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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Weltcup: Solides Comeback für Biathletin Franziska Preuß

Franziska Preuß kann bisher nicht ihr Potenzial zeigen. Die zuletzt erkrankte Biathletin kommt zurück, kann aber noch nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen.Nach ihrer Zwangspause war Franziska Preuß einfach nur froh, wieder dabei zu sein. "Die letzten zwei Wochen waren hart. Ich bin froh, dass ich starten konnte. Es tat für meine Motivation sehr gut, nicht auf der Couch das Rennen schauen zu müssen, sondern dabei zu sein", sagte die 31-Jährige nach Rang 18 im Biathlon-Sprint von Le Grand-Bornand bei Eurosport. Es war ein solides Weltcup-Comeback, auf dem sie aufbauen kann.Ein Podestplatz war bei ihrem Saisonstart 2.0 nach der Doppelinfektion mit Corona und Influenza ohnehin nicht zu erwarten. Am Schießstand räumte sie bis auf die letzte Scheibe alle ab. Der Fehler sei "superblöd", da sei sie ein bisschen unruhig geworden sei und "letzte Überzeugung" gefehlt habe. Und auf der Strecke konnte sie mit über einer Minute Rückstand auf die Beste als 24. wie erwartet noch nicht dagegen halten. "Man hat gleich von Runde eins ein bisschen Blutgeschmack gehabt, weil die Lunge es noch nicht so gewohnt ist", berichtete Preuß im ZDF. Bundestrainer mit Comeback zufriedenNach den 7,5 Kilometern hatte sie 1:00,1 Minuten Rückstand auf die fehlerfrei siegende Schwedin Hanna Öberg. "Ich bin mit Franzis Leistung zufrieden nach einer Woche lockerem Training", sagte Damen-Bundestrainer Kristian Mehringer. "Aber heute hat man sich nichts erlauben können."Beste Deutsche wurde die fehlerfreie Anna Weidel auf Rang 17 (+58,1 Sekunden), Vanessa Voigt musste ebenfalls keine Extrarunde drehen und kam als 19. (+1:02,6 Minuten) ins Ziel.Damit geht das Trio fast geschlossen in die Verfolgung am Samstag (12.15 Uhr/ZDF und Eurosport). "Ich hoffe, dass es mir läuferisch da ein bisschen besser geht und ich ein paar Plätze gut mache", so Preuß. Julia Tannheimer (29.), Janina Hettich-Walz (37.) und Julia Kink (41.) landeten abgeschlagen im Feld.Preuß muss Comeback-Qualitäten rausholenIm vergangenen Jahr hatte Preuß in den französischen Alpen die Verfolgung gewonnen und war im Sprint und Massenstart - hinter ihrer weiterhin fehlenden Teamkollegin Selina Grotian (Corona) - jeweils Zweite geworden. Doch jetzt geht es für sie 52 Tage vor dem ersten Olympia-Rennen in Antholz darum, den Formaufbau Richtung Olympia hinzubekommen und die Norm dafür zu knacken. Denn die Verteidigung des Gesamtweltcups kann sie nach ihrem schwachen Start in Östersund und dem Ausfall in Hochfilzen ad acta legen, das war aber ohnehin nicht ihr vorrangiges Saisonziel. Jetzt muss Preuß, die immer wieder in ihrer Karriere von gesundheitlichen Problemen ausgebremst wurde, den neuerlichen Rückschlag schnell abhaken. "Es war eine schwierige Situation. Die innerliche Flamme war nicht erloschen, aber gedämpfter auf alle Fälle", gab sie im ZDF zu. Mental ziehe es "immer so viel Energie, wenn man daheim sitzt. Ich wollte jetzt einfach Wettkämpfe haben, damit man nicht den ganzen Sommer so viel investiert und dann schaut man wieder ein ganzes Trimester zu", so Preuß, die derzeit nur von Wochenende zu Wochenende schaue: "Ich hoffe, dass ich Rennen für Rennen mehr Selbstvertrauen bekomme und mehr Überzeugung." Ihr Motto: Schritt für Schritt zum großen Ziel Olympia.

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Alpiner Ski-Weltcup: Nebel in Gröden: Heftiger Sturz bei Odermatts Jubiläums-Sieg

Das Wetter erschwert die Bedingungen beim alpinen Ski-Weltcup in den Dolomiten. Ein Norweger stürzt schwer. Der Schweizer Marco Odermatt rast erneut zum Sieg und knackt eine besondere Marke.Ski-Superstar Marco Odermatt hat seinen 50. Weltcup-Sieg gefeiert. Der Triumph des Schweizers bei wechselhaften Bedingungen in Gröden wurde allerdings vom schweren Sturz des Norwegers Fredrik Möller überschattet. Der 25-Jährige hatte an den berüchtigten Kamelbuckeln Probleme, verlor bei einem Sprung die Kontrolle und knallte mit voller Wucht auf die Piste. Er wurde lange behandelt und schließlich abtransportiert.Der viermalige Gesamtweltcupgewinner Odermatt siegte vor seinem Schweizer Teamkollegen, dem aktuelle Weltmeister Franjo von Allmen. Platz drei belegte der Südtiroler Routinier und Lokalmatador Dominik Paris. Bester Deutscher war Romed Baumann auf Rang 19. Luis Vogt wurde seinem Comeback nach einer Schulterverletzung 21., Simon Jocher verpasste als 41. die Punkte-Ränge.Nebel sorgt für VerzögerungenDas Rennen war wegen Nebels später gestartet worden und wurde auch länger unterbrochen. Schon beim Training am Mittwoch hatte das Wetter die Pläne der Veranstalter durcheinandergewirbelt und letztlich zu einer Absage geführt. Für Freitag ist ein Super-G, für Samstag eine weitere Abfahrt angesetzt.Für Odermatt war es bereits der fünfte Sieg beim disziplinübergreifend achten Weltcup-Start in dieser Saison. Auch die erste Abfahrt des Winters Anfang Dezember in Beaver Creek hatte der 28 Jahre alte Alpin-Dominator gewonnen. Die zweite Abfahrt im US-Bundesstaat Colorado war damals gestrichen worden und wurde in Gröden nun auf einer etwas verkürzten Strecke nachgeholt.Deutsche noch nicht in Olympia-FormDie kriselnden deutschen Speed-Fahrer sind weniger als zwei Monate vor den Olympischen Spielen in Italien weit von ihrer Topform entfernt. Baumann freute sich aber zumindest über sein bislang bestes Ergebnis in dieser Saison.Es sei "eine ganz gute Fahrt" gewesen, sagte der 39-Jährige, der im oberen Streckenabschnitt gut losgelegt hatte. Die nationale Norm für den Höhepunkt des Winters haben die deutschen Athleten allerdings noch nicht geknackt.

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Bike-Equipment: Raus in den Schotter! Warum Gravelbike-Schuhe überall glücklich machen

Wer auf dem Gravelbike richtig Gas geben möchte, darf beim Equipment wählerisch sein. Gravelbike-Schuhe sollten sitzen wie eine zweite Socke. Sonst noch was? Klar.Zwischen Mensch und Bike bestehen in der Regel drei wichtige Verbindungen: Hinterteil und Sattel, Hände und Lenker, Füße und Pedale. Nun kann man durchaus freihändig fahren oder aus dem Sattel gehen und einen Berg im Wiegetritt meistern. Beim Radfahren die Füße hochzulegen, ist dagegen die denkbar schlechteste Idee. Mit anderen Worten: Die Verbindung zwischen Fuß und Pedale ist fundamental wichtig. Deshalb ergibt es durchaus Sinn, sich zweimal zu überlegen, mit welchen Schuhen diese Liaison am effizientesten und letztlich auch am bequemsten zu meistern ist.Wobei das Attribut 'bequem' bei Rennradschuhen eher deplatziert ist. Im Gegensatz zum Biken auf Single Trails, im Wald oder auf Schotterpisten geht es beim Scheppern über den Asphalt hauptsächlich darum, die Muskelkraft maximal effizient und direkt auf die Kurbel zu übertragen. Da eher selten abgestiegen wird, müssen Rennradschuhe auch nicht auf längere Spaziergänge vorbereitet sein. Entsprechend steif und unflexibel sind die Schuhe für Rennradfahrer gebaut. Fürs Mountainbiken sind das die denkbar ungünstigsten Eigenschaften. Im steilen, rutschigen oder auch abschüssigen Gelände ist es wichtig, jederzeit und vor allem schnell aus der Pedale zu kommen. Entsprechend flexibel müssen MTB-Schuhe sein. Wesentliches Merkmal ist das aggressive Stollenprofil unter der Sohle, das beim Absteigen für guten Grip sorgt. Dazu geht es bei Schuhen fürs Mountainbiken weniger um Aerodynamik und Gewicht, als um den Komfort für die Füße. Häufig sind diese Schuhe deshalb etwas klobiger und schwerer, aber auch großzügiger geschnitten.Gravelbike-Schuhe: Zwei auf einen StreichLange Vorrede, kurzer Sinn: Weil beim Gravelbiken sowohl über Schotter- und Waldwege gejagt wird, als auch Asphalt und Kopfsteinpflaster unter die Reifen kommen, braucht es einen Schuh, der die Vorzüge von Rennrad- und MTB-Schuh clever vereint. Was uns zu den wesentlichen Merkmalen von Gravelbike-Schuhen führt. Was optisch sofort auffällt, sind die Silhouette des Rennradschuhs, kombiniert mit der profilierten Sohle eines Mountainbike-Schuhs, die das Gehen oder Schieben zumindest möglich macht. Dabei stören auch die Cleats nicht, denn die sind wie bei MTB-Schuhe in die Sohle eingelassen. Das gibt Gravelbike-Schuhen den entscheidenden Kick für den Alltag. In der Formgebung orientieren sie sich dagegen eher an der sportlichen Eleganz von Rennradschuhen. Die Sohle ist nicht ganz so steif, um im Gelände oder Schotter etwas flexibler zu sein. Beim Verschluss fällt die Wahl aber häufig auf das im Rennradsport beliebte BOA Fit System, das mittlerweile auch im Wintersport und bei Läuferinnen und Läufern angekommen ist.Einer für alleKurzum: Gravelbike-Schuhe sind die perfekten Allrounder. Sie funktionieren auf der Rennmaschine genauso zuverlässig wie beim Mountain- und Gravelbiken. Sie als Kompromiss zu bezeichnen, ist beinahe eine Beleidigung. Die meisten sind nicht nur beim Stylefaktor, sondern auch technisch auf Augenhöhe mit den speziell aufs Rennradfahren oder Mountainbiken zugeschnittenen Modellen. Wichtig: Damit die Gravelbike-Schuhe ihre Klasse zeigen können, muss das Pedalsystem passen. In der Regel sind die Schuhe für die SPD-2-Loch-Pedalplatten vorbereitet. Wer sie also auch auf der Rennmaschine einsetzen will, muss dort die entsprechenden Pedale montieren.Kauftipps: Vier aktuelle Modelle im ÜberblickWie so häufig sind beim Kauf von Gravelbike-Schuhen nach oben kaum Grenzen gesetzt. Doch es gibt auch Modelle für weniger als 100 Euro, die als Radschuh für Sport und Alltag gute Dienste leisten. Dazu gehört der Rockrider Gravel 900, ein wasserdichtes Modell mit praktischem Schnellschnürsystem, das sich selbst blockiert. In die Nylonsohle wurden Glasfaserelemente eingearbeitet, um den Tritt noch präziser und effizienter zu machen. Der Oberschuh soll zumindest wasserabweisend sein. Gerade in der nassen und kalten Jahreszeit empfiehlt sich aber ein Überschuh (z.B. die Cycling Überschuhe von Q36.5), um warmen und trockenen Fußes wieder zu Hause anzukommen. Rockrider Gravel 900Q36.5 Gregarius AdventureShimano Gravel RX801Scott Gravel Pro     VerschlussSchnellschnürsystemBOA Fit SystemBOA Li2 Fit SystemBOA Fit System L6PedalsystemSPDSPDSPDSPDGewicht pro Schuhca. 320 gca. 310 gca. 270 gca. 350 g Material OberschuhStoffMesh-MikrofaserKunstlederStoffInnensohleStandardSolestarStandardErgoLogicPreisca. 90 Euroca. 300 Euroca. 230 Euroca. 150 EuroZu einem Straßenpreis von etwa 130 Euro bekommen Biker schon ein Modell mit dem beliebten BOA Fit Verschluss-System. Der Scott Gravel Pro ist mit griffigem Sticki Rubber Gummi besohlt. Das reicht bequem für kurze Wege zu Fuß, denn die Cleats sind auch hier entsprechend eingelassen. Das schont die empfindlichen SPD-Platten. Der Gravel Pro ist nichts für Regenwetter und braucht zwingend Überzieher, wenn das Wasser von oben oder unten spritzt.Shimano ruft für seinen Gravelbike-Schuh einen stolzen Preis von mehr als 200 Euro auf. Damit lohnt sich der Gravel RX801 aus unserer Sicht eher für ambitionierte Biker, die regelmäßig im Gelände und auf der Straße unterwegs sind und die Schuhe auf allen Bikes nutzen. Dafür bekommen sie aber auch das Leichtgewicht unter den Gravel-Schuhen, mit dem man trotz steifer Carbonfasersohle auch halbwegs bequem mehr als nur ein paar Schritte laufen kann. Fazit: Ein Gravelbike-Schuh, der mehr als nur einen schlanken Fuß macht.Wer seinen Füßen etwas ganz Besonderes gönnen möchte, ist beim Q36.5 Gregarius Adventure an der richtigen Adresse. Dieser Gravelbike-Schuh aus Italien kommt sogar mit einem doppelten BOA-Fit-Drehverschluss, was für noch besseren Halt sorgen soll. Das Obermaterial ist nicht wasserdicht, aber dank offenem Mesh-Mikrofaser atmungsaktiv. Genau das richtige also für alle, die mit schnell schwitzenden Füßen zu kämpfen haben. Das Verbundmaterial aus Kohlefaser und Polyamid sorgt für die gute Balance zwischen Komfort und Steifigkeit. Eine weitere Besonderheit ist die thermogeformte und gepolsterte Zunge, die den Schnürdruck des Verschlusssystems gleichmäßig auf den Spann verteilt und den Fuß insgesamt noch sicherer einpackt. Den italienischen Edelschlappen gibt es in Schwarz oder Weiß.

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Frauenfußball: Torhüterin Berger setzt Nationalelf-Karriere fort

Nach den Nations-League-Endspielen ist nun klar: Bundestrainer Christian Wück kann weiter mit Stammkeeperin Ann-Katrin Berger planen. Das nächste große Turnier steht 2027 an.Torhüterin Ann-Katrin Berger setzt ihre Karriere im Nationalteam fort. Diese Entscheidung der 35-Jährigen vom US-Club Gotham FC teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Berger habe Bundestrainer Christian Wück und Torwarttrainer Michael Fuchs über den Entschluss informiert. Die nächste WM steigt im Sommer 2027 in Brasilien.Deutschlands zweimalige Fußballerin des Jahres hatte mit ihren Elfmeter-Heldentaten die deutsche Auswahl 2024 in Frankreich zu Olympia-Bronze geführt. Auch bei der EM im Sommer in der Schweiz glänzte Berger, vor allem beim Elfmeter-Krimi im Viertelfinale gegen Frankreich. Zuletzt stand Berger mit der DFB-Auswahl im Nations-League-Finale gegen Spanien. Vor Olympia zur Nummer eins befördertBerger wäre bei der WM in Brasilien fast schon 37. Sie hatte ihre Zukunft im DFB-Team zuletzt offen gelassen. Berger sprach auch von belastenden Reisen aus den USA nach Europa. Bis 2026 steht sie bei Gotham noch unter Vertrag. Die gebürtige Schwäbin war erst sehr spät Stammkeeperin im Nationalteam geworden: Wück-Vorgänger Horst Hrubesch beförderte Berger vor Olympia zur Nummer 1 und setzte die langjährige Torfrau Merle Frohms auf die Bank. Inzwischen hat Berger 29 Länderspiele bestritten. Sie spielte vor ihrer US-Station auch schon für Turbine Potsdam, Paris Saint-Germain, Birmingham City und den FC Chelsea.

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Delani wird 15 Jahre alt: Diekmeier: Rührende Geburtstagsworte an krebskranke Tochter

"Ich bin so unfassbar stolz auf dich", schreibt der Ex-Fußballprofi Dennis Diekmeier. Für ein Weihnachtswunder verbringt die 15-jährige Delani während einer Therapie Tage in einem Isolierzimmer.Der ehemalige Fußball-Profi Dennis Diekmeier hat seiner schwer krebskranken Tochter Delani mit rührenden Worten zum 15. Geburtstag gratuliert. "Du kämpfst. Du gibst alles. Und du verlierst dabei nie dich selbst. Das, was du in diesem letzten Jahr geleistet hast, ist mehr, als Worte je beschreiben können", schrieb Diekmeier bei Instagram. "Ich bin so unfassbar stolz auf dich. Und ich bin noch stolzer, dein Papa zu sein." Egal, wie steinig der Weg sei – er gehe jeden Schritt mit ihr. "Immer an deiner Seite. Immer hinter dir. Immer für dich", schrieb der ehemalige Fußballer vom Hamburger SV und SV Sandhausen.Beim ältesten der vier Kinder von Dana und Dennis Diekmeier war im Januar ein Tumor an der Nebenniere diagnostiziert worden. Dieser wurde zwar operativ entfernt, doch kurz darauf entdeckten die Ärzte Metastasen in beiden Lungenflügeln. Zwischenzeitlich wurde Delani als Palliativpatientin eingestuft, doch die Eltern fanden neue Ärzte.Strahlentherapie in "Iso-Haft"In diesen Tagen wird die neue sogenannte Imaza-Therapie aus der Nuklearmedizin angewandt. Dabei wird ein radioaktives Mittel gespritzt, das von Tumorzellen aufgenommen wird. "Delani und ich sind seit Montag in der Uniklinik Würzburg. Die Therapie läuft und damit niemand Strahlen abbekommt außer Delani, ist sie in einem Zimmer in "Iso-Haft", wie sie sagt", schrieb Delanis Mutter Dana Diekmeier Mitte der Woche bei Instagram. Durch Fenster können sich Mutter und Tochter zumindest sehen. "Wir hoffen, Ende der Woche nach Hause gehen zu dürfen", schrieb Dana Diekmeier. "Drückt die Daumen für unser Weihnachtswunder."Delanis Mutter richtete am Geburtstag ebenfalls bewegende Worte an ihre Tochter. "Du hast in deinem jungen Leben schon so viel Mut, Kraft und Herz gezeigt. Auch an schweren Tagen hast du nie aufgehört zu lächeln, zu hoffen und du selbst zu bleiben", schrieb sie. "Du bist stärker, als du manchmal glaubst, und schöner, als Worte es je beschreiben könnten." Sie wünsche Delani, dass das neue Lebensjahr ihr Licht, Hoffnung und viele kleine Wunder schenke. "Du bist nicht allein – wir gehen diesen Weg gemeinsam, Schritt für Schritt."Dass die neue Therapieform bei Delani anschlägt, war für die Familie die erste positive Nachricht nach langer Zeit. "Im Moment ist Delani unheilbar krank. Und wir hoffen, dass es ihr lange gut geht und es dann irgendwann irgendwas gibt, was man probieren kann, dass sie gesund macht", sagte Dana Diekmeier vor wenigen Tagen in einem längeren Interview des Paares für die Sky-Reihe "Meine Geschichte". "Du musst einfach das Beste draus machen und hoffen, dass das Wunder passiert und sie gesund wird."

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Kriminalität: Ehemaliger Fußball-Nationalspieler in Ecuador erschossen

Mario Pineida spielte einst für Deutschlands WM-Gegner Ecuador. Nun wurde der 33-Jährige Opfer eines tödlichen Angriffs in Guayaquil.Der frühere ecuadorianische Fußball-Nationalspieler Mario Pineida ist in Guayaquil auf offener Straße getötet worden. Das gab sein Verein Barcelona SC in einer Mitteilung "mit tiefem Bedauern" bekannt. "Diese traurige Nachricht betrübt uns zutiefst", hieß es weiter.Der 33-Jährige wurde demnach am Mittwoch in einer Geschäftsstraße von zwei Männern auf einem Motorrad erschossen. Auch eine Frau, die mit Pineida unterwegs war, wurde getötet, schrieb die Zeitung "El Universo". Die Strafverfolgungsbehörden haben Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.Teilnahme an der Copa América 2015Pineida bestritt von 2014 bis 2021 neun Länderspiele für Ecuador, das bei der Fußball-WM im nächsten Sommer in der Gruppenphase auf Deutschland trifft. Er nahm dabei auch an den Copa Américas 2015 und 2021 teil. Der Außenverteidiger spielte in Ecuador für mehrere Spitzenclubs und war zwischenzeitlich auch in Brasilien für Fluminense FC tätig. Das einst relativ sichere Ecuador steckt in einer schweren Sicherheitskrise. Die Zahl der Morde stieg nach Angaben der Beobachtungsstelle für organisiertes Verbrechen im ersten Halbjahr 2025 um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf den höchsten Wert in der jüngeren Geschichte des Landes. Mehrere Gangs kämpfen um die Kontrolle des lukrativen Drogengeschäfts.

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Ex-Biathletin: Vater von Laura Dahlmeier äußert sich erstmals öffentlich zum Tod seiner Tochter

Der Tod von Laura Dahlmeier bewegte 2025 eine ganze Nation. Monate später äußert sich ihr Vater zum Risiko, dem sich seine Tochter freiwillig aussetzte.Fast fünf Monate nach dem Tod von Laura Dahlmeier ist die Anteilnahme ungebrochen. So berichtet es nun ihr Vater, Andreas Dahlmeier, einem Medienbericht zufolge. Demnach würden immer noch regelmäßig Besucher zu Laura Dahlmeiers Gedenkstätte im Kurpark von Partenkirchen pilgern, um sich von der Sportlerin zu verabschieden. "Wenn ich dorthin gehe, bin ich nie allein. Die Anteilnahme ist immer noch riesengroß", sagt er der "Sport Bild".Laura Dahlmeier war am 28. Juli 2025 im Alter von 31 Jahren bei einer Bergsteigertour am 6096 Meter hohen Laila Peak im Karakorum-Gebirge in Pakistan durch einen Steinschlag tödlich verunglückt. "Laura müsste sofort tot gewesen sein", sagt ihr Vater. Er selbst ist seit 40 Jahren in der Bergrettung in Garmisch-Partenkirchen tätig und prägte die Leidenschaft seiner Tochter, die er bereits als Dreijährige mit in die Berge nahm.Laura Dahlmeier gewann im Biathlon sieben Weltmeistertitel und zwei olympische Goldmedaillen. Mit gerade einmal 25 Jahren hatte sie in ihrer Sportart alles erreicht. 2019 gab sie den Leistungssport auf und widmete sich ihren großen Leidenschaften, dem Bergsteigen und der Umwelt. Die Ex-Biathletin war staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin und aktives Mitglied bei der Bergwacht. Sie galt als erfahrene und risikobewusste Alpinistin. Ein Grund, warum Bestürzung und Trauer nach ihrem Tod so groß ausfielen.Laura Dahlmeier war zu Lebzeiten auf ihren Tod vorbereitetDahlmeiers Vater hat mittlerweile zu einem nüchterneren Umgang gefunden. Das Risiko steige mit jeder Bergtour, erklärt er der "Bild". "Ich musste immer mit dem Anruf rechnen, dass etwas passiert ist." Seine Tochter sei zwar sehr umsichtig gewesen, aber "als Bergsteiger braucht man Glück". Auch er sei dem Tod "schon einige Male von der Schippe gesprungen", schildert Dahlmeier seine Erfahrungen der Zeitung.Seine Tochter sei darauf vorbereitet gewesen. Noch zu Lebzeiten habe sie verfügt, wie ihre Trauerfeier ausfallen solle. Diese wurde am 11. August unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Wallfahrtskirche St. Anton in Garmisch-Partenkirchen mit 200 geladenen Gästen abgehalten. Laura Dahlmeier habe sich gewünscht, dass "nur die kommen, die sie gerne mochte", sagt ihr Vater. "Auch da war sie gradlinig." Dasselbe galt für die Musik. Auf Wunsch der Ex-Biathletin wurde unter anderem eine abgeänderte Version des Oberreintal-Liedes gesunken. Der Refrain lautet "Hei mi leckst am Arsch!" und gilt unter Bergsteigern als klassischer Gruß oder Ausruf der Erleichterung, wenn man einen Berggipfel erklommen hat.Dass Laura Dahlmeier nie in ihrer Heimat beerdigt werden wird, sieht ihr Vater pragmatisch. Ein Grab, das ständig von Trauernden besucht würde, davon wäre sie nicht begeistert gewesen, ist Vater Dahlmeier überzeugt. Dass ihr Leichnam in den Bergen geblieben ist, sei richtig. "Laura ist dort begraben, wo sie glücklich war und sich frei fühlte. (...) Ich glaube, Laura hätte es so gewollt, in den Bergen Frieden zu finden."

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