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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Asanas: Dehnungshilfe für Anfänger und Profis: So wenden Sie einen Yoga-Gurt an

Für Yoga-Übungen gibt es Hilfsmittel zur Unterstützung, welche im Sitzen oder Stehen ausgeführt werden: wie ein Yoga-Gurt: Er soll als sanfte Dehnungshilfe für die Muskulatur dienen. Der Yoga-Gurt gehört für viele Yogis zur Grundausstattung: Er unterstützt leichte wie schwierige Asanas-Positionen und ist für Anfänger wie Profis gleichermaßen geeignet. Um sanfte Dehnungen zu erreichen, die normalerweise nicht möglich sind, und dabei das Verletzungsrisiko zu minimieren, kann das praktische Hilfsmittel jederzeit eingesetzt werden. Aber welches Material ist für die Anwendung empfehlenswert, wie groß sollte ein Yoga-Gurt sein – und wie wendet man ihn in der Praxis an? Wir verraten es Ihnen.Asanas: Diese Vorteile bietet ein Yoga-GurtOb im Stehen, Sitzen oder Liegen: Beim Yoga gehen die meisten Asanas mit einer Dehnung einher. Gerade für Anfänger ist es oftmals schwer, bei Gleichgewichtsübungen die Balance zu halten – auch hier kann der Gurt eine praktische Stütze sein. Ein Beispiel: Wenn Sie eine Schlaufe um Ihren Fuß legen und mit beiden Händen die Enden des Gurtes fassen, können Sie die Dehnung verstärken. Sowohl im Liegen als auch im Stehen. Durch den 90-Grad-Winkel stehen Sie im Übrigen auch stabiler, wenn Sie eine wackelige Gleichgewichtsübung ausführen wollen. Möchten Sie verschiedene Asanas im Sitzen ausüben, kann der Yoga-Gurt ebenfalls eine Hilfe sein: etwa, um Positionen länger zu halten, die Hüfte zu fixieren oder den Rücken gerade zu halten. Die Bänder und Muskeln werden dabei entlastet. Noch mehr Tipps zur Anwendung lesen Sie weiter unten.Yoga-Gurt kaufen: Das gilt es zu wissenAnfänger wie Profis kaufen sich einen neuen Yoga-Gurt gerne in Kombination mit einem Yoga-Block. Bevor Sie sich jedoch für ein Set entscheiden, sollten Sie die folgenden Kriterien beachten:Das Material: Ein klassischer Yoga-Gurt wird meist aus Baumwolle oder Polyester hergestellt – das macht ihn weich und strapazierfähig. Beide Materialien absorbieren Feuchtigkeit, damit der Gurt auch bei schweißtreibenden Übungen nicht aus den Händen rutschen kann. Zudem sind sie in der Waschmaschine leicht zu reinigen. Der einzige Unterschied: Im Gegensatz zu synthetischen Modellen sind Yoga-Gurte aus Baumwolle besonders hautfreundlich.Die Schnalle: An einem Ende des Yoga-Gurtes befindet sich für gewöhnlich eine D-förmige Schnalle aus Metall: Sie dient dazu, die Länge zu variieren oder den Gurt zu einer in sich geschlossenen Schlaufe zu binden – dadurch lässt er sich in manchen Positionen besser halten und greifen. Es gibt auch Schnallen aus Kunststoff, allerdings sind diese nicht so langlebig.Die Länge: Bevor Sie sich für einen Yoga-Gurt entscheiden, sollten Sie sich Gedanken über die Länge machen – nicht nur in Abhängigkeit von Ihrer Körpergröße, sondern auch den auszuführenden Übungen. Denn Fakt ist: Je länger der Gurt ist, desto vielseitiger können Sie ihn einsetzen. Die meisten Modelle sind zwischen 180 und 300 Zentimetern lang, durch die integrierte Schnalle können Sie die Länge jedoch – ja nach Asanas – jederzeit anpassen und variieren.Die Breite: Die meisten Modelle sind nicht breiter als drei und vier Zentimeter. Tatsächlich hat die Breite jedoch keine ganz so große Bedeutung beim Yoga wie die Länge, sodass es beim Kauf nur eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, ob Sie ein schmaleres oder breiteren Yoga-Gurt beim Ausüben Ihrer Asanas bevorzugen.So wenden Sie einen Yoga-Gurt anAuf Social-Media-Plattformen wie YouTube gibt es unzählige Anleitungen von bekannten Yogis wie Mady Morrison, in denen anschaulich erklärt wird, wie ein Yoga-Gurt angewendet wird. Noch anschaulicher finden wir aber dieses Video:YoutubeBevor Sie mit den Übungen loslegen, gibt es hier noch ein paar Tipps: Üben Sie die Asanas immer langsam und bewusst aus.Halten Sie jede Position für maximal 30 Sekunden.Achten Sie auf eine gleichmäßige, stressfreie Atmung.Unternehmen Sie keine ruckartigen Bewegungen.Dehnen Sie Ihre Muskulatur vorsichtig und mit Bedacht.Schließen Sie Ihre Augen für eine bessere Wahrnehmung.Wiederholen Sie jede Übung nach eigenem Gusto.

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Vierschanzentournee: Letzte Chance "Spurfräse"? Prevc vor Tournee-Sieg

In Bischofshofen steigt das große Tournee-Finale. Andreas Wellinger und Philipp Raimund sprechen über den designierten Gesamtsieger.An das große Skisprung-Wunder glaubt Andreas Wellinger nicht. Dass Vierschanzentournee-Dominator Domen Prevc seinen riesigen Vorsprung beim Finale in Bischofshofen noch aus der Hand gibt, hält der Olympiasieger quasi für unmöglich."Da müsste Domens Ski von der Spurfräse überfahren oder er disqualifiziert werden", sagte der 30-Jährige. "Ansonsten brennt da nichts mehr an." Teamkollege Philipp Raimund schätzte die Chance, dass Prevc nicht den goldenen Adler gewinnt, auf "ein Prozent".Zwei Tournee-Springen hat Prevc schon gewonnenPrevc prägt die 74. Ausgabe der Tournee seit dem ersten Tag. Der 26 Jahre alte Slowene gewann in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. In Innsbruck wurde er Zweiter. Sein Vorsprung auf den im Gesamtklassement zweitplatzierten Österreicher Jan Hörl, der ganz knapp vor seinem Landsmann Stephan Embacher liegt, beträgt umgerechnet etwa 23 Meter. Auch die Qualifikation in Bischofshofen gewann Prevc."Interessant wird das Duell um Platz zwei beziehungsweise den Tagessieg", sagte Wellinger. Einen deutschen Gewinner zum Tournee-Abschluss auf der Paul-Außerleitner-Schanze gab es seit Sven Hannawalds Vierfach-Triumph 2002 nicht mehr.Im Tournee-Ranking liegt Felix Hoffmann als bester Springer aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher auf dem fünften Platz. Der 28-Jährige war in der Qualifikation allerdings nicht so stark und hat zudem Knieprobleme. Los geht's heute um 16.30 Uhr (ARD und Eurosport).

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Ex-Nationalspieler: Max Kruse kickt jetzt in der Oberliga – und freut sich auf ein Wiedersehen

Nach seiner Profikarriere erfüllt sich Max Kruse einen Wunsch: Der ehemalige Nationalspieler läuft künftig in der Oberliga auf. Dabei trifft er auf einen alten Kumpel.Max Kruse spielt in der Hamburger Oberliga künftig wieder mit seinem Kumpel Martin Harnik zusammen. Der 37 Jahre alte Ex-Fußballprofi schließt sich der TuS Dassendorf an, für die Harnik (38) bereits seit Oktober 2020 aufläuft. Die Verpflichtung des 14-maligen Nationalspielers teilte der Fünftligist aus Schleswig-Holstein am Montagabend mit. Kruse und Harnik hatten bereits in der Jugend bei einem Hamburger Vorstadtclub zusammengespielt und später erneut beim SV Werder Bremen."Die Idee, nach Hamburg zurückzukehren, gab es eigentlich schon seit dem Ende meiner aktiven Profikarriere", wird der aus Reinbek stammende Kruse in der Mitteilung zitiert. "Umso mehr freue ich mich, dass es nun knapp drei Jahre später endlich geklappt hat. Mit der TuS Dassendorf habe ich dabei absolut die richtige Adresse gewählt. In Dassendorf ist mein Vater aufgewachsen und zur Schule gegangen, und ich selbst komme ja aus dem Nachbarort."Max Kruse freut sich auf "richtig geile Oberliga-Spiele in Hamburg"Er freue sich auf "richtig geile Oberliga-Spiele in Hamburg", sagte der Offensivspieler weiter, der nach dem Ende seiner Profilaufbahn 2023 bei Zweitligist SC Paderborn noch für den Berliner Bezirksligisten Al-Dersimspor II aufgelaufen war. Es sei "mega, noch einmal mit Martin zusammenzuspielen. Das wird definitiv ein Highlight".Der Olympia-Teilnehmer von 2021 hat in der Bundesliga über 300 Spiele für diverse Clubs bestritten und war kurzzeitig auch für den Istanbuler Traditionsclub Fenerbahçe in der Türkei aktiv. Erfahrung in der Oberliga Hamburg sammelte Kruse ebenfalls. 2010 bestritt Kruse für die zweite Mannschaft des FC St. Pauli ein Ligaspiel.

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Vierschanzentournee: Prevc gewinnt Quali - Hoffmann bei Tournee angeschlagen

Skispringer Domen Prevc steuert auf der letzten Station in Bischofshofen zielsicher auf den Sieg bei der Vierschanzentournee zu. Der beste Deutsche berichtet von Verletzungsproblemen.Skisprung-Dominator Domen Prevc hat auch die Qualifikation für den Abschluss der Vierschanzentournee in Bischofshofen gewonnen. Der 26-jährige Slowene sprang 140 Meter weit und setzte sich damit vor dem zweitplatzierten Österreicher Stephan Embacher und dessen Landsmann Jan Hörl durch.Hoffmann berichtet von KnieschmerzenAls bester Deutscher landete Philipp Raimund bei eisigen Temperaturen von minus fünf Grad mit einem 135-Meter-Sprung auf dem sechsten Platz. Felix Hoffmann, der im Tournee-Ranking auf Rang fünf liegt und damit der Stärkste aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher ist, landete auf dem elften Rang. "Es war eher schwierig", sagte Hoffmann in der ARD.Einen Trainingssprung hatte er ausgelassen. "Mein Knie zwickt ein bisschen", begründete Hoffmann dies. Ob er nach der Tournee deswegen eine kleine Pause einlegen werde, sei noch offen. "Es sollte für morgen noch kein Problem sein", sagte Horngacher. "Er hat ein paar Schmerzen, aber hat das gut im Griff."Auch Geiger, Wellinger und Paschke dabeiDie anderen drei Athleten des Deutschen Skiverbands qualifizierten sich ebenfalls für den Wettkampf. Für die einstigen Erfolgsgaranten Andreas Wellinger und Karl Geiger war das zuletzt nicht selbstverständlich.Wellinger belegte mit einem Sprung auf 127,5 Meter den 23. Platz. Geiger sprang nur 117,5 Meter weit, wurde 44. und war damit natürlich nicht zufrieden. "Es war heute echt ein schwieriger Tag für mich", sagte der 32-Jährige, der in seiner Karriere schon fünfmal Weltmeister geworden ist. Pius Paschke landete auf dem 25. Rang.Prevc führt vor dem letzten Akt des Schanzen-Spektakels an diesem Dienstag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) mit 41,4 Punkten vor dem zweitplatzierten Österreicher Hörl. Das sind umgerechnet etwa 23 Meter. Hoffmanns Rückstand auf den drittplatzierten Österreicher Embacher beträgt rund siebeneinhalb Meter.

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Runners High: Top-Laufschuhe 2026: Die besten Modelle für jeden Läufertyp

Im bunten Dschungel aktueller Laufschuh-Modelle kann man sich schnell verrennen. Finden Sie hier den idealen Laufschuh für Ihre Bedürfnisse – von Einsteiger bis Profi.Laufschuhe sind viel mehr als nur Sportausrüstung – sie sind der Schlüssel zu einem angenehmen und effektiven Training und schließlich auch zu erfolgreichen Wettkämpfen. Die Wahl des richtigen Modells kann den Unterschied zwischen einem motivierenden Lauf und schmerzenden Füßen ausmachen. Im Jahr 2025 bieten Hersteller viele Optionen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ob für Einsteiger, ambitionierte Hobbyläufer oder Profis – wir stellen Ihnen einige der besten Laufschuhe vor, die aktuell erhältlich sind.Dabei sollte die Auswahl nicht dem Zufall überlassen werden. Ein neutraler Läufer hat andere Anforderungen als Sportler mit Überpronation, also einem in der Abrollbewegung übermäßig nach innen kippenden Fuß. Auch das bevorzugte Terrain spielt eine Rolle: Während auf Asphalt gut gedämpfte Modelle sinnvoll sind, braucht es im Gelände griffige Sohlen mit Schutzfunktionen.Wer Wert auf passgenaue Beratung legt, sollte den Fachhandel aufsuchen, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Dort können Laufanalysen durchgeführt werden, und erfahrene Läuferinnen und Läufer helfen, den passenden Schuh zu finden.Für Einsteiger: Komfort und UnterstützungWer neu ins Lauftraining einsteigt, benötigt Schuhe, die Komfort bieten und gleichzeitig Unterstützung für die ersten Kilometer liefern. Der Nike Winflo 11 ist ein solcher Schuh, der mit ausgewogener Dämpfung und stabiler Laufsohle überzeugt. Er eignet sich sowohl für kurze Strecken als auch für erste längere Läufe. Ein weiteres, sehr beliebtes Modell, das sich auch für Anfänger eignet, ist der Asics Gel-Cumulus 26.Weitere Modelle für Anfänger und Laufeinsteiger:innen:Brooks Adrenaline GTS 24Saucony Guide 18Adidas Solarglide 6 WFür ambitionierte Läufer: Reaktionsfreudigkeit und DynamikFortgeschrittene Läuferinnen und Läufer, die ihre Leistung stabilisieren und steigern möchten, profitieren von Schuhen, die Reaktionsfreudigkeit und Dynamik bieten. Der Brooks Hyperion Max 3 ist ein solcher Schuh, der durch seine leichte Konstruktion und reaktionsfreudige Dämpfung überzeugt. Er eignet sich besonders für Tempoläufe und Intervalltraining. Brooks empfiehlt den Schuh Athletinnen und Athleten mit normaler Pronation.Ein weiteres Modell für ambitionierte Läufer ist der Adidas Adizero SL 2 . Die von Adidas als Lightstrike betitelte Zwischensohle soll eine Energierückgabe ermöglichen und damit für weniger Laufaufwand und schnellere Zeiten sorgen. Er eignet sich sowohl für Trainingseinheiten als auch für Wettkämpfe.Weitere Modelle für ambitionierte Läuferinnen und Läufer:On Running Cloudflow 4Hoka Mach XAltra FWD ExperienceFür Langstreckenläufer: Dämpfung und StabilitätLäufer, die regelmäßig lange Strecken absolvieren, benötigen Schuhe, die sowohl Dämpfung als auch Stabilität bieten. Der New Balance Fresh Foam X 1080 v14 ist bekannt für seine weiche Dämpfung und eignet sich für Marathontraining und lange Läufe in moderatem Tempo.Besonders bei Dauerläufen zwischen 15 und 20 Kilometer zeigt sich, wie wichtig eine verlässliche Zwischensohle ist, die auch nach vielen Kilometern nicht einbricht. Der 1080 v14 bietet hier ein ausbalanciertes Laufgefühl, das die Muskulatur schont und das Abrollen natürlich unterstützt. Für Läuferinnen und Läufer mit leichter Überpronation kann das Modell auch eine Alternative zu stabilitätsorientierten Schuhen sein, da es mit breiter Auflagefläche und guter Führung punktet.Zu den besten Laufschuhen für Langstreckenläufer gehört auch der Hoka Bondi 9. Mit seiner maximalen Dämpfung bietet er Komfort auf langen Strecken und reduziert die Belastung auf Gelenke und Muskeln. Im direkten Vergleich zum New Balance Fresh Foam X 1080 v14 fällt auf, dass der Bondi 9 stärker auf ein besonders weiches, voluminöses Laufgefühl setzt.Während der 1080 v14 sich durch eine sportlichere Abstimmung mit etwas strafferem Unterfußgefühl und einer direkteren Rückmeldung beim Abrollen auszeichnet, richtet sich der Bondi 9 eher an Läufer, die auf maximale Entlastung bei gleichzeitig stabiler Führung setzen. Auch das Gewicht ist beim Hoka höher, was jedoch durch die komfortorientierte Geometrie mit stark rockerförmiger Sohle relativiert wird – sie fördert ein flüssiges Abrollen trotz massiver Bauweise. Für lange, ruhige Einheiten oder zur Regeneration eignet sich der Bondi 9 besonders gut, während der 1080 v14 etwas agiler bleibt und mehr Reaktivität bei Tempowechseln erlaubt.Weitere Modelle für Langstreckenläufe:Saucony Triumph 22On Running Cloudmonster 2Asics Novablast 5Für Trailrunner: Alles auf Grip und SchutzWer abseits befestigter Wege unterwegs ist, benötigt Schuhe mit gutem Grip und Schutz. Der Nike Pegasus Trail 5 GORE-TEXbietet dank seiner robusten Außensohle und wasserdichten Membran zuverlässigen Schutz bei verschiedenen Wetterbedingungen.Besonders auf matschigen Waldpfaden oder steinigen Trails spielt er seine Stärken aus, da das griffige Profil Halt auf wechselnden Untergründen bietet. Die React-Dämpfung sorgt dabei für ein angenehmes Laufgefühl, auch wenn der Untergrund uneben ist. Dank der GORE-TEX-Membran bleibt der Fuß selbst bei Regen, Pfützen oder morgendlichem Tau trocken – ein klarer Vorteil für alle, die bei jedem Wetter draußen unterwegs sind. Der Schuh eignet sich daher nicht nur für Trailrunning, sondern auch für lange Wanderläufe oder Trainingsläufe in der Übergangszeit.Ein weiteres Modell für Trailrunner ist der Salomon Speedcross 6. Mit seiner aggressiven Stollenprofilsohle bietet er hervorragenden Halt auf unebenem Gelände und ist ideal für technische Trails. Mit seinem ReactX-Schaum, der für ein weiches und federndes Laufgefühl sorgt, ist er aber auch für längere Läufe und gemischte Untergründe geeignet. Er hat eine schmale Passform und ein Quicklace-Schnürsystem aus, das eine präzise Anpassung ermöglicht.Weitere Laufschuhe fürs Trailrunning:X-Bionic Terraskin X01The North Face Summit Vectiv Pro 3Dynafit Alpine DNA 2Beste Laufschuhe für FrauenFrauen sollten beim Laufschuhkauf besonders auf eine angepasste Passform achten: Viele Modelle sind speziell auf schmalere Fersen und ein geringeres Körpergewicht abgestimmt. Generell neigen Frauen dazu, beim Laufen und Springen mit dem Knie leichter nach innen zu knicken als Männer. Das nennt sich dynamische Valgusstellung und hat sowohl anatomische als auch hormonelle Gründe. Das Risiko für einen Riss des vorderen Kreuzbandes wird bei Läuferinnen beispielsweise zwei bis acht Mal höher eingeschätzt als bei Männern.Auch hormonelle Schwankungen können Bindegewebe und Gelenke beeinflussen – daher ist eine gute Dämpfung wichtig, vor allem bei regelmäßigem Training oder nach der Schwangerschaft. Wer viel auf Asphalt läuft, sollte auf eine belastungsschonende Sohle achten, während für Trailrunnerinnen rutschfeste Außensohlen und fester Halt entscheidend sind. Eine auf männliche Körper als Norm ausgerichtete Industrie wurde diesen besonderen Ansprüchen nicht immer gerecht. Aber in den letzten Jahren bieten Laufschuhhersteller zunehmend mehr auf Frauen ausgerichtete Modelle an. Viele Fachgeschäfte bieten passend dazu eine spezielle Beratung für Frauenfüße an.Tipps und Tricks für den LaufschuhkaufPassform: Achten Sie darauf, dass der Schuh gut sitzt, ohne zu drücken. Zwischen dem längsten Zeh und der Schuhspitze sollte etwa ein daumenbreit Platz sein.Laufstil: Berücksichtigen Sie Ihren individuellen Laufstil (Neutral-, Überpronation oder Supination) und wählen Sie entsprechend geeignete Schuhe.Einsatzbereich: Überlegen Sie, auf welchem Untergrund Sie hauptsächlich laufen (Straße, Trail, Laufband) und wählen Sie Schuhe mit entsprechender Sohle.Testlauf: Nutzen Sie die Möglichkeit, Schuhe vor dem Kauf zu testen, um sicherzustellen, dass sie Ihren Anforderungen entsprechen.Wechsel: Wechseln Sie Ihre Laufschuhe regelmäßig aus, etwa alle 600–800 Kilometer, um Verletzungen vorzubeugen.

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Mehr Bewegung im Alltag: Abnehmen mit Joggen: So bringen Sie die Pfunde zum Schmelzen

Es gibt keine bessere Sportart, mit der Sie so schnell abnehmen können, als Joggen. Trotzdem birgt das Thema ein Problem: Sie müssen Ihren inneren Schweinehund überwinden. Spätestens wenn auch die letzte bequeme Jeans kneift, müssen wir uns der Tatsache stellen, dass wir ein paar Pfunde zugelegt haben. Gerade in Zeiten der Corona-Krise, die Millionen Menschen ins Home-Office verbannt hat, mangelt es uns an ausreichender Bewegung im Alltag. Aus diesem Grund beschließen viele kurzerhand und notgedrungen, wieder mehr Sport zu treiben. Hier stellt sich nur die Frage, wie man sich mit möglichst geringem Aufwand von ein paar Pfunden trennen kann? Die Antwort hören die meisten Sportmuffel überhaupt nicht gerne: mit Joggen. Denn so lästig es auch sein mag, sich regelmäßig aus dem Haus zu quälen, um eine kurze Runde laufen zu gehen, so schnell werden Sie eine spürbare Verbesserung auf der Waage feststellen.Finden Sie Ihren persönlichen WohlfühlbereichAlleine in Deutschland gehen bereits über fünf Millionen Menschen (ab 14 Jahren) in ihrer Freizeit joggen oder machen einen Wald- bzw. Geländelauf. Sie halten sich dadurch nicht nur körperlich fit, sondern fördern ihren Fettstoffwechsel. Und JETZT kommt erst die gute Nachricht: Sie müssen nicht mal besonders schnell laufen, um die Kalorien zu verbrennen – ganz im Gegenteil! Denn Fakt ist, dass der Körper bei erhöhtem Tempo mehr Kohlenhydrate verbraucht und beim langsamen Laufen mehr Fettreserven. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich nicht: Je langsamer Sie sich bewegen, desto schneller nehmen Sie ab. Im Klartext bedeutet das eigentlich nur, dass Sie effektiver abnehmen können, wenn Sie sich dauerhaft mehr bewegen – und das bei einem normalen Lauftempo. Wenn Sie Ihren Wohlfühlbereich finden, macht das Joggen gleich mehr Spaß.Mehr Muskeln verbrennen mehr MasseDas Praktische beim Joggen ist, dass Sie – neben dem erhöhten Kalorienverbrauch – nicht nur Ihre Beine trainieren, sondern auch Ihren Po und Ihren Bauch. Wenn Sie regelmäßig laufen gehen, wird Ihr Körper definierter und somit auch schlanker. Erschrecken Sie jedoch am Anfang nicht, wenn die Waage mehr Gewicht anzeigen sollte: Wenn Sie Muskulatur aufbauen, nehmen Sie erst einmal zu, da Muskeln schwerer sind als Fettzellen. Sobald Sie jedoch mehr Kalorien verbrennen als Sie zu sich nehmen, purzeln auch die Pfunde. Zum Vergleich: Wenn Sie beispielsweise 75 Kilogramm wiegen und 30 Minuten laufen gehen, verbrauchen Sie bis zu 385 Kalorien. Beim Fahrradfahren würden Sie in der gleichen Zeit nur 231 Kalorien verbrennen und beim Schwimmen 308 Kalorien. Sogar beim Walken, also dem schnellen Gehen, können Sie nur bis zu 135 Kalorien in einer halben Stunde loswerden.Joggen ist gesund – und macht glücklichWer schon einmal joggen war, der weiß – selbst wenn er sich dabei gequält hat – spätestens nach dem Laufen: man fühlt sich besser, wenn nicht sogar glücklich. Zum einen, weil man seinen inneren Schweinhund überwunden hat, zum anderen, weil der Körper Glückshormone ausschüttet. Abgesehen davon wird nebenbei auch noch der Kreislauf angekurbelt, der Stoffwechsel angeregt, das Immunsystem gestärkt und Stress abgebaut. Das sind alles Faktoren, die neben dem Abnehmen beim Joggen für die Laufsportart sprechen. Und jetzt kommt natürlich noch ein großes Aber: Damit Sie Ihr Gewicht schnell und effektiv reduzieren können, sollten Sie Lauftempo und Laufdauer nach ein paar Wochen langsam aber sicher steigern. Denn Ihr Körper gewöhnt sich sehr schnell an das Training, sodass die Leistungsfähigkeit eingestellt wird, wenn Sie die Reize nicht erhöhen.Richtig ausgestattet vor dem ersten LaufDas wichtigste Zubehör beim Joggen sind die Schuhe: Beim Laufen ist es wichtig, dass Ihre Füße genügend Bewegungsfreiheit haben – aus diesem Grund sollten die Joggingschuhe immer eine halbe bis ganze Größe größer sein als Ihre Straßenschuhe, die Sie im Alltag tragen. Darüber hinaus übernehmen bei der Anprobe auch die Passform sowie die Abrollbewegung Ihrer Füße eine wichtige Funktion: Nur wenn Ihre Füße richtig unterstützt werden und vernünftig abrollen können, laufen Sie darin optimal. Bei der Kleidung hingegen haben Sie völlig freie Hand, was Größe, Farbe und Länge angehen. Achten Sie jedoch auf atmungsaktive Materialien, die den Schweiß nach außen transportieren. Das gilt für die Laufhose, das T-Shirt, die Funktionsunterwäsche und die Socken gleichermaßen.Joggen mit Kinderwagen? Kein Problem!Mit einem Sport-Buggy können Sie Ihr Kind zum Joggen mitnehmen© HalfpointJunge Eltern vernachlässigen das Thema Sport oftmals, da sie schlichtweg keine Zeit dafür finden. Doch gerade beim Joggen lässt sich das Laufen mit dem Kind optimal verbinden – Sie brauchen dafür nur einen Sportbuggy, auch Jogger oder Buggy Runner genannt. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Kinderwagen hat er nur drei Räder: zwei hinten und eins vorne. Das macht den Buggy geländetauglicher, sodass Sie den Wagen auf Feld- und Waldwegen wie auch asphaltierten Straßen ohne Probleme vor sich hinschieben können. Abgesehen davon trainieren Sie dadurch automatisch Ihre Arme mit. Vor dem Joggen sollten Sie noch Folgendes beachten:Durch die zusätzliche Last sollten Sie anfangs langsamer laufen, damit sich Ihr Körper an das zusätzliche Gewicht gewöhnen kann und sie nicht so schnell aus der Puste sind.Schnallen Sie Ihr Kind immer an, damit es bei jeder Geschwindigkeit gesichert ist und auch auf unebenen Strecken nicht aus dem Kinderwagen fallen kann.Damit Sie beim Joggen mit dem Sportbuggy keine Rückenschmerzen bekommen, sollte der Handlauf des Kinderwagens immer hüfthoch sein.Wenn Sie eine größere Runde joggen wollen, sollten Sie Ihren Lauf mit dem Mittagsschlaf Ihres Kindes kombinieren – dann haben beide Seiten etwas davon.In den kalten Monaten muss Ihr Kind immer warm eingepackt werden, damit es nicht anfängt zu frieren. Ihnen wird beim Laufen warm, das gilt aber nicht für den Mitfahrer.Nehmen Sie nur das Nötigste für Ihr Kind mit, wie etwa was zu trinken oder einen kleinen Snack und eine Ersatzwindel. Je mehr Ballast Sie im Buggy verstauen, desto schwerer wird er.Denken Sie an sonnigen Tagen daran, die Haut Ihres Kindes mit einem Sonnenschutzmittel einzureiben – das gilt vor allem für die warmen Sommermonate.Quelle: Statista

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Tennis: Klare Niederlage gegen Polen: Zverev und Co. droht das Aus

Nach dem guten Start ins neue Tennis-Jahr erlebt Alexander Zverev schnell seine erste Enttäuschung. Beim United Cup gegen Polen gelingt nicht viel. Deutschlands Weiterkommen hängt nun von anderen ab.Alexander Zverev und Co. droht beim United Cup das frühe Aus. Nach dem klaren 0:3 gegen Polen in Sydney ist das deutsche Tennis-Team von den Ergebnissen in den anderen Gruppen abhängig, ob es doch noch den Sprung ins Viertelfinale schafft. Neben den drei Gruppensiegern in Sydney kommt auch noch der beste Gruppenzweite weiter. Deutschland hatte zum Auftakt 3:0 gegen die Niederlande gewonnen.Gegen Polen verlor Zverev sein Einzel gegen den aufschlagstarken Hubert Hurkacz mit 3:6, 4:6 und kassierte damit seine erste Niederlage dieser Saison. Danach musste sich Eva Lys trotz einer starken Leistung der Weltranglisten-Zweiten Iga Swiatek mit 6:3, 3:6, 4:6 geschlagen geben.Im abschließenden Mixed-Doppel verlor Zverev dann auch noch an der Seite von Laura Siegemund gegen das polnische Duo Katarzyna Kawa und Jan Zielinski mit 6:7 (6:8), 3:6 und verspielte damit leichtfertig eine bessere Ausgangslage. Bei einem Sieg gegen Polen wäre das deutsche Team sicher in der Runde der besten Acht gewesen - in Perth werden in drei Gruppen weitere vier Plätze ausgespielt. Nun heißt es abzuwarten.Zverev zertrümmert SchlägerZverev konnte gegen Hurkacz nicht an seine ordentliche Leistung vom Sonntag gegen den Niederländer Tallon Griekspoor anknüpfen. Gegen die starken Aufschläge des Polen fand der Weltranglisten-Dritte kein Mittel und zertrümmerte völlig frustriert nach dem Break zum 3:4 im zweiten Satz einen Schläger.Hurkacz kehrte nach einer Pause von mehr als einem halben Jahr wegen einer Knieoperation zurück, zeigte aber keine Anlaufschwierigkeiten und servierte 21 Asse. Zverev konnte sich in der kompletten Partie nur eine Breakchance erarbeiten und musste sich nach 82 Minuten geschlagen geben. Schnell verschwand er mit der Tasche über der Schulter in der Kabine.Lys belohnt sich nichtLys zeigte danach gegen Swiatek eine ganz starke Leistung. Obwohl die 23-Jährige am Knie stark bandagiert war, verlangte sie der sechsmaligen Grand-Slam-Turniersiegerin alles ab. Nach 52 Minuten holte sich Lys den ersten Satz und schrie ihre Freude heraus. Auch im zweiten Durchgang überzeugte Lys mit druckvollem und mutigem Spiel. Allerdings steigerte sich Swiatek nun und schaffte nach 1:36 Stunden den Satzausgleich.Im dritten Satz ging es dann weiter hin und her. Lys kam nach einem frühen Aufschlagverlust noch einmal zurück und hatte beim Stand von 3:3 sogar zwei weitere Breakchancen. Doch Swiatek bewies Nervenstärke, hielt ihr Service und nutzte etwas später nach fast zweieinhalb Stunden ihren ersten Matchball.Im Mixed zeigten Zverev und Siegemund dann eine schwache Leistung. Vor allem dem Weltranglisten-Dritten unterliefen einige unnötige Fehler.Vorbereitung auf Australian OpenZverev und Lys nutzen die Veranstaltung als Vorbereitung auf die Australian Open in Melbourne. Das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt am 18. Januar. Im vergangenen Jahr hatte Zverev in Melbourne im Finale gestanden, wo er sich dem Italiener Jannik Sinner geschlagen geben musste.

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Tennis: Zverev und Lys verlieren: Deutschland unterliegt Polen

Nach dem gelungenen Auftakt gibt es für Alexander Zverev gleich einen Rückschlag. Gegen Hubert Hurkacz verliert er erstmals in diesem Tennis-Jahr - und zeigt Emotionen. Auch Eva Lys verliert.Das deutsche Tennis-Team hat beim United Cup sein zweites Gruppenspiel gegen Vorjahresfinalist Polen verloren und muss damit um den Einzug ins Viertelfinale bangen. Nachdem Alexander Zverev im ersten Einzel beim 3:6, 4:6 gegen den aufschlagstarken Hubert Hurkacz in Sydney seine erste Niederlage dieser Saison kassiert hatte, verlor auch Eva Lys. Trotz einer ganz starken Leistung gegen die Weltranglisten-Zweite Iga Swiatek unterlag Lys mit 6:3, 3:6, 4:6. Zum Auftakt hatte Deutschland 3:0 gegen die Niederlande gewonnen.Bei einem Sieg wäre das deutsche Team sicher in der Runde der besten Acht gewesen. Nun hängt das Weiterkommen von den Ergebnissen in den weiteren Gruppenspielen ab. Neben den Siegern schafft es auch der beste Gruppenzweite der drei Gruppen in Sydney in die K.-o.-Phase.Zverev zertrümmert SchlägerZverev konnte gegen Hurkacz nicht an seine ordentliche Leistung vom Sonntag gegen den Niederländer Tallon Griekspoor anknüpfen. Gegen die starken Aufschläge des Polen fand der Weltranglisten-Dritte kein Mittel und zertrümmerte völlig frustriert nach dem Break zum 3:4 im zweiten Satz einen Schläger.Hurkacz kehrte nach einer Pause von mehr als einem halben Jahr wegen einer Knieoperation zurück, zeigte aber keine Anlaufschwierigkeiten und servierte 21 Asse. Zverev konnte sich nur eine Breakchance in der kompletten Partie erarbeiten und musste sich nach 82 Minuten geschlagen geben. Schnell verschwand er mit der Tasche über der Schulter in der Kabine.Lys belohnt sich nichtLys zeigte danach gegen Swiatek eine ganz starke Leistung. Obwohl die 23-Jährige am Knie stark bandagiert war, verlangte sie der sechsmaligen Grand-Slam-Turniersiegerin alles ab. Nach 52 Minuten holte sich Lys den ersten Satz und schrie ihre Freude heraus. Auch im zweiten Durchgang überzeugte Lys mit druckvollem und mutigem Spiel. Allerdings steigerte sich Swiatek nun und schaffte nach 1:36 Stunden den Satzausgleich.Im dritten Satz ging es dann weiter hin und her. Lys kam nach einem frühen Aufschlagverlust noch einmal zurück und hatte beim Stand von 3:3 sogar zwei weitere Breakchancen. Doch Swiatek bewies Nervenstärke, hielt ihr Service und nutzte etwas später nach fast zweieinhalb Stunden ihren ersten Matchball.Vorbereitung auf Australian OpenZverev und Lys nutzen die Veranstaltung als Vorbereitung auf die Australian Open in Melbourne. Das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt am 18. Januar.

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Sivert Guttorm Bakken: Freundin des verstorbenen Biahtleten erzählt von letztem Gespräch

Kurz vor Weihnachten wird Biathlet Sivert Guttorm Bakken tot in einem Hotelzimmer gefunden. Eine befreundete Athletin berichtet jetzt von ihrem letzten Gespräch mit ihm.Mit Tränen in den Augen hat die Skilangläuferin Karoline Simpson-Larsen erstmals von ihrem letzten Gespräch mit dem kürzlich gestorbenen Biathleten Sivert Guttorm Bakken erzählt. "Der Tag vor Heiligabend war sehr hart", sagte sie dem Sender Viaplay. "Das Letzte, was Sivert am Tag davor zu mir gesagt hat, war, dass er zuversichtlich sei."Simpson-Larsen hatte am Sonntag die letzte Etappe der Tour de Ski gewonnen. Bakken habe eigentlich da sein und ihr zusehen wollen, sagte die Norwegerin im Interview. Das habe er ihr vor seinem Tod gesagt. Simpson-Larsens Freund, Bakkens Teamkollege Johan-Olav Botn, hatte den Biathleten am 23. Dezember tot in dessen Hotelzimmer im italienischen Lavazè gefunden. Der 27 Jahre alte Bakken hatte sich zum Training in Italien aufgehalten. Bei seinem Auffinden trug er eine Höhentrainingsmaske. Die Todesursache steht noch nicht fest.Sivert Guttorm Bakken hätte "nicht aufgegeben"Nach dem Tod des Freundes anzutreten sei schwieriger gewesen, als sie gedacht hätte, sagte Simpson-Larsen. Mit einem Sieg habe sie absolut nicht gerechnet. "Ich hoffe, das zeigt, dass ich stark bin, und man einfach weiterkämpfen muss, egal was passiert", sagte die Norwegerin. "Sivert war jemand, der nicht aufgegeben hätte, und dieser Gedanke hat mich motiviert." Jetzt sei sie einfach nur traurig und freue sich auf die Heimreise mit ihrem Freund Johan-Olav Botn, der beim bevorstehenden Biathlon-Weltcup in Oberhof wegen einer Grippe nicht starten wird.

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Fußball: Portugiese Amorim nicht länger Trainer von Manchester United

Seit Jahren will der Traditionsclub aus Manchester wieder an einstige Größe anknüpfen. Doch auch Ruben Amorim scheitert an dem Unterfangen.Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sich von Trainer Ruben Amorim getrennt. Da der Club auf dem sechsten Rang der Premier League stehe, habe die Vereinsführung "schweren Herzens entschieden, dass es an der Zeit für eine Veränderung ist", teilte der Club mit. Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.Amorim war seit November 2024 im Amt. Am Mittwoch (21.15 Uhr/Sky) wird der frühere United-Mittelfeldspieler und aktuelle U18-Trainer Darren Fletcher als Interimstrainer die Mannschaft gegen den Tabellen-19. Burnley betreuen.Amorim mit KritikNach dem 1:1 gegen Leeds am Sonntag und nur einem Sieg und drei Remis aus den vergangenen fünf Ligapartien musste Amorim gehen. Zudem wurden zunehmende Spannungen zwischen dem 40-Jährigen und der Clubführung offensichtlich. Er kritisierte etwa Einmischungen von hochrangigen United-Persönlichkeiten in seine Arbeit, die er anderswo nicht tolerieren würde. "Ich möchte nur sagen, dass ich hierhergekommen bin, um Manager zu sein, nicht um Trainer zu sein", wurde er nach dem Unentschieden gegen Leeds zitiert. Im vergangenen Jahr hatte Amorim den Club noch ins Finale der Europa League geführt. Dort unterlag seine Mannschaft allerdings in einem englischen Duell Tottenham Hotspur mit 0:1. Seit mehreren Jahren will der Traditionsclub wieder an einstige Erfolgszeiten anknüpfen. Doch seit dem Weggang des legendären Coaches Sir Alex Ferguson im Jahr 2013 scheiterten viele Trainer an der Mission, den Club langfristig an der Spitze zu etablieren. Dazu zählte auch Ralf Rangnick, der United zwischen Dezember 2021 und Mai 2022 betreut hatte. Seit der vergangenen Saison teilte sich Manchester den Status als Rekordmeister mit dem FC Liverpool, der ebenfalls 20-mal den Titel holte.

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American Football: Krimi in Pittsburgh: Altstar Rodgers mit 42 in den Playoffs

Seine Karriere neigte sich unspektakulär dem Ende zu. Nun schafft Aaron Rodgers mit Pittsburgh in letzter Sekunde den Einzug in die K.o.-Runde. Bleibt er der NFL womöglich noch länger erhalten?Aaron Rodgers hatte sich für den hochspannenden Schlussakt im kalten Pittsburgh mit einer Wollmütze an der Seitenlinie präpariert und wusste nach dem Coup gar nicht, wie ihm geschah. Der alternde Star wurde nach dem überraschenden und viel umjubelten Last-Minute-Einzug der Pittsburgh Steelers in die Playoffs der National Football League von Mitspielern und Fans gefeiert. Schließlich hatte der 42 Jahre alte Quarterback beim 26:24 gegen die Baltimore Ravens noch einmal gezeigt, dass in seinem rechten Wurfarm immer noch Magisches steckt. 55 Sekunden vor Schluss spielte Rodgers den spielentscheidenden Pass über 26 Yards zum Touchdown von Calvin Austin. "Von einem alten Kerl mit grauen Haaren im Bart erwarten sie genau solche Spielzüge. Und es ist schön, in solchen Momenten abzuliefern", sagte Rodgers.Die späte Heldentat wäre aber nichts wert gewesen, hätte Ravens-Kicker Tyler Loop nicht zwei Sekunden vor dem Ende ein Field Goal vergeben. Rodgers erlebte die entscheidende Szene am Spielfeldrand. Damit treffen die Steelers am kommenden Montag (Ortszeit) in der ersten K.o.-Runde auf die Houston Texans. Für den viermaligen MVP ist es nach drei leidvollen Jahren die erste Playoff-Teilnahme.Spätes Glück in PittsburghDabei schien die ruhmreiche Karriere von Rodgers wenig spektakulär zu Ende zu gehen. Nach seinen Glanzzeiten bei den Green Bay Packers, mit denen er 2010 den Super Bowl gewann, waren die vergangenen beiden Spielzeiten bei den New York Jets eine einzige Enttäuschung. 2023 verletzte er sich im ersten Spiel schwer an der Achillessehne und fiel die ganze Saison aus, ein Jahr später gewann Rodgers mit den Jets nur fünf Spiele und verpasste klar die Playoffs. Schließlich versuchte der Altstar noch einmal sein Glück bei den Steelers, die seit 2017 auf einen Sieg in den Playoff-Spielen warten.Diese Negativserie soll nun enden - mit Rodgers. "Das war unsere Vision im Frühjahr, als wir ihn umwarben. Ein Mann mit so einem Lebenslauf. Er ist nicht nur fähig, er blüht in solchen Situationen richtig auf", lobte Chefcoach Mike Tomlin. Ausgerechnet im entscheidenden Spiel gegen die Ravens warf Rodgers seine Saison-Bestleistung von 294 Yards.Vertrag läuft aus - wie geht es weiter?Eigentlich zu gut, um aufzuhören. Das war zumindest Rodgers' Plan. Nach seiner Unterschrift unter einen Einjahresvertrag im Juni hatte er angekündigt, dass es "ziemlich sicher" sein letztes Jahr sei. Das hört sich inzwischen anders an. "Wann immer die Saison zu Ende ist, werde ich ein Free Agent sein. Das eröffnet mir viele Möglichkeiten, falls ich weiterspielen möchte", sagte Rodgers unlängst und fügte hinzu: "Na ja, vielleicht nicht viele, aber es wird welche geben, denke ich. Vielleicht ein oder zwei."Der Mann aus Kalifornien ist weitgehend verletzungsfrei durch die Saison gekommen. Der Bruch seines Handgelenks an der linken Hand, mit der er nicht wirft, zwang ihn zu einer Pause gegen Chicago, war aber ansonsten kein großes Handicap. Er fühle sich in gewisser Weise wie die fiktive Film-Figur Benjamin Button, die rückwärts altert, scherzte der Quarterback zuletzt. Rodgers warf in dieser Saison 3.322 Yards an Pässen und war somit an 24 Touchdowns beteiligt, was eine ordentliche Leistung ist.Pittsburghs Wide Receiver Marquez Valdes-Scantling, der bereits von 2018 bis 2021 vier Jahre lang mit Rodgers in Green Bay spielte, sieht das Karriereende bei seinem Kollegen jedenfalls noch nicht gekommen. "Er kann Football spielen, bis er 50 ist. Definitiv! Den Ball werfen? Das wird er noch können", sagte der elf Jahre jüngere Mitspieler.Ruf nach Corona-Skandal wieder aufpoliertRodgers wird wieder bewundert und verehrt. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Vor allem nach der Sache mit der Corona-Impfung im Herbst 2021, als sein Ruf schweren Schaden genommen hatte. Damals war herausgekommen, dass Rodgers gar nicht geimpft war, nachdem er einige Wochen zuvor Gegenteiliges behauptet hatte. Die Entrüstung war jedenfalls groß.In Pittsburgh ist dies kein Thema mehr. So ist der Altstar glücklich über seinen womöglich letzten Karriereschritt. "Hätte ich diesen Weg nicht eingeschlagen, hätte ich nie so viele Jungs in der Kabine kennengelernt, die ich heute enge Freunde nenne. Ich habe das Gefühl, dass in meinem Leben eine kleine Lücke fehlt, wenn ich dieses Kapitel nicht erlebt hätte." Ein Kapitel, dass in den Playoffs weitergeht - und womöglich auch noch etwas länger.

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Vierschanzentournee: Beleidigen und beschuldigen: Skisprung-Zoff ums Material

Ein zu kurzer Anzug, eine zweite Sohle im Socken und verbotenes Wachs: Im Skispringen gibt es derzeit zahlreiche Disqualifikationen. Ein früherer Tournee-Sieger findet deutliche Worte.Sven Hannawald hat die Nase voll, Österreichs Sportdirektor spricht öffentlich von Manipulation: Im ersten Winter nach dem Anzug-Skandal bei der Weltmeisterschaft in Trondheim ist der Ton bei den Skispringern deutlich rauer geworden. Gegenseitige Vorwürfe und Beschuldigungen machen während der Vierschanzentournee die Runde, die Diskussionen um unzulässiges Material häufen sich.Vor allem im Fokus steht der Slowene Timi Zajc, der zum Tournee-Auftakt eigentlich Platz zwei belegte - und dann wegen eines zu kurzen Sprunganzugs disqualifiziert wurde. Weil die Regelhüter Zajc in Garmisch-Partenkirchen wegen des gleichen Verstoßes erneut aus dem Wettbewerb nahmen, kassierte dieser eine Rote Karte, die infolge des Skandals von Trondheim in diesem Sommer neu eingeführt wurde. Zajc muss den Rest der Tournee zuschauen.Österreichs Sportdirektor spricht von "Manipulation"Die Skisprung-Szene ist entsprechend sauer auf den Slowenen. Der ehemalige Tournee-Sieger Hannawald sagte bei Sport1: "Da habe ich zwei Worte für: respektlos und dumm! Das beschreibt genau das, was dieser Typ ist." Besonders verärgert war Hannawald darüber, dass sich Zajc nach seiner ersten Disqualifikation noch in den sozialen Netzwerken über den Vorfall amüsiert und geschrieben hatte, er wolle seinen zu kurzen Anzug nun stretchen."Bei solchen Beispielen fehlen mir echt die Worte. Er scheint allgemein sehr kompliziert zu sein und in seiner eigenen Welt zu leben", kritisierte Hannawald. Disqualifikation wegen FluorÖsterreichs Sportdirektor Mario Stecher war ähnlich erbost. "Es ärgert mich wirklich maßlos. Das ist für mich absolut eine Manipulation", sagte Stecher vor dem Springen in Innsbruck. Die Slowenen hingegen hatten sich überrascht gezeigt, dass Chefkontrolleur Mathias Hafele in Garmisch-Partenkirchen plötzlich oben an der Schanze und nicht wie sonst unten im Auslauf die Ausrüstung überprüfte.Der gleich zweimal zu kurze Anzug von Zajc ist aber nur eines von mehreren Material-Kapiteln während der laufenden Tournee und der bereits beendeten Two-Nights-Tour der Frauen. So gab es auch eine in den Socken eingelegte zweite Sohle bei der Norwegerin Anna Odine Strøm, einen zu kurzen Anzug bei Norwegens Halvor Egner Granerud oder die Skier des Polen Pawel Wasek, die plötzlich unrechtmäßig mit Fluor gewachst worden waren.Deutsches Team lobt bessere KontrollenDer Weltverband Fis um den neuen Kontrolleur Hafele bemüht infolge des Trondheim-Skandals eine Null-Toleranz-Politik, begutachtet noch mehr Details und begründet die Ausschlüsse detaillierter als vorher. "Regel ist Regel. Da kann man keine Ausnahmen machen. Ausnahmen machen wir nicht", sagte Hafele beim Tournee-Auftakt zum Thema Anzuglänge. Die Fis steht nach dem vorsätzlichen Betrug der Norweger bei der WM nun besonders im Fokus.Das registrieren auch die nationalen Verbände. "Wir beobachten das schon und werten das auch aus. Ich finde, man hat das Gefühl, die Fis hat es deutlich besser im Griff als die vergangenen drei Jahre", sagte der deutsche Sportdirektor Horst Hüttel. Das deutsche Team war rund um den Jahreswechsel bislang nicht von Disqualifikationen betroffen.Norweger reichen Attest nachträglich einDass es nach den Vorfällen von Trondheim schon wieder Disqualifikationen gegen Norweger gibt, stößt manchen besonders sauer auf. Zum Beispiel Hannawald, der die milden Sanktionen seit Monaten kritisiert und die Norweger nach eigener Aussage nicht anschaut.Der Fall Strøm mache ihn "fassungslos", schilderte Hannawald. Die 27-Jährige hatte beim Springen in Garmisch-Partenkirchen eine zweite Sohle in ihrem Socken versteckt - eine zusätzliche Sohle ist laut Regularien verboten. Cheftrainer Christian Mayer erklärte daraufhin, Strøm leide seit einem Sturz unter einer Schiefstellung der Hüfte. Doch das nötige Attest für die zweite Sohle reichte der Verband erst verspätet nach. Die Fis prüft den Fall.Hafele: Disqualifikationen als "wichtiges Signal"Hannawald hingegen hat sein Urteil bereits gefällt. "Dieses Verstecken im Strumpf ist genau wieder der Punkt: Danach kannst du dir alle möglichen Ausreden einfallen lassen", sagte der 51-Jährige. Er hätte den Norwegern geraten, transparent damit umzugehen und die Fis zu kontaktieren. Seine Schlussfolgerung: "Also wollen die uns alle verarschen?".Kontrolleur Hafele wähnt sich und sein Team auf dem richtigen Weg. Auf die Frage, wie er vier Disqualifikationen beim Neujahrsspringen beurteile, antwortete er in einem Interview der "Frankfurter Rundschau": "Zumindest ist es ein wichtiges Signal. Die Fis muss dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Wenn man etwa nur Verwarnungen verteilt, dann beginnt wieder nur ein Spiel. Das braucht keiner."

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Aus für Baltimore: Pittsburgh löst in Football-Krimi letztes Playoff-Ticket

Die reguläre Saison in der NFL endet mit einem wahren Thriller um den letzten Playoff-Platz. Die Paarungen für K.o.-Runde stehen fest. Zwei Teams haben ein Freilos.Die Pittsburgh Steelers und Quarterback Aaron Rodgers haben sich in einem wahren Krimi als letztes Team in der National Football League für die erste Playoff-Runde qualifiziert. Im entscheidenden Match um den Einzug in die K.o.-Runde gewannen die Steelers gegen die Baltimore Ravens mit 26:24 (3:10) und empfangen am kommenden Montag (Ortszeit) die Houston Texans. Für Baltimore und Quarterback Lamar Jackson ist dagegen die Saison beendet.Das Rodgers-Team profitierte von einem vergebenen Field Goal von Ravens-Kicker Tyler Loop zwei Sekunden vor dem Ende. Ein erfolgreicher Versuch aus 44 Yards (rund 40 Meter) hätte den Ravens den 27:26-Sieg und den Einzug in die Playoffs gebracht. Zuvor lieferten sich beide Mannschaften eine spektakuläre Schlussphase mit stetigen Führungswechseln. Paarungen für erste Playoff-Runde stehen festNeben dem Duell zwischen den Steelers und den Titans kommt es in der sogenannten Wild-Card-Runde in der AFC zu den Partien New England Patriots gegen die Los Angeles Chargers sowie die Jacksonville Jaguars gegen die Buffalo Bills.In der NFC treten in der ersten Runde die Chicago Bears als Zweitplatzierter gegen die von Verletzungen gebeutelten Green Bay Packers an. Titelverteidiger Philadelphia Eagles bekommt es mit den San Francisco 49ers zu tun, und die Carolina Panthers empfangen im ersten Playoff-Match am kommenden Samstag die Los Angeles Rams.Freilos für Broncos und SeahawksDurch den 19:3-Erfolg der Denver Broncos über die Los Angeles Chargers haben sich die Broncos mit 14 Erfolgen aus 17 Partien den Titel in der AFC gesichert. Damit steigen sie wie auch die Seattle Seahawks mit ebenfalls 14 Siegen als Erster der NFC erst in der zweiten Playoff-Runde ein. Beide Teams würden bis zum Super Bowl am 8. Februar im Stadion der San Francisco 49ers in Santa Clara mögliche Begegnungen in der heimischen Arena austragen.Konsequenzen bei den Falcons nach Playoff-AusDas knappe Verpassen der Playoffs hatte für die sportlich Verantwortlichen der Atlanta Falcons umgehend Folgen. Teambesitzer Arthur Blank bestätigte direkt nach dem letzten Spiel gegen die New Orleans Saints (19:17) die Trennung von Trainer Raheem Morris und General Manager Terry Fontenot.

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Alpiner Ski-Weltcup: Aicher in Top Ten - Shiffrins Siegeszug ist beendet

Emma Aicher ist beim Slalom in Kranjska Gora beste Deutsche. Die formstarke Schweizerin Camille Rast siegt - und beendet eine famose Serie.Die deutschen Skirennfahrerinnen haben eine Spitzenplatzierung im Slalom von Kranjska Gora verpasst. Emma Aicher und Lena Dürr belegten beim Erfolg der formstarken Schweizerin Camille Rast die Ränge acht und elf. Weltmeisterin Rast beendete den bemerkenswerten Siegeszug von Mikaela Shiffrin, die die ersten fünf Weltcup-Slaloms in diesem Winter gewonnen hatte. Die Amerikanerin wurde in Slowenien Zweite vor Rasts Teamkollegin Wendy Holdener.Rast und Shiffrin in eigener LigaRast fuhr erneut mit schwarzem Trauerflor am Arm - wie schon bei ihrem Sieg im Riesenslalom am Samstag. Diesen hatte die 26-Jährige den Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana und deren Angehörigen gewidmet. "In dieser Woche gab es in meinem Heimatort einen tragischen Unfall und ich denke an diese Familien", hatte Rast gesagt und an die 40 Toten und mehr als 100 Verletzten des Silvesterunfalls in dem Schweizer Ski-Ort erinnert.Im Slalom von Kranjska Gora fuhren Rast und Shiffrin in ihrer eigenen Liga. Nur 0,14 Sekunden lag das Duo schließlich auseinander. Der Rückstand der drittplatzierten Holdener auf Shiffrin indes betrug mehr als 1,5 Sekunden.Dürr kämpfte sich nach einem schwachen ersten Lauf mit einem beherzten Auftritt im Finale immerhin noch um fünf Plätze vor. "Deutlich aktiver" sei sie da gefahren, sagte die 34-Jährige im ZDF. Vom ersten Tor an habe sie sich sicherer gefühlt und daher auch mehr zugetraut. "Es war nicht alles perfekt, aber ein Schritt in die richtige Richtung", meinte die WM-Dritte von 2023.

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Selbstversuch : Jeden Morgen 100 Sit-ups – so verändert das Bauchtraining den Körper

Seit zwei Monaten startet unsere Autorin jeden Morgen mit Sit-ups. Nicht nur ihr Bauch wird davon straffer – auch mental bewirkt das Training viel.

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Doppel-Weltmeister mit 18: Größter Gegner Wespe: Littler nimmt Darts-Welt auseinander

Zwei WM-Titel mit 18 und ein Vorsprung in der Rangliste von über 1,5 Millionen Pfund: Die Ära von Luke Littler ist angebrochen. Selbst die 16 WM-Titel von Phil Taylor sind schon Thema.Als Darts-Dominator Luke Littler auf den Rekord von Phil Taylor angesprochen wurde, wurde er fast etwas größenwahnsinnig. 16 WM-Titel? "Dafür brauche ich noch 15 oder 16 weitere Jahre, würde ich sagen", scherzte der alte und neue Weltmeister bei der Pressekonferenz im Alexandra Palace. "Ich werde für eine lange Zeit hier sein und ich bin hier, um zu gewinnen." Für die bei der WM gedemütigten Rivalen klang dies wie eine Drohung.Littler hat den im Vorjahr eroberten Darts-Thron mit seinen gerade einmal 18 Jahren eindrucksvoll verteidigt. Das famose 7:1 über den chancenlosen Niederländer Gian van Veen war ein Symbol für die Dominanz von Littler, der bei der ersten XXL-WM mit 128 Profis nie wirklich in Gefahr geriet. "Aktuell fällt mir kein Spieler ein, der ihn überhaupt irgendwie stoppen kann", beschrieb der deutsche Profi Max Hopp die derzeitige Situation im Darts.Auf den Spuren von Taylor, Lewis und AndersonDas Rekordpreisgeld von einer Million Pfund (rund 1,15 Millionen Euro) und die gut 20 Kilogramm schwere Sid-Waddell-Trophy gehen an Littler. Als erst vierter Profi überhaupt konnte der Jungstar seinen Titel bei der WM verteidigen - zuletzt war dies Routinier Gary Anderson aus Schottland vor zehn Jahren gelungen. Daneben schafften dies Rekord-Champion Taylor und sein englischer Landsmann Adrian Lewis."Nichts wird jemals einen ersten WM-Titel übertreffen – für jeden, in jeder Sportart, denn es ist das erste Mal, dass man es geschafft hat. Aber hier ging es darum, dies zu bestätigen", sagte Littler, der ein Traumjahr erwischt und vor der WM auch das World Matchplay, den World Grand Prix und den Grand Slam of Darts gewonnen hat. Van Gerwen lobt Littlers AusstrahlungIn Taylor und Michael van Gerwen richteten am Finaltag auch die Größten der Szene warme Worte an den neuen Dominator. "Riesige Glückwünsche an @LukeTheNuke180. Super gemacht, du hast brillant gespielt", schrieb "The Power" Taylor bei X. Van Gerwen ließ Littler öffentlichkeitswirksam wissen: "Respekt für das, was du schon erreicht hast. Und für deine bewundernswerte Ausstrahlung in jungen Jahren."Die Rangliste führt er mit einem Vorsprung von mehr als 1,5 Millionen Pfund auf seinen Dauerrivalen Luke Humphries an. Bis in den Oktober hinein müsste der 18-Jährige keinen einzigen Pfeil werfen - und könnte im Ranking von Humphries und den weiteren Rivalen trotzdem nicht verdrängt werden. Doch von Pause ist bei Littler keine Spur. "Ich möchte alles dominieren. Ich möchte alles gewinnen", kündigte Littler an.Größte Gegner: Wespe und ZuschauerFür van Veen, der bis zum Finale ein herausragendes Turnier gespielt hatte, blieb zeitweise nur die Rolle als Statist. "Ich hätte Luke auch gerne ein echtes Duell geliefert, doch das habe ich heute nicht geschafft", sagte der Europameister aus den Niederlanden. In der Darts-Szene gibt es derzeit die Weltspitze um Humphries, van Veen und van Gerwen - doch zwei Stufen über allen befindet sich Littler ganz alleine.Nur vier Sätze hat der junge Engländer in seinen sieben WM-Spielen verloren. Seine beiden größten Gegner bei dem Turnier im Ally Pally warfen keine Pfeile: im Finale schwirrte eine Wespe auf der Bühne knapp eine Minute um Littler und dessen Körper herum. Vor dieser schien der 18-Jährige kurzzeitig mehr Respekt zu haben als vor van Veen oder dem gewaltigen Druck in einem Finale.Letztes WM-Spiel in der West HallNoch im alten Jahr hatten ihm beim 4:2 im Achtelfinale gegen Ex-Weltmeister Rob Cross die Pfiffe und Buhrufe der Zuschauer zu schaffen gemacht. Erzürnt blaffte Littler die Fans mit hochrotem Kopf an, doch schon am Finalabend gab es die Versöhnung. "Unglaublich. Vielen Dank noch mal", sagte Littler. Sein 7:1 über van Veen war die letzte Partie in der West Hall des Alexandra Palace. Ab der nächsten WM wird in der größeren Great Hall gespielt. Dann sollen rund 5.000 statt wie bisher 3.000 Zuschauer pro Session Platz finden.Littler "etwas zu spät zur Party"Nicht mehr dabei sein werden Zeremonienmeister John McDonald und Schiedsrichter George Noble, die sich nach knapp 20 Jahren beim Weltverband PDC gemeinsam mit dem Finale verabschiedeten. "Sie hatten eine fantastische Karriere", merkte Littler an. McDonald holte über knapp zwei Dekaden die Profis auf die Bühne. Noble war einer der bekanntesten Schiedsrichter."In meinem ersten Jahr ist Russ Bray in den Ruhestand gegangen, und jetzt sind auch diese beiden Legenden nicht mehr da. Ich glaube, ich komme etwas zu spät zur Party", merkte Littler an. Die PDC kündigte an, McDonald und Noble in die Hall of Fame des Darts-Sports aufzunehmen.

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United Cup in Australien: Zverev gelingt Topstart in Tennissaison

Beim United Cup bereitet sich Alexander Zverev auf die Australian Open vor. Der Auftakt für die deutsche Auswahl glückt. Zverev erklärt, warum er eine andere Strategie als seine ärgsten Rivalen wählt.Alexander Zverev umarmte seinen Vater und klatschte freudestrahlend mit den Teamkollegen beim United Cup ab. Der Weltranglistendritte feierte einen optimalen Start ins neue Tennisjahr und führte die deutsche Auswahl in Sydney zum klaren 3:0-Auftaktsieg gegen die Niederlande.Beim 7:5, 6:0 gegen Tallon Griekspoor zeigte der 28-Jährige nur im ersten Satz noch leichte Anlaufschwierigkeiten. Im kompletten zweiten Durchgang gab er gegen den Weltranglisten-26. dann lediglich sieben Punkte ab. "Es war schwierig, in den Rhythmus zu kommen", sagte Zverev im Interview auf dem Platz mit Andrea Petkovic. "Als ich die Chancen bekommen habe, habe ich es gut gemacht. Ich bin sehr glücklich mit meinem Sieg."Klarer Erfolg auch mit SiegemundEva Lys hatte das deutsche Team, das von Alexander Zverev Senior als Trainer betreut wird, mit 6:2, 6:2 gegen Suzan Lamens in Führung gebracht. Beim 6:3, 6:2 im abschließenden gemischten Doppel mit Laura Siegemund gegen Griekspoor und Demi Schuurs holte sich Zverev weitere Spielpraxis auf dem Weg zu den Australian Open."Mein Aufschlag war heute ganz gut", sagte der Hamburger nach dem Einzel kokettierend. "Alles andere ist schwierig einzuschätzen, weil es nicht viele lange Ballwechsel gab, es war nicht viel Rhythmus im Spiel, aber ein Sieg ist ein Sieg."Bei dem Teamwettbewerb spielt sich Zverev traditionell für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres warm, das am 18. Januar in Melbourne beginnt. Jannik Sinner und Carlos Alcaraz als seine größten Konkurrenten sind hingegen beim United Cup nicht dabei.Zverev: Dieselmotor muss erst in Gang kommen"Manche Jungs wie Jannik und Carlos können einfach bei den Australian Open auftauchen und sofort tolles Tennis spielen", sagte Zverev vor Turnierstart. "Ich fühle mich manchmal mehr wie ein Dieselmotor, der erst in Gang kommen muss. Irgendwann spiele ich dann gutes Tennis. Also muss ich Vorbereitungsturniere spielen."Im Vorjahr gelang dies bestens. Auch wenn er sich beim United Cup eine kleine Bizepszerrung zuzog, ging es für ihn bei den Australian Open bis ins Finale, das er gegen Sinner verlor. Anschließend folgte jedoch eine Saison, die immer wieder von körperlichen Problemen und auch sportlichen Rückschlägen geprägt war.Lys anfangs nervös, später souveränAuch Teamkollegin Lys hat gute Erinnerungen an die Australian Open, bei denen sie im Vorjahr als Lucky Loserin bis ins Achtelfinale einzog. Gegen die Weltranglisten-89. Lamens gelang ihr beim United Cup ebenfalls ein starker Auftakt in die Saison. "Als ich auf den Platz gekommen bin, habe ich gesehen, wie viele Leute zusehen. Ich war ziemlich nervös", gestand die 23-Jährige. Dies legte sie jedoch schnell ab. "Ich war definitiv sehr gut bei den wichtigsten Punkten."In der Gruppenphase des Teamwettbewerbs geht es für die deutsche Auswahl am Montag nun gegen Vorjahresfinalist Polen mit der Weltranglistenzweiten Iga Swiatek. Die Sieger der sechs Dreiergruppen sowie der jeweils beste Zweite aus den jeweils drei Gruppen in Sydney und Perth schaffen es ins Viertelfinale. Deutschland hatte den United Cup 2024 gewonnen.

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Saisonauftakt in Australien: Tennis-Team um Zverev startet mit Sieg in United Cup

Beim United Cup bereitet sich Alexander Zverev auf den ersten Grand Slam des Tennisjahres vor. Der Auftakt für die deutsche Auswahl glückt.Das deutsche Team um Alexander Zverev hat beim United Cup zum Auftakt ins Tennisjahr einen klaren Sieg gefeiert. Angeführt vom Weltranglistendritten setzte sich die Auswahl in Sydney mit 3:0 gegen die Niederlande durch. Zverev gewann sein Einzel mit 7:5, 6:0 gegen Tallon Griekspoor. Zuvor hatte sich Eva Lys mit 6:2, 6:2 gegen Suzan Lamens durchgesetzt.Zum Abschluss holte Zverev gemeinsam mit Laura Siegemund beim 6:3, 6:2 auch den dritten Punkt im gemischten Doppel gegen Griekspoor und Demi Schuurs. In der Gruppenphase des Teamwettbewerbs geht es für die deutsche Auswahl am Montag gegen Vorjahresfinalist Polen mit der Weltranglistenzweiten Iga Swiatek.Die Sieger der sechs Dreiergruppen sowie der jeweils beste Zweite aus den jeweils drei Gruppen in Sydney und Perth schaffen es ins Viertelfinale. Deutschland hatte den United Cup 2024 gewonnen.Vorbereitung auf Australian OpenZverev und Lys nutzen die Veranstaltung als Vorbereitung auf die Australian Open in Melbourne. Das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt am 18. Januar. Im vergangenen Jahr stand Zverev in Melbourne im Finale. Er verlor aber gegen den Italiener Jannik Sinner.

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Turnier in London: "Vielen Dank": Weltmeister Littler versöhnt sich mit Fans

Buhrufe, Pfiffe und ein roter Kopf: Luke Littler hat turbulente Tage mit den Darts-Fans hinter sich. Nach dem Triumph wendet er sich erneut direkt an die Anhänger.Das Wort richtete Luke Littler von der größten Darts-Bühne der Welt an die Fans im Alexandra Palace. "Unglaublich. Vielen Dank noch mal", sagte der englische Weltmeister nach seinem 7:1-Erfolg im WM-Finale gegen den Niederländer Gian van Veen. Weniger als eine Woche nach seinem Zwist mit dem Publikum im Achtelfinale gegen Rob Cross war für Littler alles wieder gut.In jenem Spiel zum Jahresabschluss 2025 war er ausgebuht und ausgepfiffen worden. "Es stört mich nicht", hatte Littler im Bühneninterview bei Sky Sports behauptet und mit rotem Kopf aufgelacht: "Ihr bezahlt für Tickets und ihr bezahlt mein Preisgeld. Danke, dass ihr mich ausbuht." Ab dem Viertelfinale beruhigte sich die Situation zwischen dem Pfeile-Primus und den Anhängern im Ally Pally aber wieder. Im Endspiel konnte ihn auch die Rückkehr der berühmten Wespe auf die Bühne nicht verunsichern. Diese war fast eine Minute rund um den Körper des jungen Engländers geschwirrt.Littler: Immer noch in der AchterbahnLittler hat als erster Profi seit dem Schotten Gary Anderson vor zehn Jahren erfolgreich den WM-Titel verteidigt. Auf die Frage, ob er sich solche Erfolge je habe vorstellen können, sagte der 18-Jährige: "Keine Chance. Ich hätte nie gedacht, dass es so laufen würde." Titelhungrig kündigte Littler an: "Wir müssen weitermachen, wir müssen immer mehr Titel gewinnen. Wir können hier nicht aufhören. Wir sitzen immer noch in dieser Achterbahn."Der Engländer hat im kompletten Turnier nur vier Sätze verloren: zwei gegen Cross, einen im Halbfinale gegen Ryan Searle und einen gegen Europameister van Veen, der im Endspiel chancenlos blieb. "Ich hätte Luke auch gerne ein echtes Duell geliefert, doch das habe ich heute nicht geschafft", gestand van Veen.

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Vierschanzentournee: Quali macht Verfolgern Mut: Prevc "keine Maschine"

Nur 30. in der Qualifikation: Domen Prevc zeigt eine ungewohnte Schwäche. Deutschlands Top-Skispringer Philipp Raimund äußert sich dazu. Er selbst musste einen Schreckmoment überstehen.Die erste Schwäche von Skisprung-Dominator Domen Prevc bei dieser Vierschanzentournee macht den Verfolgern Mut. "Es ist zumindest mal schön zu sehen, dass er keine Maschine ist und nicht einfach jeden Sprung bei egal welchen Bedingungen runterzaubern kann", sagte Philipp Raimund. "Das macht die Tournee vielleicht auch ein bisschen spannender."In der Qualifikation war Prevc bei sehr schweren Bedingungen nur 112 Meter weit gesprungen und hatte damit den 30. Platz belegt. Zuvor hatte der Slowene jeden Wettkampf und jede Qualifikation bei der 74. Austragung des Schanzen-Spektakels gewonnen. In der Tournee-Gesamtwertung führt der 26-Jährige mit großem Vorsprung.Raimund: "Ich wünsche keinem Pech"Beim dritten Springen heute auf der Bergiselschanze in Innsbruck (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) wünscht Raimund, der selbst Sechster und damit hinter dem viertplatzierten Felix Hoffmann zweitbester Deutscher ist, Prevc aber kein Malheur. "Es ist immer noch Sport. Der Beste soll gewinnen. Ich wünsche keinem Pech", sagte der 25-Jährige.Raimund selbst hatte in der Qualifikation für einen kurzen Schreckmoment gesorgt. Nach seinem Sprung bremste er im Auslauf nicht rechtzeitig ab und krachte mit der Hand in den oberen Teil einer Werbebande. Die Bande ging dadurch kaputt. "Ich war nicht gewohnt, dass ich da unten so schnell bin", sagte Raimund und stellte klar: "Mir geht's so weit gut."

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