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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Mailand und Cortina: Fit für Olympia: Das muss man zu den Winterspielen wissen

Andrea Bocelli, Mariah Carey und Lang Lang auf der Bühne, das olympische Feuer brennt doppelt – und erstmals gibt's Skibergsteigen. Was Olympia-Fans von den Winterspielen erwarten können.Vier Jahre nach den coronabedingten Geisterspielen von Peking kehren die Fans zu Winter-Olympia zurück. In Mailand und Cortina d'Ampezzo wird Geschichte geschrieben.Was ist das Besondere an diesen Spielen?Erstmals teilen sich zwei Orte offiziell die Gastgeberrolle. Und dennoch müsste es statt Mailand und Cortina eigentlich Nord-Italien heißen. Denn die Spiele erstrecken sich auf eine Fläche von etwa 22.000 Quadratkilometer und machen sie zu den ersten dezentralen Spielen der Geschichte. Ein Beispiel: Die alpinen Skirennfahrerinnen tragen ihre Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo aus, die Männer dagegen in Bormio - 300 Kilometer weiter westlich. Für Eröffnungs- und Schlussfeier werden ungewöhnliche Sportstätten fernab der Berge genutzt. Die Eröffnungsfeier findet im Fußball-Tempel San Siro statt, beendet werden die Spiele in der antiken Arena von Verona. 90 Prozent der Wettkampfstätten existierten bereits oder wurden temporär errichtet.Was ist an diesen Spielen so umstritten?Das Dauerthema der vergangenen Jahre war der Neubau der Bob- und Rodelbahn in Cortina d’Ampezzo. Das IOC empfahl, die Wettbewerbe aus Kostengründen an eine bereits existierende Bahn im Ausland zu vergeben. Innsbruck und St. Moritz waren dafür im Gespräch. Doch letztlich verweigerte die italienische Regierung diesen Schritt und setzte einen Neubau durch.Die Kosten für den Neubau belaufen sich mittlerweile auf 120 Millionen Euro. Kritisiert wird der Eingriff in die Natur, zumal die Nachnutzung und die wirtschaftliche Unterhaltung der Bahn unklar ist.Sind diese Spiele ein Konzept für künftige Winterspiele?Die Spiele in Italien gelten als zentraler Baustein für die "Agenda 2020+5", mit der das IOC auf Nachhaltigkeit in Zeiten des Klimawandels setzt und von kostenintensiven Neubauten abrückt. Bei den aktuellen Spielen ist die Verteilung auf bestehende Infrastruktur besonders weitläufig. Ähnlich dürfte es auch 2030 in den französischen Alpen werden, ehe es 2034 in Salt Lake City wieder kompakter wird.Wie hoch ist das Budget?Das Organisationskomitee gibt die operativen Kosten mit rund 1,7 Milliarden Euro an. Diese sollen durch Sponsoring, Ticketverkäufe und IOC-Beiträge gedeckt werden. Hinzu kommen Kosten für Sicherheit und Infrastruktur, die von der italienischen Regierung getragen werden. Diese werden auf 3,5 Milliarden Euro geschätzt.Was ist über die Eröffnungsfeier bekannt?Am Freitagabend (20.00 Uhr) beginnt die Zeremonie im Guiseppe-Meazza-Stadion von Mailand. Dezentrale Spiele führen allerdings auch zu einer dezentralen Feier, weshalb Teile der Show neben Mailand auch in Cortina d’Ampezzo, Bormio und Predazzo aufgeführt werden. Das Thema "Harmonie" soll die Verbindung zwischen Städten (Mailand) und der alpinen Natur (Cortina) symbolisieren. Bestätigt sind Auftritte von Musik-Stars wie Andrea Bocelli, Mariah Carey und Lang Lang. Das olympische Feuer wird simultan in Mailand und Cortina entzündet.Wie viele Teilnehmer und Wettbewerbe gibt es?Rund 2.900 Sportlerinnen und Sportler aus 90 Nationen werden antreten. 47 Prozent davon sind Sportlerinnen, womit die Quote aus Peking noch einmal um zwei Prozentpunkte steigt. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, ebenfalls so viele wie noch nie.Welche neuen Sportarten sind dabei?Eine neue Sportart, viele neue Disziplinen: Das Skibergsteigen feiert seine olympische Premiere. Bei den Männern und Frauen wird es jeweils ein Sprintrennen geben, hinzu kommt eine Mixed-Staffel. Im Rodeln gehört der Doppelsitzer der Frauen erstmals zum Programm, im Skeleton wurde ein Mixed-Team-Wettbewerb aufgenommen. Im Skispringen dürfen die Frauen auch von der Großschanze um Medaillen fliegen, das Team-Springen der Männer wird durch das Super-Team-Format ersetzt. Die Doppel-Buckelpiste kommt im Freestyle dazu, die Team-Kombination ersetzt im Ski Alpin das Parallel Team Event und die Einzel-Kombinationsrennen.Wer überträgt die Winterspiele im Fernsehen?Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF zeigen die Spiele im linearen Fernsehen sowie auf ihren Internetplattformen. Zudem überträgt Eurosport im TV und auf der Streaming-Plattform Discovery+.

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Basketball in der NBA: Sieg gegen Orlando: Isaiah Hartenstein erzielt Triple-Double

Isaiah Hartenstein hat erstmals in seiner NBA-Karriere ein Triple-Double aufgelegt. Seine Oklahoma City Thunder bezwingen die Orlando Magic um Moritz Wagner und Tristan da Silva deutlich.Isaiah Hartenstein hat in der NBA einen besonderen Meilenstein erreicht. Der deutsche Basketballer erzielte erstmals in seiner achtjährigen Laufbahn in der nordamerikanischen Basketballliga ein Triple-Double, also zweistellige Werte in drei Kategorien. Beim 128:92 (68:41)-Heimerfolg seiner Oklahoma City Thunder gegen die Orlando Magic kam der 27-Jährige auf zwölf Punkte, zehn Rebounds und zehn Assists.Hartenstein machte das Triple-Double sieben Minuten vor Spielende perfekt, als er sich seinen zehnten Rebound sicherte. "Er dirigiert in der Offensive, er reboundet, er macht all die kleinen Dinge, die uns gefehlt haben, als er verletzt war", sagte Mitspieler Isaiah Joe über Hartenstein. "Er hat ein Triple-Double aufgelegt - für einen Spieler wie ihn ist das nicht alltäglich. Er ist einfach so gut, in dem, was er tut."Die Thunder dominierten das erste Viertel mit 39:14 und setzten sich auf bis zu 38 Zähler Differenz ab. Nach dem 40. Sieg im 51. Saisonspiel bleibt der Titelverteidiger unangefochten Spitzenreiter der Western Conference. Bei den Magic erzielte Moritz Wagner acht Zähler, Tristan da Silva kam nicht über drei Punkte hinaus. Franz Wagner verpasste mit einer Knöchelverletzung sein siebtes Spiel nacheinander. Auf Grund dessen hatte der Flügelspieler vor der NBA-Partie in Berlin bereits über einen Monat aussetzen müssen.Ariel Hukporti erzielt KarrierebestwertAuch Ariel Hukporti hat ein besonderes Spiel absolviert. Der deutsche Center der New York Knicks punktete erstmals in seiner zweijährigen NBA-Karriere zweistellig. Beim 132:101 (72:45)-Auswärtserfolg gegen die Washington Wizards markierte Hukporti zwölf Punkte und neun Rebounds. Die Knicks bestimmten die Partie von Beginn an und fuhren ihren siebten Sieg in Serie ein.Die Los Angeles Lakers um die beiden Superstars LeBron James und Luka Doncic fuhren einen deutlichen 125:109 (69:40)-Auswärtserfolg gegen die Brooklyn Nets ein. Nach dem ersten Viertel waren die Gäste bereits auf 22 Zähler Differenz enteilt. James und Doncic erzielten zusammen 49 Punkte, die Lakers konnten sich über die Rückkehr von Austin Reaves freuen: Der US-amerikanische Nationalspieler stand nach überstandener Wadenzerrung und 19 verpassten Spielen erstmals wieder auf dem Parkett und verbuchte 15 Zähler. Der deutsche Basketballer Maxi Kleber kam nur zu einem dreiminütigen Einsatz und punktete nicht.

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Fall Stefan Kuntz: "Sprüche über die Brüste einer Mitarbeiterin"

Erstmals werden im Fall des Fußballmanagers Stefan Kuntz konkrete Vorwürfe laut, was er sich in seiner Zeit als Sportvorstand beim HSV womöglich hat zuschulden kommen lassen.

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DFB-Pokal: Erster Halbfinalist steht fest: Bayer bezwingt St. Pauli

St. Pauli wirft als Außenseiter im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen alles rein. Doch die Werkself setzt sich souverän durch – und darf weiter vom Titel träumen.Bayer Leverkusen ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und gegen den FC St. Pauli in das Halbfinale im DFB-Pokal eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand setzte sich im Viertelfinale mit 3:0 (1:0) gegen kämpferische Hamburger durch und darf weiter von einem Titel in dieser Saison träumen.Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena erzielten Martin Terrier (32. Minute), Patrik Schick (63.) und der eingewechselte Jonas Hofmann (90. +2) die Treffer für die Werkself.Leverkusen im DFB-Pokal weiterSchon früh wurde es nach einer ersten Ecke von St. Pauli gefährlich vor dem Bayer-Tor (4.). Doch im dicht besetzten Fünfmeterraum konnten die Gäste die Situation nicht nutzen. Bayer versuchte anschließend mit viel Ballbesitz die Kontrolle zu übernehmen und schob das Spiel zunehmend in die gegnerische Hälfte. St. Pauli begegnete diesem Ansatz mit einem frühen Pressing. In der 17. Minute hatten die in der Bundesliga im Abstiegskampf steckenden Gäste großes Glück: Ben Voll, der anstelle von Stammkeeper Nikola Vasilj zwischen den Pfosten stand, spielte in der Eröffnung einen kapitalen Fehlpass direkt in die Füße der Hausherren. Schick reagierte vor dem leeren Tor jedoch zu zögerlich, sodass Karol Mets den Abschluss noch blocken konnte.Terrier hellwach zur Führung St. Pauli blieb aber gefährlich und verpasste in der 24. Minute die Führung, als Joel Fujita aus zwölf Metern knapp am Tor vorbeischoss. Die Gäste wurden nun stärker und drängten Bayer immer weiter in die eigene Hälfte. Trotz höherer Ballbesitzanteile agierten die Leverkusener oft zu behäbig, vor allem im Tempospiel nach vorn.Nach dieser kurzzeitigen Druckphase der Gäste meldete sich Bayer zurück, blieb zunächst aber im Mittelfeld hängen. Als St. Pauli eine Hereingabe dann nicht konsequent klärte, nutzte der hellwache Terrier die Unordnung aus, drehte sich an der Strafraumkante und traf zum 1:0. Unbeeindruckt vom Rückstand kam Pauli vor der Pause noch zu einer Großchance. Doch Martijn Kaars schoss über das Tor (40.).Standard bringt das 2:0Mit einem Doppelwechsel sorgte St. Pauli direkt nach Wiederanpfiff für frische Impulse. Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt bot sich zunächst jedoch das gleiche Bild wie vor der Pause: Die Hamburger versuchten geduldig, Lücken in der Leverkusener Abwehr zu finden, während Leverkusen zwar mehr Ballbesitz hatte, daraus aber kaum eigene Torraumszenen kreierte. Bayer präsentierte sich aber erneut kaltschnäuzig und erhöhte mit der ersten Chance der zweiten Hälfte auf 2:0: Nach einer Ecke schlug Aleix Garcia eine Flanke aus dem Halbfeld auf Schick, der per Volleyschuss ins lange Eck traf. Pauli kam durch einen geblockten Schuss von Danel Sinani (70.) noch einmal gefährlich vors Tor, während Joker Hofmann (75.) für Leverkusen zunächst den Pfosten traf. In der Nachspielzeit machte es 33-Jährige dann besser und traf zum Endstand.

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Fußball: Bundesregierung lehnt einen deutschen WM-Boykott ab

Staatsministerin Christiane Schenderlein macht klar: Die Bundesregierung will keinen Boykott der Fußball-WM im Sommer. Mindestens einen Klubboss aus der Bundesliga stört das.Die Bundesregierung hat sich nach Angaben von Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, gegen einen möglichen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ausgesprochen. "Das unterstützen wir nicht", sagte die CDU-Politikerin in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung". Darauf habe man sich innerhalb des Bundeskabinetts verständigt.Zur Begründung verwies Schenderlein auf die außenpolitische Linie der deutschen Regierung gegenüber den USA. "Der Sport darf dafür nicht instrumentalisiert werden", sagte sie. Zudem finde die WM nicht nur in den Vereinigten Staaten statt, sondern auch in Kanada und Mexiko.Erinnerungen an die WM in KatarSchenderlein erinnerte an die Debatte rund um die vergangene WM in Katar, als die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit einer "One Love"-Binde auf der Tribüne saß und sich die deutsche Elf beim Mannschaftsfoto auf dem Feld den Mund zuhielt. "Das war keine gute Situation, die da entstanden ist", sagte die 44-Jährige.Rund um den Konflikt zwischen den USA und den europäischen Nato-Staaten hatte es wegen Donald Trumps Besitzansprüchen auf Grönland aus der Politik auch Stimmen gegeben, dass man eine WM-Teilnahme überprüfen müsse. Aber auch St.-Pauli-Clubchef Oke Göttlich erklärte kürzlich, dass man wegen des Verhaltens des US-Präsidenten über einen Boykott zumindest diskutieren müsse. Vor dem Pokalspiel des "Kiezclubs" bei Bayer Leverkusen bekräftigte er seinen Standpunkt. "Man kann ja ein Thema nicht totschweigen", sagte Göttlich, der vom Deutschen Fußball-Bund für seine Äußerungen kritisiert worden war, im ZDF. "Der Fußball funktioniert nicht im Reagenzglas der gesellschaftlichen Themen. Ich finde es richtig, dass man die Debatte zumindest führt.»"Er sei dankbar dafür, dass sich der Verband eng mit der Regierung abstimmt. Laut Göttlich sei es zudem wichtig zu klären, inwieweit "es am Ende auch unter europäischen Gesichtspunkten in Ordnung ist, im Sommer Demokratie zersetzenden Tendenzen eine sportliche Bühne zu geben".

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DFB-Pokal: Hier ist Bayer Leverkusen vs. St. Pauli live im Free-TV zu sehen

Das Viertelfinale im DFB-Pokal steht an. In dieser Woche treffen zwei Bundesligisten aufeinander, außerdem erwartet die Fans ein Nord-Süd-Duell. Wo Sie die Spiele sehen können.Das Viertelfinale im DFB-Pokal ist weit auseinandergezogen. Zwei Partien finden in dieser Woche am Dienstag und Mittwoch statt, die anderen beiden Begegnungen erst eine Woche später.Am Dienstag steht ein Bundesliga-Duell an: Vizemeister Bayer 04 Leverkusen empfängt den FC St. Pauli. In der Liga trafen beide Teams in dieser Saison bereits aufeinander, das Duell am Millerntor in Hamburg entschied Bayer mit 2:1 für sich.Zweimal hatte Bayer Leverkusen auf dem Weg ins Viertelfinale bereits richtig Mühe: Nach dem mühelosen 4:0 in der ersten Runde gegen den Viertligsten SG Sonnenhof Großaspach musste die Werkself gegen den SC Paderborn in die Verlängerung. In der dritten Runde wartete mit Borussia Dortmund ein wirklich harter Brocken, diese Aufgabe meisterte die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand mit einem 1:0.DFB-Pokal: Bayer – St. Pauli wird im Free-TV übertragenDer FC St. Pauli gewann zwei seiner drei DFB-Pokal-Spiele im Elfmeterschießen. Zum Auftakt taten sich die Kiezkicker gegen Eintracht Norderstedt aus der Regionalliga schwer, auch gegen die TSG Hoffenheim wurde das Weiterkommen erst im Elfmeterschießen festgezurrt. In der dritten Runde gewann St. Pauli 2:1 beim Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach.Die Partie zwischen Bayer Leverkusen und dem FC St. Pauli wird live im Free-TV übertragen. Das ZDF zeigt das Aufeinandertreffen der beiden Bundesligisten. Anpfiff in der BayArena ist um 20.45 Uhr. Auch Holstein Kiel – VfB Stuttgart läuft im ZweitenAm Mittwoch findet das zweite Viertelfinale statt: Zweitligist Holstein Kiel empfängt im Nord-Süd-Duell den Bundesligisten VfB Stuttgart. Während die Störche in der 2. Liga nicht recht vom Fleck kommen, hellt sich die Lage bei den Schwaben deutlich auf: Der VfB hat von den letzten elf Pflichtspielen nur eines verloren und spielt wieder um die Champions-League-Plätze mit.Die Partie zwischen Holstein Kiel und dem VfB Stuttgart wird ebenfalls vom ZDF live übertragen. Anpfiff ist hier ebenfalls um 20.45 Uhr.Die weiteren Begegnungen des Viertelfinales im DFB-Pokal stehen in der nächsten Woche an: Dann trifft am Dienstag Hertha BSC auf den SC Freiburg sowie am Mittwoch der FC Bayern auf RB Leipzig.  

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Olympische Winterspiele: Die Königin und ihr Knie: Vonn elektrisiert die Ski-Welt

US-Star Lindsey Vonn träumt vom glänzenden Karriereabschluss in Cortina d'Ampezzo. Trotz ihres Sturzes vor wenigen Tagen will sie um eine Medaille kämpfen - und das mit einem Kreuzbandriss.Lindsey Vonn wäre nicht Lindsey Vonn, hielte nicht auch die letzte Etappe ihrer bemerkenswerten Reise noch so manches Drama parat. Die Ski-Königin ist zurück an ihrem Sehnsuchtsort - und verkündete direkt aufsehenerregende Nachrichten: Sie hat nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss erlitten, will bei Olympia aber unbedingt starten. "Ich weiß, meine Chancen sind nicht mehr so groß wie vorher. Aber solange es eine Chance gibt, werde ich es versuchen", sagte die sichtlich bewegte Vonn bei einem Pressetermin in Cortina d'Ampezzo.Dort, wo sie so viele prägende Erlebnisse hatte und niemand so oft gewonnen hat wie sie, wollte die Amerikanerin ihre ohnehin schon schillernde Karriere endgültig veredeln. Die Gold-Aussichten wurden nun erheblich getrübt. Kann Vonn trotz des Handicaps der ganz große Star dieser Olympischen Winterspiele in Italien werden? Erste Voraussetzung ist, dass das Knie hält.Heftiger Sturz am vergangenen FreitagSie gebe ihr "Bestes" hatte die 41-Jährige nach ihrem Sturz im schweizerischen Crans-Montana zuletzt wissen lassen. Die Ski-Welt hatte den Atem angehalten, als die langjährige Speed-Queen in der letzten Abfahrt vor den Spielen vom 6. bis 22. Februar zu Fall gekommen und in ein Fangnetz gerauscht war. Vonn war zwar noch auf Skiern ins Ziel gerutscht, anschließend aber per Helikopter abtransportiert worden. Sie sei am linken Knie verletzt, teilte sie daraufhin mit. Wie schwer, das verriet sie allerdings erst später. Neben einem Kreuzbandriss habe sie auch Knochenprellungen erlitten, erklärte Vonn. Das Knie sei aber nicht geschwollen. Sie sei auch schon wieder etwas Ski gefahren und zuversichtlich. Genug Stoff für die nächste mögliche Heldinnen-Story ist also vorhanden. Vonn, die Kämpferin. Schlägt sie nach ihrem famosen Weltcup-Comeback nun ein weiteres Mal zurück? Auf der größten Bühne des Weltsports. Hält das Knie, ist sie in der Olympia-Abfahrt am Sonntag (11.30 Uhr) zumindest eine Mitfavoritin. Auch Starts im Super-G und in der Team-Kombination schloss sie nicht aus.Speed-Queen überstrahlt sogar ShiffrinZwölf Siege hat Vonn in Cortina d'Ampezzo bereits gefeiert. Dass sie die Strecke so gut kenne, gebe ihr Selbstvertrauen, erklärte sie. Als sie sich im Januar 2002 zum ersten Mal im Weltcup die berühmte Piste Olimpia delle Tofane hinunterwagte, war so manche ihrer heutigen Konkurrentinnen wie die deutsche Hoffnungsträgerin Emma Aicher (22) noch gar nicht geboren.2004 raste Vonn als Drittplatzierte bei der Abfahrt in den Dolomiten erstmals auf das Podest. Ein einschneidendes Erlebnis, wie sie berichtete. Ab da sei sie wirklich überzeugt gewesen, mit den Besten der Welt mitfahren zu können - und wurde für lange Zeit selbst die Beste. Olympia-Gold 2010 in Kanada, zwei WM-Titel, vier Gesamtweltcup-Siege - Vonn, die Dominatorin.Ihre bislang 84 Weltcup-Erfolge wurden von Landsfrau Mikaela Shiffrin (108) zwar übertroffen. Ihre Strahlkraft aber nicht. Vonn, der Superstar. Mehr als 2,5 Millionen Follower bei Instagram, hoch dotierte Werbeverträge, eine Titelgeschichte im "Time"-Magazin. Vonn elektrisiert. Und sie polarisiert.Neureuther schwärmt von der "Göttin"Als sie im Dezember 2024 nach fast sechs Jahren Pause in den Weltcup zurückkehrte, musste die Amerikanerin viel - und von so manchem Experten durchaus grenzwertige - Kritik einstecken. Belastend sei das gewesen, erklärte Vonn. Aber auch ein Ansporn. Spätestens als sie im letzten Rennen der Vorsaison in Sun Valley Zweite wurde, war klar: Die Speed-Queen ist zurück.Und wie. In diesem Winter präsentierte sich Vonn, zu deren Trainerstab auch der frühere norwegische Topfahrer Aksel Lund Svindal gehört, bislang in bestechender Form. In Abfahrt und Super-G raste sie zu zwei Siegen und fünf weiteren Podestplätzen. Sie sei eine "Göttin", entfuhr es dem begeisterten Ex-Skistar Felix Neureuther nach Vonns Triumphfahrt in St. Moritz Mitte Dezember.Fünfte Winterspiele für VonnNun, kurz vor der Eröffnung der Spiele am Freitag, also der Rückschlag. Die in ihrer Karriere von vielen Verletzungen geplagte Vonn fährt ja ohnehin schon mit einer Teilprothese im Knie. Dem rechten allerdings. Diesmal geht's ums linke. Lässt es ihren Traum vom krönenden Karriereabschluss womöglich platzen?Sie hätte ihr viel beachtetes Comeback wohl gar nicht gewagt, wenn die Spiele - es sind bereits ihre fünften - nicht in Cortina d'Ampezzo stattfinden würden, ließ Vonn wissen. Dieser malerische Ort in den Dolomiten sei für sie eben ganz speziell, erklärte die älteste Weltcup-Siegerin der Alpin-Historie. Irgendetwas ziehe sie immer dorthin zurück. In diesem Fall womöglich auch ein bisschen Genugtuung. Ganz sicher aber die Gier nach Gold. Und sei es mit kaputtem Knie.

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Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmann bedauert ter Stegens Pech - Dynamik um Neuer?

Marc-André ter Stegen ist erneut verletzt. Mehr ist noch nicht bekannt. Doch ein Satz des Bundestrainers lässt aufhorchen. Wer wird die deutsche Nummer eins bei der WM?Unklare Lage bei Marc-André ter Stegen, vielsagende Worte von Julian Nagelsmann und eine womöglich neue Dynamik in der Comeback-Diskussion um Manuel Neuer: Gut sieben Wochen vor den beiden letzten Länderspielen vor der vorläufigen WM-Nominierung nimmt das Torwart-Thema in der Nationalmannschaft wieder deutlich an Fahrt auf."Marc war gerade wieder zurück und auf einem richtig guten Weg, wir haben uns sehr auf seine Rückkehr in die Nationalmannschaft gefreut. Jetzt müssen wir weiter auf ihn verzichten - aber für Marc persönlich ist dieser Rückschlag natürlich noch viel härter", sagte Bundestrainer Nagelsmann.Unklare Lage bei ter StegenAm 27. März tritt die Nationalmannschaft in der Schweiz an, drei Tage später empfängt man Ghana. Bis zuletzt war Nagelsmann davon ausgegangen, ter Stegen nach fast zwei Jahren Abstinenz wieder in seinem Kreis begrüßen zu können. Seine jüngsten Worte lassen sehr darauf schließen, dass es für ter Stegen nicht reichen wird.Ter Stegens aktueller Club FC Girona hatte am Montag nur mitgeteilt, dass der 33-Jährige sich am Oberschenkel verletzt habe. Um eine Prognose zur Ausfallzeit zu treffen, seien weitere Untersuchungen nötig.Gute Chancen für Baumann"Im Moment zählt nur: Gesund werden, in Ruhe und ohne Druck. Wir stehen alle hinter ihm", sagte Nagelsmann über ter Stegen. Im Tor dürfte damit weiterhin Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim stehen und gute Chancen haben, auch bei der WM im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko die Nummer eins zu sein.Nagelsmann hatte ter Stegen zur Nummer 1 gekürt. Dieser fiel dann aber wegen einer Knie- und Rückenverletzung lange aus. Um Stammtorwart bei der WM zu sein, wechselte er für die erhoffte notwendige Spielpraxis vom FC Barcelona nach Girona. Dort kam er aber nur zweimal zum Einsatz.Womöglich werden bei einem längeren Ausfall ter Stegens auch die Rufe nach einer Rückkehr von Manuel Neuer lauter werden. Der Bayern-Torwart war nach 124 Länderspielen und der Heim-EM 2024 aus der Nationalmannschaft zurückgetreten und hatte ein Comeback bisher kategorisch ausgeschlossen. Zudem ist offen, ob der bald 40-Jährige seine Karriere im Sommer beendet oder nicht. Am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) empfängt der FC Bayern die Überraschungsmannschaft aus Hoffenheim - mit Baumann im Tor der Gäste.Maier gegen Neuer-ComebackTorwart-Ikone Sepp Maier geht nicht von einer Rückkehr Neuers aus. "Man kann nicht bei jeder Krise anfangen, zurückzuschauen. Sonst kommt man nie nach vorn", sagte der Weltmeister von 1974 zu Sport1. "Außerdem wäre es auch gegenüber Oliver Baumann und anderen Torhütern wie zum Beispiel Freiburgs Noah Atubolu unfair, die sich seit Monaten vorbereiten und Verantwortung übernehmen."Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bedauert die erneute Zwangspause für ter Stegen. Der 64-Jährige sprach von einer "persönlichen Tragödie" für den Torhüter. Nach den Länderspielen im März stehen nur noch die Partien am 31. Mai gegen Finnland und am 6. Juni bei WM-Mitgastgeber USA an.

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Winterspiele in Mailand: Zurück bei Olympia: Snoop Dogg motiviert Eiskunstlauf-Star

Snoop Dogg überrascht Eiskunstlauf-Weltmeister Ilia Malinin beim Olympia-Training – inklusive Sprungshow und einer Runde auf der Eisbearbeitungsmaschine. Was der Rapper sonst noch in Italien vorhat.In Paris war er bereits der eigentliche Star, nun ist Snoop Dogg zurück im Zeichen der olympischen Ringe: Die Rap-Ikone ist auch bei den am Freitag beginnenden Winterspielen in Mailand und Cortina für den US-Sender NBC dabei. Wenige Tage vor der Eröffnung stattete er dem zweimaligen Eiskunstlauf-Weltmeister Ilia Malinin einen Besuch beim Training ab - und löste gleich ein Versprechen ein."Er ist eine Zehn von zehn", sagte Snoop über den großen Gold-Favoriten aus den USA und hielt alle Finger in die Höhe. "Und wenn ich fünf weitere Hände hätte, würde ich die auch noch hochhalten." Malinin zeigte dem Musiker einige seiner gewaltigen Sprünge und begeisterte Snoop zudem mit einem Rückwärtssalto.Im vergangenen Herbst wurde bekannt, dass Snoop Dogg zu den Winterspielen fahren wird. "Ich werde meine dicken Jacken, Schneehosen, Schutzbrillen und Schlittschuhe mitbringen und werde definitiv aufs Eis gehen", sagte Snoop damals. Das setzte der 54-Jährige direkt in der Eiskunstlauf-Halle um und fuhr eine Runde auf der Eisbearbeitungsmaschine mit.Ehrentitel: USA nominiert Coach SnoopSchon in Paris 2024 hatte sich der Sportfan an vielen Wettkampfstätten gezeigt und fast immer für Aufsehen gesorgt. So wurde das Skateboard-Finale kurz unterbrochen, als sich Snoop mitten im Wettkampf auf den Weg machen musste, die Sportler allerdings unbedingt mit ihm abklatschen wollten. Ein Auftritt beim Dressurreiten ging im Netz viral. Vor Eröffnung der Spiele hatte er zudem die olympische Fackel tragen dürfen, ehe er bei der Schlussfeier selbst auftrat.In Mailand und Cortina ist Snoop auch als erster Ehren-Trainer in der Geschichte des US-Teams unterwegs. Das hatte das Olympische Komitee der USA im Dezember mitgeteilt. "Die Athletinnen und Athleten der USA sind die wahren Stars", sagte Coach Snoop. "Ich bin nur hier, um sie anzufeuern, sie zu motivieren und vielleicht ein paar Ratschläge von der Seite zu geben."

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Winterspiele: Wer gewinnt bei Olympia Gold für Deutschland?

Der Eiskanal von Cortina soll für das deutsche Team zur Gold-Bahn werden. Doch wie groß sind die Chancen insgesamt bei den Winterspielen in Italien - ein Überblick.Zwölfmal Gold bejubelten die deutschen Athleten und Athletinnen vor vier Jahren bei Olympia in Peking. Bei den Winterspielen in Italien hofft der Deutsche Olympische Sportbund auf eine ähnliche Ausbeute - besonders groß sind die Chancen im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo. Vor allem im Bob, Rodeln und Skeleton geht das deutsche Team aussichtsreich an den Start - ein Duo kann sich dabei zu den erfolgreichsten Winter-Olympioniken aus Deutschland krönen. Dies sind die größten deutschen Gold-Hoffnungen bei Olympia in Mailand und Cortina:Felix Loch, RodelnAltmeister Felix Loch ist in bestechender Form und hat mit seinem Sieg bei der Olympia-Generalprobe in Oberhof auch die Führung im Gesamtweltcup übernommen. "Ich bin schon lange nicht mehr so gut gefahren wie jetzt in diesem Moment", sagt der dreimalige Rodel-Olympiasieger. Für den 36-Jährigen sind es die fünften Winterspiele. Erste Goldchance: Einsitzer, Sonntag, 8. FebruarEmma Aicher, Ski alpinEmma Aicher ist die derzeit beste deutsche Skirennfahrerin - und vielseitig wie aktuell keine andere Alpin-Sportlerin auf der Welt. Die 22-Jährige gewann in diesem Winter schon eine Abfahrt und einen Super-G und war dabei sogar schneller als US-Star Lindsey Vonn. Aicher holte diese Saison im Slalom noch zwei Podestplätze. Sie kämpft gleich in drei Disziplinen um Edelmetall.Erste Goldchance: Abfahrt, Sonntag, 8. FebruarRamona Hofmeister, SnowboardNach monatelanger Pause wegen einer Sprunggelenkfraktur meldete sich die 29-Jährige mit zwei Siegen im alpinen Snowboard-Weltcup zurück. Bei der Olympia-Generalprobe wurde die viermalige Gesamtweltcupsiegerin Zweite und holte sich weiteres Selbstvertrauen für ihre insgesamt dritten Spiele. Reicht es acht Jahre nach Bronze in Pyeongchang sogar für Gold? Hofmeister gilt als erste Herausforderin der überragenden Tschechin Ester Ledecka.Goldchance: Sonntag, 8. FebruarTobias Wendl/Tobias Arlt, RodelnSechs Goldmedaillen hat das bayerische Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt seit 2014 in Sotschi schon verbucht. Und es sieht erneut nach einem Coup für die Rodel-Doppelsitzer aus - dies würde deutschen Rekord für Winterspiele bedeuten. In Oberhof brachten sie sich mit Bahnrekord und dem 60. Weltcupsieg in Stellung. "Wenn alles zusammenkommt, dann sind wir in bestechender Form", sagen die beiden 38 Jahre alten Routiniers.Erste Goldchance: Doppelsitzer, Mittwoch, 11. FebruarVinzenz Geiger, Nordische KombinationVinzenz Geiger ist gerade rechtzeitig für die Winterspiele wieder in Topform. Beim letzten Weltcup-Wochenende vor der Reise nach Italien feierte der Olympiasieger von 2022 in Seefeld einen Sieg und wurde einmal Dritter. Der Oberstdorfer zählt unter den Nordischen Kombinierern vor allem im Langlauf zu den Allerbesten und ist für seinen famosen Schlussspurt bekannt.Erste Goldchance: Einzel, Mittwoch, 11. FebruarJacqueline Pfeifer, SkeletonMit ihrem Sieg beim Weltcupfinale in Altenberg hat sich die 30-Jährige für Olympia in Stellung gebracht. Die Olympia-Zweite von Pyeongchang 2018 hatte auch das Auftaktrennen auf der neuen Olympia-Bahn gewonnen. "Ich fahre mit einem guten Gefühl zu den Olympischen Winterspielen", sagte die Zweite im Gesamtweltcup. Ihr ohnehin schon schneller Skeleton-Schlitten hat für Olympia ein weiteres Update bekommen.Erste Goldchance: Einzel, Samstag, 14. FebruarLaura Nolte, BobDer Weg zu Gold führt in beiden Disziplinen nur über die 27 Jahre alte Laura Nolte. "Ich nehme die Favoritenrolle an, das macht uns nichts. Das sind wir die letzten Jahre schon oft gewesen", sagte Nolte, die in Peking 2022 Gold mit Deborah Levi holte. Im Sommer hat sie ihre Sprintfähigkeiten gesteigert. Das macht sich auch im Monobob bemerkbar.Erste Goldchance: Monobob, Montag, 16. FebruarMinerva Hase/Nikita Volodin, EiskunstlaufDie Paarläufer sind die große Goldhoffnung des deutschen Eiskunstlauf-Teams. Bei der WM in Boston im vergangenen Jahr wurden sie Zweite und verpassten knapp den Titel. Bei Olympia träumen Hase/Volodin nun vom Gold-Coup. Zuletzt bei der EM in Sheffield musste das Duo mit Rang zwei und wackligen Vorstellungen aber einen Rückschlag einstecken.Goldchance: Montag, 16. FebruarFrancesco Friedrich, BobRekordweltmeister Francesco Friedrich peilt sein drittes Gold-Double in Serie an. Doch sein Ruf als Dominator hat in dieser Olympia-Saison etwas gelitten. Johannes Lochner gewann beide Gesamt-Weltcups und dominierte gerade im Zweierbob mit Anschieber Georg Fleischhauer. Zuletzt gewann zweimal Adam Ammour und war der lachende Dritte.Erste Goldchance: Zweierbob, Dienstag, 17. Februar

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Nach EM-Silber: Gislason über Handball-Kritiker: "Wollen ans Bein pinkeln"

Für den Handball-Bundestrainer war es eine turbulente Europameisterschaft. Alfred Gislason sagt nun, was ihn an den Urteilen der Experten ärgert.Mit deftigen Worten hat sich Handball-Bundestrainer Alfred Gislason gegen Expertenmeinungen während der Europameisterschaft zur Wehr gesetzt. Der Isländer hatte in Dänemark mit der deutschen Auswahl wie schon bei Olympia 2024 das Finale erreicht. Angesichts des drohenden Ausscheidens schon nach der Vorrunde gab es aber auch Diskussionen über die Zukunft des 66-Jährigen. Sein Vertrag läuft bis nach der Heim-WM im kommenden Jahr.Über die Beurteilungen unter anderem durch ehemalige Nationalspieler meinte Gislason der "Bild" zufolge vor der Abreise aus Herning: "Wir wissen alle, dass die nicht allzu viel Ahnung haben. Aber das freut mich natürlich sehr, weil, wenn es nur ein klein bisschen ein halbes Dreckspiel ist, dann ist jeder von diesen Selbstdarstellern bereit, uns ans Bein zu pinkeln." Er könne also in Ruhe weitermachen."Keiner von denen war jemals Trainer"Wenn man Podcaster sei, müsse man eine Stunde die Woche irgendwas erzählen. "Keiner von denen war jemals Trainer. Ich kenne deren taktisches Verständnis. Und keiner von denen hat damals in der Abwehr gestanden", fügte Gislason hinzu.Besonders nach der Niederlage gegen Serbien im zweiten Spiel hatte er deutliche Kritik einstecken müssen, unter anderem vom Ex-Nationalspieler Michael Kraus. "Alfred, scheiße gecoacht. Vercoacht", hatte Kraus gesagt. Auch Stefan Kretzschmar und Pascal Hens hatten sich kritisch geäußert, ebenso Bob Hanning. Der Geschäftsführer des deutschen Meisters Füchse Berlin fungierte bei der EM als Nationaltrainer von Italien.

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Deadline Day: Die Winter-Transfers der Fußball-Bundesligisten – wer kommt, wer geht

Welche Überraschungen brachte der "Deadline Day" für die deutschen Fußball-Profiklubs? Hier sind alle Zu- und Abgänge im Überblick.Bis 20 Uhr an diesem Montag konnten die deutschen Fußball-Proficlubs neue Spieler verpflichten. Nun ist die Winter-Transferperiode, die am Neujahrstag begonnen hatte, beendet.Für gewöhnlich gibt es am sogenannten Deadline Day noch ordentlich Bewegung auf dem Transfermarkt, sowohl auf der Zugangs- als auch auf der Abgangsseite.Auch in anderen europäischen Topligen endet die Transferfrist am Montag, allerdings mitunter zu anderen Uhrzeiten. Abgänge sind danach noch in Länder mit einem späteren Transferschluss möglich.Winter-Transfers: die Zu- und Abgänge in der BundesligaIn der Regel sind der 31. Januar oder der 1. Februar im Winter der traditionelle Deadline Day. Da diese 2026 aber auf einen Samstag und Sonntag fielen, wurde das Ende der Wechselfrist auf den 2. Februar gelegt.Eine Übersicht über die Zu- und Abgänge bei den deutschen Klubs.Bayern MünchenZugänge: Bara Sapoko Ndiaye (Gambinos Stars Africa/Leihe)Abgänge: Daniel Peretz (FC Southampton/Leihe), Felipe Chavez (1. FC Köln/Leihe), Bryan Zaragoza (AS Rom/Leihe)Borussia DortmundZugänge: keineAbgänge: Pascal Groß (Brighton & Hove Albion/2,0 Millionen Euro), Julien Duranville (FC Basel/Leihe), Aaron Anselmino (FC Chelsea/Leihe beendet), Cole Campbell (TSG 1899 Hoffenheim/Leihe)TSG HoffenheimZugänge: Cole Campbell (Borussia Dortmund/Leihe), Luis Engelns (SC Paderborn), Florian Micheler (Arminia Bielefeld/Leihe beendet), Yannick Eduardo (FC Dordrecht)Abgänge: David Mokwa (SV Elversberg/1,5), Arthur Chaves (FC Augsburg/Leihe), Umut Tohumcu (Holstein Kiel/Leihe), Attila Szalai (Pogon Stettin/Leihe), Hennes Behrens (1. FC Heidenheim/Leihe), Precious Benjamin (SCR Altach/Leihe), Mergim Berisha (1. FC Kaiserslautern), Dennis Geiger (FC Aberdeen/Leihe)VfB StuttgartZugänge: Jeremy Arevalo (Racing Santander/7,5)Abgänge: Silas (FSV Mainz 05/0,7), Jovan Milosevic (Werder Bremen/Leihe), Yannik Keitel (FC Augsburg/Leihe), Leonidas Stergiou (1. FC Heidenheim/Leihe)RB LeipzigZugänge: Abdoul Koné (Stade Reims/17,0), Suleman Sani (AS Trencin/5,0), Jonathan Norbye (Arminia Bielefeld/Leihe beendet), Brajan Gruda (Brighton & Hove Albion/Leihe), Ayodele Thomas (PSV Eindhoven/0,4), Robert Ramsak (Eintracht Braunschweig/Leihe beendet)Abgänge: Abdoul Koné (Stade Reims/Leihe), Amadou Haidara (RC Lens/2,0), Kevin Kampl (Karriereende), Timo Werner (San José Earthquakes), Robert Ramsak (SV Sandhausen/Leihe), Yannick Eduardo (FC Dordrecht)Bayer LeverkusenZugänge: Jonas Omlin (Borussia Mönchengladbach/Leihe), Issa Traore (Djoliba AC/0,2), Tim Oermann (Sturm Graz/Leihe beendet)Abgänge: Alejo Sarco (Borussia Mönchengladbach/Leihe), Claudio Echeverri (Manchester City/Leihe beendet), Matej Kovar (PSV Eindhoven/5,0), Artem Stepanov (FC Utrecht/Leihe), Jeanuel Belocian (VfL Wolfsburg/Leihe), Ken Izekor (Eintracht Braunschweig/Leihe)SC FreiburgZugänge: keineAbgänge: Eren Dinkci (1. FC Heidenheim/Leihe), Robert Wagner (Dynamo Dresden/Leihe), Junior Adamu (Celtic Glasgow/Leihe)Eintracht FrankfurtZugänge: Younes Ebnoutalib (SV Elversberg/8,0), Keita Kosugi (Djurgardens IF/6,5), Love Arrhov (IF Brommapojkarna/4,6), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (TSG 1899 Hoffenheim/0,2), Arnaud Kalimuendo (Nottingham Forest/Leihe), Keito Kumashiro (Roasso Kumamot)Abgänge: Elye Wahi (OGC Nizza/Leihe), Noah Fenyö (Ujpest FC/Leihe), Aurélio Buta (FC Kopenhagen/3,0)1. FC Union BerlinZugänge: keineAbgänge: Marin Ljubicic (Fortuna Düsseldorf/Leihe), Oluwaseun Ogbemudia (SV Waldhof Mannheim/Leihe)1. FC KölnZugänge: Jahmai Simpson-Pusey (Manchester City/Leihe), Felipe Chavez (FC Bayern München II/Leihe)Abgänge: Imad Rondic (Preußen Münster/Leihe), Jusuf Gazibegovic (SK Sturm Graz/Leihe), Neo Telle (SC Fortuna Köln), Chilomen Onuoha (Estrela Amadoura)FC AugsburgZugänge: Arthur Chaves (TSG 1899 Hoffenheim/Leihe), Rodrigo Ribeiro (Sporting Lissabon/Leihe), Yannik Keitel (VfB Stuttgart/Leihe), Michael Gregoritsch (Bröndby IF/Leihe), Thomas Kastanaras (VfB Stuttgart II)Abgänge: Arne Maier (Ujpest Budapest), Phillip Tietz (FSV Mainz 05/4,0), Elias Saad (Hannover 96/Leihe), Maximilian Bauer (Arminia Bielefeld/Leihe), Aiman Dardari (SpVgg Greuther Fürth/Leihe)Borussia MönchengladbachZugänge: Jan Olschowsky (Alemannia Aachen/Leihe beendet), Alejo Sarco (Bayer Leverkusen/Leihe), Kota Takai (Tottenham Hotspur/Leihe), Tomas Cvancara (Antalyaspor/Leihe beendet), Hugo Bolin (Malmö FF/Leihe)Abgänge: Jonas Omlin (Bayer Leverkusen/Leihe), Tomas Cvancara (Celtic Glasgow/Leihe), Oscar Fraulo (Derby County/1,0), Charles Herrmann (Cercle Brügge/1,0), Kilian Sauck (Fortuna Düsseldorf), Grant-Leon Ranos (Eintracht Braunschweig/Leihe), Luca Netz (Nottingham Forest/2,5)Hamburger SVZugänge: Damion Downs (FC Southampton/Leihe), Sander Tangvik (Rosenborg Trondheim/2,6), Albert Grönbaek (Stade Rennes/Leihe), Otto Stange (SV Elversberg/Leihe beendet), Philip Otele (FC Basel/Leihe)Abgänge: Jonas Meffert (Holstein Kiel/0,25), Silvan Hefti (D.C. United/0,15), Emir Sahiti (Maccabi Tel Aviv/Leihe), Daniel Peretz (Bayern München/Leihe beendet), Gui Ramos (Guoan Peking), Aboubaka Soumahoro (AS Saint-Étienne/Leihe), Immanuel Pherai (SV Elversberg/Leihe)VfL WolfsburgZugänge: Kento Shiogai (NEC Nijmegen/10,0), Cleiton (Flamengo), Jonas Adjetey (FC Basel/11), Jeanuel Belocian (Bayer Leverkusen/Leihe)Abgänge: Andreas Skov Olsen (Glasgow Rangers/Leihe)Werder BremenZugänge: Jovan Milosevic (VfB Stuttgart/Leihe)Abgänge: Isak Hansen-Aaröen (NEC Nijmegen), Skelly Alvero (SC Amiens/Leihe)FSV Mainz 05Zugänge: Phillip Tietz (FC Augsburg/4), Silas (VfB Stuttgart/0,7), Stefan Posch (Como 1907/Leihe), Otto Ruoppi (Kuopion Palloseura), Sheraldo Becker (CA Osasuna/Leihe)Abgänge: Hyun-Seok Hong (KAA Gent/Leihe), Ben Bobzien (Dynamo Dresden/Leihe), Konstantin Schopp (TSV Hartberg/Leihe), Otto Ruoppi (Kuopion Palloseura/Leihe)FC St. PauliZugänge: Mathias Rasmussen (Union Saint-Gilloise/1,0), Tomayo Ando (Avispa Fukuoka), Taichi Hara (Kyoto Sanga), Emil Gazdov (CF Montreal)Abgänge: Erik Ahlstrand (Heracles Almelo/Leihe), Oladapo Afolayan (Blackburn Rovers)1. FC HeidenheimZugänge: Eren Dinkci (SC Freiburg/Leihe), Leonidas Stergiou (VfB Stuttgart/Leihe), Hennes Behrens (TSG Hoffenheim/Leihe), Christian Conteh (Eintracht Braunschweig/1,5)Abgänge: Kevin Müller (FC Schalke 04/Leihe), Thomas Keller (Dynamo Dresden/Leihe)

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Winterspiele in Italien: Biathletin Passler vor Heim-Olympia mit positivem Dopingtest

Vier Tage vor dem Start der Olympischen Winterspiele gibt es einen Dopingfall. Die betroffene Italienerin stammt aus Antholz, dem Austragungsort der Biathlonrennen.Das italienische Biathlon-Team wird unmittelbar vor Start der Olympischen Winterspiele im eigenen Land von einem Dopingfall erschüttert. Rebecca Passler aus Antholz, wo ab kommendem Sonntag die olympischen Rennen der Skijäger stattfinden, wurde bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar positiv getestet. Laut Italiens Anti-Doping-Behörde seien bei ihr Spuren von Letrozol gefunden worden. Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Passler wird als Folge des Verstoßes vorläufig suspendiert, von ihr gab es zunächst keine Reaktion. Passler gehörte ursprünglich zu Italiens fünfköpfigen Frauenteam für die Winterspiele.Die 24-jährige Passler startet seit Ende 2021 im Weltcup. Im Januar war sie bei den Wettkämpfen im thüringischen Oberhof Startläuferin der italienischen Frauenstaffel, die in Abwesenheit der Stars Lisa Vittozzi und Dorothea Wierer nur den zehnten Platz belegte. Ihre besten Karriereresultate sind zwei elfte Plätze im Sprint von Oberhof und im Massenstart von Annecy.Passler nur mit der Staffel auf dem Weltcup-PodestIn die Top Ten hat es die ehemalige Junioren-Weltmeisterin mit der Staffel in einem Einzelrennen bislang noch nicht geschafft. Mit der Frauenstaffel Italiens schaffte sie es im Winter 2022/2023 an der Seite von Wierer und Vittozzi zweimal auf den dritten Rang.Passler ist die Nichte des ehemaligen italienischen Biathleten Johann Passler, der 1988 in Calgary zweimal Olympia-Bronze gewann. Johann Passler wird laut italienischen Medien bei den am Freitag beginnenden Winterspielen auch als Logistikhelfer im Stadion von Antholz arbeiten.In der Vergangenheit hatte es in Italien schon einen Dopingfall mit Letrozol gegeben. Auch bei der früheren French-Open-Finalistin Sara Errani war im Jahr 2017 das Mittel nachgewiesen worden. Bereits seit 2008 ist der Wirkstoff im Leistungssport nicht mehr erlaubt und steht auf der Liste der verbotenen Substanzen der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada). Tennisspielerin Errani hatte damals bestritten, die Substanz eingenommen zu haben und vermutete eine Nahrungsmittelverunreinigung.

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Neue Sorgen um Nationaltorwart: Ter Stegen wieder verletzt: WM-Teilnahme in Gefahr?

Ist seine WM-Teilnahme nun richtig in Gefahr? Torwart Marc-André ter Stegen hat sich nach Angaben seines Vereins FC Girona eine Muskelverletzung zugezogen.Neuer Rückschlag für Marc-André ter Stegen: Der deutsche Fußball-Nationaltorwart muss nach einer neuen Verletzung um seine WM-Teilnahme bangen. Wie sein neuer Club FC Girona mitteilte, erlitt ter Stegen eine Verletzung des linken Oberschenkelmuskels. Er werde sich weiteren Untersuchungen unterziehen, um die Diagnose zu überprüfen und eine Prognose treffen zu können, schrieb der spanische Club, für den ter Stegen erst zwei Spiele bestritt, auf der Plattform X.Spanische Medien schlossen nicht aus, dass der 33 Jahre alte deutsche Nationaltorwart mehrere Wochen ausfallen könnte, was im schlimmsten Fall das Aus aller WM-Hoffnungen bedeuten würde. Ter Stegen war vom FC Barcelona an den FC Girona ausgeliehen worden, um dort die für eine WM-Teilnahme notwendige und von Bundestrainer Julian Nagelsmann geforderte Spielpraxis zu sammeln.Nach ersten Untersuchungen sei die Verletzung im Oberschenkel schwerwiegender als ursprünglich angenommen, hieß es bei Ràdio Girona und SER Catalunya. "Die Prognose ist nicht gut, und obwohl der Spieler noch weitere medizinische Untersuchungen abwarten muss, deuten erste Anzeichen auf eine mögliche Ausfallzeit von zwei oder mehr Monaten hin", hieß es bei SER Catalunya.Bericht: Rückkehr nach Barcelona möglichAndere spanische Medien berichteten zunächst auch auf Grundlage der beiden Sender. "Schlechte Nachrichten für Marc-André ter Stegen", meinte "Sport". Von einer "unerwarteten und beunruhigende Nachricht" schrieb "Mundo deportivo". Ter Stegen soll sich die Verletzung bei der 0:1-Niederlage bei Real Oviedo zugezogen haben. Er hatte allerdings durchgespielt. Eine Stellungnahme des FC Barcelona lag zunächst nicht vor.Laut Cadena SER soll der FC Barcelona aber bestätigt haben, über die Situation informiert zu sein und eine Rückkehr nicht auszuschließen, sollte sich die Schwere der Verletzung bestätigen. Dazu wolle Barça aber noch die endgültige Diagnose abwarten.Nach dem Debüt noch gefeiertDer zuvor schon mehrmals länger verletzte ter Stegen ist bis zum Saisonende vom FC Barcelona, wo er keine Chance mehr auf einen Stammplatz unter Trainer Hansi Flick hatte, an Girona ausgeliehen. Im ersten Spiel mit seiner neuen Mannschaft hatte ter Stegen praktisch mit der letzten Aktion der Partie das 1:1 gegen den FC Getafe daheim in Girona gerettet und war dafür gefeiert worden.Ter Stegen wollte durch den Wechsel zu dem katalanischen Club nach zuletzt zwei langen Ausfallzeiten - erst durch eine schwere Knie- und dann eine langwierige Rückenverletzung - die nötige Spielpraxis sammeln, um bei der WM im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko die deutsche Nummer eins zu sein.

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Handball-EM: Gold-Hunger noch größer: DHB-Team als Mitfavorit zur Heim-WM

Mit der Silbermedaille um den Hals blicken Deutschlands Handballer auf die Heim-WM 2027. Der Rückstand auf Dänemarks Überflieger wird kleiner. Das schönste Kompliment kommt von Welthandballer Gidsel.Bei einer Medaillenparty mit Freunden und Familie stießen Deutschlands Handballer auf das EM-Silber an und schworen sich bereits für die Heim-WM 2027 ein. "Der Hunger ist groß, dass wir ganz oben angreifen wollen", sagte Julian Köster vor der Abreise aus Silkeborg.Schon beim Selfie und Kaltgetränk mit Bundeskanzler Friedrich Merz in der Kabine schien die größte Enttäuschung über das verlorene EM-Finale gegen Topfavorit Dänemark verflogen. "Er hat uns zugesagt, dass er auch 2027 vorbeischauen will. Wir hoffen, dass wir ihm dafür einen Anlass geben, das Finale erreichen und dann vielleicht etwas Goldenes in der Hand halten", sagte Teammanager Benjamin Chatton. Andreas Wolff hatte die erste Kampfansage bereits an die Konkurrenz geschickt, als die Spieler kurz vor Mitternacht in dicken Winterjacken zum Team-Dinner in einem Restaurant in der Silkeborger Innenstadt eintrafen. "Nächstes Jahr spielen wir bei uns zu Hause. Vielleicht haben wir da die ein oder andere vorteilhafte Situation auf unserer Seite und schlagen dann die Dänen im Finale", sagte der Torhüter mit Blick auf das nächste Turnier und fügte an: "Vielleicht sind wir in zwei Jahren die Mannschaft, die es zu schlagen gilt."Gislason: Zu Dänemark fehlt nicht vielSo klingt niemand, der einer EM-Niederlage lange nachtrauert. Dass die Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason die Partie beim 27:34 gegen den nun amtierenden Olympiasieger, Weltmeister und Europameister 45 Minuten offen gestalten konnte, dient vielmehr als Mutmacher für alles, was kommt. "Zu Dänemark fehlt nicht viel", erklärte der Isländer. Und Torhüter David Späth meinte: "Ich hoffe, dass nächstes Jahr bei der Siegerehrung die Nationalhymne für uns gespielt wird." Die Euphorie bei den Fans ist jetzt schon groß. Knapp 13 Millionen Menschen drückten der DHB-Auswahl beim Finale vor den TV-Bildschirmen die Daumen.Als Mitfavorit in die Heim-WMAbgesehen von der Weltmeisterschaft vor einem Jahr zeigt die sportliche Entwicklung des deutschen Teams klar nach oben: Platz vier bei der Heim-EM 2024, der sensationelle Silbergewinn bei den Olympischen Spielen wenige Monate später und nun die erste EM-Medaille seit zehn Jahren. Setzt sich der Trend fort, winkt in einem Jahr der ganz große Coup - ausgerechnet im Kölner Handball-Tempel. "Wir sind heute enttäuscht, aber morgen wird der Hunger noch größer sein, die Dänen zu schlagen", kündigte Teammanager Chatton an. Weltmeister-Trainer Heiner Brand hatte bei RTL/n-tv geschwärmt: "Es ist die talentierteste deutsche Mannschaft seit 50 Jahren – vergleichbar mit unserer Weltmeistermannschaft von 1978. Sie gehört zu den Mitfavoriten auf den WM-Titel."14 der 18 Spieler aus dem deutschen Silber-Kader sind jünger als 30 Jahre, die Dichte an Talenten mit riesigem Entwicklungspotenzial ist immens. Mit David Späth, Matthes Langhoff, Nils Lichtlein, Renars Uscins, Justus Fischer und Mathis Häseler gehörte ein Drittel des Silber-Kaders vor zweieinhalb Jahren noch zur U21-Auswahl, die den WM-Titel feierte. "Wenn man die Altersstruktur sieht, kann ein Großteil der Mannschaft noch zehn Jahre zusammenspielen. Diese Mannschaft hat die besten Perspektiven im Welthandball", befand Gislason. Gislason zeigt es seinen KritikernDer Isländer hat es derweil mal wieder seinen Kritikern gezeigt und aus einer Ansammlung talentierter Individualisten endgültig eine Mannschaft geformt. Fehlende Rückendeckung des Verbandes prallten vor und während der EM am Bundestrainer ab. Als gefühlt ganz Handball-Deutschland nach der Vorrundenpleite gegen Serbien von einem Endspiel für Gislason sprach, blieb dieser bemerkenswert gelassen."Ich bin seit '91 Trainer und habe vieles erlebt", antwortete Gislason. Ihn bringt nichts mehr aus der Fassung. Es wäre ein Wunder, wenn er seinen Vertrag bis nach der Heim-WM nicht erfüllen dürfte. "Er hat zwei Medaillen geholt. Ich weiß gar nicht, über was wir hier reden", hatte Routinier Rune Dahmke schon nach dem Halbfinale erklärt.Gidsel: Deutsche Mannschaft unser größter GegnerGislason hat entscheidenden Anteil daran, dass Deutschland wieder eine große Nummer im Welthandball ist. Das bekommt auch die Konkurrenz mit. "Wie sie bei diesem Turnier gespielt haben, ist unfassbar. Das macht mir ein bisschen Angst", sagte Dänemarks Welthandballer Mathias Gidsel mit Blick auf die WM. "Weil sie dann den Heimvorteil haben. Jetzt ist die deutsche Mannschaft unser größter Gegner. Wir müssen akzeptieren, dass sie nah an uns dran sind."Dyn-Experte und Handball-Ikone Stefan Kretzschmar forderte, dass man die Dänen nicht "dämonisieren" dürfe. "Indem wir immer wieder von der besten Mannschaft der Welt und von der unschlagbaren Truppe reden und damit schon den ersten Schritt zur Niederlage vorprogrammieren", sagte Kretzschmar und nahm sich selbst von dieser Kritik nicht aus. Die Marschroute ist künftig also eine andere: 2027 wollen die deutschen Handballer den WM-Titel - und so selbst die beste Mannschaft der Welt werden.

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Meinung: Warum Deutschland die Dänen bald schlagen kann

Deutschland holt Silber bei der Handball-EM, wieder einmal hatte man das Nachsehen gegen übermächtige Dänen. Die Chancen, dass sich das bald ändert, stehen jedoch gut.Ein Handballspiel dauert 60 Minuten und am Ende gewinnt Dänemark. Das ist im Welthandball aktuell die bittere Realität. Nach der Niederlage in der Hauptrunde (26:31) unterlag das DHB-Team den Skandinaviern auch im Finale der EM (27:34). Die Dänen sind jetzt nicht nur Olympiasieger und Weltmeister, sondern auch noch Europameister.Aber: Das deutliche Endergebnis täuschte. Deutschland hielt lange mit und verlangte den Gastgebern viel ab. Zur Halbzeit stand es 16:18, erst in den letzten fünf Minuten zogen die Dänen davon. Dieses Spiel und das ganze Turnier machen aus deutscher Sicht Hoffnung auf mehr. Trotz einiger Rückschläge und der sogenannten "Todesgruppe" in der Hauptrunde kämpfte Deutschland sich durch und holte EM-Silber.Wolff, Knorr und Co schlugen sogar den bis dato Europameister Frankreich mit 38:34. Schon bald könnte das DHB-Team auch den Dänen gefährlich werden.Gislason kann mit diesem Team Großes erreichenSchon vor dem Turnier hatte Torwart-Urgestein Andreas Wolff von der besten Nationalmannschaft, in der er je gespielt hat, gesprochen. Bundestrainer Alfred Gislason betonte immer wieder die Breite des Kaders, die ihm im Gegensatz zu den Vorjahren mehr Optionen ermöglichte.Der Mix aus alten Hasen, jungen Wilden und Spielern, die irgendwo dazwischen sind, macht dieses Team stark. Es entsteht der Eindruck, dass beim DHB gerade ein eingeschworener Haufen zusammenwächst. Die Chemie stimmt. Mit ihren Leistungen bei der Handball-EM hat die deutsche Mannschaft gezeigt: Sie ist zurück an der Weltspitze.Alfred Gislason hat nun die Chance, ein Team zu formen, das nach der EM 2016 den lang ersehnten nächsten Titel gewinnen kann. Der DHB glaubt an Gislason, sprach ihm schon vor dem alles entscheidenden Hauptrundenspiel gegen Frankreich eine Jobgarantie aus. Der Vertrag von Gislason, der seit Anfang Februar 2020 im Amt ist, läuft noch bis nach der Heim-WM 2027.Dänemarks Welthandballer adelt DHB-Team bei Handball-EMDeutschlands Handballer sind vor der Heim-WM auf dem richtigen Weg, der Vorsprung zur Konkurrenz ist kleiner geworden. Das ist auch dem dänischen Welthandballer Mathias Gidsel, der in der Bundesliga für die Füchse Berlin spielt, nicht entgangen."Das macht mir bisschen Angst. Jetzt ist die deutsche Mannschaft unser größter Gegner", sagte Gidsel nach dem EM-Finale vor heimischer Kulisse in der "Jyske Bank Boxen"-Arena in Herning. Die dänischen Fans übertönten die deutschen Anhänger und hatten somit auch einen Anteil am Europameister-Titel.Der Heimvorteil ist bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr allerdings auf deutscher Seite. Zieht die DHB-Auswahl zwanzig Jahre nach dem WM-Titel im eigenen Land ins Finale ein, steht die Lanxess-Arena in Köln hinter der Mannschaft. Dann hat der Gegner – ob Dänemark oder sonst wer – guten Grund, Angst vor diesem deutschen Team zu haben.

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Niederlage im EM-Finale: Merz stößt mit DHB-Team an – und macht Kampfansage

Nach der EM-Finalniederlage gegen Dänemark besucht Kanzler Merz die DHB-Kabine. Mit einer Kampfansage spendet er Mut – und stößt mit dem Team auf die Silbermedaille an.Nach der EM-Finalniederlage gegen Dänemark besucht Kanzler Merz die DHB-Kabine. Mit einer Kampfansage spendet er Mut – und stößt mit dem Team auf die Silbermedaille an.

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Biathlon in Antholz: Hitzetraining oder Höhenmaske: Viel Risiko für Olympia-Gold?

Vor dem Start der Olympischen Winterspiele wird über heikle Trainingsmethoden diskutiert. Warum das deutsche Biathlon-Team lieber vorsichtig bleibt - und einige Widersacher bewusst offensiver agieren.Von gefährlichen Trends wie Hitzetraining mit künstlich simuliertem Fieber oder dem noch riskanteren Tragen von Höhenmasken hält Selina Grotian nicht viel. "Ich sehe keinen Sinn dahinter, mir eine Maske aufzuziehen oder mich in einen Anzug zu zwängen", sagte die 21-Jährige vor dem Start der olympischen Biathlonrennen in Antholz der Deutschen Presse-Agentur: "Ich möchte mit meiner eigenen Leistung und Fähigkeit etwas erreichen und nicht irgendwelche Hilfsmittel nehmen."Doch während Deutschlands Skijäger zurückhaltend bleiben, setzen einige Konkurrenten vor allem aus Skandinavien längst auf die umstrittenen, aber nicht verbotenen Methoden. Im Triathlon oder Radsport ist all das schon viel länger ein Thema, Höhentraining gilt als wichtiger Baustein für Topleistungen im Ausdauersport. Ziel ist es, in Topform am Start zu stehen, wenn es am Sonntag mit der Mixed-Staffel um die erste Medaille geht. Auf rund 1.600 Metern Höhe in Südtirol sind die Bedingungen besonders herausfordernd. Um sich einen legalen Vorteil zu verschaffen, scheint einigen jedes Mittel recht.Wie Hitzetraining zu besserer Ausdauer führt"Ich betreibe das Hitzetraining schon seit drei Saisons", sagte der Norweger Johan-Olav Botn, der in diesem Winter zeitweise im Gesamtweltcup führte: "Ich konnte extrem davon profitieren und meinen Hämoglobinwert stetig steigern."Genau das ist das Ziel, denn eine gesteigerte Hämoglobinmenge führt zu einer verbesserten Sauerstofftransportkapazität des Körpers. Das hat eine schnellere Regeneration zur Folge und bringt vereinfacht gesagt mehr Ausdauer. Lange wurden solche Erfolge nur durch echtes Höhentraining erreicht, beispielsweise durch längere Trainingslager in dünner Luft. Der Körper produziert als Reaktion auf den Sauerstoffmangel schlicht mehr rote Blutkörperchen.Da die Wirkung nach etwa zwei Wochen nachlässt, kann er mit Hitzetraining verlängert werden. Der Körper wird in eine Art künstliches Fieber versetzt, die Temperatur soll auf bis zu 39 Grad steigen. Trainiert wird dann zum Beispiel in einem möglichst luftdichten Anzug auf dem Fahrradergometer. Der Körper verliert so in kurzer Zeit extrem viel Flüssigkeit, die Trainingseinheiten sind extrem anspruchsvoll und sollten medizinisch überwacht werden. Die Schwedin Ella Halvarsson berichtete schon davon, so fast ohnmächtig geworden zu sein. Lässt man aber die zwei bis drei Hitzeeinheiten pro Woche aus, ist der Effekt auch schnell wieder weg."Kein angenehmes Training""Wir sind da eine gewisse Vorreiternation", sagte Schwedens deutscher Trainer Johannes Lukas bei Sport1: "Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht und sind den Weg jetzt weitergegangen." Zwar handele es sich um "kein angenehmes Training", sagte der Münchner Lukas, aber es sei "mit interessanten Ergebnissen verbunden". Beim Deutschen Skiverband werden die Entwicklungen genau beobachtet. "Unser Weg ist der, erst mal Ruhe zu bewahren", sagte Sportdirektor Felix Bitterling: "Wir haben das Gefühl, dass wir mit dem Programm, das wir jetzt fahren, gut fahren." Und das sind vor allem klassische Höhentrainingslager. Außerdem wohnt das deutsche Team in Antholz wegen der Höhenanpassung auch direkt in der Nähe des Stadions und nicht im olympischen Dorf, das deutlich tiefer im Tal liegt.Angst vor "katastrophalen Auswirkungen" auf SportlerBitterling warnte auch eindringlich vor leichtfertigem Umgang. "Wir reden hier von Menschen", betonte der DSV-Funktionär: "Wenn ich sage, ich probiere jetzt ein neues Fahrrad aus, dann ist es eine Sache." Wenn man aber "einen jungen Menschen in einen Trainingsprozess reindrückt, bevor ich eigentlich sicher bin, dass der funktioniert", dann könnte das "katastrophale Auswirkungen auf den jungen Menschen und dessen Körper" haben. Deswegen sei es wichtig, wissenschaftlich genau zu erforschen, wo die Risiken oder aber auch die Chancen von neuen Trainingsmethoden liegen. "Was Sportwissenschaft und neue Trends betrifft, sind wir gut aufgestellt", sagte Bitterling und verwies auf die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig.Am IAT untersuchte Hannes Kock das "sehr, sehr interessante" Hitze-Thema bereits in Fallstudien mit DSV-Athletinnen und -Athleten. Auch im Langlauf-Team wurde es getestet. "Die aktuelle Studienlage zeigt, dass es eine Tendenz gibt, dass die Leistung besser werden kann", sagte Kock der dpa. Hundertprozentig sei es aber nicht. Denn regelmäßiges Hitzetraining könnte mitunter auch einen negativen Einfluss auf die Trainingsqualität und Leistung haben. Zudem sei es nur etwas, wenn man leistungstechnisch "an den letzten Prozenten arbeitet". Fehlen die "absolut essenziellen Grundlagen", sollte man sich zunächst diesen Faktoren widmen, sagte Kock. Biathlet Horn offen für Neues Olympia-Starter Philipp Horn testete im vergangenen Jahr wie einige andere Biathleten das Hitzetraining. "Wir haben auf jeden Fall Ideen, wie wir das mit ins Training einbauen können. Ich wäre bereit dazu, wenn die Studienlage dementsprechend ist", sagte Horn der dpa. Es sei "sehr, sehr anstrengend, weil der Körper sich dagegen wehrt. Aber wenn dadurch ein Trainingsreiz gesetzt wird, der etwas bringt, dann hätte ich damit kein Problem". Deutlich weniger bekannt ist, wie weit verbreitet Höhenmasken im Training auch bei Biathletinnen und Biathleten sind. In den Fokus geriet dieses Gerät im Dezember, als der Norweger Sivert Guttorm Bakken tot in seinem Hotelzimmer in Italien aufgefunden wurde. Er trug eine dieser Masken, die laut norwegischen Medienberichten auf einem simulierten Wert von 7.000 Metern eingestellt war. Ob die Maske die Ursache für den Tod des 27-Jährigen war, ist nicht bekannt. Bakken hatte wegen einer Herzmuskelentzündung 2022 zwei Jahre pausieren müssen. Erst im März sollen die Obduktionsergebnisse veröffentlicht werden.Wie gefährlich sind Höhenmasken?Höhenmasken schränken den Luftstrom ein, dadurch muss die Atemmuskulatur stärker arbeiten, ohne dabei aber weniger Sauerstoff pro Atemzug zu bekommen. Die Geräte sind mit Ventilen regulierbar und können so verschiedene Höhen simulieren. Sie gelten als umstritten und unter Experten nicht als Ersatz für einen Aufenthalt im Hochgebirge.Die Masken, die sowohl beim Sport als auch in Ruhephasen verwendet werden können, sind in Online-Shops mit wenigen Klicks erhältlich. Der norwegische Biathlon-Verband reagierte schnell nach Bakkens Tod und untersagte den Einsatz. Sie seien nicht Teil offizieller Trainingsprogramme gewesen, die Nutzung habe in der Eigenverantwortung der Athleten gelegen. Angeblich hätten sie nur wenige im Team genutzt, in der deutschen Auswahl kamen sie bislang gar nicht zum Einsatz.

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Basketball: Meister ohne Mühe: Hartensteins Thunder gewinnen Topspiel

Die Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Center Isaiah Hartenstein festigen mit einem Start-Ziel-Sieg im Topspiel der NBA ihre Tabellenführung. Die Orlando Magic kassieren dagegen eine Niederlage.Die Basketballer der Oklahoma City Thunder haben sich in der NBA stark zurückgemeldet. Der Titelverteidiger mit dem wieder fitten deutschen Center Isaiah Hartenstein feierte im Spitzenspiel bei den Denver Nuggets einen ungefährdeten 121:111-Erfolg und baute damit die Tabellenführung an der Spitze der Western Conference aus. Oklahoma hatte drei der vergangenen vier Spiele verloren.In der Höhe von Denver gaben die Thunder jedoch vom ersten Ballbesitz weg den Ton an und brachten die Führung sicher ins Ziel. Überragender Mann war Shai Gilgeous-Alexander mit 34 Punkten und 13 Vorlagen. Hartenstein holte in gut 21 Minuten vier Punkte, fünf Rebounds, einen Assist und einen Steal, war aber vor allem in der Defensive gegen Nuggets-Star Nikola Jokic gefordert. Der Serbe war genau wie Hartenstein erst am Donnerstag von einer längeren Verletzungspause zurückgekehrt und kam auf für ihn mäßige 16 Zähler. Bester Scorer der Gastgeber war Peyton Watson mit 29 Punkten.Anwurfzeit in San Antonio wird verlegtWeniger erfolgreich verlief der Abend für die deutschen Stars der Orlando Magic, die 103:112 bei den San Antonio Spurs verloren. Ohne den weiterhin wegen einer Knöchelverletzung fehlenden Welt- und Europameister Franz Wagner war Desmond Bane mit 25 Zählern der beste Punktesammler für Orlando. Moritz Wagner steuerte in acht Minuten ebenso viele Zähler bei, Tristan da Silva kam in knapp 28 Minuten auf sieben Punkte, fünf Rebounds, drei Vorlagen und einen Steal.Das Spiel hatte wegen der Reisestrapazen der Spurs, die aufgrund des Schneesturms in den USA bis zum Sonntag in Charlotte festhingen, erst mit fünf Stunden Verspätung begonnen. Der Franzose Victor Wembanyama führte die Texaner mit 25 Punkten, acht Rebounds, fünf Blocks und vier Steals zum Sieg. Orlando bleibt mit 25 Siegen und 23 Niederlagen im Osten Achter, San Antonio zog durch den 33. Saisonsieg an den Nuggets vorbei auf Rang zwei im Westen.

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Handball-EM-Finale: Gegen Dänemark half auch der große böse Wolff nicht

Andreas Wolff hielt sein Team im Finale der Handball-EM lange im Rennen. Am Ende half alles Fauchen und Brüllen nicht. Auch er musste sich der dänischen Übermacht beugen.

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