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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Masters-Turnier: Tennisprofi Altmaier in Monte-Carlo früh ausgeschieden

Daniel Altmaier verliert sein Auftaktmatch gegen den Tschechen Tomas Machac in drei Sätzen. Nun sind die Augen auf Alexander Zverev gerichtet, der vor seiner ersten Aufgabe gewarnt sein dürfte.Tennisprofi Daniel Altmaier hat sein Auftaktmatch beim Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo verloren. Der Deutsche unterlag dem Tschechen Tomas Machac in einer umkämpften Partie mit 4:6, 6:1, 3:6.Nach verlorenem ersten Satz zeigte sich Altmaier stark verbessert. Nach einem schnellen Break zum 3:1 wehrte er in einem umkämpften Aufschlagspiel Breakbälle ab und erhöhte auf 4:1 - die Entscheidung im zweiten Durchgang. Im entscheidenden dritten Satz gab Altmaier beim Stande von 2:3 seinen Aufschlag ab - und schaffte kein Re-Break mehr.Altmaiers Formkurve hatte zuletzt nach oben gezeigt. Nach einem denkbar schlechten Start ins neue Jahr mit acht Auftaktniederlagen in Folge hatte er bei einem Challenger-Turnier in Neapel immerhin das Finale erreicht und danach in beim ATP-250-Turnier in Bukarest zwei Spiele gewonnen.Zverev vor Auftaktspiel gewarntFür den deutschen Tennisstar Alexander Zverev beginnt das Turnier nach einem Freilos mit dem Zweitrunden-Match gegen den chilenischen Qualifikanten Cristian Garin. Zverev dürfte gewarnt sein, in bisher drei Aufeinandertreffen konnte der Deutsche gegen den 29-Jährigen erst einmal gewinnen.

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Billie Jean King Cup: Deutsches Frauen-Tennisteam beim Neustart auch ohne Lys

Nach dem Abstieg aus der Weltgruppe gibt es einen Umbruch bei den Tennis-Frauen. Eva Lys kann zunächst nicht mithelfen. Beim Quali-Turnier des Billie Jean King Cups muss es ein junges Team richten.Zum Neustart nach dem Abstieg aus der Weltgruppe des Billie Jean King Cups muss das deutsche Frauen-Tennisteam auch auf die gesetzte Eva Lys verzichten. Die 24 Jahre alte Hamburgerin sei nach ihrer Knieverletzung noch nicht wieder vollständig fit und stehe deswegen für das Turnier der Regionalgruppe I vom 7. bis 11. April im portugiesischen Oeiras nicht zur Verfügung. Das teilte der Deutsche Tennisbund (DTB) mit.Der neue Cheftrainer Torben Beltz nominierte dafür Nastasja Schunk (22) und Eva Bennemann (18) nach. Sie komplettieren das sehr junge und kaum erfahrene Team mit Ella Seidel (21), Noma Noha Akugue (22) und Tessa Brockmann (20). Auch aufgrund des vom Verband ausgerufenen Neuaufbaus hatte Beltz auf die erfahrenen Spielerinnen Laura Siegemund (38) und Tatjana Maria (38) verzichtet.Das sagt der Trainer über Lys und das Team"Wir hätten Eva Lys natürlich gerne dabeigehabt. Aber es ist wichtig, dass sie ihre Knieverletzung aus Australien erst einmal vollständig auskuriert", sagte Beltz laut DTB-Mitteilung: "Mit der Nachnominierung folgen wir dem klar definierten Prozess, junge Spielerinnen an die Nationalmannschaft heranzuführen, die Deutschland auch in den nächsten Jahren vertreten werden."In der Gruppe D trifft Deutschland auf Dänemark, Portugal und Schweden. Um sich für die nächste Runde zu qualifizieren, muss die DTB-Auswahl Gruppenerster werden und in der K.o.-Phase unter die besten drei Mannschaften kommen. Die vier schlechtplatziertesten Länderauswahlen steigen in die Regionalgruppe II ab.Jetzt kommt es auf Seidel anOhne Lys, aktuell die Nummer 75 der Tenniswelt, sinken die Chancen auf die angestrebte sofortige Rückkehr in die Weltgruppe des Prestige-Wettbewerbs, der früher Fed Cup hieß. Nun ist Seidel als Weltranglisten-85. auf dem Papier die mit Abstand beste Spielerin im Kader. Bennemann wurde erstmals für den Billie Jean King Cup nominiert, auch Noha Akugue ist im Teamwettbewerb ein Neuling. Schunk war 2021 in der Finalrunde im Doppel gegen die Schweiz bereits zum Einsatz gekommen. Beltz trat die Nachfolge von Rainer Schüttler an, der im November nach dem Abstieg zurückgetreten war. Als langjähriger Trainer von Angelique Kerber feierte Beltz große Erfolge; 2016 führte er die Ex-Spielerin bei den Australian Open und bei den US Open zu zwei ihrer drei Grand-Slam-Titel. Der 49-Jährige ist bereits seit Ende 2024 Chef-Bundestrainer der Frauen, damals folgte er auf Barbara Rittner.

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Basketball: NBA: Wagner jubelt nach Aufholjagd - auch Schröder gewinnt

Die Orlando Magic um Franz Wagner feiern in der NBA eine Aufholjagd und wahren ihre Chance auf die direkte Playoff-Teilnahme. Auch die weiteren Deutschen dürfen jubeln.Die Orlando Magic um Basketball-Nationalspieler Franz Wagner dürfen nach einer Aufholjagd weiter auf die direkte Playoff-Teilnahme in der NBA hoffen. Das Team aus Florida drehte im Auswärtsspiel bei den New Orleans Pelicans einen Zwölf-Punkte-Rückstand in der zweiten Halbzeit und gewann mit 112:108. Damit liegt Orlando auf Platz neun der Eastern Conference, hat aber nur einen Sieg Rückstand auf Rang sechs, mit dem sich das Team den Umweg über das Play-In-Turnier sparen würde. Welt- und Europameister Wagner kam im dritten Spiel seit seiner Rückkehr nach Verletzungspause auf elf Punkte. Bester Werfer bei Orlando war Desmond Bane mit 27 Zählern.Cavaliers und Schröder schlagen IndianaAuch Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder durfte mit den Cleveland Cavaliers einen Sieg bejubeln. Die bereits sicher für die Playoffs qualifizierten Cavaliers gewannen gegen die Indiana Pacers mit 117:108. Überragender Spieler bei Cleveland war Donovan Mitchell mit 38 Punkten, Schröder erzielte sechs Zähler.Eine Demonstration der Stärke lieferte Titelverteidiger Oklahoma City Thunder um den deutschen Profi Isaiah Hartenstein. Die Thunder, die kurz davor stehen, die reguläre Saison als bestes Team der Liga abzuschließen, gewannen gegen die Utah Jazz mit 146:111. Punktbester Spieler bei den Gastgebern war Chet Holmgren mit 21 Punkten, Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander kam auf 20 Zähler. Hartenstein steuerte zehn Punkte zum Sieg bei.Flagg schreibt erneut GeschichteDerweil zeigte Supertalent Cooper Flagg bei den Dallas Mavericks eine weitere historische Leistung. Zwei Tage nach seiner 51-Punkte-Gala gegen die Orlando Magic gelangen ihm beim 134:128 gegen die Los Angeles Lakers herausragende 45 Zähler.Der 19-Jährige ist damit der erste Rookie seit Allen Iverson in der Saison 1996/97, der in zwei Spielen nacheinander mindestens 40 Punkte erzielt hat. Zudem überholte er Superstar LeBron James bei den meisten 40-Punkte-Spielen eines Teenagers in der NBA-Geschichte, für Flagg war es bereits das vierte Spiel dieser Art.Dallas feierte zudem den ersten Heimsieg nach 14 Niederlagen in Serie vor den eigenen Fans. Eine solch lange Negativserie mussten die Mavericks zu Hause zuletzt vor 32 Jahren hinnehmen. Bei den verletzungsgeplagten Lakers war James mit 30 Punkten und 15 Assists der herausragende Spieler. Sowohl Luka Doncic als auch Austin Reaves werden den Lakers noch mehrere Wochen fehlen.

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Radsport: Rekord-Sieger: Pogacar ist der König von Flandern

Am Oude Kwaremont entscheidet sich wieder einmal die Ronde: Tadej Pogacar distanziert seinen großen Rivalen Mathieu van der Poel. Warum es ein Sieg für die Geschichtsbücher ist.Tadej Pogacar richtete sich nach einer kurzen Verschnaufpause auf und nahm die Glückwünsche seines größten Rivalen erleichtert entgegen. Erneut hatte der Ausnahme-Radprofi Mathieu van der Poel bei der Flandern-Rundfahrt geschlagen, erneut mit einer Attacke am vorletzten der 16 ruppigen Anstiege. Was diesmal anders war: Mit seinem dritten Triumph nach 2023 und 2025 stieg Pogacar in den Kreis der Rekord-Sieger auf - zu dem van der Poel und sechs weitere Fahrer bereits gehörten."Es war ein verrücktes Rennen. Es war sehr früh schon sehr hart", sagte Pogacar und bedankte sich bei van der Poel für die Zusammenarbeit: "Ich wollte unbedingt vermeiden, dass Remco zurückkommt." Für Pogacar war es der dritte Sieg im dritten Rennen in diesem Jahr: "Ich bestreite nicht mehr so viele Rennen. Für mich läuft es bisher perfekt."Pogacar wiederholte das Schauspiel seiner ersten beiden Siege an Belgiens inoffiziellem Nationalfeiertag. Bei der letzten Querung des 2,2 Kilometer langen Oude Kwaremont distanzierte er in van der Poel seinen letzten verbliebenen Verfolger. Gut 18 Kilometer vor dem Ziel war das Rennen entschieden, am Ende lagen 34 Sekunden zwischen den beiden großen Rivalen. Nach 278,2 Kilometern belegte Belgiens Olympiasieger Remco Evenepoel bei seiner Flandern-Premiere Platz drei.Katz-und-Maus-SpielNach der zweiten Querung des Paterbergs waren Pogacar und van der Poel bereits gut 50 Kilometer vor dem Ziel unter sich. Von hinten versuchte Evenepoel bei seiner Flandern-Premiere alles, um zu dem Duo aufzuschließen. Am Fuße des bis zu 22 Prozent steilen Koppenberg war der Olympiasieger bis auf vier Sekunden herangefahren, ehe die beiden Favoriten am Anstieg den Vorsprung erneut vergrößerten.Es entstand eine Art Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Evenepoel immer mal wieder an der Beute schnupperte - sie aber nie erreichte. Schließlich verließen den 26-Jährigen auf den letzten 20 Kilometern die Kräfte und die Lücke ging immer weiter auf. Letztlich rettete der Red-Bull-Star sich als Dritter ins Ziel und dürfte den Ausflug auf das ruppige Pflaster durchaus als Erfolg verbuchen. "Es ist ein großer Kampf", sagte Teamchef Ralph Denk, der sich auf den Paterberg, den letzten Anstieg, gestellt hatte.Die Bahn stoppt das FeldAn der Startlinie im bisweilen stürmischen Antwerpen standen die vermeintlichen Protagonisten des Tages noch ruhig nebeneinander. Pogacar hielt einen Plausch mit Wout van Aert. Mads Pedersen und Evenepoel tauschten sich ebenfalls, während van der Poel sich sein langes Trikot zurechtzupfte. Nach etwa 30 Kilometern hatte sich die Gruppe des Tages gefunden, Pogacars Team UAE kontrollierte von da an das Rennen.Erstmals die Nase vorn hatte der zweimalige Weltmeister dann ganz ohne Absicht. Nach rund 70 Kilometern trennte eine Bahnschranke das Peloton, Pogacar und einige Teamkollegen schafften es noch über die Schienen. Entsprechend den Regeln verlangsamte die Rennleitung das Tempo, so dass der Rest des Feldes schnell wieder aufschließen konnte.Am Molenberg erfolgte schließlich rund 100 Kilometer vor dem Ziel die erste Selektion. Pogacars Edelhelfer Nils Politt führte das Feld in den kurzen, aber ruppigen Anstieg. Danach fand sich eine 16 Fahrer große Gruppe mit allen Favoriten. Bei der zweiten Überquerung des Oude Kwaremont brachte Pogacar erstmals richtig Watt auf die Pedale - und das Finale war 55 Kilometer vor dem Ziel eingeläutet.

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Fußball-Bundesliga: „Unterirdisch“: Wolfsburgs Hecking nach Pleite mit deftiger Schiri-Kritik

Wolfsburg verspielt in Leverkusen wieder einmal eine Führung. Nach der Partie ärgert sich Trainer Dieter Hecking aber nicht nur über die Leistung seiner Mannschaft beim 3:6.Nach der herben Niederlage bei Bayer Leverkusen hat VfL Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking deutliche Kritik an der Leistung von Schiedsrichter Martin Petersen geübt. „Ich bin weit davon entfernt, die Schuld beim Schiedsrichter zu suchen, dass man sechs Gegentore bekommt. Aber diese Leistung war heute aus meiner Sicht unterirdisch in vielen Belangen“, sagte Hecking nach dem 3:6 des Tabellen-Vorletzten beim Vizemeister. Seine Kritik bezog er nicht nur auf die Situation vor dem ersten Gegentreffer, den Alejandro Grimaldo mit einem fragwürdigen Elfmeter erzielte. „Es ist nicht eine Szene, es sind mehrere: Das ist die Elfmetersituation, wo er sich sofort total sicher ist. Bei unserem Elfmeter braucht er den Video-Assistenten. Dann ist ein Ellbogencheck von Tapsoba an der Mittellinie gegen Jonas Wind, wo er mit Gelb-Rot hätte vom Platz gehen müssen“, erklärte der Coach. Dieter Hecking: „Hat mit Bundesliga-Fußball nichts zu tun“ Gleichzeitig wollte er seine Aussagen nicht missverstanden wissen: „Nicht, dass hinterher einer schreibt: Hecking nur gegen den Schiedsrichter – wir haben 3:6 verloren“, stellte der 61-Jährige klar und betonte beschwichtigend in Richtung Petersen: „Ich habe ihn jetzt kritisiert, damit ist auch gut. Ich glaube, jeder Schiedsrichter darf auch mal schlecht pfeifen. In unserer Situation war es heute leider zum falschen Tag.“Deutliche Worte fand Hecking auch für die Leistung seiner Mannschaft: „Wir dürfen nicht sechs Gegentore kriegen. Gerade in der zweiten Halbzeit hatte Leverkusen einen Haufen Torchancen, wo wir sehr luftig und ohne Körperkontakt verteidigt haben. Wenn ich das sechste Gegentor nehme, das ist einfach zu billig. Das hat mit Bundesliga-Fußball nichts zu tun“, erklärte der Trainer der abstiegsgefährdeten Wolfsburger unmissverständlich.

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2. Fußball-Bundesliga: Dresden-Chaoten attackieren Hertha-Fans mit Pyrotechnik

Beim Zweitliga-Spiel von Dynamo Dresden gegen Hertha BSC haben Vermummte aus dem Dresdner Fan-Block den Platz gestürmt und Pyrotechnik auf Hertha-Fans geworfen. Beim Spiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC haben auf den Platz stürmende Fans für eine Unterbrechung gesorgt. Erst brannten beide Fanlager Pyrotechnik ab. Dann sprangen plötzlich Hertha- und Dynamo-Anhänger über die Zäune. Die Dresdner Anhänger rannten sogar quer übers Spielfeld in Richtung Hertha-Fanblock.Schiedsrichter Sven Jablonski musste die Zweitliga-Begegnung unterbrechen und schickte die Teams nach den Krawallen in die Kabine. Unterdessen versuchten Polizisten, die Dynamo-Anhänger zurück in ihren Block zu drängen.Kapitän von Dynamo Dresden vermitteltMehr als 100 Polizisten blieben dann in der Dynamo-Hälfte in zwei großen Reihen mit Blick in den Ultrablock stehen. Die Stimmung im Rudolf-Harbig-Stadion war extrem aufgeheizt. Der gelbgesperrte Dresdner Kapitän Stefan Kutschke versuchte, zu vermitteln und zu schlichten. Eine halbe Stunde nach Anpfiff zogen die Polizisten wieder vom Rasen ab. Der Stadionsprecher verkündete, dass die Partie fortgesetzt werden soll. Jablonski pfiff schließlich – offiziell – in der 19. Minute wieder an.Schon nach drei Minuten musste die Begegnung erstmals unterbrochen werden. Die Herthaner zündeten Pyro mit blau-weißem Rauch in ihrem Gäste-Block, Dynamos Anhänger ein Feuerwerk hinter dem Ultra-Block außerhalb des Stadions. Nach wenigen Minuten setzte Jablonski die Begegnung bis zur zweiten Unterbrechung fort. Ob auch ein Abbruch im Raum stand, blieb zunächst unklar.Geschäftsführer verurteilt Pyrotechnik-AngriffDresdens Sport-Geschäftsführer Sören Gonther sagte bei Sky: „Wir stehen da alle so ein bisschen unter Schock, weil wie gesagt, wir wollen Fußball spielen und nichts anderes.“ Gonther mochte nicht beurteilen, ob die Polizei zu spät eingegriffen habe. „Aber sie waren ja dann trotzdem rechtzeitig mit viel Präsenz drin.“Zum Anlass der Szenen erklärte Dynamos Finanz-Geschäftsführer Stephan Zimmermann bei RTL, es sei „wohl eine Fahne vom Gastverein weggegangen“. Er verurteilte die Vorgänge. „Es ist allen klar im Stadion, dass das Bilder sind, die man nicht sehen will.“ Es habe seit Wochen einen Austausch auch mit der Politik in Sachen Sicherheit gegeben. „Es ist klar, dass wir das als Verein nicht sehen wollen und verabscheuen.“

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WM 2026: Wo laufen die Spiele der Weltmeisterschaft im TV und Stream?

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft müssen bei der WM 2026 wie auch bei vergangenen Turnieren frei empfangbar sein. Doch wo laufen sie? Und wer zeigt die anderen Partien?104 Partien werden während der Fußball-WM 2026 ausgetragen. Das sind nicht nur mehr als je zuvor, das sind auch etliche Stunden vor dem TV, wenn man alle Spiele sehen möchte. 48 Mannschaften nehmen an dem Turnier in den USA, Kanada und in Mexiko in zwölf Gruppen teil, ein so großes Feld an Nationen hat es bei einer WM noch nicht gegeben.Das bedeutet auch für die übertragenden Sender einen großen Aufwand. Doch wer zeigt die Partien in Deutschland im TV und im Stream? Der Hauptrechteinhaber ist die Telekom mit ihrem Bezahlsender „Magenta TV“. Dort laufen alle Begegnungen des Turniers. Kürzlich hat das Bonner Unternehmen sein Moderations- und Expertenteam für die WM präsentiert, mit dabei sind unter anderem Tabea Kemme, Thomas Müller und Jürgen Klopp. WM 2026: Hier laufen die Spiele der Deutschen im TV und Stream Damit Fans aber auch im Free-TV Spiele zu sehen bekommen, haben die ARD und das ZDF Sublizenzen erhalten und zeigen insgesamt 60 Partien im linearen Fernsehen und in ihren Mediatheken. Besonders relevant ist das hierzulande natürlich für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, die allesamt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk laufen werden. Das ist der Sendeplan:Das erste deutsche Gruppenspiel gegen Curaçao am Sonntag, 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit zeigt die ARD.Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste am Samstag, 20. Juni, um 22 Uhr deutscher Zeit zeigt das ZDF.Das dritte Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag, 25. Juni, um 22 Uhr deutscher Zeit zeigt die ARD. Falls Deutschland die Gruppenphase übersteht und ins Sechzehntelfinale einzieht, ist diese Partie im ZDF zu sehen. Bei jedem Weiterkommen des DFB-Teams wechseln sich die Öffentlichen ab – das bedeutet, das Achtel- und Halbfinale laufen in der ARD, das Viertelfinale und auch das Finale laufen im ZDF. Letzteres auch, wenn es ohne deutsche Beteiligung stattfindet. Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika überträgt ebenfalls das ZDF. Die beiden Halbfinals laufen ebenso in den Öffentlichen.Übrigens: Dass das Eröffnungsspiel, Partien der deutschen Mannschaft, die Halbfinals und das Finale frei empfangbar sein müssen, ist im Medienstaatsvertrag festgeschrieben. Sie gelten als Ereignisse von „erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung“ (Paragraf 13).

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Kanada, Mexiko, USA: Das sind die Fußballstadien der WM 2026

Moderne Sporttempel und legendäre Spielstätten: Die 16 Stadien der Fußball-WM 2026 sind mitunter spektakulär. Dafür warten auf Teams und Fans weite Wege.Wer nicht besonders reisefreudig ist, sollte sich Gedanken machen, ob die Fußball-WM 2026 die richtige Veranstaltung für ihn ist. Über drei Länder – Kanada, Mexiko und die USA – und 16 Stadien erstreckt sich das Turnier. Zwischen den am weitesten voneinander entfernten Arenen (Vancouver und Miami) liegen rund 4500 Kilometer Distanz.  Während die Fans noch den Luxus haben, sich die Spielorte, die sie besuchen wollen, aussuchen zu können (mit entsprechendem Losglück bei der Ticketvergabe natürlich), müssen die Fußballer schon mehr Sitzfleisch mitbringen, um zwischen den Spielorten der Weltmeisterschaft umherzupendeln. Die Strecken, die sie dabei zurücklegen müssen, sind teils sehr lang. Es warten architektonische Highlights wie das Estadio Akron in Guadalajara, das einem Vulkan nachempfunden wurde, oder die modernen, spektakulären Arenen in den USA. Anders als bei einigen anderen Weltmeisterschaften der jüngeren Vergangenheit wurden für die WM nicht extra neue Stadien gebaut, die danach kaum noch benötigt werden und finanzielle Probleme verursachen – siehe Brasilien.Trotzdem gab und gibt es Kontroversen. Etwa um das legendäre Aztekenstadion in Mexiko City, das aktuell noch umgebaut wird. Um es herum entsteht ein neuer Komplex inklusive Einkaufszentrum und neuer Parkhäuser. Die Nachbarn fürchten dadurch Gentrifizierung und steigende Mieten. Auch um die Umbauten mancher Stadien gab es Streit, insbesondere wegen der Kosten. Der internationale Fußballverband Fifa als Veranstalter wird es nicht stören, er erwartet ein Turnier der Superlative. Übrigens: Für das Turnier müssen die meisten Stadien ihre regulären Namen ablegen. Viele von ihnen tragen Sponsoren-Namen – etwa die Arena in Dallas, die eigentlich "AT&T Stadium" heißt. Die Fifa hat für das Turnier ihre eigenen Geldgeber und möchte nicht für andere Unternehmen gratis Werbung machen. Deshalb sind die Stadien einfach nach ihren Städten benannt. Etwa "Dallas Stadium" oder "Toronto Stadium". Bloß der BC Place in Vancouver, darf seinen Namen behalten. "BC" steht ganz unverfänglich für British Columbia, die Provinz, in der Vancouver liegt.

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Fußball-WM: Irres Comeback-Gerücht: Löw verneint Kontakt mit Ghana

Es klingt wie ein verspäteter April-Scherz: Ghana will Ex-Bundestrainer Joachim Löw für die WM verpflichten und steht kurz vor einer Einigung - schreibt ein Portal. Der 66-Jährige äußert sich dazu.Um Weltmeister-Trainer Joachim Löw gibt es ein überraschendes und wenig glaubhaftes Comeback-Gerücht - und der 66-Jährige räumt es auch schnell aus der Welt. Laut des Portals "ghanasoccernet" könnte Löw für die anstehende Fußball-WM die Nationalmannschaft Ghanas als Trainer übernehmen. Doch dazu wird es wohl nicht kommen. "Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen", sagte er dem Pay-TV-Sender Sky. Auch die "Bild" hatte zuvor berichtet, dass es keinen Kontakt zwischen dem ghanaischen Verband und Löw gebe.Schäfer: Keine Kenntnis von anstehendem DealDas Portal "ghanasoccernet" hatte dagegen berichtet, dass der frühere Bundestrainer kurz davor stehe, einen ausschließlich auf die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko bezogenen Vertrag zu unterschreiben. Eine offizielle Bestätigung werde in den kommenden Tagen erwartet, zunächst müssten noch letzte Details geklärt werden. Winfried Schäfer, technischer Direktor des ghanaischen Verbandes, wirkte auf dpa-Anfrage überrascht. Er habe keinerlei Kenntnis von einem bevorstehenden Deal mit seinem Landsmann Löw. Die Trainersuche falle aber nicht in Schäfers Zuständigkeitsbereich, sondern in den des Präsidenten Kurt Edwin Simeon-Okraku.Das ghanaische Portal beruft sich auf "mehrere Quellen", die allerdings nicht näher genannt werden. Auch deswegen sind Zweifel angebracht, dass Löw tatsächlich die "Black Stars" aus Westafrika betreuen und seine insgesamt fünfte WM als Nationaltrainer oder Co-Trainer bestreiten wird.Löw will sich noch "nicht in die Rente verabschieden"Löw hat nach seinem Rückzug beim DFB-Team nach der EM 2021 bislang alle Job-Offerten als Chefcoach abgelehnt. Er war im Vorjahr schon als WM-Trainer für Usbekistan in Verbindung gebracht worden. Der Verband des WM-Neulings nahm aber den früheren italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro unter Vertrag. Ganz ausschließen wollte Löw eine Rückkehr auf die Trainerbank zuletzt aber nicht. "Grundsätzlich habe ich gesagt, dass ich mich jetzt nicht in die Rente verabschieden möchte. Gerade wenn es noch einmal ein interessantes Angebot und eine gute Perspektive gibt", hatte Löw kürzlich beim Pay-TV-Sender Sky gesagt. Falls er noch einmal einen Job antrete, gehe er aber davon aus, dass dies bei einem Nationalteam sein werde. "Was meine Erfahrung betrifft, wäre das auch das Beste für mich."Ghana sucht Nachfolger für Otto AddoDer Trainer wurde nicht nur 2014 Weltmeister und 2017 Confed-Cup-Sieger, sondern erreichte mit Deutschland auch das EM-Finale 2008 sowie jeweils das Halbfinale bei der WM 2010, der EM 2012 und der EM 2016.WM-Teilnehmer Ghana sucht nach einem Nachfolger für den früheren Bundesligaprofi Otto Addo, der nur wenige Stunden nach dem 1:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft von seinen Aufgaben als Nationalcoach entbunden wurde. Addo war seit zwei Jahren Cheftrainer der "Black Stars". 2022 hatte er das Team schon einmal als Interimscoach betreut und war auch bei der WM in Katar zuständig, als Ghana in der Gruppenphase ausschied.Bei der Weltmeisterschaft trifft Ghana in der Gruppenphase auf England, Kroatien und Panama. Vor der Niederlage gegen Deutschland hatte der viermalige Afrika-Cup-Gewinner auch ein Testspiel gegen Österreich mit 1:5 verloren.

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Angebliche Verpflichtung: Comeback als WM-Trainer? Löw dementiert Gespräche mit Ghana

Ghana wollte angeblich Ex-Bundestrainer Joachim Löw für die WM verpflichten. Eine Einigung stehe bevor, berichtete ein Fußball-Portal. Nun dementierte der Deutsche.Ex-Bundestrainer Joachim Löw ist Gerüchten um ein Comeback als Auswahlcoach Ghanas entgegengetreten. „Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen“, sagte der 66-Jährige dem Pay-TV-Sender Sky. Zuvor hatte das Portal „ghanasoccernet“ berichtet, der Weltmeister-Trainer von 2014 könnte für die anstehende Fußball-WM die Nationalmannschaft Ghanas als Trainer übernehmen. Dem Bericht zufolge sollte der frühere Bundestrainer kurz davor stehen, einen ausschließlich auf die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko bezogenen Vertrag zu unterschreiben. Das Portal berief sich auf „mehrere Quellen“, die allerdings nicht näher genannt wurden. Winfried Schäfer, technischer Direktor des ghanaischen Verbandes, wirkte auf DPA-Anfrage überrascht. Er habe keinerlei Kenntnis von einem bevorstehenden Deal mit seinem Landsmann Löw. Die Trainersuche falle nicht in seinen Zuständigkeitsbereich, sondern in den des Präsidenten Kurt Edwin Simeon-Okraku. Ghanas Verband hatte sich nach der jüngsten 1:2-Niederlage der „Black Stars“ gegen die deutsche Mannschaft vom bisherigen Trainer Otto Addo getrennt.Jogi Löw will sich noch „nicht in die Rente verabschieden“Löw hat nach seinem Rückzug beim DFB-Team nach der EM 2021 bislang alle Job-Offerten als Chefcoach abgelehnt. Er war im Vorjahr schon als WM-Trainer für Usbekistan in Verbindung gebracht worden. Der Verband des WM-Neulings nahm aber den früheren italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro unter Vertrag. Ganz ausschließen wollte Löw eine Rückkehr auf die Trainerbank zuletzt aber nicht. „Grundsätzlich habe ich gesagt, dass ich mich jetzt nicht in die Rente verabschieden möchte. Gerade wenn es noch einmal ein interessantes Angebot und eine gute Perspektive gibt“, hatte Löw kürzlich beim Pay-TV-Sender Sky gesagt. Falls er noch einmal einen Job antrete, gehe er aber davon aus, dass dies bei einem Nationalteam sein werde. „Was meine Erfahrung betrifft, wäre das auch das Beste für mich.“Ghana sucht Nachfolger für Otto AddoDer Trainer wurde nicht nur 2014 Weltmeister und 2017 Confed-Cup-Sieger, sondern erreichte mit Deutschland auch das EM-Finale 2008 sowie jeweils das Halbfinale bei der WM 2010, der EM 2012 und der EM 2016.WM-Teilnehmer Ghana sucht nach einem Nachfolger für den früheren Bundesligaprofi Otto Addo, der nur wenige Stunden nach dem 1:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft von seinen Aufgaben als Nationalcoach entbunden wurde. Addo war seit zwei Jahren Cheftrainer der „Black Stars“. 2022 hatte er das Team schon einmal als Interimscoach betreut und war auch bei der WM in Katar zuständig, als Ghana in der Gruppenphase ausschied.Bei der Weltmeisterschaft trifft Ghana in der Gruppenphase auf England, Kroatien und Panama. Fest steht: Joachim Löw wird das Team dann nicht als Trainer betreuen.Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde nachträglich um das Dementi von Joachim Löw ergänzt und angepasst. 

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Sprinterin Catia Gubelmann: „Die ADHS-Diagnose war eine Befreiung für mich“

Catia Gubelmann unternahm einen Suizidversuch. Drei Jahre später schaffte es die Sprinterin zu Olympia. Hier erzählt sie, wie eine Diagnose ihr Leben zum Positiven veränderte.

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Fußball: Italiens Nationaltrainer Gattuso wirft nach WM-Aus hin

Das dritte Debakel in Folge kostet nun auch den Trainer den Job. Italiens Fußball steht vor einem grundlegenden Neubeginn.Italiens abermaliges Scheitern in einer WM-Qualifikation hat nun auch Nationaltrainer Gennaro Gattuso den Job gekostet. Der 48-Jährige trat nach nicht einmal einem Jahr als Cheftrainer der Squadra Azzurra zurück. Gattuso, der bei Italiens letztem Titelgewinn bei der WM 2006 in Deutschland als Spieler dabei war, zog damit die Konsequenzen aus der 1:4-Niederlage im Elfmeterschießen des Playoff-Duells mit Bosnien-Herzegowina am Dienstagabend. Damit hatte der viermalige Weltmeister zum dritten Mal in Folge die Qualifikation zu einer WM verpasst. "Schweren Herzens, da wir unser gestecktes Ziel nicht erreicht haben, betrachte ich meine Zeit als Nationaltrainer als beendet", wurde Gattuso in der Pressemitteilung zur Trennung zitiert: "Das Trikot der Azzurri ist das wertvollste Gut im Fußball, weshalb es richtig ist, von Anfang an die Weichen für zukünftige Beurteilungen zu stellen."Wer wird Nachfolger? Auch Guardiola wird gehandeltGattusos Abgang war bereits seit Tagen erwartet worden. In Italiens Zeitungen wird bereits heftig über den Nachfolger spekuliert. Die Liste reicht vom ehemaligen Nationaltrainer Roberto Mancini bis hin zum ehemaligen Bayern-Trainer Pep Guardiola, der aktuell bei Manchester City unter Vertrag steht.Zuvor hatten auch schon Italiens Verbandschef Gabriele Gravina sowie der Sportdirektor und ehemalige Weltklasse-Torwart Gianluigi Buffon ihre Ämter niedergelegt. Die Nachfolge an der Spitze des Verbandes soll nach einer Mitteilung am 22. Juni geregelt werden - also während der WM in den USA, Kanada und Mexiko. 2010 und 2014 schieden die Italiener in der Vorrunde aus. 2018 in Russland und 2022 in Katar waren sie nach dem Scheitern in der Qualifikation gar nicht erst dabei.

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Radsport: Pogačar vs. Van der Poel: Episches Duell der Heiligen Woche

In Flandern und Roubaix kulminiert die kurze Kopfsteinpflaster-Saison. Kann Mathieu van der Poel seinen großen Rivalen Tadej Pogačar stoppen?Mathieu van der Poel ergriff vorsorglich schon einmal die Flucht. Da das Wetter in der Heimat zwischen regnerisch und stürmisch schwankte, düste der Niederländer per Privatjet in die Sonne Spaniens. Nichts sollte die Vorbereitung auf die Flandern-Rundfahrt einschränken. "De Ronde", Belgiens heimlicher Nationalfeiertag, steigt am Ostersonntag und bildet den Auftakt zu zwei weiteren - womöglich epischen - Duellen mit Über-Radprofi Tadej Pogačar."Letzte Vorbereitung in Spanien für die Heilige Woche", verkündete van der Poel auf Instagram und bestieg den Flieger. In der Nähe von Calpe an der Costa Blanca hat der 31-Jährige seine Schönwetter-Basis. Dort trainierte er an der Seite von Jordi Meeus, dessen Team Red Bull am Donnerstag eine Überraschung parat hatte: Olympiasieger Remco Evenepoel wird erstmals in Flandern starten. Kann er beim Duell zwischen van der Poel und Pogačar dazwischenfunken? In Belgien drehen sie jedenfalls schon durch.Generalprobe gewonnenVan der Poel ist eigentlich der beste Klassikerfahrer seiner Generation. Dreimal gewann er in Flandern, dreimal in Roubaix. Unsterbliche Siege in der sogenannten Heiligen Woche des Radsports, da beide Monumente stets nur sieben Tage auseinanderliegen.Wäre da nicht Pogačar, der aufgrund seiner wohl einmaligen Vielfältigkeit auch als ein viermaliger Sieger der Tour de France auf dem holprigen Pflaster um Siege fährt. Zweimal zeigte der Slowene van der Poel in Flandern auf empfindsame Weise bereits die Grenzen auf.Am Sonntag soll alles anders werden, van der Poel will wie 2022 wieder vor Pogačar sein. Der achtmalige Crossweltmeister gewann den E3 Preis, das wichtigste Vorbereitungsrennen. Seine Niederlage gegen Pogačar bei Mailand-Sanremo vor zwei Wochen war wohl auch auf eine Handverletzung zurückzuführen, die van der Poel bei einem Sturz erlitten hatte.Pogačar und der Genuss278 Kilometer von Antwerpen nach Oudenaarde und 16 giftige Anstiege liegen zwischen van der Poel und einem vierten Sieg bei der Ronde. Es wäre geschichtsträchtig. Zwar gibt es sieben Fahrer mit drei Erfolgen, einen mehr hat noch niemand erreicht.Einen jubelnden van der Poel möchte Pogačar natürlich nicht sehen. Zwei Rennen fuhr der 27-Jährige dieses Jahr, zwei Siege resultierten daraus. In Flandern ist Pogačar zum einen dabei, um ebenfalls seinen dritten Sieg zu holen und sich auf Paris-Roubaix vorzubereiten, wo er im vergangenen Jahr bei seiner Premiere Zweiter wurde - hinter van der Poel.Doch Pogačar betont auch, dass er noch aus einem anderen Grund nach Belgien reist. "Flandern ist eine der größten Hochburgen des Radsports. Die Atmosphäre bei diesem Rennen ist besonders. Es ist einfach eine Freude, dabei zu sein", sagte Pogačar. Unterstützt wird der Weltmeister unter anderem vom Kölner Nils Politt, der in fast jedem anderen Team selbst der Anführer wäre.Welche Taktik wählt van der Poel?Seine beiden Niederlagen gegen Pogačar in Flandern erlebte van der Poel nach demselben Schema. Bei der dritten und letzten Querung des Oude Kwaremont, - kein steiler, aber mit etwas mehr als zwei Kilometern Länge sehr langer Kopfsteinpflaster-Anstieg - brachte Pogačar so viel Watt auf die Pedale, dass van der Poel nicht mehr folgen konnte. Womöglich wird es der Slowene genau dort erneut versuchen - warum auch nicht.Van der Poel attackierte 2024 bei seinem bisher letzten Ronde-Sieg in Abwesenheit Pogačars bereits am Koppenberg, jenem bis zu 22 Prozent steilen Monstrum etwa 45 Kilometer vor dem Ziel. Dort könnte er dank seiner besseren Rad-Beherrschung auch Pogačar loswerden. Die größten Chancen dürfte er allerdings haben, wenn er es auf einen Sprint ankommen lässt. So besiegte er Pogačar bereits 2022. Die Wettervorhersage für Sonntag ist übrigens nicht auf der Seite des Sonnengenießers van der Poel: Es sind Sturm und Regen prognostiziert.

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Fußball-Bundesliga: "Jahrzehnte" entfernt? Was Dortmund dem VfB noch voraus hat

Ein Sieg des VfB Stuttgart im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund wäre längst keine Sensation mehr. Doch kann der Tabellendritte auch dauerhaft zum Bayern-Jäger Nummer eins aufschließen?Niko Kovac stellt sich auf eine der schwierigsten Auswärtsaufgaben in dieser Saison ein. Nicht nur, weil es schon eine Weile her ist, dass Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart gewonnen hat. "Der Club hat eine sensationelle Entwicklung genommen", sagt der Borussia-Trainer vor dem Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) über den VfB. Was die Verantwortlichen des Tabellendritten gerade leisteten, sei "richtig gut".Doch können die Schwaben bald auch dauerhaft zum BVB aufschließen, der vermeintlichen Nummer zwei hinter Fußball-Rekordmeister FC Bayern München? Bei einem Blick auf die Zahlen hält das der Stuttgarter Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle noch lange nicht für möglich. Denn obwohl sein Club in der Tabelle gerade direkt hinter dem Zweiten aus dem Ruhrgebiet steht, sieht er den BVB wirtschaftlich in einer anderen Welt - und daher auch sportlich grundsätzlich überlegen. Borussia ist "Dauergast in der Champions League""Die Lücke beim Umsatz zu schließen, wird noch Jahre oder Jahrzehnte dauern", erklärt Wehrle mit Blick auf den Report "Football Money League" der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte Anfang des Jahres. Dort wird für die Dortmunder in der Saison 2024/25 ein Umsatz von 531,3 Millionen Euro genannt, für den VfB 296,4 Millionen Euro - also rund 235 Millionen weniger. Transfereinnahmen sind nicht mitgerechnet. So könne es zwar mal sein, dass der DFB-Pokalsieger vor den Dortmundern stehe, meint Wehrle. Wie 2024, als der VfB Vizemeister wurde. Denn "es gibt nicht immer eine Eins-zu-Eins-Korrelation zwischen sportlichem und finanziellem Erfolg". Das seien aber eher Ausnahmen. Sie verhinderten in diesem Fall nicht, dass kurz danach die beiden Stuttgarter Topspieler Serhou Guirassy und Waldemar Anton nach Dortmund wechselten - weil sie dort wesentlich mehr verdienen und wohl auch eine größere Chance auf sportliche Erfolge sahen. "Dortmund ist halt Dauergast in der Champions League, wir nicht", sagt Wehrle zu den Zahlen von Deloitte und verweist zudem auf "viel höhere TV-Ausschüttungen" des Gegners. Mit Ausnahme der Saison 2015/16 nahmen die Westfalen seit 2011 jedes Jahr an der Königsklasse teil. Dem VfB gelang das in dieser Zeit nur 2024/25. 2016 und 2019 stieg er sogar jeweils in die 2. Bundesliga ab. In der laufenden Spielzeit schied er in der Europa League im Achtelfinale aus - und nahm an Prämien aus dem internationalen Geschäft nicht mal ein Drittel der fast 33 Millionen Euro ein, die der BVB in der Champions League trotz des Aus in den Playoffs erhielt.Daher sagt Wehrle, "die beiden Clubs würden sich finanziell nur dann deutlich annähern, wenn Dortmund mal zwei, drei Jahre nicht an der Champions League teilnehmen würde, wir aber schon. Aber das ist nicht unbedingt realistisch."Förster lobt Stuttgarts TransferpolitikDoch seit sich am Neckar das Trio Wehrle, Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Trainer Sebastian Hoeneß gefunden hat, zeigt die Entwicklung nach oben - nicht nur sportlich, was ein Vergleich der Marktwerte der jeweiligen Profikader zeigt. Der des VfB lag in der Saison 2022/23 laut "transfermarkt.de" bei rund 151 Millionen Euro, aktuell sind es schon gut 383 Millionen Euro. Der Abstand zum BVB (mehr als 498 Millionen) ist also deutlich geschrumpft.Auch dass zuletzt fünf VfB-Profis im Kader für die Testspiele der Nationalmannschaft in der Schweiz und gegen Ghana standen, zeigt den Stellenwert der Stuttgarter. Weshalb zumindest der frühere Fußball-Europameister und VfB-Profi Karlheinz Förster findet, dass der fünfmalige deutsche Meister "in den nächsten zwei oder drei Jahren zu Borussia Dortmund aufschließen" könne. "Wenn die Transfers weiterhin gut sind."Gerade Wohlgemuth habe eine hervorragende Kaderpolitik gemacht, meint Förster. Und Hoeneß sei ein "Toptrainer". Bei Dortmund habe er zuletzt dagegen nicht viel davon gesehen, "dass sie der Bayern-Jäger Nummer eins sind".BVB will wieder näher an die Bayern ranDoch beim BVB geht der Blick 14 Jahre nach dem bisher letzten der acht deutschen Meisterschaften perspektivisch nach oben. Der Champions-League-Sieger von 1997 und Finalist von 2024 will bald wieder um den nationalen Titel mitspielen. "Wenn wir etwas näher an die Bayern herankommen wollen, brauchen wir einen homogenen Kader", sagte kürzlich Geschäftsführer Lars Ricken. Dafür stehe der neue Sportdirektor Ole Book, der für Sebastian Kehl kam.Wehrle spricht dagegen trotz zuletzt 14 Punkten aus sechs Spielen ohne Niederlage, mit denen der VfB aktuell RB Leipzig, die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen hinter sich lässt, nicht vom Ziel Champions League - auch wenn sich mancher Stuttgarter Profi da offensiver äußert. Wobei ein Blick auf die Statistik den Eindruck erwecken könnte, dass der Abstand zu Dortmund zumindest sportlich gar nicht mehr so groß ist. Fünf der jüngsten sieben Pflichtspiele gewann Stuttgart gegen die Borussia, zwei endeten unentschieden. Schon zuletzt hat der VfB dem Rivalen also mehrfach wehgetan. Gibt es in Zukunft mehr davon?

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College-Basketball: Was March Madness mit den Sorgen der Bundesliga zu tun hat

Am Wochenende steigt das Final Four bei der March Madness, dem legendären College-Turnier im Basketball. Viele deutsche Spieler sind dabei - nicht jeder kann sich darüber freuen.Statt mit dem FC Bayern in der Bundesliga gegen den Mitteldeutschen BC spielt Basketball-Nationalspieler Ivan Kharchenkov am Wochenende vor rund 70.000 Zuschauern im NFL-Stadion der Indianapolis Colts. Dass er es als Leistungsträger mit den Arizona Wildacts ins Final Four der March Madness schaffen würde, dem legendären College-Turnier in den USA, konnte ihm beim Wechsel im vergangenen Sommer zwar niemand garantieren - dass er dort als Student aber deutlich mehr Geld verdienen würde, als beim deutschen Meister als Profi, das war sicher. Der 19 Jahre alte Kharchenkov profitiert von einer Revolution in den USA, die aus Teenagern Millionäre macht - und den Managern aus der Basketball-Bundesliga Kopfzerbrechen bereitet. "Wir erleben einen unaufhaltsamen Exodus, die FIBA (Basketball-Weltverband, Anm.) und die nationalen Verbände können den Teams aus Mangel an Strukturen nicht helfen", sagte Bayerns Sport-Geschäftsführer Dragan Tarlac der Deutschen Presse-Agentur. Himar Ojeda von Alba Berlin klingt ähnlich. "Wir versuchen, uns anzupassen. Aber uns fehlen die Kapazitäten, gewisse junge deutsche Talente hierzubehalten", sagte der Sportdirektor. "Das Geld am College ist unschlagbar."Im Duell Arizona gegen Michigan steht dem Münchner Kharchenkov in der Nacht zu Sonntag (2.54 Uhr MESZ) im Oberhausener Malick Kordel ein weiterer Deutscher gegenüber. Eric Reibe aus Hannover und Dwayne Koroma aus Berlin gelang mit UConn ein sensationelles Comeback und ebenfalls der Einzug ins Halbfinale, für die beiden geht es mit den Huskies im Spiel zuvor ab 0.09 Uhr am deutschen Sonntagmorgen gegen die Fighting Illini aus Illinois ebenfalls um den Einzug ins Finale. Die Liste der deutschen Spieler in Universitäts-Mannschaften der USA ist mit diesen vier noch lange nicht erschöpft.NIL - drei Buchstaben, die College-Sport komplett verändert habenNIL - Name, Image and Likeness - ist das Stichwort, dass nach einem Gerichtsurteil in den USA alles verändert hat und auch die Manager in Europa umtreibt. Seit 2021 dürfen Athletinnen und Athleten auch als Studenten Geld verdienen - zwar nicht direkt für Einsätze wie Profisportler, aber für Marketing- und Werbemaßnahmen. Aus Amateuren, die in der Hoffnung auf einen Profivertrag in der NBA oder Euroleague für Universitäten aufliefen und als Gegenleistung die horrenden Studiengebühren erlassen bekommen haben, sind so de-facto-Profis geworden, die nun nicht nur so trainieren, sondern auch entsprechende Einnahmen haben. "Die große Mehrheit der deutschen Jungs verdient unter 100.000 Euro", sagte Spieleragent Milan Nikolic im vergangenen Sommer dem rbb. "Trotzdem bekommen viele von ihnen ein Vielfaches dessen, was sie als junge Spieler in Deutschland bekämen." Die Clubs in Europa aber gehen leer aus, Ablösesummen müssen Unis für die Spieler keine bezahlen. Tarlac sieht die FIBA und die NCAA, die Dachorganisation für den Hochschulsport in den USA, in der Verantwortung. Er warnt aber auch, dass einzelne Universitäten so viel Macht haben, dass sich die NCAA mit einem Lösungsvorschlag womöglich gar nicht durchsetzen könnte. "Wir müssen kreativ sein beim Versuch, das, was da am College vor sich geht, auszugleichen und aufzufangen", sagte Alba-Manager Ojeda.Dennis Schröder sieht die Vorteile für die SpielerNationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder, inzwischen in seinem 13. Jahr NBA-Profi und selbst Teambesitzer der Löwen Braunschweig, hat dagegen vor allem die Spielerperspektive und befürwortet die Entwicklung. "Ich finde es gut, dass viele Europäer einfach so eine geile Plattform bekommen und auch so viel Geld machen, dass sie ihre Familie jetzt schon - also nicht aussorgen können - aber, dass sie wirklich gutes Geld machen, dass sie ihrer Familie helfen können und ich glaube, dass das was Gutes ist", sagte Schröder. Dem Braunschweiger ist allerdings bewusst: "Natürlich, der deutsche Markt ist dann immer schwierig, wenn du die 6-plus-6-Regel hast, aber ich finde es nicht schlimm." Die Regel besagt, dass jeder Bundesligist mindestens sechs Spieler mit deutschem Pass im Kader haben muss. Zumindest mittelfristig könnte der Markt für diese Spieler aber wieder an Qualität gewinnen. Eine Karriere am College dauert in der Regel drei oder vier Jahre, die wenigsten der Basketballer aus Deutschland werden danach in der NBA unterkommen. Ojeda also verfolgt einen einfachen Plan: "In Verbindung bleiben. Denn wenn sie mit dem College fertig sind, könnten sie wieder für Alba spielen."

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Golf-Superstar: Woods nach Unfall: "Habe mit dem Präsidenten telefoniert"

Alkoholtests, Befragung, Handschellen - und ein Telefonat: Die vorübergehende Festnahme von Golf-Ikone Tiger Woods kann nun jeder sehen. Die Aufnahmen der Bodycam sind veröffentlicht.Tiger Woods hat unmittelbar nach seinem Autounfall nach eigenen Angaben "mit dem Präsidenten" telefoniert. Das geht aus Videoaufnahmen der Bodycam eines der beteiligten Polizisten hervor, die gut eine Woche nach dem Unfall des Golf-Superstars veröffentlicht wurden. Ob sich Woods dabei auf US-Präsident Donald Trump bezog, geht aus dem Video nicht hevor. Zu hören ist, wie sich Woods am Telefon verabschiedet und dann zu dem Beamten sagt: "Ich habe nur gerade mit dem Präsidenten gesprochen."Woods und Trump sind befreundet. In der ersten Amtszeit des US-Präsidenten bekam Woods die Presidential Medal of Freedom, den höchsten zivilen Orden der Vereinigten Staaten. Trump hatte sich nach dem Unfall geäußert und Woods als "einen sehr engen Freund" bezeichnet.Auch die weiteren polizeilichen Maßnahmen waren auf dem laut Medienberichten vom Sheriff's Office von Martin County veröffentlichten Videomaterial zu sehen. Woods absolvierte verschiedene Tests, bekam Handschellen angelegt und seine Taschen wurden durchsucht.Woods beteuert UnschuldWoods war vor einer Woche wenige Stunden nach seiner Festnahme wegen Drogenverdachts auf Kaution aus dem Gefängnis von Martin County freigelassen worden. Ein Atemalkoholtest habe zwar einen Wert von null angezeigt. Einen Urintest habe der 15-malige Major-Sieger aber nicht machen wollen. Er sei wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und Verweigerung eines Tests im Zusammenhang mit dem Unfall angeklagt worden. Woods' erster Gerichtstermin soll für den 23. April angesetzt sein.Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass Woods auf nicht schuldig plädiert. Nach übereinstimmenden Medienberichten sagte Woods bei der Vernehmung, dass er kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender in seinem Auto gewechselt habe, bevor er mit seinem Geländewagen den Anhänger eines anderen Fahrzeugs streifte und sich mit seinem Wagen überschlug.

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Fußball: Nach Italiens WM-Aus: Buffon und Verbandschef treten zurück

Das dritte Debakel in Folge zieht auch personelle Konsequenzen nach sich. Verbandschef Gravina und Sportchef Buffon hören auf. Unklar ist noch, ob es mit Nationaltrainer Gattuso weitergeht.Zwei Tage nach dem erneuten Scheitern in einer WM-Qualifikation gibt es erste personelle Konsequenzen im italienischen Fußballverband FIGC. Der Sportdirektor und frühere Weltklasse-Torwart Gianluigi Buffon sowie Verbandspräsident Gabriele Gravina sind von ihren Ämtern zurückgetreten.Er sei gebeten worden, seine spontanen Rücktrittsgedanken unmittelbar nach dem 1:4 im Elfmeterschießen im Playoff-Duell mit Bosnien-Herzegowina zu überdenken, schrieb Buffon (48) in einem Instagram-Post: "Nun, da Präsident Gravina zurückgetreten ist, fühle ich mich frei das zu tun, was ich für verantwortungsvoll halte." Trotz aller Überzeugung und Bemühungen sei es ihm im Team nicht gelungen, Italien wieder zu einer WM zu führen. Sogar Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mischte sich ein"Die Nationalmannschaft zu vertreten, ist für mich eine Ehre und eine Leidenschaft, die mich seit meiner Kindheit begleitet", ergänzte der Weltmeister von 2006: "Ich trage all dies in meinem Herzen und bin dankbar für das Privileg und die Lehren, die mir diese intensive Erfahrung – trotz ihres schmerzhaften Nachspiels – vermittelt hat."Zuvor war bereits Gravina als Verbandspräsident zurückgetreten. Der 72-Jährige hatte massiv unter Druck gestanden, sogar aus der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni war er zum Rücktritt gedrängt worden. Der viermalige Weltmeister Italien hat sich zum dritten Mal in Folge nicht für eine Fußball-WM qualifizieren können.Was wird aus Trainer Gattuso?Die Nachfolge an der Spitze des Verbandes soll nach einer Mitteilung am 22. Juni geregelt werden - also während der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Offen ist noch, ob Nationaltrainer Gennaro Gattuso weitermachen darf. Der 48-Jährige, der bei Italiens Titelgewinn bei der WM 2006 in Deutschland als Spieler dabei war, ist ebenfalls sehr umstritten. Einige Medien berichten, dass sein Abschied sehr wahrscheinlich ist.Der damalige Sieg im WM-Finale gegen Frankreich war für Italien der letzte Erfolg in einem K.o.-Spiel einer Weltmeisterschaft. 2010 und 2014 schieden die Italiener in der Vorrunde aus. 2018 in Russland und 2022 in Katar waren sie nach dem Scheitern in der Qualifikation gar nicht erst dabei.

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WM 2026: Das sind die Gruppen der Fußball-Weltmeisterschaft

Die Fußball-WM 2026 bringt eine Premiere mit sich: Zum ersten Mal sind 48 Nationen dabei. Das ergibt ein pickepackevolles Teilnehmerfeld mit zwölf Gruppen. Hier die Übersicht. Die Play-offs zur Fußball-WM 2026 sind vorbei – und damit stehen die Gruppen des Turniers fest. Mit der Zunge schnalzen dürften Fußball-Fans beim Anblick der einzelnen Paarungen aber nicht. Eine ominöse „Todesgruppe", wie es sie bei vergangenen Turnieren immer mal wieder gegeben hat, drängt sich beim Anblick der Gruppen 2026 nicht auf.Das liegt auch am aufgeblähten Teilnehmerfeld. Erstmals sind 48 Mannschaften am Start, dass es da qualitative Schwankungen gibt, ist nur logisch. Deutschlands Gruppe dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann keine Angst machen, Respekt einjagen allerdings schon. Das DFB-Team trifft in der Gruppenphase auf Ecuador, die Elfenbeinküste und Curaçao. Letzterer ist ein WM-Neuling. Davon gibt es beim Turnier fünf: neben Curaçao noch Kap Verde, Usbekistan, Jordanien und den Kongo.Die Gruppen der Fußball-WM 2026 in der Übersicht:Gruppe AMexikoSüdkoreaSüdafrikaTschechienGruppe BKanadaSchweizKatarBosnien und HerzegowinaGruppe CBrasilienMarokkoHaitiSchottlandGruppe DUSAAustralienParaguayTürkeiDas ist die deutsche Gruppe bei der WM 2026Gruppe E (die deutsche Gruppe)DeutschlandEcuador (deutscher Gegner am 25. Juni, 22 Uhr deutscher Zeit)Elfenbeinküste (20. Juni, 22 Uhr)Curaçao (14. Juni, 19 Uhr)Gruppe FNiederlandeJapanTunesienSchwedenGruppe GBelgienIranÄgyptenNeuseelandGruppe HSpanienUruguaySaudi-ArabienKap VerdeGruppe IFrankreichSenegalNorwegenIrakGruppe JArgentinienÖsterreichAlgerienJordanienGruppe KPortugalKolumbienUsbekistanDR KongoGruppe LEnglandKroatienGhanaPanamaDie Fußball-WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt und beginnt am 11. Juni um 21 Uhr deutscher Zeit mit dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika im Aztekenstadion in Mexiko City. Das Endspiel wird am 19. Juli um 21 Uhr im MetLife Stadium in New Jersey angepfiffen.

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Fußball: Technische Probleme und hohe Preise: Unmut um WM-Tickets

Langes Warten, teure Tickets: Auch die aktuelle Verkaufsphase von WM-Eintrittskarten verärgert Fans. Die Preise schwanken teils stark.Die aktuelle Ticket-Verkaufsphase für die Fußball-WM hat bei Fans für Unmut gesorgt. Zum Start am Mittwoch mussten Anhänger nach Beobachtung der dpa und Fan-Schilderungen in sozialen Netzwerken zufolge teils mehrere Stunden warten, um auf das Online-Portal des Weltverbands FIFA zu gelangen. Einige wurden demnach zudem ins falsche Portal weitergeleitet. Der Weltverband ordnete die Probleme nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur als Anlaufschwierigkeiten ein, die schnell gelöst werden konnten. Alle Tickets, die am Mittwoch auf den Markt gekommen waren, wurden demnach verkauft.Für Ärger sorgen auch weiterhin die Kartenpreise. Der Nachrichtenagentur AP zufolge stiegen sie für einzelne Kategorien im Vergleich zum Verkauf nach der Auslosung im Dezember teils deutlich. Für das Finale am 19. Juli in East Rutherford kosteten Tickets der teuersten Kategorie nun 10.990 Dollar (9.535 Euro). Zuvor lag der Preis bei 8.680 Dollar (7.531 Euro). Auch Eintrittskarten der Kategorien 2 und 3 seien teurer geworden.Kritik an Ticketpreisen von Fans und VerbraucherorganisationDie FIFA setzt bei der WM auf ein dynamisches Preismodell. Ticketpreise können sich mehrfach ändern. Zudem ist unklar, wie viele Eintrittskarten überhaupt noch im Verkauf sind. Immer wieder werden weitere Tickets angeboten. Die Fanorganisation "Football Supporters Europe" kämpft in der Politik dafür, die dynamische Preisgestaltung zu verbieten.Karten für das Eröffnungsspiel von Mexiko gegen Südafrika am 11. Juli in Mexiko-Stadt kosteten heute 2.985 Dollar (2.590 Euro), waren aber schnell nicht mehr verfügbar. Für andere Spiele musste Fans weniger zahlen. So gab es Tickets für das Sechzehntelfinale im San Francisco Bay Area Stadion am 1. Juli für 275 Dollar (239 Euro). Ein Platz bei der Partie Kap Verde gegen Saudi-Arabien in Houston am 27. Juni (MESZ) war für 380 Dollar (330 Euro) zu haben.Die Ticketpreise sind schon lange Anlass für Kritik und Diskussionen. Wegen der hohen Preise legten die europäische Verbraucherorganisation Euroconsumers und "Football Supporters Europe" zuletzt Beschwerde gegen die FIFA bei der Europäischen Kommission ein. Die FIFA missbrauche ihre Monopol-Stellung, um Fans überhöhte Preise und unfaire Bedingungen aufzuzwingen, hieß es dazu in einer Pressemitteilung.

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Sicher im Herbst: Radhelm mit Beleuchtung: Welche Konzepte wirklich sinnvoll sind

Helme mit integriertem Licht verbessern Sichtbarkeit und Sicherheit. Doch welches der verschiedenen Konzepte überzeugt in der Dämmerung – und worauf ist beim Kauf zu achten?Die Dämmerung senkt sich über die Stadt, das Licht der Straßenlaternen flackert, der Verkehr wird dichter. Wer sich jetzt noch mit dem Rad durch die Straßen bewegt, weiß, wie wichtig Sichtbarkeit ist und wie schnell ein Fahrzeug aus dem toten Winkel auftauchen kann. Klassische Fahrradbeleuchtung ist gesetzlich vorgeschrieben, doch in der Praxis oft unzureichend: Akkus sind leer, Halterungen wackeln, das Rücklicht baumelt lose am Gepäckträger. Wer zusätzliche Sicherheit sucht, setzt zunehmend auf Fahrradhelme mit integrierter Beleuchtung. Dieser Trend gewinntnicht nur bei sportlich Ambitionierten, sondern auch bei Pendlerinnen und Pendlern an Bedeutung. Die Idee dahinter: Licht am höchsten Punkt des Körpers bringt Sichtbarkeit auf Augenhöhe.Doch nicht jeder Helm mit LED ist automatisch eine gute Wahl. Neben der Lichtqualität spielen auch Tragekomfort, Akkulaufzeit, Bedienbarkeit und passive Sicherheit eine Rolle. Zudem Die unterscheiden sich die Modelle stark in Technik, Aufbau und Zielgruppe, vom urbanen Alltagshelm bis zum sportlichen Smart-Helm mit Blinker- und Bremslichtfunktion. Wer also darüber nachdenkt, in einen beleuchteten Helm zu investieren, sollte sich zunächst mit den wichtigsten Fragen beschäftigen: Wie hell muss das Licht sein? Welche Montageart ist sinnvoll? Reicht ein einfaches Rücklicht oder sind smarte Funktionen wie Bremslicht oder Blinker tatsächlich nützlich? Und wie bequem lässt sich ein solcher Helm im Alltag tragen, aufladen und bedienen?Wie ein Fahrradhelm mit Beleuchtung funktionieren kannDie meisten Helme mit integrierter Beleuchtung setzen auf LED-Technik. Zumeist ist ein Lichtband am Hinterkopf verbaut, bei einigen Modellen ergänzt durch ein Frontlicht oder blinkende Seitenlichter. Der Vorteil: Anders als klassische Rücklichter bewegen sich diese Lichtquellen mit dem Kopf mit, was im Straßenverkehr für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt. Vor allem Autofahrende nehmen so Radfahrende früher und deutlicher wahr, insbesondere an unübersichtlichen Kreuzungen oder in Tunneln. Einige Helme setzen auf konstantes Leuchten, andere bieten Blinkmodi oder Bremslichtfunktionen, die über einen Beschleunigungssensor im Helm aktiviert werden. In höheren Preisklassen kommen zusätzlich smarte Features hinzu. Etwa eine App-Anbindung, mit der sich Lichtintensität, Blinkfrequenz oder Navigationsfunktionen steuern lassen. Auch eine SOS-Funktion bei Stürzen ist bei manchen Modellen integriert. Der Helm erkennt dann den Aufprall und sendet automatisch eine Nachricht an hinterlegte Kontakte.Welche Funktionen wirklich zählenDrei Aspekte sind entscheidend: Sichtbarkeit, Bedienbarkeit und Akkulaufzeit. Entwickler von Helmen wie dem Livall BH51M Neo setzen auf ein smartes Gesamtkonzept: Rücklicht, Blinker, Bremslicht und sogar Lautsprecher sind hier in einem relativ schlanken Helmgehäuse integriert. Über eine Fernbedienung am Lenker lassen sich die Blinklichter zum Abbiegen aktivieren. Der Helm selbst erkennt starke Bremsmanöver und schaltet automatisch ein Bremslicht hinzu. Wer regelmäßig auf stark befahrenen Straßen unterwegs ist oder im Berufsverkehr radelt, kann so deutlich an Sicherheit gewinnen. Vorausgesetzt, man gewöhnt sich an die Technik und lädt den Helm regelmäßig auf. Der Akku hält bei moderatem Lichtgebrauch etwa zehn Stunden, geladen wird per USB-C. Die Bedienung ist intuitiv, die Beleuchtung hell genug, um auch bei schlechten Sichtverhältnissen aufzufallen. Nicht jeder Helm geht so weit. Wer einen schlichteren Ansatz bevorzugt, kann auf Modelle wie den Abus HUD-Y setzen: Der urbane Helm kombiniert modernes Design mit einem breiten, gut sichtbaren LED-Lichtband am Hinterkopf, das in drei Modi (dauerhaft, pulsierend, blinkend) betrieben werden kann. Das Licht lässt sich über einen Knopf am Helm aktivieren, der Akku ist unauffällig integriert und reicht für rund neun Stunden.Für sportliche Touren oder urbane Pendlerstrecken?Die Wahl des passenden Helms hängt auch vom Einsatzzweck ab. Für Pendlerinnen und Pendler, die vor allem in der Stadt unterwegs sind, zählen Sichtbarkeit und Komfort mehr als aerodynamische Details. Der Uvex Finale Light 2.0 bringt hier eine interessante Lösung: Die Beleuchtung ist formschön in den Helm integriert, die LEDs sind rundum sichtbar, und das Modell erfüllt alle gängigen Sicherheitsnormen. Gleichzeitig bleibt der Helm angenehm leicht, gut belüftet und einfach in der Handhabung. Anders sieht es bei längeren Radtouren aus: Wer sportlich unterwegs ist und auf Gewicht achtet, wählt oft bewusst Helme mit abnehmbarem Lichtmodul, wie etwa den Lumos Ultra Fly. Er hat ein abnehmbares Rücklicht, das unter anderem mit einer Fernbedienung gekoppelt und auch als synchronisiertes Team-Licht genutzt werden kann.Auch für Kinder sinnvoll – mit EinschränkungenBei Kinderhelmen ist integrierte Beleuchtung noch seltener – doch gerade bei Schulwegen im Herbst und Winter kann sie sinnvoll sein. Modelle wie der Abus Smiley 3.0 LED kombinieren eine klassische Helmform mit einem einfachen, fest eingebauten LED-Rücklicht. Kinder müssen sich damit nicht aktiv um eine zusätzliche Lichtquelle kümmern, sondern haben das Licht immer dabei. Es ist auf Knopfdruck aktivierbar und hell genug, um im Straßenverkehr aufzufallen. Der Helm ist aber nur Ergänzung, die Fahrradbeleuchtung am Rad bleibt gesetzlich vorgeschriebenWorauf man beim Kauf achten sollteUnabhängig vom Modell gilt: Ein Fahrradhelm mit Beleuchtung muss in erster Linie ein guter Helm sein. Das bedeutet, dass CE-Kennzeichnung, passgenaue Größenverstellung, stoßfeste Außenschale und gute Belüftung gegeben sein müssen. Die Beleuchtung ist ein Zusatznutzen, aber nur dann sinnvoll, wenn sie hell, zuverlässig und einfach zu bedienen ist. Praktisch sind Helme mit magnetischem Ladeanschluss oder austauschbarem Akku, vor allem für Vielfahrende. Auch die Sichtbarkeit im 360-Grad-Bereich sollte nicht unterschätzt werden. Je nach Verkehrssituation kann es entscheidend sein, auch von der Seite oder von oben gesehen zu werden. Einige Hersteller arbeiten deshalb mit reflektierenden Oberflächen oder leuchtenden Helmschalen, um passive Sicherheit zusätzlich zu erhöhen. Eine stylische Alternative für urbane Nutzerinnen und Nutzer ist der Closca Loop Reflective, der sich nicht nur kompakt falten lässt, sondern auch mit reflektierenden Elementen ausgestattet ist, wenn auch ohne eigene Lichtquelle. Wer also ganz auf integriertes Licht setzt, sollte genau hinschauen: Welche Lichtmodi sind möglich? Wie lang hält der Akku? Und: Bleibt der Helm auch ohne Lichtfunktion ein angenehmer Begleiter im Alltag?

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