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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Rücktritt: Bericht: Vorwürfe sexueller Belästigung gegen Ex-HSV-Chef Stefan Kuntz

"Familiäre Gründe" hatte Stefan Kuntz für seinen überraschenden Abschied als Sportvorstand beim HSV angeführt. Laut einem Zeitungsbericht soll etwas anderes dahinterstecken.Es war eine große Überraschung, als der Hamburger SV Anfang des Jahres den Rücktritt von Stefan Kuntz als Sportvorstand bekanntgab. Die offizielle Begründung: persönliche, familiäre Gründe des 63-Jährigen. Laut eines Berichts der "Bild"-Zeitung sollen aber Vorwürfe wegen sexueller Belästigung hinter dem Abschied stecken.Wie die Zeitung schreibt, sollen Mitarbeiterinnen des HSV Kuntz beschuldigen. Die Rede ist von unangemessenen Aussagen des Fußball-Funktionärs, welche die Frauen als verbale sexuelle Belästigung aufgefasst haben sollen. Auf Betreiben des Aufsichtsrats soll eine externe Anwaltskanzlei Gespräche mit den Betroffenen geführt und deren Angaben als glaubwürdig erachtet haben. Der Fall werde intern weiter untersucht.Kuntz hat laut dem Bericht selbst Anzeige gegen Unbekannt wegen Stalkings erstattet. Zu den Vorwürfen gegen ihn soll sich der ehemalige HSV-Chef gegenüber dem Aufsichtsrat nicht geäußert haben, stattdessen reichte er seinen Rücktritt ein. Das Umfeld von Stefan Kuntz hält die Anschuldigungen laut "Bild"-Zeitung für eine "Verleumdungskampagne".Stefan Kuntz führte den HSV in zurück in die erste BundesligaStefan Kuntz hatte den Posten beim HSV im Mai 2024 von Vorgänger Jonas Boldt übernommen. Unter seiner Leitung schaffte der Traditionsklub im Sommer nach sieben Jahren Zweitklassigkeit die Rückkehr in die erste Bundesliga. Auch deshalb genoss Kuntz bei den HSV-Fans hohes Ansehen.Zu seinem Rücktritt hatte Kuntz in einer Pressemitteilung des Vereins erklärt: "Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Das ist nun bei mir der Fall. Mehr möchte ich dazu nicht sagen und bitte darum, dies zu respektieren." Ein Nachfolger als Sportvorstand beim Hamburger SV steht noch nicht fest. Der Club sei mit Finanzvorstand Eric Huwer und Sportdirektor Claus Costa aktuell "wettbewerbs- und handlungsfähig", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Papenfuß. Zuletzt kursierte der langjährige Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff als Kandidat.Quellen: "Bild", Hamburger SV

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Boxen: Bereit für Mega-Kampf: Kabayel fordert Champion Usyk heraus

Profiboxer Kabayel feiert vor packender Kulisse in Oberhausen seinen nächsten Sieg. Und steht vor seinem ersehnten WM-Kampf. Vielleicht in Deutschland? Es gibt schon Ideen für ein passendes Stadion.Angefacht von der stimmungsvollen Kulisse machte Agit Kabayel deutlich, gegen wen er seinen herbeigesehnten ersten WM-Kampf bestreiten will. Nach dem klaren Knockout-Erfolg des besten deutschen Schwergewichtsboxers über den Polen Damian Knyba vor 13.000 Zuschauern in Oberhausen riefen Fans laut "Usyk, Usyk". Die Anhänger und wohl ein großer Teil der deutschen Boxszene wünschen sich den Mega-Kampf zwischen Kabayel und Dreifach-Champion Oleksandr Usyk. "Dieser Mann ist der beste Boxer der Welt", huldigte Kabayel den Ukrainer. "Habe ich den Kampf gegen Usyk verdient? Ich denke schon, dass ich den Kampf verdient habe. Ja, ich bin ready", sagte der 33-Jährige in den Katakomben der Arena. "Er ist ungeschlagen, ich bin ungeschlagen. Warum nicht? Let's go." Halmich: "Erinnert mich an die gute alte Boxzeit"Kabayel feierte seinen 27. Sieg und will sich nach Max Schmeling vor mehr als 95 Jahren als zweiter Deutscher die WM-Krone im Schwergewicht aufsetzen. Die Bewerbung von Kabayel um einen großen Kampf war angesichts der elektrisierenden Kulisse erfolgreich. Die Stimmung in der vollen Halle begeisterte auch Ex-Weltmeisterin Regina Halmich: "Ich habe wirklich Gänsehaut, das erinnert mich an die gute alte Boxzeit. Das Boxen in Deutschland lebt wieder - und das tut so gut", sagte die DAZN-Expertin. Der Boxer mit kurdischen Wurzeln löste einen kleinen Hype aus. "Ich weiß nicht, ob ich den Boxsport verändert habe. Ich denke einfach, ich habe den Boxsport wiederbelebt", sagte er, nachdem sich das deutsche Boxen nach Henry Maske und den ukrainischen Klitschko-Brüdern lange nach derart ausverkauften Hallen gesehnt hatte. Dass viele Menschen mit kurdischen Wurzeln nach Oberhausen kamen, freut Kabayel. Der Profi stellte erneut klar, dass er sowohl Deutschland als auch Kurdistan im Herzen trage. Letztmals besuchten hierzulande mehr Zuschauer einen Boxkampf bei der Niederlage von Wladimir Klitschko gegen Tyson Fury. Vor mehr als zehn Jahren kamen etwa 50.000 Menschen nach Düsseldorf. Wenn es nach Kabayel geht, dann steigt sein gewünschter WM-Kampf hierzulande. "Ich denke, wir können das in einem deutschen Stadion organisieren. Es gibt hier auch sehr viele ukrainische Menschen in Deutschland", sagte der Boxer über einen möglichen Fight in Deutschland. Die Stadien in Düsseldorf und die Arena in Gelsenkirchen stoßen bei den Box-Organisatoren hinter Kabayel offenbar auf großes Interesse. Kabayel-Manager schwärmtDie Chancen auf ein WM-Duell hierzulande würden gut stehen, sagte Kabayels britischer Manager Spencer Brown der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn es Usyk ist, dann brauchen wir ein großes Stadion. Am besten mit 75.000 Zuschauern." Die Arena auf Schalke in Gelsenkirchen beispielsweise sei groß genug, um einen möglichen Kampf gegen Usyk durchzuziehen. "Wenn die Stimmung so wie hier sein wird, dann könnte es eines der besten Publikumserlebnisse aller Zeiten werden", schwärmte er.In der jüngsten Vergangenheit hatte sich Kabayel dank seiner drei Knockout-Erfolge in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gegen starke Gegner in der Weltspitze positioniert. Boxbeobachter hoffen auf ein Duell zwischen Usyk und Kabayel zum Ende des Jahres. Der Ukrainer hatte von der WBC die Möglichkeit bekommen, dass er eine freiwillige Titelverteidigung durchziehen kann - und wird wohl im Frühjahr gegen den US-Amerikaner Deontay Wilder antreten. Möglicherweise kommt es auch noch zu einem nächsten Überbrückungskampf von Kabayel im Sommer.Kabayel in erster Runde verkrampftDas packende Ambiente war Kabayel anzumerken. Der Lokalmatador kämpfte in der ersten Runde gegen Knyba mit angezogener Handbremse. Der zehn Zentimeter größere Gegner nutzte seine größere Reichweite clever aus und traktierte Kabayel mit einigen satten Treffern und Aufwärtshaken. Der Bochumer zog sich einen empfindlichen Cut über dem Auge zu. "In der ersten Runde war ich einfach nicht da, weil ich von den Zuschauern abgelenkt war", sagte Kabayel, der angesichts der Kulisse ein "bisschen eingefroren" gewesen sei. "Dann hat der Coach zu mir gesagt: „Ey, du kämpfst auf Weltniveau. Du gehörst zu den Besten in der Welt. Was lässt du dich von so etwas durcheinander bringen?"" Es war Kabayels erster Kampf in Deutschland seit fast drei Jahren. Ab der zweiten Runde drehte er auf - und besiegte den zuvor ungeschlagenen Kontrahenten durch technischen Knockout nach drei Runden. Stolz präsentierte er dem Publikum seinen Gürtel als Interimsweltmeister des Verbands WBC, den er verteidigt hatte. Doch die harten Trainingswochen und fehlende Zeit mit der Familie forderten ihren Tribut. "Ich will einfach nur nach Hause", sagte Kabayel, der sich jetzt über die Zeit mit seiner Frau und seiner Tochter freut. Bevor er demnächst möglicherweise nur wenige Kilometer von seinem Haus in Bochum entfernt einen der größten Boxkämpfe in Deutschland seit langer Zeit austragen wird.

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NHL: Mit Hund und Familie: Oilers ehren Draisaitl für 1000 Punkte

Familie auf dem Eis, Hund mittendrin: Die Oilers feiern Leon Draisaitl für einen NHL-Rekord. Für einen Sieg gegen die LA Kings reicht es später aber nicht.Leon Draisaitl ist von den Edmonton Oilers für seine 1000 Scorerpunkte in der NHL im Beisein seiner Familie geehrt worden. Neben seiner Frau Celeste und seinem Hund Bowie standen auch Mutter Sandra und Vater Peter Draisaitl auf dem Eis im Rogers Place in Edmonton, als die Oilers ihren deutschen Star-Angreifer vor der Partie gegen die Los Angeles Kings für den Meilenstein würdigten. Draisaitl hatte die Schallmauer von 1.000 Scorerpunkten im Dezember als erster deutscher Eishockey-Profi in der NHL durchbrochen. Knappe Niederlage gegen die LA Kings "Wenn man hier unter das Hallendach schaut mit den Bannern der ganzen großen Spieler, die ich als Aktiver selbst bewundert habe, und jetzt ist der eigene Sohn Teil dieser Geschichte, dann ist das schon großartig", sagte Peter Draisaitl am Rande der knappen 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen der Oilers gegen die Kings. Die beiden ersten Tore für Edmonton und damit die Saisontore 22 und 23 erzielte: Leon Draisaitl. Damit steht der 30 Jahre alte Kölner inzwischen bei 1019 Scorerpunkten.

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16. Bundesliga-Spieltag: Mainz verspielt Sieg bei Fischer-Rückkehr – Freiburg besiegt den HSV

Union Berlin führte er einst von der 2. Liga in die Champions League. Bei seiner Rückkehr darf Urs Fischer lange auf drei Punkte mit Mainz hoffen - ohne Erfolg.Bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte hat Urs Fischer mit Schlusslicht FSV Mainz 05 zum Jahresauftakt einen Big Point im Abstiegskampf verpasst. Der Schweizer Coach, der Union Berlin einst von der 2. Liga in die Champions League geführt hatte, musste sich mit seinem neuen Club trotz 2:0-Führung mit einem 2:2 (1:0) in Köpenick begnügen. Damit warten die Mainzer weiter auf ihren ersten Erfolg in der Fußball-Bundesliga seit fast vier Monaten.Nur einen Punkt im Kampf um den Ligaverbleib sammelte der 1. FC Heidenheim, der beim 2:2 (2:1) gegen Aufsteiger 1. FC Köln zweimal eine Führung verspielte. Damit bleiben auch die Rheinländer nach dem siebten Spiel in Serie ohne Sieg in der gefährdeten Zone. Das gilt auch für Mitaufsteiger Hamburger SV, der beim SC Freiburg 1:2 (0:0) verlor.Die Mainzer lagen durch Tore von Nadiem Amiri (30.) und dem Ex-Berliner Benedict Hollerbach (69.) bereits 2:0 in Führung, doch Woo-Yeong Jeong (77.) und Marin Ljubicic (86.) sicherten den Gastgebern noch einen Punkt. Mainz liegt damit drei Punkte hinter Heidenheim und dem FC St. Pauli.Die Hamburger hatten am Samstag unfreiwillig Pause, weil das Spiel gegen RB Leipzig wegen des Schneechaos im Norden abgesagt wurde. Gleiches galt für die Partie zwischen Werder Bremen und der TSG 1899 Hoffenheim. Am Freitag hatten sich zum Auftakt des 16. Spieltages Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund 3:3 (1:1) getrennt.Herzlicher Empfang für FischerFischer, der fünfeinhalb Jahre erfolgreich an der Alten Försterei gewirkt hatte, wurde bei seiner Rückkehr herzlich empfangen. Launig hatte er zuvor schon vom obligatorischen Spaziergang zur Spielvorbereitung berichtet, bei dem ihm dutzendfach die Wiedersehensfreude der Menschen in Berlin-Köpenick zuteilwurde.In Heidenheim schossen Marvin Pieringer mit einem traumhaften Fallrückzieher (15.) und Julian Niehues (26.) die Gastgeber zweimal in Führung. Doch der FC kam durch Tore von Eric Martel (18.) und dem eingewechselten Jungstar Said El Mala (48.) jeweils zurück. Vor dem Spiel hatte es bei den Kölnern noch Unruhe gegeben, weil Luca Waldschmidt und Florian Kainz aus dem Kader gestrichen worden waren.Elfmeter sorgt für die WendeDer HSV war in Freiburg durch ein Tor von Luka Vuskovic in Führung gegangen (48.), doch die Freude währte nicht lange. Nach einem Foul von Daniel Elfadli, der dafür auch noch die Gelb-Rote Karte sah (51.), gab es Elfmeter für die Gastgeber. Vincenzo Grifo war wie gewohnt zur Stelle (53.). Für den Freiburger Sieg sorgte Igor Matanovic (83.).

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Wintersport: Skispringer Geiger und Paschke im Super Team chancenlos

Ohne die beiden aktuell Besten hat das deutsche Duo im Super Team keine Chance, in den Kampf um die Podestplätze einzugreifen. Die Begründung für eine Disqualifikation ist ungewöhnlich.Die dezimierten deutschen Skispringer haben beim Weltcup im polnischen Zakopane erneut enttäuscht. Karl Geiger und Pius Paschke konnten im Super-Team-Wettbewerb erwartungsgemäß nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Das deutsche Duo belegte den sechsten Platz. "Es ist nicht so gelungen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Training lief eigentlich gut", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD.Den Sieg sicherten sich die Österreicher Stephan Embacher und Jan Hörl mit großem Vorsprung. Rang zwei ging an die Mannschaft aus Slowenien, die auf Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc verzichtete. Auf Platz drei landete Polen. Die derzeit Besten aus dem Horngacher-Team fehlen an diesem Wochenende. Felix Hoffmann hat Knieprobleme, Philipp Raimund ist krank.Im Super Team, das in diesem Jahr erstmals bei Olympischen Winterspielen ausgetragen wird, springen zwei Athleten pro Nation. Die Sportler der besten Teams sind jeweils dreimal gefordert.Italiener disqualifiziertFür etwas Aufsehen sorgte in der polnischen Skisprung-Hochburg die Disqualifikation des Italieners Francesco Cecon. Seine Herausnahme aus dem Wettbewerb wurde vom Weltverband Fis mit einer Manipulation des Anzugs vor dem Start begründet. Worin diese genau bestand, teilte die Fis zunächst nicht mit. Die Begründung ist ungewöhnlich.Nach dem Skandal um manipulierte Sprunganzüge des norwegischen Teams bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Trondheim, wurden die Materialkontrollen verschärft. Schon bei der Vierschanzentournee und in weiteren bisherigen Weltcupspringen hatte es Disqualifikationen gegeben. Häufig wurden sie mit einer nicht zugelassenen Anzuglänge begründet.

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Alpiner Weltcup: US-Skistar Vonn rast zum Sieg in Zauchensee

Lindsey Vonn präsentiert sich knapp einen Monat vor Olympia weiter in bestechender Form. Auch die deutsche Hoffnungsträgerin Emma Aicher überzeugt. Eine Österreicherin verletzt sich schwer.Ski-Superstar Lindsey Vonn hat knapp einen Monat vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Die Amerikanerin feierte bei der Abfahrt in Zauchensee souverän ihren zweiten Saisonsieg. Sie triumphierte mit 0,37 Sekunden Vorsprung auf die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, Dritte wurde ihre US-Teamkollegin Jacqueline Wiles (+0,48).Deutschlands Alpin-Juwel Emma Aicher belegte einen guten sechsten Platz, Kira Weidle-Winkelmann wurde Zwölfte. Die österreichische Lokalmatadorin Magdalena Egger stürzte heftig und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden, was zu einer längeren Unterbrechung führte.Saison-Aus für Österreicherin EggerUntersuchungen im Krankenhaus hätten ergeben, dass sich die 24-Jährige einen Kreuzbandriss zugezogen hat, teilte der österreichische Verband mit. Zudem habe Egger weitere Verletzungen im rechten Knie erlitten. Sie werde in einer Klinik in Innsbruck operiert und falle für den Rest der Saison aus.Das Rennen auf der Kälberloch-Strecke war witterungsbedingt stark verkürzt worden. Bereits in den vergangenen Tagen hatte Schneefall die Pläne der Organisatoren durcheinandergewirbelt.Traum vom zweiten Olympia-GoldFür Vonn war es der insgesamt 84. Weltcup-Sieg ihrer Karriere und schon der fünfte Podestplatz beim sechsten Start in diesem Winter. Einzig beim Super-G in St. Moritz in der Schweiz Mitte Dezember war sie als Vierte haarscharf am Podium vorbeigeschrammt.Mit Blick auf die Winterspiele in Italien im Februar avanciert die 41 Jahre alte Weltcup-Rückkehrerin immer mehr zur großen Favoritin. In Cortina d'Ampezzo will die einstige Speed-Queen und Olympiasiegerin von 2010 unbedingt noch mal um Gold mitfahren. Im Super-G in Zauchensee am Sonntag kann sie sich weiteren Schwung dafür holen.

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Alpiner Weltcup: Ski-Ass Odermatt in Adelboden erneut nicht zu schlagen

Alpin-Dominator Marco Odermatt sorgt bei seinem Heim-Riesenslalom für einen Schweizer Festtag - wieder einmal. Immerhin ein Deutscher schafft es bei schwierigen Verhältnissen in die Top Ten.Der Schweizer Ski-Star Marco Odermatt hat seine famose Siegesserie in Adelboden fortgesetzt. Der Alpin-Dominator gewann seinen Heim-Riesenslalom am Chuenisbärgli bereits zum fünften Mal nacheinander. Ein Kunststück, das vor ihm noch keinem gelang - und mit dem der 28-Jährige die Zuschauer regelrecht in Ekstase versetzte.Zweiter wurde der für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen vor dem Franzosen Leo Anguenot. Fabian Gratz schaffte es bei dichtem Schneefall und mitunter schwierigen Sichtverhältnissen als einziger Deutscher in die Top Ten. Der 28-jährige Gratz machte im zweiten Durchgang noch reichlich Boden gut und belegte letztlich Rang neun. Teamkollege Anton Grammel fuhr auf Platz 22, Ex-Parallel-Weltmeister Alexander Schmid schied im Finale aus.Sechster Saisonsieg für OdermattFür Odermatt war es disziplinübergreifend schon der sechste Sieg in dieser Saison. Knapp einen Monat vor den Olympischen Winterspielen in Italien zeigt sich der viermalige Gesamtweltcupgewinner also weiter in bestechender Form.Am Sonntag steht in Adelboden noch ein Slalom an. In dem ruhen die deutschen Hoffnungen dann vor allem auf dem WM-Dritten Linus Straßer.

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Weltcup-Rückkehr: Traum-Comeback: Snowboarderin Hofmeister siegt in Scuol

Ramona Hofmeister ist nach langer Zwangspause zurück - und wie. Die viermalige Gesamtweltcupgewinnerin fährt in der Schweiz auf Anhieb zum Sieg. Damit knackt sie auch die nationale Olympia-Norm.Deutschlands Top-Snowboarderin Ramona Hofmeister ist mit einem Sensationssieg in den Weltcup zurückgekehrt. Die Oberbayerin gewann bei ihrem Comeback nach dreieinhalbmonatiger Verletzungspause den Parallel-Riesenslalom im schweizerischen Scuol. Im Finale besiegte sie die Italienerin Elisa Caffont. Hofmeisters Teamkollegin Melanie Hochreiter wurde Dritte.Sie könne es noch gar nicht realisieren, sagte Hofmeister kurz nach ihrem Triumph. Sie sei "so, so happy", meinte die 29-Jährige. Das Ganze sei doch "verrückt". Direkt nach der Zieleinfahrt hatte sich Hofmeister in den Schnee plumpsen lassen und ungläubig die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. "Oh Gott!", hatte sie vor Freude gerufen.Schwere Verletzung Ende SeptemberHinter der viermaligen Gesamtweltcupsiegerin liegt eine lange Leidenszeit. Bei einem Trainingssturz in Zermatt hatte sie Ende September eine Sprunggelenkfraktur erlitten. Seitdem hatte sie aussetzen müssen. Mit ihrem überraschenden Comeback-Sieg in Scuol erfüllte Hofmeister auch die nationale Qualifikationsnorm für die Olympischen Winterspiele im Februar. Die mit Abstand beste deutsche Snowboarderin der vergangenen Jahre wäre sicher auch so für das Saisonhighlight in Italien nominiert worden. So aber blickt sie ihren dritten Spielen nach 2018 und 2022 noch optimistischer entgegen.

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Fußball-Bundesliga: Spektakel mit Spaß: Eintracht und BVB mit "Werbung" für Liga

Das wilde 3:3 zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund macht Lust auf die zweite Saisonhälfte in der Fußball-Bundesliga. Der Meisterkampf dürfte dadurch allerdings nicht spannender werden.Am Ende hatte der packende Schlagabtausch von Frankfurt doch zwei Sieger: die Fußball-Fans und den FC Bayern München. Die eigentlichen Hauptprotagonisten von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund wiederum ärgerten sich zum Start ins Jahr 2026 über eine verpasste Chance, machten aber Lust auf mehr in dieser Bundesliga-Saison."Was ein Spiel! Fußball-Herz, was willst du mehr?", schwärmte Frankfurts Coach Dino Toppmöller von dem Spektakel beim 3:3 gegen den BVB. Dortmunds Sportgeschäftsführer Lars Ricken bezeichnete die Partie als "Werbung für die Liga". Wirklich zufrieden konnte er aber nicht sein.Ricken: "Unnötig zwei Punkte liegen gelassen"Denn um vielleicht doch noch mal das Meisterschaftsrennen mit dem schon enteilten Spitzenreiter FC Bayern spannend zu machen, war das Unentschieden des BVB am 16. Spieltag wieder einmal zu wenig.Es sei "definitiv mehr möglich gewesen", erklärte Ricken. Man habe "hier unnötig zwei Punkte liegen gelassen", fügte der 49-Jährige hinzu. Immerhin festigten die Dortmunder mit dem Zähler den zweiten Rang in der Tabelle und sind im Gegensatz zur siebtplatzierten Eintracht auf Kurs Champions League. Mehr scheint für den BVB derzeit einfach nicht drin zu sein.Ereignisse überschlagen sich in NachspielzeitUnd nach Abpfiff konnten die Schwarz-Gelben glücklich sein, überhaupt einen Punkt mitgenommen zu haben. Nach dem Treffer des Ex-Dortmunders Mahmoud Dahoud für die Eintracht in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:2 sah alles nach einem Frankfurter Sieg aus. Mit der quasi letzten Aktion des Spiels rettete Carney Chukwuemeka (90.+6) dem BVB das Remis."Nach der 91. kannst du zufrieden sein, davor unzufrieden. Jetzt haben wir einen Punkt mitgenommen, das ist okay, aber nicht das, was wir wollten", sagte Dortmunds Nationalspieler Nico Schlotterbeck. Nach den kommenden beiden Heimspielen gegen Werder Bremen am Dienstag (20.30 Uhr) und den FC St. Pauli am kommenden Samstag (15.30 Uhr) werde sich zeigen, wie viel der Punkt wert gewesen sei, äußerte Ricken.Guirassy als SorgenkindOb dann auch die Torflaute von Stürmer Serhou Guirassy endet, bleibt abzuwarten. Der Angreifer machte in Frankfurt wie auch schon in den Wochen vor der Weihnachtspause einen unglücklichen Eindruck. Dem 29-Jährigen, der seit dem neunten Spieltag am 31. Oktober gegen den FC Augsburg (1:0) auf einen Treffer wartet, gelang wenig bis gar nichts. Jeder Stürmer müsse "immer mal wieder durch solch eine Durststrecke durch", erklärte Dortmunds Trainer Niko Kovac und kündigte an: "Er kommt da wieder raus."Guirassy blieb nicht nur torlos, sondern verschuldete auch noch das zwischenzeitliche 1:1 durch Can Uzun per Foulelfmeter (22.). Der Profi aus Guinea hatte zuvor Eintracht-Verteidiger Robin Koch mit einer plumpen Aktion zu Fall gebracht. Ein unnötiges Vergehen. "Er weiß selbst, dass er da nicht so hingehen darf. Das passiert von zehnmal einmal, es ist in der Situation ärgerlich, da wir die Frankfurter in den ersten 20 Minuten gut im Griff hatten", sagte Guirassys Mitspieler Waldemar Anton.Frankfurts Zugänge liefern direktWährend Guirassy im Formtief steckt, zeigten die Frankfurter Zugänge Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo ihr Potenzial auf. In Co-Produktion sorgten die beiden für das 2:2. Während der von Nottingham Forest ausgeliehene Kalimuendo das Tor vorbereitete, erzielte der vom Zweitligisten SV Elversberg gewechselte Ebnoutalib seinen ersten Treffer im ersten Bundesliga-Spiel. "Ich glaube, das ist ein ganz besonderer Tag heute für ihn, auch noch vor der Kurve", sagte Toppmöller über seinen neuen Angreifer, der gebürtiger Frankfurter ist. Der Torjäger selbst zeigte sich beim Pay-TV-Sender Sky nach der Partie überwältigt. "Ich bin noch immer ein bisschen sprachlos, es ist wirklich ein sehr, sehr krasses Gefühl, dass ich bei meinem Debüt auch noch ein Tor schieße."Für Ebnoutalib setzt sich der rasante Aufstieg fort. Vor etwas mehr als einem Jahr spielte er noch in der Regionalliga für den FC Gießen. Wenigstens einer der Protagonisten vom 3:3 durfte sich also doch noch wie ein Sieger fühlen.

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Basketball: NBA: Schröder und Kings gehen bei den Warriors unter

Derbe Packung für Dennis Schröder: Mit den Sacramento Kings kassiert der deutsche Nationalmannschaftskapitän eine deutliche Niederlage bei den Golden State Warriors.Die Sacramento Kings um den deutschen Basketball-Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder finden in der NBA einfach nicht in die Spur. Bei den Golden State Warriors um Superstar Stephen Curry mussten sich die Kings deutlich mit 103:137 geschlagen geben und kassierten die siebte Niederlage in Folge. Mit nur acht Saisonsiegen bei jetzt 30 Niederlagen bleibt Sacramento auf dem letzten Platz der Western Conference. Ligaweit haben nur die Indiana Pacers im Osten eine schlechtere Bilanz.Schröder begann das Spiel einmal mehr auf der Bank, am Ende standen für den Braunschweiger 15 Punkte, drei Rebounds und drei Assists zu Buche. Lange konnten die Kings das Spiel relativ eng halten, zur Halbzeit betrug der Rückstand nur vier Punkte. In der zweiten Hälfte zogen die Warriors aber davon, vor allem im Schlussviertel entglitt Sacramento das Spiel komplett. Punktbester Spieler bei Golden State war erwartungsgemäß Curry, der 27 Zähler beisteuerte.Orlando verliert vor Berlin-Auftritt - da Silva fehlt angeschlagenUnterdessen verpassten es die Orlando Magic erneut, zum ersten Mal seit Ende November zwei Spiele in Folge zu gewinnen. Das Team aus Florida verlor ohne den kurzfristig wegen Rückenbeschwerden ausgefallenen Europameister Tristan da Silva gegen die Philadelphia 76ers mit 91:103. Am kommenden Donnerstag bestreitet Orlando das erste NBA-Spiel der Geschichte in Berlin, Gegner sind die Memphis Grizzlies. Ob die beiden Weltmeister Franz und Moritz Wagner rechtzeitig für die Partie fit werden, ist noch unklar.Eine starke Aufholjagd zeigte Meister Oklahoma City Thunder. Ohne zahlreiche Topspieler wie Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander und Isaiah Hartenstein gewannen die Thunder bei den Grizzlies mit 117:116. Zur Halbzeit lag OKC bereits mit 19 Punkten hinten, kämpfte sich aber ins Spiel zurück. Gilgeous-Alexander fehlte aufgrund einer Knöchelverletzung, Hartenstein wartet aufgrund einer Wadenverletzung weiter auf seinen ersten Einsatz 2026.Lakers und Knicks verlieren - Kleber und Hukporti kein FaktorDie Los Angeles Lakers mussten hingegen ihre zweite Niederlage nacheinander hinnehmen. Das Team um die beiden Ausnahmespieler LeBron James und Luka Doncic verlor zu Hause gegen die Milwaukee Bucks mit 101:105. James beendete das Spiel als bester Werfer der Partie mit 26 Punkten, Doncic erzielte 24 Zähler. Maximilian Kleber kam bei den Lakers nur kurzzeitig zum Einsatz.Die New York Knicks verloren bei den Phoenix Suns mit 107:112, der deutsche Profi Ariel Hukporti blieb komplett auf der Bank.

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Verrückte Schlussphase: Frankfurt und Dortmund bieten Spektakel zum Bundesliga-Auftakt 2026

Dauerregen und eine Punkteteilung: Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund liefern sich einen offenen Schlagabtausch – vor allem zum Schluss. Einen Sieger gibt es nicht.Borussia Dortmund hat in einem spektakulären Spiel einen Punkt in letzter Minute gerettet, droht im Fernduell mit dem FC Bayern aber weitere Punkte zu verlieren. Der BVB von Trainer Niko Kovac kam zum Auftakt des neuen Bundesliga-Jahres nicht über ein turbulentes 3:3 (1:1) bei Eintracht Frankfurt hinaus und könnte bereits am Sonntag elf Punkte hinter den Rekordmeister aus München zurückfallen. Platz zwei wird aber Bestand haben.Die Tore im Duell der beiden Champions-League-Klubs erzielten zunächst Maximilian Beier (10. Minute) und Felix Nmecha (68.) sowie Jungstar Can Uzun (22./Foulelfmeter) und Neuzugang Younes Ebnoutalib (71.) aufseiten der Gastgeber. In der Nachspielzeit trafen noch der Ex-Dortmunder Mahmoud Dahoud (90.+2) und Carney Chukwuemeka (90.+6). In einer rasanten Partie bekamen die 59.500 Zuschauer viele Torraumszenen und zwei offensiv eingestellte Mannschaften zu sehen. Für die Gastgeber von Trainer Dino Toppmöller ist die durchaus verdiente Punkteteilung zum Start in die restlichen 19 Spieltage ein Teilerfolg. Frankfurt belegt derzeit den siebten Rang, verpasste aber zumindest den vorübergehenden Sprung auf einen Europa-League-Platz.Kobel und Kauã Santos dabeiDass es in Frankfurt stundenlang nur regnete, erwies sich an einem Wochenende der Wetterturbulenzen als Segen. Denn einige Stunden vor Anpfiff des Liga-Auftakts ins neue Jahr waren die Spiele Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim und FC St. Pauli gegen RB Leipzig abgesagt worden. Grund sind die widrigen Bedingungen mit Schnee und stürmischem Wind.Im EM-Stadion von 2024 dagegen rollte der Ball planmäßig – und die beiden Stammtorhüter waren dabei. Frankfurts Kauã Santos verdrängte nach einigen Patzern im Herbst nun pünktlich zum Jahresstart wieder den Ex-Bremer Michael Zetterer. Beim BVB konnte Gregor Kobel auflaufen, obwohl er das Trainingslager in Marbella leicht verkühlt und mit Rückenproblemen verlassen hatte.Ryerson bedient Beier zur frühen FührungDoch als Kobel erstmals eingreifen musste, hatte der BVB-Angriff bereits geliefert. Auf Vorlage des starken Außenbahnspielers Julian Ryerson vollendete Nationalspieler Beier in der Mitte zur frühen 1:0-Führung – sowohl Assistgeber wie Torschütze wurden von der Eintracht-Defensive alleine gelassen und nutzten dies gnadenlos.Doch die Eintracht ließ sich im ausverkauften Stadion, das laut Mitteilung vom Freitag auch bis zum Jahr 2035 Deutsche Bank Park heißen soll, nicht verunsichern. Stattdessen griff das Toppmöller-Team an, häufig befeuert von Mittelfeldmotor Uzun. Den Flachschuss des Youngsters kurz nach dem Gegentreffer entschärfte Kobel ohne größere Probleme (17.).Guirassy leistet sich Fauxpas im StrafraumFür den Ausgleich brauchten die Gastgeber dann einen groben Fehler des BVB: Stürmer Serhou Guirassy traf Frankfurts Robin Koch nach einem Einwurf und verursachte damit einen Elfmeter. "Natürlich muss er sich umschauen. Er trifft ihn, klarer Elfmeter", gestand BVB-Assistent Robert Kovac zur Halbzeit bei Sky. Uzun verlud Kobel und schoss locker zum Ausgleich ein.Einen engagierten Eindruck machte Neuzugang Ebnoutalib, der aus Elversberg kam und vor einem Jahr noch in der Regionalliga spielte. Der 22 Jahre alte gebürtige Frankfurter kam früh zu Chancen, scheiterte aber zunächst noch mit einem zu harmlosen Volleyabschluss an Kobel und köpfte später am langen Eck vorbei. Auch Ansgar Knauff konnte den starken Kobel nicht überwinden.Neuzugänge beflügeln Eintracht FrankfurtRichtig turbulent wurde es nach gut einer Stunde. Zunächst brachte Mittelfeldmotor Nmecha den BVB in Führung. Sein Schuss kurz hinter der Strafraumgrenze wurde von Hugo Larsson unglücklich abgefälscht und prallte dann auch noch vom Innenpfosten ins Tor. Doch die Eintracht steckte wie nach dem Beier-Tor nicht auf und belohnte sich für den Aufwand. Auf präzises Zuspiel von Neuzugang Arnaud Kalimuendo vollendete Ebnoutalib eiskalt zum erneuten Ausgleich. Der von seinen Kollegen alleine gelassene Kobel war ohne Chance – und dann schlug der eingewechselte Ex-Dortmunder Dahoud noch zu, doch selbst das reichte nicht, weil sich noch mal eine Wendung ergab.

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18-jähriger Weltmeister: Littler unterschreibt "größten Vertrag in der Geschichte des Darts-Sports"

Rekordvertrag für einen 18-Jährigen: Darts-Champion Luke Littler unterschreibt einen langfristigen Kontrakt, der ihm einen zweistelligen Millionen-Betrag einbringen soll.Weltmeister Luke Littler hat nach Angaben seines Sponsors "den größten Vertrag in der Geschichte des Darts-Sports" abgeschlossen. Zahlen nannte das Unternehmen "Target Darts" zwar nicht, teilte aber mit, dass der 18-Jährige einen "neuen langfristigen Vertrag über mehrere Millionen Pfund" erhalten habe.Laut der britischen Nachrichtenagentur PA soll Littler die Zusammenarbeit in den kommenden zehn Jahren rund 20 Millionen Pfund einbringen. Die Verlängerung des Vertrags soll die außergewöhnlichen Leistungen widerspiegeln, hieß es in einer Mitteilung.Luke Littler erneut WeltmeisterLittler erklärte, sein Sponsor habe "von Anfang an an mich geglaubt und ich freue mich sehr, dass wir noch viele weitere Jahre zusammenarbeiten werden". Der Weltranglistenerste verteidigte am vergangenen Samstag den Titel im Londoner Alexandra Palace dank eines klaren 7:1-Erfolgs gegen den Niederländer Gian van Veen.

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Nicht sein erster Fehltritt: Nächster Eklat: Ex-Bundesligaprofi schubst und beleidigt Mitspieler

Einst ging er in der Bundesliga für Wolfsburg und Union Berlin auf Torejagd, jetzt spielt Kevin Behrens in der Schweiz. Auch dort sorgt er für Negativschlagzeilen.Der ehemalige Bundesligaspieler Kevin Behrens ist mit einem Ausraster abermals negativ in Erscheinung getreten. Beim Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen (2:4) am Freitagvormittag schubste Behrens, der inzwischen für den FC Lugano in der Schweiz spielt, seinen Teamkollegen Georgios Koutsias ohne ersichtlichen Grund zu Boden und beleidigte ihn übel.Auf den Aufnahmen des Livestreams ist zu hören, wie Behrens Koutsias als "kleine Missgeburt" bezeichnet und ihn auffordert, leise zu sein. Der FC Lugano verurteilte den Vorfall in einer Stellungnahme "in aller Deutlichkeit". Der Klub kündigte an, die Angelegenheit intern aufzuarbeiten und über eine mögliche Disziplinarmaßnahme zu entscheiden. Eine Reaktion von Behrens gab es zunächst nicht.Kevin Behrens Ausraster XKevin Behrens fiel zuvor bereits negativ aufEs ist nicht das erste Mal, dass Behrens negativ auffällt. Der Angreifer, der in seiner Karriere unter anderem für Union Berlin und den VfL Wolfsburg spielte, zog im Herbst 2024 bereits Kritik auf sich. Im Rahmen einer Marketingaktion hatte er sich geweigert, ein in Regenbogenfarben gestaltetes Wolfsburg-Trikot als Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu unterschreiben. Dabei kam es zu einer homophoben Äußerung (der stern berichtete). Der VfL Wolfsburg verurteilte den Vorfall und belegte Behrens mit einer Strafe. Später bat der Spieler öffentlich um Entschuldigung für seine "nicht in Ordnung" gewesenen Worte.

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Sturmtief Elli und der Fußball: Absagen, Tickets, Kleidung: Bundesliga im Wetter-Stress

Schulen schließen, Züge fallen aus - und auch die Bundesliga kämpft mit dem Unwetter. Für Spielabsagen wie in Hamburg und Bremen gibt es Regeln. Was für Clubs, Profis und Fans wichtig ist.Das Sturmtief Elli hält auch den Profifußball in Atem. Der extremen Wetterlage mit teils heftigen Schneefällen, Winden und Glatteis sind die für Samstagnachmittag geplanten Bundesligaspiele FC St. Pauli gegen RB Leipzig und Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim zum Opfer gefallen. Auch um das Heimspiel von Union Berlin gegen den FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird angesichts der Wetterkapriolen gezittert.Was genau sind die Probleme? Wer entscheidet über eine Spielabsage? Und was sollten die Profis und Zuschauer angesichts des ungemütlichen Wetters beachten? Die Deutsche Presse-Agentur beantwortet die wichtigsten Fragen.Wann und wie kommt es zu einer Spielabsage?Ob der Platz bespielbar oder unbespielbar ist, entscheidet das Schiedsrichter-Gespann vor Ort. Die Entscheidung über eine Bespielbarkeit soll laut DFL-Spielordnung vier Stunden vor Spielbeginn getroffen werden. Danach kann eine Unbespielbarkeit bis spätestens zwei Stunden vor Spielbeginn nur dann ausgesprochen werden, wenn sich die Bedingungen durch Witterungseinflüsse negativ verändert haben. Eine Spielabsage und Neuansetzung wird durch die DFL verkündet. Durch die verpflichtenden Rasenheizungen sind solche Fälle in der Bundesliga aber selten geworden.Deutlich größer ist das Risiko einer Spielabsage bei bestimmten Bedingungen abseits des Feldes. Sollte durch vereiste und verschneite Wege die Anreise der Zuschauer oder die Umsetzung des Sicherheitskonzepts gefährdet sein, können die örtlichen Behörden in Absprache mit den Clubs, der DFL und den Stadionbetreibern den Daumen senken. Auch gefährliche Glätte auf den Tribünen oder große Schneemengen auf dem Dach bergen ein Absage-Risiko. Eine festgelegte Temperatur-Untergrenze gibt es nicht. Die europäische Fußball-Union UEFA empfiehlt aber, bei Temperaturen von -15 Grad und kälter nicht zu spielen. Auch hier trifft der Schiedsrichter die Entscheidung.Ändern die Gästeclubs etwas an ihren Reiseplänen?Der VfB Stuttgart ging angesichts der Ungewissheit auf Nummer sicher. "Wir haben entschieden, einen Tag vorher zu fliegen, um zu vermeiden, dass aufgrund der Witterung irgendetwas schiefläuft", sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen am Samstag. Die Mainzer, deren Spiel in der Alten Försterei bei Union nicht ganz sicher ist, verzichten dagegen auf eine solche Maßnahme. Ist es für die Profis gesundheitsgefährdend?Generell nein. Aber: "Es braucht einen entsprechenden Wärmeschutz", sagte Prof. Dr. Wilhelm Bloch von der Deutschen Sporthochschule Köln der dpa: "Es ist nicht ratsam, mit kurzen Hosen ohne Leggings drunter zu laufen. Das würde den Körper viel zu stark auskühlen, das wäre auch eine Gefahr für die Muskulatur." Der Sportmediziner empfiehlt den Profis zudem eine Mütze, da viel Wärme über den Kopf abgegeben wird. Bei Spielern, die mit Asthma zu kämpfen haben, könnte die bei Kälte stärkere Reizung der Bronchien zu Problemen führen.Wichtig sei, so Bloch, dass die Spieler viel trinken, "weil der Körper auch in der Kälte Wasser verliert". Außerdem sei das Infektionsrisiko nach der Belastung groß, dementsprechend sollten die Spieler nach dem Abpfiff möglichst schnell ins Warme und größere Menschenansammlungen meiden.Was sollten Zuschauer beim Stadionbesuch beachten?Die Tickets für abgesagte Spiele behalten in der Regel ihre Gültigkeit, so dass die Anhänger beim Nachholtermin ins Stadion können. RB Leipzig und TSG Hoffenheim wiesen in ihren Stellungnahmen zur Absage ihrer Spiele noch mal explizit darauf hin.Bei Spielen, die stattfinden, ist eine frühe Anreise aufgrund des drohenden Verkehrschaos empfehlenswert. Vereine wie Werder Bremen appellierten auch, nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Das Problem: Die Deutsche Bahn kündigte bereits witterungsbedingte Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr an.Und wenn es die Besucher ins Stadion geschafft haben? "Den Zuschauern würde ich raten, sich dick anzuziehen und nicht unbedingt das kalte Bier zu trinken", sagte Mediziner Bloch. Die heiße Bratwurst sei dagegen ausdrücklich empfohlen: "Man braucht bei den Temperaturen deutlich mehr Energie, weil der Körper im Endeffekt auf Wärmeproduktion umsteigt." Ob die Clubs angesichts der Minustemperaturen vermehrt warme Getränke anbieten werden, war zunächst nicht bekannt.Warum können Fans von der Lage auch profitieren?Für Fans, die an keine Eintrittskarten gekommen sind, tut sich eine Chance auf. Es ist wahrscheinlich, dass mehr Fans als sonst ihre Tickets im Zweitmarkt platzieren, da sie aufgrund der Witterung nicht zum Spiel kommen wollen.Wann gab es zuletzt witterungsbedingte Spielabsagen?Im Januar 2024 fiel die Partie in Mainz zwischen dem FSV und Union Berlin wegen Sicherheitsrisiken für die Zuschauer aus. Die starke Eisbildung auf der Tribüne und auf den Anreisewegen hatten zu der Entscheidung geführt. Das erhöhte Sicherheitsrisiko war auch der Grund für die Absage des Spiels der Unioner beim FC Bayern im Dezember 2023. Dort kam allerdings noch hinzu, dass theoretisch Schneelawinen vom Dach hätten rutschen können.

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Fußball-Nationalmannschaft: Privat-Uni und "Königsbett" als Nagelsmanns WM-Quartier

Das DFB-Team wohnt bei der WM in einem historischen Anwesen in North Carolina. Trainieren wird die Mannschaft an einer Privat-Uni. Bundestrainer Nagelsmann findet die gewünschten Bedingungen.Lässig sitzt die sandfarbene Basecap auf dem Kopf von Julian Nagelsmann. Im Hintergrund weht im Innenhof des Graylyn Estate Hotels schon die schwarz-rot-goldene Fahne. Der Bundestrainer ist glücklich. Er hat sein Wunschquartier für die Fußball-WM mit der perfekten Mischung aus kurzen Wegen, viel Ruhe, angemessenem Luxus und vor allem perfekten Trainingsbedingungen bekommen.Die deutsche Nationalmannschaft wohnt während der Weltmeisterschaft in einem herrschaftlichen Anwesen im Bundesstaat North Carolina im Osten der USA. Nagelsmann und das Team um Kapitän Joshua Kimmich beziehen im Sommer Quartier in Winston-Salem; in einem schlossähnlichen Hotel mit großer Parkanlage, erbaut vor fast 100 Jahren von einem Tabakunternehmer.Die schon lange erwartete Quartier-News verkündete der DFB am Freitag. Der Verband veröffentlichte Fotos vom Kurzbesuch nach der WM-Auslosung Anfang Dezember. Nagelsmann kickte da schon - beobachtet von Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig - mit einer Miniatur-Ausgabe des WM-Balls auf dem Trainingsplatz der Wake Forest University, die den Bundestrainer mit ihrer professionellen Ausstattung "super beeindruckte".Kurze Wege als PlusDort will Nagelsmann im Sommer auf dem Gelände der Privat-Universität in der täglichen Turnierarbeit die WM-Form seines Teams sichern - zehn Minuten per Fahrrad vom Hotel entfernt. Drei Rasenplätze stehen zur Verfügung. "Aufgrund der großen Distanzen in den USA legen wir ohnehin weite Strecken zurück, die wir deshalb im Trainingsalltag möglichst vermeiden möchten. Das ist uns mit diesem Base Camp geglückt", sagte der 38 Jahre alte Bundestrainer. Die Hotelanlage erinnert Nagelsmann an die Vorzüge des mehrfach bewährten und auch bei der Heim-EM 2024 genutzten DFB-Refugiums Homeground in Herzogenaurach. Man habe einen "Ort gefunden, der es ermöglicht, dass man immer wieder zusammenkommt, aber trotzdem auch die nötige Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten hat", erklärte Nagelsmann. Wandteppiche und MarmorbadAlle 85 Zimmer hat der DFB für sich reserviert. Andere Hotel-Optionen in den USA hätten nicht diese für den Turnier-Fokus wichtige Exklusivität geboten. Viel Plüsch, ägyptische Wandteppiche und geschnitzte Holztafeln aus Damaskus, wie auf der Homepage erwähnt, sorgen für ein rustikales Ambiente. In der Premium Suite wartet ein Marmorbad und ein "Königsbett" mit vier Holzpfosten. Am 2. Juni fliegt der WM-Kader nach einer guten Woche Turniervorbereitung in Deutschland nach Chicago. Im dortigen Soldier Field steht am 6. Juni (20.30 Uhr/MESZ) die WM-Generalprobe gegen Gastgeber USA an. Am 8. Juni wird das DFB-Team dann nach Winston-Salem umziehen und sich dort auf bestmöglich acht Turnierspiele bis zum Finale am 19. Juli vorbereiten.Uni-Heimat eines NBA-StarsDie Stadt mit rund 250 000 Einwohnern ist sportlich bekannt durch ein ATP-Tennisturnier. Basketball-Star Tim Duncan spielte vor seiner NBA-Karriere für die Wake Forest University. Jamal Musiala als Basketball-Fan wird dies erfreuen. In der Uni-Sporthalle warf Nagelsmann bei seiner Visite ein paar Körbe, wie er berichtete. Ein Zentrum der Mega-WM ist Winston-Salem aber nicht. Atlanta und Philadelphia als nächstgelegene der insgesamt 16 WM-Spielorte in den USA, Mexiko und Kanada sind mehrere Fahrstunden mit dem Auto entfernt. Jeweils am Tag vor den Gruppenspielen wird die DFB-Auswahl zu ihren Spielorten fliegen. Am 14. Juni (19.00 Uhr/MESZ) steht die Auftaktpartie in Houston gegen WM-Neuling Curaçao an. Im kanadischen Toronto geht es am 20. Juni (22.00 Uhr/MESZ) gegen die Elfenbeinküste. Und am 25. Juni (22.00 Uhr/MESZ) folgt in East Rutherford der Vorrundenabschluss gegen Ecuador. Kein Angebot aus FIFA-KatalogDas Graylyn Estate mit der Wake Forest University als perfekte Mischung aus Wohnen und Arbeiten hatte der DFB früh ins Auge gefasst. Die Gruppe E passte dann mit ihren Spielorten geografisch und logistisch. Dennoch dauerte es mehr als einen Monat nach der Lose-Show in Washington bis zum Vollzug, da das Quartier nicht im offiziellen FIFA-Katalog stand. Die formalen Hürden sind jetzt überwunden. "Die Bedingungen sind optimal – sowohl sportlich als auch infrastrukturell", sagte DFB-Geschäftsführer Rettig und berichtete von "einem sehr aufwendigen Prozess".Die Auswahl der Turnier-Quartiere hat beim DFB seit langem eine große Bedeutung. Das selbst gebaute Campo Bahia in Brasilien wurde nach dem Titelgewinn 2014 als ein Erfolgsfaktor idealisiert. An den Quartieren in Watutinki bei Moskau 2018 und in der katarischen Wüste 2022 gab es nach dem jeweils frühen Scheitern in der Gruppenphase viel Kritik. Das soll mit dem Graylyn Estate nicht passieren.

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Fußball: Im Free-TV: Frankfurt und Dortmund eröffnen Bundesliga-Jahr 2026

Gleich zum Jahresauftakt erwartet die Fans der Fußball-Bundesliga ein Kracher: Eintracht Frankfurt empfängt Borussia Dortmund. Hier läuft das Spiel live im Free-TV.Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund eröffnen an diesem Freitag in der Fußball-Bundesliga das Jahr 2026. Für beide Mannschaften geht es um wichtige Punkte im Rennen um die Europapokal-Qualifikation. Die Eintracht steht nach 15 Spieltagen mit 25 Zählern auf Platz sieben, der BVB ist mit 32 Zählern Zweiter.Frankfurt gegen Dortmund: Diese Sender zeigen die PartieMit einem Sieg in der Begegnung, die um 20.30 Uhr angepfiffen wird, würden die Dortmunder ihre Position als erster Bayern-Verfolger festigen. Der Free-TV-Sender Sat.1 zeigt das Freitagabendspiel live, die Übertragung beginnt ab 19.50 Uhr. Auch beim Pay-TV-Sender Sky ist die Partie wie gewohnt zu sehen.Für die Eintracht könnten der von der SV Elversberg gewechselte Younes Ebnoutalib und der von Nottingham Forest ausgeliehene Arnaud Kalimuendo ihr Debüt geben.Zudem wird Kauã Santos ins Tor der Hessen zurückkehren. Der 22 Jahre alte Brasilianer hatte seinen Status als Nummer eins zu Beginn der Saison nach mehreren Patzern an Michael Zetterer abgeben müssen. Nun kündigte Frankfurts Coach Dino Toppmöller an, im Duell mit Dortmund wieder auf Santos zu setzen.

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Nairobi: Bizarres Tennismatch sorgt für Aufsehen – Verband räumt Fehler ein

Ein W35-Turnier im Frauentennis findet in der Regel keine große Beachtung. Doch das Match in Nairobi zwischen einer Ägypterin und einer Deutschen sorgt für Schlagzeilen. Nachdem bizarre Videos einer überforderten Tennisspielerin im Internet viral gegangen sind, hat der Turnierveranstalter einen Fehler bei der Ansetzung zugegeben. Beim kleinen W35-Turnier in Nairobi verlor die mit einer Wildcard ausgestattete Ägypterin Hajar Abdelkader in der ersten Runde gegen die deutsche Spielerin Lorena Schädel mit 0:6, 0:6. Von dem Match kursierten Videos im Internet, die Zweifel aufkommen ließen, ob Abdelkader zuvor jemals Tennis gespielt hatte."Im Nachhinein räumt Tennis Kenya ein, dass diese Wildcard nicht hätte vergeben werden dürfen. Der Verband hat diesen Vorfall zur Kenntnis genommen und wird sicherstellen, dass ein solch äußerst seltener Fall nie wieder vorkommt", hieß es in einer Erklärung vom kenianischen Verband, deren Echtheit der Nachrichtenagentur DPA bestätigt wurde. Zuvor hatte unter anderem die Nachrichtenagentur AP berichtet.Schon der wacklige Ballwurf beim Aufschlag sah bei der Verliererin höchst amateurhaft aus, insgesamt leistete sie sich 20 Doppelfehler. Abdelkader erzielte nur drei Punkte - aufgrund zweier Doppelfehler und eines unerzwungenen Fehlers ihrer Gegnerin, die auf Weltranglistenplatz 1026 geführt wird. Manche Nutzer wunderten sich, wie die komplett einseitige Partie überhaupt 37 Minuten dauern konnte. Andere fragten sich, ob das Video überhaupt echt sei. Ägyptischer Tennisverband äußert sich"Frau Abdelkader gab an, über ausreichend Wettkampferfahrung zu verfügen, und die Wildcard wurde ihr auf Basis dieser Informationen ausgestellt", erklärte Tennis Kenya. Allerdings bestätigte der ägyptische Tennisverband der BBC, dass Abdelkader nie als ägyptische Spielerin registriert und nicht im Namen Ägyptens für das Turnier gemeldet war. Man habe "weder direkt noch indirekt irgendeine Rolle bei der Nominierung, Genehmigung oder Ausstellung dieser Wildcard" gespielt, sagte der Technische Direktor des ägyptischen Tennisverbandes, Dia Nabil Loutfy.Zunächst war eine andere Spielerin für die Wildcard vorgesehen gewesen, doch diese hatte ihren Start im Hauptfeld kurzfristig abgesagt. "Frau Abdelkader war zu diesem Zeitpunkt die einzige andere Spielerin, die eine Wildcard beantragt hatte", gab Tennis Kenya an. Mit der Zusage habe man auch "die Entwicklung des Tennissports in Afrika" fördern wollen.

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Nationalteam: DFB-Quartier für die WM 2026 steht fest

Während der Weltmeisterschaft kann das DFB-Team von Julian Nagelsmann im malerischen North Carolina zwischen den Spielen erholen und trainieren. Es warten top Bedingungen. Die deutsche Nationalmannschaft wird während der WM 2026 im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina leben. Das hat der Deutsche Fußball-Bund DFB am Freitag bekannt gegeben. Genauer verschlägt es die Mannschaft um Bundestrainer Julian Nagelsmann ins malerische Winston-Salem.Dort leben Spieler, Trainer und Betreuer im 100 Jahre alten Boutique-Hotels "The Graylyn Estate", das britischen Landcharme versprüht und zur Wake Forest University gehört, die direkt um die Ecke ihren Campus hat. Auf diesem wird das DFB-Team trainieren und das deutsche Medienzentrum aufbauen. Die Wahl des Hotels begründet Nagelsmann in einer Pressemitteilung pragmatisch: "Das Allerwichtigste ist dabei aus Trainer- und Mannschaftssicht die Nähe zu den Plätzen. Wir haben hier drei Fußballplätze in einem sehr, sehr guten Zustand, die alle Ansprüche, die wir aus sportlicher Sicht stellen, erfüllen." Amerikanische Universitäten bieten traditionell hervorragende Bedingungen für Sportmannschaften. Susan R. Wente zufolge, der Präsidentin der Wake Forest University, gehören die Fußballanlagen der Universität zu den besten des Landes.Zwei von drei Fußballplätzen der Wake Forest University in North Carolina. Hier hat der DFB sein Quartier für die WM 2026.© Walter G. Arce Sr.Der Bundesstaat North Carolina liegt an der Ostküste der USA und damit aus deutscher Sicht günstig zumindest für die ersten drei Gruppenspiele. Spiel eins findet in Houston statt (gegen Curacao), gefolgt von Toronto (Gegner ist die Elfenbeinküste) und New York/New Jersey (Ecuador).  WM 2026: Das Quartier des DFB umweht immer MystikDie Unterkünfte der deutschen Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften umweht mitunter Mystisches. Allen voran der "Geist von Malente", der Sportschule, in der die Deutschen bei der Heim-WM 1974 untergebracht waren und der letztlich ein Faktor für den Titelgewinn war. Oder 2014 das Campo Bahia in Brasilien, das ebenfalls einen Anteil am Gewinn der WM haben sollte.Es geht aber auch anders: 2018 war das Team in Russland im Watutinki Hotel südwestlich von Moskau untergebracht. Es wurde als kalt und abgeschieden beschrieben. Deutschland flog in der Gruppenphase aus dem Turnier.Die WM-Reise beginnt für die Nationalmannschaft am 2. Juni. Dann fliegt sie von Frankfurt nach Chicago, wo auch der letzte Test vor dem Turnierauftakt wartet – am 6. Juni gegen den Co-Gastgeber USA. Anschließend geht es weiter nach Winston-Salem.

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Warm & griffig: Biken im Schnee: Diese Details sind bei Radhandschuhen im Winter wichtig

Warme Gedanken reichen beim Biken im Schnee nicht, um die Hände vor der Kälte zu schützen. Was Radhandschuhe im Winter können und aushalten müssen – und welche es gibt.Wer sich im Winter aufs Bike setzt, braucht nicht untenrum nur guten Grip, sondern auch adäquate Bekleidung. Weil sie an vorderster Windfront kämpfen und das Rad im Griff haben und in der Spur halten, sollten Biker besonders ihre Hände vor Kälte schützen. Gewöhnliche Winterhandschuhe reichen fürs Radeln bei Schnee, Wind und eisigen Temperaturen meist nicht. Denn sie sollen die Finger nicht nur warmhalten, sondern gleichzeitig ausreichend Grip am Lenker und Gefühl fürs Bremsen bieten. Die bei Kälte ohnehin schon leidende Feinmotorik gerät bei zu dicken Handschuhen noch mehr ins Stottern. Dabei braucht es gerade auf rutschigem Untergrund besonders viel Fahrgefühl.Radhandschuhe im Winter: Die wichtigsten Kriterien1. Schutz vor Wind und NässeIn allererster Linie sollten Radhandschuhe die Hände vor Kälte und Nässe schützen, also wetterdicht sein. Das erreichen sie in der Regel durch adäquate und bewährte Stoffe wie GoreTex. Achten Sie beim Kauf also darauf, dass das Außenmaterial zuverlässig Wind und Niederschlag abhalten kann. Ähnlich wie bei Skihandschuhen ist ein verlängerter Bund am Handgelenk hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Alternativ können die Bündchen der Radjacke übers Handgelenk gestülpt werden.2. Passform & BewegungsfreiheitWer die Kontrolle über sein Bike behalten will, benötigt Gefühl am Lenker und an den Bremsgriffen. Radhandschuhe für winterliche Bedingungen sollten deshalb sitzen wie eine zweite Haut. Modelle mit dicker Polsterung und störenden Nähten mögen vielleicht den Wind abhalten. Präzise bremsen, lässt es sich mit schlecht sitzenden Handschuhen aber nur schwer. Die Balance aus Grip auf der Handinnenseite und Stoff, der den Fingern Spielraum fürs Bremsen lässt, ist eines der Geheimnisse eines guten Radhandschuhes. 3. TemperaturregulierungImmens wichtig ist, dass Radhandschuhe im Winter die Hände zuverlässig warmhalten, auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Dabei muss den Herstellern ein weiterer kleiner Spagat gelingen. Denn die Handschuhe müssen die Finger nicht nur perfekt isolieren, sondern gleichzeitig sicherstellen, dass die Feinmotorik intakt bleibt. Allzu dicke, wärmende Materialien helfen hier also nur bedingt weiter. Zu dünner Stoff dagegen lässt die Hände auskühlen, was bei möglichen Gefahrenbremsungen ein Risiko sein kann. Die Lösung sind Konstruktionen aus mehreren Schichten. Beispielsweise nach innen wärmendes Fleece, eingepackt in kälteisolierende Membrane wie Thinsulate. Schwitzen dürfen die Hände natürlich auch nicht. Das wiederum erfordert atmungsaktive Materialien, die Feuchtigkeit nach draußen ableiten.4. Touchscreen-FunktionEin kleines Stück Luxus ist das Extra, das hier ebenfalls noch erwähnt werden soll: die Touchscreen-Funktion. Smartphones dienen auch Bikern immer häufiger als Navigationshilfe und zum Erfassen von Trainingsdaten. Damit der Handschuh beim Bedienen von Apps und Scrollen durch Karten dort bleibt, wo er wärmt, haben viele Hersteller die Spitzen der Zeigefinger mit Touchscreen-fähigem Material bestückt. So auch beim Amphib Winter-Radhandschuh von Q36.5, der wegen seiner Strickkonstruktion außergewöhnlich flexibel ist und dabei dennoch warm hält.5. ReflektorenIm diffusen Licht der kalten Jahreszeit ist es vor allem für Radfahrer wichtig, jederzeit gesehen zu werden. Dafür wurden Reflektoren erfunden, die Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern optische Signale senden, weil Mikroprismen oder winzige Glasperlen das Licht der Scheinwerfer bündeln und zur Quelle zurückschicken. Bei Radhandschuhen sind diese Reflektoren an der Außenseite der Finger und der Handkante sinnvoll.Radhandschuhe Winter: Alternative zu 5-Finger-ModellenBeim Skifahren sieht man immer wieder auch sogenannte Fäustlinge, denen nachgesagt wird, dass sich die Finger darin gegenseitig heizen und die gesamte Hand damit länger warmhalten. Weil beim Radfahren gewöhnlich mit Zeige- und Mittelfinger gebremst wird, ist ein Fäustling fürs Bike keine Option. Hersteller wie Roeckl haben aber Modelle mit drei Fingern entwickelt. Je einen für Ring- und Kleinfinger sowie Mittel- und Zeigefinger und den Daumen, der seine eigene Wärmekammer bekommt. Im Handel firmieren diese Radhandschuhe mit dem Zusatz Lobster, weil sie mit etwas Fantasie den Scheren eines Hummers ähneln. Ebenfalls von Roeckl stammt die Idee, einen Fünf-Finger-Handschuh mit einem Überzieher zum Lobster zu machen, wie beim Riveo 3, der Daumen und Zeigefinger separat einpackt.

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Flexibel bleiben: Gravel Running: Der neue Lauftrend abseits des Asphalts

Wie Gravel Running gerade den Sportmarkt erobert, was man dazu wissen muss und welche Ausrüstung es für die Cross-Strecke braucht – praxisnah erklärt.Nach den Gravel-Bikes, einer Symbiose aus Rennrad und Mountainbike, verschiebt sich auch der Fokus von Läuferinnen und Läufern auf Wald- und Feldwege: Gravel Running wächst als eigene Disziplin zwischen Road und Trail. Während beim Straßenlauf glatter Untergrund und präzise Drehbewegungen dominieren, bedarf es auf Schotter bei Gravel Running einer robusteren Technik, besserem Grip und vielseitiger Dämpfung. Wer oft auf Forstwegen und rollenden Schotterabschnitten unterwegs ist, lernt schnell, dass nicht jede Straßen- oder Trail-Schuhkombination ideal ist: Gravel Running erfordert Schuhe, die sowohl gute Traktion auf lockerem Untergrund bieten als auch Stöße auf harten Wegen zuverlässig abfedern.Anders als beim klassischen Trailrunning, das häufig technische, wurzelige Pfade oder matschige Routen erschließt, ist Gravel Running oft leichter zugänglich. Ortsrandwege und Wirtschaftswege werden zu Laufstrecken, die zügig, aber ohne hohe technische Anforderungen begehbar sind. Für Läufer mit Asphalt geprägtem Training bietet sich das als willkommene Abwechslung – man kann Tempo und Gelände variieren, ohne direkt auf anspruchsvolle Trails wechseln zu müssen.Das Gravel-Konzept verbindet Alltagstauglichkeit mit Abenteuercharakter und spricht eine wachsende Zielgruppe von Menschen an, die die Freiheit zwischen Straße und Natur suchen. Die Strategie lautet: flexibel bleiben.Was Gravel Running auszeichnetGravel Running ist keine Mode, sondern ein funktionaler Stil. Dabei wechseln sich Straßen, Schotterpisten, feste Waldwege und gelegentliche Trails ab. Die Bedingungen sind abwechslungsreicher als beim üblichen Straßenlauf. Diese Art des Laufens stellt spezielle Anforderungen an Schuhe, Technik und Equipment. Schuhe für Gravel Running kombinieren Straßengängigkeit mit grobstolligem Grip, stabilem, aber reaktivem Material, und Schutz vor Steinen oder Wurzeln. Die Dämpfung muss unterschiedlichste Untergründe smart kompensieren. Gleichzeitig gewinnt die Ausrüstung an Bedeutung: Ein leichter Laufrucksack oder eine Hydration-Weste gehört oft zur Standardausrüstung, ebenso wie technische Kleidung, luftige, schnelltrocknende Oberteile und Laufstrümpfe, die vor Blasen schützen. Gravel Running fördert zudem eine andere Lauftechnik: kürzere, bewusstere Schritte, eine aufrechte Haltung und Anpassungsfähigkeit bei wechselnden Untergründen.Lauftechnik und AlltagserfahrungenIn der Praxis zeigt sich, wie Gravel Running auch Einsteiger trifft: Wer bislang Asphalt gewohnt ist, lernt schnell, dass sich Schotter anders anfühlt – durch federnde Schritte, aber auch durch das Leiern kleiner Kieselsteine im Schuh. Wer Strecke macht, etwa ein Zeitfenster zwischen Büro und Alltag nutzt, kann von Asphalt auf Feldweg und zurück spurten, ohne die Ausrüstung zu wechseln. Auch die Belastung ändert sich: Der Körper reagiert anders auf rollende Oberfläche, die Gelenke erfahren andere Stoßrichtungen. Für regelmäßige Gravel-Läufer ist oft auch ein Trinksystem mit dabei. Beispielsweise eine Laufweste oder ein Trinkrucksack, der minimalistisch Gepäck und Wasser transportiert, ohne die Bewegung zu behindern.Schuhe und Ausrüstung fürs Gravel RunningIm Alltag können Gravel-Läufer sich bereits mit Ausrüstung ausstatten, die auch im normalen Lauftraining funktioniert. Zwei aktuelle Modelle eignen sich besonders:Der Salomon DRX Defy Grvl ist explizit als Gravel-Schuh entwickelt: laut Tests ein leichter Allrounder mit Contagrip Außensohle und komfortabler Polsterung, der sowohl auf Asphalt als auch lockerem Schotter gute Traktion und Stabilität bietet. Das Modell wurde in aktuellen Trail-Schuh-Tests als Top-Empfehlung für road-to-trail-Einsätze genannt. In Berichten wird sein lockerer, großzügiger Schnitt gelobt, der dennoch genügend Halt am Fuß gibt.Der Salomon Aero Glide 3 Grvl setzt auf maximale Dämpfung mit Energy Foam evo. Das Material zahlt sich aus, wenn lange Läufe mit vielen Untergründen geplant sind. Das atmungsaktive 3D-Mesh und die Passform sollen für angenehmen Sitz sorgen, auch bei wechselhaftem Wetter und längeren Strecken. Es vereint Komfort mit spezifischen Gravel-Anforderungen und wurde in aktuellen Produktempfehlungen als ideal für gemischte Läufe identifiziert.In Verbindung mit diesen Schuhen empfiehlt sich idealerweise eine Hydration-Weste oder ein minimalistischer Laufrucksack – Modelle wie die Dynafit Alpine Vest 15 oder die Deuter Traick 5 Weste funktionieren perfekt, weil sie in Passform und Leichtigkeit bereits optimiert sind als reine Trailrunning-Produkte. Experten führen sie als leichtgewichtige, eng am Körper sitzende Lösungen an, die Bewegung nicht stören und ausreichend Trinkvolumen für Runs bis zu mehreren Stunden bieten.Wie Läufer den Stil im Alltag implementieren könnenIm Alltag kann Gravel Running beispielsweise so aussehen: Morgens vor der Arbeit eine 30-Minuten-Runde kombinierter Asphalt- und Schotterwege laufen, bequem mit Trinksystem im Rücken; später am Feierabend noch ein Abschnitt auf Feldweg oder Uferpromenade – so können bisher trainierte Intervalle und Distanzen auf verschiedene, verfügbare Strecken aufgeteilt und ohne große Umstellung übernommen werden. Weil es unterwegs oftmals weniger Möglichkeiten zum Unterstellen bei Regen gibt, als das bei Läufen in der Stadt der Fall, bietet es sich an, eine federleichte Regenjacke mit ins Equipment aufzunehmen, wie etwa die Dynafit Trail Wind Jacke oder für Läuferinnen die Nike K Trail Repel. Beide passen klein gefaltet in den Trinkrucksack.Langfristig wächst mit solcher Routine auch die Körperwahrnehmung: Der Läufer spürt, wie sich Bein- und Fußmuskulatur stabilisiert, wie Unebenheiten weniger irritieren, und wie der Wechsel zwischen weichem Untergrund und festem Asphalt zu einem fast meditativen Laufrhythmus wird. Das Equipment entfaltet dabei eine verbindende Wirkung: Statt Umziehen und extra Ausrüstung genügt eine gut abgestimmte Kombination aus Schuh, Weste, Base‐Layer und Socken. Gravel Running wird so nicht zum Aufwand, sondern zur täglichen Erweiterung der gewohnten Laufstrecke.

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