine eigene Hochzeit“, sagte der 28 Jahre alte Niederländer und lachte. Mit der Verlängerung seines Vertrags bei Red Bull bis Ende 2030 kommt Verstappen dann auf 15 Jahre Formel 1 für das Unternehmen.„Ich werde das in meiner Ehe versuchen zu verdreifachen“, kündigte er an. Noch ist Verstappen allerdings unverheiratet mit Partnerin Kelly Piquet. Beide haben aber schon ein gemeinsames Kind.Aufstieg dank Red Bull zu einem der Besten der Formel 1Verstappens zweite Familie, und das betonte er gleich zigfach im Fahrerlager in den Dünen von Zandvoort, heißt Red Bull. Er wurde in der Fahrerakademie des Unternehmens ausgebildet, 2015 stieg er für das damalige Schwesterteam Toro Rosso in die Formel 1 ein, im Jahr darauf wurde er befördert und siegte gleich beim ersten Rennen im Red Bull.Als die Bilder von damals aus Barcelona im proppenvollen Motorhome seines Dauer-Arbeitgebers nach der großen Verkündung liefen, blickte er fast schon verlegen auf den Bildschirm.„Ich war näher dran aufzuhören, als zu wechseln“„Es ist nicht nur eine großartige Nachricht für die Formel 1, für uns und den gesamten Sport“, kommentierte Teamchef Laurent Mekkies die Einigung. Dass der Rennstall Verstappen auch die Freiheiten lässt, in anderen Rennserien zu starten, trug auch zur erneuten Einigung bei. Trotz reichlicher Spekulationen beschäftigte sich Verstappen nach eigenen Aussagen nicht wirklich mit einem anderen Team. „Ich war näher dran aufzuhören, als zu wechseln“, betont er. Gespräche mit den Formel-1-Verantwortlichen stimmen ihn aber zuversichtlich, dass das Regelwerk sich weiter in eine für ihn akzeptablere Richtung entwickelt. Vor allem die Verteilung und Gewichtung der Batterie-Power sorgt für Unmut unter den Fahrern. Zudem reizt Verstappen nun schon die mögliche Rückkehr von V8-Motoren eventuell ab 2030. Verstappen ist die Konstante im TeamVerstappen wird dann 32 Jahre alt. Details zu seinem neuen Vertrag gaben beide Seiten nicht bekannt. Dass der Niederländer sich auch über eine Anhebung des Salärs freuen darf, dürfte aber unstrittig sein. Berichten zufolge soll sein Gehalt bisher bei über 60 Millionen Euro - im Jahr - gelegen haben. Für Red Bull lohnt es sich. Im üppigen Portfolio ist Verstappen einer der ganz Großen, zudem wurde er in der Fahrernachwuchs-Akademie des österreichischen Unternehmens ausgebildet und ist längst die Konstante des Teams geworden. Weder das Ende von Teamchef Christian Horner im vergangenen Jahr, das Aus von Mentor Helmut Marko als Motorsportberater vor dieser Saison oder der angekündigte Weggang von Renningenieur Gianpiero Lambiase veranlassten Verstappen zu einem Wechsel. „Einige Namen sind weg, aber es ist immer noch meine Familie“, betonte er. Die Sache mit den Optionen bei anderen TeamsDie aktuelle Erfolgskrise nährte dennoch mediale Spekulationen. Würde er von einer möglichen Klausel Gebrauch machen? Und wenn ja, wohin könnte Verstappen wechseln? Mercedes hatte oft mit dem Niederländer geflirtet, in Kimi Antonelli (19) nun aber selbst den WM-Spitzenreiter mit großen Zukunftsaussichten.Nach dem Weggang von Star-Designer Adrian Newey von Red Bull zu Aston Martin galt auch der Rennstall mit Sitz in Silverstone als Option, das Team kommt aber weiter nicht auf Touren. Oder auch mit McLaren wurde Verstappen in Verbindung gebracht. Dort haben Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri allerdings auch langfristige Verträge. Verstappen selbst hatte die Gerüchte eigentlich nie angeheizt. „Die Entscheidung, unseren gemeinsamen Weg fortzusetzen, beruht auf dem Vertrauen, das Max und das Team über viele Jahre hinweg aufgebaut haben, sowie auf dem Vertrauen von Max in unsere Mitarbeiter, unsere Unternehmenskultur und unsere Zukunftsvision“, sagte Teamchef Mekies.Es passierte während der Formel-1-FerienDie Gespräche mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff seien sehr reibungslos verlaufen, berichtete Verstappen. Dass das alles offensichtlich in der Urlaubszeit passierte, gehörte zum Plan. „Die Ferien waren schön, aber im Hintergrund hatten wir einiges zu tun“, sagte Verstappen, der mit der Familie wie auch einige andere Piloten vor allem Sonne und Meer genossen hatten vor dem Start in die zweite Saisonhälfte mit dem Großen Preis der Niederlande - Verstappens Heimrennen. 2021 bei der Rückkehr, 2022 und 2023 siegte er vor den begeisterten Oranje-Fans. 2024 und im vergangenen Jahr wurde er Zweiter. Insgesamt gewann Verstappen bisher 71 Grand Prix. Nur Rekordweltmeister Lewis Hamilton mit 106, der mit 41 Jahren weiter für Ferrari fährt, und der ebenfalls siebenmalige Champion Michael Schumacher mit 91 haben mehr Grand-Prix-Erfolge.Erinnerung an Gespräch mit Red-Bull-GründerDass ein Sieg bei Verstappen an diesem Sonntag (15.00 Uhr/Sky und RTL) im vorerst letzten Grand Prix in Zandvoort ganz oben steht, scheint eher fraglich. In den elf Rennen vor der Sommerpause schaffte er es nicht einmal auf Platz eins. Genau dahin will Verstappen mit Red Bull aber zurück. Und nun haben sie bei Verstappens Formel-1-Lebenswerk noch ein bisschen mehr Zeit dafür. Er habe Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz vor dessen Tod 2022 gesagt, dass er für immer bei Red Bull bleiben wolle, erinnerte sich Verstappen: „Wir sind auf einem guten Weg.“

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