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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Tennis: Becker vermisst Zverevs Kampfgeist: "Fast verängstigt"

Nach der Enttäuschung im Madrid-Finale äußert Boris Becker Zweifel an Alexander Zverevs Einstellung. Was die Tennis-Legende meint und wie sie Zverevs Chancen bei den French Open einschätzt.Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker hat den fehlenden Siegeswillen von Alexander Zverev in den Begegnungen mit dem Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner kritisiert. "Ich wünschte mir so bisschen mehr Kampfgeist, so bisschen mehr Aggressivität. Alle, inklusive Zverev, geben sich Sinner relativ früh geschlagen. Ausnahme Alcaraz. Die Jungs gehen gebremst, fast verängstigt in das Match", sagte Becker im gemeinsamen Podcast mit der früheren Tennisspielerin Andrea Petkovic. Am Sonntag war Zverev im Masters-Finale von Madrid deklassiert worden und musste sich Sinner mit 1:6, 2:6 geschlagen geben. Im direkten Duell war es für den Deutschen die neunte Niederlage in Folge. "Das Match war nach fünf Spielen vorbei. Du hattest nicht den Eindruck, dass Sascha in irgendeiner Zelle seines Körpers die Hoffnung hat, da geht noch was", befand Becker.Becker wundert sich: "Irgendwas passiert bei Sascha"Zverev ist aktuell die Nummer drei der Welt und spielt Woche für Woche um den Titel mit. Bei den Australian Open sowie bei den Masters-Turnieren in Indian Wells, Miami und Monte Carlo scheiterte er erst im Halbfinale an Sinner."Ich dachte, auf Sand ist Sascha Zverev ebenbürtig, aber momentan sieht es nicht so aus. Irgendwas passiert bei Sascha, dass er nicht an seine Qualität, an seine Leistungsgrenze in einem Halbfinale oder in einem Finale rankommt", sagte Becker, fand aber auch lobende Worte: "Ich finde, Sascha spielt sein konstantestes Jahr."Zverev mit guten Chancen bei den French OpenNach Beckers Meinung wird Zverev auch beim zweiten Grand-Slam-Turnier in Paris wieder um den Titel mitspielen. Vor allem, weil in Carlos Alcaraz ein Topfavorit verletzungsbedingt fehlt. "Die Karten für Roland Garros sind komplett neu gemischt. Plötzlich haben mehr Spieler eine realistische Chance, zumindest ins Finale zu kommen oder auch zu gewinnen. Und dazu gehört für mich auch Zverev", sagte Becker. Die French Open starten Ende Mai. In dieser Woche tritt Zverev beim Masters-Turnier in Rom an. In der zweiten Runde könnte es zum deutschen Duell mit Daniel Altmaier kommen.

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Vor Rückspiel gegen PSG: Wer kommt, wer geht? Das ist über Bayerns Kaderplanung bekannt

Dem FC Bayern steht das entscheidende Duell gegen PSG bevor. Hinter den Kulissen laufen bereits die Planungen für die nächste Saison. Welche Personalien die Münchner beschäftigen.Der volle Fokus des FC Bayern liegt in dieser Woche auf der Königsklasse. Nach dem fulminanten Halbfinal-Hinspiel bei Paris Saint-Germain (4:5) empfangen die Münchner den amtierenden Champions-League-Sieger am Mittwoch zum Rückspiel in der Allianz-Arena (21 Uhr, Dazn).Wie es sich für einen Topklub gehört, laufen die Planungen für die nächste Saison parallel dazu bereits auf Hochtouren. Aktuelle Berichte und Gerüchte untermauern den Anspruch der Bayern – sie wollen sich wieder in der europäischen Spitze etablieren.Welche Spieler kommen, welche bleiben und welche verlassen den Verein womöglich?Weitere Neuer-Saison beim FC Bayern?Über Manuel Neuer wurde in den vergangenen Wochen viel geschrieben. Seine überragende Leistung im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid befeuerte die öffentliche Debatte über eine mögliche Rückkehr des 40-Jährigen ins DFB-Tor. Julian Nagelsmann bekannte sich jedoch zu Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann als Nummer eins.Während Neuer in der Nationalmannschaft (angeblich) kein Thema ist, zeigt der FC Bayern sich offen, auch in der nächsten Saison auf das Torwart-Urgestein zu setzen. „Die Fitness, geistige Frische, die Lust auf ein weiteres Jahr – das muss er ein Stück weit symbolisieren, und dann werden wir die Dinge übereinanderlegen, und dann würde es auch wahrscheinlich eine Lösung geben“, hatte Sportvorstand Max Eberl bei Dazn nach dem Weiterkommen der Münchner gegen Real gesagt.Neuers Vertrag läuft am Saisonende aus, noch ist eine Verlängerung des Kontrakts nicht offiziell bestätigt. Medienberichten zufolge gibt es aber Fortschritte in den Verhandlungen. Neuers Berater Thomas Kroth tauchte demnach vergangene Woche auf dem Klubgelände auf.Vor dem Rückspiel gegen PSG veröffentlichte der FC Bayern sein neues Heimtrikot für die kommende Saison. Manuel Neuer posierte auf einem der Bilder im neuen Torwarttrikot. Das dürfte Fans Hoffnung machen, dass der Keeper auch in der nächsten Spielzeit für die Münchner aufläuft.Stockende Verhandlungen mit Konrad LaimerAuch die Vertragsverhandlungen zwischen Konrad Laimer und dem FC Bayern waren in den vergangenen Tagen wieder ein Thema in der Presse. Der österreichische Nationalspieler hat in München noch einen Vertrag bis 2027, die Gespräche über eine mögliche Verlängerung sind jedoch ins Stocken geraten. Sportvorstand Eberl hatte das bereits im Februar eingeräumt.Grundsätzlich ist der FC Bayern bereit, vorzeitig mit Laimer zu verlängern. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sind die Gehaltsvorstellungen des 28-Jährigen aus Sicht des Klubs aber zu hoch. Laimer und die Münchner kommen weiterhin nicht auf einen gemeinsamen Nenner.Eberl signalisierte am Samstag nach dem 3:3-Unentschieden gegen Bundesliga-Schlusslicht Heidenheim, dass ein Verkauf Laimers keine Pflicht sei, sollten die Verhandlungen scheitern. „Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren“, sagte der Sportvorstand. Aktuell ist in der Causa Laimer also alles möglich: ein direkter Verkauf im Sommer, ein Verbleib bis Ende nächster Saison oder ein langfristiger Vertrag.Definitiv verlassen werden den Klub Leon Goretzka und Raphael Guerreiro. Auch Leihspieler Nicolas Jackson hat keine Zukunft bei den Münchnern. Als Verkaufskandidaten gelten Verteidiger Minjae Kim, die derzeit ausgeliehenen Torhüter Alexander Nübel (VfB Stuttgart) und Daniel Peretz (FC Southampton) sowie die ausgeliehenen Spieler João Palhinha (Tottenham Hotspur), Sacha Boey (Galatasaray Istanbul), Bryan Zaragoza (AS Rom) und Arijon Ibrahimovic (1. FC Heidenheim).Bleibt die Frage: Welche neuen Spieler kommen?Wunschspieler GordonIm Buhlen um den englischen Nationalspieler Anthony Gordon von Newcastle United macht der FC Bayern offenbar ernst. Wie die „Sport Bild“ berichtet, soll es im April ein Treffen zwischen Gordons Berater Gordon Stipic-Wipfler und den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters in München gegeben haben.Demnach verlangt Newcastle 75 Millionen Pfund, umgerechnet 86 Millionen Euro, für den flexiblen Offensivspieler. Einen so hohen Betrag werden die Münchner nicht zahlen, heißt es. Daher versucht man wohl, den 25-jährigen Wunschspieler vom FC Bayern zu überzeugen. Auch Nationalmannschaftskollege Harry Kane soll bereits mit ihm gesprochen haben.Da Newcastle in der Premier League kurz vor Saisonende auf Platz 13 steht und keine Aussichten aufs internationale Geschäft in der nächsten Saison hat, sind die Münchner dahingehend der attraktivere Arbeitgeber. Doch es sollen mit dem FC Liverpool, FC Arsenal und Manchester United auch hochkarätige Premier-League-Klubs an Gordon interessiert sein.Und was passiert, wenn es mit Gordon nicht klappt? Laut Transferexperte Fabrizio Romano steht der Engländer bei den Bayern auf einer Wunschliste mit zwei anderen Flügelstürmern. Die weiteren Namen nennt Romano nicht. In den vergangenen Monaten wurden unter anderem der 19-jährige Yan Diomande von RB Leipzig oder der 23-jährige Nico Williams von Athletic Bilbao als Kandidaten gehandelt.Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge ist der FC Bayern zudem an Talenten wie Rechtsverteidiger Givairo Read (19, Feyenoord Rotterdam) und Mittelfeldspieler Kennet Eichhorn (16, Hertha BSC) interessiert. Die Forderung von Bayerns Aufsichtsrat um Präsident Herbert Hainer an Sportvorstand Max Eberl laute jedoch, dass der Klub zunächst Geld einnimmt, bevor er es ausgibt.Ein Katz-und-Maus-Spiel um Spieler wie Nick Woltemade im vergangenen Sommer dürfte Eberl in der kommenden Transferphase unbedingt verhindern wollen. Die Ausgangslage hat sich aber auch geändert: Schieden die Münchner vergangene Saison noch im Viertelfinale der Champions League gegen Inter Mailand aus, haben sie nun gegen PSG sogar die Chance auf den Finaleinzug. Die starken Leistungen der Bayern-Profis in dieser Saison geben Eberl womöglich mehr Argumente im Poker um Topspieler.

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Tennis: Preisgeld bei French Open steigt – den Stars reicht das nicht

Wenn in Roland Garros ab Ende Mai die French Open ausgetragen werden, ist das Preisgeld so hoch wie nie. Doch die Tennis-Asse zeigen sich „tief enttäuscht“ von der Summe.Eigentlich könnten sich die Top-Tennisspielerinnen und -spieler freuen: Bei den French Open gibt es in diesem Jahr im Erfolgsfall mehr Geld. Im vergangenen Jahr wurden bei dem Grand-Slam-Turnier insgesamt 56,3 Millionen Euro verteilt. In diesem Jahr geht es in Roland Garros um insgesamt 61,7 Millionen Euro, teilten die Veranstalter vergangene Woche mit.Das entspricht einer Steigerung von fast zehn Prozent. Doch den Profis reicht das nicht: Die Ankündigung wurde im Teilnehmerfeld mit großer Enttäuschung aufgenommen. Die Top 10 der aktuellen Männer- und Frauen-Weltrangliste haben in einer gemeinsamen Erklärung klargemacht, wie unzufrieden sie mit dem Preisgeld sind.French Open erzielen Rekordeinnahmen – Spieler wollen höheren AnteilDazu gehören unter anderem Novak Djokovic, Jannik Sinner, Aryna Sabalenka und Coco Gauff. Die Gruppe verweist darauf, dass das Preisgeld nicht proportional zu den Einnahmen des Turniers steige. So seien im vergangenen Jahr die Prämien nur um etwa fünf Prozent gestiegen, die Einnahmen jedoch um 14 Prozent. Die Spieler fordern einen Anteil von 22 Prozent daran – so wie es bei anderen Top-Turnieren auf der Tour der Fall ist. Bei den French Open liegt der Anteil aktuell deutlich darunter, bei etwa 14 Prozent. „Während Roland Garros Rekordeinnahmen anstrebt, erhalten die Spieler somit einen immer geringeren Anteil des von ihnen mitgeschaffenen Wertes“, zitiert unter anderem der „Guardian“ aus der Erklärung.Spieler beklagen „strukturelle Probleme“Bei den US Open und den Australian Open stießen die Forderungen der Profis auf mehr Gehör, dort stiegen die Prämien um 20 bzw. 16 Prozent an. Doch vollständig zufrieden sind die Spieler auch damit nicht: Sie stört, dass der Großteil des Geldes an die Top-Stars, die bis ins Halbfinale oder Finale kommen oder das Turnier sogar gewinnen, geht. Stattdessen sollten auch die Akteure in den früheren Runden stärker bedacht werden.Außerdem fordern die Spieler, dass „strukturelle Probleme“ angegangen werden. Sie wollen verbesserte Sozialleistungen und Rentenregelungen sowie mehr Mitspracherecht bei der Festlegung des Turnierplans. In dieser Hinsicht erwiesen sich die Veranstalter der Grand Slams jedoch als „reformresistent“, beklagen die Tennis-Asse in ihrem Statement.Quellen: Roland Garros, „Guardian“, „The Athletic“

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Debatte im Spitzensport: Tennisstars wollen mehr Preisgeld bei den French Open

Die Topstars der Tennis-Branche zählen zu den am besten verdienenden Sportlern der Welt. Doch das Geld bleibt ein Debatten-Thema - auch vor den French Open.Im Streit um höhere Preisgelder hat eine Gruppe von Tennisstars die Debatte neu entfacht. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, haben Spitzenspieler wie Jannik Sinner, Aryna Sabalenka und Coco Gauff ihre "tiefe Enttäuschung" über das Preisgeld bei den French Open zum Ausdruck gebracht. Die French Open in Paris starten als sportlicher Höhepunkt der Sandplatz-Saison am 24. Mai. Die Organisatoren haben das Preisgeld beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres im Vergleich zur vergangenen Saison um knapp zehn Prozent auf insgesamt 61,7 Millionen Euro erhöht. Der Sieger und die Siegerin der Einzel-Wettbewerbe erhalten jeweils 2,8 Millionen Euro. Der Finalist und die Finalistin jeweils die Hälfte. Die Endspiele steigen diesmal am 6. und 7. JuniDie Preisgeld-Debatte im Tennis ist nicht neu. Schon im vergangenen Jahr hatten sich vor den French Open Vertreter der Topspielerinnen und Topspieler in einem Brief an die vier Grand-Slam-Turniere gewandt und eine erhebliche Preisgeld-Erhöhung gefordert. Die Profis argumentieren, ihr Anteil am Umsatz der Grand-Slam-Großereignisse sei zu gering."Der Anteil der Spieler an den Einnahmen des Roland-Garros-Turniers ist von 15,5 Prozent im Jahr 2024 auf voraussichtlich 14,9 Prozent im Jahr 2026 gesunken", erklärte die Spielergruppe dem AP-Bericht zufolge jetzt in einer Stellungnahme. Zudem sollen die Profis beklagt haben, dass sie weitere Forderungen hätten, auf die die Veranstalter nicht eingegangen seien.Die Organisatoren nehmen StellungWie der französische Tennisverband (FFT) auf Nachfrage mitteilte, hat sich das Preisgeld seit 2019 um rund 45 Prozent erhöht. Der Verband habe beschlossen, einen Teil dieser Steigerung den Spielern zugutekommen zu lassen, die in den frühen Runden oder der Qualifikation ausscheiden, da diese am stärksten auf die Preisgelder angewiesen seien. "Alle durch das Turnier generierten Einnahmen werden in das Roland-Garros-Turnier sowie in die Entwicklung des Tennissports in Frankreich und auf internationaler Ebene reinvestiert", erklärten die Organisatoren zudem. Der Verband habe außerdem kürzlich "mehr als 400 Millionen Euro" in die Infrastruktur der Pariser Tennis-Anlage gesteckt. "Schließlich setzt sich die FFT weiterhin voll und ganz für einen kontinuierlichen Dialog mit allen Akteuren des globalen Tennissports ein, einschließlich des direkten Austauschs mit einzelnen Spielern", hieß es in der Verband-Stellungnahme.

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Rückspiel bei Arsenal: Atlético-Trainer Simeone droht "letzter Tanz" in London

Diego Simeone gilt als die größte "Nervensäge" im Weltfußball. Kaum ein anderer Coach wird im gleichen Maße bewundert und geschmäht wie er. Aber was passiert nach dieser Saison?Wenn Atlético Madrid nach zehn langen Jahren endlich wieder nach dem Einzug ins Königsklassen-Finale greift, wird Diego Simeone in der Coaching-Zone wieder alle Register ziehen. Mal leidenschaftlich, mal provokant wird er seine Mannschaft nach vorne peitschen. "All in" will er gehen. Und doch könnte das Halbfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Arsenal am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) das Ende einer Ära einläuten. In Spanien mehren sich vor dem Match im Emirates-Stadion die Gerüchte, dass der Atlético-Trainer den Club nach knapp 15 Jahren wohl verlassen wird, sollten die "Colchoneros", die "Matratzenmacher", den Einzug ins Finale am 30. Mai in Budapest verpassen. "El Cholo" drohe ein "Last Dance in London", hieß es dieser Tage in der Fußball-Talkshow "Chiringuito".Der sogenannte "Cholismo", das heißblütige Auftreten von Simeone, ist unter vielen Atlético-Fans zwar weiterhin eine Art Religion, wie das Fachblatt "Marca" und andere immer wieder feststellen. "Im Verein wachsen jedoch die Zweifel. Die Fans fordern inzwischen mehr, und auch innerhalb der Kabine weiß man, dass dieser Moment entscheidend ist", hieß es in "Chiringuito". In London gehe es für Simeone "um alles oder nichts".Simeone ist in Madrid ein Mythos, weil er Atlético nach seiner Verpflichtung Ende 2011 mit einem Kader der "Namenlosen" um Diego Godín, Juanfran, Miranda und Gabi rasch in die nationale und internationale Spitze zurückführte. 2014 gewann man erstmals nach 18 Jahren wieder die spanische Meisterschaft, es gab zudem zwei Europa-League-Titel (2012 und 2018) und zwei Champions-League-Endspiele (2014 und 2016), die beide gegen Stadtrivale Real verloren gingen. Die Fans waren damals aber trotzdem aus dem Häuschen.Erfolge blieben zuletzt ausInzwischen gibt Atlético für Spieler wie etwa die Weltmeister Julián Álvarez, Nahuel Molina und Thiago Almada viel mehr Geld aus, die Fans werden anspruchsvoller. Seit dem letzten Liga-Titel 2021 holte der Verein aber keine Trophäen mehr. Der vierte Tabellenplatz in der Liga weit abgeschlagen hinter dem FC Barcelona, Real Madrid und dem FC Villarreal wird viel kritisiert. Und nach der herben Pleite des Favoriten im Pokalfinale gegen Real Sociedad San Sebastián vor zweieinhalb Wochen geriet Simeone endgültig in die Kritik.Nach dem Hinspiel gegen Arsenal vor einer Woche (1:1) räumte Simeone ein, dass man vor einer "außergewöhnlichen Herausforderung" stehe. Der Gegner habe in der diesjährigen Champions League nicht verloren. "Aber wir gehen all in", man werde alles geben, versicherte er vor seinem Spiel Nummer 1.001 als Coach. Das Jubiläum feierte er am Wochenende beim 2:0 in Valencia.In England und Italien heißt es unterdessen, dass vor allem Chelsea und Inter Mailand nur darauf warten, dass der Mann mit dem hitzigen Temperament in Madrid ein Jahr vor Vertragsende seinen Hut nimmt, um sich den Trainer zu angeln. Simeone wird zudem daheim in Buenos Aires als möglicher Nachfolger von Nationaltrainer Lionel Scaloni nach der WM im Sommer gehandelt.Arteta über Simeone: "Ein absoluter Maßstab"Eine große Überraschung, ein Weiterkommen in London könnte dem "Cholismo", dem Synonym für die intensive Spielweise Atléticos, allerdings auch neues Leben einhauchen. Dann wird Simeone vielleicht auch noch nächste Saison und noch eine lange Zeit in Madrid und bei Auswärtsspielen von Atlético an der Seitenlinie rauf und runter laufen, wild mit den Armen rudern und sich mit Schiedsrichtern, gegnerischen Fans und Spielern anlegen.Ob in Madrid oder anderswo: Er wird - wie vor einigen Jahren auch von Karl-Heinz Rummenigge - wohl weiterhin für die oft destruktive und unorthodoxe Spielweise seines Teams kritisiert werden. Auch als unfair und unsympathisch. Er wird aber auch viele weiterhin in seinen Bann ziehen. Wie sagte noch Arsenal-Trainer Mikel Arteta vor dem Hinspiel über seinen Amtskollegen? "Diese Art von Menschen habe ich schon immer bewundert. Jeder hat seinen Stil (...) Aber in vielen Dingen ist er (Simeone) ein absoluter Maßstab."

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Fußball-WM in den USA: Amerikaner sind entsetzt über europäische Fans, die zu den Stadien laufen wollen

Das könnte zum Problem werden, wenn Besucher aus Europa zur Fußball-WM anreisen: Viele US-Städte sind nicht auf Fußgänger eingestellt, doch die Fans wollen zu den Stadien – zu Fuß.Mit diesem skurrilen Problem haben die Organisatoren der Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA vermutlich nicht gerechnet: Aktuell planen europäische Fußballfans, die Tickets für die Spiele im Sommer ergattert haben, ihre Reise nach Amerika – und stellen im Netz Fragen, die bei den Einheimischen für Überraschung oder gar Fassungslosigkeit sorgen.Für viele Fans aus Europa gehört es ganz selbstverständlich dazu, gemeinsam zum Stadion zu laufen. Zu Fuß. Oft entweder aus dem Stadtzentrum oder von einem nahegelegenen Bahnhof aus. Und unterwegs gönnt man sich schon mal ein „Wegbier“, singt oder trifft andere Fangruppen. In zahlreichen Austragungsorten in den USA – Atlanta, Houston, Kansas City oder New York etwa – sorgt genau diese Vorstellung jedoch nun für Irritationen. Alkohol in der Öffentlichkeit ist in den Vereinigten Staaten ohnehin ein Tabu. Und zu Fuß unterwegs zu sein, ist in den autofokussierten Städten auch nicht wirklich vorgesehen.Fußball-WM in den USA: Europäer wollen laufenIn Online-Foren häufen sich derzeit Fragen internationaler Besucher: Kann man von einem bestimmten Hotel zum Stadion laufen? Vom Hauptbahnhof? Zwei, drei Kilometer – das sei doch sicher kein Problem? Die Antworten vieler US-Amerikaner dazu fallen jedoch überraschend deutlich aus: Zu Fuß zu gehen, so der Tenor, sei in vielen Städten weder üblich noch empfehlenswert. Die unschuldigen Fragen der europäischen Fans wirken in den USA fast exotisch. Ein Reddit-Nutzer ließ seinem Frust darüber kürzlich freien Lauf:„Online wurde jetzt viel darüber diskutiert, ob man zum Stadion laufen kann, und ich sehe immer wieder, wie Leute darauf BEHARREN, dass man dorthin laufen könne und die Autos schon für sie anhalten würden. Wir Amerikaner seien es nur nicht gewöhnt, längere Strecken zu Fuß zu gehen“, schrieb der User und warnte: „IHR KÖNNT NICHT ÜBER DIE I-95 laufen! Es geht nicht um die Länge der Strecke, es geht um die Sicherheit!“ Jetzt könnte man sich darüber lustig machen, dass US-Amerikaner nicht zu Fuß gehen und sich deshalb nicht vorstellen könnten, dass man anderswo ganz selbstverständlich mehrere Kilometer läuft. So einfach ist das aber nicht. Denn tatsächlich sind viele amerikanische Städte so stark auf den Autoverkehr ausgelegt, dass Gehwege zugunsten breiter Highways und noch mehr Straßenspuren teilweise komplett fehlen oder abrupt enden. Überwege oder Ampeln sind ebenfalls selten und nicht immer sicher. Autofahrer sind es zudem kaum gewohnt, auf Fußgänger zu achten. Laufen wäre hier schlicht gefährlich.Laufen ist in vielen US-Städten nicht vorgesehenFür Einheimische ist der Weg zum Spiel (meist eher zum Football- oder Baseball- als zum Fußball-Match) für gewöhnlich alles andere als entspannt. Staus rund um die großen Arenen sind an Spieltagen die Regel, Parkplätze knapp und teuer. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel ausweicht, muss lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen – viele Stadien sind außerdem nur begrenzt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Vielleicht bietet die anstehende WM den gastgebenden Städten ja eine gute Gelegenheit, hier im Hinblick auf die Infrastruktur noch einmal aufzurüsten. Davon hätten später dann auch die Einheimischen etwas – und vielleicht finden sie dann ja Gefallen am Spazierengehen.

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Fußball-Bundesliga: Noch Licht auf St. Pauli? Abstiegskampf-Duell spitzt sich zu

Wolfsburg zieht vor dem mit Spannung erwarteten Relegations-Endspiel am letzten Spieltag an St. Pauli vorbei. Der Kiez-Club taumelt Richtung Abstieg. Aus dem Duell kann auch noch ein Triell werden.Der denkwürdig schwache Auftritt des FC St. Pauli ließ auch den Gegner nicht kalt. Ausgerechnet der Mainzer Angreifer Philip Tietz setzte nach dem perfekten Klassenerhalt seines Teams am Millerntor zu einem flammenden Plädoyer für den Kiez-Club an. Zwei Wochen vor dem von vielen Fans heiß erwarteten Duell um den Relegationsrang mit dem VfL Wolfsburg am letzten Spieltag hat der abstiegsbedrohte Verein wohl jedes aufbauende Wort nötig. "Die tun mir extrem dolle leid", sagte Tietz. "Ich wünsche denen wirklich nur das Beste, und ich hoffe, dass sie die Liga halten, weil dieser Charme, der hier am Millerntor herrscht, ist einfach unfassbar. Ich liebe es, hier zu spielen", schwärmte der Torschütze nach dem 2:1-Erfolg in der Fußball-Bundesliga. Die Fans seien der Hammer, der Verein "geil" und die Spieler sehr sympathisch, nicht abgehoben. "Ich drücke denen einfach nur ganz doll die Daumen". Blessin: "Werde jetzt den Bettel so nicht hinschmeißen"Aktuell deutet aber vieles darauf hin, dass auf dem Kiez das von Jan Delay besungene Licht ausgeht. Zumindest sportlich. Den seit acht Partien sieglosen Hanseaten scheint im spannenden Rennen um den Relegationsrang die Puste auszugehen. St. Pauli spielte gegen Mainz energie- und kampflos, ließ über weite Strecken Bundesliga-Format vermissen. Dagegen zeigt der klar besser besetzte VfL Wolfsburg aktuell die deutlich bessere Form. Die Fans pfiffen den Kiez-Club nach 45 Minuten aus, Trainer Alexander Blessin stand dabei im Fokus: "Wenn die Fans meinen, sie müssten das an mir auslassen, dann ist das ok", sagte der Coach. Es gebe keinen Grund, "den Kopf in den Sand zu stecken", meinte Blessin angesichts der engen Konstellation. Ein kurzfristiger Trainerwechsel dürfte ausbleiben. "Also ich werde jetzt den Bettel so nicht hinschmeißen. Also ich stehe dazu, und ich bin davon überzeugt, dass wir das zusammen schaffen", stellte Blessin klar. Zwei Wochen vor dem Abstiegskampf-Finale am letzten Spieltag hat der VfL Wolfsburg die besseren Karten. Zumindest hinsichtlich des Trends. Nach dem 1:1 in Freiburg verließ die Mannschaft von Dieter Hecking den vorletzten Tabellenrang und zog an den Hamburgern vorbei. Der VW-Club ist seit drei Partien ungeschlagen und holte dabei fünf Punkte."Man sieht, dass diese Mannschaft Fußball spielen will. Sie ist keine typische Abstiegskampfmannschaft, das wissen wir auch. Aber sie verinnerlicht es immer mehr. Und es kommt jetzt nicht von ungefähr, dass wir diese Stabilität haben", sagte VfL-Trainer Dieter Hecking.Die Mannschaft habe in den vergangenen Monaten verdammt viel Kritik abbekommen, sagte Hecking. "Ich glaube, sie arbeitet gerade daran, dass sie nicht so schlecht ist, wie sie gemacht wurde vom Charakter her. Dass die Leistungen nicht immer gut waren, das kann man nicht schönreden, das wollen wir auch gar nicht. Aber hier wurde ja der Charakter abgesprochen. Ich glaube, dass die Mannschaft gerade in den letzten Wochen zeigt, dass sie schon Charakter hat", sagte der Coach, der 2015 während seiner ersten Station als VfL-Coach den Gewinn des DFB-Pokals mit den Wölfen gefeiert hat.Freut sich der Dritte? Heidenheim lauertBeide Rivalen sind punktgleich: St. Pauli und die Niedersachsen haben jeweils 26 Punkte. Und zwei Spieltage vor Schluss buhlt auch noch ein dritter, zuvor schon abgeschriebener Club um den Nachsitzrang: Der FC Heidenheim, der überraschend knapp an einem Sieg beim FC Bayern vorbeigeschrammt war und dennoch einen unerwarteten Punkt sammelte, lauert mit 23 Zählern auf dem letzten Tabellenrang. "Heidenheim zeigt gerade, dass sie sich noch längst nicht aufgegeben haben", sagte Hecking, der vor einem Showdown mit drei Mannschaften warnte. "Also darauf sollte man sich auch einstellen, denen traue ich alles zu, und die sollten wir nicht außer Acht lassen in der ganzen Bewertung."Am kommenden Wochenende haben die Wolfsburger mit Meister Bayern München und St. Pauli auswärts bei Leipzig schwierige Aufgaben und geringe Aussichten auf Punkte. Die Heidenheimer spielen bei den so gut wie geretteten Kölnern. Es bleibt spannend.

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Tennis: Konstant, aber titellos: Zverev vor Paris im Zwiespalt

Alexander Zverev spielt derzeit kein schlechtes Tennis. Gegen den Dominator reicht es aber nicht einmal zu einem Satzgewinn. Was bedeutet das für die French Open?Eigentlich könnte Alexander Zverev mit seiner Saison bislang sehr zufrieden sein. Mit Ausnahme von Acapulco stand Deutschlands bester Tennisspieler bei jedem seiner Turniere mindestens im Halbfinale, zuletzt beim Masters-1000-Event in Madrid sogar im Endspiel.Und doch fällt das Zwischenfazit von Zverev nach vier Monaten gemischt aus. Gleich zu Beginn des Jahres vergab er bei den Australian Open in Melbourne die große Chance auf die erneute Final-Teilnahme, als er gegen einen von Krämpfen geplagten Carlos Alcaraz im Halbfinale in fünf Sätzen verlor.Sinner immer zu gutDanach zeigte er zwar eine beeindruckende Konstanz, bekam in den entscheidenden Spielen aber stets seine Grenzen aufgezeigt. Indian Wells, Miami, Monte-Carlo und nun Madrid: Immer ging es gegen Jannik Sinner, stets war Zverev ohne Chance. Nicht einen einzigen Satz konnte der gebürtige Hamburger gegen den aktuell besten Spieler der Welt gewinnen."Ich glaube, da ist eine große Lücke zwischen Sinner und allen anderen im Moment", sagte Zverev nach dem desillusionierenden 1:6, 2:6 im Finale von Madrid. In nicht einmal einer Stunde hatte Sinner den Deutschen regelrecht vorgeführt. "Und ich glaube, da ist eine große Lücke zwischen Carlos Alcaraz, mir, vielleicht Novak Djokovic und allen anderen."Dass er sich ausgerechnet nach seinem schwachen Auftritt von Madrid, den er unumwunden zugab, auf eine Stufe mit dem aktuell verletzt pausierenden Alcaraz stellte, brachte Zverev in den Sozialen Medien einiges an Spott und Kritik ein. Im gesunden Zustand ist auch Alcaraz dem 29-Jährigen enteilt.Auf Augenhöhe in Paris?Doch mit Blick auf die in knapp drei Wochen beginnenden French Open trifft Zverevs Analyse zu, schließlich wird Alcaraz seinen Titel in Roland Garros nicht verteidigen können. Bleiben Zverev und Sinner als Topfavoriten auf den zweiten Grand-Slam-Titel der Saison. Oder eben doch nur der aktuell alles dominierende Sinner?"Es ist schwer zu sagen, dass es aktuell keine Lücke zwischen Sinner und dem Rest gibt, wenn er seit Shanghai kein Masters-Match mehr verloren hat", sagte Zverev. Sinner ist der erste männliche Tennisprofi, der fünf Masters-1000-Turniere in Folge gewinnen konnte. Auch bei den Events zuvor in Monte-Carlo, Miami, Indian Wells und Paris hatte der Südtiroler triumphiert. Die Masters sind die zweithöchste Kategorie im Tennis nach den vier Grand-Slam-Turnieren. Das war nicht einmal den längst zurückgetretenen Tennis-Legenden Roger Federer oder Rafael Nadal gelungen.Zverev scherzt mit SinnerWer soll Sinner in Paris also stoppen? Nachdem er auf dem Platz keine Antwort auf die Dominanz des Italieners gefunden hatte, hatte Zverev zumindest mit Blick auf Paris eine - wenn auch nicht ernst gemeinte - Idee. "Vielleicht macht ihr während der French Open eine Pause", sagte Zverev an Sinner und sein Team gerichtet.Doch diesen Gefallen wird der Italiener Zverev nicht tun. Weshalb der Weltranglisten-Dritte und sein Team andere Lösungen finden müssen, will Zverev bei seinem Lieblings-Grand-Slam wirklich als Herausforderer des Weltranglisten-Ersten auftreten.Nach ein paar Tagen Pause geht es für Zverev und Sinner erst einmal weiter nach Rom, wo das nächste Masters-1000-Turnier auf dem Programm steht. Ob Zverev danach wirklich auch bei seinem Heim-Turnier in Hamburg dabei sein wird, darf bezweifelt werden. Schließlich hat er zuletzt sehr viel Tennis gespielt und zahlreiche Spiele gewonnen. Nur eben die entscheidenden nicht.

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NBA: "Nicht gut genug": Orlando scheidet in den NBA-Playoffs aus

Das war es für Franz Wagner und Co. in dieser Saison. Ohne den verletzten Nationalspieler geben die Magic die Serie gegen Detroit aus der Hand. Für Orlandos Star-Spieler mangelt es dem Team an Talent.Die Orlando Magic haben in den NBA-Playoffs die große Überraschung verpasst und es nicht in die zweite Runde geschafft. Ohne den erneut verletzt fehlenden Basketball-Weltmeister Franz Wagner verlor das Team aus Florida das entscheidende siebte Spiel bei den Detroit Pistons mit 94:116 (49:60) und musste sich in der Best-of-seven-Serie damit 3:4 geschlagen geben. Nach vier Duellen hatte Orlando noch mit 3:1 geführt. Hätten die Magic die Pistons ausgeschaltet, wären sie in der Geschichte der NBA-Playoffs erst das achte Team gewesen, das in der ersten Runde das an erster Stelle gesetzte Team bezwungen hätte. Im sechsten Spiel standen die Magic schon mit einem Bein in der nächsten Runde, verspielten jedoch eine 24-Punkte-Führung gegen das beste Team der Eastern Conference leichtfertig.Franz Wagner musste die entscheidende Partie in der Little Caesars Arena wegen einer Wadenverletzung erneut als Zuschauer verfolgen. Der Welt- und Europameister hatte sich die Verletzung im dritten Viertel der vierten Partie zugezogen und musste seitdem pausieren. Für den 24-Jährigen geht damit eine komplizierte Saison mit einer großen Enttäuschung zu Ende: Wegen Verletzungen konnte Wagner nur 34 Partien absolvieren. Für ihn und seinen Bruder Moritz hielt die Saison mit dem Gastspiel in ihrer Heimstadt Berlin dennoch ein Highlight bereit."Nicht gut genug" für Siege in den Playoffs?"Das ist das dritte Mal nacheinander, dass wir es nicht über die erste Playoff-Runde geschafft haben. Die Antwort lautet also nein", sagte Orlandos Star-Spieler Paolo Banchero auf die Frage, ob die Magic talentiert genug seien, um in der NBA erfolgreich zu sein. "Ich kann nicht behaupten, dass wir gut genug sind, um ins Endspiel oder ins Finale der Eastern Conference zu kommen."Auch in den vergangenen beiden Spielzeiten hatten die Magic immer wieder ihr Talent aufblitzen lassen, waren in der ersten Playoff-Runde jedoch ausgeschieden. Damit könnte es im Sommer zu einem Umbruch kommen. "Wir haben nun Zeit, zu reflektieren und uns Gedanken darüber zu machen, welche Änderungen wir möglicherweise vornehmen können", sagte Orlandos Cheftrainer Jamahl Mosley. Das könnte auch Mosley selbst betreffen. Denn die Magic präsentierten sich über die gesamte Saison hin zu inkonstant und mit vielen Schwankungen. Entscheidung kurz vor der PauseIm entscheidenden siebten Spiel hielt Orlando angeführt von Paolo Banchero (38 Punkte) zunächst gut mit. Doch kurz vor der Pause setzten sich die Pistons mit einem 15:4-Lauf ab und gingen mit elf Punkten Vorsprung in die Pause.Bei Orlando kam nach langer Zeit Moritz Wagner wieder auf etwas mehr Einsatzzeit und am Ende auf fünf Punkte. Doch auch er und Nationalmannschaftskollege Tristan da Silva konnten das Playoff-Aus nicht verhindern.Duell mit Dennis Schröder in der zweiten Playoff-Runde geplatztHätten die Magic die zweite Playoff-Runde erreicht, wäre es dort zum Treffen der Basketball-Nationalspieler gekommen. Denn die Detroit Pistons bekommen es dort mit den Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder zu tun. Die Cavaliers setzten sich ebenfalls nach sieben Spielen gegen die Toronto Raptors durch, Schröder blieb beim 114:102-Erfolg in der entscheidenden Partie mit nur zwei Punkten aber blass.

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NBA-Playoffs: Dennis Schröder steht mit Cleveland in zweiter Playoff-Runde

Die Cleveland Cavaliers um Basketball-Weltmeister Dennis Schröder gewinnen das entscheidende siebte Playoff-Spiel gegen Toronto. In der zweiten Runde geht es gegen den Magic-Bezwinger aus Detroit.Dennis Schröder hat es mit den Cleveland Cavaliers in die zweite Runde der NBA-Playoffs geschafft. Mit 114:102 (49:49) gewannen die Cavaliers zu Hause das entscheidende siebte Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Toronto Raptors. Damit war der Heimvorteil für Cleveland enorm wichtig, alle sieben Spiele entschied die Heimmannschaft für sich.Schröder nahm in der siebten Partie wie im Großteil der Serie nur eine kleine Rolle ein: Der Spielmacher kam 14 Minuten zum Einsatz, traf nur einen seiner sieben Würfe aus dem Feld und kam lediglich auf zwei Punkte. Einzig beim 125:120-Erfolg in der fünften Partie hatte der Basketball-Weltmeister richtig überzeugt.Die Cavaliers beendeten die erste Hälfte mit einem 15:4-Lauf, glichen die Partie aus und dominierten den dritten Durchgang mit 38:19. Superstar James Harden und Jarrett Allen erzielten jeweils 22 Punkte. "Wir haben nicht aufgegeben, und das hat uns ausgezeichnet: Über die Serie hat immer mal wieder ein anderer Spieler übernommen. Einmal war es Dennis, diesmal war es Jarrett. Wir brauchen jeden einzelnen", sagte Harden.Magic-Bezwinger Detroit nächster Gegner für ClevelandIn der zweiten Playoff-Runde trifft Cleveland auf die Detroit Pistons, die nach sieben Spielen die Orlando Magic um die deutschen Basketballer Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva ausgeschaltet hatten. Die erste Partie findet am Dienstag (Ortszeit) in Detroit statt.

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Grand Prix von Miami: "Hut ab": Cooler Antonelli sorgt in Miami für Formel-1-Novum

Was für ein Start in Florida. Kimi Antonelli verliert die Pole, Max Verstappen dreht sich. Am Ende beweist der junge Mercedes-Pilot seine ganze Reife beim dritten Sieg am Stück. Es ist historisch.Völlig verschwitzt verneigte sich Formel-1-Wunderkind Kimi Antonelli nach seiner bestandenen Nervenprobe in Miami und gab seiner kleinen Schwester Maggie ein Küsschen. Der abgebrühte Mercedes-Pilot hat seine Siegesserie in der Formel 1 mit einem Novum fortgesetzt und sein Polster in der WM-Wertung ausgebaut. Im Krimi von Florida hielt der 19-Jährige Verfolger Lando Norris unbeirrbar auf Distanz und feierte vor dem Weltmeister im verbesserten McLaren seinen dritten Grand-Prix-Erfolg nacheinander."Ich habe es nach Hause gebracht, aber es war nicht einfach", sagte Antonelli, der als erster Fahrer überhaupt seine ersten drei Karriere-Poles nacheinander auch mit dem Rennsieg veredelte. "Das ist erst der Anfang. Vor uns ist noch ein weiter Weg, aber das Team arbeitet hart."Nach der Zieldurchfahrt wurde er noch von Weltverbandspräsident Mohammed bin Sulayem mit einer Flasche Wasser abgeduscht. Als "unglaublich" bezeichnete Mercedes-Teamchef Toto Wolff die Leistung Antonellis. "Für mich war das das beste Rennen, das er bisher gefahren ist.""Kimi ist stark gefahren"Antonelli setzte die Mercedes-Dominanz in diesem Jahr fort: Kein anderes Team konnte einen der ersten vier Grand Prix dieser Saison gewinnen. In der Fahrerwertung hat er nun 20 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell. "Kimi ist stark gefahren, Hut ab", befand Norris. "Er hat einfach keine Fehler gemacht, die ich hätte ausnutzen können. Ich hatte am Ende auch nicht die Pace, um ihn noch einzuholen."Norris, der 2024 in Miami sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen hatte und am Samstag im Sprint nicht zu schlagen war, untermauerte vor den Augen der Sport-Ikonen Lionel Messi und Rafael Nadal, der die Zielflagge schwenkte, den Aufschwung seines Rennstalls. Im Ziel hatte er einen Rückstand von 3,2 Sekunden auf Antonelli. "Jaaaaa, was für ein Rennen! Oh mein Gott!", schrie der Teenager.Beim Neustart der Motorsport-Königsklasse nach einer XXL-Pause von fünf Wochen lag Ferrari-Fahrer Charles Leclerc bis zur letzten Runde auf Kurs Podium. Nach einem Dreher des Monegassen eroberte Oscar Piastri im zweiten McLaren noch auf den letzten Drücker Platz drei. Debakel für HülkenbergNico Hülkenberg erlebte ein deprimierendes Rennen. Der Audi-Pilot demolierte sich in der Auftaktrunde die Front, musste anschließend an die Box und stellte dann schon im neunten Umlauf seinen Wagen wieder ab. Bereits am Vortag hatte sein Auto noch vor dem Sprint am Heck Feuer gefangen.Antonelli hoffte nach seiner dritten Pole nacheinander auf etwas Magisches zum Start. Das klappte mal wieder nicht. Die ersten Meter bleiben die Achillesferse des Italieners. Antonelli verbremste sich in Kurve eins, Verstappen drehte sich ohne Fremdeinwirkung einmal um die eigene Achse und fiel nach hinten zurück. "Ah, sorry, Jungs", funkte der viermalige Weltmeister, der von Position zwei ins Rennen gegangen war, an die Red-Bull-Box. Profiteur des Start-Chaos war Charles Leclerc, der von Rang drei nach ganz vorn raste.Das war aber noch nicht alles in der Anfangsphase. Schon in Runde sechs fuhr das Safety Car auf die Strecke, nachdem Verstappens Teamkollege Isack Hadjar in die Streckenbegrenzung gekracht war und sich Alpine-Pilot Pierre Gasly in Kurve 17 überschlug. "Ich bin okay", gab der Franzose nach der Kollision mit Liam Lawson von den Racing Bulls Entwarnung.XXL-Pause von fünf WochenAls ob es in Miami nicht schon im Vorfeld genug Spannung gegeben hätte. Eine Unwetterwarnung sorgte nämlich dafür, dass das Event um drei Stunden vorgezogen wurde. Die Veranstalter wollten befürchteten Regenmassen und vielleicht sogar Blitzeinschlägen zuvorkommen.Nach einer XXL-Pause von fünf Wochen, in denen wegen des Iran-Krieges die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt wurden, meldete sich die Formel 1 imposant zurück. Die Regelbehörde hatte in der Zwischenzeit Reglementanpassungen verabschiedet, um den Vollgasanteil für die Fahrer zu erhöhen. Die Teams waren mit üppigen Upgrades am Start.Nicht zuletzt Verstappen, Chefkritiker des neuen Energie-Managements in der Motorsport-Königsklasse, lobte die angenehmere Fahrweise seines Red Bull. "Licht am Ende des Tunnels" machte der Niederländer aus. Weiterer Ärger war jedoch für ihn schnell in Verzug: Die Stewards kündigten eine Untersuchung an, nachdem Verstappen bei einem frühen Stopp offenbar die weiße Linie an der Boxenausfahrt verbotenerweise überfahren hatte.Leclerc schimpft über die StrategenAn der Spitze konnte sich Norris vor Antonelli und Piastri im zweiten McLaren festfahren. Leclerc wunderte sich indes über seinen frühen Boxenstopp, der ihn weit zurückwarf. "Wenn ihr das nächste Mal eine Entscheidung trefft, sprecht bitte mit mir. Ich bin nämlich auch hier", klagte der Monegasse.Es war eine der kniffligsten Fragen zur Halbzeit des Rennens: Wann sollte man frische Reifen aufziehen lassen? Schließlich wurde immer wieder Regen vorhergesagt. Zunächst fuhr Antonelli an die Garage, Norris machte es ihm gleich nach. Der Italiener übernahm dann vor dem Engländer die Spitze."Ich habe ein Problem mit dem Getriebe, mit dem Schalthebel", funkte Antonelli auf einmal verzweifelt klingend an die Box. An seinen Rundenzeiten waren aber keine gravierenden Probleme abzulesen. Doch Norris kam ihm immer näher. Antonelli hielt seinen knappen Vorsprung aber bis zum Schluss.

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Endspiel in Madrid: 9. Pleite in Folge: Sinner erteilt Zverev Final-Lehrstunde

Auch im neunten Duell in Serie mit Jannik Sinner ist für Alexander Zverev nichts zu holen. Beim Endspiel in Madrid ist der Leistungsunterschied eklatant. Der Gewinner schreibt Masters-Geschichte.Nach der brutalen Lehrstunde durch Dominator Jannik Sinner suchte Alexander Zverev erst gar keine Ausrede - er entschuldige sich gar für seinen teils desaströsen Auftritt. "Zuallererst: super sorry für das Finale, es war nicht mein bester Tag", sagte der deutsche Tennisstar bei der Siegerehrung und bekam aufmunternden Applaus von den Zuschauern im Manolo Santana Stadion. Der konnte Zverev nach der 1:6, 2:6-Demütigung beim Finale des Masters-1000-Turniers in Madrid und der neunten Niederlage in Folge gegen Sinner aber nur bedingt trösten, auch wenn er bei seiner Sektdusche für den Sieger schon wieder lächeln konnte.Der Italiener sei "mit Abstand der beste Spieler aktuell", so Zverev. Sinner und dessen Team leisten herausragende Arbeit, sagte der 29-Jährige und scherzte: "Vielleicht macht ihr während der French Open eine Pause." Beim Sandplatz-Klassiker in Paris in drei Wochen ist Sinner nach der verletzungsbedingten Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz aus Spanien der unbestritten größte Favorit. In Madrid konnte der Weltranglistenerste einen weiteren Meilenstein seiner Karriere setzen. Sinner (24) ist der erste männliche Tennisprofi, der fünf Masters-1000-Turniere in Folge gewinnen konnte. Auch bei den Events zuvor in Monte-Carlo, Miami, Indian Wells und Paris hatte der Südtiroler triumphiert. Die Masters sind die zweithöchste Kategorie im Tennis nach den vier Grand-Slam-Turnieren. Klassenunterschied vor allem im ersten SatzZverev war im Finale von Madrid, wo er 2018 und 2021 gewonnen hatte, kein ebenbürtiger Gegner für Sinner. Er verlor gleich seine ersten beiden Aufschlagspiele und leistete sich teils eklatante Fehler. Als Zverev sein erstes Spiel zum 1:5 gewann, kam Applaus von den Zuschauern auf. Doch Sinner blieb davon unbeeindruckt, nach nur 25 Minuten sicherte er sich den ersten Satz.Im zweiten Durchgang hielt Zverev nur anfangs etwas besser mit, ehe Sinner wieder komplett den Rhythmus bestimmte und das Endspiel endgültig zu einer einseitigen Angelegenheit machte. Nach nur 57 Minuten verwandelte der viermalige Grand-Slam-Turniergewinner seinen ersten Matchball zum nie gefährdeten Sieg über die deutsche Nummer eins. "Es war kein Match, auf das wir alle gehofft hatten!", schrieb Tennis-Ikone Boris Becker bei X. "Zwei Welten treffen heute aufeinander", sagte der frühere Tennisprofi und Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen als Sky-Kommentator. Sinner richtete bei der Siegerehrung aufbauende Worte an Zverev: "Es war nicht dein bester Tag heute, aber ich wünsche dir nur das Beste für den Rest der Saison." Zverev solle den Kopf oben behalten. Was bedeutet die Niederlage für die French Open? Zverev war erst der dritte männliche Tennisprofi nach den längst zurückgetretenen Tennis-Idolen Rafael Nadal (insgesamt 8) und Roger Federer (4), der zum vierten Mal in Madrid im Endspiel stand. Doch der Sieg blieb dem Weltranglistendritten in diesem Jahr auf schmerzhafte Weise verwehrt.

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Radsport: Nur Pogacar besser: Lipowitz kommt in Tour-Form

Je wärmer, desto besser: Nach den Infekten in den ersten Wochen der Saison passt die Formkurve von Florian Lipowitz in Richtung Tour de France. In der Westschweiz war nur Tadej Pogacar besser.Florian Lipowitz kommt seiner Tour-Form immer näher, nur Dominator Tadej Pogacar ist für den deutschen Radsport-Star noch eine Nummer zu groß. Der 25-Jährige beendete die anspruchsvolle Tour de Romandie wie auch die Schlussetappe auf Platz zwei hinter dem slowenischen Weltmeister.Auf der fünften und letzten Etappe attackierte Lipowitz bei der Bergankunft in Leysin mehrmals im mehr als 14 Kilometer langen Schlussanstieg, konnte Pogacar aber nicht abschütteln. Am Ende der 178,2 Kilometer feierte der erstmals in der Westschweiz startende Pogacar seinen vierten Etappensieg."Auf den letzten fünf Kilometern gab es nichts mehr zu verlieren. Deshalb habe ich attackiert und war mit Pogi allein. Im Sprint habe ich dann alles probiert", sagte Lipowitz. "Ich kann sehr glücklich und stolz sein, wie die Woche lief." Lob gab es für die Leistung von Pogacar selbst: "Das war ein harter Tag. Florian hat zuerst attackiert und einen richtig guten Job gemacht. Er hat den Sprint recht früh eröffnet und das war ein Kampf bis zur Ziellinie."Formkurve stimmt bei LipowitzIn der Gesamtabrechnung fehlten Lipowitz 42 Sekunden auf Pogacar. Den drittplatzierten französischen Bergspezialisten Lenny Martinez distanzierte Lipowitz um 2:02 Minuten. Nach Platz drei bei der Katalonien-Rundfahrt und Platz zwei im Baskenland beendete der Red-Bull-Profi bereits die dritte Rundfahrt in diesem Jahr auf dem Podium.Trotz der Unterlegenheit gegenüber Pogacar zeigte sich Lipowitz deutlich verbessert mit Blick auf die Tour. Im Frühjahr hatte er noch mit Infekten zu kämpfen und war von der Form her trotz guter Platzierungen noch nicht da, wo er sein wollte. In der Romandie wirkte Lipowitz deutlich gefestigter.Geteilte Kapitänsrolle in Frankreich?Mit Blick auf den Sommer geht es für Lipowitz nun zurück ins Training. Ab Mitte Mai geht es für fast drei Wochen in die Höhe der Sierra Nevada. Im Winter bezeichnete Lipowitz dies als wichtigstes Camp. Danach ist mit der Slowenien-Rundfahrt vom 17. bis 21. Juni nur noch ein Rennen vor der am 4. Juli in Barcelona beginnenden Tour de France vorgesehen.Bei der Tour soll sich Lipowitz die Kapitänsrolle eigentlich mit Olympiasieger Remco Evenepoel teilen. Bisher lassen die Leistungen des Belgiers allerdings Zweifel aufkommen, ob der am Berg überhaupt mit Lipowitz und den anderen Favoriten mithalten kann. Bei der Frankreich-Rundfahrt stehen fünf Bergankünfte auf dem Programm.

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Bundesliga-Rückkehr: Schalke-Fans feiern Aufstieg bis spät in die Nacht

Der FC Schalke 04 ist nach seinem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf vorzeitiger Aufsteiger in der Bundesliga. In der Arena und drumherum steigt eine ausgelassene Party.Der FC Schalke 04 ist nach seinem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf vorzeitiger Aufsteiger in der Bundesliga. In der Arena und drumherum steigt eine ausgelassene Party.

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Abpfiff im Video: Der Moment, in dem auf Schalke alle Dämme brachen

Durch einen 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf steht der FC Schalke 04 vorzeitig als erster Aufsteiger fest. Wie das Stadion feierte, als der Schiedsrichter abpfiff.Durch einen 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf steht der FC Schalke 04 vorzeitig als erster Aufsteiger fest. Wie das Stadion feierte, als der Schiedsrichter abpfiff.

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Schake steigt auf: Königsblaue Jubelsprünge

Schalke 04 kehrt nach drei Jahren in Liga zwei in die Bundesliga zurück. Eine ganze Region hat gelitten, gebangt, gehofft. Die Bilder der erlösenden Fußballnacht.Nach drei Jahren ist es geschafft: Schalke 04 ist zurück in der ersten Bundesliga.Kapitän Kenan Karaman brachte seine Mannschaft schon früh in Führung. In der 15. Minute erzielte er das 1:0 gegen Düsseldorf. Mit nun neun Punkten Vorsprung ist Tabellenführer Schalke damit an den verbleibenden Spieltagen nicht mehr von einem Aufstiegsplatz zu verdrängen – und auch der Titel in der 2. Bundesliga rückt in greifbare Nähe.Nach Abpfiff feierten Mannschaft und die Fans mit Bier, Pyro und Jubelsprüngen. Hier sehen Sie die Bilder eines Aufstiegs.

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2. Bundesliga: Der S04 ist wieder da! Schalke feiert Wiederaufstieg in die Bundesliga

Der Ruhrpott bebt! Der FC Schalke 04 macht mit einem 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf die Rückkehr in die Bundesliga klar. Und die Fans legen die halbe Stadt lahm.Es war ein Sturmlauf der Gefühle: Die Rückkehr des FC Schalke 04 in die Fußball-Bundesliga hat am Samstagabend eine große Party ausgelöst. Die Spieler schlenderten mit Sonnenbrille, Aufstiegsshirt und in Badelatschen in den VIP-Bereich, nachdem sie zuvor auf dem Rasen nach dem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf den Aufstieg ausgelassen gefeiert und dabei nicht nur Bier vergossen hatten.„Ich habe eben schon ein paar Tränen verdrückt, es ist ein Lebenstraum. Das wird eine geile Nacht“, sagte Mittelfeldspieler Ron Schallenberg. Und Kapitän Kenan Karaman, der das Tor zum Aufstieg erzielte, sagte mit tränenerstickter Stimme: „Schalke gehört in die 1. Liga, da bleiben wir jetzt auch.“Schalke feiert Aufstieg – Trainer Muslic verlängert bis 2028Lauter wurde der Jubel in der mit 61.587 Zuschauern ausverkaufen Arena nur noch, als auf dem Videowürfel die für den Aufstiegsfall vereinbarte Vertragsverlängerung von Trainer Miron Muslic bis 2028 offiziell verkündet wurde. Denn der 43-Jährige hat den Schalker Aufschwung maßgeblich geprägt.Viele Jahre in der Bundesliga ein Schwergewicht, kämpfte der hochverschuldete Club in den vergangenen beiden Spielzeiten gegen den Absturz in die 3. Liga. „Wir haben wirklich zwei Scheißjahre hinter uns“, sagte Karaman am Samstag. Umso größer war die Erleichterung über den Aufstieg.„Er soll sich feiern lassen“„Da geht mir das Herz auf. Wir wissen, wie schwer der Rucksack war“, sagte Muslic auf der Pressekonferenz, wo ihm seine Spieler unter „Nie mehr 2. Liga...“-Gesängen die obligatorische Bierdusche verpassten. „Dieser Mann hat es geschafft, dass Schalke wieder eine Identität hat. Er soll sich feiern lassen“, sagte Verteidiger Timo Becker.Partystimmung herrschte auch außerhalb der Arena, wo zehntausende Fans feierten. Es waren so viele und es war so ausgelassen, dass der Verkehr in Gelsenkirchen zum Erliegen kam und die Straßenbahnen den Betrieb einstellten. Die Stimmung sei gut und sehr ausgelassen gewesen, teilte die Polizei mit.

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Grand Prix von Miami: Unwetter befürchtet: Formel-1-Rennen in Miami beginnt früher

Das Wetter wirbelt den Zeitplan in Miami durcheinander. Das vierte Formel-1-Rennen des Jahres wird heute um drei Stunden vorgezogen.Das Formel-1-Rennen von Miami wird wegen eines befürchteten Unwetters vorgezogen und beginnt heute schon um 19.00 Uhr MESZ. Ursprünglich hätte der vierte Grand Prix des Jahres um 22.00 Uhr MESZ starten sollen. Da aber möglicherweise auch Blitzeinschläge drohen, entschieden sich die Regelhüter der Motorsport-Königsklasse für einen früheren Beginn des Rennens in Florida.Das liegt nicht zuletzt an lokalen Vorschriften zu Gewitter und Blitz. Sollte es innerhalb eines überschaubaren Umkreises um die Rennstrecke herum blitzen, müsste das Event unterbrochen werden, die Anwesenden müssten Schutz suchen. Das wollen die Veranstalter vermeiden.Notfallplan in der SchubladeIm vergangenen Jahr zwangen drohende Unwetter die Regelbehörde dazu, mehr als zwei Stunden vor dem Rennstart ein Protokoll herauszugeben, sollte die Strecke wegen Blitzeinschlags evakuiert werden müssen. Die Wetter-Prognose trat am Ende aber nicht ein. Oscar Piastri im McLaren gewann dann das Rennen. Diesmal startet Kimi Antonelli im Mercedes von ganz vorn.Der Motorsport-Weltverband Fia sieht sich vorbereitet für die Auswirkungen durch das Klima. Man beobachte die Wetterlage sehr genau, erklärte ein Sprecher zu Beginn des Wochenendes. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres gebe es ohnehin einen Notfallplan, den man bei Bedarf aktivieren könne.

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Grand Prix von Miami: Antonelli schnappt sich Formel-1-Pole in Miami

Die Formel 1 meldet sich nach einer Auszeit in Miami zurück. In der Jagd nach dem besten Startplatz legt der WM-Spitzenreiter Antonelli eine Hammer-Runde hin. Audi erlebt einen Tag zum Vergessen.WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat sich mit einer Hammer-Runde die Pole Position für das Formel-1-Rennen in Miami gesichert. Der Italiener von Mercedes verwies in 1:27,798 Minuten den deutlich verbesserten Max Verstappen im Red Bull (+0,166 Sekunden) auf den zweiten Platz und raste zu seiner dritten Pole in diesem Jahr nacheinander. Als Dritter in den Grand Prix in Florida am Sonntag (22.00 Uhr MESZ/Sky) startet Ferrari-Star Charles Leclerc.Im Sprint zuvor deutete noch McLaren mit dem Sieg von Lando Norris und dem zweiten Platz von Oscar Piastri seinen Aufschwung nach der fünfwöchigen Auszeit an. In der Qualifikation retteten sich zunächst Piastri und anschließend Norris gerade noch so in die nächste K.o.-Runde. Am Ende wurde Norris Vierter, Piastri kam nicht über Platz sieben hinaus."Fantastischer Tag" für AntonelliVor dem entscheidenden Durchgang legte Verstappen die schnellste Runde hin. Der erst 19-jährige Antonelli konterte früh gleich mit dem ersten schnellen Versuch. Es war ein starkes Zeichen des Teenagers, der im Sprint nach einem verpatzten Start und einer Fünf-Sekunden-Strafe auf Rang sechs zurückgefallen war."Es war ein fantastischer Tag, wieder auf der Pole zu stehen. Der Tag begann mit dem Sprint schwierig, da lief es für uns nicht so gut", sagte Antonelli. "Ich bin zufrieden mit dem Qualifying, war in der letzten Runde in Q3 vielleicht etwas zu aufgeregt, aber die erste Runde war gut."Da für den Rennsonntag aber Unwetter befürchtet werden, könnte der vierte Grand Prix des Jahres früher als eigentlich geplant beginnen. Das liegt nicht zuletzt an lokalen Vorschriften zu Gewitter und Blitz. Sollte es innerhalb eines überschaubaren Umkreises um die Rennstrecke blitzen, müsste das Event unterbrochen werden, die Anwesenden müssten Schutz suchen.Feuer und Disqualifikation bei Audi Einen Tag zum Vergessen erlebte schon mal Neuling Audi. Nico Hülkenberg musste auf den Sprint verzichten, nachdem Flammen aus dem Heck geschlagen waren. In der Garage arbeiteten die Mechaniker unter Hochdruck, um den Wagen für die Qualifikation startklar zu bekommen. Rang elf war für den einzigen deutschen Fahrer im Feld dann ein beachtliches Ergebnis.Für seinen Teamkollegen Gabriel Bortoleto lief es noch enttäuschender. Wegen eines zu hohen Ladedrucks im Motor wurde der Brasilianer im Sprint disqualifiziert. Auch hier mussten die Mechaniker für die Startplatzjagd ran.Upgrade-Pakete in FloridaBortoletos Audi war zum Ende der ersten K.o.-Runde doch noch fahrtauglich, der Südamerikaner beließ es aber bei einer gemächlichen Runde und wurde Letzter. Dann brannten die hinteren Bremsen an seinem Auto, Streckenposten eilten auf die Strecke, um den Brand zu löschen.Miami ist die erste Station für die Formel 1 nach fünf Wochen Pause. Die Regelhüter haben Anpassungen am Reglement vorgenommen, um unter anderem den Vollgasanteil auf dem Asphalt zu erhöhen. Fast alle Teams brachten umfassende Upgrade-Pakete nach Florida. Verstappen zeigte sich stark verbessert, an Antonelli kam der viermalige Weltmeister aber nicht heran.

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Eishockey: Draisaitl sagt für WM ab - Hoffen auf Seider und Grubauer

Draisaitl sagt für die WM verletzt ab, auch ein zweiter Top-Stürmer fehlt. Doch Seider und Grubauer könnten rechtzeitig fit werden.Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft muss bei der WM in der Schweiz auf Superstar Leon Draisaitl verzichten, darf aber auf NHL-Verstärkungen hoffen. Draisaitl sagte nach dem Playoff-Aus seiner Edmonton Oilers wegen einer Knie-Verletzung aus der regulären Saison ab. "Er war zuletzt nie einhundert Prozent fit. Er braucht die Pause, die Gesundheit geht vor", erklärte DEB-Sportvorstand Christian Künast bei Magentasport. Auch Tim Stützle (Ottawa Senators) wird angeschlagen fehlen.Hoffnungen bei Seider und GrubauerWeltklasse-Verteidiger Moritz Seider und Torhüter Philipp Grubauer werden dagegen voraussichtlich zur finalen Vorbereitungsphase das Team von Bundestrainer Harold Kreis verstärken. Beide NHL-Profis waren zuletzt zwar angeschlagen, sollen aber bei der WM-Generalprobe am 10. Mai gegen die USA dabei sein. Auch bei Draisaitl-Teamkollege Joshua Samanski sieht es gut aus. "Da warten wir auf das finale Go", erklärte Künast.Gerade eine Teilnahme von Seider (Detroit Red Wings) wäre für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes enorm wichtig. "Er ist ab Mittwoch bei uns dabei, und dann schauen wir einfach von Tag zu Tag. Das Ziel ist, dass er das Spiel gegen die USA macht und dann nach dem Spiel grünes Licht für die WM gibt", sagte Sportvorstand Christian Künast dem Magazin "Eishockey News".Wenig Hoffnungen bei PeterkaBei Stürmer JJ Peterka (Utah Mammoth) sind die Chancen nach dem Playoff-Aus am Freitag (Ortszeit) gering. "Er ist angeschlagen. Wir sind noch im Austausch. Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen", betonte Künast. Fraglich ist noch eine WM-Teilnahme von Lukas Reichel (Boston Bruins) und Wojciech Stachowiak (Grand Rapids Griffins). Reichel schied mit den Bruins aus den NHL-Playoffs aus, wird aber für das Farmteam Providence Bruins in den AHL-Playoffs auflaufen. Dort ist auch Wojciech Stachowiak (Grand Rapids Griffins) noch aktiv. Maksymilian Szuber (Utah Mammoth/Tucson Roadrunners) wird aufgrund eines auslaufenden Vertrags nicht teilnehmen.WM-Auftakt gegen FinnlandDie DEB-Auswahl trifft zum WM-Auftakt am 15. Mai in Zürich auf den Olympia-Dritten Finnland. Im vergangenen Jahr war für das Kreis-Team bereits nach der Gruppenphase Schluss. Bei Olympia in Mailand enttäuschte Deutschland trotz Star-Aufgebot beim Viertelfinal-Aus gegen die Slowakei (2:6). Draisaitl kritisierte daraufhin auch den DEB.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·